Anne Merkel
Geboren am 07.11.1969.
Misshandelt und vergewaltigt 1991 in der Todesklinik Lübben.
Durch seelenlose Eiseskälte, Inkompetenz, Dummheit und Schweigen in den Tod getrieben.
Absturz am 24.03.2024.
Leben ist Erinnerung (Paul Celan)
Hinweise zu etwaigen nicht korrekten Darlegungen oder gar Unwahrheiten auf dieser Website können Sie mir gerne mitteilen.
Gerne nehme ich sachliche Gegendarstellungen auf meine Website.
Peter Thiel
21.01.2025
Systemischer Berater und Therapeut / Familientherapeut (DGSF)
E-Mail: info@peterthiel.de
Funk: 0177.6587641
Bundesverfassungsgericht -
Beschluss vom 8. Juni 2010 - 1 BvR 1745/06 -
"... Die dem Beschwerdeführer untersagten Äußerungen sind wahre
Tatsachenbehauptungen, die den Kläger weder in seiner besonders geschützten
Intim- noch in seiner Privatsphäre treffen, sondern lediglich Vorgänge aus
seiner Sozialsphäre benennen. Derartige Äußerungen müssen grundsätzlich
hingenommen werden ..."
http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rk20100608_1bvr174506.html
Schlüsselwörter:
Depression, Ego-State, Manie, point of no return, Psychose, psychotisch, präsuizidales Syndrom, Suizid, suizidal, Trigger, vulnerabel, Vulnerabilität
Die kleine Elfe
Sie balanciert
auf zartem Eis
sie klettert
empor auf dünnen Zweigen
Sie heilt
die verletzten Wesen
dieser Welt
doch HALT
war da noch was
wo bei all diesem
Zauber und Schein
ist SIE
ihr Schmerz, ihre Verletz-
lichkeit, ihre Angst
vor der Tiefe, dem Fall ...
29.10.2007 (Anne Merkel)
„Im Grunde genommen kann der Mensch eben nur sich selbst lieben; liebt er ein
Objekt, so nimmt er es in sein Ich auf […] Solches Anwachsen, solche
Einbeziehung des geliebten Objektes in das Ich nannte ich Introjektion.“
– Sándor Ferenczi: (1911)
Die Entdeckung Freuds, daß hinter jedem Selbstmord auch ein verhinderter Mord
steckt, ist rein theoretisch inzwischen allgemein bekannt. In der persönlichen
Situation der Analyse löst aber diese Erkenntnis eine heftige Erschütterung aus,
weil damit das Gebäude der Idealisierungen, die einen ein Leben lang scheinbar
getragen haben, endgültig zusammenbricht. Dabei kommt es zu einer Überflutung
durch den bisher verdrängten Haß, der oft nur im Schutz der Therapie ertragen
und verarbeitet werden kann. Für viele ist es der einzige Weg, um das
ausgehöhlte, »tote« Ich wieder lebendig zu machen und eine eigene Identität
aufzubauen.
Horst
Petri: Verlassen und
Verlassen werden. Angst, Wut und Neubeginn bei gescheiterten Beziehungen. Kreuz
Verlag, Zürich 1991, S. 95
Petri bezieht sich auf eine Zusammenkunft von Siegmund Freud und anderen "Nervenärzten" in Wien 1910 auf der Wilhelm Stekel sagte:
"Niemand bringt sich selbst um, es sei denn, er wünscht einem anderen den Tod." (Edwin Shneidmann: In Grenzenloser Unempfindlichkeit, S. 71)
Wir sagen wohl, die Stunde des
Todes sei ungewiß, aber wenn wir es sagen, stellen wir uns diese Stunde in
weiter, vager Ferne vor, wir denken nicht daran, daß sie irgendeine Beziehung zu
dem bereits begonnenen Tage haben ... könne, der uns so gar nicht ungewiß
schien, für den der Gebrauch der Stunden bereits im voraus festgelegt war ...
und man ahnt nicht, daß der Tod, der auf einer anderen Ebene schon selbst durch
undurchdringliches Dunkel wandelnd, zu einem gelangt ist und gerade diesen Tag
für seinen Auftritt gewählt hat,die nächsten Minuten schon ...
Marcel Proust
"... ›Liebster, Ich fühle deutlich, daß ich wieder verrückt werde. Ich glaube,
wir ertragen eine so schreckliche Zeit nicht noch einmal. Und diesmal werde ich
nicht wieder gesund werden ... Ich glaub nicht, daß zwei Menschen glücklicher
hätten sein können, als wir es waren.‹
Als ich sie nirgends im Haus
oder Garten finden konnte, war ich mir sicher, daß sie zum Fluß hinuntergegangen
war. Ich rannte über die Wiesen zum Fluß und sah fast sofort ihre Spazierstock
am Ufer liegen. Ich suchte eine Weile und ging dann zum Haus zurück und
benachrichtigte die Polizei. Es dauerte drei Wochen, bis ihre Leiche gefunden
wurde, ein paar Kinder sahen sie im Fluß treiben. Die schaurige Aufgabe, sie zu
identifizieren und die amtliche Untersuchung fanden am 18. und 19. April in der
Leichenhalle von Newhaven statt. ...
Ich begrub Virginias Asche zu Füßen der großen Ulme am Rand des großen
Rasenplatzes im Garten, der »The Croft« genannt wurde. Von hier hatte man einen
ungehinderten Blick über die Felder und Sumpfwiesen. Dort standen zwei große
Ulmen mit ineinander verflochtenen Zweigen, die wir immer Leonard und Virginia
genannt hatten. Bei einem großen Sturm in der ersten Januarwoche 1943 wurde
eine der Ulmen umgeweht"
Leonard Woolf: Mein Leben mit
Virginia. Erinnerungen. Fischer Taschenbuch Verlag, 1991, S. 305-307
Mephistopheles (bei Seite).
Du bist doch nur für uns bemüht
Mit deinen Dämmen, deinen Buhnen;
Denn du bereitest schon Neptunen,
Dem Wasserteufel, großen Schmaus.
In jeder Art seyd ihr verloren; –
Die Elemente sind mit uns verschworen,
Und auf Vernichtung läuft’s hinaus.
Johann Wolfgang von Goethe: Faust - Der Tragödie zweiter Teil
Strafgesetzbuch (StGB)
§ 212 Totschlag
(1) Wer einen Menschen tötet, ohne Mörder zu sein, wird als Totschläger mit
Freiheitsstrafe nicht unter fünf Jahren bestraft.
(2) In besonders schweren Fällen ist auf lebenslange Freiheitsstrafe zu
erkennen.
https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__212.html
Strafgesetzbuch (StGB)
§ 222 Fahrlässige Tötung
Wer durch Fahrlässigkeit den Tod eines Menschen verursacht, wird mit
Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__222.html
Anne würde noch leben, wenn richtig gehandelt worden wäre.
Anne würde noch leben, wenn sie nicht 1991 in der Todesklinik Lübben von Psychopathen und Sadisten misshandelt worden wäre.
Anne wurde nicht ermordet, Anne wurde aber in den Tod getrieben, das kann man auch Totschlag - oder minderschwer wiegend - fahrlässige Tötung nennen.
Die Täterinnen und Täter wurden zu keinem Zeitpunkt zur Verantwortung gezogen, Annes Tod ist ungesühnt.
Anne macht diese Feststellung nicht lebendig, aber es rückt ihren, von außen induzierten Tod in ein anderes Licht, als es die Dummköpfe, die, um ihr schlechtes Gewissen zu beruhigen - gebetsmühlenartig von manischer-depressiver Persönlichkeitsstörung faseln - sich und anderen gerne weis machen wollen.
Anne war nicht "psychisch krank" wie es uns der medizinisch-industrielle Komplex zwecks Rechtfertigung der eigenen Existenz und des ungestörten Gelderwerbs einreden will.
Anne hat "gesund" reagiert, auf von außen kommende psychische Belastungen so z.B. mit einer Depression.
Systemisch betrachtet ist eine Depression keine "Krankheit", sondern ein Lösungsversuch.
Was soll daran "krank" sein, wenn ein Mensch eine Lösung für eine als unaushaltbar empfundene Situation sucht.
Auch Annes Sprung in den Tod kann man als einen Lösungsversuch ansehen, einer für sie unaushaltbaren Situation zu entfliehen.
Es haben sich Menschen an Anne schuldig gemacht.
Anne würde noch leben, wenn ich über ihre suizidale Gefährdung besser informiert gewesen wäre und nicht statt dessen den platten Spruch von Marion F: "Da musst du aufpassen, die ist manisch depressiv" - ohne Erläuterung an den Kopf geknallt bekommen hätte.
Michi, Niko oder ich hätten in der Zeit ab 11.03.2024 bei Anne in ihrer Wohnung und an Annes Seite sein sollen.
Anne (30 Prozent Inhaberschaft HU-MA Pflege GmbH und damit durch Kai Maschmann überstimmbar) hätte nicht ohne einen erfahrenen Beistand in die Besprechung mit dem Kapitalisten Kai Maschmann (70 Prozent Inhaberschaft HU-MA Pflege GmbH, mit Aussicht auf 100 Prozent infolge "Abschreibung Anne Merkel") gehen dürfen.
Ich gehe davon aus, dass dieses "Gespräch" Anne so triggerte, dass sie wenige Tage später am 24.03.2024 in Sichtweite der HU-MA Pflege GmbH in den Tod sprang.
Kai Maschmann und Frank Breyer schweigen über Inhalt und Ablauf des "Gespräches", dafür werden sie ihre Gründe - womöglich auch ein schlechtes Gewissen - haben.
Es ist nicht ausgeschlossen, dass Anne in der Klink Hedwigshöhe Antidepressiva bekommen hat und diese bewirkt haben, dass Anne den nötigen Energieschub bekommen hat, um aus ihrer Depression heraus den Suizid auszuführen. Sollte dies zutreffen, könnte man sagen, die "Behandlung" führte zum Tod, was ich als gleichbedeutend mit dem Straftatbestand der fahrlässigen Tötung ansehen würde. Die Verantwortlichkeiten wären zu klären.
Näheres müsste Michi wissen, Michi schweigt, sie wird ihre Gründe dafür haben.
Es gibt einige Menschen, die persönliche Schuld am Tod von Anne auf sich geladen haben, auch wenn es nicht ihre Absicht war, Anne zu töten, da bin ich mir sicher.
Der Suizid von Anne im Zusammenhang mit ihrem Konflikt mit dem Kapitalisten Kai Maschmann - erinnert mich an den Suizid von Elke Küßner, die offenbar einen schweren Konflikt mit dem Chefarzt der Bodensee-Klinik hatte:
Dr. med. Elke Küßner - geb. 27.12.1976, Suizid am 01.12.2023:
"Warum? In tiefer Trauer und Betroffenheit Ärztinnen und Ärzte des medizinischen Versorgungszentrums am Klinikum Friedrichshafen " - 9 unterzeichner - https://traueranzeigen.suedkurier.de/gedenkseite/Dr-med-Elke-Kuessner-27_12_1976. Warum, die Frage ist leicht zu beantworten, weil Elke Küßner keinen anderen Ausweg sah. Wäre richtig gehandelt worden, würde sie noch leben.
"Erst wurde sie befördert – und nur wenige Wochen später gekündigt. Da nahm sich Oberärztin Elke K. (46) aus Friedrichshafen das Leben. ..." (11.03.2024) - https://www.bild.de/bild-plus/regional/baden-wuerttemberg/regional/am-tag-ihrer-kuendigung-nahm-oberaerztin-elke-k-eine-ueberdosis-87455520.bild.html
"Das Klinikum Friedrichshafen
will sich von einem Chefarzt trennen, der schon seit Beginn des Jahres
freigestellt war. Den Beschluss zur Kündigung fasste am Dienstagabend der
Aufsichtsrat der kommunalen Klinikum Friedrichshafen GmbH unter Vorsitz des
Friedrichshafener Oberbürgermeisters Andreas Brand (parteilos). Die
Geschäftsführung des Klinikums habe sich der Entscheidung angeschlossen, so
Brand am Mittwoch bei einer eigens einberufenen Pressekonferenz. Lediglich der
Betriebsrat müsse zur beabsichtigten Beendigung des Arbeitsverhältnisses noch
gehört werden.
Die Personalie steht im Zusammenhang mit der Selbsttötung einer Oberärztin Ende
November vergangenen Jahres. Die Medizinerin nahm sich mit einer Überdosis
Tabletten das Leben, kurz nach dem sie erfahren hatte, dass sie fristlos
gekündigt werden sollte. Neben minutiösen tagebuchartigen Notizen, hinterlegt
bei einem Anwalt, hinterließ sie am Ende auch einen Abschiedsbrief. Über Monate
zuvor hatte die Frau intern Missstände in der Patientenversorgung und auch
Todesfälle beschrieben, die ihrer Darstellung nach durch ärztliche Inkompetenz
und personelle Unterbesetzung in der Intensivstation eintraten. ...
.... (17.07.2024) -
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.suizid-einer-oberaerztin-krisenklinik-friedrichshafen-zieht-personelle-konsequenzen.37a280ce-7813-4e64-a78d-1f889cc380c5.html
Wer da - wie der Trauerredner aus Krausnick - bei der Beisetzung von Anne am 17.05.204 von "heimtückischer Krankheit" faselt, ist entweder dumm, dreist oder will die Mitschuld bestimmter Akteure an Annes Tod vertuschen.
Dazu gehört auch, mir, der ich mir außerhalb primitiver Krankheitszuschreibungen aus systemischer Sicht ein stimmiges Bild mache, was zum Tod von Anne führte einen Wahn zu unterstellen, so arbeitet man in totalitären Systemen, der Überbringer schlechter Nachrichten wird bestraft oder - in der Neuzeit - in der Psychiatrie eingesperrt:
M..., [17.07.2024 10:24]
Ich bitte dich nun zum letzten Mal Nachrichten hier, per Mail oder auf sonstigen
Wegen zu unterlassen. Ebenso mich auf deiner Seite mit Unwahrheiten und deinem
Wahn einzubinden. Andernfalls werde ich rechtliche Schritte einleiten.
Peter Thiel, [17.07.2024 13:28]
Liebe M..., was für einen Wahn meinst du. Du hattest zuletzt persönlichen
Kontakt mit Anne, wenige Stunden später hat sie sich das Leben genommen. Leider
schweigst du lieber, Schweigen hat Anne das Leben gekostet.
Peter Thiel, [17.07.2024 13:33]
Wenn du so mit Anne gesprochen hast wie mit mir, dann wundere ich mich nicht,
dass Anne vom Hochhaus gesprungen ist.
M. unterstellt mir auch "Unwahrheiten, die ich auf meiner Internetseite verbreiten würde, welche "Unwahrheiten" das sein sollen, sagt sie nicht. Wenn sie so auch mit Anne kommuniziert hat, dann wundert es mich nicht, wenn Anne dadurch nach dem desatrösen HU-MA Termin gänzlich die Orientierung verloren hat und nur noch den Tod als Ausweg sah.
Siehe hierzu:
Watzlawick, Paul; Beavin, Janet H., Jackson, Don D.: Menschliche Kommunikation.
Formen, Störungen, Paradoxien", Verlag Hans Huber, Bern, Stuttgart, Toronto
1969/1990
M. ist, so wie Kai Maschmann und Frank Breyer, die zuletzt persönlichen Kontakt im Kontexte eines dienstlichen Gespräches mit Anne hatten, ganz offensichtlich nicht daran interessiert, gemeinsam mit mir an einer Rekonstruktion der letzten Tage und Stunden im Leben von Anne mitzuwirken.
Die Motive für das große Schweigen liegen für mich auf der Hand: Nebel, Nebel, Nebel, hinter der sich eigene Verantwortung - womöglich gar Mitschuld am Tod von Anne - verbergen lässt.
Finanzielle Gier, Eiseskälte, Unehrlichkeit, Nebelbomben, falsches Tun und Dummheit haben Anne in den Tod getrieben.
Ich gehe davon aus, dass das in der Zeit vom 11.03. bis 15.03.2024 stattgefundene "Gespräch" der HU-MA Pflege GmbH (Kai Maschmann (70 Prozent Inhaberschaft) und Anne (70 Prozent Inhaberschaft) Auslöser für Annes Suizid am 24.03.2024 war.
Nach meiner Überzeugung erfuhr Anne in dem Gesprächstermin eine massive narzisstische Kränkung, die bei ihrer ohnehin bestehenden - lebensgeschichtlich erworbenen - psychischen Instabilität - die von Dummköpfen als "heimtückische Krankheit" verklärt wurde, zu einem lebensgefährlichen Umkippen führte.
Das Projekt HU-MA, war für Anne nicht irgendein beliebiges Projekt, das sie wegen irgendwelcher unerheblicher Differenzen ohne weiteres hinter sich lassen konnte.
Anne war 12 Jahre Mitinhaberin der HU-MA, leider nur zu 30 Prozent, besser wären 51 Prozent gewesen, dann hätte sie Kai Maschmann zeigen können, wo der Hammer hängt. 50 Prozent, wäre auch noch aktzeptabel gewese, dann hätte Kai Maschmann sich mit Anne einigen müssen, was er mit seinen 70 Prozent nicht musste.
Anne war Inhaberin der HU-Ma, sie durfte mitfahren, aber nicht Steuern, am Steuerrad saß der Große Steuermann Kai Maschmann.
Am 17.03.2024, also unmittelbar nach dem verhängnisvollen und für Anne zerstörerisch wirkenden "Gesprächstermin" ging Anne "freiwillig" in die Klinik Hedwigshöhe:
Anne Merkel, [18.03.2024 17:58]
Danke lieber Peter für deine Nachricht. Ich bin seit gestern in Hedwigshöhe in
Berlin in der Klinik. Ich weiß momentan sogar nicht wie es weiter geht.
Vielleicht habe ich die Tage mal die Möglichkeit zum telefonieren. Momentan
fällt es mir unglaublich schwer im Kontakt zu sein.
Kai Maschmann (70 Prozent Inhaberschaft HU-MA Pflege GmbH, mit Aussicht auf 100 Prozent infolge "Abschreibung Anne Merkel" und Frank Breyer ("Liebe, Macht & Freiheit" - leeres Gerede) schweigen.
Der Volksmund sagt, wer schweigt, hat etwas zu verbergen, der Meinung schließe ich mich vorbehaltlos an.
Womöglich hat Anne Frank Breyer für seine Teilnahme an dem Gespräch auch noch bezahlt, sie hätte das Geld lieber für ein Suizidpräventionsprojekt spenden sollen.
Anne schrieb:
Erfahren habe ich, dass mir 1991 in der Landesklinik in Lübben und in der Charité in Berlin mein Selbstbestimmungsrecht genommen wurde und das obwohl ich Volljährig war. Der stattgefundene Missbrauch bzw. die stattgefundene Straftat durch den Freiheitsentzug mit Zwangsfixierung und Zwangsmedikamentierung erfährt keine Gerechtigkeit keinen Ausgleich. ...
Gibt es ein Ende des affektierten und
psychotischen Erlebens?
Ich glaube ja. Das Abschließen des Vergangenem, bedeutet Trauma-
Heilung, bedeutet Erkennen von Mustern und fühlen von Verletzungen,
die ich erfahren habe. Bedeutet Schutz und Grenzziehung. Bedeutet
das Heraustreten aus der Ohnmacht, nicht in die Macht aber
in das Handeln. Bedeutet die Aufgabe der Opferrolle. Bedeutet
Selbstermächtigung. Bedeutet Leben mit all dem, was sein möchte.
Bedeutet Selbstannahme und Liebe.
Anne Merkel, ca. 12/2018
Anne Merkel, geboren am 07.11.1969, Sprung in den Tod am 24.03.2024
Beisetzung von Anne am 17.05.2024 auf dem Friedhof St. Pius in Alt-Hohenschönhausen
Liebe Anne,
Du warst auf einem guten Weg.
Unsere Kennenlernen auf La Gomera war ein Geschenk des Himmels, vielleicht auch für Dich.
Du könntest noch leben, wenn richtig gehandelt worden wäre.
Statt von "heimtückischer Krankheit" zu faseln und Nebel zu erzeugen, wie der Trauerredner und andere die es offenbar nicht besser wissen, hätte es wirksamer Hilfe gebraucht, gemeinsam mit Dir, Deine Konflikte, die Dir unlösbar erschienen, anzuschauen und Dich bei der Suche nach einer nicht tödlichen Lösung einfühlsam zu begleiten.
In aussichtslos erscheinenden Situationen erscheint ein Suizid als gangbarer Weg, will man vermeiden, den anderen symbolisch oder tatsächlich zu töten.
Die Entdeckung Freuds, daß hinter jedem Selbstmord auch ein verhinderter Mord
steckt, ist rein theoretisch inzwischen allgemein bekannt. In der persönlichen
Situation der Analyse löst aber diese Erkenntnis eine heftige Erschütterung aus,
weil damit das Gebäude der Idealisierungen, die einen ein Leben lang scheinbar
getragen haben, endgültig zusammenbricht. Dabei kommt es zu einer Überflutung
durch den bisher verdrängten Haß, der oft nur im Schutz der Therapie ertragen
und verarbeitet werden kann. Für viele ist es der einzige Weg, um das
ausgehöhlte, »tote« Ich wieder lebendig zu machen und eine eigene Identität
aufzubauen.
Petri, Horst: Verlassen und
Verlassen werden. Angst, Wut und Neubeginn bei gescheiterten Beziehungen. Kreuz
Verlag, Zürich 1991, S. 95
Petri bezieht sich auf eine Zusammenkunft von Siegmund Freud und anderen "Nervenärzten" in Wien 1910 auf der Wilhelm Stekel sagte:
"Niemand bringt sich selbst um, es sei denn, er wünscht einem anderen den Tod." (Edwin Shneidmann: In Grenzenloser Unempfindlichkeit, S. 71)
Wen hätte Anne - wenigstens symbolisch - töten können, um nicht von eigener Hand zu sterben?
"Ich stieg über das Geländer, und dann habe ich losgelassen. (Weinend) Ich war so verzweifelt. Nur Verzweiflung. Und alles so schrecklich, so lautlos. Die Stille. Alles wurde so still. Kein Laut war zu hören. Ich bewegte mich wie in Zeitlupe, als ich über das Balkongeländer stieg. Ich ließ mich fallen, und es war, als ob ich schweben würde. Ich verlor das Bewusstsein. Ich erinnere mich nicht an den Sturz. Nur ... nur fort. Ich erinnere mich nicht an Schreie oder Kreischen. ... Und als ich aufwachte, hatte ich einen Traum, der war ganz seltsam. Da lag ich schon auf der Intensivstation und betrachtete die Muster an der Zimmerdecke. ..."
(Edwin Shneidmann: In Grenzenloser Unempfindlichkeit, S. 33
Gegen den Kapitalisten Kai Maschmann (70 % Inhaber der HU-MA Pflege GmbH) hattest Du liebe Anne (30 % Inhaberin der HU-MA Pflege GmbH) keine Chance, grundlegende Entscheidungen, die HU-MA Pflege GmbH betreffend, mitzubestimmen.
Mit 30 Prozent durftest Du in der Gesellschafterversammlung mitreden und hattest bestenfalls eine Entscheidungsminorität aber keine Entscheidungsmacht.
Du warst Statistin in einem miesen Spiel, so wie die fähnchenschwenkenden Werktätigen beim Vorbeimarsch an Honeckers Ehrentribüne, nur dass Du die Winkelemente schon lange weggeworfen hattest, wo andere noch eine vertrauensvolle Zusammenarbeit von Dir und Kai Maschmann zusammenphantasieren, auf das ihr Heile-Welt-Bild keinen Schaden nimmt.
Das ist ein scheiß Spiel, Du und ich wir machen nicht mehr mit dabei, heißt es bei Gerhard Gundermann, dessen Lieder Du sehr mochtest.
Du wolltest bei diesem scheiß Spiel nicht mehr mitmachen.
Du warst, so wie ich ein Freigeist, nur dass Du irgendwann gelernt hast, Deine Aggressionen, die anderen galten, in psychotischen Schüben und Selbstverletzungen auszuagieren.
"Gelegentlich begegnen wir bei Abschiedsbriefen, die in ihrer Irrationalität
fast schon rational sind und die eine Handlung wiederspiegeln, die wir zwar
bedauern, aber dennoch verstehen können. Virginia Woolf ertränkte sich in der
Ouse, einem kleinen Fluss in der Nähe ihres Hauses in der Grafschaft Sussex in
England. ...
Dieser Brief klingt ängstlich und liebevoll zugleich. Sie schafft es nicht, noch
eine weitere Psychose durchzustehen, und mehr noch, sie will ihren geliebten
Mann nicht damit belasten. Zu Beginn ihres Briefes wird der Grund für ihre
Verzweiflungstat angegeben, aber dann ist er nur noch ein Ausdruck der
Hoffnungslosigkeit, des Bedauerns, der Dankbarkeit und der Liebe. Die negativen
Emotionen werden ausgelöst durch die Verzweiflung angesichts ihrer Furcht, in
Kürze verrückt zu werden. Bezeichnend für diese Art Krankheit ist die
Unfähigkeit des Betreffenden, seine geheime Furcht - die selbst ein Symptom des
verwirrten Geisteszustands ist - mit denjenigen zu teilen, die ihn retten
könnten."
(Edwin Shneidmann: In
Grenzenloser Unempfindlichkeit, S. 77-79)
Edwin S. Shneideman: In grenzenloser Unempfindlichkeit. Briefe und Zeugnisse von
Menschen die ihren Tod erwarten. Kindler Verlag GmbH, München, 1987. Titel der
Originalausgabe "Voice of Death", 1980
In Deinem Bericht Ende 2018 fragst Du:
Gibt es ein Ende des affektierten und psychotischen Erlebens?
Ich behaupte ja, in dem Du Deine Aggressionen nicht in Psychosen ausgelagert hättest, sondern reflektiert und einem nicht selbst schädigenden Umgang damit gefunden hättest.
Vermutlich hast du schon im Kindes- und Jugendalter gelernt, berechtigte Aggressionen, die anderen galten, gegen Dich selbst zu richten, das half Dir beim psychischen Überleben.
Keiner hat später mit Dir geübt, mit Deinen Aggressionen so umzugehen, dass sie für Dich nicht selbstschädigend wurden, behaupte ich.
Am 24.03.2024 richtest Du Deine Aggression, die anderen galt, schließlich gegen Dich selbst.
Hättest Du doch lieber mir mir eine Demo vor der HU-MA Pflege GmbH organisiert und die Reifen von gewissen Leuten, die ich hier nicht nennen will, jeder mag sich die Namen dazudenken, zerstochen.
Kai Maschmann (70 % Inhaber der HU-MA Pflege GmbH) konnte gegen Deinen Willen schalten und walten wie er wollte, er hätte Dich mit seinen 70% GmbH Gesellschafteranteil auch als Geschäftsführerin entlassen können, Du bist dem zuvorgekommen, in dem Du als Geschäftsführerin kündigtest.
4 a)
HU-MA Pflege GmbH
b)
Geschäftsführer:
3.
Anne-Dore, Merkel, *07.11.1969,
Berlin
a)
Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung
vom 02.10.2012
ist der Gesellschaftsvertrag geändert
in § 1 (Firma), § 4 (Geschäftsführung).
a)
29.10.2012
Melchior
An Zusammenarbeit auf Augenhöhe 50% zu 50% oder einer Formulierung im Gesellschaftervertrag, die Gleichberechtigung zwischen den Gesellschaftern vorsieht, hatte Kai Maschmann kein Interesse, sonst hätte er Dir das angeboten.
MIt 300 Luftballons und Feueralarm und zuletzt mit Deinen Sprung in den Tod hast Du Dich gegen die Dominanz von Kai Maschmann aufgelehnt.
Eine "heimtückische Krankheit" wie der Trauerredner aus Krausnick faselte, ist das nicht, sondern eine Beziehungsfalle (Wir sind Partner und ich Kai Maschmann bin der Chef), aus der man schwer herauskommt, wenn man in Double Binds aufgewachsen ist.
Die Firma hätte hundert Millionen Euro wert gewesen sein können und Du hättest gegen den Willen von Kai Maschmann keine Chance gehabt, auch nur einen müden Euro ausgezahlt zu bekommen, alles unterlag der Willkür von Kai Maschmann, so wie der bezahlte Stillhaltevertrag den Kai Maschmann Dir vor Deinem Tod über mehrere Monate gnädig "gewährte".
Nicht einmal nach Deinem Tod ist Kai Maschmann verpflichtet, Deinen Erben 30 Prozent des Firmenwertes zu übertragen oder auszuzahlen.
§ 11 Tod eines Gesellschafters
1. soweit die Gesellschaft mehr als einen Gesellschafter hat und ein Gesellschafter stirbt, ... .
Die Gesellschafterversammlung ist berechtigt, innerhalb von zwei Monaten seit Kenntnis vom Erbfall den Geschäftsanteil einzuziehen oder die Abtretung an einen Gesellschafter oder einen Dritten zu verlangen.
...
Berlin, den 02.10.2012
Ketels Notar
Frank Breyer, den Anne wohl guter Absicht mit zum Gespräch bei Kai Maschmann (70 Prozent Inhaber der HU-MA Pflege GmbH) genommen hast, hat versagt, sonst würde er heute nicht so beharrlich schweigen.
Vermutlich hat Anne Frank Breyer auch noch für die Teilnahme an der tödlich wirkenden Besprechung bezahlt.
Hätte Anne mich zu der Besprechung mitgenommen, wäre das nicht nur kostenlos gewesen, Anne würde heute auch noch leben.
Wer wie Anne mit dem Wolf tanzt, der braucht einen guten Geist mit scharfen Verstand neben sich, um zu überleben, nicht aber einen Teppichvorleger mit unrealistischen Ambitonen auf Weiterentwicklung zum Fliegenden Teppich.
Liebe Anne, gibt es einen Sinn in Deinem tragischen Tod?
Wolltest Du mit Deinem Sprung in die Tiefe raus aus Deiner Ohnmacht und ein Signal im Kampf mit dem Kapitalisten Kai Maschmann (70 % Firmeninhaber der HU-MA Pflege GmbH) setzen?
Das ist der einzige Sinn, den ich sehen kann, eine "heimtückische Krankheit" - wie der Trauerredner aus Krausnick schwafelte - ist Dein Sprung ganz sicher nicht.
Die Parallele zum Tod von Erich Apel, der genau so wenig wie Du von einer herbeifantasierten "heimtückischen Krankheit" befallen war, drängt sich auf:
Dr. Erich Apel, 48, griff zur Pistole, damit er nicht zur Feder greifen mußte.
Mit einem Kopfschuß entzog sich der stellvertretende Ministerpräsident und
Vorsitzende der Staatlichen Plankommission der DDR am Morgen des 3. Dezember dem
Auftrag, an diesem Tage einen neuen Handelsvertrag mit Moskau zu unterzeichnen.
Gegen diesen Vertrag, der die DDR noch enger als bisher an die Sowjet -Union
kettet, hatte der Planungschef bis zu seinem letzten Lebenstag opponiert. Als er
einsah, daß er sich gegen Walter Ulbricht und den gleichfalls Moskau-treuen
Volkswirtschaftsrats-Vorsitzenden Alfred Neumann nicht durchsetzen konnte,
entschloß er sich zum Tod.
Am Tag vor seinem Selbstmord offenbarte Erich Apel Freunden in Ost-Berlin, er
werde gegen die Vertragsunterzeichnung in einer Art und Weise protestieren, die
internationales Aufsehen mache. Am Morgen darauf, eine Stunde vor der für elf
Uhr angesetzten Unterzeichnung und nach einem heftigen Streit mit Alfred
Neumann, erschoß sich Apel in seinem Büro im Ost-Berliner »Haus der Ministerien
an der Leipziger Straße. Er verließ die Bühne, auf der er nach einer Regie
agieren mußte, die ihm sinnlos und verhängnisvoll erschien. ...
https://www.spiegel.de/politik/schuss-im-buero-a-8994a347-0002-0001-0000-000046275300
Als Frau, die sich dem Frieden verbunden fühlte, war Gewalt gegen Diktatoren für Dich keine Option.
Gleichwohl, Dein Tod erscheint mir unnötig, Du hättest einen Weg aus dem HU-MA Maschmann-Dilemma finden können, ohne Dich und ihn zu töten.
Nur hat wohl leider niemand mit Dir geübt, einem solchen Weg zu finden.
Marion F. aus Krausnick nicht, Christian Meyer, der Spiri-Guro mit seinen langweiligen Monologen nicht, Michi nicht, Niko nicht, Ilona nicht, der Trauerredner aus Krausnick nicht, der Annes Tod mit einem billigen Märchen von einer "heimtückischen Krankheit" schönreden wollte.
Ich war nach meiner Abfahrt am 11.03.2024 nicht so für Dich da, dass es hätte Deinen Tod aufhalten können.
Deine suizidale Gefährdung wurde mir erst am Vorabend Deines Todes bewusst.
Viele Zusammenhänge, die Dein Leben bestimmten, kannte ich nicht, heute weiß ich mehr.
Hätte mein Anruf in der Klinik Hedwigshöhe, in der Du eine Woche warst, Deinen Todessturz aufhalten können?
Ich vermute nicht, denn dort wusste man um Deine Gefährdung, ohne Dir wirklich helfen zu können.
Du hättest eine "heimtückische Krankheit" gehabt, behauptete der Trauerredner aus Krausnick auf Deiner Beisetzung auf dem St. Pius Friedhof in Alt-Hohenschönhausen.
Ich behaupte, es gabe keine "heimtückische Krankheit", die Leute brauchen solche Märchen um ihre Wissenslücke zu kaschieren und fehlerhaftes und verantwortungsloses Handeln zu entschuldigen.
Es gab Konflikte, die Du auf Grund Deiner lebensbiographisch erworbenen Konditionierung und Traumatisierung in der Todesklinik Lübben nicht gut regulieren konntest.
Diese Konflikte haben Dich mehrmals in depressive und psychotische Zustände und an den Rand des Todes getrieben.
Wenn Du in "manische" Zustände kamst, so kann man diese als eruptive Ausbrüche aus Deinem inneren und äußeren Gefängnis ansehen, was soll daran krank sein, wenn jemand aus dem Gefängnis und der Folter in die Freiheit fliehen will?
Der ungelöste Konflikt, den Du mit dem Mitgesellschafter und Geschäftsführer der HU-MA, Kai Maschmann (70 Prozent der Gesellschafteranteile) hattest, hat Dir vermutlich den letzten Todesstoß versetzt.
Kai Maschmann hatte 70 Prozent der Gesellschafteranteile, Du nur 30 Prozent, er konnte Dich daher jederzeit an die Wand spielen, er war und ist Kapitalist und Geschäftsmann, Du warst die gute Seele, wie soll eine gute Seele gegen einen Geschäftsmann gewinnen?
Das weiche Wasser bricht den harten Stein?
Das Gepräch, mit Kai Maschmann über Deine berufliche Zukunft und Rolle als Gesellschafterin der HU-MA GmbH, das vermutlich in der Zeit vom 11.03. bis 15.03.2024 im Beisein von Frank Breyer stattfand, hat Dir vermutlich den Todesstoß versetzt, Du musstest dann nur noch selber springen. Den Weg dahin haben andere vorbereitet.
Einen Abschiedsbrief hast Du nicht hinterlassen.
Ich vermute, dass Du oder Dein innerer Dämon (der ja auch Du bist) am 24.03.2024 den Entschluss zum Suizid vor Ort in Alt-Hohenschönhausen spontan getroffen und umgesetzt hast.
Kai Maschmann und Frank Breyer schweigen beharrlich, das spricht für meine Sicht der Dinge.
Strafgesetzbuch (StGB)
§ 222 Fahrlässige Tötung
Wer durch Fahrlässigkeit den Tod eines Menschen verursacht, wird mit
Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
Leider hast Du mich in den Tage davor nicht angerufen und um Hilfe gebeten, dazu warst Du vermutlich nicht in der Lage und seit meiner Abfahrt zu sehr in die Depression gestürzt.
Oder Dein Wunsch auf Erlösung durch den Tod war stärker als die Hoffnung auf ein gutes Leben.
Leider habe auch ich Dich in den sechs Tagen nach meiner Abfahrt am 11.03. 2024 nicht angerufen, das war ein schwerer Fehler von mir.
Ich bitte Dich um Verzeihung.
Ich hatte keinen Notfallplan für den Fall einer bei Dir ausgelösten schweren Krise, Du hast mir in unserer schönen Zeit, die wir miteinander hatten, leider keinen gegeben.
Strategische Planung, das war wohl nicht Deine Stärke.
Michi und Deine Eltern haben Dich in der Klinik besucht, aber sie hatten nicht den Schlüssel, Dich aus Deinem Angstkäfig in die Freiheit zu begleiten.
Ich hätte es gekonnt, wenn Du es gewollt hättest.
Zum Wollen fehlte Dir zum Schluss die Kraft.
Leben ist Erinnerung, so das Zitat von Paul Celan in Annes 2018 verfassten zehnseitigen Lebensbericht.
Ja, so kann man es sehen, wenn man ein Gespür dafür bekommen will, wie man der geworden ist, der man heute ist.
Es reicht aber nicht aus, ja hindert sogar, der zu werden, der man in der Gegenwart und Zukunft sein will.
Womöglich war Anne zu sehr mit ihrer - teils leidvollen - Vergangenheit verbunden, mit der ihr widerfahrenen Misshandlung an der Todesklinik Lübben, die sie in ihrem Bericht anklagt.
Leben ist Neuanfang, so würde ich das Zitat von Paul Celan ergänzen.
Neuanfang geschieht nicht im luftleeren Raum, die Vergangenheit ist prägend, muss uns aber nicht daran hindern, den Neuanfang zu wagen und uns dabei Hilfe zu holen, von Menschen, die in der Lage sind Hilfe zu leisten und den Schaden der Vergangenheit nicht noch zu zementieren, indem sie von einer "heimtückischen Krankheit" faseln, die Anne angeblich befallen hätte.
14.02.2024 - 13.03 Uhr - deutsche Zeit: Sprachnachricht von Anne an Peter
Vitale Stimme von Anne, noch ist vom Sinkflug nichts zu bemerken.
Anne sitzt auf der um 12 Uhr - spanische
Zeit - von Los Christianos nach Teneriffa in der abfahrenden Fähre von Armas
23.02.2024 09.24 deutsche Zeit: Sprachnachricht von Anne an Peter
Anne ist nun schon neun Tage in Berlin/Deutschland. Die Frísche und Lockerheit ihrer Stimme ist bereits vermindert. Aber sie wirkt immer noch vital.
11.03.2024 18.03 Uhr Sprachnachricht von Anne an Peter von 15 Sekunden Länge, in der man an ihrer Stimme eine starke Niedergeschlagenheit bemerkt.
Hier hätte ich Anne zurückrufen und mit ihr sprechen müssen, das hätte ihren Sturz aufhalten können, ich habe es nicht getan.
War Anne nicht klar, auf welchen tödlichen Abgrund sie nun zuläuft, sie hatte doch oft genug schwere Krisen, die vermutlich ähnlich begonnen haben.
In den Folgetagen fand ein Gespräch von Anne mit Kai Maschmann, Geschäftsführer der HU-MA Pflege GmbH statt.
Anne war mit 30 % Mitgesellschafterin der HU-MA, Kai Maschmann hatte 70 % der Anteile und konnte Anne jederzeit überstimmen.
Anne konnte sich noch nicht einmal ohne Zustimmung von Kai Maschmann Anteile des Gewinnes der Firma, die ihr zu 30 % gehörte, auszahlen lassen.
Eine strukturell ähnliche Situation wie 1991 in der Todesklinik in Lübben, wo Anne auf Gedeih und Verderb von dem dortigen Personal abhängig war, von denen sie misshandelt wurde.
Dass das Abhängigkeitsverhältnis zum Kapitalisten Kai Maschmann Anne erneut in eine schwere Krise trieb, die in Annes Tod mündete, scheint mir die logische Folge.
Anwesend bei dem Gespräch Frank Breyer, der bis heute schweigt, er wird seine Gründe dafür haben, zu viel reden könnte seiner vorgeblichen Reputation schaden.
Anne sprang am 24.03.2024 - vermutlich aus einem Balkon in der 17. Etage - in den Tod.
Balkons vom Treppenhaus des 18-geschossigen Hochhauses.
Der freie Blick vom Balkon weist - anklagend - direkt zur HU-MA Pflege GmbH Rudolf-Seifert-Straße 11, 10369 Berlin, Luftlinie 2000 Meter.
Blick aus der 17. Etage vom Balkon des Treppenhaus nach unten, dort schlug Anne auf und starb.
Aufschlagstelle von Anne unterhalb der Balkons des Treppenhauses.
… Unter den Gründen, die Frauen zur Trennung veranlassen, sind es neben der
Untreue, spezifische männliche Eigenschaften, die die Liebe zerstört haben:
Ehrgeiz, Machtstreben, Karrieresucht, Wettbewerbsdenken, Arbeitswut,
Intellektualität, Gefühlsabgespaltenheit, mangelnde Einfühlung. … (S. 134)
Die Entdeckung Freuds, daß hinter jedem Selbstmord auch ein verhinderter Mord
steckt, ist rein theoretisch inzwischen allgemein bekannt. In der persönlichen
Situation der Analyse löst aber diese Erkenntnis eine heftige Erschütterung aus,
weil damit das Gebäude der Idealisierungen, die einen ein Leben lang scheinbar
getragen haben, endgültig zusammenbricht. Dabei kommt es zu einer Überflutung
durch den bisher verdrängten Haß, der oft nur im Schutz der Therapie ertragen
und verarbeitet werden kann. Für viele ist es der einzige Weg, um das
ausgehöhlte, »tote« Ich wieder lebendig zu machen und eine eigene Identität
aufzubauen. (S. 95)
… Die Trennungsdepression, so läßt sich zusammenfassen, scheint einem vierfachen
Verlust zu entstammen. … Das bedeutet den dritten Verlust. Damit ist der vierte
Verlust vorgebahn, die Aufgabe des eigenen Selbst bis zur totalen
Selbstauslöschung. In ihr hat sich der mörderische Haß endgültig zum suizidalen
Selbst-Haß verwandelt. (S. 96)
Petri, Horst: Verlassen und
Verlassen werden. Angst, Wut und Neubeginn bei gescheiterten Beziehungen. Kreuz
Verlag, Zürich 1991
Anne-Dore Merkel
14. Januar 2024 •
Der Prager Frühling im Winter 2024 und Hans Feuerdrachme?
Aus der Reihe tanzen
Ich tanze aus der Reihe
na und
Ich tanze aus der Reihe
gibt es einen Grund
Ich tanze aus der Reihe
und fühle mich wohl
Ich tanze aus der Reihe
was macht das mit dir, mit euch?
Ich tanze aus der Reihe
gibt es euch das Recht
Ich tanze aus der Reihe
und halte an
Ich tanze aus der Reihe
im Kreis so what
Ich tanze aus der Reihe
und manchmal auch in der Mitte
Mit dir
in Liebe, aus Liebe für den Frieden 🕊
der Welt
In Dankbarkeit und Liebe FÜR Michi To, Claudia Blüte. Hauke Brekenfeld, Eli
Jaxon-Bear, Christian Meyer, Amir Weiss, Bünyamin KristallSchmiede, Rahel Weber,
Richard Sima, Nora Kammerhofer Dietmar L... (auf Wunsch von Dietmar L
anonymisiert, womöglich schämt er sich, hier positiv genannt zu werden, nun ja
nicht jeder hat die Größe, die zu Anne passt - Anmerkung Peter Thiel), Meditanzion, Liebe tanzen,
EcstaticDance Berlín, Jeroen Jeroen, Niko Jensen und für Mike Kretschmann
https://www.facebook.com/profile.php?id=100082618404192
Kai Maschmann (70% Mitgesellschafter der HU-MA Pflege GmbH mit Aussicht auf 100 Prozent infolge "Abschreibung Anne Merkel") fehlt in dieser Liste der Dankbarkeit von Anne.
Wer da behauptet, Anne und der Kapitalist Herr Kai Maschmann hätten bis zuletzt eine gute Arbeitsbeziehung gehabt, der frisst auch kleine Kinder.
Womöglich war Annes suizidale Handlung von Silvester 2023 schon einem massiven Konflikt mit dem Kapitalisten Kai Maschmann (70% Mitgesellschafter der HU-MA Pflege GmbH) geschuldet.
Im Nachhinein dann auf der HU-MA Pflege GmbH Internetseite Krokodilstränen vergießen, das hätte sich Herr Kai Maschmann besser sparen sollen:
leise nehmen wir Abschied von
Anne Merkel
Sie starb am 24. März 2024.
In tiefer Trauer und mit schwerem Herzen nehmen wir Abschied von unserer
wundervollen Anne Merkel. Ihr plötzlicher Tod hat uns zutiefst erschüttert und
hinterlässt eine Lücke, die niemand zu füllen vermag.
Anne hinterlässt eine Leere, die uns tief berührt. Doch in unseren Herzen wird
ihr Andenken weiterleben. Ihre Spuren werden bleiben – in den Erfolgen unseres
Unternehmens, in den Erinnerungen an gemeinsame Momente und in den Werten, die
sie uns vermittelt hat.
https://hu-ma.de/teams/
Was für "eine Lücke, die niemand zu füllen vermag", soll Anne in der HU-MA Pflege GmbH hinterlassen haben, sie war doch wie ein schrottreifes Auto schon längst abgeschrieben oder sehe ich das was nicht richtig?
Warum spricht Herr Kai Maschmann nicht davon, dass Anne sich durch Suizid ihr Leben genommen hat, ein Suizid, der 2000 Meter entfernt in direkter Sichtachse zur HU-MA Pflege GmbH geschah, in der Anne mit 30 Prozent Gesellschafteranteil seit einiger Zeit nur noch Statistin ohne Gestaltungs- und Mitspracherecht war.
Der Imperator Kai Maschmann hatte mit 70 Prozent Gesellschafteranteil de facto alle relevanten Entscheidungen allein in der Hand. Anne konnte sich ohne Genehmigung von Kai Maschmann nicht einmal ihren 30-prozentigen Anteil am Gewinn des Unternehmens ausschütten.
Die Sparschwein HU-MA Pflege GmbH (Kai Maschmann 70 Prozent Gesellschafteranteil) saugte wie ein Schwarzes Loch im Weltall alles in sich auf, was sich ihr unvorsichtiger Weise zu sehr näherte.
Womöglich hat Anne im Sturz aus dem 17. Geschoss des Hochhauses noch wütend in Richtung HU-MA Pflege GmbH (Kai Maschmann 70 Prozent Gesellschafteranteil) geschaut, bevor sie mit einer Geschwindigkeit von mehr als einhundert Stundenkilometern auf den harten Beton aufschlug und ihr zarter Körper zerschmetterte.
Liebe Anne, mit Deinem Sprung in den Tod bist du definitiv aus der Reihe der folgsamen Schafe, die Deutschland, das Land der Untertanen und Duckmäuser bevölkern getanzt, wenn ich das mal so salopp sagen darf.
Ich hätte mir gewünscht, dass Du auf diesen Tanz verzichtet hättest, aber da war wohl zum Schluss für Dich kein Halten mehr, niemand da, der Dich hätte halten können, auch ich nicht.
Wäre es gerechtfertigt, Anne wegen ihres Sprungs in den Tod Egoismus vorzuwerfen, denn sie hat damit viele ihr nahestehende und sie liebende Menschen in eine - mitunter auch schwere - Krise versetzt oder war Anne so "außer sich", dass dieses Argument nicht ausreichte, sie vom Sprung abzuhalten?
Bei mir dauert die Krise bis heute an, über sechs Wochen nach ihrem Suizid.
Konnte Anne das nicht in die Waagschale werfen, so viele Menschen, die sie mochten und liebten, ihr gerne geholfen haben und dennoch ist sie in den Tod gesprungen.
Ich glaube, Anne war nicht egostisch, sie war angstgesteuert, ihre berechtigte Aggression richtete sie zuletzt gegen sich selbst.
Angst ist eine Reaktion auf eine vermutete oder reale Gefahr.
Es heißt, der Mensch habe vier Möglichkeiten auf eine Gefahr zu reagieren:
1. Angriff
2. Flucht
3. Totstellen (Depression)
4. Rehkitz (die Gefahr anlächeln)
Anne hat mit ihrem Sturz in den Tod Angriff und Flucht miteinander verbunden.
Todesklinik Lübben
Aus Annes Bericht "Die Auseinandersetzung mit meiner Lebensgeschichte" über ihre lebensgeschichtlich bedingten Krisen und ihre "Psychiatriekarriere", die 1991 in der Todesklinik von Lübben begann und mit Annes Suizid am 24.03.2024 endete.
Die Todeskliník in Lübben hat den Suizid von Anne in die Wege geleitet und weigert sich bis heute, sich mit dem 1991 Geschehenen auseinanderzusetzen und der Verantwortung zu stellen.
Todesklinik Lübben - Hauptgebäude
Heute: Asklepios Fachkliniken Brandenburg GmbH - Asklepios Fachklinikum Lübben
Der Tag zur Beobachtung führte zwangsläufig zur Hospitalisierung.
Aus dem einen Tag wurden 16 Wochen. Nach der Geburt meines Sohnes
und dem Bewusstwerden der Verdrängung des Geschehenen und der Abspaltung
meiner Gefühle kamen weitere 48 Wochen hinzu. Insgesamt
habe ich also 54 Wochen meines Lebens in einer geschlossenen
Psychiatrie bzw. zum Teil in der Tagesklinik verbracht. Ein Jahr
meines Lebens, ausgeschlossen und ausgegrenzt mal mit mehr und
mal mit weniger Mitbestimmung. Wenn ich 100 Jahre alt werde, ist
es nur 1% Prozent meines Lebens, also kein großes Drama oder
doch? Ich denke ja, es gab den Moment als ich beschloß, aus dem
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Leben zu treten. Mein Sohn war damals 3 Jahre alt. Eines Tages
fragt er mich danach. Fragt, ob es mir einmal so schlecht ging,
dass ich mir das Leben nehmen wollte. Ich antworte ihm ehrlich,
dass ich es versucht habe. Er reagiert betroffen und traurig. Er
sagt, dass er froh ist, dass ich noch lebe.
Der unerträglich seelische Schmerz über das Erfahrene ist noch
immer da und befindet sich nach wie vor im Prozess der Heilung.
Ich habe noch immer Angst mich öffentlich zu zeigen mit dem was
ich bin, was ich kann. Nach wie vor ist sie da, die Angst vor
Ausgrenzung.
...
Erfahren habe ich, dass mir 1991 in der
Landesklinik in Lübben
und in der Charité in Berlin mein Selbstbestimmungsrecht genommen
wurde und das obwohl ich Volljährig war. Der stattgefundene Missbrauch
bzw. die stattgefundene Straftat durch den Freiheitsentzug
mit Zwangsfixierung und Zwangsmedikamentierung erfährt keine Gerechtigkeit
keinen Ausgleich. Das Anliegen der Klinik und aller
Beteiligten war sicher Heilung, dennoch habe ich das Gegenteil
erfahren.
Anne Merkel, Die Auseinandersetzung mit meiner Lebensgeschichte, aufgeschrieben
vermutlich Ende 2018/ Anfang 2019
Liebe Anne, ich denke in der Klinik in Lübben waren 1991 Sadisten in weißen Kitteln am Werk, Heilung war nicht deren Anliegen, sondern Misshandlung, getarnt in der Rolle als Helferinnen und Helfer, der Geist der Aktion T4 war - wenn auch subtiler als in der NS-Zeit - in der Todesklinik Lübben weiter am Werk, nur dass sie dich 1991 nicht vergast haben. Sie hätten es aber vielleicht gerne getan, wenn es ihnen erlaubt gewesen wäre.
Die Klinik in Lübben - heute Asklepios Fachkliniken Brandenburg GmbH - schweigt, von Aufarbeitung der Vergangenheit und Wiedergutmachung für die Dir zugefügte Misshandlungen und Traumatisierung keine Spur, man wird seine dunklen Gründe dafür haben.
Wer einmal das Faß der Vergangenheit aufmacht, hat wohl Mühe, die vielen anderen Leichen, die sich auch noch im Keller der Klinik befinden, zu verbergen.
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Peter Thiel [mailto:info@peterthiel.de]
Gesendet: Montag, 15. April 2024 11:25
An: 'luebben@asklepios.com'
Betreff: Anne Merkel - Geboren am 07.11.1969, Suizid am 24.03.2024
Asklepios Fachkliniken Brandenburg GmbH - Asklepios Fachklinikum Lübben
Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
Dr. med. Anastasia Donchin - Chefärztin
Luckauer Straße 17
15907 Lübben
(03546) 29 0
Mail: luebben@asklepios.com
https://www.asklepios.com/luebben/experten/kinder-und-jugendpsychiatrie/
Sehr geehrte Frau Donchin,
meine Name ist Peter Thiel, ich bin der Freund von Anne Merkel, geboren am
07.11.1969 die am 24.03.2024 in Berlin in den Tod sprang.
Anne war 1991 "Patientin" in Lübben.
In einem hinterlassenen Bericht aus dem Jahr 2018 schreibt sie über diese Zeit:
"Der Tag zur Beobachtung führte zwangsläufig zur Hospitalisierung.
Aus dem einen Tag wurden 16 Wochen. Nach der Geburt meines Sohnes
und dem Bewusstwerden der Verdrängung des Geschehenen und der Abspaltung
meiner Gefühle kamen weitere 48 Wochen hinzu. Insgesamt
habe ich also 54 Wochen meines Lebens in einer geschlossenen
Psychiatrie bzw. zum Teil in der Tagesklinik verbracht. Ein Jahr
meines Lebens, ausgeschlossen und ausgegrenzt mal mit mehr und
mal mit weniger Mitbestimmung. Wenn ich 100 Jahre alt werde, ist
es nur 1% Prozent meines Lebens, also kein großes Drama oder
doch? Ich denke ja, es gab den Moment als ich beschloß, aus dem
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Leben zu treten. Mein Sohn war damals 3 Jahre alt. Eines Tages
fragt er mich danach. Fragt, ob es mir einmal so schlecht ging,
dass ich mir das Leben nehmen wollte. Ich antworte ihm ehrlich,
dass ich es versucht habe. Er reagiert betroffen und traurig. Er
sagt, dass er froh ist, dass ich noch lebe.
Der unerträglich seelische Schmerz über das Erfahrene ist noch
immer da und befindet sich nach wie vor im Prozess der Heilung.
Ich habe noch immer Angst mich öffentlich zu zeigen mit dem was
ich bin, was ich kann. Nach wie vor ist sie da, die Angst vor
Ausgrenzung.
Erstaunlicher Weise nehme ich das Erlebte jedoch nicht als verpasste
Lebenschance wahr, sondern als eine Herausforderung, als
meine persönliche Lebensaufgabe, an der ich wachse. Mit mir wachsen
daran auch andere Menschen, weil ich sie bewege, berühre, ihnen
ein Spiegel bin.
Erfahren habe ich, dass mir 1991 in der Landesklinik in Lübben
und in der Charité in Berlin mein Selbstbestimmungsrecht genommen
wurde und das obwohl ich Volljährig war. Der stattgefundene Missbrauch
bzw. die stattgefundene Straftat durch den Freiheitsentzug
mit Zwangsfixierung und Zwangsmedikamentierung erfährt keine Gerechtigkeit
keinen Ausgleich. ..."
Darüber würde ich gerne mit Ihnen oder einem anderen fachlich kompetenten und
aussagefähigen Mitarbeiter der Klinik sprechen.
Mit freundlichen Grüßen
Peter Thiel
0177.6587641
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Donchin, Dr. med. Anastasia [mailto:a.donchin@asklepios.com]
Gesendet: Montag, 15. April 2024 12:52
An: 'Peter Thiel'
Cc: Klein, Sebastian (Lübben)
Betreff: AW: [EXTERN] Anne Merkel - Geboren am 07.11.1969, Suizid am 24.03.2024
Sehr geehrter Herr Thiel,
Ihre Anfrage hat mich erreicht. Allerdings muss ich ein Gespräch mit Ihnen aus
Schweigepflichtgründen ablehnen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. A. Donchin
Chefärztin KJPP
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Peter Thiel [mailto:info@peterthiel.de]
Gesendet: Montag, 15. April 2024 14:13
An: 'Donchin, Dr. med. Anastasia'
Cc: 'Klein, Sebastian (Lübben)'
Betreff: AW: [EXTERN] Anne Merkel - Geboren am 07.11.1969, Suizid am 24.03.2024
Sehr geehrte Frau Donchin,
Danke für Ihre Nachricht.
In der Hedwigsklinik in Berlin Treptow hatte ich letzten Dienstag mit der
Leitenden Oberärztin und dem stellvertretenden Pflegedirektor ein 40 minütiges
Gespräch, warum sollte das nicht auch bei ihnen gehen, ohne das man gesetzliche
Vorgaben verletzt?
Es geht schließlich um einen schwerwiegenden Vorwurf gegen 1991 tätige
Mitarbeiter der Klinik Lübben.
Ich bin selber vom Fach, wenn auch bis zu Annes Tod nicht mit suizidalen Krisen
vertraut.
Das hat sich nun geändert.
http://praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de
Mit freundlichen Grüßen
Peter Thiel
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Donchin, Dr. med. Anastasia [mailto:a.donchin@asklepios.com]
Gesendet: Montag, 15. April 2024 14:54
An: 'Peter Thiel'
Cc: Klein, Sebastian (Lübben); Diederich, Sonja
Betreff: AW: [EXTERN] Anne Merkel - Geboren am 07.11.1969, Suizid am 24.03.2024
Sehr geehrter Herr Thiel,
ich bedauere, Ihnen dennoch nicht abhelfen zu können. Wie die anderen Kliniken
Ihre Anfrage handhaben, ist hierbei nicht ausschlaggebend. Ohne eine
Schweigepflichtentbindung vonseiten der Verstorbenen ggü. der hiesigen Klinik zu
Ihren Gunsten, ist rechtlich gesehen kein Gespräch über ihre Daten möglich.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. A. Donchin
Chefärztin KJPP
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Peter Thiel [mailto:info@peterthiel.de]
Gesendet: Montag, 15. April 2024 15:11
An: 'Donchin, Dr. med. Anastasia'
Cc: 'Klein, Sebastian (Lübben)'; 'Diederich, Sonja'
Betreff: AW: [EXTERN] Anne Merkel - Geboren am 07.11.1969, Suizid am 24.03.2024
Sehr geehrte Frau Donchin,
Danke für Ihre Nachricht.
Mir wäre daran gelegen, dass ihre Klinik die alte Akte zieht und ernsthaft
überprüft, ob dort fachliche Fehler, wie sie Anne beschreibt und anklagt,
dokumentiert sind und falls ja, diese ernsthaft aufarbeitet.
Anne wäre in der Nazizeit mit hoher Sicherheit der Mordaktion T4 zum Opfer
gefallen.
Die Klinik in Lübben hat nach meiner Kenntnis daran auch mitgewirkt.
Es sollte nicht nur den Opfern der Euthanasie ein Gedenken eingeräumt werden,
auch Anne hat das verdient.
http://peterthiel.de/anne-merkel.html
Mit freundlichen Grüßen
Peter Thiel
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Klein, Sebastian (Lübben) [mailto:se.klein@asklepios.com]
Gesendet: Montag, 15. April 2024 19:44
An: Peter Thiel; Donchin, Dr. med. Anastasia
Cc: Diederich, Sonja
Betreff: Re: AW: [EXTERN] Anne Merkel - Geboren am 07.11.1969, Suizid am
24.03.2024
Sehr geehrter Herr Thiel,
Wie bereits von Frau Dr. Donchin beschrieben, werden wir uns nicht weiter zu
diesem Fall und Ihrer Anfrage äußern.
Es tut mir leid, Ihnen keine andere Antwort geben zu können.
Mit freundlichen Grüßen
Sebastian Klein
Geschäftsführer
Geschäftsführung
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Peter Thiel [mailto:info@peterthiel.de]
Gesendet: Montag, 15. April 2024 21:07
An: 'Klein, Sebastian (Lübben)'; 'Donchin, Dr. med. Anastasia'
Cc: 'Diederich, Sonja'
Betreff: AW: AW: [EXTERN] Anne Merkel - Geboren am 07.11.1969, Suizid am
24.03.2024
Schade, ich hatte auf mehr menschliche Größe gehofft.
Mit freundlichen Grüßen
Peter Thiel
Anne-Dore Merkel
Geboren am 07.11.1969
Sprung in den Tod am 24.03.2024
Ein Traum zerschellte, mein Traum zerschellte.
In dem scheinbar unauflösbaren Dilemma von Bindung und Freiheit wählte Anne den Tod.
Ich habe Anne nicht gedrängt, aus ihrem Leben zu erzählen, das widerspricht meinem Freiheitsverständnis von dem die grünen Schwurbler:Innen aus der Partei von Robert Habeck und Annalena Baerbock Lichtjahre entfernt sind.
Anne hat mir vieles freiwillig erzählt, sie wusste sich in guten Händen.
Anne hat mir vieles nicht erzählt, insbesondere nicht auf ihre fortbestehende suizidale Gefährdung und mögliche Auslösemechanismen hingewiesen, das hat mich gehindert, bei Beginn ihrer in den Suizid führenden Krise am 11.03.2024 "richtig" zu reagieren.
Es muss auch eine riesige Wut gewesen sein, die Anne den Tod wählen ließ, so groß, dass dahinter der Gedanke zurücktrat, ihren Freunden, Geliebten und Angehörigen Schmerz wegen ihres gewaltsamen Todes zuzufügen.
Anne hat ihre lebensgeschichtlich erworbene und gespeicherte Wut, die dem außen galt, autoagressiv gegen sich gerichtet, final im Sprung in den Tod.
Ob Anne die Klinik am 24.03.2024 mit oder ohne Selbstötungsvorsatz verließ weiß ich nicht, sie fuhr vermutlich mit ihrem Auto von Treptow nach Alt-Hohenschönhausen und sprang dort - geplant oder ungeplant - vermutlich aus der 17. Etage eines Hauses (das sagte mir ein Mieter am 18.05.2024) in der Altenhofer Straße - 600 Meter von ihrer Wohnung und 2000 Meter von der Geschäftsstelle der HU-MA in den Tod, wie ich am 16.05.2024 von Mathias und Steffi erfahren habe.
Danke Anne, dass ich Dich kennenlernen durfte.
Danke für die schöne Zeit mit Dir.
Danke für die schwere Prüfung, in die Du mich durch Deinen Tod gestellt hast.
Beisetzung am 15.05.2024 auf dem Friedhof Sankt Pius in Alt-Hohenschönhausen.
(oder etwa doch wie bisher angekündigt am 17.05.2024 um 13 Uhr ???).
Der Suizid eines geliebten Menschen ist der Supergau für die Hinterbliebenen, es sei denn, sie haben sich schon auf den letzten Abschied vorbereiten können, so dass es sie nicht so unvermittelt und hart trifft.
Ich hatte mich zu keiner Zeit auf eine suizidalen Trennung vorbereitet, um so schwerer hat es mich getroffen.
Annes Tod erzeugte einen Sog, ihr zu folgen.
Dass ich nach Annes Tod noch lebe, ohne in eine schwere Depression verfallen zu sein, grenzt an ein Wunder.
Von wem wurde Anne in den Tod gezogen?
Nicht unwahrscheinlich, dass es unaufgelöste familiäre Loyalitäten gab, die Annes Tod mit verursacht haben.
Auslöser von Annes Sprung in den Tod dürfte die Verkettung mehrere Ereignislinien sein, wesentlich dabei:
1. Mutmaßliche frühkindliche problematische Bindungserfahrungen und Entwicklung einer "schizoid-zwanghaften Angststörung" (vgl. Fritz Riemann:Grundformen der Angst)) - https://de.wikipedia.org/wiki/Grundformen_der_Angst
2. Misshandlung und Traumatisierung in der Todesklinik Lübben 1991:
Erfahren habe ich, dass mir 1991 in der Landesklinik in Lübben
und in der Charité in Berlin mein Selbstbestimmungsrecht genommen
wurde und das obwohl ich Volljährig war. Der stattgefundene Missbrauch
bzw. die stattgefundene Straftat durch den Freiheitsentzug
mit Zwangsfixierung und Zwangsmedikamentierung erfährt keine Gerechtigkeit
keinen Ausgleich.
Die Todesklinik in Lübben, die sich heute
ASKLEPIOS Fachklinikum Lübben
Luckauer Straße 17
15907 Lübben
Internet:
www.asklepios.com
nennt, verweigert bis heute eine Auseinandersetzung mit dem 1991 eingeläuteten Tod von Anne.
Um diese Klinik sollte man einen großen Bogen machen, es sei denn man will hinter einer Nebelwand verschwinden, dann gibt es da sicher sehr gute Voraussetzungen.
Ein Flashback
(englisch, blitz(artig) zurück, sinngemäß übersetzt etwa Wiedererleben oder
Nachhallerinnerung) ist ein psychologisches Phänomen, welches durch einen
Schlüsselreiz hervorgerufen wird. Die betroffene Person hat dann ein
plötzliches, für gewöhnlich kraftvolles Wiedererleben eines vergangenen
Erlebnisses oder früherer Gefühlszustände. Diese Erinnerungen können von jeder
vorstellbaren Gefühlsart sein.
Der Begriff wird vor allem dann benutzt, wenn die Erinnerung unwillkürlich
auftaucht und/oder wenn sie so stark ist, dass die Person die Erfahrung wieder
durchlebt, unfähig, sie völlig als Erinnerung zu erkennen.[1] Die für die
aktuelle Situation unpassende Stärke eines Gefühlszustandes kann so aber auch
helfen, diesen als Flashback zu erkennen.[2]
Flashbacks treten als Symptom einer Posttraumatischen Belastungsstörung auf.[3]
https://de.wikipedia.org/wiki/Flashback_(Psychologie)
3. Mitteilung von Anne an Peter kurz vor dessen Abfahrt am Vormittag am 11.03.2024 in ihrer Wohnung, dass sie keine "Mann - Frau Beziehung" leben kann.
Dieser Satz, den Anne nicht näher erläuterte und dessen schicksalshafte Folgen sie wohl nicht ahnte, führte zu einer gefährlichen Distanz zwischen mir und ihr, von Anne sicher nicht beabsichtig, die Anne aber innerhalb weniger Stunden in die Depression trieb.
Anne presste hundert wichtige Sätze, die sie mir hätte sagen sollen, in einen kryptischen Satz, dass sie keine "Mann - Frau Beziehung" leben kann.
Hätte Anne diesen verhängnisvollen Satz nicht gesagt und statt dessen mit mir am Abend des 10.03.2024 - wo sie, statt sich mit mir über ihre Sorgen und Probleme zu reden, mit einem der überflüssigen Filme aus der Mediathek des zwangsgebührenfinazierten deutschen Staatsfernsehen abzulenken versuchte, sie wäre vielleicht noch am Leben.
Anne hatte das in den vielen davor liegenden Krisenjahren, die sie nach der 1991 erlebten Freiheitsberaubung und Folter an der Klinik in Lübben durchleben musste, offenbar nicht gelernt.
Das sogenannte deutsche "Gesundheitswesen", das am Todestag von Anne von einem SPD-Panik-Impf-Mann mit Namen Karl Lauterbach mehr schlecht als recht verwaltet wurde, hat in dieser Hinsicht komplett versagt, das Versagen ist systemimmanent.
Kein gesunder Mensch würde einen Bankräuber seine Ersparnisse anvertrauen, der Großteil der Bevölkerung aber gibt seinen Verstand am Eingang zum "Krankenhaus" ab.
Auch Psycho-Guru Christian Meyer hat Anne letztlich nicht weiter gebracht, sondern ihr durch seine Psycho-Sprüche den Weg wohl eher vernebelt.
So konnte Anne den Weg nicht wissen, auf dem sie hätte aus der Gefahrenzone kommen können.
4. Die Depression in die Anne innerhalb weniger Stunden nach meiner Abfahrt am 11.03.2024 rutschte, war allein aber vermutlich noch nicht lebensgefährlich.
Nach meiner Ankunft in der Uckermark schickte ich Anne aus Lychen ein Foto mit gelben Frühlingsblumen.
Anne antwortete in einer depressiven Sprachnachricht von 15 Sekunden Länge.
11.03.2024 18.03 Uhr Sprachnachricht von Anne an Peter von 15 Sekunden Länge, in der man an ihrer Stimme eine starke Niedergeschlagenheit bemerkt.
Ich habe Anne daraufhin bis zum 17.03.2024 weder angerufen noch per Telegram kontaktiert, ich wollte mich ihr nicht aufdrängen.
Ich denke heute, es war ein schwerer Fehler von mir, sie am Abend des 11.03. und in den Folgetagen nicht angerufen zu haben.
Das hätte die beginnende suizidale Krise abwenden können, auch wenn es recht wahrscheinlich erscheint, dass Anne das nicht entgültig "gerettet" hätte, sondern in den Folgewochen oder Folgemonaten weitere suizidale Krisen aufgetreten wären und ich auf Grund meiner Uninformiertheit über Annes Muster und Vergangenheit auch da kaum adäquat hätte reagieren können.
5. Der Zünder, der Annes Depression in ihren aggressiven Akt des Suizid umschlagen ließ, wurde vermutlich in dem "Perspektivengespräch" mit ihrem Mehrheitsgesellschafter der HU-MA - ohne dass damit von dessen Seite die Absicht verbunden war, Anne in den Tod zu treiben - scharf gemacht.
Die finale Selbsttötung bedurfte eines harten Triggers, der den für Annes Sprung in den Tod nötigen Aggressionsschub erzeugt. Der Trigger hieß HU-MA!
Hinter der psychiatrischen Diagnose "Manisch-Depressiv" oder "Bipolare Störung" verbirgt sich - wie Klaus Mücke andeutet - vermutlich nichts anderes als eine fehlgesteuerte Bedürfnisregulation:
"...
auch hier finden wir das Muster eines angepassten auffallend unauffälligen
Verhaltens während der Pubertät, das versucht, die familiale Realität zu
bestätigen, indem man sich - unbewusst - mehr und mehr zurücknimmt. Die eigenen
Bedürfnisse nach Expansion werden als Bedrohung des familialen Zusammenhangs
erlebt und müssen massiv unterdrückt werden. Haben sich genügend ungelebte
Wünsche, Bedürfnisse und Sehnsüchte, aber auch aggressive Regungen angestaut,
braucht es nur einen Auslöser in der adoleszenten Lebensphase, um sie zur
Explosion zu bringen, wobei dann in der Manie diese unterdrückten Strebungen und
vitalen Interessen direkter zum Vorschein kommen und auch sehr konkret zum
Ausdruck gebracht werden. ...", (S. 70)
Die psychotische Krise: Ein systemisches und entwicklungspsychologisches
Erklärungsmodell. Ursachen, Verlauf und psychotherapeutische Interventionen
Taschenbuch
von Klaus Mücke, 2001, ÖkoSysteme Verlag, Erste Auflage
Es ist also keine geheimnisvolle oder "heimtückische Krankheit", wie es uns der medizinisch-pharmazeutische Komplex und Lieschen Müller weismachen will, auf dass die Menschen sich ihrer Lage nicht bewusst werden und bis zu ihrem Tod weiter brav Psychopharmaka von Pfizer & Co und Lauterbach schlucken, anstatt sich ihres erlernten Handlungsmusters bewusst zu werden und den destruktiven Kreislauf von Bedürfnisunterdrückung, Explosion und Depression auflösen
Kreislaufmodell:
1. Bedürfnisunterdrückung zwecks Konfliktvermeinung
2. Explosion infolge anhaltender Bedürfnisunterdrückung
3. Schuldgefühl, Angst vor Ausgrenzung und Bestrafung, Flucht in die Depression
4. Erholungsphase mit auflebenden vitalen Bedürfnissen
6. Erneute Bedürfnisunterdrückung zwecks Konfliktvermeidung
7. Explosion infolge anhaltender Bedürfnisunterdrückung
8. Schuldgefühl, Angst vor Ausgrenzung und Bestrafung, Flucht in die Depression, suizidale Handungen
9. et cetera pp. „und so weiter, und so fort“
10. in schweren Fällen: finales Ende durch Suizid
bewusst zu werden und - mit fachlicher Hilfe - neue, flexiblere und konstruktive Handlungsmuster zu erlernen und sich dauerhaft zu eigen machen.
.
Psychopharmaka wie Tavor® oder können aber das oben im Kreislaufmodell beschriebene Grundproblem nicht lösen und sind somit kein Ersatz für erst noch zu lernende und zu verinnerlichende konstruktive Handlungsmuster.
Tavor® enthält den Wirkstoff Lorazepam, der 1963 von dem amerikanischen Pharmaunternehmen Wyeth (heute zu Pfizer gehörig) entwickelt und patentiert wurde. Das Benzodiazepin Lorazepam überwindet die Blut-Hirn-Schranke, dockt an bestimmten Rezeptoren im Gehirn an und sorgt auf diese Weise dafür, dass die Wirkung des hemmenden Neurotransmitters GABA verstärkt wird. Angstbesetzte Reize oder Signale können dann über die Rezeptoren nicht mehr oder in deutlich geringerer Ausprägung weitergeleitet werden. Gleichzeitig werden die Nervenzellen weniger empfänglich für ankommende Reize und der Erregungszustand des Nervensystems nimmt insgesamt ab.
Gespräch von Anne mit Kai Maschmann, (70 Prozent Gesellschafter der HU-MA Pflege GmbH) in Berlin-Hohenschönhausen in der Woche vom 11.03. bis 15.03.2024 über Annes weitere berufliche Perspektive in Bezug auf die HU-MA, deren Mitgesellschafterin Anne mit 30 Prozent gewesen sein soll.
… Unter den Gründen, die Frauen zur Trennung veranlassen, sind es neben der
Untreue, spezifische männliche Eigenschaften, die die Liebe zerstört haben:
Ehrgeiz, Machtstreben, Karrieresucht, Wettbewerbsdenken, Arbeitswut,
Intellektualität, Gefühlsabgespaltenheit, mangelnde Einfühlung. … (S. 134)
Die Entdeckung Freuds, daß hinter jedem Selbstmord auch ein verhinderter Mord
steckt, ist rein theoretisch inzwischen allgemein bekannt. In der persönlichen
Situation der Analyse löst aber diese Erkenntnis eine heftige Erschütterung aus,
weil damit das Gebäude der Idealisierungen, die einen ein Leben lang scheinbar
getragen haben, endgültig zusammenbricht. Dabei kommt es zu einer Überflutung
durch den bisher verdrängten Haß, der oft nur im Schutz der Therapie ertragen
und verarbeitet werden kann. Für viele ist es der einzige Weg, um das
ausgehöhlte, »tote« Ich wieder lebendig zu machen und eine eigene Identität
aufzubauen. (S. 95)
… Die Trennungsdepression, so läßt sich zusammenfassen, scheint einem vierfachen
Verlust zu entstammen. … Das bedeutet den dritten Verlust. Damit ist der vierte
Verlust vorgebahn, die Aufgabe des eigenen Selbst bis zur totalen
Selbstauslöschung. In ihr hat sich der mörderische Haß endgültig zum suizidalen
Selbst-Haß verwandelt. (S. 96)
Petri, Horst: Verlassen und
Verlassen werden. Angst, Wut und Neubeginn bei gescheiterten Beziehungen. Kreuz
Verlag, Zürich 1991
Ohne einen erfahrenen Beistand hätte Anne nicht in das Gespräch bei der HU-MA gehen dürfen. Anne war an diesem Tag mit Sicherheit stark geschwächt, das "dienstliche" Gespräch mit Kai Maschmann (70 % Firmeninhaber und damit in einer absoluten Machtposition) dürfte Anne den Rest gegeben haben.
Frank Breyer, der bei dem Gespräch von Anne und Kai Machmann dabei war und bis heute schweigt, hat versagt, davon gehe ich aus.
So trägt nicht nur die Todesklinik Lübben ein erhebliches Maß Schuld an Annes Tod, sondern auch Personen, die Anne nicht wirklich verstanden und ihre Egokacke durchzogen
Annes Fähigkeit zur Selbstbehauptung und zum Grenzen ziehen, war erheblich eingeschränkt, wie ich am vorhergehenden Wochenende bei ihrem Gespräch mit dem Mann erlebte, der Anne für seine Zwecke bei einem Sozialbetrug (Jobcenter) einspannen wollte.
Den von dem Eso-Psycho-Guru Christian Meyer erbetenen "Dienstleistungsauftrag" konnte Anne Danke meiner Unterstützung zurückweisen.
Wäre Anne mit mir zu dem Termin in der HU-MA gegangen, sie wäre heute noch am Leben.
Frank Breyer (LIEBE, MACHT & FREIHEIT), der bei dem Termin in der HU-MA mit dabei gewesen sein dürfte, schweigt zu meiner Frage, wie der Termin verlief, Frank Breyer wird Gründe für sein Schweigen haben, es sind keine guten Gründe sind, davon gehe ich aus.
6. Suizidaler Sog
In Annes Leben hat es mehrere suizidale Krisen gegeben, die Krise ab dem 11.03.2024 endete mit ihrem Tod.
Es kann sein, dass in Annes Leben - spätestens mit ihrer Zwangsunterbringung, Misshandlung und Traumatisierung in der Todesklinik Lübben ein suizidaler Sog in Gang gesetzt wurde, der - nach Bert Hellinger - möglicherweise zusätzlich auch aus Zusammenhängen gespeist wurde, die sich außerhalb der unmittelbaren Erfahrung von Anne befanden, so etwa bei etwaigen suizidalen Energien im System der Herkunftsfamilie.
Anne begab sich am 17.03.2024 in die Klinik Hedwigshöhe in Berlin-Treptow, ohne mich vor oder nach dem Gespräch in der HU-MA anzurufen und mich um Rat oder Beistand zu bitten, dazu war sie wahrscheinlich schon zu schwach, vielleicht auch zu stolz, vielleicht hat sie sich auch keine Hilfe von mir erwartet, weil sie sich wertlos fühlt, wer nichts erwartet, kann nicht enttäuscht werden.
Auch Niko wurde vermutlich von Anne nicht kontaktiert und um Hilfe gebeten.
Anne Merkel, [18.03.2024 16:37]
Lieber Peter, herzlichen Dank für dein an mich denken und die schönen Fotos.
Mir ging es in den letzten Tagen leider so schlecht, dass ich mich entschlossen
habe für eine stationäre Aufnahme.
Ich wünsche dir eine wunderbare Zeit im Schwarzwald. Richtig schön sieht die
kleine Burg deiner Tochter und Familie aus.
Von Herzen Anne
Peter Thiel, [18.03.2024 16:46]
Liebe Anne, schön von Dir zu hören. Wenn du magst, können wir zoomen oder
telefonieren, vielleicht geht es dir dann wieder besser. Die Musik bezwingt
alles Bestien, sagt Thomas Müller (Gomera Lounge) immer, ich ersetze das Wort
Musik durch das Wort Liebe. Peter.
Peter Thiel, [18.03.2024 17:18] - Von Anne nicht
angenommener Anruf von Peter
Anne Merkel, [18.03.2024 17:59]
Danke lieber Peter für deine Nachricht. Ich bin seit gestern in Hedwigshöhe in
Berlin in der Klinik. Ich weiß momentan sogar nicht wie es weiter geht.
Vielleicht habe ich die Tage mal die Möglichkeit zum telefonieren. Momentan
fällt es mir unglaublich schwer im Kontakt zu sein.
Peter Thiel, [18.03.2024 18:04]
Liebe Anne, Danke für Deine Nachricht. Ich hoffe, du bist in guten Händen.
Vielleicht kann dich deine Freundin Michi besuchen? Vielleicht kannst du mir
auch die Telefonnummer von ihr und von Ansgar aus Lüneburg mitteilen. Ich mache
mir Sorgen um Dich. Lieber Gruß Peter.
Anne Merkel, [19.03.2024 11:37]
Nun habe ich mir das Gedicht durchgelesen. Mein Mut hat sich gerade gefühlt in
Luft aufgelöst.
Peter Thiel, [19.03.2024 15:36]
Wie geht es dir?
Peter Thiel, [19.03.2024 15:41]
Do., 21. März
Direktfahrt
Berlin Hauptbahnhof (FlixTrain)
11:28
Müllheim (Baden) (FlixTrain)
18:54
1 Erwachsener
29,99 €
Servicegebühr
0,99 €
Summe (inkl. MwSt.)
30,98 €
Anne Merkel, [19.03.2024 17:39]
Ich fühle mich berührt von dir. Und ein Teil von mir würde die Klinik am
liebsten so schnell wie möglich wieder verlassen und vllt auch den Zug in den
Schwarzwald nehmen. Die Blume gefällt mir. Danke du Lieber
Peter Thiel, [19.03.2024 17:41]
Ich freu mich über deine Lebenszeichen. Vielleicht gibst du dem Teil, der in den
Schwarzwald kommen würde noch ein wenig Futter. Die Klinik rennt nicht davon und
hier unten gibt es auch jeder Menge Kliniken. Jetzt gehe ich zu meiner
7-köpfigen Familientherapiefamilie. 18 Uhr gehts los.
Anne Merkel, [19.03.2024 18:01]
Ich wünsche dir einen angenehmen und guten Termin
Peter Thiel, [19.03.2024 20:16]
Alles gut geklappt. Fahre jetzt in meine Ferienwohnung.
Anne Merkel, [19.03.2024 20:26]
Das freut mich für dich und die Familie
Peter Thiel, [19.03.2024 21:09]
Gute Nacht, liebe Anne.
Peter Thiel, [23.03.2024 09:40]
Guten Morgen, liebe Anne.
Peter Thiel, [23.03.2024 15:47]
Liebe Anne, ich rufe dich heute Abend an. Bin Grad im Café am Belchen. 1000
Meter.
Peter Thiel, [23.03.2024 17:56]
Meine zehn schönsten Herzenswünsche.
Peter Thiel, [23.03.2024 19:38]
Abgebrochener Anruf - Anne geht nicht ans Telefon
Anne Merkel, [23.03.2024 20:09]
Lieber Peter, ich habe gesehen, dass du angerufen hast, bitte sei mir nicht
böse, ich kann gerade nicht mit meinem völlig leeren Zustand in Kontakt treten
und ich möchte dich nicht voll heulen oder voll jammern. Mir geht's einfach
richtig beschissen und ich schätze es sehr wie du versuchst den Kontakt zu
halten.
Peter Thiel, [23.03.2024 20:16]
Liebe Anne, ich würde mich freuen, wenn du mich noch heute Abend voll heulen und
volljammern würdest.
Anne Merkel, [23.03.2024 20:38]
Ich schaffe es nicht. Es tut mir leid.
Ich habe Anne leider erst wieder am 22.03. und 23.03.2024 über telegram angerufen, da ich nicht wusste, in welcher suizidalen Gefährdungslage sie war und ich nicht wollte, dass sie sich von mir bedrängt fühlt.
Anne hat meine beiden Anrufe nicht entgegengenommen und auch nicht zurückgerufen.
Der Point of no return war in diesem Kommunikationsmodus erreicht, vielleicht hätte ein persönlicher Besuch von mir in der Klinik das Ruder noch herumreißen können.
Anne Merkel, [22.03.2024 19:58]
Danke für deine schönen Fotos lieber Peter. Das Geschriebene kann mein Geist
momentan gar nicht aufnehmen. Ich Kopf enthält nur angstgesteuerte Gedanken.
Anne Merkel, [22.03.2024 19:58]
Heute war meine Mutter zu Besuch
Peter Thiel, [22.03.2024 20:00]
Liebe Anne, ich freu mich, wenn ich von Dir höre. Ich habe vorhin auch mal
versucht, dich anzurufen.
Peter Thiel, [22.03.2024 20:07] Peter schickt
Anne die Bildergeschichte von Zilli, Billi, und Willi von Elisabeth Shaw.
Anne Merkel, [22.03.2024 20:13]
Ich mag diese Geschichte sehr. Sie zauberte mir ein kleines Lächeln ins Gesicht.
Anne Merkel, [22.03.2024 20:14]
Ich habe gesehen, dass du versucht hast mich zu erreichen. Vielleicht schaffe
ich es am Wochenende dich mal anzurufen.
Anne schreibt nicht
... Vielleicht schaffe ich es am Wochenende dich anzurufen.
Sie schreibt:
... Vielleicht schaffe ich es am Wochenende dich mal anzurufen.
Das "mal" erzeugt eine Unverbindlichkeit. Bindung und Vertrauen, das war die ewige Baustelle von Anne.
Welchen Einfluss der Besuch von Annes Mutter und von Michi in der Hedwigsklinik
auf Annes Befinden hatte, ist unklar.
Vielleicht waren auch noch andere Personen bei Anne.
Vielleicht hat sich Anne über die Besuche gefreut, die aber ihre Todesfahrt nicht aufhalten konnten.
Am 24.03.2024 sprang Anne in Berlin-Hohenschönhausen von einem Hochhaus in der 17. Etage - also aus ca. 51 Meter Höhe - von einem über das Treppenhaus problemlos zu erreichenden Balkon in den Tod.
Ein anfangs in Ruhe befindlicher Körper fällt im homogenen Feld senkrecht nach
unten mit einer konstanten Fallbeschleunigung g {\displaystyle g}. Bei einer
nach unten zeigenden Koordinatenachse s {\displaystyle s} sind die Vorzeichen
von g {\displaystyle g} und der Geschwindigkeit v {\displaystyle v} positiv.
Wählt man den Startpunkt zum Koordinatenursprung s = 0 {\displaystyle s=0} und
die Startzeit zu t = 0 {\displaystyle t=0}, dann sind die Formeln für die
Geschwindigkeit v ( t ) {\displaystyle v(t)} zum Zeitpunkt t und für den zu
diesem Zeitpunkt zurückgelegten Weg s ( t ) {\displaystyle s(t)} einfach:
v ( t ) = g t
s ( t ) = 1/2 g
t 2
Daraus ergeben sich die Fallzeit und die Endgeschwindigkeit nach Zurücklegen
einer Fallhöhe h {\displaystyle h} zu:
t ( h ) = Wurzel aus 2 h / g
v ( h ) = Wurzel aus (2 g h)
In sehr guter Näherung gilt dies auf der Erde, wobei der Auftrieb, die Luftreibung, die Zunahme der Gravitationskraft bei Annäherung an die Erde und die Corioliskraft als Folge der Erdrotation vernachlässigt werden. Die Fallbeschleunigung beträgt in Deutschland etwa 9,81 m / s 2 (siehe Normalschwereformel).
Ein Sprung vom 5-m-Brett im Schwimmbad dauert demnach rund eine Sekunde und es wird eine Geschwindigkeit von etwa 10 m/s (gleich 36 km/h) erreicht. Aus einem Meter Höhe werden 16 km/h erreicht, aus drei Metern 28 km/h. Im Fallturm von gut 100 m nutzbarer Höhe werden Freie-Fall-Zeiten von über 4,5 Sekunden Dauer mit Aufprallgeschwindigkeiten von knapp 160 km/h erreicht.
https://de.wikipedia.org/wiki/Freier_Fall
t (h) = Wurzel aus (2 x 51 m / 9,81 m/sekunde quadrat)
t (h) = Wurzel aus 10,397 Sekunden
t (h) = 3,2245 Sekunden
v (h) = Wurzel aus (2x 9,81 m/sekunde quadrat) mal 51 m
v (h) = 31,63 meter /sekunde
Bei einem Sturz aus 51 Meter Höhe wäre Anne - bei Vernachlässigung des Luftwiderstandes - nach ca. 3,2245 Sekunden mit einer Geschwindigkeit von 31,63 meter /sekunde (entspricht 113,87 km/h) auf den Boden aufgeprallt und sofort zerschmettert.
Anne war zuletzt wohl nicht verzweifelt, sie war entschlossen, sie wollte mit ihrem Sprung in den Tod - wie Jan Palach - ein Signal setzen, raus aus der Depression, rein in den Angriff und zugleich Flucht in den Tod.
Daher war Anne vermutlich am Morgen des 24.03.2024, als sie die Klinik Hedwigshöhe verließ, kein Zeichen von suizidaler Depression anzumerken.
Vermutlich wollte Anne mit ihrem Sprung in den Tod auch ein Zeichen setzen: So geht man mit mir nicht um!
Angriff und Flucht in einem Akt - dem Sprung in den Tod - vereint, das ist ein Kunststück, das seinesgleichen sucht.
Jay Haley: Die Jesus-Strategie. Die Macht der Ohnmächtigen; 3. Aufl. 2007, Carl-Auer Verlag
Gedenken an Jan
Pa...
Undatiertes Foto von Anne eingestellt auf:
https://www.fotocommunity.de/photo/gedenken-an-jan-palach-anne-merkel/16974046
https://www.fotocommunity.de/user_photos/1275175
Jan Palach (* 11. August 1948 in Prag; † 19. Januar 1969 in Prag) war ein tschechoslowakischer Student, der sich aus Protest gegen die Niederschlagung des Prager Frühlings und gegen das Diktat der Sowjetunion selbst verbrannte. Er wollte damit, knapp fünf Monate nach dem Einmarsch der Warschauer-Pakt-Staaten in die ČSSR, ein Zeichen gegen die Rücknahme der Reformen der Regierung Alexander Dubčeks und die daraus folgende Lethargie und Hoffnungslosigkeit der tschechoslowakischen Öffentlichkeit setzen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Jan_Palach
Wenn man in diesen Tagen mit Anne über ihre ohnmächtige Wut gesprochen hätte, sie diese Wut im Gespräch hätte zeigen können, wäre sie vermutlich nicht in den Tod gesprungen.
Ihre Wut, muss bei Anne gleichzeitig starke Schuldgefühle ausgelöst haben, die "gute Tochter" will ihre Eltern nicht entäuschen, daher wird die Wut gestaut, bis der Damm bricht.
Ob es letztlich sinnvoll war, Annes Sprung in den Tod?
Für Anne wohl, sonst hätte sie es nicht getan.
Wollte Anne ein Zeichen setzen?
Das würde Respekt verdienen, auch wenn ihre Entscheidung nicht hätte so fallen müssen.
Ich bin mir sicher, hätte es in der verhängnisvollen Woche vom 11.03. bis 15.03. kein "Gespräch" von Anne und Kai Maschmann in der HU-MA gegeben, Anne wäre noch am Leben.
Die Depression, in die Anne am 11.03.2024 nach meiner Abreise gerutscht ist, hätte sie nicht getötet, sondern nur gelähmt.
Der finale Entschluss zum Suizid resultierte aus einer großen Wut und einer gefühlten Ohnmacht. Der Sprung in den Tod beendete Annes Ohnmacht und zugleich ihr Leben.
Anne war durch die
Misshandlungen, die sie 1991 in in der Todesklinik Lübben erleiden musste schwert
traumatisiert - wie sie
in "Die Auseinandersetzung
mit meiner Lebensgeschichte" schrieb.
Die dafür verantwortlichen Mitarbeiter der Todesklinik Lübben sind zu keiner Zeit zur Verantwortung gezogen worden, die heutige Klinkleitung in Lübben mauert sich ein, kein Gesprächsangebot an mich, geschweige denn der Ansatz einer Entschuldigung und Wiedergutmachtung.
Die Traumatisierung von Anne in der Klinik in Lübben hat in der Folge Annes weiteres Leben überschattet, sie immer wieder in schwere - auch suizidale - Krisen geführt, bis hin zu ihrem Sturz in die Tiefe am 24.03.2024.
Annes Sonnenseite, die sie auch hatte und die ihr zu recht, viel Sympathie anderer Menschen eingetragen hat, täuschte über ihre schwere Traumatisierung im Jahr 1991 in der Klinik in Lübben hinweg, daher konnte ich die bedrohlichen Zeichen nicht in ihrer vollen Bedeutsamkeit erkennen und nicht wirksam handeln, um Anne im Leben zu halten.
Meine Traumfrau zerschellte am Boden, ein Traum wich einem Albtraum.
Der Schock sitzt tief, von jetzt auf gleich, weg, einfach weg, nie wieder da.
Keine Ankündigung, keine Zeit zum Abschied nehmen, einfach nicht mehr da.
Was fühltest Du, liebe Anne, als Du gegangen bist, Deinen Sohn zurücklassend, Deine Eltern, Deine Schwester, Deine Freunde, mich.
In der Klinik in Lübben - so steht es in Annes Bericht - wurde Anne 1991 eingesperrt und misshandelt, Annes Tod trat am 24.03.2024 ein.
Über mich
Ich bin, weil ich sehe, höre, rieche, schmecke...
Ich lebe mal leise, mal laut...
Fotografie hält fest, mehr nicht.
Meine Erinnerungen sitzen tiefer und sind genauer als je ein Foto es zu seien
vermag.
Wenn Aufnahmen es schaffen Gefühle, Gedanken, Assoziationen auszulösen haben sie
mehr erreicht als nur ein perfekt technisches Foto zu sein.
Perfektion zerbricht schneller als eine Seifenblase die durch den Wind getragen
wird.
Unterwegs auf verschiedenen Wegen...
Einlassen
Tauche ein in die Tiefe der Meere,
schwimme mit den Fischen um die Wette,
habe Angst vor dem Hai.
Springe hinauf in die Höhe,
spüre die Sphäre,
fliege mit den Vögeln frei am Himmel,
habe Angst vor der Gier des Adlers.
Renne mit dem Wind wirbelnd im Kreis,
tanze mit den fallenden Blättern,
und spüre die Lebendigkeit,
die mir mein Leben bedeutsam macht.
Anne Merkel
Liebe Anne, du warst sehr tapfer, Du wolltest im Leben sein, glücklich, aktiv, Dein Leben gestalten, Frau sein, so habe ich Dich kennen und lieben gelernt.
Du hat mit den finsteren Mächten vom Todesstern gerungen, die Dich schließlich - Du warst sehr geschwächt - getötet haben.
Ich bin dreifach schwer verwundet:
1. Der Verlust
2. Das Wissen um Annes Leiden in den Zeiten ihrer Krisen
3. Die Frage nach der eigenen Veranwortung. Hätte ich die Gefahr sehen, den tödlichen Ausgang stoppen können?
Die Frage nach der Veranwortung anderer Menschen für den Tod von Anne und die Infragestellung todbringender gesellschaftlicher Strukturen steht im Raum.
NIcht alle haben den Mut, sich selber kritisch zu befragen, statt dessen faseln sie lieber von Annes angeblicher "heimtückischer Erkrankung", um sich nicht der eigenen Verantwortung zu stellen und Probleme in Schubladen unter Kontrolle zu behalten.
Ich glaube nicht an das unausweichliche Schicksal, an dessen Ende Annes Sprung in die Tiefe stand.
Wir haben Chancen suizidale Krisen aufzulösen und einen Suizid zu verhindern, wenn wir das richtige tun und fühlen.
Der Tod von Anne hätte verhindert werden können, wenn:
1. Anne mir unmissverständlich gesagt hätte, dass sie suizidal gefährdet ist und was bei ihr in der Vergangenheit schwere Krisen auslöst hat (Trigger) und wie in einem solchen Fall von mir oder anderen zu verfahren ist, damit sich eine neue Krise nicht zu einer suizidalen Krise oder gar einen Suizid verstärkt, sondern aufgelöst werden kann.
Anne hätte mir ihren 10-seitigen Bericht "Die Auseinandersetzung mit meiner Lebensgeschichte", den sie im Jahr 2018 geschrieben hat, zur Verfügung stellen sollen, das hätte mir helfen können, die fortlaufende Gefahr suizidaler Krisen zu verstehen und beim Ausbruch solcher Krisen angemessen reagieren zu können..
Anne hätte mich in Gesprächstermine mit ihrer Psychiaterin einbeziehen können, das hätte mir helfen können, die fortlaufende Gefahr suizidaler Krisen zu verstehen und beim Ausbruch solcher Krisen angemessen reagieren zu können.
Ich wusste von Annes Psychiatrieaufenthalten 1991 in Lübben und - undatiert - im Evangelischen Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge in Berlin-Lichtenberg, aus dem Anne über einen hohen Zaun flüchtete, davon gibt es ein Video, das Anne mir in Berlin gezeigt hat, wie sie über den vier Meter hohen Zaun in die Freiheit flieht, ein Insasse der Klinik hat es vom Innengelände aus gefilmt.
Offenbar war es Anne in "Herzberge" nicht gestattet, die Klinik zu verlassen. Wahrscheinlich gab es einen Beschlusss des Amtsgerichts Lichtenberg - Betreuungsgericht - mit dem Annes zwangsweise Unterbringung in der Geschlossenen angeordnet wurde.
Wer dafür gesorgt hat, dass Anne zwangsweise eingewiesen wurde - war es Ilona, war es ihr Sohn, waren es ihre Eltern und warum hat man Anne zwangsweise eingewiesen? Seltsamer Weise habe ich das Anne nicht gefragt, vielleicht weil ich nicht insistieren wollte. Vielleicht war das ein Fehler, vielleicht hat Anne darauf gewartet, dass ich sie das frage.
Am 17.05.2024 - nach der Beisetzung von Anne - habe ich die Klinik aufgesucht und habe Haus 8, aus dem Anne über den vier Meter hohen Zaun geflüchtet ist, fotografiert und gefilmt.
Nach ihrer Flucht aus Haus 8 wurde Anne von der Polizei gesucht, wie mir Mathias am 16.05.2024 erzählte.
Wo sich Anne die Tage nach ihrer Flucht versteckt hat und wie es ihr gelang, den gerichtlichen Beschluss auf zwangsweise Unterbringung außer Kraft setzen zu lassen, ist mir nicht bekannt.
Es kann auch sein, dass Anne in dieser Zeit unter gesetzlicher Betreuung von Ilona stand, der Betreuer hat das Recht eine zwangszweise Unterbringung in der Geschlossenen zu beantragen oder die Entlassung des Betreuten aus der zwangsweisen Unterbringung zu beantragen.
Leider hat mir Anne davon nichts erzählt.
Ich weiß nur, dass sie auf La Gomera zufällig Tomas D. einen alten Kommilitonen von der Alice-Salomon Hochschule traf, der als Betreuer tätig ist und mit dem sie besprechen wollte, ob er zukünftig im Bedarfsfall als ihr gesetzlicher Betreuer tätig sein könnte.
Ich wusste von Anne von einem Vorfall mit Tabletten, die sie in Überdosis geschluckt hatte, ich wusste aber nicht, dass das Silvester 2023 war, wie mir Mathias am 16.05.2024 erzählte, Annes Schutzengel Niko war für kurze Zeit weggefahren und so war Anne auf sich allein gestellt und vermutlich ohne einen Menschen, der ihr hätte beistehen können.
Anne hätte die Silvestertage zu Freunden gehen können, sicher wäre sie dort aufgenommen worden, aber, sie zog sich zurück, blieb zu Hause, womöglich noch nicht in der Absicht, sich mit einer Überdosis Tavor® Tabletten das Leben zu nehmen, was sie dann tat.
Nach der Einnahme hat Anne zwei Tage "durchgeschlafen".
Es hätte sein können, dass Anne das am 11.03.2024 wiederholt hätte, ich bin an dem Tag ahnungslos - und Anne und mich in falscher Sicherheit wiegend für einige Tage in die Uckermark - abgereist, ohne mich jeden Tag bei ihr nach ihrem Wohlergehen zu erkundigen.
Womöglich hat Anne schon unmittelbar nach meiner Abreise am 11.03.2024 daran gedacht, sich das Leben zu nehmen.
Wie ich von Mathias am 17.05.2024 gehört habe, soll sie in früherer Zeit ihre Eltern mehrmals gefragt haben, wie sie sich das Leben nehmen kann.
Hier liegt die Vermutung nahe, dass es sich bei diesen Fragen um eine subtile Form der Anklage von Anne gegen ihre Eltern handelte, die sie - sicher nicht ganz zu unrecht - für ihre schwierig verlaufende Entwicklung verantwortlich sah. Vermutlich war Anne diese Form der Anklage aber nicht bewusst.
Steffie meinte am 16.05.2024, was hat es Anne gebracht, bei den ganzen hippigen Veranstaltungen wie Meditanzion teilzunehmen, nichts, bestenfalls ein kurzzeitiger Spass und Ablenkung, was für sich gesehen nichts schlimmes ist, bei schwer traumatisierten Menschen wie Anne aber in keiner Weise hilft, ein schweres Angsttrauma aufzulösen oder wenigstens dauerhaft zu mildern.
2. Ich am Tag des Kipppunktes am Montag den 11.03.2024 bei Anne geblieben wäre und mit ihr die aktuelle Situation besprochen hätte.
Von Annes aktuell fortbestehender suizidalen Gefährdung wusste ich wegen fehlender Hintergrundinformationen nicht.
Das einzige was ich von Marion F. aus Krausnick gehört habe, war: Da musst du aufpassen, die ist manisch-depressiv.
Anne hat mir auch keinen Notfallplan gegeben, ihre Helfer und Freunde haben in dieser Hinsicht wohl versagt, daher reiste ich am 11.03.2024 wie geplant und mit Anne besprochen in die Uckermark ab.
Später, so hatten wir es angedacht, wollte Anne mir in den Südschwarzwald nachkommen, wo ich drei Wochen in der Nähe meiner Tochter und meines Enkelsohnes eine Ferienwohnung gebucht hatte.
3. Ich nach Annes depressiver Sprachnachricht auf telegram am 11.03.2024 um 18.03 Uhr bei Anne angerufen hätte, um zu erfahren, in welcher Verfassung sie ist, was sie bedrückt und ihr meine Hilfe und meinen Beistand anzubieten.
Ich hätte sie unmittelbar nach ihrer Sprachnachricht am 11.03.2024 anrufen sollen, kann sein, dass sie nicht an das Telefon gegangen wäre.
4. Ich hätte am 12.03.2024 zu Anne fahren und vor ihrer Tür um Einlass bitten und die Tage bis zum 15.03.2024 bei ihr bleiben sollen. Mein Zug nach Fulda fuhr erst am 15.03.2024.
Wir hätten so genügend Zeit gehabt, wichtige Fragen im persönlichen Kontakt zu besprechen.
5. Anne hatte in der Woche meiner Abfahrt, eine Besprechung in der HU-Ma, so hat sie es mir gesagt. In der schlechten Verfassung in der sie nach meiner Abfahrt gestürzt war, hätten sie den Termin nicht ohne Beistand wahrnehmen dürfen. Besser noch absagen müssen.
6. Das Handeln der Klinik Hedwigshöhe - Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik.
Anne begab sich am 17.03.2024 in die Klinik Hedwigshöhe in Berlin-Treptow, in der sie seit 2003 Patientin war, was ich aber erst nach Annes Tod erfuhrt.
Die Klinik muss aus der Patientenakte und der Anamnese gewusst haben, dass Anne schon mehrfach suizidale Handlungen vollzogen hatte. Aus der Fachliteratur ist bekannt, dass, um so öfter ein Suizidversuch stattfindet, die Wahrscheinlichkeit steigt, dass dieser dann bei der nächsten Krise final vollzogen wird.
Die Klinik hätte mich als aktuellen und wichtigen Beziehungspartner von Anne kontaktieren müssen, dabei hätte die Klinik feststellen können, ob meine mögliche Mitwirkung an der sogenannten "Behandlung" stabilisierende Auswirkung auf Anne gehabt hätte, wovon ich ausgehe. Wenn eine stabilisierende Wirkung zu erhoffen gewesen wäre, dann hätte mich die Klinik aus fachlicher Sicht in die "Behandlung" einbeziehen müssen, es sei denn Anne hätte das ausdrücklich abgelehnt, aber sie hatte zu dieser Zeit per telegram noch Kontakt mit mir, warum sollte sie einen Vorschlag der Klinik, mich einzubeziehen, ablehnen?
Sicher haben die zuständigen Fachkräfte das beste für Anne gewollt und sie nicht - wie in der Klinik in Lübben 1991 geschehen - misshandelt.
Gute Worte allein sind bei suizidalen Menschen zwar nicht verkehrt, aber es darf auf keinen Fall unterlassen werden, die aktuellen destabilisierenden harten und in suizidale Handlungen führenden Konfliktlinien zu besprechen - natürlich in der gebotenen Achtsamkeit - und nach Lösungen zu suchen. Ob das passiert ist, da bin ich skeptisch, wenn es versucht wurde, dann haben die gut gemeinten Worte Anne nicht erreicht.
Es bedarf dafür geeigneten therapeutischen Fachpersonals, die die Fähigkeit besitzen einen persönlichen Zugang zu den "Patienten" zu finden. Ob diese Anne in ihrer Zeit ihres Aufenthaltes in der Hedwigsklinik zur Verfügung standen, erscheint fraglich.
7. Falscher Rat von Frank im Zoommeeting am 23.03.2024
Do., 21.März
04:00 PM - 05:00 PM
Mein Meeting
Meeting-ID: 847 6423 0784
Statt mich zur Vorsicht zu ermahnen und mir eine unmittelbare telefonische Kontaktaufnahme mit der Klinik anzutraten, wiegt Frank (Psychologe und Psychologischer Psychotherapeut) mich in falscher Sicherheit, ich soll mir keine Sorgen um Anne machen, sie ist in der Klinik in guten Händen, er hätte viel mehr Sorge um mich.
6. Auf Grund fehlender Informationen über Annes suizidale Gefährdung nahm ich erst am Vorabend ihres Todes per Mail Kontakt mit der Klinik auf.
Meine besorgte Mail landete dort ungelesen im Spamordner.
Das ist nicht entschuldbar, seitens der Klinik müssen die notwendigen Schlussfolgerungen gezogen werden, damit sich so etwas in anderen Fällen nicht wiederholt.
Hat Anne mich am 11.03.2024 "weggeschickt" und wenn ja warum?
Was wollte Anne mir mit dem verhängisvollen Satz sagen: "Ich kann eine Mann-Frau-Beziehung nicht leben."?
Wollte Anne sich vor einem Verlassenwerden durch mich - das ich nicht beabsichtigte - präventiv schützen?
Vom Therapeuten verlassen zu werden, ist jetzt die größte Bedrohung - es kommt zu einer Eskalation von Verzweiflung, die suizidal sein kann. Mit Borderline-Patienten erleben wir dies auch häufig, wenn keine Vereinigung stattgefunden hat, so intensiv ist die Angst, von der die Erinnerung an die Coniunctio umgeben ist. Die Vereinigung wird vermieden, weil der Patient die intensiven Verzweiflungsphasen nicht erleben will, die er von frühen Verletzungen und Verlusten her kennt. Besser es gar nicht erst versuchen, als so viel Schmerz zu riskieren - das ist das innere Motto, von dem ein großer Teil der Borderline-Persönlichkeit beherrscht wird.
Nathan Schwartz-Salant: Die Borderline Persönlichkeit.
Vom Leben im Zwischenreich. Walter Verlag 1991, ppb-Ausgabe 2006, Patmos Verlag,
(S. 83/84)
Freilich hätte ich einen tiefes Verständnis für Annes psychische Situation haben müssen, um die Situation zu vermeiden, Anne wegen dieser oder jenen merkwürdigen Verhaltensweise nicht im Affekt zu verlassen. In gewisser Weise habe ich dies nach ihrer kryptischen Ansage am 11.03.2024 für mehrere Tage gemacht, bis ich mich wieder einkriegte und mit Anne aus 800 Kilometer Entfernung über telegram Kontakt aufnahm, diese Verbindung war zu schwach, um Anne im Leben zu halten.
Um "richtig" handeln zu können, hätte es der Unterstützung der sogenannten Fachkräfte bedarf, die mit Anne zu tun hatten.
Anne würde noch leben, wenn eine wirksame Unterstützung stattgefunden hätte. Ihr Tod dokumentiert Versagen des Helferfeldes.
Christian Meyer, der Berliner Psycho-Guro, der sich gerne reden hört und vor dem ich lieber warnen, als werben würde, war dafür vermutlich weder qualifiziert noch motiviert, er beschäftigte sich lieber mit der "Rettung" seiner gläubigen und unkritischen Gemeinde.
Annes Psychiaterin war auf Grund "psychopharmakologischen" Glaubens, sicher auch nicht in der Lage, eine gute Umfeldbegleitung zu unterstützen und Uwe Klein, der nach Annes letztem Suizidversuch Silvester 2023 - von dem ich mit diesem konkreten Datum nicht wusste - vermutlich mehrmals Kontakt mit Anne hatte, auch nicht.
KOMPETENZZENTRUM FÜR FAMILIENGESUNDHEIT*
Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin
Köpenicker Allee 39-57, 10318 Berlin
Raum 3.057
Telefon +49 (0) 30 – 50 10 10 997
Kontakt: kfgklein@khsb-berlin.de
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St. Hedwig-Krankenhaus
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Krankenhaus Hedwigshöhe
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* Das Kompetenzzentrum für Familiengesundheit ist eine Kooperation zwischen der
Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin,
der Alexianer St. Hedwig Kliniken GmbH und dem Caritasverband für das Erzbistum
Berlin e.V.
QUALIFIKATIONEN
● Diplom-Sozialpädagoge
● Diplom-Sozialgerontologe
● Psychoanalytischer Familienberater / Familientherapeut (BvPPF)
● Fachsozialarbeiter für Klinische Sozialarbeit / Clinical Social Worker (ZKS)
FUNKTIONEN
Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin
● Leitungsteam Kompetenzzentrum für Familiengesundheit, Lehrbeauftragter
Alexianer St. Hedwig Kliniken Berlin
Bereich Regionalgeschäftsführung
● Referent für Strategie- und Unternehmensentwicklung
● Leitung Zentrum für Familiengesundheit
● Integrationsbeauftragter
SCHWERPUNKTE
● Familiengesundheit im Lebenslauf
● Familiengerontologie
● Familie und Interkulturalität
● Familie und chronische Erkrankung
● Familien im Umgang mit Sterben, Tod und Trauer
● Familienorientierte Kunst- und Gestaltungstherapie
● Familienzentrierte Medizin, Pflege und Beratung
● Familie im sozialräumlichen Kontext (Compassionate Communities)
MITGLIEDSCHAFTEN
● Bundesverband Psychoanalytische Paar- und Familientherapie e.V.
● Collaborative Family Healthcare Association (U.S.A.)
● Deutsche Gesellschaft für systemische Therapie, Beratung und Familientherapie
e.V.
AUS- UND WEITERBILDUNG
Studium
1991-
1995
Postgradualer Studiengang Soziale Gerontologie
Universität Gesamthochschule Kassel
Abschluss: Diplom-Sozialgerontologe
1980-
1984
Studiengang Sozialarbeit / Sozialpädagogik
Universität Gesamthochschule Essen
Abschluss: Diplom-Sozialpädagoge
Weiterbildung
1990-
1993
Triangel e.V. Berlin - Institut für Supervision und Gruppenerfahrung
Abschlüsse: Psychoanalytischer Familienberater; Psychoanalytischer
Familientherapeut
Zertifizierung
2002 Zentralstelle für Klinische Sozialarbeit
Institut für Psycho-Soziale Gesundheit der Fachhochschule Coburg
Zertifizierung: Fachsozialarbeiter für Klinische Sozialarbeit / Clinical Social
Worker (ZKS)
BERUFSTÄTIGKEIT
seit
2009
Referent für Strategie- und Unternehmensentwicklung
Alexianer St. Hedwig Kliniken Berlin GmbH, Regionalgeschäftsführung
2005-
2009
Psychosozialer Koordinator
Alexianer Krankenhaus Hedwigshöhe, Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und
Psychosomatik
2003-
2005
Leitung Therapeutische Dienste
Alexianer St. Hedwig Kliniken Berlin GmbH (Psychiatrische Universitätsklinik der
Charité im
St. Hedwig Krankenhaus / Krankenhaus Hedwigshöhe, Klinik für Psychiatrie,
Psychotherapie
und Psychosomatik)
1995-
2002
Systemischer Koordinator
Klinikum Hellersdorf, Vivantes - Netzwerk für Gesundheit GmbH
1995-
1998
Enthospitalisierungsbeauftragter
Wilhelm-Griesinger-Krankenhaus, Land Berlin
1992-
1995
Stellv. Modellprojektkoordinator
Gesundheits- und soziale Dienste domino e.V., Landkreis Oberhavel, Land
Brandenburg.
Modellprogramms »Förderung von Maßnahmen zur Verbesserung der Pflegesituation«
(Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung)
1989-
1992
Projektleiter / Dipl.-Sozialpädagoge
Verein für Integrative Therapeutische Angebote e.V., Berlin
1985-
1989
Dipl.-Sozialpädagoge
Förderverein für psychisch Kranke der Psychiatrischen Klinik und Poliklinik der
Freien
Universität Berlin
1984-
1985
Diplom-Sozialpädagoge (Berufsanerkennungsjahr)
Freie Universität Berlin, Abteilung für Sozialpsychiatrie sowie Platane 19 e.V.
https://www.khsb-berlin.de/sites/default/files/CV%20Uwe%20Klein%2006082019.pdf
Uwe Klein
... Mitglied im Leitungsteam
des Kompetenzzentrum für Familiengesundheit*
(*Das Kompetenzzentrum für Familiengesundheit ist eine Kooperation zwischen der
Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin, der Alexianer St.
Hedwig-Kliniken GmbH und dem Caritasverband für das Erzbistum Berlin e.V.
https://www.khsb-berlin.de/de/profile-personal/6885
Versagen auf der ganzen Linie, mehr kann ich dazu nicht sagen.
Es heißt, der Mensch habe vier Möglichkeiten auf eine Gefahr zu reagieren:
1. Angriff
2. Flucht
3. Totstellen (Depression)
4. Rehkitz (die Gefahr anlächeln)
Oder sah sich Anne überfordert, eine "Mann-Frau-Beziehung" zu leben?
Vielleicht hatte Anne diesbezüglich in Entweder-Oder-Kategorien gedacht, entweder Beziehung oder keine Beziehung.
Also ein Schwarz-Weiß-Denken, dass die vielen Nuancen, die zwischen Entweder und Oder liegen, nicht sehen und leben kann.
Diese gefühlte Überforderung löste - davon gehe ich aus - bei Anne unmittelbar nach meiner Abfahrt am 11.03.2024 einen Absturz in die Depression aus, der nicht aufgehalten wurde, weil ich und Anne nach diesem Satz und in den Folgetagen nicht über das gesprochen haben, über das hätte gesprochen werde müssen.
In den Folgetagen - vermutlich - das Gespräch von Anne mit Kai Maschmann in der HU-MA über Annes weitere Perspektive, dass ich im Nachhinein als Gespräch mit tödlichem Asugang ansehe.
Da Anne nur 30 Prozent der Gesellschafteranteile der HU-MA Pflege GmbH hielt, lag es vermutlich in der Hand von Kai Maschmann (70 Prozent Gesellschafteranteile), Anne diese oder jene Vorgabe zu machen und sie gegebenfalls durch "sanften" Druck in die gewünschte Richtung lenken zu wollen.
Anne ist aber nicht der Mensch, der sich durch Druck motivieren lässt, Druck erzeugt Angst, starke Angst erzeugt schweres Leiden, schweres Leiden trieb Anne in den Tod!!!
Ich gehe davon aus, dass dies die zweite Überforderung war, die Anne in dieser Woche erlebte.
Diese Überforderungen und vorausgegangene Traumatisierung, wie die, die Anne 1991 in der Todesklink Lübben erfahren hat, haben Anne in der Summe den Todestoß versetzt.
Aber selbst, wenn es Anne gelungen wäre, sich von mir "zu trennen" - wenn sie das überhaupt wollte, ich habe nicht nachgefragt - wenn das überhaupt geht, denn dies ist keine Frage des Willens, sondern der Gefühle, auf die wir keinen unmittelbaren Einfluss haben, dann wäre Anne über kurz oder lang wieder in einen Beziehungskonflikt mit einem Mann gekommen, vermutlich einen Mann der viel weniger reflektiert und geerdet ist als ich, das hätte sie in die nächsten suizidale Krise gebracht.
Die Chance den suizidalen Kreislauf zu stoppen, haben Anne und ich am 11.03.2024 und in den Folgetagen versäumt, es gab keinen Notfallplan und all die "professionellen" Helfer die Anne seit 2002 hatte, haben mit Anne - so weit zu sehen - keinen wirksamen Notfallplan erarbeitet.
Christian Meyer, der selbst ernannte spirituelle Lehrer hat mit Anne sicher auch keinen Notfallplan erarbeitet.
Meyer hat Anne wohl eher in der Rolle der Dienstleisterin gesehen und Anne war vielleicht geschmeichelt, auf diese Weise dem "erwachten Meister" nahe zu sein.
Wie Anne auf Meyer gekommen ist, der seine Online-Satsangs wie ein Losverkäufer mit dem Werbespruch:
Jeden ersten Montag im Monat hast du die Chance, LIVE dabei zu sein und Deine Fragen zu stellen.
https://www.youtube.com/playlist?list=PLf1Ohco9O6OIZqPZ5c3T1pFlYYHcKuX07
anpreist und langatmige Vorträge wie "Ich bin nicht da - Die Erfahrung von Nicht-Existenz in der Kindheit" hält, bleibt mir ein Rätsel.
Was nützt es, wenn ich um die "Nicht-Existenz in der Kindheit" weiß, wenn daraus kein brauchbares lebensbejahendes Handeln in der Gegenwart folgt.
Aber, wenn man wie Anne und andere Menschen in großer Not ist, fällt man leicht auf alles herein, was Linderung verspricht und mit dem Duktus der Gewissheit vorgetragen wird.
Immerhin, Anne fühlte sich durch meine Anwesenheit bei ihr in den Tagen ab dem 07.03.2024 bestärkt, einen "Dienstleistungsauftrag" von Christian Meyer nicht zu bedienen.
Liebe Anne, wir hätten da weitermachen sollen, doch ein unklarer Satz zu einer unpassenden Zeit, kippte das System in Richtung Tod.
Anne war suizidal erheblich vorbelastet, sie konnte daher nicht so reagieren, wie andere Menschen reagieren würden, die ähnliches in ihrer Lebensbiografie nicht erlebt haben und daher zwar in eine Depression fallen, aber sich nicht das Leben nehmen.
Ich nehme an, dass die suizidalen Krisen die Anne seit vielen Jahren durchlitt, ähnlichen Überforderungen zu Grunde lagen. Das ganze dumme und abwertende Gefasel von Leuten die keine Ahnung und keinen menschlichen Anstand haben: "die ist manisch-depressiv", verschärft die ohnehin bestehende Überforderung suizidaler Menschen.
Ich gehe heute (26.04.2024) davon aus, dass Anne auf Grund ihrer schweren lebensgeschichtlich erfahrenen Traumatisierung nicht mehr als zwei Tage allein sein konnte. Daher hat Anne vermutlich immer dafür gesorgt, dass jemand in ihrer Nähe war, erst der Vater ihres Sohnes, dann ihr langjähriger Partner Jeroen und in ihrer letzten Lebenszeit Niko.
Als Niko Silvester 2023 wenige Tage nicht in Annes Wohnung war, hat Anne einen Suizidversuch mit vierzig oder mehr Tavor® Tabletten gemacht, sie ist nach zwei Tage Dauerbetäubung wieder von allein aufgewacht.
Tavor®: Schnelle Beruhigung mit hohem Suchtfaktor Das Schlaf- und Beruhigungsmittel wirkt sehr schnell und erzeugt beim Anwender innerhalb weniger Minuten ein beruhigendes, angstlösendes Gefühl und innere Gelassenheit.
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Heute, wo ich weiß, wie stark Anne bei Abwesenheit beruhigender Bezugspersonen gefährdet war, ist mir klar, ich hätte mit Anne vor meiner Abfahrt am 11.03.2024 über diese Frage sprechen müssen. Es hätte eine verlässliche praktische Lösung gefunden werden müssen, damit Anne nicht mehr als ein, zwei Tage allein in ihrer Wohnung sein muss.
Ich hätte gerne mein Leben umgestellt, um das zu ermöglichen.
Anne könnte heute noch leben, gut leben, wenn sie nach Nikos Auszug ein nicht vereinnahmendes verlässliches Betreuungssetting durch einen ihr nahestehenden Menschen erfahren hätte.
Mir ist heute (26.04.2024) auch klar, warum, Anne nach unserem Kennenlernen auf Gomera, so schnell mit mir als Paar zusammengekommen und schon am dritten Tag in meine Wohnung eingezogen ist, es war auch ihr existentielles Bedürfnis, nicht allein sein zu müssen.
Anne flog am 23.02.2024 - vermutlich allein - von Berlin nach Teneriffa, wo Frieder Anne vom Flughafen abholte.
Anne-Dore Merkel mit Rahel W... .
23.Januar ·
Gestern Teneriffa
Ankommen
Abgeholt und Empfangen von Frieder
Am Strand
Verbinden mit dem was uns bewegt
Herzen sprechen
die Sonne wärmt unsere Haut
Meeresrauschen
Welle um Welle schlägt am Strand auf
am Himmel
Möwen fliegen
sie bewegen ihre Flügel und gleiten durch die Luft
Eintauchen
Getragen vom Meer
Zurückkehren
auf die warmen Steine zu Rahel und Frieder
- und dann
vor Glück durch die Straßen 🕺 tanzen 💃
Die drei reisten dann weiter nach Gomera ins Valle Gran Rey, wo sie
offenbar eine behelfsmäßige Unterkunft in der Sprachenschule von Natalia
bezogen.
"We are the sun"
Anne - https://www.facebook.com/profile.php?id=100082618404192
In der Folge kam es offenbar zu einem Beziehungskonflikt von Anne mit Rahel und Frieder, dessen Inhalt Anne mir nicht mitteilte.
So wie auf dem Foto zu sehen, kam es vermutlich zu einem klassischen Dreieckskonflikt, Frieder und Rahel in engerer Verbindung, Anne außen vor. Das konnte nicht gut gehen.
Anne lernte aber zeitlich parallel Martina und Ansgar kennen, die mit ihrer Tochter für ein paar Tage auf die Insel kamen und die Anne ihren Campingbus zur Verfügung stellten, in dem Anne dann wohl die nächsten Tage auf dem Parkplatz am Playa del Ingles übernachtete und ihre Sachen aufbewahrte.
Ich fühlte mich zu keiner Zeit von Anne vereinnahmt, es war einfach wunderbar, mit ihr zusammenzusein, es war eine Win-Win-Situation, die wir auch nach dem 11.03.2024 hätten weiterleben können. Anne hat zu keiner Zeit geklammert, das musste sie auch nicht, weil sie spürte, dass ich verlässlich bei ihr war.
Dies hätte sich nur ändern und damit zu einer Gefahr für Anne werden können, wenn es zwischen mir und ihr starke Beziehungskonklikte gegeben hätte. Nicht ausgeschlossen, dass ich auf Grund von Nichtwissen ihrer Gefährdung eines Tages in eine solche Gefährungssituation von Anne geraten wäre.
Man kann davon ausgehen, dass es in Annes früher Kindheit problematische Bindungserfahrungen gegeben haben muss, die zu einem stark gestörten Bindungsverhalteni in der Form einer "desorganisierten/desorientierten Bindung" geführt haben, die ihr ganzes Leben überschattet haben.
Desorganisiert/desorientierte Bindung
Der Bindungstyp der Desorganisierten Bindung oder D-Bindung wurde erst
wesentlich später festgestellt. Mary Main, die auch Erwachsene mit dem AAI
(Adult Attachment Interview) untersuchte, Judith Solomon und T. Berry Brazelton
führten die Klassifikation ein.[40] Es gab immer auch Kinder, deren Verhalten
sich nicht eindeutig in eines der drei Hauptreaktionsschemata einordnen ließ.
Ainsworth und auch nachfolgende Kollegen stuften solche Kinder meist innerhalb
der sicheren Kategorie ein und einige wenige als vermeidend, teils auch als
ambivalent-vermeidend (A/C-Bindung) bzw. unstabil-vermeidend.[34] Einen großen
Anteil dieser Kinder ordnete man nach Einführung des 4. Bindungstyps schließlich
dem desorganisiert/desorientierten Bindungstyp zu. Desorganisiert gebundene
Kinder zeigen äußerst unerwartete, nicht zuzuordnende Verhaltensweisen wie
Stereotypien und unvollendete oder unvollständige Bewegungsmuster. Die Kinder
erschrecken oft, wenn ihre Eltern den Raum nach kurzer Trennung wieder betreten
und zeigen eine Mischung von Strategien wie unsicher-vermeidendes und
unsicher-widersetzendes Verhalten. Einige der desorganisiert eingestuften Kinder
schreien nach der Trennung nach ihren Bindungspersonen, entfernen sich aber bei
der Wiedervereinigung von ihnen. Andere reagieren wie gelähmt mit einem
benommenen Gesichtsausdruck, drehen sich im Kreis oder lassen sich auf den Boden
fallen, wenn sie sich an den jeweiligen Elternteil wenden. Wieder andere
erscheinen ängstlich in der fremden Situation mit geängstigtem Gesichtsausdruck,
hochgezogenen Schultern oder einem Einfrieren aller Bewegungen.
Die Bindungstheorie geht davon aus, dass ein Kind auf jeden Fall eine Bindung zu
seiner Bindungsperson aufbauen muss. Die Bindungsverhaltensweisen werden
aktiviert, sobald es Schutz und Unterstützung bedarf oder die Bindungsperson
nicht in der Nähe ist. Das desorganisiert gebundene Kind konnte keine
einheitliche Bindungsstrategie entwickeln, um Schutz und Trost zu bekommen: Wenn
die Bindungsperson, die Schutz bieten soll, sowohl der Auslöser für das
Bindungsverhalten ist als auch gleichzeitig eine Bedrohung darstellt, gerät das
Kind in eine ausweglose Double-Bind-Situation. Eine andere Ursache für dieses
Bindungsverhalten besteht bei Kindern, deren Bindungspersonen unter den Folgen
eigener Psychotraumata leiden. Die traumatischen Erfahrungen zeigen sich den
Kindern im verängstigten Verhalten ihrer Bindungspersonen. Die Angst, die sich
im Gesicht einer Bindungsperson spiegelt, die unter Intrusionen leidet, ist für
ein Kind erschreckend und aktiviert sein Bindungssystem, wobei die Quelle der
Angst für das Kind nicht nachvollziehbar ist. Die Bindungsperson kann in einer
solchen Situation zumeist nicht adäquat auf die Versorgungsbedürfnisse ihres
Kindes eingehen. So reagierten manche Mütter mit beinahe eine Minute langem
Einfrieren aller Bewegungen oder zeigten sich durch neutrale Verhaltensweisen
ihrer Kinder in Angst versetzt. Das Kind erlebt schließlich die Welt ständig als
einen bedrohlichen Ort, dessen Schrecken sich in der Bezugsperson
widerspiegelt.[41][34]
https://de.wikipedia.org/wiki/Bindungstheorie#Desorganisiert/desorientierte_Bindung
Ich habe mit Anne, so gut ich konnte, bis einen Tag vor ihrem tödlichen Sturz Kontakt gehalten, immer auch in der Sorge, sie könnte sich von mir bedrängt fühlen.
Am 18.03., am 22.03. und am 23.03.2024 rief ich Anne über telegram an, sie nahm nicht ab.
Ich habe Anne auf ihrem letzten Weg - von dem ich nicht wusste, dass er im Tod enden würde - begleitet, in Gedanken, mit Worten, mit Fotos, mit Musik, ich hoffe, das hat ihr geholfen - auch bei ihrem letzten Entschluss in die Tiefe zu springen.
Unsere letzte Korrespondenz wenige Stunden vor ihrem Tod per telegram:
Anne Merkel, [23.03.2024 20:09]
Lieber Peter, ich habe gesehen, dass du angerufen hast, bitte sei mir nicht
böse, ich kann gerade nicht mit meinem völlig leeren Zustand in Kontakt treten
und ich möchte dich nicht voll heulen oder voll jammern. Mir geht's einfach
richtig beschissen und ich schätze es sehr wie du versuchst den Kontakt zu
halten.
Peter Thiel, [23.03.2024 20:16]
Liebe Anne, ich würde mich freuen, wenn du mich noch heute Abend voll heulen und
volljammern würdest.
Anne Merkel, [23.03.2024 20:38]
Ich schaffe es nicht. Es tut mir leid.
Peter Thiel, [23.03.2024 20:44]
Alles o.k. Ich bin an deiner Seite, so oder so.
Besser wäre gewesen, ich hätte Anne in meiner Arme genommen und gehalten, ich hätte es versuchen müssen, vielleicht wäre es gelungen.
Liebe Anne, ich hoffe den Polizeibericht zu erhalten, in dem die Stelle Deines Aufschlages und Deines letzten Todes vermerkt ist.
Dann werde ich diesen Ort aufsuchen, Dir nah sein und mich mit Dir und Deiner Seele verbinden.
Ich bin sicher, Du wirst es spüren, da ist einer, der Dich bedingungslos und vorurteilsfrei geliebt hat.
(Am Tag der Beisetzung habe ich das Hochhaus in alt-Hohenschönhausen aufgesucht, von dem Anne in den Tod gesprungen ist)
Warum schreibe ich diesen Blog?
„Du schaust umher und siehst nicht, wo du stehst im Üblen,
Nicht, wo du wohnst, und nicht, mit wem du lebst –
'Weißt du, von wem du bist?“
– Sophokles: König Ödipus
Am Ende sei daher noch einmal daran erinnert, was die meisten Selbsttötungen hinterlassen: Schweigen, das wehtut
Udo Grashoff: Ich möchte jetzt schließen. Briefe vor dem Freitod. Reclam Leipzig; 1. Edition (1. Oktober 2004).
Warum schreibe ich diesen Blob, um das Mysterium Anne zu ergründen?
Zu Annes Lebzeiten war ich weit davon entfernt, Verliebte sind wohl keine guten Forscher.
Um mir Klarheit zu verschaffen und ein stimmiges Bild zu erhalten, was dazu führte, dass Du in den Tod sprangst.
Klarheit ist mir wichtig und darum schaffe ich Klarheit, so gut es eben geht, auch Du suchtest nach Klarheit, was Deine Biografie betraf.
Mehr Licht, soll Goethe auf seinem Sterbebett im Gartenhaus an der Ilm gerufen haben.
Nur wenige, die Anne kannten, sind in der Lage, mit mir über Annes Leben und Sterben in ein ehrliches und reflektiertes Gespräch zu gehen, zuviel Angst löst es bei ihnen aus, da sie selber vom Leben stark beschädigt sind.
Alle die den Mantel des Schweigens über die Verfangenheit legen wollen, tun Anne unrecht.
Alle, die sagen: Anne ist nun erlöst, wollen sich nur selbst belügen, um einen billigen Seelenfrieden zu erlangen.
Alle, die sagen: Anne ist nun erlöst, wollen sich nicht damit konfrontieren, was Anne in den Tod getrieben hat,
Nur wenn wir wissen, wer wir waren, wer wir sind, können wir ein anderer sein.
Meine Klarheit wird Anne nicht wieder lebendig machen, das weiß ich.
Meine Klarheit kann nicht die große Lücke füllen, die Annes Tod in mein Herz gerissen hat.
Um Rechenschaft abzulegen, vor mir selbst, was andere denken und wie sich sich betäuben, ist mir da nicht wirklich wichtig.
Es ist wie ein Blitz, der in einen Baum einschlägt und ihn spaltet, die eine Hälfte überlebt, die andere stirbt.
Ich habe in meinem Leben zwei schwere Verluste erlitten, der eine Verlust endete nach langer schwerer Zeit in einem Wiedersehen, der andere schwere Verlust ist irreversibel. Es wird kein Wiedersehen, kein Happy-End wie im Hollywood-Film geben.
Ich stehe vor einem Scherbenhaufen, den Annes Tod in mir hinterlassen hat.
Vielleicht kann ich Anne nach und nach loslassen - ich hoffe es - und so meinen Schmerz transformieren in ein Energiefeld, das Anne spürt und das ihr und mir gut tut.
Meine Entschuldigung
Ich wusste nicht, in welcher existentieller Gefahr Anne ist.
Anne hat sich mir mit vielen Lebensereignissen anvertraut, auch von ihrer Traumatisierung in der Klinik in Lübben hat sie mir berichtet, sie hat mir bezüglich ihrer aktuellen suizidalen Gefährdung aber keine deutlichen Hinweise gegeben.
Kurz vor Schluss ahne ich Annes schwere Not und das Gefühl ihrer gefühlten Ausweglosigkeit, in der sie den Tod als möglichen Weg gesehen haben muss.
Heute gehe ich davon aus, dass es ein massiver blockierter Aggressionschub gewesen sein muss, der nach außen drängte und den Anne am 24.03.2024 mit ihrem Sprung vom Hochhaus final sich selbst richtete.
Einen Abschiedsbrief und ein Testament hat Anne offenbar nicht hinterlassen.
Deppen und Machtmenschen ohne Herz beherrschen und ruinieren unser Land und treiben sensible Menschen wie Anne in den Tod.
HU-MA
HU-MA Ihr
Ambulanter Pflegedienst Marco Huth und Kai Maschmann GbR
Kopernikusstraße 31, 10243 Berlin, Deutschland
030 29044709
Später dann Gründung der HU-MA GmbH.
HU-MA Pflege GmbH
Unter der Nummer HRB 104543B beim Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) wurde die
Firma HU-MA Pflege GmbH registriert. Die Firmenadresse lautet wie folgt: 10369
BERLIN, Rudolf-Seifert-Straße 11. Das Stammkapital des Unternehmens beträgt
25.500 EUR. Als Rechtsform wurde eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung
eingetragen.
Letzte Einträge im Register
30.10.2012
HU-MA Huth & Maschmann GmbH wurde umbenannt auf HU-MA Pflege GmbH.
12.01.2007
04.12.2006
https://web2.cylex.de/firma-home/hu-ma-pflege-gmbh-6566370.html
Zukunft des
Sozialstaates
80 FID 3/2008
Projekttitel:
Götzhaber, Jürgen u.a.:
Anforderungsprofile zur Beschätigungsfähigkeit
in der Ambulanten Pflege
Projektnummer: S-2007-78-4 F
Projektleitung: Jürgen Götzhaber
EvalueLab Qualitäserfassung und Bewertung von Bildung
Alter Wandrahm 15
20457 Hamburg
jg@evaluelab.de
Kai Maschmann
HU-MA Huth & Maschmann GmbH Ambulante Pflege
Weserstr. 29
10247 Berlin
kai_maschmann@hu-ma.de
Laufzeit: 6 Monate
https://www.boeckler.de/fpdf/HBS-004308/p_fid_2008_3.pdf
Am 26.07.2022 postet Anne:
26. Juli 2022
Anne-Dore Merkel
Abschied und Rückblick
Offensichtlich kann Deutschland auf engagierte Pflegekräfte verzichten. Einen
"Impfzwang" lehne ich ab. Ich möchte und werde in einem kranken System, das
Verbrechen an alten pflegebedürftigen Menschen verübt, nicht mehr Verantwortung
tragen. Für mich war und bleibt die HU-MA Pflege GmbH - gegründet von Marko Huth
und Kai Maschmann - ein Ort mit Visionen und Aufrichtigkeit.
Mein Job als Geschäftsführerin, den ich einmal liebte, endet am 30.06.2022.
Anne hat offenbar auf Grund des rot-grün-schwarzen Coronaterrors ihre Tätigkeit als Geschäftsführerin für beendet erklärt, diesem - verbrecherischen - System wollte sie nicht dienen.
Ich gehe davon aus, dass das Vertrauensverhältnis zwischen Anne und Kai Maschmann spätestens im Juni 2022 zerrüttet war und sich danach nie wieder erholt hat.
Kai Maschmann - so sagte es mir Anne - hat sich dem staatlichen Coronaterror mehr oder weniger angepasst (vielleicht nicht aus Überzeugung, so wie die meisten Deutschen zwischen 1933 und 1945 ja auch keine überzeugten Nazis waren, aber eben auch keine passiven oder gar aktiven Widerstandskämpfer - Anmerkung Peter Thiel).
In der Folge, so sagte es mir Anne, wurde ihr auch der Zugang zum HU-MA Server, bzw. Computersystem gesperrt. Formal war das sicher zulässig, denn Anne war ja nun nicht mehr einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführerin und hatte wohl auch sonst keinen Vertrag mit der HU-MA, der ihr den Zugang zum Computersystem eingeräumt hätte. Gleichwohl war Anne darüber gekränkt, nun quasi ausgesperrt zu sein, obwohl sie weiterhin mit 30 % Gesellschafterin der HU-MA GmbH und damit Mitinhaberin der Firma war, in der sie nun aber auf Grund ihrer Minderheitsbeteiligung von 30 % an der Firma nur noch von Kai Maschmanns Gnaden abhängig war. Daher wollte Anne ihre Geschäftsanteile an Mitarbeiter der Firma verkaufen, wie sie mir sagte.
Was Anne dabei nicht bedacht hat, dass das mehr oder wenig aussichtslos gewesen sein dürfte, da sich kein Mitarbeiter gegen den Widerstand von Kai Maschmann getraut hätte, Firmenanteile von Anne zu kaufen.
Hier hätte ja auch nicht nur Annes GmbH Anteil von 7.500 € zum Verkauf angestanden, sondern auch 30 Prozent des bilanzierten Wertes der HU-MA Pflege GmbH, der Ende 2022 bei 1.343.718,20 € lag.
Amtsgericht
Charlottenburg Ausdruck Handelsregister B
Abruf vom 30.04.2024, 12:23
HRB 104543 B7
...
b)
Nicht mehr Geschäftsführer:
3. Anne-Dore, Merkel
a)
28.06.2022
Kämpf
Anne Merkel
2022 Geschäftsführerin mit Einzelvertretungsbefugnis der HU-MA Pflege GmbH,
gemeinsam mit Kai Maschmann
2021 Geschäftsführerin mlt Einzelvertretungsbefugnis der HU-MA Pflege GmbH, gemeinsam mit Kai Maschmann
2020 Geschäftsführerin mit Einzelvertretungsbefugnis der HU-MA Pflege GmbH, gemeinsam mit Kai Maschmann
2019 Geschäftsführerin mit Einzelvertretungsbefugnis der HU-MA Pflege GmbH, gemeinsam mit Kai Maschmann
2018 Geschäftsführerin mit Einzelvertretungsbefugnis der HU-MA Pflege GmbH, gemeinsam mit Kai Maschmann
2017 Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Kai Maschmann Geschäftsführer Einzelvertretungsbefugnis
Anne ist im Jahr 2017 im Unternehmen offenbar nicht als Geschäftsführerin tätig, Grund dafür könnte ihre schwere Lebenskrise 2016/2017 sein, in die sie im Zusammenhang mit dem Tod von Markus in Riga geriet.
2016 Geschäftsführerin mit Einzelvertretungsbefugnis der HU-MA Pflege GmbH, gemeinsam mit Kai Maschmann
2015 Geschäftsführerin mit Einzelvertretungsbefugnis der HU-MA Pflege GmbH, gemeinsam mit Kai Maschmann
2014 Geschäftsführerin mit Einzelvertretungsbefugnis der HU-MA Pflege GmbH, gemeinsam mit Kai Maschmann
2013 Eintritt als Geschäftsführerin mt Einzelvertretungsbefugnis in die HU-MA Pflege GmbH
https://www.unternehmensregister.de/ureg/
Anne am 24.01.2013 wohnhaft:
Dolziger Straße 32, 10247 Berlin
(Laut notariell beglaubigter
Liste der Gesellschafter der HU-MA vom 24.01.2013)
Amtsgericht
Charlottenburg Ausdruck Handelsregister B
Abruf vom 30.04.2024, 12:23
HRB 104543 B
...
Gesellschaft mit beschränkter
Haftung
Gesellschaftsvertrag vom:
10.10.2006
a)
13.11.2006
Rabenow
b)
Gesellschaftsvertrag
Bl. 11 - 16
...
4 a)
HU-MA Pflege GmbH
b)
Geschäftsführer:
3.
Anne-Dore, Merkel, *07.11.1969,
Berlin
a)
Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung
vom 02.10.2012
ist der Gesellschaftsvertrag geändert
in § 1 (Firma), § 4 (Geschäftsführung).
a)
29.10.2012
Melchior
...
6 b)
Nicht mehr Geschäftsführer:
1. Huth, Marco
a)
09.08.2013
Junne
7 b)
Nicht mehr Geschäftsführer:
3. Anne-Dore, Merkel
a)
28.06.2022
Kämpf
Am 26.07.2022 postet Anne:
26. Juli 2022
Anne-Dore Merkel
Abschied und Rückblick
Offensichtlich kann Deutschland auf engagierte Pflegekräfte verzichten. Einen
"Impfzwang" lehne ich ab. Ich möchte und werde in einem kranken System, das
Verbrechen an alten pflegebedürftigen Menschen verübt, nicht mehr Verantwortung
tragen. Für mich war und bleibt die HU-MA Pflege GmbH - gegründet von Marko Huth
und Kai Maschmann - ein Ort mit Visionen und Aufrichtigkeit.
Mein Job als Geschäftsführerin, den ich einmal liebte, endet am 30.06.2022.
Offenbar hat die HU-MA als juristische Person (70% Kai Maschmann, 30 % Anne-Dore Merkel) den Vertrag über Annes Geschäftsführertätigkeit zum 30.06.2022 für beendet erklärt.
Ob Anne sich ab dem 01.07.2022 "krank" oder als "arbeitslos" gemeldet hat, weiß ich nicht.
Sind Arbeitnehmende länger als 78 Wochen arbeitsunfähig, endet ihr Anspruch auf Krankengeld durch die gesetzliche Krankenkasse. Danach können die Betroffenen das sogenannte Arbeitslosengeld bei Arbeitsunfähigkeit beziehen. Erfahren Sie hier, was es für Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen bei der Aussteuerung betroffener Beschäftigter zu beachten gilt.
78 Wochen, das sind ca. 18 Monate.
Sollte Anne ab dem 01.07.2022 18 Monate lang Krankengeld erhalten haben, dann wäre dies bis zum 31.12.2023 möglich gewesen.
Nach Beeendigung ihrer Geschäftsführertätigkeit bleibt Anne mit 30 Prozent Mitinhaberin der HU-MA Pflege GmbH in Berlin Lichtenberg, was allerdings de facto völlig wertlos gewesen sein dürfte, da Anne gegen den Willen von Kai Maschmann (70 Prozent Firmeninhaber) keine formale Macht hat, irgend etwas im eigenen Interessse zu beschließen.
Das hat Anne am 24.03.2024 das Genick und alle Knochen gebrochen.
Immerhin, Anne hat eine vermutlich abbezahlte Eigentumswohnung in Alt-Hohenschönhausen, ein schönes Auto, in dem sie auch übernachten kann.
Im Rahmen eines "Beratervertrages" erhält Anne von der HU-MA Pflege GmbH (Kai Maschmann 70 Prozent Firmeninhaber) Geld, ohne dafür wirklich etwas leisten zu müssen.
Ich denke heute, dass Anne das aus menschlicher Sicht auch zustand und es war - so habe ich das verstanden, erst mal nur bis zum Frühjahr 2025 ausgehandelt)
Vermutlich war das so eine Art Stillhalteabkommen, das Anne und Kai Maschmann, die beiden Gesellschafter der HU-MA Pflege GmbH ausgehandelt haben.
Der Deal wird wohl so gewesen sein:
Du Anne erhalten Geld von HU-MA Pflege GmbH (Kai Maschmann 70 Prozent Firmeninhaber), für nichts tun und Klappe halten.
Der "Beratervertrag" ist so ausgestaltet - so hat es Anne mir erzählt - dass Anne keine Anwesenheitspflicht in der Firma hat und dennoch irgendeinen einen formalen Status besitzt.
Ich habe es in der Zeit unseres Zusammenseins kein einziges Mal erlebt, dass Anne etwas getan hat, was auf eine aktive "Beratertätigkeit" für die HU-MA hinweisen könnte.
Ist schon schlimm., wenn man de facto aus der eigenen Firma ausgesperrt ist, weil man nur 30 Prozent der GmbH-Anteile (das entspricht einer anteiligen Bilanzsumme von 403.115,46 €) besitzt und dennoch nur so viel Einfluss auf die eiene Firma hat, wie ein Eisbär auf den Klimawandel.
Ein faier Deal zwischen Kai Maschmann und Anne Merkel hätte so aussehen können, dass Anne über einen Zehnjahreszeitraum ihren Anteil an der Bilanzsumme von 403.115,46 € erhalten hätte. Das wären pro Jahr 40.311 €, ein durchaus händelbarer Betrag.
Aber zu einem menschlich fairen Deal mit Anne scheint Kai Maschmann (70 Prozent der GmbH-Anteile) nicht bereit gewesen zu sein, warum hätte Anne sonst in den Tod springen sollen?
Das würde schließlich erklären, dass die HU-MA Pflege GmbH als juristische Person (Kai Maschmann 70 Prozent Firmeninhaber) aus wirtschaftlichen Gründen ein Interesse daran gehabt haben dürfte, Anne in die Erwerbsunfähigkeitsrente zu drängen. Dann wäre Anne nicht mehr über einen gnädigerweise von Kai Maschmann bewilligten "Beratervertrag" bezahlt worden und die HU-MA Pflege GmbH (Kai Maschmann 70 Prozent Firmeninhaber) hätte - ungestört von Annes "Ballastexistenz" - zum Nutzen und Frommen des Imperators Kai Maschmann (70 Prozent Firmeninhaber) weiteres Kapital anhäufen können.
Allein, dass die HU-MA Pflege GmbH sich um pflegebedürftige Menschen kümmert, macht sie nicht zu einem gemeinnützigen Unternehmen, vielmehr dürfte wie in der Pharmaindustrie und in Waffenfabriken die Anhäufung von Profit als Selbstzweck eine nicht unwesentliche bewusste oder unbewusste Zielsetzung der HU-MA Pflege GmbH (Kai Maschmann 70 Prozent Firmeninhaber) gewesen sein.
Wie schrieb schon Karl Marx über 15 Jahre zuvor so zutreffend:
»Kapital, sagt der Quarterly Reviewer, flieht Tumult und Streit und
ist ängstlicher Natur. Das ist sehr wahr, aber doch nicht die ganze
Wahrheit. Das Kapital hat einen Horror vor Abwesenheit von Profit
oder sehr kleinem Profit, wie die Natur vor der Leere. Mit
entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und
man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50
Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle
menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es
existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr
des Galgens. Wenn Tumult und Streit Profit bringen, wird es sie
beide encouragieren. Beweis: Schmuggel und Sklavenhandel.«
Karl Marx bezieht sich hier in einer Note auf den Funktionär der
englischen Gewerkschaftsbewegung T. J. Dunning, der in seinem Buch
»Trades' Unions and strikes: their philosophy and intention«
(London 1860) diese Textpassage aus »The Quarterly Review«
angeführt hatte (MEW, Bd. 23, S. 788, in MEGA² II/6, S. 680/681).
Er belegt damit seine Behauptung, dass »das Kapital von Kopf bis
Zeh, aus allen Poren, blut- und schmutztriefend« zur Welt gekommen
ist. Marx stellt im 7. Abschnitt des ersten Bandes des »Kapitals«
den Akkumulationsprozess des Kapitals, hier im speziellen Falle die
»Genesis des industriellen Kapitalisten« dar.
https://www.nd-aktuell.de/artikel/64649.wie-lautet-das-marx-zitat-exakt.html
Karl Marx schrieb auch über den Fetisch Geld, womit wir letztlich wieder auf psychologischen Gebiet wären, wozu braucht man einen Fetisch, wenn nicht dazu, eigene menschliche Defizite zu kompensieren.
Am 11.03.2024 habe ich für Anne einen Brief an die Agentur für Arbeit Berlin Mitte in den Briefkasten geworfen.
In der Woche vom 11.03. bis 15.03.2024 hatte Anne einen Termin mit Kai Maschmann, an dem Frank Breyer teilnehmen sollte, den Anne mit dabei haben wollte.
Was wurde in diesem Termin besprochen und - wichtiger nóch - wie wurde dort gesprochen?
Möglicherweise ging es in dem dienstlichen Gespräch von Anne und Kai Maschmann in der Woche vom 11.03. bis 15.03.2024 neben anderen grundlegenden Fragen auch um die Frage, ob dieser "Beratervertrag" weiterlaufen soll und ob Anne in die "Erwerbsunfähigkeit" geht, womit dann ausgeschlossen wäre, dass sie in der HU-MA formalrechtlich als Geschäftsführerin tätig wäre, was sie ja viele Jahre war.
Anne begab sich am 17.03.2024 in die Klinik Hedwigshöhe in Berlin-Treptow.
Am 24.03.2024 sprang Anne in Berlin.Hohenschönhausen in den Tod.
Was war der unmittelbare Auslöser für Annes Sprung in den Tod?
Anne hat sich von Hochhaus - zwei Kilometer Luftline zum Sitz der HU-MA Pflege GmbH, Rudolf-Seiffert-Straße 11, 10369 Berlin (Nähe Fennpfuhl), deren Mitinhaberin sie gemeinsam mit Kai Maschman (70 Prozent Firmeninhaber) war, in den Tod gestürzt hat, 600 Meter Luftlinie von ihrer Wohnung in der Konrad-Wolf Straße entfernt.
Kai Maschmann, dessen Büro ich unmittelbar nach Kenntnis von Annes Tod angerufen habe, hat mich daraufhin kurz zurückgerufen und ich habe ihm die Todesnachricht überbracht.
Ich schrieb Kai Maschmann am 29.03.2024:
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Peter Thiel <info@peterthiel.de>
Gesendet: Freitag, 29. März 2024 06:32
An: Service <Service@hu-ma.net>
Betreff: AW: Anne
Lieber Kai,
ich habe Anne im Februar auf Gomera kennengelernt, wir wurden ein
Liebespaar, sie war so glücklich und ich auch.
Anne hat mir viel aus ihrem Leben erzählt.
In Berlin ist Anne leider in eine Krise abgerutscht und zum Schluss
sehr tief gefallen, ich konnte ihr nicht in ausreichenden Maße zur
Seite stehen, vielleicht wäre ihr Tod abzuwenden gewesen.
Ich bin dabei für mich die Ereignisse zu sortieren, damit ich ein
Bild bekomme, was war, daher würde ich gern mit dir sprechen
(Telefon, Zoom oder auch in echt).
Lieber Gruß
Peter
Keine Reaktion von Kai Maschmann, Mitinhaber der HU-MA Pflege GmbH (70 Prozent)
Kai Maschmann schweigt bezüglich seines dienstlichen Treffens mit Anne in der HU-MA Pflege GmbH (Frank Breyer war wohl dabei und schweigt ebenfalls).
Kai Maschmann wird seine Gründe dafür haben, womöglich auch ein schlechtes Gewissen, sollte er durch eine harte Verhandlungsführung, Annes traumatische Ohnmachtserfahrungen getriggert haben.
Frank Breyer schweigt, auch er wird seine Gründe dafür haben, auch wenn sie weniger bedeutsam sein dürften, als die Gründe, die Kai Maschmann hat.
Vielleicht hat Frank Breyer einen Dienstleistungsauftrag in Aussicht, da sollte man seinen Auftrageber besser nicht verärgern und wenn man keinen Arsch in der Hose hat dann heult man mit den Wölfen..
Am 19.04.2024 forderte mich Kai Maschmann per Mail auf:
die Seite
http://www.peterthiel.de/anne-merkel.html sofort vom Netz zu nehmen.
Solltest Du hierauf nicht sehr zeitnah - bis zum 20.04. um 20 Uhr - reagieren,
werde ich rechtliche Schritte einleiten.
Wieso hat Kai Maschmann offenbar Angst davor, dass ich auf meiner Website darüber berichte, dass er gemeinsam mit Anne Inhaber und Geschäftsführer der HU-MA Pflege GmbH war, ist doch keine Schande, sondern im Gegenteil eine Ehre mit Anne zusammengearbeitet zu haben.
Jahresabschluss der HU-MA für das Jahr 2011 - einsehbar im Unternehmensregister,
HU-MA heißt Huth-Maschmann.
HU-MA Pflege GmbH
Berlin
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011
Bilanz
Aktiva
31.12.2011.
EUR
31.12.2010.
EUR
A. Anlagevermögen 13.235,00 14.748,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.365,00 550,00
II. Sachanlagen 8.870,00 14.198,00
B. Umlaufvermögen 385.376,79 366.887,39
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 252.852,11 191.977,11
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks
132.524,68 174.910,28
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.514,99 3.626,15
Bilanzsumme, Summe Aktiva 403.126,78 385.261,54
Passiva
31.12.2011.
EUR
31.12.2010.
EUR
A. Eigenkapital 136.630,24 300.123,61
I. gezeichnetes Kapital 25.500,00 25.500,00
II. Bilanzgewinn 111.130,24 274.623,61
B. Rückstellungen 14.878,41 5.000,00
C. Verbindlichkeiten 251.618,13 80.137,93
Bilanzsumme, Summe Passiva 403.126,78 385.261,54
...
Ergänzende Angaben
Der Bilanzgewinn zum 31.12.2011 beinhaltet einen Gewinnvortrag aus dem
Geschäftsjahr 2010 in Höhe von 274.623,61 €.
Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens
durch folgende Personen geführt:
Vorname und Familienname Ausgeübter Beruf Vertretungsbefugnis
Herr Marco Huth. Geschäftsführer Einzelvertretungsbefugnis
Herr Kai Maschmann. Geschäftsführer Einzelvertretungsbefugnis
Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es bestanden keine Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten
gemäß § 251 HGB zum Bilanzstichtag.
Berlin, den 31.01.2013
HU-MA Pflege GmbH
Weserstr. 29 , 10247 Berlin
Geschäftsführung:
gez.
Herr Huth und Herr Maschmann
Im Jahr 2012 scheidet Herr Huth als Geschäftsführer aus und Anne Merkel tritt als Geschäftsführerin ein.
Der Geschäftssitz der HU-MA Weserstr. 29, 10247 Berlin-Neukölln wird abgelöst durch den Geschäftssitz Rudolf-Seiffert-Straße 11, 10369 Berlin-Lichtenberg.
Am 24.01.2013 wird Anne noch mit Wohnsitz Dolziger Straße 32 aufgeführt.
Vermutlich ist Anne in der Zeit aber schon in die sanierte Zuckerwarenfabrik in der Konrad-Wolf Straße in Alt-Hohenschönhausen umgezogen.
Anne am 24.01.2013 wohnhaft:
Dolziger Straße 32, 10247 Berlin
(Laut notariell beglaubigter
Liste der Gesellschafter der HU-MA vom 24.01.2013)
38. Lebensjahr
11.11. -
06.12.2007
(4 Wochen)
Schwangerschaftsabbruch,
Versuch des
Niederschreibens meines
Traumas
manische Psychose mit Erleben
Teil eines medizinischen
Versuchs zu sein und
dem Motto „Back to nature“
Die Weserstraße 29 liegt nur 25 Gehminuten enfernt von der Kiefholzstraße 411, dort praktiziert bis heute Annes ehemaliger Psychotherapeut, den Anne im Jahr 2002 und im Jahr 2007 (vermutlich wegen einer Krise in Folge eines Schwangerschaftsabbruchs) aufsuchte.
Als besonders tragisch habe ich immer wieder die Situation von Frauen erlebt,
die in einer oder mehreren Beziehungen aus unterschiedlichen Gründen
Schwangerschaften abbrechen ließen. …
Petri, Horst: Verlassen und Verlassen werden. Angst, Wut und Neubeginn bei gescheiterten Beziehungen. Kreuz Verlag, Zürich 1991, S. 126
HU-MA Pflege GmbH
Berlin
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012
Bilanz
Aktiva
31.12.2012.
EUR
31.12.2011.
EUR
A. Anlagevermögen 17.645,00 13.235,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.610,00 4.365,00
II. Sachanlagen 15.035,00 8.870,00
B. Umlaufvermögen 344.494,04 385.376,79
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 238.524,25 252.852,11
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks
105.969,79 132.524,68
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.469,25 4.514,99
Bilanzsumme, Summe Aktiva 369.608,29 403.126,78
Passiva
31.12.2012.
EUR
31.12.2011.
EUR
A. Eigenkapital 186.764,68 136.630,24
I. gezeichnetes Kapital 25.500,00 25.500,00
II. Bilanzgewinn 161.264,68 111.130,24
B. Rückstellungen 34.041,41 14.878,41
C. Verbindlichkeiten 148.802,20 251.618,13
Bilanzsumme, Summe Passiva 369.608,29 403.126,78
...
Ergänzende Angaben
Der Bilanzgewinn zum 31.12.2012 beinhaltet einen Gewinnvortrag aus dem
Geschäftsjahr 2011 in Höhe von 111.130,24 €.
Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens
durch folgende Personen geführt:
Vorname und Familienname Ausgeübter Beruf Vertretungsbefugnis
Herr Huth Geschäftsführer Einzelvertretungsbefugnis
Herr Maschmann Geschäftsführer Einzelvertretungsbefugnis
Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es bestanden keine Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten
gemäß § 251 HGB zum Bilanzstichtag.
Berlin, den 06.02.2014
HU-MA Pflege GmbH
Rudolf-Seiffert-Straße 11 , 10369 Berlin
Geschäftsführung:
gez.
Herr Maschmann
HU-MA Pflege GmbH
Berlin
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013
Bilanz
Aktiva
31.12.2013.
EUR
31.12.2012.
EUR
A. Anlagevermögen 90.795,00 17.645,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.851,00 2.610,00
II. Sachanlagen 84.944,00 15.035,00
B. Umlaufvermögen 370.133,79 344.494,04
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 276.562,97 238.524,25
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks
93.570,82 105.969,79
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.708,71 7.469,25
Bilanzsumme, Summe Aktiva 466.637,50 369.608,29
Passiva
31.12.2013.
EUR
31.12.2012.
EUR
A. Eigenkapital 254.784,33 186.764,68
I. gezeichnetes Kapital 25.500,00 25.500,00
II. Bilanzgewinn 229.284,33 161.264,68
B. Rückstellungen 37.520,56 34.041,41
C. Verbindlichkeiten 174.332,61 148.802,20
Bilanzsumme, Summe Passiva 466.637,50 369.608,29
...
Der Bilanzgewinn zum 31.12.2013 beinhaltet einen Gewinnvortrag aus dem
Geschäftsjahr 2012 in Höhe von 161.264,68 €.
Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane
UNTERNEHMENSREGISTER
– Seite 4 von 4 –
Tag der Erstellung: 08.12.2014
Auszug aus dem Unternehmensregister
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens
durch folgende Personen geführt:
Vorname und Familienname Ausgeübter Beruf Vertretungsbefugnis
Kai Maschmann und Anne-Dore Merkel Geschäftsführer Einzelvertretungsbefugnis
Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es bestanden keine Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten
gemäß § 251 HGB zum Bilanzstichtag.
Berlin, den 30.05.2014
HU-MA Pflege GmbH
Rudolf-Seiffert-Straße 11 , 10369 Berlin
Geschäftsführung:
gez.
Kai Maschmann und Anne-Dore Merkel
Nach dem Einstieg von Anne in die HU-MA hätte diese umbenannt werden können in ME-MA, Merkel-Maschmann.
Aber HU-MA ist nun mal eingebürgert und so soll es der Einfachheit halber wohl dabei bleiben.
Im Jahr 2017 wird Anne nicht als Geschäftsführerin gelistet:
HU-MA Pflege GmbH
Berlin
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017
Bilanz
Aktiva
31.12.2017.
EUR
31.12.2016.
EUR
A. Anlagevermögen 118.461,00 93.150,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7.101,00 402,00
II. Sachanlagen 85.360,00 66.748,50
III. Finanzanlagen 26.000,00 26.000,00
B. Umlaufvermögen 924.393,91 789.932,12
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 744.445,95 551.989,01
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks
179.947,96 237.943,11
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.331,75 7.314,55
Bilanzsumme, Summe Aktiva 1.048.186,66 890.397,17
Passiva
31.12.2017.
EUR
31.12.2016.
EUR
A. Eigenkapital 721.575,73 605.632,44
I. gezeichnetes Kapital 25.500,00 25.500,00
II. Bilanzgewinn 696.075,73 580.132,44
B. Rückstellungen 56.363,00 56.139,08
C. Verbindlichkeiten 270.247,93 228.625,65
Bilanzsumme, Summe Passiva 1.048.186,66 890.397,17
...
C. Ergänzende Angaben
Im Geschäftsjahr gab es keine Geschäftsvorfälle mit Erträgen oder Aufwendungen
von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung.
Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer im Geschäftsjahr
betrug 93,75 (im Vorjahr: 84).
Der Bilanzgewinn zum 31.12.2017 beinhaltet einen Gewinnvortrag aus dem
Geschäftsjahr 2016 in Höhe von 580.132,44 €.
I. Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens
durch folgende Personen geführt:
Vorname und Familienname Ausgeübter Beruf Vertretungsbefugnis
Kai Maschmann Geschäftsführer Einzelvertretungsbefugnis
Von 2018 bis 2022 wird Anne wieder gemeinsam mit Kai Maschmann als Geschäftsführerin gelistet.
Im Jahresabschluss der HU-MA für das Jahr 2022, einsehbar im Unternehmensregister, wird eine Bilanzsumme von 1.343.718,20 € ausgewiesen.
Anne hatte die Idee, dass ihr Anteil an der HU-MA 300.000 € wert wäre, sie wollte ihre GmbH-Anteile - an die Mitarbeiter, nicht an Kai Maschmann verkaufen.
Der Wert ihrer GmbH-Anteile betrug aber nur 7.500 €.
30 Prozent der Bilanzsumme der HU-MA GmbH von 1.343.718,20 €, das wären sogar 403.115,46 €.
Aber man muss erst mal zu Lebzeiten jemanden finden, der bereit gewesen wäre, Annes 7.500 € GmbH-Anteil zu erwerben und dann noch mal 403.115,46 € für den anteiligen dreißigprozentigen Firmenwert raufzupacken.
Anne war offenbar sehr naiv und geschäftlich unerfahren, dass sie meinte, Kai Maschmann würde es zulassen oder gar fördern, dass sie ihre 7.500 GmbH-Anteile - verbunden mit einem dreißig prozentigen Anteil am Wert der Firma, den Anne auf 300.000 € schätzte - an Mitarbeiter der Firma verkaufen könnte, die als Angestellte in einem wirtschaftlichen Abhängigkeitsverhältnis zu Kai Maschmann stehen. Das wird Anne in dem Gespräch mit Kai Maschmann in der Woche 11.03. bis 15.03.2024 vermutlich klar geworden sein.
Bliebe dann noch die Idee, Kai Maschmann könne ihr 300.000 € auszahlen. Doch woher soll Kai Maschmann 300.000 € oder gar 403.115,46 € aufbringen?
Aus dem Unternehmen kann er diesen Betrag nicht ziehen, da das Geld dort nicht in frei verfügbarer Form vorhanden, sondern - vermutlich - in Sachwerten, wie Wohnungen angelegt ist, in denen von der HU-MA betreuten Menschen wohnen. Kai Maschmann hätte ein, zwei, drei oder gar vier dieser Wohnungen an externe Käufer verkaufen müssen, um Anne auszuzahlen. Das hätte zur Folge gehabt, dass die in diesen Wohnungen Betreuten hätten ausziehen müssen, da ein neuer Eigentümer ja in der Regel entweder selbst in der erworbenen Wohnung leben (Eigenbedarf) oder diese Wohnungen zwecks Erzielung von Einnahmen vermieten will. Die HU-MA hätte dann für diese Wohnungen, die ihr bis zum Verkauf gehörten, Miete an den Käufer zahlen müssen, was eine nicht unerhebliche jährliche Kostenbelastung für die HU-MA dargestellt hätte.
Kai Maschmann hätte der HU-MA aus seinem Privatvermögen Geld in Höhe von 300.000 € oder gar 403.115,46 € zukommen lassen können, z.B. als Kredit, aber zum einen wird Kai Maschmann Geld in dieser Höhe vermutlich nicht gehabt haben oder wenn doch, nicht bereit gewesen sein, dies in die Firma einfließen zu lassen.
So stand Anne dann nur der Weg offen, weiterhin mit 30 Prozent Gesellschafterin der HU-MA GmbH zu sein. Eine jährliche Ausschüttung von erwirtschaften Überschüssen wäre ein grundsätzlich gangbarer Weg gewesen, Anne auszuzahlen. jährlich 30.000 € Ausschüttung vom erwirtschafteten Gewinn und Anne hätte in einem Zeitraum von 10 Jahren die erhoffte Summe von 300.000 € erhalten. Wenn er ein richtiger Kapitalist, so wie ihn Karl Marx beschrieben hat, war, dann hätte Kai Maschmann diesen Weg sicher ausgeschlossen, um "seine" HU-MA noch größer, noch erfolgreicher, noch gewinnbringender zu machen.
Was in dem Termin von Anne mit Kai außer dieser - aller Wahrscheinlichkeit nach - geführten Auszahlungsproblematik gesprochen wurde, wissen nur die, die dabei waren und noch am Leben sind, das dürften Kai Maschmann und Frank Breyer sein, beide schweigen.
Vermutlich endete das Gespräch von Anne mit Kai Maschmann in der Woche vom 11.03. bis 15.03.2024 in einem für Anne unannehmbaren Desaster und wurde so zum Auslöser für Annes Sprung in den Tod am 24.03.2024.
Nehmen wir nun
aber an, ein Verlangen ist stark und unterwegs zu seinem Ziel, es trifft auf ein
Hindernis und wird frustriert: Die Spannung flammt auf, und dies ist die Wut
oder der heiße Zorn.
Wut enthält die drei Komponenten der Aggression: Zerstören, Vernichten und
Initiative. Die Hitze der Wut ist die des Verlangens und der Initiative. Zuerst
wird das Hindernis einfach als Teil der bestehenden Form betrachtet, die es zu
zerstören gilt, und wird auch seinerseits mit lustvoller Hitzigkeit angegriffen.
Wenn aber die frustrierende Natur des Hindernisses deutlich wird, wird die
anhaltende Spannung des auf Befriedigung drängenden Selbst schmerzhaft, und zu
dem warmen zerstörerischen Verlangen tritt die kalte Notwendigkeit der
Vernichtung hinzu.
Frederick S. Perls; Paul Goodman; Ralph F. Hefferline: “Gestalttherapie. Grundlagen“, dtv, 1979
Kai Maschmann zu "vernichten", das war nicht Annes Weg, sie vernichtete sich selbst, das, wohl auch, um Kai Maschmann damit zu treffen.
Anne hätte vor dem 24.03.2024 eine Chance zum Leben gehabt, wenn man mir ihr ihren Konflikt hätte besprechen und einen emotionalen Ausgleich für ihr - bereits in der Todesklinik Lübben 1991 - massiv beschädigtes Selbst hätte finden können.
Jedes
Krankenhaus müßte einen Meditationslehrer haben.
Der Sterbende sollte einen Monat Zeit haben, um es sich zu überlegen ... Wenn er
es sich anders überlegt, kann er zurücktreten, denn keiner zwingt ihn (zum
Freitod - Anmerkung Peter Thiel). Personen, die in einem emotionalen Zustand
Selbstmord begehen wollen, können nicht einen Monat emotional bleiben - ihre
Emotionalität wird vorübergehen. Die meisten Selbstmörder hätten, wenn sie einen
Augenblick länger gewartet hätten, überhaupt nicht Selbstmord begangen. Nur aus
Zorn, aus Eifersucht, aus Haß oder ähnlichem vergessen sie den Wert des Lebens.
Osho: "Das Buch der Heilung. Von der Medizin zur Meditation", Ullstein Buchverlage GmbH, 2004, S. 384
In der Klinik Hedwigshöhe, in der Anne die letzte Woche vor ihremTod war, ist dies nicht gelungen oder gar nicht erst versucht worden.
So konnte Annes Zorn nicht aufgelöst werden und entlud sich in ihrem Sprung in den Tod.
Mit mir hat Anne bis einen Tag vor ihrem Tod Kontakt gehalten, von mir ist sie nicht im Zorn gegangen.
Das unterscheidet mich von Rudolf Bahro, dessen Frau sich in einem Zustand von Eifersucht von der Siegessäule in den Tod gestürzt hat.
...
1986 veranstaltete Bahro in seinem Haus in Worms sogenannte Lernwerkstätten, in denen über seine Ideen diskutiert und meditiert wurde. Dann lernte er Beatrice Ingermann kennen, die in Niederstadtfeld schon seit 1983 ein ähnliches Projekt betrieb, das zugleich eine Lebensgemeinschaft war. Bahro schloss sich diesem Projekt an. 1988 heiratete er Beatrice Ingermann, mit der er bald eine Tochter hatte.
...
Im September 1993 nahm sich Bahros Frau Beatrice nach einem Ehestreit das Leben. Er war darüber so erschüttert, dass er sich für ein Semester von den Vorlesungen befreien lassen musste. Im Frühjahr 1994 erkrankte er dann auch körperlich, und im Herbst desselben Jahres wurde eine seltene Form von Blutkrebs (Non-Hodgkin-Lymphom) diagnostiziert. Bahro war davon überzeugt, dass seine Erkrankung die Folge traumatischer Erlebnisse wie des Freitods seiner Ehefrau sei, und sträubte sich gegen eine konventionelle Therapie.
https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Bahro
So muss ich mich nicht mit dem quälenden Gedanken herumschlagen, für den Tod von Anne mitverantwortlich zu sein, da ich Anne dafür keine Veranlassung gegeben habe.
HU-MA Pflege GmbH
Berlin
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022
Bilanz
31.12.2022.
EUR
31.12.2021.
EUR
...
B. Umlaufvermögen 1.212.653,01
1.158.697,86
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.168.858,10 896.523,36
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks
43.794,91 262.174,50
...
Während des abgelaufenen
Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen
geführt:
Vorname und Familienname Ausgeübter Beruf Vertretungsbefugnis
Kai Maschmann Geschäftsführer/-in Einzelvertretungsbefugnis
Anne-Dore Merkel Geschäftsführer/-in Einzelvertretungsbefugnis
...
Bilanzsumme, Summe Passiva 1.343.718,20 1.297.924,45
Die Anteile von Anne, per 31.12.2022 dürften das vermutlich 403.115,46 € gewesen sein - die Geschäftsentwicklung in 2023 bleibt abzuwarten - dürfte ihr Sohn erben oder auch nicht, wenn Annes GmbH Anteile mit ihrem Tod an die HU-MA GmbH zurückfallen, deren einziger Gesellschafter nunmehr Kai Maschmann ist.
Aktualisierung 19.05.2024:
Ich neige inzwischen zu der Annahme, dass Annes Erben / ihr Sohn lediglich den Betrag von Annes 30 Prozent Anteil an der HU-MA GmbH erben, das wären dann von 25.000 € lediglich 7.500 €, statt der vermuteten 403.115,46 €.
Vom Firmenwert werden die Erben - so verstehe ich den Gesellschaftervertrag - keinen einzigen Cent sehen!
Gesellschaftsvertrag
§1 Firma und Sitz
1. Die Firma der Gesellschaft lautet:
HU-MA Pflege GmbH
...
§11 Tod eines Gesellschafters
1. Soweit die Gesellschaft mehr als einen Gesellschafter hat und ein Gesellschafter stirbt, ist der Erwerber von Todes wegen verpflichtet, innerhalb von 6 Monaten seit Erbfall alle Gesellschafter schriftlichen von dem Erwerb zu unterrichten.
Die Gesellschafterversammlung ist berechtigt, innerhalb von zwei Monaten seit Kenntnis vom Erbfall den Geschäftsanteil einzuziehen oder die Abtretung an einen Gesellschafter oder einen dritten zu verlangen.
2. Die Einziehung erfolgt gegen Entgelt, dessen Höhe und Auszahlung sich nach § 10 Absatz 3 dieses Vertrages richtet.
30.04.2024: Abends höre ich die wunderschöne, freundliche, aber auch nachdenkliche Musik, die "die HU-MA" als Begleitmusik zu ihrem Imagefilm "Leben ist Erinnerung" auf Youtube eingestellt hat.
Anne und Kai Maschmann sind in dem 2 Minuten 22 Sekunden dauernden Film zu sehen.
Kann gut sein, dass Anne diese Musik ausgewählt hat, Kai Maschmann traue ich das nicht zu, er hätte wohl eher Marschmusik ausgewählt.
Anne war die gute und kreative Seele der HU-MA, da bin ich mir sicher, Kai Maschmann der ernsthafte, fleißige, auf Effizienz bedachte Geschäftsführer mit 70 Prozent GmbH Anteil, alles schön unter Kontrolle.
Das musste früher oder später mit Annes Freiheitsdrang kollidieren und zur Explosion führen.
Luftballonaktion und Feueralarm, das waren keine Zeichen einer "Krankheit", sondern Zeichen eines schweren Konfliktes und ein Zeichen des Aufbegehrens von Anne, gegen den Übervater und Kapitalisten Kai Maschmann.
Annes Sprung in den Tod war das Finale in diesem Drama.
Heimtückische Krankheit
Der Trauerredner aus Kraunick, der Anne persönlich kannte, behauptete in seiner Rede am 17.05.2024, Anne hätte eine "heimtückische Krankheit" gehabt.
Das passt zu dem staatlich angesagten Verständnis von seelischer "Gesundheit" und seelischer "Erkrankung".
Seelisch krank ist der, von dem der Psychiater sagt, der ist seelisch krank. Man ist also nicht "seelisch krank", sondern man wird als "seelisch krank" definiert, erst dann ist man "krank".
Wer nie beim Arzt oder Psychiater war, ist per offizieller Definition nicht krank, der mag sich krank fühlen, aber er ist nicht krank, denn krank ist man erst dann, wenn der staatlich definitionsberechtigte Weißkittel dies festlegt, daher auch die Redewendung "man wird krankgeschrieben", was heutzutage heißt, mit einer Diagnose etikettiert zu werden. Erst das Etikett versetzt uns in den offiziellen Status "krank".
Wenn ich sage "Karl Lauterbach ist krank", dann reicht das nicht aus, um ihn krankzuschreiben, nur ein Arzt oder Psychiater darf in Deutschland Karl Lauterbach krank schreiben.
Ich hoffe, es findet sich bald einer, der ihn krankschreibt, damit wir ihn nicht mehr in der absurden Rolle eines "Gesundheitsministers" ertragen müssen.
Eine weitere häufige Beeirächtigung der Gemütslage ist die Trauer ... Denoch ist die Trauer keine Krankheit, sondern eine natürliche Reaktion auf ein belastendes Ereignis. ...
Im Unterschied zu diesen normalen Beeinträchtigungen der Gemütslage ist die Depression eine Krankheit des Gemütes, welche die Stimmung, das Denken, das Verhalten und die Körperfunktionender Betroffenen tiefgreifend und langfristig verändert und einer speziellen fachärztlichen Behandlung bedarf.
Bundesministerium für Bildung und Forschung: Depression - Wege aus der Schwermut. Forscher bringen Licht in die Lebensfinsternis. 08/2021, 66 Seiten, Text und Redaktion: Claudia Eberhard-Metzger, Maikammer/Südliche Weinstraße. S. 4
Ein depressiver Zustand ist also nicht nur ein depressiver Zustand, sondern eine "Krankheit des Gemütes ... (die) einer speziellen fachärztlichen Behandlung bedarf", wie uns die Autorin Claudia Eberhard-Metzger weismachen will.
Da schimmert er durch, der medizinisch-pharmazeutische Komplex, der den Begriff der "Krankheit" in die Welt setzt und sich anmaßt, Menschen "fachärztlich" zu behandeln.
Im Mittelalter hat man die "seelisch Kranken" angekettet oder in Käfige gesperrt, auch eine Art Behandlung, die Todesklinik Lübben im Bundesland Brandenburg hatte das 1991 noch im Programm gehabt.
Zwangsbehandlungen mit Zwangsfixierungen und Zwangsmedikamentatonn stehen auch heute noch an vielen deutschen Kliniken auf der Tagesordnung.
Krankheit, angeborene oder erworbene Störung der normalen körperlichen Funktionen bzw. die dadurch ausgelösten Erscheinungen
Der Knauer: Universallexikon,
1991 Lexiografisches Institut, München
"Krankheit" ist also laut Knauer-Universallexikon eine "Störung der normalen körperlichen Funktionen", aber warum nennt man das dann nicht Störung, sondern Krankheit?
HIer wird der Normalitätsbegriff eingeführt. "Normal" ist das, was als "normal" definiert wird, jahrzehntelang galt die Homosexualität als unnormal und wurde als "Krankheit" definiert, ja schlimmer noch, sie wurde, wenn sie ausgelebt wurde kriminalisiert, Homosexuelle Männer wurden bei den Nazis im KZ eingesperrt und in der BRD bis in die 70-er Jahren staatlich verflolgt und in Strafverfahren verurteilt. Unter dem Druck der gewandelten gesellschaftlichen Verhältnisse hat man dieHomosexualität von der Liste der "Krankheiten" gestrichen, mit einem Federstrich waren Millionen von Menschen von ihrer "Krankheit" geheilt (Paul Watzlackick).
Im Pschyrembel: Klinisches Wörterbuch heißt es:
Krankheit
1. Störung der Lebensvorgänge in Organen oder im gesamten Organismus mit der Folge von subjektiv empfundenen, bzw. objektiv feststellbaren körperlichen, geistigen, bzw. seelischen Veränderungen".
2. in der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts der Zustand von Regelwidrigkeit im Ablauf der Lebensvorgänge, der Krankenpflege und Therapie erfordert ...
3. begriffliche Bezeichnng für eine definierbare Einheit typischer ätiologisch, morphologisch, symptomatisch, nosologisch beschreibbarer Eescheinungen, die als eine bestimmte Erkrankung verstanden wird.
Pschyrembel: Klinisches Wörterbuch, 257. Auflage
Auch hier der Begriff der "Störung" aus dem heraus eine "Krankheit" definiert wird.
So kann denn alles zur Krankheit definiert werden, der Widerstandkämpfer in einer Diktatur wird als krank und abartig definiert, weil er sich nicht dem Trott der Gleichgeschalteten und der Volksgemeinschaft anpasst. Ungeimpfte Demonstranten, die das Tragen der Merkelmaske verweigern, werden von der SPD-Parteivorsitzenden Saskia Esken als Covidioten beschimpft.
Idioten gehören in die Irrenanstalt, das ist der Ungeist, der in den coronafaschistischen SPD und bei den Grün:Innen herrscht.
Als Anne 1991 in der Todesklink Lübben zwangsuntergebracht war, hat man aus ihrer "Störung", oder besser gesagt ihrer Symptomatik, die sie vor der Zwangsunterbringung vermutlich hatte, eine "Krankheit" erfunden, um sich vom Betreuungsgericht Lübben oder Luckau die Erlaubnis zu erschleichen, Anne monatelang einzusperren und zu misshandeln. Die Lübbener Folterknechte waren alles andere als hilfreiche Geister, sie waren Dämonen aus der Unterwelt, denen es in der Todesklinik Lübben von Staatswegen erlaubt war - nicht nur Anne zu misshandeln, sondern auch viele andere dort gegen ihren Willen zwangsuntergebrachte Menschen.
In der Broschüre des Bundesministerium für Bildung und Forschung empfiehlt man im Jahr 2002 Schlafentzug, Elektrokrampftherapie und "schnellere Medikamentenentwicklung".
Auf die Idee, dass ein depressiver Zustand (genannt Depression) auch eine natürliche Reaktion auf ein belastendes Ereignis oder belastende Ereignisfolge sein könnte, scheint man nicht zu kommen oder will man nicht kommen, denn dann müsste man sich ansehen, welches belastendes Ereignis oder belastende Ereignisfolge zu einer "Depression" führte.
Nemen wir nur die coronafaschistischen Maßnahmen, die die rot-grün-schwarze Panikriege und Leute wie Karl Lauterbach, Jens Spahn, Lothar Wieler und Christian Drosten wesentlich zu verantworten haben. Keiner von den damaligen Maßnahmeeinpeitschern will sich heute dafür verantworten. Jens Spahn, Karl Lauterbach & Co wuseln weiter rum, als ob nichts geschehen wäre, wofür sie Verantwortung tragen.
Der schulmedizinisch-psychiatrische Komplex hat Anne als "psychisch krank" definiert.
Du bist nicht richtig, wir machen dich richtig.
Und bist du nicht willig, dass wir dich richtig machen, so gebrauchen wir Gewalt.
Der Erlkönig (Johann Wolfgang von Goethe)
Wer reitet so spät durch Nacht
und Wind?
Es ist der Vater mit seinem Kind;
Er hat den Knaben wohl in dem Arm,
Er fasst ihn sicher, er hält ihn warm.
Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht? –
Siehst, Vater, du den Erlkönig nicht?
Den Erlenkönig mit Kron’ und Schweif? –
Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif. –
„Du liebes Kind, komm, geh mit mir!
Gar schöne Spiele spiel’ ich mit dir;
Manch’ bunte Blumen sind an dem Strand,
Meine Mutter hat manch gülden Gewand.“ –
Mein Vater, mein Vater, und hörest du nicht,
Was Erlenkönig mir leise verspricht? –
Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind;
In dürren Blättern säuselt der Wind. –
„Willst, feiner Knabe, du mit mir gehn?
Meine Töchter sollen dich warten schön;
Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn
Und wiegen und tanzen und singen dich ein.“ –
Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort
Erlkönigs Töchter am düstern Ort? –
Mein Sohn, mein Sohn, ich seh’ es genau:
Es scheinen die alten Weiden so grau. –
„Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt;
Und bist du nicht willig, so brauch’ ich Gewalt.“ –
Mein Vater, mein Vater, jetzt fasst er mich an!
Erlkönig hat mir ein Leids getan! –
Dem Vater grauset’s; er reitet geschwind,
Er hält in den Armen das ächzende Kind,
Erreicht den Hof mit Mühe und Not;
In seinen Armen das Kind war tot.
Anne war nicht "krank", sondern ein Mensch mit bezaubernden Seiten und gleichzeitig viele Jahre in großer Not und Gefahr, wohl auch mit Handlungen, die andere Menschen belastet oder erschreckt haben.
Was andere als "krank" ansahen, war ein Zeichen von Hilflosigkeit und Angst, ein Hilferuf, der nicht "helft mir" rief.
Annes Sprache, ihre Aggression und ihre Wut war verschlüsselt.
Schlichte Geister konnten ihre Sprache nicht verstehen und die Menschenfresser vom Todesstern wollten Anne nicht verstehen.
Wo kein Wollen da ist, da kann auch kein Können wachsen.
Schon oberflächlich gesehen
gibt es also Grund, die Dinge kurz und klein zu schlagen, nicht diesen oder
jenen Teil des Systems zu zerstören (zum Beispiel die herrschende Klasse),
sondern das Ganze en bloc, denn es verspricht nichts mehr, es hat sich in seiner
bestehenden Form als unassimilierbar erwiesen. Dieses Gefühl findet sich, in
wechselnden Graden der Klarheit, sogar im Gewahrsein.
Wenn wir aber näher hinsehen, unter den Aspekten, die wir eben erörtert haben,
so stellen wir fest, daß diese Bedingungen fast genau diejenigen sind, welche
den primären Masochismus erregen. Es findet eine dauernde Reizung statt, bei nur
partieller Spannungsabfuhr, eine unerträgliche Steigerung der unbewußten
Spannungen - unbewußt, weil die Menschen nicht wissen, was sie wol-
len, noch wie sie es erlangen können, weil die Mittel, die sich ihnen bieten, zu
groß und unhandlich sind. Der Wunsch nach der letzten Befriedigung, nach dem
Orgasmus, wird als Wunsch nach totaler Selbstzerstörung interpretiert.
Unvermeidlich also muß es einen öffentlichen Traum von der Weltkatastrophe
geben, von riesigen Explosionen, Feuern und Elektroschocks, und die Menschen
bemühen sich mit vereinten Kräften, die Apokalypse Wirklichkeit werden zulassen.
Gleichzeitig jedoch wird jeder offene Ausdruck von Zerstörungslust,
Vernichtungswillen, Wut und Kampfbereitschaft unterdrückt im Interesse der
öffentlichen Ordnung. Schon das Gefühl des Ärgers wird zurückgehalten und
verdrängt. Vernünftig, tolerant, höflich und kooperationswillig lassen die
Menschen sich herumstoßen. Aber die Anlässe, sich zu ärgern, werden keinesfalls
seltener. Im Gegenteil, wenn die größeren Initiativen in die Wettbewerbsroutine
der Ämter, Bürokratien und Fabriken kanalisiert werden, gibt es Demütigungen,
verletzte Gefühle, kleine Gemeinheiten. Der kleine Arger wächst ständig nach und
wird nie abgeführt; die große Wut, welche die große Initiative begleitet, wird
verdrängt.
Frederick S. Perls; Paul Goodman; Ralph F. Hefferline: “Gestalttherapie.
Grundlagen“, dtv, 1979
Anne hatte am 11.03.2024 keinen tauglichen Notfallplan.
Auf Annes Notfallplan stand wohl nur: Klinik Hedwigshöhe.
Ob die Klinik Hedwigshöhe sich nach Annes Aufnahme bemüht hat, mit Anne einen soliden Notfallplan, der sie hätte retten können, zu erarbeiten, weiß ich nicht.
Christian Meyer - der seine unkritischen Jünger mit "weisen" Sprüchen versorgt - hat Anne, die bei ihm Einzeltermine wahrgenommen hat - vermutlich auch keinen Notfallplan mitgegeben.
Eine gespeicherte Telefonnummer im Smartphone und eine Bitte an Anne, eine private Dienstleistung für ihn zu besorgen. ist kein Notfallplan, sondern bestenfalls eine Beliebigkeit, schlimmstenfall eine inakzeptable Ausbeutung.
Bei dem Treffen
mit Christian Meyer am 12/11/2018 unterstützt er
mich beim Einsortieren vergangener Erfahrungen. Ich nehme wahr,
was für ein unverständliches und unsortiertes Wirrwarr in mir
ist. Er lässt mich meine Augen schließen und ich komme zur Ruhe.
Auf seine Frage, was nimmst du im Augenblick wahr, antworte ich,
„Ich fühle mich allein.“ Ich bin es nicht und doch ist dieses Gefühl
so präsent wie eh und je. Er empfiehlt mir, das Buch von
Stavros Mentzos „Depression und Manie“ zu lesen. Begeistert bin
ich darüber nicht, dennoch nehme ich es mit nach Hause. Der Versuch
es zu lesen scheitert.
Bei einem erneuten Treffen am 10/12/2018 fragt er mich, nach dem
Buch. Ich sage ihm, dass ich es nicht gelesen habe. Er fragt
mich, ob es aufgrund der Fachtermini zu schwierig für mich ist.
Ich verneine. Woran liegt es dann? Ich sage ihm, dass ich seit
Jahren versuche, mich von dem Psychisch-Kranksein zu lösen und
dass ich dieses Buch deshalb nicht lesen mag. Am Ende des Gesprächs
sagt er, dass er glaubt, dass mir gerade das Buch dabei
helfen kann. Mir ist es nicht möglich, seinem Rat nicht zu folgen.
Ich vertraue ihm als Lehrer und glaube, dass er durchaus
weiß, was hilfreich für mich ist. Dieses Vertrauen möchte ich
nicht in Frage stellen. Noch schaue ich ihn nachdenklich an.
„Lies das Buch und schreibe auf, womit du nicht einverstanden
bist, was du aus eigener Erfahrung anders siehst.“ Mit dem Buch
im Gepäck fahre ich nach Hause.
Christian Meyer meint, das Buch könne Anne dabei helfen, sich aus "dem Psychisch-Kranksein zu lösen".
Wie das Lesen eines Buches Anne dabei helfen könne, sich aus einem angeblichen "Psychisch-Kranksein zu lösen", darüber hat Christian Meyer offenbar nichts gesagt.
Wäre es so einfach, Menschen, die als "manisch-depressiv" (bipolar) diagnostiziert sind durch das Lesen des Buches „Depression und Manie“ von Stavros Mentzos zu helfen, dann bräuchte es an den deutschen Psychiatrien wohl nur noch Lesekreise für Patienten, die das Buch „Depression und Manie“ von Stavros Mentzos lesen.
Stavros Mentzos: Depression und Manie. Psychodynamik und Therapie affektiver Störungen. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen/Zürich 1995, ISBN 3-525-45775-8; 5. Auflage ebd. 2011
https://de.wikipedia.org/wiki/Stavros_Mentzos
Wo nur gefühlt werden soll, da kann kaum nachgedacht werden.
Dass Anne sich gegen die von Christian Meyer offenbar latent formulierte Unterstellung, sie wäre "psychisch krank" und könnte sich durch das Lesen dieses Buches aus "dem Psychisch-Kranksein" lösen, verwahrt hat, ist ein erstaunlich mutiger und klarer Akt, nur hat Anne leider nicht den nächsten Schritt geschafft, die ihr von ihrem Umfeld aufgedrängte Krankheitskonstruktion gänzlich abzustreifen und einfach mal zu schauen, durch welche konkreten Problemlagen, sie in depressive Phasen kam und wie sich sich gegen die Zumutungen und Krankmachungen ihrer Umgebung effektiv wehren kann.
Der Meyer hat ihr da überhaupt nicht geholfen, womöglich sogar geschadet.
Christian Meyer hört sich gerne reden, angeblich ein Erwachter und Erleuchteter, andere würden vielleicht meinen, er hätte narzisstische Züge.
Dialog scheint jedenfalls nicht die Stärke von Herrn Meyer zu sein.
Christian Meyer
über Erwachen & Sexualität
Bettina Geitner
https://www.youtube.com/watch?v=AT7KnSfuggE&t=36s
Bettina Geitner versucht, den Redefluss von Christian Meyer - der sich durchaus interessant anhört - mit "Fragen" und mit "klugen" Bemerkungen zu unterbrechen und sich angesichts der Dominanz von Christian Meyer zu behaupten, was aber nur marginal den Monolog von Christian Meyer unterbricht.
So ähnlich war es auch bei meinem Segelfreund Walter, der allerdings nicht so viele Follower hatte wie Christian Meyer.
Ein
"arbeitsloser" PDS-Abgeordneter als Multifunktionär
24.11.2001
Ob Walter Kaczmarczyk ein Vorkämpfer der sozialen Gerechtigkeit für die Berliner
Abgeordneten ist, sei dahingestellt. Wie berichtet, setzte der für die PDS im
Landesparlament sitzende Kaczmarczyk vor Gericht durch, unabhängig von seinen
Diäten für zwei Jahre auch einen Anspruch auf Arbeitslosengeld gehabt zu haben.
Kaum bestritten werden kann dagegen, dass Kaczmarczyk ein Vorkämpfer für die
Belange des Sports im Südosten Berlins ist. Der Treptower Abgeordnete, der in
seinem Wahlkreis ein Direktmandat holte, saß jahrelang der
Sportarbeitsgemeinschaft Köpenick vor. Seit dem Zusammenschluss mit Treptow ist
der 63-Jährige Chef der Sport-AG Treptow-Köpenick - und spricht damit für rund
100 000 Sportler in etwa 200 Vereinen.
Wobei der Segelfreund auch schon mal unpopuläre Erklärungen abgibt: 1996 ging
Kaczmarczyk die undurchsichtige indirekte Subventionierung des 1. FC Union durch
das Land mit den Worten an, sie geschehe "aus absurder Anhänglichkeit an einen
Verein".
...
http://www.tagesspiegel.de/berlin/ein-arbeitsloser-pds-abgeordneter-als-multifunktionaer/273220.html
Walter, den ich
2012 im Segelverein Lychen kennenlernte, zu der Zeit war er dort
Vorstandsvorsitzender, hat mich beim Kauf eines Segelbootes sehr unterstützt.
Wir fuhren mit seinem Auto und einem Trailer von Lychen nach Hof in Franken,
viereinhalb Stunden Autofahrt hin, viereinhalb Stunden Autofahrt zurück, Walter
redete während der Zeit ununterbrochen aus seinem früheren und aktuellen Leben,
durchaus interessant, sonst wäre ich aus dem Auto gesprungen. Sein Vater, ein
polnischer Offizier ist im KZ Auschwitz ums Leben gekommen, seine Mutter, eine
Deutsche, hat Juden unterstützt. Walter erlebte das Kriegsende in Berlin, am
Alexanderplatz, alles in Trümmern, die kaputten Fenster mit Sperrholz vernagelt.
Es machte aber überhaupt keinen Sinn, mit Walter einen gleichberechtigten Dialog
führen zu wollen, weil er nicht zum Dialog bereit oder in der Lage war. Kurz vor
Lychen fragte er mich: und wie läuft es bei Dir? Eine Minute konnte ich was
sagen, dann übernahm er wieder das Kommando.
Schmetterlingshorst in Berlin Grünau war Walters letztes, leidenschaftlich
geführtes Projekt.
Walter starb am 13.02.2019.
Christian Meyer zählt sich offenbar zu den "Erleuchten" oder den "Erwachten".
"Bei mir im Sommerretreat nehmen vielleicht 200 Menschen teil und von den 200 Menschen haben nach 14 Tagen 20 Menschen Erleuchung gefunden. ... In meinen Seminaren geschieht das regelmäßig"
so Christian Meyer, wer das glaubt wird selig oder kommt in die Hölle.
Der gläubigen Meyer-Gemeinde wird es Ansporn gewesen sein, sich als guter Schüler, gute Schülerin von Christian Meyer zu erweisen, in der Hoffung, auf "Erleuchtung" und "Erwacht sein".
Was "Erleuchtung" nach Christian Meyer sei und wie lange diese nach einem seiner Retreats im Alltag der Gläubigen anhält, ist in dem Vortrag naturgemäß nicht zu erfahren.
Bei Anne ist es offenbar nicht zur Erleuchtung gekommen, sie hat sich in den letzten Wochen ihres viel zu kurzen Lebens von Christian Meyer entfernt. Das war eine richtige Bewegung, nur hatte Anne keinen Notfallplan und mich über ihre weiter bestehende suizidale Gefährdung - und die Frage welche Trigger bei ihr eine suizidale Krise auslösen können - nicht informiert.
Dialog statt Sprachlosigkeit, das hätten Anne und ich in den Tagen ab dem 11.03.2024 gebraucht, Anne war in den Tagen ab dem 11.03.2024 an der Kippe, wir beide waren dazu nicht in der Lage.
Anne hat oft geschwiegen - sie hatte gute Gründe dafür - Angst vor Unverständnis, Ausgrenzung - auch das hat ihr das Leben gekostet.
Als einer da war, der ihr vorurteilsfrei und wohlwollend zuhörte, konnte sie das auf Dauer nicht annehmen, zu groß war wohl ihre Angst enttäuscht, missbraucht und verlassen zu werden.
Auch hatte Anne wohl Angst, sich mir zuzumuten.
Ich hätte gerne Annes Zumutung ertragen.
Soyons réalistes, demandons l’impossible
Seien wir realistisch,
versuchen (oder: fordern) wir das Unmögliche.“[1] Tatsächlicher Ursprung ist
vermutlich ein Slogan, der während der Pariser Studentenbewegung von 1968 an die
Mauer der Sorbonne geschrieben wurde (im Original: Soyons réalistes, demandons
l’impossible.).[2]
Einzelnachweise
Guevara zugeschrieben z. B. in: Heilgard Kessler: Individuum und Gesellschaft in
den Romanen der Doris Lessing. Frankfurt a. M. 1982, S. 5; Cordt Schnibben: Che
Guevara und andere Helden. Hamburg 1997, S. 37.
Herbert Marcuse: Der Friede als gesellschaftliche Lebensform. In Oskar Schatz:
Der Friede im nuklearen Zeitalter. München 1970, S. 85; Günther Nenning: Rot und
realistisch. Gesamtsozialistische Strategie und Sozialdemokratie. Wien 1973, S.
77.
https://de.wikiquote.org/wiki/Che_Guevara
Liebe Anne, Krisen kommen und gehen, ich hätte Deine Zumutung in der Krise gern getragen.
Ich hätte Dich gern bis ins hohe Alter glücklich gesehen, so wie auf Gomera, wo mir schien, als gäbe es keine Krisen und keine Todesnähe.
In Liebe und in großer Dankbarkeit.
Peter
P.S. Ein wunderschönes kurzes Video Dir auf dem Darß habe ich auf Deiner Facebookseite gefunden. Ich muss schmunzeln, wenn ich es sehe.
https://www.facebook.com/100082618404192/videos/1069583257413564
„Wenn du fürchtest zu zerbrechen - weißt du niemals wie man tanzt“
Bettina Wegner
(Eingangzitat aus Annes Bericht "Die Auseinandersetzung mit meiner Lebensgeschichte"
14.02.2024 - 13.03 Uhr - deutsche Zeit: Sprachnachricht von Anne an Peter
Vitale Stimme von Anne, noch ist vom Sinkflug nichts zu bemerken.
Anne sitzt auf der um 12 Uhr - spanische
Zeit - von Los Christianos nach Teneriffa.abfahrenden Fähre von Armas
23.02.2024 09.24 deutsche Zeit: Sprachnachricht von Anne an Peter
Anne ist nun schon neun Tage in Berlin/Deutschland. Die Frísche und Lockerheit ihrer Stimme ist bereits vermindert. Aber sie wirkt immer noch vital.
11.03.2024 18.03 Uhr Sprachnachricht von Anne an Peter von 15 Sekunden Länge, in der man an ihrer Stimme eine starke Niedergeschlagenheit bemerkt.
Hier hätte ich sie zurückrufen und mit ihr sprechen müssen, das hätte ihren Sturz aufhalten können, ich habe es nicht getan.
War Anne nicht klar, auf welchen tödlichen Abgrund sie nun zuläuft. Sie hatte doch oft genug schwere Krisen, die vermutlich ähnlich begonnen haben.
...
Anne Merkel, [23.03.2024 20:09]
Lieber Peter, ich habe gesehen, dass du angerufen hast, bitte sei mir nicht
böse, ich kann gerade nicht mit meinem völlig leeren Zustand in Kontakt treten
und ich möchte dich nicht voll heulen oder voll jammern. Mir geht's einfach
richtig beschissen und ich schätze es sehr wie du versuchst den Kontakt zu
halten.
Peter Thiel, [23.03.2024 20:16]
Liebe Anne, ich würde mich freuen, wenn du mich noch heute Abend voll heulen und
volljammern würdest.
Anne Merkel, [23.03.2024 20:38]
Ich schaffe es nicht. Es tut mir leid.
Danke an die vielen Freunde und Weggefährten von Anne, die sich bei mir nach ihrem Tod gemeldet, mir zugehört, mir von Anne erzählt, mir Fotos geschickt und mein Leid geteilt haben.
Das Netz ihrer engsten Freunde und Helfer - ihnen sei gedankt - verband sich erst nach ihrem Tod - und auf meine Initiative hin - mit mir.
Wäre es anders gewesen, hätte es Chancen gegeben, Anne ins Leben zurückzuholen, bevor sie in den Tod sprang.
Das ist eine Feststellung, kein Vorwurf.
Wir sahen leider nicht, wo der Schlüssel lag, den Anne verloren und nicht von allein wiederfand, der ihr die Tür ins Leben hätte wieder aufschließen können.
Das Gericht
Wir dürfen mit uns hadern und ins Gericht gehen, das ist nur ehrlich und kann uns helfen, dem Leben und uns selbst neu zu begegnen.
Ich bekenne mich vor meinem inneren Richter als schuldig, Anne am 11.03.2024 oder die Tage danach nicht angerufen zu haben, das hätte sie retten, das Schicksal wenden können.
Ich hätte am 11.03.2024 mit ihr sprechen müssen, mein Impuls, ihr zu Hilfe zu eilen war gelähmt.
Keine Strafe kann meine Schuld löschen, denn es gibt nichts, was zu bestrafen wäre.
Nur Vergebung kann meine Schuld erlösen, Vergebung kann nur von mir kommen, wann sie kommt, ob sie kommt, weiß ich nicht.
Wer war Anne?
Wer war Anne, wer und was hat sie in den Tod getrieben?
Wen hat Anne in mir gesehen, den guten Vater, der sie in ihrem Sosein bedingungslos liebt und respektiert und dem sie sich deshalb mit ihrer liebenswürdigen Seite einhundert Prozent gezeigt hat?
Anne war für mich nicht die gute Mutter, sie wirkte eher wenig "mütterlich". Von meiner Seite war sie wohl - neben ihrer androgynen Weiblichkeit - auch mit der Rolle der geliebten Tochter oder der jüngeren Schwester, um die man sich kümmert, besetzt, Anne war 8 Jahre jünger als ich.
Anne hatte auch etwas kindliches, etwas kindlich naives, unbekümmertes. Viele "Erwachsene" haben ihre kindliche Seite abgespalten, sind "im Ernst des Lebens" eingesperrt, Anne hat sich ihre liebenswerte kindliche Seite bewahrt.
Gleichwohl wollte sie nicht als Kind behandelt werden.
Anne mochte es nicht, wenn ich ihr, wie bei einem kleinen Kind mit der Rückseite des Zeigefingers zärtlich über die Wange strich. Dabei gehe ich davon aus, dass sie mit ihrer kindlichen Seite genau diesen Impuls bei mir getriggert hat.
Vielleicht waren wir auch dabei, ihre nicht optimal gelungene Pubertät und Ablösung von den Eltern neu zu inszenieren, diesmal vielleicht mit einem besseren Ausgang.
Gleichwohl, wo ich jetzt darüber nachdenke, Anne war auch liebevoll fürsorglich, so begann sie in meinem kleinen Studio in Calera Ordnung zu schaffen, sie fegte und wischte, wusch meine wenige Wäsche, aber alles so liebevoll, dass ich es nicht als übergriffige Bemutterung empfand. In Berlin wusch sie meine Jacke und meinen Rucksack und ich merkte, dass sie es gerne machte, ohne eine Gegenleistung zu erwarten.
Welche Angststruktur hatte Anne?
Ich neige zu der Annahme, dass Anne in ihrer Kindheit und Jugend eine schizoid-zwanghafte Angststrukur (nach Fritz Riemann: Grundformen der Angst) entwickelt hat und der durch die an ihr vollzogene Misshandlung und Traumatisierung 1991 in der Klinik in Lübben auf verhängnisvolle Weise eine suizdale Komponente hinzugefügt wurde.
Am Montag den 11.03.2024 kam das System ins Kippen.
Ihren Schatten hat Anne mir nur andeutungsweise gezeigt, zu wenig für mich, um ihre suizidale Gefährdung zu erkennen und adäquat reagieren zu können.
Gab es - wie Niko meint - pränatale/frühkindliche Traumatisierungen", die schicksalshaft zu Annes Sprung in den Tod führten?
anne‘s großer weg, mit all dem licht und dem schatten, endet schließlich, so wie
er am 24.3. auf tragische weise endet.
weder die klinik, noch du, noch ich tragen dabei schuld.
anne verlässt uns aufgrund von inneren pränatalen/frühkindlichen
traumatisierungen, die sich auf ihrem weiteren lebensweg in retraumatisierenden
situationen erneut manifestieren/ sich wiederholen.
Oder führte doch eher ein "Adoleszenzproblem" zum Tod von Anne, wie Klaus Mücke schreibt:
"...
auch hier finden wir das Muster eines angepassten auffallend unauffälligen
Verhaltens während der Pubertät, das versucht, die familiale Realität zu
bestätigen, indem man sich - unbewusst - mehr und mehr zurücknimmt. Die eigenen
Bedürfnisse nach Expansion werden als Bedrohung des familialen Zusammenhangs
erlebt und müssen massiv unterdrückt werden. Haben sich genügend ungelebte
Wünsche, Bedürfnisse und Sehnsüchte, aber auch aggressive Regungen angestaut,
braucht es nur einen Auslöser in der adoleszenten Lebensphase, um sie zur
Explosion zu bringen, wobei dann in der Manie diese unterdrückten Strebungen und
vitalen Interessen direkter zum Vorschein kommen und auch sehr konkret zum
Ausdruck gebracht werden. ...", (S. 70)
Die psychotische Krise: Ein systemisches und entwicklungspsychologisches
Erklärungsmodell. Ursachen, Verlauf und psychotherapeutische Interventionen
Taschenbuch
von Klaus Mücke, 2001, ÖkoSysteme Verlag, Erste Auflage
Klaus Mücke (* 1962 in Bamberg, ✝ 2014 in Potsdam), Dipl.-Psych., Psychotherapeut/Supervisor in verschiedenen renommierten Fachgesellschaften (BDP/DGVT/IGST/HSI/SG/M.E.G.), arbeitete von 2000 bis 2014 in freier Praxis als Psychotherapeut in Potsdam. Er lehrte als Supervisor und Fortbildner verhaltenstherapeutische systemische und systemisch-hypnotherapeutische Beratungs- und Psychotherapiekonzepte.
...
November 2014 Suizid
https://oekosysteme-verlag.de/klaus-mucke-autor-und-bucher/
Die Adoleszenz
ist eine Entwicklungsphase, in der Kinder zu unabhängigen Erwachsenen
heranreifen. Diese Phase beginnt in der Regel bei etwa 10 Jahren und dauert bis
in die späten Teenager- oder frühen 20er Jahre hinein. Während der Pubertät
durchlaufen Kinder bemerkenswerte körperliche, geistige und emotionale
Entwicklungsphasen. Es ist sowohl für die Eltern als auch den betreuenden Arzt
eine Herausforderung, die Heranwachsenden bei dieser Entwicklung zu begleiten.
In der frühen Adoleszenz beginnen die Kinder, ihre Fähigkeit zum abstrakten,
logischen Denken zu entwickeln. Diese erhöhte Komplexität führt zu einem
verstärkten Bewusstsein für sich selbst und zu der Fähigkeit, das eigene Ich zu
reflektieren. Aufgrund der vielen spürbaren körperlichen Veränderungen in der
Adoleszenz, verwandelt sich dieses Selbst-Bewusstsein oft in übertriebene
Selbstbespiegelung, gepaart mit einem Gefühl der Unsicherheit. Der
Heranwachsende beschäftigt sich auch intensiv mit seinem Äußeren und seiner
Attraktivität und hat eine hohe Sensibilität für Unterschiede zu Gleichaltrigen.
Heranwachsende beginnen ihre neuen Fähigkeiten zur Reflexion auf moralische
Themen anzuwenden. Kinder in der Vorpubertät haben feste und absolute
Vorstellung von "richtig" und "falsch". Ältere Jugendliche hinterfragen oft
Normen des Verhaltens und können zum Entsetzen der Eltern Traditionen ablehnen.
Ich neige zu der Auffassung von Klaus Mücke, dass auch misslungene "gesunde" Ablösungsprozesse zu Annes Unterbringung vom 16.03. bis 14.06.1991 und Misshandlung in der Todesklinik Lübben führten.
Annes depressive und manische Phasen sind aus dieser Sicht keine "Krankheit", sondern sich einander bedingende Phasen.
Zurückhaltung und Disziplinierung der Affekte führen in die Depression.
Wird die die depressive Phase schwächer, sind die Affekte nach wie vor in der Psyche gespeichert. Daher ist das ganze rumdoktern mit Pychopharmaka in keiner Weise geeigneten, einen Menschen "zu heilen", sondern dient letztlich nur der Ruhigstellung der "Patienten" und dem Profitinteresse des medizinisch-industriellen Komplexes.
Bleiben die Konfliktthemen unbearbeitet und unerlöst und werden nicht durch Psychopharmaka "ruhiggestellt", brechen sie sich naturgemäß irgendwann Bahn, die gestaute Energie entlädt sich schließlich "unkontrolliert" - und für uneingeweihte Außenstehende auf rätselhafte und erschreckende Art und Weise - in einer "Manie".
In der Todesklinik Lübben war man nicht an Anne als Menschen interessiert, der man in Liebe begegnet, sondern nur als Gefängnisinsassin an der man ungestraft und unkontrolliert vom Betreuungsgericht oder aufsichtführenden Instanzen seine sadistischen Neigungen ausleben konnte.
Hätte man in der Todesklinik Lübben qualifiziert und menschlich gehandelt, anstatt Anne der Freiheit zu berauben und mit Zwangsmedikation und Zwangsfixierung zu misshandeln, würde Anne heute noch am Leben sein.
Strafgesetzbuch
(StGB)
§ 239 Freiheitsberaubung
(1) Wer einen Menschen einsperrt oder auf andere Weise der Freiheit beraubt,
wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Der Versuch ist strafbar.
(3) Auf Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren ist zu erkennen, wenn
der Täter
1.
das Opfer länger als eine Woche der Freiheit beraubt oder
2.
durch die Tat oder eine während der Tat begangene Handlung eine schwere
Gesundheitsschädigung des Opfers verursacht.
(4) Verursacht der Täter durch die Tat oder eine während der Tat begangene
Handlung den Tod des Opfers, so ist die Strafe Freiheitsstrafe nicht unter drei
Jahren.
...
https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__239.html
Formal wird in der Todesklinik Lübben möglicherweise alles korrekt verlaufen sein.
In der DDR ist ja auch alles korrekt verlaufen, renitente Staatsfeinde kamen in den Knast, Ordnung muss sein.
In der
Erwachsenenpsychiatrie dürfen psychisch kranke Patienten – unter bestimmten,
sehr strengen Voraussetzungen – auch gegen ihren Willen behandelt werden.
Zwangsmaßnahmen sind immer das letzte Mittel der Wahl und werden nur dann
eingesetzt, wenn alle anderen Behandlungsformen keinen Erfolg hatten. Die
Anwendung von Zwangsmaßnahmen ist in den meisten Fällen einmalig und immer
zeitlich befristet.
Wenn ein Patient gegen seinen Willen behandelt wird, stellt das einen Eingriff
in seine Grundrechte dar. Der Gesetzgeber erlaubt Zwangsmaßnahmen deshalb nur
unter ganz bestimmten Umständen, zum Beispiel dann, wenn ein Patient sich oder
andere erheblich verletzen könnte. Die Zwangsmaßnahmen müssen immer ärztlich
angeordnet und richterlich genehmigt werden – in Ausnahmefällen kann dies auch
im Nachhinein geschehen („rechtfertigender Notstand“).
Für Patienten können Zwangsmaßnahmen mitunter traumatisierend sein. Ihre Folgen
müssen dementsprechend aufgearbeitet und behandelt werden.
...
Wie ist der
Ablauf einer Zwangsmedikation?
Wenn die akute Gefahr besteht, dass der Patient sich oder andere erheblich
verletzt, kann ein Arzt dem Patienten auch gegen seinen Willen Medikamente
verabreichen. Üblicherweise verwendet der Arzt dabei akut wirksame Präparate wie
Antipsychotika oder Tranquilizer. Diese Medikamente bewirken idealerweise einen
Rückgang der psychotischen Symptome, der Stimmungsschwankungen, der
psychomotorischen Erregung sowie der damit verbundenen Ängste.
...
Eine Fixierung
ist eine Notfallmaßnahme. Sie wird nur dann eingesetzt, wenn die akute Gefahr
besteht, dass ein Patient sich oder andere gefährdet - und wenn diese Eigen-
oder Fremdgefährdung nicht mit anderen Mitteln abgewendet werden kann. Die
Fixierung kommt nur bei Patienten in Frage, deren Willensfähigkeit auf Grund
ihrer psychischen Erkrankung stark eingeschränkt ist.
Die Fixierung geschieht mittels Gurten oder Manschetten, die beispielsweise an
Armen, Beinen oder am Bauch angelegt werden können. Neben der Fixierung am
Patientenbett gibt es beispielsweise in der Gerontopsychiatrie auch die
Fixierung am Stuhl, die Stürzen des Patienten vorbeugen soll.
Eine Fixierung muss ärztlich angeordnet werden. Außerdem ist die Zustimmung des
zuständigen Betreuungsgerichts erforderlich – auch dann, wenn der Patient
bereits mit gerichtlicher Genehmigung in einer Vitos Klinik behandelt wird.
Es ist davon auszugehen, dass Patienten eine Fixierung als belastend,
übergriffig und mitunter traumatisierend erleben.
...
Die Todesklinik Lübben müsste beim damaligen Vormundschaftsgericht beim Kreisgericht Lübben oder Kreisgericht Luckau einen Antrag zur Genehmigung einer Zwangsunterbringung, Zwangsfixierung und Zwangsmedikaton gestellt haben. Es kann aber auch sein, dass 1991 an der Klinik in Lübben noch Wild-Ost-Methoden herrschten, man sich also noch nicht einmal bemüht hat, eine richterliche Genehmigung für die Zwangsmaßnahmen einzuholen.
Falls aber doch, dürfte der zuständige ahnungslose und womöglich auch gewissenslose Richter einen solchen Antrag routinemäßig durchgewunken haben.
Wie das damals lief, ob vom Betreuungsgericht ein Sachverständigengutachten in Auftrag gegeben wurde, das könnte möglicherweise Ilona wissen und natürlich die Eltern, die Anne in die Todesklinik gebracht haben sollen.
Leider hat die heutige Klinik in Lübben kein Interesse an einer Aufarbeitung der Vergangenheit und deckt damit letzlich einen Mantel des Schweigens über die 1991 agierenden Täterinnen und Täter, die sich an Anne schuldig gemacht haben.
Aus Annes Bericht "Die Auseinandersetzung mit meiner Lebensgeschichte" über ihre lebensgeschichtlich bedingten Krisen und ihre "Psychiatriekarriere", die in einer verhängnisvollen zirkulären Selbstverstärkung zu ihrem Suizid am 24.03.2024 beitrugen, aufgeschrieben von Anne im Jahr 2018:
Meine erste „große Liebe" zu René gab
mir das Gefühl, dass ich
meines Selbst wegen liebenswert bin und auch zur Liebe auf längere
Zeit fähig.
Meine Erfahrungen als
Unterstufenlehrerin und die daraus gewonnenen
Erkenntnisse sind keine Größenwahnphantasien gewesen. Sie
lassen sich anhand von Fakten wie unter anderen eine Vergleichs-
arbeit begründen. Betrachte ich den Brief, den ich wenige Tage
nach der Einlieferung in der Klinik an eine Kollegin schrieb,
kann ich keine Verwirrtheit erkennen.
Mir ist es an dieser Stelle wichtig
aufzuzeigen, was ich 1991 gebraucht
hätte:
(1)ein verständnisvolles, annehmendes Zuhören durch meine Eltern,
(2)einen Arzt, der sich bewusst ist, dass aus einem Tag zur Beobachtung
in einer geschlossenen Psychiatrie Hospitalisierung
die Folge sein kann, zumal er selbst zu dem Schluss kam, dass
er keine Auffälligkeit feststellen kann, folglich auch keine
Einweisungsnotwendigkeit bestand,
(3)wenn dann schon Klinik, eine zwangsfreie Behandlung
(4)und eine therapeutische Begleitung mit Focus aus Annahme.
Die Beziehung und das Vertrauen zu meinen Eltern war von jetzt
auf gleich durch die Einweisung in die geschlossene Psychiatrie
und die daraus resultierende unaushaltbare Situation, massiv gestört.
Der Tag zur Beobachtung führte zwangsläufig zur Hospitalisierung.
Aus dem einen Tag wurden 16 Wochen. Nach der Geburt meines Sohnes
und dem Bewusstwerden der Verdrängung des Geschehenen und der Abspaltung
meiner Gefühle kamen weitere 48 Wochen hinzu. Insgesamt
habe ich also 54 Wochen meines Lebens in einer geschlossenen
Psychiatrie bzw. zum Teil in der Tagesklinik verbracht. Ein Jahr
meines Lebens, ausgeschlossen und ausgegrenzt mal mit mehr und
mal mit weniger Mitbestimmung. Wenn ich 100 Jahre alt werde, ist
es nur 1% Prozent meines Lebens, also kein großes Drama oder
doch? Ich denke ja, es gab den Moment als ich beschloß, aus dem
5
Seite 6 von 10
Leben zu treten. Mein Sohn war damals 3 Jahre alt. Eines Tages
fragt er mich danach. Fragt, ob es mir einmal so schlecht ging,
dass ich mir das Leben nehmen wollte. Ich antworte ihm ehrlich,
dass ich es versucht habe. Er reagiert betroffen und traurig. Er
sagt, dass er froh ist, dass ich noch lebe.
Der unerträglich seelische Schmerz über das Erfahrene ist noch
immer da und befindet sich nach wie vor im Prozess der Heilung.
Ich habe noch immer Angst mich öffentlich zu zeigen mit dem was
ich bin, was ich kann. Nach wie vor ist sie da, die Angst vor
Ausgrenzung.
Erstaunlicher Weise nehme ich das Erlebte jedoch nicht als verpasste
Lebenschance wahr, sondern als eine Herausforderung, als
meine persönliche Lebensaufgabe, an der ich wachse. Mit mir wachsen
daran auch andere Menschen, weil ich sie bewege, berühre, ihnen
ein Spiegel bin.
Erfahren habe ich, dass mir 1991 in der Landesklinik in Lübben
und in der Charité in Berlin mein Selbstbestimmungsrecht genommen
wurde und das obwohl ich Volljährig war. Der stattgefundene Missbrauch
bzw. die stattgefundene Straftat durch den Freiheitsentzug
mit Zwangsfixierung und Zwangsmedikamentierung erfährt keine Gerechtigkeit
keinen Ausgleich. Das Anliegen der Klinik und aller
Beteiligten war sicher Heilung, dennoch habe ich das Gegenteil
erfahren.
Erfahren habe ich auch, dass es Menschen
gibt, die zugewandt und
respektvoll handeln. Mich und meine Wahrheit nicht in Frage stellen.
Neben Frau Dr. Kant, Herrn Dr. Stamm, Frau Dr. Gießmann gab
6
Seite 7 von 10
es dennoch auch in der Zeit danach Ärzte, die mit Druck und Erpressung
handelten und damit wenig zu meiner Heilung beitrugen.
Die therapeutische Begleitung, die ich durch Herrn Kaulard und
Herrn Klein erfuhr, erlebte ich als nährend, haltend und lebensintegrierend.
Entscheidend ist für mich jedoch die Begegnung mit Christian Meyer.
Er gibt mir erstmals, die Sicherheit und einen Raum mit Anderen,
in dem ich sein darf mit alldem was ich bin.
...
29. Lebensjahr
18.04.-
06.05.1999
(3 Wochen)
Frühgeburt meines
Sohnes: Trennungserleben
zwischen Mutter-
Kind, bei tatsächlich
räumlichen
Getrenntsein, Entlassung
auf eigene Verantwortung
leichte Wochenbettdepression,
Selbstvorwürfe keine gute
Mutter zu sein,
verständnis- und respektvolle
Begleitung durch Klinikpsychologen
7
...
33. Lebensjahr
03.06. -
25.09.2003
(17 Wochen)
Qualitätsbeauftragte
bei Vitanas, Ablehnung
der Aktenfälschung
wegen anstehender
MdK-Prüfung
reaktive schwere Depression
mit Suizidversuch im Anschluss
manische Psychose
mit Erleben Teil eines medizinischen
Versuchs zu
sein
...
38. Lebensjahr
11.11. -
06.12.2007
(4 Wochen)
Schwangerschaftsabbruch,
Versuch des
Niederschreibens meines
Traumas
manische Psychose mit Erleben
Teil eines medizinischen
Versuchs zu sein und
dem Motto „Back to nature“
Als besonders tragisch habe ich immer wieder die Situation von Frauen erlebt,
die in einer oder mehreren Beziehungen aus unterschiedlichen Gründen
Schwangerschaften abbrechen ließen. …
Petri, Horst: Verlassen und Verlassen werden. Angst, Wut und Neubeginn bei gescheiterten Beziehungen. Kreuz Verlag, Zürich 1991, S. 126
48. Lebensjahr
01.09. -
30.11.2018
wiederholte Aufwacherfahrung
während
des Sommerretreats,
Diebstahl meines Koffers
mit samt PC und
allen persönlichen
Daten aus dem Handgepäck
eines Flugzeugs,
den ich auf ungewöhnliche
Weise wiederbekam
manische Psychose mit Verfolgungserleben
und dem Erleben
übersinnliche Fähigkeiten
zu besitzen anschließende
„narzisstische
Krise
Gibt es ein Ende des affektierten und
psychotischen Erlebens?
Ich glaube ja. Das Abschließen des Vergangenem, bedeutet Trauma-
Heilung, bedeutet Erkennen von Mustern und fühlen von Verletzungen,
die ich erfahren habe. Bedeutet Schutz und Grenzziehung. Bedeutet
das Heraustreten aus der Ohnmacht, nicht in die Macht aber
in das Handeln. Bedeutet die Aufgabe der Opferrolle. Bedeutet
Selbstermächtigung. Bedeutet Leben mit all dem, was sein möchte.
Bedeutet Selbstannahme und Liebe.
Tabelle
Auslöser und Erleben der manisch-depressiven Psychosen
Alter Dauer Auslöser Erleben
21. Lebensjahr
16.03. - 14.06.1991
(16 Wochen)
geschwächter Zustand nach Virusgrippe und Fehlgeburt
Traumatisierung: Vertrauensverlust gegenüber den Eltern und Zwangsbehandlung
...
33. Lebensjahr 03.06. - 25.09.2003 (17
Wochen) Qualitätsbeauftragte bei Vitanas, Ablehnung der Aktenfälschung wegen
anstehender MdK-Prüfung
reaktive schwere Depression mit Suizidversuch im Anschluss manische Psychose mit
Erleben Teil eines medizinischen Versuchs zu sein
Vitanas GmbH &
Co. KGaA ist ein privater Pflegeheimbetreiber mit Sitz in Berlin.
Das Unternehmen wurde 1969 auf Anregung des ehemaligen Regierenden
Bürgermeisters von Berlin, Pfarrer Heinrich Albertz, gegründet. Im September
2006 wurde Vitanas von der Zehnacker-Gruppe übernommen. Im Januar 2007 erfolgte
die Übernahme einer 50-%-Beteiligung an den zwölf städtischen Pflegeheimen
Hamburgs (Pflegen und Wohnen Hamburg GmbH) in einem Joint Venture. Im Rahmen des
Verkaufs von Zehnacker an den französischen Sodexo-Konzern wurde Vitanas im
Dezember 2008 aus dem Zehnacker-Konzern herausgelöst und von dessen damaligen
Hauptgesellschaftern, der Familie Burkart, erworben. Am 14. August 2017 gab der
bisherige Geschäftsführer Nikolai P. Burkart den Verkauf der Vitanas Holding als
auch der Pflege und Wohnen Hamburg GmbH an Oaktree Capital bekannt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Vitanas
Anne erzählte mir, dass sie sich in der Todesklinik Lübben gegen die Misshandler/innen gegen eine Zwangsfixierung wehrend, ihren Kopf mehrmals sehr heftig gegen den Unterboden geschlagen hat, so dass schwerste Verletzungen hätten eintreten können.
Die im Dienste der Klinik in Lübben stehende Straftäter - wie Anne sie nannte - hatten offenbar "vergessen" Annes Kopf zu fixieren, also die totale Ohnmacht und Traumatisierung herbeizuführen.
Die späteren Betreiber der Klinik in Lübben deckt im Jahr 2024 auf meine Bitte um ein Gespräch den Mantel des Schweigens über die von Anne berichtete Zwangsunterbringung und Misshandlung.
Neben dem zehnseitigen Bericht von Anne soll es noch 100 Seiten schriftlicher Aufzeichnungen von Anne geben, wie mir Martina am 06.04.2024 sagte.
Mal schauen, ob ich Annes Aufzeichnungen, die sich in ihrem Nachlass befinden müssten, irgendwann einmal noch bekomme.
Ich hoffe, auch den Polizeibericht zu bekommen, der den Polizeieinsatz anlässlich ihres Todes am 24.03.2024 dokumentiert.
Ich gehe davon aus, dass die Todesklinik Lübben, die sich heute Asklepios Fachklinikum Lübben nennt, durch die an Anne vollzogenen Misshandlungen im Jahr 1991 für Annes Suizid am 24.03.2024 maßgeblich verantwortlich ist.
In der NS-Zeit wäre Anne dort höchstwahrscheinlich als "lebensunwertes Leben" und "Ballastexistenz" der Mordaktion T4 zum Opfer gefallen.
Für Hinterbliebene wie mich hat der Asklepios Konzern offenbar kein Herz, ein Gespräch wird mir ohne Begründung verweigert, was soll man von einem solchen Laden halten, soziale Veranwortung eine billige Worthülse zur gefälligen Sesbstdarstellung im Internet:
Soziale Verantwortung im Asklepios Konzern
Geschäftsführer
Daniela Wolarz-Weigel
Volker Thesing
Sebastian Klein
Janina Pietschmann
Handelsregister
Registergericht: Amtsgericht Potsdam
Registernummer: HRB 20141P
Der Wandel
der Lübbener „Idiotenanstalt“
zur modernen Landesklinik
von Rosemarie Nopper und Christine Kohlmann
In den Jahren 1873 bis 1875
wurde auf
Beschluß der Niederlausitzer Stände
die „Landesarmen- und Korrigendenanstalt
Lübben“ errichtet. Mit Plätzen für 50
Landarme und 100 Korrigenden (= zu Bessernde)
entstand eine Einrichtung, die 1891
durch Order der Stände des Markgrafentums
Niederlausitz den „Landesarmenverbänden“
zur „Bewahrung, Kur und Pflege von
hilfsbedürftigen Geisteskranken, Idioten
und Epileptikern“ übertragen wurde. Am 1.
April 1893 waren die baulichen Vorbereitungen
zur Umwandlung und Aufnahme der
ersten 47 „Pfleglinge“
in die „Brandenburgische
Idiotenanstalt“
abgeschlossen.
...
1940 wurde die Räumung der
Anstalt
verfügt, die Patienten kamen in andere
Einrichtungen. Über die Einzelschicksale existieren
keine Unterlagen mehr.
...
1962 erfolgte die
Wiedereröffnung als „Bezirksnervenklinik“
für den Bezirk Cottbus mit insgesamt
300 Betten, gegliedert in Abteilungen für Neurologie,
Psychiatrie sowie Kinder- und Jugendpsychiatrie.
...
Mit der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten
im Oktober 1990 änderte sich die Trägerschaft des
Krankenhauses. Unter der Verantwortung des Landes
Brandenburg begannen 1991/1992 die Umsetzung
der Zielplanung und damit verbunden die ersten Rekonstruktionsarbeiten
für den Modernisierungsprozeß
der Landesklinik Lübben. Sichtbares erstes bauliches
Ergebnis war die Übergabe des Hauses 8 am 28. Februar
1993. Es konnten nun die Behandlungsmöglichkeiten
für 2 der 4 Stationen der Klinik für Kinder- und
Jugendpsychiatrie / Psychotherapie verbessert werden.
Behandlungsschwerpunkt dieser Klinik sind Störungen
im Verhalten und in der Leistung junger Patienten.
...
aus: Festschrift Lübben 850 Jahre
Herausgegeben von der Stadt Lübben im Dezember 1999
Der Wandel der Lübbener „Idiotenanstalt “
zur modernen Landesklinik
...............................................................................Seite
156
von Rosemarie Nopper und Christine Kohlmann
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Das Asklepios Fachklinikum Lübben ist ein Fachkrankenhaus für Neurologie und Psychiatrie in der Stadt Lübben (Spreewald) im Landkreis Dahme-Spreewald in Brandenburg. Sie gehört der Gruppe Asklepios Kliniken.
Das
Haus im Stil der Neuromanik wurde in den Jahren 1872 bis 1875 auf dem Gelände
des ehemaligen Wilhelmiterklosters als Landarmen- und Korrigendenanstalt durch
die Stände der Niederlausitz erbaut. Ab 1891/1893 wurde das Haus in eine Heil-
und Pflegeanstalt der Provinz Brandenburg umgewandelt. Die um 1900 errichteten
Erweiterungsbauten wurden von Theodor Goecke geplant. 1913 wurde eine
Brandenburgische Idiotenanstalt durch den Brandenburgischen Provinzialverband
eröffnet.
Im Dritten Reich kam es zu Zwangssterilisierung und Euthanasie. Nach dem Zweiten
Weltkrieg wurde das Haus durch sowjetisches Militär genutzt. 1962 wurde das Haus
als „Nervenklinik für den Bezirk Cottbus“ neu eröffnet. 1977 erfolgte die
Umbenennung in „Bezirksfachkrankenhaus für Neurologie und Psychiatrie“.
Ab 1990 stand das Klinikum als Landesklinik in der Trägerschaft des Landesamtes
für Soziales und Versorgung. Asklepios übernahm das Haus im Oktober 2006.
https://de.wikipedia.org/wiki/Asklepios_Fachklinikum_L%C3%BCbben
Im Jahr 1991 - so berichtet es Anne, sei ihr in der Landesklinik in Lübben und in der Charité in Berlin ihr Selbstbestimmungsrecht genommen worden, obwohl sie volljährig war. Der stattgefundene Missbrauch bzw. die stattgefundene Straftat durch den Freiheitsentzug mit Zwangsfixierung und Zwangsmedikation - so Anne - hätte keine Gerechtigkeit, keinen Ausgleich gefunden.
Nun liebe Anne, ich habe die Klinik in Lübben, sie hat heute einen anderen Betreiber, angeschrieben, die könnten sich ja mal zu Deinen Vorwürfen, die ich für begründet halte, äußern, auch wenn inzwischen 33 Jahre vergangen sind:
Asklepios Fachkliniken Brandenburg GmbH
- Asklepios Fachklinikum Lübben
Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
Dr. med. Anastasia Donchin - Chefärztin
Sehr geehrte Damen und Herren,
meine Freundin Anne Merkel, geboren am 07.11.1969 hat sich am 24.03.2024 in
Berlin suizidiert.
Anne war 1991 für mehrere Wochen, womöglich auch Monate bei Ihnen untergebracht.
Ich bitte um Kontaktaufnahme, möglichst per Mail.
info@peterthiel.de
Mit freundlichem Gruß
Peter Thiel
0177.6587641
09.04.2024
Ihre Anfrage wurde erfolgreich
weitergeleitet!
Vielen Dank. Wir werden uns schnellstmöglich um Ihr Anliegen kümmern und uns
dann bei Ihnen melden.
Schon 1964 zeigte Stengel
anhand empirischer Daten, dass es zwischen den Gruppen
der Suizidversuche und Suizidhandlungen erhebliche Überschneidungen gibt:
? je häufiger ein Suizidversuch unternommen worden ist, desto größer ist die
Wahrscheinlichkeit eines vollendeten Suizids
? ...
? der „missglückte“ Suizidversuch ist zwar ein bedeutungsvolles Ereignis im
Leben des Betroffenen, das zu entscheidenden Veränderungen seiner
Lebenssituation führen kann; es bleibt aber fraglich, inwiefern diese
Veränderungen zu einer positiven Wende im Leben führen oder letztendlich
doch zum „gelungenen Suizidversuch“, der das Leben endgültig scheitern lässt
? ...
Von Shneidmann wurden anhand
eingehender empirischer Studien zehn Signale für
akute Selbsttötungsabsichten veröffentlicht:
...
(2) Frustrierte psychologische Bedürfnisse:
Ein Mangel an Sicherheit, Liebe, Vertrauen, Freundschaft, Erfolg oder
anderen Essentialien, die unser Leben stark bestimmen, ist bei jedem
Suizidenten vorzufinden. „Wo schmerzt es dich ?“ ist nach Sheidman die
beste Frage an diesem Punkt. In den Äußerungen der Patienten geht es
dann häufig um den Verlust eines hohen Wertes (Beruf, Existenzgrundlage,
Partnerschaft, etc.). Dies muss in die Therapieplanung
miteinbezogen werden.
(3) Die Suche nach einer Lösung:
Hier erscheint der Suizid als einzig möglicher Ausweg aus einer Krise
oder einer anderen scheinbar ausweglosen Situation. Diese Suche sollte
später therapeutisch durch ein Problemlösetraining aufgegriffen werden.
Banen42 warnte jedoch vor einer plötzlichen Besserung der Symptomatik
bzw. des Befindens des Patienten ohne Problemlösung als Indikator für
einen akut bevorstehenden Suizid.
...
(5) Hilf- und Hoffnungslosigkeit:
Diese Gefühle, die anderen Gefühlen wie Schuld, Verletztheit oder Trauer
zugrunde liegen, müssen als eigentliche Auslöser für einen Suizid gewertet
werden. Dies wird durch die Theorie der gelernten Hilflosigkeit und
ungünstigen Attribuierungsgewohnheiten sowie einer fast nicht
vorhandenen Kontrollerwartung unterstützt.
...
(6) Einengung der Optionen:
Suizidale, wie Depressive, tendieren zu einem „Alles-oder-Nichts-
Denken“. Es gibt meist nur zwei Alternativen, die auf eine totale Lösung
der Problematik oder dem Suizid hinauslaufen. ...
Adrian Joachim Octavian Kleemann: Haftungsrechtliche Problematik beim
Patientensuizid. 2004, S. 11 ff
In Kliniken werden die meisten
Suizide von Schizophrenen begangen. Der
Suizid wird hier bei wiederholter Klinikbehandlung, meist im zweiten bis fünften
Behandlungsintervall vollzogen, wobei das Intervall zwischen letzter Entlassung
und
Wiederaufnahme sehr kurz ist. Die betroffenen Patienten nehmen eine wertende
Stellungnahme gegenüber ihren krankheitsbedingten Einschränkungen vor und können
sich zu einem so genannten „Bilanzsuizid“ entschließen. Für den „Bilanzsuizid“
hat
Peters schon 1984 die Definition „überlegte Selbsttötung psychisch gesunder
[zur
Tatzeit] Personen als freie Willenshandlung“ geprägt. Die Bilanz des bisherigen
Lebens
und der gegenwärtigen Situation wird aufgerechnet, als negativ empfunden und als
Konsequenz die Selbstvernichtung ausgeführt. Die rationale und affektive
Freiheit auch
eines solchen Entschlusses wird jedoch von vielen bestritten“
Adrian Joachim Octavian Kleemann: Haftungsrechtliche Problematik beim Patientensuizid. 2004, S. 26
Bezüglich der Aggression des
Patienten war festzustellen, dass diese vorwiegend
gehemmt auftritt; d.h. der Ausbruch freier Aggression wird nicht gestattet,
obwohl das
Bedürfnis hiernach sehr wohl vorhanden ist. Die Patienten machen ihren Problemen
keine Luft, sind eher introvertiert denn extrovertiert und „fressen“ alles in
sich hinein.
Durch eine vergleichsweise harmlose und geringfügige Ursache kommt es dann zur
explosionsartigen Entladung der angestauten Aggression.
Adrian Joachim Octavian Kleemann: Haftungsrechtliche Problematik beim Patientensuizid. 2004, S. 29
Ich behaupte, die Versuche im Helfersystem, Annes Leben zu bewahren, waren untauglich, da sie nicht an den Kern ihrer Konflikte gingen, sondern sich immer wieder der selben untauglichen Interventionen aus der Vergangenheit bedienten, die bestenfalls geeignet waren, bei Anne eine kurzfristige Befriedung zu erzeugen, nicht aber die zentralen Konflikte von Anne zu erreichen und so kein wirklicher Frieden geschaffen werden konnte.
Ungelöste Konflikte und die 1991 in der Todesklinik Lübben erlittene Traumatisierung trieb Anne letzlich in den Tod.
Ich glaube, dass es eine Alternative zum Leben für Anne gegeben hätt, wenn "das richtige" getan worden wäre.
Das gleiche Versagen der Helfersysteme und Inkompetenz im sogenannten Bundesgesundheitsministerium, das man wohl eher als staatliche Vertetung des medizinsch-industriellen Komplexes ansehen muss, dürfte mit dafür verantwortlich sein, dass eine Vielzahl sich wiederholender suizidaler Krisen - hinter denen immer ungelöste Konflikte stecken - in Deutschland jedes Jahr das Leben tausender Menschen kostet.
Im Jahr 2022 haben sich deutschlandweit 10.119 Menschen das Leben genommen und somit knapp über 900 Personen mehr als im Vorjahr. Die Selbstmordzahlen halten sich dabei in den letzten zehn Jahren auf einem relativ konstanten Niveau rund um die 9.000er bis 10.000er-Marke. Der Langzeittrend hingegen zeigt eine Abwärtsbewegung: so hat sich die Summe der Suizide seit Beginn der Achtzigerjahre nahezu halbiert.
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Peter Thiel [mailto:info@peterthiel.de]
Gesendet: Mittwoch, 10. April 2024 08:51
An: 'kundenservice@statista.com'
Betreff: Selbstmordzahlen
Statista GmbH
Johannes-Brahms-Platz 1
20355 Hamburg
kundenservice@statista.com
Im Jahr 2022 haben sich deutschlandweit 10.119 Menschen das Leben genommen und
somit knapp über 900 Personen mehr als im Vorjahr. Die Selbstmordzahlen halten
sich dabei in den letzten zehn Jahren auf einem relativ konstanten Niveau rund
um die 9.000er bis 10.000er-Marke. Der Langzeittrend hingegen zeigt eine
Abwärtsbewegung: so hat sich die Summe der Suizide seit Beginn der
Achtzigerjahre nahezu halbiert.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/583/umfrage/sterbefaelle-durch-vorsaetzliche-selbstbeschaedigung/
Noch immer verwendet die offizielle Staatssprache - wie etwa beim Statistischen
Bundesamt - das schreckliche Wort "Selbstmord", das zeigt, dass unsere angeblich
ach so fortschrittliche Gesellschaft Menschen, die sich das Leben nehmen, als
Mörder und nicht als Menschen in schwerer Not sieht.
http://peterthiel.de/anne-merkel.html
Peter Thiel
-----Ursprüngliche
Nachricht-----
Von: Felix Fenner [mailto:felix.fenner@statista.com]
Gesendet: Freitag, 26. April 2024 08:59
An: info@peterthiel.de
Betreff: Wortwahl "Selbstmord"
Lieber Herr Peter Thiel,
vielen Dank für Ihre Nachricht und Engagement für dieses Thema. Wir möchten
Ihnen zuerst unser Beileid für den Verlust Ihrer Freundin und des Menschen Anne
Merkel aussprechen.
Wir bedauern sehr, dass die gewählte Sprache für Unannehmlichkeiten und
Unbehagen bei Ihnen führte. Bei Statista ist uns der Mensch sehr wichtig, so
liegt in unserer Vision der Fokus auch auf dem Menschen, damit faktenbasierte
Entscheidungen getroffen werden können. Das beinhaltet für uns auch interne
Prozesse, die die Qualität der Daten und Fakten gewährleisten, als auch
Prozesse, die sicherstellen, dass die gewählte Sprache adäquat und menschlich
ist.
Unter Rücksichtnahme Ihrer dargelegten Punkte zur Wortwahl werden wir uns intern
nochmals tiefergehend mit der Sprache zu diesem Thema auseinandersetzen und
überarbeiten. Dieser Prozess wird Zeit in Anspruch nehmen, weshalb die
Ergebnisse nicht sofort sichtbar sein werden. Wir bitten hierfür um Verständnis.
Insofern Sie noch Fragen oder weiter Punkte haben können Sie sich gerne bei uns
melden.
Mit freundlichen Grüßen,
Felix Simon Fenner
Felix Fenner
Content Compliance Manager
Strategic Product Services
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-----Ursprüngliche
Nachricht-----
Von: Peter Thiel [mailto:info@peterthiel.de]
Gesendet: Freitag, 26. April 2024 11:19
An: 'Felix Fenner'
Betreff: AW: Wortwahl "Selbstmord"
Sehr geehrter Herr Fenner,
danke für Ihre Nachricht.
Das würde mich sehr freuen, wenn sie sich meiner Sichtweise anschließen und Ihre
Website entsprechend überarbeiten würden.
Vielen Dank
Mit freundlichen Grüßen
Peter Thiel
Anne wurde in seelenloser Psychiatriesprache als "psychisch krank" mit der Diagnose "manisch-depressiv" (Bipolare Störung) etikettiert und abgestempelt.
Wieso wird man von anderen und vom medizinsch-industriellen Komplex als "krank" definiert, wenn man aus erklärbaren Gründen in depressive oder manische Phasen rutscht und dies nicht willentlich beeinflussen kann.
Sind Menschen mit Liebeskummer "krank".
Welche Rolle für die millionenfache Pathologisierung spielt die Pharmaindustrie und ihr politischer Arm im sogenanten Bundesgesundheitsministerium und im Deutschen Bundestag?
Achse-I-Störungen
[engl. axis I disorders], [KLI], als Achse-I-Störungen werden psych. Störungen
bez., die auf der ersten diagn. Achse des multiaxialen Klassifikationssystems
nach DSM-IV kodiert werden. Hierunter fallen alle psych. Störungen, die im
Katalog des DSM-IV aufgeführt sind. Ausgenommen hiervon sind nur die
Persönlichkeitsstörungen und die geistigen Behinderungen, die auf der zweiten
Achse (Achse-II-Störungen) zu klassifizieren sind. Da die konzeptuelle
Unterscheidung psych. Störungen anhand von Diagnose-Achsen im DSM-5 aufgegeben
wurde, ist der Begriff Achse-I-Störungen im DSM-5 nicht mehr zu finden. Im
multiaxialen Klassifikationsschema für psych. Störungen des Kindes- und
Jugendalters nachICD-10 werden unter Achse-I-Störungen alle psych. Störungen
nach ICD-10 gefasst, inkl. der Persönlichkeitsstörungen und tiefgreifenden
Entwicklungsstörungen. Umschriebene Entwicklungsstörungen und
Intelligenzminderungen sind hingegen anderen Diagnose-Achsen zugeordnet, hier II
bzw. III.
https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/achse-i-stoerungen
Affektive Störung
Synonym: Affektstörung
Englisch: affective disorder
1. Definition
Der Begriff affektive Störung bezeichnet eine Gruppe von psychischen Störungen,
bei denen es über einen längeren Zeitraum hinweg zu Abweichungen von Stimmung
und Antrieb gegenüber einem (unscharf abgegrenzten) Normalbereich kommt.
ICD10-Code: F30-F39
2. Einteilung
Zu den affektiven Störungen gehören insbesondere:
depressive Episode: Bedrücktheit, Niedergeschlagenheit, Gleichgültigkeit,
Antriebsverminderung
manische Episode: gehobene oder reizbare Stimmung, Antriebssteigerung über einen
bestimmten Zeitraum
bipolare Episode
Bipolar-I-Störung: Manische und depressive Episoden
Bipolar-II-Störung: Hypomane und depressive Episoden
Desweiteren können hinzugrechnet werden:
Dysthymie: dauerhaft leicht depressive Stimmung
Zyklothymie: dauerhaft zwischen leicht depressiv und leicht manisch schwankende
Stimmung
Affektive Störungen können akut, episodisch und chronisch auftreten. Sie sind in
der Regel phasenhaft, d.h. der Patient hat vor und nach der Depression oder
Manie eine "normale" Stimmung. Oftmals treten depressive bzw. manische Phasen
bei einem Patienten nicht nur einmal, sondern mehrfach auf ("rezidivierende"
affektive Störung).
3. Ursachen
Eine Reihe von verschiedenen Faktoren beeinflusst das Auftreten einer affektiven
Störung. Dazu gehören u.a.:
genetische Prädisposition
belastende Kindheitserlebnisse
andere somatische Erkrankungen
unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW)
Stress
soziale Konflikte
hormonelle Einflüsse
https://flexikon.doccheck.com/de/Affektive_St%C3%B6rung
Bipolare Störung
Klassifikation nach ICD-10
F31 Bipolare affektive Störung
F31.0 Bipolare affektive Störung, gegenwärtig hypomanische Episode
F31.1 Bipolare affektive Störung, gegenwärtig manische Episode ohne psychotische
Symptome
F31.2 Bipolare affektive Störung, gegenwärtig manische Episode mit psychotischen
Symptomen
F31.3 Bipolare affektive Störung, gegenwärtig leichte oder mittelgradige
depressive Episode
F31.4 Bipolare affektive Störung, gegenwärtig schwere depressive Episode ohne
psychotische Symptome
F31.5 Bipolare affektive Störung, gegenwärtig schwere depressive Episode mit
psychotischen Symptomen
F31.6 Bipolare affektive Störung, gegenwärtig gemischte Episode
F31.7 Bipolare affektive Störung, gegenwärtig remittiert
F31.8 Sonstige bipolare affektive Störungen
F31.9 Bipolare affektive Störung, nicht näher bezeichnet
ICD-10 online (WHO-Version 2019)
Bipolare Störung ist die etablierte Kurzbezeichnung für bipolare affektive
Störung (BAS). Bei der BAS handelt es sich um eine psychische Erkrankung, die zu
den Stimmungsstörungen (Affektstörungen) gehört.
Die Krankheit zeigt sich durch extreme, zweipolig entgegengesetzte (= bipolare)
Schwankungen, die Stimmung, Antrieb und Aktivitätslevel betreffen. Diese
Auslenkungen treten phasenhaft auf und reichen weit über das Normalniveau
hinaus. Die Betroffenen pendeln dabei zwischen Depression und Manie hin und her,
ohne diese Wechsel willentlich kontrollieren zu können, weswegen man die
Erkrankung früher auch als manisch-depressive Erkrankung oder manische
Depression bezeichnete.[1] In gemischten Phasen können Symptome beider Zustände
zugleich auftreten.
Zwischen den akuten Krankheitsepisoden kann es je nach Verlaufsform mehr oder
weniger lange Zeitabschnitte geben, in denen die Betroffenen keinerlei
Beschwerden haben. Antrieb und Gefühlsleben unterliegen dann wieder den
„normalen“ Schwankungen. BAS treten in unterschiedlichen Schweregraden auf.
Personen mit bipolarer Störung können in der manischen Episode als
charismatische Persönlichkeit erscheinen. Mögliche negative soziale Folgen der
Störung für den Betroffenen können jedoch sehr schwerwiegend sein.
In Abhängigkeit vom Verlauf kann bei frühzeitigem Erkennen der Störung durch
eine Behandlung eine Stabilisierung erzielt werden. Neben dem Einsatz von
Medikamenten wird als Ergänzung, jedoch nicht als Alternative, Psychotherapie
empfohlen.[2] Eine bipolare Störung tritt nicht plötzlich bei einem vorher
völlig gesunden Menschen auf, sondern entwickelt sich schleichend.
...
https://de.wikipedia.org/wiki/Bipolare_St%C3%B6rung#Auswirkungen_ung%C3%BCnstiger_Verl%C3%A4ufe
ICD-10-GM
Ein Mensch ist doch aber kein Etikett, ein Mensch ist ein Vieles, wie es bei Goethe heißt:
Epirrhema
Müsset im Naturbetrachten
immer eins wie alles achten;
Nichts ist drinnen, nichts ist draußen:
Denn was innen, das ist außen.
So ergreifet ohne Säumnis
Heilig öffentlich Geheimnis
Freuet euch des wahren Scheins,
Euch des ernsten Spielens:
Kein Lebendiges ist ein Eins
Immer ists ein Vieles.
Johann Wolfgang Goethe
Ziemlicher Schwachsinn was die Techniker Krankenkasse auf ihrer Website schreibt:
Die Bipolare Störung, auch manisch-depressive Erkrankung genannt, bewegt sich zwischen zwei extremen Polen: Auf der einen Seite erleben Betroffene manische Phasen voller Hochgefühl und Tatendrang, auf der anderen Seite durchlaufen sie depressive Phasen mit Niedergeschlagenheit und einer tief empfundenen Leere. Dazwischen können Zeiträume ohne oder mit leichten Beschwerden liegen. Außerdem kann es zu Episoden kommen, in denen die Stimmung sehr schnell wechselt.
...
Um einem chronischen Verlauf der Bipolaren Störung vorzubeugen, sind eine möglichst frühe Diagnose und ein schneller Behandlungsstart hilfreich. Denn je weniger Krankheitsepisoden die Betroffenen erleben, desto erfolgreicher ist in der Regel die Therapie.
...
Die vorbeugende Therapie zielt darauf ab, die Stimmungslage langfristig zu stabilisieren und einen Rückfall in eine depressive oder manische Episode zu verhindern. Häufig werden Antidepressiva oder Stimmungsstabilisierer wie Lithium verordnet. Daneben kann auch eine psychotherapeutische Langzeitbehandlung hilfreich sein, bei der Erkrankte darin unterstützt werden, (wieder) einen normalen Alltag zu führen. Die wichtigste Voraussetzung für eine gute Prognose ist jedoch, die Diagnose anzunehmen und zu lernen, langfristig mit ihr zu leben.
Das was als manisch-depressiv oder bipolare Störung bezeichnet wird, ist nichts anderes als eine Dysbalance zwischen dem Wunsch "in der Welt wirken" und den daraus oft resultierenden Rückschlägen, sei es nun, dass einer hoffnungsvoll in eine Ehe startet, voller Elan eine Haus baut und ihn dann die Ehefrau nach vier Jahren Baustelle verlässt, sei es die Gründung eines eigenen Unternehmens, dem ein heftiger Gegenwind entgegenbläst, sei es von Konkurrenten oder wirtschaftlichen Gegebenheiten und Zwängen. Die Folge ist ein oft Rückzug - in die Depression". Was ist daran "krank", wenn ein Mensch in der Welt wirken will und Rückschläge erleidet. Vielleicht waren seine Ziele zu hoch gesteckt, aber das ist doch keine "Krankheit".
Elon Reeve Musk [ˈiːlɒn ˈɹiːv ˈmʌsk] (* 28. Juni 1971 in Pretoria, Südafrika) ist ein südafrikanisch-kanadisch-amerikanischer, vornehmlich in den Vereinigten Staaten, jedoch auch global wirkender Unternehmer, autodidaktischer Ingenieur[1][2] und Milliardär.
...
Während des Produktionsanlaufs des Elektroautos Tesla Model 3 im Jahr 2018 erlebten Tesla und Musk nochmals eine Krise. Ein monatelanger „Rettungseinsatz“, mit dem Musk eine Insolvenz des Unternehmens verhinderte, ebenso wie die vorausgegangene Beziehung mit der Schauspielerin Amber Heard, brachte ihn physisch und psychisch an seine äußersten Leistungsgrenzen.[12][13] Später nannte er diese Zeit „achtzehn Monate von erbarmungslosem Wahnsinn“. Neben einer Depression erlebte er 2018 auch manische Phasen.[4]:268 Er machte in diesem Jahr durch eine Reihe spontaner Aktionen auf sich aufmerksam, die Skandale und Kontroversen auslösten und zu mehreren Gerichtsverfahren gegen ihn führten.
Bei stark empfundenen Rückschlägen kann die Psyche überfordert sein, aber seit wann ist eine Überforderung eine "Krankheit".
Ist mein Auto krank, weil Luft aus den Reifen entweicht?
Muss das Auto jahrelang mit Psychopharmaka ruhiggestellt werden, damit es nicht daran leiden muss, dass seinen Reifen die Luft fehlt.
Wenn hier etwas krank ist, dann ist es das psychiatrische System und der medizinisch-industrielle Kompex und seine unheimlichen Helfer/innen bis hoch ins sogenannte "Gesundheitsministerium". Da könnte man mal den Nervenarzt hinzuziehen, aber bitte nicht den Lauterbach, der kommt vom Todesstern.
Ist Karl Lauterbach psychisch krank, wenn er und seine marode SPD monatelang Coronapanik verbreitet.
Wie gehe ich mit Niederlagen um, wo kann ich mir Beistand und Hilfe holen, um meine Niederlage / Trauma zu verarbeiten und auf diese Weise wieder aus dem Tal ans Licht zu kommen, das muss gefragt werden.
Liebe Anne, Du warst eine tapfere, kluge, erotische und lebenslustige Frau, wenn Du nicht in der Angst warst.
Von Deiner Angst hast du mir erzählt, ich habe sie im Kontakt mit Dir aber nicht gespürt, vielleicht war sie auch weit weg, so lange Du mit mir verbunden warst.
Verzeih mir, liebe Anne, dass ich Dich nicht halten konnte, ich hätte es gekonnt, wenn ich es gekonnt hätte.
Ich hätte mit Dir reden, Dich anrufen sollen am 11.03.2024, als Du Deine Zweifel äußerstes, mit mir eine "Mann - Frau Beziehung" zu haben.
Ich habe nicht nachgefragt, was Du damit meinst, noch habe ich es einordnen können in Deine lebensgeschichtliche Biographie´.
Dies ist mir erst nach Deinem Tod gelungen, auch durch Deinen zehnseitigen Bericht, der, in aller Knappheit wichtige Ereignisse in Deiner Biographe aufzeigt, die schließlich mit zum tödlichen Finale führten:
Auslöser und Erleben der manisch-depressiven Psychosen
Frühgeburt meines Sohnes: Trennungserleben zwischen Mutter-Kind, bei tatsächlich räumlichen Getrenntsein,
Wir "Schizoiden" sind zu früh und zu heftig Getrennte.
Viele "Schizoide" bauen sich ein Gerüst auf, durch das sie gut überleben können. Dir fehlte ein solches Gerüst oder man hat es dir in der Klinik in Lübben zertrümmert, so dass Du bei bestimmten Triggern in der Gegenwart ungebremst und massiv in Deine frühen Ängste und frühe Verlassenheitsgefühle zurückgestoßen wurdest.
Ich konnte das Verhängnis nicht vorhersehen, sonst hätte ich Dich besser gehalten.
Deine kurz vor meiner planmäßigen Abreise geäußerte Mitteilung, dass Du eine "Mann-Frau-Beziehung" nicht leben kannst, blockierte mich in den Folgetagen.
Du hattest den Zeitpunkt Deiner Mitteilung - vielleicht unbewusst - direkt vor meine Abfahrt gelegt, so dass Du eine Auseinandersetzung vermeiden konntest, weil ja klar war, Peter fährt gleich los, dann habe ich es ihm aber schon mal gesagt.
Auseinandersetzung heißt auch immer Trennung, zumindest im Moment, für Dich wohl gleichbedeutend mit Ohnmacht und quälender Einsamkeit. Das wolltest Du vermeiden.
Statt nachzufragen, was Du damit konkret meinst, dass Du eine "Mann-Frau-Beziehung" nicht leben kannst und mich mit Dir im Austausch - und damit in der Beziehung zu halten - stieg ich in den Zug und fuhr in die Uckermark.
Wenige Stunden später warst du schon in die Depression abgestürzt.
Deine alten "unbefestigten" Ängste tauchten in voller Wucht wieder auf, so dass Du am Freitag in die Klinik gegangen bist.
Trieb Dich Dein Lebenswille in die Klinik oder nur die Angst?
Warum hast Du mich nicht angerufen, ich hätte Dir Beistand leisten können.
Hörtest Du wie ein braves Kind auf "guten Rat"?
Du wolltest - wie jeder Mensch - auch dazu gehören, da macht man mitunter etwas, was einen noch mehr in die Tiefe zieht.
Auch Dein Seelenfreund Niko, der Dich viele Monate zuvor als guter Schutzengel begleitet hat, hätte in dieser Krisenzeit zu Dir kommen können. Das war eine Chance, vielleicht hast Du sie gesehen, aber nicht ergriffen, sicher hattest Du und auch Niko Gründe dafür.
Du hättest mich anrufen können, nachdem ich - planmäßig für ein paar Tage außerhalb von Berlin war, aber da warst du wohl schon vom Abwärtssog erfasst.
Ich selbst war zu zögerlich, zu unsicher und darauf bedacht, Dir in deinem Freiheitsdrang nicht zu nahe zu treten, das ließ mich zögern, Dich anzurufen und Dich nach dem Eintritt in die Klinik dort aufzusuchen, Dir die Hand zu reichen und - wenn möglich - dabei zu helfen, Deine Tasche zu packen und gemeinsam mit Dir in Deine Wohnung zu fahren.
Die Klinik Konzept "Psychischer Erkrankungen" konnte Dir nicht helfen konnte, statt dessen verlosch dort Dein Lebenswille von Tag zu Tag und ich bin nicht zu Dir gekommen, um Dich da rauszuholen.
Kliniken und Psychopharmaka heilen keine schwer traumatisierten und destabilisierten Menschen, bestenfalls überbrücken sie die Zeit, bis echte Hilfe wir´ksam werden kann.
Heilen können nur heilsame, liebevolle und achtsame Beziehungen, Klarheit und Sinnfindung, wo Sinn verloren gegangen ist, was nicht heißt, dass es an Kliniken - über eine formale Versorgung - nicht auch gute Fachkräfte gibt, die das eine oder andere Gute leisten.
Aber das System ist ingesamt "krank", daran können einzelne engagierte Fachkräfte, die sich im System bewegen, nichts ändern, eher im Gegenteil, sie stabilisieren mit ihrem guten Tun das System, das in Gänze nichts taugt.
Wer auf der Titanic sitzt und mit seinem Orchester und Psychopharmaka die Leute einlullt, verhindert nicht den Untergang, sondern beteiligt sich an einer großen Lüge.
Mit dem Eintritt in die Klinik hätte ich handeln und das Richtige tun müssen, was ich nicht tat.
Verzeih mir liebe Anne, dass ich die "Spielregeln" nach denen Du auf Grund Deiner Lebensgeschichte auch lebtest und die Dich mehrmals in schwerste Krisen und an den Rand des Todes geführt haben, erst nach Deinem letzten tiefen Sturz in den Tod verstanden habe.
Ich hatte Dich in diesen Krisen nie erlebt und so fehlte mir die Zeit und Gelegenheit, mich mit dieser mir unbekannten Seite von Dir vertraut zu machen, die Spielregeln zu verstehen und gemeinsam mit Dir die Chance einer Neuaufstellung in diesem merkwürdigen Spiel zu ergreifen.
Erst nach Deinem Sprung - ich wusste noch nicht, dass es bereits geschehen war - stieß ich durch Zufall auf das Buch von Fritz Riemann: Grundformen der Angst, wo ich Dich im Kapitel der schizoiden Angststörung treffend beschrieben wiederfand.
Verzeih mir liebe Anne, dass ich Dich nicht halten konnte.
Danke liebe Anne, für die wunderbare Zeit und die tiefe Erfahrung mit Dir.
Wie es mit uns anfing
Anne flog am 23.01.2024 - vermutlich allein - von Berlin nach Teneriffa, wo Frieder sie abholte.
24.01.2024
Gestern Teneriffa
Ankommen
Abgeholt und Empfangen von Frieder
Am Strand
Verbinden mit dem was uns bewegt
Herzen sprechen
die Sonne wärmt unsere Haut
Meeresrauschen
Welle um Welle schlägt am Strand auf
am Himmel
Möwen fliegen
sie bewegen ihre Flügel und gleiten durch die Luft
Eintauchen
Getragen vom Meer
Zurückkehren
auf die warmen Steine zu Rahel und Frieder
- und dann
vor Glück durch die Straßen 🕺 tanzen 💃
Anne-Dore Merkel
24. Januar 2024·
Gestern la Gomera
Ankommen
Atmen Anhalten Sehen
Staunen und die Schönheit genießen
In den Erfahrungen wissend
meinen Weg gehend
mit Wahrhaftigkeit
in achtsamer, liebevoller und nährender Begleitung
Heilung, Wertschätzung
Leben und Lieben
Anne lerne Martina und Ansgar kennen, die gemeinsam mit ihrer Tochter für zwei Wochen auf Gomera sind.
Martina und Ansgar stellen Anne ihren Campingbus zur Verfügung, in dem Anne die nächsten Tage auf dem Parkplatz am Playa del Ingles übernachtete und ihre Sachen aufbewahrte.
Martina schreibt gerade an ihrer Bachelorarbeit "Traumasensibles Choaching in der beruflichen Rehabilitation"
Das interessiert Anne, da sie gerade selbst mit diesem Thema beschäftigt ist, sie will nicht in die "Erwerbsunfähigkeitsrente" gehen sondern beruflich wieder Fuß fassen, wenngleich sie mit Kai Maschmann, der zu 70 Prozent Inhaber der HU-MA GmbH ist, wohl nicht mehr unmittelbar zusammenarbeiten möchte.
Anne-Dore Merkel
29. Januar 2024
Gestern
Traumasensibles Choaching in der beruflichen Rehabilitation
Auf dem Weg
nach Vueltas zum Strand und Hafen
mit Martina
jede Welle bringt uns näher
in das Thema
welches durch uns in die Welt gebracht werden will.
Ich fühle tiefe Dankbarkeit für Martina Rusu, unsere Begegnung, Austausch und
Wirksamkeit.
30.01.2024
Abends übernachtet Anne in der Sprachenschule in Calera:
Anne-Dore Merkel
30. Januar 2024
Heute zu Hause in La Calera
the best place
my base in La Gomera
escuela de ideomas
in tiefer Dankbarkeit für Natalia und ihre Gastfreundschaft
Anne-Dore Merkel
30. Januar 2024
Happy Birthday liebe Tante, Seelenverwandte 😍
Ist deine Trauer, dein Schmerz um den Verlust deines Mannes, den Kontaktabbruch
deiner Kinder noch so groß, erfahre ich dich warmherzig und offen. Ich bin und
bleibe da für dich - mein Geschenk zu deinem 87.
Durch einen Beziehungskonflikt mit Rahel W.
und Frieder, mit denen Anne die ersten Tage im Valle Gran Rey auf Gomera war,
ist Anne heimatlos geworden.
31.01.2024, Mittwoch
Ich sitze im Ortsteil Calera im Valle Gran Rey auf La Gomera vor der Zumeria, rechts neben mir sitzt Tanja, die in einer halben Stunde mit dem Bus vom Busbahnhof zum Flughafen von La Gomera, der in der Gemeinde Alajeró gelegen ist, fahren will, um dann nach Gran Canaria zu fliegen.
Eine mir unbekannte Frau kommt aus Richtung Treppe zur Sprachenschule und fragt mich, ob der Platz links neben mir noch frei ist.
Ich schau sie an und sage: Auf Sie habe ich gewartet.
Es war Liebe auf den ersten Blick, wie man so schön sagt.
Schlüssel und Schloss passten im ersten Moment 100 Prozent zusammen.
Ich versuche nun das Kunstück, rechts neben mir Tanja, die ich nicht kränken will und links neben mir die interessante neue Frau, die ich nicht verlieren will, wenn ich mich zu sehr um Tanja kümmere. So jongliere ich hin und her, irgendwie scheint es geklappt zu haben.
Tanja fährt dann los und so kann ich mich mit meiner gesamten Aufmerksamkeit um die interessante neue Frau namens Anne kümmern.
Auf dem gemeinsamen Weg runter an die Playa küssen wir uns, obwohl wir uns grad erst eine halbe Stunde kennen.
Anne hatte sich kurz zuvor mit ihren beiden Wegbegleitern, ein Mann und eine Frau aus Berlin, überworfen, nun ja so was kommt vor und so ist sie sicher ganz froh, dass sie einen Mann kennenlernt, der sich für sie interessiert.
Auf dem Weg von Teneriffa nach Gomera hatte Anne Martina kennengelernt, die mit ihrem Mann und Tochter nach Gomera kamen. Offenbar entstand zwischen Anne und Martina sofort eine herzliche Beziehung und da Martina und ihr Mann Ansgar ihren ausgeliehenen Campingbus grad nicht brauchten, sie hatten eine Ferienwonnung im Ortsteil El Guro, stellten sie Anne den Bus zur Verfügung.
Tanja - 20.41 spanische Zeit: Hab fast
den Flug verpasst heute wegen Busfahrer und Bauarbeiten.. Dann hat's bei
Kontrolle rot aufgeleuchtet und musste etliche Fragen beantworten, wo ich her
komme etc.. Aber bin angekommen..
Prima. Lieber Gruss aus der Gomera Lounge.
19 bis 21 Uhr Biodanza im Vikara mit Sabine Maria Lison, Anne und Frank M... nehmen teil
01.02.2024
(Nicht immer kann ich im folgenden jede Begebenheit oder Erzählung von Anne eindeutig einem Tag zuordnen.
Sitze um die Mittagszeit in der Zumeria, dann kommt wohl Anne, dazu, die in der Sprachenschule von Natalia übernachtet, später kommt wohl noch Frank hinzu, der Anne gestern beim Biodanza getroffen hat.
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Anne Merkel [mailto:anne.merkel@gmx.de]
Gesendet: Donnerstag, 1. Februar 2024 18:20
An: Peter Thiel
Betreff: Danke
Hm, danke lieber Peter für den Link,
und für den erfrischenden Austausch heute mittag,
Von Herzen Anne
Anne-Dore Merkel
1. Februar ·
Biodanza en Vueltas mit Martina Rusu
Tanzen und das Leben lieben
was für ein wundervoller Abend in Leichtigkeit, Lebendigkeit und Verbundenheit
danach spannende Gespräche bei feinstem Essen
02.02.2024
Nach kurzer Zeit des Kennenlernens sind wir schon ein Paar, behauptet ich.
So schnell und dennoch so verbunden ging das in meinem Leben noch nie.
Schon am zweiten Tag unseres Kennenlernens lud mich Anne in ihren Campingbus, der auf dem Parkplatz am Playa del Ingles stand, zum Übernachten ein.
Wir wurden gleich intim, warum soll man auch Monate warten, wenn die Energie stimmt.
Es ist, als ob wir uns schon zehn Jahre kennen, nur ohne Abnutzungserscheinungen, die eine gewöhnliche Ehe mit sich bringt.
Kushan der Schlagzeuger aus Hamburg, der mit Hörby und Micha auch in der Gomeralounge spielt, fotografiert uns spontan, als er uns im Valle Gran Rey am Baby Beach sitzen sieht.
Auch Rolf K. - ein ehemaliger Berufsfotograf aus der DDR/BRD /Berlin fotografiert uns auf meine Bitte, als wir auf der Strecke Calera - Playa auf einer Bank sitzen. Leider hat Rolf die Fotos verpusselt.
Anne hat wohl einen Sprachkurs in der Sprachenschule von Natalia gebucht.
I.D.E.A.
LANGUAGE SCHOOL
La Cuestita, s/n 38870
Valle Gran Rey La Gomera Spain
Tel./Fax: 0034 922 807183
Email: info@idealanguageschool.com
Anne scheint aber nun kein rechtes Interesse mehr am Sprachkurs zu haben, sie unterhält sich lieber mit mir, was mir nur recht sein kann.
03.02.2024
Mit Freunden auf einem Tagesausflug zu Bodega am Fuße des La Fortaleza und dannach nach Playa Santiago.
Dort gibt es eine nette, öffentlich zugängliches Poolanlage, wo man sich was zu trinken holen und hinsetzen kann.
Oben im Hotel hat Angela Merkel öfter logiert, die mit ihrer Panikrede im deutsche Staatsfernsehen die Massenpsychose "Corona" ausgelöste, die Deutschland für zwei Jahre in eine rot-grün-schwarze Irrenanstalt verwandelten.
Angela Merkel hat den selben Familiennamen wie Anne, aber dafür kann Anne nichts, die beiden sind offenbar nicht verwandt.
17.24 Uhr SMS von Anne an Peter:
Ich habe gerade mit Anna am Strand Fisch gegessen, nun bringe ich sie zum Flughafen. Bist du mit deinen Freuden schon wieder im VGR? (Valle Gran Rey)
Nach zwei gemeinsamen Übernachtungen in ihrem Kleinbus zieht Anne in mein kleines Studio in Calera ein, das Doppelbett benutzen wir nur zur Hälfte, da wir beide auf der selben Doppelbetthälfte schlafen und uns lieben.
Als wir beide nackt im Bett liegen, nimmt Anne als erstes meinen Schwanz in den Mund und sagt, das macht sie immer, um zu testen, wie der Mann schmeckt.
Offenbar habe ich Annes Testung bestanden, Anne bleibt bei mir.
Als ich Anne frage - sie ist 54 Jahre alt - ob das Thema Verhütung noch aktuell sei, sagt sie, da muss ich mir keine Sorgen machen, ihr wäre wegen Myomen die Gebärmutter entfernt worden, auch ein Eierstock wäre entfernt worden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Hysterektomie
2007 hatte Anne einen Schwangerschaftsabbruch, die Gebärmutterresektion muss also danach gewesen sein.
Wir Männer - mich eingeschlossen - sind auf diesem frauenspezifischen Gebiet meist ziemlich ungebildet.
Die offizielle Beraterlandschaft, wie etwa von der SPD-nahen Pro Familia nimmt Männer nicht ernst, die meisten Pro-Familia Beratungsstellen wenden sich explizit nur an Frauen, aber was will man schon von ideologiegefärbten Organisationen wie der Pro Familia verlangen, deren parlamentarischer Arm männerfeindliche Parteien wie die SPD und die Grün:Innen sind.
Liebe Anne, Du hättest mir noch so viel aus Deinem bewegten Leben erzählen können, die uns gegebene Zeit hat leider nur für fünf Prozent ausgereicht.
Anne erzählt mir von ihrem Großvater der vor dem Krieg in und um Görlsdorf wohl viel Land besaß, das dann in der DDR wohl in der LPG zwangskollektiviert wurde, er hat es nach 1989 dann wieder in seine Verfügung bekommen.
Irgendwas muss mit Annes Großvater gewesen sein, Anne hatte wohl Angst vor ihm. Von der Großmutter, so meine Erinnerung, erzählt Anne nicht.
Anne gibt mir ein Kompliment, ich sei ein Freigeist, das nehme ich gerne an.
Zum Knecht bin ich nicht geboren, davon gibts in Deutschland ja auch mehr als genug, die meisten Knechte sind heute rot-grün gefärbt, voll die Spießer, ständig in Angst vor dem Virus und angepasst wie die letzten SED-Knallköpfe.
Anne ist auch ein Freigeist, auch daher passen wir wohl gut zusammen.
Anne-Dore Merkel
14. Januar 2024 •
Der Prager Frühling im Winter 2024 und Hans Feuerdrachme?
Aus der Reihe tanzen
Ich tanze aus der Reihe
na und
Ich tanze aus der Reihe
gibt es einen Grund
Ich tanze aus der Reihe
und fühle mich wohl
Ich tanze aus der Reihe
was macht das mit dir, mit euch?
Ich tanze aus der Reihe
gibt es euch das Recht
Ich tanze aus der Reihe
und halte an
Ich tanze aus der Reihe
im Kreis so what
Ich tanze aus der Reihe
und manchmal auch in der Mitte
Mit dir
in Liebe, aus Liebe für den Frieden 🕊
der Welt
In Dankbarkeit und Liebe FÜR Michi To, Claudia Blüte. Hauke Brekenfeld, Eli
Jaxon-Bear, Christian Meyer, Amir Weiss, Bünyamin KristallSchmiede, Rahel Weber,
Richard Sima, Nora Kammerhofer Dietmar L... (auf Wunsch von Dietmar L
anonymisiert, womöglich schämt er sich, hier positiv genannt zu werden, nun ja
nicht jeder hat die Größe, die zu Anne passt - Anmerkung Peter Thiel) Meditanzion, Liebe tanzen,
EcstaticDance Berlín, Jeroen Jeroen, Niko Jensen und für Mike Kretschmann
https://www.facebook.com/profile.php?id=100082618404192
Anne zeigt mir ein Video, das zeigt wie sie in bei ihrem wohl letzten Klinikaufenthalt im Evangelischen Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge über einen hohen Zaun der an eine Hauswand grenzt, in die Freiheit flüchtet.
Im KEH versorgen wir jährlich rund 49.000 Patientinnen und Patienten stationär und ambulant in fünfzehn Fachabteilungen. Insgesamt haben wir 788 Krankenhausbetten in Somatik und Psychiatrie. Besondere Schwerpunkte unserer Arbeit liegen dabei auf der Altersmedizin, der Gefäßmedizin, der seelischen Gesundheit, der Behandlung von Menschen mit Behinderungen und der Epileptologie. Unsere rund 1.600 Mitarbeitenden verstehen sich dabei als zuverlässige Partnerinnen und Partner für die stationäre und ambulante Versorgung der Menschen in Berlin und den angrenzenden Gebieten.
Der Zaun ist um die vier Meter hoch und damit Anne sich nicht verletzt, legt sie eine Jacke über die nach oben rausragenden Metallstangen. Einer der Klinikinsassen filmt vom Klinikgelände aus die Flucht und dieses Video sehen wir uns nun an.
Hier drängen sich mir merkwürdige Parallelen auf, ein naher Verwandter von Anne (ich vermute, es ist der Cousin) flüchtete 1987 mit seiner "persönlichen Waffe" in die BRD.:
Am 1.9.1987 wurde der ehemalige Angehörige der Grenztruppen der DDR. Oberleutnant Merkel, Frank unter Mitnahme seiner persönlichen Waffe in die BRD fahnenflüchtig. Er war auf Befehl des Regimentslommendeurs.des Grenzregiments Grabow zur Kontrolle der Vollzähligkeit und des technischen Zustandes der Signalgeräte im Grenzabschnitt eingesetzt. Merkel ist am 2.08.1961 geboren.
In geordneten Familienverhältnssen aufgewachsen, die Eltern sind Lehrer, erlernte er den Beruf eines Maschinen- und Anlagenmonteurs im VEB Schiffswerft "Neptun" Rostock. Im Juni 1980 wurde er als Kandidat der SED augenommen. Nach seinem Studium an der Offiziersschule der Landstreitkräfte "Ernst Thälmann", das er mit gutem Ergebnis abschloss, wurde er 1984 als Offfizier für Munititon/Instandsetzung im Grenzregiment 8 eingesetzt. ...
Als Vorsitzender der Revisionskommission der FDJ des Truppenteils hatte er Vertrauen und gesellschaftliche Achtung
Im Freizeitbereich lebte er zurückgezogen. Er pflegte keine persönlichen Freundschaften. Merkel, der eine Zweiraumwohnung aus dem Kontingent der Truppe besaß, unterhielt keinen engeren Kontakt zu anderen im Haus wohnenden Angehörigen der Grenztruppen. Außer seinen Eltern empfing er keine Besuche.
...
Merkel verstand es, seine feindliche Haltung zur Partei, zum Staat und zum Klassenauftrag, die in seiner hinterlassenen Erklärung (siehe Anlage) und mit der Fahnenflucht eindeutig zum Ausdruck kommt, bewusst zu verbergen.
...
Von dieser Flucht erzählte mir Anne schon auf Gomera, mir schien sie war stolz, dass sie so einen Verwandten hatte und man den Bericht zu ihm auf der Internetseite der Freien Universität findet, kann gut sein, dass sich Anne mit dieser Flucht aus nicht haltgebenden Strukturen gut identifizieren kann.
Keiner flüchtet, wenn er einen guten Halt hat.
Im Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge hat Anne Elias kennengelernt, der aus Marokko stammen soll. Anne nimmt ihn zeitweise in ihre Wohnung auf, er muss nichts bezahlen, geht tagsüber irgendeiner Arbeit nach und kommt dann in Annes Wohnung und brät sich Fleisch. Ansonsten schläft er bei Wind und Wetter in seinem Zelt im Treptower Park.
Rückblickend betrachtet gibt mir Anne jede Menge Einblick in ihr "Psycholeben", sie kann sich sicher sein, dass ich nichts verurteile oder missbillige, ich habe zu viel Lebenserfahrung und bin zu humanistisch, als dass ich die Oberlehrerattitüde eines Karl Lauterbach oder einer Saskia Esken von der neostalinistischen SPD einnehmen würde.
Leider hat Anne mit mir zu keiner Zeit darüber gesprochen, was passiert und was gutes getan werden kann, wenn sie wieder in eine schwere Krise kommt.
2021 Unterbringung / Aufenthalt:
Evangelisches
Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge
Herzbergstraße 79
10365 Berlin
https://www.keh-berlin.de/medizin-pflege/fachbereiche/psychiatrie-psychotherapie-und-psychosomatik
Anne ergreift über einen vier Meter hohen Zaun die Flucht, dokumentiert in einem Video, das sie mir stolz auf ihrem Laptop zeigt.
04.02.2024
Anne hat mich bei telegram als Kontakt aufgenommen.
Um 11.19 Uhr schickt sie mir das erste Bild, besser gesagt einen kurzen Film, ein kleines Mädchen dreht sich tanzend im Kreis, durch die einprogrammierte Endlosschleife erscheint es, als ob das Kind gar nicht mehr aufhört, sich zu drehen. So sieht sich Anne (auch), wie mir nach ihrem Tod klar wird.
Anne will mir wohl sagen, schau, dass bin ich, ein Mädchen, das sich tanzend immer um sich selbst dreht.
Die Angst vor der Selbsthingabe, als Ich-Verlust und Abhängigkeit erlebt. S. 15
Wir wollen uns nun den Persönlichkeiten zuwenden, deren grundlegendes Problem –
von der Seite der Angst her gesehen – die Angst vor der Hingabe ist und die
zugleich – von der Seite der Grundimpulse her betrachtet – den Impuls zur
»Eigendrehung «, das hieße psychologisch also: zur Selbstbewahrung und
Ich-Abgrenzung überwertig leben. Wir nennen sie die schizoiden Menschen. S. 20
Bewusst wird die Hingabeangst von schizoiden Menschen meist nur als Bindungsangst erlebt. Die Sehnsucht nach Hingabe, die ja auch zu unserem Wesen gehört, staut sich durch die Unterdrückung auf und verstärkt die Angst, so daß Hingabe dann nur noch als sich völliges Sichausliefern als Ich-Aufgabe und Verschlungen-werden vom Du vorgestellt werden kann." S. 29
Schon das
Mitteilenkönnen einer Angst ist eine Erleichterung. Wenn man das aber nie wagt,
weil man fürchtet, sich dadurch den anderen auszuliefern, oder für verrückt
gehalten zu werden, wenn man sich ihnen in seiner ganzen Schwäche und
Ungeschützheit zeigen würde, kann Angst durch Anhäufung über lange Zeit Grade
erreichen, die nicht mehr auszuhalten sind. Dann kann es zu Durchbrüchen der
Angst kommen bis zur Psychose als letztem verzweifelten Versuch, der Angst zu
entrinnen. Man wird »verrückt«, man »ver-rückt« die realen Maßstäbe und rettet
sich in einer irreale Welt, in der man selbst gesund und die Außenwelt krank
erscheint - was in manchen Fällen sogar stimmen kann. Man verlegt damit seine
Ängste auf Objekte der Außenwelt, wo man sie leichter vermeiden, bekämpfen oder
beseitigen kann; vor der Innenangst gibt es kein Entrinnen." S. 48
Fritz Riemann: Grundformen der Angst. Eine tiefenpsychologische Studie. Ernst
Reinhardt, Basel/München 1961; 11. Auflage 1976
Anne entdeckt in ihrem Gepäck, eine kleine Packung Cannabis, offenbar hat sie die in Berlin von ein Freund bekommen. Nur gut, dass Anne am Flughafen nicht durchsucht wurde, das hätte schweren Stress auslösen können.
Anne raucht aber kein Cannabis, nur selbstgedretht Zigaretten, aber in Maßen.
Ich biete Anne an, dass ich die Packung Cannabis einem Freund gebe, dann braucht man das nicht wegzuwerfen. So mach ich das dann auch.
Ich erzähle Anne die Methapher von Natrium und Chlor, die sich zu Natriumchlorid NaCl verbinden. Natrium ist ein chemisches Element mit dem Symbol Na und der Ordnungszahl 11. Chlor [kloːɐ̯] ist ein chemisches Element mit dem Symbol Cl und der Ordnungszahl 17. Beide Elemente verbinden sich zu Natriumchlorid. Weil sich die gegensätzlichen Ladungen beider Ionen anziehen, entsteht dabei ein relativ stabiles Gitter – ein Salz. Beim Kochsalz (NaCl) beispielsweise wechseln sich im Salzkristall positiv geladene Natrium- und negativ geladene Chloridionen ab und stabilisieren das Gitter dadurch. Salze haben wegen ihrer hohen Bindungsenergie oft einen relativ hohen Schmelzpunkt, dafür sind sie aber ziemlich spröde.
Telegram mit Egon:
Peter Thiel, [04.02.2024 15:41]
Lieber Egon, bist du die nächsten Tage in Vallehermoso, Anne und ich wollen mit
dem Auto dorthin einen Ausflug machen.
Egon Scherer, [04.02.2024 19:18]
Wir gehen am Dienstag nach Arguamul bis 17.2.
Telegram mit Anne
Anne Merkel, [04.02.2024 11:19]
Peter Thiel, [04.02.2024 15:09] Abgebrochener Anruf
Peter Thiel, [04.02.2024 16:28]
Bin auf dem Weg.
Anne Merkel, [04.02.2024 16:39]
Hm schön, wir sind jetzt am Babybeach ✨🦋❤️
Peter Thiel, [04.02.2024 16:42]
Soll ich zu euch kommen oder am Machanga warten?
Peter Thiel, [04.02.2024 16:43]
Anne Merkel, [04.02.2024 16:45] Eingehender Anruf
Anne Merkel, [04.02.2024 19:03]
Hättest du Lust vllt ein bisschen mehr Reis zu machen, dann würde Ansger und
Malea mitkommen und könnten vllt Martina mit dem Traktor 🚜 mit den Berg
mitnehmen, wenn sie vom ecstatic dance kommt
Peter Thiel, [04.02.2024 19:04]
O.k.
Anne Merkel, [04.02.2024 19:49]
Martina hat jetzt eine andere Bedürfnislage. Vllt fährt Ansger nun doch mit dem
Bus direkt nach oben
Peter Thiel, [04.02.2024 19:50]
O.k. ich setze den Reis auf.
Anne Merkel, [05.02.2024 14:23]
05.02.2024
Anne Merkel, [05.02.2024 14:23] Foto von Anne und
Peter
Anne und Peter am 05.02.2024, Zumeria in Calera, Valle Gran Rey, La Gomera
Anne Merkel, [05.02.2024 14:25]
Ich wünsche dir einen schönen Nachmittag 🦋✨❤️
Peter Thiel, [05.02.2024 14:44]
18 Uhr El Guro Swimming Pool. Vielleicht habt ihr was zu essen da, Thoma Rische
hat heute keine Suppe.
Anne Merkel, [05.02.2024 17:09]
Jetzt gehen wir wieder zurück 🔙
Peter Thiel, [05.02.2024 17:13]
Zurück nach El Guro?
Anne Merkel, [05.02.2024 17:59]
Ja, wir sind gleich da
Peter Thiel, [05.02.2024 18:00]
Bin 18 Uhr bei euch.
Anne Merkel, [05.02.2024 18:23] Foto von Annes
Wanderung mit Ansgar und Martina zum Wasserfall im Valle Gran Rey
Das passt
Anne Merkel, [05.02.2024 18:24] Herz
Anne Merkel, [05.02.2024 18:35]
Liebster Peter, könntest du vllt 2 Avocados und ein Baguette mitbringen? Wir
freuen uns auf dich 😘
Abends laufe ich nach El Guro, wo Anne mit Martina und Ansgar in deren Ferienwohnung ist, sie sind heute zum Wasserfall gewandert
In El Guro, einem kleinen Ort im oberen Teil des Valle Gran Rey, befindet sich ein langer Parkstreifen, der bereits unübersehbar zeigt, dass es hier etwas zu sehen geben muss. Ein Treppenweg führt durch das Dorf aufwärts zum Einstieg der einmaligen Wasserfall-Wanderung. Nach wenigen hundert Metern ist das Bachbett des Barranco de Arure schon erreicht.
...
Bereits auf dem Weg befinden sich zwei kleinere Wasserfälle, von denen wir den zweiten mit Unterstützung eines herabhängenden Taus als Kletterhilfe überwinden. Nach einem abenteuerreichen, schattigen Weg ist die Hauptattraktion erreicht. Aus rund 15 m Höhe stürzt das Wasser in einem Felsenkessel hinab. Hier können die Füße gebadet oder einfach der Anblick genossen werden bevor es auf dem selben Weg zurück nach El Guro geht.
https://www.schmale-pfade.de/wasserfall-valle-gran-rey/
Wir fahren danach mit Ansgar im Kleinbus zurück nach Calera.
Ansgar lädt Anne und ihre Sachen, die sie noch im Kleinbus hat aus, Anne zieht bei mir ein.
Anne mit Martina unterwegs im Valle Gran Rey
06.02.2024
11.25 Uhr
Anne hat mich in ihre telegram-Gruppe love - peace - help aufgenommen, die sie offenbar am 20.01.2024 eingerichtet hat und die zum Zeitpunkt ihres Todes ca. 100 Mitglieder hatte.
Liebe - Frieden - Helfen, wer wollte das nicht, aber wo hat der Zorn über das Unrecht, wo die Aggression ihren Platz?
Beides ist bei Anne - Mutter und Vater waren Lehrer im ländlichen Raum, wo jeder jeden kennt und bei denen Anne auch noch Unterricht hatte - lebensgeschichtlich bedingt, wohl in den Schatten (C.G.Jung) gerutscht.
Was aber in den Schatten rutscht, unterdrückt werden muss, um nicht ins Gewahrsein zu kommen, nicht bewusst werden darf, wirkt auf verdeckte Weise fort.
Dass Anne "manisch-depressiv" wurde ist die logische Folge. Manisch - das war Annes Freiheitswille, also der gesunde Teil, depressiv - das war Annes Angst vor den bösen Geistern, Anpassung und Disziplinierung.
Die Folterknechte an der Todesklinik Lübben leisteten ganze Arbeit, um Annes Willen zu brechen.
Ganz haben sie es nicht geschafft, ich hoffe sie ereilte später ein schwerer Schlaganfall oder Herzinfarkt, so wäre das Verbrechen an Anne gesühnt.
Weiße Götter, Folterknechte?
Von Velten Schäfer
23.11.2013
240 000 Bürger werden jährlich gegen ihren Willen psychiatrisch behandelt.
Am kommenden Mittwoch beginnt
in Berlin der Jahreskongress der Psychiater. Es geht dabei auch um das
Selbstverständnis einer Wissenschaft und Branche, der das Recht eingeräumt wird,
Menschen zu ihrem Glück zu zwingen – etwa mit Freiheitsentzug und
bewusstseinsverändernden Drogen. Doch inzwischen erodieren die rechtlichen
Grundlagen des Zwangs. Erkundungen in einem umkämpften Feld.
Es ist nicht schwer, an diesem Nachmittag Ende Oktober den Hörsaal III an der
rechtswissenschaftlichen Fakultät der Freien Universität Berlin zu finden. Denn
erstens sind die Unigebäude in Dahlem klein - und zweitens ist es an der früher
für ihre soziale Bewegtheit bekannten FU kaum noch üblich, dass Protestierer mit
Transparenten und Flugblättern vor Hörsälen lauern. Doch dies ist an diesem
Nachmittag der Fall - auch wenn die Kundgebenden offensichtlich der gleichen
Meinung sind wie der Vortragende und die Stimmung daher entspannt bleibt.
Der Referent ist Volker Loeschner, ein noch junger Fachanwalt für Medizinrecht
aus Berlin. Und was er im Rahmen einer Ehemaligenvortragsreihe aus seiner Praxis
zu berichten weiß, klingt teils wie ein Kassiber aus einem orwellschen System.
Eigentlich auf das weniger delikate Thema des Zahnrechts spezialisiert, bekam es
Loeschner über Mandanten mit psychiatrischem Recht zu tun - und obwohl er zu dem
Thema kam »wie die Jungfrau zum Kinde«, lässt es ihn nicht mehr los.
Die Krankheit als Waffe?
An diesem Nachmittag ist sein Thema der Zwang in der Psychiatrie. Erst zieht
Loeschner einen Satz Folien über den Projektor, in denen in nüchternen
Spiegelstrichen von »Überwältigung und Fesselung«, »Elektroschocks« sowie
»Zwangsgabe« und »Zwangswirkung« von Medikamenten die Rede ist. Dann holt er zu
einer Argumentation aus, nach der die rechtliche Grundlage all dieser Praktiken
verfassungswidrig ist. Dabei ist das Gesetz, auf das er sich bezieht, beileibe
kein Relikt aus den 1950er Jahren, sondern erst wenige Monate alt.
...
Natürlich ist das zwangsweise »Unterbringen«, das Unter-Kuratel-Stellen, ist das
Fixieren und ist das, was Loeschner das »Wegspritzen« nennt, nicht der Regelfall
psychiatrischer Praxis. Doch ist all das auch nicht so selten, wie man
vielleicht vermuten würde. Nach Zahlen des Bundesjustizministeriums ist allein
die Zahl der mittlerweile »Betreuungen« genannten Entmündigungen zwischen 1992
und 2002 um etwa das Doppelte auf über eine Million Fälle angewachsen, was sich
unter anderem vielleicht auf die durchschnittliche Alterung der Gesellschaft
zurückführen lässt. 2005 belief sich die Zahl der »Unterbringungsverfahren« über
die Psychisch-Kranken-Gesetze der Länder und nach dem Betreuungsrecht
beziehungsweise dem Bürgerlichem Gesetzbuch auf knapp 210 000 - immerhin jeder
400. Bundesbürger war zu diesem Zeitpunkt bereits von einem derartigen Verfahren
betroffen. Und 2009 war die Gesamtzahl der Zwangseinweisungen in der
Bundesrepublik auf 236 000 angewachsen.
Eine exakte Statistik über medikamentöse Zwangsbehandlungen gibt es dagegen
nicht. DGPPN-Chef Maier schätzt, dass jeder zehnte gegen seinen Willen
Untergebrachte auch unter Zwang medikamentiert wird. Psychiatriekritiker
schätzen diese Zahl allerdings viel höher.
Die Außendarstellung des Faches und seiner Institutionen zielt allerdings auf
das genaue Gegenteil - wovon sich Interessierte etwa am 10. Oktober, dem seit
1992 begangenen »Tag der seelischen Gesundheit« im Asklepios-Klinikum in
Brandenburg an der Havel überzeugen konnten: offene Türen, freundliche Farben,
interessante Vorträge und ergotherapeutisches Basteln in einem großen, grünen
Park - die zeitgenössische Psychiatrie sieht sich gern als Wellnessbetrieb gegen
Stress, Depressionen, »Burn-out« und sonstige Fährnisse der
Hochleistungsgesellschaft.
Wellness und Wegsperren
Nur in einem Halbsatz erwähnt der Flyer, dass es noch immer eine geschlossene
Abteilung gibt, deren Insassen an diesem Tag nicht unter Bäumen lustwandeln
dürfen. Und Besuchern des kleinen »Psychiatriemuseums« in Haus 23 auf dem Areal
steigt ganz schnell ein anderer Geruch in die Nase. Fast so beeindruckend wie
die historische Zwangsjacke im Vitrinenregal, die Anstaltswährung, die zeitweise
benutzt wurde, um die Insassen zu isolieren, oder die Schautafeln zum
psychiatrischen Massenmord, der zwischen 1933 und 1945 auch von diesem Haus aus
organisiert wurde, ist der Blick in ein bis in die 1990er Jahre betriebenes
»Krisenzimmer« für Neuankömmlinge oder Insassen, die Probleme machen:
Fesselliege, Plastikstühle, Glasbausteine statt Fenster, grelles Deckenlicht und
eine Beobachterluke - ein Ensemble, das sogar die tratschende Schülergruppe kurz
zum Schweigen bringt, die gerade durch die Räume geschleust wird.
...
http://www.neues-deutschland.de/artikel/915866.weisse-goetter-folterknechte.html
Am 22.05.2024 - Anne ist schon seit knapp zwei Monaten tot - lese ich:
Von Heiligem Zorn und Heiliger Lust
Vortrag zu CARCINOSIUM, gehalten auf dem 78. Homöopathischen Sonntag am 21, Januar 2021 von ANDREAS KRÜGER, in "Berliner Heilpraktikernachrichten", 1.02, S. 4-10:
Ich beschreibe immer, wenn ich übe de Selbstwahrnehmung des Therapeuten rede, dss der Therapeut ständig die Ladegeräusche von "pump- gums" hört, während der Patient lächelnd vor ihm sitzt und ihm die Demütigungen seines Lebens erzählt, ohne Vorwurf, ohne Verachtung für den, der ihn misshandelt hat.
Nach Annes Tod wird die Gruppe umbenannt in peace - love - help, offenbar hat R... eine Administratorberechtigung, was er aber in der Gruppe nicht kommuniziert.
Ich guck mal rein in die Chatgruppe, ist mehr so praktisch orientiert:
Ich habe eine Konzertkarte übrig, wer will die haben, ich suche jemand zum musizieren, wer hat Lust.
Oder Samenspendervermittlung:
S. K.
Ok, ich spiele Wingman.
Wir suchen einen tollen reflektierter Mann (mit Eier und) Kinderwünsch für einer
meinen beste Freundinnen (38) 😁
HIer wird von S.K. - dem mutmaßlichen gestören Bondingtypen - offenbar ein Zuchtbulle zum Besamen alleinstehender Frauen gesucht, ob der Zuchtbulle dann auch Unterhalt für das Kind zahlt und sich kümmert, scheint fraglich.
Anne Merkel, [20.01.2024 19:47]
Mein Anliegen ist, dass wir uns aus unseren Erfahrungen heraus unterstützen.
Jemand sucht, braucht, möchte oder wünscht sich etwas, hier entsteht ein space
dafür.
Bitte wendet euch per PM an den Fragenden.
Einverständnis ist für mich enorm wichtig, deshalb bitte keine Nachrichten,
Tipps, Ratschläge ohne Bedarf etc. posten.
In Liebe und von Herzen Anne
Anne Merkel, [21.01.2024 09:25]
Ich möchte gerne in diesem Jahr nach Riga fliegen 🛩 und wünsche eine
ortsunabhängige Begleitung, wer hat Interesse?
Anne Merkel, [21.01.2024 18:28]
Ansage von Anne in "ihre" telegram Gruppe
Anne zeigt sich hier als Bestimmerin, klare Ansage:
Ich möchte hier keine politischen Diskussionen, ich möchte ... . Es ist eine Gruppe, wo es um Unterstützung geht. ... aber ich werde radikal löschen, was nicht zu meinem Anliegen passt und bitte Euch äh dafür Verständnis zu haben.
Da kommt bei Anne ein wenig die Lehrerin durch, die ihren Kindern sagt, wo es lang geht. Das hat sie vermutlich vón ihrer Mutter gelernt.
Nun ist Anne nicht mehr am Leben und die Gruppe ist dem ungeregeltem Selbstlauf überlassen.
So sind von anfänglich 100 Gruppenmitgliedern nun nur noch 58 dabei (23.04.2024).
Anne am 06.02.2024, 15.42 Uhr vor der Sprachenschule - Idea Language School - in Calera, Valle Gran Rey, La Gomera
Anne will mit Natalia von der Sprachenschule einige praktische Fragen besprechen. Natalia ist noch mit einer anderen Sache beschäftigt, daher warten wir draußen.
Hier habe ich dieses schöne Foto von Anne gemacht.
Peter Thiel, [06.02.2024 11:03]
Würde mit Anne am Dienstag Nachmittag nach Arguamul fahren (Wohnmobil)
Egon Scherer, [06.02.2024 14:28]
wir sind gegen 16:00 dort
Anne und ich fahren vom Valle Gran Rey mit dem Campingbus nach Arguamul, das ist auf der Westseite von Gomera, 10 - 15 verstreute Häuser, recht wild, die Straßen für einen ungeübten Europäer durchaus abenteuerlich zu nennen. Mein Freund Egon, der seit einigen Jahren auf La Gomera wohnt, hat dort ein Haus, was er erst vor zwei Jahren als Ruine gekauft und nun fertig instandgesetzt hat, wir sind heute mit ihm und seiner Freundin verabredet.
Anne fährt das Auto, wie ich finde sehr sicher.
Auf der abwärtsführenden Straße von Chorros de Epina hält Anne in einer Kurve an.
Wir steigen aus, Anne hockt sich zum Pinkeln an den rechten Straßenrand, ich find das toll, dass sie sich in meiner Gegenwart so unbefangen zeigt.
Anne und Peter am 06.02.2024, 18.56 Uhr
Anne fotografiert Peter am
06.02.2024, 18.59 Uhr
·
Kurz vor der Dämmerung treffen wir in Arguamul ein. Beim Einparken am Straßenrand fährt Anne das Auto in eine Kuhle, so dass es nun weder vorwärts noch rückwärts fahren kann und sich zudem in einer ziemlichen Schieflage um seine Längsachse befindet und ich das Gefühl habe, das Auto könnte jeden Moment umkippen und den nur wenige Meter entfernten steilen Abhang 300 Meter in die Tiefe hinunter stürzen. Daher belade ich das Auto auf der talaufwärtigen Seite mit Steinen, in der Hoffnung dass es so in der Nacht nicht umkippt und den steilen Abhang runterstürzt. Am liebsten würde ich bei Egon im Haus schlafen aber Anne meint, das ist doch o.k. wenn wir im schräg stehenden Auto schlafen, so machen wir das auch, ich lass mich auf das Risko ein.
Im Nachhinein ist diese Begebenheit exemplarisch für Annes Leben, aber auch für mich, seitdem ich sie kennengelernt hat, Anne ist so dicht am Abgrund gebaut, dass es schon bei gering anmutenden Destabilisierungen / Triggern, in den Abgrund gehen kann und ich lass mich auf das Abenteuer Anne ein. Während ich die mir gefährlich erscheinende Situation mit Steinen stabilisiere, erscheint Anne unbekümmert, als ob da nichts zu befürchten sei. Vielleicht hat sie dem Tod schon zu oft ins Auge geschaut, als dass ihr ein schief stehender Campingbus am Abgrund Angst machen könnte.
Auf alle Fälle scheint ihr die von mir gesehene Gefahr anscheinend egal, sie sieht keine Gefahr oder das Gefühl für die Gefahr ist in ihr blockiert, das mag eine frühe Überlebensstrategie von ihr gewesen sein. Womöglich hat sie es aber auch als Verlockung angesehen, gemeinsam mit mir in der Nacht mit dem schief stehenden Auto umzukippen und 300 Meter in die Tiefe im sich überschlagenden Auto zu sterben.
Seltsamer Weise mache ich am nächsten Morgen kein Foto von dem schief stehenden Auto, obwohl ich sonst alles fotografiere, was mir ungewöhnlich erscheint.
07.02.2024
Ich wache auf, das Auto steht noch, wir sind nicht abgestürzt. Wir frühstücken bei Egon und Christine.
Anschließend inspizieren wir den Campingbus, ein Rad hängt in der Luft. Aus eigener Kraft kann kommt man aus dieser misslichen Lage nicht heraus.
Ein Auto fährt von unten nach oben, ich springe zur Straße, um um Hilfe zu bitten, das Auto hält an.
Die beiden netten Italiener helfen, den Campingbus in Richtung Straße zu bewegen. ich setze mich an das Steuer des Autos, ich übernehme die Führung, Anne lässt mich gewähren, die Italiener schieben von hinten, ich schaukle am Steuer das Auto auf, hin- und her, bis das Auto mit Unterstützung der Italiener und eigener Motorkraft sich freifährt und ich mit Karacho die steil ansteigende Straße hochfahren kann.
Wir treffen die Italiener dann oben am Restaurant Epína wieder und laden sie auf einen Kaffee ein.
Dann geht es zurück mit dem Campingbus nach Valle Gran Rey, wo Anne den Kleinbus am Casa Culture parkt.
08.02.2024
Anne postet auf ihrer Facebookseite einen Beitrag des "Erleuchteten", Christian Meyer.
Anne-Dore Merkel
8. Februar 2024
"Leere und Stille
Die bestimmende Erfahrung des erleuchteten Seins ist die Leere.
Die Leere ist nicht einfach ein Vakuum, also ein bestimmter Raum, in dem alles
entfernt ist. Vielmehr ist die Leere vibrierend, lebendig, ohne irgendeine Form
– und doch so reich in unbeschreiblicher Fülle, weil alles aus und in dieser
Leere entsteht und die Leere deshalb alles enthält, gleichzeitig Nichts ist und
Alles.
Und so hat diese Leere nichts mit einer betäubten Leere zu tun, die man
vielleicht aus depressiven Phasen kennt. Sie hat auch nichts mit einem Gefühl
von Leersein zu tun als Folge davon, dass man so gut wie nichts fühlt und nicht
weiß, was man möchte, sondern den Tag mit nichtssagenden Gewohnheiten
verstreichen lässt.
Die Stille ist die Erfahrung der Leere. Manchmal nüchtern, einfach leer,
grenzenlos; dann majestätisch, Ehrfurcht gebietend und Andacht erzeugend; dann
wiederum leicht und heiter, perlend; dann voller Glück und Glückseligkeit."
#christianmeyer #leere #stille
(Neu im "ChristianMeyerPodcast.com": "Gedanken, Rigidität, Lebendigkeit und
Aufwachen", "Bewusstheitsübung mit Erläuterungen" und "Die Entscheidung für das
Fühlen", auf Spotify, Apple und anderen)
Homepage: http://www.zeitundraum.org
Youtube-Kanal: https://www.youtube.com/user/zeitundraumberlin
Newsletter abonnieren: www.zeitundraum.org/newsletter
https://www.facebook.com/profile.php?id=100082618404192
Wozu braucht Anne solche Halbgötter wie Christian Meyer, die Plattheiten für Weisheit ausgeben und an eine gläubige Anhängerschaft verkaufen?
Anne sagt mir an einem Tag, dass sie drei mal gekackt hat, das ist wesentlich gesünder als einem Vortrag von Christian Meyer zuzuhören.
Das ist schon eine interessante Bemerkung, zum einen ist das Thema der Ausscheidung im Allgemeinen ja recht schambesetzt, man spricht für gewöhnlich nicht darüber.
Zum anderen zeigt es womöglich auch, dass in Annes Verdauungstrakt in meiner Anwesenheit einiges in Gang gekommen ist.
Ich liebe Annes recht unbefangene Offenheit.
Anne erzählt mir viel aus ihrem Leben.
Anne erzählt mir, dass ihre Tabletten nicht mehr reichen und sie überlegt, sich beim deutschen Arzt oder in der Apotheke noch welche zu holen.
Die Tabletten sollen ihr wohl helfen, sich zu stabilisieren, aber so richtig erzählt mir Anne nicht, wofür es wichtig wäre, dass sie diese Tabletten nimmt..
Warum hat Anne in Berlin nicht so viele Tabletten eingepackt, dass die für unterwegs reichen?
Dass die Tabletten womöglich eine präsuizidale Krise verhindern sollen, darauf wäre ich von allein nicht gekommen.
Anne hält diesbezüglich Informationen zurück, hatte sie Angst, ich könnte sie sonst zurückstoßen. Das wäre absurd, ganz im Gegenteil, ich hätte mich bemüht, Annes Hintergrund zu verstehen, aus dem sich der Tablettenkonsum erklärt.
Da Anne auf mich einen stabilen und glücklichen Eindruck macht, schlage ich ihr vor, dass sie die Tabletten nicht mehr nimmt, wir einigen uns dann in der Mitte, Anne reduziert die Anzahl der Tabletten auf die halbe Menge, so dass sie bis zu ihrer Rückkehr nach Berlin damit hinkommt.
Das hat auch gut geklappt, ich habe bei Anne bis zum 11.03.2024 keine Anzeichen einer Krise festgestellt.
Anne erzählt mir, dass sie einen Bekannten oder Freund namens Michael hatte, dieser lebte wohl im Baltikum und starb in Riga, angeblich nicht durch Suizid, wie mir seine Mutter sagte, ich habe an dieser Version aber Zweifel.
Das könnte den Zusammenhang zu Annes telegram Post am 21.01.2024 herstellen:
Anne Merkel, [21.01.2024 09:25]
Ich möchte gerne in diesem Jahr nach Riga fliegen 🛩 und wünsche eine
ortsunabhängige Begleitung, wer hat Interesse?
Welches Verhältnis hatte Anne zu diesem Mann und seinem Tod?
Was für Kräfte waren es, die Anne in Krisenzeiten immer wieder in Richtung Tod führten?
Anne erzählt mir, dass sie mal an einem Tantraseminar in Thailand (oder ein Land dort in der Nähe) teilgenommen hat.
Der Tantratyp hat offenbar versucht, Anne sexuell zu missbrauchen oder zu belästigen, als Anne sich dem entzog, wurde sie vom dem "Trantra"-Schwein" aus der Gruppe ausgegrenzt. Da sie von dort nicht einfach so wegkonnte, hat sie sich abseits von dem Tantraschwein und seinem Tantraschweineseminar irgendwohin gesetzt und den Seminarort aus der Ferne beobachtet.
Gut möglich, dass sie durch diesen Übergriff und die Ausgrenzung retraumatisiert wurde.
Anne war nicht stark genug, solche Typen in die Schranken zu weisen und sich in sichere Räume zu begeben, da hing vermutlich mit der in der Klinik in Lübben 1991 erfahrenen wochenlangen Misshandlung zusammen.
Die Klinik in Lübben deckt bis heute den Mantel des Schweigens über die Vergangenheit. Von diesem seltsam agierenden Laden kann ich nur dringend abraten.
Anne ist seit längeren wegen diverser Problematiken bei laufender Bezahlung de facto von der Arbeit freigestellt und überlegt, wie es für sie weitergehen soll. Ihre Psychiaterin in Berlin, Frau Dr. G. - mit der Anne aktuell nicht zufrieden ist - rät, dass sie sich frühberenten lässt, die Psychiaterin würde das bei der Rentenantragstelle befürworten.
Anne scheint von diesem Vorschlag nicht begeistert zu sein. Sie sieht sich offenbar - und das zu recht - noch nicht als Rentnerin, sie will in der Welt etwas bewegen, Moving Circle so heißt eine GmbH, deren Mitgesellschafterin sie ist, da hat sie offenbar noch Pläne.
"Was fühlst du" fragt mich Anne des öfteren, das muss sie irgendeinem Selbsterfahrungsworkshop oder bei Christian Meyer gelernt haben.
Ich kann mit der Frage nicht viel anfangen, würde mir die auch nicht stellen. Aber ich versuchte - für Anne - zu fühlen, was ich fühle. Viel fühlte ich nicht, aber ich fühlte mich deswegen auch nicht schlecht. Sonst hätte ich antworten können: ich fühle mich schlecht, weil ich nicht fühle, was ich fühle. So hätte ich also etws gefühlt, aber nicht weil ich was fühlte, sondern weil ich auf Annes Frage keine Antwort geben konnte, was sich dann schlecht für mich angefühlt hätte haben können.
Anne stellt mir die Frage immer mal wieder, aber da ich Anne mag, ist mir das in keiner Weise unangenehm. Ich versuche zu fühlen, was ich fühle, aber die Ausbeute ist nicht all zu groß.
Heute - nach ihrem Tod - denke ich, dass sie diese Frage vielleicht gestellt hat, weil sie so viel Angst hatte und meinte durch das Fühlen könne sie ihre Angst begrenzen.
Angeblich, so habe ich es grad im Internet gegoogelt, gibt es vier Gefühle: Angst, Freude, Trauer und Wut
Aber ich meine, die Frage nach den Gefühlen hilft letztendlich nicht, schwierige Konflikte zu meistern.
Wenn man eine Biene, die sich in ein Zimmer verirrt hat, am Fenster hoch und runter runter und hoch krabbelt, aber aus eigener Kraft nicht den Ausweg ins Freie findet, fragt: Wie fühlst du dich?
Was soll die Biene darauf antworten, außer: Ich fühle mich beschissen, ich will hier raus.
Fragt man dann lange genug: Was fühlst du? - ist die Biene tot.
So war es auch bei Anne.
Die Frage muss heißen, wie geht es dir, wo willst du hin, was brauchst Du.
Dann kann der eine sagen, ich brauche einen Porsche, der zweite, ich brauche eine Bombe, der dritte, ich brauche Schokolade, der vierte, ich brauche drei Schlüsser an meiner Tür ...
Dann kann man fragen, wozu brauchst du einen Porsche, eine Bombe, Schokolade oder drei Schlösser an deiner Tür, dann kann die Anwort lauten, damit ich gesehen werde, damit ich explodieren kann, damit ich Liebe bekomme, damit ich mich sicher fühle.
Auf diese Weise sind wir in kurzer Zeit bei den wichtigen Fragen.
Wer bereits - so wie Anne - auf dem Weg ist, der könnte sagen, ich brauche einen Wegbegleiter, verlässlich belastbar, mit Verstand und Gefühl.
Anne hat mich nicht gefragt, ob ich dies sein könnte: Hatte sie Angst, sich zuzumuten, hatte sie Angst vor Nähe und Bindung?
Ich hätte Anne fragen können, was brauchst Du, um in die Kraft zu kommen und Deinen Lebensmut zu stärken.
Wo liegt der Notfallplan, wenn sich Erinnerungen und Trigger Deiner bemächtigen, was ist dann meine Aufgabe und wer passt auf, dass ich meine Aufgabe erfülle?
Das Notfallteam bedarf also dreier Akteure:
Anne, Peter und der gute Dritte, der darauf zu achten hat, dass Peter in der Dynamik der Ereignisse nicht in die Lähmung kommt, sondern das tut, was zu tun ist.
Der gute Dritte, hat in diesem Drama leider gefehlt. Frank M. hätte es sein können, aber er hat an dieser wichtigen Stelle versagt.
Frank, ein Freund von mir, Psychologe und Psychotherapeut und seit vielen Jahren auch seelsorgerisch tätig, von dem ich hoffte, er könnte der gute Dritte sein, sagte mir als ich mit ihm ein Zoomeeting bezüglich der bedrohlich werdenden Signale von Anne und meine zunehmende Besorgnis um ihr Wohlergehen führte:
Mach dir mal keine Sorgen um Anne, ich mach mir eher Sorgen um Dich.
Ein kapitaler Fehler, wie man nachträglich feststellen muss.
Frank hätte mir sagen müssen, ruf morgen in der Klinik an, fahr zu Anne, steh ihr bei, lass sie nicht allein.
18.03.2024
😎 Peter - 16.36:
Anne hat sich gerade vie Telegram bei mir gemeldet, es geht ihr nicht gut, sie
will sich stationär aufnehmen lassen. ich habe ihr telefonieren und zoom
angeboten, ist doch besser als bei den Weißkitteln noch mehr abzudriften. es
könnte doch viel einfacher und schöner sein.
🙈🙈 Frank - 17.24
Ich drück dir, ihr euch die Daumen! Sie ist ja schon erwachsen und wird wissen,
was gut für sie ist...hoffentlich
Peter
Anne hat sich schon mal vor einiger Zeit in Suizidabsicht mit Medikamenten vollgedröhnt, ich mach mir da echt Sorgen, dass ähnliches wieder passieren könnte. Leideer wissen manche Menschen nicht mehr, was gut für sie ist, es sei denn man sieht Suizid als gut an. Simone Just ist 2022 vom Dach der Psychiatrie gesprungen, da hätte ich das nicht vermutet.
Anne wird in sechs
Tage sterben.
20.03.2024
Peter - 23.41:
Hallo Frank, vieleicht können wir mal morgen im Zoommeeting miteinander zum Thema Anne sprechen. Zum Glück sendet sie noch die eine oder andere Telegramnachricht an mich. Vermutlich ist sie noch in der Klinik. https://www.alexianer-berlin-hedwigkliniken.de/krankenhaus-hedwigshoehe/leistungen/kliniken/psychiatrie-psychotherapie-und-psychosomatik
Anne wird in vier Tagen sterben.
21.03.2024
Frank - 01.09 Uhr:
Ja, gerne, ich kann ws also ab 16 Uhr deiner Zeit
Peter - 09.05:
Habe dir grad den Zoomlink zugeschickt, heute 16 Uhr deutsche Zeit.
Peter - 16.02:
ich habe das Zoommeeting geöffnet.
Frank - 16.08:
Ok, bin gleich da
Anne wird in drei Tagen sterben.
26.03.2024
Soeben erhielt ich die Nachricht, dass
Anne vermutlich Suizid begangen hat.
Lieber Peter, mein tief empfundenes Beileid zu deinem Verlust!🥺 Ich denke an
dich und wünsche dir viel Kraft und Beistand!
Melde dich, wenn du reden willst.
Was für eine Sch...!
Lieber Frank, du hast den Ernst der Lage in unserem Zoommeeting falsch
eingeschätzt. Ich leider auch, sonst wäre ich in diese scheiß Affenklinik
gefahren und hätte Anne die Hand gehalten. Peter. Das Buch von Fritz Riemann
"Grundformen der Angst", das ich wie durch einen Zufall vorgestern im
Bücherregal in Bad Krozingen fand, hat mir die Augen geöffnet, in welchem
Dilemma Anne stand. Morgen treffe ich mich mit meiner Tochter in Müllheim, da
kan ich mich aussprechen. In großer Traurigkeit Peter.
09.02.2024, Freitag
13.42 Uhr: MIt Anne und Frank am Busbahnhof in Calera (vier Fotos, auf einem Foto guckt Anne recht streng).
Anne war auch eine Bestimmerin, das habe ich respektiert, ich hatte auch kein Bedürfniss über Anne zu bestimmen. Anne ordnete sich auch mir unter, war aber nicht unterwürfig, das ist ein wesentlicher Unterschied.
Bei ihr zu Hause war ihre Mutter die Bestimmerin, ihr Vater ordnete sich unter, wie Anne mir erzählte.
Anne hat - nach meiner Erinnerung - nichts über mich bestimmt, was ich nicht toleriert hätte.
Oliver ist ein Bekannter von Anne und später dann auch von mir.
Schon bevor Anne ins Valle Gran Rey kam saß Oliver des öfteren mit seinem Laptop in der Zumeria (bei Carlos), ich hatte aber keinen Kontakt zu ihm, weil er mir als Typ "Blender" erschien, was ich nicht sonderlich mag und irgendwie denke ich, dass da er das auch ein Stück war.
Oliver sagte er würde in München als eine Art Wirtschaftscoach arbeiten, früher war er mal Model, ich habe die Modelseite dann auch im Internet gefunden, mir diese aber leide nicht notiert, so dass ich ihn nun nicht finde und über Annes Tod informieren kann.
Als Anne unten in Playy mit Oliver zusammensaß und ich dazu kam, hatte ich eine Bemerkung von ihr missverstanden. Anne fragte mich, was ich machen würde, wenn sie mit einem anderen Mann was hätte. Diese Frage verstand ich so, dass Anne ausloten wollte, ob ich etwas dagegen hätte, wenn sie mit Oliver "rummachen" würde. Ich sagte Anne, dass sie in einem solchen Fall aus meiner Wohnung ausziehen müsste. Es stellte sich dann aber heraus, dass Anne sich grad im Gespräch mit Oliver über das Thema ganz allgemein unterhalten hatte, also nicht konkret auf uns bezgen, so dass mein heftiger Einwurf nicht am richtigen Platz war und ich diesen zurücknehmen konnte.
10.02.2024, Sonnabend
Vormittags in unserem kleinen Studio, Anne wischt nackt die Wohnung, ich genieße es und filme sie dabei, sie posiert schelmisch vor der Kamera, es ist noch immer eine Freude das Video anzuschauen.
Anne war in der Zeit unseres Zusammenseins kein einziges Mal im Meer baden, wenn ich mich recht erinnere, wenn ich jetzt (26.04.2024) darüber nachdenke, meine ich, dass das mit ihrer Angst zu tun hatte. Das Meer hat keine Boden und man kann ertrinken, Anne hatte keinen festen Boden unter ihren Füßen und ist zum Schluss im übertragenen Sinne an Haltlosigkeit "ertrunken".
Heute waren wir am Nachmittag am Playa del Ingles, da hat Anne mich mit meiner Handykamera gefilmt, als ich nackt aus dem Wasser zu ihr kam.
11.02.2024, Sonntag
Thomas D. (Berufsbetreuer), Frank (Landschaftsgärtner), Anne und ich fahren am frühen Abend mit dem Mietauto von Thomas und Frank nach Vallehermoso zum Konzert von Henri Stabel, das Egon organisiert hat.
https://www.youtube.com/watch?v=z1fsg4E_bto
Merkwürdigerweise fehlt auf dem Foto, das Anne auf ihre Facebookseite gestellt hat, der dritte Musiker, der die Baßgitarre spielt.
Wie ich erst am 26.04.2024 erfahre, ist der fehlende Musiker Annes ehemaliger Therapeut Gerhard K. aus Berlin, bei dem sie 2002 und 2007 in "Behandlung" war.
Ich gehe davon aus, dass Anne genau dieses Foto ohne den dritten Musiker auf ihre Facebookseite gestellt hat.
Anne hat mir nicht gesagt, dass sie den fehlenden Musiker - kennt.
Vielleicht wollte sie nicht von ihm gesehen werden.
Vielleicht wollte sie sich mir gegenüber nicht offenbaren?
Thomas (Berufsbetreuer) und Frank (Landschaftsgärtner) - beim Konzert von Henry Stabel am 11.02.2024 in Vallehermoso
Foto von Anne beim Konzert von Henri Stabel in Vallehermoso, im Hintergrund Egon.
Wer hat fotografiert?
Eines der wenigen Fotos auf dem Anne traurig und introvertiert ausschaut. Anne hat mir dieses Foto neben anderen Fotos über telegram geschickt, vielleicht wollte Sie mir sagen, schau mal, so bin ich auch.
12.02.2024, Montag
Anne liegt in unserem Studo nackt auf der Doppelbetthälfte und gestattet mir, dass ich sie in allen Einzelheiten fotografiere, drei Fotos Nahaufnahme, zwei Fotos mit der ganzen laszive daliegenden Anne, ihre Beine gespreizt.
Einfach wundervoll, dass ich Anne so betrachten und fotografieren darf.
Mit meiner Wortwahl "Muschi" für ihr Genital ist Anne nicht einverstanden, ich schlage das Wort "Schmetterling" vor, was sie dann auch besser als "Muschi" findet.
Hier auf Gomera - 3.704,60 km entfernt von Berlin - kann Anne sich mitteilen und hingeben.
Peter und Oliver, Zumeria Carlos in Calera, Valle Gran Rey, La Gomera
Anne fotografiert - https://www.facebook.com/profile.php?id=100082618404192
Abends bei Thomas Rische zum Terassenkonzert in El-Guro.
13.02.2024, Dienstag
An einen Tag telefoniert Anne in meinem Beisein mit ihrem Sohn, es geht um den Geburtstag bei ihrem Vater, ob er mit dazu kommt. Ihr Sohn antwortet recht einsilbig, er will wohl nicht zum Geburtstag des Großvaters kommen, auch sonst kommt kein unbefangenes Gespräch zwischen Anne und ihrem Sohn in Gang.
Anne telefoniert dann noch mit dem Vater des Sohnes, wohl um sich mit ihm über den Sohn auszutauschen, aber auch da, so nehme ich es wahr, kommt kein wirkliches Gespräch in Gang.
Anne erzählt mir von ihrem Ex-Freund, mit dem sie nach der Trennung vom Vater ihres Sohnes wohl längere Zeit zusammengewesen war. Dieser wollte, dass Anne sich wie ein Junge kleidet, was Anne dann wohl auch tat. Der Freund hatte wohl große Angst, dass andere Männer sich für Anne interessieren könnten, was er mit der Verkleidung zu verhindern suchte.
Anne muss die Verkleidung nicht unbedingt unangenehm gewesen sein, denn ein Teil von ihr wollte vermutlich ein Junge sein, allerdings kein Mann.
Anne wollte dann die Beziehung mit ihrem Éx-Freund öffnen, ist ja auch klar, wenn man sich eingesperrt fühlt. Das führte zur Trennung.
Ich weiß nicht, wie Anne diese Trennung überlebt hat, vielleicht war das die Zeit wo sie in Herzberge in Berlin-Lichtenberg in der Psychiatrie war, aus der sie dann geflüchtet ist.
Zumeria in Calera, Anne raucht vor der Zumeria eine Zigarette (12.22 Uhr)
Anne dreht sich die Zigaretten selbst.
Den einen Tag gehen Anne die Zigarttenfilter aus und ich besorge ihr am Busbahnhof einige Filter, die mir der Inhaber freundlicher Weise schenkt.
Anne kocht, Frank ist eingeladen
Whats App mit Frank
13.02.2024, 15.40
Peter: Essen ist bald fertig.
Oliver, Anne und ich sind - vermutlich an diesen Dienstag abends zu dritt im Restaurant Orchidea in Calera.
Recht gute Stimmung, auch wenn Oliver vom anderen Stern ist, er ist ein Stückweit staats- und coronagläubig, hat sich auch impfen lassen und verteidigt die sogenannten "Maßnahmen", die in Wirklichkeit übler rot-grün-schwarzer Coronafaschismus waren.
14.02.2024, Mittwoch
Abreise von Anne von Valle Gran Rey nach Los Christianos, mit der Fähre nach Teneriffa und von dort mit dem Flugzeug nach Berlin.
Frank und Thomas bringen Anne mit dem Auto von Valle Gran Rey zum Hafen nach San Sebastian. Das hatte ich Anne vor ein paar Tagen vorgeschlagen, dass sie die beiden fragt, ob sie das machen würden und das hat dann auch geklappt, die beiden haben das mit einem Ausflug über die Insel verbunden.
Telegram - deutsche Zeit:
Anne Merkel, [14.02.2024 12:46]
Frank und Thomas haben mich bis zur Fähre ⛴ begleitet, nun warte ich auf Klaus
Peter Thiel, [14.02.2024 12:47]
prima. guck mal nach den delfinen, auf der armas, wenn es die alte armas ist,
gibt es ein oberdeck, wo man auf das meer schauen kann.
Anne Merkel, [14.02.2024 12:55]
Danke für den Tipp, hast du schon mal welche gesehen?
Anne Merkel, [14.02.2024 12:55]
Ich habe gerade Klaus getroffen 😍
Peter Thiel, [14.02.2024 12:56]
Prima.
Anne sitzt auf der um 12 Uhr - spanische Zeit - von Los Christianos nach Teneriffa.abfahrenden Fähre von Armas von San Sebastian nach Los Christianos.
Anne fährt mit Klaus N., der auch von Gomera nach Berlin reist, mit der Fähre von San Sebastian nach Los Christianos.
Auf der Fähre rauchen beide eine Zigarette, Klaus schnipst die Kippe ins Meer, Anne kritisiert ihn dafür, offenbar in einem schulmeisterischen Ton (Lehrerstochter), wie mir Klaus am 30.12.2024 unten in Playa auf der Mauer beim Sonnenuntergang erzählt.
Anne erzählt Klaus auch von "Liebe Tanzen" in Berlin, wo sie teilgenommen hat.
2. Wir
folgen ehrlich unseren Impulsen und zeigen unsere Grenzen, entweder auf
körperliche Weise (die Hand des anderen woanders hinlegen, weggehen, …) oder mit
Aussprechen der Ampelfarben („Grün“=…). Hört jemand ein Rot als Reaktion auf
seine* Berührung geht er* aus dem Kontakt und bedankt sich dafür, was dazu
ermutigt die Grenzen zu zeigen. Nach kurzem Nachspüren kann die Begegnung
weitergehen. Sollte eine Person „Lila“ sagen, bedeutet dies, dass sie* mit
diesem Menschen für diesen Abend keinen weiteren Kontakt wünscht.
Beim anschließenden Ampelspiel üben wir zu zweit gegenseitiges Berühren und
Grenzen zeigen, indem die Person, die berührt wird, alle 10 Sekunden eine der
drei Farben ausspricht. Das „Rot“ ist erwünscht und bedeutet nicht, dass du
unsensibel bist oder ein böser Mensch!
Leider hat Anne - so wie bei Psychoguru Christian Meyer auch bei "Liebe tanzen" nicht gelernt, wie sie sich wirksam vor der Selbstvernichtung schützen kann.
Im Flughafen gibt es dann noch eine Irritation, als Anne für kurze Zeit Klaus aus den Augen verliert, wie sie mir später erzählt.
14.02.2024 - 13.03 Uhr - deutsche Zeit: Sprachnachricht von Anne an Peter.
Vitale Stimme von Anne, offenbar auf dem Flughafen Teneriffa Süd, noch ist von Annes Sinkflug nichts zu spüren.
Die Tage nach Ihrer Rückkehr nach Berlin bis zu meinem Eintreffen hat Anne einen Termin mit Uwe Klein, der ihr, ohne dass Anne das bezahlen muss, als Gesprächspartner zur Verfügung steht.
Uwe Klein
KOMPETENZZENTRUM FÜR
FAMILIENGESUNDHEIT*
Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin
Köpenicker Allee 39-57, 10318 Berlin
Raum 3.057
Telefon +49 (0) 30 – 50 10 10 997
Kontakt: kfgklein@khsb-berlin.de
Alexianer St. Hedwig Kliniken Berlin
St. Hedwig-Krankenhaus
Große Hamburger Str. 5-11, 10115 Berlin
Telefon +49 (0)30 2311-2521
Krankenhaus Hedwigshöhe
Höhensteig 1, 12526 Berlin
Telefon +49 (0)30 6741-2902, Mobil +49 (0)151 19060679
u.klein@alexianer.de
* Das Kompetenzzentrum für Familiengesundheit ist eine Kooperation zwischen der
Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin,
der Alexianer St. Hedwig Kliniken GmbH und dem Caritasverband für das Erzbistum
Berlin e.V.
QUALIFIKATIONEN
● Diplom-Sozialpädagoge
● Diplom-Sozialgerontologe
● Psychoanalytischer Familienberater / Familientherapeut (BvPPF)
● Fachsozialarbeiter für Klinische Sozialarbeit / Clinical Social Worker (ZKS)
FUNKTIONEN
Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin
● Leitungsteam Kompetenzzentrum für Familiengesundheit, Lehrbeauftragter
Alexianer St. Hedwig Kliniken Berlin
Bereich Regionalgeschäftsführung
● Referent für Strategie- und Unternehmensentwicklung
● Leitung Zentrum für Familiengesundheit
● Integrationsbeauftragter
SCHWERPUNKTE
● Familiengesundheit im Lebenslauf
● Familiengerontologie
● Familie und Interkulturalität
● Familie und chronische Erkrankung
● Familien im Umgang mit Sterben, Tod und Trauer
● Familienorientierte Kunst- und Gestaltungstherapie
● Familienzentrierte Medizin, Pflege und Beratung
● Familie im sozialräumlichen Kontext (Compassionate Communities)
https://www.khsb-berlin.de/sites/default/files/CV%20Uwe%20Klein%2006082019.pdf
Es scheint, dass Anne mit dem letzten Gespräch mit Uwe Klein nicht so zufrieden ist, jedenfalls berichtet sie mir nichts davon. Auch über den Inhalt der Gespräche erzählt sie mir nichts, womöglich ging es um ihre Suizidaliät, das Thema hat Anne bei mir nie angesprochen, wenn man mal von der Tablettenaktion absieht, aber auch bei diesem Ereignis hat sie mir die Dramatik nicht vermittelt.
Auf meine Mail vom 09.04.2024 an Uwe Klein erhalte ich keine Rückmeldung, woran liegt das?
Suizidale Krisen
In Annes Blueserzeit, hat es - wie Jane mir am 12.06.2024 - schreibt - bei Anne "krasse"Szenen gegeben, die man im nachhinein als krisenhafte Symptomatiken interpretieren kann.
In der Blueserszene so krass vielleicht wie Anne war ich nicht. ....
Anne erzählt mir dass sie - wohl in der Zeit vor 1991 - mit Freundinnen im Wohnheim Alkohol (Schnaps) getrunken hätte, Anne muss dabei übermäßig viel Alkohol getrunken haben, was man im Nachhinein als eine suizidale Handlung deuten kann (Komasaufen).
Als Rauschtrinken (umgangssprachlich auch Komasaufen genannt, englisch binge drinking) wird eine Form des Alkoholmissbrauchs bezeichnet, wobei sehr viel Alkohol in kurzer Zeit getrunken wird, um einen veränderten Bewusstseinszustand (Rausch) herbeizuführen, um beschwipst oder angeheitert zu sein. Dabei wird in der Regel eine konsumierte Menge von 5 oder mehr Standardglas unterstellt, weil hier ein gewisser Grad an Alkoholvergiftung wahrscheinlich ist. ...
Weiterhin zeigte sich in der Studie von Donath (2012),[8] dass Schulschwänzen, akademisches Versagen (in Form von schlechten Noten bzw. „Sitzenbleiben“), erlebte verbale Aggressionen durch Lehrer in der Schule und aktuelle bzw. frühere suizidale Gedanken signifikante Risikofaktoren waren, die die Wahrscheinlichkeit des Binge Drinkings bei Jugendlichen relevant erhöhten.
In der Zeit in der ich mit Anne zusammen war, hat Anne fast gar keinen Alkohol getrunken.
Sie hat aber geraucht, wie Uwe nach ihrem Tod zu mir meinte, könnte das auf eine manische Phase hindeuten.
Nun, ich habe Anne auf Gomera nicht "manisch" erlebt, es sei denn, man definiert manisch mit aktiv sein, das war sie gottlob.
Nach 1991 hat es wohl einen Suizidversuch mit einem elektrischen Gerät gegeben, das Anne, die wohl in der Badewanne saß, in die Wanne reinwarf. Vermutlich hat die Sicherung das Gerät vom Netz getrennt, so dass Anne übelebte.
Anne erzählt mir, dass sie vor einiger Zeit in Berlin (sie verschweigt, dass das im Dezember 2023 gewesen sein muss) - offenbar in einem Anflug von "Lebensmüdigkeit" - eine hohe Dosis des Psychopharmaka Tavor® eingenommen habe, also eine nicht ungefährliche Überdosis.
Tavor® ist ein
benzodiazepinhaltiges Medikament und enthält den Wirkstoff Lorazepam.
Es wirkt angstlösend und wird daher oft bei Angst- und Panikstörungen verordnet.
Bei längerer Einnahme besteht ein hohes Suchtrisiko; besonders gefährdet sind
ältere und alleinstehende Menschen.
Unterschieden wird zwischen einer Hoch- und einer Niedrigdosisabhängigkeit; die
Diagnostik erfolgt nach ICD-10.
Beim Langzeitkonsum kommt es u. a. zu Müdigkeit, Schwindel, Muskelschwäche,
verminderter Reaktion & paradoxen Reaktionen.
https://www.mywaybettyford.de/suchtkompendium/tavor-abhaengigkeit/
Wie ich später von einem Freund und Wegbegleiter von Anne erfahren habe, soll Anne 100 Tabletten geschluckt haben. Anne hat daraufhin zwei Tage durchgehend "geschlafen", als der Freund in ihre Wohnung kam, war sie wieder "aufgewacht".
Möglicherweise handelte es sich hierbei um eine "parasuizidale Geste mit dem Motiv des Appells"
Hierbei steht
der Appell an die Umwelt deutlich im Vordergrund. Die Suizidenten
drücken diese Aufforderung sehr häufig durch ein typisches Arrangement des
Suizidversuches aus: z.B. wird der Suizidversuch vor den Augen des betreffenden
Mitmenschen vollzogen (Tabletteneinnahme, usw.) an den sich der Appell richten
soll,
oder der Suizidversuch wird so angelegt, dass der Selbstmörder von der
anzusprechenden Person mit sehr großer Wahrscheinlichkeit gefunden wird, noch
ehe
der Tod eintreten kann. Viele dieser Suizidversuche werden zum Beispiel bei
drohender
Trennung in Partnerschaften in der gemeinsamen Wohnung oder der Wohnung des
Partners und zu einem Zeitpunkt vorgenommen, zu dem sich der Suizident sicher
sein
kann, noch rechtzeitig entdeckt zu werden. Jedoch gilt auch für die
parasuizidale Geste,
dass die Betroffenen eine hohe Wiederholungsrate für alle Arten parasuizidaler
Verhaltensmuster aufweisen.
Adrian Joachim Octavian Kleemann: Haftungsrechtliche Problematik beim Patientensuizid. 2004, S. 9
Es könnte aber auch sein, dass es sich auch um eine "parasuizidale Handlung mit dem Motiv der Autoaggression" gehandelt haben könnte, wenn Anne in dem Glauben war, die aufgenommene Medikamentenmenge wäre tödlich.
Drei
Auffälligkeiten heben die
parasuizidale Handlung von der parasuizidalen Pause oder Geste deutlich ab. Im
Vergleich zur parasuizidalen Pause hat der Suizident hier die eindeutige
Intention zu
sterben, und im Gegensatz zum parasuizidalen Appell lässt die Planung hier ein
rechtzeitiges Auffinden mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zu. Auch die
Suizidmethode
unterscheidet sich von der parasuizidalen Pause oder Geste durch Auswählen
besonders
harter Methoden (z.B. vor den Zug werfen, erhängen, erschießen, usw.) oder durch
Anwendung hoher Dosen hochwirksamer, pharmakologischer Substanzen.
Adrian Joachim Octavian Kleemann: Haftungsrechtliche Problematik beim Patientensuizid. 2004, S. 9
Anne starb bei dieser parasuizidalen Handlung nicht.
Zwei Tage nach der Medikamentenüberdosis erwachte sie wie Schneewittchen in ihrem Sarg wieder zum Leben.
Was hat Anne in diese suizidale Handlung hineingetrieben? Welche Konflikte, die sie offenbar meinte, nicht lösen zu können, haben sie in den Vortagen und am Tag der Einnahme der Medikamentenüberdosis bewegt?
Dass Anne in der Folgezeit wieder in eine gute Energie kam, zeigt, dass ihre Lebensenergie nicht erschöpft war, nur kurzzeitig von schweren Gewichten in die Tiefe gezogen wurde, mithin also - nach meiner Überzeugung - eine gute Chance bestanden hätte, den letzten Schritt am 24.03.2024, sich das Leben zu nehmen, nicht zu vollziehen.
Anne hätte ihre letzte schwere Krise, die am 11.03.2024 begann, überleben können, wenn "richtig" gehandelt worden wäre. Anne war selbst dazu nur eingeschränkt in der Lage. Gleichwohl ist ihr letzter Schritt in den Tod - der meine Liebe zu ihr in keiner Weise mindert - zu respektieren und als Befreiung aus ihrer Ohnmacht zu verstehen.
Als Anne mir von diesem Ereignis erzählte - in ihrer Darstellung waren es 40 Tabletten - habe ich leider nicht nachgefragt, was die Auslöser für diese suizidale Handlung war oder hätte gewesen ein können und was ich, beim Eintreten in eine neue schwere Krise in der Zukunft machen könnte, machen sollte, machen müsste, ich war einfach zu unerfahren mit diesem Thema und wusste nicht, was auf mich zukommt.
Zu dieser Zeit ahnte ich nicht, in welcher Lebensgefahr Anne schwebt, wenn Belastungen auftreten und sie von nicht erlösten Traumatas überschwemmt wird und von außen keine wirksame und liebevolle Hilfe kommt.
Die Antwort auf die Frage ist aber ungemein wichtig, um herauszufinden, welche Situationen suizídale Handlungen auslösen können, so dass man zum einen ganz praktisch dafür sorgt, dass diese möglichst nicht oder nur in niedriger "Dosis" eintreten und - weiter gedacht - herauszufinden, welche praktischen oder von mir aus auch "psychotherapeutischen" Wege beschritten werden könnten, um die in ihrem Gehirn etablierten Angst- Ohnmachts- und Hilflosigkeitszenarien, wenn möglich, nach und nach in den Hintergrund treten zu lassen und neue, halt gebende Überzeugungsmuster zu etablieren.
Anne hat das leider von sich aus nicht thematisiert, sie wusste, dass ich seit vielen Jahren als systemischer Therapeut in freier Praxis arbeite und damit hätte umgehen können und ich selber ahnte, nicht, dass das wichtig sein könnte.
Vielleicht hatte sie Angst davor, dass ein Nachdenken über belastende / triggernde Auslöser selbst ein angstauslösender Trigger sein könnte: Wenn ich nicht darüber nachdenke, komme ich in die Krise, wenn ich darüber nachdenke, komme ich auch in die Krise.
Leider hat mit mir auch keiner, der Annes Krisen und "manisch depressiven Phasen" aus früheren Zeiten gut kannte, in ernsthafter Weise angesprochen.
Marion, die Anne aus einer früheren Zeit gemeinsamen Krausnick kannte und deren Tochter mit Anne befreundet war, hatte offenbar einiges von Annes "manisch depressiven Phasen" miterlebt, aber der einzige Tipp den sie mir mitgab war: "Anne ist psychisch krank". Ja was soll ich mit einer solchen Botschaft konstruktives anfangen, als daraus den Wunsch zu hören: Die hat einen an der Schüssel, du solltest einen weiten Bogen um sie machen.
Nach Annes Tod erzählte mir jemand aus ihrem Freundes- und Bekanntenkreis, dass Anne mal überlegt hatte, zur "Sterbehilfe" in die Schweiz zu fahren. Über einen Schienensuizid hat sie auch nachgedacht, aber diesen verworfen, weil sie den Zugführer nicht traumatisieren wollte. Mir hat Anne zu ihren Lebzeiten nichts davon erzählt.
Lediglich von der suizidalen Handlung mit den Tabletten wusste ich, aber ich wusste nicht, dass das im Dezember 2023, also relativ kurz vor unserem Kennenlernen auf La Gomera war. Ich fragte Anne leider auch nicht, was sie zu dieser Handlung bewogen hatte, das hätte ein Einstieg in das Thema sein können.
Ein Problem des suizidalen Menschen ist seine Introvertiertheit bezüglich des eigenen Seelenzustandes, das schließt wichtige vergangene Problemereignisse ein. Das hat zur Folge, dass der andere, der darüber nicht informiert wird, sich in falscher Sicherheit wiegt und natürlich auch nicht, weiß, was gutes zu tun ist, wenn gehandelt werden muss..
So wiegte ich mich denn in der falschen Sicherheit, eine suizidale Handlung oder gar ein Suizid läge aktuell nicht im Möglichkeitsraum.
Es wäre notwendig gewesen, sich eine Übersicht zu verschaffen, was solche Handlungen auslösen könnte und einen Notfallplan aufzustellen, was in einem sich anbahnenden Notfall zu tun ist, nur dann kann geholfen werden, wenn die eigenen Sicherungssysteme versagen.
Auf Deinem provisorischen Notfallplan stand zu dieser Zeit wohl drauf:
1. Michi
2. Klinik
3. Suizid
Der Name Niko fehlte vermutlich - er hätte Dir in dieser Krise beistehen können. Warum stand er nicht auf Deiner Liste?
Mein Name fehlt wohl auch, vielleicht weil Du von mir nichts erwarten wolltest, um Dich vor Enttäuschungen und Vertrauensmissbrauch zu schützen, Du hattest gute Gründe, die aber nichts mit mir zu tun hatten, denn ich habe Dich weder enttäuscht noch missbraucht.
Sicher bin ich nicht frei von Eigennutz, die Liebe ist auch Eigennutz, denn wer sich liebt, der trägt und lässt sich tragen. Beides zusammen, tragen und sich tragen lassen, das ist Glück.
Ich hatte keine Übersicht und keinen Notfallplan, ob Anne einen hatte, weiß ich nicht, falls ja, dann hat sie mir diese nicht gezeigt. Wenn sie eine Übersicht und einen Notfallplan gehabt hätte, hätte sie sagen können:
Peter, bitte schau Dir meine Übersicht und meinen Notfallplan an, wir haben in meinen guten Zeiten darüber gesprochen und beides für stimmig befunden. Wenn ich in Not bin, dann handle, ohne auf meine Erlaubnis und Bitte um Hilfe zu warten, denn wenn ich in Not bin, kann ich nicht mehr handeln, daher gebe ich Dir hiermit für den Notfall Vollmacht und Auftrag.
In Liebe und Vertrauen in Dich, Anne.
14.02.2024
Annes Abreise von der Insel, ihr Vater feiert seinen 85. Geburtstag und Anne wird gemeinsam mit Niko von Berlin nach ... zu ihren Eltern fahren und dort auch eine Nacht übernachten.
Anne Merkel, [14.02.2024 12:46]
Frank und Thomas haben mich bis zur Fähre ⛴ begleitet, nun warte ich auf Klaus
16.02.2024
Anne Merkel, [16.02.2024 17:06]
Hm danke du Lieber für die musikalischen Grüße von der Insel 🏝, schade, dass du
nicht zu sehen warst.
Peter Thiel, [16.02.2024 17:27]
www.rehaklinik.kandertal.de - wie wäre es damit, ist unten im Südschwarzwald.
Anne Merkel, [16.02.2024 17:30]
Den link kann ich leider nicht öffnen
Peter Thiel, [16.02.2024 17:31]
https://www.rehaklinik-kandertal.de
Anne Merkel, [16.02.2024 17:31]
Ich habe mir gerade einen Kaffee gemacht und rauche jetzt eine Zigarette und
fühle Sehnsucht nach dir und La Gomera
18.02.2024
Anne erzählte mir in den vergangenen Tagen, dass sie ihre Anteile an der HU-MA, die sie auf 300.000 Euro schätzt, an die Mitarbeiter verkaufen will,
Peter Thiel, [18.02.2024 01:53]
Liebe Anne, hast du eigentlich bedacht, dass du bei dem Verkauf deiner Anteile
vom Unternehmen sehr viele Steuern zahlen musst? Es sei denn du erwirtschaftest
an anderer Stelle "Verluste", so etwa wenn du an anderer Stelle investierst, die
du dann gegenrechnen kannst. Gedanke von mir zu später Zeit.
Peter Thiel, [18.02.2024 11:23]
Guten Morgen, liebe Anne.
Anne Merkel, [18.02.2024 11:27]
Guten Morgen lieber Peter 😍
Anne Merkel, [18.02.2024 11:29]
Das ist ein wirklich wichtiger Aspekt. Da ich lange im Loswerden-Modus war, habe
ich mich um diesen Punkt gar keine Gedanken gemacht. Du hast völlig Recht da mal
hinzuschauen.
Peter Thiel, [18.02.2024 11:33]
1. An guten Ideen wird es nicht mangeln. 2. Verhaltener Optimismus. 3. Gehe
nachher zum Busbahnhof, da ist Markt und ich trinke einen Espresso.
Anne Merkel, [18.02.2024 11:45]
Ich mag es sehr, dass du mir Fotos schickst. Das löst bei mir Freude ☺ aus. Mir
fehlen deine Berührungen. Elias ist auf einer Baustelle und Niko ist gerade im
Bad und kam gestern nach einem Konzert von Floramor spät nach mir nach Hause.
Mein Tag ist noch offen. Ich möchte mir gerne Martinas Arbeit durchlesen. Leider
habe ich bisher meinen Mac noch nicht gefunden 🤔
Anne Merkel, [18.02.2024 11:46]
Ich schätze deine Ideen und Tiefgründigkeit 😘
Peter Thiel, [18.02.2024 11:57]
Liebe Anne, leider kann ich dich aus der Ferne nur mit Worten und Gedanken
berühren, so gut es mir gelingt. Aber, die gute Nachricht, der 7.3. ist nicht
mehr fern. Umarmung und Kuss. Peter
Anne Merkel, [18.02.2024 11:59]
Du berührst mich durch deine Art und ich übe mich in Geduld 💞
Peter Thiel, [18.02.2024 12:02]
Kuss.
Peter Thiel, [18.02.2024 12:18]
Wir können uns heute wieder im Zoommeeting treffen, wenn du magst.
Anne Merkel, [18.02.2024 12:22]
Oh ja
Peter Thiel, [18.02.2024 12:39]
am nachmittag oder am abend.
Anne Merkel, [18.02.2024 12:41]
Nachmittag oder Abend klingt gut.
Peter Thiel, [18.02.2024 12:45]
o.k. ich gehe nachher zum Busbahnhof und komme dann so nach einer Stunde zurück.
Schau mal, wann es dir danach am besten passt.
Anne Merkel, [18.02.2024 13:14]
Ich koche jetzt mit Niko und dann essen wir zusammen, danach trifft sich Niko
mit Teresa, dann habe ich große Lust mich mit dir bei Zoom zu treffen ✨
Anne Merkel, [18.02.2024 13:14]
Ich wünsche dir eine schöne Zeit am Busbahnhof 🚉
Anne Merkel, [24.02.2024 20:56]
Wow, das sieht bunt und lebensfroh froh.
Anne Merkel, [24.02.2024 22:11]
Guten Nacht lieber Peter, ich bin ziemlich müde und erschöpft und gehe mal
zeitig schlafen. Mit Martina in meine Geschichte einzusteigen, braucht Schlaf
zum integrieren.
Mich berührt es, dass du mir deine Gefühle anvertraust. Gleichzeitig
interessiert es mich, was die Trauer ausgelöst hat.
Mit Oliver hatte ich ein gutes Telefonat, er hat von Ricarda erzählt und ich von
uns und meinen Plänen mit Moving Circle.
Morgen werde ich gegen 14.00 Uhr zum Konzert von Yael Deckelbaum fahren. Ich
freue mich richtig doll auf das Konzert und danach ecstatic dance.
In Liebe Anne 😘
Peter Thiel, [24.02.2024 23:14]
Liebe Anne, Du berührst mein Herz. Ich bin doch der Eisenhans und Berührungen
nicht gewohnt.
Peter Thiel, [24.02.2024 23:14]
Schlaf schön.
Peter Thiel, [27.02.2024 10:01]
Guten Morgen liebe Anne.
Anne Merkel, [27.02.2024 12:55]
Ich hatte gerade ein Treffen mit Frank und bin 13.00 Uhr in einer Zoom
Begleitung mit Nathalie.
Wann passt es für dich mit mir zu zoomen und hast du Lust? 🎈
Peter Thiel, [27.02.2024 12:56]
Gerne heute Nachmittag.
Peter Thiel, [27.02.2024 15:58]
Zoom Link ist per Mail unterwegs zu dir.
Anne Merkel, [27.02.2024 16:12]
Hm ich hatte gerade noch ein wichtiges Telefonat mit Jana vom Senioren Service
und es hat länger gedauert als gedacht, tut mir leid
Anne Merkel, [28.02.2024 11:43]
Magst du es herausfinden?
Peter Thiel, [02.03.2024 12:57]
Ja. Er hat mir aus seinem Leben erzählt. 2 Schlaganfälle, ein Herzinfarkt,
Thrombose vermutlich von einem Medikament gegen Prostatakrebs (oder aber
Impfung?). Aber ein netter Typ (72), wir haben unsere Telefonnummer
ausgetauscht. Nach den Fotos will er schauen.
Anne Merkel, [02.03.2024 13:09]
Schön. Ich sortiere mich noch ein bisschen und dann geh ich zu REWE noch etwas
für das Essen für Morgen holen. Morgen kommen ja Thomas, seine Frau und Frank.
Peter Thiel, [02.03.2024 13:16]
Ich frühstücke jetzt. Gerne können wir heute wieder zoomen.
Peter Thiel, [05.03.2024 11:00]
Guten Morgen, liebe Anne. Nehme langsam Abschied von der Insel, freu mich auf
dich.
Anne Merkel, [05.03.2024 13:25]
Hm, wie fühlt sich dein Abschied nehmen an?
Anne Merkel, [05.03.2024 13:26]
Ich bin jetzt auf dem Heimweg nach dem Treffen mit Kai
Maschmann und Frank (Breyer). Hast du
Zeit und Lust 15.00 Uhr mit mir zu zoomen?
Biographisches
Anne-Dore Merkel
Geboren am 07.11.1969
1976 - 1986 Grundschule Görlsdorf, Görlsdorf
Abschlussjahrgang 1985
Alexander Berthold
9 Kontakte
10.01.1969 (55)
https://www.stayfriends.de/client/contactlist/14955861/profile/24413246?referrer=contact-list
Abschlussjahrgang 1986
Annette Wittwer
(Quandt)
1 gemeinsamer Kontakt
30.09.1969 (54)
Grundschule Görlsdorf
Görlsdorf
1976 - 1986
https://www.stayfriends.de/client/contactlist/14955861/profile/29963811?referrer=contact-list
Ingo Band
1 gemeinsamer Kontakt
18.09.1969 (54)
POS "Rosa Luxemburg" - Luckau ?
Günter und Ingo Sando
Immobilienmakler
Am Markt 1
15926 Luckau
+4935442250
In den 1985-er Jahren, wahrscheinlich gegen Ende Ihrer Schulzeit, bewegt sich Anne in der sogenannten Blueserszene:
Blueserszene
Die Blueserszene [ˈbluːsɐˌseːnə] bzw. Kundenszene,
selten auch Post-Hippies, war eine DDR-spezifische Jugendkultur bzw. eine
Gegenströmung zur „offiziellen“ Jugendkultur in der DDR. Ihre Anhänger
bezeichneten sich selbst als Blueser, Kunden oder Tramper. Zum Ende der 1970er
Jahre erreichte die subkulturelle Jugendkultur ihren Höhepunkt und bildete als
signifikante Bewegung[1] eine Gegenkultur zum vorgezeichneten DDR-Alltag.
Innerhalb der Szene wurde nicht ausschließlich Blues gehört und gespielt.
Ihr Leitsatz waren die Ideale aus der westlichen
Hippie-Bewegung wie Freiheit, Authentizität und Nonkonformismus. Sie zeichnete
sich durch gemeinsame Verhaltensmuster und musikalische Vorlieben sowie „ihr“
spezielles Outfit aus, das ein Wir-Gefühl erzeugte. Die überwiegende Mehrzahl
der Blueser nahm eine betont antimilitaristische Geisteshaltung ein, viele
engagierten sich in der Friedensbewegung in der DDR. Von den Behörden, der
Polizei oder dem Ministerium für Staatssicherheit wurde häufig eine
Oppositionshaltung gegenüber dem Staat seitens der Jugendlichen eruiert, so dass
sie unverhältnismäßig oft kontrolliert, teilweise kriminalisiert (z. B. PM 12)
und gelegentlich sogar zu Haftstrafen verurteilt wurden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Blueserszene
Aus dem Jahr 1979 das Lied von Hansi Biebl "Stell dir vor"
Du stehst am
Fenster, Du machst die Arme breit und die Luft um dich wird ganz weich und dann
fliegst du und dann fliegst du und dann fliegst du einfach fort.
Stell dir vor, die Sonne scheint, die Leute gehn spazieren und sie sehen dich
und rufen he, was macht der denn da
und du fliegst nur und du fliegst nur einfach los
Die Stadt liegt unter dir, alles ist so klein, hörst du die Leute nicht, die da
nach dir schreien
suchst dir ne Wolke raus und streckst dich einfach aus
und schläfst ein und schläfst ein
Hansi Biebl Band
Stell dir vor 1979
https://www.youtube.com/watch?v=7JJFifhunyI
1986 - 1990 Institut für Lehrerbildung (IfL) "Clara Zetkin", Cottbus
Anne erzählt mir dass sie - wohl in der Zeit vor 1991 - mit Freundinnen im Wohnheim Alkohol (Schnaps) getrunken hätte, Anne muss dabei übermäßig viel Alkohol getrunken haben, was man im Nachhinein als einen verdeckten Suizidversuch deuten kann (Komasaufen).
Tätigkeit als Unterstufenlehrerin wohl ab September 1990
16.03.1991 Einlieferung, Freiheitsberaubung, Zwangsfixierung und Zwangsmedikation in der Klinik Lübben und in der Charite Berlin (Anmerkung Peter Thiel).
Aus Annes 10-seitigem Bericht "Die Auseinandersetzung mit meiner Lebensgeschichte"
Auslöser und Erleben der manisch-depressiven Psychosen
Alter Dauer Auslöser Erleben
21. Lebensjahr
16.03. -
14.06.1991
(16 Wochen)
geschwächter Zustand
nach Virusgrippe und
Fehlgeburt
Traumatisierung: Vertrauensverlust
gegenüber den
Eltern und Zwangsbehandlung
29. Lebensjahr
18.04.-
06.05.1999
(3 Wochen)
Frühgeburt meines
Sohnes: Trennungserleben
zwischen Mutter-
Kind, bei tatsächlich
räumlichen
Getrenntsein, Entlassung
auf eigene Verantwortung
leichte Wochenbettdepression,
Selbstvorwürfe keine gute
Mutter zu sein,
verständnis- und respektvolle
Begleitung durch Klinikpsychologen
23. Lebensjahr
01.09. -
19.11.2002
(11 Wochen)
Diplomarbeit leichte Depression, Angst
zu Versagen,
Begleitung durch Hausärztin,
sie legt mir eine Therapie
nahe, zur Aufarbeitung
der Vergangenheit,
die Therapeutin, sieht dafür
keinen Anlass
33. Lebensjahr
03.06. -
25.09.2003
(17 Wochen)
Qualitätsbeauftragte
bei Vitanas, Ablehnung
der Aktenfälschung
wegen anstehender
MdK-Prüfung
reaktive schwere Depression
mit Suizidversuch im Anschluss
manische Psychose
mit Erleben Teil eines medizinischen
Versuchs zu
sein
Der Medizinische Dienst
der Krankenversicherung – kurz MDK – setzt sich für eine gute und gerechte
Gesundheitsversorgung der Menschen ein. ...Fachleute
des MDK prüfen mindestens einmal im Jahr die Qualität der ambulanten
Pflegedienste und der Pflegeeinrichtungen. Die Ergebnisse der Prüfungen werden
veröffentlicht. ... Die Kontaktdaten für alle MDK und den MDS sowie viele
Informationen
für Versicherte und Patienten, Ärzte, Krankenhäuser, Therapeuten und
Pflegeeinrichtungen finden Sie unter www.mdk.de
34. Lebensjahr
19.05. -
01.07.2004
(7 Wochen)
Englisch-Kurs in der
Volkshochschule
reaktive Depression ohne
Klinikaufenthalt,
manische Psychose mit Kommunismuserleben
und Erleben
Teil eines medizinischen
Versuchs zu sein
38. Lebensjahr
11.11. -
06.12.2007
(4 Wochen)
Schwangerschaftsabbruch,
Versuch des
Niederschreibens meines
Traumas
manische Psychose mit Erleben
Teil eines medizinischen
Versuchs zu sein und
dem Motto „Back to nature“
39. Lebensjahr
24.02. -
06.03.2009
(2 Wochen)
Lianes Entscheidung
mir die komplette
Verantwortung für ihr
Unternehmen zu übergeben,
der 70. Geburtstag
meines Vaters,
reaktive Depression
44. Lebensjahr
09.05. -
06.06.2014
(4 Wochen)
Suizid einer Bewohnerin,
Fixierung einer
anderen Bewohnerin im
KEH, die wenig später
bei uns angstvoll
stirbt
manische Psychose mit depressiven
Anteilen und einhergehendes
traumatisches
Wiedererleben und Erleben
Teil eines medizinischen
Versuchs zu sein
47. Lebensjahr
22.12.2016
- 2017
Session bei Rainer T.
erste „Aufwacherfahrung“,
Tod von Markus,
den ich ein halbes
Jahr zuvor in
seinen Augen voraussah
manische Psychose, mit Verfolgungserleben,
Erleben
Teil eines medizinischen
Experiments zu sein und dem
Erleben übersinnliche Fähigkeiten
zu besitzen
Leider habe ich diesen Bericht erst nach Annes Tod von Martina erhalten, so fehlten mir wichtige Informationen zu Annes Krisen.
Gesetz über die freiwillige Gerichtsbarkeit
§ 70 FGG
(1) Die folgenden Vorschriften gelten für Verfahren über
Unterbringungsmaßnahmen. 2Unterbringungsmaßnahmen sind
1. die Genehmigung einer Unterbringung, die mit Freiheitsentziehung verbunden
ist,
a) eines Kindes (§§ 1631b, 1800, 1915 des Bürgerlichen Gesetzbuchs) und
b) eines Betreuten (§ 1906 Abs. 1 bis 3 des Bürgerlichen Gesetzbuchs) oder einer
Person, die einen Dritten zu ihrer Unterbringung, die mit Freiheitsentziehung
verbunden ist, bevollmächtigt hat (§ 1906 Abs. 5 des Bürgerlichen Gesetzbuchs);
2. die Genehmigung einer Maßnahme nach § 1906 Abs. 4 des Bürgerlichen
Gesetzbuchs und
3. die Anordnung einer freiheitsentziehenden Unterbringung nach den
Landesgesetzen über die Unterbringung psychisch Kranker.
Für Unterbringungsmaßnahmen mit Ausnahme solcher nach § 1631b des Bürgerlichen
Gesetzbuchs sind die Vormundschaftsgerichte zuständig.
https://dejure.org/gesetze/FGG/70.html
Gesetz über
Hilfen und Schutzmaßnahmen bei psychischen Krankheiten
Kurztitel: Brandenburgisches Psychisch-Kranken-Gesetz
Abkürzung: BbgPsychKG
Art: Landesgesetz
Geltungsbereich: Brandenburg
Rechtsmaterie: Betreuungsrecht
Ursprüngliche Fassung vom: 8. Februar 1996 (GVBl. I S. 26)
Vor 1996 gab es in Brandenburg anscheinend kein Landesgesetz "über Hilfen und Schutzmaßnahmen bei psychischen Krankheiten".
Nach der erlittenen Freiheitsberaubung und Misshandlung in der der Klinik Lübben und der Charité offenbar Beendigung der Tätigkeit als Lehrerin und Ausbildung an der Krankenpflegeschule an der Spreewaldklinik Lübben (Anmerkung Peter Thiel).
Anne hatte 1991 eine Fehlgeburt, in der Folge wurde sie in der Todesklinik Lübben eingesperrt.
Wer ist der Mann, von dem das Ungeborene abstammt?
1991 - 1994 Krankenpflegeschule an der Spreewaldklinik Lübben Berufsbildende
Schule, Lübben (Spreewald)
1997 - 2002 Alice-Salomon Hochschule für Sozialarbeit und Sozialpädagogik,
Berlin
https://www.stayfriends.de/Personen/Goerlsdorf/Anne-Merkel-P-8WK0L-P
Anne am 24.01.2013 wohnhaft :
Dolziger Straße 32, 10247 Berlin
(Laut notariell beglaubigter
Liste der Gesellschafter der HU-MA vom 24.01.2013)
Dolziger Straße 32 - 29.05.2024
Um 2012 Bezug einer Mietwohnung in der ehemaligen Zuckerwarenfabrik in der Konrad-Wolf-Straße
https://de.wikipedia.org/wiki/Zuckerwarenfabrik_(Berlin)
Anne zieht ca. 2012 in eine Mietwohnung in der Konrad Wolf Str. 84, 13055 Berlin-Lichtenberg.
Diese Wohnung wird Anne in der Folge wegen "Eigenbedarf" gekündigt, was Anne in eine schwere Krise versetzt, die sie zum Glück abwenden konnte, in dem sie ihr Haus in Krausnick verkauft und mit dem Erlös die Mietwohnung kauft (wie sie mir auf Gomera erzählte).
Möglicherweise löste das die folgende Krise aus:
44. Lebensjahr
09.05. - 06.06.2014
(4 Wochen)
Suizid einer Bewohnerin,
Fixierung einer
anderen Bewohnerin im
KEH, die wenig später
bei uns angstvoll
stirbt
manische Psychose mit depressiven
Anteilen und einhergehendes
traumatisches
Wiedererleben und Erleben
Teil eines medizinischen
Versuchs zu sein
Anne konnte später die Mietwohnung kaufen.
Das Geld dafür stand Anne durch den Verkauf einer Immobilie in Krausnick, in der sie mit ihrem damaligen Mann und Vater ihres Sohnes gewohnt haben muss, zur Verfügung.
Krausnick (niedersorbisch Kšušwica)[2] ist ein Ortsteil der Gemeinde Krausnick-Groß Wasserburg im Landkreis Dahme-Spreewald in Brandenburg. Krausnick war bis zum freiwilligen Zusammenschluss mit Groß Wasserburg 2001 eine selbständige Gemeinde. Die Gemeinde Krausnick-Groß Wasserburg wird vom Amt Unterspreewald verwaltet.
https://de.wikipedia.org/wiki/Krausnick
In Krausnick, wo Anne viele Jahre bis ca. 2012 ein Haus hatte, hat Anne Marion und ihre Tochter Alice kennengelernt.
Zwischen Anne und Marion muss es dann ein schweres Zerwürfnis gegeben haben, so dass mich Marion im Februar 2024 auf Gomera vor Anne "warnte":
Die ist manisch-depressiv, da musst du aufpassen.
Anstatt einen solchen platten und abwertenden Spruch abzulassen, der mir in keiner Weise geholfen hat, Anne besser zu verstehen, hätte Marion mich besser darüber informieren sollen, dass Anne suizidal gefährdet ist, wenn Marion das denn gewusst hätte.
Alice (links) und Anne (rechts)
Alice gehört das Grundstück und das Haus Hauptstr. 70, 15910 Krausnick-Groß Wasserburg.
Schräg gegenüber über die Straße, die früher Dorfstraße hieß, befand sich das Haus in dem Anne und ihr Mann lebte, heute Hauptstraße 42.
Alice zieht später mit ihrem Mann und den Kinder nach Berlin und vereinbart mit ihrer Mutter, dass diese das Haus und Grundstück kostenfrei nutzen kann. Im Gegenzug kümmert sich Marion um das Haus, übernimmt Instandsetzungsarbeiten, etc. pp.
Annes erste „große Liebe" - wohl zwischen ihrer Schulzeit und ihrer Tätigkeit als Unterstufenlehrerin (Beginn vermutlich im September 1990) - heißt René, wie Anne in ihrem zehnseitigen Bericht aus dem Jahr 2018 undatiert schreibt:
Meine erste „große Liebe" zu René gab
mir das Gefühl, dass ich
meines Selbst wegen liebenswert bin und auch zur Liebe auf längere
Zeit fähig.
Dieser Satz von Anne sagt aus, dass sie zuvor das Gefühl gehabt haben muss, dass sie sich ihres Selbst wegen für nicht liebenswert und nicht zur Liebe auf längere Zeit fähig gefühlt hat.
Anne war mit Renè ca. zwei Jahre zusammen (Information von I... am 11.05.2024)
Löste die Beziehung oder die Trennung von René bei Anne eine Krise aus, die zu ihrer Zwangsunterbringung und nachfolgenden Misshandlung und Traumatisierung in der Todesklinik Lübben führte?
Um 1993 lernen sich Anne und B... kennen, über 30 Jahre bleiben beide befreundet.
Danach in Annes Bericht keine namentliche Erwähnung eines Mannes mehr, den Anne geliebt haben könnte, weder der Vater ihres am 18.04.1999 geborenen Sohnes R..., noch der Name des Mannes von dem sie 2007 schwanger war und wo am 11.11.2007 ein Schwangerschaftsabbruch stattfand, wird erwähnt.
38. Lebensjahr
11.11. -
06.12.2007
(4 Wochen)
Schwangerschaftsabbruch,
Versuch des
Niederschreibens meines
Traumas
manische Psychose mit Erleben
Teil eines medizinischen
Versuchs zu sein und
dem Motto „Back to nature“
Hatte Anne durch die Traumantisierung an der Klinik in Lübben die Fähigkeit verloren, dass sie ihres Selbst wegen liebenswert und auch zur Liebe auf längere Zeit fähig ist?
Meine erste „große Liebe" zu René gab
mir das Gefühl, dass ich
meines Selbst wegen liebenswert bin und auch zur Liebe auf längere
Zeit fähig.
Anne telefonierte auf Gomera in meiner Anwesenheit mit dem Vater ihres Sohnes Raste, das Gespräch war kurz, förmlich und ohne emotional positive Besetzung.
Über den Inhalt erinnere ich mich nicht mehr.
Über Jeroen erzählte sie mir nur, dass er eifersüchtig war und Anne sich daher wie ein Junge kleiden sollte umd so die anderen Männer fern zu halten.
Anne erwähnte Jeroen aber am 14.01.2024 postiv auf ihrer Facebookseite:
Anne-Dore Merkel
14. Januar 2024 •
Der Prager Frühling im Winter 2024 und Hans Feuerdrachme?
Aus der Reihe tanzen
Ich tanze aus der Reihe
na und
Ich tanze aus der Reihe
gibt es einen Grund
Ich tanze aus der Reihe
und fühle mich wohl
Ich tanze aus der Reihe
was macht das mit dir, mit euch?
Ich tanze aus der Reihe
gibt es euch das Recht
Ich tanze aus der Reihe
und halte an
Ich tanze aus der Reihe
im Kreis so what
Ich tanze aus der Reihe
und manchmal auch in der Mitte
Mit dir
in Liebe, aus Liebe für den Frieden 🕊
der Welt
In Dankbarkeit und Liebe FÜR Michi To, Claudia Blüte. Hauke Brekenfeld, Eli
Jaxon-Bear, Christian Meyer, Amir Weiss, Bünyamin KristallSchmiede, Rahel Weber,
Richard Sima, Nora Kammerhofer Dietmar Lucas, Meditanzion, Liebe tanzen,
EcstaticDance Berlín, Jeroen Jeroen, Niko Jensen und für Mike Kretschmann
https://www.facebook.com/profile.php?id=100082618404192
Anne nennt Jeroen hier Jeroen Jeroen, wie der Titel eines Dokumentarfilms über einen autistischen jungen Mann heißt.
Film: Samen werken aan een goed leven voor Jeroen Jeroen
16 december 2015
Korte film over Jeroen van den Bos. Hij woont bij Amerpoort en was eerder
hoofdpersoon in een tv-documentaire. Hoe gaat het nu met hem?
Op 31 mei 2012 werd op Nederland 3 in het programma Holland Doc de documentaire "Jeroen Jeroen" uitgezonden. In deze documentaire volgen regisseurs Peter Lataster en Petra Lataster-Czisch gedurende vier maanden het leven van de dan 15-jarige Jeroen van den Bos, zijn moeder Anita en zijn vaste begeleider Kevin. In deze aansprekende documentaire werd duidelijk hoe de omgeving van Jeroen voortdurend op de proef werd gesteld door het gedrag van Jeroen.
https://www.amerpoort.nl/nieuws/2015/12/film-jeroen-jeroen
JEROEN, JEROEN
Niederlande 2011 – Regie: Peter Lataster, Petra Lataster-Czisch –
Originalfassung: Niederländisch – Untertitel: Englisch – Länge: 73 min.
Jeroen ist 15,
ein schlaksiger Junge, der nicht weiß, wohin mit seiner Energie. Er ist nicht
nur autistisch, sondern hat überdies auch eine geistige Behinderung. Jeroen ist
eine permanente Herausforderung für seine Pfleger und seine Mutter. Die
Forderung nach der allgemeinen Integration Behinderter ist leicht formuliert.
Aber wie sieht der Alltag aus für Familienangehörige und Pflegepersonal in der
Betreuung eines Jungen, der vor allem eines tut – nicht das, was man ihm sagt
und was es braucht, um in Ruhe und Frieden zu leben. Petra Lataster-Czisch
und Peter Lataster gelingt mit ihrer geduldigen, sensiblen Beobachtung des
Alltags von Jeroen und seinem Umfeld ein liebevolles und zutiefst humanistisches
Werk, ein Plädoyer für das Leben ohne Wenn und Aber. Daniel Sponsel
Im Rahmen der Hommage wird außerdem am Sonntag, 05. Mai, eine Masterclass mit
Petra Lataster-Czisch und Peter Lataster gehalten. Im Gespräch mit den beiden
geht Filmemacherin Rebecca Zehr auf eine Spurensuche, wie diese Nähe überhaupt
entstehen kann, was Vertrauen auf einem Film-Set bedeutet und wie Privates und
Berufliches sich vermutlich nie ganz trennen lässt. Die Masterclass findet auf
Deutsch statt.
Biografie
Petra Lataster-Czisch wurde in der DDR geboren (Dessau). Sie arbeitet als
Drehbuchautorin und Regisseurin.
Peter Lataster wurde in den Niederlanden geboren und ist als Kameramann tätig.
Gemeinsam bilden sie seit 1989 ein Filmteam und gründeten 2001 mit Lataster
Films ihre eigene Produktionsfirma.
Englischer/Originaltitel: JEROME, JEROME. Kamera: Peter Lataster. Ton: Gertjan
Miedema. Schnitt: Saskia Kievits. Produktion: IDTV Docs. Produzent*in: xxxxx.
Vertrieb: NPO Sales
https://www.dokfest-muenchen.de/films/jeroen-jeroen?lang=de
Annes Jeroen Jeroen wird aber sicher auch einen bürgerlichen Familiennamen gehabt haben.
In der Endphase ihres Zusammenseins mit Jeroen wollte Anne die Beziehung in eine offene Beziehung umwandeln, was Jeroen nicht wollte.
Anne hat sich dann von Jeroen getrennt.
Anne studierte an der Alice Salomon Hochschule in Berlin und befreundet sich in dieser Zeit mit Markus.
23. Lebensjahr
01.09. -
19.11.2002
(11 Wochen)
Diplomarbeit leichte Depression, Angst
zu Versagen,
Begleitung durch Hausärztin,
sie legt mir eine Therapie
nahe, zur Aufarbeitung
der Vergangenheit,
die Therapeutin, sieht dafür
keinen Anlass
Am 16.12.2016 stirbt Markus ... in Riga an Herzversagen, so M.H. am 22.04.2024 in einem Telefonat mit mir.
Am 21.12. benachrichtigen Freunde, die sich Sorgen um ihn machen die Feuerwehr, die die Wohnung öffnet, in der Markus seit dem 16.12. tot liegt.
Anne hat der plötzliche Tod von Markus offenbar sehr mitgenommen, obwohl sie seinen Tod ein halbes Jahr vorher vorausgesehen haben will.
Im Januar 2017 findet eine Finissage in Riga statt, Anne war zu dieser Zeit offenbar dort und "drehte ab" (M.H.)
Im Januar 2024 überlegt Anne in diesem Jahr nach Riga zu fliegen:
Anne Merkel, [21.01.2024 09:25]
Ich möchte gerne in diesem Jahr nach Riga fliegen 🛩 und wünsche eine
ortsunabhängige Begleitung, wer hat Interesse?
Liebe Anne, ich wäre gerne Deine Begleitung gewesen.
Ende 2018 hat Anne Kontakt mit dem Psychoguro Christian Meyer, sie schreibt dazu in ihrer "Lebensgeschichte":
Bei dem Treffen
mit Christian Meyer am 12/11/2018 unterstützt er
mich beim Einsortieren vergangener Erfahrungen. Ich nehme wahr,
was für ein unverständliches und unsortiertes Wirrwarr in mir
ist. Er lässt mich meine Augen schließen und ich komme zur Ruhe.
Auf seine Frage, was nimmst du im Augenblick wahr, antworte ich,
„Ich fühle mich allein.“ Ich bin es nicht und doch ist dieses Gefühl
so präsent wie eh und je. Er empfiehlt mir, das Buch von
Stavros Mentzos „Depression und Manie“ zu lesen. Begeistert bin
ich darüber nicht, dennoch nehme ich es mit nach Hause. Der Versuch
es zu lesen scheitert.
Bei einem erneuten Treffen am 10/12/2018 fragt er mich, nach dem
Buch. Ich sage ihm, dass ich es nicht gelesen habe. Er fragt
mich, ob es aufgrund der Fachtermini zu schwierig für mich ist.
Ich verneine. Woran liegt es dann? Ich sage ihm, dass ich seit
Jahren versuche, mich von dem Psychisch-Kranksein zu lösen und
dass ich dieses Buch deshalb nicht lesen mag. Am Ende des Gesprächs
sagt er, dass er glaubt, dass mir gerade das Buch dabei
helfen kann. Mir ist es nicht möglich, seinem Rat nicht zu folgen.
Ich vertraue ihm als Lehrer und glaube, dass er durchaus
weiß, was hilfreich für mich ist. Dieses Vertrauen möchte ich
nicht in Frage stellen. Noch schaue ich ihn nachdenklich an.
„Lies das Buch und schreibe auf, womit du nicht einverstanden
bist, was du aus eigener Erfahrung anders siehst.“ Mit dem Buch
im Gepäck fahre ich nach Hause.
Einladung zur
Veranstaltung
„Pflege zwischen Selbstbestimmung und Schutzbedürftigkeit“ - Wie geht das
zusammen?
am 05.09.2018, 19.00 Uhr, Franz-Jacob-Str. 16-18, 10369 Berlin-Lichtenberg
Worauf ist bei der Weiterentwicklung von Pflegewohngemeinschaften in Berlin zu
achten?
In Berlin werden besonders viele ältere Menschen in Pflege-Wohngemeinschaften
betreut. Dazu ist es gekommen, weil Pionier*innen in den 90er Jahren nach
Alternativen zu einer Heimversorgung gesucht haben. Insbesondere für Menschen
mit einer dementiellen Erkrankung sind Pflegewohngemeinschaften eine gute
Alternative, weil die Pflegebedürftigen in einer übersichtlichen Wohngruppegröße
zusammenleben und mit dem Pflege- und Betreuungskonzept die Ressourcen von
älteren Menschen einbezogen werden. Allerdings sind diese Pflegebedürftigen auch
besonders schutzbedürftig, vor allem dann, wenn die Angehörigen nicht vor Ort
unterstützend tätig sein können. Im Berliner Koalitionsvertrag (2016-2021) haben
sich die Koalitionspartner dazu verpflichtet, die Selbstbestimmung und den
Schutz von Pflegebedürftigen zu stärken. Neben dem Anspruch einer qualitativ
hochwertigen, liebe- und respektvollen Pflege kommt inzwischen auch die
Problematik von bezahlbarem Wohnraum hinzu.
Über die Herausforderungen bei der Versorgung in Pflegewohngemeinschaften in
Berlin und deren Weiterentwicklung wollen wir diskutieren mit:
Frau Rückmann, Verein„Selbstbestimmtes Wohnen im Alter e.V.“
Klaus W. Pawletko: „Freunde alter Menschen e.V.“, Berlin
Anne-Dore Merkel, Kai Maschmann, Geschäftsführer*in HU-MA Pflege-GmbH
Herr Ilte, Abteilungsleiter II Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und
Gleichstellung
Fatoṣ Topaç, Sprecherin für Sozial- und Pflegepolitik der Fraktion Bündnis
90/Die Grünen im Abgeordnetenhaus von Berlin.
Moderation: Antonia Schwarz, Martina Schmiedhofer, Sprecher*innenteam
Antonia Schwarz, (Co-) Sprecherin der LAG Gesundheit und Soziales
eMail: gesundheit_und_soziales@gruene-berlin.de
Partei:
LAG Gesundheit & Soziales
Datum
05.09.18 19:00 Uhr
https://gruene.berlin/event/pflege-zwischen-selbstbestimmung-und-sicherheit-wie-geht-das-zusammen_1258
Eintragungen von Anne auf ihrer Facebookseite
https://www.facebook.com/anne.merkel.12/
Anne Merkel hat ihr Profilbild aktualisiert
25. Juli 2019 •
Anne Merkel
31. Oktober 2019
Hat angefangen, bei HU-MA Pflege GmbH zu
arbeiten
Anne Merkel
9. April 2020 •
Ich möchte endlich wieder barfuß tanzen in einem mit schweißgetränkten Saal
Anne Merkel
10. April 2020 •
Worte die mich erreichen und berühren.
Isabel begegnete ich in Tamera und ich war fasziniert von ihrer Offenheit und
ihrem Mut sich mit ihren Gefühlen zu zeigen mit ihnen zu sein 🙏💞🌞
Anne Merkel
21. Juni 2020 •
Ökodorf Sieben Linden. Für mich - ein wohltuender Ort 🌞
Anne Merkel
28. Juli 2020
Brennen
Am liebsten möchtest du schreien,
doch du bist still
Am liebsten möchtest du die ganze Welt umarmen,
doch dafür fehlt dir der Mut
Am liebsten möchtest du springen von Stein zu Stein,
doch deine Schritte sind unsicher und dein Körper zittert vor Angst
Am liebsten möchtest du tanzen und lieben die ganze Nacht
28/07/20
........................................................................
In Gedanken an meinen Sohn, der derzeit in Australien ist - ich liebe dich 💞
Anne Merkel
30. Juli 2020 •
Verbunden
Ich tauche ein ins Meer
und nehme dich auf
wir lassen uns fallen bis zum Grund
steigen auf und treiben hinaus
verlieren uns in der Wildheit
des Windes und der Wellen
treiben aufeinander zu
sanfte Bewegung schenkt uns das Meer
in der Abenddämmerung
verbunden in der Stille und Unendlichkeit
geben wir all unsere Widerstände auf und lassen uns ein
30/07/20
Anne Merkel
20. August 2020 •
Glücklich beim Retreat von Christian Meyer auf dem Gut Frohberg
Anne Merkel
25. August 2020
Mein Sohn mit seinem Freund Noah dessen Freundin Sarah in Australien. So
schön... 💞 Ich fühle Mitfreude und Abenteuerlust...
Anne Merkel
30. August 2020 •
Dieses Bild möchte ich Judd Sossin widmen, einem guten Freund, Wegbegleiter, der
mich lachen und Sein lässt. Durch seine warme, liebevolle und ehrliche Art zeigt
er mir, was ich nicht sehe, wo ich einen Teil von mir übersehe und übergehe. Das
Bild entstand nach einem gemeinsamen Abendessen mit ihm und Isabel Dünnwald am
Donnerstagabend. Bisher fehlt mir noch jeder Zugang zu einem Titel - manches
braucht Zeit.
Eigentlich gefällt mir "Manches braucht Zeit" als Titel.
Anne Merkel
6. September 2020 •
Freudvolles Sonntagserleben in Berlin mit Michi To fernab von Illusionen
27. September 2020
Unsere gemeinsame Gartenzeit 🥀 findet heute ihren Abschluss. Wir räumten auf,
nahmen Erinnerungen, Andenken und eins, zwei nützliche Dinge mit. Wir gaben
unserer Traurigkeit und Freude Raum.
Anne Merkel
31.10.2020
Alles was fließt, findet seinen Weg zum Meer. Egal wie viele Steine sich auf
diesem befinden.
Das Foto ist von meinem Sohn und es ist irgendwo in Australien entstanden. Ich
freue mich auf sein baldiges wieder nach Hause kommen 🙏
7. November 2020
Adrian Iselin
Hey folks, the lockdown is here and classes are on hold for November.
If you’d like to keep your acro practice going, I’ll be offering personal
coaching on- and offline, following regulations. Feel free to message me here or
by email at info@adrianiselin.com
Hey Leute, die Ausgangssperre ist da und der Unterricht ist für November auf Eis
gelegt.
Wenn Sie Ihre Akro-Praxis am Laufen halten möchten, biete ich persönliches
Coaching on- und offline unter Einhaltung der Vorschriften an. Schreibt mir
gerne hier oder per E-Mail unter info@adrianiselin.com
Anne Merkel
7. November 2020 •
Adrian begleitet mich seit nun zwei Jahren und ich empfehle ihn als Coach gerne
weiter. Durch ihn habe ich mich, meinen Körper und Gefühle im Kontakt
miteinander besser spüren und fühlen gelernt. Ich bin ihm für diese gemeinsamen
Erfahrungen unendlich dankbar 🙏
Anne Merkel
7. November 2020 •
Das schönste Geschenk zu meinem Geburtstag. Diesen sonnigen Herbsttag mit meiner
Schwester Rona zu verbringen und unseren Eltern, die sich mit ihren 81 und 79
noch bester Gesundheit erfreuen. Ich fühle tiefe Dankbarkeit und Liebe 💞
Anne Merkel
7. November 2020
So schön zu sehen, wie du gehst. So schön ein bisschen teilzuhaben durch
Gespräche mit dir am Telefon oder durch Fotos. Ich bin neugierig auf dich. Bei
mir taucht die Frage auf, wer bist du, wenn du wieder zurück kommst? Was haben
all die Erfahrungen, Erlebnisse, Begegnungen mit dir gemacht? Ich bin neugierig.
Ich fühle Aufregung und Vorfreude. Nur noch ein Monat, bis zu unserem
Wiedersehen, was für ein Jahr - in dem wir uns nicht sahen.
In Liebe für meinen Sohn
Anne Merkel
27. Februar 2021•
Ich bin tief berührt, von diesem menschlichen Wunsch. Eine Hand - die meine
hält, wenn ich friedvoll einschlafe 💞
Anne Merkel
18. März 2021
Liebe
Liebe fließt
Liebe öffnet
Liebe überwindet Stock und Stein
Liebe wärmt
Liebe strömt
Liebe kommt an, in dir Selbst, in Anderen
- berührt die Welt und trägt sie
Liebe lässt los
Liebe macht frei
Liebe das bist Du, bin Ich
sind Wir
in der Unendlichkeit
Anne Merkel
11. Juni 2021
Berühre mich
Berühre mich
wenn du dich traust
Ich spüre dich
wenn du mir traust
Fühle mich
und komm mir nah
Ich gebe mich hin
wenn du frei bist.
09/06/21
Anne Merkel
7. August 2021
Und wir geben uns dem Leben hin. Lassen uns treiben durch den Tag. Erleben das
Meer gestern wild und heute still. Genießen gemeinsam den Moment, sind uns
bewusst wie kostbar, lebendig und leicht Zeit im Zusammen-Sein ist. Mir fällt es
leicht meiner nun 83-jährige Tante Zeit und Aufmerksamkeit zu schenken. Ihre
Freude und Liebe zu erleben ist sooo wunderschön.
Eintragungen von Anne auf ihrer Facebookseite
https://www.facebook.com/profile.php?id=100082618404192
Anne-Dore Merkel
1. Juli 2022
Ich empfinde das unverhältnismäßig.
Neue Diätenregelung: Scholz verdient
künftig mehr als 30.000 Euro im Monat
Olaf Scholz bezieht ab Freitag mehr als 30.000 Euro Monatsgehalt. Das geht aus
einer AfD-Anfrage hervor, die dem SPIEGEL vorliegt. Grund ist eine
Diätenerhöhung, von der auch einige Ministerinnen und Minister profitieren.
Anne-Dore Merkel
5. Juli 2022
Du warst für mich ein aufrichtiger und bedeutender Wegbegleiter lieber
Christian. In Trauer und Erinnerung an so viele lehrreiche Momente. In Liebe
Anne
Christian Bliss, der das Männertraining zusammen mit Sharan Thomas Gärtner seit
2015 konzipiert und aufgebaut hat, ist am 20.August 2021 völlig überraschend an
einem Herzinfarkt gestorben. Er wurde 45 Jahre alt. Wir vermissen sein großes
Herz und Liebe für die Männerarbeit, seine Kompetenz und Berührbarkeit.
Christian Bliss (1976 – 2021)
https://www.maennlichkeit-leben.com/nachruf-christian-bliss/
Nachruf auf unseren
ehemaligen Kollegen Christian Bliss
Am 20. August ist Christian Bliss beim Laufen an der Spree in Berlin
zusammengebrochen und gestorben. Die Nachricht hinterlässt uns fassungslos und
traurig und erinnert uns, wie fragil das Leben sein kann.
Wir haben Christian als Mitarbeiter im BFM-Projekt „movemen“ kennen- und
schätzen gelernt. Vom Mai 2016 bis Januar 2018 hat er hier die
geschlechterreflektierte Arbeit mit männlichen Flüchtlingen wesentlich
mitgestaltet und das Team des Bundesforums insgesamt bereichert.
Im Anschluss an seine hauptamtliche Tätigkeit war er dem Bundesforum Männer
weiterhin verbunden und hat sich in der Fachgruppe Jungen und junge Männer
engagiert. Nicht nur dort fehlt er mit seiner zugewandten und ausgleichenden
Art, Beziehungen einzugehen und zu gestalten.
Schon lange davor hatte Christian sich dem Thema der Geschlechterrollen und der
männlichen Sozialisation verschrieben. In Trainings und Seminaren für Männer
lotete er einerseits die Grenzen unserer gemäßigten Männlichkeit aus, und lehrte
und lebte andererseits Empathie, Kreativkraft und Gewaltfreie Kommunikation.
Wir behalten Christian als einen in Erinnerung, der einen hohen Anspruch an
Miteinander und Integration verfolgte und oft auch verwirklichen konnte. In
Spannungen und Konflikten suchte er nach guten Lösungen und dem Weg ins Freie.
Christian ist mit nur 45 Jahren verstorben, er hinterlässt einen achtjährigen
Sohn. Und viele Projekte und Ideen, die nun unerledigt bleiben müssen. Viel zu
früh musste er den unausweichlichen Weg aus dieser Welt gehen.
31. August 2021|Kategorien: Aktuelles|Tags: Bundesforum Männer, Christian Bliss,
Nachruf
https://bundesforum-maenner.de/2021/08/31/nachruf-auf-christian-bliss/
Anne-Dore Merkel
5. Juli 2022
Das kann ich gut nachvollziehen. Mich hat es auch schwer betroffen. Das deutsche
Gesundheitssystem ist reformbedürftig. Wie kann es sein, dass man in diesem
krank gemacht wird? Dafür zahle ich auch noch einen Versicherungsbeitrag. Ich
bin enttäuscht und empört.
Anne-Dore Merkel
12. Juli 2022
Mut ist, wenn du nicht nur eine Meinung und Glauben hast, sondern zu dieser/m
stehst und sie öffentlich vertrittst, alles andere ist verlogen und feige.
20. Juli 2022
Anne-Dore Merkel· Anne-Dore Merkel fühlt sich glücklich.·
Auch wenn der Strom dich in die Tiefe reißt, immer noch besser als gesichts- und
ausdruckslos auf einem Kanal sich in der Masse zu verstecken und zu verlieren
26. Juli 2022
Anne-Dore Merkel
Abschied und Rückblick
Offensichtlich kann Deutschland auf engagierte Pflegekräfte verzichten. Einen
"Impfzwang" lehne ich ab. Ich möchte und werde in einem kranken System, das
Verbrechen an alten pflegebedürftigen Menschen verübt, nicht mehr Verantwortung
tragen. Für mich war und bleibt die HU-MA Pflege GmbH - gegründet von Marko Huth
und Kai Maschmann - ein Ort mit Visionen und Aufrichtigkeit.
Mein Job als Geschäftsführerin, den ich einmal liebte, endet am 30.06.2022.
Fernanda Vitor
Liebe Frau Anne-Dore Merkel
Es ist eine traurige Nachricht, aber Sie haben hervorragende Arbeit geleistet.
Sie haben einem riesigen Herzen und mich hat es sehr gefreut mit Ihnen zu
arbeiten und auch kennenlernen zu dürfen. Sie sind eine toller Frau , darauf
können Sie stolz sein. ❤️
Ich wünsche Ihnen Alles Gute und Gottes Segen ! Fühlen Sie sich von mir
gedrückt! Liebe Grüße
Anne-Dore Merkel
7. November 2022 •
Herzlichen Dank für die Glückwünsche 😇 Meinen Geburtstag erlebte ich in Freude.
Ich fühle sehr viel Dankbarkeit. Glückwünsche, Aufmerksamkeiten und Geschenke
erreichten mich auf verschiedenen Wegen. Besonders berührten mich heute
Menschen, die ich erst seit kurzer Zeit kenne und die mir neben meiner Familie
einen wunderschönen Tag schenkten.
Danke Miri für deinen kreativen Straßen-Herst-Geburtstagsgruß.
Anne-Dore Merkel
21. März 2023·
Heute Morgen auf einem Spaziergang am Hafen frage ich meine Tante, was ist das?
"Das ist der Penis von Barth, sagen die Barther. Ja, ja - was die Leute so
sagen."
https://www.facebook.com/profile.php?id=100082618404192
Penis von Barth - Vinetasäule (Anmerkung Peter Thiel)
Anne-Dore Merkel
9. April 2023 •
Ich freue mich auf Donnerstag. Momentan bewegt mich die Frage "Ist wirkliche
Freiheit das Dasein mit allem was ist, was du bist - auch wenn dein innerer
Impuls weggehen will?"
Anne-Dore Merkel
9. Juli 2023 •
Transformation - Triologie Sehnsucht - Sehnsucht nach der anderen Frau.
Sehnsucht nach dem anderen Mann. Sehnsucht nach Lebendigkeit, Leichtigkeit,
Freude - Glückseeligkeit.
Todessehnsucht.
Sehnsucht nach dem Einssein, dem Heilsein, dem Unverletzten.
Hingabe ohne Angst.
Sehnsucht nach Vertrauen, Geborgenheit, Halt - Gehaltensein.
Verbindung, Berührung, Zartheit.
Flieg kleiner Vogel und komme in Frieden, getragen von Liebe an, frei von
Sehnsucht.
Anne-Dore Merkel
28. Oktober 2023 •
Durch den Vater
jetzt lässt sie sich fallen
sie fällt weich
auf das feuchte noch grüne Gras
umgeben vom Reichtum des Waldes
ihre Arme und Beine streckt sie weit von sich
sie atmet die regendurchtränkte Luft
- ein und aus
mit jedem Atemzug dehnt sich ihr Körper
schlängelt vorbei an Bäumen
ihr Atem wird tiefer und tiefer
sie lässt los
ihr Atem nun sanft
im Schutz des Vaters, im Vertrauen
der Wald, das Feld, die Straße, ihr Heimatort
- die Dinge verlieren an Bedeutung
Liebe durchströmt ihren Körper
diese reine Liebe
erfasst alles
auf wundersame Weise
28/10/23
28.11.2023
Krieg aus fehlender Impulskontrolle
Ich verstehe, nehme wahr, spüre, fühle und erfahre den Schmerz, die Ohnmacht und
die Wut - die in der Verzweiflung liegen.
Ohne die Bereitschaft diese vollständig zu fühlen und mit dieser nichts zu tun,
können und werden wir nichts aber auch gar nichts auf dieser Welt verändern.
Wir führen wieder und wieder Krieg, ob im Kleinen oder Großen.
Gehen in den Impuls der Wut - greifen an, vernichten - nicht, um zu überleben -
um unser Selbst willen. Wir vernichten uns selbst. Wir vernichten die Liebe. Aus
Angst vor dem Tod.
Du kannst gerne weiter meinen Wunsch nach Weltfrieden für dumm halten und
glauben, dass dieser mich am Leben hindert und Ursache für mein Leid ist. Dumm
ist das Menschen Menschen töten.
In dieser Welt fühle ich Verzweiflung und das ist gut so alles andere wäre
Ignoranz, Wegschauen.
Ich schaue nicht weg, ich schaue bewusst hin, sehe, nehme wahr, spüre, fühle,
erfahre, verstehe und versuche anzuerkennen was ist auch wenn es noch so schwer
fällt.
Halte an, bleibe - hör auf zu kämpfen, weil du kämpfst, muss ich weder fliehen
noch erstarren, ich schau dich einfach an und erkenne dich, weil tief in dir
bist du längst Liebe und Frieden.
Danke unbekannter Mann für das gemeinsame Singen bei Liebe tanzen und für dieses
Video. Du hast mich im Herzen berührt.
Anne-Dore Merkel
14. Januar 2024 •
Der Prager Frühling im Winter 2024 und Hans Feuerdrachme?
Aus der Reihe tanzen
Ich tanze aus der Reihe
na und
Ich tanze aus der Reihe
gibt es einen Grund
Ich tanze aus der Reihe
und fühle mich wohl
Ich tanze aus der Reihe
was macht das mit dir, mit euch?
Ich tanze aus der Reihe
gibt es euch das Recht
Ich tanze aus der Reihe
und halte an
Ich tanze aus der Reihe
im Kreis so what
Ich tanze aus der Reihe
und manchmal auch in der Mitte
Mit dir
in Liebe, aus Liebe für den Frieden 🕊
der Welt
In Dankbarkeit und Liebe FÜR Michi To, Claudia Blüte. Hauke Brekenfeld, Eli
Jaxon-Bear, Christian Meyer, Amir Weiss, Bünyamin KristallSchmiede, Rahel Weber,
Richard Sima, Nora Kammerhofer Dietmar Lucas, Meditanzion, Liebe tanzen,
EcstaticDance Berlín, Jeroen Jeroen, Niko Jensen und für Mike Kretschmann
19.01.2024 - telegram Gruppe peace - love - help
Hallo Schwarm, hat Jemand eine Digitalkamera, die er mir für 2 Wochen leihen mag?
20.01.2024
Roadtrip mit Niko und Mira nach Litschkewitz
Anne wieder in Berlin
14.02.2024
Whats App mit Frank
Frank: Sitze in der Zumeria 👆🏼
Jetzt nicht mehr...
Peter - 13.38 Uhr: Zu spät gelesen.
Peter - 14.19 Uhr: war bissel durch den wind, wegen abreise anne. später
nachmittag playa.
Frank - 14.32 Uhr: Dachte ich mir, deshalb war ich Zumeria, ich hatte heute auch
einen Abschied😢Nachmittag bin ich verabredet, dann abends Gomera Lounge...
Peter - 14.33 Uhr: musste mich erst mal allein sammeln, hatte aber deine whats
app auch nicht gemerkt, da mehrere telegrams von anne kamen. guck mal in dein
mailfach, klientenanfrage aus berlin
15.02.2024
Anne Merkel, [15.02.2024 14:11]
Geschafft. Das gemeinsame Essen hier in ... lief entspannt ab im Kreis der
Familie und den Freunden meiner Eltern. Jetzt fahre ich mit Niko wieder nach
Berlin. Ich vermisse dich und la Gomera.
Heute Vormittag gab es hier sogar ein paar sonnige Stunden.
Was erfährst du momentan?
Anne Merkel, [15.02.2024 16:33]
Ich bin jetzt auf dem Weg mit Niko zum Haus Lebenskunst zum Liebe tanzen 💃 und
du?
Anne Merkel, [16.02.2024 00:37]
So schön bei dir 😍
Anne Merkel, [16.02.2024 00:39]
Ich bin müde vom Tag, Geburtstag und tanzen 💃. Nun falle ich erschöpft ins Bett
nach einem kurzen Austausch mit Elias. Niko schläft heute im Wedding bei einer
Freundin. Ich denke an dich 😘
Anne Merkel, [16.02.2024 00:40]
Und fühle dich nah bei mir ✨🦋💫
Peter Thiel, [16.02.2024 00:54]
Schlaf schön, meine Liebe.
Peter Thiel, [20.02.2024 15:07]
ich habe dir doch den Link zugeschickt. Sende ihn gleich noch mal.
Anne Merkel, [20.02.2024 15:09]
Jetzt sollte es gehen, schau mal
Anne Merkel, [20.02.2024 23:52]
Bin gerade aus der wohlig warmen Sauna zu Hause angekommen. Elias und Niko
schlafen schon. Ich wünsche dir eine wunderbare Nacht und schau mir morgen
deinen Bericht an 💞✨🦋
18.02.2024
Anne Merkel, [18.02.2024 18:45]
https://www.liebe-macht-freiheit.de/
Peter Thiel, [18.02.2024 18:51]
danke.
Peter Thiel, [18.02.2024 22:57] - Video auf meinem
Youtubekanel "Henry Stabel und Freunde Konzert am 11.02.2024 in Vallehermoso"
https://www.youtube.com/watch?v=z1fsg4E_bto
Anne Merkel, [18.02.2024 23:00]
Hm schön, dass habe ich gar nicht so richtig mitbekommen 💞
Seltsam, Anne hat das über einstündige Konzert", bei dem ihr ehemaliger Therapeut die Baßgitarre spielte, "gar nicht so richtig mitbekommen".
Anne saß doch die ganze Zeit dabei? Hat Anne dissoziiert?
Ein Foto, dass ich von ihr habe und wo Anne wie "weggetreten" wirkte, deutet darauf hin.
Bei einer dissoziativen Störung kommt es zu einem teilweisen oder vollständigen „Auseinanderfallen“ (Desintegration) von normalerweise zusammenhängenden psychischen Fähigkeiten. Das können die Sinneswahrnehmung, das Gedächtnis, das Bewusstsein, die eigene Identität oder die Kontrolle über die Körperbewegungen sein. Typische Symptome sind zum Beispiel, dass jemandem die Erinnerung an bestimmte Zeitabschnitte fehlt, dass Berührungen nicht mehr wahrgenommen werden, dass die Körperbewegungen gestört sind oder dass jemand eine Zeit lang seine Identität verliert.
Meist beginnt die Störung in Zusammenhang mit einem traumatischen oder stark belastenden Ereignis, einem unlösbaren Konflikt oder ausgeprägten zwischenmenschlichen Problemen. Ein wesentliches Merkmal aller dissoziativen Störungen ist, dass sich keine organische Ursache für die Symptome nachweisen lässt. Stattdessen wird angenommen, dass die Symptome durch psychische Faktoren – meist eine extreme psychische Belastung – zustande kommen.
https://www.therapie.de/psyche/info/index/diagnose/dissoziative-stoerungen/artikel/
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Anne Merkel [mailto:anne.merkel@gmx.de]
Gesendet: Sonntag, 18. Februar 2024 01:12
An: info@peterthiel.de
Betreff: Hm
Danke du Lieber für die schönen Fotos.
Das war ein schönes Wiedersehen mit dir.
Nun falle ich erfüllt von der Geburtstagsfeier von Ram mit tanzen, singen und
trommeln in mein Bett.
Elias schläft auf dem grünen Sofa und Niko ist auf dem Weg.
In Liebe Anne
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Anne Merkel [mailto:anne.merkel@gmx.de]
Gesendet: Sonntag, 18. Februar 2024 22:45
An: Peter Thiel
Betreff: Aw: Film
Danke für deine Filmtipps.
Ich bin dann doch nicht mehr zum Film schauen gekommen.
Hier gab es spannende zwischenmenschliche Bewegungen.
Peter Thiel, [21.02.2024 13:16]
Wie läuft Dein Tag? Bin 14.15 Uhr hiesige Zeit am Busbahnhof, Frank sitzt dort,
Musik spielt.
Anne Merkel, [21.02.2024 15:03]
Hm wie schön
Anne Merkel, [21.02.2024 15:16]
Ich bin jetzt wieder zu Hause. Ich hatte mich mit Frank am Anton-Saefkow-Platz
getroffen. Das war ziemlich intensiv und interessant.
Peter Thiel, [21.02.2024 15:22]
ich gehe jetzt zum Busbahnhof, gerne können wir am Nachmittag zoomen.
Anne Merkel, [21.02.2024 15:26]
Ohja
22.02.2024
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Anne Merkel [mailto:anne.merkel@gmx.de]
Gesendet: Donnerstag, 22. Februar 2024 12:02
An: Peter Thiel
Betreff: Aw: Reiseplanung für März - April
Lieber Peter,
hmm, lieben Dank für deine Transparenz und Einladung, der ich gerne folge.
Momentan weiß ich noch nicht, was bei mir terminlich anliegt, gerne bin ich mit
dir, wenn es zeitlich passt.
Von Herzen Anne
Wir zoomen jeden Tag, imeist zwei mal 40 Minuten.
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Anne Merkel [mailto:anne.merkel@gmx.de]
Gesendet: Donnerstag, 22. Februar 2024 17:52
An: Peter Thiel
Betreff: Gleich
Anne M. lädt Sie zu einem geplanten Zoom-Meeting ein.
Thema: Zoom meeting invitation - Zoom Meeting von Anne M.
Zeit: 22.Feb. 2024 06:00 PM Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, Wien
Beitreten Zoom Meeting
https://us04web.zoom.us/j/78715365645?pwd=OYIrOz97nBoTBRXlg24bavgePsuyPB.1
Meeting-ID: 787 1536 5645
Kenncode: 4Zmqsz
Ich freue mich auf dich
23.02.2024 09.24 deutsche Zeit: Sprachnachricht von Anne an Peter
... Ich bin auf dem Weg zum Hauptbahnhof und hole Martina ab ...
Anne ist nun schon neun Tage in Berlin/Deutschland. Die Frísche und Lockerheit ihrer Stimme ist bereits vermindert. Aber immer noch vital.
Peter Thiel, [23.02.2024 11:16]
Liebe Anne, Dir und Euch einen schönen Tag, ich geh jetzt auf einen Espresso in
die Zumeria.
Anne Merkel, [23.02.2024 12:00]
Wir sind gerade nach einem sonnigen Spaziergang durch den Friedrichshain bei mir
zu Hause angekommen, 12.30 Uhr habe ich mein Treffen mit Kai und fühle eine
leichte Aufgeregtheit
Anne Merkel, [23.02.2024 12:00]
Ich wünsche dir eine gute Zeit in der Zumeria. Triffst du Frank?
Anne Merkel, [23.02.2024 18:24]
Huhu
Peter Thiel, [23.02.2024 18:24]
Huhu, bin wieder "zu Hause".
Anne Merkel, [23.02.2024 18:25]
Was hast du erlebt?
24.02.2024
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Anne Merkel [mailto:anne.merkel@gmx.de]
Gesendet: Samstag, 24. Februar 2024 15:54
An: Peter Thiel
Betreff: in 6 min
Anne M. lädt Sie zu einem geplanten Zoom-Meeting ein.
Thema: Zoom meeting invitation - Zoom Meeting von Anne M.
Zeit: 24.Feb. 2024 04:00 PM Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, Wien
Beitreten Zoom Meeting
https://us04web.zoom.us/j/79680976492?pwd=xFlui8M4kNAT3zXduJsmmddNosmfoL.1
Meeting-ID: 796 8097 6492
Kenncode: 6acNEi
bis gleich, ich freue mich auf dich
Anne Merkel, [24.02.2024 11:05]
Ich möchte heute gerne mit dir zoomen
Peter Thiel, [24.02.2024 11:15]
Gerne am Nachmittag oder auch danach. Kuss.
Peter Thiel, [24.02.2024 12:03]
So ein laszives Foto/Bild in halbnackt hätte ich auch gerne von Dir.
Anne Merkel, [24.02.2024 12:37]
Ich bringe Martina zu 15.00 Uhr zum Zug, danach gerne
Peter Thiel, [24.02.2024 12:38]
Ja, ein aktuelles, liegend. Bis nachher, euch noch eine gute Zeit.
Anne Merkel, [24.02.2024 12:38]
Hm liegend sogar
Peter Thiel, [24.02.2024 12:39]
ja, dann kann ich mich gleich auf dich legen.
Anne Merkel, [24.02.2024 13:17]
Peter Thiel, [24.02.2024 14:29]
Luzifer, der Lichtbringer.
Anne Merkel, [24.02.2024 15:05]
Das ist doch eine Frau 👩
Anne Merkel, [24.02.2024 15:05]
Was hältst du von 16.00 Uhr?
Peter Thiel, [24.02.2024 15:06]
Luzifer ist beides, würde ich sagen, meine Mutter hieß Katrin Lucie, also die
Lichtbringerin.
Peter Thiel, [24.02.2024 15:06]
Du bist meine Lichtbringerin.
Anne Merkel, [24.02.2024 15:08]
Peter Thiel, [24.02.2024 15:09]
Was ist denn da unter dem Rock, eine geheimnisvolles Schloss?
Anne Merkel, [24.02.2024 15:14]
Ich glaube du hast gerade sehr viel Lust kann das sein?
Peter Thiel, [24.02.2024 15:17]
Zwischen Lust und Frust.
Anne Merkel, [24.02.2024 15:29]
Ohje
Anne Merkel, [24.02.2024 15:30]
Was frustriert dich?
Peter Thiel, [24.02.2024 15:35]
Du fehlst mir, vermute ich mal. Und sonst, das ganze seichte Dahingeplätscher im
Valle Gran Rey, Spass bis zum Umfallen, wir vergessen den Rest der Welt, wir
phantasieren uns die Welt schön. Dann noch der Bürokratiekram, Geschäftsbericht,
bin jetzt immerhin schon bei 90 Prozent Erledigung, grad einen Posten von 0,21
Cent in die Tabelle eingepflegt, damit der Finanzbeamte zufrieden ist. Und dann
wollen mir andere Leute einreden, das es doch eine prima Sache ist, dass wir dem
Staat zuarbeiten dürfen und seinen Krieg finanzieren, der nicht mein Krieg ist.
Anne Merkel, [24.02.2024 15:36]
Ich fühle dich, du fehlst mir auch im unmittelbaren Kontakt ✨
Anne Merkel, [24.02.2024 15:38]
Mein Beleg für die Liebe
Ich bin selbstständig seit dem ich denken kann. Viele Jahre war es mir zu
dämlich jeden kleinen Mini-Beleg zu sammeln, zu buchen und zu archivieren. Ich
bin ein Menschen des freien Flusses und kein Korinthenkacker.
Inzwischen bin ich bewusster und sammle sogar die Bons für den Kauf von
einzelnen Briefmarken. Doch buche ich diese Belege nicht um ein paar Cent mehr
in meiner eigenen Tasche zu haben. Ich buche sie für eine neue Welt.
Mehr Belege- weniger Panzer.
Hör niemals auf an deine Vision zu glauben, denn der Glaube an deine Vision
versetzt Berge, aber nur wenn wirklich du an sie glaubst. Wir schöpfen eine Welt
jenseits der Kriegsmittel, jenseits der Steuern und jenseits der
Zettelwirtschaft und in dieser Welt bin ich bedingungslos bereit alles von mir
zu geben.
Mein Beleg ist die Liebe.
Sophie & Wanja und die Seas of Love
Peter Thiel, [24.02.2024 15:42]
Nun, ich muss das buchen, denn wenn ich die 0,21 Euro nicht verbuche, dann
stimmt die Bilanz nicht, es fehlen 0,21 Euro und dann bin ich für den Staat ein
Betrüger, so sieht das aus in dem goldenen Käfig, in dem wir leben. Aber egal,
auch der Frust geht vorbei, gehört wohl zum Leben dazu, auf jeden Zick folgt ein
Zack auf jedes Hoch ein Tief. Kuss, meine Liebe. ich gehe nachher noch ein paar
Schritte hoch ins Tal spazieren hier unten ist heute Karneval, die Musik bummert
schon, furchtbar woran die Leute so Gefallen finden.
Anne Merkel, [24.02.2024 15:44]
Wollen wir 16.00 Uhr zoomen?
Peter Thiel, [24.02.2024 15:45]
😠gerne, richtest du das Meeting ein?
Anne Merkel, [24.02.2024 19:47]
Ich wünsche dir einen wunderschönen Abend mit deinem Neffen und seiner Freundin
Anne Merkel, [24.02.2024 19:47]
Und ich freue mich riesig auf unser Wiedersehen
Anne Merkel, [24.02.2024 19:48]
Herzliche Grüße von Oliver
Peter Thiel, [25.02.2024 23:07]
Liebe Anne, ich wünsch dir eine gute Nacht, nach diesem schönen Abend. Ich gehe
gleich noch mal auf eine Stunde runter zur Gomera-Lounge, heute ist wieder mein
alkohllfreier Tag, Herr Müller wird traurig sein. Aber so ist das. Kuss und
Umarmung. Peter.
Anne Merkel, [26.02.2024 09:41]
Guten Morgen lieber Peter, danke für deine gestrigen Wünsche, ich bin ziemlich
schnell eingeschlafen als ich zu Hause war.
Es waren gestern sehr, sehr viele Frauen da. Männer eher kaum. Naftali, Richard
und eins zwei andere, die ich vom Tanzen her kenne, waren da, mit Richard hatte
ich eine herzliche Umarmung. Heute fühle ich mich ein bisschen gerädert. Auf dem
Heimweg sagte meine innere Stimme, dass noch viele unzählige Tote durch Kriege
geben wird. Ich fühle Ohnmacht und den Wunsch doch irgendetwas dagegen tun zu
können.
Ich wünsche dir einen guten Start in den Tag von Herzen 💕 Anne
Peter Thiel, [26.02.2024 12:11]
Bin wieder da.
Anne Merkel, [26.02.2024 12:18]
Wir können gerne 13.00 Uhr zoomen, wenn du magst. Heute Abend um 18.00 Uhr bin
ich mit Hauke verabredet.
Peter Thiel, [26.02.2024 12:21]
gerne 13 Uhr deutsche Zeit, willst du das Zoom einrichten?
Anne Merkel, [26.02.2024 12:22]
Ja das mache ich sehr gerne
Peter Thiel, [26.02.2024 12:23]
Küsschen.
Anne Merkel, [26.02.2024 12:24]
❤️✨😘
Peter Thiel, [26.02.2024 13:59]
Küsschen, meine Liebe.
Anne Merkel, [26.02.2024 15:23]
Das war ein schöner Austausch mit dir, magst du mir später von deinem Treffen
mit deiner Tochter und deinem Enkel berichten?
Peter Thiel, [26.02.2024 17:11]
Zoomeeting ist vorbei, alles gut geklappt. Bin noch eine Stunde erreichbar, dann
gehe ich nach El Guro.
Anne Merkel, [26.02.2024 17:24]
Hm, das klingt schön.
Ich fahre jetzt in den Prenzlauer Berg und treffe mich mit Hauke, um meine
derzeitigen Ideen zu Moving Circle mit ihm zu besprechen.
Ich wünsche dir einen schönen musikalischen Abend ♬, ich möchte gerne morgen in
Ruhe über deine Begegnung mit deiner Tochter und deinem Enkel sprechen.
Peter Thiel, [26.02.2024 17:25]
Ich freu mich auf morgen. Kuss, Peter.
Anne Merkel, [26.02.2024 17:27]
Ich auch 😘
Anne Merkel, [27.02.2024 16:12]
Hm ich hatte gerade noch ein wichtiges Telefonat mit Jana vom Senioren Service
und es hat länger gedauert als gedacht, tut mir leid
SSL Senioren-Service Lichtenberg UG ✝︎
16.01.2018
Liquidation · Liquidator: Kai Maschmann · Nicht mehr Geschäftsführer: Jana
Schrader · Vertretungsregelung
15.03.2013 als Senioren-Service am Fennpfuhl UG
Eintragung · GF: Jana Schrader · Anschrift · Kapital: 500,00 € ·
Gesellschaftsvertrag · Firmensitz: Berlin · Rechtsform: GmbH · Name:
Senioren-Service am Fennpfuhl UG …
Senioren-Service Am Fennpfuhl gemeinnützige GmbH
18.08.2016 als Senioren-Service Am Fennpfuhl Merkel & Maschmann gemeinnützige
GmbH
Eintragung · GF: Jana Schrader · Anschrift · Kapital: 25.000 € ·
Gesellschaftsvertrag · Firmensitz: Berlin · Rechtsform: GmbH …
https://www.northdata.de/Schrader,+Jana,+Berlin/2ek
Senioren-Service am Fennpfuhl UG, Ungenannte Str. ??, D-10247 Berlin. Firma: Senioren-Service am Fennpfuhl UG; Sitz / Zweigniederlassung: Berlin; Geschäftsanschrift: Ungenannte Str. ??, D-10247 Berlin; Gegenstand: Die Unterstützung, Betreuung und Beratung von Pflege- und Hilfebedürftigen und deren Angehörigen mit dem Ziel der besseren Versorgung, insbesondere von Hilfebedürftigen mit gerontopsychiatrischen Erkrankungen und deren Angehörigen und Bevollmächtigten. Hierzu gehören auch: die Unterstützung bei der Suche nach geeigneten, dem Alter und Krankheitsbild angemessenen Wohnformen, ggf. An- und Weitervermietung von geeigneten Räumlichkeiten und Wohnungen; die Unterstützung bei der Suche nach geeigneten Betreuungspersonen, ggf. die Vermittlung dieser Personen an die Hilfebedürftigen und Beschäftigung dieser Personen im Unternehmen; die Unterstützung bei der Organisation an der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und die Unterstützung in der Mobilität; die Betreuung von Hilfesuchenden zur Verbesserung ihrer Lebensqualität und zur Entlastung der Angehörigen; Beratung der Pflege- und Hilfebedürftigen und deren Angehörigen und Unterstützung bei der Antragstellung für Leistungen aus den Sozialgesetzbüchern. Stamm- bzw. Grundkapital: 500,00 EUR; Vertretungsregelung: Ist ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, wird die Gesellschaft gemeinschaftlich durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen vertreten. Alleinvertretungsbefugnis kann erteilt werden. Geschäftsführer: 1. Schrader, Jana, *??.??.????, Berlin; mit der Befugnis die Gesellschaft allein zu vertreten mit der Befugnis Rechtsgeschäfte mit sich selbst oder als Vertreter Dritter abzuschließen; Rechtsform: Gesellschaft mit beschränkter Haftung; Gesellschaftsvertrag vom: 24.01.2013. https://www.northdata.de/?id=13251063
Anne Merkel, [27.02.2024 22:07]
Ich wünsche dir eine erholsame und entspannte Nacht und davor noch einen schönen
Abend mit Frank ✨🦋❤️
Peter Thiel, [27.02.2024 22:19]
Danke dir auch, ich gehe jetzt runter zur Gomera Lounge, genug gearbeitet. Ich
wünsch dir süße Träume,
Peter Thiel, [28.02.2024 21:18]
Und du bist meine Naschkatze.
Anne Merkel, [28.02.2024 23:20]
Noch 8 mal schlafen 😴.
Leonie ist nach ihrer Ankunft auf dem grünen Sofa in der Küche eingeschlafen.
Nun schläft Niko alleine in meinem großen Bett und ich schlafe jetzt in seinem
bisherigen Bett.
Vorhin haben wir beim Abendessen unsere lustigsten Begegnungen des letzten
halben gemeinsamen Jahres geteilt, die wir zusammen erleben durften.
Ich wünsche dir eine wunderbare Nacht 🌃
Anne Merkel, [29.02.2024 10:58]
Guten Morgen lieber Peter ✨
Peter Thiel, [29.02.2024 11:20]
Guten Morgen, mein Sonnenschein.
Anne Merkel, [29.02.2024 11:48]
😍
Anne Merkel, [29.02.2024 11:50]
Ich fahre heute 14.00 Uhr mit Leonie und Niko zu Liebe tanzen, magst du vorher
noch mit mir zoomen?
Anne Merkel, [01.03.2024 12:26]
Ich freue mich auf unseren Raum
Peter Thiel, [01.03.2024 12:27]
Kuss, meine Liebe.
Anne Merkel, [01.03.2024 14:11]
Michi hat mich angerufen und gefragt, ob wir uns treffen? Ich habe ihr spontan
zugesagt. Ist es für dich ok, wenn wir am Abend zoomen?
Peter Thiel, [01.03.2024 14:24]
O.k.
Anne Merkel, [01.03.2024 14:29]
Wann wäre es dir abends lieb?
Peter Thiel, [01.03.2024 15:34]
Ich folge deinem Vorschlag.
Anne Merkel, [01.03.2024 15:40]
Ich wollte mich gerade mal telefonisch mit dir abstimmen zwecks einer für dich
und mich passenden Zeit.
Anne Merkel, [01.03.2024 15:42]
Leonie ist gerade erst raus, da sie sich kurz bevor sie loswollte noch einen Zeh
in meiner Küche gebrochen hat. Au ah
Anne Merkel, [01.03.2024 15:43]
Ich treffe Michi 16.15 Uhr und mag dann gerne gleich wieder nach Hause.
Anne Merkel, [01.03.2024 15:44]
Passt bei dir 20.00 Uhr oder ist das zu spät?
Anne Merkel, [01.03.2024 15:53]
Nur noch 5x schlafen
02.03.2024
Whats App mit Frank M.
Peter - 15.01.2024: bin 14.30 im Zoommeeting mit Anne, danach könnte ich an die Playa gehen, das wäre dann gegen 15.30 spanische Zeit.
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Anne Merkel [mailto:anne.merkel@gmx.de]
Gesendet: Samstag, 2. März 2024 15:24
An: Peter Thiel
Betreff: Sonne in Berlin
Anne M. lädt Sie zu einem geplanten Zoom-Meeting ein.
Thema: Zoom meeting invitation - Zoom Meeting von Anne M.
Zeit: 2.März 2024 03:30 PM Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, Wien
Beitreten Zoom Meeting
https://us04web.zoom.us/j/76940909335?pwd=5qrALsf8r7FenqdYSkTwCEZ4bofJsy.1
Meeting-ID: 769 4090 9335
Kenncode: 7KT1uZ
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Anne Merkel [mailto:anne.merkel@gmx.de]
Gesendet: Samstag, 2. März 2024 20:23
An: Peter Thiel
Betreff: jberhbvhzfv
Anne M. lädt Sie zu einem geplanten Zoom-Meeting ein.
Thema: Zoom meeting invitation - Zoom Meeting von Anne M.
Zeit: 2.März 2024 08:30 PM Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, Wien
Beitreten Zoom Meeting
https://us04web.zoom.us/j/78425517990?pwd=zTce0cb6uA1ByuG4X0fbF5p7JzV9JI.1
Meeting-ID: 784 2551 7990
Kenncode: 7yY90p
Anne Merkel, [02.03.2024 13:09]
Schön. Ich sortiere mich noch ein bisschen und dann geh ich zu REWE noch etwas
für das Essen für Morgen holen. Morgen kommen ja Thomas, seine Frau und Frank.
Peter Thiel, [02.03.2024 13:16]
Ich frühstücke jetzt. Gerne können wir heute wieder zoomen.
Anne Merkel, [02.03.2024 14:45]
Peter Thiel, [02.03.2024 16:12]
Kuss.
Peter Thiel, [02.03.2024 16:12]
Kuss.
Anne Merkel, [02.03.2024 16:20]
Lieber Herr Klein, ich habe von Schwester Jane einen neuen Termin erhalten mit
der Info, dass Sie mit dabei sein werden.
Momentan nehme ich eine Verunsicherung in unserem Kontakt wahr bzw nehme ich Sie
nicht in diesem wahr. Seit dem letzten Treffen bei Frau Dr. Gießmann.konnte ich mich
bisher nicht mit Ihnen austauschen.
Ist es der Wunsch von Frau Dr. Gießmann, dass Sie wieder dabei sind?
Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende,
Von Herzen Anne Merkel
Anne Merkel, [02.03.2024 16:22]
Ich habe jetzt mal noch mal eine Nachricht an meinen Therapeuten geschickt.
Danke für dein Dasein 😘
Peter Thiel, [02.03.2024 16:23]
Danke für Dein Vertrauen.
Anne Merkel, [02.03.2024 16:25]
Anne Merkel, [02.03.2024 16:26]
Ich vertraue dir mein Herz ♥
Anne Merkel, [02.03.2024 16:44]
Herr Klein hat soeben spontan sich gerufen gefühlt mich anzurufen, haaa ....
Ausatmen.
Peter Thiel, [02.03.2024 16:46]
Peter Thiel, [02.03.2024 16:46]
Das hat vielleicht die Sardine befördert an der ich Grad vorbeigelaufen bin.
(Foto vom Sardinenfest im Valle Gran Rey)
Anne Merkel, [02.03.2024 19:02]
https://open.spotify.com/track/13Fo5bvBmmDDaMGtLlAqB5?si=tcoDwU37SGqzWKwsZ9bKzA
Anne Merkel, [02.03.2024 19:02]
Wir können also gerne zoomen, melde dich wenn du magst
Peter Thiel, [02.03.2024 19:47]
Bin wieder in meiner Wohnung.
Anne Merkel, [02.03.2024 19:49]
Voll was los
Peter Thiel, [02.03.2024 19:50]
Innen wie im Außen. 20.30 Zoom?
Anne Merkel, [02.03.2024 19:50]
Anne Merkel, [02.03.2024 19:50]
Anne Merkel, [02.03.2024 19:51]
Yes
Peter Thiel, [02.03.2024 19:57]
Bist du das mit deinem Sohn?
Anne Merkel, [02.03.2024 20:08]
Das bin ich mit Alice der Tochter von Marion
Peter Thiel, [02.03.2024 20:09]
Interessant.
Anne Merkel, [02.03.2024 21:56]
https://images.app.goo.gl/6hZe8feRZP5fnCaXA
Anne Merkel, [02.03.2024 22:20]
Ich freue mich mit dir in See zu stechen, sagt man das so?
Peter Thiel, [02.03.2024 22:21]
In See zu stechen sagt man wenn man auf das Meer hinausfährt. In Lychen fahren
wir raus auf den See.
Anne Merkel, [02.03.2024 22:21]
Ah ha
Anne Merkel, [02.03.2024 22:43]
Ich schlafe jetzt mit dir an meiner Seite ein, dir einen zauberhaften Abend
Peter Thiel, [02.03.2024 22:44]
Schlaf gut, meine Bootsfrau.
03.03.2024 - telegram
Anne Merkel, [03.03.2024 09:26]
Guten Morgen lieber Peter, ich wünsche dir eine erholsame und besinnliche
Wanderung 🌸🤸♂⛰
Anne Merkel, [03.03.2024 09:27]
Peter Thiel, [03.03.2024 10:47]
Du bist der schöne Blick auf meiner Wanderung. Nach dem Frühstück versuche ich
es mit dem Trampen.
Anne Merkel, [03.03.2024 10:53]
Peter Thiel, [03.03.2024 11:05]
Herausforderung ist wohl der bessere Begriff als "Überforderung". Kuss und
Umarmung.
Anne Merkel, [03.03.2024 11:23]
Herausforderung danke das beruhigt mein System
Peter Thiel, [03.03.2024 11:25]
Anne Merkel, [03.03.2024 11:29]
Wer ist das?
Peter Thiel, [03.03.2024 11:30]
Das ist eine Frau mit einem Bogen, die steht in der kleinen niedersächsischen
Fachwerkstadt Duderstadt, von mir fotografiert.
Anne Merkel, [03.03.2024 12:19]
Sie sieht klar und zielsicher aus
Anne Merkel, [03.03.2024 12:19]
Anne Merkel, [03.03.2024 12:20]
Ich habe Paula geschrieben wegen dieser von mir im Bus vergangenen Tasche. Im
besten Fall sind meine Ketten da drinnen.
Anne Merkel, [03.03.2024 12:21]
Paula wäre bereit sich am Tag deiner Abreise vllt am Hafen zu treffen.
Anne Merkel, [03.03.2024 10:53]
Peter Thiel, [03.03.2024 11:05]
Herausforderung ist wohl der bessere Begriff als "Überforderung". Kuss und
Umarmung.
Anne Merkel, [03.03.2024 11:23]
Herausforderung danke das beruhigt mein System
Peter Thiel, [03.03.2024 11:25]
Anne Merkel, [03.03.2024 11:29]
Wer ist das?
Peter Thiel, [03.03.2024 11:30]
Das ist eine Frau mit einem Bogen, die steht in der kleinen niedersächsischen
Fachwerkstadt Duderstadt, von mir fotografiert.
Anne Merkel, [03.03.2024 12:19]
Sie sieht klar und zielsicher aus
Peter Thiel, [03.03.2024 13:53]
Liebe Anne, ich habe meinem Freund Steffen deine Nummer gegeben, .... Ich
wandere jetzt weiter.
Anne Merkel, [03.03.2024 14:14]
Das kann er sehr gerne machen
Anne Merkel, [03.03.2024 14:14]
Ich freue mich über deine Fotos
Anne Merkel, [03.03.2024 14:14]
So bin ich immer ein bisschen bei dir
Peter Thiel, [03.03.2024 18:43]
Bin wieder zu Hause in meinem Studio.
Anne Merkel, [03.03.2024 21:50]
Thomas, Antje und Frank sind nun gegangen
Anne Merkel, [03.03.2024 21:51]
Wie war deine Wanderung
Thomas, seine Frau Antje und Frank (der Landschaftsgärtner) waren Abends bei Anne in ihrer Wohnung in Alt-Hohenschönhausen zum gemeinsamen Kaninchenessen eingeladen. Anne hat Thomas und Frank auf Gomera getroffen, Thomas arbeitet als Berufsbetreuer, Frank als Landschaftsgärtner.
Anne kennt Thomas aus der Zeit ihres Studiums an der Alice-Salomon Hochschule in Berlin. MIt ihm will sie ausloten, ob er gegebenfalls als Betreuer für sie tätig werden kann.
Zwei Tage später wollte sich Anne noch mal mit Thomas treffen, um die Frage einer rechtlichen Betreuung zu erörtern.
----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Thomas ... [mailto:...@web.de]
Gesendet: Montag, 13. Mai 2024 14:26
An: Peter Thiel
Betreff: Re: Anne
Hallo Peter,
leider gar nichts, weil sie den Termin abgesagt hat. Anne hatte Frank, meine
Frau und mich nämlich zum Essen eingeladen. Da hatten wir vereinbart, dass wir
uns am Dienstag (den 5. März) treffen und dann konnte sie dann unerwartet nicht.
Anschließend hat sie sich nicht mehr gemeldet ....
Ich selber hätte zu dieser Zeit keine Veranlassung gesehen, dass Anne sich um eine rechtliche Betreuung kümmert, sie war ja voll handlungsfähig und einen worst case konnte ich mir auf Grund fehlender persönlicher Vorerfahrungen nicht vorstellen.
Anne hat mich diesbezüglich auch nicht über ihre Gefährdungslage aufgeklärt, vielleicht wollte sie mich nicht abschrecken, aber das wäre gar nicht der Fall gewesen.
04.03.2024
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Anne Merkel [mailto:anne.merkel@gmx.de]
Gesendet: Montag, 4. März 2024 14:54
An: Peter Thiel
Betreff: na da
Anne M. lädt Sie zu einem geplanten Zoom-Meeting ein.
Thema: Zoom meeting invitation - Zoom Meeting von Anne M.
Zeit: 4.März 2024 03:00 PM Amsterdam, Berlin, Rom, Stockholm, Wien
Beitreten Zoom Meeting
https://us04web.zoom.us/j/74757275644?pwd=cLetcJj6R0STm1TyedVrItU7AS7c5I.1
Meeting-ID: 747 5727 5644
Kenncode: 1fekwK
05.03.2024
Whats App mit Frank M.
Frank - 11.58 Uhr: Martin schrieb mir gerade: Ja Grüße ihn er soll sich nicht anketten lassen bei der Anne und ich bräuchte noch den Arbeitsvertrag für Lörrach
Peter - 12.51 Uhr: sprechen wir heute nachmittag an der Playe drüber. Wer ist Martin.
Frank - 12.57 Uhr: Der grauhaarige Schlaks, mit dem du in der Zumeria gesprochen hast
07.03.2024
Rückflug von Peter von Teneriffa nach Berlin BER.
Anne holt mich am Flughafen Schönefeld ab, zufällig landet kurz zuvor noch ein Bekannter von ihr, der gerade von einem Trip aus Südostassien kommt, Anne und der Bekannte warten auf den Gängen des Airports auf mich.
Wir fahren zu dritt mit ihrem Auto - einem schwarzen Van - zu ihrer Wohnung nach Alt-Hohenschönhausen, unterwegs setzt Anne den Bekannten in Höhe Stralauer Allee / Dannecker Straße ab.
Anne hat eine schöne Wohnung. in der ehemaligen Zuckerwarenfabrik in der Konrad-Wolf-Straße im Berliner Bezirk Lichtenberg.
Zuckerwarenfabrik (Berlin)
Die ehemalige Zuckerwarenfabrik in der Konrad-Wolf-Straße im Berliner Bezirk
Lichtenberg ist ein denkmalgeschütztes Fabrikgebäude vom Anfang des 20.
Jahrhunderts. Nach der Wende und der Stilllegung der Produktion wurde sie an
einen Investor verkauft, der den Backsteinkomplex unter Beachtung von
Denkmalschutzauflagen zum Wohnhaus umbauen ließ.
...
Im Jahr 2009 kauften die Projektentwickler Arndt Ulrich und Lutz Lakomski, die in diesem Fall selbst als Investoren auftraten und mit der Berliner Moritz Gruppe einen weiteren Projektentwickler beauftragten, das Gelände für rund drei Millionen Euro aus Eigenkapital.[5][6] Sie ließen unter der Leitung der eigens gegründeten Gesellschaft Wohnen in der ehemaligen Zuckerwarenfabrik Berlin GmbH zwischen Oktober 2010 und 2011 in das historische Fabrikgebäudes 70 hochpreisige Geschosswohnungen für Kapitalanleger und Selbstnutzer einrichten, die Grundflächen zwischen 41 und 135 Quadratmeter aufweisen.[7]
https://de.wikipedia.org/wiki/Zuckerwarenfabrik_(Berlin)
Wie ich am 16.05.2024 von Mathias erfahre, waren einige Nachbarn über Anne mit ihren "Auffälligkeiten" nicht sehr erfreut, in der NS-Zeit hätten diese Nachbarn wohl dafür gesorgt, dass man Anne dauerhaft in der "Klapse" eingesperrt und dann ermordet hätte.
Bis heute schwingt das in unserer Gesellschaft nach.
Zum Glück ist Mathias sehr standfest und hat Anne unterstützt, so ist bei Anne auch Vertrauen gewachsen und sie hat Mathias ihren Wohnungsschlüssel anvertraut, den hatte er auch, als die Polizei am Montag oder Dienstag nach Annes Tod in ihre Wohnung wollte.
Anne hat das öfteren ihre Wohnung verlassen, ohne den Schlüssel mitzunehmen, dann hatte sie natürlich Probleme wieder in ihre Wohnung zu kommen.
Einmal wollte Anne von der unter ihr gelegenen Soutterainwohnung in ihre drei vier Meter höher liegende Wohnung klettern, dazu baute sie sich aus irgendwelchen Krempel der in der Nähe lag so eine Art Kletterhilfe, die natürlich nicht ausreichte, ihre Wohnung zu erreichen.
Wieso hatte Anne in dieser Zeit keine persönliche professionelle Hilfe, misstraute sie den staatlich finanzierten Betreuungsdiensten?
Einmal hat Anne den Schlüsseldienst gerufen, der wollte Anne 260 Euro abzocken, Mathias hat Anne geholfen und dem Schlüsselheini gezeigt, wo der Weg zur Straße ist. Mathias ist ein prima Kerl, so habe ich ihn erlebt, kann aber - wenn notwendig - windige Typen in die Schranken weisen.
Mathias ist auch sehr kritisch gegenüber dem pharmazeutisch-industriellen Komplex, der das sogenannte deutsche Gesundheitssystem umklammert, wie eine Würgeschlange die Antilope, von Psychoparmaka hält Mathias nichts.
Im Gegensatz zu Mathias glaubt Michi - in dieser Zeit wohl die engste Freundin von Anne - an die Nützlichkeit von Psychopharmaka.
Psychopharmaka sollen einen Suizid verhindern, so ein weit verbreiteter Glaube.
Michi muss doch aber gewusst haben, dass Anne sich zu Silvester 2023 eine Überdosis Tavor® eingenommen hatte, also ganz das Gegenteil einer Suizidprophylaxe.
Vermutlich hat Michi Anne auch geraten in die Klinik Hedwigshöhe zu gehen, anstatt bei mir anzurufen und zu besprechen, was für Anne gutes alternativ zu einer Klinikunterbringung getan werden kann.
Michi muss doch von Anne gewusst haben, dass ich in den letzten Wochen eine wichtige Rolle für Anne spielte, warum hat sich Michi dann nicht mit mir in Verbindung gesetzt?
Auf welchen Weg sollte denn eine Klinik den Suizid einer Patientin verhindern könnten, wenn nicht durch Einsperren, für alles andere, was wirklich und nachhaltig nützen würde, sind doch die an Fallpauschalen hängenden Kliniken gar nicht programmiert.
Das halbe Land ist von der Nützlichkeit von Psychopharmaka überzeugt, das sogenannte Bundesgesundheitsministerium, eine Außenstelle der Pharmaindustrie und des medizinisch-industriellen Komlexes.
Ist ja auch viel einfacher Patienten mit Medikamenten vollzustopfen, als mit ihnen ernsthaft an ihren Konflikten und Traumatas zu arbeiten, womöglich werden die Patienten dann auch noch - so wie Anne - aufsässig, wenn sie sich von Staats wegen nicht mehr betäuben lassen.
Am 17.03.2024 ging Anne in die Klinik Hedwigshöhe, vermutlich hatte sie dort - bei allem subjektiven Bemühen der dort arbeitenden Fachkräfte - keine solche Betreuung, wie sie gebraucht hätte, um nicht eine Woche später in den Tod zu stürzen.
08.03.2024
Freitag, Frauentag, in Berlin Feiertag, auch die Männer dürfen feiern, aber nur wenn sie angestellt sind, so will es die altbackene Berliner Linkspartei, die den Frauentag als gesetzlichen Feiertag in Berlin durchgesetzt hat.
Vor dem Haus von Anne, einer ehemaligen Großbäckerei in Hohenschönhausen befindet sich das Sportforum, zu DDR-Zeiten ein Zentrum für Nachwuchssportler im Leistungssport.
Gemeinsames Aufstehen, frühstücken.
Um die Mittageszeit gemeinsamer Spaziergang um den Obersee in Hohenschönhausen.
Anne und Peter am 08.03.2024,
Berlin Alt-Hohenschönhausen, Obersee
Nach dem Spaziergang Kuchen geholt, beim Konditor in der Konrad-Wolf-Straße.
Auch wenn mir Anne viel erzählt - jetzt im Rückblick nach ihrem Tod - sehe ich, dass mir vieles zum Verständnis fehlt. Wenn ich heute noch mal mit ihr darüber reden könnte, würde ich mit ihr eine Exceltabelle anlegen und die relevant erscheinenden Ereignisse - so weit sie nicht vergessen oder verdrängt sind - in chronologischer Reihenenfolge aufschreiben.
Anne erzählt mir von Robert, mit dem sie wohl mal eine Beziehung und den sie als Mitarbeiter in die HU-MA geholt hatte.
Sie ließ ihn auf einem gemeinsamen Spaziergang an der Spree einfach stehen und beendete die Beziehung von jetzt auf gleich, ich habe vergessen, was sie mir als Motiv angab. Es muss eine für Anne schwer überbrückbare Differenz gewesen sein, sonst beendet man nicht abrupt eine Beziehung und lässt den anderen einfach stehen.
Anne erzählt mir, dass es einige wenige "Aufgewachte" gibt, also Menschen, die sich - so verstehe ich das - aus den Niederungen des menschlichen Daseins an das Licht vorgearbeitet haben. Zu diesen "Aufgewachten" zählt sie wohl auch Christian Meyer, der in Berliner Spiriszene einen gewissen Ruf hat.
Nun ja, irgendwie brauchen viele Menschen immer jemanden, an dem sie aufblicken können, für die einen mit Angststörung heißt der Karl Lauterbach und für die anderen mit einer anderen Angststörung Christian Meyer.
Ich brauche keine Halbgötter, ich bin selber einer. Jeder Mensch sollte ein Halbgott sein, dann wäre diese Erde konfliktfähiger und friedlicher.
Christian Meyer
5.April.2022
Wenn die inneren
Zwänge aufhören, dann hören auch die Konzepte auf, die Einschränkungen und die
Erwartungen. Dann bin ich frei.
Aufwachen braucht das Verliebtsein und die Besessenheit von Freiheit.
Aufwachen braucht das Verliebtsein und die Besessenheit von Freiheit. Du bist herzlich eingeladen, diesem Thema im kommenden Online-Retreat bei dir zuhause Zeit und Raum zu schenken.
https://www.facebook.com/anne.merkel.12/
12. August 2022
Je mehr die Gefühle ausgefühlt sind, desto mehr kommt die schließlich getroffene Entscheidung aus der Stille.
https://www.facebook.com/profile.php?id=100082618404192
Monatliches
Online-Treffen - Heilung von Depression und Manie
Christian Meyer
Diese Treffen richtet sich an die Menschen, die bereits an dem
Einführungs-Online-Seminar im Februar teilgenommen haben und sich für die
Teilnahme an dem Gesamt-Projekt interessieren. An dieser Stelle informieren wir
euch über die monatlichen Termine, die bis auf die Sommer-Pause (Juli/August) 1
x im Monat an einem Mittwoch-Abend von 19:30-21:30 Uhr online über Zoom
stattfinden.
Bei diesem Treffen kommen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Christian zu
einem Austausch zusammen: Wie läuft es mit den Übungen? Informationen und
Erfahrungen zu Bewusstheitsgruppen und Partnerarbeit. Wo braucht jemand
individuell besondere Unterstützung?
...
Das ganze Projekt sollte mit so wenig Kosten wie möglich verbunden sein. Übungen, Partnerübungen sind kostenfrei, Bewusstheitsgruppen haben sehr niedrige Gebühren; das 3-monatige Gesundheitstraining (zwölf Abende) wird von Krankenkassen unterstützt, die ca. 50 % des Teilnahmebetrages kann den einzelnen Teilnehmer/innen erstattet werden. Für das monatliche Treffen gibt es eine erschwingliche Gebühr, vielleicht auf Spendenbasis. So dass das viertägige Seminar zu den Grundlagen der einzige größere finanzielle Aufwand wäre.
...
Annes Absturz und Sturz in den Tod konnten solche Plattheiten von Christian Meyer an seine gläubige Gemeinde nicht verhindern. Aber auch dafür wird sich eine "psychologische" Erklärung finden. Irgendwas passt immer.
Das Heilsverkündung von Christian Meyer "Heilung von Depression und Manie" wurde bei Anne nicht eingelöst.
Anne spricht mit mir über Christian Meyer, der so eine Art Halbgott in der Berliner Spiri-Szene zu sein scheint.
Anne zeigt mir auf Youtube in einem Abokanal von Christian ein Video mit ihm, das reisst mich wahrlich nicht vom Hocker, wird Zeit, denke ich, dass sie sich von ihm löst. Sie ist doch auf einem guten Weg, da braucht es keinen Guru.
Und tatsächlich ist Anne mir dankbar, als ich ihr am Vormittag empfehle, eine private Bitte um eine Dienstleistung von Christian abzulehnen, sie schickt ihm in meiner Anwesenheit eine kurze Nachricht, dass sie seiner Bitte um Erdledigung einer Dienstleistung nicht nachkommen wird.
Später, nach ihrem Tod lese ich in ihrer "Auseinandersetzung mit meiner Lebensgeschichte":
Bei dem Treffen mit Christian Meyer am
12/11/2018 unterstützt er
mich beim Einsortieren vergangener Erfahrungen. Ich nehme wahr,
was für ein unverständliches und unsortiertes Wirrwarr in mir
ist. Er lässt mich meine Augen schließen und ich komme zur Ruhe.
Auf seine Frage, was nimmst du im Augenblick wahr, antworte ich,
„Ich fühle mich allein.“ Ich bin es nicht und doch ist dieses Gefühl
so präsent wie eh und je. Er empfiehlt mir, das Buch von
Stavros Mentzos „Depression und Manie“ zu lesen. Begeistert bin
ich darüber nicht, dennoch nehme ich es mit nach Hause. Der Versuch
es zu lesen scheitert.
Bei einem erneuten Treffen am 10/12/2018 fragt er mich, nach dem
Buch. Ich sage ihm, dass ich es nicht gelesen habe. Er fragt
mich, ob es aufgrund der Fachtermini zu schwierig für mich ist.
Ich verneine. Woran liegt es dann? Ich sage ihm, dass ich seit
Jahren versuche, mich von dem Psychisch-Kranksein zu lösen und
dass ich dieses Buch deshalb nicht lesen mag. Am Ende des Gesprächs
sagt er, dass er glaubt, dass mir gerade das Buch dabei
helfen kann. Mir ist es nicht möglich, seinem Rat nicht zu folgen.
Ich vertraue ihm als Lehrer und glaube, dass er durchaus
weiß, was hilfreich für mich ist. Dieses Vertrauen möchte ich
nicht in Frage stellen. Noch schaue ich ihn nachdenklich an.
„Lies das Buch und schreibe auf, womit du nicht einverstanden
bist, was du aus eigener Erfahrung anders siehst.“ Mit dem Buch
im Gepäck fahre ich nach Hause.
Intensive Gespräche mit Anne über ihre bewegte, teils traumatische Vergangenheit (Zwangsbehandlung in der Psychiatrie), wobei ich mich zu diesem Zeitpunkt in falscher Sicherheit wiege, das wäre Vergangenheit und jetzt sind wir in der guten Gegenwart mit ihren vielen Optionen, das Leben neu und gut zu gestalten, bin halt ein unverbesserlicher Optimist, auf jeden Zick folgt ein Zack so eine meiner küchenpsychologischen Weisheiten. Leider wusste ich zu wenig um die lebensgeschichtlich bedingte Labilität von Anne, die beim Erscheinen bestimmter Trigger das Angstkarussel wieder in Gang setzen konnten.
Anne erzählt mir, dass sie im Frühjahr 2022 in der Coronazeit in einer offenbar manischen Phase gemeinsam mit N... "die Welt retten" wollte.
Vor Annes Haus liegt die Konrad-Wolf-Straße eine auch von Straßenbahnen befahren Straße. Wir sitzen auf dem Sofa in der Wohnküche, Anne sitzt am geöffneten Fenster und raucht, ich trinke Kaffee. Die totale Harmonie, Anne denkt nach und erzählt mir, dass die Straßenbahnen und deren aufgedruckte Werbesprüchen, die vor Annes Haus scheinbar harmlos von rechts nach links und von links nach rechts fahren, sie beunruhigt haben. Wie ich nach Annes Tod erst später in vollem Umfang erfahre, sah Anne in diesen Werbesprüchen chiffrierte Bootschaften an sie. Mit meinem heutigen Wissen hätte ich mich natürlich dem Thema angeommen und sie gefragt, was ihrer Meinung nach denn für Botschaften an sie ausgestrahlt würden. Vermutlich hätte sie darauf nicht konkret darauf antworten können, man kann davon ausgehen, dass sie aus ihrem eigenen bedrängten Ich. auf die Werbebotschaften der Straßenbahnen projiziert hat.
In Annes manischer Phase fällt wohl auch die nicht so gut gelungene Luftballonaktion vor der Hu-Ma am Fennpfuhl, schlechtes Wetter verhinderte den Aufstieg von 300 mit Helium gefüllten Luftballons. Davon habe ich erst nach Annes Tod erfahren. Anne löste dann in der Hu-Ma auch noch den Feueralarm aus, auf der symbolischen Ebene die richtige Handlung, denn es war Zeit dafür die rot-grün-schwarze Coronadiktatur zu stoppen.
Warum startete Anne ihre Luftballonaktion aber gerade am Betriebssitz der HU-MA und bezog die dortigen Mitarbeiter in die Aktion mit ein, sie hätte ja ebenso gut auch am Alexanderplatz 300 Luftballons in die Luft steigen lassen können. Dann noch der in der HU-MA von ihr ausgelöste Feueralarm. Man kann nicht nicht kommunizieren, sagt Paul Watzlawick. Wollte Anne ihrem Mitinhaber der Firma auf diese Weise etwas sagen?
Wo viele andere sich weggeduckt haben und sich der schwarz-rot-grünen Coronadiktatur unter Angela Merkel, Olaf Scholz, Jens Spahn, Christian Drosten und Lothar Wieler gbeugt habe, da ist Anne in den Widerstand gegangen, Freiheit war ihr wichtiger als der staatlich angeordnete gesellschaftliche Tod.
Anne erzählt mir auch, dass sie vor einiger Zeit - ich weiß nicht wann - mit einem Typen, den Namen nennt sie mir nicht, Bondage gemacht hat. Anne war in der Opfer- und Ohnmachtsrolle, also (kunstvoll) gefesselt), als ob das einen Unterschied machen würde, ob man "kunstvoll" gefesselt ist´oder in einer Psychoklinik durch Lederriemen an ein Bett. Anne meinte, sie wollte in diesem Bondageerlebnis noch einmal ihre Ohnmacht nachspüren. Nur leider ist Bondage mit Typen wie dem Mann, die ihre sadistischen Anteile und ihren Machtanspruch inszenieren wollen, keine Therapie, sondern Retraumatisierung und schwerer emotionaler und womöglich sogar sexueller Missbrauch.
Bei suizidal gefährdeten Menschen wie Anne ist das aber nicht nur schwerer emotionaler und womöglich sogar sexueller Missbrauch, sondern hochgefährlich.
Ich frage Anne, was in der Bondagesession konkret passiert ist, darauf gibt sie mir keine Antwort.
Wer war der Sadist, der Anne im scheinbar harmlosen Bondage misshandelt hat?
Ich gehe davon aus, dass es einer aus ihrer Comunity war. Den Namen kenne ich.
7. Fixierungen von
Initiative und Wut, Sado-Masochismus
Vernichten, Zerstören, Initiative und Wut sind Funktionen guten Kontakts,
notwendig für Unterhalt, Lust und Sicherheit eines jeden Organismus in einem
schwierigen Umfeld. Wir haben gesehen, daß sie in verschiedenen Kombinationen
auftreten und meist mit Lust verbunden sind. ...
Auch ist die feindselige Aggression oft genau dort rational, wo sie als neurotisch gilt; zum Beispiel wird Feindschaft (des Klienten - Anmerkung P. Thiel) vielleicht nicht deshalb gegen einen Therapeuten gekehrt, weil er eine `Vaterfigur` wäre, sondern weil er `schon wieder einer` ist, der einem unassimilierbare Deutungen aufzwingt und einen ins Unrecht setzt.
...
Allgemein ist das Selbst (wie wir ausführlicher im nächsten Kapitel sehen werden), wenn ein Verlangen verdrängt und habituell außerhalb des Gewahrseins gehalten wird, auf Feindschaft gegen sich selber fixiert. Sofern diese Feindschaft nach innen gekehrt bleibt, haben wir es mit einem wohlerzogenen Masochismus zu tun; sofern sie ein Abbild des Selbst in der Umwelt findet, ist sie fixierter Sadismus. Die Lust des Sadismus ist die Steigerung des Verlangens im Ablassen vom Selbst; Schlagen, Zustechen und so weiter sind die Formen, in denen der Sadist sein Objekt lustvoll berührt. Und das Objekt wird geliebt, weil es wie das eigene unterdrückte Selbst ist.
...
Beim Masochismus werden die
Triebregungen ausgreifender und erhöhen die Spannung, und entsprechend straffer
wird die Hemmung; das Verlangen nach der Abfuhr wird neurotisch interpretiert
als der Wunsch, es gemacht zu bekommen, vergewaltigt, zerbrochen, angestochen zu
werden, um den inneren Druck loszuwerden. Der Masochist liebt den brutalen
Geliebten, der die ersehnte Befriedigung gewährt und doch mit dem eigenen
selbstbestrafenden Selbst identifiziert wird.
Frederick S. Perls; Paul
Goodman; Ralph F. Hefferline: “Gestalttherapie. Grundlagen“, dtv, 1979, S.
136/137
Aber - rückblickend - Anne war auf einem guten Weg, er hätte weiterführen können, der Tod vor der Zeit - auch bei schwerem Lebensschicksal - ist kein Naturgesetz.
Viktor Frankl: … trotzdem Ja zum Leben sagen. Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager.
Nur Anne ist kein Viktor Frankl und auch kein Peter Thiel, sondern eher die Frau in Frankl Buch, die im KZ vor seinen Augen stirbt, ohne dass er ihr helfen kann.
2023: Anne erklärt gegenüber einer Freundin, dass sie in die Schweiz will, wo sogenannte "Sterbehilfe" angeboten wird. Anne dachte also darüber nach, wie sie sich mit fremder "Hilfe" töten kann. (10.04.2024)
Ich nehme an, dass Anne zu dieser Zeit in einer depressiven Phase war. Ich vermute, dass das am 24.03.2024, am Tag ihres Sprunges in den Tod anders war, da löste sich die Depression auf in eine Entschlossenheit, in den Wunsch, ein Signal zu setzen. (20.04.2024)
Womöglich habe ich ihr am Vorabend ihres Todes den Abschied erleichtert, in dem ich ihr per telegram das nachdenkliche Lied "Just" von David Lang zuschickte.
Peter Thiel, [23.03.2024 20:16]
Liebe Anne, ich würde mich freuen, wenn du mich noch heute Abend voll heulen und
volljammern würdest.
Anne Merkel, [23.03.2024 20:38]
Ich schaffe es nicht. Es tut mir leid.
20.44 Uhr: ich sende an Anne das Lied
David Lang – Just (After
Song of Songs)
Just your mouth
Just your love
Just your anointing oils
Just your name
Just your chambers
Just your love
And my mother's sons
And my own vineyard
And my soul
...
Peter Thiel, [23.03.2024 20:44]
Alles o.k. Ich bin an deiner Seite, so oder so.
Womöglich hat ihr meine bedingungslose Bereitschaft, ihre Entscheidung so zu akzeptieren, wie sie sich entscheidet, geholfen, am nächsten Tag ohne Angst in den Tod zu gehen:
Alles o.k. Ich bin an deiner Seite, so oder so.
Ich erfahre erst am 31.03.2024, dass Anne große Menschenansammlungen stark beunruhigen, daher dann sicher auch ihr späterer Vorschlag, dass sie mir mit dem Auto in den Schwarzwald nachkommen wird und nicht mit der Bahn. Leider hat sie mir íhre Motivation nur zur Hälfte erklärt, dass sie gerne mit ihrem Auto fährt, aber verschwiegen, dass sie nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährt, weil sie da Angst bekommt.
Bei aller Offenheit von Anne, über ihre Verletzlichkeit und Krisen spricht sie nur in Bezug auf die Vergangenheit, nicht auf die Gegenwart, was sie da gefährden und wie man handeln könnte. So fehlt die Hälfte des Ganzen, was letztlich wohl auch zu dem tragischen Ende beigetragen hat, da ich weder emotional noch kognitiv auf den Eintritt eines Ernstfalles vorbereitet war.
Dabei hat sie mich erlebt, dass ich ihr gegenüber völlig tolerant war, aber die alten Misstrauensängste aus ihrer Vergangenheit wirkten nach. Gut möglich, dass sie sich in ihrer Lebensgeschichte Menschen vertrauensvoll geöffnet hat und dieses Vertrauen dann missbraucht wurde, da wird man vorsichtig, damit das einem nicht noch mal passiert. Vielleicht hat sie in ihrer Vergangenheit auch zu viele "gut gemeinte" Vor-Schläge bekommen, was sie tun und lassen soll. Kommen solche Vor-schläge zu intensiv, kann sich ein sensibler Mensch dagegen nicht abgrenzen.
Mit Uwe Klein, Psychoanalytischer Familienberater / Familientherapeut (BvPPF), hatte Anne vor ein paar Tagen ein Gespräch, wie sie mir erzählt. Sie kennt ihn aus ihrem beruflichen Umfeld. Herr Klein und Anne verabreden sich ein oder mehrmals zu einem Spaziergang, offenbar in der Absicht, dass Anne Unterstützung von Herrn Klein. erfährt. Anne muss dafür nicht bezahlen, obwohl das finanziell kein Problem für sie wäre.
So richtig zufrieden schien Anne von den Gesprächen mit Uwe Klein nicht zu sein. Was fehlte ihr?
Anne hat für nächste Woche einen Kennenlerntermin mit einem Psychotherapeuten vereinbart, von ihm erhofft sie sich ebenfalls Hilfe. Sie hat auch recht schnell einen Termin bekommen, üblich sind ja ansonsten monatelange Wartezeiten. Mit den Psychos, mit den sie die letzte Zeit so Kontakt hatte, ging es offenbar nicht wirklich voran, auch mit ihrer Psychiaterin, Frau Dr. G, bei der sie dann und wann einen Termin hat und Tabletten verschrieben bekommt, ist sie nicht zufrieden. Irgend etwas fehlt.
Außerdem hat Anne einen Termin mit Kai Maschmann von der HU-MA vereinbart, Frank Breyer ein Bekannter von Anne soll daran teilnehmen, angedacht ist von Anne, dass Frank Breyer in der Firma Aufgaben von ihr übernehme könnte, bzw. in die Moving Circle GmbH, in der sie Mitgesellschafterin war, integriert werden könnte.
Anne-Dore Merkel
Aktiv
Berlin
54 Jahre
Letzte Meldung: 02.12.2021
...
Moving Circles HU-MA
Unternehmensberatung GmbH
Geschäftsführerin
Seit 01.12.2021 - heute
...
https://www.companyhouse.de/p/Anne-Dore-Merkel-Tz1-8bShqLuJcpnV4p41MEh9Wmo
Hätte Anne mich doch nur mit zu diesem Termin mitgenommen und überhaupt darum gebeten, dass ich in der Folgewoche, wo zwei für sie wichtige Termina anstanden mit dabei zu sein oder doch wenigstens jeden Tag telefonischen Kontakt zu halten und sich auszutauschen. Das hätte den Verlauf wenden können.
09.03.2024
Sonnabend
Frühstück
Anne wird von einem Bekannten besucht, den sie möglicherweise aus ihrer telegram Gruppe peace - love - health kennt. Der will ihr in einer privaten Notsituation einen krummen Deal vorschlagen, bei dem Anne in keiner Weise einen Gewinn hätte, sondern nur das Risiko tragen würde bei einem Aufflug der unerlaubten Handlung in schwere Turbulenzen zu kommen. Strenge genommen ist es kein Deal, denn es gibt keinen erkennbaren Nutzen für Anne.
Der Bekannte war offenbar auch einige Zeit in der Community, zu der sich Anne zugehörig fühlt, hat sich davon aber offenbar entfernt, er spricht von der "Blase", zu der er sich jetzt nicht mehr zugehörig fühlt. Er kann aus irgendwelchen Gründen nicht mehr in der Wohnung wohne, in der er vermutlich zur Untermiete wohnte. Seine Idee: Anne nimmt ihn offiziell als Untermieter mit Untermietvertrag auf, das könnte sie machen, da sie ja eine Eigentumswohnung hat. Das Jobcenter überweist ihm die im Untermietvertrag offiziell genannte "Miete, die er in Wirklichkeit aber nicht an Anne bezahlt. Mit dem Geld, das er auf diese Weise bekommt, finanziert er die Untermiete eines Hauses im Norden von Berlin, dessen Besitzer wohl für einige Zeit im Ausland (Südamerika?) ist.
Ich hätte den Typen schon nach 10 Minuten verabschiedet oder gefragt, wie er sein Leben ohne Fliickschusterei auf die Reihe bekommen will - an einer Stelle am Anfang habe ich ihn auch gefragt, wie er sich sein Leben so vorstellt, aber außer Traumtänzerei ist ihm da nichts eingefallen, er hofft wohl auf den Verkauf eines Hauses seiner Mutter, das mal irgendwann verkauft werden soll. Anne will ihn wohl nicht vor den Kopf stoßen und verschwendet bald eine Stunde damit, den Typen irgendwie zufriedenzustellen, ohne sich für ihn flach zu legen. Der Typ verschwindet dann endlich, sicher weil ich auch als "Wachhund" mit im Zimmer saß und er meine zunehmende Ablehnung spürte.
Das war sicher eines der zentralen Probleme von Anne, sich in bestimmten, ihr nicht gut tuenden Situationen nicht ausreichend abgrenzen zu können. Sie wollte geliebt werden, ihre inneren Grenzen, müssen erheblich geschädigt worden sein und der Neu- und Wiederaufbau war - nach meinem heutigen Gefühl erst bei 20 Prozent der notwendigen Sollgröße angekommemn. Anne war aber auf einem guten Weg, nur habe ich die Risiken ihrer Gefährdung völlig unterschätzt.
Anne zeigt mir, in welchem Schubfach ihre wichtigen privaten und geschäftlichen Unterlagen sind, grad als ob sie sagen wollte, schau mal, wenn ich mal dazu nicht in der Lage bin, mich um meine Sachen zu kümmern, dann weisst Du, hier liegen die wichtigsten Unterlagen.
Anne tauscht sich mit mir darüber aus, wie es mit der HU-MA Pflege GmbH weitergehen könnte, wo sie mit 30 Prozent Gesellschafterin ist.
Sie überlegt ihre Anteile, die sie auf einen Wert von 300.000 € schätzt, an die Mitarbeiter zu verkaufen, die dann auf diese Weise eine Mitbesitzerrolle übernehmen würden. An Kai Maschmann will sie diese Anteile offenbar nicht verkaufen, sie hat sicher gut Gründe dafür.
Anne sucht nach einem guten Weg, das Kapitel HU-MA für sich gut abzuschließen, selber will sie dort wohl nicht wieder aktiv tätig werden. Heute vermute ich, dass die Beziehung zwischen ihr und ihrem Mitgesellschafter nachhaltig zerrüttet war.
Ihr Mitgesellschafter, der 70 Prozent der Firma besitzt, hat sich in der Coronazeit staatskonform verhalten, so Anne.
Anne hat - zu Recht - gegen den staatlIchen Coronawahn rebelliert, das hat die Vertrauensbasis zwischen den beiden beschädigt; wie sie mir gegenüber sagte.
Ohne eine Vertrauensbasis ist nun mal keine kollegiale Zusammearbeit möglich, dann bleib nur noch die Trennung oder der Tod.
In vorhergehenden Krisen von Anne gab es ungelöste berufliche Konflikte, die bei Anne eine Überforderung und anschließend "realtive Depressionen" auslöste.
Aus Annes 10-seitigem Bericht "Die Auseinandersetzung mit meiner Lebensgeschichte"
Auslöser und Erleben der manisch-depressiven Psychosen
Alter Dauer Auslöser Erleben
33. Lebensjahr
03.06. -
25.09.2003
(17 Wochen)
Qualitätsbeauftragte
bei Vitanas, Ablehnung
der Aktenfälschung
wegen anstehender
MdK-Prüfung
reaktive schwere Depression
mit Suizidversuch im Anschluss
manische Psychose
mit Erleben Teil eines medizinischen
Versuchs zu
sein
....
39. Lebensjahr
24.02. -
06.03.2009
(2 Wochen)
Lianes Entscheidung
mir die komplette
Verantwortung für ihr
Unternehmen zu übergeben,
der 70. Geburtstag
meines Vaters,
reaktive Depression
In einer "manischen" Phase in der Vergangenheit wurde Anne wohl der Zugang zu den Geschäftskonten oder ähnlichem der HU_Ma gesperrt. Ich frage mich allerdings auch, ob Anne nicht auch einigen Grund für ihre "manischen" Aktionen gehabt haben könnte.
Am Nachmittag fahren wir mit Annes Auto nach Tempelhof zur Meditanzion. Klingt ein wenig ungewöhnlich der Name. Ungewöhnliches, noch dazu wenn es mir von Anne nahegebracht wird, find ich interessant. Langeweile gibt es in diesem Land schon genug, man muss sich ja nur mal eine SPD-Ortsversammlung anschauen, lauter halbtote Zombies, die nicht sterben können.
Anne zeigt mir also ihre Welt und ihre gute "Familie".
Sehr klug, hat sie die letzten Monate gute praktische und emotionale Hilfen durch ihr guttuende Menschen für sich gesucht.
Ich brauchte ob ihrer auf Gomera gelebten Lebensfreude und Vitalität einige Zeit, bis ich eine leise Ahnung davon hatte, auf welch dünnen Eis Anne sich bewegt. Das Eis brach schließlich unter ihren Füßen, die Gefahr hatte ich unterschätzt.
Auf abenteuerlichen Weg im Zickzack durch Berlins Straßenlabyrint - ein Wunder dass wir keinen Zusammenstoß mit einem anderen Auto hatten - zurück mit dem Auto von Tempelhof in die Konrad-Wolf-Straße nach Alt-Hohenschönhausen.
10.03.2024
Sonntag
Abends schauen wir einen Film aus der ARD Mediathek. Ein Vater nimmt sechs Lehrer/innen als Geiseln, um eine besseren Zeugnis für seinen Sohn zu erpressen. Eigentlich vertane Zeit, diesen mittelmäßigen Film zu gucken, wenn man bedenkt, dass Anne sich in zwei Wochen das Leben nehmen wird.
Am Nachmittag fahren wir mit ihrem Auto nach Pankow, wo ich einige Erledigungen absolviere.
11.03.2024, Montag
Der Kipppunkt
Die Umstände des Kipppunktes liegen im Dunkeln, nur Anne könnte darüber Auskunft geben.
Mir fehlte es an relevanten Informationen, was im Vorfeld des Kipppunktes in ihr vorging, was Anne dachte, wie Anne "funktionierte".
So wird es wohl nun womöglich für immer im Dunkeln bleiben, was Anne an diesem Vormittag dachte.
Vielleicht hat sie Tagebuch geführt, dann ließe sich vielleicht noch einiges aufklären, aber nicht rückgängig machen.
Der Kipppunkt kam und Anne sagte am Vormittag des 11.03.2024 zu mir: "Ich kann eine Mann - Frau Beziehung nicht leben"
Was wollte Anne mir damit sagen?
Mann - Frau Beziehung, heißt das man ist fürenander da, in guten wie in schlechten Zeiten?
Wollte Anne damit sagen, dass sie in schlechten Zeiten nicht für mich da sein kann, was ja selbstverständlich ist und überhaupt keinen Anlass geben muss, dass sich der andere zurückzieht, im Gegenteil, dass er sich kümmert und dabei gleichwohl auf seine Kräfte achtet.
Ich hätte mich gern um Anne gekümmert, das wäre keine Last gewesen, schon gar nicht, wenn ich von ihrer suizidalen Gefährdung gewusst hätte.
Ich fragte Anne nicht:
Was verstehst Du unter einer Mann - Frau Beziehung?
Was willst Du leben?
Was fühlst Du?
Wovor hast Du Angst?
Warum hat Anne nicht gesagt:
Peter, ich bin suizidal gefährdet, wenn ich in meine nächste Krise rutsche, die über kurz oder lang kommen wird.
Peter, ich will mich Dir nicht zumuten.
Oder wollte Anne sagen: Ich bin doch noch ein Kind, die Adoleszenz habe ich nicht bewältigt, lass das Kind in mir sterben.
So lange Du da bist, kann das Kind nicht sterben.
Anne wollte mich nicht wegschicken. Anne atte Angst davor mich zu enttäuschen, daher sagte sie den verhängnisvollen Satz "Ich kann eine Mann - Frau Beziehung nicht leben"
Eine "Mann - Frau Beziehung" sah sie an diesem Tag als eine Überforderung hat, sie hat wohl nicht bedacht, dass ihr Satz das Tor zu ihrem Suzid öffnete.
Am 11.03.2024 am Vormittag kippte die Waage in Richtung Tod.
Match Point ist ein
Melodram-Thriller aus dem Jahr 2005 von Regisseur Woody Allen, der auch das
Drehbuch schrieb. Bei seiner 39. Regiearbeit drehte Allen zum ersten Mal einen
Film ausschließlich in England.
Der Film beginnt mit der Zeitlupenaufnahme eines Tennisballs, der die Netzkante
trifft und senkrecht in die Höhe springt. Dann wird das Bild angehalten, und
somit bleibt unklar, in welchem Feld der Ball landen wird.
https://de.wikipedia.org/wiki/Match_Point
Der Anglizismus Tipping Point (deutsch „Umkipppunkt“, „Kipppunkt“ oder „Kippelement“) ist in der Netzwerkökonomik die kritische Masse, die erforderlich ist, damit sich eine Nachricht oder ein Sozialverhalten massenhaft verbreitet. Auch andere Fachgebiete verwenden diesen Begriff.
...
Bei der Zubereitung von Popcorn kann das Phänomen des Tipping Points (und des Umkehrgrenzpunktes) beobachtet werden. Man gibt einige Millimeter hoch Speiseöl in einen Topf, fügt Maiskörner hinzu und erhitzt den Topf. Zunächst ist lediglichzu beobachten, dass der Topf und sein Inhalt wärmer werden. Erst nach einigen Minuten, wenn das Öl die Temperatur von 163 Grad Celsius erreicht haben wird, wird das erste Maiskorn aufplatzen. Ein Maiskorn hat außen eine harte und stabile Hülle, die mit weicher und wasserhaltiger Stärke gefüllt ist. Das Wasser im Inneren beginnt zu kochen und zu verdampfen, wobei durch den entstehenden Druck die Hülle nicht mehr standhalten kann und folglich platzt. Nach und nach werden jetzt die Maiskörner explodieren, erst wenige, dann immer mehr und schneller (Tipping Point), darauffolgend immer weniger und langsamer, bis die Temperatur von 169 Grad Celsius erreicht wird. Der Tipping Point liegt daher in einem Intervall von ungefähr 6 Grad, da die Maiskörner nicht gleich groß und die Hüllen der Maiskörner nicht gleich dick sind. Im Bereich von 163 bis 169 Grad Celsius werden fast alle Körner platzen; zudem ist der Prozess nicht mehr umkehrbar.[17][18] Im Mikrowellenherd verläuft der Prozess bei mit Öl vermengten Maiskörnern im Papiersack ähnlich.
https://de.wikipedia.org/wiki/Tipping-Point
Der Tag fängt unverfänglich an, noch ahne ich nichts von dem Drama, das am 11.03.2024 bis zum bitteren Ende beginnt.
Wollte sich Anne von mir trennen oder wollte Sie mir "nur" mitteilen, dass sie sich mit einer "Mann-Frau-Beziehung" überfordert sieht.
So oder so, das Setting ihrer Mitteilung war denkbar schlecht. Sie hatte an diesem Tag vermutlich keinen hilfreichen guten Dritten.
Oder hat sie nach meiner Abreise mit jemanden telefoniert oder gsprochen, der ihr hätte ein guter Dritter sein können.
Wenn nicht, war der Absturz vorprogrammiert, das hat Anne wohl nicht bedacht, sie war kurzsichtig, im wahrsten Sinne des Wortes, sie hat es mir auf Gomera gesagt.
Ich bin weitsichtig, das hatte ich Anne auf Gomera gesagt, daher hätten wir auf dieser Ebene gut zusammengepasst.
Das Denken ist hier wichtiger als das Fühlen. Das Fühlen ist zwar da, aber es ist sehr diffus.
Das Denken kann Klarheit schaffen, aus Klarheit kann Entschlusskraft wachsen.
Grübeln schafft keine Klarheit, dreht sich im Kreis und frustriert.
War Anne zu sehr im zwanghaften Grübeln und im Netz ihrer alten negativen Erfahrungen gefangen?
Viele zwanghafte Menschen bleiben aus ähnlichen Motiven der
Absicherung in den Vorbereitungen zu etwas stecken wie das ein Witz
sehr treffend illustriert: ein Mann kommt in den Himmel, sieht dort
zwei Türen mit den Aufschriften "Tor ins Himmelreich" und "Tor zu
Vorträgen ins Himmelreich" - und er geht durch das zweite Tor.
Fritz Riemann: Grundformen der Angst. Eine tiefenpsychologische
Studie. Ernst Reinhardt, Basel/München 1961; 11. Auflage 1976, S. 113
Beim Frühstück auf dem Sofa in ihrer Wohnküche, wir saßen vis-avis- erzählt mir Anne, dass sie nachts länger Zeit wach war und Ängste hatte. Ich hatte die Nacht davon nichts bemerkt und gut geschlafen.
Anne sagt mir - sinngemäß - dass sie eine "Mann-Frau-Beziehung" nicht leben kann.
Ich frage nicht nach, was sie damit konkret meint und wie sie sich die Zukunft vorstellt, Die Frage hätte helfen können, sich klar zu werden in welchem Prozess Anne gerade ist und was sie überhaupt denkt, wie es für sie weitergeht, ...
Sie sagt mir auch nicht, sie will sich trennen. Das wäre eine sachliche Information gewesen, mit der ich mich hätte auseinandersetzen können.
Nein, sie sagt, dass sie eine "Mann-Frau-Beziehung" nicht leben kann - eine Doppelbotschaft - ich will mich trennen, ich will mich nicht trennen - und kaum, dass sie es gedacht oder gesagt hat - vielleicht auch schon in der vorhergehenden Nacht wo sie lange wach war - fängt sie an, in den steilen Sinkflug zu gehen, um dann nach 14 Tagen in wahrsten Sinne des Wortes abzustürzen.
Man sieht die ungemeine Vorsicht und die Absicherungen, es werden alle negativen Möglichkeiten vorweggenommen, oft an den Haaren herbeigezogene Rationalisierungen, nur um sich nicht entscheiden oder handeln zu müssen, um ja kein Risiko einzugehen.
Fritz Riemann: Grundformen der Angst. Eine tiefenpsychologische Studie. Ernst
Reinhardt, Basel/München 1961; 11. Auflage 1976, S. 121: Der zwanghafte Mensch
und die Liebe.
Anne, wenn Du klug und vorausschauend gehandelt hättest, hättest Du gesagt:
Peter, ich bin gerade in einer schwierigen Entscheidungsproblematik. Das Eingehen einer Bindung überfordert mich, macht mir Angst. Das Nichteingehen einer Bindung, überfordert mich auch, denn dann bin ich wieder in meine lebenslang erlebte Ungebundenheit zurückgestoßen. Mein Drang nach Freiheit ist der Drang nach Selbstbestimmung, Nichterleben von Zwang und Ohnmacht. Der Mensch ist aber auch ein Bindungswesen, Bindung schränkt die Freiheit ein, kann sie aber auch erweitern, da sie Kraft geben kann, nur in der Kraft kann ich Freiheit leben.
Gibt es nicht noch ein drittes, zwischen meinem Wunsch nach Freiheit und meiner Angst vor Bindung. Warum kann ich Freiheit und Bindung nicht als eine Lösung sehen und leben. Peter, lass uns darüber sprechen, lass den Zug in die Uckermark fahren, es kommt ja nicht auf einen Tag an. Meiner Angst vor Bindung kann mich in den Tod stoßen, wir müssen miteinander reden.
Das hätte Anne retten können.
Wieso hat das offenbar keiner Deiner Therapeuten mit Dir trainiert?
Statt Anne zu fragen, was sie damit genau meint, dass sie eine "Mann-Frau-Beziehung" nicht leben kann - will sie sich trennen, will sie sich nicht trennen, will sie dies, will sie das ... - erlebe ich ihre Aussage vor dem Hintergrund meiner lebensgeschichtlichen Erfahrung als Zurückweisung. Dabei wollte mich Anne nicht zurückweisen, da bin ich mir sicher, sie wollte sich absichern, um kein Risiko einzugehen, keine neue Enttäuschung und Vertrauensbruch zu erleben. Das konnte oder wollte sie mir nicht mitteilen.
Annes Botschaft triggert bei mir in den Folgetagen einen Rückzugsimpuls, wahrscheinlich hängt das mit meinen Erfahrungsmustern meiner Kindheit, mit meiner Mutter aber auch mit meinem Vater zusammen, die mit der Rolle der zugewandten Eltern zum Teil überfordert waren, mein Vater noch mehr als meine Mutter, daher habe ich meinen Vater in solchen Momenten vermutlich gar nicht erst für eine Kontaktaufnahme in Betracht gezogen, meine Mutter schon. Aber auch sie war überfordert, sprachlos, als ich ihr mit 15 Jahren von meinem Liebeskummer berichtete.
Noch ahne ich nicht, welches düstere Unwetter sich spätestens ab jetzt zusammenbraute und in welchem tödlichen Finale das enden wird.
Noch bin ich in der Hoffnung, dass der Zug wieder an Fahrt gewinnt, wenn man ihm nur Zeit gibt und nicht drängt.
Kurz bevor ich in die Straßenbahn steige, um zum Bahnhof zu fahren, werfe ich für Anne noch einen Brief an die Agentur für Arbeit in den Briefkasten.
Ich fahre dann mit dem Zug in die Uckermark, ich habe dort etwas zu erledigen und will von dort aus am 15.03.2024 zu einer Tagung nach Fulda fahren.
Eigentlich wollte Anne auch mit in die Uckermark kommen, aber sie hat zwei wichtige Termine in Berlin, das leuchtet mir ein, einen Termin bei einem Psychotherapeuten, von dem sie sich Hilfe verspricht und von dem sie gerade einen Ersttermin bekommen hat. Der andere wichtige Termin betrifft ihre Firma, da will sie Verantwortungsanteile an einen ihr bekannten Mann abgeben, der dafür offenbar geeignet sein könnte.
Wenige Stunden nach meiner Abfahrt von Anne sende ich ihr aus der Uckermark um 18.02 Uhr ein Foto mit Frühlingsblumen, ich will den Kontakt und die Verbundenheit mit ihr also halten.
Um 18.03 Uhr sendet mir Anne eine kurze Sprachnachricht von 15 Sekunden Länge, in der man an ihrer Stimme eine starke Niedergeschlagenheit bemerkt.
Anne hatte so eine schöne Stimme auf Gomera, auch auf dem kurzen Video vom Darß, den man auf ihrer Facebookseite findet, erlebt man Anne in ihrer liebenswerten Freundlichkeit..
Heute früh schien sie noch in ihrer Kraft, jetzt wenige Stunden, ist sie offenbar schon in die Niedergeschlagenheit gerutscht.
Hat es bei ihr Schuldgefühle ausgelöst, sich nicht zu einer Mann-Frau Beziehung in der Lage zu sehen, will ein Teil von ihr sich trennen, kann ein Teil von ihr nicht Ja sagen, da dies bei ihr starke Bindungsängste aktivieren würde?
Ich hätte am Vormittag fragen sollen, spätestens aber nach ihrer Sprachnachricht, wo ich ihre Niedergeschlagenheit bemerkt haben muss.
Vielleicht hätte sie es mir trotz meiner Frage nicht gesagt, da sie sich womöglich schon so weit im Rückzug befand und das Energieniveau bereits unter der Schwelle lag, wo sie noch in der Lage gewesen wäre, reflektiert und im vollen Bewusstsein mit mir zu sprechen.
Während wir die letzten sechs Wochen jeden Tag miteinander im Kontakt waren, persönlich oder über Zoom, ziehe ich mich nach Annes Sprachnachricht vom 11.03.2024 zurück, allerdings in der Hoffnung, dáss sie sich wieder meldet.
Es wäre richtig gewesen, wenn ich jeden Tag versucht hätte, sie anzurufen. Ich habe es nicht getan, ich spürte Unsicherheit, wollte auch nicht aufdringlich sein.
Vielleicht hätte es ihr geholfen, zu spüren, da ist Peter, der sich mit dir verbunden fühlt.
Und wenn sie mich abgewiesen hätte, dann wäre dies eine Bedürfnisinformation gewesen.
Mein Rückzug mag dazu beigetragen haben, dass sie in den Folgetagen immer mehr in die Depression rutschte und sich schließlich "freiwillig" in die Klinik Hedwigshöhe begab.
11.22. Uhr Brief von Anne an die Agentur für Arbeit in den Briefkasten geworfen, danach Einkauf bei Rewe.
Frühstück mit Anne.
13.56 Abfahrt mit der Straßenbahn von der Haltestelle Simon-Bolivar-Straße.
14.16 Uhr Fahrkarte nach Lychen am Automat S-Bahnhof Landsberger Allee gekauft.
16.28 Uhr Ankunft in Lychen
16.37 Uhr: Gleich nach meiner Ankunft ein Foto mit Narzissen in meinem Garten an Anne per Telegram.
Wenig später kommt Annes depressive Sprachnachricht auf Telegram, die ich leider nicht als Hilferuf interpretiere.
Ich hätte sie zurückrufen müssen, aber ich wähnte sie nicht in Gefahr.
11.03.2024 18.03 Uhr Sprachnachricht von Anne an Peter von 15 Sekunden Länge, in der man an ihrer Stimme eine starke Niedergeschlagenheit bemerkt.
Hier hätte ich sie zurückrufen und mit ihr sprechen müssen, das hätte ihren Sturz aufhalten können, ich habe es nicht getan.
War Anne nicht klar, auf welchen tödlichen Abgrund sie nun zuläuft. Sie hatte doch oft genug schwere Krisen, die vermutlich ähnlich begonnen haben.
Erst am 17.03.2024 - sechs Tage Sprachlosigkeit - kontaktiere ich Anne und sende ihr zwei Fotos aus dem Südschwarzwald.
Der Trigger HU-MA GmbH (Kai Maschmann 70 Prozent Inhaberschaft) konnte inzwischen das tödliche Finale einläuten.
Am 18.03. dann noch einmal zwei Fotos, worauf hin, Anne mir per telegram schreibt:
Anne Merkel, [18.03.2024 16:37]
Lieber Peter, herzlichen Dank für dein an mich denken und die schönen Fotos.
Mir ging es in den letzten Tagen leider so schlecht, dass ich mich entschlossen
habe für eine stationäre Aufnahme.
Ich wünsche dir eine wunderbare Zeit im Schwarzwald. Richtig schön sieht die
kleine Burg deiner Tochter und Familie aus.
Von Herzen Anne
Peter Thiel, [18.03.2024 16:46]
Liebe Anne, schön von Dir zu hören. Wenn du magst, können wir zoomen oder
telefonieren, vielleicht geht es dir dann wieder besser. Die Musik bezwingt
alles Bestien, sagt Thomas Müller (Gomera Lounge) immer, ich ersetze das Wort
Musik durch das Wort Liebe. Peter.
Peter Thiel, [18.03.2024 17:18] - Anne nimmt meinen
Anruf nicht an.
Abgebrochener Anruf
Anne Merkel, [18.03.2024 17:58]
Danke lieber Peter für deine Nachricht. Ich bin seit gestern in Hedwigshöhe in
Berlin in der Klinik. Ich weiß momentan sogar nicht wie es weiter geht.
Vielleicht habe ich die Tage mal die Möglichkeit zum telefonieren. Momentan
fällt es mir unglaublich schwer im Kontakt zu sein.
Peter Thiel, [18.03.2024 18:04]
Liebe Anne, Danke für Deine Nachricht. Ich hoffe, du bist in guten Händen.
Vielleicht kann dich deine Freundin Michi besuchen? Vielleicht kannst du mir
auch die Telefonnummer von ihr und von Ansgar aus Lüneburg mitteilen. Ich mache
mir Sorgen um Dich. Lieber Gruß Peter.
Mit meinem heutigen Wissen in Bezug auf suizidalem Verhalten und mir im Nachhinein viel besser bekannte Vorgeschichte, von Anne, würden bei mir heute alle Warnsignale angehen und ich würde versuchen, mit Anne zu sprechen, sei es per Telefon und wenn das nicht gelungen wäre, was dann auch so war, mit ihr in unmittelbaren Kontakt zu treten, also am nächsten Tag zu ihr nach Berlin zu fahren. Gut möglich, dass sie mich abgewiesen hätte, weil ihr Rückszugsmuster schon aktiviert war. Ihr suizidales Muster mag zu dieser Zeit noch nicht aktiviert gewesen sein, sonst wäre sie nicht in die Klinik gegangen. Eine Klinik ist nicht der ideale Ort für einen Suizid, da passen zu viele Leute auf einen auf, wenngleich man sich auch in Kliniken das Leben nehmen kann, wie der Suizid von Simone zeigt, die von einem Dach in einer Berliner Psychiatrie in den Tod gesprungen ist.
Ich fuhr aber nicht nach Berlin, weil ich am Donnerstag bei Freunden in der Uckermark einen Film gucken wollte, den Film The Pillow Book hätte ich mir besser sparen sollen, ein ins Depressive abgleitender Film, n der die Hauptheldin zwei mal ein Haus anzündet und schließlich einen Killer beauftragte, den Verleger zu töten. Die sensible Anne hätte vermutlich einen Schok erlitten, wenn sie diesen Film unvorbereitet gesehen hätte.
Leider hat mir niemand gesagt, was mit Anne passiert, wenn sie in eine schwere Krise rutscht.
Auch Marion, die Anne aus ihrer Zeit in Krausnick gut kannte, ihre Tochter Alice war mit Anne befreundet, hatte keine hilfreíche Warnung für mich.
Marion meinte nur zu mir: Ach mit der Anne bist du jetzt zusammen, da musst du aufpassen die ist manisch-depressiv.
Wertschätzend ist das nicht formuliert und auch nicht hilfreich, was nützt es mir, wenn Anne ein Etikett aufgeklebt bekommt, ein Mensch ist doch kein Wurstpaket beim Fleischer, wo man ein Etikett drauf klebt und dann wissen alle, was in der Packung ist.
Hätte Marion, die vermutlich einiges von Annes manisch-depressiven Zuständen gewusst hat, mir in sachlicher Form die eine oder anderere problematische manisch-depressive Begebenheit von Anne erzählt, es hätte mir genützt, Anne besser zu verstehen und in einer neuen Gefährdungslage zu unterstützen.
Ich vermute, dass Marion mir gegenüber nicht unbefangen agieren konnte, da sie noch immer in einer - viele Jahre zurückliegenden - problematischen Verstrickung mit Anne war.
Marion und ihre Tochter Alice befanden sich die letzten Jahre in einem problematischen, nicht aufgelösten Konflikt, der sich einem andauernden Kontakabbruch von Tocher und Mutter manifestierte.
Dieser Konflikt, so sehe ich es, bestand vermutlich weniger darin, dass es sachlich bedingte Streitpunkte von Mutter und Tochter bezüglich des Hauses in Krausnick gab, das sich im Besitz von Alice befindet und in dem Marion seit vielen Jahre wohnt, sondern im Unvermögen von Marion und Alice, auch bei unterschiedlicher Interessenlage, aufeinander zuzugehen.
Letztlich nicht viel anders als es Putin und der narzisstisch-dekadente Westen (Maschinengewehr Agnes Strack-Zimmermann) machen. Aus ihrem Unvermögen, aufeinander zuzugehen und einen Interessensausgleich zu suchen, wird Krieg geführt, der keine Gewinner, sondern nur Opfer kennt.
So verpuffte die Warnung von Marion.
Ungeklärt - wohl für immer - bleibt, was an dem Tag ihres Suizids oder den Tag davor in Anne vorging oder sie triggerte, welche Denk- und Handlungsmuster bei Anne ansprangen, die sich im Wege der Selbstverstärkung zur tödlichen suizidalen Waffe entwickelten.
Aber erinnern wir uns, was sie in ihrem Bericht über ihre "Psychiatriekarriere" schrieb
"Der Tag zur Beobachtung (in der Klinik) führte zwangsläufig zur
Hospitalisierung.
Aus dem einen Tag wurden 16 Wochen. Nach der Geburt meines Sohnes und dem
Bewusstwerden der Verdrängung des Geschehenen und der Abspaltung meiner Gefühle
kamen weitere 48 Wochen hinzu. Insgesamt habe ich also 54 Wochen meines Lebens
in einer geschlossenen Psychiatrie bzw. zum Teil in der Tagesklinik verbracht.
...
Erfahren habe ich, dass mir 1991 in der Landesklinik in Lübben und in der
Charité in Berlin mein Selbstbestimmungsrecht genommen wurde und das obwohl ich
Volljährig war. Der stattgefundene Missbrauch bzw. die stattgefundene Straftat
durch den Freiheitsentzug mit Zwangsfixierung und Zwangsmedikamentierung erfährt
keine Gerechtigkeit keinen Ausgleich. Das Anliegen der Klinik und aller
Beteiligten war sicher Heilung, dennoch habe ich das Gegenteil erfahren.
Erfahren habe ich auch, dass es Menschen gibt, die zugewandt und respektvoll
handeln. Mich und meine Wahrheit nicht in Frage stellen. ..."
Im Aufzuschreiben des Leides und ihrer Krisen lag eine große Chance, die Gesetze zu erkennen, von denen sie - neben ihrem eigenen Wollen - gesteuert wurde und Optionen auszuloten, Stabilität zu finden. Ohne ein gutes Maß an Stabilität gibt es keine Freiheit.
Im März suchte Anne nach einem Psychotherapeuten, dem sie sich hätte anvertrauen können, der sie verstanden und wirksam geholfen hätte, die Drehbücher ihrer schweren Krisen zu erkennen und gemeinsam mit ihr neue Drehbücher, die sie im Leben hätten halten konnten, zu schreiben.
Die Suche brach ab, das alte destruktive Muster gewann die Oberhand.
Ich habe zu zu wenig gewusst, das entschuldigt mich.
Der finale Absturz war - so meine ich - nicht unvermeidlich, allein, es fehlte in entscheidenden Momenten das Wissen und das darausfolgende richtige Tun. Anne, die sich und ihre Lebensgeschichte kannte, hatte dazu nicht die Kraft, ich hätte es gekonnt, kannte aber Anne nicht, wusste also nicht wie sie in schlechten Zeiten "tickt" und was der Abwärtsspirale entgegenzusetzen wäre.
Sinnvoll für Betroffene ist es, eigene Warnsysteme zu entwickeln, um nicht wieder in extreme Phasen zu geraten, mit Stressmanagement, Selbstbeobachtung, Selbstregulation und Selbstmanagement. Das Erkennen der persönlichen Frühwarnzeichen der depressiven, manischen oder gemischten Phasen und ein rechtzeitiges Gegensteuern durch entsprechendes Verhalten (z. B. antidepressive Tätigkeiten bei Gefahr einer Depression; antimanisches Verhalten wie genügend Schlaf, Beschränkung, Reizabschirmung bei der Gefahr einer Manie sowie die richtige Medikation zum richtigen Zeitpunkt) kann den Ausbruch einer neuen Episode verhindern. Ein geregeltes, stressfreies, erfülltes Leben mit ausreichend Schlaf, Bewegung (Sport) und Meditation oder Yoga kann neue Episoden verzögern oder seltener auch ganz verhindern. Voraussetzung dafür ist, dass sich Betroffene von den Folgen der letzten Episode erholt haben.
https://de.wikipedia.org/wiki/Bipolare_St%C3%B6rung#Vorbeugung_gegen_Episoden
Es fehlte ein Frühwarnsystem, das automatisch angesprungen und um wirksame Hilfe gerufen hätte, wenn Anne nach und nach die Kontrolle über ihr Leben und ihre Selbstwirksamkeit verliert. Der Beitrag in Wikipedia zeigt, dass die dortigen Autoren nicht wirklich verstehen, was getan werden muss. Sie sprechen zwar auch von einem Warnsystem, aber nicht davon wen dieses Warnsystem ausser dem Betroffenen - der sich immer weiter weg entfernt - erreichen soll.
Ein Feuerwarnmelder in meiner Wohnung nützt mir nichts, wenn ich gar nicht mehr in der Lage bin, den Warnton zum Anlass zu nehmen, andere Menschen, die mir gut tun könnten, um Hilfe zu bitten oder mich gar selbst aus der Todeszone zu bringen.
In Deutschland werden Suizide nach wie vor tabuisiert, nur selten informieren die Medien darüber, obwohl es jedes Jahr ca. 10.000 vollendete Suizide gibt, mit auch sehr schwerwiegenden Folgen für die Hinterbliebenen.
Statt da immer den Deckel des Schweigens drauf zu halten, muss endlich eine Kulur des darüber sprechens geben, nicht nur in Selbsthilfe- und Therapiegruppen, sondern im öffentlichen Raum. Das ist vom politschen Mainstream, egal ob er nun SPD, CDU oder den Grün:Innen, nicht gewünscht, denn zu schnell würde diesen Parteien ein Spiegel vorgehalten, schaut, das seid auch ihr, die ihr mit eurer kaltherzigen Politik Anne und viele andere Menschen in den Tod getrieben haben. Das würde ein Licht werfen, auf gesellschaftliche kaltherzige Strukuren und Bürokratien, die auf der dunklen Seite der Macht agieren und sich aber meisterhaft als Menschenfreunde und Gutmenschen zu tarnen pflegen. Sag doch einmal einer in der Öffentlichkeit zum Lauterbach, du stehst auf der dunklen Seite der Macht, der Mann bringt es fertig und erfindet eine zweite "Pandemie".
Dass ich am Montag den 11.03.2024 nicht anders handelte, mag damit zusammenhängen, dass ich bei vorherigen Trennungen in meinem Leben die Erfahrung gemacht habe, ich kann trotz intensiven Bemühens die Trennung nicht aufhalten, der Unterschied liegt hier nur darin, dass meine vorherigen, mir damals sehr wichtigen Beziehungspartnerinnen alle noch leben.
Ich wollt, Anne würde heute noch leben, auch wenn wir nicht mehr zusammen wären.
Ich vermute, Annes Bindungsängte waren zu stark, als das sie Ja zu einer Gebundenheit in Liebe und Freiheit sagen konnte.
Gebundheit oder Angst dem Wunsch nach Bindung nachzugehen oder sich in diesem Wunsch bedroht fühlen, das lässte bei ihr vermutlich das Gefühl der Einsamkeit und Hilflosigkeit aus.
Angst ist ein zentrales Thema in unserem Leben, vor dem wir nur zur gern die Augen verschließen, weil wir meinen, wenn wir hinsehen, könnte sie uns beherrschen. Das Gegenteil ist der Fall, wenn wir hinsehen, können wir erkennen, worum es geht.
So hat sie mir denn gesagt, dass sie eine "Mann-Frau-Beziehung" nicht leben kann.
Von nun an ging es für Anne - mehr oder weniger ungebremst - in Richtung Abgrund.
Ich habe die Chance gehabt, das Ruder herumzureißen, wenn ich mit Anne im unmittelbaren Kontakt bei ihr in Hohenschönhausen geblieben wäre. Vielleicht wäre es denoch nicht gelungen, aber ich habe es nicht probiert.
Ich, ihr Schutzengel und Geliebter, habe Anne an diesem Tag verlassen, wo ich hätte besser bleiben sollen.
Hätte Anne mich gebeten, zu gehen, dann wäre ich gegangen, das gebietet der Respekt. Aber so bin ich gegangen, wo nicht klar war, ob ich nicht hätte bleiben sollen, weil Anne das in ihrem Kampf der Engel und Dämonen geholfen hätte.
Ich habe die folgenden Tage nicht bei ihr angerufen, um mich zu vergewissern wie es ihr geht, ich wollte ihr - im wahrsten Sinne des Wortes "nicht zu nahe treten".
Statt dessen vertraute ich darauf, dass sie sich schon melden wird, wenn sie mich braucht. Doch dafür hatte sie nicht die Kraft.
Leider konnte ich den tödlichen Abgrund, auf den Anne zutrieb nicht sehen, das entschuldigt mich.
Aus anderen Krisen ist Anne immer wieder als Überlebende aufgetaucht, mit ihrem Willen, ihrer Freude, ihrer Anmut und ihrer Leichtigkeit, das Leben zu leben, hier ist ihr das nicht gelungen.
Nachtrag:
Viele Leute reden einen kompletten Unsinn: Ja das ist eben eine schwere psychische Erkrankung, da kann man nichts tun, außer Tabletten, das ist genetisch bedingt, da kann man nichts tun, das muss du doch einsehen.
Das ist einfach nur ein Konzept von Ahnungslosigkeit oder Hilflosigkeit. Natürlich können viele Leute nichts tun, weil sie selbst mit Problemen überhäuft sind und es gar nicht schaffen würden, anderen wirksam zu helfen, weil sie fachlich keine Durchsicht haben und weil ihnen die Nähe und der Zugang zu dem Menschen in Not fehlt. Das ist auch das Dilemma der Psychiater und Kliniken, die finden oft nicht den Zugang und das Vertrauen zu den sogenannten "Patienten", verlieren sich in Bürokratie und struktureller Unfreiheit. Staatssozialistische Systeme, letztlich nicht anders als in der DDR.
Der Staat bringte keine Rettung, der Staat ist das Problem.
Oder um es mit Karl Kraus zu sagen:
So gilt der Staat in einer bekannten, sarkastischen Definition als die Krankheit, für deren Behandlung er sich hält - ein Aphorismus, der ihr paradoxes, selbstrückbezügliches Wesen sehr gut umreißt, ...
"So gilt die Psychoanalyse in einer bekannten, sarkastischen Definition als die
Krankheit, für deren Behandlung sie sich hält - ein Aphorismus, der ihr
paradoxes, selbstrückbezügliches Wesen sehr gut umreißt, ..."
(Aphorismus von Karl Kraus, aufgegriffen von Paul Watzlawick; John H. Weakland;
Richard Fisch: "Lösungen. Zur Theorie und Praxis menschlichen Wandels", Verlag
Hans Huber, Bern; 1974/1992/1997/2001/2003, S. 93)
Dies ist nun nicht so verstehen, als ob nur noch Anarchie und Gesetzlosigkeit, die Menschen in ihrer Not retten könnten.
Nein, es ist das Prinzip Verantwortung, jenseits von Staat und Anarchie.
Die Menschen müssen Verantwortung für sich übernehmen und nicht auf ferne Götter, den Staat oder den medizinisch-industriellen Kompex hoffen, dass diese ihnen die Verantwortung abnehmen, die sie selber nicht zu tragen bereit sind.
17.03.2024 - Sonntag
Anne meldet sich "freiwillig" in der Klinik Hedwigshöhe in Berlin, aber wer meldet sich schon freiwillig in einer Klinik, wenn keine Freiheit ist, sich zu entscheiden.
Am 17.03.24, 09:31 schrieb Peter Thiel <info@peterthiel.de>:
Nach drei schönen und spannenden Tagen in der Wohnung von Anne, hat sie erklärt,
dass sie zur Zeit eine Mann-Frau Beziehung nicht hinkriegt (oder so ähnlich).
Seitdem ein kurzer Kontakt per Telegram.
Bin seit gestern in meiner Ferienwohnung im Südschwarzwald, treffe mich heute
mit meiner Tochter und Enkelsohn.
Werde mal ein Foto machen und es Anne schicken, vielleicht ist ja noch nicht
alles verloren und wenn doch, ist es sehr traurig.
Lieber Gruß
Peter
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Frank ...
Gesendet: Sonntag, 17. März 2024 12:26
An: Peter Thiel
Betreff: Aw: AW: Schöne neue Welt
Ach manno, das ist doch ein Riesenmist und sehr schade!! :((.
Ich drücke dir die Daumen, Peter.
LG Frank
18.03.2024 - Montag
Anne Merkel, [18.03.2024 16:37]
Lieber Peter, herzlichen Dank für dein an mich denken und die schönen Fotos.
Mir ging es in den letzten Tagen leider so schlecht, dass ich mich entschlossen
habe für eine stationäre Aufnahme.
Ich wünsche dir eine wunderbare Zeit im Schwarzwald. Richtig schön sieht die
kleine Burg deiner Tochter und Familie aus.
Von Herzen Anne
Peter Thiel, [18.03.2024 16:46]
Liebe Anne, schön von Dir zu hören. Wenn du magst, können wir zoomen oder
telefonieren, vielleicht geht es dir dann wieder besser. Die Musik bezwingt
alles Bestien, sagt Thomas Müller (Gomera Lounge) immer, ich ersetze das Wort
Musik durch das Wort Liebe. Peter.
Peter Thiel, [18.03.2024 17:18] -
Anne nimmt meinen Anruf nicht an.
Abgebrochener Anruf
Anne Merkel, [18.03.2024 17:59]
Danke lieber Peter für deine Nachricht. Ich bin seit gestern in Hedwigshöhe in
Berlin in der Klinik. Ich weiß momentan sogar nicht wie es weiter geht.
Vielleicht habe ich die Tage mal die Möglichkeit zum telefonieren. Momentan
fällt es mir unglaublich schwer im Kontakt zu sein.
Peter Thiel, [18.03.2024 18:04]
Liebe Anne, Danke für Deine Nachricht. Ich hoffe, du bist in guten Händen.
Vielleicht kann dich deine Freundin Michi besuchen? Vielleicht kannst du mir
auch die Telefonnummer von ihr und von Ansgar aus Lüneburg mitteilen. Ich mache
mir Sorgen um Dich. Lieber Gruß Peter.
Eingang Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik Hedwigshöhe (fotografiert am 23.04.2024)
Die Ordensgemeinschaft der Alexianerbrüder, kurz Alexianer (lateinisch Congregatio Fratrum Alexianorum, Ordenskürzel: CFA; historisch auch Celliten und anders), ist eine römisch-katholische Brüdergemeinschaft, die vor allem in der Krankenpflege tätig ist.
https://de.wikipedia.org/wiki/Alexianer
Die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik schreibt auf ihrer Website:
In der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik betreuen wir psychisch Kranke und Menschen in Krisensituationen. Abgestimmte Therapiekonzepte schaffen die Voraussetzung für eine körperlich-seelische Stabilisierung zu einem möglichst selbstbestimmten Leben.
und behauptet dort:
"Abgestimmte Therapiekonzepte schaffen die Voraussetzung für eine körperlich-seelische Stabilisierung zu einem möglichst selbstbestimmten Leben."
Was für ein "abgestimmtes Therapiekonzept" hatte die Klinik für Anne? Mit wem hat sie es abgestimmt, mir mir nicht, obwohl ich in Annes schwerer Krise eine zentrale Bezugsperson bin. Jeder einigermaßen qualifizierte Familientherapeut schaut, welche relevanten Akteure für den in Not geratenen Klienten eine Rolle spielen.
Die Klinik hat vermutlich nur in ein schlecht geschriebenes Handbuch geschaut, da war für mich kein Platz vorgesehen.
19.03.2024 - telegram
Anne Merkel, [19.03.2024 11:37]
Nun habe ich mir das Gedicht durchgelesen. Mein Mut hat sich gerade gefühlt in
Luft aufgelöst.
Peter Thiel, [19.03.2024 15:36]
Wie geht es dir?
Peter Thiel, [19.03.2024 15:41]
Do., 21. März
Direktfahrt
Berlin Hauptbahnhof (FlixTrain)
11:28
Müllheim (Baden) (FlixTrain)
18:54
1 Erwachsener
29,99 €
Servicegebühr
0,99 €
Summe (inkl. MwSt.)
30,98 €
Anne Merkel, [19.03.2024 17:39]
Ich fühle mich berührt von dir. Und ein Teil von mir würde die Klinik am
liebsten so schnell wie möglich wieder verlassen und vllt auch den Zug in den
Schwarzwald nehmen. Die Blume gefällt mir. Danke du Lieber
Peter Thiel, [19.03.2024 17:41]
Ich freu mich über deine Lebenszeichen. Vielleicht gibst du dem Teil, der in den
Schwarzwald kommen würde noch ein wenig Futter. Die Klinik rennt nicht davon und
hier unten gibt es auch jeder Menge Kliniken. Jetzt gehe ich zu meiner
7-köpfigen Familientherapiefamilie. 18 Uhr gehts los.
Anne Merkel, [19.03.2024 18:01]
Ich wünsche dir einen angenehmen und guten Termin
Peter Thiel, [19.03.2024 20:16]
Alles gut geklappt. Fahre jetzt in meine Ferienwohnung.
Anne Merkel, [19.03.2024 20:26]
Das freut mich für dich und die Familie
Peter Thiel, [19.03.2024 21:09]
Gute Nacht, liebe Anne.
20.03.2024
Anne Merkel, [20.03.2024 18:56]
Das sieht sehr idyllisch aus
Peter Thiel, [20.03.2024 20:16]
Ja. Und wie sieht es bei dir aus. Bist du noch in der Klinik?
Peter Thiel, [20.03.2024 22:55]
Liebe Anne, wenn du magst, kannst du mir eine Gesundheitsvollmacht für dich
ausstellen, siehe Anlage.
Ich habe für 16 Uhr ein Zoommeeting mit einem Freund vereinbart, der als Psychologe und Psychotherapeut beruflich auch mit dem Thema suizidale Krisen zu tun hat.
Ich erhoffe mir von ihm Rat, wie ich mich in der aktuellen problematischen Situation am besten verhalten könnte.
Nachdem er mir zugehört hat, sagt er: Mach dir mal nicht so viel Sorgen um Anne, die Klinik der Alexianer ist gut, da ist Anne gut aufgehoben, ich habe mehr Sorgen um dich.
Nun, um ehrlich zu sein, ich empfand das Zoommeeting nicht sonderlich hilfreich, im Nachhinein sogar toxisch. Sorge dich nicht, lebe, könnte man seinen Rat drastisch beschreiben.
Er hätte mich - auch aus seiner professionellen Rolle heraus - in meiner Sorge ernst nehen müssen, womöglich hat er meinem Gefühl nicht vertraut, dass da ein schweres Unheil im Anmarsch ist.
22.03.2024 - telegram
Peter Thiel, [22.03.2024 11:11]
Guten Morgen, liebe Anne.
Anne Merkel, [22.03.2024 11:41]
Guten Morgen lieber Peter
Peter Thiel, [22.03.2024 11:47]
Was fühlst Du?
Anne Merkel, [22.03.2024 11:54]
Ziemlich erschöpft und überfordert mit allem
Peter Thiel, [22.03.2024 11:55]
Was überfordert dich?
Anne Merkel, [22.03.2024 11:56]
Das Leben
Peter Thiel, [22.03.2024 11:57]
Was überfordert dich am meisten, was überfordert dich am zweitmeisten, was
überfordert dich am drittmeisten.
Peter Thiel, [22.03.2024 12:10]
Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern die Meinungen, die wir von
den Dingen haben.
Epiktet
griechischer Philosoph (um 50 - um 138)
Peter Thiel, [22.03.2024 13:03]
Das weiße Kaninchen setzte seine Brille auf. »Wo befehlen Eure Majestät, daß ich
anfangen soll?« fragte es.
»Fange beim Anfang an,« sagte der König ernsthaft, »und lies bis du an's Ende
kommst, dann halte an.«
Dies waren die Verse, welche das weiße Kaninchen vorlas: –
»Ich höre ja du warst bei ihr,
Und daß er mir es gönnt;
Sie sprach, sie hielte viel von mir,
Wenn ich nur schwimmen könnt'!
Er schrieb an sie, ich ginge nicht
(Nur wußten wir es gleich):
Wenn ihr viel an der Sache liegt,
Was würde dann aus euch?
Ich gab ihr eins, sie gab ihm zwei,
Ihr gabt uns drei Mal vier;
Jetzt sind sie hier, er steht dabei;
Doch alle gehörten erst mir.
Würd' ich und sie vielleicht darein
Verwickelt und verfahren,
Vertraut er dir, sie zu befrei'n,
Gerade wie wir waren.
Ich dachte schon in meinem Sinn,
Eh' sie den Anfall hätt',
Ihr wär't derjenige, der ihn,
Es und uns hindertet.
Sag' ihm um keinen Preis, daß ihr
Die Andern lieber war'n;
Denn keine Seele außer dir
Und mir darf dies erfahr'n.«
Peter Thiel, [22.03.2024 13:04]
»Das ist das wichtigste Beweisstück, das wir bis jetzt gehört haben,« sagte der
König, indem er sich die Hände rieb; »laßt also die Geschwornen –«
»Wenn es Einer von ihnen erklären kann,« sagte Alice (sie war die letzten Paar
Minuten so sehr gewachsen, daß sie sich gar nicht fürchtete, ihn zu
unterbrechen), »so will ich ihm sechs Dreier schenken. Ich finde, daß auch keine
Spur von Sinn darin ist.«
Die Geschwornen schrieben Alle auf ihre Tafeln: »Sie findet, daß auch keine Spur
von Sinn darin ist;« aber keiner von ihnen versuchte, das Schriftstück zu
erklären.
»Wenn kein Sinn darin ist,« sagte der König, »das spart uns ja ungeheuer viel
Arbeit; dann haben wir nicht nöthig, ihn zu suchen.
Peter Thiel, [22.03.2024 13:06]
Lewis Carroll: Alice's Abenteuer im Wunderland - Kapitel 12
Höre hierzu auch Audiovortrag von Paul Watzlawick (Teil 10, am Ende)
Peter Thiel, [22.03.2024 18:42]
Peter Thiel, [22.03.2024 18:53]
Anruf bei Anne, sie geht nicht ans Telefon
Anne Merkel, [22.03.2024 19:57]
Danke für deine schönen Fotos lieber Peter. Das Geschriebene kann mein Geist
momentan gar nicht aufnehmen. Ich Kopf enthält nur angstgesteuerte Gedanken.
Anne Merkel, [22.03.2024 19:58]
Heute war meine Mutter zu Besuch
Peter Thiel, [22.03.2024 20:00]
Liebe Anne, ich freu mich, wenn ich von Dir höre. Ich habe vorhin auch mal
versucht, dich anzurufen.
Per telegram sende ich Anne die Geschichte
von Zilli, Bili und Willi von Elisabeth Shaw
In der 1972 im Kinderbuchverlag Berlin erstmals erschienenen Adaption von Elizabeth Shaw werden die drei kleinen Schweinchen Zilli, Billi und Willi genannt. Der Wolf platzt beim Versuch, das Steinhaus wegzupusten.
Anne Merkel, [22.03.2024 20:13]
Ich mag diese Geschichte sehr. Sie zauberte mir ein kleines Lächeln ins Gesicht.
Anne Merkel, [22.03.2024 20:14]
Ich habe gesehen, dass du versucht hast mich zu erreichen. Vielleicht schaffe
ich es am Wochenende dich mal anzurufen.
Peter Thiel, [22.03.2024 20:15]
Das würde mich sehr freuen. Wenn ich nicht rangehen sollte, dann schlafe ich
noch.
23.03.2024
Kurz vor ihrem Tod erhält Anne in der Klinik Besuch von Michi und ihrer Mutter.
Lieb gemeint, aber nichts genützt.
Am 23.03.2024 schaute Anne zum letzten Mal in die von ihr ins Leben gerufene telegram-Gruppe peace - love - help
Peter Thiel, [23.03.2024 09:40]
Guten Morgen, liebe Anne.
Peter Thiel, [23.03.2024 15:47]
Liebe Anne, ich rufe dich heute Abend an. Bin Grad im Café am Belchen. 1000
Meter.
Peter Thiel, [23.03.2024 17:56]
Meine zehn schönsten Herzenswünsche.
Peter Thiel, [23.03.2024 19:38]
Abgebrochener Anruf - Anne geht nicht ans Telefon
Anne Merkel, [23.03.2024 20:09]
Lieber Peter, ich habe gesehen, dass du angerufen hast, bitte sei mir nicht
böse, ich kann gerade nicht mit meinem völlig leeren Zustand in Kontakt treten
und ich möchte dich nicht voll heulen oder voll jammern. Mir geht's einfach
richtig beschissen und ich schätze es sehr wie du versuchst den Kontakt zu
halten.
Peter Thiel, [23.03.2024 20:16]
Liebe Anne, ich würde mich freuen, wenn du mich noch heute Abend voll heulen und
volljammern würdest.
Anne Merkel, [23.03.2024 20:38]
Ich schaffe es nicht. Es tut mir leid.
19.50 Uhr rufe ich bei den Eltern von Anne an, es geht keiner ans Telefon.
21.46 Uhr rufe ich bei den Eltern von Anne an, es geht keiner ans Telefon.
Korrespondenz mit Martina
Anne und Martina haben sich auf Gomera kennengelernt, zwischen beiden entstand schnell eine Freundschaft. Anne hat Martina vertraut und ihr - zurück in Berlin ihren zehnseitigen Bericht "Die Auseinandersetzung mit meiner Lebensgeschichtezur Verfügung gestellt."
Annes Bericht habe ich erst nach Annes Tod von Martina erhalten.
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Martina ...
Gesendet: Donnerstag, 21. März 2024 10:18
An: Peter Thiel
Betreff: Re: Anne Merkel - dringend
Lieber Peter,
oh man! Ja, wir haben das mitbekommen, dass sie in der Klinik ist. Sie hat am
Sonntag Ansgar eine Sprachnachricht geschickt, in der sie sagt, dass es ihr
schlecht geht, massive Panikattacken und Ängste hat…
Seitdem meldet sie sich nicht.
Ansgar war gar nicht in Berlin, weil sie ihm abgesagt hatte. Schon da meinte
sie, dass es ihr nicht gut geht.
Ich habe sie das letzte Mal gesehen, noch bevor du kamst, als wir mal abends aus
dem Auto telefoniert hatten.
Ich mache mir auch Sorgen und weiß nicht genau, was ich machen kann.
Hast du die dort besucht? Darf man das eigentlich? Hast du mit jemanden aus der
Klinik gesprochen?
Liebe Grüße
Martina
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Peter Thiel [mailto:info@peterthiel.de]
Gesendet: Donnerstag, 21. März 2024 11:29
An: 'Martina ...
Betreff: AW: Anne Merkel - dringend
Liebe Martina,
schön, dass Du dich meldest.
Das hier ist wohl die Klinik wo Anne gerade ist:
Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik
Kontakt
Prof. Dr. med. Vjera Holthoff-Detto
Chefärztin
Prof. Dr. med. habil. Vjera Holthoff-Detto
Chefarztsekretärin Grit Seidel
ChefarztSekretariat
Grit Seidel
(030) 6741-3001
(030) 6741-3002
E-Mail schreiben
Für Fachbesucher
Kontakt
Prof. Dr. med. Vjera Holthoff-Detto
Chefärztin
Prof. Dr. med. habil. Vjera Holthoff-Detto
Chefarztsekretärin Grit Seidel
ChefarztSekretariat
Grit Seidel
(030) 6741-3001
(030) 6741-3002
E-Mail schreiben
Sarah Emold
ChefarztSekretariat
Sarah Höstermann
(030) 6741-3003
(030) 6741-3002
E-Mail schreiben
https://www.alexianer-berlin-hedwigkliniken.de/krankenhaus-hedwigshoehe/leistungen/kliniken/psychiatrie-psychotherapie-und-psychosomatik
Vielleicht kannst du da gleich mal anrufen und dich als Vertrauensperson von
Anne vorstellen, ich selber will das grad mal lieber nicht machen, weil ich
nicht weiß, wie Anne darauf reagieren würde.
Ich habe auch die Telefonnummer von ihren Eltern, weiß aber grad nicht, ob es
Sinn macht da anzurufen.
Eigentlich müsste man auch den Sohn kontaktieren, denke ich mal. Weißt du wie
der heißt?
Letzte Nachricht von Anne habe ich gestern über Telegram bekommen.
Eigentlich war die Idee, dass Anne hier runter in den Südschwarzwald kommt, wo
ich drei Wochen Aufenthalt geplant habe.
Am 7.3. bin ich von Teneriffa nach Berlin geflogen, Anne hat mich mit dem Auto
am Flughafen abgeholt.
Dann war ich bis Montag den 11.03.2024 bei Ihr.
Kurz vor meiner Abreise nach ... hat sie mir erklärt, dass sie sich für eine
Mann-Frau Beziehung nicht in der Lage sieht.
Dann habe ich mich - um mich nicht aufzudrängen - mehrere Tage nicht
kontaktiert.
Dann ihr doch eine Nachricht geschickt, woraufhin sie mir dann mitteilte:
"Danke lieber Peter für deine Nachricht. Ich bin seit gestern in Hedwigshöhe in
Berlin in der Klinik. Ich weiß momentan sogar nicht wie es weiter geht.
Vielleicht habe ich die Tage mal die Möglichkeit zum telefonieren. Momentan
fällt es mir unglaublich schwer im Kontakt zu sein."
Liebe Martina, bitte gibt mir doch mal deine Funknummer durch, damit wir uns im
Fall der Fälle schnell erreichen können.
Meine Funknummer:
...
Lieber Gruß
Peter
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Peter Thiel [mailto:info@peterthiel.de]
Gesendet: Donnerstag, 21. März 2024 21:46
An: 'Martina ...
Betreff: AW: Anne
Liebe Martina,
Anne hat mir heute wieder per Telegram geschrieben:
"Ich fühle mich momentan sehr berührt, dass du den Kontakt hältst, obwohl ich so
resigniert bin und es mir wirklich schwer fällt im Kontakt zu sein. Ich finde
dich ziemlich wundervoll und deine Fotos mag ich gern."
Hoffen wir, dass sie schrittweise aus der Resignation rauskommt.
Lieber Gruß aus dem Münstertal.
Peter
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Martina ...
Gesendet: Freitag, 22. März 2024 07:15
An: Peter Thiel
Betreff: Re: Anne
Lieber Peter,
oh, das hört sich sehr gut an!
Ich bin mir sicher, dass es Anne viel bedeutet, dass Du im Kontakt bist! Das
höre ich auf jeden Fall daraus. Bleib dran 😉
Liebe Grüße und danke für die Nachricht und Fotos!
Viel Freude
Martina
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Peter Thiel [mailto:info@peterthiel.de]
Gesendet: Freitag, 22. März 2024 13:19
An: 'Martina ...
Betreff: AW: Anne
Mach ich.
Sie hat heute vormittag meinen kurzen Guten Morgen Gruß erwidert.
Lieber Gruß
Peter
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Peter Thiel [mailto:info@peterthiel.de]
Gesendet: Freitag, 22. März 2024 19:13
An: 'Martina Mönch-Tegeder'
Betreff: AW: Anne
Liebe Martina,
ob du morgen noch mal in der Klinik anrufen kannst.
Oder auch über Signal oder Telegramm bei Anne anrufen.
Ich würde mal Montag in der Klinik anrufen.
Lieber Gruß
Peter
...
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Martina ...
Gesendet: Samstag, 23. März 2024 12:10
An: Peter Thiel
Betreff: Re: Anne
Danke lieber Peter für die Infos!
Ich habe sie angeschrieben, ob sie sich vorstellen kann zu telefonieren.
In der Klinik anzurufen bringt nicht viel denke ich, weil sie ja sowieso keine
Auskunft geben.
(offensichtlich ist ein Besuch möglich, wenn ihre Mutter dort war…)
Bis dahin, liebe Grüße
Martina
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Peter Thiel [mailto:info@peterthiel.de]
Gesendet: Samstag, 23. März 2024 12:48
An: 'Martina ...
Betreff: AW: Anne
Liebe Martina,
das ist alles schon sehr seltsam, was da mit Anne los ist.
Da fehlen einem glatt überzeugende Erklärungsmodelle.
Wieso ist sie auf Gomera so entspannt und lebensfroh und kaum kommt sie nach
Doitschland kippt es um.
Sie hat mir auf Gomera und die drei Tage bei ihr in Hohenschönhausen so viele
private Dinge aus ihrem Leben erzählt und nun das.
Vielleicht gelingt Dir mit ihr ein Gespräch, was über Oberflächlichkeiten
hinausgeht.
Lieber Gruß
Peter
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Martina ...
Gesendet: Samstag, 23. März 2024 12:56
An: Peter Thiel
Betreff: Re: Anne
Ja, voll. Das sehe ich auch so…meinst du, man sollte sie besuchen, um sich ein
Bild zu machen?
Wie schätzt du das ein?
Ich habe es bisher der Krankheit zugeschrieben, die halt schubweise
verläuft…aber, keine Ahnung…
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Peter Thiel [mailto:info@peterthiel.de]
Gesendet: Samstag, 23. März 2024 14:05
An: 'Martina'
Betreff: AW: Anne
Liebe Martina,
Ich halte nicht viel von Krankheitsbegriffen, die helfen nicht weiter, um
Problem zu verstehen und wenn möglich zu lösen.
Ich bin Systemiker und Radikaler Konstruktivist, hier sind die Konzepte ganz gut
beschrieben:
Arist von Schlippe: "Familientherapie im Überblick"; Junferman-Verlag, 1995,
bzw. Neuauflagen
Paul Watzlawick; Janet H. Beavin; Don D. Jackson: "Menschliche Kommunikation.
Formen, Störungen, Paradoxien", Verlag Hans Huber, Bern; 1969/2000/2003
Paul Watzlawick; John H. Weakland; Richard Fisch: "Lösungen. Zur Theorie und
Praxis menschlichen Wandels", Verlag Hans Huber, Bern; 1974/1992/1997/2001/2003
Erst mal wäre es gut, wenn du mit ihr telefonierst, da hat sie mehr Abstand,
dann kann man weitersehen.
Lieber Gruß
Peter
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Martina ...
Gesendet: Samstag, 23. März 2024 14:13
An: Peter Thiel
Betreff: Re: Anne
Sie hat mir gerade geantwortet, dass sie nicht telefonieren kann/möchte, weil
ihr jeglicher Kontakt schwer fällt…
Hmmm, ich weiß nicht, kann man das so einfach laufen lassen?
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Peter Thiel [mailto:info@peterthiel.de]
Gesendet: Samstag, 23. März 2024 21:06
An: 'Martina'
Betreff: AW: Anne
Anne hat vorhin an mich geschrieben:
Lieber Peter, ich habe gesehen, dass du angerufen hast, bitte sei mir nicht
böse, ich kann gerade nicht mit meinem völlig leeren Zustand in Kontakt treten
und ich möchte dich nicht voll heulen oder voll jammern. Mir geht's einfach
richtig beschissen und ich schätze es sehr wie du versuchst den Kontakt zu
halten.
---------------
Ich kontaktiere mal die Klinik. Leider haben ich keine Patientenverfügung von
Anne, dass ich von dort Infos bekommen oder mich mal mit denen austauschen kann.
Lieber Gruß
Peter
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Martina ...
Gesendet: Montag, 25. März 2024 09:39
An: info@peterthiel.de
Betreff: Anne
Lieber Peter,
hast du was neues von Anne gehört?
Sie war gestern den ganzen Tag gar nicht online…
Liebe Grüße
Martina
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Peter Thiel [mailto:info@peterthiel.de]
Gesendet: Montag, 25. März 2024 13:50
An: 'Martina ...
Betreff: AW: Anne
Liebe Martina,
ich habe gestern kurz mit Ihrer Mutter telefoniert und ihr meine Funknummer
hinterlassen.
...
Sie sagte, sie würde heute Anne in der Klinik besuchen.
Von daher bin ich erst mal etwas beruhigt.
Vorgestern habe ich der Klinik eine Mail geschrieben, von daher haben die bei
Bedarf meine Kontaktdaten.
Habe grad gestern zufällig:
Fritz Riemann: Grundformen der Angst. Eine tiefenpsychologische Studie. Ernst
Reinhardt, Basel/München 1961; 11. Auflage 1976
in die Hand bekommen, da lese ich grad drin, sehr hilfreich, was dort über die
"Schizoide Persönlichkeit" steht.
Anne und ich gehören wohl dazu, nur dass ich wohl härter im Einstecken und
Austeilen, also im Angriff bin.
Annes Rückzug in die Klinik ist dagegen reaktiv. Das scheint ihre Art, mit
schwierigen (auch intrapsychischen) Konflikten und Überforderungen umzugehen.
Nun ja, schauen wir mal wie es weitergeht, auf jeden Zick folgt ein Zack, hat
Jürgen Kuczynski gesagt.
Lieber Gruß
Peter
Die Korrespondenz mit Martina zeigt, wie sehr wir uns um Anne Sorgen
gemacht und überlegt haben, was die "richtigen" Schritte sein können, um Anne zu
helfen.
-------------------------------------------------------------------------------
Per Mail informiere ich am 23.03.2024 um 21.45 Uhr - Anne lebt noch - die Klinik Hedwigshöhe über eine suizidale Gefährdungslage.
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Praxis für Lösungsorientierte Arbeit
[mailto:info@praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de]
Gesendet: Samstag, 23. März 2024 21:45
An: 'psychiatrie-khh@alexianer.de'
Betreff: Anne Merkel
Alexianer Krankenhaus Hedwigshöhe
Höhensteig 1
12526 Berlin
(030) 6741 - 0
(030) 6741 - 5009
hedwigshoehe(at)alexianer.de
Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik
psychiatrie-khh@alexianer.de
Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Name ist Peter Thiel, ich bin ein guter Freund von Anne Merkel, die zur
Zeit bei Ihnen in der Klinik ist.
Am 08.03.2024 war bei ihr noch alles in Ordnung, ich hatte mit Anne einen
Spaziergang um den Obersee in Berlin Hohenschönhausen gemacht, siehe Foto in der
Anlage.
Ich bin beruflich selber im psychosozialen Bereich tätig, wie Sie meiner
Internetseite entnehmen können
http://praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de
habe häufig mit sehr schwierigen Fällen und Schicksalen zu tun.
Hier schreibe ich Sie aber in erster Linie als guter Freund von Anne an.
Anne ist nach meiner Kenntnis Anfang der 90-er Jahre in einer Berliner
Psychiatrie traumatisiert worden (Zwangsfixierung).
Das sollte sich aktuell auf keinen Fall wiederholen.
Andererseits bitte ich Sie, im Rahmen Ihrer Möglichkeit und ohne
freiheitsbeschränkende Maßnahmen, darauf zu achten, dass es nicht su suizidalen
Handlungen kommt.
Falls eine rechtliche Betreuung notwendig werden sollte, was ich nicht hoffe,
stehe ich bei Bedarf zur Verfügung, ich arbeite seit über 20 Jahren für
verschiedene Gerichte in Deutschland als Umgangspfleger, Vormund und
Ergänzungspfleger.
Infos dazu auf meiner Website
http://umgangspfleger.de/index.htm
Gerne können Sie mich kontaktieren, per Mail oder per Funk: 0177.6587641
Bei Bedarf kann ich auch in die Klinik kommen.
Aktuell bin ich im Südschwarzwald bei meiner Tochter und meinem Enkelsohn,
könnte aber bei Bedarf zeitnah nach Berlin kommen.
Ich bitte um eine Empfangsbestätigung meiner Mail.
Mit freundlichen Grüßen
Peter Thiel
13187 Berlin
Funk: 0177.6587641
Mail:
info@praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de
Meine Mail landet im Spam-Ordner der Klinik, erst vier Tage - nach einer Intervention von mir - liest man sie.
24.03.2024
Anne verlässt - ungehindert von den für ihr Leben und körperliche Unversehrtheit verantwortlichen Mitarbeitern - die Klinik.
Geplant oder spontan springt Anne von einem Hochhaus in Berlin-Hohenschönhausen in den Tod.
Meine Mail vom 23.03.2024 samt angehängtem Foto von mir und Anne verschwand im Spampostfach der Klinik, wo sie keiner gelesen hat.
Das ist ein unentschuldbarer Vorfall, der in einer für Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, in der suizidgefährdete Menschen betreut werden, nicht passieren darf.
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Psychiatrie -KHH
Gesendet: Mittwoch, 27. März 2024 10:34
An: 'Praxis für Lösungsorientierte Arbeit' <info@praxis-fuer-
loesungsorientierte-arbeit.de>
Betreff: AW: Anne Merkel
Sehr geehrter Herr Thiele,
wir haben heute früh Ihre Mail erhalten, die uns unsere Sekretärin
weitergeleitet hat.
Ihre Mail vom 23.03.24, in der Sie Ihre Sorge um Frau M.
mitteilten, hat uns nicht erreicht. Deshalb haben wir Ihnen auch
nicht geantwortet.
Wie Sie selbst schreiben, haben Sie inzwischen auch von der Polizei
erfahren, was passiert ist.
Wir können Ihnen mitteilen, dass wir in Kontakt mit den Angehörigen
von Frau M. stehen und bitten Sie, sich ggf. mit diesen in
Verbindung zu setzen.
Wir unterliegen grundsätzlich der ärztlichen Schweigepflicht und
können deshalb keine weiteren Aussagen schriftlich oder telefonisch
machen.
Mit freundlichen Grüßen
Andrea Zander Dott. Michele
Zanasi
Leitende Oberärztin Oberarzt
Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik Alexianer
Krankenhaus Hedwigshöhe Höhensteig 1
12526 Berlin
Mit freundlichen Grüßen
Sarah Höstermann
Chefarztsekretärin
Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik
Alexianer Krankenhaus Hedwigshöhe Höhensteig 1
12526 Berlin
Tel. +49 30 6741 3003
Fax +49 30 6741 3002
S.Hoestermann@alexianer.de /
www.alexianer-berlin-hedwigkliniken.de
Alexianer St.
Hedwig Kliniken Berlin GmbH
Geschäftsführer: Alexander Grafe
Registergericht: Amtsgericht Berlin Charlottenburg
Registernummer: HRB 53556 B
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Praxis für Lösungsorientierte Arbeit
[mailto:info@praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de]
Gesendet: Freitag, 29. März 2024 11:45
An: 'Psychiatrie -KHH'
Betreff: AW: Anne Merkel
Sehr geehrte Frau Zander,
Sie oder eine Kollegin von Ihnen, rief mich am 28.03.2024 um 15.25 Uhr auf
meiner Funknummer an.
Mir wurde mitgeteilt, dass man die Mail von mir doch noch gefunden hat, im
Spamordner.
Bitte führen Sie in Ihrem Unternehmen oder Ihrer Abteilung eine ernsthafte
Aufarbeitung des menschlichen Versagens durch und informieren mich, über das
Ergebnis dieser Aufarbeitung und die Konsequenzen, die seitens Ihrer Klink für
die Gegenwart und Zukunft getroffen werden, um solche, das Leben von Menschen
gefährdenden Versäumnisse zukünftig zu verhindern.
Ich hoffe, dass meine Mail hier, nicht auch im Spam Ordner landet, wie meine
Mail vom 23.03.2024, die vielleicht das Leben von Anne gerettet hätte, wenn man
sie denn bei ihnen gelesen hätte.
Peter Thiel
0177.6587641
Sonntag, ich mach mit dem Bus einen Ausflug von Münstertal über Wiedener Eck, Schönau, Feldberg, Titisee-Neustadt, Freiburg.
Was ich nicht weiß, dass Anne an diesem Sonntag in den Tod springt.
Peter Thiel, [24.03.2024 09:31]
Guten Morgen, liebe Anne.
Peter Thiel, [24.03.2024 16:11]
Peter Thiel, [24.03.2024 16:11]
Peter Thiel, [24.03.2024 16:12]
Peter Thiel, [24.03.2024 18:29]
Peter Thiel, [24.03.2024 18:36]
Liebe Anne, in den Bergen Schnee, unten im Tal Baumblüte. Ich denke an dich.
Peter Thiel, [24.03.2024 18:38]
Gestern habe ich der Klinik eine Mail mit meinen Kontaktdaten geschickt, falls
von deren Seite Bedarf besteht, mich zu kontaktieren.
Peter Thiel, [24.03.2024 18:41]
Im Kurpark Bad Krozingen habe ich im Buchregal "Grundformen der Angst" von Fritz
Riemann gefunden und mitgenommen. Das lese ich jetzt in meiner Ferienwohnung.
Den ganzen Tag keine Rückmeldung von Anne über Telegram.
22.05 Uhr - Anne ist schon tot, was ich nicht weiß. Ich rufe noch mal bei den Eltern von Anne an, diesmal geht ihre Mutter ans Telefon.
Offenbar wiegt man sich dort noch in Sicherheit, jedenfalls wird das Gespräch nach ca. zwei Minuten beendet, ohne dass auf der anderen Seite interessierte Nachfragen gestellt werden, wer ich bin, wie ich zu Anne stehe, was ich von ihr weiß und warum ich anrufe.
25.03.2024
Peter Thiel, [25.03.2024 11:04]
Guten Morgen, liebe Anne.
Anne ist schon seit einem Tag tot, was ich nicht weiß, ich poste in großer Sorge am Abend in die Telegram-Gruppe:
Peter Thiel, [25.03.2024 19:22]
Liebe Gruppe, Anne ist leider in eine Krise gerutscht, daher braucht ihr Euch
nicht wundern, wenn sie sich hier in der Runde zur Zeit nicht meldet. Falls
jemand von Euch Interesse hat, gemeinsam mit mir zu überlegen, wie wir Anne
unterstützen können, aus der Krise gut herauszukommen, bitte bei mir melden:
0177.6587641 oder info@peterthiel.de. Bitte nicht über die Liste hier
kommunizieren. Lieber Gruß Peter Thiel.
Peter Thiel, [25.03.2024 20:57]
Liebe Gruppe, zwei Teilnehmer/innen aus der Gruppe haben sich nach meiner obigen
Mittteilung bei mir gemeldet, danke. Mal schauen, was sich gutes tun lässt. Ich
gebe gelegentlich Nachricht.
Peter Thiel, [25.03.2024 22:09]
Liebe Alle, fünf Gruppenmitglieder haben sich bei mir gemeldet und Unterstützung
angeboten, Danke. Ich gebe Nachricht sobald ich was neues weiß. Macht euch keine
Sorgen, es reicht, wenn ich mir Sorgen mache, die mir leider niemand abnehmen
kann. Einer trage des anderen Last, heißt es in der Bibel. Nun ja, geht leider
nicht immer und wenn doch ist die Last ja nicht weg, sondern nur einem andern
aufgeladen. Doch das Leben ist nicht immer ein Staffelstab, manchmal eher ein
Langstreckenlauf. Lieber Gruß Peter.
Frieder - Anne, [25.03.2024 22:24]
„geteiltes Leid, ist halbes Leid…“
Lass uns solange *mit-(einander)-teilen*, bis wir es im Herzen tragen können und
von dort zu den Sorgen blicken 🌬💚💛🧡
Peter Thiel, [25.03.2024 22:26]
Danke. Peter.
Frieder, ein Bekannter von Anne, der sie bei
ihrer Ankunft mit dem Flugzeug auf Teneriffa abgeholt hat und dann gemeinsam mit
Anne und Rahel nach Gomera gefahren ist, meldet sich darauf
hin mit Sprachnachricht und Text bei mir:
Peter Thiel, [25.03.2024 20:55]
Hallo Frieder, schön, dass du dich gemeldet hast. Eine Frau aus der
Gruppe hat mich kurz vorher angerufen, sie geht wahrscheinlich
morgen mal in die Klinik, wo Anne jetzt wohl ist. Von daher warte
ich erst mal ab, was sie mir danach dann hoffentlich berichtet.
Anne ging es auf Gomera sehr gut, die Auseinandersetzung von der du
sprichst, rückte in den Hintergrund. Ich habe sie dann nach meiner
Rückkehr am 7.3. in Alt-Hohenschönhausen besucht, da ging es ihr
auch noch gut, leider ist sie dann einige Tage später voll
abgerutscht und hat sich offenbar freiwillig in die Klinik begeben.
Ihre Mutter, mit der ich gestern telefoniert habe, war wohl heute
zu Besuch in der Klinik. So weit erst mal, lieber Gruß Peter
Frieder - Anne, [26.03.2024 21:33]
Peter Thiel, [26.03.2024 21:57]
Danke. Peter.
Peter Thiel, [31.03.2024 00:59]
Hallo Frieder, ich würde gerne mal mit dir telefonieren, wenn du
magst: 0177.6587641 Kontakt möglich auch über info@peterthiel.de
Frieder - Anne, [31.03.2024 01:27]
Ja, da lass uns morgen oder die Tage mal telefonieren. Nachmittags
oder gegen Abend würde passen.
Peter Thiel, [31.03.2024 01:27]
Gerne morgen, ab 12 Uhr bin ich bis in den Abend hinein erreichbar.
Anne hatte sich auf Gomera aus mir unbekannten Gründen mit Frieder und Rahel überworfen. Zum Glück hatte sie zeitgleich Martina und Ansgar und später am 31.01.2024 mich kennengelernt, kaum auszudenken, was passiert wäre, wenn Anne schon zu dieser Zeit in eine suizidale Krise gekommen wäre. Womöglich hätte sie sich ins Meer gestürzt und von der Strömung in den Tod forttragen lassen.
26.03.2024
Noch immer weiß ich nicht, dass Anne bereits seit zwei Tagen tot ist.
Ich schreibe per Telegram an Anne:
Peter Thiel, [26.03.2024 09:40]
Guten Morgen liebe Anne. Die Sonne scheint und ich denke an dich.
Auf meinen besorgten Post am 23.03.2024 in die Telegram-Gruppe ruft mich um 13.08 Uhr ein Nachbar von Anne an, drei Polizisten wären gerade da gewesen, um sich nach Anne zu erkundigen, es gäbe einen Suizidfall und es soll abgeklärt werden, ob dieser mit Anne zu tun hat.
Der Nachbar der einen Schlüssel zu Annes Wohnung hat, lässt die Polizisten in Annes Wohnung, wo sie sich vermutlich umschauen, ob es irgendwelche Auffälligkeiten oder einen Abschiedsbrief gibt.
Direkt nach dem Anruf poste in die Telegram-Gruppe:
Peter Thiel, [26.03.2024 13:17]
Liebe alle, es gibt schlechte Nachrichten, durch einen Teilnehmer aus der Gruppe
wurde ich darauf aufmerksam, dass Anne möglicherweise Suizid gemacht hat. Eine
offizielle Bestätigung liegt noch nicht vor. Ich melde mich, sobald ich mehr
weiß.
...
Ich schreibe eine Vermisstenanzeige an die Polizei:
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Peter Thiel [mailto:info@peterthiel.de]
Gesendet: Dienstag, 26. März 2024 13:43
An: 'dir-3-a-31@polizei.berlin.de'
Cc: 'psychiatrie-khh@alexianer.de'; ...'
Betreff: Vermisstenanzeige - Anne Merkel
Polizei Berlin
Abschnitt 31
Pablo-Picasso-Str. 2
13057 Berlin
Erreichbarkeit der Wache
Tel.: (030) 4664-331700
Fax: (030) 4664-331799
E-Mail (nur zu Bürodienstzeiten)
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit stelle ich Vermisstenanzeige
Anne-Dore Merkel
Konrad Wolf Str. 84
13055 Berlin
Es gibt Hinweise eines Nachbarn von Anna im selben Wohnhaus, dass Anne Suizid
begangen hat.
Drei Beamte der Polizei waren wohl heute oder gestern dort.
Anne hielt sich nach meiner Kenntnis seit ca einer Woche in der Kinik Hedigshöhe
auf
https://www.alexianer-berlin-hedwigkliniken.de/krankenhaus-hedwigshoehe
Ich habe die Klinik am 23.06.2024 über eine mögliche Suizidgefahr informiert,
siehe Mail in der Anlage.
Möglicherweise liegt dort eine Pflichtverletzung seitens des verantwortlichen
Personals vor.
Ich selber bin ein enger Freund von Anne.
Ich bin seit dem 16.03.2024 im Schwarzwald, wo meine Tochter und der Enkelsohn
wohnen.
Sie erreichen mich unter
0177.6587641
Oder per Mail
Mit freundlichen Grüßen
Peter Thiel
Peter Thiel, [26.03.2024 14:45]
Liebe Alle, jetzt ist es amtlich. Die Polizei hat mich angerufen, Anne lebt
nicht mehr. In unfassbarer Traurigkeit. Peter.
Ich poste an Anne, von der ich nun weiß, dass sie nicht mehr lebt:
Peter Thiel, [26.03.2024 14:56]
Liebe Anne, du bist wohl schon im Himmel oder auf den Weg dahin, die Polizei hat
mich gerade zurück gerufen und mich informiert. Liebe Anne, vielleicht hätte ich
dich aufhalten können, wenn ich dich aus der Klinik rausgeholt hätte. Ich war
mir unsicher was das beste ist. In grosser Liebe zu dir, auch über die irdischen
Grenzen hinaus. Peter.
29.03.2024
Satori Kyo, [29.03.2024 22:58]
Hallo an Allen. Ich kenne Anne seit über 6 Jahren. Wir haben
gemeinsam gearbeitet an Ihrem Jugendtrauma mit Körperarbeit. Ich
weiss, das Anne in 2022/23 eine starke Retraumatisierung erlebt
hat. Wir haben uns danach über eine Zeit ungefähr 1 mal im Monat
gesehen, das letzte mal am 22.12.23.
30.03.2024
Raphael, [30.03.2024 14:00]
Hallo Peter
Du hast viel gutes geschrieben und ein Satz gefiel mir sehr nämlich " Anne hat
Liebe gesucht; wo keine zu finden war." und obwohl ich sie nur 1 mal ganz kurz
getroffen habe und wir danach nur mal ab und zu sporadisch messages gesendet
hatten, kann ich mir das vorstellen wenn sie auf Leute traf die dieses
ausnutzten
Du und ich haben ja auch 1 mal telefoniert.
Ich empfand dich als authentisch und einen guten " Typen" .
Was dieser Thilo da schreibt finde ich sehr unangemessen.
Happy Easter..lg Raphael
31.03.2024
Marc ..., [31.03.2024 18:28]
Liebe Anne,
als ich vor ein paar Tagen, davon gehört habe, was passiert ist, hat es mir den
Boden unter den Füßen weggezogen.
Wir kannten uns gute 6 Jahre vom gemeinsamen Tanzen etc im Haus Lebenskunst;
sind im letzten Sommer mit deinem „Van“ gemeinsam auf ein Festival gefahren.
Wir waren unterschiedlich und zugleich vertraut. Du hast mir zu verstehen, wie
sehr dich die Corona-Restriktionen emotional so belastet haben, sodass du deine
Firma aufgelöst hast.
Als wir uns im Oktober das letzte mal gesehen haben , hatte ich das Gefühl, dass
du dabei bist, wieder in deine Stärke zurückzukommen.
Welch‘ Kampf wirst du über Jahre gegen deine inneren Dämonen geführt haben, du
Arme!
Ich drücke dich ein letztes Mal mit diesen Zeilen, danke dir für unseren
Austausch und Verbindung und sehe vor meinem geistigen Auge, wie deine Seele -
befreit von den Dämonen deiner Vergangenheit - zum Himmel aufsteigt.
01.04.2024
Seit Tagen denke ich darüber nach, was ich hätte anders machen können, damit Anne heute noch am Leben wäre. Es hätte sich gelohnt.
Anne war nicht am Leben verzweifelt, sie liebte das Leben. Anne stürzte ab, da sie bestimmte Konflikte in der Gegenwart nicht gut regulieren konnte, frühere Lebenserfahrungen haben sie daran gehindert. Von außen kam nicht die Hilfe, die sie gebraucht hätte, um lebend durch die Krise durchzugehen.
Nun bleibt viel Zeit zum Nachdenken und Abschied nehmen.
Viele Freunde und Wegbegleiter von Anne helfen mir dabei. Mit einigen von ihren führe ich lange Telefongespräche. Das bringt mich in meiner Erkenntnis über die Zusammenhänge weiter.
Anne hat in ihrem Leben Gewalt erlitten, in welcher Form und Intensität können wir nur ahnen, einige Ereignisse hat sie mir erzählt, Zwangsunterbringung, Zwangsfixierung, Zwangsmedikation, so offenbar 1991 in der Landesklinik in Lübben, wie sie in ihrem 2018 geschriebenen zehnseitigen "Bericht" schreibt:
Bericht von Anne
14.06.1991
(16 Wochen)
geschwächter Zustand
nach Virusgrippe und Fehlgeburt
Traumatisierung: Vertrauensverlust gegenüber den Eltern und Zwangsbehandlung
Der Tag zur Beobachtung führte zwangsläufig zur
Hospitalisierung.
Aus dem einen Tag wurden 16 Wochen. Nach der Geburt meines Sohnes
und dem Bewusstwerden der Verdrängung des Geschehenen und der Abspaltung
meiner Gefühle kamen weitere 48 Wochen hinzu. Insgesamt
habe ich also 54 Wochen meines Lebens in einer geschlossenen
Psychiatrie bzw. zum Teil in der Tagesklinik verbracht. Ein Jahr
meines Lebens, ausgeschlossen und ausgegrenzt mal mit mehr und
mal mit weniger Mitbestimmung. Wenn ich 100 Jahre alt werde, ist
es nur 1% Prozent meines Lebens, also kein großes Drama oder
doch? Ich denke ja, es gab den Moment als ich beschloß, aus dem
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Leben zu treten. Mein Sohn war damals 3 Jahre alt. Eines Tages
fragt er mich danach. Fragt, ob es mir einmal so schlecht ging,
dass ich mir das Leben nehmen wollte. Ich antworte ihm ehrlich,
dass ich es versucht habe. Er reagiert betroffen und traurig. Er
sagt, dass er froh ist, dass ich noch lebe.
Der unerträglich seelische Schmerz über das Erfahrene ist noch
immer da und befindet sich nach wie vor im Prozess der Heilung.
Ich habe noch immer Angst mich öffentlich zu zeigen mit dem was
ich bin, was ich kann. Nach wie vor ist sie da, die Angst vor
Ausgrenzung.
44. Lebensjahr
09.05. -
06.06.2014
(4 Wochen)
Suizid einer Bewohnerin,
Fixierung einer
anderen Bewohnerin im
KEH, die wenig später
bei uns angstvoll
stirbt
manische Psychose mit depressiven
Anteilen und einhergehendes
traumatisches
Wiedererleben und Erleben
Teil eines medizinischen
Versuchs zu sein
47. Lebensjahr
22.12.2016
- 2017
Session bei Rainer T.
erste „Aufwacherfahrung“,
Tod von Markus,
den ich ein halbes
Jahr zuvor in
seinen Augen voraussah
manische Psychose, mit Verfolgungserleben,
Erleben
Teil eines medizinischen
Experiments zu sein und dem
Erleben übersinnliche Fähigkeiten
zu besitzen
Alter Dauer Auslöser Erleben
Die vorletzte Krise war im Dezember 2023 als Anne eine Überdosis Tabletten - vermutlich Tavor® - schluckte.
Sie war nach ihrem wunderbaren Gomeraaufenthalt bis zum 11.03.2024 aber nicht resignativ, sondern in Bewegung.
In der zweiten Märzwoche hatte sie einen Ersttermin bei einem Psychotherapeuten in Berlin, von dem Termin erhoffte sie sich einiges. Vielleicht ist ihre Hoffnung von diesem Therapeuten enttäuscht worden oder der Termin fiel aus.
Ich hätte in der Woche, wo so viel auf der Kippe stand ei ihr sein sollen, ich war doch auch ihr Schutzengel.
Anne hat nicht die Kraft aufgebracht - oder kam nicht auf die Idee - zu rufen: Peter sei mein Schutzengel, fliege schnell zu mir, ich stürze gerade ab.
Und ich habe nicht aus eigener Anschauung gewusst, wie Anne bei retraumatisierenden Triggern "tickt" und wie gefährdet sie in bestimmten ihr angstmachenden Situationen ist.
Nun kann man nicht immer 24 Stunden um die Uhr mit jemanden in unmittelbaren Kontakt sein, bei denen es bei bestimmten Triggern zu massiven Ängsten kommt. Man kann also nie zu 100 Prozent eine Suizid verhindern, aber zu 90 Prozent, wenn man den richtigen Modus findet, der kein Modus der Kontrolle und Überwachung ist, sondern ein Modus der Liebe, der den anderen im Blick hat und dennoch den anderen frei und selbstbestimmt lässt.
Anne hat mir, wo es ihr noch gut ging, ein Video über die Blueser-Szene in der DDR auf Youtube gezeigt, in einer kurzen Filmszene ist Anne zu sehen, sie war - Jahrgang 1969 - damals in dieser Szene "zu Hause", hat sich mit dieser Szene identifiziert.
https://www.youtube.com/watch?v=_b_3FEy_OIQ
"Das Wort Blues leitet sich von der bildhaften englischsprachigen Gemütslage I’ve got the Blues bzw. I feel blue („ich bin traurig“, einer Dysphorie oder Melancholie) ab." - https://de.wikipedia.org/wiki/Blues
Anne hatte also schon dieser Zeit eine Tendenz zur Dysphorie oder Melancholie), was dann 1991 - kurz nach dem aprupten Systemwechsel in der DDR - zu einer ernsten Krise geführt haben muss. Durch die Einlieferung in den Zwangskontext der Klinik dürfte zu einer möglichen Dysphorie oder Melancholie nun auch noch ein massives und über die Zeit ihres Legens anhaltendes Angsterleben und Bedrohungsgefühl entstanden sein. So machen Kliniken aus Menschen in Krisen, Dauerpatienten, die sich irgenwann in großer Not das Leben nemen, um der Angst zu entfliehen.
Es ist wie bei den Exorzisten, die mit Gewalt den vermeintlichen Teufel aus dem Körper des Patienten austreiben wollen.
"Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche
ist für die Augen unsichtbar", heißt es in "Der kleine Prinz" von Antoine de
Saint-Exupéry. Das stimmt so nicht.
Man sieht nur mit dem Herzen und dem Auge gut.
Wenn das Herz in schwerer Not ist, sieht es nur noch die Angst und den Tod als einzig möglichen Weg. Wenn das Auge und der Verstand dazu kommt, dann kann man aus der Phantasie, es gäbe nur den Weg in den Tod, herauskommen.
Anne hat sich auf diesen Weg gemacht, sie konnte ihn leider nicht weitergehen, ihre Angststruktur schnappte am 11.03.2024 zu, dreizehn Tage vor ihrem Tod.
Klinik Hedwigshöhe
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Peter Thiel [mailto:info@peterthiel.de]
Gesendet: Sonntag, 31. März 2024 11:04
An: 'T..
Betreff: AW: Anne
23.03.2024 - telegramm Korrespondenz
Peter Thiel, [23.03.2024 09:40]
Guten Morgen, liebe Anne.
Peter Thiel, [23.03.2024 15:47]
Liebe Anne, ich rufe dich heute Abend an. Bin Grad im Café am Belchen. 1000
Meter.
Peter Thiel, [23.03.2024 17:56]
Meine zehn schönsten Herzenswünsche.
Peter Thiel, [23.03.2024 19:38]
Abgebrochener Anruf - Anne geht nicht ans Telefon
Anne Merkel, [23.03.2024 20:09]
Lieber Peter, ich habe gesehen, dass du angerufen hast, bitte sei mir nicht
böse, ich kann gerade nicht mit meinem völlig leeren Zustand in Kontakt treten
und ich möchte dich nicht voll heulen oder voll jammern. Mir geht's einfach
richtig beschissen und ich schätze es sehr wie du versuchst den Kontakt zu
halten.
Peter Thiel, [23.03.2024 20:16]
Liebe Anne, ich würde mich freuen, wenn du mich noch heute Abend voll heulen und
volljammern würdest.
Anne Merkel, [23.03.2024 20:38]
Ich schaffe es nicht. Es tut mir leid.
ich habe nicht akute Suizidgefahr gesehen, sondern auf eine Gefährdungslage
aufmerksam gemacht.
Es gab keinen Hinweis von oder über Anne, dass sie sich am nächsten Tag das
Leben nimmt, aber die spärliche Kommunikation mit ihr per telegram - sie ging
nicht ans Telefon - ließ in mir große Sorge entstehen.
In der Tat, ich rufe nicht gerne an, hier hätte es vielleicht noch irgendwie
helfen können.
Aber bedenke, es war 21.45 Uhr als ich beschloss die Klinik zu informieren,
gehst du noch 21.45 an das Telefon?
Anne ist mehrmals in ihrem Leben in Kliniken mit Gewalt daran gehindert worden,
die Klinik zu verlassen, bis hin zur Zwangsfixierung und Zwangsmedikation,
das ließ mich zu lange zögern, die Klinik von meiner Sorge zu informieren.
Anbei ihr Bericht, den mir Martina vor einigen Tagen zugeschickt
hat.
Was hätte die Klinik denn tun könne, um Anne vom Suizid
abzuhalten, doch nur, sie einzusperren, was sie nicht wollte, sie wollte frei
sein, was die Freiheit einschloss in den Tod zu gehen.
Ich hätte zu ihr hinfahren müssen, das wäre eine Chance gewesen.
Ich probiere ess heute abend mal aus, ob um 21.45 noch einer in der
Psychoabteilung an das Telefon geht.
Vermutlich springt eine Anrufbeantworter bei den beiden Chefsekretärinnen an,
aber da hätte ich in der Tat raufsprechen können.
Aber ich meinte in der Tat, so eine Psychoklinik, die muss doch am Morgen, wenn
der Dienst beginnt, die Mails checken, die über Nacht eingegangen sind. So was
ja vermutlich auch, aber dass in einer solchen Klinik Nachrichten ungelesen im
Spam Ordner verschwinden, das konnte ich mit nicht vorstellen.
Für ein selbstbestimmtes Leben
In der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik betreuen wir
psychisch Kranke und Menschen in Krisensituationen. Abgestimmte Therapiekonzepte
schaffen die Voraussetzung für eine körperlich-seelische Stabilisierung zu einem
möglichst selbstbestimmten Leben.
https://www.alexianer-berlin-hedwigkliniken.de/krankenhaus-hedwigshoehe/leistungen/kliniken/psychiatrie-psychotherapie-und-psychosomatik
"Abgestimmte Therapiekonzepte", wer hat sich denn diese Wortblase ausgedacht.
Was für ein auf Anne "Abgestimmtes Therapiekonzept" hat diese Klinik gehabt, das
werde ich dort nachfragen.
Lieber Gruß
Peter
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Praxis für Lösungsorientierte Arbeit
[mailto:info@praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de]
Gesendet: Sonntag, 31. März 2024 11:31
An: 'Psychiatrie -KHH'
Betreff: AW: Anne Merkel
Sehr geehrte Frau Zander, sehr geehrte Damen und Herren,
Sie schreiben auf Ihrer Website:
In der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik betreuen wir
psychisch Kranke und Menschen in Krisensituationen. Abgestimmte Therapiekonzepte
schaffen die Voraussetzung für eine körperlich-seelische Stabilisierung zu einem
möglichst selbstbestimmten Leben.
Chefärztin
Prof. Dr. med. habil. Vjera Holthoff-Detto
https://www.alexianer-berlin-hedwigkliniken.de/krankenhaus-hedwigshoehe/leistungen/kliniken/psychiatrie-psychotherapie-und-psychosomatik
Was für ein "abgestimmtes Therapiekonzept" haben sie für und mit Anne
entwickelt, mit wem wurde das Therapiekonzept "abgestimmt.
Mit mir leider nicht.
Wir sollten das nachholen, das sind wir Anne und anderen Menschen, die in
schwerer Not sind, schuldig.
Bitte benennen Sie mit einen Nachmittagstermin in der Woche ab dem 9.4.2024.
Mit freundlichen Grüßen
Peter Thiel
Es stellt sich nach dem tödlichen Finale die Frage, ob gegenüber den konkret Veranwortlichen der Klinik der Vorwurf der fahrlässigen Tötung erhoben werden kann.
Strafgesetzbuch
(StGB)
§ 222 Fahrlässige Tötung
Wer durch Fahrlässigkeit den Tod eines Menschen verursacht, wird mit
Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__222.html
Jeder der längere Zeit mit einem E-Mailpogramm, weiß, dass mitunter auch Nicht-Spams im Spamfach landen. bei einem Bäcker richtet das in der Regel keinen großen Schaden an, wenn man mal eine Mail nicht liest, weil sie im Spam-Fach verschwunden ist. Bei einer Klinik wie dem Krankenhaus Hedwigshöhe - Alexianer Berlin-Hedwigkliniken - Klinik Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik sind andere Maßstäbe anzulegen. HIer geht es im Einzelfall um Leben und tot und es muss daher sichergestellt werden, dass suizidale Gefährdungsmeldungen, die - aus welchen Gründen auch immer - im Spamfach landen, spätestens bei Diensbeginn gesichtet werden.
Dies ist hier nicht geschehen. Ob es den Tod von Anne noch hätte verhindern können, ist hier nicht zu untersuchen, kann im Nachinein auch nicht festgestellt werden. Es muss aber unterstellt werden, dass Anne von den diensthabenene Mirarbeitern der Klinik noch hätte aufgehalten werden können, wenn diese meine Nachricht gelesen hätten. Dies ist nicht geschehen. Von daher werde ich, wenn die Klinik hier in den nächsten Tagen in inakzeptabler Weise auf meine Bitte um Klärung udn Aufarbeitung des Falles reagiert Strafanzeige gegen Unbekannt erheben.
Das bringt Anne nicht ins Leben, aber jeder Schrankenwärter, der vergisst die Schranke abzusenken, bevor der Zug die Straße quert, muss sich den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft stellen. Das Prinzip Verantwortung hat das Hans Jonas genannt.
01.04.2024
I..., [01.04.2024 18:31]
Mich hat Anne’s finale Entscheidung und die Endlichkeit &
Unendlichkeit vom Sterben die ganze Woche sehr bewegt.
Ich habe Anne als eine unglaublich starke und liebevolle Person
kennengelernt und erlebt. Es war mir eine Freude mit ihr zu tanzen
und auch sie als Gegenüber bei dem Wutworkshop zu haben. Sie hat
mich auch herausgefordert ??
liebe Anne - ich bin dankbar deine Kraft gespürt zu haben.
Das letzte mal wo ich dich im Februar beim Liebe Tanzen saß, konnte
ich nicht wirklich in Kontakt mit dir gehen. Da war ich selber mit
viel Schmerz in mir beschäftigt. Im Nachhinein denke ich mir - es
wäre doch noch viel schöner gewesen sich gegenseitig auch von dem
Schmerz und dem Menschenseinleid erzählt zu haben.
Mit dir Peter fühle ich auch mit - als eine sehr wichtige Person in
meinem Leben sich sehr nah an der Grenze zwischen weiter leben oder
nicht bewegte und ich teilweise in der Nähe war und teilweise wegen
ihrem Klinikaufenthalt weit weg von ihr war, habe ich viel für mich
klären müssen wo meine Verantwortung anfängt und endet und was ich
machen könnte oder sollte … und dieses Gefühl von Ohnmacht
(unabhängig wie sich die Person letzendlich entscheidet).
Ich werde versuchen am Sonntag da zu sein.
Viel Licht und Liebe für die Weiterreise!
02.04.2024
Geschlafen wie ein Stein, alles hat sich zusammengezogen in mir, mir friert, obwohl das Zimmer warm ist.
Vor dem Aufwachen träumte ich, ich war mit vier, fünf Leuten in einem Raum, ich hatte das Gefühl, das ist eine gute Energie, das sind die richtigen Leute. Da bemerkte ich, dass unten an einer großen Glasscheibe ein Stück Glas fehlte, durch das der Wind von draußen in den Raum endringen konnte. Ich dachte, nun ja, ist ja nur ein kleines Stück Glas, was da fehlt, da muss ich mir keine Sorgen machen, kommt eben ein wenig Wind in den Raum, das wird uns nicht groß stören. Als ich genauer hinsah, sah ich, dass die Glasscheibe in der Diagonale einen durchgehenden Riss hatte, das untere Dreieck der Scheibe noch irgendwie mit dem oberen Dreieck verbunden war, aber drohte jeden Moment herabzufallen. Unter dieser diagonal geborstenen Glasscheibe saß ein Mann und ich sagte ihm, setzt dich lieber weg von der kaputten Glasscheibe, wenn die runterfällt, kannst du schwer verletzt werden.
Seit Tagen denke ich über Annes Tod und mein Tun oder Nichtun nach, ich suche für meinen Teil der Veranwortung für das tragische Ende die Antwort, vielleicht ist es diese hier:
Leider konnte ich den tödlichen Abgrund, auf den Anne zutrieb nicht sehen, das entschuldigt mich.
03.04.2024
Mit meiner Tochter, meinem Enkelsohn und mit meinem Schwiergersohn zum Abendessen im Restaurant in Buggingen. Anschließend gehen wir in den Vorgarten, es ist schon dunkel, meiner Tochter zündet die mitgebrachte blaue Kerze an und ich spiele ein nachdenklich-besinnliches Musikstück, das ich in Annes beruflichen Nachlass gefunden habe.
Ich lehne mich an meine Tochter, die mich gut hält und auch mein 13-jähriger Enkelsohn ist bei mir. Gut, dass er Eltern hat, die es ihm möglich machen, seinen Großvater weinen zu sehen.
Zum Schluss, bevor ich in die Bahn einsteige, umarme ich jeden einzeln und bin dankbar, dass ich so liebe nahe Menschen habe, meine kleine Familie.
04.04.2024
Ich gehe durch den Prozess der Trauer, so nennt man das wohl. Heute ist es schon ein wenig leichter und ich denke, es ist erst 11 Tage her, seit mich der Polizist von der Vermisstenstelle anrief und den Tod von Anne bestätigte.
Draußen in der Natur ist der Frühling im vollen Gange, die Leute machen ganz normal ihre Dinge, fahren zur Arbeit, bringen die Kinder in den Kindergarten, streiten sich, freuen sich, diese Schwachsinns-Panik-"Pandemie" namens "Corona wurde von der Regierung inzwischen auch beendet, klar es gibt Kriege in der Welt, in der Ukraine, im Gaza-Streifen und die NATO feiert sich, weil sie sich in dem wahnsinnigen Glauben wähnt, sie kann Frieden mit Krieg erzwingen.
Und wo ist Ánne?
Weg, einfach weg, egal wo ich suche, sie ist nicht mehr da.
Sie ist auch nicht im Himmel oder im Weltall oder sonst was, ich glaub nicht an die Seele, die da die nächste Wanderung antritt.
Es ist als ob sie sich in Luft aufgelöst hat, nicht einmal ein Geist ist von ihr übrig. In einer Kühlzelle des Bestattungsinstituts liegen Reste ihres ehemaligen Körpers in einer Kühlzelle, das ist alles, was von ihrer biologischen Existenz auf dieser Erde noch da ist.
Ansonsten gibt es noch diesen oder jenen Gegenstand,der an sie erinnert, ...
Sonst nur noch Erinnerung, in mir und in anderen Menschen, die Anne nahe standen.
In 10 Jahren werde ich einem Freund die alten Fotos zeigen und sagen, schau mal, das war meine liebe Anne.
Was würde Anne sagen?
Lieber Peter, ja du hast Recht, in meinen Angstzuständen, da habe ich sehr, sehr gelitten, aber die Last konntest Du mir nicht abnehmen.
Aus der Angst bin ich in den Nebel gegangen, ich dachte, mir springt sonst der Kopf.
Das letzte mal, als ich in den Nebel ging, da hat die Kraft nicht mehr gereicht herauszukommen, ich hatte ja auch keine Orientierung mehr.
Deine Rufe erreichten mich, aber ich hatte keine Kraft um Hilf mir, zu rufen, vielleicht wollte ich es auch nicht mehr.
Aber wo Du recht hast, hast du recht. Du hättest zu mir kommen können, um zu versuchen, mich aus dem Nebel nach Hause zu geleiten, grad wie man einen Ertrunkenen, der noch nicht tot ist, versucht wiederzubeleben, auch wenn es oft nicht zum Erfolg führt.
Ob du mir hättest helfen können, vielleicht ja, vielleicht nein. Das wird wohl ein Geheimnis bleiben, auch ich kann es nicht lüften, weil ich die Antwort nicht weiß.
Aber Schuld ist es nicht, dass Du vom Südschwarzwald - wo wir beide eine schöne Zeit verbringen wolten - nicht zu mir in die Hedwigsklinik nach Berlin gekommen bist,
Du hast nach Deiner Abfahrt von Berlin viele Tage den Kontakt zu mir - so gut du es konntest - gehalten, du vertrautest auch auf die Klinik, dass sie mich gut behütet.
Mach Dir nicht so viele schwere Gedanken um mich, reicht doch aus, wenn ich einen ganzen Sack davon voll hatte und ihn in meinen Krisenzeiten, so gut es eben ging, getragen habe.
Ich hatte auch viele schöne Zeiten in meinem Leben, wenn die Angst mich nicht triggerte, zuletzt mit Dir
Wenn es am schönsten ist - und das war es mit Dir - soll man aufhören, hat meine Oma immer gesagt.
Wir bleiben verbunden, ich Danke Dir von Herzen, Grüß mir ganz lieb Gomera.
Deine Anne.
04.04.2024
per telegram - 11.07 Uhr - gesendet an X
Liebe ..., Danke für deine Sprachnachricht.
Ich fühle mich nicht von dir "überrollt", schön, dass wir gemeinsam über Anne nachdenken können, schön, dass wir über darüber sprechen können, wie sich Annes Beisetzung gestalten lässt.
Das kurze Lied, das ich dir geschickt habe, würde sehr gut passen, denke ich. Es sollte eine Lautsprecheranlage da sein, die beim Abspielen nicht plötzlich schlecht funktioniert, das wäre fürchterlich. Ich würde während dieses Liedes nur ein einziges Foto von Anne aus der Gegenwart auf eine Leinwand beamen wollen, keine Abfolge von Bildern, das würde zu viel Unruhe hineinbringen. Viele Menschen, die nach vorne gehen und sich zu Anne äußern, davon würde ich abraten, das wäre wie auf einem Parteitag.
Ich würde auf einen bezahlten Trauerredner verzichten wollen, der ist auf Grund seiner persönlichen Distanz nicht in der Lage, den Verstorbenen so zu würdigen, wie es dem Verstorbenen zukommt, so sehe ich das. Die Hinterblieben nehmen einen bezahlten Traurredner, da sie sich selber nicht in der Lage sehen, die richtigen Worte zu finden, dann ist das auch o.k.
Gerne bin ich bereit mich einzubringen.
Noch eine Ergänzung, sicher kann man in einer Trauerrede auch ein paar neutrale biografische Daten vortragen, Anne wurde dann und dann eingeschult, dann und dann bekam sie ein Kind, dann und dann zog sie nach Berlin, aber das kann man ja auch auf einen Zettel schreiben und am Eingang der Trauerhalle auslegen, so dass sich jeder, der das will, einen solchen Zettel mitnehmen kann. Von daher wäre es sicher keine schlechte Idee, wenn ihre Eltern, wenn R..., vielleicht auch sein Vater, vielleicht auch alle, die Anne kannten, aufschreiben, was sie für wichtig halten, dass es aufgeschrieben ist. Das kann man dann im Hintergrund mit bedenken und gegebenenfalls mit einbeziehen. Nur keine Abfolge von Auftritten, das wäre irritierend und nicht angemessen.
Ach so, dieses Gedicht von Anne könnte man mit dem Beamer an die Leinwand projizieren.
Und natürlich auch ein Foto von ihr. Das Gedicht könnte man auf die Leinwand projizieren, wenn sich die Tür zur Trauerhalle öffnet, ein Foto von Anne, wenn die Trauerfeier beginnt.
Liebe X, falls es aus der Zeit von Annes Klinkaufenthalten noch eine Patientenakte und Behandlungsdokumentationen gibt, würde ich diese gerne zur Verfügung gestellt bekommen, kann man ja alles einscannen und mir als PDF zusenden. Ich würde aber auch die Originalunterlagen nehmen und wenn ... die eines Tages haben will, kann ich ihm diese geben.
Gedicht von Anne, 18.06.2020
Peter Thiel, [02.04.2024 10:21]
ja, das wäre lieb.
B..., [02.04.2024 22:15]
Lieber Peter, das macht ja nun I... .
Nein, Anne war nicht chronisch depressiv. Ich kenne sie seit 30 Jahren, mal mehr
mal weniger Kontakt aber kontinuierlich. Sie hatte auch die manischen Phasen.
Anne sprach zu mir im Dezember, dass sie immer Scherbenhaufen hinterläßt, nach
der Manie. Letztes Jahr ist so einiges passiert, was ihr dann sehr leid tat. Ich
denke, dass sie Angst vor dem hatte, was sie anrichtet, wenn sie sich nicht
unter Kontrolle hat. Nach der Manie kommt meist die Depression. Hier hätte sie
nicht allein sein dürfen, das sehe ich auch so. Ich habe auch nicht gesehen,
dass sie so tief oder so schnell hinein fällt.
Sie ist noch so lebendig für mich, dass ich es nicht glauben kann.
Peter Thiel, [02.04.2024 22:19]
Ich hätte sie gehalten, wenn sie in die manische Phase gegangen wäre. Man kann
mir das glauben oder nicht, es ist so. Aber nicht jede/r kann jeden halten, wir
dürfen auch demütig sein und uns das zugestehen, wenn es so ist.
B..., [02.04.2024 22:21]
Wie traurig, dass du erst jetzt gekommen bist. Wenn du dir das zutraust, als
Partner, nehme ich mal an, dann wäre es eine Chance für sie gewesen.
Peter Thiel, [02.04.2024 23:03]
Eine Chance wäre es auf alle Fälle gewesen, aber ich habe die Gefahr nicht voll
erkannt, das ist so als wenn mal als Kapitän mit seinem Schiff und der Besatzung
im Nebel fährt und plötzlich taucht 500 Meter an Backbord ein Eisberg auf, den
man nicht sehen konnte, dann folgt der Zusammenstoß, weil man nicht mehr
ausweichen oder bremsen kann.
B..., [07.04.2024 10:14]
Lieber Peter, die Beisetzung findet am 17.05. auf einem Berliner Friedhof statt.
Welcher genau, weiß ich noch nicht, die Uhrzeit auch nicht. Es ist ein Friedhof
in der Nähe ihrer Wohnung, wo sie wohl auch hin und wieder mit ihrer Mutter
spazieren gegangen ist.
Peter Thiel, [07.04.2024 11:15]
Liebe B... Danke für Deine Nachricht. Ich bin unendlich traurig, zum Glück habe
ich einen starken Überlebenswillen und Menschen, die mir in meiner Not beistehen
und für mich da sind. Den Weg der Trauer können sie mir nicht abnehmen, den muss
ich selber gehen. Am Montag den 11.03.2024 Vormittag hätte ich mit Anne ins
Gespräch kommen müssen, dann hätte sie überlebt, aber ich wusste nicht von der
Gefahr, die hinter ihr lauerte. Den 17.05. habe ich mir notiert, vielen Dank.
Peter.
Bei Jens in Karlsruhe-Durlach. Draußen vor dem Fenster blühen die Obstbäume und Anne ist nicht mehr da.
------------------------------------------------
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 4. April 2024 12:05
An: Peter Thiel
Betreff: Re: anne
lieber peter,
intensive, bewegte tage sind das für mich, mit anne im herzen. und wie ich lese
auch für dich.
ich bin berührt von all den begegnungen und dem erfahrungsaustausch der letzten
tage. ich habe einige schöne kontakte mit anne‘s herzensmenschen erlebt.
auch das gespräch mit dir, während ich im park saß, wirkte in mir sehr
befriedend. danke!
ich möchte nun noch auf zwei themen eingehen, die mir auf dem herzen liegen.
zunächst zu deiner e-mail bezgl. dem kliniktermin:
ich fühle nicht, dass ich bei dem gespräch mit der klinik in der kommenden woche
dabei bin. ich habe mich von dir überrumpelt gefühlt, dass du der klinik eine
e-mail schreibst und meine anwesenheit ankündigst, bevor du mich fragst ob ich
dabei sein mag.
ich selbst fühle keinen bezug zu anne‘s geschichte mit diesem verkorksten
psychatrie-apparat. es gibt da für mich nichts mehr zu tun.
folgendes schreibe ich aus meiner eigenen perspektive und teile dir daraus mit.
ich erlaube, dass du eine andere perspektive hast:
anne‘s großer weg, mit all dem licht und dem schatten, endet schließlich, so wie
er am 24.3. auf tragische weise endet.
weder die klinik, noch du, noch ich tragen dabei schuld.
anne verlässt uns aufgrund von inneren pränatalen/frühkindlichen
traumatisierungen, die sich auf ihrem weiteren lebensweg in retraumatisierenden
situationen erneut manifestieren/ sich wiederholen.
...
Sicher, lieber ..., Anne hatte (auch) biographische Gründe, uns zu verlassen.
Es gab aber keine schicksalshafte Vorherbestimmung für das tragische Ende.
Ein Grund, dass sie uns verlassen hat, war, dass wir es nicht verstanden, sie zu halten.
Wir, die wir Anne am nächsten standen, blieben unter unseren Möglichkeiten.
Die Klinik hat das gemacht, was sie immer macht, die Klink "behandelt" Menschen auf "höchstem Niveau", sei es in Lübben, in Herzberge oder in Berlin-Treptow, nur das höchste Niveau ist bestenfalls Mittelmaß. Aber was kann man von einer Klinik auch schon erwarten, außer Mittelmaß.
"Das gemeinnützige Alexianer Krankenhaus Hedwigshöhe ist ein modernes Akutkrankenhaus mit einem umfangreichen somatischen und psychiatrischen Behandlungsangebot. In unserem Krankenhaus mit seinen angeschlossenen Einrichtungen behandeln wir Patientinnen und Patienten stationär, teilstationär und ambulant auf höchstem medizinischen Niveau.
...
In der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik betreuen wir psychisch Kranke und Menschen in Krisensituationen. Abgestimmte Therapiekonzepte schaffen die Voraussetzung für eine körperlich-seelische Stabilisierung zu einem möglichst selbstbestimmten Leben.
...
Unsere Grundhaltung basiert auf dem christlichen Menschenbild. Akzeptanz und menschliche Zuwendung steht für unsere Behandlerteams im Vordergrund der täglichen Arbeit. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, jeden Patienten in einer weitgehend selbstbestimmten Lebensführung zu unterstützen. Dafür planen wir gemeinsam mit Ihnen Ihre Behandlung.
So können unsere Patientinnen und Patienten auf die umfassenden Behandlungsmöglichkeiten eines Allgemeinkrankenhauses vertrauen.
...
Toll, was die PR-Agentur für viel Geld und mit wenig Verstand, hier für die Klinik und ihren ruhigen Schlaf verfasst hat.
Für mich, mit 62 Jahren Lebenserfahrung, klingt das wie in der DDR. wo von "der Partei" auch immer alles "auf höchsten Niveau" für das Volk getan wurde. 1989 ist das Volk ausgebüchst, das "höchste Niveau" hinter sich lassend, so wie Anne am 24.03.2024.
Wenn ein Mensch im Sterben liegt, dann ruft man die nächsten Angehörigen, dass sie den Sterbenden begleiten können, wenn ein Mensch davor steht, sich das Leben ´zu nehmen, dann ruft man die Menschen, die ihn noch aufhalten könnten. Dies ist hier nicht geschehen.
Die Klinik hat es nicht geschafft, mich anzurufen und zu sagen: Anne ist in großer Not, Sie müssen zu ihr kommen, damit sie eine Chance hat.
Die Klinik hat es noch nicht einmal geschafft, meine per Mail geschickte Gefährdungsmeldung am Vorabend von Annes Suizid zu lesen.
07.04.2024
Heute hatte sich eine Biene in meine Zimmer "verirrt", sie lief an der Innenscheibe des angekippten Fensters, das Tageslicht gab ihr die Richtung vor, aber es lag eine Glasscheibe dazwischen. Es war klar, wenn sie weiter so hin und her läuft, von links nach rechts, von oben nach unten wird sie bald sterben, denn dies ist kein Raum wo eine Biene überleben kann.
Ich klappte das Fenster zu, dreht den Fensterriegel um 90 Grad und öffnete das Fenster, gab der Biene einen leichten Schubs, sie krabbelte Richtung Licht, dann flog sie los, in die Freiheit, wo sie - bei schönem Frühlingswetter - sicher noch einige Tage oder Wochen ihr Bienenleben leben konnte.
Klinik Hedwigshöhe
09.04.2024
14.30 bis 15.10 Uhr Gesprächstermin in der Klinik Hedwigshöhe - Abteilung Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik in Berlin-Treptow.
Teilnehmer seitens der Klinik: Die Leitende Oberärztin und der Pflegedirektor.
Ein Bekannter aus dem Freundeskreis von Anne begleitet mich in diesem Termin.
Es wurde alles besprochen, was zu besprechen war.
Epilog
Aus der Illusion einer vollkommenen Zweiheit ohne Vorwarnung herausgerissen, finde ich mich wieder als halbierter Mensch. Das ist es wohl auch, was so schmerzt.
Läuft man allein durch das Leben, wie ich es immer mal wieder - auch für längere Zeit hatte, sehnt man sich natürlich auch nach Verbundenheit und Nähe, aber man ist kein halbierter Mensch, man ist Individum, irgendwie kommt man damit klar, der Braunbär zieht auch allein durch den Wald.
Ist man dagegen in Liebe verschmolzen - was nicht heißt, dass man ein siamesischer Zwilling ist, das ist ja die hohe Kunst der Liebe, verschmolzen und zugleich frei - und wird durch Suizid vom Partner/Partnerin verlassen, kehrt man nicht einfach in die alte Freiheit des Singledaseins zurück, nein man läuft als halbierter Mensch durch das Leben, das Herz sucht seine andere verlorene Hälfte.
Der mind weiß, dass diese andere Hälfte nicht gefunden werden kann, es sei denn in der Imagination oder auf einem anderen Stern, wohin kein Bus fährt und keine Rakete fliegt. Das Herz sucht also weiter ... bis es sich gewandelt und die Illusion der Trennung erkannt hat.
28.03.2024
D..., [28.03.2024 16:44]
Liebe Anne,
in mir sind immer noch die ganz besonderen Tage in Berlin lebendig,
als ich bei euch sein durfte. Da war schon auch schon das Schwere
und Dunkle mit uns und gleichzeitig die Liebe und das Leben. Wir
haben geweint und kurz darauf im Adlon zu Klaviermusik getanzt. Das
einfach da sein dürfen, nichts tun müssen und mit dem gehen zu
dürfen, was gerade ist, war ein ganz heiliges Geschenk für mich. Es
tut so weh, dass du nicht mehr da bist. Wie gerne hätte ich dir
noch erzählt, was sich in meinem Leben gerade bewegt-du hättest
gelacht und dich gefreut und mir gesagt, dass ich das Leben so
nehmen darf. Und gleichzeitig höre ich deine Stimme und fühle deine
Liebe und weiß, dass die Verbindung bleibt. ??
30.03.2024
R..., [30.03.2024 02:41]
Liebe Anne,
wir haben uns vor einigen Jahren kennengelernt. Gemeinsam sind wir auf
Demonstrationen für
Frieden, Wahrheit und Gerechtigkeit gegangen. Wir haben zusammen getanzt und die
schönen
Seiten des Lebens gefeiert. Ich habe dich als sehr mutige Frau kennengelernt,
die sich auch
gerne mal in offene Männerkreise setzt, um sich dort noch mehr zu entdecken.
Auch in
dunkleren Tagen sind wir uns begegnet – in Freude, Trauer, Wut und Verzweiflung.
Bei
Veranstaltungen und Festivals haben wir uns oft in den Armen gelegen. Das letzte
Mal haben
wir uns im Januar in S... gesehen. Ich habe dir unseren Laden gezeigt und wir
haben
über deine neue Gruppe philosophiert. Ich habe unsere Gespräche immer sehr
genossen.
Die Nachricht von deiner Entscheidung erreichte mich hier in Guatemala und hat
mich sehr
getroffen.
K... peace - love - help, [30.03.2024 07:47]
Liebe Anne,
Du warst in S... im Januar? Hätte ich das gewusst... Und jetzt
erst weiß ich, wir haben einen gemeinsamen Bekannten. René, nicht
nur mein Schwager sondern jetzt auch Anne. Es wäre schön, wenn wir
uns austauschen, findest du nicht auch?
Anne, wir sind uns erst bei der Meditanzion tanzend begegnet und
dann bei Christian Meyer. Du wolltest es immer genau wissen, das
fand ich beeindruckend, du hast tiefer gebohrt... bist sogar zu
Meyers Lehrer gefahren. Ich habe zu dieser Zeit gespürt, dass ich
keine Gurus mag, den Sog der Abhängigkeit den sie erzeugen, auch
Meyer tat dies. Wir haben uns mit uns auseinander gesetzt zu letzt
das Retrait bei ihm Online, wegen Corona hatten wir mit anderen
eine Ferienwohnung gemietet. Ich fand uns toll, Ich hab damals
viel gelernt, auch mehr auf meine eigene Intuition zu achten. Wir
fanden beide unsere Stärke schön. Danke für deine lieben Worte.
Was hat dich getraumatisiert? Was ist passiert?
Selbstmord ist wirklich nicht schön, mein Bruder brachte sich um
als ich 18 war, hat mir bis vor Kurzem Schulgefühle hinterlassen.
Jetzt weiß ich, dass es nichts mit mir, mit gar keinen von den
Lebenden zu tun hat. Lieber Peter, trauere, aber zieh dir die
Schuld nicht an. Die Lebenden fordern uns schon reichlich und
brauchen wohl eher unsere Kraft und Freude, als die Schuld. Ich
glaube nicht, dass Anne dies wollte.
Anne, du gabst auch damals dein Haus frei, um Raum für eine
Gemeinschaft zu schaffen. Ich weiß nicht was daraus geworden ist,
mich zog es weiter.
Danke, dass ihr hier die Geschichten teilt. Wie facettenreich wir
als Individuen durch diese Welt reisen, welche schönen Impressionen
wir hinterlassen können.
In Liebe K... ????????????????
Thilo, [30.03.2024 10:38]
soweit ich weiß hat Anne sehr viel ausprobiert, auch bei Christian Meyer und die
Angst, das es noch Mal so schlimm kommen könnte wie damals, war meistens mit
dabei.
Sie hat es mir gegenüber ganz klar kommuniziert gehen zu wollen, falls es noch
einmal so schlimm werden sollte, wie im letzten Jahr.
Jetzt darüber zu spekulieren, hätte, könnte, sollte, ich weiß nicht ob uns das
weiter bringt.
Niemand von uns hat in ihrer Haut gesteckt, niemand hat wirklich gewusst wie
sich DAS anfühlt. Sie hat sich sehr viel Zeit gelassen diesen Weg zu wählen und
das sollten wir einfach akzeptieren. Und sie war so mutig und warscheinlich noch
viel mehr, es zu tun.
Das Recht zur Veränderung liegt beim Klienten selbst.
sie hat diesen Weg gewählt und ich weiß nicht, ob ich es an ihrer Stelle besser
gekonnt hätte.
Jetzt bleibt mir nur noch es zu betrauern, das es so war wie es war.
Peter Thiel, [30.03.2024 13:30]
Anne hat die Liebe gesucht, wo keine zu finden war und ist deswegen wohl oft
genug ins offene Messer gelaufen. so ist ein Teufelskreislauf aus Suche und
Enttäuschung entstanden. Das mag ein Grund gewesen sein, dass sie mir am letzten
Tag unseres persönlichen Zusammenseins sagt, dass sie sich für eine "Mann Frau"
Beziehung nicht in der Lage sieht. Ich hätte sitzenbleiben, den blöden Zug mit
dem ich in die Uckermark fahren wollte, fahren lassen und mit ihr klären sollen,
was sie damit meint. Ich war leider in diesem Moment nicht in der Lage mich von
meinem tiefverankerten Handlungsmuster des Ausweichens abzugrenzen. Manchmal ist
Ausweichen gut, weil es die Sache nicht wert ist, sich in Gefahr zu begeben,
manchmal muss man sich stellen, weil es die Sache wert ist, das konnte ich
leider nicht.
Knalltüte Thilo schreibt, grad so, als ob eine Mensch, der aus großer Höhe
in den Tod springt, danach noch ganz ist:
Thilo, [30.03.2024 13:31]
Anne war auf der Suche nach Stille, Ruhe, Frieden und Ganzheit.
Ich hoffe sie hat das jetzt gefunden, diese tiefe Stille. Was auch immer ihr Weg
war.
Ich habe eher den Eindruck, das Du Hilfe brauchst.
Weil Du nicht akzeptieren willst, das sie diesen Weg gewählt hat.
Dein Gelaber kann der der Stille Vor zwei Dank
Thilo, [30.03.2024 13:32]
Dein Gelaber kann der Stille Gott sei Dank nichts anhaben.
Peter Thiel, [30.03.2024 13:33]
Thilo du bist ein trauriger Geist, schlaf weiter. Missbrauche aber bitte nicht
den Namen von Anne, du kleiner Z....
Peter Thiel, [30.03.2024 13:40]
Wer ist überhaupt "Thilo" ein Geist aus der Unterwelt, ein Zombie? Gib dich zu
erkennen und versteck dich nicht hinter "Thilo".
31.03.2024
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: T...
Gesendet: Sonntag, 31. März 2024 08:55
An: Peter Thiel
Betreff: Aw: Anne
Lieber Peter,
wenn Du akute Suizidgefahr gesehen hast, verstehe ich nicht, warum Du die Klinik
nicht angerufen hast. Du weisst doch, das mails oft viel später - wenn überhaupt
- gelesen werden. Wenn man will, das etwas wirklich ankommt, sollte man direkten
Kontakt aufnehmen. Das Thema haben wir auch öfters.
Dir gute Ostertage Thomas
Lieber Thomas,
01.04.2024
Beatrix, [01.04.2024 21:24]
Ich habe Anne vor fast 31 Jahren kennengelernt. Wir haben unsere Kinder
aufwachsen gesehen.
Wenn ich soweit bin, schreibe ich mal mehr, aber jetzt sitzt der Schmerz noch
tief in meiner Brust.
02.04.2024
Peter Thiel, [02.04.2024 01:11]
So habe ich Anne auch erlebt auf Gomera, frei und so liebenswürdig, es ging
einfach nicht anders als sie gern zu haben. Mit Berlin als Lebensort ist sie
nicht zurechtgekommen, muss irgend was toxisches für sie dort gewesen sein.
Vielleicht die an ihrem Haus vorbeifahrenden Straßenbahnen, die geheime
Botschaften sandten. Auf dem Darß und auf Gomera gibt es keine Straßenbahnen.
die geheime Botschaften senden.
Beatrix, [02.04.2024 10:13]
Ich habe Kontakt zu dem Vater von ... . Die Nummer kann ich ungefragt aber nicht
weiter geben. Wenn ich was weiß, melde ich mich.
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: st...
Gesendet: Mittwoch, 3. April 2024 21:31
An: Peter Thiel
Betreff: AW: Anne
leider habe ich die E-Mail erst jetzt zur Kenntnis genommen. Das tut mir leid,
was da passiert ist. Ich weiß nicht, was die Klinik da hätte machen können.
Leider weiß ich auch nicht, ob eine Suizidberatung noch geholfen hätte. Immerhin
hat sie es angekündigt.
Zwei meiner besten Freunde haben sich vor ca. 15 Jahren ebenfalls in die Tiefe gestürzt-der eine in einem Steinbruch, der andere von einem Hochhaus in Hamburg. Das kam für mich völlig überraschend. So etwas lässt mich seitdem nicht in Ruhe.
...
07.04.2024
Bin drei Tage bei meinem alten Berufsschulfreund Jens in Karlsruhe.
Restaurant Obermühle in Durlach
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: s...
Gesendet: Dienstag, 9. April 2024 20:39
An: sc...
Betreff: Aw: AW: AW: AW: ...
Guten Abend lieber Peter.
Deine Geschichte ist sehr berührend und spricht auch mein kämpferisches Herz für
Gerechtigkeit an. Ich kenne eine ähnliche Geschichte aus dem letzten Jahr, als
der Vater meiner Freundin aus dem Fenster sprang, als Langzeitpatient in einer
geschlossenenen Einrichtung.
Für deinen Umgang und die Verarbeitung eines solchen nahestehenden Schicksals
wünsche ich dir alles was du dazu brauchst um gut bei dir sein zu können und
dass du einen Weg für deine Gerechtigkeit findest.
Wenn ich etwas dazu beitragen kann würde ich das gerne tun.
Herzliche Grüße
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Sabine ...
Gesendet: Donnerstag, 11. April 2024 10:29
An: Peter Thiel
Betreff: Re: Annes Bericht
Sehr berührend.
Zeugt von einer zarten, empfindsamen Seele, die sich im ständigen Konflikt
zwischen ihrem Sehnen, ihrer Wahrnehmung und innerem Fühlen mit dem Erleben in
ihrer Umwelt befand.
Das grundlegende" ich bin nicht richtig"- Gefühl, das all ihre ureigenen Gaben-
ihr "Ich" an der Entfaltung gehindert hat, zieht sich offenbar durch ihre
Geschichte.
Du sagtest ja, dass sie mitunter sehr kindlich war. Vielleicht waren das
Momente, in denen Zugang zu ihrem "Ich" hatte.
11.04.2024:
Dass Anne keinen Abschiedsbrief hinterlassen hat, das könnte darauf hin deuten, dass sie bei ihrem Weggang von der Klinik am Sonntag den 24.04.2024 den Sprung in die Tiefe nicht geplant hatte. Kann also sein, dass sie nach Hause gefahren ist, um nach dem Rechten zu sehen, dann vielleicht auf die Idee kam Richtung HU-Ma am Fennpfuhl vorbeizulaufen und aus der Situation vor Ort heraus einen spontanen Suizid vollzogen hat.
Denkbar auch, dass sie in ihrer Wohnung war, sich dort, so wie ich sie kannte, ans Fenster gesetzt hat, eine Zigarette geraucht hat, über ihr Leben nachgedacht und sich dann spontan auf den Weg gemacht hat, ihr Leben zu beenden.
Warum hat Anne mich nicht angerufen. Wollte sie nicht, dass ich sie aufhalte?
12.04.2024
fast will
Mir es scheinen, es sei, als in der bleiernen Zeit.
Friedrich Hölderlin
Hölderlin-Kalender
----------------------------------------------------------------------------
Der Gang aufs Land
An Landauer
Komm! ins Offene, Freund! zwar glänzt ein Weniges heute
Nur herunter und eng schließet der Himmel uns ein.
Weder die Berge sind noch aufgegangen des Waldes
Gipfel nach Wunsch und leer ruht von Gesange die Luft.
Trüb ists heut, es schlummern die Gäng' und die Gassen und fast will
Mir es scheinen, es sei, als in der bleiernen Zeit.
Dennoch gelinget der Wunsch, Rechtgläubige zweifeln an Einer
Stunde nicht und der Lust bleibe geweihet der Tag.
Denn nicht wenig erfreut, was wir vom Himmel gewonnen,
Wenn ers weigert und doch gönnet den Kindern zuletzt.
Nur daß solcher Reden und auch der Schritt’ und der Mühe
Wert der Gewinn und ganz wahr das Ergötzliche sei.
Darum hoff ich sogar, es werde, wenn das Gewünschte
Wir beginnen und erst unsere Zunge gelöst,
Und gefunden das Wort, und aufgegangen das Herz ist,
Und von trunkener Stirn' höher Besinnen entspringt,
Mit der unsern zugleich des Himmels Blüte beginnen,
Und dem offenen Blick offen der Leuchtende sein.
...
14.04.2024
Heute vor drei Wochen hat sich Anne das Leben genommen.
Ich komme mir vor wie ein Mann, der am Steuer eines Autos saß, seine Frau neben ihm. Der Mann in Gedanken und daher unaufmerksam. Plötzlich von vorn ein Stauende, Aufprall. Im Krankenhaus, der Mann nur leicht verletzt. Der Oberarzt kommt und sagt dem Mann, Ihre Frau ist tot, sie hat den Aufprall nicht überlebt.
Ich bin ein Überlebender, das ist kein leichtes Schicksal.
Am 08.08.2022 starb Simone Just, ich kannte sie auch von Gomera. Sie sprang vom Dach einer Berliner Psychiatrie in den Tod. Das staatliche Coronamobbing, aber auch schwierige private Konflikte, haben neben ihrer psychischen Disposition zu ihrem Tod beigetragen, nun hat sich ein solches Drama wiederholt.
Jedes Jahr töten sich in Deutschland ca. 10.000 Menschen, so die offizielle Statistik. Die Zahl dürfte wesentlich höher liegen, wenn man die Menschen mitzählt, die sich auf unauffälligere Weise von dieser Welt verabschieden, wie etwa exzessive Lebensweise, Drogensucht, Alkoholsucht, Arbeitssucht ... .
Mein Großvater mütterlicherseits, Fritz Heinze starb am 02.01.1958 im Alter von 53 Jahren, plötzlicher Herztod, frühmorgens in Potsdam-Babelsberg. Ob meine Mutter die Zeit und die Fähigkeit hatte, ihren Vater ausreichend zu betrauern? Mein älterer Bruder wurde im selben Jahr am 31.12.1958 geboren, ob sie sich ihm ausreichend zuwenden konnte?
15.04.2024
Im Jahr 1991 - so berichtet es Anne, sei ihr in der Landesklinik in Lübben und in der Charité in Berlin ihr Selbstbestimmungsrecht genommen worden, obwohl sie volljährig war. Der stattgefundene Missbrauch bzw. die stattgefundene Straftat durch den Freiheitsentzug mit Zwangsfixierung und Zwangsmedikation - so Anne - hätte keine Gerechtigkeit keinen Ausgleich gefunden.
Nun liebe Anne, ich habe die Klinik angeschrieben, die könnten sich ja zu Deinen Vorwürfen äußern, auch wenn inzwischen 33 Jahre vergangen sind.
Die Klinik in Lübben, in der Anne laut ihrem Bericht im Jahr 1991 misshandelt wurde, teilt mir heute auf meine Anfrage mit, dass sie ein von mir erbetenes Gespräch nicht führen möchte.
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Peter Thiel [mailto:info@peterthiel.de]
Gesendet: Montag, 15. April 2024 11:25
An: 'luebben@asklepios.com'
Betreff: Anne Merkel - Geboren am 07.11.1969, Suizid am 24.03.2024
Asklepios Fachkliniken Brandenburg GmbH - Asklepios Fachklinikum Lübben
Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
Dr. med. Anastasia Donchin - Chefärztin
Luckauer Straße 17
15907 Lübben
(03546) 29 0
Mail: luebben@asklepios.com
https://www.asklepios.com/luebben/experten/kinder-und-jugendpsychiatrie/
Sehr geehrte Frau Donchin,
meine Name ist Peter Thiel, ich bin der Freund von Anne Merkel, geboren am
07.11.1969 die am 24.03.2024 in Berlin in den Tod sprang.
Anne war 1991 "Patientin" in Lübben.
In einem hinterlassenen Bericht aus dem Jahr 2018 schreibt sie über diese Zeit:
"Der Tag zur Beobachtung führte zwangsläufig zur Hospitalisierung.
Aus dem einen Tag wurden 16 Wochen. Nach der Geburt meines Sohnes
und dem Bewusstwerden der Verdrängung des Geschehenen und der Abspaltung
meiner Gefühle kamen weitere 48 Wochen hinzu. Insgesamt
habe ich also 54 Wochen meines Lebens in einer geschlossenen
Psychiatrie bzw. zum Teil in der Tagesklinik verbracht. Ein Jahr
meines Lebens, ausgeschlossen und ausgegrenzt mal mit mehr und
mal mit weniger Mitbestimmung. Wenn ich 100 Jahre alt werde, ist
es nur 1% Prozent meines Lebens, also kein großes Drama oder
doch? Ich denke ja, es gab den Moment als ich beschloß, aus dem
5
Seite 6 von 10
Leben zu treten. Mein Sohn war damals 3 Jahre alt. Eines Tages
fragt er mich danach. Fragt, ob es mir einmal so schlecht ging,
dass ich mir das Leben nehmen wollte. Ich antworte ihm ehrlich,
dass ich es versucht habe. Er reagiert betroffen und traurig. Er
sagt, dass er froh ist, dass ich noch lebe.
Der unerträglich seelische Schmerz über das Erfahrene ist noch
immer da und befindet sich nach wie vor im Prozess der Heilung.
Ich habe noch immer Angst mich öffentlich zu zeigen mit dem was
ich bin, was ich kann. Nach wie vor ist sie da, die Angst vor
Ausgrenzung.
Erstaunlicher Weise nehme ich das Erlebte jedoch nicht als verpasste
Lebenschance wahr, sondern als eine Herausforderung, als
meine persönliche Lebensaufgabe, an der ich wachse. Mit mir wachsen
daran auch andere Menschen, weil ich sie bewege, berühre, ihnen
ein Spiegel bin.
Erfahren habe ich, dass mir 1991 in der Landesklinik in Lübben
und in der Charité in Berlin mein Selbstbestimmungsrecht genommen
wurde und das obwohl ich Volljährig war. Der stattgefundene Missbrauch
bzw. die stattgefundene Straftat durch den Freiheitsentzug
mit Zwangsfixierung und Zwangsmedikamentierung erfährt keine Gerechtigkeit
keinen Ausgleich. ..."
Darüber würde ich gerne mit Ihnen oder einem anderen fachlich kompetenten und
aussagefähigen Mitarbeiter der Klinik sprechen.
Mit freundlichen Grüßen
Peter Thiel
0177.6587641
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Donchin, Dr. med. Anastasia [mailto:a.donchin@asklepios.com]
Gesendet: Montag, 15. April 2024 12:52
An: 'Peter Thiel'
Cc: Klein, Sebastian (Lübben)
Betreff: AW: [EXTERN] Anne Merkel - Geboren am 07.11.1969, Suizid am 24.03.2024
Sehr geehrter Herr Thiel,
Ihre Anfrage hat mich erreicht. Allerdings muss ich ein Gespräch mit Ihnen aus
Schweigepflichtgründen ablehnen.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. A. Donchin
Chefärztin KJPP
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Peter Thiel [mailto:info@peterthiel.de]
Gesendet: Montag, 15. April 2024 14:13
An: 'Donchin, Dr. med. Anastasia'
Cc: 'Klein, Sebastian (Lübben)'
Betreff: AW: [EXTERN] Anne Merkel - Geboren am 07.11.1969, Suizid am 24.03.2024
Sehr geehrte Frau Donchin,
Danke für Ihre Nachricht.
In der Hedwigsklinik in Berlin Treptow hatte ich letzten Dienstag mit der
Leitenden Oberärztin und dem stellvertretenden Pflegedirektor ein 40 minütiges
Gespräch, warum sollte das nicht auch bei ihnen gehen, ohne das man gesetzliche
Vorgaben verletzt?
Es geht schließlich um einen schwerwiegenden Vorwurf gegen 1991 tätige
Mitarbeiter der Klinik Lübben.
Ich bin selber vom Fach, wenn auch bis zu Annes Tod nicht mit suizidalen Krisen
vertraut.
Das hat sich nun geändert.
http://praxis-fuer-loesungsorientierte-arbeit.de
Mit freundlichen Grüßen
Peter Thiel
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Donchin, Dr. med. Anastasia [mailto:a.donchin@asklepios.com]
Gesendet: Montag, 15. April 2024 14:54
An: 'Peter Thiel'
Cc: Klein, Sebastian (Lübben); Diederich, Sonja
Betreff: AW: [EXTERN] Anne Merkel - Geboren am 07.11.1969, Suizid am 24.03.2024
Sehr geehrter Herr Thiel,
ich bedauere, Ihnen dennoch nicht abhelfen zu können. Wie die anderen Kliniken
Ihre Anfrage handhaben, ist hierbei nicht ausschlaggebend. Ohne eine
Schweigepflichtentbindung vonseiten der Verstorbenen ggü. der hiesigen Klinik zu
Ihren Gunsten, ist rechtlich gesehen kein Gespräch über ihre Daten möglich.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. A. Donchin
Chefärztin KJPP
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Peter Thiel [mailto:info@peterthiel.de]
Gesendet: Montag, 15. April 2024 15:11
An: 'Donchin, Dr. med. Anastasia'
Cc: 'Klein, Sebastian (Lübben)'; 'Diederich, Sonja'
Betreff: AW: [EXTERN] Anne Merkel - Geboren am 07.11.1969, Suizid am 24.03.2024
Sehr geehrte Frau Donchin,
Danke für Ihre Nachricht.
Mir wäre daran gelegen, dass ihre Klinik die alte Akte zieht und ernsthaft
überprüft, ob dort fachliche Fehler, wie sie Anne beschreibt und anklagt,
dokumentiert sind und falls ja, diese ernsthaft aufarbeitet.
Anne wäre in der Nazizeit mit hoher Sicherheit der Mordaktion T4 zum Opfer
gefallen.
Die Klinik in Lübben hat nach meiner Kenntnis daran auch mitgewirkt.
Es sollte nicht nur den Opfern der Euthanasie ein Gedenken eingeräumt werden,
auch Anne hat das verdient.
http://peterthiel.de/anne-merkel.html
Mit freundlichen Grüßen
Peter Thiel
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Klein, Sebastian (Lübben) [mailto:se.klein@asklepios.com]
Gesendet: Montag, 15. April 2024 19:44
An: Peter Thiel; Donchin, Dr. med. Anastasia
Cc: Diederich, Sonja
Betreff: Re: AW: [EXTERN] Anne Merkel - Geboren am 07.11.1969, Suizid am
24.03.2024
Sehr geehrter Herr Thiel,
Wie bereits von Frau Dr. Donchin beschrieben, werden wir uns nicht weiter zu
diesem Fall und Ihrer Anfrage äußern.
Es tut mir leid, Ihnen keine andere Antwort geben zu können.
Mit freundlichen Grüßen
Sebastian Klein
Geschäftsführer
Geschäftsführung
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Peter Thiel [mailto:info@peterthiel.de]
Gesendet: Montag, 15. April 2024 21:07
An: 'Klein, Sebastian (Lübben)'; 'Donchin, Dr. med. Anastasia'
Cc: 'Diederich, Sonja'
Betreff: AW: AW: [EXTERN] Anne Merkel - Geboren am 07.11.1969, Suizid am
24.03.2024
Schade, ich hatte auf mehr menschliche Größe gehofft.
Mit freundlichen Grüßen
Peter Thiel
Wieso meint der Geschäftsführer Sebastian Klein der Asklepios Fachklinikum Lübben "keine andere Antwort geben zu können", was hat dieser Herr Klein für ein merkwürdig verengtes Sichtfeld?
Gibt es Anweisung von "ganz oben", der er sich fügen muss?
https://www.asklepios.com/luebben/unternehmen/klinik-und-kontakt/klinikleitung/
Geht der Profit über Leichen?
Auf Google Maps finde ich von "Tina Die Erste" folgende Bewertung:
vor 5 Monaten
Die würde des Menschen ist unantastbar.
Ich war nicht in der Tagesklinik sondern stationär auf der Psychosomatik.
Die Ärzte und Therapeuten sind aber die Gleichen oder anders gesagt, seit es die
Tagesklinik und stationäre Behandlung gibt, wurde das Personal nicht aufgestockt
sondern muss jetzt mehr Patienten in gleicher Zeit behandeln.
In Gesprächen wird durch die Chefärztin gebeten positive Bertungen abzugeben.
Diesem Wunsch kann ich leider nicht folgen.
Ich folge aber dem Wunsch nach einer Bewertung.
Ich war 7 Wochen in der Klinik.
Leider wurde ich in einem schlechteren Gesundheitszustand entlassen, als ich in
die Klinik kam.
Diese Resonanz kam von allen Freunden und Kollegen.
Der Patient wird in der Klinik nicht ernst genommen.
Körperliche Probleme werden ignoriert.
Es ist alkes psychisch und auf eine angebliche schlechte Kindheit zurück zu
führen.
Ein schlimmes Ereignis was ich dann noch sah war, dass man einen Patienten der
scheinbar nicht mehr laufen konnte auf dem Hof im Regen stehen gelassen hat,
statt diesem zu helfen.
Die Würde des Menschen ist unantastbar .
Gilt das auch hier?
Frank Rademacher
vor 3 Monaten
Das neue Jahr hat begonnen und wir wollen nichts schlechtes schreiben.
Das Essen war gut.
Ansonsten, geht dort nicht hin
Habe mich auf alles eingelassen was angeboten wurde.
Es hat nichts gebracht und mir geht es schlechter als vorher
Leonie Rahn
vor 10 Monaten
Einer der schlimmsten Abende in meinem Leben…wollte vor dem Schlafen eine
Zigarette rauchen was mir der Arzt auch erlaubt hatte…doch die Schwester
akzeptierte das nicht und würdigte mich mit ihren Blicken herab…lieber wollten
sie mir Tabletten reinstopfen damit ich ruhig bin…da ich dies nicht
wollte…riefen sie die Polizei und jch wurde mit 6 Beamten aufs Bett
gefesselt…also wer sich hier einweisen lässt um sich helfen zu lassen brauch
danach nochmehr Hilfe
Na Wi
vor einem Jahr
Ich könnte soviel schreiben aber leider nichts gutes Die Ärzte Lügen um einen
Gerichtlich und unter Zwang dort wegschließen zu können und pumpen einen mit
Medikamente voll und isolieren einen von der Familie.
Würde das schon kriminell nennen.
soph
vor 5 Monaten
geh nicht hin
Nun poste ich auch eine "Bewertung" auf Google Maps, nämlich die von Anne, die sie 2018 in Ihrem Bericht schrieb.
20.00 Uhr:
Anruf von Egon von Gomera, wir telefonieren eine halbe Stunde.
Das Gepräch mir Egon tut mir gut, nicht so ein "Aber wir lieben uns doch alle"-Gesäusel, das mir in Annes Telegram Chat Gruppe wie eine riesige Qualle entgegenschappt. Ich vermute, die da so peacig daherkommen und Anne einen Marienaltar zum Anbeten bauen wollen, haben ein erhebliches Aggressionsproblem. Wer aber ein Aggressionsproblem hat, landet notwendiger Weise autoaggressiv in der Depression.
Anne hatte auch ein Aggressionsproblem,
aber, sie war auf dem Weg. Vor einiger Zeit nahm sie an einem Wutworkshop teil.
Ihr Anklage der ihr widerfahrenen Misshandlungen in der Klinik Lübben, kann man
auch als Versuch sehen, aus der Anklage seines selbst, seine Aggression nach
außen zu richten und Aggressoren der Vergangenheit anzuklagen.
Anne wollte raus aus dem Strudel, Anne wollte nicht permanent sterben, den Tod
hat sie nur in ihren Krisenzeiten gesucht, da sie das Leid nicht tragen konnte,
das sie in schwierigen Zeiten übermannte.
Anne hat sich mir zu wenig mit ihren Nöten anvertraut, auch fehlte ihr der zuletzt gute Dritte, der sie bei der Hand genommen und gesagt hätte, so Anne, jetzt kümmern wir uns mal um diese Baustelle, ich bin bei Dir, das wird dich stärken.
Ich hätte der gute Dritte sein können, aber ich wusste zu wenig und war überrascht von ihrem Statment am 11.03.2024: "Ich kann eine Mann - Frau Beziehung nicht leben.
Seit ihrem Tod betreibe ich einen Dialog, der keiner ist, ich frage Anne: Warum, was hätte ich tun können?
Keine Antwort aus dem Schattenreich.
Wie komme ich in die innere Versöhnung mit Annes und mit meinem Schicksal?
Annes verhängnisvolles Schicksal begann 1991 in der Klinik in Lübben, mein Leidensweg begann am 24.03.2024.
16.04.2024
Es ist so verdammt schwer, nach diesem tragischen Sprung von Anne, zu leben.
...
e) Ist das Selbstgewahrsein träg, dann ist auch das Leiden des Patienten ohne Sinn und kann genausogut mit Aspirin beseitigt werden, während der Arzt ihn weiter in seiner Passivität bestätigt. Und tatsächlich werden, teilweise aufgrund dieser Theorie, Widerstände rasch aufgelöst, um nämlich den Schmerz des realen Konfliktes zu umgehen, damit der Patient sich nicht in Stücke reißt. Leiden aber und Konflikt sind weder bedeutungslos noch unnötig: Sie zeigen die Zerstörung an, die in jeder Figur/Hintergrund-Struktur eintritt, damit die neue Figur auftauchen kann. Dies bedeutet nicht das Verschwinden des alten Problems, sondern seine Lösung; gerade die mit dem Problem verbundenen Schwierigkeiten bereichern die Lösung, und neues Material wird mit eingebaut - genau wie ein großer Forscher vor den seiner Theorie unangenehm zuwiderlaufenden Tatsachen nicht die Augen verschließt, sondern sie vielmehr aufsucht, um seine Theorie zu erweitern und zu vertiefen. Der Patient wird nicht dadurch geschützt, daß seine Schwierigkeiten verringert werden, sondern dadurch, daß sie für ihn in einer Umgebung fühlbar werden, in der seine Fähigkeiten und der kreative Elan ebenso fühlbar sind.
...
Frederick S. Perls; Paul Goodman; Ralph F. Hefferline: “Gestalttherapie. Grundlagen“, dtv, 1979, S. 134/152
Welches ist nun die Funktion langwierigen Leidens, wie es unter Menschen häufig
ist? Wir wollen die Vermutung wagen, daß es uns dazu bewegen soll, uns des
unmittelbar gegenwärtigen Problems anzunehmen und dann aus dem Weg zu gehen,
alle Kräfte gegen die Gefahr aufzubieten und dann aus dem Weg zu gehen,
nutzloses Befangensein zu lockern, den Konflikt toben und zerstören zu lassen,
was zerstört werden muß.
Nehmen wir zwei einfache Fälle zur Illustration: Ein Mann ist krank; er
versucht, seinen Geschäften nachzugehen und leidet; zu der Einsicht gezwungen,
daß er nun ein ganz anderes Geschäft hat, kümmert er sich um seine Krankheit,
legt sich hin und wartet; das Leiden läßt nach, und er schläft ein. Oder der Tod
eines geliebten Menschen: Es gibt einen traurigen Konflikt zwischen
intellektuellem Hinnehmen einerseits, Wünschen und Erinnerungen andererseits.
Der Durchschnittsmensch versucht sich abzulenken, wer aber mehr von sich
verlangt, gehorcht dem Zeichen und gibt sich dem Leiden hin; er ruft sich die
Vergangenheit zurück und sieht seine Gegenwart hoffnungslos versperrt. Er weiß
nicht, was er tun soll, jetzt, da alles aus den Fugen ist; die Trauer, die
Verwirrung und das Leiden dauern lange, denn so vieles muß zerstört und
vernichtet und so vieles assimiliert werden, und währenddessen darf er nicht
seinen unwichtigen Geschäften nachgehen und den Konflikt vorsätzlich
unterdrücken. Schließlich ist die Trauerarbeit erledigt, der Mensch verändert;
er nimmt nun eine Haltung schöpferischen Desinteresses ein, und alsbald werden
neue Interessen vorrangig.
Emotionales Leiden ist ein Mittel, die Isolierung des Problems zu verhindern,
damit das Selbst im Durcharbeiten des Konflikts im Felde des Gegenwärtigen
wachsen kann. Je eher man bereit ist, im Ankämpfen gegen den zerstörerischen
Konflikt nachzugeben, desto schneller ist das Leiden vorüber. (Diese
Interpretation des Leidens als Trauer, als Mittel, das alte Selbst fahren zu
lassen, um sich zu ändern, erklärt, warum Leiden von selbstzerstörerischem
Verhalten begleitet ist, wie etwa sich die Haut zu zerkratzen, sich gegen die
Brust zu schlagen, sich die Haare zu raufen.)
Der Arzt sieht natürlich im Gefühlskonflikt und im Leiden die Gefahr, der
Patient könne sich im Wüten gegen sich selbst zerstören, sich in Stücke reißen.
Dies ist wirklich eine Gefahr. Aber man begegnet ihr nicht notwendig mit der
Schwächung des Konflikts, sondern mit der Stärkung des Selbst und des
Selbstgewahrseins. Wenn man sich klarmacht, daß der Konflikt der eigene Konflikt
ist und daß man sich selber in Stücke reißt, so tritt ein neuer dynamischer
Faktor in die Situation ein, nämlich man selbst. Dann, wenn der Konflikt
ausgefochten und zugespitzt wird, erreicht man früher oder später die Haltung
der schöpferischen Unparteilichkeit und identifiziert sich mit der
heraufdämmernden Lösung.
Frederick S. Perls; Paul Goodman; Ralph F. Hefferline: “Gestalttherapie. Grundlagen“, dtv, 1979, S. 151/152
17.04.2024
9.00 Uhr - Traum:
Ein See, in der Mitte des Sees zwei Menschen im Wasser, kein Ufer, keine Bäume, nur Wasser, das Wasser ist ruhig.
11.36 Uhr bei Dr. G. angerufen, sie war zuletzt die "behandelnde" Psychiaterin von Anne.
Von ihr hat sie vermutlich auch die verschreibungspflichtigen Psychopharmaka bekommen, die sie auf Gomera noch einnahm - aber in reduzierter Dosis.
Frau G. - so sagte es mir Anne - habe es eher befürwortet, dass Anne eine Erwerbsunfähigkeitsrente in Anspruch nimmt.
..., [17.04.2024 13:06]
Hallo ..., hallo Peter!
Stimmt, das mit dem Chatbot, finde ich einen echt guten Vergleich!
Ich muss ehrlich sagen, dass ich Deine Beiträge auch nicht mehr zu Ende lese.
Ich fange sie an und bekomme schon bald den Eindruck, dass das, was Du
schreibst, ganz und gar nicht mehr das ist, was Du eigentlich fühlst bzw.
brauchst. Und dadurch wird es gleichsam irrelevant.
Und wenn Du immer weiter Intimes, Privates von Annes hier preisgibst, dann merke
ich inzwischen ein klares „Stop!“ in mir. Das ist für mich gewalttätig, tut Anne
posthum in meiner Wahrnehmung Gewalt an. Und damit wahrscheinlich jedem, der
sich liebend mit ihr verbunden hat. Und damit vielleicht auch Dir selber, ohne
dass Du es zu merken scheinst.
Denn wenn zumindest ich jemanden liebe, dann respektiere ich sie/ihn auch in
ihrer/ seiner vollen Selbstbestimmung und Autonomie. Das ist für mich einfach
ein Teil der Liebe. Und wenn diese(r) mich eingeladen hat, für kurze Augenblicke
an ihrer/ seiner Intimsphäre teilzuhaben, dann ist dies für mich ein
unglaubliches Geschenk, das es zu ehren und zu schützen gilt. Vielleicht das
größte Geschenk, dass man einander machen kann. Und das nur uns beide betraf,
nur uns beide.
Das ist zumindest, wie ich leben will. Und Du lebst gerade etwas ganz anderes.
Bloß warum bin ich dann noch hier?
Das liegt daran, dass ich den Eindruck habe, Du könntest noch irgendwas
brauchen. Das ist eigentlich der einzige Grund. Und da ich so gerne liebe, spüre
ich auch Liebe für Dich. Aber aus dem, was ich bisher von Dir gelesen habe, kann
ich irgendwie nicht erkennen, was DU eigentlich brauchst. Ich lese immer nur,
was Du Dir für Gedanken über Anne machst. Und das in einem Ausmaß, welches - wie
bereits geschrieben - für mich mittlerweile sämtliche Grenzen überschreitet.
Daher bitte ich Dich, jetzt einfach nochmal in Dich zu gehen und Dich zu fragen,
was Du eigentlich willst bzw. brauchst. Und dann können wir schauen, ob ich oder
irgendjemand anderes in der Gruppe das Dir geben kann bzw. mag. So wie die
Gruppe eben gedacht war: Love-Peace-Help.
Ansonsten verlasse ich die Gruppe auch. Einfach aus Selbstschutz. Tut mir leid.
Peter Thiel, [17.04.2024 13:34]
Lieber ..., ich brauche eine Resettaste und dann ich und Anne wieder am
11.03.2024 in ihrer Wohnung und dann werde ich versuchen, mit ihr zu sprechen.
Das habe ich an dem Tag leider nicht getan, Anne hat mich mich dazu auch nicht
explizit eingeladen, dann bin ich abgefahren, dann ist Anne innerhalb weniger
Stunden abgestürzt, am Anfang noch emotional, mental, am 24.03. von einem Haus
in ihrer örtlichen Nähe, das ich nicht kenne. Lieb von dir dass du überlegst was
ich brauche. Eine funktionierende Resettaste hast du leider nicht, sonst würde
ich dich darum bitten, dass du da raufdrückst. Ich stehe mit engen
Freunden/Freundinnen von mir im engen persönlichen Kontakt, auch meine beiden
erwachsenen Töchter stehen mir bei. Den Trauerprozess wird das wohl erleichtern,
ich wünschte es wäre schon morgen abgetrauert, aber es wird wohl noch Wochen,
Monate oder gar Jahre dauern.
Peter Thiel, [17.04.2024 14:01]
Was erwarten denn einige in der Gruppe von mir, dass ich drei Wochen nach Annes
Sturz in die Tiefe in die Liebe zurückfinde, meine Liebe ist abgestürzt und
zerschellt. Die wenigsten von Euch werden das in dieser Form, wie ich es erlebe
noch nie erlebt haben und ich wünsche keinem guten Menschen eine solche
schreckliche Erfahrung. Wer aber diese schreckliche Erfahrung machen musste, der
sollte sich nicht in die Depression verkriechen, schlimm genug, wenn das
Millionen Menschen in diesem Land so machen. 24.03.2024 16:50 Uhr
18.04.2024
Bin bis früh um drei Uhr zugange, zuletzt recherchiere ich über das Thema Suizid im Internet.
Wenn Anne sich von mir "nur" getrennt hätte, das wäre auch nicht leicht, aber weit besser auszuhalten. Dann wüsste ich, Anne lebt, geht ihren Weg mit Höhen und Tiefen und ich müsste nicht so mitleiden, wenn ich mir vorstelle, wie sie in ihren letzten dreizehn Lebenstagen seit unserem letzten persönlichen Zusammensein am 11.03.2024 gelitten haben muss.
Wenn Anne bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen wäre, das betraf im Jahr 2023 2830 Menschen, wäre der Fakt der Trennung, ihres Todes auch da, es würde aber das Element der suizidalen Krise und der Selbsttötung fehlen.
Eine Trennung kann sich wie eine Befreiung anfühlen, aber eine suizidale depressive Krise ist kein Befreiungsschlag sondern einfach nur schlimm.
Ich werde noch einige Zeit brauchen, bis ich Annes tragischen Tod verarbeitet habe, so das überhaupt geht.
Die Dankbarkeit für unsere gemeinsame Zeit wird bleiben.
Im Berliner Polizeibericht vom 24.03.2024 ist Annes Sprung in die Tiefe nicht aufgeführt, dafür aber alle möglichen anderen Begebenheiten, die weit weniger tragisch sind.
24.03.2024 13:24 Uhr
Grabsteine auf Friedhof beschmiert
Ereignisort: Reinickendorf
24.03.2024 12:19 Uhr
Drei verletzte Männer bei Unfall – Verdacht auf Drogeneinwirkung
Ereignisort: Steglitz-Zehlendorf
24.03.2024 12:19 Uhr
Geldausgabeautomat gesprengt
Ereignisort: Lichtenberg
24.03.2024 12:03 Uhr
Unbekannter Räuber verletzt Verkäuferin mit Messer
Ereignisort: Friedrichshain-Kreuzberg
24.03.2024 11:44 Uhr
Wohnungsloser nach versuchtem Raub im Krankenhaus
Ereignisort: Spandau
24.03.2024 11:12 Uhr
Polizeibeamter erlitt Handbruch bei Angriff
Ereignisort: Charlottenburg-Wilmersdorf
24.03.2024 10:44 Uhr
Motorradfahrer nach Unfall reanimiert
Ereignisort: Charlottenburg-Wilmersdorf
24.03.2024 10:40 Uhr
Drei Fahrzeuge durch Feuer beschädigt
Ereignisort: Spandau
24.03.2024 10:39 Uhr
13-jähriges Kind von Auto angefahren
Ereignisort: Reinickendorf
24.03.2024 10:33 Uhr
Zwei Frauen und ein Mann bei Unfall verletztEreignisort: Tempelhof-Schöneberg
https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/archiv/2024/?page_at_1_0=4#headline_1_0
Seltsam, dass im Polizeibericht die Selbsttötungen in der Stadt verschwiegen werden, soll sich nur niemand Sorgen machen und sich zur Nachahmung animiert sehen, soll sich nur nicht jemand fragen, was ist faul im Staate Dänemark (Deutschland), dass so viele Menschen verzweifeln.
Bei jährlich ca. 10.000 Suiziden in Deutschland, nehmen sich jeden Tag 27 Menschen das Leben. 27 schwere Schicksale, jeden Tag.
10.000 Suizide, das ist aber nur die offiziell genannte Zahl, wenn ein Arzt bei der Leichenbeschauung einen Suizid attestiert.
Dagegen verzeichnet die Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2023 nur 292 Morde.
Bei 83,8 Millionen Einwohner in Deutschland, 3,8 Millionen Einwohnern in Berlin, suizidieren sich jedes Jahr in Berlin ca. 458 Menschen, also jeden Tag in Berlin statistisch gesehen ca. 1,25 Menschen. Seit Annes Tod haben sich in Berlin also 31,5 Suizide ereignet. Über die meisten Suizide wird geschwiegen.
Dann kann ich nicht einschlafen, mir friert, kalte Füße.
Gegen 8 Uhr frühstücke ich, lege mich dann wieder hin und schlafe bis 11.20 Uhr. Im Traum sichte ich telegram-Nachrichten, die mit Annes Leben zusammenhängen.
13.06 Uhr sende ich folgende Mail an den Sozialpsychiatrischen Dienst Gesundheitsamt Landkreis Dahme-Spreewald:
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Peter Thiel [mailto:info@peterthiel.de]
Gesendet: Donnerstag, 18. April 2024 13:06
An: 'gesundheitsamt@dahme-spreewald.de'
Cc: 'se.klein@asklepios.com'; 'a.donchin@asklepios.com';
's.diederich@asklepios.com'
Betreff: Anne Merkel
Sozialpsychiatrischer Dienst Gesundheitsamt Landkreis Dahme-Spreewald
Beethovenweg 14
15907 Lübben
Telefon: 03546 / 20-1782
E-Mail: gesundheitsamt@dahme-spreewald.de
Internet:
http://www.dahme-spreewald.info/de/verwaltung/verwaltungsstruktur/dezernat4/gesundheitsamt/beratung-bei-psy
Träger: Landkreis Dahme-Spreewald
Aus Annes Bericht "Die Auseinandersetzung mit meiner Lebensgeschichte" über ihre
lebensgeschichtlich bedingten Krisen und ihre "Psychiatriekarriere", die mit
Sicherheit in einer verhängnisvollen zirkulären Selbstverstärkung zu ihrem
Suizid am 24.03.2024 beitrugen, aufgeschrieben von Anne im Jahr 2018:
Der Tag zur Beobachtung führte zwangsläufig zur Hospitalisierung.
Aus dem einen Tag wurden 16 Wochen. Nach der Geburt meines Sohnes
und dem Bewusstwerden der Verdrängung des Geschehenen und der Abspaltung
meiner Gefühle kamen weitere 48 Wochen hinzu. Insgesamt
habe ich also 54 Wochen meines Lebens in einer geschlossenen
Psychiatrie bzw. zum Teil in der Tagesklinik verbracht. Ein Jahr
meines Lebens, ausgeschlossen und ausgegrenzt mal mit mehr und
mal mit weniger Mitbestimmung. Wenn ich 100 Jahre alt werde, ist
es nur 1% Prozent meines Lebens, also kein großes Drama oder
doch? Ich denke ja, es gab den Moment als ich beschloß, aus dem
5
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Leben zu treten. Mein Sohn war damals 3 Jahre alt. Eines Tages
fragt er mich danach. Fragt, ob es mir einmal so schlecht ging,
dass ich mir das Leben nehmen wollte. Ich antworte ihm ehrlich,
dass ich es versucht habe. Er reagiert betroffen und traurig. Er
sagt, dass er froh ist, dass ich noch lebe.
Der unerträglich seelische Schmerz über das Erfahrene ist noch
immer da und befindet sich nach wie vor im Prozess der Heilung.
Ich habe noch immer Angst mich öffentlich zu zeigen mit dem was
ich bin, was ich kann. Nach wie vor ist sie da, die Angst vor
Ausgrenzung.
Erstaunlicher Weise nehme ich das Erlebte jedoch nicht als verpasste
Lebenschance wahr, sondern als eine Herausforderung, als
meine persönliche Lebensaufgabe, an der ich wachse. Mit mir wachsen
daran auch andere Menschen, weil ich sie bewege, berühre, ihnen
ein Spiegel bin.
Erfahren habe ich, dass mir 1991 in der Landesklinik in Lübben
und in der Charité in Berlin mein Selbstbestimmungsrecht genommen
wurde und das obwohl ich Volljährig war. Der stattgefundene Missbrauch
bzw. die stattgefundene Straftat durch den Freiheitsentzug
mit Zwangsfixierung und Zwangsmedikamentierung erfährt keine Gerechtigkeit
keinen Ausgleich.
...
Ende des Zitats
Die Klinik in Lübben verweigert mir ein Gespräch:
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Klein, Sebastian (Lübben) [mailto:se.klein@asklepios.com]
Gesendet: Montag, 15. April 2024 19:44
An: Peter Thiel; Donchin, Dr. med. Anastasia
Cc: Diederich, Sonja
Betreff: Re: AW: [EXTERN] Anne Merkel - Geboren am 07.11.1969, Suizid am
24.03.2024
Sehr geehrter Herr Thiel,
Wie bereits von Frau Dr. Donchin beschrieben, werden wir uns nicht weiter zu
diesem Fall und Ihrer Anfrage äußern.
Es tut mir leid, Ihnen keine andere Antwort geben zu können.
Mit freundlichen Grüßen
Sebastian Klein
Geschäftsführer
Geschäftsführung
Ende des Zitats
Regiert in der Klinik in Lübben noch immer das kalte Herz?
Mit freundlichen Grüßen
Peter Thiel
0177.6587641
Abends ruft mich Christoph an, ich kenne ihn von Gomera. Christoph ist ein "Grüner" also politisch so was ähnliches wie die AfD nur eben mit grüner Tarnfarbe angestrichen und daher wesentlich gefährlicher als die AfD. Aber sonst komme ich mit Christoph gut aus.
Christoph hatte mir schon vor einigen Tagen mitgeteilt, dass er sich über das Thema Suizid mit mir austauschen wille, weil er damit auch Erfahrungen hat.
Im Gespräch erzählt mir Christoph von einer Ex-Freundin, die wohl auch schizoid-suizidal war. Die Freundin wollte nach Brasilien zu einem "Wunderheiler" oder so was fliegen. Diese Wunderheiler/Gurutypen ziehen labile Menschen an, wie das Feuer der Kerze die Motten, im Kerzenlicht erwartet sie aber nicht die ersehnte kuschelige Wärme und Geborgenheit, sondern der Missbrauch oder Tod. So was es wohl auch hier. Christoph flog nicht mit, weil er gerade seine Magisterarbeit schrieb. Drei Tage später war die Freundin tot, sie hatte sich erhangen, sie lebte wohl beim Auffinden noch, starb dann aber kurze Zeit später.
Ich habe Christoph das Buch "Grundformen der Angst" von Fritz Riemann empfohlen, das beschreibt das Sosein von Menschen mit "schizoider Angsstörung" ganz gut, wie ich finde.
Christoph kennt auch Simone, die am 08.08.2020 auf dem Gelände einer Berliner Psychiatrie in den Tod gesprungen ist, er war auch bei Simones Beisetzung auf dem Friedhof in Pankow.
19.04.2024
Das ganze Drama um Anne lastet weiter auf mir, auch körperlich, Verspannungen im Rücken,
zum Glück habe ich Ressourcen, Freunde, Gesprächspartner, sonst hätte ich das Gefühl, das kann ich nicht überleben.
Der Vater einer Freundin hat eine Ehefrau, die seit Jahren im Koma liegt. Mit ihr ist keine Kommunikation möglich, fraglich ob sie noch etwas spürt. Die komatäse Frau wird von drei Pflegerinnen rund um die Uhr betreut. Würde man die künstliche Nahrungszufuhr beenden, würde die Frau sterben.
Ihr Ehemann hat eine neue Frau, mit der er in der dritten Etage seines Wohnhauses zusammenlebt, die komatöse Frau "lebt" im Erdgeschoss.
Was ist, wenn die komatöse Frau aufwacht und in ihre ehemalige Wohnung in der dritten Etage geht, wo sie eine andere Frau an der Seite ihres Mannes treffen würde.
Was würde ich machen, wenn Anne die komatöse Frau wäre, würde ich sie mit medizinisch-pflegerischen Maßnahmen "am Leben" erhalten oder würde ich diese Maßnahmen einstellen, damit Anne sterben kann, wenn es mir erlaubt wäre.
Ist man erst einmal sensibilisiert für das Thema "Suizidale Krisen", dann erfährt man im Freundekreis eine solche Fälle. So erzählt mir Sabine, von der Frau ihres Bruders, dieser hatte sich eine neue Frau geangelt und die "alte Frau" abgeschoben, die das auch noch mit sich machen ließ und in einer suizidale Krise kam.
Christian erzählt mir von Heike F., die in Pankow-Heinersdorf aus der 2. Etage sprang, die Sache ging glimpflich ab.
24.04.2024
Heute vor vier Wochen sprang Anne in den Tod.
Das erinnert mich an den Suizid von Beatrice Bahro:
...
1986 veranstaltete Bahro in seinem Haus in Worms sogenannte Lernwerkstätten, in denen über seine Ideen diskutiert und meditiert wurde. Dann lernte er Beatrice Ingermann kennen, die in Niederstadtfeld schon seit 1983 ein ähnliches Projekt betrieb, das zugleich eine Lebensgemeinschaft war. Bahro schloss sich diesem Projekt an. 1988 heiratete er Beatrice Ingermann, mit der er bald eine Tochter hatte.
...
Im September 1993 nahm sich Bahros Frau Beatrice nach einem Ehestreit das Leben. Er war darüber so erschüttert, dass er sich für ein Semester von den Vorlesungen befreien lassen musste. Im Frühjahr 1994 erkrankte er dann auch körperlich, und im Herbst desselben Jahres wurde eine seltene Form von Blutkrebs (Non-Hodgkin-Lymphom) diagnostiziert. Bahro war davon überzeugt, dass seine Erkrankung die Folge traumatischer Erlebnisse wie des Freitods seiner Ehefrau sei, und sträubte sich gegen eine konventionelle Therapie.
https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Bahro
Beatrice Bahro sprang von der Beriner Siegessäule, nach dem sie erfahren haben soll, dass Rudolf Bahro eine Geliebte in Berlin gehabt haben soll.
Die beiden hatten offenbar auch keinen funktionierenden Notfallplan.
Der Unterschied zu Beatrice und Rudolf Bahro zu mir und Anne ist, dass Anne und ich keinen Streit hatten, weder einen leichten, noch einen heftigen.
Anne hatte einen inneren Konflikt bezüglich der Perspektive unserer Beziehung, hinzu kam eine ungeklärte berufliche Perspektive, in der sie in mir einen guten Beistand und Coach gefunden hätte. Zum einen bin ich seit 20 Jahren selbstständig tätig, sozusagen "Unternehmer", zum anderen habe ich eine systemische--konstruktivistische Qualifikation, das hätte locker gereicht, um Anne angemessen begleiten zu können.
Anne und ich, wir hielten bis zum Vorabend von Annes Tod Kontakt.
Anne wusste, dass sie meinen Beistand hatte.
Unsere letzte Korrespondenz wenige Stunden vor ihrem Tod per telegram:
Anne Merkel, [23.03.2024 20:38]
Ich schaffe es nicht. Es tut mir leid.
Peter Thiel, [23.03.2024 20:44]
Alles o.k. Ich bin an deiner Seite, so oder so.
Daher bin ich weiterhin arbeitsfähig, wenn auch in der Seele und im Herzen schwerst verwundet und betrübt.
Dieser Blog, den ich für mich und für Anne aufgesetzt habe, ist auch eine Prävention gegen Depression, gegen Angst, für neuen Lebensmut, das verstehen einige Schlafmützen nicht, die Annes Tod mit Nebelmaschinen wegdampfen wollen.
Rudolf Bahro ist vermutlich in die Depression gegangen, dass er dann schwer erkrankte und starb, kann nicht wundern.
18.18 Uhr ruft mich Matthias ein langjähriger Freund an. Er weiß nichts von Annes Tod, ich teile ihm die traurige Nachricht mit.
Matthias ist ein gläubiger Christ, er findet sofort die richtigen Worte, die mir ermöglichen, mich "fallen zu lassen", ich fange an zu weinen, mein Kinn zittert, raus aus der Verspannung rein in die lösenden körperlichen Affekte.
Am heutigen Abend weite ich und schluchze vor mich hin, als wollte es kein Ende nehmen.
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Peter Thiel [mailto:info@peterthiel.de]
Gesendet: Mittwoch, 24. April 2024 18:45
An: ...
Betreff: Anne
Lieber Matthias,
Danke für Deinen Anruf, durch Dein angenehme wohlwollende und annehmende Art
hast du mich in meiner Trauer sehr berührt.
Bei den meisten Menschen, mit denen ich gesprochen habe, halte ich mich
emotional zurück.
Bei meiner Tochter im Schwarzwald fühlte ich mich in den ersten Tagen des
Schocks sehr angenommen, nun das gleiche bei Dir.
Nur so, kann man ja emotional das ganze nach und nach verarbeiten.
Danke, dass du für Anne und mich betest, das ist ein wunderbares Geschenk und
ich denke, Anne wird es spüren, da wo sie jetzt ist.
Am 15.05. setzen wir, ich und mein Freund Steffen, voraussichtlich das Segelboot
ins Wasser.
Vielleicht magst du bei schönem Wetter mit dazu kommen.
Am 16.05. fahre ich nach Berlin, am 17.05. ist die Beisetzung.
Ich habe auf meiner Internetseite einen Blog aufgesetzt
http://peterthiel.de/anne-merkel.html
Vielleicht magst du da mal reinschauen.
Lieber Gruß
Peter
25.04.2024
Mitunter verfalle ich in magisches Denken, Anne könnte wieder in echt auftauchen, obwohl mir mein Verstand sagt, das wird nicht passieren.
Heute bin ich von 17 bis 18 Uhr mit ihrem ehemaligen Therapeuten verabredet.
17-18 Uhr Gespräch mit Gerhard K.. Psychotherapeut von Anne 2002 und 2007, sehr wertvoll.
Es stellt sich heraus, dass Gerhard K. Mitglied der
Gomera Street Band ist und bei dem Konzert von Henry Stabel in Vallehermoso
am 11.02.2024 mitgespielt hat(Baßgitarre rechts).
https://www.youtube.com/watch?v=z1fsg4E_bto
Seltsamer Zufall, Anne und ich, wir waren beim Konzert in Vallehermoso, da hat
er mitgespielt, aber hat Anne offenbar nicht erkannt.
Und sie ihn vielleicht auch nicht, jedenfalls hat sie mir nicht gesagt, dass sie
ihn als ihren ehemaligen Therapeuten kennt.
Es kann aber auch sein, das Anne ihn erkannt hat, denn auf dem Foto, das sie auf ihrer Facebookseite eingestellt hat ist Gerhard K. gerade nicht zu sehen, sein Platz an der Baßgitarre ist leer.
Gerhard K. war die Zeit, wo Anne auf Gomera auch dort
Hätte ich mit ihm Bekanntschaft geschlossen, hätte er mir Hinweise geben können - die über die Plattitüde "die ist manisch-depressiv, da musst du aufpassen" hinausgegangen wären - was getan werden muss, damit Anne im Leben bleibt.
Es hat nicht sollen sein.
29.04.2024
Heute rief mich Frau Zander, die Leitende Oberärztin der Hedwigsklinik in Berlin Treptow an.
Man ist meinem kritischen Hinweis zur Problematik der im Spamordner verloren gegangenen Mail nachgegangen. Die IT-Abteilung hat nun eine automatische Antwortfunktion eingebaut, die auf jede eingehende Mail automatisch eine standardisierte Antwortmail an den Absender sendet, in der dieser darüber informiert wird, dass ...
Ich bedanke mich bei Frau Zander und ihrem Team, für alles was sie für Anne getan haben.
Am späten Nachmittag treffe ich mich mit Juliane. Ich habe sie das letzte mal in der Woche vom 12. bis 14.03.2024 getroffen, da lebte Anne noch.
Ich erzähle Juliane die wichtigsten Dinge, die mich gerade im Zusammenhang mit Anne bewegen, ich darf erzählen, traurig sein, weinen, schluchzen, wenn mich die Trauer erfasst.
Meine Eltern waren nicht die idealen Eltern, aber sie haben mir meine Freiheit belassen, daher hatte ich auch kein Bedürfniss wie andere "auszubrechen".
Meine Sehnsucht nach der großen weiten Welt konnte ich beim Lesen der Bücher ausleben, die mir meine Mutter, die im Verlag Volk und Welt arbeitete, besorgt hat.
Daher ist mein Weg auch anders, als der von Anne, die die gute Tochter sein musste.
30.04.2024
Ich sitze in einem kleinen Wäldchen, hundert Meter vom See, die Vögel zwitschern, die Sonne scheint durch das grüne Laubdacht, wie schön wäre es doch, Anne würde neben mir sitzen und sich mit mir der Welt erfreuen.
Michi meint:
Anne und Kai hatten ein sehr gutes und offenes Verhältnis über viele Jahre der Partnerschaft. Ihre Sorgen drehten sich mehr um "was mache ich, wenn ich meinen bisherigen Job nicht mehr machen mag. wo ist mein Platz in der Welt."
Ich bin skeptisch, ob das "sehr gute und offene Verhältnis" so für die letzten zwei Jahre stimmt, seitdem Anne ihre Geschäftsführertätigkeit für die HU-MA beendet hat.
Am 26.07.2022 postete Anne:
26. Juli 2022
Anne-Dore Merkel
Abschied und Rückblick
Offensichtlich kann Deutschland auf engagierte Pflegekräfte verzichten. Einen
"Impfzwang" lehne ich ab. Ich möchte und werde in einem kranken System, das
Verbrechen an alten pflegebedürftigen Menschen verübt, nicht mehr Verantwortung
tragen. Für mich war und bleibt die HU-MA Pflege GmbH - gegründet von Marko Huth
und Kai Maschmann - ein Ort mit Visionen und Aufrichtigkeit.
Mein Job als Geschäftsführerin, den ich einmal liebte, endet am 30.06.2022.
Anne hat mir jedenfalls gesagt, dass in 2022 ein Riss zwischen ihr und Kai Maschmann entstanden ist, der sich an den coronafaschistischen staatlichen Maßnahmen entzündete, Kai Maschmann hatte mit den absurden staatlichen Zwangsmaßnahmen vermutlich weniger Skrupel als Anne.
Wenn sich Anne Sorgen gemacht hat, was sie macht, wenn sie nicht mehr bei der HU-MA aktiv ist, dann kann das durchaus sein, viele Menschen machen sich Sorgen, obwohl es dafür nicht wirklich Anlass gibt, sondern sie von Selbstidealen (Über-Ich) zu absurden Spitzenleistungen angetrieben werden.
Anne war eine kreative Frau. Sicher, der Übergang von einem etablierten laufenden, Sicherheit versprechenden System wie es die HU-MA gewesen sein muss, hin zu etwas neuem, mit dem man sich besser identifizieren kann, ein solcher Weg ist nicht unbedingt leicht, sondern durchaus "steinig und schwer". Ich habe das am eigenen Leib erlebt, als ich 1992 meine gut bezahlte Lehrerarbeitsstelle gekündigt hatte. Erst nach zehn Jahren hatte ich in meiner selbst geschaffenen Selbstständigkeit einigermaßen Fußgefasst. Anne hatte aber finanziellen Spielraum, wenn man einmal unterstellt, dass sie aus dem Verkauf ihrer mutmaßlichen HU-MA Anteile an die Mitarbeiter der HU-MA 300.000 € Erlös erzielt hätte.
Kann aber gut sein, dass Kai Maschmann von dieser von Anne angedachten Mitarbeiterbeteiligung nicht erbaut war und er dies Anne in der Besprechung in der Woche vom 11.-15.03.2024 mitgeteilt hat. Was besprochen wurde, darüber schweigen sich Kai Maschmann und der mutmaßlich anwesende Frank Breyer.
Am Nachmittag bin ich bei Thomas H., wie kennen uns schon seit 17 Jahren. Thomas ist über Annes Tod informiert. Er setzt sich zu mir, hört mir zu, findet genau die Anteilnahme, die mir gut tut. Er hat letztes Jahr auf Gomera eine Frau kennengelernt, mit der er nun nicht mehr zusammen ist, weil das sich nicht in ein stimmiges Gesamtkonzept fügen ließ. Nun ist vor 14 Tagen noch sein Vater mit 80 Jahren gestorben "Turbokrebs", 14 Tage von der Diagnose bis zum Tod.
01.05.2024
Noch 55 Mitglieder in Annes Telegram-Gruppe peace - love - help
02.05.2024
Lieber Peter,
ich bin leider nicht in Berlin, aber dennoch vielen Dank für die Einladung zur
Beisetzung von Anne. Ich mochte sie sehr, und sie hat mir auch sehr geholfen,
als ich in der Huma gearbeitet habe. Sie war eine tolle Frau und hatte ein
großes Herz.
Ich denke an Anne und wünsche dir viel Kraft, um diese Schmerzen zu überwinden.
Versuche dich nur an die schönen Momente zu erinnern, die du mit Anne verbracht
hast. Ich weiß, dass es für dich nicht einfach ist. Vielleicht können wir
irgendwann zusammen einen Kaffee trinken.
Herzliche Grüße
F...
https://www.facebook.com/profile.php?id=100082618404192
Heute abend war ich bei Harry, den ich seit 1993 kenne. In der Zeit der rot-grün-schwarzen Coronadiktatur haben wir uns voneinander entfernt, da Harry die staatlichen Zwangsmaßnahmen unterstützt hat, ich dagegen Widerstand gegen den staatlichen Coronawahn geleistet habe. Putin bendete durch den Angriff auf die Ukraine von einem Tag auf den anderen die staatlich inszenierte "Coronapandemie" in Deutschland, jezt hatten die rot-grün-schwarzen Apokaliptiker eine Spielwiese, wo sie ihre schweren Angststörungen ausleben könne, ohne dass man sie deswegen in der Psychiatrie einsperrt.
Gleichwohl, Harry ist seit 1993 bis heute mein Freund, er hört mir zwei Stunden zu, fragt nach, nimmt Anteil. Ich fühle mich in meiner schweren Trauer bei ihm gut aufgehoben.
Nebenbei erfahre ich von ihm, dass sich in seinem Umfeld in den letzten zwei Jahren zwei Suizide ereigneten, der Ex-Mann von Harrys Partnerin hat sich vor zwei Jahren das Leben genommen, Plastiktüte über den Kopf. Vor einem halben Jahr hat sich ein befreundete Arzt mit Medikamenten das Leben genommen, seine Frau war zwei Tage nicht zu Hause, als sie zurückkam, war ihr Mann tot, kein Abschiedsbrief, harter Schnitt.
03.05.2024
Heute auf dem Hof von Thomas mit Christian gesprochen und ihm von Annes Suizid erzählt.
Sehr gutes, ernsthaftes und kluges Gespräch, gute Resonanz, so dass sich auch meine Trauer zeigen kann.
Auch Christian hat im erweiterten Verwandschaftskreis einen Suizid, eine Cousine seiner Ex-Frau hat sich das Leben genommen.
04.05.2024
Nur noch 53 Menschen in Annes Telegram-Gruppe
Fahrt mit Flixtrain von Berlin nach Erfurt.
17.18 Uhr Ankunft in Erfurt, Stefan mein langjähriger Freund holt mich vom Bahnhof ab.
Auf dem Fußweg zu seiner Wohnung überschwemmt mich minutenlang die Trauer, ich weine, mein Unterkiefer zittert. Bei Stefan angekommen, erzähle ich alles, was mir auf dem Herzen liegt.
05.05.2024
00.30 Uhr, ich liege im Bett und lass den Tag an mir vorbeiziehen, Stefan schläft schon im Nachbarzimmer. Da kommt mir ein Gedanke:
Liebe Anne, ich lebe Dein Leben für Dich mit, so bist Du nicht gestorben, so lebst du weiter.
Kann ich Anne weiterleben?
Ich denke, ja zum Teil. Als Frau kann ich sie nicht weiterleben, das erlaubt der Geschlechtsunterschied nicht, aber als Mensch, da gibt es vieles von ihr, was ich bewahren und leben kann. So ist Anne nicht gestorben, sondern neu geboren.
7.30 Uhr wach geworden.
Beim Frühstück mit Stefan überfällt mich plötzlich eine heftige Weinattacke, so dass ich mich am Kaffee verschlucke, den ich grad trinken wollte.
Am Abend mit Annes Nachbar in Alt-Hohenschönhausen telefoniert, er hatte mich am 26.03.2024 angerufen und mir mitgeteilt, dass drei Polizisten in Annes Wohnung wollten, da war Anne schon zwei Tage tot. Wir werden uns voraussichtlich am 16.05. in Alt-Hohenschönhausen treffen, wo ich hoffe, noch einiges über Anne zu erfahren.
06.05.2024
6.30 Uhr aufgewacht.
07.05.2024
Um 2 Uhr Schlafen gegangen, um 7.40 Uhr aufgewacht.
Ich ergänze die Namensliste von Menschen, die durch Suizid gestorben sind um den Namen Beatrice Bahro.
08.05.2024
Nur noch 51 Menschen in Annes Telegram-Gruppe:
Peter Thiel, [08.05.2024 02:56]
Liebe I...., an welchem Tag ist Anne gestorben? Am 24.03.2024?
I... (ehemalige .... von Anne), [08.05.2024 07:04]
Lieber Peter, mein Stand ist der 24.3.24...Der Friedhof ist St. Pius in der
Konrad Wolf Str. ...
Vor Annes Beisetzung kann ich mich leider nicht treffen, da ich recht knapp
anreise. Wir können das einfach mal einige Zeit danach planen....gerne auch
telefonieren.
16 Uhr Festakt in Weimar zur Ausstellungseröffnung "Bauhaus und Nationalsozialismus".
Peter Thiel posiert vor dem Auto des thüringischen Ministerpräsident Bodo Ramelow
Abends fahre ich von Weimar nach Magdeburg, kann hier eine Woche bei Claudia sein.
Abend sprechen wir über drei Stunden, schwerpunktmäßig das Thema "Anne". Sehr gutes und konstruktives Gespräch.
Claudia hatte vor ca. 30 Jahren auch einen Suizid in ihrem Bekanntenkreis, eine Medizinstudentin hatte sich mit Medikamenten das Leben genommen.
In ihrer zehnjährigen Zeit in einer Arzpraxis in Potsdam hatte Claudia ständig mit Suiziden zu tun, mitunter, so sagt es Claudia, 3 Suizide im Monat. Sie war auch bei Leichenschauen dabei, da es sich um Patienten aus ihrer Praxis handelte.
2.30 Uhr gehen wir schlafen.
09.05.2024
Noch 50 Menschen in Annes Telegram-Gruppe
B... (Anne), [09.05.2024 13:22]
Da sprichst du mit aus dem Herzen. Das Gefühl der Dankbarkeit gegenüber Anne ist
bei mir und meiner Familie groß.
Ich habe jedoch erlebt oder von ihr erfahren, dass es einige Menschen gab, die
sich von ihr abgewendet hatten. Das ging uns nicht so.
Allerdings glaube ich und Anne tat es jetzt wohl auch,an ein Seelenleben nach
dem Tod. Was anderes macht für mich keinen Sinn.
Wissen können wir es (noch?) nicht.
Peter Thiel, [09.05.2024 20:00]
Liebe B..., wenn man die schwere seelische Not eines Menschen verstanden hat,
dann gibt es sicher Irritationen und auch Ärger über problematisches Verhalten
dieses Menschen oder auch Schaden, den man von diesem Mensch erfahren hat, aber
es gibt auch eine große Nachsicht, da man weiß, dass dieser Mensch in seinem So
sein nicht anders handeln konnte. Ich habe das Glück gehabt, Anne bis zum
7.3.2024 nur in ihrem guten Zustand gekannt zu haben, der dann am 7.3. in
Richtung Depression und am 24.03. in den Tod führte. Wenn es denn ein
Seelenleben nach dem Tod gibt, so wünschte ich, dass es Annes Seele nicht so
schwer hätte, wie in ihrem Leben, das sich am 24.03.2024 vollendete.
B... (Anne), [09.05.2024 20:49]
Davon gehe ich aus. Ihre Seele ist groß und voll Liebe und Weisheit. Ihre Not
gehörte zu diesem Erdenleben. Ich habe da so ein klares Gefühl dazu. Ja, ich
glaube, dass sie nun Frieden findet. Sie hat es, glaube ich, auch aus Liebe
getan.
Peter Thiel, [09.05.2024 21:14]
Ich freu mich auf unser Treffen bei Euch.
10.05.2024
Wäre es gerechtfertigt, Anne wegen ihres Sprungs in den Tod Egoismus vorzuwerfen, denn sie hat damit viele ihr nahestehende und sie liebende Menschen in eine - mitunter auc schwere - Krise versetzt oder war Anne so "außer sich", dass dieses Argument nicht ausreichte, sie vom Sprung abzuhalten?
Bei mir dauert die Krise bis heute - sechs Wochen nach ihrerem Suizid - an, auch wenn ich auf Grnd meiner aktiven "Trauerarbeit" und Auseinandersetzung mit Annes Leben und Sterben in den Wochen seit dem 24.03.2024 die schwerste Zeit vielleicht hinter mir habe.
Konnte Anne das nicht in die Waagschale werfen, so viele Menschen, die sie mochten und liebten, ihr gerne geholfen haben und dennoch ist sie in den Tod gesprungen.
Ich sitze am Nachmittag in Magdeburg mit einer Tasse Kaffee auf dem Balkon von Claudia.
Claudia sitzt neben mir. Ich denk, wenn ich jetzt über das ca. 1,10 Meter hohe Balkongeländer springe, falle ich aus dem vierten Stock ca. 10 Meter in die Tiefe und bin wahrscheinlich tot. Die arme Claudia, wenn ich das in ihrer Anwesenheit machen würde.
In dem Film Ewige Jugend - springt Mick während einer Unterhaltung mit Fred auf einer Terasse des Sanatoriums unvermittelt über die Brüstung der Terasse in die Tiefe.
Der Gedanke, über das Geländer in die Tiefe zu springen, fühlt sich für mich nicht beängstigend an, eher so, als ob man im Schwimmbad vom 3-Meter Brett ins Wasser springt, nur dass man da nicht tot ist, sondern nass. Gleichwohl habe ich etwas Sorge, was wenn meine Kontrolle versagt und ich springe?
Diese Angst vor Kontrollverlust hatte Anne sicher nicht, sie war zum Sprung entschlossen.
Warum wollte Anne sterben, war es ein Wiedervereinigungswunsch mit einem geliebten Menschen, der vor ihr gegangen ist?
Warum lebt man, warum bleibt man im Leben, wenn einen nichts wirklich hält?
Hat Anne nichts mehr gehalten oder war es eine große Wut, die dem Sprung in den Tod Energie verliehen hat.
Bei mir ist es keine Wut, die mich über das Geländer in den Tod treiben würde, sondern die Frage, was habe ich in der Welt der Lebenden noch zu suchen, wenn Anne nicht mehr da ist.
Ich springe nicht, bin ich verstandgesteuert?
Sagt mir mein Verstand sagt mir, bleib hier Peter, auch wenn ich grad nicht so recht weiß, wozu?
11.05.2024
Ich muss mich von Anne trennen, damit ich nicht in ihren suizidalen Sog gerate.
Jetzt wo sie nicht mehr lebt, kann ich ihr nicht mehr helfen, nur ein liebevolles Andenken bewahren.
12.05.2024
Heute beim Spaziergang im Umland von Magdeburg mit der Wirtin des kleinen Restaurants gesprochen. Der getrenntlebende Vater ihres Sohnes ist schwer depressiv, er geht nicht mehr aus dem Haus, seine Eltern sind vor einiger Zeit fast zeitlich verstorben, er war da aber schon depressiv. Ich habe sie auf die suizidale Gefährdung ihres Ex-Mannes hingewiesen, sie sagt, dass ist ihr bewusst, sie hat das im Blick.
13.05.2024
Neben dem schweren Schmerz, den ich seit dem 24.03.2024 tragen muss, kommt immer wieder die Frage, was ist geschehen, dass Anne in den Tod gesprungen ist.
Noch nie in meinem Leben war ich vor so eine schwierige und zugleich emotional erschütternde Frage gestellt.
Wird diese Frage beantwortet werden können oder gibt es nur Annäherungen an die Dynamik des Geschehens.
Die es nicht besser wissen faseln von "psychischer Erkrankung", als ob das irgendetwas erklären würde, fehlt nur noch, Gott hat es so gewollt oder das Stichwort Karma und Karl Lauterbach von der postfaschistischen Impfpartei SPD und der Massenmörder Jim Jones liegen sich brüderlich in den Armen.
Claudia, bei der ich jetzt ein paar Tage bin und mit der ich mich über Anne austausche, meinte gestern, dass es doch auch egoistisch sei, dass Anne aus dem Leben gegangen wäre, ohne an ihre Angehörigen und Freunde gedacht zu haben. Der Vorwurf des Egoismus unterstellt, dass Anne die Möglichkeit einer Wahl gehabt hätte.
Man kann aber davon ausgehen, dass Anne im Moment des Entschlusses, sich das Leben zu nehmen, keine Wahlfreiheit hatte, so z.B. durch das Erleben eines Flashbacks auf Grund der 1991 in der Todesklinik von Lübben erlittenen Misshandlungen.
Ein kleiner Trost bleibt, dass Anne den Sprung vielleicht als Schritt aus der gefühlten Unfreiheit erlebt hat, dann ist sie drei Sekunden lang in die Tiefe gerauscht ... in einer tausendstel Sekunde erlischt das Lebenslicht von Anne, vermutlich so schnell, dass sich vom Aufprall kein Schmerz mehr in Annes Gehirn bahnen kann.
Falls es eine Seele gibt, ich hoffe, Sie hat den Sturz überlebt.
Seltsam, die Vorstellung, dass da vor zwei Monaten noch ein lebendiger Mensch aus Fleisch und Blut da war, mit einem funktionierenden Blutkreislauf, Atmung, Gefühlen, Gedanken, etc. pp und dann liegt da am 24.03.2024 nur noch eine tote Masse an Fleisch, Haut, Gehirn, Mageninhalt und Knochen auf dem Gehwegpflaster und nachdem die Kriminalpolizei ihren Job gemacht hat, kommt die Gerichtsmedizin und fährt die körperlichen Überreste von Anne in die Gerichtsmedizin. ...
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Peter Thiel [mailto:info@peterthiel.de]
Gesendet: Freitag, 10. Mai 2024 09:42
An: 'Thomas ...
Betreff: AW: Anne
Lieber Thomas,
wann war das, wo du und Anne an der Alice Salomon Hochschule studiert und euch -
wenn auch wohl eher flüchtig - kennengelernt hab.
Lieber Gruß
Peter
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Thomas ...
Gesendet: Montag, 13. Mai 2024 13:29
An: Peter Thiel
Betreff: Re: Anne
Hallo Peter, das war vermutlich im Frühjahr 1999 oder sogar schon im Herbst
1998. Da bin ich ins StuPa und in die Asta gewählt worden. Anne war schon drin.
16.05.2024
Auf den Spuren von Anne.
Mit dem Zug von Magdeburg nach Berlin-Alexanderplatz.
Von dort weiter mit der Straßenbahn zum Anton-Saefkow-Platz, unweit davon der Geschäftssitz, in einem nüchternen Flachbau die Geschäftsstelle der HU-MA Pflege GmbH, wo Anne viele Jahre mit 30 % Inhaberin der HU-MA und Geschäftsführerin war.
Kai Maschmann war mit 70 % Inhaber der HU-MA und konnte daher de facto alles allein bestimmen, Anne hatte letztlich nur ein Mitspracherecht.
Daher griff Anne in ihrer gefühlten Ohnmacht zur Luftballonaktion und löste in der HU-MA Feueralarm aus, Kai Maschmann hat das vermutlich bis heute nicht verstanden oder er hat ein kaltes Herz, das nicht in der Lage ist, die Stimme der Ohnmacht zu deuten und sich der Verzweiflung eines so wertvollen Menschen wie Anne liebevoll und mit Respekt zu stellen.
Anne sprang am 24.03.2024 in den Tod, ein anderer Weg, ihrer gefühlten Ohnmacht zu entkommen, sah sie offenbar nicht.
.
Beim Ausbau der Tagespflege »Am Fennpfuhl« im Jahr 2013 haben wir
den Charakter der alten Lederfabrik erhalten. Dieser findet sich in allen Räumen
wieder. Wir legen Wert auf Zweckmäßigkeit und tragen vor allem durch ein
stilvolles Interieur zum Wohlfühlen unserer Gäste bei.
In der großen Gemeinschaftslounge gibt es viel Platz für Geselligkeit.
Verschiedene Sitzecken laden ein zum Kartenspielen, Zeitschriftenblättern oder
Beobachten der Fische im großen Aquarium. Ein Kaminzimmer mit gemütlichen
Liegesesseln sorgt für eine ausgedehnte Mittagsruhe. Die offene Küche gewährt
Einblick in die Kochkünste unserer bezaubernden Jaqueline Krause. Eine große
überdachte Außenterrasse, die umrankt ist mit Pflanzen und Blumen, hat das Flair
eines kleinen Straßencafés.
Kai Maschmann ist nicht im Büro, wie mir die Frau am Tresen in der Geschäftsstelle sagt, so dass ich Kai Maschmann kein spontanes Gespräch anbieten kann.
Unweit der Geschäftsstelle die Tagespflege am Fennpfuhl, Franz-Jacob-Straße 16-18, 10369 Berlin.
Ich glaub in der Tagespflege weht der Geist von Anne, Zahlen und nüchterne Buchhaltung in der Geschäftsstelle der HU-MA, das war ganz sicher nicht ihre Heimat.
Danach fahre ich zum Evangelische Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge, wo Anne eingesperrt war und erfolgreich geflüchtet ist, sie hat mir das Video gezeigt, wo sie über den über vier Meter hohen Zaun in die Freiheit klettert.
Am späten Abend poste ich drei Fotos von Haus 8 in "Herzberge" in Annes telegram Gruppe, darauf hin verlässt ein weiteres Mitglied die Gruppe.
Schonungslose Bilder, das hält nicht jeder aus, auch in unserer Gesellschaft nicht, daher glotzen so viele Leute dümmliche Sendungen wie "Dr. Sommer" im deutschen Staatsfernsehen, einfach mal einlullen, einfach mal nicht wissen wollen, einfach mal dumm bleiben wollen.
17.05.2024
6.30 Uhr aufgewacht.
13 Uhr Beisetzung auf dem Friedhof St. Pius in Alt-Hohenschönhausen, nur wenige hundert Meter von Annes Wohnung entfernt.
So weit zu sehen war Psychoguru Christian Meyer nicht auf der Beisetzung, vielleicht war er in einem seiner höchst überflüssigen Onlinemeetings und hat Weihrauchkerzen für das gläubige Publikum geschwenkt . Anne hat sich auf der Suche nach Annahme von Meyers Heiligenschein täuschen lassen.
18.05.2024
Auf dem Friedhof, dort am Grab die umherliegenden Blumen in Wasserbehälter gestellt und die anderen Blumen und Gebinde gegossen.
Danach zu Annes Wohnung und dort eine gelbe Rose an der Birke eingepflanzt. Mathias, Annes Nachbar gebeten, ab und an zu gießen.
Danach zu dem Hochhaus, von dem Anne in den Tod gesprungen ist, 600 Meter von Annes Wohnung entfernt.
Kai Maschmann, der Geschäftsführer der HU-MA GmbH dürfte an Annes Suizid einen nicht unerheblichen "geschäftsführenden" Anteil gehabt haben.
Hochhaus von dem Anne in den Tod sprang
Blick nach Rechts - vermutlich die Schule in die ihr Sohn ging.
Rechts Annes Wohnung in der ehemaligen Zuckerwarenfabrik in Alt-Hohensönhausen.
Blick zur HU-MA (alleiniger Geschäftsführer Kai Maschmann).
Im freien Fall beendet Anne ihre aktive Laufbahn als Gesellschafterin der HU-MA, vorher war sie schon als Geschäftsführerin ausgebootet.
Blick vom Balkon des Treppenhauses, 17. Etage
Aufschlagstelle
19.05.2024
Abends bei Freunden, gegen 1 Uhr ins Bett, 5.30 Uhr aufgewacht, 6 Uhr bis 7.15 Uhr und an diesem Blog weitergeschrieben.
Peter Thiel, [19.05.2024 12:01] - I....
Mit dem Tod von Anne sind Annes Gesellschafteranteile wahrscheinlich auf die
HU-MA GmbH zurückgefallen, deren einziger Gesellschafter nunmehr Kai Maschmann
ist. R... als Erbe wird aller Voraussicht nach also nur diese Anteile ausgezahlt
bekommen, das wären 7.500 €, nicht aber über 300.000 wie Anne annahm. Hätte Anne
zu Lebzeiten ihre Anteile an R... oder jemanden anderen als neuen
Gesellschafter überschrieben und im GmbH-Register eintragen lassen, dann wäre
dieser von Anne ausgesuchte neue Gesellschafter heute zu 30 Prozent Mitinhaber
der Firma. Womöglich hat das Anne in dem Gespräch mit Kai Maschmann - zu spät -
erkannt. So oder so, das Gespräch mit Kai Maschmann dürfte Anne in den Tod
..., nicht aber eine mysteriöse "heimtückische Krankheit", wie der
Trauerredner aus Krausnick bei Annes Beisetzung am 17.05.2024 behauptete.
20.05.2024
6 Uhr aufgewacht und an meinem Anne Blog und Überlegungen zum Konflikt zwischen Anne und Kai Maschmann weitergearbeitet.
Der konkrete Auslöser für Annes Sprung in den Tod scheint mir jetzt klar zu sein auch wenn Annes Suzidalität lebensbiographisch bedingt ist.
Was Anne in ihrem Leben hat suizidal werden lassen, kann ich nur vermuten.
Ganz sicher hat die Todesklinik Lübben durch Freiheitsberaubung, Zwangsfixierung und Zwangsmedikamentation Anne in schwer traumatisiert.
Die Nachfolgerklinik, die sich heute Asklepios Fachklinikum Lübben nennt verweigert bis heute eine Aufarbeitung.
Mir ist seit Tagen und Wochen, als wenn ich mit einem Fallbeil zweigeteilt worden bin.
Der eine Teil von mir ist noch da, der andere ist abgetrennt und auf Nimmerwiedersehen verschwunden,.
Mein halbiertes Ich versucht sich mit dem abgetrennten Teil wieder zu verbinden, es ist als ob man in einen Tausend Kilometer langen Tunnel hineinruft, wissend, das da niemand ist, der antworten wird.
In Annes Telegramkanal sind noch 49 Teilnehmer.
Davon wissen es einige anscheinend besser als ich:
Peter Thiel, [20.05.2024 10:17]
Was in dem Termin von Anne mit Kai außer dieser - aller Wahrscheinlichkeit nach
- geführten Auszahlungsproblematik gesprochen wurde, wissen nur die, die dabei
waren und noch am Leben sind, das dürften Kai Maschmann und Frank Breyer sein,
beide schweigen.
Vermutlich endete das Gespräch von Anne mit Kai Maschmann in der Woche vom
11.03. bis 15.03.2024 in einem für Anne unannehmbaren Desaster und wurde so zum
Auslöser für Annes Sprung in den Tod am 24.03.2024.
"Nehmen wir nun aber an, ein Verlangen ist stark und unterwegs zu seinem
Ziel, es trifft auf ein Hindernis und wird frustriert: Die Spannung flammt auf,
und dies ist die Wut oder der heiße Zorn.
Wut enthält die drei Komponenten der Aggression: Zerstören, Vernichten und
Initiative. Die Hitze der Wut ist die des Verlangens und der Initiative. Zuerst
wird das Hindernis einfach als Teil der bestehenden Form betrachtet, die es zu
zerstören gilt, und wird auch seinerseits mit lustvoller Hitzigkeit angegriffen.
Wenn aber die frustrierende Natur des Hindernisses deutlich wird, wird die
anhaltende Spannung des auf Befriedigung drängenden Selbst schmerzhaft, und zu
dem warmen zerstörerischen Verlangen tritt die kalte Notwendigkeit der
Vernichtung hinzu."
Frederick S. Perls; Paul Goodman; Ralph F. Hefferline: “Gestalttherapie.
Grundlagen“, dtv, 1979
Kai Maschmann zu "vernichten", das war nicht Annes Weg, sie vernichtete sich
selbst, wohl auch, um Kai Maschmann damit zu treffen. Anne hätte vor dem
24.03.2024 eine Chance zum Leben gehabt, wenn man mir ihr ihren Konflikt hätte
besprechen und einen emotionalen Ausgleich für ihr - bereits in der Todesklinik
Lübben 1991 - massiv beschädigtes Selbst hätte finden können.
"Jedes Krankenhaus müßte einen Meditationslehrer haben.
Der Sterbende sollte einen Monat Zeit haben, um es sich zu überlegen ... Wenn er
es sich anders überlegt, kann er zurücktreten, denn keiner zwingt ihn (zum
Freitod - Anmerkung Peter Thiel). Personen, die in einem emotionalen Zustand
Selbstmord begehen wollen, können nicht einen Monat emotional bleiben - ihre
Emotionalität wird vorübergehen. Die meisten Selbstmörder hätten, wenn sie einen
Augenblick länger gewartet hätten, überhaupt nicht Selbstmord begangen. Nur aus
Zorn, aus Eifersucht, aus Haß oder ähnlichem vergessen sie den Wert des Lebens."
Osho: "Das Buch der Heilung. Von der Medizin zur Meditation", Ullstein
Buchverlage GmbH, 2004, S. 384
In der Klinik Hedwigshöhe, in der Anne die letzte Woche vor ihremTod war, ist
dies nicht gelungen oder gar nicht erst versucht worden.
So konnte Annes Zorn nicht aufgelöst werden und entlud sich in ihrem Sprung in
den Tod.
Mit mir hat Anne bis einen Tag vor ihrem Tod Kontakt gehalten, von mir ist sie
nicht im Zorn gegangen.
Das unterscheidet mich von Rudolf Bahro, dessen Frau sich in einem Zustand von
Eifersucht von der Siegessäule in den Tod gestürzt hat.
"...
1986 veranstaltete Bahro in seinem Haus in Worms sogenannte Lernwerkstätten, in
denen über seine Ideen diskutiert und meditiert wurde. Dann lernte er Beatrice
Ingermann kennen, die in Niederstadtfeld schon seit 1983 ein ähnliches Projekt
betrieb, das zugleich eine Lebensgemeinschaft war. Bahro schloss sich diesem
Projekt an. 1988 heiratete er Beatrice Ingermann, mit der er bald eine Tochter
hatte.
...
Im September 1993 nahm sich Bahros Frau Beatrice nach einem Ehestreit das Leben.
Er war darüber so erschüttert, dass er sich für ein Semester von den Vorlesungen
befreien lassen musste. Im Frühjahr 1994 erkrankte er dann auch körperlich, und
im Herbst desselben Jahres wurde eine seltene Form von Blutkrebs
(Non-Hodgkin-Lymphom) diagnostiziert. Bahro war davon überzeugt, dass seine
Erkrankung die Folge traumatischer Erlebnisse wie des Freitods seiner Ehefrau
sei, und sträubte sich gegen eine konventionelle Therapie.
https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Bahro
So muss ich mich nicht mit dem quälenden Gedanken herumschlagen, für den Tod von
Anne mitverantwortlich zu sein, da ich Anne dafür keine Veranlassung gegeben
habe.
Uli- Fred vom Jupiter, [20.05.2024 10:25]
Peter, Auslöser für den Sprung waren nicht 5 oder 12 Euro oder 17 Milliarden-
Trilliarden Euro.
Bitte öffne die Augen, Peter.
Bitte wahre die Persönlichkeitsrechte aller Menschen.
Danke.
Peter Thiel, [20.05.2024 10:57]
Was war dann der Auslöser?
Ich soll die Augen öffnen, meint Uli- Fred vom Jupiter.
Wie wäre es denn damit, dass er mir sagt, was er zu sehen meint, vielleicht kann ich es dann ja auch sehen.
Ich vermute aber, dass Uli- Fred vom Jupiter Auslöser und lebensgeschichtlich "erworbene" Dispostion verwechselt, das kommt davon, dass man die Begriffe nicht scharf voneinander unterscheidet, sondern alles in einen Topf wirft. Das hat schon vielen Menschen das Leben gekostet.
Am Abend mit einem Freund und seinem Sohn zum Abendessen im Seehotel Lindenhof.
Hier hätte ich gerne mit Anne gesessen, Blick auf den See und die auf der gegenüberliegenden Seeseite untergehende Sonne, es hat nicht sollen sein.
Abends noch Osho gelesen "Das Buch der Heiligung", ganz schön schräg was der Mann so schreibt, aber immerhin eine andere Perspektive:
Ein Freund von mir hat vor einiger Zeit Selbstmord begangen, und ich habe
sehr starke Emotionen deswegen. Er war Sannyaysin, und ich habe das Gefühl, du
hast ihn nicht beschützt.
Ein paar Dinge muß man verstehen. Erstens, du akzeptierst den Tod nicht, darin
liegt das Problem. Du klammerst dich zu sehr ans Leben-
Und denkst du, ich müßte due Leute vor dem Sterben beschützen? Ich muss ihnen
helfen, total zu leben und total zu sterben - das ist meine Arbeit. Für mich ist
der Tod ebenso schön wie das Leben. Du hast die Vorstellung, daß ich die Leute
vor ihrem Tod beschützen sollte. Dann wäre ich aber gegen sie. Der Tod ist etwas
schönes; nichts ist verkehrt daran. In der Tat mag manchmal das Leben verkehrt
sein, aber der Tod ist nie verkehrt, denn der Tod ist eine Entspannung, der Tod
ist ein Loslassen.
Osho: "Das Buch der Heilung. Von der Medizin zur Meditation.",
Ullstein Buchverlage GmbH, 2004, S. 387-388
Letzlich kann ich Oshos Sicht nicht vollständig teilen.
Ich unterscheide zwischen Suiziden, die aus einer absoluten Perspektivlosigkeit, so etwa bei schwerer Krankheit oder Behinderung geschehen - hier kann ein Suizid, etwa wie bei Helmuth oder Frau B. aus L. ein selbstbestimmter Abschied sein - und Suiziden, denen ein schwerer aber grundsätzlich lösbarer Konflikt zugrunde liegt, so etwa bei Beatrice Bahros Sprung von der Siegessäule, der ganz sicher im Zorn auf das Fremdgehen ihres Mannes geschah.
Wahrscheinlich geschah der Sprung von Anne aus der 17. Etage eines Treppenhauses in Alt-Hohenschönhausen auch aus einem großen Zorn heraus.
Der Zorn von Anne muss so groß gewesen sein, dass alle rationalen Erwägungen, wie etwa der Gedanke an die zu erwartende nachfolgende Trauer und das Leid der Hinterbliebenen dahinter verblassten. Insofern könnte man Anne "Egoismus" unterstellen, wenn ja, dann war es ein Egoismus, den Anne nicht mehr moderieren konnte, in so fern ist sie nicht schuldig.
Ich glaube nicht, dass Anne aus "Lebensmüdigkeit" gesprungen ist.
21.05.2024
6.30 Uhr aufgewacht.
Noch immer denke ich darüber nach, welche Ereignisse der letzten Tage in ihrem Leben Annes Sprung in den Tod ausgelöst hat.
Annes suizidale Grundprägung ist wohl eine Tatsache.
Ob Anne an ihrer suizidalen Grundprägung therapeutisch gearbeitet hat, um sich davon zu emanzipieren, weiß ich nicht - Uwe Klein, mit dem sie vor meiner Ankunft am 7.3.2024 noch "therapeutischen" Kontakt hatte, bzw. bei Spaziergängen sprach - schweigt, weder auf meine Mail noch auf meine auf seinem Anrufbeantworter hinterlassene Nachricht hat er bisher geantwortet.
Uwe Klein
KOMPETENZZENTRUM FÜR
FAMILIENGESUNDHEIT*
Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin
Köpenicker Allee 39-57, 10318 Berlin
Raum 3.057
Telefon +49 (0) 30 – 50 10 10 997
Kontakt: kfgklein@khsb-berlin.de
Alexianer St. Hedwig Kliniken Berlin
St. Hedwig-Krankenhaus
Große Hamburger Str. 5-11, 10115 Berlin
Telefon +49 (0)30 2311-2521
Krankenhaus Hedwigshöhe
Höhensteig 1, 12526 Berlin
Telefon +49 (0)30 6741-2902, Mobil +49 (0)151 19060679
u.klein@alexianer.de
* Das Kompetenzzentrum für Familiengesundheit ist eine Kooperation zwischen der
Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin,
der Alexianer St. Hedwig Kliniken GmbH und dem Caritasverband für das Erzbistum
Berlin e.V.
Mir hat Anne zu keinem Zeitpunkt gesagt, dass sie aktuell suizidal gefährdet ist.
Anne hatte mir von der Einnahme von 40 Tabletten Tavor® erzählt, ohne dass sie mir sagte, dass dies Silvester 2023 geschah, also vier Wochen bevor wir uns auf Gomera kennenlernten.
Ich habe leider bei ihr auch nicht nachgefragt, weder wann das war, noch warum das geschah, vielleicht hatte Anne auf meine Nachfrage gehofft, da sie es selber nicht ansprechen wollte oder konnte. Dass ich nicht nachfragte, hat bei Anne vielleicht den Gedanken ausgelöst, dass es mich nicht interessiert, so wäre es aber nicht gewesen.
Ich denke, Annes Sprung in Tod hätte nicht passieren müssen, wenn ich mehr gewusst hätte und das Gespräch mit Kai Maschmann in der HU-MA in meiner Anwesenheit gelaufen wäre, da kann Osho noch so viel anderes sagen, auch wenn wir es sicher nicht immer in der Hand haben, jemanden, der aus dem Leben gehen will, letztlich aufzuhalten.
Meine Sprachlosigkeit, die bei meiner Abfahrt am 11.03.2024 einsetzte, das sich vermutlich katastrophal auswirkende Gespräch zwischen Anne und Kai Maschmann in der HU-MA.
Michis Besuch bei Anne in der Klinik Hedwigshöhe und auch der Besuch ihrer Mutter / Eltern konnten das Ruder nicht mehr herumreißen, nicht ausgeschlossen, dass es Annes Absturz sogar noch beschleunigt hat.
In meinem Garten blüht die Rose.
Vorgestern und gestern habe ich mit meinem Freund Steffen und seinen Sohn mein Boot ins Wasser gebracht. Das ist immer eine ganz schöne Plackerei, das Boot wiegt fast eine Tonne und es bedarf einigen Geschicks das Boot vom Stellplatz auf dem Land ins Wasser zu bringen.
Im Herbst ist es noch schwieriger, das Boot aus dem Wasser auf den ins Wasser gefahrenen Trailer zu bugsieren und dann mit dem Auto vorsichtig an Land zu ziehen.
Nun ist das Boot aber im Wasser, nur der Mast muss noch gestellt werden.
Das Leben geht weiter, ich will in der Kraft bleiben, das ist das größte Geschenk, das ich Anne über ihren Tod hinaus machen kann.
Ich bin noch am rätseln wie ich mit Annes Tod umgehe, vielleicht Vipassana-mäßig:
Wahrnehmen, aber mich nicht identifizieren, wie es wohl oft ist, wenn Hinterbliebene dem, der gegangen ist, in den Tod folgen wollen.
Gleichwohl die Trauer und das Weinen zulassen, wenn es mich anflutet, aber mich nicht damit identifizieren.
Vielleicht ist das der "richtige" Weg, Nichtzulassen der Trauer würde Abspaltung, Verdrängung bedeuten und zugunsten eines kurzen Vorteils wegen Energie binden, die damit für das Leben fehlt.
22.05.2024
Sehr früh aufgewacht und dann doch noch mal mit Trick 17 eingeschlafen und 9 Uhr aufgewacht.
Zum Glück kann ich meinen Alltag ganz gut bewältigen, auch die Arbeit mit Klienten, bzw. Klientenanfragen, auf die ich antworte.
Mein Körper oder mein mind hat offenbar noch einiges an Trauerenergien gespeichert, die ab und an auf Entladung drängen.
Wäre ich vom Typ Durchschnittsmann würde ich das alles verdrängen oder mich Alkohol und Drogen betäuben, um dann in wenigen Monaten oder Jahren eines scheinbar natürlichen Todes (Schlaganfall, Krebs, Herzinfarkt, etc pp.) zu sterben.
Das ist kein Weg für mich.
25.05.2024
Hätte ich am 11.03.2024 Anne nach ihrer Telegram Sprachnachricht zurückgerufen, sie könnte heute noch leben. Ich habe es nicht getan, da ich keine wirkliche Kenntnis von ihrer Suizidalität hatte, das entschuldigt mich, so hoffe ich.
Gleichwohl habe ich Schuldgefühle, obwohl ich weiß, dass ich nicht schuldig bin. Ich konnte nicht anders handeln, da mir Informationen über Annes "Psyche" und Suizidalität fehlten und mich ihr nicht näher erläuterter Satz, den sie kurz vor meiner Abfahrt nach Lychen sagte. "Ich kann keine Mann-Frau Beziehung" leben in Ratlosigkeit versetzte.
Ich hätte den Zug sausen lassen sollen und mich mit ihr unterhalten müssen. Aber sie hat diesen Satz kurz vor meiner planmäßigen Abfahrt geäußert, wohl um einer klärenden Unterhaltung aus dem Wege zu gehen.Sonst hätte sie doch sagen können: Peter, ich bin grad unsicher, wie es mit uns weitergeht. Lass bitte deinen Zug sausen und bleib noch bis morgen, damit wir uns darüber in aller Ruhe unterhalten können.
Frank, der Psychologe und Psychotherapeut, den ich kurz vor Annes Tod in einem Zoommeeting um Rat fragte, hat die Situation völlig falsch eingeschätzt, er machte sich um mich Sorgen, statt um Anne, zu der er meinte, sie wäre in der Klinik Hedwigshöhe in guten Händen, statt mir zu sagen ruf bei Anne an, ruf die Klinik an.
Das hätte nicht passieren dürfen.
Heute mit einer Kollegin gesprochen und ihr von Annes Suizid erzählt. Ich frage sie, ob sie so etwas auch schon erlebt hat, sie verneint. Sie hat aber als junge Frau ihren Freund in Folge eines Verkehrsunfalls verloren.
Das ist ja auch noch mal ein Thema, Verlust durch Unfälle und sogenannte Krankheiten, wie z.B. bei meiner ehemaligen Freudin H., sie trennte sich von ihrem Partner, einem Musiker, dieser hatte wahrscheinlich schon vorher ein Alkoholproblem, das nach der Trennung dann wohl noch mal richtig durchgeschlagen hat.
Er starb allein in seiner Wohnung an einem Aortenaneurysma, er hinterließ zwei Töchter.
Aortenaneurysma
Klassifikation nach ICD-10
I71 Aortenaneurysma und -dissektion
I71.1 Aneurysma der Aorta thoracica, rupturiert
I71.2 Aneurysma der Aorta thoracica, ohne Angabe einer Ruptur
I71.3 Aneurysma der Aorta abdominalis, rupturiert
I71.4 Aneurysma der Aorta abdominalis, ohne Angabe einer Ruptur
I71.5 Aortenaneurysma, thorakoabdominal, rupturiert
I71.6 Aortenaneurysma, thorakoabdominal, ohne Angabe einer Ruptur
ICD-10 online (WHO-Version 2019)
3D-Rekonstruktion eines Bauchaortenaneurysmas mit Computertomographie
Als Aortenaneurysma wird eine Aussackung (Aneurysma) der Hauptschlagader (Aorta)
bezeichnet. Man unterscheidet Aneurysmen der Aorta in der Höhe des Brustkorbes
von abdominellen (Bauch-)Varianten. Bei fortgeschrittenem Aneurysma droht eine
Ruptur mit einer hohen Sterblichkeitsrate.
https://de.wikipedia.org/wiki/Aortenaneurysma
S., eine Freudin von mir hat ihre Mutter verloren, als sie zwei Jahre alt war. Die Mutter hatte auf Druck ihres Mannes (in der DDR), es muss in den 60-er Jahren gewesen sein, einen illegalen Schwangerschaftsabbruch vornehmen lassen, an dessen Folgen sie starb.
In der DDR wurde 1950 das Gesetz über den Mutter-
und Kinderschutz und die Rechte der Frau erlassen, das nach § 11 einen
Schwangerschaftsabbruch bei medizinischer oder embryopathischer Indikation
erlaubte. Im März 1965 kam es, ohne Änderung des Gesetzestextes, durch eine
interne Rundverfügung des Ministeriums für Gesundheitswesen zur Erweiterung der
Anwendung des § 11 um eine kriminologische und eine soziale Indikation. Die
anderen Fälle des Schwangerschaftsabbruchs blieben weiterhin verboten und
strafbar, die strafrechtlichen Bestimmungen der Ländergesetze galten zunächst
weiter und wurden 1968 durch die §§ 153–155 des Strafgesetzbuches der DDR
abgelöst.
Mit dem Gesetz über die Unterbrechung der Schwangerschaft von 1972 wurde der
Schwangerschaftsabbruch legalisiert, wenn dieser unter vorheriger Beratung und
Einhaltung weiterer gesetzlicher Bestimmungen innerhalb der ersten zwölf Wochen
von einem Arzt vorgenommen wurde.
https://de.wikipedia.org/wiki/Schwangerschaftsabbruch#SBZ/DDR
Der Bruder von C, er lebte allein in seinem Haus und nahm Blutverdünnungsmedikamente, dummerweise stürzte er in seinem Haus, blutete und verblutete, weil die natürliche Gerinnung des Blutes durch das Medikament gestört war, gemeinsam mit der Pharmaindustrie hat er sich aus dem Leben befördert.
So ist der Tod allgegenwärtig, wir denken nur die meiste Zeit nicht daran.
Jochen Schweizer, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der DGSF starb nach "längere Krankheit" damit ist oft die Diagnose Krebs verschüsselt.
Nun ja, immerhin 68 Jahre alt geworden, das schaffen nicht alle.
Nach längerer Krankheit ist am 31.10.2022 unser ehemaliger DGSF-Vorsitzender Prof. Dr. Jochen Schweitzer im Alter von 68 Jahren viel zu früh verstorben. Das ist ein großer, großer Verlust für viele von uns, für die DGSF und für das gesamte systemische Feld – auch für mich persönlich, da ich meinen Doktorvater, Mentor sowie geschätzten und nahen Kollegen verloren habe. Unser besonderes Mitgefühl gilt seiner Familie und seinen Angehörigen.
https://dgsf.org/aktuell/news/die-dgsf-trauert-um-jochen-schweitzer
Sturz vom Dach:
Dagmar Gabriele Wöhrl (geb. Winkler; * 5. Mai 1954
in Stein bei Nürnberg) ist eine deutsche Rechtsanwältin, Politikerin (CSU) und
ehemalige Miss Germany (1977). Sie war von 2005 bis 2009 Parlamentarische
Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie. ... Wöhrl
lebt in Nürnberg. Sie ist evangelisch,[3] seit 1984 mit dem Unternehmer Hans
Rudolf Wöhrl verheiratet und Mutter von zwei Söhnen. Ihr Sohn Marcus (* 1985)
war politisch ebenfalls in der CSU aktiv und kandidierte 2004 wie auch 2009
erfolglos für das Europaparlament. Nach der Ablösung seiner Mutter als
Staatssekretärin verließ er die CSU und ist heute Hotelunternehmer.[4] Ihr
zweiter Sohn Emanuel Nicolai (* 26. August 1988) verstarb am 1. Juli 2001[5]
nach einem häuslichen Unfall.[6]
https://de.wikipedia.org/wiki/Dagmar_W%C3%B6hrl
Sohn Immanuel vom Dach gefallen, tot. - Sendung auf NDR am 25.05.2024.
18:45 - 19:30 | 45 Min. DAS! 2024 | Magazin
Abends die Dokumentation "Suizid" auf Arte geschaut.
Ute Lewitzka, Arbeitsgruppe Suizidforschung an der Uniklinik Dresden, geht davon aus, dass je Suizid mindestens 10 Menschen aus dem Angehörigenbereich, dem Freundeskreis, den Kollegenkreis mit betroffen sind.
Nun kann man dazu wohl sagen, dass die schwere Betroffenheit wohl in aller bei den Partnern des Suizidenten, den Angehörigen und sehr engen Freunden vorherrschen dürfte.
Schon im Freundeskreis dürfte die Betroffenheit in ihrer Intensität abnehmen, so ist es mir z.B. gegangen als sich Simone vor zwei Jahren vom Dach einer Klinik in Berlin in den Tod stürzte.
Bei Anne ist das ganz anders, wie ein Blitz aus heiterem Himmel, der mich getroffen hat.
Forschungsbereich: Suizidprävention
Kontakt
PD Dr. med. Ute Lewitzka eMail
Beratend: Prof. em. Dr. med. Werner Felber
Sekretariat: Kerstin Heyde eMail
Beschreibung
Die Zielsetzung des Forschungsbereichs Suizidprävention umfasst die
wissenschaftliche Erforschung der Ursachen suizidalen Verhaltens und der
therapeutischen Möglichkeiten zur Beeinflussung desselben.
Unsere Arbeitsgruppe versteht sich als offene Gruppe. Sie besteht aus
Mitarbeitern der hiesigen Klinik (PD Dr. med. Ute Lewitzka, Dr. rer. medic.
Dipl.-Psych. Dirk Ritter), Kollegen der psychiatrischen Klinik des Städtischen
Klinikums Dresden (Prof. Dr. med. Burkhard Jabs) und weiteren Experten in
unserem Forschungsgebiet, mit denen wir regelmäßig in Kontakt stehen. Unter
anderen zählen dazu Dr. med. Mark Frank (Leiter DRF Luftrettung Dresden), Fr.
Dipl-Psych. Constanze Höhne vom Psychosozialen Krisendienst und Dr. med.
Matthias Fröhner vom Sozialpsychiatrischen Dienst Dresden. Für unsere
Doktoranden dienen die AG-Treffen der Vorstellung und Diskussion der Ergebnisse
der jeweiligen Arbeiten oder aber auch zur Ideengenerierung neuer Projekte.
Außerdem werden aktuelle politische Entwicklungen sowie die aktuelle
Fachliteratur besprochen und diskutiert. Alle Beteiligte eint das Interesse an
der Erforschung suizidalen Verhaltens sowie die Verbesserung suizidpräventiver
Maßnahmen. In diesem Rahmen sind einige Mitglieder auch ehrenamtlich in Vereinen
wie der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention engagiert.
https://www.uniklinikum-dresden.de/de/das-klinikum/kliniken-polikliniken-institute/psy/forschung-und-lehre/forschungsbereiche-1/suizidforschung
26.05.2024
07.45 aufgewacht.
Traum: Ich fahre mit dem Auto langsam die Straße entlang, neben mir auf dem Gehweg viele Menschen, auf einmal setzt ein heftiges Gewitter ein, mit Blitz und Donner und Starkregen, ich denk, ob Gott, die armen Menschen auf dem Geweg, die vom Gewitter überrascht wurden, hoffentlich schlägt kein Blitz ein. Ich selber sitze ja geschützt im Auto.
Szenenwechsel, ich bin bei einem Freund in seiner Wohnung, muss aber heute in eine andere Wohnung umziehen, zu seinem Onkel, glaube ich, der mich eine Nacht aufnehmen kann. Finde aber nicht die Telefonnummer von dem Onkel und weiß auch nicht wie der Freund heißt, in dessen Wohnung ich mch gerade aufhalte. Dann geht es wohl doch noch mit dem Auto los, Richtung Onkel. Ich sitze allein im Auto mit überhöhter Geschwindigkeit, muss erst mal schauen, wie ich das Gas runteregulieren kann, vor mir auf der Straße liegt ein Mann in einem blauen Overall auf der Straße, den ich überfahre, er hat Glück gehabt, es ist ihm nichts passiert. Dann läuft plötulich was kleines von links nach rechts über die Straße, ich kann grad noch so ausweichen.
Szenenwechsel: Ich bin auf Gomera, laufe einen Weg lang, unterwegs auf dem Weg Hotspots, wo heiße Dämpfe aus dem Erdinnern dringen, Vulkanismus. An einer Stelle ist sogar eine Feuerstelle, wo man Töpfe auf das heiße Gestein stellen kann, komisch denke ich, das ist zwas eine Vulkaninsel, aber hier waren ja seit einer Million Jahre keine vulkanischen Aktivitäte.
Szenenwechsel: Ich gehe einen ausgefahrene Weg im Wald bergauf, plötzlich kommt mir von oben ein großer Trecker oder Waldfahrzeug entgegen, ich weiche nach rechts aus, damit der mich nicht umfährt. Wenig später kommt ein weiteres Fahrzeug, ich weiche wieder nach rechts aus, so dass ich nicht umgefahren werde.
27.05.2024
07.24 Uhr aufgewacht.
Am Nachmittag mit dem Fahrrad nach Krausnick-Groß Wasserburg, dort am Haus von Marion F geläutet. Marion ist die Frau von Gomera, die mir auf meine Mitteilung, dass Anne auch auf der Insel ist, völlig unsensibel sagt: Da musst du aufpassen, die ist manisch-depressiv.
Aber so ist Marion, Asperger, mit ihrer eigenen Tochter ist sie seit Jahren überkreuz, der Kontakt auf ein Minimum runtergefahren.
Als Marion mich sieht sagt sie: Ich bin sauer auf Dich, ich habe Besuch.
Kein Wort des Bedauerns, des Mitgefühls, in dieser Hinicht einfach alles tot bei Marion.
Nun ja, ich werde sie im November auf Gomera wieder sehen, vielleicht ist sie bis dahin zu Verstand gekommen, Anne hätte es verdient.
Ansonsten ist die Welt schon sonderbar, Marion hat ein nettes Treffen mit Freunden, grad so, als ob die Welt durch Annes Suizid nicht zum stehen gekommen ist.
Aber so ist das Leben, es schert sich nicht lange um einen Tsunami mit zehntausenden von Toten, ein Erdbeben in der Türkei, einen Erdrutsch in Papua-Nuguinea und Raketenexplosionen in der Ukraine, so lange es nicht das eigene Haus ist, das getroffen und zerstört wird, die eigenen Kinder, die tot vor einem liegen, die Freundin nach der Einäscherung in der Urne. Damit muss ich klar kommen und auch damit, dass die Trauer und er Schmerz - so hoffe ich - mit der Zeit nachlässt, auch wenn sich das für mich fast wie ein Verrat an Anne anfühlt.
Anne ist tot, vielleicht ist ihre Seele noch unterwegs, ich wünsche ihr den Frieden, den sie im Leben oft nicht gefunden hat. Liebe Anne Seele, ich bin bei Dir und ich lasse dich gehen, wohin du auch immer gehst. Vielleicht beginnst du eine neue Inkarnation, diesmal dann unter einem hoffentlich besseren Stern.
Auf dem Rückweg mit dem Fahrrad durch den Wald denke ich, Anne war - was ihre Augen betrifft kurzsichtig, sie hat es mir gesagt. Anne war leider nicht nur mit den Augen kurzsichtig, sondern mitunter auch sonst, wie hätte sie mir sonst eine halbe Stunde vor meiner Abfahrt unvermittelt sagen können: "Ich kann eine Mann Frau Beziehung nicht leben" und wie konnte sie ohne meinen Beistand in das Gespräch mit ihrem Mitgesellschafter von der HU-MA Kai Maschmann gehen, Frank Breyer, den sie - vielleicht auch zur Stärkung ihrer Position mitgenomme hatte, hat in dieser Hinsicht vermutlich komplett versagt,davon gehe ich aus, womöglich hat er sogar im Gespräch die Seiten gewechselt. Das hat Anne das Genick gebrochen.
Ich schreie in den Wald: Kurzsichtig!
Und dann noch einmal ganz laut: Anne, du bist kurzsichtig!
Irgendwie tut das gut, dass ich auch mal meine Wut rausschreie.
Andererseits war Anne auch lösungsorientiert, sie wollte das HU-MA Kapitel abschließen, sie suchte einen neuen gesetzlichen Betreuer für den Fall, dass sie nicht handlungsfähig ist, sie hatte einen Termin mit einem neuen Psychotherapeuten organisiert, Anne wollte nicht sterben. Annes Sprung in den Tod ist einer Verkettung unglücklich verlaufenden Umstände und ihrer grundsätzlich vorhandenen suizidalen Gefährdung geschuldet.
28.05.2024
Erst gegen 2 Uhr ins Bett. 7.30 Uhr aufgewacht. Dann noch mal bis 10 Uhr eingeschlafen. Anneträume. Das Thema ist noch hoch besetzt und das Unterbewusste arbeitet sich daran ab. Karl Lauterbach von der coronafaschistischen SPD entwickelt bestimmt schon ein Psychopharmaka, das solche Träume verhindert, nur noch rosarote Seifenblasen träumt man dann nach Verimpfung des neuen SPD basierten Impfstoffes. Spätestens beim dritten Booster sollte es klappen, wenn man dann nicht schon tot ist.
Mit wie wenig Aufwand hätte Annes Tod verhindert werden können.
Es war keine "heimtückische Krankheit", die Anne in den Tod trieb, es waren Konflikte, Traumatisierungen und Konditionierungen aus der Vergangenheit, die Anne so zusetzten, dass sie am 24.03.2024 keine anderen Ausweg sah, als in den Tod zu springen. Das tödlich wirkende Gespräch in der HU-MA hätte nicht ohne meine Anwesenheit stattfinden dürfen, ich hätte zu diesem Zeitpunkt bei Anne sein müssen.
29.05.2024
10.25 Uhr: Ich habe große Sehnsucht nach Anne. Das verursacht Leiden, da diese Sehnsucht auf dieser Erde in diesem Leben nicht erfüllt werden kann.
Warum habe ich so große Sehnsucht nach ihr, was verbindet mich mit Anne, die seit über zwei Wochen nicht mehr lebt?
19 - 20 Uhr bei Annes ehemaligen Therapeuten Herr K, sehr wertvolles Gespräch.
Anne kam 2002 in die psychotherapeutische Praxis von Herrn K, sie wohnte damals mit ihrem Mann und ihrem Sohn wohl gleich um die Ecke, 2002 war Anne wohl auch das erste Mal in der Klinik Hedwigshöhe.
Herr K hat Anne in dieser Zeit in einer depressiven Phase erlebt, Anne war wie eine "Mumie" sagt er, die eine Stunde Behandlungszeit hat er auf eine halbe Stunde herabgesetzt, da Anne in der ganzen Zeit so gut wie nichts sagte.
https://de.wikipedia.org/wiki/Stupor
Anne war dann wohl 2007 noch einmal bei Herrn K. vermutlich nach einem Schwangerschaftsabbruch.
Buddhistische Sichtweise: Beim Tod eines buddhistischen Meisters versammeln sich seine Schüler und Anhänger um den toten Meister, in der Absicht von seiner Energie zu partizipieren, die sich von seinem Körper löst.
So wäre auch Annes Energie, die sie unzweifelhaft hatte, von mir, aber auch von anderen aufzunehmen, so würde Anne fortleben.
In der uns bekannten Physik nennt man das den Energieerhaltungssatz, Energie kann nicht hergestellt werden und kann nicht verloren gehen, Energie kann sich nur vom einer Form in eine andere umwandeln.
In geschlossenen Systemen tritt nach einiger Zeit der Wärmetod ein, das System in dem wir leben, unsere kleine Erde, ist kein geschlossenes System, noch einige Milliarden Jahre wird die Sonne strahlen und wenn kein großer Meteorit die Erde trifft, wird die Erde auch nicht kaputt gehen, nicht einmal rot-grün-schwarz lackierte Leute wie Karl Lauterbach, Lohar Wieler, Christian Drosten, Jens Spahn, Saskia Esken, Markus Söder und Janosch Dahmen von den Grün:Innen werden das Leben zum Stillstand bringen können, das haben die noch nicht mal in der sogenannten "Pandemie" geschafft.
Das tote, das bei Anne zum Vorschein kam, wenn ihre Energie absackte und ihre Vitalität in den Stand by Betrieb versetzt wurde, hat keine Energie. Es ist gewissermaßen ein schwarzes Loch, dass alles aufsaugt, das dem schwarzen Loch zu nahe kommt.
Ich habe Anne in diesem Zustand - in den sie vermutlich nach meiner Abfahrt am 11.03. hinüberglitt, vorher nicht erlebt.
Wie geht es weiter mit mir, muss´ich mich entlieben, um nicht vom schwarzen Loch aufgesogen zu werden.
Was ist meine Aufgabe, für die es sich zu leben lohnt?
Abends bei Stefan E. in Pankow und dort auch übernachtet.
Seine Frau ist 1999 an Krebs (Gebärmutterhalskrebs) erkrankt und nach ca. vier Jahren langer Leidensgeschichte gestorben. Die Tochter war 17 als ihre Mutter gestorben ist, der Sohn 15. Ihre Hausärztin hat ihr dann vermutlich zum Schluss das Sterben durch eine Überdosis Morpium erleichtert, wahrscheinlich nicht legal, aber der beste Weg unnötiges Leid zu beenden.
30.05.2024
5.50 Uhr aufgewacht, Traum: In einem Treppenhaus überwältigt mich ein Monstermann, gefühllos, eiskalt, er hält mich fest, will mich wohl töten, ich schreie, aber keiner hört mich und kommt mir zu Hilfe.
Am Nachmittag von Pankow nach Alt-Hohenschönhausen gefahren, zuerst nach der gelben Rose geschaut, die ich am 18.05.2024 am Haus von Anne gepflanzt habe, der Rose geht es gut, der Regen der letzten Tage hat der Rose gut getan. Dann weiter zum Blumenladen, noch eine gelbe Rose mit Wurzelballen gekauft.
Zur Grabstelle von Anne, dort die verwelkten Blumen entsorgt - es sah ziemlich trostlos und unwürdig aus. Die verwelkten Blumengebinde mit den Schriftschleifen habe ich rechterhand liegen gelassen, die müssen dann aber auch mal weg, sieht wirklich nicht schön aus. Vielleicht kümmere ich mich darum in 14 Tagen.
Ich hatte es für gut geheißen, dass Anne auf dem Friedhof in Görslorf beigesetzt wird, also dort, wo sie aufgewachsen ist. Da hätten ihre Eltern mal den einen oder anderen Tag nach dem Grab ihrer Tochter schauen können. So ist Annes Grab in der anonymen Großstadt und ihre Eltern werden wohl nicht oft dorthin kommen.
Dann die gelbe Rose gepflanzt und ein wenig Schönheit für Anne hergestellt, ich hoffe, Anne kann es spüren.
31.05.2024
Gegen 2 Uhr ins Bett. 6.45 Uhr aufgewacht, meine Gedanken kreisen um Anne.
Der Trauerredner bei der Trauerfeier am 17.05.2024 behauptete Anne hätte eine "heimtückische Krankheit" gehabt, an der sie schließlich durch Suizid gestorben ist.
Sehr merkwürdige Theorie, Fakt ist, Anne ist nicht nach ihrem Rückflug von Teneriffa nach Berlin gestorben, nicht nach ihrem Besuch beim 85. Geburtstag ihres Vaters, nicht vor meiner Ankunft am 07.03.2024 in Berlin, nicht in den Tagen bis zum 11.03.2024, wo ich bei ihr war, sondern in den Tagen nach dem "Perspektivengespräch" in der HU-MA GmbH, das Anne ganz offensichtlich nicht verkraftet hat, so dass sie sich in die Klinik Hedwigshöhe begab, wo man ihr nicht helfen konnte - vermutlich weil man Anne nicht verstanden hat.
HU-MA, das war Annes Kind. Ein "Perspektivengespräch", das Anne - so wird sie es wohl gefühlt haben - ihr Kind wegnahm, brachte ihr labiles Selbst zum Einsturz.
Wenn man mir mein Kind wegnimmt, hat mein Leben keinen Sinn mehr.
Nachrufe wie der auf der Internetseite der HU-MA mögen zugewandt und liebevoll wirken, ich würde sagen, sie sind der klägliche Versuch, sich von Verantwortung freizusprechen.
Leise nehmen wir Abschied von
Anne Merkel
Sie starb am 24. März 2024.
In tiefer Trauer und mit schwerem Herzen nehmen wir Abschied von unserer
wundervollen Anne Merkel. Ihr plötzlicher Tod hat uns zutiefst erschüttert und
hinterlässt eine Lücke, die niemand zu füllen vermag.
Anne hinterlässt eine Leere, die uns tief berührt. Doch in unseren Herzen wird
ihr Andenken weiterleben. Ihre Spuren werden bleiben – in den Erfolgen unseres
Unternehmens, in den Erinnerungen an gemeinsame Momente und in den Werten, die
sie uns vermittelt hat.
Kompetente Vielfalt
Wir sind ein Team
Um ein wohlklingendes Musikstück zu spielen, braucht es nicht nur talentierte
Musiker*innen, sondern auch ein gut aufeinander abgestimmtes Zusammenspiel. Mit
dem musikalischen Können auf allen Instrumenten mit ihren lauten und leisen
Tönen, einer klangvollen Melodie und einem schwingenden Rhythmus gelingt ein
harmonisches Gesamtwerk.
In unserem Pflegedienst arbeiten Pflegeexperten und Pflegeexpertinnen – das sind
vor allem examinierte Altenpfleger*innen, examinierte Krankenschwestern und
Krankenpfleger. Pflegeassistent*innen mit gerontopsychiatrischer
Zusatzqualifikation, Betreuungskräfte, Auszubildende und Praktikant*innen,
Hauswirtschaftskräfte und Köchinnen. Praxisanleiter*innen, Qualitätsbeauftragte,
IT-Spezialisten, Grafiker*innen und Verwaltungsangestellte, Kunsttherapeut*innen
und Handwerker.
https://hu-ma.de/teams/
Auf der Internetseite der HU-MA Pflege GmbH (alleiniger Gesellschafter Kai Maschmann) wird auch verschwiegen, dass Anne durch Suizid starb, ganz zu schweigen davon, was der Auslöser ihres Suizides gewesen sein könnte.
Man wird dafür Gründe haben, beispielsweise um die Überlegung nach der eigenen Verantwortung zu vermeiden.
Politisch korrektes Genderdeutsch von talentierten Musiker*innen, Pflegeassistent*innen mit gerontopsychiatrischer Zusatzqualifikation, Betreuungskräfte, Auszubildende und Praktikant*innen, Hauswirtschaftskräfte und Köchinnen. Praxisanleiter*innen, Qualitätsbeauftragte, IT-Spezialisten, Grafiker*innen und Verwaltungsangestellte, Kunsttherapeut*innen auf der Internetseite der HU-MA ist kein Ersatz für gelebte Verantwortung, sondern schleimerische Anpassung an einen vermuteten gesellschaftlichen Mainstream und Vergewaltigung der deutschen Sprache.
Schwere Gewalt hat Anne 1991 in der Todesklinik Lüben erfahren, schwere Gewalt ist es, wenn man einem Menschen sein Kind wegnimmt.
02.06.2024
Ich bin mir sicher, hätte Anne in der Woche vom 11.03.2024 bis 15.03.2024 nicht das Gespräch mit Kai Maschmann in der HU-MA Pflege GmbH gehabt, sie würde noch leben.
Das Gespräch hat ihr das Genick gebrochen, Kai Maschmann schweigt, Frank Breyer schweigt. Mehr Beweise braucht es nicht.
Die Tatsache des Gespräches und die vorhandenen Indizien reichen für einen Schuldspruch vor dem himmlischen Gericht.
Hätte das Gespräch, das sicher anstand, um die Perspektive von Anne bezüglich der HU-MA Pflege Gmbh, 70 % Kai Maschmann zu diskutieren vier Wochen später in meiner Anwesenheit stattgefunden, dann wäre ausreichend Zeit gewesen Annes Aussage, "Ich kann eine Mann-Frau Beziehung nicht leben" auszudiskutieren und auch das HU-MA Thema, über das Anne mit mir mehrmals gesprochen hat im Zweiergespräch zu beleuchten und praktikable Lösungen zu suchen..
Es war ja nicht Annes Aussage: Ich kann eine Beziehung mit Dir nicht leben, es sei denn man verkürzt Beziehung auf die Vorstellung eines Gefängnisses wie es die Todesklinik Lübben für Anne war - mit einem Wärter der die Schlüssel zur Freiheit hat und einer Gefangenen, die der Willkür des Wärters ausgeliefert ist.
Ich hätte allerdings um die suizidale Gefährdung von Anne wissen müssten, um mein Toleranzverständnis, wie man eine Beziehung auch leben kann, so zu erweitern, dass ich Annes übergroßes Freiheitsbedürfnis hätte entsprechen können.
Ich wäre dazu - aus Liebe zu Anne - bereit gewesen. Leider hat mich niemand, der es besser wusste als ich, über ihre suizidale Grundgefährdung informiert, Anne nicht, Michi nicht, Niko nicht.
Am Nachmittag von Berlin mit dem Zug nach ....
X. holt mich am Bahnhof ab und wir fahren in das 10 Kilometer entfernte Dorf .... wo X und seine Frau Y wohnen.
X und Y kennen Anne seit 30 Jahren.
Wir sprechen über Anne, ihr Leben und ihren Dämon, wenn es diesen denn gab, der zum Schluss Annes Führung übernahm und sie in den Tod führte.
Auch am Abend ein langes gutes Gespräch.
03.06.2024
Mittags mit dem Zug von ... nach Berlin.
Meine Grundannahme von der Welt ist eine optimistische, so bin ich sozialisiert, ich kan nicht anders.
Daher meine ich, Annes Suizid war vermeidbar, auch hätte sie einen neuen Lebenssinn finden können und sich von ihrer schwierigen Vergangenheit emanzipieren können.
Es hat nicht sollen sein, Annes (suizidal gefärbte) Lebensbiograpie, drei Jahre rot-grün-schwarzer Coronafaschismus und eine Verkettung unglücklicher Ereignisse in den letzten Tagen ihres Lebens besiegelten Annes Schicksal. Das ist unumkehrbar, in dieser Welt, in der wir meinen zu leben.
04.06.2024
Die Sache wird mir immer klarer. Anne (30 % Geschäftsinhaberin der HU-MA Pflege GmbH) erhoffte sich von dem Gespräch mit Kai Maschmann (70 % Geschäftsinhaber der HU-MA Pflege GmbH) eine emotional befriedigende Lösung bezüglich ihrer weiteren Perspektive, bzw. Miteigentümereigenschaft bei der HU-MA.
Was Frank Breyer, der vermutlich von Tuten und Blasen so viel Ahnung hat, wie ein Karnickel von der Löwenjagd, bei dem Gespräch sollte, ist mir schleierhaft. Falls sie ihn als eine Art Beistand mitgenommen hat, dann war das mit Sicherheit eine falsche Entscheidung. Ich würde niemanden empfehlen, Frank Breyer als Beistand zu schwierigen Geschäftsverhandlungen mitzunehmen.
Kai Maschmann wird Anne mitgeteilt haben, dass sie von ihm nicht ausgezahlt wird und ein Verkauf der 30% Anteile an der GmbH an die Mitarbeiter für ihn nicht in Frage kommt. Anne hätte ihre 7.500 € Anteil am GmbH Gründungskapital zwar auch an die Mitarbeiter weiterverkaufen können, aber kein Mitarbeiter hätte sich wohl gewagt, mit dem Kauf solcher Anteile den Ärger von Kai Maschmann auf sich zu ziehen. Es wird aber bei den Mitarbeitern auch kein ernsthaftes Interesse vorhanden gewesen sein, Mitinhaber einer Firma zu werden. Angestellte sind in der Regel typische SPD-Wähler, die wollen keine Eigenverantwortung, die wollen jemanden über sich haben, einen Besitzer, einen Kapitalisten, der sie gut behandelt und bezahlt, mehr aber auch nicht.
So wäre für Anne der Ausweg geblieben, dass sie weiterhin Geld von der HU-MA Pflege GmbH (70 % Geschäftsinhaber Kai Maschmann) und dafür nichts tun muss, so wie es offenbar die Monate davor lief. Kai Maschmann - da bin ich mir ziemlich sicher - wird ihr mitgeteilt haben, dass das für die Zukunft nicht mehr in Frage kommt.
So war Anne zwar Miteigentümerin einer Firma für die im Jahresabschluss für das Jahr 2022 eine Bilanzsumme von 1.343.718,20 € ausgewiesen ist, 30 Prozent der Bilanzsumme der HU-MA GmbH wären 403.115,46 €, aber Anne hatte angesichts der Majorität von Kai Maschmann (70 % Geschäftsinhaber der HU-MA Pflege GmbH) keine Chance gegen den Willen von Kai Maschmann an dem Wert des Unternehmens, dass ihr zu 30 Prozent gehörte, zu partizipieren.
Am 24.03.2024 ist Anne in den Tod gesprungen. Sie bekam von Kai Maschmann noch einen billigen Kranz am Grab hinterhergeworfen. Eine respektvolle Abfindung sieht anders aus.
Hätte Anne mir das Haus angezündet, die Autoreifen zerstochen, mich "betrogen" oder irgendetwas anderes schlimmes gemacht, der Suizid hätte mich wohl weniger hart getroffen, vielleicht hätte ich auch schadenfroh gedacht, das geschieht ihr ganz recht.
Aber nichts dergleichen hat Anne gegen mich unternommen, kein böses Wort, kein Vorwurf, keine offenen Rechnungen, wie mit Kai Maschmann.
Ich selber kann trotz des mich extrem belastenden Suizides kein böses Wort zu Anne sagen. Ich habe sie nur als Engel erlebt, dem zum Schluss die Flügel einfroren, so dass ihr Flug in einen Absturz mündete.
Ich lese und blättere abends in dem Buch
Michael Rauhut und Thomas Kochan: Bye
bye, Lübben City: Bluesfreaks, Tramps und Hippies in der DDR, Schwarzkopf &
Schwarzkopf; Erw. Neuausg. Edition (1. Oktober 2018)
das ich bei Stefan im Buchregal gefunden habe. Ich bemerke, wie ich dabei traurig werde, der Blues und die Blueserszene in der DDR, da schwingt etwas sehr trauriges mit, eine Schwermut. Vielleicht war Anne deswegen Blueserin, weil das zu Annes Schwermut, die sie vermutlich zu diesem Zeitpunkt bereits hatte, passte. Der Tod, so meine ich, war schon in den 80-er Jahren ein heimlicher Gast bei Anne.
Liebe Anne, woher kam Deine Schwermütigkeit? Hast du diese aus einem früheren Leben mitgebracht oder erst nach Deiner Geburt erworben, erlernt?
Liebe Anne, ich wünsche Dir Leichtigkeit und Freude, lass die Schwermut los, wie einen alten viel zi schweren Soldatenmantel, der dir als zarte Frau nicht gut tut.
Trag die Last nicht, die anderen gehört.
07.06.2024
Weil ich an das Märchen von der "heimtückischen Krankheit" nicht glaube, dass der Trauerredner aus Krausnick erzählt hat, kreisen meine Gedanken jeden Tag um die gleiche - angesichts des unumkehrbaren Todes von Anne nunmehr anscheinend überflüssigen Frage - warum wurde nicht so gehandelt, so dass Anne noch leben würde, gut leben würde.
Warum wurde nicht so gehandelt, Nico, Michi, Kai Maschmann, die ihr doch um Annes suizidale Gefährdung wusstet?
Da ich um diese Frage weiter kreise, kann die Frage nicht sinnlos sein, denn sonst würde sie verblassen. Von daher wäre es wohl gut, wenn ich diese Frage nicht unterdrücke, sondern weiter stelle. Im Sinne des gestalttherapeutischen Konzeptes von Fritz Perls, steht diese Frage für eine offene "Gestalt", die nach Vervollständigung ruft. Erst wenn die Gestalt geschlossen ist, braucht die Frage nicht weiter gestellt zu werden.
09.06.2024
Traum:
In einer Art Kinderwagen oder Bollerwagen, liegt ein oder mehrere menschenartige Lebewesen, anscheinend im Kindesalter, die rumschreiben und versuchen, aus dem Kinderwagen zu entkommen. Es sind böse Geister, so sagt es mir der Traum und ich bin bemüht sie niederzuhalten, was mir zwar gelingt, aber sie geben keine Ruhe. Ich müsste sie töten, damit sie aufhören, sich aufzulehnen. Ich wache auf.
10.06.2024
Leben ist Erinnerung, so das Zitat von Paul Celan in ihrem 2018 verfassten zehnseitigen Lebensbericht.
Ja, so kann man es sehen, wenn man ein Gespür dafür bekommen will, wie man der geworden ist, der man heute ist.
Es reicht aber nicht aus, ja hindert sogar, der zu werden, der man in der Gegenwart und Zukunft sein will.
Womöglich war Anne zu sehr mit ihrer - teils leidvollen - Vergangenheit verbunden, mit der ihr widerfahrenen Misshandlung an der Todesklinik Lübben, die sie in ihrem Bericht anklagt.
Leben ist Neuanfang, so würde ich das Zitat von Paul Celan ergänzen.
Der Neuanfang geschieht nicht im luftleeren Raum, die Vergangenheit ist prägend, muss uns aber nicht daran hindern, den Neuanfang zu wagen und uns dabei Hilfe zu holen, von Menschen, die in der Lage sind, Hilfe zu leisten und den Schaden der Vergangenheit nicht noch zu zementieren, indem sie von einer "heimtückischen Krankheit" faseln, die Anne angeblich befallen hätte.
14.06.2024
Traum:
Ich befinde mich oben auf einem hohen Berg, der steil, vielleicht mit einer Neigung von 70 Grad in die Tiefe fällt. Da muss ich runter, da kann ich nur abstürzen, wie soll man so einen steilen Abhang ohne Hilfsmittel, nur mit dem eigenen Körper unbeschadet hinunterkommen. Ich steige ab, seltsamer Weise, der Abhang scheint aus so einer Art Schaugummipolster zu sein, so dass ich mich mit den Händen daran festhalten kann.
Traum:
Ich lade eine riesige Datei von einer externen Festplatte oder dem Internet auf meinen Computer, der Name der Datei heißt wohl "Aus meinem Leben", jemand hat das geschrieben, ich weiß nicht wer. Dann ist die Datei auf meinem Computer, sie ist nun nur noch 30 Megabyte groß. Was steht wohl in der Datei, ich weiß es nicht.
Traum:
Ein Mann mit einem entstellten Gesicht, er will mit der Sache nichts zu tun haben. Ist irgendwie froh, dass er in Ruhe gelassen wird.
Was hat dem Mann das Gesicht entstellt, wer ist dieser Mann, warum will er in Ruhe gelassen werden?
17.06.2024
Dass Anne unmittelbar nach meiner Abfahrt am 11.03.2024 in eine Depression rutschte, ist nicht irgendeiner mystischen "heimtückischen Krankheit" geschuldet, wie der unbedarfte Trauerredner aus Krausnick den Trauergästen unterjubeln wollte, sondern den sich vor Anne auftürmenden toxischen Baustellen, für die Anne keine brauchbaren Lösungsstrategien hatte, hier insbesondere die Baustelle HU-MA mit dem über die Firma herrschenden, alleinentscheidenden gottgleichen Kai Maschmann (70 Prozent Inhaber der HU-MA Pflege GmbH).
Anne hat mir auf Gomera von dem traumatischen Ereignis erzählt, als ihr im Urlaub von bösartigen Idioten aus Sachsen die ihr "aus Spaß" den Koffer samt Laptop geraubt hatten und den sie nur einen Zufall wiederbekam. Sie hat dieses traumatische Ereignis in ihrem Ende 2018 geschriebenen Lebensbericht vermerkt.
48. Lebensjahr
01.09. -
30.11.2018
wiederholte Aufwacherfahrung
während
des Sommerretreats,
Diebstahl meines Koffers
mit samt PC und
allen persönlichen
Daten aus dem Handgepäck
eines Flugzeugs,
den ich auf ungewöhnliche
Weise wiederbekam
Nicht viel anders das Kapitel HU-MA, für das sich Anne viele Jahre mit viel Herz engagierte, um dann zum Schluss feststellen zu müssen, dass sie von Kai Maschmanns (70 Prozent Inhaber der HU-MA Pflege GmbH) Gnaden abhängig war.
Wer sich hier ein gutes Verhältnis von Anne zu Kai Maschmann zusammenlügt, der frisst auch kleine Kinder.
Das gute Verhältnis, wenn es denn mal eines gab, war spätestens an dem Tag Geschichte, als Anne ihren Job als Geschäftsführerin der HU-MA kündigte.
Hätte ich die toxischen Baustellen von Anne am 11.03.2024 überblickt und um den Ernst ihrer Lage gewusst, wäre ich nicht länger als einen Tag von Annes Seite gewichen und hätte versucht, ihr im persönlichen Kontakt Beistand - insbesondere auch bei dem dienstlichen Gespräch mit Kai Maschmann - zu leisten.
Ich gehe davon aus, dass Annes Suizidversuch zu Silvester 2023 bereits dem toxischen Thema HU-MA mit dem Imperator Kai Maschmann (70 Prozent Inhaber der HU-MA Pflege GmbH) geschuldet war. Also nichts mit "heimtückischer Krankheit" sondern knallharten Umständen, an denen Annes zarte Seele schließlich zerschellte.
Auf Gomera, waren Annes Baustellen für ein paar Wochen recht weit weg, sicher war das auch dem Umstand geschuldet, dass Anne mich kennengelernt hatte und wir eine wunderbare Zeit miteinander hatten.
18.06.2024
Könnte Anne mitfühlen, wie ich seit dem 24.03.2024 leide, sie würde vielleicht die Zeit zurückspulen. Den Balkon in der 17. Etage des Hochhauses in Richtung Treppenhaus oder Fahrstuhl zurückgehen, zu ihrer Wohnung gehen und mich anrufen:
Peter, ich bin nicht gesprungen, komme nach Berlin und steh mir bei. Ich weiß, Du kannst das.
19.06.2024
Es ist ein merkwürdiges Gefühl, zu spüren, man selbst ist schwer getroffen, die Welt scheint aus den Fugen und für die meisten anderen Menschen hat sich nichts geändert, sie gehen ihrer Arbeit nach, streiten sich, lieben sich, gucken Fußball, sind im Kleingartenverein, wählen Grüne, SPD und andere Dummschwätzerparteien oder schwatzen dummes Zeug.
Wenige, die Anne sehr nahe standen, befinden sich vieleicht in einer annähernd schlimmen Lage wie ich.
Sogenannte Mitmenschen wie Kai Maschmann (70 Prozent Inhaberschaft der HU-MA Pflege GmbH mit Perspektive auf 100 % Inhaberschaft der HU-MA Pflege GmbH) schweigen, Hasenfüße wie Frank Breyer schweigen, "Therapeuten" wie Gerhard Klein stellen sich tot.
Übernahme von Verantwortung, um Gottes willen, der eigene verfuckte Arsch ist wichtiger.
Was für einen schweren Weg muss meine Seele zurücklegen, bis ich den Tod von Anne verarbeitet habe?
Ich muss da durch, das bin ich Anne schuldig, sie hat es für sich nicht geschafft, ich bin ihr Nachlassverwalter und Beschützer ihrer Seele.
Wie viel Zeit werde ich brauchen, Monate, Jahre, ein ganzes Leben?
22.06.2024
8.00 Traum
Ich fahre mit einem LKW eine Bergstraße runter, ganz achtsam und vorsichtig, damit kein Unfall geschieht.
Unten komme ich mit dem LKW, auf seiner Ladefläche sind Apfelsinen, auf eine feuchte Wiese, wo ich den LKW abstelle. Ich bemerke, wie er langsam einsinkt, jemand sagt mir, wenn du den da stehen lässt, ist der in einer Stunde versunken. Das leuchtet mir ein, ich fahre den LKW auf eine standfeste Fläche auf der Wiese.
24.06.2024
Es ist alles so absurd.
Anne nimmt sich wegen einem Konflikt mit der HU-MA Pflege GmbH (Kai Maschmann 70 Prozent Inhaberschaft mit Perspektive auf 100 % Inhaberschaft) das Leben und die HU-MA Pflege GmbH (Kai Maschmann 70 Prozent Inhaberschaft mit Perspektive auf 100 % Inhaberschaft) macht weiter, als ob nichts geschehen wäre, ein Kranzabwurf der HU-MA Pflege GmbH (Kai Maschmann 70 Prozent Inhaberschaft mit Perspektive auf 100 % Inhaberschaft) an Annes Grab, eine peinlicher Nachruf auf der Website der HU-MA Pflege GmbH), zurück bleiben traumatisierte Menschen, die Anne verloren haben und diesen schweren Verlust betrauern müssen, um nicht selber zu sterben.
Wenn es denn eine Gerechtigkeit gebe, würde die HU-MA Pflege GmbH (Kai Maschmann 70 Prozent Inhaberschaft mit Perspektive auf 100 % Inhaberschaft) den Bach runter gehen, damit die HU-MA Pflege GmbH (Kai Maschmann 70 Prozent Inhaberschaft mit Perspektive auf 100 % Inhaberschaft) mal am eigenen Leib erlebt, wie es ist, keine Perspektive zu sehen und zu sterben.
Ich konnte noch nicht einmal von Annes toten Körper Abschied nehmen, sie stürzte aus dem 17. Geschoss, mit über 100 km/h erreichte sie - noch lebend - die Bodenplatten vor dem Hochhaus, ihr Körper zerschmetterte, da ist nichts mehr übrig, was ein Mensch mit normalen Nerven anschauen kann, ohne ein schweres Trauma zu erleiden.
Es gibt "Fachdienste", die solche toten Körper wie den von Anne aufsammeln, dann geht es gegebenenfalls in die Gerichtsmedizin, um festzustellen, ob sie irgendwelche Drogen genommen hat, vielleicht hat man sich das aber auch gespart, weil die Klinik Hedwigshöhe der Polizei diverse Informationen gegeben hat, aus der ein Suizid sehr wahrscheinlich erscheint. Der Polizeibericht ist unter Verschluss, nur die Angehörigen von Anne können den einsehen, ich bin kein Angehöriger, nur ein traumatisierter Mensch der Anne sehr geliebt hat, damit erwirbt man keine Rechte.
25.06.2024
Noch 47 Menschen in Annes Telegram-Gruppe.
Heute mit einer netten Sozialarbeiterin unterhalten, die in Berlin im Sozialpsychiatrischen Dienst arbeitet. Sie schreibt grad an ihrer Doktorarbeit über Placebo.
Sie hat einige Praxiserfahrungen, auch in Psychiatrien, so z.B. in Berlin-Tempelhof.
Ich spreche das Thema Suizidalität, den Suizid von Anne und das Thema Geschlossene Abteilungen in den Psychiatrien an. Die Sozialarbeiterin sagt, sogar auf den Geschlossenen finden suizidale Menschen Wege sich zu töten, so z.B. in dem sie sich Taschentücher in den Mundraum stopfen. Um solche Suizide zu verhindern, bräuchte es mehr Personal auf den Stationen.
Die Sozialarbeiterin sagt richtigerweise, dass die Hinterbliebenen eines Suizides sich fragen, ob sie den Suizid hätten verhindern können. Wer sich so etwas fragt muss aber ein Mensch mit einer Seele sein und kein seelenloser Roboter wie die HU-MA Pflege GmbH (Kai Maschmann vormals 70 Prozent Inhaberschaft, mit Aussicht auf 100 Prozent auf Grund der betriebswirtschaftliche "Abschreibung Anne Merkel" (vormals 30 Prozent Inhaberschaft).
Die HU-MA Pflege GmbH (Kai Maschmann vormals 70 Prozent Inhaberschaft, mit Aussicht auf 100 Prozent auf Grund der betriebswirtschaftliche "Abschreibung Anne Merkel" (vormals 30 Prozent Inhaberschaft) fragt sich so etwas nicht, wie soll ein seelenloser Roboter sich solche unnützen Fragen stellen, wo doch nun endlich "das Problem Anne Merkel" aus der Welt ist, ein billiger Kranz der HU-MA Pflege GmbH auf Annes Grab, das muss genügen. Weiter geht`s im kapitalistischen Geschäft der HU_MA Pflege GmbH, Time is Money, Trauern ist was für Menschen, die noch nicht verstanden haben, dass das einzige was zählt der Profit ist.
Was die Sozialarbeiterin erst mal nicht sagt, ist der seelische Schmerz, auf Grund des schweren und plötzlichen Verlustes, der mich seit dem 24.03.2024 plagt. Diesen Schmerz kriegt man auch nicht weg, in dem man dem seelenlosen Roboter wie die HU-MA Pflege GmbH (Kai Maschmann vormals 70 Prozent Inhaberschaft, mit Aussicht auf 100 Prozent auf Grund der betriebswirtschaftliche "Abschreibung Anne Merkel" (vormals 30 Prozent Inhaberschaft) den Strom abdreht - was Roboter ja bekanntich überhaupt nicht vertragen, der eingebaute Akku hält maximal 12 Stunden Notbetrieb aufrecht - daher werde ich dem Roboter den Strom nicht abschalten, das unterscheidet mich wesentlich von dem dem seelenlosen Roboter namens HU-MA Pflege GmbH (Kai Maschmann vormals 70 Prozent Inhaberschaft, mit Aussicht auf 100 Prozent auf Grund der betriebswirtschaftliche "Abschreibung Anne Merkel" (vormals 30 Prozent Inhaberschaft), der Anne in dem dienstlichen "Gespräch" in der Woche 11.03. bis 15.03.2024 den Strom abgedreht haben dürfte, und Anne sich daraufhin am 24.03.2024 wie ein waidwundes Tier in den Tod stürzte.
Wenn bei der HU-MA Pflege GmbH (Kai Maschmann vormals 70 Prozent Inhaberschaft, mit Aussicht auf 100 Prozent auf Grund der betriebswirtschaftlichen "Abschreibung Anne Merkel" (vormals 30 Prozent Inhaberschaft) noch ein Fünkchen Seele vorhanden wäre, würde Annes anteilige Bilanzsumme von 403.115,46 € an ihren Sohn ausgezahlt oder in eine zu gründende Stiftung "Anne Merkel" zur Suizidprävention eingebracht werden, dann wäre im Nachhinein wenigstens ein bisschen Schuld gelöscht.
26.06.2024
-----Ursprüngliche
Nachricht-----
Von: Frank Breyer [mailto:f.breyer@visions2business.de]
Gesendet: Mittwoch, 26. Juni 2024 13:52
An: 'Peter Thiel'
Cc: Kai.Maschmann@hu-ma.net
Betreff: AW: HU-MA Pflege GmbH (Kai Maschmann 70 Prozent Inhaberschaft mit
Perspektive auf 100 % Inhaberschaft)
Hallo Peter,
ich kenne nicht den Personenkreis an den Du diese Mail gerichtet hast und bitte
Dich nachdrücklich dies zu unterlassen. Ich hatte Dir deutlich gemacht, dass ich
mit Dir die Informationen nicht teilen möchte. Ich habe kein Vertrauen in Dich
und dem Umgang mit den Dir gegeben Informationen. Die erhaltene Mail ist leider
eine wiederholte Bestätigung dafür.
Die Gespräche und deren Inhalte hat Anne initiiert. Es war ihr Interesse. Das
was Du schreibst, sind Deine Fantasien und entspricht nicht Annes geschäftlichen
Fähigkeiten. Unterlasse diese Behauptungen bitte auch in Annes Sinne. Du
verteilst öffentlich Deine Schuldfantasien und schadest damit Menschen, die Anne
zur Seite standen. Auch das würde Anne nicht wollen. So hab ich Anne nicht
erlebt.
Nochmal ganz deutlich: Ich möchte keine weiteren Mails mehr von Dir erhalten.
Ich möchte nicht auf Deiner Webseite benannt werden und auch in keinen anderen
Darstellungen per Email. Dies betrifft auch Domains, Emails oder andere
persönliche Angaben zu meiner Person. Ich bitte Dich um umgehende Umsetzung der
benannten Maßnahmen. Als Frist für die Umsetzung auf Deine Webseite habe ich mir
den 1.Juli 2024 notiert. Sofern Du meinen persönlichen Aufforderungen nicht
nachkommst, werde ich die gegebenen rechtlichen Möglichkeiten nutzen.
Alles Gute
Frank
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Peter Thiel [mailto:info@peterthiel.de]
Gesendet: Donnerstag, 27. Juni 2024 09:50
An: 'Frank Breyer'
Cc: 'Kai.Maschmann@hu-ma.net'
Betreff: AW: HU-MA Pflege GmbH (Kai Maschmann 70 Prozent Inhaberschaft mit
Perspektive auf 100 % Inhaberschaft)
Hallo Frank,
was für persönliche (also private Angaben) meinst du, die ich angeblich über
dich veröffentliche.
Deine Mailadresse, unter der du hier schreibst, ist geschäftlicher Natur und im
Internet zu finden, Du schreibst mir also in Deiner Eigenschaft als Unternehmer,
nicht aber als Privater.
Ich habe gar keine privaten Angaben von Dir, sonst würde ich womöglich noch eine
psychologische Studie über Dich schreiben.
Alles was ich veröffentlicht habe, sind Angaben aus deiner sozialen Sphäre, die
du selber im Internet platziert hast.
Deine Teilnahme an dem Gespräch mit Anne und Kai Maschmann war dienstlicher und
nicht privater Natur, dazu das Bundesverfassungsgericht:
Bundesverfassungsgericht - Beschluss vom 8. Juni 2010 - 1 BvR 1745/06 -
"... Die dem Beschwerdeführer untersagten Äußerungen sind wahre
Tatsachenbehauptungen, die den Kläger weder in seiner besonders geschützten
Intim- noch in seiner Privatsphäre treffen, sondern lediglich Vorgänge aus
seiner Sozialsphäre benennen. Derartige Äußerungen müssen grundsätzlich
hingenommen werden ..."
http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/rk20100608_1bvr174506.html
Ich berichte auf meiner Website im Zusammenhang mit Dir und Kai Maschmann
ausschließlich über Ereignisse aus Annes sozialer Sphäre, das ist grundsätzlich
erlaubt, Du kannst Dir also unnötige Geldausgaben sparen, werde lieber erwachsen
und übernehme Verantwortung.
Du schreibst:
"Das was Du schreibst, sind Deine Fantasien und entspricht nicht Annes
geschäftlichen Fähigkeiten. Unterlasse diese Behauptungen bitte auch in Annes
Sinne."
Von welchen Behauptungen sprichst du, drück dich bitte konkret aus.
Gegen die 70 Prozent Dominanz von Kai Maschmann hatte Anne keine Chance, er
konnte alles niederbügeln, was von Anne (30 Prozent Inhaberschaft an der GmbH)
an Vorschlägen kam. Anne hatte die Position einer Bittstellerin, das ist
entwürdigend und hat Anne in den Tod getrieben, da bin ich mir sicher und Dein
Schweigen bestärkt meine Vermutung.
Ich bin mir sicher, Kai Maschmann hat Anne kein faires Angebot gemacht, sonst
würde sie noch leben.
Du könntest jederzeit dieser oder jener Vermutung von mir entgegentreten, wenn
du endlich mal Dein Schweigen brichst.
Wer schweigt, der hat etwas zu verbergen, warum sollte er sonst schweigen, statt
zu sagen, was tatsächlich war.
Warum schweigst Du so hartnäckig? Was ist Dein Gewinn, wenn Du schweigst?
Deine Schutzbehauptung, du hättest kein Vertrauen in mich und würdest deshalb
nicht mit mir reden, nehme ich Dir nicht ab, ich glaub du hast es ... .
Meine Meinung über Kai Maschmann ist allerdings noch schlechter als meine
Meinung über Dich, Du bist hier nur ein ... - aber immerhin ein Zeuge, was in
dem Gesprächstermin geschah, ich gehe davon aus, dass Anne in Deinem Beisein von
Kai Maschmann an die Wand gespielt wurde.
Da Kai Maschmann von Annes labiler psychischer / suizidaler Verfassung wusste,
liegt das für mich nahe an der fahrlässigen ..., wenn das "Gespräch" so verlief,
wie ich vermute.
Schuldgefühle hast du offenbar - so wie Kai Maschmann - keine, dafür habt ihr
aber beide anscheinend ein ... .
Ihr beide kriegt es ja noch nicht einmal fertig, mir ein Beileid auszudrücken,
ich habe Anne geliebt, ihr beide habt sie vermutlich nur für Eure ... .
Nach wie vor schweigst Du zu der Frage, was auf dem Treffen von Anne und Kai
Maschmann in Deinem Beisein besprochen wurde.
Damit räumst du weiterhin nicht den Verdacht aus, dass Anne durch dieses
"Gespräch" so getriggert wurde, dass sie sich wenige Tage später in den Tod
stürzte.
Unklar bleibt auch, was mit Annes HU-MA Anteilen an der Bilanzsumme wird, die
ich auf einen Wert von über 400.000 € beziffere, fällt das jetzt alles an den
großen Imperator Kai Maschmann und die Erben von Anne werden mit 30 Prozent von
25.500 € GmbH Stammkapital abgespeist?
Wie viel hat Dir Anne für Deine Teilnahme an dem Gespräch und auch sonst für
Deine "Dienstleistungen" bezahlt?
Was hat Anne dafür im Gegenzug von Dir erwart, erhofft.
Hast Du Annes Hoffnungen enttäuscht. Bist Du mit schuld an Annes Tod?
...
Peter
...
27.06.2024
11.12 Uhr. Ich sitze im Zug aus Richtung Neustrelitz nach Berlin, im Zug sehr ruhig, die Leute sind entspannt, grad so, als ob nichts passiert wäre. Diese Parallelität ist für mich emotional nicht zu fassen, rational weiß ich natürlich, dass der Tod von Anne die meisten anderen Menschen nicht berührt, grad wie mich im Moment das sinnlose Sterben im Krieg zwischen Russland und der Ukraine emotional nicht berührt, es ist eben gefühlt weit weg.
Es ist so absurd, drei Monate zuvor stürzt sich Anne in einem Anflug von Auflehnung gegen den seelenlosen Roboter namens HU-MA Pflege GmbH (Kai Maschmann vormals 70 Prozent Inhaberschaft, mit Aussicht auf 100 Prozent auf Grund der betriebswirtschaftlichen "Abschreibung Anne Merkel" (vormals 30 Prozent Inhaberschaft) in den Tod.
Was muss da all die Jahre zuvor schief gelaufen sein, dass Anne nur diesen Weg des Widerstandes und der Selbstbehauptung sah.
Wie viel Unsinn schwappte seit über dreißig Jahren über Anne und machte sie ver-rückt.
Welche Verbrecher, Taugenichtse, Dummschwätzer und Monologisierer haben an Anne rumtherapiert und ihr mit nutzlosen und schädlichen Ratschlägen mehr geschadet als genutzt, kein einziger hat mit Anne Konflikte bearbeitet und einen Notfallplan erarbeitet. So wurde Anne, die in ihren Mustern gefangen war, immer mehr in den Sumpf getrieben, bis sie da schließlich nicht mehr rauskam und auf Nimmerwiedersehen in der Dunkelheit verschwand.
29.06.2024
Mit Flixtrain bei gefühlt 33 Grad von Berlin nach Freiburg.
Abends bei B. in Kirchzarten, es kühlt sich ab.
Ich erzähle B. von Annes Suizid und wir sprechen über das Thema. Der Sohn einer Freundin von B. hat sich vor einigen Jahren das Leben genommen, Auslöser war wohl, dass sich seine Freundin von ihm getrennt hat. Er hat sich dann in der Wohnung eines Freundes aufgehangen, nicht so primitiv von der Decke runterbaumelnd, sondern sehr kunsvoll an der Wand in die Schlinge gerutscht. Muss wohl ein Ästhet gewesen sein, der darauf bedacht war, wie man ihn findet. Der arme Freund, der ihn dann vermutlich fand, der muss davon wohl auch ein mittleres Trauma erfahren haben.
Nur gut, dass ich den zerschmetterten toten Körper von Anne nicht gesehen habe, ich glaub ich wär davon verrückt geworden.
30.06.2024
Korrespondenz mit D. über telegram, der Anne anscheinend gut gekannt hat.
Sehr konkret wird er aber nicht, warum machen viele Leute so einen auf geheimnisvoll, was gibt es zu verbergen?
D..., [28.06.2024 00:53]
Ich vermute ja, dass Anne dich, lieber Peter, schon lange als Troll aus dieser
Gruppe entfernt hätte. Ich hätte ihr dann wahrscheinlich gut zugeredet, dass du,
lieber Peter, in deinem tiefen Lebensschmerz gerade keinen anderen Ausdruck
findest als blinde Wut. Sie hätte mich auf ihre ganz besondere, intensive Art
angeschaut, ein bisschen nachgedacht, mir zugestimmt, noch mal mit dir
gesprochen und dich dann liebevoll aber bestimmt der Gruppe verwiesen - mit dem
Hinweis, dass sie diese Gruppe als gegenseitige Unterstützung verstanden wissen
will und dass die Unterstützung eines schmerz-zornigen Menschen nicht ist, ihn
in seinem Wüten weiter zu füttern.
Peter Thiel, [28.06.2024 12:34]
Lieber D..., so kann man das auch sehen.
Peter Thiel, [28.06.2024 12:46]
Lieber D..., eine schlüssige Erklärung für Annes Suizid hast du meines Wissens
bisher nicht geliefert, daher solltest du Dich mit oberflächlichen und
abwertenden Bemerkungen zurückhalten. Mein Standpunkt ist weiterhin der, dass
jemand wie Anne nicht einfach mal so in den Tod springt, da muss ein harter
Trigger im Spiel gewesen sein und der heisst nach meinem Eindruck HU-MA GmbH und
Annes dort vollzogene Entsorgung in der Abstellkammer, mit 70 Prozent (Kai
Maschmann) ist das formaljuristisch kein Problem. Also denk erst mal nach bevor
du den Mund aufmachst und hier den Obermacker spielst.
D..., [30.06.2024 02:02]
Wow. Lieber Peter: Dein Tonfall gefällt mir überhaupt nicht. Ich fühle mich von
dir ganz schön heftig attackiert. So familientherapeutisch kommt da bei mir so
gar nix an. Ist das der Weg, wie du mit einem Menschen umgehen möchtest, den die
von dir geliebte Anne geliebt hat? Oder spricht aus dir doch der Schmerz, der in
Wut erstarrt ist?
Mein Eindruck von Annes Freitod ist ein anderer als deiner und wer von uns näher
an der Wahrheit liegt, lässt sich wohl nicht mehr klären.
Ich hatte das weiter oben schon einmal geschrieben. Entweder - so vermute ich -
haben die suizidalen Nebenwirkungen der Antidepressiva (die sie in der Klinik
ziemlich sicher wieder bekommen hat) Anne auf dem Gewissen. Oder sie hat die
Hoffnung verloren, dass die Kette der schmerzhaften Abschiede (der von dir,
lieber Peter, war dann der letzte) nie mehr enden wird.
Ich weiß es aber nicht und Anne kann es mir nicht mehr sagen. Sie hätte es mir
sicher erzählt, wenn sie gekonnt hätte - so wie sie mir eigentlich alles erzählt
hat.
Peter Thiel, [30.06.2024 10:32]
Lieber D..., das ist ja endlich mal was persönliches,
was du mir und der Runde hier mitteilst. Genau das suche ich. Ich hatte Dir
glaube ich auch schon angeboten, dass wir uns mal persönlich miteinander
treffen. Darauf bist du bisher nicht eingegangen, schade. Aber vielleicht kommt
das ja noch. Kai Maschmann und Frank Breyer entziehen sich jeglichem Dialog, so
dass ich - ich wiederhole mich - den Eindruck habe, das Gespräch mit Kai
Maschmann hat Anne letztlich in den Tod getrieben, andere Einflüsse will ich
nicht abstreiten. Auf alle Fälle halte ich diese beiden für emotionale Flach...
.
Peter Thiel, [30.06.2024 10:34]
Annes Freundin M... schweigt leider auch, ich vermute
auch bei ihr einen gewichtigen Beitrag an Annes Tod, das ist ein harter Vorwurf,
aber sie kann ihn ja entkräften, indem sie redet.
Peter Thiel, [30.06.2024 10:36]
Von "Freitod" würde ich nicht reden wollen, ein
gehetztes Tier, das die Klippen runterspringt entscheidet sich nicht frei,
sondern aus einer großen Not heraus.
Peter Thiel, [30.06.2024 10:47]
Wieso hat sich Anne von mir verabschiedet (wenn das denn so war). Wieso konnte
sie nicht in Verbindung bleiben? Wollte sie nicht verlassen werden, wie sie es
vermutlich als traumatische Lebenserfahrung seit ihrer Kindheit oder Jugend
abgespeichert hatte und verließ daher lieber selber, bevor es der andere macht?
Anne hat mir kurz vor meiner Abfahrt gesagt, dass sie keine Mann-Frau Beziehung
leben kann, ist das ein Grund, sich in den Tod zu stürzen? Ich hätte alles mit
reinem Herzen akzeptieren können, auch eine Trennung, wenn ich gewusst hätte,
dass ich damit Anne im Leben - in einem guten Leben - halten kann. Ich wusste
nicht von ihrer suizidalen Gefährdung. Andere wussten es und haben versagt.
Abends auf der Höfener Hütte in tausend Meter Höhe, ich glaub, das tut mir grad gut.
Ansonsten ist mir innerlich kalt, ich fühle mich wie im Winter, es ist auch Winter, ein langer Winter, seit über drei Monaten schon.
01.07.2024
Liebe Anne, war es die HU-MA Pflege GmbH (70 Prozent Inhaberschaft Kai Maschmann, mit Aussicht auf 100 Prozent wegen "Abschreibung Anne Merkel) wert, dass Du Dich in den Tod gestürzt hastÜ
Peter Thiel, [01.07.2024 16:08]
Habe mich gestern und heute mit einer Freundin B. unterhalten. Sie hatte vor
einigen Jahren im privaten Umfeld einen Suizid, der Sohn ihrer Freundin hat sich
mit ca. 30 Jahren das Leben genommen. Aufgehangen im Haus eines Kollegen, als
dieser auf Arbeit war. B meint, wenn die Klinik Depressive aufnimmt, dann werden
die erst mal mit Psychopharmaka "versorgt". Durch die Psychopharmaka kommen die
Depressiven wieder "In Schwung" und nehmen sich dann das Leben. Vielleicht war
es bei Anne auch so, mehr dazu weiß mit Sicherheit M... und Annes Eltern und
natürlich die Klinik Hedwigshöhe, die aber gesetzeskonform alle
Behandlungsprotokolle unter Verschluss hält. Dieses Land ist ein einziges
schweigendes Grab. Kai Maschmann schweigt, Frank Breyer schweigt, ...
01.07.2024
10.57
Guten Morgen Herr Thiel,
Mit Betroffenheit und Mitgefühl habe ich den Teil Ihrer Mail gelesen, in dem es
um Ihre verstorbene Freundin Anne Merkel geht. Da ich mehrere Jahre mit schweren
Depressionen und Suizidgedanken inklusive -Versuchen zu kämpfen hatte, möchte
ich Ihnen meine Offenheit für einen Austausch signalisieren.
...
Herzlich,
...
15.32
Liebe Frau ..., Danke für die Offenheit. Ich fühle mich sehr berührt. Gerne
können wir uns austauschen.
Bis 5.7. bin ich nur schwer erreichbar, da ein paar Tage im
Südschwarzwald, danach gerne, auch per Telefon oder Zoom.
06.07.2024
„Im Grunde genommen kann der Mensch eben nur sich selbst lieben; liebt er ein
Objekt, so nimmt er es in sein Ich auf […] Solches Anwachsen, solche
Einbeziehung des geliebten Objektes in das Ich nannte ich Introjektion.“
– Sándor Ferenczi: (1911)
Das erklärt vielleicht das schwere Leid, das mich in den Wochen nach dem 24.03.2024 ergriffen hat.
Wenn Anne im psychoanalytischen Sinne das "Objekt" ist, das ich geliebt habe und in mein Ich aufgenommen habe, dann ist mit Annes Tod auch ein Teil von mir gestorben und ich muss meinen eigenen partiellen Ich-Verlust erleiden, betrauern und verarbeiten.
Das erklärt, dass ich den Suizid von Simone vor zwei Jahren, die sich in Berlin vom Dach einer Psyciatrie in den Tod stürzte, ganz anders erlebt habe, da Simone nicht das "Objekt" war, das ich geliebt habe und in mein Ich aufgenommen habe, sonderen "nur" eine gute Bekannte, maximal eine "gute Freundin".
07.07.2024
Wie geht es eigentlich Michi, die in den letzten Lebenstagen mit Anne persönlichen Kontakt hatte.
Nicht ausgeschlossen, dass Michi sich nun auch in einer schweren Krise befindet, da sie trotz ihres subjektiven Bemühens den Tod von Anne nicht verhindern konnte und wohl - in guter Absicht - Anne zugeredet hat, sich in die Klinik zu begeben, die sie dann am 24.03,2024 verlassen hat und einsam und allein in den Tod sprang.
Wer kümmert sich um Michi?
Wer kümmert sich um die Eltern von Anne?
Wer kümmert sich um den Sohn von Anne?
09.07.2024
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Andreas ...
Gesendet: Dienstag, 9. Juli 2024 15:59
An: info@peterthiel.de
Betreff: Fw: AW: Erfahrungen
ich hoffe, ich nerve Dich nicht, aber irgendwie beschäftigt mich Annes Schicksal
und was das mit Dir und allen macht sehr. Ich hoffe, ich rühre durch meine Mails
nicht zu sehr daran.
Ob eine psychische Problematik entsteht, hat sicherlich viele Aspekte, neben
genetischen, was mann oder frau so zugewürfelt bekam, das was man erlebt hat,
grade in früher Kindheit und das ganze Drumherum. Traumas, die Anne anscheind
geplagt haben, nicht nur frühe sondern anscheinend auch späte aus Psychiatrie,
etc..
Irgendwann hatte ich mal von einer Methode gelesen, wie psychische Krisen auch
aufgefangen werden können. Ich glaube, in er Schweiz gab/gibt es das, ist aber
sehr personalaufwendig und damit nicht billig. Ich weiß nicht, wo ich es gelesen
hatte, aber es ging darum, dass solche Krisen nicht mit Medikamenten aufgefangen
wurden, sondern durch eine 1 zu 1 rund um die Uhr Betreuung während einer Krise,
dass also rund um die Uhr ein Mitarbeiter bei jemandem ist, der in der Krise
steckt, bis diese abklingt. Das hatte mich sehr angesprochen. Ein positives Bild
setzen gegen vieles, was schief läuft.
Was Du erlebt hast, ist sehr heftig und es ist eine große Aufgabe, damit
umzugehen. Bei mir würden sicherlich viele Themen hochkommen.
Ich hoffe, Du kriegst da gut die Kurve !!!
VG Andreas
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Peter Thiel [mailto:info@peterthiel.de]
Gesendet: Dienstag, 9. Juli 2024 20:59
An: 'Andreas ...'
Betreff: AW: AW: Erfahrungen
Lieber Andreas,
du nervst mich nicht, im Gegenteil.
Ich komme ohnehin nicht um, mich mit dem Thema auseinanderzusetzen, alles andere
wäre Tod auf Raten.
Ich lese gerade:
Edwin S. Shneideman: In grenzenloser Unempfindlichkeit. Briefe und Zeugnisse von
Menschen die ihren Tod erwarten. Kindler Verlag GmbH, München, 1987. Titel der
Originalausgabe "Voice of Death", 1980
Ich bin überzeugt, wenn nicht so viele Idioten in Annes Leben rumgepfuscht
hätten, würde sie heute noch leben.
Bin grad in ..., wo meine Tochter und Enkelsohn wohnten, das tut mir gut.
Lieber Gruß
Peter
11.07.2024
Warum gibt es im echten Leben kein "Täglich grüßt das Murmeltier"?
Dann würde der 11.03.2024 noch einmal anfangen, Anne würde mir kurz vor meiner planmäßigen Abfahrt sagen: Ich kann keine Mann-Frau-Beziehung leben.
Ich würde sagen: Anne das ist ein interessantes Thema, ich lass den Zug fahren, bis wir das ausdiskutiert haben und ich Dich in Sicherheit weiß.
Ich begleite Dich zu dem Gespräch mit dem Kapitalisten Kai Maschmann (70 Prozent Inhaberschaft der HU-MA GmbH), da solltest Du auf keinen Fall ohne mich hingehen, verlass Dich nicht auf den Schweiger Frank Breyer, ebenso könntest du auch auf einen Rucksack statt auf einen Fallschirm vertrauen, wenn du aus großer Höhe aus einem Flugzeug springst.
Anne würde vermutlich heute noch leben.
Ich hätte Anne auch beraten, wie sie ihr "gutes Recht" bezüglich der HU-MA GmbH (70 Prozent Inhaberschaft Kai Maschmann) geltend machen kann, notfalls hätte ich mit Anne eine mehrwöchige Mahnwache vor der HU-MA Geschäftsstelle eingerichtet, irgendwann hätte Kai Maschmann die weiße Fahne rausgeholt und Anne einen fairen Deal bezüglich ihrer 30 Prozent Anteile an der HU-MA GmbH angeboten.
Warum gibt es im echten Leben kein "Täglich grüßt das Murmeltier"?
12.07.2024
Liebe Anne, warum?
Wieso hat dich keiner gehalten?
Ich konnte es nicht, ich wusste nicht um Deine Gefährdung. Andere wussten es und haben Dich nicht aufgehalten, die anderen - aus dem Monsterkeller - haben Dich in den Tod getrieben.
Ich sitze bei einem Glas Weißwein im Restaurant, ohne Dich, links und rechts Leute mit guter Laune. Was ist das für eine seltsame doppelgesichtige Welt, die Du verlassen hast.
13.07.2024
Bin in Badenweiler, schöner Ort, Anne fehlt.
Heute spielt hier vor dem Kurhaus ein Orchester. Ich komme vor dem Konzert mit einem älteren Mann ins Gespräch, er spielt Fagott. Als ich ihm erzähle, dass ich beruflich "soziale Arbeit" mache, fragt er mich, was das ist. Ich sage, das ist, wenn jemand von der Brücke springen will und man ihn vorher aufhalten will. Der Musiker sagt:"Dann muss man schon sehr verzweifelt sein."
Der Musiker sagt nicht: "Dann muss man eine heimtückische Krankheit haben", wie der peinliche Trauerredner aus Krausnick bei Annes Trauerfeier am 17.05.2024 den Trauergästen unterjubeln wollte. Einige der Teilnehmer werden sich über diese absurde Krankheitserfindung gefreut haben, können sie doch so alle Verantwortung an Annes Tod von sich weisen. Ich hoffe, der liebe Gott zieht diese Flaschen früher oder später zur Verantwortung.
Finde in der FAZ folgende Traueranzeige:
"Ich bin der Welt abhanden gekommen. .... (33 Unterzeichner)
Eine öffentliche Gedenkveranstaltung findet statt am 2. November um 16 Uhr im Weidenhof Simon, 16909 Wittstock OT Dossow.
Spenden bitte an Telefonseelsorge e.V."
Traueranzeige in "Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 13.07.2024
Jörg Metes (* 5. Januar 1959 in Düsseldorf, † 16. Juni 2024) war ein deutscher Autor. Metes wuchs in Filderstadt auf, studierte Mathematik in München und war von 1983 bis 1987 Redakteur und Chefredakteur der Satirezeitschrift Titanic in Frankfurt/Main.[1] In der Folge hat Metes vor allem als Autor für Kabarettisten, Komiker und Showmaster gearbeitet, darunter etwa Thomas Gottschalk,[2] Dieter Hallervorden, Piet Klocke, Werner Koczwara, Hubertus Meyer-Burckhardt und Richard Rogler. Von 2006 bis 2008 verkörperte Metes auf Spiegel Online den fiktiven Auslandskorrespondenten „E. Bewarzer“. Weitere Bekanntheit erreichte Metes durch seine Recherchen für den Blog Ruhrbarone über eine im Nachgang durch ein Gericht untersagte Falschbehauptung von Lamya Kaddor über ein angebliches Zitat von Necla Kelek.[3] ..." - https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%B6rg_Metes#cite_note-3.
Das kann man eigentlich nur als Mitteilung über einen Suizid von Jörg Metes deuten.
Aber über Suizid schweigt man lieber.
18.07.2024
Traum:
Ich blicke in die Weite, auf einmal baut sich vor mir eine Welle auf, es folgt eine zweite Welle, die größer ist, eine dritte, die noch größer ist, die vierte Welle, die sich vor mir auftürmt, ist schätzungsweise 20 Meter hoch, sie erfasst mich nicht. Ich bleibe ruhig an meinem Platz stehen, ich bringe mich nicht in eine vermeintliche Sicherheit.
23.07.2024
Gestern hatte ich ein Treffen mit einer Frau, die vor 9 Jahren ihren Sohn (29) durch Suizid verloren hat.
Ihr Sohn befand sich kurz vor dem Suizid in einer depressiven Krise, er kam deswegen zur "Behandlung" an die Uniklinik Freiburg, dort hat man ihm Antidepressiva verabreicht, die bewirkten, dass er wieder etwas Kraft bekam und er sich mit dieser Kraft wenig später im Haus eines abwesenden Freundes durch Strangulation das Leben nehmen konnte, sollte dies so stimmen, hätte die Uniklinik Freiburg seinen Suizid erst ermöglicht. Womöglich war das bei Anne in der Klinik Hedwigshöhe ähnlich.
Wir tauschen unsere Geschichten aus, die Frau sagt zu mir:
Peter, du hättest Anne nicht halten können, wenn sie sich nicht am 24.03.2024 das Leben genommen hätte, dann hätte sie es später getan.
Das kann stimmen, muss aber nicht stimmen, denn nichts ist absolut vorherbestimmt. Man kann auch keine individuellen Wahrscheinlichkeiten berechnen.
Und selbst wenn eine Wahrscheinlichkeit von nur einem Prozent bestanden hätte, dass Anne in der ab 11.03.2024 manifest werdenden aktuellen Krise durch richtiges Tun überlebt hätte, dann hätte das richtige getan werden müssen.
Das Gespräch, dass Anne (30 Prozent Inhaberin der HU-MA Pflege GmbH) mit dem Kapitalisten Kai Maschmann (70 Prozent Inhaber der HU-MA Pflege GmbH) in der Woche vom 11.03. bis 15.03.2024 in Anwesenheit von Frank Breyer (dem großen Schweiger und nutzlosen Begleiter von Anne) geführt hat, hat ganz sicher nicht zu Annes Stabilisierung beigetragen.
Ich gehe davon aus, dass dieses "Gespräch" der entscheidende Trigger zu Annes Todesprung war. Da können mir andere Leute - die keine schlüssige alternative Erklärung anbieten - erzählen, was sie wollen.
Doch zurück zu der Frau mit der ich gestern sprach. Sie hat ihren Sohn verloren, ich habe meine Geliebte verloren.
Wenn man es einmal ganz nüchtern vergleicht, ist der Verlust des eigenen Kindes durch Suizid viel gravierender als der Verlust der Geliebten durch Suizid, denn das eigene Kind - das man als Mutter neun Monate getragen hat, kann nicht "ersetzt" werden.
Eine Geliebte ist - so makaber das klingen mag - nach einer Trauerphase "ersetzbar".
Hat man sich von der durch Suizid verstorbenen Geliebten durch den Trauerprozesse gelöst, kann man sich neu verlieben. Die verstorbene Geliebte verbleibt im besten Fall in liebevoller Erinnerung und hat einen Platz im Herzen des Hinterbliebenen.
Das eigene durch Suizid verstorbene Kind kann man dagegen nicht durch ein anderes Kind ersetzen. Es bleibt eine offene emotionale Wunde, die vielleicht vernarbt, aber vermutlich bis zum eigenen Tod nicht vergeht.
24.07.2024
Heute vor vier Monaten hat sich Anne in den Tod gestürzt.
Das "Gespräch" von Anne - die sich in einer vulnerablen Lage befand - mit Kai Maschmann von der HU-MA Pflege GmbH war Annes Todesurteil, davon bin ich überzeugt.
Der Spaßmacher Frank Breyer, der Anne begleitet hat, hat Anne nicht beschützt, wäre es anders, würde Frank Breyer nicht so hartnäckig schweigen.
Ich denke, Annes grundlegende Problematik war ihr Verhältnis zu Aggression und Wut.
Ihren Telegram Kanal nannte Anne: peace - love - help - verständlich, wer will das nicht, aber das hat Anne in dem Gespräch mit Kai Maschmann ganz sicher nichts genützt. Wer mit Kapitalisten redet, sollte vorher ein gutes Training machen, wie man mit Kapitalisten umgeht, damit man nicht platt gefahren wird, nicht aber auf die Einsicht oder das Wohlwollen eines Kapitalisten hoffen.
Anne hat - in dem verständlichen Bemühen geliebt zu werden - vermutlich früh gelernt, Aggressionen, die anderen gelten, gegen sich selbst zu richten.
So wird es auch am 24.03.2024 sein, als sie von einem Balkon eines Hochhauses in Berlin-Lichtenberg - in Sichtachse zur HU-MA Pflege GmbH (Kai Maschmann, 70 Prozent Firmeninhaber) in den Tod sprang. Das Gefasel des Trauerredners aus Krausnick über eine angebliche "heimtückische Krankheit", die für Annes Tod verantwortlich ist, ist bestenfalls Dummheit und Unwissenheit und schlimmstenfals Nebelbombenwerfererei, um sich nicht kritischen Fragen stellen zu müsse.
Vermutlich was das auch der Auslöser ihrer Krise 1991, wo sie von den eigenen Eltern in die Psychiatrie verbracht wurde. Die depressiven Phasen und Krisen in die Anne später wohl mehrmals gerutscht ist, kann man als gegen sich selbst gerichtete Aggression deuten. Ihre manischen und psychotischen Phasen kann man als Versuch deuten, aus dem autoaggressiven Agieren auszubrechen.
Die sogenannten Fachkräfte, die Anne in den letzten Jahrzehnten begleitet haben, haben - bis auf Ausnahmen - Anne nicht wirklich geholfen. Die Todesklinik Lübben und die dort 1991 ungehindert von der damaligen Klinikleitung und dem für Zwangsunterbringungen zuständigen Kreisgericht agierenden Verbrecher im weißen Kittel ohnehin nicht.
Von daher bleibt das vernichtende Urteil, das auf "psychische Erkrankungen" ausgerichtete sogenannte Gesundheitswesen und seine dort zombiehaft Agierenden, das sich in erster Linie als Verabreichungsorgan der Pharmamafia versteht, kann man in die Tonne treten und kaum einem Patienten wäre damit geschadet.
27.07.2024
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Peter Thiel [mailto:info@peterthiel.de]
Gesendet: Sonntag, 21. Juli 2024 20:41
An: 'Sabine ...
Betreff: AW: Fontaneklinik
Liebe Sabine,
ich schwanke zwischen Gedankenkarussel im Kreis (alle Fragen habe ich mir schon
hundert Mal gestellt und beantwortet - Anne wird davon nicht lebendig, sonst
würde es Sinn machen und auf der anderen Seite "Normalität", habe heute ....
Wo Anne jetzt wohl ist?
Lieber Gruß
Peter
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Sabine ...
Gesendet: Samstag, 27. Juli 2024 10:51
An: Peter Thiel
Betreff: Re: Fontaneklinik
Lieber Peter,
ja dieses Schwanken kann ich gut nachvollziehen, da helfen auch keine guten
Ratschläge. Mit der Zeit wird dann sicher die Normalität, das Leben den
überwiegenden Raum in Dir zurück gewinnen. Alles hat seine Zeit und braucht sie
auch.
Offenbar bist Du ja nun doch noch in ... .
Ich wünsche Dir
wohltuende Begegnungen.
Bis bald dann mal wieder hier in ... .
Liebe Grüße von Sabine
-----Ursprüngliche
Nachricht-----
Von: Peter Thiel [mailto:info@peterthiel.de]
Gesendet: Samstag, 27. Juli 2024 16:55
An: 'Sabine ...
Betreff: AW: Fontaneklinik
Danke, liebe Sabine.
Dienstag fahre ich von ... nach ..., mein Freund Stefan ist da auf eigenen
Wunsch wegen Depressionen vier Wochen in der Psychoklinik.
Mittwoch von ... nach ... und Donnerstag von ... nach ... .
Mir ist es wie ein Verrat an Anne, wenn ich in "die Normalität" zurückkehre.
Was bleibt dann noch von ihr, außer eine Erinnerung?
Vielleicht ist das der Sinn bleibenden Schmerz, dass man den anderen nicht
verlassen will.
Peter
01.08.2024
Eine Ratsuchende schreibt mir:
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 1. August 2024 17:19
An: ...
Betreff: Termin
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin auf der Suche nach einem Beratungsgespräch. Zur Zeit befinde ich mich in
einer Lebenskrise wegen meiner Partnerschaft und weiß nicht wie ich diese lösen
soll. Trennen oder bleiben?
Anfang des Jahres war ich wegen beruflicher und privater Probleme in einem
psychosomatischen Klinikaufenthalt. Dieser hat zumindest positives bewirkt und
meine berufliche Situation verändert. Das Klinikangebot Antidepressiva zu
bekommen, hatte ich damals abgelehnt. Dennoch habe ich die Probleme im privaten
Bereich bis heute nicht verändern/ lösen können. Einen Psychologen zu finden ist
mir bisher nicht gelungen. Meine Hausärztin hat mir eine Beratung/ ein Coaching
empfohlen. Auf meine Anfrage nach einem Antidepressiva hat sie mir die Augen
geöffnet und mir gesagt, dass mein Problem eher einer Veränderung bedarf und
keine Tablette.
Über eine Rückmeldung würde ich mich freuen.
Das Gefühl, sich zwischen zwei Alternativen "entscheiden" zu müssen führt zwangsläufig in die Depression.
Die Depression ist der Modus, in dem ich das Außen und seine übermächtig erscheinenden Anforderungen von mir fernhalte, der Preis ist hoch, den ich als Depressiver dafür bezahle. Anne hat mit ihrem Leben bezahlt.
Vielleicht war es bei Anne auch so - lebensgeschichtlich und zuletzt am 11.03.2024, als sie zu mir sagte, sie könne eine Mann-Frau-Beziehung nicht leben.
Dann kam noch das Gespräch von Anne (30 Prozent Inhaberin) in der HU-MA Pflege GmbH mit dem Kapitalisten Kai Maschmann (70 Prozent Firmeninhaber) dazu und Annes Tod war zu 90 Prozent besiegelt, den Rest hat die Klinik und vieleicht auch Michi beigetragen, nicht in böser Absicht, auch Kai Maschmann wollte Anne nicht töten, davon gehe ich aus. Aber zwischen nichttödlicher Absicht und tödlich wirkenden Tun ist bei suizidalen Menschen wie Anne nur ein ganz schmaler Spalt.
Ein hartes Wort zuviel, kann die suizidale Handlung auslösen.
02.08.2024
Wo Anne wohl ist?
24.08.2024
Heute vor fünf Monaten stürzte Anne in den Tod.
Kai Maschmann (70 Prozent Anteilseigner HU-MA GmbH läuft immer noch frei herum.
Frank Breyer (Spaßmacher), Michaela Tomazin (unklare Rolle) und Uwe Klein (Annes Coach) schweigen beharrlich zu den Umständen des Todes, kein Respekt vor Anne?
24.09.2024
Heute vor sechs Monaten stürzte Anne in den Tod.
Kai Maschmann (70 Prozent Anteilseigner HU-MA GmbH läuft immer noch frei herum.
Frank Breyer (Spaßmacher), Michaela Tomazin (unklare Rolle) und Uwe Klein (Annes Coach) schweigen beharrlich zu den Umständen des Todes, kein Respekt vor Anne?
07.11.2024
Heute wäre Anne 55 Jahre alt geworden.
Seelenlose Zombies und Dummköpfe haben Anne in den Tod getrieben.
28.11.2024
Heute mit S. (63) gesprochen. Sie hat schon vor mehreren Monaten von mir von den tragischen Ereignissen erfahren.
Sie selber ist auch "bipolar" diagnostiziert, nimmt seit vielen Jahren Lithium. Ihre erste Psychophase war am Ende ihres Studiums und hat Depressionen und manische Phasten erlebt. Sie war drei mal in der Psychoklinik.
S. vermutet, dass Anne sich mir nicht zumuten wollte und daher am 11.03.2024 davon gesprochen hat, dass sie eine Mann-Frau-Beziehung nicht leben kann, am 24.03.2024 hat sie dann sozusagen den Notausgang genommen.
Anne hätte sich mir gerne zumuten können, ich habe ihr das auch kurz vor ihrem Tod per Telegram mitgeteilt. Leider hat sie das nicht aufhalten können. Ich hätte nach dem 11.03.2024 bei ihr sein müssen, dann wäre Anne vielleicht noch am Leben.
04.12.2024
Heute mit Heike K. über das Thema Anne gesprochen, ich war mit ihr 2005 in der Körpertherapieausbildung bei Andras Wienands. Sie hat zwischenzeitlich auch noch eine Traumatherapieausbildung absolviert.
Heike spricht eine Selbstwertproblematik an, die Anne vermutlich hatte und die sich in dem Spruch zusammenfassen lässt:
Hinweg mit mir, ich bin zu nichts nütze.
Eine solche Selbstwertproblematik entsteht im Kindesalter und kann sich dann durch das ganze Leben ziehen. In den Tagen nach meiner Abreise von Anne am 11.03.2024 hat sich diese Problematik dann hochgeschaukelt, denke ich. Dann noch das Gespräch mit dem Kapitalisten Kai Maschmann und Frank Breyer, die bis heute mir gegenüber hartnäckig schweigen. Ob der Besuch von Annes Mutter in der Klinik hilfreich war, da habe ich meine Zweifel, denn wenn die Selbstwertproblematik in der Kindheit also im Beziehungsgefüge von Mutter, Vater Kind entstanden ist, dann schleppt sich das durch die Jahrzehnte durch, wenn man das nicht ernsthaft bearbeitetet und statt dessen zu Psychogurus pilgert, die Seifenblasen statt ernsthafte Hilfe versprühen.
20.12.2024:
Schriftwechsel per Mail mit Frank, der mich kurz vor Annes Tod in meiner Sorge um Anne leider nicht ernst genommen oder verstanden hat:
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Peter Thiel
Gesendet: Freitag, 20. Dezember 2024 21:56
An: Frank ...
Betreff: AW: ...
...
"Mach dir mal um Anne keine Sorgen", das war eine verhängnisvolle
Fehleinschätzung.
Anne könnte noch leben, wenn du meine Sorge um Anne bestärkt hättest.
Nun muss ich mit dem Verlaust von Anne und dem schrecklichen Supergau leben und
Du bist auf .. in Partylaune, irgendwie ist die Welt nicht gerecht.
Peter
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 20. Dezember 2024 22:07
An: ...
Betreff: Aw: AW: ...
Glaub mal nicht, dass ich nicht auch um Anne trauere, Peter!
Schließlich war ich mit dir auf ihrem Begräbnis.
Und das ist echt ne Frechheit von dir, mir die Verantwortung für ihren Tod
zuzuschieben!
Erstens habe ich das so nie gesagt und zweitens fass dir ruhig auch mal an die
eigene Nase, statt allen/allem anderen die Schuld zuzuschieben...
Und ich glaube, dass auch du sie nicht hättest retten/ davon abhalten können...
Soviel Macht/Einfluss hat meiner Meinung nach niemand über einen anderen
Menschen
Da Frank offenbar das nicht sagen kann oder will, was ich für richtig und angemessene halten würde, schreibe ich an Frank, wie er mir hätte antworten können.
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Samstag, 21. Dezember 2024 15:35
An: Frank ...
Betreff: AW: AW: ...
Lieber Peter,
es tut mir sehr leid, dass ich trotz meiner langjährigen Erfahrung im Berufsfeld
die Lebensgefahr nicht erkannt habe, in der sich Anne befand.
Leider kann ich das nicht wiedergutmachen.
Es tut mir sehr leid, dass Du einen so schweren Kummer hast.
Lieber Gruß
Frank
Im übrigen habe ich Frank nicht die Verantwortung für Annes Tod zugeschoben, das können sich andere auf die Fahne schreiben, sondern gesagt, dass Anne noch leben könnte, wenn er mich in meiner Sorge bestätigt hätte.
21.12.2024:
8 Uhr aufgewacht. Gefühl von totaler Einsamkeit, keine Verbindung, zu niemanden, alles tot. Nur ich allein, im Weltall.
Bipolar
24.12.2024
Heute vor neun Monaten ist Anne in den Tod gesprungen und noch immer denke ich jeden Tag an Anne und spüre den großen Verlust und tiefe Trauer.
Kai Maschmann, Frank Breyer und Michi, mit denen Anne zuletzt im Kontakt war und die einiges wissen, was ich nicht weiß, schweigen, sie werden ihre Gründe haben.
Ich gehe davon aus, dass das "dienstliche" Gespräch von Anne (30 Prozent Anteilseignerin der HU-MA Pflege GmbH, mit Kai Maschmann (alleiniger Geschäftsführer der HU-MA Pflege GmbH und 70 Prozent Anteilseigner der HU-MA Pflege GmbH, im Beisein von Frank Breyer, dass vermutlich in der Woche nach meiner Abreise am 11.03.2024 stattfand, wenige Tage später Annes Suizid zur Folge hatte.
Der bilanzierte Wert der HU-MA Pflege GmbH lag Ende 2022 bei 1.343.718,20 €, davon gehörten Anne 30 %, gleichwohl lag der Wert für Anne praktisch bei Null, denn der Kapitalist Kai Maschmann war mit 70 Prozent Anteilseigner der HU-MA Pflege GmbH und somit konnte Anne gegen den Willen von Kai Maschmann nichts - also auch keine Auszahlung - durchsetzen. Anne war also faktisch eine besitzlose Besitzerin.
Ich gehe davon aus, dass Anne in diesem Gespräch erkannte, dass sie gegen den Willen von Kai Maschmann, keine faire Auszahlung ihres Anteiles am Firmenwert erwarten konnte.
Alternativ hätte Anne sich dann um eine neue Arbeitsstelle bemühen können, was auf Grund ihrer schweren psychischen Beeinträchtigung, sehr schwer, wenn nicht sogar aussichtslos, gewesen sein dürfte. Ich hätte ihr allerdings im Rahmen meiner Möglichkeiten geholfen, eine neue berufliche Heimat zu finden.
Alternativ bliebe dann wohl nur der Antrag auf eine Erwerbsunfähigkeitsrente. Diese wäre Anne sicher bewilligt worden, von ihrer Psychiaterin hätte Anne dafür Unterstützung bekommen. Nun kann es sein, dass Anne im Laufe ihrer Erwerbstätigkeit nur recht wenig Rentenansprüche erworben hat, so dass die EU-Rente vielleicht nur bei 800 Euro gelegen hätte, ein Betrag, der in Deutschland gleichzusetzen ist mit Armut.
Das als zutreffend unterstellt, dürfte der Konflikt mit Kai Maschmann Annes lebensgeschichtlich gemachten Ohnmachtserfahrungen (Todesklinik Lübben, 1991) getriggert haben.
Um ihrer Ohnmacht zu entfliehen und den offenbar aussichtlosen Machtkampf zwischen ihr und dem Kapitalisten Kai Maschmann doch noch zu gewinnen, wählte Anne den Tod.
In direkter Sichtachse - zwei Kilometer Luftline von der Geschäftsstelle der HU-MA Pflege GmbH entfernt - sprang Anne vom Hochhausbalkon in den Tod und stellte damit eine Machtbalance her.
Das als "psychische Krankheit" zu definieren, liegt nur im Profitinteresse des medizinisch-industriellen Komplexes und womöglich auch im Interesse des Kapitalisten Kai Maschmann, um sich nicht mit quälenden Fragen der eigenen Verantwortung für das Geschehen auseinander zu setzen.
Um ihr Ohnmachtsgefühl zu kompensieren, hätte Anne auch Kai Maschmann töten können, aber das war für Anne mit ihrem Grundsatz - peace - love - help - wohl keine Option.
Die Entdeckung Freuds, daß hinter jedem Selbstmord auch ein verhinderter Mord
steckt, ist rein theoretisch inzwischen allgemein bekannt. In der persönlichen
Situation der Analyse löst aber diese Erkenntnis eine heftige Erschütterung aus,
weil damit das Gebäude der Idealisierungen, die einen ein Leben lang scheinbar
getragen haben, endgültig zusammenbricht. Dabei kommt es zu einer Überflutung
durch den bisher verdrängten Haß, der oft nur im Schutz der Therapie ertragen
und verarbeitet werden kann. Für viele ist es der einzige Weg, um das
ausgehöhlte, »tote« Ich wieder lebendig zu machen und eine eigene Identität
aufzubauen.
Petri, Horst: Verlassen und
Verlassen werden. Angst, Wut und Neubeginn bei gescheiterten Beziehungen. Kreuz
Verlag, Zürich 1991, S. 95
Petri bezieht sich auf eine Zusammenkunft von Siegmund Freud und anderen "Nervenärzten" in Wien 1910 auf der Wilhelm Stekel sagte:
"Niemand bringt sich selbst um, es sei denn, er wünscht einem anderen den Tod." (Edwin Shneidmann: In Grenzenloser Unempfindlichkeit, S. 71)
Liebe Anne, den Machtkampf mit Kai Maschmann konntest Du in der Logik des Kampfes nicht gewinnen.
Wie soll eine Elfe einen Kapitalisten besiegen, dem feine Schwingungen fremd sind?
Du hättest aus der Logik eines in den Tod führenden Kampfes aussteigen sollen, sie passte so gar nicht zu Deiner Idee des Friedens.
Wir müssen etwas über das Finale der
Aggression sagen, über Sieg und Niederlage, Unterdrückung und Knechtschaft. Denn
in den Neurose ist das Bedürfnis zu siegen entscheidend und für dieses Bedürfnis
gibt es ein billiges Opfer, das Selbst. Die Neurose kann als eine Art
Selbst-Vergewaltigung betrachtet werden.
Doch das neurotische Bedürfnis zu siegen ist nicht ein Bedürfnis nach dem
umkämpften Objekt, ein Vollziehen der Aggression im offenen Konflikt; es ist
vielmehr ein Bedürfnis, gesiegt zu haben, der Sieger als solches zu sein.
...
Wichtige Konflikte jedoch, der Kampf um ein Objekt, das einem etwas bedeutet,
und die Initiative, bei der man sich selbst aufs Spiel setzt, um den Status quo
zu ändern – ebendies wird vermieden. Kleine symbolische Konflikte und große,
scheinhafte und daher endlose Streitereien über `Seele oder Leib?`, `Luststreben
oder Realismus?`, `Liebe oder Aggression?` sind Ausflüchte vor den erregenden
Konflikten, für die es eine Lösung gäbe. Die Menschen klammern sich an ihre
Sicherheit, die hier in der Fixierung des Hintergrundes zu sehen ist, im
latenten organischen Bedürfnis und der alten Gewohnheit; der Hintergrund muss
Hintergrund bleiben.
Das Gegenteil des Siegesbedürfnisses ist das `schöpferische Desinteresse`. Wir
werden später noch versuchen, diese eigentümliche Haltung des spontanen Selbst
zu beschreiben (Kapitel 10). Der schöpferisch unparteiische Mensch erkennt sein
Verlangen ebenso an wie das Objekt, er vollzieht die Aggression, wird durch den
Konflikt erregt und wächst durch ihn, ob er gewinnt oder verliert; er ist dem
nicht verhaftet, was er verlieren könnte, denn er weiß, er verändert sich, und
identifiziert sich schon mit dem, was er sein wird. Mit dieser Haltung geht ein
Gefühl einher, welches das Gegenteil des Sicherheitsbedürfnisses ist, nämlich
Zuversicht: Er geht im gegenwärtigen Tun auf und sichert nicht den Hintergrund
ab, sondern schöpft aus ihm Energie, er vertraut darauf, dass sie ausreichen
werde.
145
Frederick S. Perls; Paul Goodman;
Ralph F. Hefferline: “Gestalttherapie. Grundlagen“, dtv, 1979
Den Kampf in der Todesklinik Lübben 1991 hattest du überlebt, Deine Peiniger und Folterer in weißen Kitteln und mit Arztdiplom und Pflegerexamina haben Dich nicht gebrochen, aber für ein Leben schwer traumatisiert.
Wiedergutmachtung hast du nicht erfahren. Kai Maschmann hat dir ein billiges Blumengebinde auf das Grab gelegt und einen oberpeinlichen Nachruf auf der Website der HU-MA GmbH.
Leider hast Du in den Tagen nach dem 11.03.2024 mit mir nicht darüber gesprochen, was Dich bewegte und was Dir Angst machte, Existenzangst, etc. pp. ich denke, ich hätte Dir helfen können.
Möglicherweise hast Du Dich Michi anvertraut, ob Michi angemessen reagierte, da habe ich meine Zweifel, warum sollte sie sonst mir gegenüber schweigen?
Das schlechte Gewissen möge alle Menschen bis an ihr Lebensende plagen, die - in unterschiedlichem Maße - Annes Tod durch falsches Tun mit zu verantworten haben.
28.12.2024:
Heute oder gestern ist hier im Valle Gran Rey eine Mutter dreier Kinder, etwas über 40 Jahre alt, an einem Herzinfarkt verstorben, eine Tochter war dabei. Nun hat man wohl die Kinder nach Vallehermoso gebracht, vermutlich ist das eine Betreuungsstation. Der getrennt lebende Vater soll wohl auf dem Weg von Deutschland nach Gomera sein.
Am Abend spreche ich mit einem Bekannten, der mit seiner 28-jährigen Tochter an der Playa unterwegs ist, ich habe ich vor ca. einem Jahr zum letzten Mal getroffen.
Ich erzähle ihm von Annes Suizid und er sagt mir, dass sein Sohn auch im März gestorben ist. Der Sohn hatte allerdings eine schwere, schon länger bestehende gesundheitliche Beeinträchtigung, ist dann aber doch recht überraschend und plötzlich gestorben.
31.12.2024: Heute vor einem Jahr unternahm Anne einen Suizidversuch mit 40 oder mehr Tavor-Tabletten, nach zwei Tagen wachte sie wieder auf. Was Anne bewegte, sich mit Tabletten das Leben zu nehmen, ist unklar, die die es vermutlich wissen - das Schweigekartell - schweigen. Anne hatte mir von diesem Suizidversuch berichtet, aber mit nicht gesagt, dass es grad vier Wochen vor unserem Kennenlernen war, ich dachte, das läge schon länger zurück, leider habe ich auch nicht nachgefragt.
02.01.2025
Heute mit Heike aus Berlin an der Playa über Anne gesprochen, gutes Gespräch.
Ein Argument was ich oft höre, auch von Heike, Du hättest Annes Tod nicht aufhalten können, wenn es Dir im März 2024 gelungen wäre, dann wäre es später doch passiert.
Dem kann ich so nicht folgen, denn die Zukunft ist nicht unabänderbar determiniert, sondern offen, offen in alle Richtungen, Leben aber auch Tod.
So wie jemand wie Anne im Laufe seines Lebens eine suizdiale Persönlichkeitsstruktur entwickelt, so kann jeder Mensch mit einer solchen Struktur auch eine nichtsuizidale Struktur entwickleln. Was nicht heißt, dass man dann in Extremsituationen - so wie jeder andere Mensch - nicht auch suizidgefährdet sein kann.
Leider war Anne in ihren letzten Lebenstagen vermutlich nicht von Menschen umgeben, die ihren Tod hätten aufhalten können. Hätte der Kapitalist Kai Maschmann von der HU-MA Pflege GmbH Anne bezüglich ihres 30 Prozent Anteils an der GmbH ein faires Angebot gemacht, Anne würde - so meine feste Überzeugung - noch leben.
Hätte Anne mit mir am 10.03.2024 oder in den folgenden Tagen ehrlich und ohne Nebelkerzen gesprochen, ich bin mir sicher, wir hätten einen Weg gefunden, der ihren Todessturz hätte verhindert.
13.01.2025
Heute rief mich A., eine ehemalige Freundin von Anne an, die durch Zufall nach Anne recherchiert hatte, weil sie einer Bekannten einen Pflegeplatz bei der HU-MA empfehlen wollte, wo Anne viele Jahre Geschäftsführerin und 30 Prozent Firmeninhaberin war. Auf der Website der HU-MA hat A. die Todesanzeige gelesen und dann vermutlich weiter im Internet recherchiert und meine Kontaktdaten gefunden.
A. und Anne kennen sich aus der Zeit, als Anne in Krausnick gewohnt hat. A. kommt aus einem Nachbarort.
2022 - in der Zeit soll Anne wohl mit einem Roland liiert gewesen sein, sagt A - haben die beiden sich aus den Augen verloren, es gab in der Zeit Differenzen bezüglich "Corona", also diese jahrelange Anst- und Panikmache, die von Merkel, Lauterbach, Drosten, Wieler und fanatischen rot-grün-schwarzen Coronaeinpeitscher:Innen in Deutschland gepusht wurde. A. hat mit Annes radikaler Freiheitssicht - die ich mit Anne teile - nicht ganz übereingestimmt, was dann wohl ein Mißklang zwischen den beiden zur Folge hatte.
Wir erinnern uns, am 26.07.2022 postet Anne:
26. Juli 2022
Anne-Dore Merkel
Abschied und Rückblick
Offensichtlich kann Deutschland auf engagierte Pflegekräfte verzichten. Einen
"Impfzwang" lehne ich ab. Ich möchte und werde in einem kranken System, das
Verbrechen an alten pflegebedürftigen Menschen verübt, nicht mehr Verantwortung
tragen. Für mich war und bleibt die HU-MA Pflege GmbH - gegründet von Marko Huth
und Kai Maschmann - ein Ort mit Visionen und Aufrichtigkeit.
Mein Job als Geschäftsführerin, den ich einmal liebte, endet am 30.06.2022.
Mehrere Anläufe von A, sich mit Anne zu treffen wurde wohl von Anne trotz vorheriger Bejahung dann nicht umgesetzt, Anne hatte diese und jene Veranstaltung, was ich mir bei Anne gut vorstellen kann, sie war ja sehr aktiv, wenn sie sich nicht in einem depressiven Tal befand, daher war ihr sicher auch der ganze rot-grün-schwarze Coronalockdown - wo Millionen Menschen durch die coronafaschistischen Regierungen in Bund und Ländern eingesperrt und drangsaliert wurden - äußerst zuwieder.
A. sagte mir, sie hätte ein Buch zum Thema Suizid gelesen, wo drin gestanden hätte, dass es manchmal sehr kurzfristig gefasste Beschlüsse sind, aus dem Leben zu gehen. also nichts was wochen oder gar monatelang vorher geplant wird. Davon gehe ich bei Anne auch aus, zum Zeitpunkt meiner Abreise von ihrer Wohnung war sie nach meiner Ansicht nicht zum Tod entschlossen, der Entschluss kann tatsächlich erstam 24.03.2024 innerhalb weniger Stunden gereift sein. Gut möglich, dass es auch ganz spontan war, als sie mit ihrem Auto an dem Hochhausviertel vorbeifuhr, wir werden es aber wohl nie erfahren. Einen Abschiedsbrief hat Anne wohl nicht hinterlassen und ich habe ja am Vortag noch mit ihr per Telegram kommuniziert.
Nun lebt Anne nicht mehr.
Ich habe A. gesagt, dass ich mit ihr gerne mal gemeinsam zum Grab von Anne in Alt-Hohenschönhausen gehe.
21.01.2025
Heute im Cafe Manchanga im Gespräch mit J. und einer Bekannten von ihr von zwei Müttern erfahren, deren Kinder sich das Leben genommen hat. Eine Mutter hat zwei Söhne verloren, die andere Mutter, die vor zwei Jahren gestorben ist und ihre eigene Mutter nicht kanne, ein Kind.
Weiße Götter, Folterknechte?
Von Velten Schäfer
23.11.2013
240 000 Bürger werden jährlich gegen ihren Willen psychiatrisch behandelt.
Am kommenden Mittwoch beginnt
in Berlin der Jahreskongress der Psychiater. Es geht dabei auch um das
Selbstverständnis einer Wissenschaft und Branche, der das Recht eingeräumt wird,
Menschen zu ihrem Glück zu zwingen – etwa mit Freiheitsentzug und
bewusstseinsverändernden Drogen. Doch inzwischen erodieren die rechtlichen
Grundlagen des Zwangs. Erkundungen in einem umkämpften Feld.
Es ist nicht schwer, an diesem Nachmittag Ende Oktober den Hörsaal III an der
rechtswissenschaftlichen Fakultät der Freien Universität Berlin zu finden. Denn
erstens sind die Unigebäude in Dahlem klein - und zweitens ist es an der früher
für ihre soziale Bewegtheit bekannten FU kaum noch üblich, dass Protestierer mit
Transparenten und Flugblättern vor Hörsälen lauern. Doch dies ist an diesem
Nachmittag der Fall - auch wenn die Kundgebenden offensichtlich der gleichen
Meinung sind wie der Vortragende und die Stimmung daher entspannt bleibt.
Der Referent ist Volker Loeschner, ein noch junger Fachanwalt für Medizinrecht
aus Berlin. Und was er im Rahmen einer Ehemaligenvortragsreihe aus seiner Praxis
zu berichten weiß, klingt teils wie ein Kassiber aus einem orwellschen System.
Eigentlich auf das weniger delikate Thema des Zahnrechts spezialisiert, bekam es
Loeschner über Mandanten mit psychiatrischem Recht zu tun - und obwohl er zu dem
Thema kam »wie die Jungfrau zum Kinde«, lässt es ihn nicht mehr los.
Die Krankheit als Waffe?
An diesem Nachmittag ist sein Thema der Zwang in der Psychiatrie. Erst zieht
Loeschner einen Satz Folien über den Projektor, in denen in nüchternen
Spiegelstrichen von »Überwältigung und Fesselung«, »Elektroschocks« sowie
»Zwangsgabe« und »Zwangswirkung« von Medikamenten die Rede ist. Dann holt er zu
einer Argumentation aus, nach der die rechtliche Grundlage all dieser Praktiken
verfassungswidrig ist. Dabei ist das Gesetz, auf das er sich bezieht, beileibe
kein Relikt aus den 1950er Jahren, sondern erst wenige Monate alt.
...
Natürlich ist das zwangsweise »Unterbringen«, das Unter-Kuratel-Stellen, ist das
Fixieren und ist das, was Loeschner das »Wegspritzen« nennt, nicht der Regelfall
psychiatrischer Praxis. Doch ist all das auch nicht so selten, wie man
vielleicht vermuten würde. Nach Zahlen des Bundesjustizministeriums ist allein
die Zahl der mittlerweile »Betreuungen« genannten Entmündigungen zwischen 1992
und 2002 um etwa das Doppelte auf über eine Million Fälle angewachsen, was sich
unter anderem vielleicht auf die durchschnittliche Alterung der Gesellschaft
zurückführen lässt. 2005 belief sich die Zahl der »Unterbringungsverfahren« über
die Psychisch-Kranken-Gesetze der Länder und nach dem Betreuungsrecht
beziehungsweise dem Bürgerlichem Gesetzbuch auf knapp 210 000 - immerhin jeder
400. Bundesbürger war zu diesem Zeitpunkt bereits von einem derartigen Verfahren
betroffen. Und 2009 war die Gesamtzahl der Zwangseinweisungen in der
Bundesrepublik auf 236 000 angewachsen.
Eine exakte Statistik über medikamentöse Zwangsbehandlungen gibt es dagegen
nicht. DGPPN-Chef Maier schätzt, dass jeder zehnte gegen seinen Willen
Untergebrachte auch unter Zwang medikamentiert wird. Psychiatriekritiker
schätzen diese Zahl allerdings viel höher.
Die Außendarstellung des Faches und seiner Institutionen zielt allerdings auf
das genaue Gegenteil - wovon sich Interessierte etwa am 10. Oktober, dem seit
1992 begangenen »Tag der seelischen Gesundheit« im Asklepios-Klinikum in
Brandenburg an der Havel überzeugen konnten: offene Türen, freundliche Farben,
interessante Vorträge und ergotherapeutisches Basteln in einem großen, grünen
Park - die zeitgenössische Psychiatrie sieht sich gern als Wellnessbetrieb gegen
Stress, Depressionen, »Burn-out« und sonstige Fährnisse der
Hochleistungsgesellschaft.
Wellness und Wegsperren
Nur in einem Halbsatz erwähnt der Flyer, dass es noch immer eine geschlossene Abteilung gibt, deren Insassen an diesem Tag nicht unter Bäumen lustwandeln dürfen. Und Besuchern des kleinen »Psychiatriemuseums« in Haus 23 auf dem Areal steigt ganz schnell ein anderer Geruch in die Nase. Fast so beeindruckend wie die historische Zwangsjacke im Vitrinenregal, die Anstaltswährung, die zeitweise benutzt wurde, um die Insassen zu isolieren, oder die Schautafeln zum psychiatrischen Massenmord, der zwischen 1933 und 1945 auch von diesem Haus aus organisiert wurde, ist der Blick in ein bis in die 1990er Jahre betriebenes »Krisenzimmer« für Neuankömmlinge oder Insassen, die Probleme machen: Fesselliege, Plastikstühle, Glasbausteine statt Fenster, grelles Deckenlicht und eine Beobachterluke - ein Ensemble, das sogar die tratschende Schülergruppe kurz zum Schweigen bringt, die gerade durch die Räume geschleust wird.
...
http://www.neues-deutschland.de/artikel/915866.weisse-goetter-folterknechte.html
Verlassen und Verlassen werden
Die Entdeckung Freuds, daß hinter jedem Selbstmord auch ein verhinderter Mord
steckt, ist rein theoretisch inzwischen allgemein bekannt. In der persönlichen
Situation der Analyse löst aber diese Erkenntnis eine heftige Erschütterung aus,
weil damit das Gebäude der Idealisierungen, die einen ein Leben lang scheinbar
getragen haben, endgültig zusammenbricht. Dabei kommt es zu einer Überflutung
durch den bisher verdrängten Haß, der oft nur im Schutz der Therapie ertragen
und verarbeitet werden kann. Für viele ist es der einzige Weg, um das
ausgehöhlte, »tote« Ich wieder lebendig zu machen und eine eigene Identität
aufzubauen. (S. 95)
… Die Trennungsdepression, so läßt sich zusammenfassen, scheint einem vierfachen
Verlust zu entstammen. … Das bedeutet den dritten Verlust. Damit ist der vierte
Verlust vorgebahnt, die Aufgabe des eigenen Selbst bis zur totalen
Selbstauslöschung. In ihr hat sich der mörderische Haß endgültig zum suizidalen
Selbst-Haß verwandelt. (S. 96)
Horst Petri: Verlassen und
Verlassen werden. Angst, Wut und Neubeginn bei gescheiterten Beziehungen. Kreuz
Verlag, Zürich 1991
Zwangseinweisungen:
Wille und Wahn
Philipp Hübl veröffentlicht am 15 August 2018
Victor Tretter wurde gegen seinen Willen in der Psychiatrie festgehalten. Zu
Unrecht, wie er im Nachhinein selbst sagt. Allein in Deutschland gibt es
jährlich 120 000 Zwangseinweisungen: Wo genau endet also unsere Autonomie?
Eine Reportage von Philipp Hübl.
Es war ein warmer, sonniger
Tag, an dem sich für Victor Tretter (Name von der Redaktion geändert) alles
ändern sollte. Der Tag seiner psychischen Krise. Kurz nach dem Abitur im
Frühling 2001 läuft Tretter voller Energie durch Wuppertal. Wahllos spricht er
Menschen an, will mit jedem reden, lässt nicht locker, besteht auf Antworten.
Einige Menschen fühlen sich belästigt, manche sagen ihm, er soll verschwinden.
Zuvor hatte Tretter monatelang für die Prüfungen gelernt, oft bis spät in die
Nacht. Der Ehrgeiz zahlt sich aus: auf dem Zeugnis steht eine Zwei vor dem
Komma. Er geht mit den Klassenkameraden feiern, die Anspannung löst sich. Doch
in die Euphorie mischt sich Zweifel: Wie soll das Leben weitergehen? Seine
Eltern haben ihn zu Hause rausgeschmissen, als er volljährig wurde. Schon davor
war das Verhältnis zerrüttet. Richtig gesprochen haben sie seit Jahren nicht. In
seiner Wohnung fühlt sich Tretter nicht wohl, nachdem er einem Bekannten erlaubt
hat, dort Möbel zwischenzulagern. Er ist viel unterwegs, schläft wenig.
Aufgedreht und fahrig vergisst er das Geschenk eines Freundes in einer Bäckerei,
ein Holzkreuz, das ihm Glück bringen soll.
Seine Tour endet in einem Copyshop, in dem er während der Schulzeit gejobbt hat.
Er spricht mit seinem alten Arbeitskollegen, übersteigert sich. Als der Kollege
den Laden abschließen will, weigert sich Tretter zu gehen. Der Kollege sagt ihm:
„Geh nach Hause und schlaf dich mal aus.“ Als Tretter den Laden nicht verlässt,
greift der Kollege zum Telefon und ruft die Polizei. „Was danach passierte, war
wie in einem Horrorfilm“, so erinnert sich Victor Tretter heute. ...
https://www.philomag.de/artikel/wille-wahn
Berliner AGUS-Gruppen
Liebe Angehörige, liebe
Betroffene,
wir möchten für Sie da sein, wenn Sie das Bedürfnis haben, über Ihren schweren
Verlust und Ihre Trauer zu reden. Die Trauer nach einem Suizid ist häufig eine
besondere, erschwerte Trauer. Ein Suizid ist zumeist ein plötzlicher Tod, der
keine Möglichkeit des Abschiednehmens zulässt. Die Suizidtrauer wird daher neben
den für eine Trauer ganz normalen Gefühlen, oftmals begleitet von einem diffusen
Gefühl der Schuld, von einem großen Unverständnis und einem anhaltenden
Nacht-Wahrhaben-Wollen, aber auch von Wut und einer schier unendlichen Sehnsucht
nach dem geliebten Menschen, der unerwartet und plötzlich von uns gegangen ist.
Die Treffen der Berliner AGUS-Gruppen sollen die Gelegenheit zum Austausch, zum
Trost und zur Begleitung und Bearbeitung der schweren Trauer geben - Sie sind
herzlich zur Teilnahme eingeladen!
...
https://berlin.agus-selbsthilfe.de
Literatur:
Sivlano Arieti, Jules Bemporad: Depression. Krankheitsbild, Entstehung, Dynamik und psychotherpeutische Behandlung. Klett-Cotta, Stuttgart, 2. Auflage
Jean Baechler: Tod durch eigene Hand. Eine wissenschaftliche Untersuchung über den Selbstmord. Frankfurt/M. ; Berlin ; Wien : Ullstein 1981 (1. Januar 1981), Sprache : Englisch
Dieter Bongartz, Alexander Goeb: "Irrwege. Ein Psychiatrie-Buch. Rowohlt Taschenbuchverlag, Reinbek bei Hamburg, 1981
T. Bronisch: Der Suizid. Beck, München, 1995
Bundesministerium für Bildung und Forschung: Depression - Wege aus der Schwermut. Forscher bringen Licht in die Lebensfinsternis. 08/2021, 66 Seiten, Text und Redaktion: Claudia Eberhard-Metzger, Maikammer/Südliche Weinstraße. Typische Platitüden aus dem pharmanahen Regierungslager.
Michael Enk, Horst Haltenhof: Umgang mit suizidgefährdeten Menschen. Psychiatrie Verlag 2006, 2017
Darsow-Schütte, Kl, Müller, P, Zahl der Einweisungen nach PsychKG in 10 Jahren verdoppelt. Psychiat Prax 2001; 28: 226-229
Gerald C. Davison / John M. Neale / Martin Hautzinger: Klinische Psychologie. Beltz, 8. Auflage 2007
E. Dietz · J. Schädler · K. Püschel · B. Ondruschka: Die Abgrenzung der Fremdtötung von der eigenverantwortlichen Selbsttötung: Doppelsuizid, erweiterter Suizid oder Homizid-Suizid? Rechtsmedizin 2022 · 32:282–288. https://doi.org/10.1007/s00194-021-00537-x. Angenommen: 8. September 2021. Online publiziert: 19. Oktober 2021 - https://link.springer.com/article/10.1007/s00194-021-00537-x
Michael Eink, Horst Haltenhof: Umgang mit suizidgefährdeten Menschen. Psychiatrie Verlag. 2006, 2017
Fiedler, Georg / Lindner, Reinhard (2002a): Suizidforen im Internet. In: Suizidprophylaxe Jg. 29, H. 1: 26 – 31. https://www.nomos-elibrary.de/10.5771/1615-634x-2003-3-4-557.pdf?download_full_pdf=1
Gianni Francesetti & Jan Roubal: Der Gestalttherapeutische Ansatz bei depressiven Erfahrungen. Psychotherapie-Wissenschaft 10 (2) 31–38 2020. www.psychotherapie-wissenschaft.info. CC BY-NC-ND. https://doi.org/10.30820/1664-9583-2020-2-31. Zusammenfassung: Man unterscheidet Trauer und depressive Erfahrung, um damit das Kernstück des Leidens einer Person zu beschreiben, die sich in einer Depression befindet. In der Trauererfahrung wird eine Person oder Situation unerreichbar, und darin liegt der erlittene Verlust. Die Erfahrung einer melancholischen Depression ist anders: verlorengegangen ist das, was das Subjekt mit dem Gewebe verankert, das es mit der Welt verbindet. Es wird eine radikal relationale Herangehensweise zu Depressionen eingeführt, bei der untersucht wird, wie Klient*in und Therapeut*in sich im Hier und Jetzt der Therapiesituation gegenseitig deprimieren.
Stefanie Gast: Suizid im Jugendalter. Diplomica Verlag GmbH, 2008
Udo Grashoff: Ich möchte jetzt schließen. Briefe vor dem Freitod. Reclam Leipzig; 1. Edition (1. Oktober 2004). https://discovery.ucl.ac.uk/id/eprint/10064500/3/Grashoff_Grashoff%20Abschiedsbriefe%20vor%20dem%20Suizid%20als%20historische%20Quellen%20finalU%CC%88BerarbSR-1.pdf
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Derek Humphry: In Würde sterben. Praxis Sterbehilfe und Selbsttötung. Carlsen 1992
Helga Ide: Wenn Kinder sich das Leben nehmen. Trauer, Klage und die Zeit danach. Stuttgart: Kreuz (1992), 111 S.
Verena Kast: Trauern. Phasen und Chancen des psychischen Prozesses. Kreuz Verlag, 4. Auflage 2015 der erweiterten Neuausgabe 2013 (38. Gesamtauflage)
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Eine Fall-/Kontrollstudie. Fakultät für Medizin der Technischen Universität
München - Dissertation. 21.10.2009.
Ekkehardt Kumbier: Psychiatrie in der
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Stavros Mentzos / Alois Münch (Hg.): Das Schöpferische in der Psychose. Forum der psychoanalytischen Psychosentherapie | Band 28, 2012, Vandenhoeck & Ruprecht GmbH & Co. KG, Götting
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Klaus Mücke: Probleme sind Lösungen : systemische Beratung und Psychotherapie ; ein pragmatischer Ansatz ; Lehr- und Lernbuch. 3. überarbeitete und erweiterte Auflage. Potsdam, ÖkoSysteme Verlag, 2003, 521 Seiten
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Chris Paul: Warum hast du uns das angetan? Ein Begleitbuch für Trauernde nach einem Suizid. Gütersloher Verlagshaus in der Verlagsgruppe Random House GmbH, Münche, 2. Auflage der völlig überabeiteten Neuauflage 2020
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Psychiatrie in der DDR. Erzählungen von Zeitzeugen; Hrsg.: Thomas R. Müller / Beate Mitzscherlich: Verlag: Mabuse, 245 Seiten, 4., erweiterte Auflage, 2024
Michael Rauhut und Thomas Kochan: Bye bye, Lübben City: Bluesfreaks, Tramps und Hippies in der DDR, Schwarzkopf & Schwarzkopf; Erw. Neuausg. Edition (1. Oktober 2018)
Petra Rechenberg-Winter, Esther Fischinger: Kursbuch systemische Trauerbegleitung. Vandenhoeck & Ruprecht, 2010, 2. bearbeitete Auflage
Wilhelm Rotthaus: Suizidhandlungen von Kindern und Jugendlichen. Störungen systemisch behandeln. Carl Auer, 2017
Ilse Scarpatetti: Umgang mit Suizidalität in der Anwaltspraxis. In: Familie und Recht. 5/1992, S. 282 ...
Franziska Schröder.
Gestalttherapeutin und Psychoonkologin (DKG),
www.gestalttherapie-gg.de. Z
Palliativmed 2014; 15. Suizid. Haben Sie schon einmal daran gedacht, sich das
Leben zu nehmen?
Grundsätzlich wollen wir in und mit der Psychotherapie Suizide verhindern. Auch
verfahrene Situationen können unter bestimmten Voraussetzungen gelöst und neue
Perspektiven eröffnet werden. Bestenfalls ist die betreffende Person im
Nachhinein dankbar, dass sie sich gegen den Suizid und für ein Weiterleben
entschieden hat. Müssen wir in der Palliative Care anders auf den Wunsch nach
einem vorzeitigen Sterben eingehen? Wie geht die Gestalttherapie damit um? Wie
kann multiprofessionelle Arbeit im Gestaltsinn gelingen?
https://www.gestalttherapie-gg.de/pdf/Artikel_Suizid.pdf
Edwin S. Shneideman: In grenzenloser Unempfindlichkeit. Briefe und Zeugnisse von Menschen die ihren Tod erwarten. Kindler Verlag GmbH, München, 1987. Titel der Originalausgabe "Voice of Death", 1980
Nathan Schwartz-Salant: Die Borderline Persönlichkeit. Vom Leben im Zwischenreich. Walter Verlag 1991, ppb-Ausgabe 2006, Patmos Verlag. Die Originalausgabe: The Borderline-Personality. Vision and Healing, 1989 by Chiron Publications, Wilmette, III./USA.
Prof.Dr.sc.med. K.Seidel / Prof.Dr.sc.med. H.A.F.Schulze / Prof.Dr.sc.med. G.Göllnitz unter Mitarbeit von Prof.Dr.sc.med.Dr.rer.nat. Hans Szewczyk (Autor): Neurologie und Psychiatrie. DDR-Lehrbuch Gebundene Ausgabe – 1. Januar 1977.
Spengler. A., Böhme, K. Versorgungsepidemieologische Aspekte der sofortigen Unterbringung. Nervenarzt 1989; 60: 601-232
Spengler A. Sofortige zwangsweise Unterbringung in der Bundesrepublik Deutschland, 1991-1992: Erste Ergebnisse. Psychiat Prax 1994; 21: 118-120
Yorick Spiegel: Der Prozeß des Trauerns. Analyse und Beratung. Chr. Kaiser Verlag, 1973
Viktor Staudt: Die Geschichte meines Selbstmordes und wie ich das Leben wiederfand. Knaur,
M. Teitge, PD Dr. E. Kumbier: Zur Geschichte der DDR-Fachzeitschrift Psychiatrie, Neurologie und medizinische Psychologie (1949–1990), Erschienen in: Der Nervenarzt | Ausgabe 5/2015
Tobias Teismann, Wolfram Dorrmann: Suizidalität. Hogrefe Verlag , 2. aktualisisierte Auflage 2021
Eva Terhorst: Ich konnte nichts für dich tun. Trauern und weiterleben nach dem Verlust durch einen Suizid. Verlag Herder GmbH, Freiburg, 2017 - https://trauerbegleiter.org
Ricarda Trapp: Weltschmerz oder Nervenkitzel? Jugendbücher zum Thema Suizid bieten Chancen für die Präventions- und Trauerarbeit. In JuLit, Heft 3/24, S. 20-28
Ellen von den Driesch: Unter Verschluss.
Eine Geschichte des Suizids in der DDR 1952–1990. Campus Verlag Frankfurt/New
York, 2021. "Die Publikation wurde durch das Wissenschaftszentrum Berlin für
Sozialforschung (WZB) und den Leibniz-Publikationsfonds für
Open-Access-Monografien gefördert. Das vorliegende Buch ist eine leicht
überarbeitete Version einer Dissertation der Autorin, die von
der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam
angenommen wurde. Die Dissertation wurde mit dem Nachwuchspreis der Deutschen
Gesellschaft für Demographie
(DGD) ausgezeichnet." -
file:///C:/Users/pt/Downloads/Full-text-book-Driesch-Unter-Verschluss.pdf
Hans Wedler: Suizid kontrovers. Wahrnehmungen in Medizin und Gesellschaft. Kohlhammer, 1. Auflage 2017.
Mark Williams, Melanie Fennell, Thorsten Barnhofer, Rebecca Crane & Sarah Siverton: Achtsamkeit und die Transformation von Verzweiflung. Mit suizidgefährdeten Menschen arbeiten. Arbor Verlag Freiburg, 1. Auflage 2017
Hans-Ulrich Wittchen, Jürgen Hoyer (Hrsg.): Klinische Psychologie und Psychotherapie. Springer Medizin Verlag, Heidelberg 2006
Fachzeitschrift Suizidprophylaxe: Die Onlineversion der Jahrgänge der Fachzeitschrift "Suizidprophylaxe" im Volltext - http://www.suizidprophylaxe-online.de
Durch einen Suizid beendeten 2023 10 300 Menschen ihr Leben. Das waren 1,8 % mehr Fälle als im Vorjahr und 3,1 % weniger als im Durchschnitt der letzten zehn Jahre. Die Verteilung zwischen Männern (73 %) und Frauen (27 %) ist dabei relativ konstant geblieben. Auffällig ist, dass der Anstieg der Suizide im Jahr 2023 vor allem auf eine Zunahme bei den Frauen zurückzuführen ist (+8,0 %), während es bei den Männern einen leichten Rückgang gab (-0,3 %). An den Todesursachen insgesamt machten Suizide ähnlich wie in den Vorjahren einen Anteil von 1,0 % aus.
https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Gesundheit/Todesursachen/suizid.html
Wann sprechen die Toten?
Bei Anne gab es - nach der monatelangen zwangsweisen Unterbringung und ihrer Misshandlung durch Folterknechte in der Todesklinik Lübben 1991 - mindestens zwei suizidale Handlungen vor ihrem finalen Suizid am 24.03.2024.
Das eine mal, das Datum ist mir nicht bekannt, versuchte Anne sich - so wurde es mir erzählt - mit einem Elektrogerät zu töten, das sie in die Badewanne warf, vermutlich trennte die FI-Fehlerschutzschaltung das Gerät automatisch vom Netz.
Das andere Mal war an Silvester 2023, wo sich Anne mit einer Überdosis Tavor Tabletten wegbeamte.
Jährlich werden ca. 100.000 Vermisstenmeldungen erstattet.
Drei Prozent davon, also ca. 3.000 Fälle werden nicht aufgeklärt, nicht wenige davon werden durch Suizid - auch im Ausland - gestorben sein.
Bei jährlich 10.000 offiziell registrierten Suiziden nehmen sich in Deutschland jeden Tag ca. 28 Menschen das Leben.
Nimmt man zu jedem Suizid fünf Menschen aus dem engeren Umfeld der Gestorbenen, Kinder, Partner, Eltern, nahe Angehörige, Freunde, dann kommen zu den 10.000 durch einen Suizid Gestorbenen jährlich noch einmal 50.000 Menschen dazu, die durch einen Suizid betroffen sind.
Würde ich hier alle 10.000 Suizide, die jedes Jahr in Deutschland vollzogen werden, mit Namen, Leidensgeschichte und Suizidmethode aufzählen, wäre das die absolute Schockseite.
Ich beschränke mich exemplarisch auf wenige Fälle, die mir bekannt geworden sind.
Suizide in meinem persönlichen Umfeld oder Bekanntenkreis
80er Jahre. Suizid von Frau Pietrowiak, Mutter von Ronald Pietrowiak - Klasse 8a, 15. POS Berlin-Mitte - durch Sprung aus ihrer Wohnung in der 18. Etage Fischerinsel 6, vermutlich in den 80-er Jahren, ich habe es von jemanden erfahren, weiß aber nicht mehr von wem. Ronald Pietrowiak war in der Schule verhaltensauffällig und aggressiv gegen andere Schüler. Das führte dazu, dass unsere Gruppenratsvorsitzende Silvia Kirst einen Gruppenbesuch vor der Wohnung von Ronald Pietrowiak organisierte. Ich war dabei, aber im Hintergrund, überhaupt war ich immer im Hintergrund, wenn es brenzlig wurde, nie war ich Rädelsführer oder Anstifter, habe mich auch nicht am Lehrermobbing beteiligt, das haben andere aus der Klasse - wie z.B. Andreas H. gemacht.
1989: Ich beginne meine Arbeit als Lehrer in einer Polytechnischen Oberschule in der damaligen Dimitroffstraße, heute Danziger Straße. Einer meiner Schüler ist verhaltensauffällig, eines Tages ist er weg, das ist die Zeit wo viele DDR-Bürger über Ungarn in den Westen gingen. Nach der Maueröffnung kommt dieser Schüler zu meinem Leidwesen aber wieder zurück. Ich erfahre - wohl von Kollegen - dass sich sein Vater suizidiert hat. Da muss es bei dem Schüler auch schwere familiäre Probleme gegeben haben. Kein Wunder, dass der verhaltensauffällig war. Im Lehrerstudium an der Humboldt-Universität wurden wir auf solche Probleme nicht vorbereitet, statt dessen Rotlichtbestrahlung, wie man sie jetzt auf Parteitagen der Grün:Innen erlebt, nur dass da in Braun-Grün bestrahlt wird.
Wulf Geißler
Arbeitete in der Geschäftstelle des Naturschutzbundes Berlin, Wollankstraße 4, verantwortlich für die Internetredaktion, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Bürgerberatung. Im Rahmen seiner Tätigkeit fotografierte er auch für den NABU. Eingangsbereich der Geschäftsstelle - Foto: Wulf Geißler.
Wulf meldete sich bei mir am 14.10.2016, da er Interesse hatte, an der von mir angebotenen Männergruppe teilzunehmen.
-----Ursprüngliche
Nachricht-----
Von: Wulf Geissler [mailto:wulf.geissler@berlin.de]
Gesendet: Montag, 17. Oktober 2016 11:20
An: info@maennerberatung.de
Betreff: Re: AW: Männergruppe
Sehr geehrter Herr Thiel,
vielen Dank für Ihre Antwort.
Ich werde dann am kommenden Dienstag abends in die Gruppe kommen.
Freundliche Grüße zurück,
Wulf Geißler
Wulf ist ein sehr zurückhaltender Teilnehmer, ich ermutige ihn des öfteren, sich in der Gruppe einzubringen.Wulf wohnt mit seiner Freundin, die er in der Depressionsselbsthilfegruppe kennengelernt hatte, in einer sehr kleinen Wohnung, was mich etwas wundert, wie man auf so engen Raum miteinander leben kann.
-----Ursprüngliche
Nachricht-----
Von: Wulf Geissler [mailto:wulf.geissler@berlin.de]
Gesendet: Freitag, 5. Mai 2017 18:03
An: info@maennerberatung.de
Betreff: Urlaub
Lieber Peter,
nur zur Erinnerung: Ich werde an unserem kommenden Treffen der Männergruppe
nicht
teilnehmen können, weil ich Urlaub habe. Freue mich aber schon auf das nächste
...
Ich grüße Dich und Grüße auch an die anderen in der Runde,
Wulf
Wulf wollte mit seiner Freundin nach Hiddensee fahren.
Anfang der Folgewoche ruft mich seine Schwester auf dem Handy an und teilt mir mit, dass Wulf Suizid begangen hat. Er hat einen CD Player und eine Kerze mit in den Wald genommen und sich dort erhängt. Offenbar, so seine Schwester, hat Wulf schon mehrmals suizidale Handlungen begangen. Nun ist es entgültig.
Helmuth Hanle - geboren am 10.09.1996 - Suizid am 19.03.2022 - https://www.youtube.com/watch?v=XGmRkESvD7o
-----Ursprüngliche
Nachricht-----
Von: Helmuth Hanle [mailto:helmuth@hanle.de]
Gesendet: Samstag, 8. Januar 2022 16:20
An: Peter Thiel
Betreff: Re: WG: (No Subject)
Lieber Peter,
lass mich Dir mein Beileid zum Tod Deines Vaters
ausdrücken.
Gut dass Du Ihn vorher noch lange besucht hattest.
Beste Grüße
Helmuth
Gotthard Hubrich (* 6. April
1930; † 1990) war ein deutscher Generalmajor der Volkspolizei und
Hauptabteilungsleiter im Ministerium des Innern der DDR.
Hubrich erlernte den Beruf eines Sattlers. 1950 wurde er Kandidat, 1955 Mitglied
der SED. Nach einem Studium von 1959 bis 1962, das er als
Diplom-Staatswissenschaftler abschloss, arbeitete er als Stellvertreter des
Vorsitzenden für Inneres des Rates des Kreises Quedlinburg. Von 1966 bis 1970
absolvierte er ein Fernstudium an der Humboldt-Universität zu Berlin mit dem
Abschluss als Diplom-Jurist.
1970 ging er als stellvertretender Leiter der Hauptabteilung Innere
Angelegenheiten in das Ministerium des Innern der DDR. Von 1972 bis 1990 war er
deren Leiter. 1982 wurde er zum Generalmajor ernannt. Von 1953 bis 1984 wurde er
unter dem Decknamen Roter Matrose als inoffizieller Mitarbeiter der
Hauptabteilung VII des MfS geführt. Hubrich war mit Gerhard Lauter, Hans-Joachim
Krüger und Udo Lemme an der Ausarbeitung der Reiseregelung vom 9. November 1989
beteiligt, die dann die Öffnung der innerdeutschen Grenze und den Fall der
Berliner Mauer zur Folge hatte. -
https://de.wikipedia.org/wiki/Gotthard_Hubrich
Gotthard Hubrich ist der Vater einer Mitschülerin von mir an der 15. Polytechnischen Oberschule Berlin Mitte. Ich wusste aber seinerzeit nicht, dass ihr Vater ein höherer Funktionär im Ministerium des Innern war.
um 2022:
Reinhold, der Ex-Mann von Jutta, sie sind schon seit 30 Jahren getrennt, nimmt sich das Leben, Plastiktüte über den Kopf. Reinhold hinterlässt zwei erwachsene Söhne.
Simone Just - 08.08.2022:
Geboren 30.07.1974, hat sich freiwillig in die Psychiatrie begeben, Auslöser waren vermutlich private Beziehungskonflikte, Diagnose "Bipolar".
Sprung in den Tod vom Dach eines Hauses in einer Berliner Psychiatrie - womöglich sogar die, wo sie auch gearbeitet hat - am 08.08.2022.
Beisetzung am 06.10.2022 auf dem Friedhof Pankow III.
Simone (links) am 29.01.2021 an der Playa im Valle Gran Rey auf La Gomera, Peter Thiel, 4. von links.
-----Ursprüngliche
Nachricht-----
Von: Simone Just [mailto:simonejust-pt@web.de]
Gesendet: Montag, 21. März 2022 08:10
An: Peter Thiel
Betreff: Aw: Unterhalt
Lieber Peter,
ich danke dir sehr und von Herzen für die wertvollen Infos. Dann weiß ich jetzt,
dass bei 830€ Cut ist und ich kann mir überlegen womit ich soviel Geld
auftreibe...
Glücklicherweise bin ich aus neuer Mietzahlungen auf Gomera raus, immerhin.??
Liebe Grüße und genieße deine letzten Tage im Paradies aus vollen Zügen mit
dem Wissen, dass du bald wieder da sein kannst.
Dann lassen wir es aber krachen...
Simone
Mir bekannt gewordene Suizide / Suizidversuche / suizidale Handlungen:
um 1960 - Fulda. Zwei Klassenkameraden der Abiturklasse von Harald H. nehmen sich innerhalb eines Jahres das Leben. Einer, wohl bei einer Pflegefamilie aufgewachsen, springt vor den Zug, der andere, aus einer Bauernfamilie kommend. Beide standen offenbar unter hohem Leistungsdruck.
80-er Jahre Bad Lausick Bezirk Leipzig - DDR. Ein älterer Mann, offenbar Schmerzpatient, stürzt sich im Winter aus der dritten Etage eines Hauses. Zuvor hat er den Gullydeckel von Schnee gereinigt, offenbar in der Absicht auf den Gullydeckel zu springen (Mitgeteilt am 14.10.2024 von I.G.)
Claudia B. erzählt mir (um 2022), dass sich ihr Bruder vor Jahren suizidiert hat. Claudia ist in Nürnberg aufgewachsen. Über die näheren Umstände des Todes spricht Claudia nicht, aber es geht ihr wohl noch immer sehr nah. ich will sie nicht bedrängen und frage daher nicht genauer nach.
Jürgen R. aus L. - erzählt mir am 21.05.2024, dass er vor ca. 40 Jahren in der Psychiatrie Eberswalde war, ein anderer Insasse nahm sich in der Zeit auf einem Bahngleis in der Nachbarschaft der Psychiatrie das Leben. Auch R. wollte sich das Leben nehmen, er lag schon mit dem Kopf auf der Schiene, seltsamer Weise kam gefühlt eine Stunde kein Zug, wahrscheinlich eine Nebenstrecke. Dann ging J. wieder zurück in die Psychiatrie. Irgendwann flüchtete er von dort nach Hause, seine Frau brachte ihn wieder zurück in die Psychiatrie. Der Vater von J. ist im Krieg in oder bei Narwa ums Leben gekommen. Heute ist J. 80 Jahre alt, oft hat er tagelang Depressionen, dann kommt er mal wieder raus, und es geht eine Weile wieder gut, dann wieder Depressionen, wo er tagelang nicht aus dem Bett kommt.
vor 1989: Der Bruder des Galeristen Joachim P (2022 verstorben), der in der Wollankstraße eine Galerie betrieb, nimmt sich das Leben.
Datum unbekannt
-----Ursprüngliche
Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 22. August 2022 15:40
An: ...
Betreff: Anfrage Lebensberatung/Hilfe in Krise
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich leide seit meinem 13. Lebensjahr unter einer posttraumatischen
Belastungsstörung, die sich im Laufe meines Lebens in verschiedener Art
manifestiert hat, u.a. derzeit in einer Überlastungsstörung und Angststörung.
Als ich 13 Jahre alt war, kam ich nach der Schule mit meinem kleinen Bruder nach
Hause, wir öffneten die Haustüre und unsere Mutter hatte sich im Hausflur
erhängt, unter ihr saß unser Hund, jaulte und stubste sie immer an - dieses Bild
wird mich bis zum letzten Atemzug verfolgen.
Mein Vater hatte damals eine Affaire und wir hatten riesig Schulden, denn mein
Vater lebte auf großem Fuß. Ich glaube, beides hat sie nicht verkraftet.
Mein Vater ließ uns prombt im Stich, mein 8 jähriger Bruder und ich lebten
alleine in dem Haus, während er immer wochenweise bei seiner neuen Freundin war,
nur ab und zu sah er nach uns, meist wenn er schlechte Laune hatte und jemanden
zum verprügeln brauchte.
Wären unsere Großeltern nicht gewesen, hätten wir zwei nicht einmal zu essen
gehabt. Dann starb meine Großmutter. Ich wurde im Laufe der Zeit magersüchtig,
mein Bruder wandte sich Drogen zu und wurde kriminell. Irgendwann kam er ins
Heim und ich versuchte, mich mit meiner Ausbildung zur ... auf eigene Füße zu
stellen.
Zu der Zeit lernte ich meinen jetzigen Mann kennen und er half mir, ich machte
lange Zeit Psychotherapie und eine zeitlang ging es mir besser. Aber richtig
erholt habe ich mich nie vom Selbstmord meiner Mutter.
Über die Jahre ging es auf und ab, ich bin grundsätzlich melancholisch, auch
wenn ich glaube, eine hervorragende Schauspielerin zu sein, ich wollte nie
jemanden merken lassen, wie es um mich stand. Dann wurde auch noch mein Mann
krank.
Vor 6 Jahren, kurz bevor ich meine jetzige Stelle als ... (eine große
Beförderung für mich, zuvor war ich eine einfache ...) anfing, starb mein
kleiner Bruder an den Folgen der Drogensucht, kurz darauf mein Großvater. Ich
hatte nochmal Kontakt zu meinem Vater haben müssen. Nicht schön, kurz gesagt.
Als ich damals dort anfing, war gleich ein sehr großer Fachkongress meiner
Abteilung. Das hat mich total überfordert, auch die Geschichte mit der damaligen
Kollegin, die in der Beförderung übergangen worden war und die mich deshalb
gemobbt und sabotiert hatte, wo sie nur konnte. Ich hatte danach, auch wenn ich
glaube, niemand hat etwas bemerkt, einen Nervenzusammenbruch nach dem Kongress.
Ich bekam das erst Mal Antidepressiva, versuchte nochmals eine Psychotherapie
aber diesmal hatte ich Pech, eine schreckliche Frau, die Therapeutin damals. Sie
sah nur aus dem Fenster, sagte mir nicht, ob ich erzählen soll, oder fragte
nichts, sie war absolut desinteressiert, verschob dauernd Termine und sagte nach
der 3. Schweigestunde, dass sie nicht sieht, dass sie mir helfen kann. Das wars
dann. Von Psychotherapie habe ich seither die Nase gestrichen voll.
Zumindest kündigte die damalige Kollegin und ich hatte das Glück, mir selbst
eine 2. Kraft ins ... holen zu dürfen. Eine gute und nette Bekannte von mir ist
seither meine Stütze im ..., mittlerweile ist sie eine gute Freundin geworden.
Aufgrund der Antidepressiva nahm ich enorm zu - 44 kg, ich war damals sehr
schlank gewesen. Mein damaliger Arzt ging aber auf diese Sache nicht ein und als
ich trotz Tabletten wieder seelisch schlechter drauf war und ich immer mehr
Gewicht bekam, dass mich zusätzlich belastete, schlich ich die Tabletten einfach
nach Packungsanweisung selbst aus in der Hoffnung, dass ich dann zumindest das
Gewicht wieder loswerde. Leider falsch. Seither funktioniere ich nur noch, habe
kaum Kraft für mehr als den Alltag und schauspielere mich so durch - lass nur
niemanden merken, was mit dir los ist, wurde mir als Kind immer eingetrichtert.
Die letzten 2 Jahre waren hart für jedermann, noch härter als Sie denken für
mich. Corona, die Sorgen um meinen Mann, seine bösartige Mutter (sie braucht
immer jemanden, der für alles Böse in der Welt verantwortlich ist, seit ich
ihren Sohn vor 15 Jahren geheiratet habe, bin ich das), der Kampf für meinen
Sohn (erst Schule, dann Ausbildung, ich wollte, dass er alle Chancen bekommt,
die er verdient hat und er hat mich stolz gemacht mit seinen Leistungen), 2
leider notwendige Umzüge, die Notwendigkeit auf Vollzeit zu wechseln (obwohl ich
das bei meiner seelischen Verfassung eigentlich nicht gebraucht habe, aber einer
muss ja die Familie ernähren, gerade jetzt......), jetzt der ...wechsel in
unserer Abteilung und die allgemeine immer noch mehr zunehmende Arbeitsbelastung
und ständig wird uns im ... noch mehr aufgebürdet - dass ist zuviel für mich
gewesen und ich bin erneut zusammengeklappt, jetzt aber so, dass ich es nicht
mehr leugnen kann.
Seit 2 Wochen habe ich von einer anderen Ärztin, die sehr einfühlsam auf mich
eingegangen ist, neue Antidepressiva bekommen, die nicht fett machen sollen.
Bisher nehme ich noch auf Anraten der Ärztin eine kleine Dosis, aber ich spüre
schon etwas Erleichterung. Für die Panikattaken mit Zitteranfällen und Atemnot
habe ich ein Notfallmedikament bekommen, auch das wirkt gut.
Mir ist klar, dass ich Hilfe benötige, ich habe soviele Masken für jeden
Lebensbereich getragen, dass ich jetzt, wo die Fassaden eingestürzt sind, gar
nicht richtig weiß, wer ich eigentlich bin. Aber bei Psychologen und Psychiatern
ist kein Termin zu bekommen und dieser Liste der AOK, wo man Termine bei
Psychologen finden kann, die Termine frei haben, vertraue ich nicht mehr seit
der letzten Erfahrung. Ich habe die letzten 6 Jahre immer wieder Phasen gehabt,
wo ich versucht habe, einen Therapieplatz zu bekommen, aber man wird immer
abgewiesen, dass ist sehr frustrierend. Ich habe mich natürlich auch deshalb
viel mit Psychologie und Trauer und Bewältigung beschäftigt, weil ich dachte,
wenn mir keiner hilft, schaffe ich es vielleicht dadurch alleine. Aber Wissen
und Tun sind zweierlei und selbst komme ich nicht weiter, wie sich gezeigt hat.
In meiner Verzweiflung habe ich das Wort Lebensberatung und ... einfach mal ins
Internet eingegeben und bin auf Ihre Homepage gestoßen. Vielleicht können Sie
mir helfen?
Mit freundlichen Grüßen
...
80-er Jahre:
-----Ursprüngliche
Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Samstag, 1. Juni 2024 13:19
An: 'Peter Thiel'
Betreff: AW: Nachruf auf Joachim P...
Sehr geehrter Herr Thiel,
mein Mitgefühl. Ich weiß
aus eigener Erfahrung, dass es besonders schwer ist, den Verlust naher Menschen
durch Suizid zu verkraften.
Zu Ihrer Frage: Es war der Bruder von Achim P., der sich
bereits in den 80er Jahren, schon eine Weile vor dem Mauerfall, das Leben nahm.
Das habe ich irgendwo im Nachruf indirekt erwähnt.
...
um 1985:
-----Ursprüngliche
Nachricht-----
Von: heinz ...]
Gesendet: Samstag, 14. Mai 2005 21:21
An: info@maennerberatung.de (Herr Thiel)
Betreff: ...
Sehr geehrter Herr Thiel,
über die Website der Männerberatung habe ich Sie als Ansprechpartner für
eine Online-Beratung gefunden.
Mein Name ist Heinz ..., ich bin 49 Jahre alt, verheiratet, habe keine Kinder
und lebe seit über 25 Jahren in ....
Mein Problem ist ein schon in die Jahre gekommenes Familiendrama.
Vor über 20 Jahren hat mein Vater versucht meine Mutter zu erschlagen; danach
hat er sich erhängt.
Ich war letztes Jahre, als meine Mutter mit Krebs im Krankenhaus lag, das erste
Mal wieder in meinem Geburtsort.
Letzten Monat ist meine Mutter gestorben.
Bis heute habe ich nur mit ganz wenigen Menschen über den Mordversuch und den
Selbstmord meines Vaters gesprochen und ich schäme mich immer noch. Ich fühle
mich dadurch bis heute eingeschränkt und möchte mich endlich davon frei machen.
...
1987
- ... Assistenarzt bei Dr. S. .... in Potsdam. ... erhängt sich im "Gesindehaus" auf seinem Grundstück in Potsdam Babelsberg, das spurlose Verschwinden von ... löst Vermutungen aus, dass er in den Westen geflohen sein könnte, die Stasi ermittelt, ohne Erfolg, nach 15 Jahren zufälliges Auffinden der Leiche im Jahr 2002 in einem verschlossenen Nebengelass des "Gesindehauses" (Mitgeteilt von C am 15.05.2024),
undatiert:
Katja peace - love - help,
[30.03.2024 07:47]
Liebe Anne,
Du warst in Spechti im Januar? Hätte ich das gewusst... Und jetzt
erst weiß ich, wir haben einen gemeinsamen Bekannten. René, nicht
nur mein Schwager sondern jetzt auch Anne. Es wäre schön, wenn wir
uns austauschen, findest du nicht auch?
Anne, wir sind uns erst bei der Meditanzion tanzend begegnet und
dann bei Christian Meyer. Du wolltest es immer genau wissen, das
fand ich beeindruckend, du hast tiefer gebohrt... bist sogar zu
Meyers Lehrer gefahren. Ich habe zu dieser Zeit gespürt, dass ich
keine Gurus mag, den Sog der Abhängigkeit den sie erzeugen, auch
Meyer tat dies. Wir haben uns mit uns auseinander gesetzt zu letzt
das Retrait bei ihm Online, wegen Corona hatten wir mit anderen
eine Ferienwohnung gemietet. Ich fand uns toll, Ich hab damals
viel gelernt, auch mehr auf meine eigene Intuition zu achten. Wir
fanden beide unsere Stärke schön. Danke für deine lieben Worte.
Was hat dich getraumatisiert? Was ist passiert?
Selbstmord ist wirklich nicht schön, mein Bruder brachte sich um
als ich 18 war, hat mir bis vor Kurzem Schulgefühle hinterlassen.
Jetzt weiß ich, dass es nichts mit mir, mit gar keinen von den
Lebenden zu tun hat. Lieber Peter, trauere, aber zieh dir die
Schuld nicht an. Die Lebenden fordern uns schon reichlich und
brauchen wohl eher unsere Kraft und Freude, als die Schuld. Ich
glaube nicht, dass Anne dies wollte.
Anne, du gabst auch damals dein Haus frei, um Raum für eine
Gemeinschaft zu schaffen. Ich weiß nicht was daraus geworden ist,
mich zog es weiter.
Danke, dass ihr hier die Geschichten teilt. Wie facettenreich wir
als Individuen durch diese Welt reisen, welche schönen Impressionen
wir hinterlassen können.
In Liebe Katja ????????????????
1997: "14:00 Atelier Claudia
Bachmann, Performance: Was bleibt - Einladung in die Zwischenwelt. Inspiriert
von Relikten aus der Vergangenheit steht die Näherin Elisabeth Seitz, geboren
1886 im Mittelpunkt der Performance. Claudia Bachmann erzählt aus dem Leben
ihrer Großtante, die sich 1979 hochbetagt das Leben nahm. Begleitet von den
sphärischen Klängen des Musikers und Komponisten
Ray Kaczynski schlüpft Carola Döbler in Kleider, die Tante Liesl für ihre Nichte
genäht hat und schenkt ihr Facetten an Lebendigkeit, die ihr selber versagt
blieben. Im Anschluss sind die Besucher eingeladen, ganz in Stille, einen ihrer
Verstorbenen zu Tisch zu bitten." (OPEN STUDIOS 2024 auf dem Künstlerhof
Frohnau. Samstag 07. September 2024, 14-20 Uhr, Sonntag, 08. September 2024,
11-18 Uhr)
um 1998: Katrin T... aus Pankow erzählt mir, dass sich am Wochenende ein guter Bekannter / Freund von ihr - Mitglied bei den Grünen - an der Ostsee das Leben genommen hat, er ist wohl bei den Kreidefelsen auf Rügen in den Tod gesprungen.
05.03.2000: In dem kleinen Dorf B. im Landkreis Oder-Spree stranguliert sich Hans-Gerd Wothe - geboren am 26.10.1943 - am 05.03.2000 in seinem Bett, seine Frau wollte sich von ihm trennen. Seine Tochter Melanie geboren 1988 - stirbt 2003 in Berlin in einer Toilette, kopfüber im Toilettenbecken, möglicherweise unter Drogeneinfluss.
um 2004: Ein junger Mann aus Wolzig (Gemeinde Heidesee in Brandenburg Landkreis Dahme-Spreewald) erhängt sich (mitgeteilt am 25.08.2024 von Johannes)
um 2012:
Lieber Peter, das tut mir unendlich leid! Ich hoffe, du kommst gut darüber hinweg. Mein Vater litt auch an einer bipolaren Störung und nahm sich vor 12 Jahren das Leben, indem er sich vor einen Zug warf. Wenige Wochen vorher war er noch total manisch. Insofern kenne ich mich zumindest mit der Perspektive des Kindes eines bipolar Erkrankten aus. (Mail von Y... an Peter Thiel vom 12.05.2024)
Datum unbekannt: Freundin von Andi B suizidiert sich (erfahren am 17.05.2024 beim Essen nach der Beisetzung von Anne)
um 2012: Jan B. ist Lokomotivführer auf einer Nebenstrecke in Berlin. Er berichtet, dass ihm jemand vor den fahrenden Zug gesprungen ist, tot. Jan war daraufhin ein Jahr krank geschrieben.
2014:
Stella Becker
"Wir erhielten die traurige Nachricht, dass unsere Kollegin Frau Stella Becker unerwartet gestorben ist. Frau Becker hat seit 2009 als Sozialarbeiterin im Projekt Neustart des HVD gearbeitet. Sie ist 62 Jahre geworden. Ihr plötzlicher Tod macht uns fassungslos. Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt allen Angehörigen und Freunden. Das Team von Neustart - http://www.wp-neustart.de/team. https://humanistisch.de/neustart (gefunden, 26.03.2015)
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Michael ...
Gesendet: Montag, 13. Mai 2024 19:43
An: Peter Thiel
Betreff: Re: Michael ...
Hallo Peter,
ich habe mir selber gestern und heute vergegenwärtigt wie das
damals war - mit Stella Becker.
Ich hatte an dem Donnerstag vor dem Wochenende, um ein Gespräch
gebeten. Inhaltlich ging es um nichts Schlimmes, es ging eine kleine
Umstrukturierungsangelegenheit und ich wollte ihre Meinung dazu hören. Stella
war etwas "eigen" und war vom Typ her eine "freundliche Eigenbrödlerin" mit
"Auffälligkeiten", die man im Team als Marotten abtat. Das eine dieser Marotten,
keine Marotte, sondern ein Krankheitserleben war, wußten wir nicht.
Ehrlicherweise: Wir haben auch nicht gefragt. Stella lief im Büro
immer in Puschen oder gleich ganz auf Socken herum. Eine vermeintliche
Schrulligkeit? Nein. Im Nachhinein erfuhr ich, dass Stella an erheblichen
Rheumascherzen, u.a. auch an den Füßen litt. Dass sie im Büro ohne Schuhwerk
rumlief, war dieser Tatsache geschuldet. Es war eine körperliche Erleichterung
für sie.
Am Freitag erschien Stella ganz normal zur Arbeit. Sie wirkte
völlig normal, begab sich in ihr Büro, telefonierte, reagierte freundlich auf
Ansprache. Es gab nichts was ich als "auffällig" beschreiben würde.
Am Montag, nach dem Wochenende, erschien sie nicht im Büro. Meine
Nachfrage, ob Stella sich irgendwie krank gemeldet habe, quittierten alle im
Team mit "Nein, man wisse nichts."
Stella kam gerne mal zu spät, oder hatte Außentermine verabedet
und dachte nicht daran jemanden zu informieren. Das kam einfach vor und ich habe
es irgendwann akzeptiert. Zwar habe ich hin und wieder gesagt, Mensch Stella,
sag halt mal Bescheid. "Jaja, mach ich..., war ihre stets gleichlautende
Reaktion". Irgendwann war es ein Spiel, eine Marotte, jedenfalls wollte ich
keinen Bohai drauß machen.
Am Dienstag war sie ebenfalls nicht da. Ich hatte zunächst in der
Hauptgeschäftsstelle nachgefragt, aber auch dort hatte sie sich offenkundig
nicht gemeldet. Bis Mittag hatte ich gewartet, dann hatte ich versucht sie auf
dem Handy zu erreichen. Nichts. Ich hinterließ nur eine Info, sie möge sich
melden - wir machen uns Sorgen - auf dem AB.
Stella wohnte in .... Auf dem Nachhauseweg, nach ... machte ich
einen Schlenker zu ihrer Wohnadresse. Es war schon dämmrig, in den meisten
Wohnungen in ihrem Wohnhaus war schon Licht an, bei Stella nicht. Ich habe nicht
geklingelt, ich dachte, lohnt nicht, sie ist ohnehin nicht da.
Exkurs: Stella hatte Jahrzehnte in... gewohnt. Irgendwann, ca. 1
Jahr zuvor, bekam Sie für ihre Wohnung in ...eine Eigenbedarfskündigung. Sie war
damals völlig aufgelöst, einen Umzug? Niemals!! Sie wehrte sich dagegen, verlor
aber den Prozess und zog schweren Herzens um. Sie ist dennoch immer wieder mit
dem Fahrrad nach ... gefahren, auch als sie schon die neue Wohnung hatte, sie
konnte schwer Abschied nehmen und sich konnte sich nicht an die neue Umgebung
gewöhnen. Das erwähnte sie immer wieder mal.
Inwieweit das in das spätere, traurige Ereignis reinspielt - ich
weiß es nicht. Es ist eine Mutmaßung.
Am Mittwoch war Stella ebenfalls noch nicht im Büro erschienen.
Jetzt wurde ich sauer. Ich habe mich in ihr Büro gesetzt, ihren Terminkalender
durchforstet, ob ich irgendwelche Hinweis fand. Ich fand: Nichts
Nichts?
Stella führte ihren Kalender eifrig, aber ab Montag gab es keine
Einträge mehr??
Ich holte mir einen Kaffee, setzte mich auf den Sessel in ihrer
Gesprächsecke, schaute mir ihr Büro, auch die Fotos an der Wand an. Es dauerte
ein wenig, bis mir etwas auffiel.
Picobello. Das Büro, ihr Schreibtisch war picobello. Das war
nicht ihre Art. Stella war, vorsichtig formuliert, nicht die Ordentlichste.
Eigentlich lag immer igrendwo was rum. Ihr Schreibtisch war busy. Jetzt nicht.
Alles war aufgeräumt. kein offenes Buch, keine halbvolle Kaffeetasse auf dem
Schreibtisch.
Ich hab mir eine Kollegin geholt, habe sie ins Büro geführt und
sie gefragt, ob ihr was auffiele.
Nö, nix, was soll mir auffallen? Ich sagte: Hast Du das Büro von
Stella jemals so aufgeräumt gesehen?
Hm, jetzt wo Du es sagst. Stimmt. Sieht irgendwie wie bei Ikea in
einem hindrapierten Ausstellungsbüro aus.
Genau. Und deswegen sage ich Dir, irgendwas stimmt nicht,
Irgendwas ist völlig anders.
Ich hatte mit meiner Abteilungsleiterin gesprochen und mich nach
dem Telefonat entschieden meine Beobachtungen und den gesamten Zusammenhang der
Polizei zu berichten.
Ich hatte alles, was ich hier geschrieben habe, der Polizistin so
geschildert.
"OK, wir schicken da jetzt eine Streife hin. Seien Sie bitte
erreichbar."
In den Nachmittagsstunden wurde ich dann von der Polizei
informiert. Ich wurde noch gefragt, ob es einen Mann/Partner gäbe. Was ich
verneinte, da Stella mal gesagt hatte, dass sie schon seit Ewigkeiten Single
sei. Meine Frage, ob ein Verbrechen vorläge, wurde vorsichtig verneint, man habe
einen Abschiedsbrief gefunden. Mehr könne man nicht sagen.
---Ende der Darstellung.
Ich weiß nicht, wie es Dir nun geht. Vermutlich quälst Du Dich
mit Fragen herum, hätte ich etwas tun können, hätte ich es verhindern können,
habe ich nichts bemerkt. Sowas in der Art, vermute ich....
Wenn Du reden magst - lass es mich wissen.
Ganz liebe Grüße,
...
um 2015:
Tangersdorf (Lychen). Frau erhängt sich im Haus, Mann findet sie, noch lebend. Rettungshubschrauber bringt sie in die Klink, dort verstirbt sie.
Von: N...
Gesendet: Dienstag, 14. Februar 2017 10:47
An: ...
Betreff: Familientherapie, Familienberatung
Sehr geehrte Damen und Herren,
meine Schwester hat vor einigen Monaten Selbstmord begangen. Seitdem scheint
unsere Familie daran zu zerbrechen. Wir benötigen Hilfe zur Trauerbewältigung,
Konfliktlösungen innerhalb der Familie etc. und halten es für sinnvoll ggf. eine
Familientherapie zu beginnen. Für Ratschläge und Informationen wären wir Ihnen
sehr
dankbar. Vielen Dank vorab.
Um 2017:
ICE Strecke von Berlin nach Hamburg, kurz hinter Falkensee Richtung Hamburg, dort5 wo die Züge Richtung Hamburg beschleunigen, eine 22 jährige Frau wirft sich tagsüber vor den ICE (erfahren am 01.06.2024 von Stella)
2017/2018:
-----Ursprüngliche
Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 25. Januar 2018 11:04
An: ...
Betreff: Hern Peter Thiel // Familienberatung
Guten Tag!
Ich habe Ihre Adresse aus dem Internet. Wir benötigen dringend
einen Mediator als
Unterstützung bei einem klärenden und sehr lange überfälligen
Familiengespräch. Es gibt
sehr viele Streitpunkte, kurz zur Situation, mein Bruder hat sich
nach langer Drogensucht
vor 3,5 Wochen das Leben genommen, ich selbst bin adoptiert,
meine Mutter hat sich
vom Adoptivvater vor 40 Jahren bereits getrennt, kann aber auch
mit dem neuen Mann
nicht glücklich werden, und trennt sich aus finanziellen Gründen
nicht.. ich kann seit
Silvester nicht arbeiten, alles dreht sich, habe deshalb großen
Druck… wir sind alle
Threapie erfahren, haben aber anscheinend nichts gelernt…
Vielen Dank und beste Grüße,
2018:
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 16. August 2024 16:19
An: ...
Betreff: Aw: WG: Rundmail - 1. Halbjahr 2024
Lieber Peter,
Herzliche Gedanken gehen nach dem Lesen deiner Mail mit dem Tod von Anne, an
Dich!
Mögest du Kraft haben in schweren Stunden, Ein Lächeln wenn du an schöne Stunden
mit ihr denkst sowie Dankbarkeit und Vergebung!
Herzliche Grüße und eine unbekannte Umreichung!
Meine Schwiegermutter hat sich 2018 erhängt.
Mein Vater wollte in den Keller gehen sich das Leben nehmen...Ich habe es als 10
jährige schreiend und weinend verhindert... (ca. 1993 - Anmerkung Peter Thiel)
Und noch andere Vorfälle innerhalb der Familie aber da habe ich nicht so einen
Bezug bzw war noch sehr klein.
Viele Grüße
...
um 2019:
Felix, aus dem Raum Müllheim. Suizid. Beigesetzt auf dem Bestattungswald "Lichtung der Ruhe" in der Nähe vom Schloss Bürgeln
Um 2019:
Doris aus Berlin erzählt mir am 06.06.2024 am Rande des Filmabends bei Thomas in L., dass sich ihr Bruder vor fünf Jahren das Leben genommen hat, er hatte Bauchspeicheldrüsenkrebs.
Anne am Völkerschlachtdenkmal in Leipzig, undatiert
13.01.2019: Sprung vom Völkerschlachtdenkmal. Vorausgegangen war eine längere starke gesundheitliche Beeinträchtigung. Bis zu ihrem Tod war D in einer Klinik, die sie zwar nicht zum Wochenendausflug zu ihrer Schwester fahren ließen, aber ihr den Weg zum Völkerschlachtdenkmal erlaubten.
Abschiedsbrief von D an ihre Schwester C:
Meine liebe C...,
ganz lieben Dank für deine vielzähligen Bemühungen mir zu helfen.
Du bist dabei auch über
deine eigenen Grenzen gegangen.
Auch dich wollte ich um Verzeihung bitten, dass ich so gegangen bin.
Meine allerliebste Schwester
Danke für alles, was du in all den Jahren für mich getan hast.
Ich umarme dich
deine kleine Schwester
D...
-----Ursprüngliche
Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 31. Mai 2024 18:27
An: Peter Thiel
Betreff: Re: Peace
Lieber Peter,
Zu Anne nur über dich und indirekt haben wir gemeinsame fb
Freunde, kein Wunder bei ähnlichen Interessen und ihr Schicksal ähnelt dem
meiner Schwester.
Meine PM An dich war:
Hallo Peter,
wir haben uns vor x Jahren eine Weile geschrieben. Bauhausenkel,
Wartburg, Kriegstagebücher.
Heute wurdest du mir von fb als Freund vorgeschlagen.
Mein aufrichtiges Beileid zum Tod deiner Freundin Anne.
Meiner Schwester ging es ähnlich, sie sprang mit 50 in Leipzig
vom Völkerschlachtdenkmal nach 23 Jahren mit Lupus, doch aus einer
psychiatrischen Klinik heraus.
Sorry, war unsicher, ob es passt zu schreiben und Anteil zu
nehmen. War eine Zeit in einer Angehörigengruppe hier auf fb, das war anfangs
hilfreich. Doch trotzdem bleibt die Trauer, das warum.
Dankeschön dir nochmal für den damaligen Austausch 2011-13 war
das und nun viel Kraft beim Weitergehen.
Lg von C...
P.S.
Trauriger Zu-fall, das auf ihrem Profilbild das VSD drauf ist!
War im Herbst dort nebenan im Herzzentrum zu einer unerwarteten
Herztumoroperation,
da sah ich das Denkmal jeden Tag. Hatte nur nicht die Kraft
bisher, hinzugehen. Es ist jetzt 5 Jahre her.
"Sie war 8 Wochen in Naumburg
in der Psychiatrie mit mehreren Behandlungsfehlern auch Nichterkennung einer
ausgedehnten Thrombose, falscher Dosierung von Medikamenten, 3 Wochen keine
Fremdanamnese, kein Konsil mit den Rheumatologen bei bekanntem Lupus.
Dann in Uni Leipzig in der Rheumatologie, angeblich alles io.
Dann doch im PET Diagnose Vd. ZNS Vaskulitis. Behandelt mit Chemotherapie,
musste jedoch angeblich verlegt werden in Psychiatrie in Leipzig, dort Absetzen
vom nur niedrig dosierten Tavor trotz hoher Bedenken des Ehemannes.
Ging dann abends angeblich "spazieren" bei Regen zum VSD."
(mitgeteilt am 16.08.2024)
um 2019: X. aus M. erzählt mir am 30.07.2024, dass sich eine gute Bekannte von ihm, Ärztin in Bad Langensalza, vor 5 Jahren mit zwei Insulinspritzen suizidiert hat. Sie und ihr Mann waren zu dieser Zeit in einer komplizierten Beziehung, bzw. in Trennung. Der Sohn von ihr fand sie dann zwei Tage später tot in der Wohnung. Sie muss gewusst haben, dass ihr Sohn sie tot auffindet. X meint, sie wäre wegen dieses Verhaltens´egoistisch. Ich vermute, sie war gar nicht in der Lage sich empathisch in die Situation ihrer Kinder einzufühlen.
ca 2020: T. aus Annes Gruppe erzählt mir - nach Annes Tod - bei einem längeren Telefonat am 28.03.2024, dass sich die Mutter seines Kindes vor ca. 4 Jahren das Leben genommen hat, die Klinik in der sie vier Wochen war, hat ihn offenbar nicht wirklich mit einbezogen.
um 2020: Peter C. aus Berlin erzählt mir am 13.06.2024, dass ein Arbeitskollege im Jahr 2020 aus einem Fenster im vierten Stock gestürzt wäre, tot. Man wüsste nicht, ob es ein Unfall oder Suizid war. Es herrscht bis heute eine große Betroffenheit. Man muss wohl davon ausgehen, dass es ein - vielleicht nicht offenkundiger - Suizid war, warum sollte man sonst aus dem Fenster in der vierten Etage stürzen. Der Kollege hinterließ wohl auch Kinder.
2023: E. erzählt mir, dass sich X, der in Vallehermoso auf La Gomera ein kleines Hotel betrieb, aufgehangen hätte. Seine Freundin hatte sich wohl von ihm getrennt. Ein paar Tage vorher hat E noch mit X gesprochen und auf gewisse Weise, den Suizid vorausgedacht, dass konnte E. aber, so wie es formuliert war, nicht erkennen, erst nach dem Suizid wurde E klar, dass es sich um gewisse Andeutungen der Notlage von X handelte.
16.12.2023:
Sehr geehrte Herr Thiel,
Wir , die Familie ... aus ... bitten Sie um Rat, Hilfe und Beistand ... Unser
gemeinsamer Sohn ... hat ... in ... studiert und lernte dort seine Ehefrau
kennen. Nach Beendigung des Studiums zogen
sie nach ..., heirateten u dort wurden auch ihre Kinder ... u. ...geboren. ...
Vor 3 Jahren zogen sie von ... weg nach ..., wo ihre Eltern wohnten, später
wechselte ...seine Arbeitsstelle u. arbeitete
In ..., später wechselte ... auch dorthin. Der Kontakt zu den Enkelkindern haben
wir immer versucht aufrecht zu erhalten da sie uns sehr liebten u. wir sie
ebenfalls. ... Vor knapp 2 Jahren kauften sie das Nachbargrundstück bei ihren
Eltern von der Oma ab, und ... begann das Haus fast alles in Eigenleistung zu
entkernen u umzubauen, was für ihn als "Nichtfachbaumann" nicht immer ganz
einfach war er aber den Ergeiz u. Stolz besaß für seine Familie ein eigenes
schönes zu Hause zu schaffen. Wenn er uns stolz erzählte was er geschaffen hat,
klang es so heraus das er dabei von seiner Frau wenig unterstützt wurde, auch
von seinen Schwiegereltern schien die Hilfe auf der Baustelle nicht sehr groß
gewesen zu sein. Angebote unserseits zu helfen, wurden strickt abgelehnt mit der
Begründung von ..., die Schwiegereltern würden ja schon die Kinder behalten und
somit für ...den Rücken freizuhalten für Arbeiten auf der Baustelle (wo sie aber
sehr selten war).
Am 17.12.23 klingelte uns nachts 1.30 Uhr die Polizei u DRK aus dem Bett u. überbrachte uns die Nachricht, daß ...am 16.12.23 19.20 mit dem Auto tödlich bei ... verunglückt ist (in sehr vielen Telefonaten die Tage zuvor schilderte er uns die wahre Situation in seiner Familie u das er sich trotz vieler Versuche die Ehe zu retten von ... getrennt hat, was für uns wie ein Paukenschlag war) . Am 16.12.23 hatte er abends gegen 18.00 Uhr noch ein Gespräch mit ...u wollte dann zu uns nach ...kommen, telefonisch war er aber ab diesem zeitpunkt nicht mehr erreichbar. Unnachvollziehbar für uns ist der Ort wo der Unfall sich ereignete, er lag gar nicht auf der Strecke .../... wie er sonst fuhr. Seit dem ist der Kontakt zu ... abgebrochen, telefonisch u. per WhatsApp werden wir weggeklickt. ...
X ... 2015 - Suizid in Potsdam durch Erhängen im Wildpark Potsdam (Bericht von C... am 10.05.2024)
Jörg - 2022 Suizid in Mechterstädt - ICE Strecke Erfurt - Kassel. Auffälligkeit, Jörg lässt gegen seine Gewohnheit beim Verlassen eines Hauses seine Armbanduhr auf dem Tisch liegen. (Bericht von C... am 10.05.2024)
12.04.2024: Abends ruft mich Christoph an, ich kenne ihn von Gomera. Christoph ist ein "Grüner" also politisch so was ähnliches wie die AfD nur eben mit grüner Tarnfarbe angestrichen und daher wesentlich gefährlicher als die AfD. Aber sonst komme ich mit Christoph gut aus.
Christoph hatte mir schon vor einigen Tagen mitgeteilt, dass er sich über das
Thema Suizid mit mir austauschen will, weil er damit auch Erfahrungen hat.
Im Gespräch erzählt mir Christoph von einer Ex-Freundin, die wohl auch
schizoid-suizidal war. Die Freundin wollte nach Brasilien zu einem
"Wunderheiler" oder so was fliegen. Diese Wunderheiler/Gurutypen ziehen labile
Menschen an, wie das Feuer der Kerze die Motten, im Kerzenlicht erwartet sie
aber nicht die ersehnte kuschelige Wärme und Geborgenheit, sondern der
Missbrauch und Tod. So was es wohl auch hier. Christoph flog nicht mit, weil er
gerade seine Magisterarbeit schrieb. Drei Tage später war die Freundin tot, sie
hatte sich erhangen. Lebte wohl beim Auffinden noch, starb dann aber kurze Zeit
später.
19.05.2024 - Gudrun: Als ihre Kinder noch klein waren, hatte Gudrun ein Kindermädchen, die eine starke, vermutlich ungesunde Bindung zu ihrer verstorbenen Mutter hatte. Über Monate hinweg kümmerte sich Gudrun um die Frau, die ständig suizidale Gedanken äußerte. Später, Gudrun hatte dann nur noch wenig Kontakt zu ihr, hat sich die Frau das Leben genommen.
Der 17-jährige Sohn von Gudruns Freund, ist aktuell suizidal und in der Klinik.
19.05.2024: Maik aus L.: Vater hat sich suizidiert, als Maik 14 war, also vor 29 Jahren. Der engste Freund von Maik hat sich "abgefackelt"
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 12. Juni 2024 21:15
An: ...
Betreff: Gruß
Guten Abend Herr Thiel,
das ist ja furchtbar und ich kann das sehr gut
nachvollziehen, wie schwer das verstehen ist und all die offenen Fragen einen
beschäfiigen können.
In der Tat hat sich eine sehr gute und langjährige
Freundin von mir im Februar das Leben genommen. Sie war eine so lebenslustige,
hilfsbereite und lebensfrohe tolle Frau. Es war ein großer Schock für mich, als
ich ihre Todesanzeige in der Zeitung las. Da glaubte ich noch an einen Unfall
oder dergleichen aber niemlas an Suizid.
Sie war auch erst 56 Jahre alt und so gerne hätte ich
noch viele schöne Momente mit ihr gehabt.
29.06.2024: Bin bei B. in K.... . Wir unterhalten uns über Annes Suizid.
B hat zwei unmittelbare eigene Erfahrungen mit dem Thema. Der Sohn einer Freundin von ihr, hat sich am 22.04.2015 - mit 29 Jahren das Leben genommen. Eer hat sich im Haus eines Freundes, der auf Arbeit war, in Hockstellung erhängt, so dass bei seinem Auffinden durch den Freund "schön aussah", also nicht so, wie man sich das gemeinhin vorstellt, wo der Erhängte von der Decke am Strick baumelt, sondern eher so abgerutscht an der Wand, in die Schlinge. Die Freundin des jungen Mannes hatte sich von ihm getrennt, er war aber vorher schon depressiv, war als Sprayer unterwegs auf Eisenbahnanlagen. Die Mutter hatte bis heute mit dem Suizid ihres Sohnes emotional zu kämpfen.
Der andere Fall, eine Schülerin von B kam zu B und fragte, kennst du dich mit Digitalis (Fingerhut) aus. B ahnungslos: Ich habe eine Pflanze im Garten stehen. Die junge Frau pflückt sich - unbemerkt von B - Teile der Pflanze und vergiftet sich damit, kommt in die Notrettung und überlebt.
"Die Fingerhüte (Digitalis) sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae). Die etwa 25 Arten sind in Europa, Nordafrika und im westlichen Asien verbreitet. ... Die in den Pflanzen enthaltenen Digitalisglykoside werden therapeutisch zur symptomatischen Therapie der Herzinsuffizienz eingesetzt, da sie eine positiv inotrope Wirkung am Herzen zeigen. In hohen Dosen wirken sie als Gift, welches durch verschiedene Herzrhythmusstörungen zum Tod führt. ..." - https://de.wikipedia.org/wiki/Fingerh%C3%BCte
M., der Mann von B, war früher in leitender Position bei einem große Konzern. Eines Tages - er war wohl auf einer Dienstreise - war M. abends mit einem Kollegen im Hotelrestaurant essen. Der Kollege sprang am nächsten Tag vom Dach des Hotels in den Tod. M hatte offenbar vorher nichts auffälliges an seinem Kollegen bemerkt. Vielleicht hat er aber auch nicht aufmerksam zugehört.
01.07.2024: Heute in
Kirchzarten mit einer Frau unterhalten, wir kommen auf das Thema psychische
Beeinträchtigungen, dann erzählt die Frau, dass sich der Schwager ihrer Freundin
suizidiert hat. Er lebte im Raum Pforzheim, war Hausmeister, ca. 62 Jahre, hatte
ein Burn-Out und wohl auch Depressionen. Dann nahm er sich das Leben.
-----Ursprüngliche
Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Montag, 1. Juli 2024 17:21
An: ...
Betreff: Re: ...
Lieber Herr Thiel,
zunächst einmal meine herzlichste Anteilnahme zu Ihrem Verlust.
Ich selbst habe mich bis heute wiederholt - beruflich & leider auch privat - mit
den unterschiedlichsten Formen und Kontexten eines Suizids befasst.
Immer wieder ist es eine Entscheidung desjenigen, der uns verlässt, die die
Hinterbliebenen mit unzähligen Fragen zurücklässt. Doch hätten diese Fragen im
Vorhinein geklärt werden können, hätte es den Suizid oft wahrscheinlich nicht
gebraucht. - Hier schließen sich für mich seither vielerlei bedeutsame Aspekte
an. Sie haben viel damit zu tun, wie aufmerksam wir einander gegenüber in der
Begegnung sind, aber auch wie wir mit unserer Verantwortung für die Begegnung
und insbesondere für uns selbst (darin) im Allgemeinen umgehen. (Das gilt m. E.
tatsächlich für ALLE Begegnungen - im Alltag, in der kleinen & großen
Gemeinschaft, privat, beruflich, professionell …)
-----Ursprüngliche
Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Dienstag, 2. Juli 2024 10:22
An: Praxis für Lösungsorientierte Arbeit
Betreff: ...
Hallo Herr Thiel,
...
Ihr persönlicher Bericht zu Ihrer Freundin Anne Merkel hat in mir große
Betroffenheit ausgelöst. Der Wille zur Aufarbeitung von den
"Heilverfahren" in Kliniken ist noch wenig vorhanden. Da ist viel Leid
überhaupt erst entstanden. Meine Erfahrungen mit Suizid sind folgende:
ein Freund, mit dem ich kurze zeit eine Beziehung hatte, war in einer
Klinik und nahm sich das Leben. Zu der Zeit hatten wir kaum noch
Kontakt. Ein ehemaliger Studierender von mir, der Vater eines 11jährigen
sohnes war, nahm sich das Leben. In der zeit der Ausbildung zum Erzieher
war es oft schwierig mit ihm. Er zeigte auch sexuell übergriffiges
Verhalten. Der Vater eines Mitschülers meines Sohnes erhängte sich. Er
outete sich vorher als schwul. Mein Kontakt zu diesen Menschen war immer
sehr mit Abstand.
Allerdings gab es eine Phase im Leben meiner Tochter, in der sie
suizidgefährdet war. Das war eine schlimme Zeit und ihr Verhalten in der
Schule hat dazu geführt, dass wir als Eltern einige Negativbewertungen
aushalten mussten. Und auch Selbstzweifel, machen wir das Richtige?
Haben wir etwas falsch gemacht?
Ich wünsche Ihnen, dass sie in Ihrem Bestreben, Licht ins Dunkel zu
bringen, noch Erfolg haben werden und dass Sie Ihren Schmerz lindern
können. Falls sie das Gefühl haben, ein Gespräch mit mir, könne
irgendwie dazu beitragen, stehe ich gerne zur Verfügung.
--
Mit freundlichen Grüßen
...
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Samstag, 13. Juli 2024 19:15
An: ...
Betreff: AW: ...
Lieber Herr Thiel,
...
Es tut mir sehr leid, was
Ihnen vorgefahren ist. Herzlichen Beileid.
Ich kann mir gut vorstellen, wie schwierig das ist, geliebten Menschen auf
dieser Art zu verlieren. In meine Familie ist ebenso zwei vollendete Selbstmorde
(Meine Oma mit 49J und mein Cousin 28 J) und einige versuchte zu bezeichnen. Man
kann es nie richtig verstehen, warum das der einzigen Lösung sein kann für
manche Menschen.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie mit der Zeit mit der Situation die nicht mehr zu
ändern ist, versöhnen können und die Entscheidung von dem geliebten Menschen
irgendwann akzeptieren können.
Viele Grüße,
...
03.08.2024: Bertold G. aus R.
erzählt mir, dass sich der Freund seiner Tochter vor einigen Jahren das Leben
genommen hat. Zudem kennt er mehrere Jäger, die eine schwere Krankheit hatten
und sich deswegen erschossen haben.
07.08.2024: C., wir kennen uns vom Biodanza vor über 10 Jahren, erzählt mir, dass sich die Mutter von Martin - der so wie seine Mutter eine fortschreitende zum Tode führende Krankheit hatte, er wurde zum Schluss künstlich beatmet - das Leben genommen hat. Bei schweren - mit Sicherheit zum Tode führenden - Erkrankungen kann ich es verstehen und bejahen wenn sich davon Betroffene, das Leben nehmen. Wenn aber "nur" der Kopf durcheinander ist, so wie bei Anne - weil die kognitiven und emotionalen Verarbeitungsmechanismen komplizierte oder kompliziert erscheinende Lebensereignisse nicht verarbeiten können, dann sollte man diesen Menschen helfen weiterzuleben und die Probleme zu meistern, nicht aber - wie das in Deutschlands medizinisch-industriellen Komplex üblich ist, mit Psychopharmaka sedieren und betäuben.
12.08.2024: Heute in L. mit einer Frau aus Köln unterhalten. Die Tochter und der Sohn ihres Bruders haben sich vor einigen Jahren suizidiert, sie waren um die 25 Jahre alt. Erst die Tochter, vom einem Hochhaus im Norden von München gesprungen, nur wenig später ist der Bruder hinterhergesprungen, offenbar vom selben Hochhaus. Es sollen Drogen mit im Spiel gewesen sein, der Vater der beiden wäre Autist. Es gibt noch ein Kind, das aber noch lebt. Die Tochter soll kurz vor ihrem Tod einen heftigen Konflikt mit ihrem Vater gehabt haben. Bei einem Autisten als Vater kann das nicht verwundern, denn der Autist kann seinem Kind nicht das geben, was ein Kind dringend braucht, Anteilnahme, Zuwendung etc. ...
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Donnerstag, 22. August 2024 08:49
An: ...
Betreff: Terminanfrage
Guten Morgen, Herr Thiel,
leider bin ich erst heute Nacht auf die Idee gekommen, für mich
und meine Schwester professionelle Unterstützung zu suchen. Deshalb hier eine
sehr kurzfristige Anfrage:
Hätten Sie oder jemand aus Ihrer Beratungsstelle nächste Woche
noch einen Termin frei für eine Beratungsstunde bzw. eine Mediation? Ich darf
Ihnen kurz unsere Situation schildern:
Unser Bruder ist im Mai verstorben, er hat sich – genau wie unser
Vater vor mehr als 50 Jahren – das Leben genommen. Meine Schwester (60) und ich
(68) bilden nun eine Erbengemeinschaft, die mit einem verschuldeten Haus umgehen
muss. Bisher habe ich aus der Ferne, ich lebe in ..., die gesamte Bürokratie
erledigt, während meine Schwester, sie lebt in ..., diese einseitige
Arbeitsverteilung kaum zur Kenntnis nimmt, geschweige denn durch irgendeine
Gegenleistung ausgleicht. Es könnte schlimmer sein, aber es ärgert mich. Und es
geht um mehr: das schwierige suizidale Familienerbe, das sich auch in unserer
Kommunikation niederschlägt, vielleicht ein Stückweit auflösen zu können. Als
konkretes Ziel für eine Meditationsstunde erhoffe ich mir ein Stück
Bewusstmachung der aktuellen Situation und wechselseitigen Bedürfnisse und
vielleicht eine neue Lösungsmöglichkeit, wie wir mit den anfallenden Aufgaben
(Schulden, Hausverkauf, Bankangelegenheiten etc.) umgehen können.
Ich fahre nun nächste Woche nach ..., um den Nachlass vor Ort zu
regeln. Es ist eher unwahrscheinlich, aber hätten Sie am Dienstag-, Mittwoch-
oder Donnerstagnachmittag oder aber am Freitag (ganzer Tag) noch einen Termin
frei, wo wir beide zu Ihnen kommen könnten?
Sie können mich telefonisch unter meiner beruflichen Nummer ...
erreichen. Oder aber per Mail.
Vielen herzlichen Dank und beste Grüße aus ...!
18.10.2014: Heute am frühen Abend bei einer Veranstaltung mit C. aus L unterhalten. Sie hat mehrere Jahre in Marburg - wo sie studiert hat - und auf einem Dorf im Umfeld von Marburg gelebt, ihr Mann ist damals an Krebs verstorben, es war eine schwere Zeit über eineinhalb Jahre, zwei Söhne sind aus dieser Beziehung. Als ich ihr vom Suizid erzähle, den ich dieses Jahr erleben musste, sagt sie mir, dass sich in ihrem Umfeld im letzten Jahr zwei Suizide ereignet haben. Der eine war ihr Nachbar auf dem Dorf im Umfeld von Marburg, er hat sich aufgehangen, er wäre der einzige Gesunde in der ansonsten kranken Familie gewesen - nun, dass kann einen auch in den Tod treiben, wenn wir an das absurde schwarz-grün-rote Coronatheater der letzten Jahre denken, wo die verrückten rot-grünschwarzen CoronafaschistInnen die Ungeimpften drangsaliert haben.
18.10.2024: Heute am späten Abend bei einer Veranstaltung mit Jana aus T. unterhalten. Als ich ihr vom Suizid erzähle, den ich dieses Jahr erleben musste, sagt sie mir, dass sich eine Freundin von ihr, die in Schwedt lebte, vor einem oder zwei Jahren ebenfalls suizidiert hat.
25.10.2024: Heute mit Michael
S. (35) unterhalten, er hatte vor einigen Jahren eine Beziehung zu einer Frau,
die die Tochter von gehörlosen Eltern war - Coda -
https://de.wikipedia.org/wiki/Geh%C3%B6rlosenkultur#Coda. Sie hat sich vor
einigen Jahren durch einen Sprung von einem Haus - wohl in Berlin - das Leben
genommen.
-----Ursprüngliche
Nachricht-----
Von:...
Gesendet: Montag, 28. Oktober 2024 21:17
An: ...
Betreff: AW: ...
Lieber Herr Thiel,
das tut mir sehr leid mit Ihrer Freundin!
Ich habe selbst eine Freundin verloren, die sich aus dem Fenster gestürzt hat.
Sie war auch ein wunderbarer, schöner, intelligenter, kreativer Mensch, die ihr
Leben mit zwei Kindern sehr verantwortungsbewusst gelebt hat. Sie hatte mir
erzählt, dass sie schon mal zwei (kurze Episoden) mit Psychosen hatte. Das
konnte ich mir bei ihr schlecht vorstellen, weil ich leider die Erkrankung aus
der Familie kenne. Die dritte Psychose kam so schnell, dass ich keine Zeit hatte
zu reagieren. Keiner ihrer Freunde. Weil wir uns untereinander nicht kannten,
konnte ich auch niemanden warnen, als ich nach einem Telefonat ein ganz
komisches Gefühl hatte. Damals telefonierten wir fast täglich.
Meiner Freundin hatten die Krankenhausaufenthalte bei der Psychose das Leben
gerettet. Das dritte Mal wollte sie ihre eigene Lösung finden und die sah so
aus. Auf jeden Fall hatte sie kurz vorher eine starke
Persönlichkeitsveränderung.
Wie auch immer die Konstellation ist, man fragt sich, was man falsch gemacht
hat, ob man schuld ist oder in Ihrem Fall schaut man auch, wer noch schuld sein
könnte (da würde ich übrigens aufpassen mit öffentlichen Äußerungen, das kann
auch ein böses Nachspiel haben). Auch wenn dieser Mensch vielleicht furchtbar
ist... aber möglicherweise spielt er nicht so eine große Rolle, wie Sie denken.
Es gibt Situationen, da ist niemand -zumindest nicht direkt- schuld. Und man
kann noch so viel tun und alles "richtig" machen und es hilft alles nichts. Das
habe ich durch den Tod dieser Freundin gelernt. Ich hoffe, Sie verstehen, was
ich meine.
Für heute erst einmal Feierabend und alles Gute!
Viele Grüße
...
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 6. November 2024 18:40
An: ...
Betreff: AW: Frage
Hallo Peter,
vielen Dank für den Link etc.
Die Freundin von meiner Freundin hat sich vor ca. 4 Jahren das Leben genommen
und die war Ende vierzig. Sie hatte Manische Depression und hat sich nichts
anmerken lassen.
Liebe Grüße
...
21.11.2024: Heute mit Alfred
und Gudrun gesprochen. Alfred kennt drei Menschen aus seinem persönlichen
Umfeld, die sich das Leben genommen haben. Eine Frau war in einer Klinik, ist
durch ein Fenster abgehauen und hat sich ertränkt. Der 13-jährige Sohn von
Gudruns Ex-Freund ist zur Zeit wegen Suizidgefahr in einer geschlossenen
Einrichtung
23.11.2024: Heute mit einem Mann (Achim) gesprochen, der Sohn eines Freundes von
ihm hat sich mit 21 Jahren das Leben genommen.
26.11.2024: Heute mit P... gesprochen. Er lernte auf La Gomera eine Frau (Kornelia Nelles oder Cornelia Nelles hieß sie wohl) kennen, die tagsüber am Strand im seichten Wasser Bratsche spielte. Er war dann für kurze Zeit mit ihr zusammen, sie wohnte in Aachen. Am Morgen nach der ersten Liebesnacht saher, dass ihr ganzer Körper zerschnitten war. P. blieb nicht lange mit ihr zusammen, es ging einfach nicht (vermutlich hatte sie eine Borderlinestruktur). Er hörte dann später, dass sie gemeinsam mit ihrem nachmaligen Freund 2013 in die Psychotklinik gegangen sei, dort haben beide versucht, sich mit Medikamenten das Leben zu nehmen, sie starb, der Mann überlebte.
27.11.2024: Heute mit einem Ehepaar aus Haltern am See unterhalten. Wir kamen auf das Thema Suizid, bei einer Tochter bestand, nachdem sich ihr langjähriger Freund von ihr getrennt hatte, eine suizidale Gefährdung. Dann gab es noch einen Ernie, der vermutlich durch Suizid ums Leben gekommen ist, seine Familie hat vermutlich seinen Tod als natürlichen Tod deklariert.
29.11.2024: Heute mit A. aus Köln gesprochen. Ein Ex-Freund von ihr, von dem sie sich getrennt hatte, ist einige Zeit später in Köln von einer Brücke gesprungen. Er war seither von Hals an gelähmt. Er hat dann noch einige Zeit weitergelebt, beschloss dann aber zu sterben, was er auf Grund seiner Lähmung nicht selber umsetzen konnte. Er bat A ihn im Rollstuhl irgendwo runterzuschieben, wodurch er sterben könnte, sie lehnte das ab. Er soll dann eines Tages die Luft angehalten haben und so in den Tod gekommen sein.
01.12.2024: Heute mit einer Frau aus Moers gesprochen. Ihr Mann hat drei Suizide in seiner Familie, u.a. hat sich seine Schwester vor den Zug geworfen. Die Frau mit der ich gesprochen habe, hat einen Sohn, der schon oben auf dem Hochhaus stand und in die Tiefe springen wollte, die Feuerwehr hat ihn wohl davon abgehalten.
07.12.2024: Heute nachmittag mit einem Schweizer, der in der Nähe von Zürich wohnt, gesprochen. Der Ex-Freund seiner Partnerin hat sich suizidiert. Anzeichen waren offenbar vorher keine zu erkennen. Der Schweizer glaubt an Reinkarnation, daher würde er jeden der sich das Leben nehmen will, davon abraten, da dieser im nächsten Leben dann an der selben Stelle steht, wie in seinem vorherigen. Wenn dem so wäre, würde Anne wohl in zwei Wochen - 9 Monate nach ihrem Tod - in ein Neugeborenes inkarnieren.
09.12.2024: Heute mit Roger gesprochen, ich kenne ihn noch aus der Zeit vor 20 Jahren, als ich in Berlin zum Biodanza ging. Sein Vater ist 2008 gestorben, letztlich an schweren Alkoholkonsum, den man als Suizid auf Raten ansehen kann. Seine Mutter ist 2014 mit 74 Jahren im Pflegeheim an Dehydrierung gestorben, sie hat im Pflegeheim nicht mehr getrunken, sie wollte das Roger sie pflegt, was er aber verweigert hat. Das erinnert mich an meinen Vater, der ca. fünf Jahre vor seinem Tod auch nicht mehr getrunken hat, er hat sich dann aber wieder aufgerappelt und ist mit 91 Jahren am 19.12.2021 - auf den Tag genau 22 Jahre nach meiner Mutter gestorben, auch sein nicht mehr trinken, kann man als Todeswunsch interpretieren.
11.12.2024: Heute mit den Eltern eines jungen Mannes unterhalten, die in der Region Hannover leben. Aus dem Umfeld ihres Sohnes hat sich ein junger Mann erhängt, ein anderer hat die Diagnose bipolare Störung und war in der Klinik Wunstorf stationär untergebracht, aktuell hat er Suizidgedanken . Die Klinik stellt sich im Internet so vor: "KRH Psychiatrie Wunstorf ist zuständig für die psychiatrische Versorgung von mehr als 700.000 Einwohnern der Landkreise Nienburg und Schaumburg sowie der westlichen Bereiche der Stadt und Region Hannover. Sie ist akademisches Lehrkrankenhaus der MHH. Die Klinik nimmt etwa 5.500 Patienten pro Jahr auf, die durchschnittliche Behandlungsdauer ist kürzer als vier Wochen. Rund 85 Prozent der Patienten kommen freiwillig zur Behandlung." - https://psychiatrie-wunstorf.krh.de. Es kommen also keine Menschen mit Problemen in die Klinik, sondern Patienten, denen Diagnosen verpasst werden, denn erst durch die Diagnose wird der Mensch zum "Patienten" und damit gegenüber dem Kostenträger abrechenbar. Alles was abrechenbar ist, wird "behandelt", im besten Fall einigermaßen gut, im schlechten Fall wie in der Todesklinik Lübben mit tödlichen Ausgang.
11.12.2024: Heute mit E. und G. aus D. unterhalten. Christoph, ein Freund / Bekannter von ihnen hat sich vor einiger Zeit das Leben genommen.
13.12.2024: Heute mit S. aus M. gesprochen, sein Sohn (vermutlich ist er unter 21 Jahren) war jetzt mehrere Tage in der Psychoklinik in A. Bei ihm wurde ein Abschiedsbrief gefunden, in dem auch stand, wie er sich das Leben nehmen will. Die Weißkittel in der Klinik meinten, es bestände keine Suizidgefahr, nun die müssen das ja wissen, haben wohl tief in die Glaskugel von Karl Lauterbach geschaut und dort diese Botschaft gefunden. Das Jugendamt hat den Sohn jetzt in einer Jugendhilfeeinrichtung aufgenommen, die Mutter des Sohnes ist offenbar mit dessen Betreuung überfordert.
14.12.2024: Heute in der Gomera-Lounge mit einer Frau aus Köln-Nippes gesprochen, die das erste mal 1986 auf La Gomera war. Ein Freund von ihr, der auch auf Gomera war, hat sich vor einigen Jahren das Leben genommen.
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 13. Dezember 2024 23:07
An: Peter Thiel
Betreff: Abrechnung 2 / 2024
Hallo Herr Thiel,
anbei ...
Noch eine kurze persönliche Anmerkung:
Ihr beschriebenes Schicksal mit Ihrer Freundin hat mich sehr bewegt. Auch meine
Eltern hatten im engen Freundeskreis einen erweiterten Suizied und selbst habe
ich in der Kinder und Jugendpsychiatrie viele Berührungspunkte mit dem Thema
gehabt. Dies Löst viele unterschiedliche und teils auch konträre Gefühle aus.
Wut ist dabei mein stärkstes.
Ich wünsche ihnen weiterhin viel Kraft, besinnliche Tage und einen guten Start
ins neue Jahr.
18.12.2024: Heute mit J aus Berlin gesprochen, ihr Vater hat sich zu Silvester das Leben genommen, als J. 14 Jahre alt war. Das ist nun ca. 40 Jahre her. J. hatte noch wenige Stunden vor dem Tod ihres Vaters mit ihm gesprochen.
20.12.2024: Heute mit C, eine Frau aus Münster gesprochen. Ihre Partnerin hat sich vor 11 Jahren das Leben genommen. Zudem kennt sie mehrere Suizidfälle in ihrem Bekanntenkreis.
22.12.2022: Heute mit S., aus Karlsruhe gesprochen. In ihrem Umfeld hat sich eine junge Frau das Leben genommen, sie war dabei ihre Promotion zu machen, offenbar hat sie das zu sehr unter Druck gesetzt, so dass es dann zum Suizid kam.
26.12.2024: Domingo (39) springt - so wurde es mir berichtet - im Valle Gran Rey (La Gomera) vom Dach des Hauses / "Restaurant El Palmar". Andere meinen, es könnte auch ein Unfall gewesen sein.
28.12.2024: Mit Markus aus Maulbronn gesprochen. In seiner Kindheit, das dürfte ca. 50 Jahre her sein, hat sich in Maulbronn ein Mann das Leben genommen. Der Mann betrieb eine Autowerkstatt und war scheinbar immer gut drauf - wahrscheinlich ein Verhalten, um Gefühle von Trauer, Einsamkeit, Verlassenheitsängste abzuwehren.
Bin heute zum "Restaurant El Palmar" gegangen, an der mutmaßlichen Absturzstelle liegen ein paar Blumen und eine Kerze. Einer zufällig vorbeikommenden Frau sage ich, dass hier vor zwei Tagen ein Mensch durch Suizid gestorben ist, sie sagt daraufhin zu mir, eine Freundin von ihr habe sich vor ein paar Wochen das Leben genommen, selbstgewählt.
Am Abend spreche ich mit einem Bekannten, der mit seiner 28-jährigen Tochter an der Playa unterwegs ist, ich habe ich vor ca. einem Jahr zum letzten Mal getroffen. Ich erzähle ihm von Annes Suizid und er sagt mir, dass sein Sohn auch im März gestorben ist. Der Sohn hatte allerdings eine schwere, schon länger bestehende gesundheitliche Beeinträchtigung, ist dann aber doch recht überraschend und plötzlich gestorben.
29.12.2024: Heute mit einem Arzt - mehrere Jahre in Berlin und MV tätig gewesen - aus Münster gesprochen. Als ich ihm vom Suizid von Anne erzähle, sagt er, dass er vor vielen Jahren einen Freund durch Suizid verloren hat.
30.12.2024: Mit Klaus N. aus Berlin beim Sonnenuntergang an der Playa unterhalten. Er ist am 14.02.2024 mit Anne von San Sebastian nach Los Christianos und von dort zum Flughafen, Richtung Berlin. Klaus erzählt mir von zwei Suiziden, der einen um die Weihnachtszeit 1994 in München, ein Kommilitone (Mathematik), hieß wohl Sebo odre so, der sich in einer Außenseiterrolle befand und offenbar aus einem desolaten Elternhaus stammte und wie ein Wasserfall redete, hatte sich mit Tabletten das Leben genommen. Klaus traf ihn am 22.12.1994 kurz vor seinem Tod in der Mensa der Ludwig-Maximilians-Universität München, Klaus erinnert sich mit Bedauern, dass er sich nicht bei ihm erkundigt hat, was er zu Weihnachten macht.
Der zweite Suizid war ein Freund von Klaus, der sich 2017 das Leben genommen hat.
Klaus macht mich auf Hermann Hesse "Der Stepppenwolf" aufmerksam, wo Hesse offenbar das Thema Suizid berührt.
02.01.2025: Heike aus Berlin erzählt mir, dass vor über 20 Jahren ihr Ex-Freund zu seiner Zeit als Oberarzt an einer Berliner Psychiatrie, eine Patienten hatte, die sich - scheinbar nicht gefährdet - mit Benzin übergoß und selbst verbrannte. Heike war dann später drei Jahre mit einem Mann zusammen der eine bipolare Diagnose hatte, dieser hatte manische Phasen, schwere depressive Phasen und schwere Angststörungen, wo er trotz Einnahme von Psychopharmaka, am ganzen Körper zitterte, sabberte und verkrampfte.
04.01.2025: Heute mit Frank aus Bielefeld (Teuteburger Wald) gesprochen, eine Ex-Freundin war Fan von Robert Betz, einem Psychoguru. Vor ungefähr drei Jahren soll sich eine Assistentin von Robert Betz, das Leben genommen haben, eine bildschöne Frau, wie Frank sagt, aber weder die Schönheit noch die mutmaßliche Nähe zu Robert Betz hat ihren Tod aufgehalten.
05.01.2025: Beim sonntäglichen Musiktreffen an der Busstation Hans - ca. 65 Jahre aus Berlin-Friedrichshagen - DDR-Sozialisation - getroffen. Sein Vater hat sich erhängt, als er 16 Jahre alt war, erzählt mir seine Frau.
09.01.2025: Heute mit Rosa unterhalten, vor 10 Jahren hat sich der Freund ihrer Freundin erhangen.
Suizide:
Salvador Guillermo Allende Gossens [salβaˈðoɾ ɣiˈjeɾmo aˈjende ˈɣosens] (* 26. Juni 1908 in Valparaíso; † 11. September 1973 in Santiago de Chile) war ein chilenischer Arzt und Politiker. Von 1970 bis 1973 war er Präsident von Chile. Seine Präsidentschaft war der Versuch, auf demokratischem Wege eine sozialistische Gesellschaft in Chile zu etablieren. Allende wurde durch einen Militärputsch im Jahr 1973 gestürzt, in dessen Verlauf er sich das Leben nahm.[1] ... Um 8 Uhr wurde eine Erklärung der Putschisten, die sich als Militärregierung bezeichneten, im Radio verlesen. Erst hier gab sich General Pinochet als Putschist zu erkennen. Kurz darauf erhielt Allende einen Anruf der Putschisten. Sie forderten seinen Rücktritt und boten ihm im Gegenzug an, ihn sofort mit seiner Familie außer Landes zu fliegen. Er lehnte dies entschlossen ab. Um 09:30 Uhr drohten die Putschisten mit der Bombardierung der Moneda. Allende forderte die Carabineros-Palastgarde und alle Unbewaffneten auf, das Gebäude zu verlassen. Er selbst blieb mit wenigen Getreuen zurück und bereitete sich auf den kommenden Kampf vor. Um 11:55 Uhr begann die Luftwaffe mit zwei Flugzeugen eine Bombardierung des Präsidentenpalastes. Auch regierungsfreundliche Radiosender sowie einige Viertel der Hauptstadt, in denen mehrheitlich Aktivisten und Sympathisanten der Unidad Popular wohnten, sollen bombardiert worden sein. Augusto Olivares („El Perro“), der bekannte Journalist und Leiter des Fernsehsenders Canal 7, nahm sich im Erdgeschoss der Moneda mit einem Sturmgewehr das Leben. Damit wurde einer der engsten Freunde des Präsidenten das erste Opfer des Putsches, woraufhin Allende mitten im Chaos eine Schweigeminute für ihn anordnete. Gegen 14 Uhr begann die Armee mit der Erstürmung des Palastes. Nach kurzem Gefecht ordnete Allende die Kapitulation an. Nur er selbst blieb im „Saal der Unabhängigkeit“ zurück und beging dort Suizid.[20][21] Die Kalaschnikow, mit der sich Allende erschoss, hatte er zuvor von Fidel Castro als Geschenk erhalten.[22][23]. Seine Selbsttötung wurde durch seine Ärzte Patricio Guijón und José Quiroga bezeugt, die den Suizid beobachteten.[24] ... https://de.wikipedia.org/wiki/Salvador_Allende
Nadeschda Sergejewna
Allilujewa (russisch Надежда Сергеевна Аллилуева; * 9. Septemberjul. /
22. September 1901greg. in Tiflis; † 9. November 1932 in Moskau) war die zweite
Ehefrau Josef Stalins. ... 1929 nahm sie ein Studium an der Industrieakademie an
der Fakultät für Kunstfasern auf. In dieser Zeit stellte sie ihrem Mann ihren
Kommilitonen Nikita Chruschtschow vor, der auch nach ihrem Tod in Stalins Gunst
blieb. 1930 fuhr sie inkognito zur Kur nach Karlsbad und Marienbad und besuchte
ihren Bruder Pawel in Berlin. Dort konsultierte sie auch einen Neurologen wegen
einer familiären Neigung zu Depressionen.
Das Studium konfrontierte Nadeschda mit der sowjetischen Wirklichkeit. Wegen der
grausamen Hungersnöte sprach sie Abel Jenukidse und ihren Mann auch in erhalten
gebliebenen Briefen an. Allilujewa tötete sich nach einem Streit mit Stalin in
den frühen Morgenstunden des zweiten Tages nach dem Ende der Feierlichkeiten zum
15. Jahrestag der Oktoberrevolution in einem Zimmer der Kreml-Wohnung, indem sie
sich, auf dem Bett liegend, in die Brust schoss.[5] Die Waffe, eine Walther PP,
hatte ihr Bruder Pawel kurze Zeit zuvor aus Berlin für sie mitgebracht.[6] .
Ihre Schwester Anna Redens wurde auf Stalins Befehl hin festgenommen, nachdem
sie angekündigt hatte, Allilujewas Memoiren verfassen zu wollen, und 1948 wurde
sie wegen Spionage zu zehn Jahren Gulag verurteilt. Nach Stalins Tod wurde sie
1954 freigelassen. Nach Aussage ihres Sohnes Leonid wurde sie wahnsinnig und
starb 1964.
https://de.wikipedia.org/wiki/Nadeschda_Sergejewna_Allilujewa
Cemal Kemal Altun
(* 13. April 1960 in Samsun, Türkei[1]; † 30. August 1983 in West-Berlin) war
ein türkischer Asylbewerber in der Bundesrepublik Deutschland. Er nahm sich 1983
während des Abschiebeverfahrens im Zusammenhang mit der ihm drohenden
Auslieferung an die türkische Militärdiktatur während eines Prozesstages mit
einem Sprung aus dem Fenster des sechsten Stocks des Oberverwaltungsgerichts
Berlin das Leben. Altun war der erste von politischen Flüchtlingen aus der
Türkei, die von Abschiebung bedroht waren und sich das Leben nahmen, und
erstmals erreichte ein derartiges Flüchtlingsdrama bundesweites Aufsehen. ...
Ein weiteres Verfahren zur Klärung der Frage, ob Altun der türkischen
Militärregierung ausgeliefert werden könne, fand ab dem 29. August im sechsten
Stock des Oberverwaltungsgerichts Berlin statt, unmittelbar gegenüber dem
Bahnhof Zoologischer Garten. Am zweiten Verhandlungstag lief Altun, nachdem ihm
die Handschellen geöffnet wurden, auf ein offenes Fenster zu und stürzte sich 25
Meter hinab. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Cemal_Kemal_Altun
Jean Améry
(* 31. Oktober 1912 als Ha(n)ns Mayer[1] in Wien, Österreich-Ungarn; † 17.
Oktober 1978 in Salzburg) war ein österreichischer Schriftsteller,
Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus und ein Opfer des
Nationalsozialismus. Seit 1955 verwendete er das Pseudonym Jean Améry, wobei
Améry ein Anagramm von Mayer und Jean die französische Form von Hans ist.
Notariell wurde dieser Name 1966 beglaubigt.[2]
Jean Améry war Sohn jüdischer Eltern, seine Tante die Soubrette Mila Theren.[3]
Die Familie Amérys stammt aus Hohenems in Vorarlberg. Sein Vater, Paul Mayer
(1883–1917), starb als Kraftfahrzeugsoldat in einem Regiment der Tiroler
Kaiserjäger im Ersten Weltkrieg aufgrund eines eingeklemmten Leistenbruchs; die
Mutter Valerie, geb. Goldschmidt (* 31. August 1879; † 1. Juli 1939 in Wien),
wurde durch den frühen Tod des Vaters die wesentliche Bezugsperson für ihren
Sohn. Eingeschult wurde Améry am 1. September 1918 an der Phorus-Schule in Wien.
Nachdem seine Mutter das heute noch bestehende „Gasthaus zur Stadt Prag“ in Bad
Ischl am Fuß des Kalvarienberges gepachtet hatte, wuchs Améry im Salzkammergut
in katholischem Milieu auf. Im Schuljahr 1923/24 wurde er als „Privatist“ in das
Gymnasium von Gmunden aufgenommen. Im Januar 1925 verließ er ohne Noten als
Zwölfjähriger die Schule; über seinen weiteren Schulbesuch ist nichts
bekannt.[4]
...
In Antwerpen hatte sich während der Kriegszeit unter anderem eine
freundschaftliche Beziehung zu Maria Eschenauer-Leitner (* 20. März 1911 in
Wien; † 2004) ergeben. Diese war katholisch, Tochter des Gemeindebeamten Georg
Eschenauer und seiner Frau Maria, geb. Appel. Am 30. August 1936 hatte sie Dr.
Rudolf Leitner geheiratet, der „mosaischen Glaubensbekenntnisses“ und als
Handelsagent tätig war. Beide emigrierten 1938 nach Belgien und 1941 nach New
York. Maria Eschenauer-Leitner half nach der Festnahme von Améry dessen Frau
Regine Mayer unterzutauchen. In New York konnte sich Maria Eschenauer-Leitner
eine gesicherte Existenz aufbauen, während ihr Mann aufgrund chronischer
Depressionen nicht mehr handlungsfähig war. 1948 verließ sie ihren Mann
zugunsten von Améry. Juristisch wirksam wurde sie von Leitner am 25. Januar 1955
in Wien geschieden. Im selben Jahr heirateten sie und Améry in Wien-Währing.
Maria Améry wurde zur „grauen Eminenz“ seines Werkes. Sie ist mit Jean Améry auf
dem Wiener Zentralfriedhof begraben.
1968 lernte Améry auf Vermittlung von Heti Schmitt-Maas die
österreichisch-amerikanische Germanistin Mary Cox-Kitaj (1924–1997) kennen.
Daraus ergab sich eine leidenschaftliche ménage à trois. Im Herbst 1970 ließ
sich Cox-Kitaj mit ihren beiden Kindern Kathy und Paul in Brüssel nieder,
vorgeblich um ihre Dissertation zu Ende zu schreiben. Aus der anfangs
„glücklichen Leidenschaft“ resultierten gravierende Spannungen, als die Ehefrau
Amérys 1973 aus der Dreierbeziehung ausgeschlossen wurde und er eine
Exklusivbeziehung mit Mary Cox-Kitaj anstrebte.[11] Diese begleitete ihn auf
seiner letzten Lesereise durch Deutschland. Diese Reise brach Améry in Marburg
ab, da er Sehnsucht nach dem Salzkammergut hatte. Cox-Kitaj begleitete ihn
angeblich noch bis an die Grenze von Österreich, er selbst reiste nach Salzburg
weiter, wo er im Hotel „Österreichischer Hof“ abstieg.
Am 20. Februar 1974 hatte Améry in Brüssel erstmals versucht, sich das Leben zu
nehmen. Sein Freund Kurt Schindel fand ihn bereits im Koma liegend vor, er wurde
aber in der Clinique Saint-Jean gerettet. In seinen Abschiedsbriefen gab er als
Grund seines Suizidversuches an, wegen seiner Depressionen seinen Beruf als
Schriftsteller nicht mehr ausüben zu können.[12]
1978 vollzog Améry im Salzburger Hotel „Österreichischer Hof“ (heute Hotel
Sacher Salzburg) mit einer Überdosis Schlaftabletten den Suizid. Er erhielt ein
ehrenhalber gewidmetes Grab auf dem Wiener Zentralfriedhof (Gruppe 40, Nummer
132). In seinem zwei Jahre zuvor veröffentlichten Buch Hand an sich legen.
Diskurs über den Freitod hatte er geschrieben: „Wer abspringt, ist nicht
notwendigerweise dem Wahnsinn verfallen, ist nicht einmal unter allen Umständen
‚gestört‘ oder ‚verstört‘. Der Hang zum Freitod ist keine Krankheit, von der man
geheilt werden muß wie von den Masern.“[13] „Der Freitod ist ein Privileg des
Humanen.“[14]
https://de.wikipedia.org/wiki/Jean_Am%C3%A9ry
Erich Hans Apel
(* 3. Oktober 1917 in Judenbach, Thüringen; † 3. Dezember 1965 in Ost-Berlin)
war ein Maschinenbauingenieur, SED-Funktionär (u. a. Kandidat des Politbüros)
und von 1963 bis 1965 Vorsitzender der Staatlichen Plankommission der DDR. ...
Apel wurde 1954 Kandidat und 1957 Mitglied der SED. Ab 1958 war er Leiter der
Wirtschaftskommission beim Politbüro des Zentralkomitees der SED und wurde im
gleichen Jahr als Abgeordneter der Volkskammer Vorsitzender ihres
Wirtschaftsausschusses. Auf dem V. Parteitag der SED im Juli 1958 wurde er zum
Kandidaten des ZK der SED[4] und auf der 9. ZK-Tagung im Juli 1960 zum Mitglied
gewählt.[5] Im Juli 1961 rückte er zum Kandidaten des Politbüros und Sekretär
des ZK der SED auf.[6] 1960 wurde er zum Dr. rer. oec. promoviert.
Als Mitglied des Präsidiums (später stellvertretender Vorsitzender) des
Ministerrates und Vorsitzender der Staatlichen Plankommission (in Nachfolge von
Karl Mewis) war er Anfang der 1960er Jahre entscheidend an der Umsetzung des von
ihm und seinem Nachfolger Günter Mittag als ZK-Sekretär entwickelten „Neuen
Ökonomischen Systems der Planung und Leitung (NÖSPL)“ beteiligt. Das „Neue
Ökonomische System“ war der Versuch, ein sozialistisches Leistungsprinzip
einzuführen. An der Seite Walter Ulbrichts war er an den kontroversen
Auseinandersetzungen um die weitere Wirtschaftspolitik und den
Wirtschaftsverhandlungen mit der Sowjetunion nach der Entmachtung Nikita
Chruschtschows im Jahre 1964 beteiligt. Kurz vor Unterzeichnung des
Wirtschaftsabkommens für die Laufzeit von 1966 bis 1970 wurde Apel mit einem
Kopfschuss aus einer Pistole in seinem Dienstzimmer im Haus der Ministerien tot
aufgefunden.
Der Nachfolger Apels als Vorsitzender der Staatlichen Plankommission wurde
Gerhard Schürer, der dieses Amt bis 1989 behielt.
Apels Urne wurde in der „Gedenkstätte der Sozialisten“ auf dem Zentralfriedhof
Friedrichsfelde in Berlin-Lichtenberg beigesetzt.
Apel war mit Christa Metzner aus Mittweida verheiratet. Beide hatten sich 1948
in der Sowjetunion kennengelernt und hatten gemeinsam eine Tochter.
https://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Apel
"Dr. Erich Apel, 48, griff zur Pistole, damit er nicht zur Feder
greifen mußte. Mit einem Kopfschuß entzog sich der stellvertretende
Ministerpräsident und Vorsitzende der Staatlichen Plankommission der DDR am
Morgen des 3. Dezember dem Auftrag, an diesem Tage einen neuen Handelsvertrag
mit Moskau zu unterzeichnen. Gegen diesen Vertrag, der die DDR noch enger als
bisher an die Sowjet -Union kettet, hatte der Planungschef bis zu seinem letzten
Lebenstag opponiert. Als er einsah, daß er sich gegen Walter Ulbricht und den
gleichfalls Moskau-treuen Volkswirtschaftsrats-Vorsitzenden Alfred Neumann nicht
durchsetzen konnte, entschloß er sich zum Tod. Am Tag vor seinem Selbstmord
offenbarte Erich Apel Freunden in Ost-Berlin, er werde gegen die
Vertragsunterzeichnung in einer Art und Weise protestieren, die internationales
Aufsehen mache. Am Morgen darauf, eine Stunde vor der für elf Uhr angesetzten
Unterzeichnung und nach einem heftigen Streit mit Alfred Neumann, erschoß sich
Apel in seinem Büro im Ost-Berliner »Haus der Ministerien an der Leipziger
Straße. Er vc ließ die Bühne, auf der er nach einer Regie agieren mußte, die ihm
sinnlos und verhängnisvoll erschien. ..." -
https://www.spiegel.de/politik/schuss-im-buero-a-8994a347-0002-0001-0000-000046275300
Uwe-Christian Arnold
(* 1944 in Berlin; † 12. April 2019 ebenda) war ein deutscher Arzt und
„Deutschlands bekanntester Sterbehelfer“.[1]
Uwe-Christian Arnold absolvierte nach dem Abitur ein Medizinstudium in Berlin
und erhielt 1973 seine Approbation. Anschließend wurde er Facharzt für Urologie
und war von 1980 bis 2000 in eigener Praxis tätig. Nach langer und schwerer
Krebserkrankung tötete er sich am 12. April 2019 selbst. Arnold war
gesellschaftlich engagiert, u. a. im Beirat der evolutionär-humanistischen
Giordano-Bruno-Stiftung.[2]
Bundesweit bekannt wurde Uwe-Christian Arnold, als er sich ab Mitte der 1990er
Jahre mit dem Thema der Selbstbestimmung am Lebensende und der humanen
Sterbehilfe auseinandersetzte. Dabei legte er laut Tagesspiegel Wert darauf,
Menschen mit Suizidgedanken nicht einfach eine rasche Lösung zu eröffnen,
sondern sie zu beraten. Das könne bedeuten, dass man einen anderen Ausweg als
den Suizid finde.[3] Insgesamt begleitete Arnold nach eigenen Angaben mehr als
500 Schwerkranke, die selbstbestimmt sterben wollten.[4] Er war laut Zeit
„Deutschlands bekanntester Sterbehelfer“.[1]
2007 untersagte ihm die Ärztekammer Berlin unter Androhung von 50.000 Euro
Strafe, einer Patientin tödliche Medikamente für deren beabsichtigten Suizid zu
überlassen. Im April 2012 gewann Arnold den Rechtsstreit. Das Verwaltungsgericht
Berlin urteilte, die Ärztekammer hätte kein uneingeschränktes Verbot des
ärztlich assistierten Suizids aussprechen dürfen.[5] Gegen Arnold wurden
mehrfach Prozesse angestrengt, die er laut DW jedoch alle gewann.[6]
Über seine Arbeit wurde vielfach in den Medien berichtet, u. a. in der
ARD-Themenwoche Leben mit dem Tod in der Fernsehdokumentation Sie bringen den
Tod – Sterbehelfer in Deutschland im Dezember 2012.[7] Arnold war häufig in
Medien präsent, u. a. als Gast in den Talkshows Günther Jauch[8] und Hart aber
fair.[9]
2014 veröffentlichte er mit Michael Schmidt-Salomon im Rowohlt Verlag das Buch
Letzte Hilfe. Ein Plädoyer für das selbstbestimmte Sterben.[10] Arnold
unterstützte maßgeblich die zivilgesellschaftliche Kampagne Für das Recht auf
Letzte Hilfe, bei der er sich gemeinsam mit bekannten Persönlichkeiten wie Ralph
Giordano, Bernhard Hoëcker, Ralf König, Gudrun Landgrebe, Fritz J. Raddatz, Udo
Reiter und Konstantin Wecker[11] gegen die Kriminalisierung der Sterbehilfe in
Form des 2015 vom Bundestag eingeführten § 217 StGB aussprach.[12]
Arnold gehörte sodann mit anderen Ärzten und Betroffenen zu den
Beschwerdeführern gegen § 217 StGB vor dem Bundesverfassungsgericht. Zur
mündlichen Verhandlung am 16. und 17. April 2019 in Karlsruhe sollte er eine
Stellungnahme vortragen. In dem von Bundesverfassungsgerichtspräsidenten Andreas
Voßkuhle gezeichneten Schreiben heißt es, es wäre sinnvoll, wenn „Herr
Uwe-Christian Arnold persönlich erscheint und über seine berufliche Praxis
berichtet. Das Gericht ist besonders daran interessiert, in welcher
Lebenssituation Patienten Suizidwünsche äußern und wie hiermit umgegangen
wird“.[13]
Am Abend vor seinem Tod am 12. April 2019 versandte Arnold seine
Stellungnahme[14] für das Bundesverfassungsgericht, die postum am ersten
Verhandlungstag (16. April 2019) vor dem Bundesverfassungsgericht von seinem
Rechtsanwalt verlesen wurde.[15]
Im Februar 2020 erklärte das Bundesverfassungsgericht § 217 StGB für
verfassungswidrig und nichtig.[16]
https://de.wikipedia.org/wiki/Uwe-Christian_Arnold
Wilfried Arsan - "17.05.2010 - ... Oberbürgermeister Fritz Stahl (SPD) regiert die Stadt Traunstein seit 18 Jahren in seiner ruhigen, ausgeglichenen Art. Noch nie hat man ihn, so berichten langjährige Wegbegleiter, so erschüttert gesehen wie am Montagabend, als er im alten Ratssaal seine Stadtratskollegen über den Selbstmord seines bereits gewählten Nachfolgers Wilfried Arsan (Unabhängige Wähler) informierte. "Niemand kann in die Seele eines Menschen schauen", sagte Stahl nach einer Gedenkminute. Auch am Tag darauf konnten viele Traunsteiner Bürger nicht fassen, wie es zu der Tragödie kommen konnte. Nach Angaben der Polizei gibt es keinen Abschiedsbrief, der Aufschluss über ein Motiv geben könnte. ... Der langjährige Stadtrat Arsan, 54, hatte bereits am Montagnachmittag in der Sitzung des Hauptausschusses gefehlt. Als er um 17 Uhr zu einer Besprechung mit Fritz Stahl nicht erschienen war, in der die beiden über den Ablauf der konstituierenden Sitzung des Stadtrats am 8. Mai sprechen wollten, telefonierte Stahl mit Arsans Frau. Zu diesem Zeitpunkt wusste auch sie noch nicht, dass sich ihr Mann im Keller ihres Hauses das Leben genommen hatte. Der Rettungsassistent, der seit mehr als 30 Jahren beim Roten Kreuz angestellt war, hinterlässt neben seiner Frau auch zwei erwachsene Kinder. ..." - https://www.sueddeutsche.de/bayern/toter-buergermeister-in-traunstein-niemand-kann-in-seine-seele-schauen-1.206022
17.05.2010: Der neu gewählte Oberbürgermeister von Traunstein, Wilfried Arsan, ist am Montagnachmittag tot aufgefunden worden. Nach Angaben der Polizeidirektion Traunstein deute alles auf einen Selbstmord des Stadtoberhauptes hin. Familienangehörige hätten den 54-Jährigen tot im Keller seines Anwesens in Traunstein gefunden. In Polizeikreisen hieß es, Arsan habe sich erhängt. Über die Hintergründe des Suizids ist der Polizei bislang nichts bekannt. Die Kriminalpolizei ermittelt und die Staatsanwaltschaft Traunstein ordnete bereits eine gerichtsmedizinische Untersuchung in München an. ... - https://www.sueddeutsche.de/bayern/traunstein-buergermeister-tot-aufgefunden-1.210042
Clemens Georg Arvay[1] (* 22. Juli 1980 in Graz; † 18. Februar 2023) war ein österreichischer Sachbuchautor. Der Schwerpunkt seiner Publikationen liegt auf der Darstellung von Zusammenhängen zwischen Ökologie und Gesundheit. Ab 2020 trat Arvay mit ablehnenden Äußerungen zu den Impfmaßnahmen gegen die COVID-19-Pandemie an die Öffentlichkeit und wurde zu einem der bekanntesten Corona-Impfskeptiker im deutschsprachigen Raum. ... Arvay starb am 18. Februar 2023[13] im Alter von 42 Jahren durch Suizid.[14][15] Er hatte einen Sohn.[16] - https://de.wikipedia.org/wiki/Clemens_Arvay
Philipp Auerbach
(geb. 8. Dezember 1906 in Hamburg; gest. 16. August 1952 in München) war ein
Überlebender des Holocaust und in der Zeit von 1946 bis 1951 Staatskommissar für
rassisch, religiös und politisch Verfolgte in München. Er war vor allem für die
deutsche Wiedergutmachungspolitik zugunsten ehemaliger Verfolgter des NS-Regimes
zuständig. Daneben war er Mitglied des ersten Direktoriums des Zentralrats der
Juden in Deutschland. 1952 beging er nach einer Verurteilung wegen Veruntreuung
und Betrug Suizid; 1954 wurde er durch einen Untersuchungsausschuss des
Bayerischen Landtags rehabilitiert. Im April 1952 wurde das Strafverfahren gegen
Auerbach eröffnet. Er war angeklagt wegen dreimaliger Amtsunterschlagung,
zweimaliger Erpressung, fünfmaliger Untreue, viermaligen Betrugs, zweimaliger
wissentlich falscher Versicherungen an Eides statt, einmaligen unbefugten
Führens eines akademischen Grades und einmaligen Vergehens gegen das
Währungsgesetz. Zentralpunkt der Anklage bildete der Fall „Wildflecken“, in dem
er angeblich für 111 zur Auswanderung entschlossene jüdische DPs – die jedoch
nicht existierten – 250.000 DM von der Stuttgarter Entschädigungsbehörde zu
erhalten versucht hatte.
... Der Richter und der Staatsanwalt hatten eine nationalsozialistische
Vergangenheit. Der Richter Josef Mulzer war ehemaliger Oberkriegsgerichtsrat und
zudem noch früherer Rechtsanwaltskollege von Josef Müller. Ein Beisitzer war
ehemaliges Mitglied der SA. Der Staatsanwalt und der psychiatrische
Sachverständige waren ehemalige NSDAP-Mitglieder.[15]
Auerbach wurde eine Aussage vor dem Untersuchungsausschuss verwehrt und somit
eine Gelegenheit genommen, in der Öffentlichkeit die politischen Hintergründe
des Falles darzustellen. Der Hauptbelastungszeuge gegen Auerbach wurde in einem
Strafverfahren wegen Meineides angeklagt und später zu einem Jahr Haft
verurteilt. Der Anwalt von Auerbach erhielt Schmähbriefe mit Worten wie „du
dreckiges, ungeschlachtetes Judenschwein“. Auf eine Beschwerde des Anwalts
entgegnete der Richter, dass auch er Briefe mit Beleidigungen bekommen habe. Als
der Anwalt auf die KZ-Haft von Auerbach verwies, entgegnete der Richter, dass er
selbst auch in sowjetischer Kriegsgefangenschaft gewesen sei. Unmittelbar nach
Ende der Nürnberger Prozesse wurde über diesen bedeutenden Nachkriegsprozess in
Deutschland unter anderem in der New York Times[16] und Washington Post
berichtet.[17]
Der Prozess nahm 62 Verhandlungstage in Anspruch. 130 Zeugen und acht
Sachverständige wurden gehört.[18] Die Zeugenaussagen entlasteten Auerbach
weitgehend; einige Belastungszeugen widerriefen ihre Aussagen. Dennoch wurde
Auerbach unter anderem wegen Erpressungsversuchs, Bestechung (in drei Fällen),
Untreue (in vier Fällen), versuchter falscher Versicherung an Eides statt (in
zwei Fällen), Amtsunterschlagung und unbefugter Führung eines akademischen
Grades schuldig gesprochen und zu einer Gefängnisstrafe von zweieinhalb Jahren
und einer Geldstrafe von 2700 DM verurteilt. Auerbach bekannte sich allein zum
unrechtmäßigen Führen eines akademischen Grades. Alle anderen Vorwürfe wies er
zurück und zeigte Parallelen zur Dreyfus-Affäre auf.In der Nacht nach der
Urteilsverkündigung nahm sich Philipp Auerbach mit einer Überdosis
Schlaftabletten das Leben. In einem Abschiedsbrief schrieb er: „Ich habe mich
niemals persönlich bereichert und kann dieses entehrende Urteil nicht ertragen.
Ich habe bis zuletzt gekämpft, es war umsonst.“[19]
Sein Begräbnis löste einen großen öffentlichen Auftritt der jüdischen
Bevölkerung Münchens aus. Tausende Teilnehmer defilierten an dem mit der Fahne
des Staates Israel bedeckten Sarg. In Reden und auf Transparenten wurde Anklage
gegen die Richter sowie gegen den ständigen Gegner, den zurückgetretenen
Justizminister Josef Müller („Ochsensepp“), erhoben. Bei Ausschreitungen kam es
zum Polizeieinsatz von Schlagstock und Wasserwerfer.[20][13]
Der eingesetzte Untersuchungsausschuss des Bayerischen Landtags rehabilitierte
Auerbach 1954.[21]
https://de.wikipedia.org/wiki/Philipp_Auerbach
Avicii (* 8.
September 1989 als Tim Bergling in Stockholm; † 20. April 2018 in Maskat, Oman)
war ein schwedischer DJ, Remixer und Musikproduzent im Bereich der
elektronischen Tanzmusik.
Er hatte 2011 mit dem Lied Levels seinen weltweiten Durchbruch. 2013
veröffentlichte er sein erstes Studioalbum True, dessen erste Single-Auskopplung
Wake Me Up in über 20 Ländern auf Platz eins der Single-Charts vorrückte. 2015
folgte sein zweites Album Stories mit der Auskopplung Waiting for Love, die in
mehreren Ländern Platz eins erreichte. 2012 wurde er für seine Arbeit an dem
Stück Sunshine mit David Guetta sowie 2013 für den Song Levels für einen Grammy
nominiert. Nach Auftritten auf den größten Festivalbühnen der Welt (darunter das
Ultra Music Festival und Tomorrowland) sowie zwei Konzerttourneen zog er sich
2016 aus gesundheitlichen Gründen aus dem Rampenlicht zurück. ... Am 20. April
2018 wurde Avicii während eines Urlaubs im Oman auf einem Anwesen der omanischen
Königsfamilie tot aufgefunden.[70] Am 21. April 2018 gab die Polizei im Oman
bekannt, dass sie im Zusammenhang mit seinem Tod kein Verbrechen vermutet.[71]
Am 26. April 2018 veröffentlichte seine Familie eine Erklärung, in der es hieß:
„Er hat wirklich gerungen mit dem Nachdenken über den Sinn, das Leben, das
Glück. Jetzt hat er es nicht länger geschafft. Er wollte Frieden haben.“[72]
Avicii wurde am 8. Juni 2018 in seiner Heimatstadt Stockholm beigesetzt.[73] Mit
Rücksicht auf die Angehörigen wurde die Todesursache Suizid erst im Oktober 2019
bekanntgegeben.[74] Er wurde 28 Jahre alt.
Von 2011 bis 2013 war Bergling in einer Beziehung mit der US-amerikanischen
Studentin Emily Goldberg (1989–2024).[75] Zwischen 2013 und 2014 war er mit der
kanadischen Studentin und Model Racquel Natasha Bettencourt liiert. Von 2017 bis
zu seinem Tod lebte er mit der tschechischen Influencerin Tereza Kačerová
zusammen. Diese hatte einen Sohn aus einer früheren Beziehung und gab bekannt,
dass Bergling die Rolle als Stiefvater eingenommen hätte. Nach seinem Tod teilte
sie Bilder aus ihrem gemeinsamen Leben und gab Details über die Beziehung
bekannt.[76]
Tim Bergling litt sein Leben lang an einer schweren Angststörung. Sein Vater
nannte ihn scherzhaft einen Hypochonder, da er bis ins junge Erwachsenenalter
Körpersignale als Symptome schwerer Erkrankungen vermutete und anfangs seine
Familie und später Ärzte bat, ihn abzutasten.[77][78] Ab der Pubertät hatte er
zudem mit Akne zu kämpfen, die er erst im Alter von 21 Jahren mit dem
Antibiotikum Tetracyclin in den Griff bekam. Nur sehr selten begünstigt dieses
Reizungen und Entzündungen der Bauchspeicheldrüse.[79] Mit exzessivem
Alkoholkonsum trank er sich bereits während seiner Jugend Mut an, um bei Partys
überhaupt Konversationen führen zu können. Bei seinen Auftritten als DJ trank er
Jägermeister, um sich zu betäuben.[80]
Im Januar 2012 musste Bergling in New York wegen einer akuten Pankreatitis, die
durch seinen Alkoholmissbrauch und eine Überdosis Tetracyclin verursacht wurde,
elf Tage im Krankenhaus behandelt werden.[81] Die dringende Empfehlung der
Ärzte, mindestens ein halbes Jahr auf Alkohol und Fast Food zu verzichten,
missachtete er. Im März 2013 wurde er in Brisbane wieder ins Krankenhaus
eingewiesen. Es wurde ihm empfohlen, die Gallenblase entfernen zu lassen.[82] Um
seine Tournee fortzuführen lehnte er diesen Eingriff ab.[83] Anfang 2014
startete er einen Entzug mithilfe des Substitutionsmittels Buprenorphin, nachdem
sich aus seiner Behandlung von Magenschmerzen eine Abhängigkeit von unter
anderem Oxycodon entwickelt hatte.[84] Er setzte beide Opioide erfolgreich ab
und lehnte die Einnahme von Morphin gegen Schmerzen, die von Nierensteinen
ausgingen, ab.[81]
Im März 2014 wurde Bergling in Miami erneut ins Krankenhaus eingeliefert, wo
sowohl der Blinddarm als auch die Gallenblase entfernt wurde.[56][81] Zur
Genesung nahm er trotz des Entzugs zwei Monate zuvor wieder Opioide ein. Die
erneute starke Abhängigkeit und die Schmerzmittel versteckte er vor seinen
Freunden und seiner Familie. Sein Hausarzt in den USA verschrieb ihm
Antidepressiva sowie Schlafmittel und Ritalin.[85] Seinen Kindheitsfreund Filip
Åkesson bat er außerdem, ihm Xanax und Subutex zu besorgen.[86] Mindestens zwei
Mal wurde er intoxikiert ins Krankenhaus eingeliefert.[85][87]
Sein Manager, Arash Pournouri, wusste von Berglings Gesundheitsproblemen, lehnte
es jedoch ab, sie als psychische Gesundheitsprobleme zu bezeichnen. Sein Team
wurde erst im November 2014 auf seine Schmerzmittelsucht aufmerksam. Pournouri
verschob Shows, damit sich Bergling in Stockholm erholen konnte. Die Probleme
verschlimmerten sich jedoch, als es während seiner Auszeit keinen gab, der
Bergling im Auge behielt. Obwohl im Dokumentarfilm gezeigt wurde, dass Pourouni
immer wieder versuchte, Bergling von weiteren Auftritten zu überzeugen, erzählte
er, dass er um das Jahr 2014 herum, gegen den Willen Berglings, zwei weitere
Welttourneen abgesagt hätte.[88]
2015 stimmte Bergling einer Entziehungskur in einer Einrichtung auf Ibiza
zu.[89] Während der Rehabilitation befasste er sich mit seiner mentalen
Gesundheit und entschied, dass ihm Drogen nicht länger zur Bewältigung von
Stress, Angst und Depression nützen sollen. Stattdessen las er Werke von Carl
Jung und Maharishi Mahesh Yogi und begann teils stundenlang zu meditieren.[90]
Bereits vor seinem Auftritt beim Ultra Music Festival 2016, dem ersten seit
längerer Zeit, fasste er den Entschluss, aufgrund seiner Gesundheit nicht mehr
live aufzutreten. Er wollte die Zeit mit seiner Familie und im Studio
nutzen.[91][92] In der Dokumentation Avicii: True Stories aus dem Jahr 2017, die
von seinem langjährigen Mitarbeiter Levan Tsikurishvili inszeniert wurde, sprach
Bergling über seine körperlichen und geistigen Gesundheitsprobleme. Der
Dokumentarfilm zeigte den Druck seines Managements, dem er trotz seiner
Einwände, weiterhin live aufzutreten, standhalten musste.[93]
Ab 2016 konsumierte er zunehmend Marihuana und halluzinogene Pilze.[90] Einen
Tag vor seinem Tod kontaktierte ein Bekannter aus dem Oman Klas Bergling,
Aviciis Vater, und äußerte Bedenken über Berglings Zustand. Er würde weder essen
noch sprechen, sondern meditiere stundenlang.[94]
https://de.wikipedia.org/wiki/Avicii
10.05.2024: Die ehemalige Lebensgefährtin des legendären DJs Avicii ist an einer Lungenembolie verstorben. Emily Grace Goldberg wurde nur 34 Jahre alt. Das tragische Schicksal des schwedischen DJs Avicii (1989-2018) hallt bis heute nach. Im Alter von nur 28 Jahren beging der erfolgreiche Musiker vor rund sechs Jahren im Oman Suizid. Tim Bergling, so sein bürgerlicher Name, kämpfte zuvor lange Zeit gegen eine ganze Reihe von gesundheitlichen Probleme sowie gegen seine Alkohol- und Drogensucht. Jetzt wurde bekannt, dass auch seine ehemalige Lebensgefährtin Emily Grace Goldberg im Alter von nur 34 Jahren am 3. April verstorben ist. ..." - https://www.gala.de/stars/news/avicii--ex-freundin-mit-34-jahren-verstorben-24085366.html
Berndt Andreas Baader (* 6. Mai 1943 in München; † 18. Oktober 1977 in Stuttgart-Stammheim) war ein deutscher Terrorist. Er war Mitbegründer und eines der führenden Mitglieder der ersten Generation der linksextremistischen Terrororganisation Rote Armee Fraktion (RAF). Seine Befreiung aus der Haft, zu der er wegen seiner Teilnahme an den Kaufhaus-Brandstiftungen am 2. April 1968 in Frankfurt am Main verurteilt war, durch Ulrike Meinhof und andere am 14. Mai 1970 in Berlin gilt als Geburtsstunde der RAF. Baader, 1972 an fünf Sprengstoffanschlägen mit vier Todesopfern und mehreren Bankrauben beteiligt, wurde 1972 verhaftet und 1977 im Stammheimer Prozess zu lebenslanger Haft verurteilt. Er erschoss sich am 18. Oktober 1977, in der sogenannten Todesnacht von Stammheim, mit einer in die Justizvollzugsanstalt Stuttgart eingeschmuggelten Waffe. Der kollektive Suizid der inhaftierten RAF-Spitze – auch Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe nahmen sich das Leben – und die Ermordung des von der RAF entführten Hanns-Martin Schleyer am selben Tag waren der Schlusspunkt des sogenannten Deutschen Herbstes, der als eine der schwersten Krisen in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland gilt. ... https://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Baader
Beatrice Bahro
Rudolf Bahro (* 18. November 1935 in Bad Flinsberg, Landkreis Löwenberg in
Schlesien; † 5. Dezember 1997 in Berlin) war ein deutscher Philosoph, Politiker
und Sozialökologe. Er wurde durch sein Buch Die Alternative (1977) und seine
Kritik des real existierenden Sozialismus zu einem der profiliertesten
Dissidenten der DDR. Nach über zweijähriger Haft in Gefängnissen des
Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) verließ er 1979 die DDR, lebte bis 1989
in Westdeutschland, und ab 1990 wieder in Berlin. ... Im September 1993 nahm
sich Bahros Frau Beatrice nach einem Ehestreit das Leben. Er war darüber so
erschüttert, dass er sich für ein Semester von den Vorlesungen befreien lassen
musste. Im Frühjahr 1994 erkrankte er dann auch körperlich, und im Herbst
desselben Jahres wurde eine seltene Form von Blutkrebs (Non-Hodgkin-Lymphom)
diagnostiziert. Bahro war davon überzeugt, dass seine Erkrankung die Folge
traumatischer Erlebnisse wie des Freitods seiner Ehefrau sei, und sträubte sich
gegen eine konventionelle Therapie. Stattdessen nahm er diverse „alternative“
Diagnoseverfahren und Therapien in Anspruch und zog sich vorübergehend in ein
Kloster zurück. Erst als sich dort sein Zustand dramatisch verschlechtert hatte,
ließ er sich wieder auf eine Chemotherapie ein. Im Mai 1995 heiratete er auf dem
Krankenbett seine Lebensgefährtin Marina Lehnert, die sich schon länger um seine
Tochter gekümmert hatte. Durch diese dritte Heirat wurde Bahro Stiefvater von
Erik Lehnert. Nach einjähriger Unterbrechung wegen Krankheit konnte Bahro im
Sommersemester 1996 seine Lehrtätigkeit an der Humboldt-Universität wieder
aufnehmen, allerdings nur noch in beschränktem Umfang. Seine letzte Vorlesung
hielt er im Juli 1997. Im Sommer 1997 zog er sich eine Lungenentzündung zu, und
auch der Krebs brach wieder aus.
Rudolf Bahro starb am 5. Dezember 1997 in Berlin. Er wurde auf dem dortigen
Dorotheenstädtischen Friedhof beigesetzt. -
https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Bahro
SPIEGEL: Sie haben mal
gesagt, die Liebe zu den Frauen sei für Sie ein wesentliches Element Ihrer
Biographie. Haben Sie Glück gehabt mit den Frauen?
Bahro: Ja, sehr viel Glück - und großes Unglück. Ich habe mit
wunderbaren Frauen gelebt. Bloß das war nicht im Plan, daß sich eine von ihnen,
meine zweite Frau Beatrice, von der Siegessäule stürzt.
SPIEGEL: Das war vor zwei Jahren. Wissen Sie, warum?
Bahro: Ja, sicher, weil es eine Rivalin gab, mit der ich jetzt
lebe, und weil sie damals aufgrund interner Querelen den Boden des
»Lernwerkstatt«-Projekts unter den Füßen verloren hatte, ihrer Lebensarbeit.
Dieser Selbstmord ist, glaube ich, auch eine Ursache meiner Krankheit jetzt.
Aber der Tod von Beatrice hat auch viel mit der DDR zu tun. Als die Wende kam,
lebten wir gerade anderthalb Jahre in dem Eifeldorf Niederstadtfeld, _(* 1983 in
Oregon. ) wo sie die
Lernwerkstatt, eine ökologische Akademie, gegründet hatte. Mich hat die DDR im
Herbst 1989 sofort wieder angezogen, ich war das Machtmäßige an dem Projekt DDR
viel weniger los, als ich gedacht hatte. Beatrice blieb mit unserer kleinen
Tochter Hannah zurück. Die war damals gerade ein Jahr und drei Monate alt.
Beatrice hat das alles nicht verkraftet. ...
https://www.spiegel.de/politik/die-wollten-nur-macht-a-4ca01240-0002-0001-0000-000009199088
Uwe Ulrich Barschel
(* 13. Mai 1944 in Glienicke/Nordbahn; † 11. Oktober 1987 in Genf, Schweiz) war
ein deutscher Politiker (CDU). Er war nach seiner Zeit als Landesminister von
1982 bis 1987 Ministerpräsident Schleswig-Holsteins. Nachdem ihn ein während des
Landtagswahlkampfs 1987 aufgekommener Skandal, der als Barschel-Affäre Aufsehen
erregte, zum Rücktritt veranlasst hatte, wurde er am 11. Oktober 1987 im Hotel
Beau-Rivage in Genf tot aufgefunden. Barschels Todesumstände sind bis heute
umstritten: Staatsanwaltschaftliche Ermittlungen kamen zu dem Ergebnis, dass er
Suizid begangen habe. Dies wird in mehreren Publikationen bezweifelt. ... Seine
Lehrer am Städtischen Gymnasium Geesthacht beschrieben ihn als auffällig ruhig
und ernst, seine Mitschüler als sehr ehrgeizig und karrierebewusst. Er lud als
Schulsprecher 1963, auf Vorschlag seines mit dem Nationalsozialismus
sympathisierenden Geschichtslehrers Heinrich Kock, den als Nachfolger Hitlers
amtierenden letzten Reichspräsidenten Karl Dönitz ein. Dieser war als
Kriegsverbrecher im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher zu zehn
Jahren Gefängnis verurteilt worden und sollte vor den Schülern der Klassen 9 bis
13 über das Thema Der 30. Januar 1933 und seine Folgen referieren. Dabei konnte
Dönitz eineinhalb Stunden lang seine positive Sicht des Nationalsozialismus
ausbreiten. Weder Schüler noch Lehrer stellten kritische Nachfragen. Das führte
zu einem politischen Skandal.[2] Infolge dieser Affäre, die neben einer
europaweiten Medienresonanz zu dem Einsatz eines Ermittlers aus dem
Kultusministerium an der Schule in Geesthacht führte, tötete sich der für die
Genehmigung der Veranstaltung verantwortliche Schulleiter. Die Einwohner
Geesthachts nahmen keinen Anstoß an den den Nationalsozialismus verharmlosenden
Thesen des Großadmiral Dönitz, sondern machten die ihrer Ansicht nach
erbarmungslosen Presseberichte für den Skandal verantwortlich, die am Tod des
Schulleiters mitverantwortlich seien. 17 Jahre später nahm Barschel als
Innenminister Schleswig-Holsteins am Begräbnis von Dönitz teil. ... Seit dem
Abend des 6. Oktober 1987 befand sich das Ehepaar Barschel auf Gran Canaria. In
einer Ferienanlage in Bahía Feliz bewohnte es die Unterkunft des mit Barschel
befreundeten Immobilienunternehmers Rolf Lechner. Am 8. Oktober fragte Barschel
nach einem Flug nach Zürich, da er dort jemanden treffen wolle. Als ihm gesagt
wurde, dass dieser Flug ausgebucht sei, verlangte er einen Flug zu einem
beliebigen anderen Ziel und nannte als Beispiele Madrid und Genf.[r-1 1] Die
Angestellte buchte daraufhin für Barschel einen Flug nach Genf (IB 554), wo er
am 10. Oktober nachmittags eintraf,[r-1 1] sowie die Weiterflüge Genf –
Frankfurt (LH 1855) und Frankfurt – Hamburg (LH 026) für den 11. Oktober.[12]
Generalstaatsanwalt Erhard Rex schlussfolgert, dass sich ein Treffen mit einem
Informanten zwar nicht ausschließen lasse, es aber ebenso möglich sei, dass
Barschel bereits seinen Suizid plante und dafür einen anonymen Ort suchte, da er
von Gran Canaria aus keine unbekannten Telefonnummern anrief sowie ein
beliebiges Flugziel wählte.[r-1 1] In einem Interview mit dem Journalisten
Karsten Kammholz von der Zeitung Die Welt vom 17. August 2007 sagte die Witwe
Uwe Barschels, Freya Barschel, auf die Frage, was Barschel bewogen habe, nach
Genf zu reisen: „Wir waren schon auf der Hinreise über Genf geflogen. Sein
Informant wollte ihn dann dort treffen. Mein Mann sollte von ihm
Entlastungsmaterial erhalten. Wichtige Fotos. Der Informant nannte sich Roloff.
Er hatte schon vorher mehrmals meinen Mann angerufen. […] Wir waren schon auf
Gran Canaria, als er dort angerufen wurde. Woher der Informant unsere Nummer
dort hatte, weiß ich nicht.“[w-w 1] Im Hinblick auf die Selbstmordthese und die
Umstände der Todesnacht sagte Freya Barschel im selben Interview, „er wollte die
Vorwürfe widerlegen, er sei der Hauptschuldige in der Bespitzelungsaffäre gegen
Björn Engholm. Er wollte sich unbedingt entlasten. […] Er rief mich aus Genf vom
Hotel aus an. […] Er sagte mir, dass er Roloff am Flughafen getroffen hatte und
er sich für 20 Uhr noch einmal mit ihm verabredet hätte. Er klang sehr
frohgemut. Er hat so sehr auf das Entlastungsmaterial gehofft.“[w-w 1]
Am 11. Oktober, einen Tag bevor er vor dem Untersuchungsausschuss des
schleswig-holsteinischen Landtages aussagen sollte, wurde Uwe Barschel um 12:43
Uhr von Stern-Reporter Sebastian Knauer, der Barschel zusammen mit dem
Fotografen Hanns-Jörg Anders aufsuchen wollte, tot und vollständig bekleidet in
der Badewanne des Zimmers 317 im Hotel Beau-Rivage in Genf aufgefunden und
fotografiert.[13][14] Nach den offiziellen Ermittlungen und Bekanntmachungen in
der Schweiz und in Deutschland soll Barschel durch Suizid zu Tode gekommen sein.
Ein Vermerk des Bundeskriminalamtes vom 19. Oktober 1987[15] stützte die
Suizidthese.[16] Einige Todesumstände (Verabreichung von Medikamenten) und
Begleitumstände (Gegenstände im Zimmer 317) blieben jedoch offiziell ungeklärt,
weshalb dieses Ermittlungsergebnis heute umstritten ist. Dies gilt besonders
nach dem Erscheinen eines Aufsatzes des Schweizer Toxikologen Hans Brandenberger
in der Welt am Sonntag am 21. November 2010, in dem dieser nach eingehenden
chemisch-toxikologischen Untersuchungen der Obduktionsbefunde zu der
Feststellung kommt, dass Barschel durch Fremdeinwirken zu Tode gekommen sei (s.
unten).[w-g 1]
Bei der Autopsie des Leichnams von Barschel, der seit 1980 in zunehmend
stärkeren Dosen – zuletzt bis zu 10 mg/Tag[17] – das Beruhigungsmittel Tavor zu
sich genommen hatte,[18] wurden insgesamt acht Medikamente gefunden, darunter
Cyclobarbital (Barbiturat), Pyrithyldion (das barbituratfreie Schlafmittel
Persedon), Diphenhydramin (stark sedierendes Antihistaminikum), Perazin
(schlafinduzierendes Beruhigungsmittel) und Valium, also eine Mischung aus
hochwirksamen Sedativa, einem Antiemetikum und einem Neuroleptikum. Die Genfer
Staatsanwaltschaft ging davon aus, dass Barschel alle diese Mittel selbst
eingenommen hat, sich bekleidet in die gefüllte Badewanne gelegt hat, dort
eingeschlafen und schließlich, nach mehreren Stunden, an den stark überdosierten
Schlafmitteln gestorben ist.[19] Diese Suizidmethode entspricht einer Anleitung
zum Suizid, die von der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben herausgegeben
worden war.[r-1 1] Diese Deutung wird jedoch von verschiedenen Experten stark
angezweifelt. ...Die Zeit veröffentlichte am 16. Februar 2016 ein Interview mit
dem inzwischen 91-jährigen Hamburger Rechtsmediziner Werner Janssen, der mit
seinem Kollegen Klaus Püschel die Leiche obduziert hatte. In seinem Protokoll
heißt es demnach unter anderem: „Eine versehentliche Überdosierung bei einem
bewusstseinsklaren Menschen ist angesichts dieser Substanzmengen nicht denkbar;
ebenso unwahrscheinlich ist die Möglichkeit einer unbemerkten Beibringung. Nach
den vorliegenden Erkenntnissen gibt es keinen Anhalt für eine Beibringung der
zum Tode führenden Substanzen unter äußerem Zwang.“ Es folgte in den Medien eine
Diskussion, ob das ärztliche Schweigegebot auch nach fast 30 Jahren hätte
eingehalten werden müssen. ... -
https://de.wikipedia.org/wiki/Uwe_Barschel
Gert Bastian (* 26. März 1923
in München; † vermutlich 1. Oktober 1992 in Bonn) war ein deutscher Generalmajor
und Politiker (Die Grünen). In den frühen 1980er Jahren spielte er eine
Führungsrolle in der westdeutschen Friedensbewegung und war von 1983 bis 1987
Mitglied des Deutschen Bundestages. ... Gert Bastian wurde am 19. Oktober 1992
mit Petra Kelly in der gemeinsamen Wohnung in Bonn-Tannenbusch tot aufgefunden.
Dem Polizeibericht zufolge soll er zunächst seine Lebensgefährtin im Schlaf mit
einer Pistole vom Typ Derringer erschossen und sich anschließend selbst getötet
haben.[6] Der exakte Todeszeitpunkt war wegen des späten Auffindens der Leichen
nicht genau zu ermitteln. Allerdings wird bisweilen der 1. Oktober angenommen.
Bastian hinterließ seine Ehefrau Charlotte geb. Freiin von Stipsicz (* 23.
Februar 1924 in Budapest; † 12. Oktober 2017 in München) und zwei Kinder,
Eva-Marina und Till Bastian. Er wurde auf dem Münchner Nordfriedhof beigesetzt
(Grab: Mauer links, Nr. 271).[7]
Der ehemalige Beamte und Psychologe beim Bundeskriminalamt Michael Baurmann und
die Historikerin Jennifer Schevardo untersuchten 20 Jahre später den Todesfall
der beiden Politiker. Sie fanden keine Hinweise auf eine Beteiligung Dritter.
Die Untersuchung wurde 2012 als Dokumentation verfilmt und 2014
ausgestrahlt.[8][9] 2022 äußerte sich Till Bastian in einem Interview auch zu
den Umständen kurz vor dem Tod seines Vaters und von Petra Kelly. Er sagte, sein
Vater habe durch die schwere Erkrankung von Petra Kelly unter sehr großem Druck
gestanden, da sie nichts mehr selbst erledigen konnte. Auch sein Vater sei
schwer krank gewesen und möglicherweise habe er einen Herzinfarkt erlitten, der
ihn in massive Todesangst versetzt habe. In diesem Zusammenhang habe er
vielleicht zur Pistole gegriffen und die tödlichen Schüsse abgegeben.[10] -
https://de.wikipedia.org/wiki/Gert_Bastian
Augusto Olivares Becerra (* 27. Juni 1930 in Punta Arenas; † 11. September 1973 in Santiago de Chile) war ein chilenischer Journalist. Olivares war Leiter des staatlichen Fernsehens und Berater des chilenischen Präsidenten Salvador Allende Gossens. Er war das erste Opfer des Militärputsches des Generals und späteren Staatspräsidenten Augusto Pinochet Ugarte. ... Mit seiner Art des investigativen Journalismus machte er sich während der Amtszeit des sozialistischen Präsidenten Salvador Allende, dessen Freund und Berater er war, viele Freunde, aber auch Feinde.Zusammen mit Allende und seinen engsten Beratern harrte er im Präsidentenpalast, der Moneda, aus, als diese von den putschenden Militärs unter General Augusto Pinochet am 11. September 1973 belagert wurde.Präsident Allende hatte an seine Begleiter appelliert, die Moneda zu verlassen, um sicher zu ihren Familien zurückkehren zu können und einem Blutbad zu entgehen. Augusto Olivares jedoch verblieb mit Allende und einem Rest von 54 Personen: Freunde und Berater, darunter fünf Minister, 19 Beamte, 16 Polizisten und 20 Mitglieder des Sicherheitsdienstes GAP. Als der Präsidentenpalast schließlich von mehreren Flugzeugen des Typs Hawker Hunter bombardiert wurde und die Aussichtslosigkeit des Kampfes offensichtlich wurde, nahm sich Augusto Olivares mit einem Sturmgewehr im Badezimmer des Erdgeschosses das Leben, wohlwissend, dass den Überlebenden das Schlimmste drohen würde. Dies bestätigten Befehle Pinochets, die er am selben Tag in seinem Hauptquartier in Peñaloen ausgab. Olivares wurde somit zum ersten Opfer der chilenischen Militärdiktatur. Inmitten der Kampfhandlung ordnete der mit Stahlhelm und AK-47 bewaffnete Präsident Allende eine Gedenkminute für Olivares an; später nahm er sich selbst im ersten Obergeschoss das Leben um der Gefangennahme zu entgehen. ... https://de.wikipedia.org/wiki/Augusto_Olivares
Walter Bendix Schoenflies Benjamin (* 15. Juli 1892 in Berlin; † 26. September
1940 in Portbou, Spanien) war ein deutscher Philosoph, Kulturkritiker und
Übersetzer. ...
Als gebürtiger Berliner lebte er nach Studium und gescheiterter Habilitation,
die ihm die angestrebte Universitätskarriere verwehrte, als freier
Schriftsteller wieder in seiner Geburtsstadt, unterbrochen von ausgedehnten
Auslandsaufenthalten. 1933 entzog er sich als säkularisierter Jude der
NS-Herrschaft und ging ins Pariser Exil. Nach der Besetzung Frankreichs durch
die deutschen Truppen nahm er sich auf einer missglückten Flucht in der
spanischen Grenzstadt Portbou das Leben. ...
Nach der Rückkehr aus dieser Haft im November 1939 schrieb Benjamin seinen
letzten Text, die Thesen Über den Begriff der Geschichte. Benjamin flüchtete
nach Lourdes, von wo er zunächst weiter nach Marseille reiste. Im September 1940
unternahm er mit Hilfe von Lisa Fittko den Versuch, nach Spanien zu gelangen und
von dort über Portugal mit seinem USA-Visum auszureisen.[68] Im spanischen
Grenzort Portbou, wo er trotz erfolgreichem Grenzübertritt die Auslieferung an
die Deutschen noch immer befürchtete, nahm er sich in der Nacht vom 25. auf den
26. September 1940 das Leben[69] – offenbar mit einer Überdosis
Morphiumtabletten. Seine Leiche verschwand in einem Massengrab. -
https://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Benjamin
Chester Charles Bennington (* 20. März 1976 in Phoenix, Arizona; † 20. Juli 2017 in Palos Verdes Estates, Kalifornien[1]) war ein US-amerikanischer Rock-Sänger der Bands Linkin Park, Dead by Sunrise, Stone Temple Pilots und Grey Daze. ... Bennington war eng mit Chris Cornell befreundet, der im Mai 2017 Suizid beging und bei dessen Beisetzung Bennington gesungen hatte. Am 20. Juli 2017, dem Geburtstag Cornells, wurde Bennington im Alter von 41 Jahren in seiner Villa in Palos Verdes Estates, ebenfalls nach Suizid, tot aufgefunden.[10] Er wurde in der Nähe von Los Angeles beigesetzt. https://de.wikipedia.org/wiki/Chester_Bennington
Bruno Bettelheim
(geboren am 28. August 1903 in Wien; gestorben am 13. März 1990 in Silver
Spring, Maryland, USA) war ein US-amerikanischer Psychoanalytiker und
Kinderpsychologe österreichischer Abstammung. Nach Bettelheims Tod wurden seine
Angaben zum eigenen Lebenslauf sowie die wissenschaftliche Substanz seiner
Publikationen und seiner Erziehungsmethoden in Frage gestellt.[1][2][3] ...
Bettelheim wurde zum Träger des Dr.-Leopold-Lucas-Preises der Universität
Tübingen für das Jahr 1990 bestimmt. Die Verleihung war für den 15. Mai 1990 in
Tübingen vorgesehen.[9] Doch bereits am 13. März (dem Jahrestag des
„Anschlusses“, genauer des Wiedervereinigungsgesetzes der deutschen und der
österreichischen Regierung am Tag nach dem Einmarsch) desselben Jahres, sechs
Jahre nach dem Tod seiner zweiten Ehefrau Trude und nach einem Schlaganfall,
nahm sich Bettelheim das Leben.[10] Er hinterließ einen Abschiedsbrief an seine
drei erwachsenen Kinder; zwei Töchter und einen Sohn. ... Kurz nach Bettelheims
Tod wurden Vorwürfe wegen seines Verhaltens gegenüber den anvertrauten Kindern
erhoben. Unter anderem erschien im amerikanischen Nachrichtenmagazin Newsweek
ein Artikel mit dem Titel Benno Brutalheim. Bettelheim habe die Ergebnisse
seiner wissenschaftlichen Arbeit gefälscht und Kinder in der Orthogenic School
geschlagen, darunter auch Kinder mit Autismus.
Die „Züchtigungen“ seien zum Teil spontan, öffentlich und aus für die Kinder
nicht einsehbaren Gründen erfolgt, so die Aussage von ehemaligen Patienten. Etwa
habe der Psychoanalytiker Bettelheim unbeabsichtigten Körperkontakt eines Kindes
mit anderen Kindern beim gemeinsamen Sport als Manifestation unbewusster
Aggression wahrgenommen. In Chicagoer Psychoanalytikerkreisen sei von Bettelheim
daher schon Jahre vor seinem Tod als „Benno Brutalheim“ gesprochen worden.
Zu den ursprünglichen Kritikern zählte Richard Pollak, ehemaliger Herausgeber
des Magazins The Nation, dessen Bruder in Bettelheims Obhut Suizid verübte.
Zurückgewiesen durch Bettelheim und mit den Hintergründen über den Tod seines
Bruders konfrontiert, stellt er in seiner Biografie Bettelheims dessen
Lauterkeit in Frage. Die Vorwürfe wurden seither aus verschiedenen Perspektiven
kritisch reflektiert.[12][13][14][15]
https://de.wikipedia.org/wiki/Bruno_Bettelheim
"... Erschrecken, ja Entsetzen war spürbar, als im März 1990 die Nachricht von der Selbsttötung des grossen österreichisch-amerikanischen Kinderpsychologen und -pädagogen Bruno Bettelheim bekannt wurde. Der Mann, der als Autor den «Weg aus dem Labyrinth» (1975) und die «Erziehung zum Überleben» (1979), als weithin berühmter Leiter der «Orthogenic School» in Chicago die Prinzipien der «richtigen Entwicklung» gelehrt hatte - er war, wie es scheinen musste, völlig abrupt und aus unbekannten Motiven aus dem Leben geschieden. Und er hatte ausserordentlich brutal Abschied genommen. Mit einer Plastictüte überm Kopf hatte er sich selber erstickt. ... «Liebe allein genügt nicht» (1950). Der Gegner jeder Körperstrafe hatte geprügelt und geschlagen, bis hin zu Faustschlägen und zum Peitschenexzess, nicht ohne sadistische sexuelle Komponente. Er war unbeherrscht und völlig unberechenbar gewesen. Und er hatte ein System von Herrschaft errichtet, das auf «Überwachen und Strafen» (Michel Foucault) basierte: Die Post renitenter Kinder wurde zensiert, die Exkommunikationsdrohung, die Drohung mit dem Irrenhaus, sorgte für die nötige Anpassung. Eine autoritäre Persönlichkeit mit antiautoritärer Botschaft - so das neue, fatale Bild. Es liess freilich auch die Selbsttötung plausibler erscheinen: Eine Lebenslüge, eine Doppelexistenz war im Suizid liquidiert worden. ..." (25.08.2003) - https://www.nzz.ch/article91Q0S-ld.268608
Andreas Biermann (* 13. September 1980 in West-Berlin[1]; † 18. Juli 2014 in Berlin) war ein deutscher Fußballspieler, der unter anderem für den FC St. Pauli in der 2. Bundesliga aktiv war. ... Am 20. November 2009 teilte Biermann in einer Pressekonferenz mit, dass er im Oktober desselben Jahres einen Suizidversuch unternommen und sich daraufhin wegen Depressionen in stationäre Behandlung begeben habe. Der Suizid des Nationaltorwarts Robert Enke zehn Tage zuvor habe ihn zum Schritt an die Öffentlichkeit bewogen. Er gab dabei außerdem an, beinahe vom Glücksspiel abhängig geworden zu sein.[4] Nach seiner Rückkehr in die Mannschaft des FC St. Pauli fühlte er sich dort von den Kollegen alleingelassen.[5] Biermann erhielt keinen Profivertrag mehr, nachdem sein Engagement bei St. Pauli 2010 beendet war.[6] Daher äußerte er sich später kritisch zu seinem Coming-out: „Die Befürchtungen, die ich hatte, bevor ich meine Krankheit öffentlich gemacht habe, haben sich bestätigt. Ich würde keinem depressiven Profi empfehlen, seine Krankheit öffentlich zu machen.“[5] Im Frühjahr 2011 schrieb er mit dem Journalisten Rainer Schäfer ein Buch über sein Leben mit der Krankheit unter dem Titel Rote Karte Depression.[7] Im Februar 2012 gab Biermann bekannt, einen erneuten Suizidversuch (seinen dritten bekannten) unternommen zu haben.[6] Andreas Biermann starb am 18. Juli 2014 durch Suizid. Er hinterließ seine Ehefrau und zwei gemeinsame Kinder.[1] - https://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Biermann_(Fu%C3%9Fballspieler,_1980)
Johannes Böse - 08.12.2023: "Mit 23 Jahren hat Johannes Böse das Amt des Rathauschefs übernommen. Knapp drei Jahre später verliert das Dorf den jungen Bürgermeister. ... Schockiert, erschüttert, tief betroffen. Das sind die Reaktionen von Menschen, die Johannes Böse gekannt haben. Der Bürgermeister von Landensberg ist tot. Der 26-Jährige hat sich nach Informationen unserer Redaktion in der Nacht von Samstag auf Sonntag das Leben genommen. ..." - https://www.augsburger-allgemeine.de/guenzburg/landensberg-der-tod-von-buergermeister-johannes-boese-schockiert-landensberg-id65509631.html
Fritz Bracht
(* 18. Januar 1899 in Heiden, heute zu Lage (Lippe); † 9. Mai 1945 in
Bad Kudowa, Landkreis Glatz (Suizid)) war ab 1941 der NSDAP-Gauleiter von
Oberschlesien. ... Ab dem 9. Februar 1941 war er auch Oberpräsident der
preußischen Provinz Oberschlesien. Zudem wurde Bracht Gauwohnungskommissar als
regionaler Vertreter des Reichswohnungskommissars Robert Ley, Gaubeauftragter
des „Reichskommissars für die Festigung deutschen Volkstums“ (RKF), ab dem 6.
April 1942 Beauftragter des „Generalbevollmächtigten für den Arbeitseinsatz“,
Fritz Sauckel, und ab dem 16. November 1942 Reichsverteidigungskommissar für
Oberschlesien.
Zum Gau von Bracht gehörten die drei Konzentrationslager in Auschwitz. Bracht
war in seiner Villa in Gieschewald Himmlers Gastgeber, als dieser am 16. und 17.
Juli 1942 die Konzentrationslager besichtigte. Bracht und Himmler nahmen am 17.
Juli 1942 im KZ Auschwitz-Birkenau an der Tötung eines gerade eingetroffenen
Transportes von Juden teil. Sie waren bei der Selektion der Arbeitsfähigen, bei
der Vergasung und bei der Räumung der Gaskammer anwesend.[2] Bracht und Himmler
hielten sich auch im KZ Auschwitz-Monowitz auf.[3] Beim Vorrücken der Roten
Armee erließ Bracht in seiner Eigenschaft als Reichsverteidigungskommissar am
21. Dezember 1944 Richtlinien für die Evakuierung von Häftlingen und
Kriegsgefangenen. Anhand dieser Richtlinien wurden die Todesmärsche organisiert,
auf denen die SS Häftlinge der Konzentrationslager nach Westen trieb.[4]
Bereits am 25. September 1944 zum Führer des Volkssturms in seinem Gau ernannt,
setzte sich Bracht während der Offensive der Roten Armee ungefähr am 24. Januar
1945 in ein Ausweichquartier in Neiße ab. Evakuierungsmaßnahmen für die deutsche
Zivilbevölkerung hatte er zuvor abgelehnt. Wenige Tage später begab sich Bracht
in den Kurort Bad Kudowa in Niederschlesien. Offiziell sollte er dort mit
Genehmigung von Hitler oder Bormann eine Tuberkulose-Erkrankung auskurieren. Am
9. Mai 1945, kurz vor dem Einmarsch der Roten Armee in Bad Kudowa, beging Bracht
zusammen mit seiner Frau Paula mit Hilfe von Blausäure-Kapseln Suizid. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Bracht
Eva Anna Paula Braun (* 6. Februar 1912 in München; † 30. April 1945 in Berlin als am 29. April 1945 verheiratete Eva Hitler) war, wahrscheinlich seit 1932, die der Öffentlichkeit verheimlichte Geliebte Adolf Hitlers. Beide heirateten einen Tag vor dem gemeinsamen Suizid im umkämpften Berlin, kurz vor der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg. ... Eva Braun kam am 7. März 1945[16] von München nach Berlin und zog Mitte April in ein Zimmer des Führerbunkers. Ob sie gegen den Willen Hitlers nach Berlin kam, ist unklar.[17] Trotz Aufforderungen aus ihrer Familie, Berlin wieder zu verlassen, blieb sie bis zum Ende dort. In der Nacht vom 29. April 1945 heirateten Eva Braun und Adolf Hitler. Die Eheschließung vollzog der Stadtrat und Gauamtsleiter Walter Wagner,[18] Trauzeugen waren Joseph Goebbels und Martin Bormann. Einen Tag später, am 30. April 1945, vollzog die nunmehrige Eva Hitler gemeinsam mit Adolf Hitler Suizid im Führerbunker. Sie starb durch die Einnahme von Zyankali. Die Leichen wurden von Martin Bormann, Hitlers Kammerdiener Heinz Linge, seinem SS-Adjutanten Otto Günsche und einigen Leibwächtern aus dem Führerbegleitkommando im Garten der Reichskanzlei gemäß Hitlers letzten Verfügungen verbrannt. Nach Eintreffen der Alliierten wurden die verkohlten Überreste von diesen zunächst notdürftig in einem Granattrichter auf dem Gelände der Reichskanzlei und Berichten zufolge später gemeinsam mit den Überresten Hitlers, Goebbels’ und seiner Angehörigen, General Hans Krebs’ sowie Hitlers Hunden insgesamt acht Mal, zuletzt in einer sowjetischen Kaserne bei Magdeburg, vergraben; erst 1970 seien ihrer aller Überreste auf Anweisung von KGB-Chef Juri Wladimirowitsch Andropow eingeäschert und in die Ehle bei Biederitz gestreut worden.[19] Der Todeszeitpunkt Brauns ist durch Beschluss des Amtsgerichts Berchtesgaden vom 17. Januar 1957 (Az.: II 2/57) auf den 30. April 1945, 15:28 Uhr, festgestellt worden. Damit liegt ihr amtlicher Todeszeitpunkt zwei Minuten vor dem Hitlers. ... https://de.wikipedia.org/wiki/Eva_Braun
Ralf Briese
(* 2. März 1971 in Leer (Ostfriesland); † 9. Oktober 2011 in Oldenburg
(Oldenburg)[1]) war ein deutscher Grünen-Politiker. Seit 2003 war er Mitglied
des Niedersächsischen Landtages.
Ralf Briese besuchte die Grundschule und die Orientierungsstufe in Jemgum und
machte 1991 am Teletta-Groß-Gymnasium Leer das Abitur. Nach dem Zivildienst
arbeitete er von 1992 bis 1993 als Entwicklungshelfer in Bangladesch.
Anschließend studierte er an der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg
Politik, Pädagogik, Soziologie, Geografie sowie Volkswirtschaft und wurde
Diplom-Pädagoge. Das Studium unterbrach er für eine Ausbildung zum
Krankenpfleger; in diesem Beruf war er am Klinikum Oldenburg tätig. Von 2001 bis
2003 war er Mitarbeiter der Grünen-Politikerin und Bundestagsabgeordneten Thea
Dückert. Briese litt unter Depressionen. Als Todesursache wird ein Suizid am
Wochenende zwischen dem 7. und dem 9. Oktober 2011 angenommen.[2]
https://de.wikipedia.org/wiki/Ralf_Briese
11.10.2011: ... Der Oldenburger Landtagsabgeordnete Ralf Briese (Grüne) wurde am Sonntagmittag von seiner Freundin leblos in seiner Wohnung gefunden, sagte ein Polizeisprecher. Vor acht Jahren war der Grüne über die Landesliste in den Niedersächsischen Landtag gewählt worden. Zuletzt war er dort innenpolitischer Sprecher der Grünen. Dem Oldenburger Rat gehörte er seit 2006 an. Die Polizei schließt nach dem derzeitigen Erkenntnisstand ein Fremdschulden am Tod des Politikers aus. Ein Polizeisprecher sagte, es gebe Hinweise auf Suizid. https://taz.de/Gruenen-Politiker-Ralf-Briese-ist-tot/!232928/
Oskar Brüsewitz
(* 30. Mai 1929 in Willkischken, Memelland; † 22. August 1976 in Halle
an der Saale) war ein evangelischer Pfarrer, der mit seiner öffentlichen
Selbstverbrennung im August 1976 in Zeitz mittelbar Einfluss auf die Kirche und
spätere Opposition in der DDR genommen hat. ... Von 1964 bis 1969 besuchte
Brüsewitz die Predigerschule in Erfurt. 1970 in Wernigerode ordiniert, wurde er
anschließend evangelisch-lutherischer Pfarrer in Rippicha im Kreis Zeitz. Seine
Jugendarbeit und symbolische Protestaktionen zogen sowohl positive Resonanz als
auch rigide staatliche Repression nach sich. Zum Beispiel konterte der
streitbare Pfarrer den SED-Slogan „Ohne Gott und Sonnenschein fahren wir die
Ernte ein“ mit der auf einem Plakat aufgemalten Aussage „Ohne Regen, ohne Gott
geht die ganze Welt bankrott“.[5] Die Anbringung eines Kreuzes aus
Leuchtstoffröhren an seiner Kirche machte ihn einerseits beliebt und führte zu
beispiellosem Kirchenbesuch in seiner Gemeinde, beschwor aber andererseits
zunehmend Konflikte mit staatlichen Stellen. Zudem lehnten ihn einige der
Amtsbrüder wegen seiner unkonventionellen Methoden ab. 1976 legte die
Kirchenleitung Brüsewitz nahe, einem Pfarrstellenwechsel zuzustimmen[6] oder in
den Westen überzusiedeln.[7]
Am 18. August 1976 stellte er vor der Michaeliskirche in Zeitz zwei Plakate auf
das Dach seines Autos, auf denen er den Kommunismus anklagte:
„Funkspruch an alle – Funkspruch an alle – Wir klagen den Kommunismus an wegen
Unterdrückung der Kirchen in Schulen an Kindern und Jugendlichen“
„Funkspruch an alle – Funkspruch an alle – Die Kirche in der DDR klagt den
Kommunismus an! Wegen Unterdrückung der Kirchen in Schulen an Kindern und
Jugendlichen“[8]
Anschließend übergoss er sich mit Benzin und zündete sich an. Die Aktion dauerte
nur kurz; die Plakate wurden rasch von Staatssicherheitsmitarbeitern weggerissen
und der schwer verletzte Brüsewitz anschließend abtransportiert. Am 22. August
1976 erlag er den Verbrennungen im Bezirkskrankenhaus Halle-Dölau, ohne dass ihn
seine Familie besuchen durfte. Dem Chefarzt sagte er noch vor seinem Tod, dass
seine Tat eine „politische Aktion“ gewesen sei.[9]
In seinem Abschiedsbrief betonte Brüsewitz, nicht Selbstmord begangen, sondern
als berufener Zeuge einen Sendungsauftrag erfüllt zu haben. Er klagte über den
„scheinbaren tiefen Frieden, der auch in die Christenheit eingedrungen“ sei,
während „zwischen Licht und Finsternis ein mächtiger Krieg“ tobe. Er betonte
auch, dass seine „Vergangenheit des Ruhmes nicht wert“ sei – vermutlich eine
Anspielung auf seine Scheidung und seinen fluchtartigen Wegzug von seiner ersten
Frau und von seiner Tochter Renate.[10] ...
Staatliche Stellen versuchten zunächst mit allen Mitteln, die Geschehnisse in Zeitz zu verschweigen. Als jedoch am 20. August 1976 Rundfunk und Fernsehen der Bundesrepublik Deutschland über die Selbstverbrennung berichteten, erschien einen Tag später auch in den Zeitungen der DDR eine Mitteilung über die Selbstverbrennung. Sie stellte Brüsewitz’ Signal als Tat eines Psychopathen dar. Das Neue Deutschland brachte am 31. August 1976 unter dem Titel Du sollst nicht falsch Zeugnis reden einen verleumderischen Bericht mit der Behauptung, die Selbstverbrennung sei die Tat eines krankhaft veranlagten Menschen, der „nicht alle fünf Sinne beisammen“ habe. Ähnliches war im Zentralorgan der DDR-CDU Neue Zeit zu lesen.[13] Die Stasi beobachtete die Reaktionen auf die Selbstverbrennung genau und sollte dabei helfen, unliebsame Äußerungen zu unterbinden.[14] - https://de.wikipedia.org/wiki/Oskar_Br%C3%BCsewitz
Busche - Suizid um 1934: "Dann kam Busche, Busche war sie als Kind genannt worden, ein Kosewort, wie eines mit dem man Hundchen ruft, und der Name war ihr geblieben, sie stammte aus Breslau und war nach Prag gekommen, weil es in Breslau unerträglich geworden war. Sie hätte gern weiterstudiert, aber an der Prager Universität wollte man sie nicht aufnehmen, eine jüdische Emigrantin, ... Es war keine Sache von Dauer; man trennte sich; ohne Schmerz wenigstens zeigte sie keinen. Ein halbes oder dreiviertel Jahr später hörte er, sie habe sich das Leben genommen, irgendwo außerhalb von Prag, wo man sie auch begrub." - "Nachruf", C. Bertelsmann Verlag, 1988, 3. Auflage, S. 103/104)
Hedwig Ferdinande Wilhelmine Christine Buschmann (* 7. Dezember 1872 in Köln; † 20. Oktober 1950 in Marburg)[1] war eine deutsche Konzertpianistin, Bildhauerin und Entwerferin von Reformkleidung. ... Buschmann wohnte zuletzt in Marburg. Sie starb 1950 unverheiratet im Alter von 77 Jahren in der dortigen medizinischen Klinik, heute Teil des Universitätsklinikums Gießen und Marburg. Die Sterbeurkunde führt als wahrscheinliche Todesursuche einen Suizid durch Schlafmittelvergiftung an.[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Hedwig_Buschmann
Friedrich Wilhelm Buttel (* 1. Dezember 1796 in Zielenzig; † 4. November 1869 in Neustrelitz) war ein deutscher Architekt und ranghöchster Baubeamter des (Teil-)Großherzogtums Mecklenburg-Strelitz. Als Schüler der Berliner Bauakademie und Mitarbeiter von Karl Friedrich Schinkel[1] prägte er die klassizistische und neugotische Architektur in Mecklenburg-Strelitz mit einer eigenständigen, anmutigen Formensprache. Zugleich entwickelte er zahlreiche praktische Lösungen für das Bauwesen. Er gilt außerdem als der Erfinder der Dachpappe. ... Buttels Wohnung befand sich im Alten Palais an der Ecke Tiergartenstraße/Schlossstraße. Als man ihn, der das 70. Lebensjahr bereits überschritten hatte, 1869 zusätzlich noch zum Betreuer der Bauten des Norddeutschen Bundes in Mecklenburg-Strelitz machte, ging es mit seinen Kräften deutlich bergab. Er sah nur noch schlecht und war stark überarbeitet. Seine Pensionierung war mehrfach verschoben worden. Seine Frau war viele Jahre lang schwer krank und zuletzt bettlägerig. Bauschäden an der Schlosskirche und der Verlust seiner Frau zermürbten ihn derart, dass er dem Druck nicht mehr gewachsen war und sich das Leben nahm. Kurz nach seinem Suizid erschienen in Berlin anonym die Erinnerungen an Friedrich Wilhelm Buttel, verfasst von dem Neustrelitzer Lehrer Jacob Friedrich Roloff (1813–1877). Ein Mausoleum für Buttel und seine Familie steht auf dem neuen Friedhof (Waldfriedhof) von Neustrelitz. https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Wilhelm_Buttel
Paul Celan [paʊl ˈtselan][1] (geboren am 23. November 1920 in Czernowitz; gestorben vermutlich am 20. April 1970 in Paris) war ein deutschsprachiger Lyriker rumänischer, später französischer Staatsangehörigkeit. Er hieß ursprünglich Paul Antschel, später rumänisiert Ancel, woraus das Anagramm Celan entstand. Paul Celan gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Dichter des 20. Jahrhunderts (außerdem betätigte er sich auch als Übersetzer von fremdsprachiger Lyrik ins Deutsche). Sein Werk ist geprägt von der Reflexion über Sprache und Kommunikation und ihre Fähigkeit, das Erlebte zu bewahren und zu bezeugen, und ist ferner geprägt von der Verarbeitung von Grenzerfahrungen, insbesondere der Erfahrung des Holocaust (zum Beispiel in dem berühmten Gedicht Todesfuge). ... Mitte 1940 wurde die nördliche Bukowina und somit auch Celans Heimatstadt Czernowitz von der Sowjetunion besetzt. Celan konnte sein Studium zunächst fortsetzen. Als jedoch 1941 rumänische und deutsche Truppen Czernowitz besetzten, wurden die Juden in das örtliche Ghetto gezwungen, von wo Celans Eltern im Juni 1942 zuerst in einen Steinbruch und dann in das Zwangsarbeiterlager an der Durchgangsstraße IV in Michailowka unweit von Hajssyn deportiert wurden. Dort starb sein Vater wenige Monate später an Typhus, seine Mutter wurde erschossen.[4] Die Deportation und der Tod seiner Eltern hinterließen tiefe Spuren bei Celan. Er litt für den Rest seines Lebens unter dem Gefühl, seine Eltern im Stich gelassen zu haben. In seinen Gedichten sind zahlreiche Verweise auf dieses Trauma der Überlebensschuld zu finden. ... Celan wurde mehrmals in psychiatrische Kliniken eingewiesen, einmal – vom 28. November 1965 bis 11. Juni 1966 – weil er in einem Wahnzustand seine Ehefrau mit einem Messer töten wollte. Im November 1967 entschieden er und seine Frau, getrennt voneinander zu wohnen. Sie blieben aber in Verbindung. ... Die Umstände und das Datum von Celans Tod sind nicht geklärt. Sein Leichnam wurde am 1. Mai 1970 bei Courbevoie aus der Seine geborgen. Vermutlich hatte er sich am 20. April 1970 zwölf Kilometer stromaufwärts am Pont Mirabeau in Paris in den Fluss gestürzt. Er wurde am 12. Mai 1970 auf dem Cimetière parisien de Thiais im Département Val-de-Marne beigesetzt. An diesem Tag starb Nelly Sachs, mit der er freundschaftlich verbunden gewesen war. https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Celan
Lena Christ
(* 30. Oktober 1881 in Glonn als Magdalena Pichler; † 30. Juni 1920 in München)
war eine deutsche Schriftstellerin.
...
1913 verfasste sie das Buch Lausdirndlgeschichten, ebenfalls bestehend aus
Erinnerungen an ihre Kindheit. Thoma kritisierte sie dafür und sah darin ein
Plagiat seiner Lausbubengeschichten. Allmählich stellte sich literarischer
Erfolg ein. Ihr Roman Mathias Bichler blieb jedoch bei Erscheinen 1914
weitgehend unbeachtet. Darin schilderte sie den abenteuerlichen Lebenslauf eines
kleinen Holzschnitzers im Leitzachtal und Tirol. Dabei handelte es sich um ihr
erstes Werk, das nicht auf Autobiografisches zurückgreift. Weithin bekannt
machte sie nach Beginn des Ersten Weltkriegs das Buch Unsere Bayern anno 14, dem
1915 Unsere Bayern anno 14/15 folgte. Darin sammelte sie Geschichten, die
Geschehnisse und Atmosphäre zu Beginn des Ersten Weltkriegs in Bayern, in Stadt
und auf dem Land, schildern. 1915 wurde sie zu einer Audienz bei König Ludwig
III. geladen, im Folgejahr erhielt sie das Ludwigskreuz für ihre vaterländischen
Verdienste. Ebenfalls 1916 begann sie ihre Arbeit am Drama Die Rumplhanni, das
sie auf Anraten von Benedix zum Roman umschrieb. In diesem schildert sie die
skrupellosen Versuche von Johanna Rumpl, Köchin von Öd (nahe Schönau bei Bad
Aibling), gesellschaftlichen Aufstieg und Selbständigkeit zu erreichen. In den
Roman flossen sowohl eigene Erinnerungen als auch Erfahrungen der Mutter ein.
1917 löste Christ den Münchner Haushalt auf und übersiedelte nach Landshut,
wohin der 1915 zum Militär einberufene Benedix abkommandiert wurde. Lena Christ
erkrankte an Tuberkulose und Depressionen.
Durch Benedix machte sie 1918 bei Lesungen im Lazarett Bekanntschaft mit dem
kriegsversehrten jungen Sänger Ludwig Schmidt, als Lodovico Fabri als Sohn
deutscher Eltern in Italien geboren, und verliebte sich in diesen. Sie löste
sich von Benedix und zog gemeinsam mit Schmidt, ihrem „Buben“, zurück nach
München. 1919 veröffentlichte sie Erzählungen unter dem Titel Bauern sowie Madam
Bäuerin, ein heiteres Werk, das jedoch kritisiert wurde, da es „roh“ und
„unvollendet“ wirke,[14] wobei als Grund fehlende Konzentration aufgrund von
Krieg und privater Krisen vermutet werden. Im Herbst trennte sich Benedix von
seiner Frau.
1920 verließ sie Ludwig Schmidt, für den Lena Christ nur eine Affäre unter
vielen war. In große wirtschaftliche Not geraten, signierte sie wertlose Bilder
mit den Namen bekannter Maler, verkaufte sie und kam so wegen des Fälschens von
Bildern in Konflikt mit dem Gesetz. Um ihre Mutter zu schützen, nahm zunächst
Tochter Magdalena die Schuld auf sich.
Von einer Gefängnisstrafe bedroht, fuhr sie am 30. Juni 1920 mit der Straßenbahn
zum Münchner Waldfriedhof / Alter Teil (Grab Nr. 44-3-1 (#)). Dort traf sie
ihren Ehemann Peter Benedix, der ihr eine Dosis Zyankali überreichte. Mit dem
Gift vollzog sie, vor dem Grab von Ludwig Schmidts Vater, den Suizid.[15] Es ist
heute fraglich, ob sie vor allem die drohende Gefängnisstrafe zu diesem Schritt
veranlassten oder Depressionen und der Wunsch, die eigene Ehre zu bewahren.[14]
Vor ihrem Suizid schrieb sie einige ausführliche Abschiedsbriefe, unter anderem
an Ludwig Thoma und ihren Schwiegersohn Heinrich Dietz. In ihrem Grab
(Waldfriedhof Nr. 44-3-14) wurden später auch ihre jüngste Tochter Alexandra (†
1933), ihr Halbbruder Friedrich Isaak († 1973) und dessen Frau Berta († 1958)
beigesetzt. Auf dem Grabkreuz ist als Lena Christs Sterbedatum statt des 30.
Juni der – im Kalender gar nicht vorgesehene – 31. Juni angegeben.[16]
https://de.wikipedia.org/wiki/Lena_Christ
Christine Chubbuck
(* 24. August 1944 in Hudson, Ohio; † 15. Juli 1974 in Sarasota, Florida), auch
bekannt als Chris Hubbock, war eine Moderatorin des US-amerikanischen
Fernsehsenders WXLT-TV. Vor laufender Kamera starb sie durch Suizid.
In Christine Chubbuck stand der selbstbewussten, gewissenhaften Journalistin
eine privat sehr verschüchterte, von Torschlusspanik geprägte Frau gegenüber.
Eine Beziehung hatte Chubbuck im Laufe ihres kurzen Lebens nicht, in ihrer
Highschool-Zeit war sie Mitglied des Clubs Dateless Wonders. Ein Jahr vor ihrer
Tat wurde ihr ein Eierstock entfernt, die Ärzte legten ihr nahe, sich bald um
ihre Familienplanung zu kümmern. Kurz vor ihrem 30. Geburtstag lebte sie
gemeinsam mit ihren Geschwistern bei ihrer Mutter. Ihr Suizid war für ihre
Familie keine Überraschung, sie kündigte ihn zwei Tage vor der Tat an. Chubbuck
befand sich wegen ihrer Depressionen in ärztlicher Behandlung. Unter ihrem Tisch
im Studio war immer eine Tasche mit den Tabletten, die sie während einer Sendung
benötigte. An diesem Tag war in dieser Tasche auch der Revolver.
Drei Wochen vor ihrem Suizid fragte Christine Chubbuck den Chefredakteur, ob sie
„etwas über Suizid“ senden dürfe. Nachdem dieser zugesagt hatte, vereinbarte
Chubbuck einen Termin mit einem Fachmann für Suizidfälle der örtlichen Polizei.
In der Befragung beschrieb der Polizist unter anderem, welche Waffe und welche
Schussrichtung die sicherste Wirkung habe. Genau diese Verfahrensweise
verwendete Chubbuck bei ihrer Tat. Eine Woche vor ihrem Suizid erzählte sie
einem Mitarbeiter, dass sie sich eine Waffe besorgt habe, und scherzte darüber,
sich selbst vor laufenden Kameras zu töten. Zwei Tage vorher führte sie mit
ihrem jüngeren Bruder ein Gespräch und kündigte ihr Vorhaben an, allerdings
nicht zum ersten Mal.
Am 15. Juli 1974 um 09:38 Uhr, 8 Minuten nach Sendebeginn ihrer Sendung Suncoast
Digest im Sender WXLT-TV, zog Christine Chubbuck ihren .38er-Revolver und schoss
sich selbst in den Kopf. Es ist der erste bekannte Fall, in dem sich ein Mensch
live vor laufenden Kameras umbrachte. Sie starb 14 Stunden später im
Krankenhaus.
Entgegen ihrer sonstigen Einstellung hatte sie Bilder einer Schießerei bestellt.
Als es zu technischen Problemen kam und sich die Ausstrahlung verzögerte,
lächelte die Journalistin zum Erstaunen ihrer Kollegen und begann ein
selbstverfasstes Script zu verlesen. Währenddessen glitt ihr rechter Arm unter
den Tisch und holte den Revolver hervor.
Ihre letzten bekannten Worte sind:
“In keeping with Channel 40’s policy of bringing you the latest in blood and
guts, and in living color, you are going to see another first – attempted
suicide.”
„Übereinstimmend mit der Tradition von Channel 40, Ihnen die aktuellen Blut- und
Ekelneuigkeiten zu bringen, sehen Sie nun, live und in Farbe, eine weitere
Premiere: einen versuchten Suizid.“
– Christine Chubbuck: TV-Sendung Suncoast Digest vom 15. Juli 1974
Der technische Leiter der Sendung sah, wie sie die Waffe zog, und reagierte
geistesgegenwärtig, sodass der Bildschirm schwarz wurde, unmittelbar bevor sich
der Schuss aus der Waffe löste; der Knall allerdings war laut und eindeutig zu
hören. Ihre Kollegen dachten zuerst an einen Scherz und eilten wütend zu ihr,
was sich beim Näherkommen schlagartig änderte. Das Script, das Chubbuck für
diesen Tag zu ihrer Sendung geschrieben hatte, beschrieb detailliert, wie man
sie ins Krankenhaus fahren würde und wie man erklären würde, dass ihr Zustand
kritisch sei. Auch verabschiedete sie sich von den Kollegen und bekräftigte ihre
Entscheidung zur öffentlichen Selbsttötung.
Ihr Leichnam wurde eingeäschert und die Asche bei einer Trauerfeier zur Musik
von Roberta Flack von ihrer Mutter ins Meer gestreut. 120 Trauergäste, darunter
ihre Kollegen, waren anwesend. Ihre Show wurde nicht abgesetzt, Begründung ihres
Vorgesetzten war, dass ihr Suizid mit dem Sender nichts zu tun hätte, sondern
mit Torschlusspanik.[1] Die Aufnahmen der Tat wurden vom Eigentümer des Senders
bis zu seinem Tod unter Verschluss gehalten und danach seiner Witwe übergeben.
Diese beauftragte nach eigenen Angaben eine große Anwaltsfirma mit der
Verwahrung und hatte keine Absicht zur Veröffentlichung.[2]
2007 äußerte sich erstmals Greg Chubbuck öffentlich zum Tod seiner Schwester.
Dieser Vorfall diente Paddy Chayefsky als Inspiration für sein Drehbuch zum mit
vier Oscars prämierten Film Network von 1976. Als weitere Adaption entstand 2016
unter der Regie von Antonio Campos und mit Rebecca Hall in der Rolle der
Christine Chubbuck der Film Christine[3], der erstmals auf dem Sundance Film
Festival 2016 gezeigt wurde[4].
Sally Quinn: Christine Chubbuck: 29, Good-Looking, Educated. A Television
Personality. Dead. Live and in Color. (Memento vom 6. März 2009 im Internet
Archive) In: Washington Post, 4. August 1974 (PDF, englisch; 1,41 MB)
Hanno Millesi: Die Endzwanzigerin, die sich in den Kopf schoss. In: Der
Standard. 12. Juli 2014
Kim Schwarz: Film über Christine Chubbuck: Die Frau, die sich vor laufender
Kamera das Leben nahm. In: Stern.de. 31. Januar 2016 ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Christine_Chubbuck
Christopher John „Chris“ Cornell (* 20. Juli 1964 als Christopher John Boyle in Seattle, Washington; † 18. Mai 2017 in Detroit, Michigan[1][2]) war ein US-amerikanischer Musiker. Er wurde als Sänger, Gitarrist und Songwriter der Bands Soundgarden, Temple of the Dog und Audioslave bekannt. Chris Cornell wurde 1964 als Christopher John Boyle in Seattle als Sohn eines Apothekers und einer Buchhalterin geboren. Er wurde katholisch erzogen und wuchs mit fünf Geschwistern in einem Vorort von Seattle auf. Nach der Scheidung seiner Eltern im Jahre 1978[3] nahm er den Familiennamen der Mutter an. Zu dieser Zeit soll er schon an Depressionen und Angststörungen gelitten haben.[4] Bereits mit 13 Jahren begann seine Drogen- und Alkoholabhängigkeit.[5] Er brach die Highschool im Alter von 15 Jahren ab und arbeitete zunächst als Fischverkäufer und war Souschef in Ray’s Boathouse in Seattle. Im März 1990 heiratete er seine damalige Bandmanagerin Susan Silver und bekam mit ihr im Jahr 2000 eine Tochter.[6] 2002 machte er in einer Rehaklinik einen Drogen- und Alkoholentzug.[7][8] Wenig später ließ sich das Ehepaar scheiden.[9] Im Januar 2003 lernte er in Paris die griechischstämmige Publizistin Vicky Karayiannis kennen, die er kurze Zeit später heiratete[10] und durch deren Einfluss er zum griechisch-orthodoxen Glauben konvertierte.[11] 2004 wurde eine gemeinsame Tochter geboren, gefolgt von einem Sohn 2005. Zusammen mit Karayiannis’ Bruder eröffnete das Ehepaar das Restaurant Black Calavados in Paris[12] und gründete 2012 die „Chris and Vicky Cornell Foundation“, die sich um obdachlose, misshandelte und vernachlässigte Kinder kümmert.[13] Chris Cornell starb am 18. Mai 2017 im Alter von 52 Jahren dem Polizeibericht zufolge durch Suizid in seinem Hotelzimmer im MGM Grand in Detroit.[14] Sein Freund Chester Bennington, der bei seiner Beisetzung gesungen hatte, nahm sich etwa zwei Monate später an Chris Cornells Geburtstag ebenfalls das Leben. Cornells Grab befindet sich auf dem Hollywood Forever Cemetery in Los Angeles.[15] ... https://de.wikipedia.org/wiki/Chris_Cornell
Gerwald Claus-Brunner (geboren als Gerwald Claus, genannt Faxe; * 19. Mai 1972 in Dissen am Teutoburger Wald[1][2]; tot aufgefunden am 19. September 2016 in Berlin) war ein deutscher Politiker der Piratenpartei und ab 2011 Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin. Am 15. September 2016 tötete er einen 29-jährigen Bekannten und nahm sich zwei bis drei Tage später das Leben. - https://de.wikipedia.org/wiki/Gerwald_Claus-Brunner
Kurt Donald Cobain
(* 20. Februar 1967 in Aberdeen, Washington; † (vermutlich) 5. April 1994 in
Seattle, Washington[1]) war ein US-amerikanischer Rockmusiker. Er wurde als
Sänger und Gitarrist der Band Nirvana berühmt, für die er fast alle Lieder
schrieb. ...
Cobain litt unter starken chronischen Magenschmerzen. Ärzte konnten die Ursache
dafür nicht diagnostizieren, was eine gezielte Behandlung unmöglich machte. Er
selbst bezeichnete seine Krankheit daher als „Cobain’s Disease“.[4]
Während der ersten Tournee verstärkten sich Cobains Magenprobleme. Der
kurzzeitige Verzicht auf Alkohol und Zigaretten führte dabei zu keiner
Verbesserung. Durch die ersten Erfahrungen mit Drogen entdeckte er diese als
Mittel zur Schmerzlinderung. Ab 1990 spritzte sich Cobain immer öfter die Droge
Heroin.
Kurz nach der Veröffentlichung des Albums Nevermind im September 1991, begann
Cobain seinen Drogenkonsum zu steigern. Trotz insgesamt sechs Therapieversuchen
gelang es Cobain nie, von der Droge wieder loszukommen. Später wurde zusätzlich
eine bipolare Störung diagnostiziert.[5]
Am 18. August 1992 wurde Frances Bean, die Tochter von Love und Cobain, geboren.
Sie wurde nach Frances McKee benannt, der Sängerin der von Cobain verehrten Band
The Vaselines. Einige Lieder der Vaselines sind von Nirvana gecovert worden, zum
Beispiel Jesus Doesn’t Want Me for a Sunbeam, Son of a Gun und Molly’s Lips.
1994: Tod
Anfang März 1994 wurde die In-Utero-Tour aufgrund von Cobains Drogen- und
Magenproblemen unterbrochen. Cobain und Ehefrau Courtney Love flogen am 2. März
nach Rom. Dort wurde Cobain zwei Tage später – im Koma liegend – in ein
Krankenhaus eingeliefert.[6] Die Mediziner konstatierten einen Suizidversuch
durch Einnahme von Beruhigungsmitteln. Kurze Zeit später widersprach Kurt Cobain
allerdings dieser Aussage und teilte der Öffentlichkeit mit, dass dies lediglich
ein Versehen gewesen sei, weil er Schmerzmittel genommen und danach zu viel
Alkohol getrunken habe. Auf Drängen seines näheren Umfeldes unterzog sich Cobain
einem Drogenentzug im Exodus Recovery Center in Marina del Rey.
Am 1. April floh Cobain jedoch von dort und tauchte unter.
Vermutlich vier Tage später, am 5. April, starb Cobain in seinem Haus in Seattle
durch Suizid.[7][8] Er wurde mit einer Überdosis Heroin im Blut und einer
mittels seiner Browning-Auto-5-Selbstladeflinte zugefügten Kopfschusswunde tot
aufgefunden.[9] Er hinterließ einen Abschiedsbrief, der mit einem Zitat des
Neil-Young-Songs My My, Hey Hey (Out of the Blue) endete:
“It’s better to burn out than to fade away.”
„Es ist besser, auszubrennen als zu verblassen.“
– Kurt Cobain im April 1994, letzte Worte in seinem Abschiedsbrief[10][11]
Kurts Frau Courtney Love gab am 3. April eine Vermisstenanzeige auf. Sein
Leichnam wurde wenige Tage nach seinem Tod von einem am Haus arbeitenden
Elektriker in einem Raum über seiner Garage aufgefunden.
Wie einige andere berühmte Musiker und Musikerinnen starb Cobain im Alter von 27
Jahren. Er wird zum sogenannten Klub 27 gezählt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Cobain
Donald Charles Alfred
Crowhurst (* 19. August 1932 in Ghaziabad, Britisch-Indien; †
vermutlich 1. Juli 1969 im Nordatlantik) war ein britischer Geschäftsmann und
Amateursegler, der durch die ungewöhnlichen Umstände seiner Teilnahme an einer
Segelregatta bekannt wurde, von der er nicht zurückkehrte. Donald Crowhurst
wurde in Britisch-Indien als Sohn eines leitenden englischen
Eisenbahnangestellten und einer Lehrerin geboren. Nach der Unabhängigkeit
Indiens übersiedelte die Familie 1947 nach England und lebte dort in schlechten
wirtschaftlichen Verhältnissen. Nach dem Tod seines Vaters konnte Crowhurst sein
Studium der Elektrotechnik wegen Geldmangels nicht fortsetzen. Er schlug eine
militärische Laufbahn ein und wurde in der Royal Air Force zum Piloten
ausgebildet. Ihm wurde aber von dieser ebenso wie von der British Army, der er
anschließend beitrat, jeweils aufgrund diverser dienstlicher und
außerdienstlicher Eskapaden nahegelegt, seinen Abschied zu nehmen.
Ab 1957 arbeitete Crowhurst, der bei der British Army auch eine
elektrotechnische Ausbildung absolviert hatte, für das Elektronikunternehmen
Mullard und machte sich 1962 in Bridgwater mit einem kleinen
Elektronikunternehmen namens Electron Utilisation Ltd. selbstständig. Das
einzige Produkt der Firma war ein Funkpeilgerät namens Navicator, ein Handgerät
zum Einpeilen von Funkfeuern für die Navigation in der Privatschifffahrt.[1]
Wirtschaftlich ging es mit dem Unternehmen jedoch bald bergab (anfangs waren
sechs Mitarbeiter beschäftigt, 1967 jedoch nur noch Crowhurst selbst und ein
stundenweise angestellter Techniker), sodass Crowhurst um die Existenz seiner
Familie – er hatte mit seiner Frau Clare vier Kinder – zu fürchten begann.
1962 hatte sich Crowhurst ein kleines Segelboot namens Golden Pot gekauft, damit
jedoch allenfalls Wochenendtörns in der Nähe seines Wohnortes absolviert.[1]
... Nach dem Sieg Knox-Johnstons, der für seine Weltumrundung mit 312 Tagen
recht lange gebraucht hatte, waren Crowhurst und Tetley noch im Rennen um die
Prämie für den schnellsten Nonstop-Einhand-Weltumsegler.[3] Da Crowhurst
inzwischen jedoch fürchtete, dass sein gefälschtes Logbuch einer genauen Prüfung
durch Fachleute, die im Falle eines Sieges zu erwarten war, nicht standhalten
würde, plante er, erst dann in Richtung Heimat aufzubrechen, wenn er Tetley den
Titel nicht mehr streitig machen könnte. Er hoffte, dadurch einer Entlarvung zu
entgehen, da er sich sicher war, dass niemand die Logbücher eines Teilnehmers
prüfen würde, der keinen der beiden Preise gewonnen hatte.[4][3]
Dies wurde jedoch dadurch vereitelt, dass Tetley, der annahm, dass Crowhurst ihm
dicht auf den Fersen sei, zu riskant segelte und am 21. Mai 1969 nahe den Azoren
mit seinem Trimaran Schiffbruch erlitt.[1][2]
Als Crowhurst klar wurde, dass der „Sieg“ nunmehr unausweichlich war (Hallworth
schilderte ihm per Funk seine Planungen für den rauschenden Empfang in
Teignmouth,[3] die BBC wollte ihm einen Hubschrauber entgegenschicken, um
Tonbänder und Filme in Empfang zu nehmen), verzweifelte er, brach den
Funkkontakt erneut ab und versank in geistiger Umnachtung. Seine Aufzeichnungen
aus den letzten Wochen bestehen aus wirren philosophischen und physikalischen
Abhandlungen, mit insgesamt über 25.000 Wörtern, auf der Grundlage von Einsteins
Über die spezielle und die allgemeine Relativitätstheorie, einem der wenigen
Bücher, die er an Bord hatte. Am 1. Juli 1969, dem 243. Tag der Reise und dem
Tag, an dem er der ursprünglichen Planung nach wieder hatte zurück in England
sein wollen, führte er ein exaktes Protokoll über seine letzten Lebensminuten
und ging vermutlich genau um 12:00 Uhr mittags mit dem Schiffschronometer und
dem gefälschten Logbuch in der Hand ins Wasser.[3] Dies waren die einzigen
Gegenstände, die in der Kajüte fehlten. Crowhursts Boot wurde am 10. Juli 1969
von dem britischen Postschiff Picardy im Nordatlantik (♁Lage) unbeschädigt, aber
leer entdeckt. Seine Leiche wurde nicht aufgefunden.[3][2] Die Teignmouth
Electron wurde von dem Postschiff nach Santo Domingo mitgenommen und später nach
Jamaika verkauft. Heute ist sie – als Wrack – auf Cayman Brac zu finden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Donald_Crowhurst
Dimitri De Fauw
(* 13. Juli 1981 in Gent; † 6. November 2009 in Heusden) war ein belgischer
Radrennfahrer, der hauptsächlich auf der Bahn aktiv war.
Dimitri De Fauw begann seine Karriere 2003 beim Farmteam von Quick
Step-Davitamon, später fuhr er für das ProTeam. Viermal gewann er Läufe des
UIV-Cups, eines Nachwuchswettbewerbes für Sechstagefahrer, alle gemeinsam mit
Iljo Keisse. 2004 gewannen die beiden Fahrer die Gesamtwertung des Cups.
Insgesamt wurde er 18 Mal belgischer Meister auf der Bahn.
Am 26. November 2006 kollidierte De Fauw beim Sechstagerennen von Gent mit dem
Spanier Isaac Gálvez Lopez, der an den Folgen des Unfalls starb. Seitdem litt De
Fauw, der zuvor seinen Kollegen als ausgesprochener Spaßvogel bekannt war,[1] an
Depressionen. In einem Interview sagte er: „I will carry this with me for the
rest of my life. Only time can heal my wounds.“ („Ich werde das für den Rest
meines Lebens mit mir herumtragen. Nur die Zeit kann meine Wunden heilen.“)[2]
Am 6. November 2009 beging Dimitri De Fauw im Alter von 28 Jahren Suizid.[3]
https://de.wikipedia.org/wiki/Dimitri_De_Fauw
Felicitas - Fred Delmare (* 24. April 1922 als Werner Vorndran in Hüttensteinach, Thüringen; † 1. Mai 2009 in Leipzig) war ein deutscher Schauspieler und Hörspielsprecher. Er wirkte von 1955 bis 2005 in mehr als 200 Film- und Fernsehproduktionen, wie bei der DEFA und des DFF in Nackt unter Wölfen (1963), Schwarzer Samt (1964), Jeder stirbt für sich allein und Die Legende von Paul und Paula (1973). Einem breiten gesamtdeutschen Publikum wurde er vor allem als Friedrich Steinbach in der ARD-Krankenhausserie In aller Freundschaft bekannt. ... Delmare war fünfmal verheiratet, zuletzt von 1986 bis zu seinem Tod mit Renate Schuck (1944–2016). Er hatte aus den ersten vier Ehen fünf Kinder (drei Töchter und zwei Söhne). Er hatte einige Schicksalsschläge zu verkraften. Seine Tochter Felicitas nahm sich 1980 nach der Flucht nach Westdeutschland das Leben. 1993 – in der Geburtstagsnacht seines Vaters – erstach Sohn Nici seine Freundin. Der älteste Sohn Tino starb mit 41 Jahren 2001 an Leberkrebs.[2] - https://de.wikipedia.org/wiki/Fred_Delmare
Ludwig Delbrück
(* 11. Februar 1860 in Berlin; † 12. März 1913 in Berlin – Suizid) war ein
deutscher Bankier.
Delbrück war Sohn des Bankiers Gottlieb Adelbert Delbrück. 1879 hat er das
Abitur am Friedrichswerderschen Gymnasium abgelegt.[1] 1886 wurde er Teilhaber
des vom Vater mitbegründeten Bankhauses Delbrück, Leo & Co., gründete 1889 in
Berlin die "Deutsche Wasserwerke AG" und trat 1891 der Gesellschaft der Freunde
bei. 1910 kam es zur Fusion der Delbrück-Bank mit der älteren Privatbank
Gebrüder Schickler zum Bankhaus Delbrück, Schickler & Co., dessen Teilhaber
Ludwig Delbrück wurde. Durch diese Fusion wurde Delbrück kaiserlicher
Schatullenverwalter (Hofbankier). Daneben war er Mitglied im Aktionärsausschuss
der Bank des Berliner Kassenvereins. Als einer der führenden preußischen
Privatbankiers gehörte Ludwig Delbrück zahlreichen Aufsichtsräten an. Von 1903
bis 1913 war Delbrück Mitglied im ersten Aufsichtsrat der Fried. Krupp AG[2]
sowie Inhaber einer Aktie und somit einer von fünf Aktionären dieses
Unternehmens[3]. Von 1904 bis 1913 gehörte Delbrück dem Aufsichtsrat der
Hypothekenbank in Hamburg an.[4] Den Aktienbanken stand Delbrück – im
Unterschied zu seinem Vater – kritisch gegenüber.
Die Beziehungen zum Kaiserhaus gingen über den finanziellen Bereich hinaus. Auf
dem von Delbrück gepachteten und bewohnten Gut Madlitz fanden zahlreiche
kaiserliche Jagden statt. Im Gegenzug wurde Delbrück 1908 auf Lebenszeit zum
Mitglied des preußischen Herrenhauses ernannt. Im folgenden Jahr war Delbrück
Mitglied der Immediatskommission zur Verwaltungsreform und der
Staatsschuldenkommission.
Delbrück war 1911 Gründungsmitglied und bis zu seinem Tod 2. Vizepräsident der
Kaiser-Wilhelm Gesellschaft. In dieser Funktion war er seit 1911 auch Mitglied
des Senates der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft. Politisch war er konservativ
eingestellt. Daher verließ er 1911 wie die Schwerindustriellen auch den
Hansabund. Delbrück war auch Mitglied des deutschen Flottenvereins und seit 1910
Schatzmeister der Carnegie-Stiftung für Lebensretter.
Ludwig Delbrück, dem in seinen letzten Lebensjahren "hochgradige Nervosität"
bescheinigt wurde, erhängte sich am 12. März 1913 im eigenen Badezimmer nach der
Einsegnung zweier seiner Kinder in der Dreifaltigkeitskirche. Die Hintergründe
für diesen Schritt sind unklar, die Vermögensverhältnisse waren beim Tod
wohlgeordnet. Delbrück wurde auf dem Friedhof der Jerusalems- und Neuen Kirche
III vor dem Halleschen Tor beerdigt. Sein Sohn Adelbert Delbrück (1898–1979)
wurde Teilhaber im Familienbankhaus, dessen Nachfolgeinstitut seit 2004 die zur
ABN AMRO gehörende Delbrück Bethmann Maffei AG ist.
https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Delbr%C3%BCck
Kurt Demmler
(* 12. September 1943 in Posen als Kurt Abramowitsch; † 3. Februar 2009 in
Berlin[1]) war ein deutscher Liedermacher und Texter vieler DDR-Rockbands.
Später wurde er wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern in mehreren Fällen
verurteilt.[2] ... 2008 wurde Demmler erneut angeklagt.[20] Es wurden Fälle
zwischen 1985 und 2005 verhandelt. Zwischen 1995 und 1996 soll er in mindestens
52 Fällen Kinder missbraucht haben; zwischen 1995 und 1999 soll es allein in
seiner Berliner Wohnung und in seiner Villa in Storkow zu 212 Übergriffen an
Mädchen im Alter von 10 bis 14 Jahren gekommen sein.[21] Da Demmler versucht
habe, die Mädchen aktiv zu beeinflussen und ihre Aussagen zu verhindern, wurde
er in Berlin-Moabit in Untersuchungshaft genommen.[22] Er soll die Mädchen
angerufen, ihnen Briefe geschrieben und ihre Wohnanschriften aufgesucht haben.
Im Gefängnis schloss er sich einer Gitarrengruppe an und gestaltete das
Weihnachtskonzert mit. In einem Turnus von 14 Tagen besuchte ihn seine Familie,
seine Frau zuletzt am 21. Januar 2009. Die Hauptverhandlung gegen Demmler begann
am 22. Januar 2009 vor dem Landgericht Berlin. Dort äußerte sich der Angeklagte
nicht zu den Vorwürfen.[21] Er sei „hoffnungsvoll“ gewesen und habe „äußerst
positiv reflektiert“.[6] Im Rahmen der Ermittlungen meldeten sich auch
mutmaßliche Opfer Demmlers aus den 1980er Jahren. Die Ermittlungen zu diesen
Fällen wurden jedoch wegen Verjährung eingestellt.[14]
In der Nacht vom 2. auf den 3. Februar 2009 beging Kurt Demmler mit zwei
zusammengeknoteten Gürteln Suizid. Um 06:23 Uhr wurde er in seiner Zelle von
einem Justizbeamten leblos aufgefunden, um 06:39 Uhr wurde sein Tod durch eine
Notfallmedizinerin festgestellt.[23] Einen Abschiedsbrief hinterließ er
nicht.[6] Der Suizid erfolgte in der Nacht vor dem zweiten
Verhandlungstag.[24][25] Durch seinen Suizid in der Nacht, bevor die Betroffenen
aussagen sollten, konnte der Fall bzw. konnten die Fälle nicht aufgearbeitet und
der Prozess nicht abgeschlossen werden.[26] Demmler hinterließ seine Frau und
zwei erwachsene Kinder. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Demmler
Dieter Dengler
(* 22.
Mai 1938 in Wildberg (Schwarzwald); † 7. Februar 2001 in Mill Valley,
Kalifornien) war ein US-amerikanischer Kampfpilot deutscher Abstammung. Dengler
erlangte Berühmtheit durch seine Flucht aus einem laotischen
Kriegsgefangenenlager im Jahr 1966 während des Vietnamkriegs, worüber er das
Buch Escape from Laos („Flucht aus Laos“) verfasste. ... Am 30. Juni 1966 gelang ihm
und seinen sechs Mitgefangenen der Ausbruch. Dabei konnten sie die Wachen
überrumpeln und erschossen diese mit erbeuteten Waffen. Nach einer 23-tägigen
Flucht durch den Dschungel wurde er am 21. Juli 1966 von einem Hubschrauber
gerettet. Von seinen Mitgefangenen überlebte nur Phisit Intharathat, der kurze
Zeit später wieder gefangen genommen wurde.[1]
Dengler wurde mehrfach mit militärischen Ehren ausgezeichnet und war später in
der zivilen Luftfahrt bei TWA beschäftigt. Er war dreimal verheiratet und hat
zwei Söhne.
Nach einigen Jahren, in denen er an der unheilbaren Nervenkrankheit ALS litt,
fuhr er mit seinem Rollstuhl am 7. Februar 2001, 35 Jahre und sechs Tage nach
dem Abschuss seines Flugzeugs über Laos, in die Zufahrt zum örtlichen
Feuerwehrdepot unterhalb der von ihm betriebenen Gaststätte Mountain Home
Inn[2], und erschoss sich dort.[3] Er ist auf dem Nationalfriedhof Arlington
bestattet.[4]https://de.wikipedia.org/wiki/Dieter_Dengler
Rolf Deyhle
(* 3. Oktober 1938 in Stuttgart; † 2. Mai 2014 in Badenweiler[1]) war ein
deutscher Unternehmer, Kunstsammler und Kunstmäzen. ... Deyhle starb im Mai 2014
während eines Kuraufenthalts in Badenweiler durch Suizid.[40][41] Er wurde auf
Sylt beerdigt, die Trauerfeier fand in der Kirche St. Severin in Keitum
statt.[2] -
https://de.wikipedia.org/wiki/Rolf_Deyhle
Der Stuttgarter Unternehmer Rolf Deyhle hat selbst seinem Leben ein Ende gesetzt. Wie im Umfeld des 75-Jährigen den Stuttgarter Nachrichten bestätigt wird, hat sich der einstige Musical-Mogul und Fußball-Vermarkter am 2. Mai bei der Kur in Badenweiler mit einer Schusswaffe getötet. ... . Wie der enge Vertraute von Deyhle gegenüber unserer Zeitung berichtete, habe sich der 75-Jährige in letzter Zeit „immer mehr zurückgezogen“. Es sei immer schwerer gewesen, „an ihn heranzukommen“. ... In sein Inneres habe Deyhle nicht blicken lassen, sagte der Freund, so dass nur wenige geahnt hätten, wie es ihm wirklich ging. Ein Suizid verändert noch viel drastischer das Leben der Angehörigen als bei „natürlichen Todesarten“. Neben dem Verlust quält die Frage nach dem Warum. In Stuttgart, meint der Freund Deyhles, müsse das Nachdenken beginnen, ob man immer fair mit dem Unternehmer umgegangen sei. Auch deshalb werde die Familie ihn auf Sylt beerdigen und nicht in Stuttgart." - 09.05.2014 - https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.depressionen-rolf-deyhle-nahm-sich-das-leben.062425e9-440e-4a9b-9ce3-370f23cba64d.html
Dieter Diekmann
(* 1940 in Bielefeld; † 18. September 1999 in Bochum) war ein deutscher
Kommunalpolitiker (CDU). Er war von Mai 1987 bis zur Abschaffung des Amtes im
Mai 1995 Oberstadtdirektor der Stadt Bonn. Zuvor war Diekmann Oberkreisdirektor
des Landkreises Stade und Kreisdirektor in Höxter gewesen.
Diekmann absolvierte ein Studium der Rechts- und Staatswissenschaften an den
Universitäten in Marburg, Lausanne, Kiel, Luxemburg und Münster.[1] Er arbeitete
als Verwaltungsjurist in Kommunalverwaltungen und wurde Erster Beigeordneter der
Stadt Oelde.[1] Von 1975 bis 1980 war er Kreisdirektor des Kreises Höxter und
von 1980 bis 1987 Oberkreisdirektor des Landkreises Stade.[1] Am 1. Mai 1987
wurde er als Nachfolger von Karl-Heinz van Kaldenkerken Oberstadtdirektor der
Stadt Bonn.[2] Ab Dezember 1995 war er Mitglied des Vorstandes der Deutschen
Bau- und Grundstücks AG mit Sitz in Bonn.
Diekmann wurde am 14. Juni 1999 wegen des Verdachts auf Untreue, Betrug und
Steuerhinterziehung verhaftet. Das Landgericht Bochum führte im November 1999
an, dass Diekmann insgesamt 350.000 Mark an Schmiergeld[3] vom Bonner Bauträger
Bertold Kaaf[4][5] erhalten und diesem als Gegenleistung Aufträge verschafft
habe. Außerdem seien die Beträge nicht versteuert worden. Diekmann beging in der
Untersuchungshaft Suizid. Zu einer Verurteilung kam es durch seinen Tod nicht,
die Vorwürfe wurden daher strafrechtlich nicht aufgeklärt (§ 206a StPO[6]).
https://de.wikipedia.org/wiki/Dieter_Diekmann
19.09.1999: Mit einem
Bettlaken hat sich der ehemalige Immobilienmanager der Veba und frühere Bonner
Oberstadtdirektor Dieter Diekmann in einem Bochumer Gefängnis erhängt. Gegen
Diekmann wurde wegen Bestechung, Untreue und Steuerhinterziehung ermittelt. ...
Diekmann war nach Bekanntwerden der Vorwürfe im Juli verhaftet und vom
Veba-Konzern von seinen Aufgaben entbunden worden. Wenig später kamen auch Kaaf
und Schweickert, der im August in Insbruck festgenommen wurde, ins Gefängnis.
Die Ermittlungen sollten noch in diesem Jahr abgeschlossen werden, teilte
Oberstaatsanwalt Bernd Bienioßek mit. Nach dem derzeitigen Stand sei mit einer
Anklageerhebung zu rechnen gewesen.
In der Zelle Diekmanns sei ein Abschiedsbrief gefunden worden, hieß es. Er
hinterlässt eine Frau und zwei erwachsene Kinder.
https://www.spiegel.de/wirtschaft/untersuchungshaft-ex-veba-manager-diekmann-beging-selbstmord-a-42517.html
Rolf Dieß (*
3. Dezember 1925 in Langensalza; † 1. Dezember 1964 in Darmstadt tot
aufgefunden) war ein deutscher Maler, Grafiker und Mosaikkünstler der
Nachkriegszeit, der im Zuge des Formalismusstreits in der DDR nach
Westdeutschland übersiedelte.
Rolf Dieß wurde 1925 als Sohn eines Malermeisters geboren. Sein Schulbesuch auf
dem Gymnasium wurde durch den Beginn des Zweiten Weltkriegs vorzeitig beendet.
Nach Zuerkennung eines Notabiturs wurde er als Soldat eingezogen und geriet in
Kriegsgefangenschaft. 1948 kehrte er nach Bad Langensalza zurück und begann eine
Lehre bei seinem Vater. Im selben Jahr erhielt er nach einem gewonnenen
Wettbewerb die Möglichkeit, an der Weimarer Hochschule für Baukunst und Bildende
Künste zu studieren.[1] Seine Lehrer waren Hanns Hoffmann-Lederer, Hermann
Kirchberger und Otto Herbig. In dieser Zeit befreundete sich Dieß mit den Malern
Waldo Dörsch, Ev Grüger, Heinz Günther, Alfred Traugott Mörstedt und Gerhard
Ströch, der später den Künstlernamen Altenbourg annahm. 1951 wurde die Abteilung
Bildende Kunst in Weimar im Zuge des Formalismusstreits geschlossen, in dem von
Künstlern eine Mitarbeit beim Aufbau einer neuen sozialistischen Gesellschaft
eingefordert wurde. Trotz guter Studienergebnisse bei Zwischenprüfungen wurde
Dieß eine Fortsetzung des Studiums an der Hochschule für Bildende Künste Dresden
nicht genehmigt mit der Begründung, dass seine Kunst „gesellschaftlich und
fachlich zu weit abseits stünde“. Dieß musste die Hochschule in Weimar ohne
Abschluss verlassen. Zunächst arbeitete er wieder in dem Betrieb seines Vaters.
Zum Broterwerb war Dieß ab 1953 als Restaurator am Angermuseum in Erfurt tätig.
Daneben arbeitete er künstlerisch, beschäftigte sich mit Drucktechniken und
Malerei.
Als 1959 in Jena eine Porträt-Plastik „Rolf Dieß“ von Waldo Dörsch ausgestellt
wurde, erschien ein polemischer Artikel, der Dörsch und damit auch indirekt Dieß
traf: Beiden Künstlern wurde „geistiger Hochmut und extremer Individualismus“
vorgeworfen. Ihr künstlerisches Interesse gälte nicht den Erbauern des
Sozialismus. Kurz darauf zog Dieß die Konsequenzen. Seine Heirat 1960 war
gleichzeitig das Abschiedsfest für die Freunde. Das Ehepaar siedelte im August
nach Friedberg (Hessen) über, wo Dieß zunächst als Restaurator im
Wetterau-Museum arbeitete. In Friedberg hatte er seine erste
Personalausstellung, bevor er 1962 nach Darmstadt zog. Dort arbeitete er als
Restaurator am Hessischen Landesmuseum. Persönliche Schicksalsschläge und
Eheprobleme machten ihm psychisch zu schaffen. Im September 1964 kam es zur
Scheidung von seiner Frau. Danach nahmen die Depressionen zu. Nach mehreren
Suizidversuchen wurde Dieß am 1. Dezember 1964 in seiner Wohnung tot
aufgefunden. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Rolf_Die%C3%9F
Adolf Drescher
(* 2. Februar 1921 in Bitterfeld; † 23. November 1967 in Hamburg) war ein
deutscher Pianist.
Drescher debütierte als Zwölfjähriger mit Haydns Klavierkonzert D-Dur unter Leo
Blech in Riga, wo er sich am dortigen Konservatorium (gegründet 1919)
pianistisch weiter ausbilden ließ. Nach dem Krieg begann er umfangreich zu
konzertieren und machte eine Reihe von Aufnahmen für Rundfunk und
Schallplatte.[1] Dabei widmete er sich nicht allein dem klassischen deutschen
Repertoire, sondern engagierte sich vor allem auch für vergessene und unbekannte
Werke. Drescher stand in der Tradition einer deutsch geprägten pianistischen
Linie, wie sie von Edwin Fischer und Wilhelm Kempff repräsentiert wurde. 1967
starb er in Hamburg durch Suizid. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Drescher
Jenny Eisenberg: "Früh schon waren dem Kaufmannslehrling Daniel Flieg durch den Tod seines Vaters, Abraham hatte der geheißen, und den bald darauf erfolgenden Tod der Mutter, die Sorge um die Geschwister auferlegt worden, ihrer sieben an Zahl, darunter fünf Mädchen, die alle der Reihe nach unter die Haube gebracht werden mussten: Recha (vergast), Linka (vergast), Dora (emigriert), Regina (vergast), Liesel (emigriert). ... (Stefan Heym: "Nachruf", C. Bertelsmann Verlag, 1988, 3. Auflage, S. 6/7) ... Der Urgroßvater saß in einem Lehnstuhl aus Rohgeflecht auf dem Balkon der Wohnung seiner Tochter Jenny, der Frau Primo, und lachte, wenn er den Urenkel (Helmut Flieg, alias Stefan Heym, Anmerkung Peter Thiel) aufs Knie nahm. ... In den Balkonkästen der Großmutter wuchsen rote Pelargonien. Sie blühten dort auch noch, als der alte Mann nicht mehr auf dem Balkon saß und die Schnupftabakdose und die Taschenuhr im Schrank hinter Glas lagen. Und dann blühten sie nicht mehr, denn die Großmutter Jenny war tot: der erste Fall von Selbstmord in der an Selbstmördern reichen Familie des S.H." (Stefan Heym: "Nachruf", C. Bertelsmann Verlag, 1988, 3. Auflage, S. 9) ... Elsa Primo, verheiratete Flieg (die Mutter von Helmut Flieg, alias Stefan Heym, Anmerkung Peter Thiel) muß getelte Gefühle gehabt haben, bezüglich des neuen neuen Halbbrüderchens, doch sprach sie darüber nie, mit ihrem Sohn Helmut: zu groß war die Gefahr, daß ein solches Gespräch zu Fragen über ihre Mutter geführt hätte, die erste Gattin des frischgebackenen Vaters, die Selbstmörderin." (Stefan Heym: "Nachruf", C. Bertelsmann Verlag, 1988, 3. Auflage, S. 29) ... Und da ist der jüngste Sohn (von Elsa Flieg, Anmerkung Peter Thiel), Werner, mit seiner Frau aus New York eigens herbeigeflogen (zur Beisetzung der Mutter in Ostberlin um 1967/1968, Anmerkung Peter Thiel) ... Werner ist bedrückt. wie oft hat er kommen wollen, die Mutter zu besuchen, sagt er ... . Nein, es geht im nicht gut, seine Fabrik, ... Der erschrickt, sucht den Kleinen, der auch schon ergraut ist, aufzurichten: ... Nicht lange darauf erhält S.H. Nachricht aus Amerika, von Bertha, der Bruder hat sich erhängt, in seinem Zimmer oben im Hause; sein Sohn hat ihn aufgefunden, da war er schon ein paar Stunden tot. (S. 753/54) Stefan Heym (* 10. April 1913 in Chemnitz als Helmut Flieg; † 16. Dezember 2001 in En Bokek, Israel) war ein deutscher Schriftsteller und einer der bedeutendsten Schriftsteller der DDR. ... Stefan Heym wurde mit dem Namen Helmut Flieg als Sohn einer jüdischen Chemnitzer Kaufmannsfamilie geboren. Sein Vater war der Kaufmann Daniel Flieg (1880–1935) und seine Mutter Elsa (geb. Primo; 1892–1968). Er engagierte sich früh als Antifaschist und wurde 1931 auf Druck der örtlichen Nationalsozialisten wegen seines antimilitaristischen Gedichts Exportgeschäft,[1] das am 7. September 1931 in der sozialdemokratischen Tageszeitung Volksstimme erschienen war, vom Gymnasium seiner Heimatstadt verwiesen. Er legte seine Reifeprüfung am Heinrich-Schliemann-Gymnasium in Berlin unter dem damaligen Direktor Paul Hildebrandt ab und begann dort ein Studium der Journalistik. Nach dem Reichstagsbrand 1933 floh er in die Tschechoslowakei, wo er den Namen Stefan Heym annahm. ... https://de.wikipedia.org/wiki/Stefan_Heym
Robert Enke (* 24. August 1977 in Jena; † 10. November 2009 in Neustadt am Rübenberge) war ein deutscher Fußballtorwart. Er spielte unter anderem für Benfica Lissabon, Fenerbahce Istanbul und den FC Barcelona sowie die deutsche Nationalmannschaft. ... Robert Enke entstammte einer sportbegeisterten Familie. Sein Vater Dirk, ein promovierter Psychotherapeut, war ein 400-Meter-Hürdenläufer, seine Mutter spielte Handball. Enke legte auf dem Jenaer Sportgymnasium sein Abitur ab. Zunächst plante er ein Studium, entschied sich dann aber für eine Karriere im Profifußball.[2] Enke war mit Teresa Enke verheiratet. Ihre leibliche Tochter Lara starb 2006 im Alter von zwei Jahren an einem angeborenen Herzfehler. Im Mai 2009 adoptierte das Ehepaar ein zwei Monate altes Mädchen.[3] ... Am 10. November 2009 nahm sich Enke im Alter von 32 Jahren an einem Bahnübergang im niedersächsischen Neustadt am Rübenberge-Eilvese, unweit seines Wohnorts Empede, durch Schienensuizid das Leben.[15][16] Noch zwei Tage zuvor hatte er am 12. Bundesliga-Spieltag beim 2:2 vor heimischer Kulisse gegen den Hamburger SV für Hannover 96 das Tor gehütet. In einer Pressekonferenz wurde bekanntgegeben, dass er seit 2003 mehrfach wegen Depressionen in psychiatrischer Behandlung gewesen war.[17] In seinem Abschiedsbrief bat er Angehörige und Ärzte um Verzeihung.[18] ... https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Enke
Jeffrey Edward Epstein (* 20. Januar 1953 in New York City; † 10. August 2019 ebenda) war ein US-amerikanischer Investmentbanker und verurteilter Sexualstraftäter. 2019 wurde er angeklagt, einen Ring zur sexuellen Ausbeutung Minderjähriger unterhalten zu haben. Der Fall Epstein erregte weltweit Aufsehen. Epstein war gut vernetzt und zählte früher Prominente und hochrangige Politiker zu seinen Bekannten und Freunden. In Untersuchungshaft starb er durch Suizid. Die Todesumstände lösten einen Justizskandal aus, gefolgt von Spekulationen über ein mögliches Fremdverschulden („Epstein didn’t kill himself“). ... https://de.wikipedia.org/wiki/Jeffrey_Epstein
"Der
Big-Tech-Mogul Peter Thiel vereinigt so viel Macht auf sich wie kaum ein zweiter
Mensch. Mit Palantir hat er für Militär, Geheimdienste und Konzerne ein alles
ein- und vorhersehendes Überwachungssuperwerkzeug geschaffen. ... Ganz anders
erging es einem Liebhaber des Milliardärs. Thomas, so der Name des 35-jährigen
Mannes, wurde am 8. März 2023 tot vor einem luxuriösen Apartmentkomplex in Miami
aufgefunden. Obwohl Freunde, Kollegen und Follower von Thomas diesem eine
durchweg positive Lebenseinstellung attestierten und Thomas noch am Todestag um
11:43 Uhr, wenige Stunden vor seinem überraschenden Ableben, Bilder eines
entspannten Spa-Aufenthaltes auf Social Media postete, soll sich das männliche
Model kurz nach dieser Relax-Einheit in den Tod gestürzt haben. Ohne erkennbares
Motiv. Ohne Abschiedsbrief. Die Polizei stuft den Fall dennoch als Selbstmord
ein. Eine Fremdeinwirkung sei nicht erkennbar.
Das ließen die Ermittlungsbehörden auch in Bezug auf den Tod des pädophilen
Menschenhändlers Jeffrey Epstein verlauten — obwohl anhand seiner Todesumstände
auch für Laien unschwer festzustellen ist, dass er sich kaum selbst das Leben
nahm. Epstein wusste zu viel, führte über jeden seiner Kunden ein Dossier. Viele
davon hatte er mittels Kompromat in der Hand. Aus diesem Grund waren Epsteins
Villen, Häuser und Apartments mit Kameras und Mikrofonen gespickt. Leider
verschwanden seine Aufzeichnungen, Dossiers und Dokumente, noch bevor die
Behörden seine Besitztümer durchsuchten. ..." -
01.10.2024
https://apolut.net/der-weltwaechter-von-tom-oliver-regenauer/
Ludwig Bernhard
Förster (* 31. März 1843 in Delitzsch; † 3. Juni 1889 in San
Bernardino, Paraguay) war ein deutscher Gymnasiallehrer und antisemitischer
Agitator. Er war verheiratet mit Elisabeth Nietzsche, der Schwester des
Philosophen Friedrich Nietzsche. ...
Als 1888 der kränkliche Schneider Julius Klingbeil aus Antwerpen mit einer
größeren Gruppe deutscher Auswanderer in Paraguay erschien, war dessen Kapital
Förster zunächst hochwillkommen, da die von den Helfern in Deutschland
eingesammelten Spenden immer geringer wurden. Nach kurzer Zeit aber hatte
Klingbeil die falschen Versprechungen Försters und seiner Frau durchschaut. War
er von den Beschreibungen des Klimas und der Lebenskultur aus Försters Büchern
begeistert, musste er vor Ort feststellen, dass er von wilden Tieren und
Moskitoschwärmen umgeben war, es permanent regnete und von dem beschriebenen
Vegetarismus und dem Verzicht auf Alkohol wenig übrig geblieben war. Stattdessen
verlangte Elisabeth Förster-Nietzsche, Klingbeils Frau möge für sie im Haus
arbeiten. Verbittert verließ der Schneider „Neu-Germanien“ und reiste zurück
nach Europa, wo er das Buch Enthüllungen über die Dr. Bernhard Förster’sche
Kolonie Neu-Germanien in Paraguay[3] verfasste. Das Werk löste in der deutschen
Kolonialszene Empörung aus und führte zum sofortigen Versiegen des
Kapitalflusses nach Südamerika. Von den daraus entstehenden Problemen und den
zunehmend aufbegehrenden Kolonisten überfordert, starb Förster 1889 im Alter von
46 Jahren in einem Hotel in San Bernardino durch Suizid.
https://de.wikipedia.org/wiki/Bernhard_F%C3%B6rster
Daniel Flieg (Suizid um 1935) - Vater von Stefan Heym (tatsächlicher Name Helmut Flieg): "Diese Handgelenke! Diese Innenseiten der Handgelenke mit dem weißen Muster der vernarbten Schnitte, das er an dem Morgen erblickte, als der Vater mit nacktem Oberkörper an das Waschbecken im Zimmer der Frau Grossova tritt! Der Vater sieht, daß der Sohn seine Narben gesehen hat, und hält einen Moment inne beim Rasieren; doch gibt er ihm keine Erklärung. Der Sohn ... erkennt auf einmal die Zusammenhänge: die stummen Abende des Mannes in der Ecke des Sofas, die Aufenthalte im Sanatorium und nun dies; aber dieses ist doch wohl neueren Datums, stammt aus der Zeit der Geiselnahme, ..." (Stefan Heym: "Nachruf", C. Bertelsmann Verlag, 1988, 3. Auflage, S. 116, 118, 133)
Sigmund Freud (geboren am 6. Mai 1856 als Sigismund Schlomo Freud in Freiberg in Mähren, Kaisertum Österreich; gestorben am 23. September 1939 in London, Vereinigtes Königreich) war ein österreichischer Arzt, Neurophysiologe, Tiefenpsychologe, Kulturtheoretiker und Religionskritiker. Er ist der Begründer der Psychoanalyse und gilt als einer der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts. ... Bereits im Herbst 1938 musste sich Freud einer weiteren komplizierten Krebsoperation unterziehen. Die vorübergehende Entlastung wich schon im Spätsommer 1939 weiterer Geschwulstbildung, die mit Eiterungen und Fäulnis einherging, sodass Freuds Hund sich zurückzog und man zur Fernhaltung von Fliegen ein Netz über sein Bett spannte. Am 21. September erinnerte Freud seinen Arzt Max Schur an eine frühere Verabredung und ließ sich von ihm Morphium in Dosen spritzen, an denen er am Morgen des 23. Septembers 1939 im Alter von 83 Jahren verstarb.[153] Schur war angerührt von der Art, wie Freud dem Tod mit Würde und ohne Selbstmitleid begegnete. Bei seinem Londoner Exil war es ihm ausdrücklich darum gegangen, in Freiheit zu sterben, möglichst ohne Siechtum und Lähmung der Leistungsfähigkeit, gleichsam „im Harnisch“ wie Macbeth. Peter Gay bemerkt dazu abschließend: „Der alte Stoiker hatte die Kontrolle über sein Leben behalten – bis zum Ende.“[154] ... https://de.wikipedia.org/wiki/Sigmund_Freud
Bruno Erich Alfred Freyberg (* 12. Juli 1892 in Harsleben; † 18. April 1945 in Leipzig) war ein deutscher Jurist, NSDAP-Politiker und SS-Gruppenführer. Er war von Mai 1932 bis 1940 Ministerpräsident des Freistaats Anhalt und damit der erste nationalsozialistische Regierungschef eines deutschen Bundesstaats. Von August 1939 bis April 1945 war Freyberg Oberbürgermeister von Leipzig. ... Am 18. April 1945, einen Tag bevor US-Truppen Leipzig einnahmen, starb Alfred Freyberg im Neuen Rathaus zusammen mit seiner Ehefrau und Tochter durch Suizid. Im eigentlichen Amtszimmer Freybergs wurde Kurt Lisso, Stadtkämmerer und Stellvertreter des Oberbürgermeisters, mit seiner Ehefrau und Tochter tot aufgefunden. Diese Szenerie wurde von Bildreportern der US-Army fotografiert und anfangs fälschlicherweise Freyberg zugeordnet. Von Freyberg selbst, der sich in einem Nebenzimmer tötete, existieren keine dementsprechenden Fotos. Sein Vorgänger Walter Dönicke starb am 19. April ebenfalls im Neuen Rathaus durch Suizid. ... https://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Freyberg
Elisabeth Fuchs-Kittowski: Fuchs-Kittowski, Elisabeth, dt. Malerin, Graphikerin, Zeichnerin, Autodidaktin, *16.7.1908 Kiel, †7.8.1939 (Suizid) Berlin, Tochter des ev. Theologen Emil Fuchs. ... https://www.degruyter.com/database/AKL/entry/_40174876/html?srsltid=AfmBOooz0PvyYjDblaAz5AVHevwIybERu-MnDui-pwuImIYEEVEyqZPC
Klaus Kittowski wurde als Sohn des Mechanikers Gustav Kittowski und seiner Ehefrau, der Malerin Elisabeth Kittowski, geb. Fuchs, geboren. Sein Vater wurde aufgrund seiner antifaschistischen Tätigkeit verhaftet, als Klaus ein Jahr alt war. Seine Mutter hat er aufgrund des nationalsozialistischen Terrors bereits im Alter von nicht einmal vier Jahren verloren, sodass er bei seinem Großvater Emil Fuchs aufgewachsen ist.[1] Da dieser aufgrund seines antifaschistischen Widerstandes nicht erziehungsberechtigt war, wurde der Gefängnispfarrer Harald Poelchau als Vormund eingesetzt; dieser stellte sich später als Mitglied des Kreisauer Kreises im Widerstand heraus. ... https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Fuchs-Kittowski
Zum Ringen von Emil Fuchs
gegen Faschismus für Frieden und soziale Gerechtigkeit Antifaschismus aus
christlicher Verantwortung
Der Theologe Emil Fuchs, der auch Quäker und Mitbegründer der
Religiösen Sozialisten in Deutschland war, der schon 1921, als einer der ersten
Pfarrer, Mitglied der SPD geworden war, schloss sich der Religiösen Gesellschaft
der Freunde (Quäker) an, deren Pazifismus er teilte und deren geistiger Führer
er während der Nazizeit wurde. Nach der Machtergreifung durch Hitler 1933 verlor
er seine Professur in Kiel, da er sich öffentlich in das Eiserne Buch, der
Kampfansage der SPD gegen Hitler, eingetragen hatte. Im Jahre 1934, nach seiner
Entlassung und der Relegation seiner Söhne Gerhard und Klaus Fuchs (1957;
1959b). von der Berliner Universität aufgrund ihrer politischen Aktivitäten und
der Emigration von Klaus nach Großbritannien, gründete er einen Autoverleih.
Gerhard Fuchs und Gustav Kittowski brachten
mit diesen Autos politisch und rassisch Verfolgte über die
Grenze, bis die Autos und die Tankstelle von der Gestapo konfisziert und Gustav
Kittowski verhaftet wurde (vgl. Bundesarchiv: Geheimes Staatspolizeiamt o. J.).
Gerhard Fuchs musste schon zuvor nach Prag flüchten. Die Kinder von Emil Fuchs,
Klaus, Gerhard und dann auch Christel, mussten nacheinander
das Land verlassen; seine Schwiegertochter Katharina Fuchs wurde verhaftet und
zu anderthalb Jahren Gefängnis verurteilt. Sie war bei ihrer Gefangennahme
schwanger und gebar 1936 ihr Kind Jürgen im Gefängnis Tegel.
Sein Schwiegersohn Gustav wurde zu sechs Jahren Zuchthaus/KZ
verurteilt.9 Seine Tochter Elisabeth verübte infolge des faschistischen Terrors
Selbstmord. Sie hatte zuvor noch ihrem Mann, Gustav Kittowski, zur Flucht aus
dem Konzentrationslager verholfen. Sie wusste aber nicht, ob die Flucht gelungen
war ...
http://www.max-stirner-archiv-leipzig.de/dokumente/EmilFuchsMeinLebenBand1.pdf
Natalja Jewgenjewna Garschina-Engelhardt, auch Garschin von Engelhardt,[1] geboren Natalja Jewgenjewna Garschina, (russisch Наталья Евгеньевна Гаршина-Энгельгардт, урожд. Наталья Евгеньевна Гаршина; * 2. Novemberjul. / 14. November 1887greg. in St. Petersburg; † 17. November 1930 in Leningrad) war eine russische bzw. sowjetische Klassische Archäologin.[2] Garschina war die Tochter des Literaturkritikers und Herausgebers Jewgeni Garschin, Nichte des Schriftstellers Wsewolod Garschin und Cousine des Anatomen Wladimir Garschin und des Marineoffiziers Michail Garschin.[2] Garschinas Mutter Wera Michailowna Solotilowa (1862–1920), Absolventin der Bestuschew-Kurse, verließ einige Monate nach der Eheschließung vor der Entbindung wegen Konflikten mit der Schwiegermutter ihren Mann und zog zu ihrer Schwester Nadeschda, Semstwo-Ärztin des Gouvernements Wologda und Frau Wsewolod Garschins, wo sie dann als Leiterin des Semstwo-Buchmagazins arbeitete. ... Im Januar 1930 wurde sie wegen Dienstunfähigkeit von der Eremitage entlassen. Der Grund ihrer Erkrankung ist nicht bekannt. Vermutet wurde eine psychische Erkrankung, und es gab Hinweise auf eine Bipolare Störung.[2][3] Am 14. November 1930 wurde im Zusammenhang mit dem großen Akademiker-Prozess 1929–1931 in Leningrad Garschinas Mann Boris Engelhardt von der OGPU verhaftet. Drei Tage später stürzte sich Garschina im Treppenhaus zu Tode (so hatte sich bereits ihr Onkel Wsewolod Garschin 1888 das Leben genommen).[2] Boris Engelhardt wurde am 10. Februar 1931 zu 10 Jahren Lagerhaft verurteilt und wurde beim Bau des Weißmeer-Ostsee-Kanals eingesetzt. Er starb im blockierten Leningrad. https://de.wikipedia.org/wiki/Natalja_Jewgenjewna_Garschina-Engelhardt
Wsewolod
Michailowitsch Garschin (russisch Всеволод Михайлович Гаршин, wiss.
Transliteration Vsevolod Michajlovič Garšin; * 2. Februarjul. / 14. Februar
1855greg. in Prijatnaja Dolina im Gouvernement Jekaterinoslaw, Russisches
Kaiserreich; † 24. Märzjul. / 5. April 1888greg. in Sankt Petersburg) war ein
russischer Schriftsteller des 19. Jahrhunderts. Garschin war der Sohn eines
Offiziers und einer Gutsbesitzertochter. Seine Vorfahren entstammten tatarischem
Adel. Die Ehe der Eltern scheiterte und seine Mutter zog mit dem Knaben 1863
nach Sankt Petersburg. Von 1864 bis 1874 besuchte er hier das Realgymnasium. Als
Absolvent eines Realgymnasiums konnte Garschin allerdings nicht nach seinen
Neigungen, nämlich geisteswissenschaftliche Fächer, studieren, sondern nahm 1874
ein Studium an der Bergakademie auf, das er 1877 abbrach, um als Freiwilliger am
Russisch-Türkischen Krieg von 1877/1878 teilzunehmen. Er nahm nach seiner
Entlassung aus dem Militär sein Studium nicht mehr auf.
Garschin heiratete Nadeschda Michailowna, eine Ärztin, und nahm die Stellung
eines Sekretärs bei der Eisenbahnverwaltung an. Zwar publizierte er seit 1876,
aber er konnte von den Erträgen nicht leben.
Seine psychische Verfassung, die besonders durch die Erlebnisse im Kriege schwer
erschüttert wurde, wurde in den 80er Jahren immer bedenklicher. Schwermut und
Melancholie, verbunden mit Schlaf- und Appetitlosigkeit, wie auch heftiger
Reizbarkeit und anhaltenden Weinkrämpfen, quälten ihn immer häufiger. Einen
Auslöser fanden sie oft in Repressalien, die ihm geistig und politisch
nahestehende Intellektuelle erfuhren. Hierfür gab es in der repressiven
Regierungszeit des Zaren Alexander III. häufigen Anlass.
Für Ilja Repins Gemälde Iwan der Schreckliche und sein Sohn stand Garschin 1883
Modell für den jungen Iwan.
Am 31. März 1888 stürzte sich Garschin in einem Zustand tiefster Depression in
seiner St. Petersburger Wohnung in den Treppenschacht. Am 5. April 1888 erlag er
seinen Verletzungen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Wsewolod_Michailowitsch_Garschin
Rex Gildo (*
2. Juli 1936 als Ludwig Franz Hirtreiter in Straubing; † 26. Oktober 1999 in
München) war ein deutscher Schauspieler und Schlagersänger. Durch Lieder wie
Fiesta Mexicana zählte er über mehrere Jahrzehnte zu den erfolgreichsten
deutschen Schlagerinterpreten. ...
Rex Gildo war ab 1974 mit seiner Cousine Marion Hirtreiter verheiratet.[12] Der
Presse gegenüber hatte er behauptet, dass es sich bei der Braut um eine
Zufallsbegegnung mit einer Frau namens Marion Ohlsen handele, was erst später
durch Presseberichte widerlegt wurde. Das Paar hatte keine Kinder, trennte sich,
blieb aber verheiratet. Angeblich handelte es sich um eine Scheinehe.[13]
Vorausgegangene Liebschaften Gildos mit Bühnenpartnerinnen wie Gitte Hænning
stellten sich als rein medial inszeniert heraus.[14] Gildos sexuelle
Orientierung ist bis heute Gegenstand zahlreicher Spekulationen.[15][16] Bereits
1989 wurde er in der Publikation Leben, Lieben, Legenden von Hermann J. Huber
als mutmaßlich homosexuell geoutet.[17] In einem filmischen Porträt von 2022
folgt der Regisseur Rosa von Praunheim dieser These, die in Interviews mit
Kollegen und Weggefährten Gildos wie Gitte Hænning untermauert wird.
Archivmaterial zeigt, dass schon der Schlagersänger Costa Cordalis zu Lebzeiten
öffentlich über Gildos sexuelle Veranlagung sprach.[18]
Seinen letzten öffentlichen Auftritt hatte Gildo am 23. Oktober 1999 in Bad
Vilbel in einem Möbelhaus vor 3000 Besuchern. Am Abend desselben Tages stürzte
er aus einem Fenster im zweiten Stock seiner Münchner Wohnung. Drei Tage später
starb er im Alter von 63 Jahren an den dabei erlittenen inneren Verletzungen.
Aufgrund der Umstände und Zeugenaussagen wird von Suizid ausgegangen, aber ein
tragischer Unfall konnte als Todesursache nie ausgeschlossen werden.[19] Er
wurde auf dem Münchner Ostfriedhof an der Seite seines Managers Fred Miekley
bestattet.[20] Aus dem Umfeld Gildos wurde bekannt, dass Miekley vermutlich auch
sein langjähriger Lebensgefährte war.[21] Laut diverser Presseberichte hatte
Gildo zum Zeitpunkt seines Todes eine Liebesbeziehung zu seinem über 30 Jahre
jüngeren Chauffeur und Privatsekretär.[22][23] Marion Hirtreiter ließ sich
dennoch nach ihrem Tod 2019 im Grab von Gildo und Miekley beisetzen.[24]
https://de.wikipedia.org/wiki/Rex_Gildo
Magda Goebbels
(* 11. November 1901 in Berlin als Johanna Maria Magdalena Behrend, ab 1908
Friedländer, ab 1920 Ritschel, 1921–1931 Quandt; † 1. Mai 1945 ebenda) war die
Ehefrau des nationalsozialistischen Politikers Joseph Goebbels. Sie wurde
propagandistisch zur Vorzeigemutter des Dritten Reiches stilisiert. ... Mord an
den Kindern und Suizid
Magda Goebbels zog am Nachmittag des 22. April 1945 mit ihren Kindern in den
Führerbunker.
Am 28. April 1945 schrieb Magda Goebbels einen Abschiedsbrief an ihren Sohn
Harald Quandt, damals 23 Jahre alt, der sich in einem Kriegsgefangenenlager in
Bengasi[9] befand. Dieser Brief ist die einzige schriftliche Hinterlassenschaft
von Magda Goebbels.
„Mein geliebter Sohn! Nun sind wir schon 6 Tage hier im Führerbunker, Pappa,
deine sechs kleinen Geschwister und ich, um unseren nationalsozialistischen
Leben den einzigmöglichen ehrenvollen Abschluss zu geben … Ob Du diesen Brief
erhältst weiss ich nicht, vielleicht gibt es doch eine menschliche Seele, die es
mir ermöglicht, letzte Grüße zu senden. Du solltest wissen, dass ich gegen den
Willen Pappa’s bei ihm geblieben bin, dass noch vorigen Sonntag der Führer mir
helfen wollte hier herauszukommen. Du kennst deine Mutter, wir haben dasselbe
Blut, es gab für mich keine Überlegung. Unsere herrliche Idee geht zu Grunde,
und mit ihr alles was ich Schönes, Bewundernswertes, Edles und Gutes in meinem
Leben gekannt habe. Die Welt, die nach dem Führer und dem Nationalsozialismus
kommt ist nicht mehr wert darin zu leben und deshalb habe ich auch die Kinder
hierher mitgenommen. Sie sind zu schade für das nach uns kommende Leben und ein
Gnädiger Gott wird mich verstehen, wenn ich selbst ihnen die Erlösung geben
werde. Du wirst weiterleben, und ich habe die einzige Bitte an Dich: Vergiß nie,
daß Du ein Deutscher bist, tue nie etwas, was gegen die Ehre ist und sorge
dafür, daß durch Dein Leben unser Tod nicht umsonst gewesen ist. Die Kinder sind
wunderbar …, niemals ein Wort der Klage oder ein Weinen. Die Einschläge
erschüttern den Bunker. Die Größeren beschützen die noch Kleineren, und ihre
Anwesenheit ist schon dadurch ein Segen, dass sie dem Führer ab und an ein
Lächeln abgewinnen. Gott gebe, dass mir die Kraft bleibt, um das Letzte und
Schwerste zu schaffen. Wir haben nur noch ein Ziel: Treue bis in den Tod dem
Führer. Harald, lieber Junge – ich gebe dir noch das mit, was mich das Leben
gelehrt hat: Sei treu! Treu dir selbst, treu den Menschen und treu deinem Land
gegenüber … Sei stolz auf uns, und versuche uns in freudiger Erinnerung zu
behalten …“[10]
Vielfache Aufforderungen, wenn schon nicht sich selbst, dann wenigstens die
Kinder aus dem Bunker zu retten, beantwortete sie ablehnend. Laut Zeugenaussagen
soll Magda Goebbels beim Anblick ihrer Kinder immer wieder in Tränen
ausgebrochen sein.
Am 1. Mai 1945 wurden die sechs Kinder des Ehepaars Goebbels mit Gift ermordet.
Wie und von wem die Kinder getötet wurden, konnte nicht abschließend geklärt
werden. Laut Rochus Misch habe Magda Goebbels ihren Kindern Kakao verabreicht,
in dem sie vorher ein Schlafmittel aufgelöst hatte. Danach habe sie ihren
Kindern die Haare gekämmt und sie anschließend in weiße Nachthemden gesteckt.
Während sie dies tat, habe sie ihren Kindern noch Hoffnungen gemacht, dass sie
in ein paar Tagen wieder daheim in Schwanenwerder seien. Dann sei sie zusammen
mit den Kindern und einem der Ärzte, Ludwig Stumpfegger, ins Kinderzimmer
gegangen.
Der SS-Zahnarzt Helmut Kunz (1910–1976) erklärte im Verhör durch die Sowjets am
7. Mai 1945, dass Magda Goebbels die Kinder vergiftet habe und er lediglich
Tatzeuge gewesen sei. Magda Goebbels habe ihn Ende April aufgefordert, bei der
Tötung ihrer sechs vier- bis zwölfjährigen Kinder Helga, Hilde, Holde, Hedda,
Heide und Helmut zu helfen. Er habe das abgelehnt, sei jedoch von Magda Goebbels
so unter Druck gesetzt worden, dass er sich schließlich bereit erklärt habe, die
Kinder mit Morphiumspritzen zu sedieren, damit ihre Mutter ihnen dann
Cyanidkapseln (Blausäure) verabreichen konnte. Am Abend des 1. Mai 1945 – dem
Tag nach Adolf Hitlers Suizid – habe er den Kindern das Morphium injiziert,
Magda Goebbels sei jedoch nicht fähig gewesen, ihre Kinder zu töten. Kunz habe
daraufhin den zweiten Leibarzt Hitlers, Ludwig Stumpfegger, herbeiholen müssen,
der mit Magda Goebbels das Kinderzimmer betreten habe. Beim Verlassen des
Kinderzimmers habe Magda Goebbels gesagt, es sei „alles vorbei“. Am 19. Mai 1945
korrigierte Helmut Kunz seine Aussage dahingehend, dass Stumpfegger an der
Tötung der Kinder mitgewirkt habe. (Ludwig Stumpfegger nahm sich am 2. Mai 1945
mit einer Blausäure-Giftkapsel gemeinsam mit Martin Bormann das Leben und konnte
nicht mehr verhört werden). Kunz wiederholte diese zweite Version bei seinem
späteren Prozess in der Bundesrepublik. Er bestritt nicht, den Kindern
vorbereitend Morphium injiziert zu haben.[11][12][13]
Zeugen sagten aus, dass Magda Goebbels nach der Ermordung ihrer Kinder
schweigend Karten gespielt habe. Laut Rochus Misch habe sie Patiencen
gelegt.[14] Anschließend, gegen 21 Uhr, töteten sich Joseph und Magda Goebbels
mit Blausäure. Laut Misch hat sich Joseph Goebbels nicht gemeinsam mit Magda
umgebracht, sondern erst am nächsten Morgen nach ihrem Suizid.[15] Ihre Leichen
wurden noch in derselben Nacht von Angehörigen der Bunkerbesatzung verbrannt. Am
nächsten Tag gegen 17 Uhr entdeckten sowjetische Soldaten die Leichen der
Eheleute Goebbels nur wenige Meter vom Notausgang der Reichskanzlei entfernt.
Ob vor dem Verbrennen noch Gnadenschüsse abgegeben wurden, konnte insbesondere
bei Magda Goebbels, deren Leiche nicht mehr vollständig war, nicht mit
Sicherheit geklärt werden. Es ist bekannt, dass Joseph Goebbels solche
Gnadenschüsse angeordnet hatte. Für den Fall, dass das Verbrennungskommando
keinen Zweifel am Tod der beiden gehabt haben sollte, könnten die Gnadenschüsse
unterlassen worden sein.
Die Leichen der Kinder waren bereits zuvor in einer Kammer des Führerbunkers
aufgefunden worden. Für Beweiszwecke wurden sie neben die verbrannten Leichen
der Eheleute Goebbels gelegt, um für die sowjetische Wochenschau gefilmt werden
zu können.
https://de.wikipedia.org/wiki/Magda_Goebbels
Shirel Golan hatte das Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 überlebt.
Nun hat sie sich das Leben genommen. Ihre Familie beschuldigt den israelischen
Staat, den traumatisierten Überlebenden nicht zu helfen. ... Shirel Golan ist
tot. An ihrem 22. Geburtstag Ende Oktober nahm sich die junge Frau das Leben,
ein Jahr nach den Angriffen. "Sie ist nicht mehr ausgegangen. Wollte nur noch in
ihrem Zimmer sein, wollte mich und meine Familie nicht besuchen. Es war, als ob
jemand einen Dimmer heruntergedreht habe. Ich habe gemerkt, dass etwas nicht mit
ihr stimmt", erzählt ihr Bruder. ... In einer Anhörung des israelischen
Parlaments erzählte Festivalbesucher Guy Ben Shimon: "Es gibt fast 50 Suizide
unter den Nova-Überlebenden. Noch viel mehr wurden zwangsweise ins Krankenhaus
eingeliefert. Ich sah, wie Körper von Menschen mit Kugeln zerfetzt wurden. Wir
brauchen jetzt Behandlung. Ich habe dreimal versucht, wieder arbeiten zu gehen,
aber es geht nicht. Ich habe Flashbacks, erlebe alles immer wieder. In einem
Monat läuft die staatliche Unterstützung aus, und Leute wie ich sollen wieder
arbeiten gehen." - 11.11.2024 -
https://www.tagesschau.de/ausland/asien/hamas-ueberfall-ueberlebende-suizid-100.html
Wolfgang Werner „Gaks“ Grams (* 6. März 1953 in Wiesbaden; † 27. Juni 1993 in Lübeck) war ein Mitglied der terroristischen Vereinigung Rote Armee Fraktion (RAF). Grams tauchte 1984 unter und gehörte anschließend der Kommandoebene der dritten RAF-Generation an. Beim Versuch seiner Festnahme durch die Polizeieinheit GSG-9 in Bad Kleinen wurde er angeschossen und starb nach dem mehrfach gerichtlich überprüften Ermittlungsergebnis der Staatsanwaltschaft Schwerin durch Suizid. Die genauen Umstände seines Todes sind nicht vollständig geklärt; im politisch linken Spektrum hält sich die Ansicht, Grams sei von Beamten gezielt getötet worden. ... Am 27. Juni 1993 sollte Grams zusammen mit Birgit Hogefeld im Verlauf eines GSG-9-Einsatzes in Bad Kleinen auf dem dortigen Bahnhof festgenommen werden. Die Festnahme von Hogefeld verlief erfolgreich. Grams floh auf den Bahnsteig 3/4 und eröffnete das Feuer auf die nacheilenden Beamten. In dem Schusswechsel traf Grams den 26-jährigen GSG-9-Beamten Michael Newrzella tödlich und verletzte einen weiteren schwer. Er selbst wurde fünfmal getroffen und stürzte schwer verletzt auf die Gleise. Grams wurde per Helikopter in die Notfallaufnahme der Medizinischen Universität zu Lübeck gebracht, wo er kurz darauf starb.[5] Als Todesursache wurde ein an der Schläfe aufgesetzter Kopfschuss ausgemacht. ... https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Grams
Günter Werner
Freiherr von Gravenreuth (* 12. Juli 1948 in München; † 22. Februar
2010 ebenda;[1] gebürtig Günter Werner Dörr) war ein deutscher Rechtsanwalt und
Verleger. Er erlangte breite Bekanntheit durch umstrittene Abmahnungen, die er
gegen Urheber- und Markenrechtsverletzungen anstrengte. Daneben war er Autor
mehrerer juristischer Veröffentlichungen auf dem Gebiet des gewerblichen
Rechtsschutzes.
Günter Freiherr von Gravenreuth, Sohn von Ernst Ludwig Dörr (1921–1987) und
Herta Amalie Freiin von Gravenreuth (1917–1985), erlernte bis 1966 den Beruf des
Technischen Zeichners, absolvierte anschließend an der FH München 1973 ein
Maschinenbau-Studium als Diplom-Ingenieur (FH) und von 1973 bis 1978 an der LMU
München ein Studium in Rechtswissenschaften.[2] Dabei wurde er Mitglied in der
katholischen Studentenverbindung K.B.St.V. Rhaetia München und machte eine erste
EDV-Ausbildung, in der er eine CDC Cyber 175 mit COBOL-Programmen, in Lochkarten
gestanzt, instruierte.[2] Als Rechtsreferendar war er beim Bundespatentgericht,
in einer Markenkammer des Landgerichts München I sowie in einer auf Patente
spezialisierten Kanzlei tätig.
Ab 1981 war er als Anwalt zugelassen und war zunächst bei einer Patent- und
Rechtsanwaltskanzlei in München und dann bei einer Freisinger Patent- und
Rechtsanwaltskanzlei tätig. Ab 1985 war er selbständig, seit 1987 mit eigener
Kanzlei. Seine Tätigkeitsschwerpunkte lagen im Bereich EDV-Recht,
Internet-Recht, Urheberrecht und gewerblicher Rechtsschutz.[2]
Nachdem Gravenreuth wegen vollendeten Betrugs verurteilt worden war und deshalb
eine 14-monatige Freiheitsstrafe antreten sollte, starb er am 22. Februar 2010
durch Suizid.[3][4][5] In seinem per E-Mail verschickten Abschiedsbrief
begründete er dies mit familiären, finanziellen und gesundheitlichen
Problemen.[6][7][8] ...
Die Revision wurde mit Urteil vom 2. Februar 2009 zurückgewiesen.[35] Das
Kammergericht in Berlin wertete die strafbare Handlung von Gravenreuth als einen
vollendeten Betrug, nicht nur als Versuch. Somit hätte Gravenreuth eine
14-monatige Haftstrafe antreten müssen.[36] Gravenreuth erhielt Strafaufschub
bis zum Februar 2010, weil er zeitlichen Bedarf für die Auflösung seiner Kanzlei
geltend machte.[37] Er erschien jedoch nicht zum Haftantritt und entzog sich der
drohenden Festnahme durch Suizid.[8] ...
https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnter_Freiherr_von_Gravenreuth
Rolf Günther:
Ausflüge des Friedrichsgrüner Kirchenchors waren meistens etwas Besonderes. Der
am 17. September 1978 sollte unvergeßlich werden – wenn auch ganz anders als
erwartet. Gemeinsam mit Pfarrer Rolf Günther zelebrierten die Sänger einen
Gottesdienst. Der Pfarrer ging in die Sakristei, um seinen Talar zu wechseln.
Als er zurückkam, trug Günther in jeder Hand eine Milchkanne. Plötzlich
verströmt Benzingeruch. Verwundert beobachtet der Chor, wie der Falkensteiner
Pfarrer den Inhalt der Milchkannen auf den Teppich vorm Altar kippt. Der
Benzingeruch wird unerträglich, die Gemeinde ziemlich unruhig. Doch da ist es
schon zu spät: Was folgt, hätte Hitchcock nicht besser in Szene setzen können.
Pfarrer Rolf Günther geht langsam auf den Altar zu und streckt die Arme
beschwörend zu den Kerzen aus. Er steht sofort in Flammen. Als der Brennende in
die Benzinpfütze springt, entrollt sich ein Band mit dem Spruch „Wacht endlich
auf“. Es schaltet sich ein Tonband ein: Während die Flammen den Pfarrer martern,
beginnt seine bewegte Stimme mit der Predigt – über den ersten Kolosserbrief,
indem es heißt: „Nun freue ich mich in meinem Leiden, daß ich für euch leide.“
Aber da leidet er schon nicht mehr. (19.9.1998) -
https://taz.de/Warum-ermordete-sich-Pfarrer-Guenther/!1324471/
Patrick Haemers (2 November 1952, Schaerbeek[1] – 14 May 1993) was a Belgian criminal who was member of a gang which carried out robberies of security vans and kidnapped former Belgian prime minister Paul Vanden Boeynants. The son of a nightclub owner, Haemers was tall with striking looks, and became known for his hedonistic lifestyle. He became addicted to cocaine and was convicted of rape. After serving a few years he was released, and was involved in a money laundering scheme. His offending escalated until he was participating in armed robberies of security vans that occurred so frequently that they led to greatly increased security. He left the country for a time, but on 14 January 1989 he was one of those who kidnapped former Belgian prime minister Paul Vanden Boeynants, releasing Vanden Boeynants on 13 February 1989 for a reportedly huge ransom. Other members of the Haemers Gang were Basri Bajrami, who hailed from Kosovo,[2] Marc Van Dam, Philippe Lacroix and Denise Tyack. Wanted in Belgium on several criminal counts, and by this time having an infant son, he fled to Brazil with his girlfriend, but they were tracked down. He was extradited back to Belgium. Suffering severe withdrawal symptoms in prison, and after a transfer prevented him joining an escape with his accomplices, the by then 40-year-old was apparently unable to cope with the prospect of serving a long sentence. He hanged himself from a 130-centimetre (4'3")-high radiator in a Belgian jail cell in 1993. He was at one time considered a likely suspect as the so-called 'giant' of the Brabant killers, but unlike the relatively small-time robberies of the Brabant gang, Haemers's crimes were always aimed at high-value rewards. https://en.wikipedia.org/wiki/Patrick_Haemers
Maria Handke:
In der Kärntner Volkszeitung stand 1971 an einem Sonntag im November unter
„Vermischtes“ folgendes zu lesen: „In der Nacht zum Samstag verübte eine
51-jährige Hausfrau aus A. Selbstmord durch Einnehmen einer Überdosis
Schlaftabletten.“ Die Hausfrau war die Mutter von Peter Handke. Er war damals
30. Der Suizid prägte Leben und Werk des späteren Nobelpreisträgers (2019), der
wegen seiner Unterstützung für das serbische Regime während der
Jugoslawienkriege bis heute moralisch umstritten ist. Sieben Wochen nach dem Tod
begann der Autor den Suizid in der Erzählung „Wunschloses Unglück“ zu
verarbeiten.
Maria Sivec, spätere Handke, wurde 1920 in Griffen als Tochter eines Zimmermanns
und Kleinbauern slowenischer Abstammung geboren – als vorletztes von fünf
Kindern. ...
Dann beginnt das Leiden. Sie bekommt starke Kopfschmerzen, verliert das
Körpergefühl, stößt sich, fällt hin. Als er sie einmal im letzten Sommer im Bett
liegend vorfindet, beschreibt er sie mit folgenden Worten: „Wie in einem Zoo lag
da die fleischgewordene, animalische Verlassenheit.“ Sie unternimmt lange Gänge,
irrt herum, fürchtet den Verstand zu verlieren. Ein Nervenarzt diagnostiziert
einen Nervenzusammenbruch. Sie nimmt Medizin. Dann unternimmt sie eine Reise ans
Meer, danach geht es ihr besser. Doch später schreibt sie Handke von ihrer
Einsamkeit. „Ich rede mit mir selbst, weil ich sonst keinem Menschen mehr etwas
sagen kann.“ „Das bloße Existieren wurde zu einer Tortur. Aber ebenso grauste
sie sich vor dem Sterben“, so der Sohn.
Aber den Tod geht sie sehr bewusst an. Sie verfasst an alle Angehörigen
Abschiedsbriefe. ,.Du wirst es nicht verstehen. Aber an ein Weiterleben ist
nicht zu denken“, schreibt sie ihrem Mann. Sie geht zum Friseur, lässt sich
maniküren, besorgt sich hundert kleine Schlaftabletten. Isst noch mit der
Tochter zu Abend, die sich erinnert. „Wir haben noch Witze gemacht.“ Danach
stirbt sie – gut vorbereitet und geplant.
„Es stimmt nicht, dass mmir das Schreiben genutzt hat” ...
Peter Handke später über seine Erzählung: „Es stimmt nicht, dass mir das
Schreiben genutzt hat … Das Schreiben war nicht, wie ich am Anfang noch glaubte,
eine Erinnerung an eine abgeschlossene Periode meines Lebens, sondern nur ein
ständiges Gehabe von Erinnerung in der Form von Sätzen, die ein Abstandnehmen
nur behaupteten.“
Auch in Interviews findet er eine bildreiche Sprache. Als er 1988 in einem
Interview für die ZEIT nach dem Suizid seiner Mutter und nach eigenen
Suizidgedanken befragt wurde, antwortete er: „Wenn ich an Selbstmord denke, sehe
ich immer das Bild einer schwankenden Hängebrücke, auf der unser Leben sich
abspielt. Ab und zu kann man ein paar Schritte in Sicherheit machen. Dann fängt
die Brücke wieder zu schaukeln an. Plötzlich kommt ein Moment zu großer
Schwingung… Einen Augenblick später würde man es schon nicht mehr verstehen.“
Anke Hinrichs (Originalveröffentlichung EPPENDORFER 4/24)
Die Erzählung „Wunschloses Unglück“ entstand 1972. Die aktuelle Auflage wurde
2023 bei Suhrkamp verlegt und hat 96 Seiten.
https://eppendorfer.de/handke-und-der-suizid/
Gerhard Häuser - 16.06.2021: "Der Bürgermeister von Schwaikheim, Gerhard Häuser, ist tot. Erst vor einem Monat war der 57-Jährige mit einer „mentalen Überlastung“ mutig an die Öffentlichkeit getreten. Er hinterlässt eine Frau und zwei erwachsene Töchter. Der Schwaikheimer Bürgermeister Gerhard Häuser ist tot. Wie die Gemeinde mitteilte, starb der 57-Jährige am Mittwochvormittag. „Unsere ersten Gedanken und unser ganzes Mitgefühl gelten in diesen schweren Stunden der Familie“, sagte der Erste stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde, Alexander Bauer. Der Landrat des Rems-Murr-Kreises, Richard Sigel, hat bestätigt, dass Häuser sich das Leben genommen hat.
Kirsten Heisig, geborene Ackermann (* 24. August 1961 in Krefeld; † 28. Juni 2010[1] in Berlin), war eine deutsche Juristin und Autorin. Sie wurde als Initiatorin des Neuköllner Modells in der Strafverfolgung jugendlicher Täter bundesweit bekannt. ... Die Umstände des Todes von Kirsten Heisig erregten öffentliches Interesse. Heisig arbeitete am Vormittag des 28. Juni 2010 letztmals im Amtsgericht Tiergarten. Am Morgen des 29. Juni 2010 erschien sie nicht zum Dienst.[18] Am Tag darauf begann nach einer Vermisstenmeldung die polizeiliche Suche nach ihr. Die Berliner Justizsenatorin Gisela von der Aue (SPD) und Polizeisprecher erklärten, es gebe keine Anzeichen für eine Entführung oder sonstige Straftat.[19] Heisigs Leiche wurde am Sonnabend, dem 3. Juli, im Tegeler Forst bei Berlin-Heiligensee an einem Baum erhängt aufgefunden.[20] Bereits zweieinhalb Stunden nach dem Fund der Leiche gab die Justizsenatorin, nach eigener Aussage „um den Spekulationen ein Ende zu bereiten“, bekannt, Kirsten Heisig habe „offensichtlich Suizid“ begangen.[21] Dies wurde in den nächsten Tagen durch die Staatsanwaltschaft, weitere amtliche Stellen und die Ergebnisse der Obduktion bestätigt.[22] Näheres über die Todesumstände wurde nicht bekanntgegeben. Die restriktive Informationspolitik der Staatsanwaltschaft wurde in zahlreichen Internet-Foren immer wieder moniert, in den Leitmedien hingegen nur in der Neuen Zürcher Zeitung, wo es hieß, dass die bisher veröffentlichten „Umstände so fragwürdig sind, dass sich der Verdacht eines vertuschten Mordes nicht aus der Öffentlichkeit entfernen lässt“.[23] Der mit Heisig befreundete Jugendrichter Andreas Müller geht von einem Suizid aus, da es zuvor bereits einen Versuch gegeben habe.[24] Der Verschwörungstheoretiker Gerhard Wisnewski erstritt schließlich vor dem letztinstanzlichen Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg die Aufhebung der strikten Nachrichtensperre[25] der Staatsanwaltschaft zum 15. November 2010. Der Generalstaatsanwalt wurde verpflichtet, „dem Antragsteller Auskunft zu erteilen über die Todesursache und den Todeszeitpunkt von Frau Heisig, den Fundort und die Auffindesituation der Leiche, darüber, welche Fakten eine Fremdverursachung des Todes ausschließen und welche objektiven Anhaltspunkte für ein planvolles Vorgehen von Frau Heisig in Bezug auf ihren eigenen Tod sprechen“.[26][27] Die Berliner Staatsanwaltschaft verfasste daraufhin einen vierseitigen Bericht, den sie am 18. November 2010 nicht nur, wie angewiesen, dem Antragsteller, sondern auch „aus Gründen der Gleichbehandlung“ der Presse generell zur Verfügung stellte. Er bestätigt den Suizid und enthält Details zur unmittelbaren Vorgeschichte sowie zur Auffindesituation, jedoch nicht zu den vom OVG-Beschluss unberührten Motiven der Selbsttötung. https://de.wikipedia.org/wiki/Kirsten_Heisig
Clarence Edmonds
Hemingway (* 4. September 1871 in Oak Park, Illinois; † 6. Dezember
1928 ebenda) war ein US-amerikanischer Mediziner und der Vater von Ernest
Hemingway.
Hemingway studierte und graduierte am Oberlin College und führte in Oak Park
eine angesehene Praxis als praktischer Arzt und Geburtshelfer. Er erfand eine
spezielle Art von Geburtszangen, entwickelte künstliche Ohren und Kinne für
deformierte Kinder und forschte auf dem Gebiete der Kinderernährung; zudem war
er Präsident der Medizinischen Gesellschaft von Oak Park und gehörte
verschiedenen medizinischen Organisationen an. Hemingway war medizinischer
Revisor für drei Versicherungsunternehmen und die Borden Milk Company, leitete
das Geburtshilfezentrum des Oak Park Hospital und war Präsident des Oak Park
Physicians Club und der Des Plaines Medical Society.[1]
Hemingway wurde als Sohn des Bürgerkriegsveteranen und Immobilienmaklers Anson
T. Hemingway (1844–1926) und seiner Frau, Adelaide Edmunds Hemingway
(1841–1923), geboren; er hatte zwei Schwestern, Anginette „Nettie“ und Grace,
und drei Brüder: Willoughby A., George R. und Alfred T.[2]
Mit seiner Frau Grace Hall Hemingway hatte er neben Ernest Hemingway noch fünf
weitere Kinder.
Hemingway litt an Diabetes und einer Herzkrankheit, möglicherweise in Verbindung
mit Depressionen. Zudem hatte er nach einer unglücklichen Investition in
Liegenschaften in Florida schwere finanzielle Verluste hinnehmen müssen. In
dieser Situation starb er durch Suizid, so wie später sein Sohn Ernest. Dieser
wurde von der Tat seines Vaters zeitlebens verfolgt; die Hauptschuld sah er bei
seinem Onkel, weil dieser ihn mit dem Immobiliengeschäft schlecht beraten habe,
und bei der verhassten Mutter. Den Freitod des Vaters sah er als Feigheit und
nannte ihn einmal „die beste Geschichte, die ich nie geschrieben habe“. Das
Thema griff er in The Doctor and the Doctor’s Wife und Fathers and Sons auf.[3]
https://de.wikipedia.org/wiki/Clarence_Hemingway
Ernest Miller Hemingway ([ˈɜːnɪst ˈmɪlə ˈhɛmɪŋwɛɪ] (BE) oder [ˈɜrnɪst ˈmɪɫəʳ ˈhɛmɪŋweɪ] (AE); * 21. Juli 1899 in Oak Park, Illinois; † 2. Juli 1961 in Ketchum, Blaine County, Idaho) war einer der erfolgreichsten und bekanntesten US-amerikanischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. 1953 erhielt er den Pulitzer-Preis für seine Novelle Der alte Mann und das Meer und 1954 den Literaturnobelpreis. Hemingway war nicht nur Schriftsteller, sondern auch Reporter und Kriegsberichterstatter sowie Abenteurer, Hochseefischer und Großwildjäger, was sich in seinem Werk niederschlägt.[1] Von 1921 bis 1927 war er in Paris für den Toronto Star und andere Magazine als Europa-Korrespondent tätig. In dieser Zeit lernte er auch weitere wichtige Vertreter der Moderne kennen, wie etwa Gertrude Stein, James Joyce, Ezra Pound, T. S. Eliot und F. Scott Fitzgerald. Mit letzterem verband Hemingway eine sehr enge Freundschaft. Hemingway verlieh dem Lebensüberdruss der Lost Generation einen Ausdruck. Unter dem Vorbild von Mark Twain und Gertrude Stein entwickelte er einen „modernen Klassizismus“[2], dessen Markenzeichen eine besondere Kargheit des Stils ist. Hemingways Erzählverhalten ist lapidar. Er selbst begründete seinen Stil mit der sogenannten Eisberg-Theorie. ... Depressionen und übermäßiger Alkoholkonsum begleiteten ihn die meiste Zeit seines Lebens. Manche Autoren schreiben Hemingway (und seinem Vater) das Krankheitsbild der bipolaren Störung zu.[16] 1960 hielt er sich mehrere Monate in Spanien auf, wo sich seine Krankheit verschlimmerte. Er erlebte einen andauernden Zustand von Depression und schwerer Erschöpfung. Im Oktober kehrte er in schlechter Verfassung aus Spanien nach Idaho zurück. Schließlich wurde Hemingway in verschiedene Krankenhäuser eingewiesen. In der Mayo Clinic in Minnesota erhielt er Medikamente, aber auch Elektrokrampftherapie – allein im Dezember 1960 fünfzehn Anwendungen. Auch weitere Behandlungen mit Stromimpulsen bei einem zweiten Aufenthalt in der Mayo Clinic halfen ihm nicht.[17] Ende Juni 1961 wurde Hemingway aus dem Krankenhaus nach Hause entlassen (Ankunft in Ketchum am 30. Juni). Am frühen Morgen des 2. Juli 1961 beendete Hemingway sein Leben im Alter von 61 Jahren selbst. Er erschoss sich –, wie es sein Vater im Dezember 1928 getan hatte.[18] Die hierbei verwendete Flinte hatte er bereits seit längerem als seine „glatte, braune Geliebte“ bezeichnet.[19] Die Grabstätte von Hemingway befindet sich auf dem Ketchum Cemetery, neben seiner Frau Mary und seinen Kindern Patrick und Gloria.[20] Kurz vor seinem Tod sagte er zu seinem langjährigen Freund Hotchner: „Welchen Sinn hat es, meinen Kopf zu zerstören und mein Gedächtnis, mein Kapital, auszulöschen, und mich so arbeitsunfähig zu machen? Es war eine brillante Heilung, doch haben wir den Patienten verloren.“[21] - https://de.wikipedia.org/wiki/Ernest_Hemingway
Margaux Hemingway
(* 16. Februar 1954 in Portland, Oregon; † 1. Juli 1996 in Santa Monica,
Kalifornien; eigentlich Margot Louise Hemingway) war eine US-amerikanische
Schauspielerin und Model.
Margaux Hemingway war die Enkelin des Literaturnobelpreisträgers Ernest
Hemingway und die ältere Schwester der Schauspielerin Mariel Hemingway. Sie
wuchs auf der Farm ihres Großvaters in Ketchum (Idaho) auf.
Der Parfumhersteller Fabergé (Kosmetik) nahm sie 1975 für eine Million US-Dollar
für seine neue Werbekampagne unter Vertrag. Ihre erste Filmrolle hatte sie in
Eine Frau sieht rot (1976).
Margaux Hemingways zwei Ehen, mit Erroll Weston und mit Bernard Foucher Ende der
1970er Jahre, scheiterten. In der Folge litt sie zunehmend an ihrer
Alkoholkrankheit. 1988 ließ sie sich zum Entzug in das Betty Ford Center
einweisen. Der Versuch, ihre Sucht zu überwinden, scheiterte, und Hemingway
vereinsamte zunehmend.
Nachdem Nachbarn sie mehrere Tage nicht mehr gesehen hatten, brach die Polizei
ein Fenster zu ihrer Wohnung auf und fand Hemingway tot auf. In ihrem Blut wurde
eine Überdosis Sedativa gefunden. Hemingway hatte sich offensichtlich am Vortag
des Jahrestages des Suizids ihres Großvaters ebenfalls selbst das Leben
genommen.
Margaux Hemingway war das fünfte Familienmitglied der Hemingways in drei
Generationen, das durch Suizid starb. Neben ihrem Großvater haben sich auch ihr
Urgroßvater, ihr Großonkel Leicester (13. September 1982 im Alter von 67 Jahren)
und eine Schwester ihres Großvaters selbst getötet. (vgl. Familie Hemingway).
https://de.wikipedia.org/wiki/Margaux_Hemingway
Heinrich Luitpold
Himmler (* 7. Oktober 1900 in München; † 23. Mai 1945 in Lüneburg) war
ein deutscher Politiker der NSDAP und einer der Hauptverantwortlichen des
Holocaust.
Himmler machte in den 1920er-Jahren als Reichsredner und Parteifunktionär
Karriere und wurde 1929 von Adolf Hitler an die Spitze der damals noch der
Sturmabteilung (SA) unterstellten Schutzstaffel (SS) berufen. Himmler gelang es
in der Zeit des Nationalsozialismus, vor allem in den Jahren 1934–1936,
insbesondere durch den sogenannten Röhm-Putsch, der von ihm geleiteten
Organisation und damit auch sich selbst immer mehr Befugnisse innerhalb des
NS-Regimes zu verschaffen. Dazu gehörte insbesondere das Erlangen der
vollständigen Kontrolle über die Polizei, die Konzentrationslager und den
Inlandsgeheimdienst sowie der Aufbau militärischer, nicht direkt der Wehrmacht
unterstehender Verbände (Waffen-SS).
Als Reichsführer SS, Chef der deutschen Polizei sowie Reichskommissar für die
Festigung deutschen Volkstums (ab 1939), später auch Reichsinnenminister (ab
1943) und Befehlshaber des Ersatzheeres (ab 1944) hatte Himmler vor allem
während des Zweiten Weltkriegs eine Machtposition, die nur von der Hitlers
übertroffen wurde. Mit Hilfe der SS, des Sicherheitsdienstes, der Geheimen
Staatspolizei (Gestapo) und anderer von ihm direkt oder indirekt kontrollierter
Organe hatte Himmler ein System der Überwachung, der Willkür und des Terrors
etabliert, mit dem die Menschen im Einflussbereich des NS-Regimes
eingeschüchtert und kontrolliert, vermeintliche oder tatsächliche politische
Gegner verfolgt, inhaftiert, entrechtet und ermordet wurden. Er ist einer der
Hauptverantwortlichen für den Holocaust, den Porajmos, die Ermordung von
Millionen von Zivilisten und Kriegsgefangenen im Rahmen seines Generalplans Ost
sowie für zahlreiche andere Verbrechen gegen die Menschlichkeit. ...
Anfang Mai 1945 setzte sich
Himmler mit seinem persönlichen RFSS-Stab, der aus 150 Personen bestand, über
die sogenannte Rattenlinie Nord nach Flensburg ab.[86] Nachdem sein Versuch
gescheitert war, sich an der Regierung Dönitz im Sonderbereich Mürwik zu
beteiligen, und der Krieg in Europa mit der bedingungslosen Kapitulation der
Wehrmacht am 8. Mai 1945 endete, floh er vermutlich ab 11. Mai 1945 mit einigen
Begleitern zunächst in Fahrzeugen, südlich der Elbe dann zu Fuß zurück nach
Süden. Am Abend des 21. Mai 1945 gerieten Himmler und zwei ihm noch verbliebene
Begleiter bei dem Versuch, eine Straße in der Nähe des Ortes Meinstedt zu
überqueren, in britische Gefangenschaft.[87] Himmler legte als
Identifikationspapier einen „Vorläufigen Entlassungsschein“ aus dem Wehrdienst,
ausgestellt auf den Feldwebel Heinrich Hizinger, vor und blieb zunächst
unerkannt.[88]
In den folgenden zwei Tagen wurde Himmler über mehrere Stationen nach Lüneburg
gebracht. Am Nachmittag des 23. Mai 1945 gab er seine wahre Identität preis.
Daraufhin wurde Himmler in eine Dienststelle des britischen Nachrichtendienstes
gefahren, die sich in einer Villa in der Uelzener Straße 31a befand. Vor seiner
Vernehmung sollte Himmler ärztlich untersucht werden. Bei der Untersuchung
seiner Mundhöhle zerbiss er eine Zyankalikapsel und verstarb wenig später gegen
23:15 Uhr. In den frühen Morgenstunden des 26. Mai 1945 wurde der Leichnam
Himmlers von einem kleinen Trupp englischer Soldaten in der Lüneburger Heide an
unbekannter Stelle vergraben.[89]
https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Himmler
Jules Holzapffel, auch Jules
Holtzapffel (* 1826 in Straßburg; † 12. April 1866 in Paris) war ein
französischer Maler.
Holtzapffel war der Sohn des Kaufmanns Egide Théodore Holzapffel und dessen Frau
Hélène Eléonore Jacobée (geborene Thomassin). Das in Straßburg lebende Paar
hatte insgesamt vier Kinder: Frédéric Ernest Holtzapffel, Jules Holtzapffel,
Louise Elisa Holtzapffel und Camille Holtzapffel. Nach dem frühen Tod der Mutter
wuchsen die Kinder als Halbwaisen auf.[1] Holzapffel war gemeinsam mit Jules
Ravel und François Nicolas Chifflart (1825–1901) Schüler im Pariser Atelier des
Malers Léon Cogniet.[2] Er stellte ab 1852 jährlich seine Arbeiten im Salon de
Paris aus. Zu seinen Werken gehören vorwiegend Genrebilder und Porträts. 1866
lehnte die Jury des Pariser Salons seine Werke ab, woraufhin er sich das Leben
nahm, indem er sich in seiner Wohnung erschoss. In seinem Abschiedsbrief soll er
geschrieben haben:
« Les membres du jury me refusent, donc je n’ai pas de talent… il faut mourir »
„Die Mitglieder der Jury haben mich abgewiesen. Das heißt, dass ich kein Talent
habe. Deshalb muss ich sterben“[3]
Dieser Suizid wurde durch die Presse bekannt. Holtzapffels gewaltsamer Tod und
die Veröffentlichung seines Abschiedsbriefes sorgten für heftige Reaktionen
gegen die vermeintlich herzlosen Juroren. Der Schriftsteller Émile Zola
verfasste daraufhin den vielbeachteten Artikel Un suicide,[4] der am 19. April
1866 in der Zeitschrift L’Événement erschien, ohne jedoch Holzapffel namentlich
zu nennen. Hierin klagte er das Jury-System des Salons an.
https://de.wikipedia.org/wiki/Jules_Holzapffel
Wolfgang Hüllen: Am 20. Januar 2000 wurde auf dem Höhepunkte der CDU-Spendenaffäre Wolfgang Hüllen (49), Leiter des Bundestagsbüros der CDU/CSU- Fraktion für Haushalt und Finanzen, erhängt in seiner Wohnung in Berlin-Steglitz aufgefunden. Die Justiz geht von Selbstmord aus. In einem Abschiedsbrief Hüllens soll es Indizien für Untreue zu Lasten der Fraktionskasse gegeben haben, die aber nichts mit Spendenaffäre als solcher zu tun habe. https://www.stern.de/politik/deutschland/von-barschel-bis-bastian-selbstmorde-von-politikern-3337264.html
Wallace Hume Carothers (* 27. April 1896 in Burlington, Iowa; † 29. April 1937 in Wilmington, Delaware) war ein US-amerikanischer Chemiker, der das Nylon erfand und nach dem die Carothers-Gleichung benannt ist. Er wurde als ältestes der vier Kinder von Ira Hume und Mary Eveline Carothers, geb. McMullin geboren. 1914 beendete Carothers die North High School in Des Moines, auf der er begann, sich für Wissenschaft zu interessieren und wissenschaftliche Literatur zu lesen. Aber sein Vater erkannte nicht sein Potential für die wissenschaftliche Arbeit. Er ließ seinen Sohn 1914/1915 Rechnungs- und Schriftführung am Capital City Commercial College in Des Moines, an dem er Lehrer und Vizepräsident war, erlernen.[1][2] ... Nach Aussagen seiner Mutter litt ihr Sohn schon von Jugend an unter Depressionen, was er auch selbst offenbarte und ihn bedenklich machte, ob er der Arbeit bei DuPont gewachsen sei. Nach dem Tod seiner innig geliebten Schwester Isobel im Januar 1937 verstärkte sich sein manisch-depressives Verhalten. Nachdem ihm seine Ehefrau Helen mitgeteilt hatte, dass sie schwanger war und er von der Übertragbarkeit seiner psychischen Erkrankung ausging, beging er 3 Tage nach dieser Mitteilung am 28. April 1937 Suizid, indem er Zyankali einnahm. Er fühlte sich auch als wissenschaftlicher Versager, dessen wissenschaftliche Leistungen nicht erkannt und gewürdigt wurden.[8][9] Sein einziges Kind (Jane) wurde nach seinem Tod am 27. November 1937 geboren.[2] ... https://de.wikipedia.org/wiki/Wallace_Hume_Carothers
Jean Humphry: Derek Humphry (* 29. April 1930 in Bath) ist ein in Großbritannien geborener amerikanischer Journalist und Autor. Er ist Befürworter der Tötung auf Verlangen und sieht den Suizid als Grundrecht an. Derek Humphry wurde 1930 als Sohn eines britischen Vaters und einer irischen Mutter geboren und wuchs in Somerset auf. Er verließ sein Elternhaus, um im Alter von 15 Jahren als Botenjunge für die Yorkshire Post zu arbeiten. In einer darauf folgenden 30-jährigen journalistischen Karriere arbeitete und schrieb Humphry für zahlreiche Zeitungen, wie die Bristol Evening World, die Manchester Evening News, die Daily Mail, die Sunday Times und schließlich die Los Angeles Times.[1] Humphrys erste Ehefrau, Jean Humphry, beging am 29. März 1975 Suizid. Derek Humphrys Buch Jean’s Way erzählte diese Geschichte aus seiner Perspektive. Der Verbindung entstammen drei Söhne. Seit 1978 lebt Derek Humphry in den Vereinigten Staaten. Seine darauf folgende schwierige Ehe mit Ann Wickett,[2] einer Amerikanerin und Mitbegründerin der Hemlock Society, endete in einer „bitteren“ Scheidung.[3] Ann Wickett beging am 2. Oktober 1991 Suizid. Anfang 1990 heiratete Humphry Gretchen Crocker, die jüngste Tochter einer Farmerfamilie aus Oregon.[4] Er lebt in Junction City, Oregon.[5] https://de.wikipedia.org/wiki/Derek_Humphry
Michael Kelland John
Hutchence (* 22. Januar 1960 in Sydney; † 22. November 1997 ebenda) war
ein australischer Sänger der Rockband INXS. .... Wegen seiner Kurzsichtigkeit
trug Hutchence gelegentlich eine Sonnenbrille mit Sehstärke.[5] Durch eine
Schlägerei mit einem Taxifahrer und anschließender schwerer Kopfverletzung, als
sein Kopf auf dem Asphalt aufschlug, verlor er 1992 in Kopenhagen auch seinen
Geruchs- und Geschmackssinn. Seitdem war seine Persönlichkeit verändert in
Richtung größerer Aggressivität und depressiver Episoden.[6][7]
Michael Hutchence wurde am 22. November 1997 im Alter von 37 Jahren, ein halbes
Jahr nach Veröffentlichung des INXS-Albums Elegantly Wasted, unbekleidet und
erhängt in einem Hotelzimmer im Ritz-Carlton in Sydney aufgefunden. Laut Befund
eines Gerichtsmediziners starb er durch Suizid.[8] Paula Yates widersprach
jedoch dieser Darstellung und vermutete einen autoerotischen Unfall.[9]
https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Hutchence
Frances „Fanny“ Imlay
(* 14. Mai 1794 in Le Havre; † 9. Oktober 1816 in Swansea), eigentlich Fanny
Wollstonecraft, wegen ihrer inoffiziellen Adoption durch William Godwin
gelegentlich auch Fanny Godwin genannt, war die außereheliche Tochter der
britischen Schriftstellerin Mary Wollstonecraft und des amerikanischen
Spekulanten Gilbert Imlay.
Fanny Imlay hat keine literarischen Werke hinterlassen. Sie zählt jedoch zum
Umfeld eines Personenkreises, der zum Ende des 18. und zu Beginn des 19.
Jahrhunderts maßgeblich die englische Literatur und Philosophie beeinflusste.
Aufgrund ihres sozialen Umfelds ist Fanny Imlays kurzes Leben von Interesse für
die Literatur- und Sozialgeschichte.
...
Fanny Imlay verließ zu Beginn des Oktobers 1816 das Haus der Godwins in London.
Sie beging am 9. Oktober in einem Gasthaus in Swansea, Südwales, Suizid, indem
sie sich mit einer Überdosis Laudanum vergiftete. Sie war 22 Jahre alt.
Die Motive für ihren Tod und die Einzelheiten des Suizids sind umstritten. Die
meisten Briefe, die auf Fanny Imlays Suizid eingehen, sind entweder später
vernichtet worden oder verlorengegangen.[74] In dem 1965 veröffentlichten
Artikel Fanny Godwin’s Suicide Re-examined hat P. R. Bolin alle wesentlichen
Thesen zum Suizid Fanny Imlays zusammengetragen. Sie zählen bis heute zu den
gängigen Erklärungsmustern für ihren Freitod:[75]
Fanny Imlay erfuhr erst kurz zuvor, dass sie außerehelich geboren sei.
Nachdem Mary Godwin und Claire Clairmont von zu Hause fortgelaufen waren, war
Fanny Imlay zunehmend größeren Feindseligkeiten seitens ihrer Stiefmutter
ausgesetzt.
Fanny Imlay hatte die Stelle einer Lehrerin an der Schule ihrer Tanten nicht
erhalten, auf die sie gehofft hatte.
Sie litt unter Depressionen, die sich durch die Lebensumstände im Haus der
Godwins noch verstärkten.
Fanny Imlay war in Percy B. Shelley verliebt und darüber verzweifelt, dass er
sich ihrer Halbschwester zugewandt hatte.[75]
Wie die meisten modernen Biografen verwirft B. R. Pollin die These, dass Fanny
Imlay sich wegen ihrer außerehelichen Geburt das Leben nahm. Fanny Imlay hatte
Zugang zu den Briefen und Aufzeichnungen ihrer Mutter, und William Godwin hatte
in Erinnerungen an die Autorin der Verteidigung der Rechte der Frau sehr offen
darüber geschrieben, dass sie unehelich war. In Briefen an ihre Schwestern
deutet Fanny Imlay sogar an, dass diese im Gegensatz zu ihr ehelicher Abstammung
waren.[76]
B. R. Pollin steht auch der Erklärung skeptisch gegenüber, dass die
Feindseligkeiten ihrer Stiefmutter Fanny Imlay in den Tod getrieben hätten. Er
verweist auf einen am 3. Oktober 1816 geschriebenen Brief an Mary Godwin, in dem
Fanny Imlay ihre Stiefmutter gegenüber ihrer Halbschwester verteidigt: Mrs.
Godwin würde keinem von Euch willentlich Unrecht tun. Mamma und ich sind keine
großen Freunde, aber ich bin mir ihrer Tugenden so bewusst, dass ich sie
gegenüber einem Vorwurf, der so wenig ihrem Charakter entspricht, verteidigen
muss … [77]
B. R. Pollin hat keine Belege dafür gefunden, dass Fanny Imlay eine Stelle an
der Schule ihrer Tanten verweigert wurde. Nach seinen Analysen war eine solche
Stelle für Fanny Imlay lediglich in Überlegung. Miranda Seymour räumt der These
in ihrer Mary-Godwin-Biografie dagegen einige Wahrscheinlichkeit ein.[78]
William St Clair ist dagegen der Ansicht, dass Fanny Imlay sogar bereits auf der
Reise zu ihren Tanten war, als sie sich entschied, sich das Leben zu nehmen. Er
geht davon aus, dass Fanny Imlay an der irischen Schule zunächst probeweise
unterrichten sollte.[79] Richard Holmes, einer von William Godwins jüngsten
Biografen, verwirft diesen Erklärungsansatz für Fanny Imlays Freitod sogar
vollständig.[80]
Nach seiner Analyse der Briefe von Familienmitgliedern der Godwins und Shelleys
verwirft B. R. Pollin die These, dass Fanny Imlay unter Depressionen litt. Sie
wird in diesen Briefen regelmäßig als ausgeglichen und zukunftsfroh beschrieben.
Auch sie selber schildert sich ähnlich in ihren eigenen Briefen. Phasen der
Melancholie und Traurigkeit stehen immer in Bezug zu bestimmten Ereignissen oder
Erkrankungen.[81] Richard Holmes vermutet in seiner Percy-Shelley-Biografie als
Hauptmotiv für den Freitod, dass Fanny Imlay über eine quälend lange Zeit
zwischen den beiden Familien hin- und hergerissen war.[82] Alexander Pechmann
vermutet, dass es eher das Gefühl war, den hohen Anforderungen ihres Stiefvaters
nicht gerecht werden zu können und nur eine nutzlose Belastung für eine Familie
zu sein, mit deren Geschick sie nur durch Zufall verknüpft war, das Fanny Imlay
in den Freitod trieb.[83]
Sowohl B. R. Pollin als auch Janet Todd vermuten, dass Fanny Imlay in Bath – das
zwischen Swansea und London liegt – Percy B. Shelley ein letztes Mal traf und
der Gesprächsinhalt während dieses Meetings letztlich Fanny Imlay zum Suizid
trieb.[84] Miranda Seymour hat wie andere vermutet, dass P. B. Shelley lediglich
die finanziellen Mittel nicht bereitstellen wollte, die er William Godwin in
Aussicht gestellt hatte.[85] Janet Todd dagegen geht weiter. Basierend auf
Gedichtzeilen von Percy B. Shelley, die Shelley kurz nach Fanny Imlays Tod
schrieb, vermutet sie, dass Fanny Imlay Percy B. Shelley in Bath ein letztes Mal
anflehte, sie in seinem Haushalt aufzunehmen. Weil er Claire Clairmonts
Reputation schützen und er auf Grund der Klage seiner Frau Harriet wegen seines
mutwilligen Verlassens einen weiteren Skandal vermeiden musste, lehnte er Fanny
Imlays Wunsch erneut ab.[86] Nach Ansicht von Janet Todd war es diese erneute
Ablehnung, die Fanny Imlay in den Tod trieb.
Der Suizid
In der Nacht vom 9. Oktober 1816 nahm Fanny Imlay im Mackworth Arms Inn in
Swansea ein Zimmer und wies das Zimmermädchen an, sie nicht zu stören. In
derselben Nacht erhielt Mary Godwin, die sich gemeinsam mit Percy B. Shelley in
Bath aufhielt, einen Brief von Fanny Imlay, die diesen zuvor von Bristol
abgesendet hatte. Auch William Godwin in London erhielt einen ähnlichen Brief.
Der Ton der beiden Schreiben veranlasste sowohl William Godwin und Percy B.
Shelley sofort nach Bristol zu reisen. Beide kamen allerdings erst am 11.
Oktober in Swansea an und waren damit zu spät, um noch einzugreifen. Fanny Imlay
war bereits am 10. Oktober tot in ihrem Zimmer aufgefunden worden. Todesursache
war eine Überdosis Laudanum. William Godwin reiste sofort wieder ab. Es blieb
nur Percy B. Shelley, um die Angelegenheiten zu regeln. Fanny Imlay hatte eine
Abschiedsnotiz hinterlassen, die an keine spezifische Person adressiert war.[87]
Ich habe seit langem beschlossen, dass es das Beste ist, was ich mich könnte:
Dem Leben eines Menschen ein Ende zu setzen, dessen Geburt von Unglück
gezeichnet war und dessen Leben jenen Personen, die ihre Gesundheit zugrund
richteten, um für sein Wohl zu sorgen, nur endloses Leid beschert hat.
Vielleicht wird Dich die Nachricht meines Todes schmerzen, doch bald wirst Du
mit dem Vergessen gesegnet sein, dass solch ein Wesen jemals existierte …[88]
Dass Fanny Imlay sich als „von Geburt von Unglück gezeichnet“ nennt, ist
möglicherweise eine Anspielung darauf, dass ihre Mutter Mary Wollstonecraft sie
in einer Notiz vor einem ihrer Suizidversuche als „mein unglückliches Mädchen“
bezeichnete.[87] Der kleine Abschiedsbrief scheint anfänglich unterschrieben
gewesen sein. Die Unterschrift war jedoch abgerissen worden, um eine
Identifikation ihrer Leiche zu verhindern.[89] Die Nachricht über den Suizid,
die in der lokalen Zeitung The Cambrian erschien, nennt Fanny Imlay entsprechend
auch nicht beim Namen.[90]
In der anschließenden amtlichen Untersuchung wurde Fanny Imlay nur für „tot“
erklärt. Damit blieb ihrer Leiche eine Reihe von Entwürdigungen erspart, die bei
Suizidopfern üblich waren. Im schlimmsten Fall wurde die Leiche eines
Suizidanten mit Löschkalk überschüttet und des Nachts an einer Kreuzung
vergraben. Im besten Fall würde man den Leichnam in der entlegenen Ecke eines
Friedhofs beerdigen und so kennzeichnen, dass er für jeden als das Grab eines
Suizidanten erkennbar war.[91] Janet Todd nimmt an, dass es Percy B. Shelley
war, der dafür sorgte, dass die amtliche Untersuchung nicht zur Todesursache
Suizid kam, und der zuvor auch alles im Besitz der Toten entfernt hatte, was
eine Identifikation des Leichnams ermöglicht hätte.[92] Er wäre damit auch
derjenige gewesen, der die Unterschrift unter dem Abschlussbrief abgerissen
hätte. Janet Todd geht auch davon aus, dass er zum Schutz der Hinterbliebenen
darauf verzichtete, Anspruch auf den Leichnam zu erheben. Da es auch kein
anderer tat, wurde Fanny Imlay vermutlich in einem Armengrab bestattet.[93]
William Godwin schrieb später an Percy B. Shelley:
Tu nichts, was die Anonymität zerstört, die sie so sehr begehrte und die nun
diesen Fall so verschleiert. Es war, wie ich sagte, ihr letzter Wunsch … Denk an
die Situation, in der meine Frau und ich mich befinden, nachdem nun bis auf den
kleinen William alle unser Kinder uns entrissen sind und setze uns nicht diesen
müßigen Fragen aus, die für uns, die sich so darüber quälen, eine der
schlimmsten Prüfungen sind.[94]
Ein Suizid galt in der englischen Gesellschaft zu Beginn des 19. Jahrhunderts
noch als so skandalös und sündig, dass die Familie eine Reihe von Geschichten in
Umlauf setzte, um die Wahrheit zu verbergen: Fanny Imlay sei auf Reisen
gegangen, sie wäre in Wales an einer Erkältung oder einem Fieber gestorben oder
sie lebe mit ihren Tanten mütterlicher Seite. Wenn die Familienmitglieder nicht
umhinkamen, den Suizid von Fanny Imlay einzugestehen, erklärten sie, dass Fanny
Imlay sich für den Suizid entschieden habe, weil Percy B. Shelley Mary Godwin
und nicht sie liebte.[95] Weder Percy B. Shelley noch Mary Godwin erwähnen Fanny
Imlays Tod in ihren erhalten gebliebenen Briefen. Claire Clairmont erklärte
allerdings in einem Brief an Lord Byron, dass Percy B. Shelley von ihrem Tod so
bedrückt gewesen sei, dass er krank wurde. Der Shelley-Biograf Holmes verweist
jedoch darauf, dass es keinerlei Beleg für diese Behauptung gebe.[96] Don Locke
hält dagegen in seiner Biografie über William Godwin fest, dass Percy B. Shelley
Lord Byron erzählt, er habe unter Fanny Imlays Suizid mehr gelitten als unter
dem seiner eigenen Frau Harriet, der sich zwei Monate später ereignete.[97]
Von Fanny Imlay ist kein Porträt erhalten. Einige Monate nach ihrem Tod schrieb
Percy B. Shelley ein Gedicht, das später durch Mary Godwin ohne weiteren
Kommentar veröffentlicht wurde. Es wird im Allgemeinen davon ausgegangen, dass
es sich auf sein letztes Treffen mit Fanny Imlay bezieht.[98]
On Fanny Godwin
Her voice did quiver as we parted,
Yet knew I not that heart was broken
From which it came, and I departed
Heeding not the words then spoken.
Misery—O Misery,
This world is all too wide for thee.
Percy Bysshe Shelley
https://de.wikipedia.org/wiki/Fanny_Imlay
Nach ihrer Rückkehr nach England
ließen sich Mary Godwin und Percy Shelley in Bath nieder. Claire Clairmont bezog
eine Wohnung in ihrer Nähe. Die Wahl war auf das abseits gelegene Bath gefallen,
weil die drei hofften, dort Clairmonts Schwangerschaft geheim halten zu
können.[53] Die Schwangerschaft wurde sogar Fanny Imlay verheimlicht, die in
verzweifelten Briefen an Mary Godwin über ihr Leben bei ihrer Stieffamilie
klagte. Vermutlich wegen Claire Clairmonts Schwangerschaft sahen Percy Shelley
und Mary Godwin davon ab, Fanny Imlay bei sich aufzunehmen. Am 9. Oktober nahm
sich Fanny Imlay das Leben. Da es ihr Wunsch war[54] und um einen weiteren
Skandal um die Familie zu vermeiden,[55] da der Suizid bis 1961 geächtet und
illegal war,[56] beanspruchte niemand den Leichnam, so dass Fanny Imlay
wahrscheinlich anonym in einem Armengrab bestattet wurde.
Es war nicht der einzige Suizid im Umfeld von Mary Godwin und Percy Shelley.
Zwei Monate später, am 10. Dezember,[57] wurde der Leichnam von Percy Shelleys
Ehefrau Harriet gefunden, die sich hochschwanger im Serpentine Lake des Londoner
Hyde Parks ertränkt hatte.[58]
https://de.wikipedia.org/wiki/Mary_Shelley
Enno Jaspers (geb. 1889 – gestorben 1931 durch Suizid) - Bruder von Karl Jaspers https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Jaspers - war Rechtsanwalt in Oldenburg, seine Schwester Erna Margarethe (1885–1974) war verheiratet mit Eugen Dugend (1879–1946), dem Präsidenten des Oberverwaltungsgerichts Oldenburg. https://www.bu.edu/paideia/library/Jaspers2008.pdf
James Warren „Jim“ Jones (* 13. Mai 1931 in Crete, Indiana, USA; † 18. November 1978 in Jonestown, Guyana)[1] war ein US-amerikanischer Sektenführer und der Gründer des Peoples Temple. Über 900 seiner Anhänger kamen 1978 bei einem von ihm befohlenen Massenmord bzw. -suizid im Urwald von Guyana zu Tode. ... https://de.wikipedia.org/wiki/Jim_Jones
Als Jonestown-Massaker oder
Massensuizid von Jonestown wird die teilweise erzwungene Selbsttötung
beziehungsweise Ermordung der Mitglieder des Peoples Temple am 18. November 1978
in der von Jim
Jones gegründeten Siedlung Jonestown im Nordwesten Guyanas bezeichnet. ... Als Jones die Nachricht vom
Tod Ryans erhalten hatte, wurden die Bewohner per Lautsprecher im
Gemeinschaftspavillon von Jonestown zusammengerufen. Während der Pavillon von
bewaffneten Wachen
umstellt wurde, erklärte Jim Jones, dass Ryan tot sei und bald Soldaten kommen
würden, um nach ihm zu suchen. Er sagte: „Wenn man uns nicht in Frieden leben
lässt, so wollen wir jedenfalls in
Frieden sterben. Der Tod ist nur der Übergang auf eine andere Ebene.“ Ein
Gemisch aus Saft, Valium und Zyankali in Pappbechern wurde an alle ausgeteilt.
Zuerst wurde den Babys und den Kindern
das giftige Getränk eingeflößt oder mit Spritzen verabreicht. Dann waren die
Jugendlichen und Erwachsenen an der Reihe. Viele Eltern tranken das Gift,
nachdem sie ihre Kinder hatten sterben sehen. Die
Prozedur lief zügig ab; Suizidübungen waren zuvor regelmäßig durchgeführt
worden. Auf Original-Tonbandaufnahmen ist zu hören, dass viele Bewohner sich und
ihre Kinder nur unter Zwang
vergifteten. Mehrere Bewohner, die flüchten wollten, wurden überdies von
den bewaffneten Wachen erschossen. Dies wird auch durch Schilderung von
Bewohnern, denen die Flucht gelang,
bestätigt.
Es kann angenommen werden, dass ein Teil der Bewohner das Gift freiwillig
getrunken hat und somit durch Suizid gestorben ist. Allerdings kann in Frage
gestellt werden, inwiefern bei einem
Aufruf zu Massensuizid unter Androhung von Waffengewalt überhaupt von
Freiwilligkeit die Rede sein kann. Jim Jones starb durch einen Kopfschuss; ob er
sich selbst tötete, ist unbekannt.
Rund 80 Bewohner von Jonestown, darunter Stephan Jones, der Sohn von Jim Jones,
waren an jenem Tag abwesend und überlebten daher. Fünf Menschen gelang die
Flucht in den Urwald.[2][3]
19. November 1978
Um 2 Uhr morgens berichteten zwei der abreisewilligen Jonestown-Bewohner, die
das Massaker auf dem Flugplatz überlebt hatten, den Behörden, dass Jim Jones die
Bewohner wahrscheinlich dazu bringen werde, sich selbst zu töten. Bei
Tagesanbruch erreichten guyanische Soldaten Jonestown. Sie fanden zunächst circa
400 Leichen. Erst als US-Soldaten zur Bergung der Toten eintrafen, wurde
erkannt, dass
unter den Toten weitere Leichname lagen. Die Anzahl aller am 19. November 1978
gezählten Toten wird mit 913[1] bzw. 908 oder 909 angegeben. Somit ist ein
Großteil der 1110 Mitglieder, darunter 276
Kinder, ums Leben gekommen. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Jonestown-Massaker
Pavle Jovanovic
(* 11. Januar 1977 in Toms River; † 3. Mai 2020[1]) war ein US-amerikanischer
Bobsportler.
Pavle Jovanovic betrieb Bobsport seit 1997. Sein internationales Debüt im
Weltcup gab er in der Saison 1998/99 im Bob seines späteren Trainers Brian
Shimer. Seit der Saison 2000/01 fuhr Jovanovic mit Todd Hays. Mit ihm gewann er
im Zweier- und Viererbob sechs Weltcuprennen. Bei der Bob-Weltmeisterschaft 2004
in Königssee gewann er im Viererbob die Bronzemedaille. Im Zweierbob wurden
Hays/Jovanovic Siebte. Bei der WM im folgenden Jahr in Calgary startete er in
Hays' Viererbob und wurde Fünfter. Nach den Olympischen Spielen 2006 von Turin,
wo er im Viererbob Siebter wurde, beendete Hays seine Karriere. Jovanovic
wechselte daraufhin wie der Großteil von Hays’ alter Crew zu Steven Holcomb. Mit
diesem gewann er drei Weltcuprennen im Viererbob und wurde bei der
Bob-Weltmeisterschaft 2007 in Turin Vierter im Viererbob.
Im Dezember 2001 wurden bei einem Dopingtest Jovanovics Drogen nachgewiesen.[2]
Der Athlet, der sich zu dieser Zeit auf die Olympischen Spiele von Salt Lake
City vorbereitete, wurde daraufhin für zwei Jahre gesperrt. 2003 kehrte er zum
Sport zurück.[3]
Im Mai 2020 nahm sich Pavle Jovanovic im Alter von 43 Jahren das Leben.
https://de.wikipedia.org/wiki/Pavle_Jovanovic
Wolfgang Junker (* 23.
Februar 1929 in Quedlinburg; † 9. April 1990 in Berlin) war Minister für
Bauwesen der DDR.
Junker war von 1939 bis 1945 Mitglied des Jungvolks und der HJ. Nach Besuch der
Volks- und Mittelschule absolvierte er 1945 eine Maurerlehre und arbeitete bis
1949 als Maurer in Quedlinburg.
1949 trat er der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands bei und studierte
bis 1952 an der Ingenieurschule für Bauwesen in Osterwieck. Von 1952 bis 1953
war er Bauleiter beim Bau der Stalinallee in Berlin und bis 1954 bei der
Bau-Union Nord in Glowe. Danach war er Direktor von Volkseigenen Betrieben: von
1955 bis 1957 beim VEB Bagger- und Förderarbeiten Berlin und von 1958 bis 1961
beim VEB Industriebau Brandenburg. Von 1961 bis 1963 war er Stellvertreter und
von 1963 bis 1989 Minister für Bauwesen der DDR.
Seit 1967 war er Kandidat und seit 1971 Mitglied des Zentralkomitees der SED und
von 1976 bis 1989 Abgeordneter der Volkskammer. Von 1972 bis 1989 war er
Vorsitzender der DDR-Delegation, ab 1973 auch Vorsitzender der ständigen
Kommission des RGW für Zusammenarbeit im Bauwesen.
Im Oktober 1979 war Junker das erste offizielle Regierungsmitglied der DDR, das
die Bundesrepublik besuchte und mit Bundesbauminister Dieter Haack und
Staatsminister Hans-Jürgen Wischnewski zu Gesprächen zusammentraf. Im November
1989 trat er mit der Regierung Willi Stoph zurück. Im Januar und Februar 1990
war er wegen des Verdachtes auf Amtsmissbrauch in Untersuchungshaft. Am 9. April
1990 ging er in den Freitod.
https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Junker
Wolf Kaiser (* 26. Oktober 1916 in Frankfurt am Main; † 21. Oktober 1992 in Berlin) war ein deutscher Theater- und Filmschauspieler. ... Nach langer Krankheit und aufgrund der mit den Veränderungen nach 1989 vor sich gehenden sozialen Verhältnisse beendete er fünf Tage vor seinem 76. Geburtstag im Oktober 1992 sein Leben durch Suizid[1], indem er aus dem Fenster seiner Berliner Wohnung sprang. https://de.wikipedia.org/wiki/Wolf_Kaiser
Heinrich Julius
Alexander von Kalb, auch bekannt als Henry Jules Alexandre de Kalb (*
25. November 1752 in Jena; † 8. April 1806 in München) war ein deutscher
Offizier in französischen Diensten.
Kalb war der Sohn des Kammerpräsidenten zu Sachsen-Weimar, Karl Alexander von
Kalb. Sein Bruder war Johann August Alexander von Kalb, welcher die
Kammerpräsidentschaft des Vaters übernahm (11. Juni 1776 bis 7. Juni 1782) und
der von Friedrich Schiller in dessen Trauerspiel Kabale und Liebe karikiert
wurde. Im Alter von 18 Jahren trat von Kalb als Sous-lieutenant in das
französische deutsche Fremdenregiment „Royal Deux-Ponts“ (Zweibrücken) ein (15.
August 1770). Mit 24 Jahren wurde er Sekondeleutnant, mit 26 Jahren
Premierleutnant. Sein Regiment gehörte zu der etwa 5.000 Mann starken
französischen Hilfsarmee im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg gegen die
Engländer. Für seine Leistungen wurde er von George Washington, damals General
der Continental Army, ausgezeichnet.
Die Tatsache, dass er im selben Krieg diente wie Baron Johann von Kalb (auch
Johann de Kalb) verursacht immer wieder Verwechslungen zwischen den beiden
Offizieren. Nach Deutschland zurückgekehrt, wurde er von seinem Bruder im
Oktober 1783 mit dessen Schwägerin Charlotte von Marschalk und Ostheim
verheiratet und führte mit ihr eine Zwangsehe, in deren Verlauf seine Frau, nun
Charlotte von Kalb, sich in eine Affäre mit Schiller und später Jean Paul
flüchtete. Da Heinrich aufgrund seiner Stellung nur die Wintermonate bei seiner
Familie verbringen konnte, wurde bald von Scheidung gesprochen, doch da er
Anspruch auf seinen inzwischen geborenen Sohn erhob, blieb Charlotte formal mit
ihm zusammen.
Die Französische Revolution beendete die Karriere des Königlich Französischen
Capitaine von Kalb. Er war zuletzt bei der versuchten Flucht des Königs Ludwig
XVI. (1791) beteiligt. Ohne Anspruch auf Pension in seine Heimat Thüringen
zurückgekehrt, bemühte er sich vergeblich um ein Patent in deutschen Diensten.
Sein verschwendungssüchtiger Bruder hatte inzwischen das Familienvermögen
durchgebracht. Die drohende Verarmung machte Kalb zu schaffen. Er zog sich auf
sein Gut bei Trabelsdorf zurück, wo er eine Affäre mit der bei ihm als Köchin
dienenden Lehrerstochter Barbara Tod begann, aus der drei Kinder hervorgingen.
Am 8. April 1806 erschoss er sich im Gasthof „Zum Goldenen Hahn“ zu München.
https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Julius_Alexander_von_Kalb
Paul Peter Rudolf
Kammerer (* 17. August 1880 in Wien; † 23. September 1926 in Puchberg
am Schneeberg[1]) war ein österreichischer Biologe.
Er wurde durch Versuche mit Geburtshelferkröten berühmt, mit denen er die
Vererbung erworbener Eigenschaften beweisen wollte. Unter dem Verdacht, seine
experimentellen Ergebnisse gefälscht zu haben, nahm er sich das Leben. Ob
Kammerer seine Ergebnisse fälschte oder nicht, konnte letztlich nicht erhoben
werden. In seinem Abschiedsbrief bestritt er zuletzt weiterhin angebliche
Fälschungen. ... Am 7. August 1926 erschien in der englischen Fachzeitschrift
Nature ein vernichtender Artikel, in dem Noble die Brunftschwielen der
Geburtshelferkröte als simple Fälschung entlarvte. Die Hornhautpunkte hatten
sich als unter die Haut gespritzte schwarze Tinte entpuppt, von Kammerer oder
einem seiner Mitarbeiter selbst erzeugt. Dies war eine wissenschaftliche Bombe
und bedeutete Kammerers Ruin. Die Fälschung stellte sich allerdings als so
primitiv und offensichtlich heraus, dass die Frage auftauchte, wie sie der
mikroskopischen Prüfung von Dutzenden Wissenschaftlern in den Jahren zuvor
entgangen sein konnte. Bis heute gibt es keine Antwort auf die Frage, ob
Kammerer wirklich ein Fälscher war oder ob er das Opfer eines Komplotts
missgünstiger Kollegen geworden ist. Der chilenische Biologe Alexander Vargas
beispielsweise vertritt die Ansicht, dass die Ergebnisse Kammerers epigenetisch,
also durch die umweltbedingte Stilllegung bestimmter Gene, erklärt werden
können, und plädiert zur weiteren Klärung für neue Experimente an
Geburtshelferkröten.[10][11][12] Vargas et al. argumentierten im Jahre 2016
ebenfalls, dass kürzliche Funde im Bereich der Epigenetik die These
unterstützen, dass Kammerer seine Experimente nicht gefälscht habe und seine
Ergebnisse durchaus mit den jüngsten epigenetischen Erkenntnissen in Einklang
sind.[13] Böswillige Verfälschung seiner Forschungsergebnisse trieb Kammerer zum
Selbstmord.
Am 22. September 1926 schrieb Kammerer an die Kommunistische Akademie in Moskau
einen Brief, in dem er von seinem Posten zurücktrat und gleichzeitig beteuerte,
nichts mit den Fälschungen zu tun zu haben, weder mit der verbliebenen
Geburtshelferkröte noch mit dem Salamander, an dem ebenfalls Tintenspuren
gefunden worden waren. Der Brief schloss:
„Ich sehe mich außer Stande, diese Vereitelung meiner Lebensarbeit zu ertragen
und hoffentlich werde ich Mut und Kraft aufbringen, meinem verfehlten Leben
morgen ein Ende zu bereiten.“
Danach reiste Kammerer nach Puchberg am Schneeberg, einem Erholungsgebiet in der
Nähe von Wien, und verbrachte die Nacht im Hotel Rode (heute Schneeberghof). Am
nächsten Vormittag machte er sich mit den zwei Hunden seiner Wirtin auf den Weg
Richtung Himberg, wo er am Theresienfelsen die mitgebrachte Waffe zog. Er
richtete sie mit der rechten auf seine linke Kopfseite und erschoss sich. Noch
am selben Tag wurde er am Theresienfelsen tot aufgefunden.[1] Die Beerdigung
fand am 26. September 1926 auf dem Puchberger Friedhof statt.[1][14]
Hans Leo Przibram blieb stets von der Echtheit der Kammererschen Beobachtungen
überzeugt und äußerte sich in Privatgesprächen wiederholt, er glaube zu wissen,
wer die Fälschung zur Kompromittierung Kammerers begangen habe, könne aber
mangels hinreichender Beweise damit nicht an die Öffentlichkeit treten. Er
schrieb im Nachruf:[5]
„Es scheint ihm unmöglich, nochmals dasselbe zum Überdruss zu wiederholen,
dieselben Versuche, denselben Anfeindungen ausgesetzt und so verwirklichte er
diesmal, was er früher schon öfters angedroht hat. An seiner unseligen Tat vom
23. September 1926 haben sowohl seine zwiespältige Anlage wie die widrigen
äusseren Faktoren teil.“
https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Kammerer
Sarah Kane
(* 3. Februar 1971 in Brentwood (Essex); † 20. Februar 1999 in London) war eine
britische Dramatikerin und Regisseurin.
Sie schrieb zwischen 1995 und 1999 fünf Stücke, Zerbombt, Phaidras Liebe,
Gesäubert, Gier und 4.48 Psychose. Kane führte bei Produktionen der Gruppe
Paines Plough am Gate Theatre in London bei eigenen und fremden Stücken Regie.
Sarah Kanes Eltern waren Journalisten und sehr religiös. Kane absolvierte ein
Studium der Theaterwissenschaft und des szenischen Schreibens an den Drama
Departments der Universitäten Bristol und Birmingham. Im Januar 1995 fand am
Londoner Royal Court Theatre die Uraufführung ihres ersten Stückes Zerbombt
(Blasted) statt. Das Stück sorgte durch seine Thematik – zwischenmenschliche
Beziehungen in Zeiten des Krieges – und die brutale Darstellungsweise für offene
Kontroversen. Dem Skandal folgten jedoch europaweite Aufführungen des Stückes.
Zerbombt gilt als eines der ersten Werke des In-Yer-Face-Theaters.
Im Mai 1996 inszenierte Kane am Gate Theatre in London ihr zweites Stück,
Phaidras Liebe (Phaedra's Love). 1997 führte sie dort Regie in Woyzeck von Georg
Büchner. Anschließend verfasste sie 1997 Gesäubert (Cleansed). Ebenfalls 1997
schrieb sie das Drehbuch zum Kurzfilm Skin, der vom britischen Channel 4
ausgestrahlt wurde.
Seit 1996 war Kane Hausautorin am Paines Plough Theatre in London, einer freien
Theatergruppe, die ausschließlich neue Stücke in Lesungen vorstellte und
produzierte. In dieser Funktion schrieb sie 1998 Gier (Crave). Bei der ersten
Lesung im Bridewell Theatre verwendete sie das Pseudonym Marie Kelvedon. Im
selben Jahr wurde das Stück im Rahmen des Edinburgh Festivals am Traverse
Theatre uraufgeführt. Im Herbst/Winter 1998/99 entstand Kanes letztes Stück 4.48
Psychose (4.48 Psychosis), dessen Manuskript sie kurz vor ihrem Tod im Februar
1999 dem Verleger übergab. Im Juni 2000 wurde es posthum am Royal Court Jerwood
Theatre Upstairs uraufgeführt. Es stellt den Höhepunkt in Kanes Schreiben dar,
was Fragmentierung, Aufbrechen klarer Perspektiven oder Rollen und Poesie
betrifft.
Kane litt unter depressiven Schüben, die im Sommer 1998 wesentlich stärker
wurden, weshalb sie sich immer häufiger zur Behandlung in Kliniken begeben
musste. Am 20. Februar 1999 beging sie im Alter von 28 Jahren Suizid.[1]
...
4.48 Psychose benennt im Titel den Moment der größten Klarheit; während ihrer
depressiven Schübe wachte Kane jeden Morgen um 4:48 Uhr auf und war, von
Medikamenten unbeeinflusst, fähig zu klarem Denken. Gleichzeitig ist dieser
Moment der mit dem größten psychotischen Anteil; in der Klarheit liegt also
Wahn. Die Festlegung auf den genauen Zeitpunkt 4:48 mag hier ein künstlerisches
Mittel sein, allerdings ist das „morgendliche Früherwachen“ gegen vier oder fünf
Uhr ein bekanntes Phänomen einer Depression.
Das Stück ist eine Aneinanderreihung von Monologen, Wort- und Zahlenketten und
vermeintlichen Dialogen, allerdings ohne handelnde Personen (dramatis personae).
In den Texten wird jedoch deutlich, dass Kane ihre eigenen Erfahrungen während
der Depression und der Klinikaufenthalte beschreibt. Dennoch ist 4.48 Psychose
nicht nur ein autobiographisches Werk. Vielmehr bildet es einen weiteren Schritt
in der Konstruktion von Kanes Werken: vom Bürgerkrieg zum Krieg einer Familie,
eines Paares, eines Individuums und schließlich des Bewusstseins. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Sarah_Kane
Lisa-Maria Kellermayr gut, Österreichs bekannteste Corona-Ärztin, hatte zuletzt viel mit ihr telefoniert, erlebte sie am Ende "traumatisiert, geschockt, verängstigt". Noch im Frühjahr 2021 war das ganz anders, fröhlich hatte sie getwittert: "Jetzt werde ich also Landärztin", als sie sich ihren Traum erfüllte, eine eigene Praxis am Attersee. ... Ein Aktenvermerk der oberösterreichischen Polizei zum Fall Kellermayr, zitiert von "PULS24.at", klingt so: Insgesamt wurde zunehmend der Eindruck gewonnen, dass Frau Dr. Kellermayr sich über verschiedene Schienen bemüht, die öffentliche Wahrnehmung ihrer Person zu erweitern, indem sie Druck auf die Ermittlungsbehörden ausübt. ... Bei der Ärztekammer Oberösterreich schütteln sie erstmal den Kopf: "Ich sehe ein, dass man sich wehren muss, aber es ist eine andere Frage, ob man sich bei jedem Thema auf Twitter exzessiv zu Wort melden muss." Ende Juni schloss Dr. Kellermayr ihre Praxis. Die Situation sei für ihre Mitarbeitenden nicht mehr tragbar. Außerdem seien die Kosten für die Sicherheit nicht mehr zu stemmen gewesen, 100.000 Euro bis dahin. Anfang Juli kündigte sie an, die Praxis wieder öffnen zu wollen, die Ärztekammer wollte ihr helfen, den Konkurs zu vermeiden. Letzten Freitag dann wurde Lisa-Maria Kellermayr tot aufgefunden, in ihrer Praxis. "Kein Fremdverschulden", teilt die Staatsanwaltschaft mit. Es gebe Abschiedsbriefe. Drei, schreibt die "Kronenzeitung", einer davon an die Landespolizeidirektion Oberösterreich. Von der Staatsanwaltschaft: kein Kommentar zu deren Inhalt. ... - https://www.tagesschau.de/ausland/europa/kellermayr-corona-aerztin-tot-103.html
Douglas McGlashan Kelley (geboren 11. August 1912 in Truckee, Kalifornien; gestorben 1. Januar 1958 in Berkeley) war ein US-amerikanischer Psychiater beim Nürnberger Prozess gegen die NS-Hauptkriegsverbrecher. ... Nach seiner Demobilisierung 1946 im Range eines Lieutenant Colonel war er an der Bowman Gray School of Medicine in Winston-Salem, North Carolina beschäftigt. 1947 veröffentlichte er sein Buch 22 Cells in Nuremberg über die Angeklagten im Nürnberger Gefängnis. Seit 1949 war Kelley Professor für Psychiatrie und Kriminologie an der University of California in Berkeley. Neben seiner Unterrichts- und Forschungstätigkeit arbeitete er für die Polizei in Berkeley und fungierte als psychiatrischer Gerichtsgutachter in Mordprozessen.[2] Kelley produzierte kriminologische Unterrichtsmaterialien für das KQED-Bildungsfernsehen.[2] Kelley beging am Neujahrstag 1958 im Kreis seiner Familie mit Zyankali Suizid.[2][5] Der beim Tod seines Vaters zehnjährige Sohn Kelleys gab dem amerikanischen Journalisten Jack El-Hai 50 Jahre später Auskunft über seinen Vater und überließ ihm unveröffentlichtes Material zur Einsicht. ... https://de.wikipedia.org/wiki/Douglas_M._Kelley
"... Bei Recherchen für sein Buch über den Lobotomie-Verfechter Walter Freeman
stößt der Journalist Jack El-Hai zufällig auf einen bizarren Suizid. Am
Neujahrstag 1958 schluckte der in den USA berühmte Psychiater und Kriminologe
Douglas Kelley vor den Augen seiner Frau, seines zehnjährigen Sohns und seines
Vaters Zyankali. Eine seltsam dramatische Inszenierung.
Sie wirkt wie eine makabre Parallelaktion. Ganz ähnlich hatte es zwölf Jahre
zuvor Kelleys berühmtester „Fall“ vorexerziert: Hermann Göring. El-Hai wird
neugierig und findet Kelleys Sohn, der ihm tatsächlich Zutritt zum Nachlass
seines Vaters gewährt. Jahrzehntelang hatte den niemand angerührt. Vier Kisten
voll Aufzeichnungen und Nazi-Memorabilien. In einer separaten Kiste sind
handschriftliche Notizen, ein Porträtfoto von Hermann Göring, gewidmet: „Major
Dr. Kelley in aufrichtiger und herzlicher Dankbarkeit“, ein Glasfläschchen mit
etwa 100 Paracodin-Tabletten. ...
El-Hai reflektiert die gefährliche, weil Vertrauen bildende Nähe, die sich bei
langen, intensiven Gesprächen einstellt. Noch gefährlicher für Kelley war aber
womöglich seine Erkenntnis: Auch die grausamsten Nazis sind nicht geisteskrank,
sondern ansonsten normale, sogar nette Leute, eine zu schlimmsten Gräueln fähige
Persönlichkeit steckt in uns allen. Die Entdeckung, lange vor Hannah Arendts
ebenso verstörender Eichmann-Studie und Milgrams Stromstoß-Experiment, hat
Kelley, so legt El-Hai nahe, das Genick gebrochen und seinen makabren
Zyankalitod motiviert.
30.09.2014" -
https://www.deutschlandfunkkultur.de/goerings-psychiater-auf-der-suche-nach-dem-boesen-100.html
Bernd Heinrich
Wilhelm von Kleist (* 10. [nach eigener Angabe][1] oder 18. Oktober
1777 [laut Kirchenbuch] in Frankfurt (Oder), Brandenburg, Preußen; † 21.
November 1811 am Stolper Loch, heute Kleiner Wannsee) war ein deutscher
Dramatiker, Erzähler, Lyriker und Publizist.
Heinrich von Kleist stand als „Außenseiter im literarischen Leben seiner Zeit
[…] jenseits der etablierten Lager“[2] und der Literaturepochen der Weimarer
Klassik und der Romantik. Bekannt ist er vor allem für das „historische
Ritterschauspiel“ Das Käthchen von Heilbronn, seine Lustspiele Der zerbrochne
Krug und Amphitryon, das Trauerspiel Penthesilea sowie für seine Novellen
Michael Kohlhaas und Die Marquise von O....
Nahezu mittellos und
innerlich „so wund, daß mir, ich möchte fast sagen, wenn ich die Nase aus dem
Fenster stecke, das Tageslicht wehe tut, das mir darauf schimmert“ (Brief an
Marie von Kleist vom 10. November 1811) nahmen die Gedanken an einen Suizid
aufgrund von Geldsorgen und der stetigen Kritik seiner Werke überhand. In seinem
Bemühen um ein Darlehen hatte er mehrere Bitt- und Bettelbriefe verschickt,
unter anderem an den König, an den Prinzen von Preußen und vor allem an den
Staatskanzler Karl August von Hardenberg, ohne jedoch eine Antwort zu erhalten.
Einzig die Nachricht am Rande des Gesuchs ist überliefert „Zu den Akten, da der
p.v. Kleist 21.II.II. nicht mehr lebt“.[19]
Kleist suchte und fand für den Weg des Suizids eine Begleiterin, die unheilbar
an einem Karzinom erkrankte Henriette Vogel. Mit ihrem Einverständnis erschoss
Kleist am 21. November 1811 am Stolper Loch, dem heutigen Kleinen Wannsee im
Südwesten Berlins, zuerst sie und dann sich selbst. In seinen Abschiedsbriefen
äußerte Kleist hinsichtlich seiner Bestattung keine Wünsche; es war Henriette
Vogel, die um eine gemeinsame Bestattung „in der sicheren Burg der Erde“
bat.[20][21] Begraben wurden Kleist und Henriette Vogel an Ort und Stelle, da
eine kirchliche Bestattung wegen des Suizids unmöglich gewesen wäre.[22]
Abschiedsbrief an Ulrike
An Ulrike von Kleist, 21. November 1811.
„An Fräulein Ulrike von Kleist Hochwohlgeb. zu Frankfurt a. Oder.“
„Ich kann nicht sterben, ohne mich, zufrieden und heiter, wie ich bin, mit der
ganzen Welt, und somit auch, vor allen Anderen, meine theuerste Ulrike, mit Dir
versöhnt zu haben. Laß sie mich, die strenge Äußerung, die in dem Briefe an die
Kleisten enthalten ist laß sie mich zurücknehmen; wirklich, Du hast an mir
gethan, ich sage nicht, was in Kräften einer Schwester, sondern in Kräften eines
Menschen stand, um mich zu retten: die Wahrheit ist, daß mir auf Erden nicht zu
helfen war. Und nun lebe wohl; möge Dir der Himmel einen Tod schenken, nur halb
an Freude und unaussprechlicher Heiterkeit dem meinigen gleich: das ist der
herzlichste und innigste Wunsch, den ich für Dich aufzubringen weiß.“
Stimmings bei Potsdam.
d. – am Morgen meines Todes. Dein
Heinrich.[13
]https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_von_Kleist
Steffen, Bruder von
Freya Klier, geborene Krummreich (* 4. Februar 1950 in Dresden), ist
eine deutsche Autorin, Regisseurin und ehemalige DDR-Bürgerrechtlerin. Freya
Krummreich verbrachte aufgrund der Inhaftierung ihres Vaters ihr drittes
Lebensjahr in einem Kinderheim.[1] 1968 legte sie an der EOS Romain Rolland das
Abitur ab. Noch im gleichen Jahr versuchte sie erfolglos die Flucht aus der DDR
über die Ostsee nach Schweden.[2] Sie wurde zu 16 Monaten Gefängnis verurteilt,
jedoch vorzeitig entlassen. Danach arbeitete sie u. a. als Postangestellte und
Kellnerin.
Von 1970 bis 1975 studierte sie Schauspiel an der Theaterhochschule Leipzig und
im Staatstheater Dresden. Zu dieser Zeit war sie mit dem Musiker und Komponisten
Gottfried Klier verheiratet, dem jüngeren Bruder des Regisseurs Michael Klier.
Sie arbeitete als Schauspielerin am Theater Senftenberg, bevor sie von 1978 bis
1982 Regie am Institut für Schauspielregie in Berlin studierte.
https://de.wikipedia.org/wiki/Freya_Klier
"Freya Klier redet nicht gern über das Thema Suizid. Es scheint sie noch heute mit einem Abstand von 18 Jahren, wenn sie von ihrem Bruder spricht, der sich das Leben genommen hat ... hat die Energie für einen Großteil ihres Widerstandes die SED-Dikatatur aus ihrer frühen Biografie gezogen. `Der Tod meines Bruder Steffen hat meine Wut auf diesen Staat entscheidend verschärft. ...", Manfred Otzelberger: Suizid: Das Trauma der Hinterbliebenen – Erfahrungen und Auswege. dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG; 8. Edition (1. Januar 2002)
Margarete Ilse Koch,
geborene Köhler (* 22. September 1906 in Dresden; † 1. September 1967 im
Frauengefängnis Aichach), war die Ehefrau des Lagerkommandanten des KZ
Buchenwald, Karl Otto Koch. In der Nachkriegszeit wurde sie als „Hexe von
Buchenwald“ international bekannt und sowohl von einem US-amerikanischen als
auch von einem deutschen Gericht zu langjährigen Haftstrafen verurteilt.
Jugend, Ausbildung und FamilienverhältnisseIlse Köhler, dritte Tochter eines
Werkmeisters, absolvierte die Volks- und Handelsschule und volontierte 1922 in
einer Buchhaltungsabteilung. Danach arbeitete sie in verschiedenen Betrieben als
Sekretärin. Im April 1932 trat sie der NSDAP (Mitgliedsnummer 1.130.836) bei.
Über ihre Kontakte zu SA- und SS-Männern lernte sie im Frühjahr 1934 ihren
späteren Ehemann, den SS-Mann Karl Otto Koch, kennen. Als sie 30 Jahre alt war,
heiratete das Paar im KZ Sachsenhausen, dessen Kommandant Karl Koch war.[1] Nach
ihrer Hochzeit zogen sie auf das Areal des KZ Buchenwald bei Weimar, wo sie von
Juli 1937 bis Januar 1941 lebten. Hier brachte Ilse Koch drei Kinder, Artwin (*
1938), Gisela (* 1939) und Gudrun (* 1940), zur Welt. Gudrun starb im Februar
1941 im Alter von vier Monaten an einer Lungenentzündung; Artwin beging 1964
Suizid; Gisela starb im Jahr 2021.[2] Ihr während der Untersuchungshaft
gezeugter Sohn Uwe Köhler[3] wurde im Oktober 1947 geboren.
...
Im Oktober 1948 hatte die US-amerikanische Besatzungsbehörde die bayerische
Staatsregierung beauftragt, für ein neues Strafverfahren gegen Koch wegen an
deutschen Staatsbürgern begangenen Verbrechen zu sorgen.[14] Unmittelbar nach
ihrer Entlassung aus dem Kriegsverbrechergefängnis Landsberg im Oktober 1949
wurde Koch in Untersuchungshaft genommen.[12] Ende 1949 wurde vor dem
Landgericht Augsburg erneut Anklage unter anderem wegen Mordes erhoben. Am 15.
Januar 1951 wurde Koch wegen Anstiftung zum Mord, versuchten Mordes und
Anstiftung zu schwerer Körperverletzung zu lebenslangem Zuchthaus verurteilt.
Sie war damit die einzige Frau, gegen die in der Bundesrepublik im Zusammenhang
mit NS-Verbrechen eine lebenslange Freiheitsstrafe verhängt wurde (gegenüber 165
Männern).[15][16] Sie erhängte sich am 1. September 1967 in ihrer Zelle in der
bayerischen Frauenanstalt Aichach, wo sie seit 1949 einsaß.[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Ilse_Koch
Der Stuhl der Angeklagten
blieb leer. „Wochenschau“-Reporter und Fotografen, die sich zur
Urteilsverkündung Anfang 1951 in den überfüllten Schwurgerichtssaal in Augsburg
gedrängt hatten, bekamen nicht die Bilder, die sie sich gewünscht hatten. Die
„Bestie von Buchenwald“ habe sich, so teilte der Gerichtsarzt mit, „freiwillig
in einen Zustand versetzt, der ihr Erscheinen unmöglich mache“. Ilse Koch wolle
weiter die Verhandlung behindern. ... Davon ließ sich das Gericht nicht stören,
denn die Angeklagte hatte diese Taktik schon mehrfach angewandt, zum Beispiel am
18. Dezember 1950. Landgerichtsdirektor Georg Maginot hatte daraufhin
mitgeteilt, wegen eines „selbst beigebrachten nervösen Zusammenbruchs“ werde in
Abwesenheit der Beschuldigten weiterverhandelt. Das starke Interesse der
Öffentlichkeit für die „Bestie von Buchenwald“ hatte aber gewiss damit zu tun,
dass eine vorzeitige Freilassung für sie nie infrage kam. Nachdem sich ihr
ältester Sohn aus unbekannten Gründen das Leben genommen hatte, beging auch Ilse
Koch am 2. September 1967, nach mehr als 22 Jahren hinter Gittern, Suizid. Ihr
Abschiedsbrief war kurz: „Ich kann nicht anders. Der Tod ist für mich eine
Erlösung.“ (10.02.2021) -
https://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article226095967/KZ-Prozess-1951-Lebenslang-fuer-die-Bestie-von-Buchenwald.html
Johanna Klara Eleonore
„Hannelore“ Kohl, geborene Renner (* 7. März 1933 in Berlin; † 5. Juli 2001 in
Ludwigshafen am Rhein), war die Ehefrau des deutschen Bundeskanzlers Helmut
Kohl.
... Seit Ende der 1960er Jahre war bei Hannelore Kohl eine
Penicillin-Allergie bekannt. Seitdem wurde darauf geachtet, dass sie nicht mehr
mit dieser Substanz in Kontakt kam. Im Februar 1993 kam es jedoch zu einem
ärztlichen Behandlungsfehler: sie erhielt wegen einer Infektion ein
Antibiotikum, welches eine dem Penicillin ähnliche Substanz enthielt.[1] Dessen
Einnahme führte zu einem zunächst lebensbedrohlichen Zustand; die als
Lyell-Syndrom diagnostizierte Allergiereaktion erforderte einen wochenlangen
Krankenhausaufenthalt. Seither litt sie an einer heilbaren[10] Lichtallergie,
möglicherweise einer Lichturtikaria.[11] Die Krankheit, die zunächst
beherrschbar schien, trat ab 2000 wieder verstärkt auf. Ab Mai 2000[12] konnte
sie das tagsüber abgedunkelte Haus nur nach Sonnenuntergang verlassen.[13] Nach
Angaben ihres Mannes in Interviews, die er mehrere Jahre später gab, litt sie an
unerträglichen Schmerzen. An der Hochzeit ihres Sohnes Peter Kohl mit seiner
türkischen Lebensgefährtin am 28. Mai 2001 in Istanbul konnte sie aufgrund ihrer
Erkrankung nicht mehr teilnehmen. Mit einer Überdosis Tabletten vollzog
Hannelore Kohl am 5. Juli 2001 im Alter von 68 Jahren Suizid, während ihr
Ehemann sich in Berlin aufhielt. Ihm und ihren Söhnen hinterließ sie einen
Abschiedsbrief.[14] -
https://de.wikipedia.org/wiki/Hannelore_Kohl
Arthur Koestler,
CBE (geboren am 5. September 1905 in Budapest, Österreich-Ungarn; gestorben am
1. März 1983 in London) war ein ungarisch-britischer Schriftsteller.[1] Er
schrieb vorwiegend auf Deutsch und Englisch, vereinzelt auch auf Französisch und
Ungarisch. Seine Zeitgenossen sahen ihn als bedeutendsten Renegaten der
Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) an, der er sieben Jahre lang angehört
hatte. ... 1981 ließ sich Koestler zum Vizepräsidenten der britischen
Freitod-Vereinigung EXIT wählen. Am 1. März 1983 schied er gemeinsam mit seiner
zweiundzwanzig Jahre jüngeren dritten Ehefrau Cynthia Jefferies durch Suizid aus
dem Leben; er litt an der Parkinson-Krankheit und an Leukämie.[12] Sein Vermögen
stiftete er für die Einrichtung eines Lehrstuhls für Parapsychologie, der durch
die Vermittlung seines Testamentsvollstreckers John Beloff zwei Jahre später an
der University of Edinburgh eingerichtet wurde.[10][13]
https://de.wikipedia.org/wiki/Arthur_Koestler
"So zog bespielsweise auch Cynthia Koestler, die Frau des Schriftstellers Arthur Koestler, den Tod einem Leben ohne ihren Mann vor. Als er sich den Tod gab, war er immerhin bereits 77 Jahre al, sie dagegen war völlig gesund und erst 55. Sie wurden 1983, in zwei Sesseln sitzend, in ihrem Wohnzimmer tot aufgefunden. Neben ihnen standen ein Glas Whisky, zwei leere Weingläser mit Resten eines weißen Pulvers und ein leeres Fläschchen Tuinal (ein Secobarbital-Präperat, das heute nicht mehr im Handel ist). Er hatte seinen Freitod öffentlich angekündigt und seine Frau erklärte in einem Abschiedsbrief: »Ich kann ohne Arthur nicht leben, obwohl ich durchaus noch über innere Reserven verfüge.«" - Derek Humphry: In Würde sterben. Praxis Sterbehilfe und Selbstötung. Carlsen, 1992, S. 131.
Steffen Krauß
(* 21. März 1965 in Schlema; † 9. April 2008 in Aue) war ein deutscher
Fußballspieler. In der höchsten Spielklasse des DDR-Fußballs, der Oberliga,
spielte er für die BSG Wismut Aue. ... Steffen Krauß kam im Frühjahr 1985 zu
zwei Länderspielen für die DDR-A-Nationalmannschaft. Sein Debüt gab er am 17.
April 1985 in Frankfurt/Oder gegen Norwegen (1:0).[3] Drei Wochen später, am 8.
Mai 1985, verlor die DDR-Auswahl in Kopenhagen das Länderspiel gegen Dänemark
mit 1:4. Bereits in der Halbzeitpause wurde Krauß von Trainer Bernd Stange
ausgewechselt, obwohl die ganze Mannschaft gegen die Spielkunst der Dänen mit
Michael Laudrup, Allan Simonsen, Søren Lerby oder Morten Olsen überfordert war.
Die Länderspielkarriere war damit schnell wieder beendet. Von 1986 bis 1987
absolvierte Krauß 15 Spiele (ein Tor) für die DFV-Olympiaauswahl. Das Team,
dessen Trainer Krauß in den Ausscheidungsspielen für Seoul nicht einsetzten,
konnte sich nicht für die Olympischen Spiele 1988 qualifizieren. Mit der
Olympiaelf weilte er 1986 und 1987 beim Nehru Cup in Indien.
Nach seiner Fußballkarriere übernahm Steffen Krauß im Jahr 2000 die Schmiede
seines Vaters. Im März 2008 zog er sich bei einer Explosion in den Räumen der
Schmiede Verbrennungen ersten und zweiten Grades zu.[4] In der Nacht vom 8. zum
9. April 2008 nahm er sich mit einem Sprung aus einem Fenster im 6. Stockwerk
des Krankenhauses das Leben.[5] Er hinterließ seine Lebensgefährtin und eine
siebenjährige Tochter.
https://de.wikipedia.org/wiki/Steffen_Krau%C3%9F
10.04.2008: „Mir geht's soweit gut, ich freue mich, wenn ich nächste Woche endlich aus dem Krankenhaus rauskomme.“ Das sagte Steffen Krauß noch vor wenigen Wochen. Doch nur zum Schein, wie sich jetzt zeigte: Das Fußball-Idol aus Aue hat Selbstmord begangen. ... Das Drama ereignete sich bereits am frühen Mittwochmorgen. Wie erst jetzt bekannt wurde, stürzte sich der 43-Jährige aus dem 6. Stock der Helioskliniken in Aue.Bereits im März war Krauß in das Krankenhaus eingeliefert worden. Bei einer tragischen Gas-Explosion in seiner Schmiede, die er von seinem Vater übernommen hatte, hatte er sich Verbrennungen 1. und 2. Grades zugezogen. Nun wird über den Grund für den freiwilligen Abschied aus dem Leben spekuliert. Wie die Chemnitzer „Freie Presse“ berichtet, gab es schon seit langem Gerüchte über eine schwere psychische Erkrankung des Familienvaters (eine kleine Tochter). ... https://www.bild.de/sport/fussball/ddr-auswahlspieler-begeht-selbsmord-4235260.bild.html
Hans Krebs (* 4. März 1898 in Helmstedt, Herzogtum Braunschweig; † 1. Mai 1945 in Berlin) war ein deutscher General der Infanterie und letzter Generalstabschef des Heeres im Zweiten Weltkrieg. ... Während der Verhandlungen rief der von der Situation überraschte Tschuikow Marschall Schukow an, um ihn u. a. über Hitlers Selbstmord zu informieren; dieser wiederum rief umgehend Stalin in Moskau an. Der sowjetische Diktator lehnte jedoch einen Waffenstillstand unter Bezugnahme auf die Vereinbarungen zwischen den Alliierten ab und forderte die bedingungslose Kapitulation Deutschlands. Auf Krebs’ Bitten wurde von der Roten Armee eine direkte Telefonverbindung zur Reichskanzlei hergestellt. Krebs übermittelte Goebbels telefonisch die Forderungen seiner Verhandlungspartner, die dieser ohne Umschweife ablehnte. Damit waren nach ca. 12 Stunden Dauer weitere Verhandlungen sinnlos geworden. Krebs kehrte in den Führerbunker zurück, wo er auf Hitlers Sekretär Martin Bormann traf, der ihm Versagen vorwarf. Nachdem die meisten Bunkerinsassen am Nachmittag des 1. Mai aus dem Führerbunker geflohen waren und sich von den Offizieren nur noch Krebs und Hitlers Adjutant Wilhelm Burgdorf darin aufhielten, nahmen sich beide gegen 21:30 Uhr im Lageraum das Leben. https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Krebs_(Offizier)
Willi Kreikemeyer (* 11. Januar 1894 in Salbke bei Magdeburg; † vermutlich 31. August 1950) war kommunistischer Spanienkämpfer, als Funktionär der SED von 1949 bis 1950 Generaldirektor der Deutschen Reichsbahn und wurde zum Opfer der Fieldaffäre. ... https://de.wikipedia.org/wiki/Willi_Kreikemeyer
Bei dem ersten Todesopfer in
der Albrechtstraße 26 handelt es sich um Willi Kreikemeyer. Das tragische
Ableben des Generaldirektors der Reichsbahn blieb jahrzehntelang ein streng
gehütetes Geheimnis und wurde erst nach dem Ende der DDR gelüftet.
Er galt als einer der potentiellen Hauptangeklagten in einem von Teilen der
SED-Führung geplanten und der internen Parteisäuberung dienenden großen
Schauprozeß („deutscher Rajk-Prozeß“9). Wegen seiner intensiven Kontakte zum
angeblichen US-amerikanischen Spion Noel Field während des Zweiten Weltkrieges
wurde er zur Unperson erklärt und am 25. August 1950 in der Albrechtstraße
inhaftiert. Bis kurz vor seinem Tode verhörte und bedrängte ihn dort Erich
Mielke, sein alter Bekannter aus Emigrationszeiten, der selbst eine Überprüfung
durch die Zentrale Parteikontrollkommission befürchten mußte, persönlich. Daß
der Staatssekretär den Reichsbahnchef als einen für ihn selbst gefährlichen
Zeugen beseitigen ließ, wie einige Autoren unterstellen10, ist aber eher
unwahrscheinlich.
Anscheinend hielt der ehemalige Spanienkämpfer den von den eigenen Genossen
ausgehenden massiven psychischen Druck und die Bezichtigungen als „Parteifeind“
nicht mehr aus. Laut Unterlagen des MfS strangulierte er sich am 31. August 1950
mit drei zusammengeknüpften Taschentüchern in seiner Zelle. .. (aus: Peter
Erler: Tod im Gewahrsam der Staatssicherheit Suizide und andere Sterbefälle am
Haftort Berlin-Hohenschönhausen 1951 bis 1989. Eine vorläufige Übersicht. -
file:///C:/Users/pt/Downloads/5_Erler.pdf
Tim Kretschmer:
Der Amoklauf von Winnenden und Wendlingen ereignete sich am Vormittag des 11.
März 2009 in der Albertville-Realschule und deren Umgebung in Winnenden, rund 20
Kilometer nordöstlich von Stuttgart, sowie in Wendlingen am Neckar. Der
17-jährige Tim Kretschmer tötete 15 Menschen und zuletzt sich selbst, nachdem er
nach mehrstündiger Flucht von der Polizei gestellt worden war. Elf weitere
Menschen, einige von ihnen schwer verletzt, wurden in Krankenhäuser
eingeliefert.[1] ... Der Täter betrat am Mittwoch, dem 11. März 2009, gegen 9:30
Uhr die Albertville-Realschule in Winnenden. In zwei Klassenzimmern und einem
Chemiesaal schoss er mit einer Pistole des Typs Beretta 92 aus dem Besitz seines
Vaters auf die dort anwesenden Schüler und Lehrerinnen. Ein Schüler, sechs
Schülerinnen und eine Lehrerin erlagen am Ort ihren Verletzungen, zwei
Schülerinnen starben auf dem Weg ins Krankenhaus, neun weitere Schülerinnen und
eine Lehrerin wurden verletzt in Krankenhäuser eingeliefert.[1]
Die Polizei erhielt um 9:33 Uhr einen Notruf und entsandte sofort zwei
Einsatzteams zum Tatort. Als erste erreichten drei reguläre Streifenpolizisten
das Schulgelände. Nach den Erfahrungen aus dem Amoklauf von Erfurt im Jahre 2002
waren sie im Verhalten bei Amoklagen geschult worden und warteten deshalb nicht
auf das Eintreffen von Spezialkräften, sondern betraten die Schule, um so die
verfügbare Handlungszeit des Täters zu minimieren.[2] Als der Amokläufer die
nach drei Minuten eintreffenden Polizeibeamten wahrnahm, eröffnete er das Feuer
auf sie und flüchtete zu Fuß aus der Schule, wobei er auf den Gängen zwei
weitere Lehrerinnen erschoss.
Danach erschoss der Täter am Zentrum für Psychiatrie im Freien einen
Mitarbeiter. Weiter in Richtung Innenstadt flüchtend, zwang er einen Autofahrer,
ihn in dessen Auto über die Bundesautobahn 81 etwa 100 Kilometer weit über
Tübingen, Nürtingen und die Bundesstraße 313 in Richtung Wendlingen zu
fahren.[3] An einer Kontrollstelle der Polizei bei Wendlingen am Neckar konnte
der Fahrer nach einem Bremsmanöver entkommen. Der Täter flüchtete zu Fuß in das
Industriegebiet Wert.
Dort betrat er gegen 12:15 Uhr ein Autohaus und erschoss einen 46-jährigen
Kunden sowie einen 36-jährigen Mitarbeiter, nachdem ihm nicht wie gefordert ein
PKW zur Verfügung gestellt worden war. Dann verließ der 17-Jährige das Autohaus,
schoss auf ein vorbeifahrendes Auto und eröffnete das Feuer auf eintreffende
Polizisten. In einem anschließenden Schusswechsel wurde der Täter mit jeweils
einem Schuss in beide Beine verletzt. Im weiteren Verlauf begab er sich wieder
in den Verkaufsraum des Autohauses und schoss durch die Scheibe mehrmals auf
Polizeibeamte. Anschließend verließ er das Autohaus durch den Hinterausgang und
lief auf ein benachbartes Firmengelände. Von dort gab er Schüsse auf ein
vorbeifahrendes Zivilfahrzeug der Polizei ab, wodurch zwei Polizeibeamte schwer
verletzt wurden. Schließlich tötete er sich gegen 13:00 Uhr durch einen Schuss
in den Kopf selbst. Insgesamt gab der 17-Jährige an den beiden Tatorten 112
Schüsse ab.[4]
Der in einem Nachbarort wohnhafte Täter hatte bis 2008 die
Albertville-Realschule besucht und mit der Mittleren Reife abgeschlossen. Sein
Vater war Sportschütze und besaß 15 Sportwaffen.[1] Nach Ermittlungen von
Polizei und Staatsanwaltschaft war der 17-Jährige im Zeitraum von April bis
September 2008 im psychiatrischen und neurologischen Krankenhaus Weissenhof in
Weinsberg zu Beratungsterminen vorstellig geworden. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Amoklauf_von_Winnenden_und_Wendlingen
Matthew Alan Livelsberger - "Einen Tag nach der Explosion eines Cybertruck des Autokonzerns Tesla in Las Vegas gehen die Ermittler davon aus, dass sich der im Fahrzeug aufgefundene Mann das Leben genommen hat. Die Leiche in dem Elektrofahrzeug habe eine Schussverletzung im Kopf aufgewiesen, was auf einen Suizid hindeute, sagte der Sheriff der Casino-Metropole, Kevin McMahill, am Donnerstag. Bei dem Toten handelt es sich vermutlich um den in Deutschland stationierten US-Soldaten Matthew Alan Livelsberger. ..." - (02.01.2025) - https://www.stern.de/news/nach-cybertruck-explosion-in-las-vegas-schussverletzung-bei-getoetetem-entdeckt-35351128.html
"Zwei Tage, nachdem ein Armeeveteran in einem Tesla-Cybertruck vor einem
Trump-Hotel verbrannt war, schließen die Ermittler einen Anschlag aus. Der Mann
habe sich das Leben nehmen wollen. In seinem Abschiedsbrief wandte sich Matthew
Alan L. allerdings auch an seine „unheilbar kranke“ Nation.
Ermittler haben den für die Explosion eines Tesla-Cybertrucks vor dem
Trump-Hotel in Las Vegas verantwortlichen US-Soldaten abschließend identifiziert
und behandeln seine Tat als Suizid. Obwohl der Vorfall mehr Aufsehen errege als
sonst, „scheint es sich letztlich um einen tragischen Suizid eines
hochdekorierten Kriegsveteranen zu handeln, der mit einer posttraumatischen
Belastungsstörung und anderen Problemen zu kämpfen hatte“, sagte FBI-Ermittler
Spencer Evans.
Matthew Alan L., der als Soldat auch in Afghanistan im Einsatz war, hatte sich
vor der Detonation seines Wagens in den Kopf geschossen und verbrannte bis zur
Unkenntlichkeit. ...
Bei der Pressekonferenz veröffentlichten die Ermittler Auszüge aus zwei Briefen
des Mannes. In einem heißt es, die USA seien das beste Land. „Aber im Moment
sind wir unheilbar krank und steuern auf den Zusammenbruch zu.“ Zu seiner Tat
schrieb L. demnach: „Das war kein Terrorangriff, das war ein Weckruf. Die
Amerikaner schenken nur Spektakeln und Gewalt ihre Aufmerksamkeit. Was hätte es
für einen besseren Weg gegeben, meinen Standpunkt klarzumachen, als mit einem
Stunt mit Feuerwerk und Sprengstoff?“ (04.01.2024)
https://www.welt.de/vermischtes/article255031646/Tesla-Explosion-in-Las-Vegas-Kein-Hinweis-auf-Terroranschlag-in-Las-Vegas-Letztlich-ein-tragischer-Suizid.html
Adam Labus:
Der Amoklauf von Eching und Freising ereignete sich am Dienstag, den 19. Februar
2002, an dem ehemaligen Arbeitsplatz und der ehemaligen Schule des 22-jährigen
Adam Labus.[1] Er tötete drei Menschen und verletzte einen weiteren schwer. Am
Morgen fuhr der polnischstämmige Labus in militärischer Tarnkleidung mit einem
Taxi zur Firma in Eching (Landkreis Freising), die ihm kurz vorher gekündigt
hatte und in der er eineinhalb Jahre in der Lohnabfüllung gearbeitet hatte, bis
man ihn angeblich wegen Faulheit entließ. Dort angekommen, tötete er mit einer
Selbstladepistole vom Typ Tokarew TT-33 aus jugoslawischer Produktion und einer
Gaspistole den 38-jährigen Betriebsleiter und schoss einen 40-jährigen
Vorarbeiter an, der kurz darauf seinen Verletzungen erlag.[2]
Danach fuhr er mit demselben Taxi zur Wirtschaftsschule in Freising, die er
besucht hatte, tötete den Schulleiter und verletzte einen Religionslehrer
schwer. Währenddessen zündete er Rohrbomben.[3] Schließlich tötete sich Labus
durch Rohrbomben, eine Handgranate und einen Kopfschuss selbst.[4]
https://de.wikipedia.org/wiki/Amoklauf_von_Eching_und_Freising
Jenny Laura Lafargue
geborene Marx (* 26. September 1845 in Brüssel;[2] † 26. November 1911
in Draveil bei Paris) war die zweitälteste Tochter von Jenny und Karl Marx und
Ehefrau des Sozialisten Paul Lafargue. Ihre Geschwister waren Jenny Longuet und
Eleanor Marx. Laura Marx besuchte das South Hampstead College, da zu ihrer Zeit
Frauen der Besuch einer Universität verwehrt wurde.
Am 2. April 1868 heiratete sie in London den aus Kuba stammenden Sozialisten und
Medizinstudenten Paul Lafargue.[3] Trauzeuge war Friedrich Engels. Nach dem Fall
der Pariser Kommune ging die Familie, die ihren Wohnsitz in Paris hatte, nachdem
sie zunächst nach Bagnères-de-Luchon in die Pyrenäen geflohen war,[4] nach
Spanien und England ins Exil, bevor Laura und Paul Lafargue 1882 nach Frankreich
zurückkehren durften. Alle drei Kinder des Ehepaares (das erste hieß Charles
Etienne) starben in diesen Jahren.[5] Laura Lafargue war sprachbegabt und
übersetzte Werke ihres Vaters ins Französische.
Laura und Paul Lafargue nahmen sich in der Nacht vom 25. auf den 26. November
1911 nach einem Opernbesuch gemeinsam das Leben.[6] Sie wurden auf dem Pariser
Friedhof Père Lachaise begraben.
https://de.wikipedia.org/wiki/Laura_Lafargue
Paul Lafargue
(* 15. Januar 1842 in Santiago de Cuba; † 26. November 1911 in Draveil,
Département Seine-et-Oise, heute Département Essonne) war ein französischer
Sozialist und Arzt. 1911 starb das Ehepaar nach einem Opernbesuch durch
Suizid.[8] Über die Gründe schrieb Lafargue in einer hinterlassenen Notiz:
« Sain de corps et d’esprit, je me tue avant que l’impitoyable vieillesse qui
m’enlève un à un les plaisirs et les joies de l’existence et qui me dépouille de
mes forces physiques et intellectuelles ne paralyse mon énergie, ne brise ma
volonté et ne fasse de moi une charge à moi et aux autres. »
„Gesund an Körper und Geist, töte ich mich selbst, bevor das unerbittliche
Alter, das mir eine nach der anderen alle Vergnügungen und Freuden des Daseins
nimmt und mich meiner körperlichen und geistigen Kräfte beraubt, meine Energie
lähmt, meinen Willen bricht und mich für mich und andere zur Last werden lässt.“
15.000 Menschen begleiteten den Trauerzug zum Friedhof Père Lachaise, wo Lenin
im Namen der russischen Sozialdemokratie eine Grabrede hielt.[9][10] Eduard
Bernstein würdigte den Sozialisten als „geistig bedeutendsten Führer des
Sozialismus in Frankreich“.
https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Lafargue
Ernst Kurt Lisso (* 7. März 1892 in Großbadegast; † 18. April 1945 in Leipzig) war ein Leipziger Jurist und ab 1933 ein nationalsozialistischer Lokalpolitiker, der vor allem durch Fotografien Bekanntheit erlangte, die nach seinem Suizid am 18. April 1945 zum Ende des Zweiten Weltkrieges entstanden. ... Am 18. April 1945 beging Kurt Lisso gemeinsam mit seiner Ehefrau Renate (* 12. April 1895, geb. Lübbert) und Tochter Regina (* 24. Mai 1924)[4][5] durch Einnahme von Zyanid-Kapseln in den Räumen des Neuen Rathauses in Leipzig Suizid, nachdem die 69. Infanteriedivision der US-Army in Leipzig ankam. Lee Miller, Margaret Bourke-White, Robert Capa und J. Malan Heslop[6] als Bildreporter und Angehörige der US-Armee hielten die Szenerie ab dem folgenden Tag fotografisch fest, zeitweise wurden die Bilder dem damaligen Oberbürgermeister Alfred Freyberg zugeordnet. Die am 20. April von Margaret Bourke-White angefertigten Aufnahmen wurden im bekannten US-amerikanischen Life-Magazin veröffentlicht und weltberühmt.[7] Die Fotografien mit der Familie Lisso werden häufig als bildliches Beispiel im Zusammenhang mit den Selbstmorden Deutscher im Rahmen des Kriegsendes 1945 verwendet.[8] Kurt Lisso wurde zusammengesunken auf dem Schreibtisch im Amtszimmer des Oberbürgermeisters aufgefunden, umgeben von offiziellen Dokumenten wie beispielsweise seinem NSDAP-Mitgliedsausweis. Ehefrau Renate und Tochter Regina (mit einer Armbinde des DRK versehen) verübten ihren Suizid auf Sitzmöbeln vor dem Schreibtisch. ... https://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Lisso
Hans Joachim Albert Litten[1] (* 19. Juni 1903 in Halle (Saale); † 5. Februar 1938 im KZ Dachau) war ein deutscher Rechtsanwalt und Strafverteidiger. Insbesondere als Gegner des NS-Regimes und „Anwalt des Proletariats“ machte sich Hans Litten einen Namen. Er wurde 1933 verhaftet und starb 1938 im KZ Dachau. ... Weitere Stationen seiner fünfjährigen Inhaftierung waren das KZ Sonnenburg und das Zuchthaus Brandenburg, wo auch der Anarchist Erich Mühsam interniert und gefoltert wurde. Im Februar 1934 wurde Litten in das „Moorlager“ Esterwegen im Emsland und wenige Monate später ins KZ Lichtenburg verlegt. Im August 1937 kam Litten nach Buchenwald und im Oktober 1937 schließlich nach Dachau. Dort wurde er vor einem erneuten Verhör am 5. Februar 1938 von seinem Freund Alfred Grünebaum erhängt in der Latrine gefunden. Es wird davon ausgegangen, dass Litten, der schon früher während der Inhaftierung Suizidversuche unternommen hatte,[10][1] durch die langjährigen Folterungen und Misshandlungen in den Tod getrieben wurde.[11] - https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Litten
Heinz Wolfgang Litten
(* 14. Juni 1905 in Halle (Saale); † 24. August 1955 in Ost-Berlin)[1] war ein
deutscher Dramaturg, Regisseur und Intendant.
Heinz Wolfgang Litten wurde 1905 als zweiter Sohn der jüdischen,
deutsch-national gesinnten Familie von Fritz und Irmgard Litten in Halle (Saale)
geboren. Kurz danach zog er mit seinen Eltern und dem älteren Bruder Hans Litten
nach Königsberg. Hier besuchte er ein humanistisches Gymnasium. Danach begann er
ein Studium der Theaterwissenschaften und der Rechtswissenschaften, welches er
in Berlin fortsetzte und 1927 mit einer Dissertation abschloss. Nach der
Beendigung seines Studiums ging er in Berlin zur Schauspielschule, deren Leiter
der Schauspielabteilung Leopold Jessner war, und durfte bald kleinere Rollen am
Theater übernehmen. Hier erkannte er seine Lust und sein Talent für das
Inszenieren und bekam erste Aufgaben als Regieassistent am Berliner
Staatstheater. Er wurde Dramaturg und erhielt 1929 seine erste selbstständige
Regie. 1932 wurde er Oberspielleiter am Städtischen Theater in Chemnitz. Schon
bald hatte er sich wegen seiner Inszenierungen und anderer linker Aktivitäten
den Zorn der Nazis zugezogen und musste deshalb Chemnitz fluchtartig verlassen.
... Im Jahr 1946 ging Heinz Wolfgang Litten zurück nach Deutschland und bekam in
Dresden die Generalintendanz des dortigen Sächsischen Staatstheaters angeboten.
Für ihn war aber durch die SED die Intendanz der Volksbühne Berlin vorgesehen,
die er im Januar 1948 auch übernahm. Zuvor hatte er bereits gemeinsam mit Alfred
Lindemann die Lizenz für den Wiederaufbau der Volksbühne erhalten.[2] Bereits
1949 wurde die Volksbühne, wenn auch nur vorübergehend, wieder geschlossen. Von
nun an arbeitete er als freischaffender Regisseur an verschiedenen Theatern der
DDR.[3] Heinz Wolfgang Litten schied am 24. August 1955, im Alter von 50 Jahren,
in Ost-Berlin freiwillig aus dem Leben.
https://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Wolfgang_Litten
Erich Loest [løːst] (* 24. Februar 1926 in Mittweida; † 12. September 2013 in Leipzig) war ein deutscher Schriftsteller. ... In seinen letzten Lebensjahren war Loest schwer krank.[23] Am 12. September 2013 starb Erich Loest, der bis zuletzt als so genannter „ostdeutscher“ Schriftsteller bezeichnet wurde, im Alter von 87 Jahren in der Universitätsklinik Leipzig nach einem Sturz aus dem Fenster; laut den polizeilichen Ermittlungen handelte es sich um einen Suizid.[24] Er hinterließ seine Lebensgefährtin Linde Rotta.[25] Loest wurde in seinem Geburtsort Mittweida auf dem neuen Friedhof an der Seite seiner Frau Annelies (1930–1997) beigesetzt.[26] Die Trauerrede hielt der Bürgerrechtler Werner Schulz in der Leipziger Nikolaikirche.[27] - https://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Loest
Luigi Lucheni
(* 22. April 1873 in Paris; † 19. Oktober 1910 in Genf), auch Louis
Lucheni, war ein italienischer Hilfsarbeiter und der Mörder der österreichischen
Kaiserin Elisabeth (Sisi). Lucheni verstand sich als „individueller
Anarchist“,[1] als Anhänger von Bakunin und als Vertreter der „Propaganda der
Tat“.[2] ... Am 10. November wurde Lucheni wegen Mordes an der Kaiserin zu
lebenslanger Haft verurteilt; sein Pflichtverteidiger war der Präsident des
Genfer Großen Rats, Pierre Moriaud. Er selbst hatte für sich – mit dem
zweischneidigen, auch gegen den Adel gerichteten Argument, wer nicht arbeite,
solle auch nicht essen – die Todesstrafe gefordert, möglicherweise auch, um
einen letzten öffentlichen Auftritt unter der Guillotine zu haben und als
Märtyrer in die Anarchistenbewegung einzugehen. Daher hatte der Attentäter seine
Auslieferung an Italien verlangt, wo die Todesstrafe nicht, wie im Kanton Genf,
abgeschafft war. Dem wurde jedoch nicht entsprochen. Seine Tat, wiewohl als
Einzelgänger begangen, hatte noch im selben Jahr die Internationale Konferenz
von Rom für die soziale Verteidigung gegen Anarchisten zur Folge.[12]
In der Haft verhielt sich Lucheni aggressiv, vor allem, nachdem man ihm seine
Lebenserinnerungen weggenommen hatte. Er griff wiederholt Gefängniswärter und
den Gefängnisdirektor an. Letzteren versuchte er mit einer Ahle zu erstechen,
mit der er während des Pantoffelflechtens in seiner Zelle arbeitete. Mehrmals
wurde er in Einzelhaft genommen. In einer Dunkelzelle erhängte sich Lucheni am
19. Oktober 1910 mit einem Gürtel.[17] Die offizielle Suizidversion wurde
angezweifelt, die Umstände gelten als „nicht restlos geklärt“.[15][18] ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Luigi_Lucheni
Lucretia war
laut späterer Tradition eine römische Frau aus der (halb-)mythischen Frühzeit,
Tochter des Spurius Lucretius Tricipitinus und Gattin des Collatinus aus der
königlichen Familie der Tarquinier. Sie war berühmt für ihre Schönheit und noch
mehr für ihre Tugendhaftigkeit. Die spätere, vor allem bei Titus Livius, aber
auch in den Fasti Ovids, greifbare Überlieferung[1] berichtet die folgende
Geschichte: Im 6. Jahrhundert v. Chr. fühlte sich demnach in Rom keiner seines
Lebens, seiner Familien und seiner Ahnen sicher. Das Regime von Tarquinius
Superbus war unerträglich, aber nicht nur für die Römer, die zu der Zeit noch
Hirten und Bauern waren und daher noch keine gleichwertigen Vertreter in der
Politik hatten. Auch für die mächtigen Etrusker und selbst für die Verwandten
des Königs waren es unsichere Zeiten. Daher verschworen sich viele Männer aus
dem tarquinischen Adelsgeschlecht gegen den Tyrannen, um ihn zu stürzen. Unter
diesen waren der Enkel von Tanaquil, Brutus, und der Mann von Lucretia,
Collatinus.
Während der Besetzung der Stadt Ardea kamen die jungen Prinzen der Tarquinier
abends in ihren Zelten zusammen. Eines Abends trafen sie sich im Zelt von Sextus
Tarquinius, einem Sohn des Königs, und unterhielten sich über Frauen.[2] Das
Gespräch erhitzte sich bei der Behauptung von Collatinus – dem Einzigen, der
nicht mit einer Etruskerin, sondern mit einer Römerin verheiratet war –, dass
seine Frau Lucretia über allen anderen Frauen stehe. Um sie zu überzeugen, lud
Collatinus die anderen zu einem Besuch bei ihr ein. Im Gegensatz zu ihren
Schwägerinnen fand man sie nicht beim Gelage oder bei anderen für Frauen der
damaligen Zeit unschicklichen Dingen, sondern umgeben von ihren Mägden beim
Spinnen der Wolle, im Schein einer Öllampe. Augenblicklich begehrte Sextus die
Gattin seines Kameraden.[3]
Marcantonio Raimondi, Lucretia, ca. 1510/11, Kupferstich
Während einer Abwesenheit ihres Ehemannes besuchte er unter einem Vorwand
Lucretia, die ihm Einlass gewährte, da er ein entfernter Verwandter des
Collatinus war. In der Nacht dann schlich er sich in ihr Zimmer und wollte sie
vergewaltigen. Er bedrohte sie mit seinem Schwert, doch sie erklärte, lieber
sterben zu wollen als ihrem Mann untreu zu werden. Als Tarquinius jedoch damit
drohte, ihren Leichnam neben den eines toten Sklaven zu legen und sie dann der
Unzucht zu beschuldigen (weswegen er dann beide auf frischer Tat getötet habe),
ließ sie die Tat über sich ergehen. Nach der Vergewaltigung verschwand
Tarquinius. Lucretia ließ ihren Mann und ihren Vater holen.[4] Unter Tränen
erzählte sie ihnen das ihr zugefügte Unrecht. Die Männer betonten, dass Lucretia
keine Schuld treffe, nur der Täter sei schuldig. Sie selbst sprach sich zwar
auch von Sünde frei, wollte aber nicht weiterleben, damit künftig keine
unehrenhafte Frau unter Berufung auf Lucretia weiterlebe.[A 1] Daher stieß sie
sich ein Messer ins Herz und starb. Die Männer trugen die Leiche aus dem Haus
und brachten sie auf den Marktplatz. Dort versammelte sich eine Menschenmenge,
die nun erfuhr, was geschehen war. Dies löste beim Volk einen Aufstand gegen die
verhasste Monarchie aus. Die Königsgegner aus dem Hause der Tarquinier nutzten
diese Gelegenheit und stürzten das Regime.[5]
https://de.wikipedia.org/wiki/Lucretia
Ludwig II. Otto
Friedrich Wilhelm von Bayern (* 25. August 1845 auf Schloss
Nymphenburg, Nymphenburg, heute München; † 13. Juni 1886 im Starnberger See
(damals Würmsee) bei Schloss Berg), aus dem Haus Wittelsbach stammend, war vom
10. März 1864 bis zu seinem Tod König von Bayern. Nach seiner Entmündigung am 9.
Juni 1886 übernahm sein Onkel Luitpold als Prinzregent die Regierungsgeschäfte
im Königreich Bayern, da Ludwigs jüngerer Bruder Otto wegen einer
Geisteskrankheit regierungsunfähig war.
Ludwig II. hat sich in der Geschichte Bayerns als leidenschaftlicher
Schlossbauherr, vor allem der Schlösser Neuschwanstein, Herrenchiemsee und
Linderhof, ein Denkmal gesetzt; er wird auch als Märchenkönig bezeichnet. Mit
seinem Namen untrennbar verbunden ist auch die großzügige Förderung Richard
Wagners. Während Ludwigs Regentschaft verlor Bayern mit seinen Verbündeten 1866
den Deutschen Krieg und vollzog 1870/71 den Eintritt in das Deutsche Reich.
...
Auch der Münchner Psychiater Hans Förstl kam 2007 nach Auswertung von
Dokumenten, darunter zuvor nicht freigegebenen Dokumenten des geheimen
Wittelsbacher Hausarchivs, zum Ergebnis, dass die Diagnose Schizophrenie nicht
aufrechterhalten werden kann. Er sah indes eine schizotype
Persönlichkeitsstörung. Er äußerte den Verdacht, Ludwig habe zusätzlich in
seinen letzten Lebensjahren an einer Demenz vom Typ Morbus Pick gelitten; Förstl
leitete dies unter anderem aus dem Autopsiebefund des Jahres 1886 ab, der bei
Ludwig eine deutliche Schrumpfung des Frontalhirns festgestellt hatte.[43]
Tod im Starnberger See
Sterbestelle und Gedenkkreuz im Starnberger See bei Berg (♁⊙)
Am 11. Juni 1886 gegen Mitternacht kam eine neue Kommission nach Neuschwanstein.
Bernhard von Gudden informierte den König über das Gutachten der vier Ärzte und
über die Übernahme der Regentschaft durch Luitpold. König Ludwig verhielt sich,
anders als von der Kommission befürchtet, diesmal ruhig und gelassen und
antwortete mit Vorhaltungen, er sei ja niemals von Ärzten untersucht worden.
Dennoch wurde er nun in Neuschwanstein in Gewahrsam genommen und am 12. Juni um
4 Uhr morgens nach Schloss Berg am Ufer des damals noch Würmsee genannten
Starnberger Sees verbracht.
Am 13. Juni, dem Pfingstsonntag des Jahres, durfte der König zwar nicht zur
Messe, aber Gudden unternahm mit ihm einen Spaziergang im Schlosspark am See,
begleitet von zwei Pflegern. Kurz nach 18 Uhr erinnerte der König Gudden an
einen geplanten zweiten Spaziergang, zu dem beide aufbrachen, wobei Gudden
mitteilte, um 20 Uhr zum Souper zurück sein zu wollen. Auf Anweisung Guddens
mussten, im Gegensatz zum Vormittag, die Pfleger zurückbleiben. Als beide um 20
Uhr nicht zurück waren, wurde zunächst vermutet, sie hätten irgendwo
Unterschlupf vor dem Regen gesucht, der inzwischen eingesetzt hatte. Es wurden
zunächst einzelne Gendarmen ausgeschickt, schließlich alle verfügbaren Männer
mit Lampen und Fackeln. Gegen 22 Uhr fand ein Hofoffiziant Überrock und Leibrock
des Königs im Wasser, eine halbe Stunde später fand man den König und von Gudden
maximal 25 Schritte vom Ufer entfernt im seichten Wasser. Die später
aufgefundene Taschenuhr des Königs war um 18:54 Uhr stehen geblieben, weil
Wasser eingedrungen war, die Taschenuhr Guddens aus gleicher Ursache dagegen
erst um 20:10 Uhr. Gefunden hatten die beiden der Schiffer Jakob Lidl, der
Assistenzarzt Dr. Müller und der Schlossverwalter Huber, die von einem Ruderboot
aus suchten.[44] Nach der offiziellen Darstellung habe Gudden den Regenten an
einem Suizid hindern wollen und sei dabei selbst zu Tode gekommen. Diese Version
wurde jedoch schon bald bezweifelt. Um den Tod Ludwigs II. ranken sich von
Anfang an und bis heute zahlreiche Gerüchte, die u. a. einen möglichen
Fluchtversuch (mit dem Ziel, seine Verwandte Elisabeth[45] aufzusuchen) bzw. die
Erschießung[46] des Königs in Erwägung ziehen.
Wolfgang Gudden, ein Nachfahre Bernhard von Guddens, vermutete dazu (in
Einstimmung mit Äußerungen von Oskar Panizza, etwa in Der König und sein
Narrenmeister) in seiner Doktorarbeit: „König Ludwig, der sehr wahrscheinlich
das Schloß bereits in suizidaler Absicht verlassen hatte, überrascht Gudden
völlig, als er zum 15 m entfernten Seeufer eilt. Es kommt zur entscheidenden
körperlichen Auseinandersetzung mit Gudden, in deren Verlauf der König Gudden
erheblich an Stirn und im Gesicht verletzt, ihm einen kräftigen Faustschlag
gegen Kopf und auf den Zylinderhut versetzt, um Guddens Versuche, ihn vom Suizid
abzuhalten, zu unterbinden. Hierbei wurde Gudden vermutlich gewürgt und
untergetaucht, wobei er bewußtlos wurde und ertrank. Den Toten noch eine kleine
Strecke mitschleifend, strebte der König dem offenen Wasser zu und »vollzog
Suizid durch Ertrinken«.“[47][48]
https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_II._(Bayern)
Hans Maier: "Der 1889 in der Hochstraße geborene Frankfurter Hans Maier, Spross einer seit vielen Jahrhunderten hier ansässigen jüdischen Familie, war einer der bedeutendsten Sozialpolitiker und eine der wichtigsten AWO-Persönlichkeiten der Zeit vor 1933. ... Die Verlegung der Stolpersteine für Hans Maier im Juni 2015 und für die Familie seines in letzter Sekunde, nämlich 1938 am Tag der Pogromnacht, nach Brasilien emigrierten Bruders Max Hermann Maier im Jahr 2017 führte zu einem immer intensiveren, inzwischen freundschaftlichen Kontakt zu amerikanischen Nachfahren von Hans und Anna Maier. Die drei Kinder des Paares, Hanna (*1915), Heiner (*1918) und Gretel (*1921) waren Hitler entkommen und nach Amerika geflüchtet. Ebendort liegt das Manuskript der Autobiografie von Hans Maier, fast 400 handbeschriebene Seiten, verfasst in den letzten Wochen und Tagen vor seinem Suizid Ende 1937. ... "Gegen das von grausamen Gesetzen regierte Leben bleibt der Willensfreiheit des Menschen eine einzige Waffe: das Gegenteil vom Leben, die Zerstörung des Lebens selbst, der teure Tod." Abschiedszeilen von Hans Maier an seine Freunde. Von den Nationalsozialisten schon früh verfolgt, verlor er 1933 sein Amt im Sächsischen Wohlfahrtsministerium und kehrte nach Frankfurt am Main zurück. Der plötzliche Tod seiner Frau brach seinen letzten Lebenswillen. Er schied 1937 aus dem Leben. Seine drei Kinder konnten ins Ausland gerettet werden. Für sie hat Hans Maier in seinen letzten Lebenstagen seine Lebensgeschichte aufgeschrieben. ..." - https://wetterau.news/literatur/15113-lesung-hitler-hat-ihn-umgebracht-der-sozialpolitiker-hans-maier.html
Wladimir Wladimirowitsch Majakowski (russisch Владимир Владимирович Маяковский, wiss. Transliteration Vladimir Vladimirovič Maâkovskij; * 7.jul. / 19. Juli 1893greg. in Bagdadi, Gouvernement Kutaissi, Russisches Kaiserreich, heute Georgien; † 14. April 1930 in Moskau) war ein sowjetischer Dichter und ein führender Vertreter des russischen Zweigs des Futurismus. ... Anfang 1930 wurde das satirische Stück „Das Schwitzbad“ in Leningrad uraufgeführt.[9][10] Der Erfinder Tschudakow baut eine Zeitmaschine, wird aber von Genossen Popedonossikow und dem Sekretär Optimistenko sabotiert. Die Bürokratie des Sowjetstaates wird einer Zukunft in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gegenübergestellt.[10] Krankheit und Enttäuschung im Privaten, Kritik und Druck von Seiten der Literaturfunktionäre prägten Majakowskis letzte Monate.[11] Am 14. April 1930 starb er im Alter von 36 Jahren, er schoss sich mit einer Pistole ins Herz. In einem zurückgelassenen Brief von ihm heißt es: „Wie man so sagt, der Fall ist erledigt; das Boot meiner Liebe am Alltag zerschlug. Bin quitt mit dem Leben. Gebt niemandem die Schuld, dass ich sterbe, und bitte kein Gerede. Der Verstorbene hat das ganz und gar nicht gemocht.“ Der offiziellen Beerdigungskommission stand der Geschäftsführer der sowjetischen Staatsverlage, Artemi Chalatow, vor, der Majakowski kurz zuvor noch der Zensur unterworfen hatte. .. - https://de.wikipedia.org/wiki/Wladimir_Wladimirowitsch_Majakowski
Klaus Heinrich Thomas Mann (* 18. November 1906 in München; † 21. Mai 1949 in Cannes, Frankreich) war ein deutsch-amerikanischer Schriftsteller. Der älteste Sohn von Thomas Mann begann seine literarische Laufbahn in der Zeit der Weimarer Republik als Außenseiter, da er in seinem frühen Werk Themen verarbeitete, die zur damaligen Zeit als Tabubruch galten. ... Ende 1941 trat Klaus Mann in die US-Armee ein, um damit seine persönliche Krise und Depressionen zu überwinden, Schulden abzubauen und noch aktiver gegen den Nationalsozialismus zu kämpfen. ... Ab 24. Mai 1948 lebte Klaus Mann für kurze Zeit in Pacific Palisades, Kalifornien, im Haus des Vaters. Er verließ das Elternhaus und unternahm am 11. Juli in Santa Monica einen Suizidversuch, von dem die Öffentlichkeit erfuhr. Im August verschaffte ihm sein Freund Fritz Landshoff eine Anstellung als Lektor in dem 1948 fusionierten Bermann-Fischer/Querido Verlag in Amsterdam, wo er jedoch nur wenige Monate blieb. Zunehmend hatte er Schreibschwierigkeiten. ... Sein Tagebuch des Jahres 1949 begann er mit den Worten: „I am not going to continue these notes. I do not wish to survive this year“ – „Ich werde diese Notizen nicht weiterführen. Ich wünsche nicht, dieses Jahr zu überleben.“[43] Eine weitere schwere Enttäuschung erlitt er im Frühjahr, denn zur Veröffentlichung der gerade fertiggestellten überarbeiteten und erweiterten Fassung des Wendepunkts in deutscher Sprache erhielt er vom Querido Verlag, der nach der Fusion unter Gottfried Bermann Fischers Leitung stand, nur ausweichende Briefe. Tatsächlich erschien Der Wendepunkt postum erst auf Drängen von Thomas Mann im Jahr 1952 in Deutschland. Anfang April zog er in die Pension „Pavillon Madrid“ (Avenue du Parc de Madrid)[44] in Cannes, um an seinem letzten, unvollendeten Roman The Last Day zu arbeiten, der das Thema Suizid als Reaktion auf eine unvollkommene Welt behandelt. Vom 5. bis zum 15. Mai verbrachte er einige Tage zu einer Entgiftungskur in einer Klinik in Nizza. Am 21. Mai 1949 starb er nach einer Überdosis Schlaftabletten in Cannes. Tags zuvor hatte er noch Briefe an Hermann Kesten und an seine Mutter und Schwester geschrieben, in denen er von Schreibschwierigkeiten, Geldproblemen und deprimierendem Regenwetter berichtete. Gleichzeitig erwähnte er geplante Aktivitäten für den Sommer. Ein Zusammenspiel von verschiedenen Umständen und Ursachen wie dem latent vorhandenen Todeswunsch, politischen und persönlichen Enttäuschungen und aktuellen äußeren Verhältnissen trieb Klaus Mann in den Freitod.[45] Klaus Mann wurde in Cannes auf dem Cimetière du Grand Jas beigesetzt. Als einziger aus der Familie nahm sein Bruder Michael an der Beerdigung teil. Er spielte am Grab auf seiner Bratsche ein Largo von Benedetto Marcello.[46] Seine Eltern und Erika befanden sich auf einer europäischen Vortragsreise in Stockholm, als die Todesnachricht sie erreichte. Sie beschlossen gemeinsam, die Reise nicht abzubrechen, aber gesellschaftlichen Anlässen fernzubleiben. In seinen Grabstein ließ Erika Mann – in englischer Sprache – ein Zitat aus dem Lukas-Evangelium meißeln: „For Whosoever Will Save His Life Shall Lose It. But Whosoever Will Lose His Life […] The Same Shall Find It.“ – „Denn wer sein Leben erhalten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert […], der wird’s erhalten.“[47] Diese Worte hatte Klaus Mann als Motto seines letzten und nur als Fragment vorhandenen Romans The Last Day gewählt. Ein Jahr später erschien, von Erika Mann herausgegeben, das Buch Klaus Mann zum Gedächtnis mit einem Vorwort des Vaters und Beiträgen von Freunden, unter ihnen Max Brod, Lion Feuchtwanger und Hermann Kesten. - https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Mann
Erika Julia Hedwig Mann (* 9. November 1905 in München; † 27. August 1969 in Zürich) war eine deutsche Schauspielerin, Kabarettistin, Schriftstellerin und Lektorin. ... Der Suizid ihres Bruders Klaus am 21. Mai 1949 in Cannes erschütterte Erika Mann tief. Sie hatte lange versucht, seinem Todeswunsch entgegenzuwirken. Der Verlust des geliebten Bruders stellte einen tiefen Einschnitt in ihr Leben dar. Die Freundschaft mit Pamela Wedekind war zwar nach deren Heirat mit Carl Sternheim zerbrochen, doch nach vielen Jahren des Schweigens schrieb Erika Mann am 16. Juni ihr einen Brief, in dem sie ihre Trauer ausdrückte: „Er liegt in Cannes begraben – ich komme eben von dort zurück. Zur Beerdigung – von Stockholm aus – konnte ich nicht fahren, – der Eltern wegen, oder doch unserer Mutter wegen, und so ging ich erst jetzt. […] Wie ich leben soll, weiß ich noch nicht, weiß nur, daß ich muß; und bin doch gar nicht zu denken, ohne ihn.“[28] - https://de.wikipedia.org/wiki/Erika_Mann
Dr. Wolrad Marc
(Mark) wurde am 9. 10. 1888 in Bad Wildungen geboren. Wie sein Vater
gleichen Vornamens - Sanitätsrat in Bad Wildungen - wurde auch er Arzt. Mitte
der 1920-er Jahre verlegte Wolrad jun. seinen Wohnsitz nach Obernkirchen und
kaufte sich hier das Haus Lange Str. Nr. 33 (heute Nr. 25), in dem er mit seiner
Frau Emily sowie der sechsjährigen Tochter Rosemarie wohnte und eine Praxis als
„prakt.Arzt und Geburtshelfer“ betrieb. 1933 wurde Sohn Otto geboren.
Wolrad Mark leitete ab 1932 die Ortsgruppe "Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten".
Er behielt diese Funktion auch nach der Machtübernahme Hitlers am 30. 01. 1933.
1934 wurde die Vereinigung im Rahmen der "Gleichschaltung" in
"NS-Frontkämpferbund" umbenannt und der SA unterstellt. 1935 wurde er ganz
aufgelöst.
Im Oktober 1934 erhielt der NSDAP-Ortsgruppenleiter Obernkirchens Buchholz von
der NS-Führung aus Bad Wildungen die Mitteilung, dass dort sowohl eine Straße
als auch ein Aussichtsturm, die wegen besonderer Verdienste Wolrad Marks sen. um
die Anerkennung Bad Wildungens als Heilbad nach ihm benannt worden waren, einen
anderen Namen bekommen hatten. Man hatte festgestellt, dass der 1915 verstorbene
Namensgeber nach den NS-Rassegesetzen ein "jüdischer Mischling ersten
Grades/Halbjude“ gewesen war. Folglich wurde sein Sohn von den Nazis als
"Vierteljude/Mischling zweiten Grades" eingestuft.
Diese Nachricht versetzte die NS-Oberen von Obernkirchen in helle Aufregung.
Nach dem Fall „Gottfried Selowsky“ im Jahr 1933 (siehe Biografie zu seiner
Person) war das der zweite Fall, dass jemand mit jüdischen Wurzeln aus der
Führungsriege der Obernkirchener NSDAP "aufflog". Die Parteiführung sah sich
erneut bloßgestellt und versuchte daher, "den Fall Dr. Mark" lautlos zu lösen.
Aufgrund seines hohen Bekanntheitsgrades und seiner Beliebtheit bei den
Einwohnern Obernkirchens sowie der Hofierung durch die örtliche Naziführung, die
ihn als "Aushängeschild" in Funktionen gedrängt hatte, konnte man nicht von
einer "dreisten Erschleichung" der Ämter sprechen. In aller Eile wurde Dr.
Wolrad Mark seiner Ämter enthoben; seine Approbation als Arzt wurde ihm
entzogen.
Wolrad Mark war danach ein gebrochener Mann. Er zog sich ganz aus der
Öffentlichkeit zurück und wählte für sich als letzten Ausweg am 18. 02. 1935 die
tödliche Spritze. Man beerdigte ihn in aller Stille auf dem Bückeburger
Friedhof. Seine Frau zog mit ihren Kindern nach dem Verkauf des Hauses und der
Praxis nach Bad Wildungen zurück.
https://infostation.synagoge-stadthagen.de/biografien/ort/details/wolrad-marc.html
Jenny Julia Eleanor Marx[1] (* 16. Januar 1855 in London; † 31. März 1898 ebenda) war eine deutsch-englische Sozialistin, Publizistin, Vortragsrednerin und Übersetzerin. Sie war die jüngste Tochter von Jenny und Karl Marx. Nach Pussy, der Hauskatze der Familie Marx, nannte sich Eleanor Marx auch Tussy, was von der Familie, Freunden und Bekannten übernommen wurde. Ab Sommer 1884 nannte sie sich Eleanor Marx Aveling.[2] ... Im Jahr 1882 trennte sie sich nach zehn Jahren von ihrem Verlobten Prosper-Olivier Lissagaray, den sie im Mai 1872 auf einem Bankett in Modena Villas kennengelernt hatte. Unglücklich darüber, dass diese Verbindung von ihrem Vater, der sich immer unsensibel gegenüber den Leiden seiner Tochter gezeigt hat[6] und hier zudem ein Heiratsverbot erlassen hat, abgelehnt wurde, litt sie zeitweise unter anderem an „Nervenzerrüttung“, Appetitlosigkeit oder Magersucht und ließ sich wegen Schlaflosigkeit behandeln. Im Jahr 1874 war sie von der Mitinitiatorin der Londoner Medizinischen Fakultät für Frauen Elizabeth Garrett Anderson behandelt worden, die das Karlsbader Wasser empfahl. 1874 und 1876 begleitete Marx ihren Vater bei Besuchen in Karlsbad, wo sie den Breslauer Professor Heinrich Graetz kennenlernte. Zwischen 1881 und 1883 pflegte sie ihren schwerkranken Vater. ...
Nachdem Friedrich Engels am
5. August 1895 gestorben war und ihr 9000 Pfund Sterling hinterlassen hatte,
kaufte sich Eleanor Marx ein kleines, The Den („die Höhle“) genanntes Haus im
Londoner Stadtteil Sydenham. Tief erschüttert war sie, nachdem sie zunächst von
einem Juristen und dann am Sterbebett von Engels erfuhr, dass Engels nicht der
Vater von Helena Demuths Sohn Frederick war, der als Säugling weggegeben wurde
und später das Marxsche Haus nur durch den Dienstboten-Eingang betreten durfte,
sondern Karl Marx. Sie suchte daraufhin den Briefkontakt zu dem ungelernten
Arbeiter Frederick „Freddy“ Demuth.[16]
Eleanor Marx, die ihren Vater bereits in jungen Jahren idealisiert und dessen
Wertsystem übernommen hatte, litt an einer Nervenkrankheit, auch längere
Kuraufenthalte brachten keine Linderung.[17] Sie sprach von Suizidgedanken. Im
Alter von 43 Jahren nahm sie sich, nachdem Edward Aveling fluchtartig das Haus
(die „Höhle“) verlassen hatte, am 31. März 1898 mit Blausäure, die sie sich
durch das Dienstmädchen Gerty Gentry zusammen mit Chloroform bei einem Apotheker
beschafft hatte, das Leben.[18] Die amtliche Leichenschau fand am 2. April in
der Park Hall in Sydenham bei London statt.
Einige behaupteten, dass der Auslöser ein Brief gewesen sei, den sie kurz zuvor
bekommen hatte. Der Brief ist nicht erhalten. Viele vermuteten (z. B. Eduard
Bernstein und Victor Adler), dass sie sich das Leben nahm, weil sie von einer
zweiten Ehe Edward Avelings mit der jungen Schauspielerin Eva Frye erfuhr, die
er im Juni 1897 unter dem falschen Namen Alec Nelson geschlossen hatte. Tatsache
ist, dass sie Aveling, der im Januar 1898 erneut schwer erkrankt war, über zwei
Monate intensiv pflegte, so dass sie die Kenntnis von seiner verheimlichten
Heirat sehr überraschte – ein Betrug, den sie wohl nicht überwinden konnte.
Wilhelm Liebknecht schrieb in seinem Nachruf im Wahren Jacob: „[…] endete sie
durch eigenen Entschluss, durch die eigene Hand. Nicht durch eigene Schuld.“
Die Umstände ihres Suizids waren Gegenstand zahlreicher Artikel in der
zeitgenössischen Presse. Die New York Times berichtete in ihrer Ausgabe vom 3.
April 1898 in ihrem Nachruf auf „Mrs. Marx-Aveling“:
„Sie war ein sehr empfindliches Kind und wurde bis zu ihrem fünften Lebensjahr
ausschließlich mit Milch ernährt. Bereits als kleines Mädchen beschäftigte sie
sich mit Shakespeare und wurde Mitglied der Shakespeare-Gesellschaft. Als
Heranwachsende half sie ihrem Vater bei seinen literarischen Aktivitäten. Als
1871 in Paris die Commune ausgerufen wurde, schickte man sie und ihre Schwester
auf eine Mission nach Südfrankreich. Sie führte Unterlagen mit sich, die sie bei
Entdeckung in große Schwierigkeiten hätten bringen können. Französische Soldaten
umstellten das Haus, in dem sie sich aufhielt, und sie versteckte die Papiere
zwischen alten Besitzurkunden. Nach dem Scheitern der Commune wurde das Haus
ihres Vaters in London ein wichtiger Treffpunkt für französische Flüchtlinge.
Sie verlobte sich mit Lissegeray, dem Autor einer Arbeit über die Commune, aber
die Verlobung hielt nicht, und sie begleitete ihren Vater auf seinen Reisen auf
dem europäischen Kontinent. Nach dem Tod ihres Vaters heiratete sie Dr. Aveling
und kam mit ihm und Liebknecht 1886 in dieses Land [gemeint sind die USA] und
hielt einen Vortrag bei einem Treffen von Sozialisten, Anarchisten und
Kommunisten im Brommer’s Park, New York. Sie unternahmen eine Lesereise durch
das Land. Mrs. Aveling war eine gute Sprachwissenschaftlerin und arbeitete als
Übersetzerin auf den Arbeiterkongressen in Paris, Brüssel, Zürich und London.
Sie schrieb und übersetzte zudem Artikel für die Arbeiterliteratur. Es wird
erzählt, dass häusliche Probleme aufgrund der fehlenden Zuneigung durch ihren
Ehemann auftraten, und ihre Freunde sehen darin die Ursache für ihren Suizid.“
– New York Times (übersetzt aus dem Englischen)
https://de.wikipedia.org/wiki/Eleanor_Marx
Ulrike Marie Meinhof
(* 7. Oktober 1934 in Oldenburg (Oldb); † 9. Mai 1976 in Stuttgart-Stammheim)
war eine deutsche Journalistin und radikale Linke, die später zur
Linksterroristin wurde.
In den 1950er Jahren war sie in der Bewegung Kampf dem Atomtod engagiert, seit
1959 als Redakteurin der Zeitschrift konkret, ab 1965 in der
Außerparlamentarischen Opposition (APO). 1970 nahm sie an der Baader-Befreiung
teil, gründete die Rote Armee Fraktion (RAF) mit und verfasste deren
ideologisches Konzept. Sie nahm 1972 an der Mai-Offensive der Rote Armee
Fraktion teil, wurde im Juni 1972 festgenommen und verbrachte den Rest ihres
Lebens in Untersuchungshaft, weitgehend isoliert von Außenkontakten. Im November
1974 wurde sie wegen Mordversuchs bei der Baader-Befreiung zu acht Jahren
Freiheitsstrafe verurteilt. Ab 1975 war sie im Stammheim-Prozess mit den übrigen
RAF-Führungsmitgliedern des vierfachen Mordes und 54-fachen Mordversuchs
angeklagt. Vor dem Prozessende wurde sie in ihrer Zelle in der
Justizvollzugsanstalt Stuttgart-Stammheim erhängt aufgefunden. Zwei Obduktionen
schlossen Fremdeinwirkung aus. ... Meinhof wurde in die Polizeidirektion
gebracht. Sie durfte keinen Anwalt anrufen. Die Polizei versprach, ihre Anwälte
zu unterrichten, tat dies aber nicht. Als sie sich gegen die Abnahme ihrer
Fingerabdrücke wehrte, drohte man ihr eine Vollnarkose an. Diese bei Gegenwehr
lebensgefährliche Methode wandte die Polizei auch bei anderen
Untersuchungshäftlingen der RAF an.[74] Meinhof wurde zwangsweise entkleidet, um
eine Unterleibsnarbe (Kaiserschnitt) festzustellen. Zudem wollte der
Fahndungsleiter ihren Schädel röntgen lassen, um sie eindeutig zu
identifizieren. Er erhielt eine gerichtliche Anordnung dafür. Meinhof wurde
nachts in die Röntgenstation einer Unfallklinik gebracht und wollte diese ohne
Anwalt nicht betreten. Daraufhin wurde sie von vier Polizeibeamten gefesselt, an
Kopf und Beinen festgeschnallt, und die Augen wurden ihr verbunden. Dabei wurde
sie nach Zeugenaussagen körperlich misshandelt. Eine Anwesende habe bedauert,
„dass wir keinen Hitler mehr haben“.[75] Ein Beamter habe zu ihr gesagt: „Wir
sind zu Menschen wie ein Mensch, zu Schweinen wie eine Sau, wenn’s sein muss wie
eine Wildsau.“[76] Die Vollmacht ihres Anwalts Heinrich Hannover wurde von allen
Gerichtsinstanzen abgelehnt. Er erfuhr nicht, wo sie sich befand, und durfte sie
erst nach vier Tagen aufsuchen, als sie schon nach Köln-Ossendorf verlegt worden
war. Er beschrieb diese Verzögerung als rechtswidrigen Versuch, „die Zeit, in
der sie den Ausübern staatlicher Gewalt ohne anwaltlichen Beistand ausgeliefert
war, so lange wie möglich auszudehnen und sie durch entwürdigende Behandlung zu
zermürben.“[77] ... Seit Januar 1973 hatte der
Generalbundesanwalt geplant, Meinhof für ein Gutachten über ihren Geisteszustand
in eine psychiatrische Anstalt einzuweisen. Als sie davon erfuhr, versuchte sie,
eine Zwangseinweisung mit Rechtsmitteln zu verhindern. Im Mai warf sie den
Psychiater Hermann Witter aus ihrer Zelle, der im Auftrag des BGH ihre
Zurechnungsfähigkeit untersuchen wollte. Grund war ein seit ihrer Hirnoperation
1962 angeblich eingetretener „Persönlichkeitsbruch“. Während des zweiten
Hungerstreiks der RAF (8. Mai bis 7. Juli 1973) besuchte Witter sie erneut,
wieder erfolglos. Dann wollte er Meinhof mit einer riskanten Szintigrafie auf
einen Gehirntumor untersuchen lassen und eventuell mit dem Neurochirurgen
Friedrich Loew einen Zwangseingriff durchführen, um vermutete psychische
Veränderungen zu beheben. 30 Universitätsärzte erklärten, dies wäre bei
fehlender akuter Gesundheitsgefahr grundgesetzwidrig. Am 13. Juli 1973 erlaubte
der BGH dennoch den Eingriff. Viele Prominente beteiligten sich nun an den
Protesten. Der Spiegel erinnerte am 27. August 1973 an eine seit 1968
zugängliche Krankenakte Meinhofs. Danach hatte man keine Nachwirkungen der
Operation von 1962 festgestellt und ihr volle Gesundheit bescheinigt. Witter
erklärte am selben Tag, aufgrund des nun bekannten Befunds sei eine
Szintigraphie ungeeignet zum Nachweis psychischer Veränderungen. In einem
Interview stellte er den Eingriff weiterhin als harmlos und durch RAF-Anhänger
aufgebauscht dar, denn Unzurechnungsfähigkeit Meinhofs „wäre ja tödlich für die
Chefideologin und ihre Bande“. Meinhofs Strafanzeige vom Juni gegen
Körperverletzung im Amt wurde im Februar 1974 abgewiesen.[91] ... Am 9. Mai 1976
fanden Justizbeamte Ulrike Meinhof mit einem aus Handtuchstreifen geknoteten
Strick um den Hals erhängt am Fenstergitter ihrer Zelle. Ihre Anwälte durften
die Spurensicherung nicht begleiten. Die Gerichtsmediziner Joachim Rauschke und
Hans Joachim Mallach obduzierten den Leichnam und stellten Strangulation ohne
Fremdeinwirkung als Todesursache fest. Werner Janssen obduzierte die Tote im
Auftrag ihrer Schwester am 10. Mai erneut und bestätigte, Meinhof sei durch
Erhängen gestorben: „Nach den bisher vorliegenden Untersuchungsbefunden besteht
kein Anhalt für Fremdeinwirkung“.[114] Die Befunde der Erstobduktion wurden ihm
nicht vorgelegt.[115] Noch vor der Obduktion nannte die Staatsanwaltschaft
gegenüber den Medien als Todesursache einen Suizid und als dessen Motiv eine
Ausgrenzung Meinhofs durch Mitgefangene.[114] Weil ein Abschiedsbrief Meinhofs
fehlte, bezweifelten ihre Wahlverteidiger ihren Suizid am 10. Mai und
beantragten erfolglos eine Prozesspause. Erstmals stimmte ein Pflichtverteidiger
diesem Antrag zu. Ensslin bezeugte, sie und Meinhof hätten am Vortag ihres Todes
weitere Verteidigungsschritte besprochen. Nachts habe sie Musik aus Meinhofs
Zelle gehört.[116] ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Ulrike_Meinhof
Holger Klaus Meins
(* 26. Oktober 1941 in Hamburg-Eimsbüttel; † 9. November 1974 in Wittlich) war
ein deutscher Terrorist der Rote Armee Fraktion (RAF). Der frühere Filmemacher
starb 1974 in der Haft an den Folgen eines Hungerstreiks.
... Im Januar 1973 ging Meins aus Protest gegen die Haftbedingungen zusammen mit
anderen Gefangenen zum ersten Mal in den Hungerstreik. Die RAF-Gefangenen
wollten zusammengelegt werden und beanspruchten den Status als Kriegsgefangene.
Im Mai folgte ein zweiter Hungerstreik, bei dem Meins erstmals zwangsweise
künstlich ernährt wurde. Nach sieben Wochen brachen die Gefangenen ihren
Hungerstreik ab. Den dritten Hungerstreik begann Meins am 13. September 1974.
Als er am Samstag, dem 9. November 1974, von seinem Anwalt Siegfried Haag in der
Justizvollzugsanstalt Wittlich besucht wurde, wog er bei einer Größe von 1,83
Metern nur noch 39 kg.[10] Haag informierte den für Meins’ Haftsituation
hauptverantwortlichen Richter Theodor Prinzing über dessen kritischen Zustand
und forderte die Zulassung eines Vertrauensarztes, da sich der Anstaltsarzt im
Wochenende befand. Dies lehnte Prinzing ab; wenige Stunden später starb Holger
Meins. Er war während seines 58 Tage andauernden Hungerstreiks künstlich ernährt
worden; der Gefängnisarzt hatte in den letzten zwei Wochen jedoch täglich nur
400 bis 800, in den letzten vier Tagen nur 400 Kilokalorien verabreichen lassen.
...
https://de.wikipedia.org/wiki/Holger_Meins
Sohn von Herman Melville, geboren als Herman Melvill, (* 1. August 1819 in New York City, New York; † 28. September 1891 ebenda) war ein amerikanischer Schriftsteller, Dichter und Essayist. ... Melville entkam auf dem australischen Walfänger Lucy Ann aus Nuku Hiva und gelangte nach Tahiti. Dort wurde er wegen Teilnahme an der Rebellion auf der Lucy Ann verhaftet, konnte aber aus dem Gefängnis nach Moorea fliehen. Danach heuerte er als Bootssteuerer auf dem Walfänger Charles and Henry aus Nantucket an und ließ sich im April 1843 auf Hawaii wieder abmustern. Im August desselben Jahres heuerte er in Honolulu als einfacher Matrose auf der nordamerikanischen Fregatte United States an und kehrte, mit Zwischenaufenthalt in Peru, im Oktober 1844 nach Boston zurück. 1846 schrieb er seinen ersten Roman Typee, gefolgt von Omoo 1847. Beide Bücher fanden schnell Zuspruch bei ihren Lesern. In Boston heiratete Melville am 4. August 1847 Elizabeth Shaw. Sie bekamen zwei Töchter und zwei Söhne, von denen der ältere sich mit 18 Jahren das Leben nahm und der jüngere, Stanwix, mit 35 Jahren an Tuberkulose starb. ... https://de.wikipedia.org/wiki/Herman_Melville
Julius Mende (* 1944 in Salzburg; † 17. April 2007 in Niederösterreich)
war ein österreichischer Künstler, Autor, Lehrer und Politiker.
Von 1964 bis 1968 studierte er an der Wiener Akademie der bildenden Künste bei
Max Weiler. In der 68er-Bewegung war er einer der provokantesten Künstler.
Später wandte er sich der Pädagogik zu. Er unterrichtete an Schulen ebenso wie
an der Pädagogischen Akademie und der Akademie der bildenden Künste. Außerdem
übernahm er Lehraufträge an verschiedenen Instituten. Ab den frühen 1970er
Jahren engagierte sich Mende beim Bund Demokratischer Lehrer Österreichs und
wurde Mitglied in der Kommunistischen Partei Österreich (KPÖ). Mende war über
mehr als ein Jahrzehnt Mitglied des ZK der KPÖ, dem Zentralkomitee. Nach dem
Zusammenbruch der kommunistischen Systeme in Osteuropa war Mende von 1991 bis
1994 Bundessprecher der KPÖ und setzte sich für die Erneuerung der KPÖ ein.
In seinen Bildern und Texten nahm das Thema Sexualität die zentrale Rolle ein.
In seinem Buch „Die sexuelle Welle“ spannt er den Bogen von der verklemmten
Nachkriegszeit über die sexuelle „Revolution“ in den Kommunen (1960er und 1970er
Jahre) bis zum Einfluss der Konsumgesellschaft auf die Sinnlichkeit.
Mende war Mitbegründer des „Verlags für Gesellschaftskritik“ (heute: Döcker
Verlag) und einer der Initiatoren des WUK. Er begleitete auch die Besetzung des
Schlachthofes in Sankt Marx und die Arena-Bewegung. An der Entstehung
zahlreicher sozialwissenschaftlicher und kunstpädagogischer Publikationen war er
als Autor oder Herausgeber beteiligt. Von 1991 bis zu ihrer Einstellung 2002 war
Mende Chefredakteur der KPÖ-Zeitschrift „Weg und Ziel“.
Julius Mende war mit Bärbel Mende-Danneberg verheiratet. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Julius_Mende
Eiswege: Nach dem Suizid des
Partners zurück ins Leben Kindle Ausgabe
von Bärbel Danneberg (Autor), Herwig Zens (Illustrator) Format: Kindle Ausgabe
Der Tod ist eine Zumutung für die Lebenden. Eine noch größere Zumutung ist es,
wenn ein geliebter Mensch sich selbst das Leben nimmt. Bärbel Danneberg
beschreibt in ihrem Buch "Eiswege" die sechs Tage zwischen der tödlichen
Diagnose und dem Freitod ihres Mannes Julius Mende und die Monate danach. Bärbel
Dannebergs Text ist ein sehr persönlicher, der Menschen mit ähnlichem Schicksal
nach der wahrscheinlich schrecklichsten Todeserfahrung zurück ins Leben helfen
soll. Er ist voll mit Erinnerungen an den Toten, mit eigenen Gedanken zum Thema
Sterben und Zitaten aus anderen Büchern zum Thema Tod und Selbsttötung.
https://www.amazon.de/Eiswege-Suizid-Partners-zur%C3%BCck-Leben-ebook/dp/B009LOKSG2
Adolf Merckle (* 18. März 1934 in Dresden; † 5. Januar 2009 in Blaubeuren) war ein deutscher Jurist, Unternehmer und Investor. Er führte die Merckle Unternehmensgruppe. ... Ende 2008 geriet die VEM Vermögensverwaltung, bei der unter anderem Anteile an ratiopharm und HeidelbergCement gehalten wurden, in eine Liquiditätskrise. In einigen Medien wurden zunächst Verluste aus Optionsgeschäften mit Volkswagen-Aktien als Auslöser dafür mit verantwortlich gemacht. Tatsächlich hatte Adolf Merckle Anfang 2008 zwei größere Kapitalerhöhungen bei HeidelbergCement vorgenommen, mit denen die Übernahme des britischen Baustoffherstellers Hanson finanziert wurde. Die hierfür aufgenommenen Kredite wurden mit Unternehmensaktien besichert. Als in der Finanzkrise die Börsenwerte abstürzten, verloren auch die Sicherheiten zeitweise um 75 % ihres Werts. Daher wurden vorzeitige Kredittilgungen und zusätzliche Sicherheiten gefordert.[7] Adolf Merckle setzte dafür Privat- und Betriebsvermögen ein, konnte die Forderungen jedoch nicht vollständig erfüllen. Auch eine Landesbürgschaft wurde nicht gewährt.[8][9] Sein Sohn Ludwig Merckle führte die Verhandlungen mit den Gläubigerbanken, in denen ein Überbrückungskredit und der Verkauf der ratiopharm sowie Anteilen an HeidelbergCement beschlossen wurde.[10] Die Liquiditätskrise der VEM Vermögensverwaltung konnte so überwunden und die Schulden vollständig zurückgezahlt werden.[11] ... https://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Merckle
Dramatisches Ende eines deutschen Industriemoguls: Der schwäbische Milliardär Adolf Merckle hat sich umgebracht. Der 74-Jährige ist am Montagabend in der Nähe seines Wohnorts Blaubeuren bei Ulm von einem Zug erfasst und getötet worden. Gefunden wurde ein an die Familie gerichteter Abschiedsbrief, in dem Merckle nach Informationen von SPIEGEL ONLINE keine Gründe und kein Motiv nannte - sondern sich nur für seinen Schritt entschuldigte. Er hinterlässt seine Frau Ruth, mit der er die drei Söhne Ludwig, Philipp Daniel, Tobias und die Tochter Jutta hatte. Philipp Daniel Merckle führte bis zum Frühjahr Ratiopharm. ... Nach Informationen von SPIEGEL ONLINE wurde Merckle gegen 19.30 Uhr von einem Bahn-Mitarbeiter auf den Gleisen gefunden - nur 300 Meter von seiner Villa in Blaubeuren-Weiler entfernt. Hinweise auf Fremdverschulden hat die Polizei nicht; sie geht davon aus, dass sich der Industrielle auf die Gleise gelegt hat. ..." - 06.01.2009 - https://www.spiegel.de/wirtschaft/finanzkrise-milliardaer-merckle-begeht-selbstmord-a-599774.html
Stefan Alexander
Mickisch (* 5. Juli 1962 in Schwandorf; † 17. Februar 2021[1] ebenda)
war ein deutscher Pianist.[2][3]
Stefan Mickisch wuchs in einer Musikerfamilie auf und wurde frühzeitig
gefördert. Er erlernte zuerst das Klavierspiel, später auch Violine. Bereits im
Alter von sieben Jahren trat er öffentlich in Waldmünchen auf.[4] Nach dem
Abitur studierte er am Meistersinger-Konservatorium in Nürnberg Klavier (Erich
Appel) sowie Violine (Ulf Klausenitzer), weiter Komposition, Musik- und
Operngeschichte. Im Jahr 1982 legte er die Musikalische Reifeprüfung ab. Er
schloss weitere Studien an, u. a. bei Karl-Heinz Kämmerling (Musikhochschule
Hannover), Meisterkurse bei Oleg Maisenberg (Wien), Bruno Leonardo Gelber
(München) und bei Sergiu Celibidache (Mainz). Ab 1984 machte er Aufnahmen für
Radio und Fernsehen. Von 1987 bis 1991 studierte er bei Leonid Brumberg am
Konservatorium Wien.
Ab 1993 konzertierte Mickisch international als Pianist und Liedbegleiter. Im
selben Jahr gründete er die Robert-Schumann-Gesellschaft Bayern, die er bis 2000
leitete. Zur Spezialität von Mickisch entwickelten sich die Gesprächskonzerte,
bei denen er als Moderator und Pianist fungierte. Besonders bekannt war er für
seine Einführungsvorträge ab 1998 bei den Bayreuther Festspielen, die er in den
Jahren 2002 bis 2013 in Eigenregie hielt.[5] Seine Komposition Tristanfantasie
entstand 2004. Aufgrund einer relativierenden Haltung zum Antisemitismus Richard
Wagners stand Mickisch in der Kritik.[6] Stefan Mickisch war seit 2019 mit
seiner aus Mexiko stammenden Frau verheiratet.[7] Seinem Wunsch gemäß wurde er
auf dem Wiener Zentralfriedhof (33A) beigesetzt.[8][9]
https://de.wikipedia.org/wiki/Stefan_Mickisch
17.02.2024: "Wohl kaum jemand
hatte die Werke Richard Wagners und anderer großer Meister stärker durchdrungen
und konnte sie geistreicher, humorvoller und pianistisch famoser darstellen als
Stefan Mickisch. Der aus dem oberpfälzischen Schwandorf stammende Pianist war
mit seinen Werkeinführungen über viele Jahre hinweg der heimliche Star des
grünen Hügels. Mit abstrusen Äußerungen zur Corona-Politik wurde jedoch er bei
den stets „anständig und gerecht Denkenden“ zum Feindbild. Nicht wenige teils
durchaus prominente Weggefährten sahen sich bemüßigt, sich vom einstigen
Publikumsliebling öffentlichkeitswirksam zu distanzieren – wissend, dass hier
jemand ganz offensichtlich in einer Ausnahmesituation war, an ihr litt und wohl
auch psychisch nicht mehr ganz gesund war. Das öffentliche Eintreten auf den
gleichsam am Boden liegenden Mickisch endete in dessen Tod, genauer im Suizid.
So berichten es ernstzunehmende Quellen. Je öfter – nun zum dritten Male – sich
der Tod Mickischs jährt, umso abstoßender wirken die Geschehnisse vor und auch
nach seinem Tod. Eine Erinnerung an einen großen Künstler und an jene
„Anständigen“, die meinten, sich durch herabsetzendes „Haltungzeigen“ als
besonders wertvolle Menschen aufspielen zu sollen.
...
Umso erschreckender war das Verhalten jener Leute, die ihn einst schätzten und
sich nun im Dezember 2020 bemüßigt fühlten, auf Mickisch – bildlich gesprochen –
einzutreten. Es ist an jenen kruden Aussagen, die Mickisch damals tätigte,
gewiss nichts schönzureden. Diese Aussagen waren nicht nur falsch, sondern
regelrecht abstoßend. Und dennoch: Sie tätigte ein augenscheinlich psychisch
nicht mehr ganz rund laufender Mensch. Doch dies zum Vorwurf zu machen, oder
derlei in seiner Bewertung der Geschehnisse außer Acht zu lassen, zeugt nicht
nur von Herzlosigkeit sondern auch von Charakterschwächen.
... Die Nachrufe auf Mickisch führten – mit zwei Ausnahmen – das fort, was vor
seinem Tod begann: Man listete beflissen das „Sündenregister“ des „Querdenkers
Mickisch“ auf und erwähnte mit kargen Worten, dass er auch ein ganz brauchbarer
Pianist gewesen wäre sowie zu Wagner etwas zu sagen gehabt hätte. Von den großen
Namen der Szene war es lediglich Günther Groissböck, der sich
öffentlichkeitswirksam auf Twitter gegen den Münchner Kritiker Bernhard Neuhoff
positionierte: „…soll das etwa der „Nachruf“ von @BR_KLASSIK auf einen der
herausragendsten und größten Geister unserer Zunft sein? Streitbar hin oder her
– der Mann hat Epochales geleistet!“
Hervorzuheben ist ferner Alexander Wendt, der in einem hervorragenden Nachruf
das Leben Stefan Mickischs angemessen würdigte. Nach Hanns Dieter Hüsch nannte
er Mickisch einen „seitlich Umgeknickten“. Man könnte es kaum treffender
formulieren. Seinen Nachruf endete Wendt mit: „Für die Kulturfunktionäre, die
ihm das Urteil verkündeten, gilt der letzte Halbsatz in Franz Kafkas Prozess“.
Für jene, die Mickisch schätzten, lebt er gottlob in seinem Werk weiter. Er
fehlt dennoch sehr. Für alle anderen, oder jene, die ihre einstige Wertschätzung
für Stefan Mickisch opportunistisch abgelegt hatten, sei aber der von Wendt
angedeutete letzte Halbsatz aus Kafkas Prozess drei Jahre nach dem Tode Mickisch
nachdrücklich unterstrichen und auch ausgesprochen: „Es war, als sollte die
Scham ihn überleben.“
Willi Patzelt, 17. Februar 2024, für klassik-begeistert.de und
klassik-begeistert.at
https://klassik-begeistert.de/zum-dritten-todestag-von-stefan-mickisch-sein-werk-lebt-weiter-und-hoffentlich-auch-die-scham-mancher-allzu-anstaendigen-klassik-begeistert-de-17-februar-2024/
Arthur Mittag
(* 16. Juli 1906 in Gottleuba; † 20. August 1946 in Radebeul[1]) war ein
deutscher Psychiater, der im Rahmen der Kinder-Euthanasie an NS-Krankenmorden
beteiligt war.
Der Arztsohn Mittag absolvierte nach dem Ende seiner Schullaufbahn ein
Medizinstudium an den Universitäten Würzburg, Rostock, Erlangen, Frankfurt am
Main und Leipzig. Zunächst war der Psychiater Mittag an der Landesanstalt
Arnsdorf und spezialisierte sich auf rassenhygienischem Gebiet.[2]
Mittag war nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten im Mai 1933 der
NSDAP beigetreten und seit 1934 Mitglied der SA, wo er den Rang eines
Sanitätsscharführers innehatte.[3] Ab November 1934 war Mittag bei der Anstalt
Leipzig-Dösen beschäftigt, wo er ab Juli 1935 die erbbiologische Abteilung
leitete. Ab 1936 war er Mitarbeiter beim Rassenpolitischen Amt der NSDAP. Des
Weiteren war er Beisitzer am Erbgesundheitsgericht und betätigte sich bei der
örtlichen Eheberatungsstelle, die rassenhygienisch orientiert war. Mittag soll
zu den wenigen Gutachtern gehört haben, die Zwangssterilisationen eher ablehnten
als anregten.[4] An der Universität Leipzig wurde er 1938 mit der Dissertation
„Über einige die Erfolgsaussichten bei der Cardiazolkrampfbehandlung der
Schizophrenie beeinflussende Faktoren“ zum Dr. med. promoviert. Seit März 1938
war er mit einer Krankenschwester verheiratet, das Paar bekam 1941 einen
Sohn.[2]
Mittag leitete ab Oktober 1940 an der Anstalt Leipzig-Dösen die sogenannte
„Kinderfachabteilung“[3], die im Dezember 1943 kriegsbedingt an die Anstalt
Großschweidnitz verlegt wurde, wo Mittag erneut die Abteilungsleitung
übernahm.[4][5] Auf seine Anweisung hin wurden an beiden Orten etwa 800 Kinder
mit Hilfe des tödlich wirkenden Betäubungsmittels Luminal ermordet.[6]
Nach Kriegsende wurde Mittag im Oktober 1945 sein Dienstverhältnis bei der
Anstalt Großschweidnitz gekündigt. Danach praktizierte er auf Weisung der
sowjetischen Militäradministration als Allgemeinmediziner in Bad Gottleuba.[4]
Nachdem er wegen der Teilnahme an der Kinder-Euthanasie festgenommen wurde,
beging er in der Radebeuler Untersuchungshaft Suizid mittels einer Injektion aus
30 aufgelösten Luminaltabletten.[7]
https://de.wikipedia.org/wiki/Arthur_Mittag
Jürgen Wilhelm Möllemann (* 15. Juli 1945 in Augsburg; † 5. Juni 2003 in Marl-Loemühle) war ein deutscher Politiker (parteilos, vormals CDU bis 1969 und FDP bis 2003). Unter Bundeskanzler Helmut Kohl war er von 1987 bis 1991 Bundesminister für Bildung, von Januar 1991 bis Januar 1993 Bundesminister für Wirtschaft und ab Mai 1992 zudem Vizekanzler. Im Januar 1993 trat er wegen der Briefbogenaffäre von diesen beiden Ämtern zurück. Im Jahr 2000 war er Spitzenkandidat der nordrhein-westfälischen FDP bei der Landtagswahl. Die FDP erhielt 9,8 % der Stimmen; Möllemann wurde Landtagsabgeordneter. 2002/2003 geriet er durch einige Interviewaussagen, ein nicht von der FDP autorisiertes Wahlkampf-Flugblatt und irreguläre Finanzpraktiken erneut in die Kritik, verlor seine Parteiämter und sah einem Strafverfahren entgegen. Er starb 2003 bei einem Fallschirmsprung. Es wurde Suizidabsicht vermutet, jedoch nicht nachgewiesen. ... Möllemann war ein leidenschaftlicher Fallschirmspringer und setzte seine Sprünge häufig auch für Wahlkampfauftritte in Szene. Weniger als 30 Minuten nach Aufhebung seiner Immunität sprang er am 5. Juni 2003 bei Marl mit dem Fallschirm ab. Er öffnete nach der Freifallphase den Hauptschirm, trennte ihn dann aber. Den Reserveschirm öffnete er nicht, was zum ungebremsten Aufschlag auf einem Feld nahe dem Flugplatz Marl-Loemühle führte. Er starb an den schweren Aufprallverletzungen. Wie spätere Untersuchungen ergaben, war der mitgeführte Öffnungsautomat, der den Reservefallschirm automatisch ausgelöst hätte, nicht eingeschaltet. https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_M%C3%B6llemann
Vincenz Müller (* 5. November 1894 in Aichach, Bayern; † 12. Mai 1961 in Ost-Berlin) war ein deutscher Heeresoffizier (zuletzt Generalleutnant) sowie Abgeordneter der Volkskammer in der DDR. Der Infanteriekommandeur befehligte im Zweiten Weltkrieg Großverbände der Wehrmacht an der Ostfront. Im Juli 1944 geriet er in sowjetische Gefangenschaft, wechselte die Seiten und wurde ranghohes Mitglied des NKFD und des Bundes deutscher Offiziere. In der DDR war er stellvertretender Vorsitzender der Blockpartei NDPD und 1950–1952 Vizepräsident der Volkskammer. Als Stellvertreter des Innen- bzw. Verteidigungsministers und Chef des Hauptstabes wirkte er führend bei der Schaffung der Kasernierten Volkspolizei und seit 1956 der Nationalen Volksarmee mit. ... Am 12. Mai 1961 beging Müller durch einen Sprung aus der Loggia seines Hauses in Berlin-Schmöckwitz Suizid.[20] Kurz darauf flüchteten Müllers Sohn und Schwiegertochter in den Westen. Die DDR-Berichterstattung verschwieg den Selbstmord. Der Autor Heinz Sperling schrieb im Jahr 1997 in seinem Beitrag für die Neue Deutsche Biographie zu Vincenz Müller vom lediglich „wahrscheinlichen Freitod“.[6] Wider besseres Wissen verbreitete der ehemalige GI Heinz Sperling gegenüber Fernsehjournalisten 1998 die Version vom möglichen Unfalltod.[21] - https://de.wikipedia.org/wiki/Vincenz_M%C3%BCller
Uwe Mundlos (* 11. August 1973 in Jena; † 4. November 2011 in Eisenach) war ein deutscher Neonazi, Rechtsterrorist und Serienmörder. Zusammen mit Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe formte er von 1998 bis 2011 den Kern der Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU), der für zehn Morde, 43 Mordversuche, drei Sprengstoffanschläge und fünfzehn Raubüberfälle in Deutschland verantwortlich war. Mundlos starb nach einem Banküberfall und anschließender Entdeckung durch die Polizei mutmaßlich durch Suizid. ... Am 4. November 2011 überfielen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos die Sparkassenfiliale am Nordplatz in Eisenach und erbeuteten 71.915 Euro. Bei ihrer Flucht wurden sie beobachtet, woraufhin die Polizei ein verdächtiges Wohnmobil, in dem sich die Bankräuber versteckten, in der Straße Am Schafrain entdeckte.[24] Nachdem sie zunächst einen Schuss auf die Polizei abgegeben hatten, sollen sie sich selbst getötet haben.[25] Dabei, so die Rekonstruktion der Ermittlungsbehörden, soll Uwe Mundlos mit einer Winchester-Pumpgun Uwe Böhnhardt mit einem Nahschuss in die Schläfe getötet haben. Anschließend soll er das Fluchtfahrzeug in Brand gesetzt und sich selbst mit der Pumpgun in den Mund geschossen haben.[26] ... https://de.wikipedia.org/wiki/Uwe_Mundlos
Grayson Murray
(* 1. Oktober 1993 in Raleigh, North Carolina;[1] † 25. Mai 2024 in Palm Beach
Gardens, Florida[2]) war ein US-amerikanischer Profigolfer. Er gewann mit den
Barbasol Championship 2017 und den Sony Open 2024 auf Hawaii zwei
PGA-Tour-Events.
Murray begann bereits als Jugendlicher im Golfsport aktiv zu werden. In den
Jahren 2006 bis 2008 gewann er dreimal hintereinander die Callaway Junior World
Championships und war der bestplatzierte Golfer seiner Altersgruppe.
2016 erhielt er eine Sponsoreneinladung zu dem Rex Hospital Open, einem Turnier
der Korn Ferry Tour in der Nähe seiner Heimatstadt Raleigh, North Carolina.
Seine dortige Top-10-Platzierung verhalf ihm zu weiteren Starts und letztlich zu
seinem Durchbruch als professioneller Golfspieler. Mit einem Sieg bei der
Nationwide Children’s Hospital Championship erreichte er den zweiten Platz auf
der Korn Ferry Tour-Geldliste und sicherte sich den Aufstieg zur PGA Tour für
die Saison 2016/17. 2017 gewann er hier die Barbasol Championship.
Nach persönlichen wie sportlich schwierigen Jahren fand Murray 2023 zu seiner
alten Form zurück und gewann zwei Turniere der Korn Ferry Tour, was ihm die
Rückkehr in die PGA Tour ermöglichte. Anfang der Saison 2024 gewann er die Sony
Open in Hawaii und erzielte damit seinen zweiten Sieg eines Turniers der PGA
Tour.
Murray starb am 25. Mai 2024 in seinem Haus in Palm Beach Gardens, Florida, im
Alter von 30 Jahren. Am Vortag hatte er seine Teilnahme an der Charles Schwab
Challenge in Fort Worth, Texas, mit der Begründung einer Krankheit
zurückgezogen. Am nächsten Tag bestätigten seine Eltern, dass er durch Suizid
gestorben war. Die Spieler der Tour ehrten Murray, indem sie während der
Endrunde der Charles Schwab Challenge rot-schwarze Bänder trugen. Murray hatte
diese Farben zuvor als Hommage an die Carolina Hurricanes getragen, von denen er
ein Fan war.
https://de.wikipedia.org/wiki/Grayson_Murray
Jennifer Claudia Barbara Nitsch (* 10. Dezember 1966 in Köln; † 13. Juni 2004 in München) war eine deutsche Schauspielerin. ... Jennifer Nitsch starb am 13. Juni 2004 im Alter von 37 Jahren, als sie aus ihrer Dachwohnung im vierten Stock im Münchner Stadtteil Schwabing stürzte. Da sie an Depressionen litt, wird Suizid angenommen, obwohl ein Unfall nicht völlig ausgeschlossen werden kann.[1] Laut Staatsanwaltschaft war sie mit einem Alkoholwert von 3,1 Promille volltrunken und hatte zudem Schlaftabletten eingenommen.[2] - https://de.wikipedia.org/wiki/Jennifer_Nitsch
Alan Scott Newman
(* 23. September 1950 in Cleveland, Ohio; † 20. November 1978 in Los Angeles,
Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schauspieler und Stuntman. Er war der
Sohn des Schauspielers Paul Newman. Scott Newman war das älteste Kind von Paul
Newman und seiner ersten Ehefrau Jackie Witte. Als kleines Kind zog er zusammen
mit seinen zwei jüngeren Schwestern Susan und Stephanie nach New York City. 1958
ließen sich seine Eltern scheiden, Paul Newman heiratete Joanne Woodward und sie
zogen weiter nach Westport, Connecticut. Er besuchte dort die Staples High
School und schloss sie mit dem Abitur ab. Später ging er auf teure
Privatschulen, wurde dort aber wegen schlechten Verhaltens entlassen. Ende der
1960er Jahre brach er die Schule ab und begann, als Stuntman in Filmen seines
Vaters zu arbeiten. Seine erste Rolle hatte er 1974 in dem Katastrophenfilm
Flammendes Inferno als junger Feuerwehrmann, in dem sein Vater neben Steve
McQueen eine der beiden Hauptrollen spielte. Ein Jahr später übernahm er eine
kleine Rolle in Tollkühne Flieger, wofür ihm Paul 1000 Dollar zahlte. Im Laufe
des Jahres 1975 hatte er mehrere Auftritte in Fernsehserien, wie Dr. med. Marcus
Welby, Harry O oder Die knallharten Fünf, sowie in dem Western Nevada Pass mit
Charles Bronson. Zum letzten Mal war er 1977 in dem Film Die College-Gang zu
sehen.
Im Herbst 1978 erlitt Newman einen schweren Motorradunfall. Er nahm
Schmerzmittel, um die Beschwerden seiner Verletzung zu lindern. Zudem nahm er
psychiatrische Hilfe in Anspruch, die von seinem Vater finanziert wurde. In der
Nacht vom 19. auf den 20. November 1978 schluckte er eine Überdosis Valium,
zusammen mit anderen Drogen, darunter Alkohol. Scott Steinberg, einer seiner
Aufpasser, rief einen Krankenwagen. Die Sanitäter konnten bei ihrer Ankunft nur
noch Newmans Tod feststellen. Später erklärte Paul Newman: „Es war der
traurigste Tag in meinem Leben. Die Erinnerung daran kann niemals gelöscht
werden.“
https://de.wikipedia.org/wiki/Scott_Newman
Lawrence Edward Grace
Oates (* 17. März 1880 in Putney, London; † 17. März 1912,
Ross-Schelfeis, Antarktis) war ein britischer Polarforscher. Er war Mitglied des
Expeditionsteams der Terra-Nova-Expedition, das unter Leitung von Robert Falcon
Scott 1912 den Südpol erreichte, jedoch feststellen musste, dass es im Rennen um
die Ersterreichung knapp durch den Norweger Roald Amundsen geschlagen worden
war. Auf dem anstrengenden Rückweg durch das Innere der Antarktis starben alle
fünf Mitglieder der Gruppe. Oates war der zweite, der auf dem Rückweg starb. Als
sein Gesundheitszustand sich dramatisch verschlechterte, verließ er an seinem
32. Geburtstag mit seinen berühmten letzten Worten „I am just going outside and
may be some time.“ („Ich gehe nur raus und könnte etwas länger brauchen“) das
Zelt und wurde nie wieder gesehen. Diese Worte, die Scott in seinem später
gefundenen Tagebuch festhielt, ließen Oates zu einem Denkmal des typischen
englischen Oberschichtshelden werden, der sich mutig für seine Kameraden
aufopferte.[1]
... Auf dem Rückweg vom Südpol wurde das Team sehr schnell mit äußerst
schlechten Wetterbedingungen konfrontiert. Die Gruppe hatte außerdem schon bald
unter Hunger zu leiden. In großer Höhe, etwa 2900 Meter, verbrauchten sie beim
Schlittenziehen mehr Energie als in ihren täglichen Rationen enthalten war.
Schon auf den Fotos, die die Gruppe am Südpol zeigen, wird deutlich, dass sie
bereits unter einer gewissen Auszehrung litten. Das erste Todesopfer nach einem
psychischen und körperlichen Zusammenbruch auf dem Rückmarsch wurde jedoch Edgar
Evans. Bald darauf wurde Oates zur Last für die anderen. Seine physische
Kondition verschlechterte sich so rapide, dass er das Fortkommen des Teams
massiv behinderte. Er hatte sich beide Füße erfroren und konnte nur noch unter
Schmerzen mitziehen. Die übrigen drei wollten ihn jedoch nicht zurücklassen,
obwohl erkennbar war, dass der Gesundheitszustand von Oates einen Punkt erreicht
hatte, von dem aus eine Erholung nicht mehr möglich war und ihre eigene
Überlebenschancen sich mit jeder Stunde, die Oates sie aufhielt, deutlich
reduzierten. Oates, der sich vor Beginn der Expedition erfolglos dafür
ausgesprochen hatte, einen Revolver mitzunehmen, bat mehrmals um Morphium, bekam
jedoch keine ausreichend große Dosis, um seinem Leben ein Ende zu setzen. Er
hoffte genau wie die anderen auf die Rettung durch das Schlittenhundeteam, das
ihnen entgegenkommen sollte. Doch die Hunde kamen nicht, zu ungenau waren Scotts
Anweisungen dazu vor dem Marsch zum Pol gegeben worden. Schließlich fragte er
seine Mitstreiter um praktischen Rat, wie er seinem Leben ein Ende setzen solle.
Man riet ihm, einfach so weit mitzugehen, wie er eben könne. Mit den eingangs
zitierten berühmten Worten „Ich gehe nur kurz raus und könnte etwas länger
brauchen“ verließ er in einem Schneesturm das Zelt, um in der Kälte zu sterben.
Natürlich wussten die anderen, dass er in den Tod ging, aber sie konnten ihn
nicht zurückhalten. Sie ließen ihn gehen und fanden später auch keine Spur mehr
von ihm. Sein Tod konnte Scott und den übrigen zwei Teammitgliedern jedoch nicht
helfen. Sie starben kurz vor dem nächsten Nahrungsdepot in einem Schneesturm,
der sie mehrere Tage lang aufhielt. Ironischerweise hätte das Team
möglicherweise überlebt, wenn Scott dem früheren Rat von Oates gefolgt wäre, das
Nahrungsdepot weiter südlich, auf dem 80. Breitengrad, anzulegen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Lawrence_Oates
Paul Pabst - "Die Gefolterten schreien aus Leibeskräften, ihre Schreie sind, wie Anwohner berichten, bis auf die Straße zu hören. Auch Emigranten, die zum Anhalter Bahnhof eilen, um Deutschland hinter sich zu lassen, bleiben von den Schreien wohl nicht verschont. Um seinen Qualen ein Ende zu machen springt der Arbeiter Paul Pabst, Mitglied der KPD, im dritten Stock des Hauses Hedemannstraße 5 aus dem Fenster und stirbt." - Uwe Wittstock: Februar 33: Der Winter der Literatur., C.H. Beck, München, 2022.
Pavel Pergl
(* 14. November 1977 in Prag; † 1. Mai 2018 in Magdeburg) war ein tschechischer
Fußballspieler.
Pavel Pergl begann mit dem Fußballspielen bei ČKD Kompresory, 1987 wechselte er
in die Jugendabteilung von Sparta Prag. Um Spielpraxis zu sammeln, wurde er 1997
an den Drittligisten Pelikán Děčín ausgeliehen. Weitere Stationen des
Abwehrspielers waren die Erstligisten Chmel Blšany, FK Drnovice und Marila
Příbram.
Anfang 2003 kehrte Pergl zu Sparta Prag zurück und konnte sich einen Stammplatz
erkämpfen. In der Rückrunde der Saison 2005/06 wurde er an Dynamo Dresden
ausgeliehen. Er absolvierte dort in der 2. Bundesliga 17 Spiele, in denen er
einen Treffer erzielte. Anschließend kehrte er nach Prag zurück, wurde aber
mangels Perspektive aus dem Kader gestrichen und bestritt kein einziges Spiel.
Im Winter 2006/07 schien ein Wechsel zu Rapid Wien möglich, schließlich wurde
Pergl vom englischen Zweitligisten Preston North End ausgeliehen. Nach
anfänglich guten Leistungen wurde der Verteidiger nicht mehr aufgestellt, die
zweijährige Option vom Verein nicht gezogen.
Im Sommer 2007 wechselte Pergl zum zyprischen Erstligisten AEK Larnaka, im
Januar 2009 kehrte er zu Dynamo Dresden zurück, wo er einen Vertrag bis Sommer
2010 erhielt.[1] Diesen löste er jedoch bereits Ende Juni 2009 wieder auf, indem
er von einer vereinbarten Ausstiegsklausel Gebrauch machte.[2] Anschließend
unterschrieb Pergl einen Einjahresvertrag bei der israelischen Mannschaft Hapoel
Beer Sheva. Anfang Juli 2010 verließ er den Verein wieder und unterzeichnete
einen auf ein Jahr befristeten Vertrag bei der AC Bellinzona.[3]
Pavel Pergl nahm sich am 1. Mai 2018 im Alter von 40 Jahren in seinem Wohnort im
Magdeburger Ortsteil Friedensweiler das Leben.[4]
https://de.wikipedia.org/wiki/Pavel_Pergl
Sylvia Plath
(Aussprache [plæθ]; * 27. Oktober 1932 in Jamaica Plain bei Boston,
Massachusetts; † 11. Februar 1963 in Primrose Hill, London) war eine
amerikanische Schriftstellerin. Als Plaths Hauptwerk gelten ihre Lyrik,
insbesondere der nachgelassene Lyrikband Ariel, sowie ihr einziger Roman Die
Glasglocke. Daneben schrieb Plath Kurzgeschichten und Kinderbücher.
Sylvia Plaths Literatur wird zumeist im Kontext ihrer Lebensgeschichte gewertet.
Ihre Gedichte gelten als Confessional Poetry (Bekenntnislyrik), und auch in
ihrer Prosa verarbeitete sie autobiografische Erlebnisse wie einen
Suizidversuch oder die Beziehung zu ihrem Ehemann Ted Hughes. Erste Arbeiten
veröffentlichte Plath bereits zu Lebzeiten; der literarische Erfolg setzte aber
erst postum nach ihrem Suizid mit der Veröffentlichung nachgelassener Gedichte
sowie der US-Publikation ihres Romans in den späten 1960er und frühen 1970er
Jahren ein. Neben ihrem Werk wurden auch Plaths Leben und ihr früher Tod zum
Gegenstand des öffentlichen Interesses. Plath wurde zu einer Symbolfigur der
Frauenbewegung stilisiert und ihre Lebensgeschichte als Spiegelbild der Rolle
der Frau in der Gesellschaft verstanden. Sylvia Plath war die Tochter des
deutschstämmigen Biologieprofessors Otto Emil Plath (1885–1940) und der Lehrerin
Aurelia Schober Plath (1906–1991), die aus einer österreichischen
Einwandererfamilie stammte. Sylvia hatte einen jüngeren Bruder namens Warren
Joseph (* 1935).
Sylvia Plath war acht Jahre alt, als ihr Vater starb. Kurz nach seinem Tod
begann sie mit dem Schreiben. Zum ersten Mal wurde eines ihrer Gedichte 1945 in
der Schülerzeitung The Phillipian veröffentlicht. Innerhalb weniger Jahre
entstanden mehr als vierhundert Gedichte.
1950 begann Plath ein Studium am Smith College in Northampton, Massachusetts mit
einem Begabtenstipendium, welches ihr von der Romanautorin und späteren Freundin
und Förderin Olive Higgins Prouty gestiftet wurde. Am Smith College nahm sie
auch an einem „Creative-writing“-Seminar bei Alfred Kazin teil.[1] 1952 gewann
sie mit der Kurzgeschichte Sonntag bei den Mintons den Schreibwettbewerb der
Zeitschrift Mademoiselle. Im Juni 1953 wurde sie zusammen mit neunzehn weiteren
Studentinnen aus dem ganzen Land ausgewählt, an der Augustausgabe, der so
genannten College-Ausgabe, von Mademoiselle mitzuarbeiten, und verbrachte den
Monat in New York. Nach ihrer Rückkehr litt sie unter starken Depressionen, die
mit Elektroschocks behandelt wurden, ohne dass diese Therapie zu einer Besserung
führte. Am 24. August 1953 versuchte Plath, sich mit Schlaftabletten das Leben
zu nehmen. Sie überlebte den Suizidversuch und verbrachte die nächsten Monate in
einer psychiatrischen Klinik. Die Ereignisse dieses Jahres, beginnend mit ihrem
Aufenthalt in New York, bilden die Basis für ihren halbautobiografischen Roman
Die Glasglocke, der 1963 unter dem Pseudonym „Victoria Lucas“ erschien.[1]
Bis zum Frühjahrssemester 1954 war Sylvia Plath in psychiatrischer Behandlung.
Sie litt an Stimmungsschwankungen und Depressionen. Im Sommer 1955 schloss Plath
am „Smith College“ ihr Studium dennoch mit einer ausgezeichneten Examensarbeit
zu Dostojewskis Doppelgänger[2] ab. Im Herbst 1955 erhielt sie ein
Fulbright-Stipendium des Newnham College der Universität Cambridge in England
und unternahm verschiedene Reisen durch Europa.[1] An der Cambridge University
lernte Plath 1956 den Schriftsteller Ted Hughes kennen und verliebte sich in
ihn. Nur wenige Monate später, am 16. Juni 1956, heirateten die beiden. Von Juni
1957 bis Oktober 1959 lebten und arbeiteten Plath und Hughes in den USA. In
dieser Zeit war Sylvia Plath im Smith College als Instructor (dt.: Dozentin)
tätig. Ab Dezember 1958 begab sie sich erneut für etwa ein halbes Jahr in
psychotherapeutische Behandlung, um die Gründe für ihre depressiven
Stimmungsschwankungen sowie ihre Schlaflosigkeit und ihre zeitweiligen
Schreibblockaden aufzuarbeiten.[3] 1959 besuchte Plath ein Lyrikseminar von
Robert Lowell, wo sie Anne Sexton kennenlernte. Nach der Rückkehr nach London
brachte sie 1960 ihre Tochter Frieda Rebecca zur Welt.
Im Oktober 1960
veröffentlichte Sylvia Plath die Gedichtsammlung The Colossus And Other Poems,
die vom Londoner Heinemann Verlag angenommen worden war. Sylvia Plath und Ted
Hughes zogen in ein Landhaus in Devon im Südwesten Englands um.[1] Nach einer
Fehlgeburt am 6. Februar 1961 brachte sie am 17. Januar 1962 ihren Sohn Nicholas
Hughes (1962–2009, Suizid[4]) zur Welt. Im Mai desselben Jahres erschien The
Colossus And Other Poems auch in den USA. Im Oktober 1962 trennten sich Plath
und Hughes. Plaths einziger Roman Die Glasglocke (The Bell Jar) wurde am 14.
Januar 1963 veröffentlicht.
Vier Wochen später, am 11. Februar 1963, nahm Plath sich das Leben, indem sie
erneut Schlafmittel schluckte, die Küche mit Handtüchern abdichtete, den Gashahn
des Herdes aufdrehte und den Kopf in den Backofen legte. Es wurden einige
Abschiedsbriefe gefunden sowie ein beschriebenes Blatt mit der Angabe der
Telefonnummer ihres Arztes und der Bitte, diesen anzurufen. Ihre Kinder
schliefen in einem Zimmer im oberen Stockwerk. Mehrere Freunde von Plath und
Hughes wie Al Alvarez oder Lucas Myers, aber auch Ted Hughes selber, vermuteten
aufgrund verschiedener Umstände, dass Sylvia Plaths Suizid ein Hilferuf („a cry
for help“) war und sie darauf gehofft hatte, noch rechtzeitig aufgefunden zu
werden.[5]
https://de.wikipedia.org/wiki/Sylvia_Plath
Jiang Qing (chinesisch 江青, Pinyin Jiāng Qīng, W.-G. Chiang Ch'ing, * März 1914 in Zhucheng (chinesisch 诸城, Pinyin zhūchéng), Provinz Shandong, Republik China; † 14. Mai 1991 in Peking, Volksrepublik China) war die vierte und letzte Ehefrau Mao Zedongs und eine treibende Kraft hinter der chinesischen Kulturrevolution. Während ihrer Karriere als Schauspielerin war sie unter dem Namen Lan Ping (chin. 蓝苹) bekannt, im Laufe ihres Lebens nahm sie diverse weitere Namen an. Sie heiratete Mao Zedong 1939 und wurde aufgrund ihrer Position als „First Lady“ Chinas in der westlichen Literatur oft auch als „Madame Mao“ bezeichnet. Jiang Qing verlor während der Kulturrevolution an Popularität und wurde gegen Ende der Regierungszeit Maos zur willkommenen Projektionsfläche für sämtliche Schandtaten des Mao-Regimes. Ihr aggressives, kaltes Auftreten sowie eine Vielzahl menschenverachtender Handlungen brachten Chinas Öffentlichkeit zusätzlich gegen sie auf. Sie wurde zur „bösen Frau“ stilisiert, die ihre Position als Maos Ehefrau dazu genutzt habe, sich zur „Kaiserin“ aufzuschwingen, die den zunehmend kranken und isolierten Mao manipuliert habe und so auch für dessen Fehler verantwortlich gemacht werden könne.[23] 1976, nur einen Monat nach Maos Tod, wurde Jiang Qing mit den anderen Mitgliedern der sogenannten Viererbande verhaftet und 1981 zur „bedingten Todesstrafe“ mit Aussetzung zur Bewährung verurteilt.[24] Das Urteil wurde zwei Jahre später in lebenslange Haft umgewandelt. An Kehlkopfkrebs erkrankt, wurde sie 1991 aus gesundheitlichen Gründen entlassen. Sie starb zehn Tage später; laut offiziellen Angaben beging sie Suizid durch Erhängen. https://de.wikipedia.org/wiki/Jiang_Qing
Dean Cyril Reed (* 22. September 1938 in Denver, Colorado, USA; † 13. Juni 1986 in Zeuthen, Kreis Königs Wusterhausen, DDR) war ein US-amerikanischer Schauspieler, Sänger, Drehbuchautor und Regisseur. Zu Beginn der 1960er Jahre galt er als lateinamerikanisches Teenageridol. Reed startete 1966 eine zweite Karriere in der Sowjetunion und lebte ab 1973 als bekennender Sozialist in der DDR. ... Zu Beginn der 1980er Jahre verblasste Reeds Ruhm. An die Stelle von Tourneen traten gelegentliche Auftritte in Unterhaltungsshows des ostdeutschen und sowjetischen Fernsehens sowie Konzerte in Stadthallen.[7] Beim Film war er nicht mehr gefragt. Seine Eigenproduktion Sing, Cowboy, sing fiel 1981 bei Publikum und Kritik durch.[19] Einziger Höhepunkt dieser Zeit war eine fünftägige Personalityshow Sing, Dean, sing! im Palast der Republik während der Sommerferien 1981.[7] Die letzte Langspielplatte, Dean Reed, wurde ein Flop.[3] 1986 plante er einen Film über den Indianeraufstand bei Wounded Knee. Von der DDR hatte er sich innerlich zunehmend entfernt. Die Stasi berichtete, dass Reed 1982 bei einer Kontrolle auf der Autobahn Volkspolizisten gegenüber „die DDR mit einem faschistischen Staat verglich und zum Ausdruck brachte, dass er, ebenso wie die 17 Millionen DDR-Bürger, es ‚bis oben hin satt‘ hätte“. Weiterhin forderte er die Volkspolizisten auf, ihn zu verhaften, was „hier ja gang und gäbe“ sei.[20] Reed sang öffentlich Bettina Wegners regimekritisches Lied Kinder und wurde von der SED ermahnt. Zuletzt war er oft niedergeschlagen, telefonierte regelmäßig mit Freunden in den USA, schüttete ihnen das Herz aus.[5][21] Er hörte den US-Soldatensender American Forces Network (AFN)[13] und hoffte auf ein Comeback in den USA.[3][21] Im April 1986 trat er in dem Magazin 60 Minutes des US-Fernsehsenders CBS News auf, um sich beim US-Publikum bekannt zu machen.[22] Dabei rechtfertigte er den Bau der Berliner Mauer und die sowjetische Intervention in Afghanistan. Reed wurde anschließend mit Hassbriefen von US-Fernsehzuschauern überhäuft.[3] Nach einem heftigen Streit mit seiner Ehefrau Renate Blume, mit der er seit 1981 verheiratet war, fand man Reed am 13. Juni 1986 tot im knietiefen Wasser des Zeuthener Sees mit aufgeschnittenen Pulsadern und einer Überdosis Schlaftabletten.[23] Er hinterließ einen 15 Seiten langen Abschiedsbrief an den Abteilungsleiter im SED-Zentralkomitee Eberhard Fensch, der von der DDR-Regierung bis 1990 unter Verschluss gehalten wurde. Darin hieß es unter anderem, seine Frau quäle ihn seit Jahren durch Eifersucht. https://de.wikipedia.org/wiki/Dean_Reed
"Im Fall des aus den USA in
die DDR übergesiedelten Sängers und Schauspielers Dean Reed erfüllte der
Abschiedsbrief, wenn auch verspätet, eher die Funktion der Erklärung eines
mysteriös erscheinenden Todes. Verwandte und Freunde des Verstorbenen, darunter
auch Reeds Managerin, hatten bereits eine Woche nach der Bekanntgabe des
offiziell als „tragischer Unglücksfall“ deklarierten Todes im Juni 1986 den
Verdacht geäußert, es könnte ein Mord gewesen sei.33 Zur selben Zeit
verbreiteten westlichen Medien, Reeds Leiche sei mit einem Strick um den Hals
aus seinem Auto gefischt worden.34 Es wurde spekuliert, dass Dean Reed für
westliche Geheimdienste gearbeitet haben könnte, oder dass der
Staatssicherheitsdienst ihn durch einen Mord von einer Rückkehr in die USA
abhalten wollte. Die Spekulationen, denen die SED-Führung durch das Verschweigen
des Abschiedsbriefes und die Angabe einer falschen Todesursache den Nährboden
bereitet hatte, setzten sich bis zur im Jahr 2003 erfolgten Veröffentlichung des
durch die Staatssicherheit konfiszierten Abschiedsbriefes fort. Nun erst belegte
der handgeschriebene 15seitige Brief Reeds, der an einen Genossen gerichtet war,
seinen ungebrochenen Glauben an den Kommunismus ebenso wie das Ausmaß des
Beziehungsdramas, das ihn offenbar zu seiner Verzweiflungstatmotiviert hatte.35
Auch die anhand von Verhören, Fotos und dem Obduktionsbericht erfolgte
kriminalistische Rekonstruktion des Suizids widerlegte alle Mordtheorien. Reed
hatte den in großen, krakeligen Buchstaben geschriebenen Abschiedsbrief auf den
Rücksitz gelegt, dann zunächst das Abschleppseil ausgepackt (wahrscheinlich, um
sich zu erhängen), war dann aber ins Wasser gegangen, wo er (auch infolge der
vorher eingenommenen Tabletten) ertrank.36 Die Obduzenten hatten bei der
Untersuchung des Leichnams nicht nur spezifische Merkmale für einen
Ertrinkungstod, sondern auch eine toxische Menge eines Beruhigungsmittels
gefunden. 37 Wenngleich das Selbstzeugnis somit falsche politische
Verdächtigungen widerlegen konnte, wäre es naiv, Reeds Abschiedsbrief in alle
Aspekten Selbstevidenz zuzubilligen. Das gilt insbesondere hinsichtlich der
Schuldvorwürfe an seine Lebensgefährtin,
in denen Reeds subjektive Sichtweise zum Ausdruck kommt. ..." - Grashoff, Udo:
Ich möchte jetzt schließen. Briefe vor dem Freitod, Leipzig 2004. -
https://discovery.ucl.ac.uk/id/eprint/10064500/3/Grashoff_Grashoff%20Abschiedsbriefe%20vor%20dem%20Suizid%20als%20historische%20Quellen%20finalU%CC%88BerarbSR-1.pdf
Cecilia Reich ... Wilhelm Reich (* 24. März 1897 in Dobzau, Galizien, Österreich-Ungarn; † 3. November 1957 in Lewisburg, Pennsylvania, USA[1]) war ein austroamerikanischer Arzt, Psychiater, Psychoanalytiker, Sexualforscher und Soziologe. Reich fand Zusammenhänge zwischen psychischen und muskulären Panzerungen und entwickelte die Therapiemethode der Psychoanalyse zur Charakteranalyse und diese zur Vegetotherapie weiter. Letztere gilt als Grundlage für verschiedene später begründete Körperpsychotherapien. ... Wilhelm Reich wurde 1897 als erster von zwei Söhnen des Gutsbesitzers Léon Reich und dessen Frau Cecilia geboren. Reichs Geburtsort Dobzau, auch Dobrzanica, liegt im damals österreichischen Galizien, der Ort Jujinetz (heute im Rajon Kizman), wo Reich den Großteil seiner Kindheit verbrachte, in der Bukowina. Reichs Eltern waren zwar jüdischer Herkunft, hatten sich aber vom jüdischen Glauben gelöst, weshalb Reich keine religiöse Erziehung erhielt. Er wurde zuhause von Privatlehrern unterrichtet, bis er auf das Deutsche Gymnasium[3] von Czernowitz ging. Mit einem dieser Privatlehrer unterhielt Reichs Mutter zeitweilig eine intime Beziehung. Als dies der etwa elfjährige Wilhelm entdeckte und seinem Vater erzählte, erzeugte er ungewollt eine Ehekrise, als deren Folge Reichs Mutter Suizid verübte und sein Vater depressiv erkrankte und 1914 starb. Der siebzehnjährige Reich musste als Vollwaise diese Tragödien verarbeiten und zugleich die Leitung des Gutsbetriebs übernehmen. Kurz nach Beginn des Weltkrieges wurde Reich wegen einrückender russischer Truppen zur Aufgabe des Guts und zur Flucht gezwungen. Er trat in die k.u.k. Armee ein und blieb bis zum Kriegsende 1918 im Militärdienst.[3] ... https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Reich
Udo Reiter (*
28. März 1944 in Lindau; † 9. Oktober 2014 in Leipzig) war ein deutscher
Journalist. Er führte im Bayerischen Rundfunk das fünfte Programm ein (B5
aktuell), war Mitbegründer des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) und von 1991 bis
2011 dessen Intendant.[1]
Udo Reiter legte 1963 sein Abitur ab. Er wollte Pilot bei der Lufthansa werden,
die Aufnahmeprüfungen hatte er schon bestanden.[2] Seit einem Autounfall am 5.
Dezember 1966 war er vom fünften Brustwirbel abwärts gelähmt.[3] Er entschied
sich dann für ein Studium der Germanistik, Geschichte und Politikwissenschaft in
München und Berlin. 1970 wurde er mit einer Arbeit über den expressionistischen
Lyriker Jakob van Hoddis promoviert.
Anfang der 1970er Jahre kam Reiter zunächst als freier Mitarbeiter zum
Bayerischen Rundfunk (BR). Seine erste feste Redaktionsstelle bekam er als
Leiter der Abteilung Familienfunk (Sendung: „Das Notizbuch“). Später ging er zur
Wissenschaftsredaktion des Senders. 1972 wurde Reiter mit dem Kurt-Magnus-Preis
der ARD für verschiedene Hörfunkdokumentation, unter anderem zum Thema
Meditationen, ausgezeichnet. 1983 wurde er Chefredakteur des Senders, 1984
stellvertretender Hörfunkdirektor, 1986 Hörfunkdirektor. Mit „B5 aktuell“ führte
er den ersten reinen Informationskanal, streng in Viertelstundenportionen
getaktet, im deutschen Rundfunk ein.
Mit der Neuaufstellung der abgewickelten DDR-Rundfunkanstalten 1990 entstand der
Mitteldeutsche Rundfunk (MDR). Reiter wurde am 7. Juni 1991 dessen erster
Intendant. Er baute den Sender als Dreiländeranstalt für Sachsen, Sachsen-Anhalt
und Thüringen auf. In seinem Amt wurde er 1996, 2002 und 2008 bestätigt. Während
seiner Amtszeit fiel der MDR wiederholt durch politische Einflussnahme und
Korruptionsskandale auf. Umstritten ist der teilweise als unkritisch betrachtete
Umgang mit dem SED-Regime, seinen Repräsentanten und das Aufgreifen von
Kontinuitäten aus dieser Zeit (vgl. Ostalgie).[4] Zum 1. November 2011 ging
Reiter in den Ruhestand.[5]
Nach dem Krebstod seiner ersten Frau heiratete er im Juni 2012 die
Schriftstellerin und Journalistin Else Buschheuer.[6] Er engagierte sich
öffentlich für aktive Sterbehilfe. Die Süddeutsche Zeitung veröffentlichte einen
Gastbeitrag Reiters unter dem Titel „Mein Tod gehört mir“, in dem er
leidenschaftlich für das Recht auf selbstbestimmtes Sterben plädierte.[7] Franz
Müntefering schrieb darauf eine öffentliche Antwort.[8]
Am 2. Oktober 2014 war Reiter Gast in der Fernsehsendung Maybrit Illner, in der
es unter anderem um selbstbestimmtes Sterben ging, also auch Selbsttötung. Am
10. Oktober wurde er auf der Terrasse seines Hauses, einem umgebauten
Schulgebäude aus Vorkriegszeiten im Leipziger Stadtteil Gottscheina, mit einer
Schusswunde tot aufgefunden;[9][10] er hatte sich am Abend des Vortags selbst
getötet. Sein aufgefundener Abschiedsbrief bestätigt den beabsichtigten Freitod.
Am 19. Oktober verlas Günther Jauch in seiner ARD-Talkshow den Abschiedsbrief
vor einem Millionenpublikum.[11][12] Udo Reiter hinterließ seine zweite Ehefrau
Else Buschheuer und eine Tochter aus erster Ehe.
https://de.wikipedia.org/wiki/Udo_Reiter
Gerhard Riege
(* 23. Mai 1930 in Gräfenroda; † 15. Februar 1992 in Geunitz, Gemeinde
Reinstädt[1]) war ein deutscher Rechtswissenschaftler und Politiker
(Kulturbund/PDS).
Riege kam aus einem antifaschistisch eingestellten Elternhaus. Der Vater war
Glasbläser, die Mutter Heimarbeiterin.[2] Nach Volksschule und Aufbauschule in
Neudietendorf erwarb Riege 1949 sein Abitur in Jena und studierte dort
Rechtswissenschaft. Nach dem Staatsexamen 1953 wurde er Assistent an der
juristischen Fakultät. Der Promotion 1957 mit der Arbeit Das Vertretungssystem
in den volksdemokratischen Ländern Europas folgte sieben Jahre später die
Habilitation mit der Arbeit Die Staatsbürgerschaft der DDR. 1964 wurde er
Dozent, im Folgejahr Professor für öffentliches Recht an der Universität
Jena.[3] Bei der Jenenser Hochschulwahl am 23. Februar 1990 wurde Riege dann
zunächst als Rektor gewählt, allerdings musste wegen Formfehlern die Wahl
wiederholt werden. Riege trat nicht mehr an.[4] Eckhard Jesse zählte Riege neben
Roland Meister, Karl-Heinz Röder und anderen zur ersten Garde der BRD-Forschung
in der DDR[5]. Er gehörte Anfang 1990 zu den Autoren eines Verfassungsentwurfes
für das neue Bundesland Thüringen.[6]
1946 trat Riege der SED bei und blieb auch nach 1990 Mitglied der PDS. Für den
Kulturbund saß er im Geraer Bezirkstag, für die PDS 1990 in der ersten frei
gewählten Volkskammer. Im gleichen Jahr zog er über die thüringische Landesliste
seiner Partei in den 12. Deutschen Bundestag ein.[3] Von 1954 bis 1960 war er
als Inoffizieller Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR
tätig. Nach Unterzeichnung der Verpflichtungserklärung lieferte er einige
Berichte, wobei keine Schädigung anderer Personen dokumentiert ist.[7] Der
Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen Joachim Gauck schätzte Rieges
IM-Tätigkeit als „eher bedeutungslos“ ein.[8] Riege gab an, sich an eine
Verpflichtungserklärung nicht erinnert zu haben.[9] Gegenüber der PDS-Fraktion
erklärte er, dass er an seine Stasi-Mitarbeit nicht mehr gedacht habe.[1] Die
Partei machte ihm daraufhin den Vorwurf der „Unaufrichtigkeit“, und sein
Landesverband distanzierte sich von ihm.[9] Am 15. Februar 1992 erhängte er sich
in seinem Garten. Im Abschiedsbrief an seine Frau schrieb er, er habe Angst vor
dem Hass, der ihm im Bundestag entgegenschlage „aus Mündern und Augen und
Haltung von Leuten“.[10] So war Riege in der Sitzung am 13. März 1991 im Rahmen
einer Haushaltsdebatte von Mitgliedern der CDU/CSU- und FDP-Fraktionen mehrfach
unterbrochen und z. T. beleidigt worden.[11][12]
Der Suizid löste parteiübergreifend Betroffenheit aus. Beispielsweise erklärte
der thüringische Landtagspräsident Gottfried Müller (CDU) daraufhin in seinem
Kondolenzbrief an Rieges Witwe, dass bei der unbedingt nötigen Aufarbeitung der
Vergangenheit gerechter, humaner und politisch klüger verfahren werden
müsse.[13]
Familie
Riege war verheiratet und hatte drei Kinder.[3] Seine Tochter Katharina hat eine
Biografie über Hans Mahle veröffentlicht.[14]
https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Riege
Geklärt sind hingegen die Umstände des Todes des PDS-Bundestagsabgeordneten Gerhard Riege im Februar 1992. Er erhängte sich in seinem Garten in Jena. Nach Ermittlungen der Gauck-Behörde soll der Politiker für die Staatssicherheit gearbeitet haben. In einen Abschiedsbrief an seine Frau schrieb er, er habe Angst vor der Öffentlichkeit. ..." - 05.06.2003 - https://www.stern.de/politik/deutschland/von-barschel-bis-bastian-selbstmorde-von-politikern-3337264.html
Linksfraktion erinnert an den
Suizid des Bundestagsabgeordneten Gerhard Riege am 15. Februar 1992. 16. Februar
2022.
Vor 30 Jahren schied unser Genosse Gerhard Riege mit 61 Jahren freiwillig aus
dem Leben. Der Abgeordnete des 12. Deutschen Bundestages und Parlamentarische
Geschäftsführer der Gruppe PDS/Linke Liste beging aus Verzweiflung Suizid, weil
er Ereignisse nach dem Beitritt der DDR, wie er sie selbst erlebte, nicht mehr
ertrug.
„Mir fehlt die Kraft zum Kämpfen und zum Leben“, schrieb er in seinem
Abschiedsbrief, in dem es weiter hieß: „Sie ist mir in der neuen Freiheit
gebrochen worden. Ich habe Angst vor der Öffentlichkeit. Wie sie von Medien
geschaffen wird, und gegen die ich mich nicht wehren kann. Ich habe Angst vor
dem Haß, der mir im Bundestag entgegenschlägt aus Mündern und Augen und
Haltungen von Leuten, die vielleicht nicht einmal ahnen, wie unmoralisch und
erbarmungslos das System ist, dem sie sich verschrieben haben. Sie werden den
Sieg über uns voll auskosten. Nur die vollständige Vernichtung ihres Gegners
gestattet es ihnen, die Geschichte umzuschreiben und von allen braunen und
schwarzen Flecken zu reinigen, […] Ich schäme mich nicht meines Lebens, nicht
für das, was ich in der Gesellschaft gewollt und getan habe.“
Dazu erklären die LINKE-Bundestagsabgeordneten Dietmar Bartsch, Gregor Gysi und
Sören Pellmann: „Gerhard Riege hinterließ mit seinem Tod eine schmerzliche,
nicht zu schließende Lücke. Nicht nur wegen seiner fachlichen Qualifikation als
Jurist, sondern wegen der menschlichen Wärme, der Geduld, der Ruhe, der
Besonnenheit, der Vernunft, die er ausstrahlte. Er war einer von jenen, die
zuhören konnten. Der Nachruf der Gruppe PDS/LL von 1992 ist uns bis heute
gültige Mahnung: ‚Es gibt keinen Mörder von Gerhard Riege, aber es gibt
Schuldige an seinem Tod.‘ ...
https://www.soeren-pellmann.de/home/home/detail/linksfraktion-erinnert-an-den-suizid-des-bundestagsabgeordneten-gerhard-riege-am-15-februar-1992/
Georg Rühsen: Uwe Barschel, der damalige Schülersprecher des Gymnasiums und spätere Ministerpräsident Schleswig-Holsteins, lud für den 22. Januar 1963 auf Anregung seines mit dem Nationalsozialismus sympathisierenden Geschichtslehrers und CDU-Landespolitikers Heinrich Kock den Großadmiral und als Nachfolger Hitlers eingesetzten letzten Reichspräsidenten Karl Dönitz ein, vor den Schülern der Klassen 9 bis 13 über das Thema Der 30. Januar 1933 und seine Folgen zu referieren. Dönitz war als Kriegsverbrecher im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt worden. Der einzige anwesende Journalist, der Geesthachter Lokalredakteur Karl Mührl, der gleichzeitig ein Bekannter von Dönitz und Kock war, berichtete auf einer Sonderseite der „Bergedorfer Zeitung“ über die „Unterrichtsstunde“: „Wir spürten es: Karl Dönitz hatte seine helle Freude an dieser Jugend. Sie hatte einen klaren Fragenkomplex zur Hand. Und der Großadmiral blieb ihr nichts schuldig. Seine Antworten waren klar und sachlich. Genau eine Stunde und 30 Minuten dauerte diese Veranstaltung, die sicher auch für die anwesenden Lehrer des Gymnasiums ein besonderes Erlebnis, für die Schüler aber in jedem Falle Geschichtsunterricht in höchster Vollendung gewesen sein dürfte.“[2] Dieser Vorgang rief einen handfesten Skandal hervor: Überregionale und internationale Medien wie Die Zeit, Der Spiegel und Le Monde berichteten. Dönitz’ militaristische und den Nationalsozialismus verherrlichende Ausführungen führten zu einem politischen Skandal.[3][4][5][6][7][8][9][10] Der Schulleiter des Gymnasiums Georg Rühsen (* 1906) beging nach unglücklichem Umgang mit dem Eklat Suizid.[11]
19.02.1963: "Aus grauem Winterhimmel stieß Seeadler Dönitz auf
die Kleinstadt Geesthacht bei Hamburg nieder. Sein Flügelschlag im Städtischen
Gymnasium weckte die Erinnerung an das sündige Gestern der Deutschen. Und als
der Pensionär in seinen Wohnsitz im Sachsenwald zurückgekehrt war, blieben die
dunklen Schatten der Vergangenheit. auf der Stadt und ihrer Schule liegen. Sie
erdrückten den Oberstudiendirektor Dr. Georg Rühsen. Am vorletzten Freitag, um
19.30 Uhr, wurde er zum letztenmal gesehen, auf dem Weg zur Elbestaustufe. ...
Kock und Dönitz, Lehrer, Schüler und Eltern und die ganze Stadt Geesthacht
wußten sich mit dem begeisterten Schreiber einig. Um so fassungsloser sahen die
Bürger einen Entrüstungssturm ohnegleichen auf sich zukommen. Zeitungen fremder
Länder druckten ganze Passagen aus dem elbischen Heimatblatt ab und werteten die
Auslassung von Hitlers Nachfolger als neues Indiz für die wahre Gesinnung der
Deutschen. »Le Monde« in Paris: »Der frühere Großadmiral Dönitz hat Hitlers
Politik verherrlicht.« Im englischen Unterhaus wurde eine Dönitz-Anfrage
gestellt, und Moskau witterte maritimen Revanchismus. Aufgestört entsandte nun
das Kieler Kultusministerium den Regierungsrat Schmidt-Tychsen nach Geesthacht,
das Dönitz-Spektakel zu untersuchen. ... Nach dem Gespräch mit dem Kieler
Emissär schrieb der unpolitische Oberstudiendirektor Rühsen, der immer einen
heimlichen Hang zur Philosophie hatte, den Abschiedsbrief an seine Frau: »Liebe
Lonny, nimm es mir bitte nicht übel, ich werde in den Tod gehen.« Auf dem
Umschlag hatte der Schulmann als korrekiter Beamter vermerkt: »Bitte, Dr.
Schmidt-Tychsen keine Vorwürfe machen. Er hat sehr menschlich an mir gehandelt.
Eine halbe Stunde später wanderte Dr. Rühsen in Richtung jener Elbestaustufe,
die bis dahin die Stadt Geesthacht allein berühmt gemacht hatte.
https://www.spiegel.de/politik/drei-kameraden-a-5ccb4fb7-0002-0001-0000-000045142362?context=issue
Ludwig Albrecht
Constantin Maria, Graf von Salm-Hoogstraeten (* 24. Februar 1885 in
Homburg vor der Höhe; † 23. Juli 1944 in Budapest) war ein österreichischer Graf
und Tennisspieler.
Ludwig von Salm wurde 1885 in Bad Homburg vor der Höhe als Sohn von Graf Alfred
von Salm-Hoogstraeten und Baronin Adolphine von Erlanger geboren und gehörte dem
Adelsgeschlecht Salm an. Sein Vater war ein preußischer Offizier der Kavallerie.
Er hatte drei Brüder, Alfred, Otto und Alexander, von denen die letzten beiden
ebenfalls Tennis spielten. In Reichenau an der Rax unterhielt die Familie ein
Anwesen. Als Erstgeborener war er erster Erbnachfolger.[1] ... Während er noch
in Wien lebte, gab er Kindern Unterricht über Fairplay.[6] 1929, nach großem
finanziellen Verlust, zog er nach Budapest, um Geschäfte mit Wein zu machen.
Während der Zeit wohnte er im Hotel Dunapalota-Ritz in einer zweistöckigen
Wohnung.[3]
Ludwig von Salm starb im Alter von 59 Jahren 1944 in Budapest durch Suizid. Er
sprang vom Hotelbalkon auf die Donaupromenade (Dunakorzó) und war sofort tot.[3]
Laut der Winona Daily News seien die vor Ort eintreffenden Nationalsozialisten
Grund der Selbsttötung gewesen sein, die ihn wegen seiner jüdischen Abstammung
verhaften wollten.[4] Laut von Salms Freund Sidney Wood wollten die
Nationalsozialisten ihn als Spion installieren, was von Salm ablehnte, woraufhin
die Nationalsozialisten ihn in Budapest aufsuchten.[7] Die jüdische Zeitung
Jewish Criterion sah in von Salm einen Unterstützer der Nationalsozialisten und
überzeugten Antisemiten, der sich durch den Selbstmord der Verantwortung der
Zeit nach dem Krieg entziehen wollte. Er wurde am 28. Juli begraben.[3]
https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_von_Salm
Thomas Schäfer (* 22. Februar 1966 in Hemer; † 28. März 2020 bei Hochheim am Main) war ein deutscher Jurist und Politiker (CDU). Vom 31. August 2010 bis zu seinem Tod war er hessischer Finanzminister. ... Schäfer war seit 2004 mit einer Mainzerin verheiratet und war Vater einer Tochter und eines Sohnes.[5] Er lebte in seiner Heimatstadt Biedenkopf und dem Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kostheim. Am 28. März 2020 beging Schäfer bei Hochheim am Main Suizid,[7][8] alleiniger Grund sei die voranschreitende Corona-Krise gewesen.[9][10] Die Beisetzung erfolgte auf dem Friedhof seines Wohnortes Kostheim.[11] https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Sch%C3%A4fer_(Politiker,_1966)
29.03.2020: Der Schock über
den plötzlichen Tod von Finanzminister Thomas Schäfer sitzt auch am Tag danach
noch tief. Das war Ministerpräsident Volker Bouffier am Sonntagmittag deutlich
anzumerken, als er in der Staatskanzlei in Wiesbaden vor die Mikrofone trat.
"Der Anlass ist der traurigste, zu dem wir je eingeladen haben", hatte
Staatsekretär Michael Bußer dessen Statement eingeleitet.
...
Der Finanzminister habe sich nach den Worten von Bouffier große Sorgen um die
Bewältigung der Corona-Krise gemacht. "Große Sorgen vor allen Dingen darum, ob
es gelingen könne, die riesigen Erwartungen in der Bevölkerung, insbesondere der
finanziellen Hilfen, zu erfüllen", sagte der Ministerpräsident. "Ich muss davon
ausgehen, dass ihn diese Sorgen erdrückt haben. Er fand offensichtlich keinen
Ausweg mehr. Er war verzweifelt und ging von uns. Das erschüttert uns, das
erschüttert mich."
...
Am Samstagvormittag war die Leiche des Finanzministers an der ICE-Strecke bei
Hochheim (Main-Taunus) gefunden worden. "Aufgrund der Gesamtumstände, der
umfangreichen Tatortarbeit, der Befragung zahlreicher Zeugen, der
Auffindesituation vor Ort sowie technischer und kriminalwissenschaftlicher
Auswertungen und Untersuchungen" sei von Suizid auszugehen, teilten
Staatsanwaltschaft und Polizei Wiesbaden mit. Schäfer wurde 54 Jahre alt und
hinterlässt eine Frau und zwei Kinder. ...
https://www.hessenschau.de/politik/ministerpraesident-bouffier-zum-tod-von-thomas-schaefer-er-war-verzweifelt-und-ging-von-uns,schaefer-pk-bouffier-100.html
Stephan von Schnitzler
... Im selben Jahr traf
Karl-Eduard von Schnitzler ein echter Schicksalsschlag: Sein Sohn Stephan beging
Selbstmord, nachdem er sich heftig mit dem Vater gestritten hatte; die
Staatssicherheit setzte einiges in Bewegung, um die Hintergründe aufzuklären.
Außerdem flüchtete seine Tochter Jutta über Ungarn aus der DDR. Drei Jahre
später paddelte ein Neffe im Schlauchboot über die Ostsee.
Mitte Februar 1987 dann fand man Schnitzler mit einer Überdosis Schlaftabletten
intus. Ob es ein Versehen war oder ein Suizidversuch, konnte nie geklärt werden
– jedenfalls hatte die DFF-Leitung den 68-Jährigen kurz zuvor als Moderator des
„Schwarzen Kanals“ ablösen wollen. Das wurde nun zurückgenommen – bis zum 30.
Oktober 1989. ... (30.10.2024) -
https://www.welt.de/geschichte/article254240386/DDR-Propaganda-1989-war-Sendeschluss-fuer-Schnitzlers-Der-Schwarze-Kanal.html
Karl-Eduard Richard Arthur von Schnitzler (* 28. April 1918 in Dahlem, heute zu Berlin; † 20. September 2001 in Zeuthen) war ein deutscher Journalist. Als Chefkommentator des DDR-Fernsehens sowie Autor und Moderator der politisch-agitatorischen Fernsehsendung Der schwarze Kanal war er unter der Bevölkerung der DDR der umstrittenste Journalist. ... 1940 heiratete Schnitzler Marlis Hoeres aus Eschweiler, mit der er den gemeinsamen Sohn Stephan hatte, der 1982 im Alter von 42 Jahren Suizid beging.[8] Marlis bekam am 1. August 1942 die gemeinsame Tochter Jutta Elisabeth von Schnitzler. https://de.wikipedia.org/wiki/Karl-Eduard_von_Schnitzler
Volkmar Schreiter: Die Stadt Großschirma liegt im Landkreis Mittelsachsen (Sachsen), 7 km nördlich der Kreisstadt Freiberg. ... 1994 wurde Gerhard Urbansky (FDP) zum Bürgermeister gewählt. 2001 wurde er ohne Gegenkandidaten wiedergewählt. Im Juni 2004 wurde Volkmar Schreiter (FDP) mit 55,5 Prozent zum Bürgermeister gewählt. 2011 wurde er ohne Gegenkandidat wiedergewählt. Bei der Wahl im Juni 2018 konnte sich Schreiter gegen Rolf Weigand (AfD) durchsetzen und wurde mit 59,3 Prozent der gültigen Stimmen im Amt bestätigt.[11] Die Wahlbeteiligung lag bei 66,8 Prozent. Schreiter verstarb am 16. Oktober 2023 durch Suizid infolge von Depressionen, nachdem er am Ort rechten Anfeindungen ausgesetzt war.[12][13][14] ... https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fschirma
"... Niemand kann mit Gewissheit sagen, warum sich Volkmar Schreiter das Leben genommen hat, auch nicht seine engsten Vertrauten. Er hat seine Entscheidung mit niemandem geteilt, keinen Abschiedsbrief hinterlassen. Er war am Ende schwer an Depressionen erkrankt, hatte sich mehrmals in einer Klinik behandeln lassen und war trotzdem nicht wieder gesund geworden. ..." - https://de.indymedia.org/node/339830
Dsjanis Sidarenka
(belarussisch Дзяніс Сідарэнка, wiss. Transliteration Dzjanis Sidarėnka; 10.
März 1976 in Minsk; † 24. Juni 2024 ebenda) war ein belarussischer Diplomat.
Von 1996 bis 1997 nahm Sidarenka an einem internationalen Programm für Politik-
und Sozialwissenschaften des Instituts für politische Studien zu Paris teil und
schloss mit einem Diplom ab. Sein Studium an der Fakultät für internationale
Beziehungen der Belarussischen Staatlichen Universität in Minsk beendete er 1998
mit Auszeichnung.
Er trat 1998 in den Dienst des belarussischen Außenministeriums ein und
arbeitete in der Abteilung für gesamteuropäische Zusammenarbeit im Departement
für Europa. 2002 wurde er stellvertretender Leiter der Ständigen Delegation der
Republik Belarus bei der OSZE in Wien. Er kehrte 2005 nach Belarus zurück und
übernahm die Leitung des Referats für OSZE und Europarat im Außenministerium.
2009 ging er als Gesandter-Botschaftsrat an die Botschaft der Republik Belarus
in Österreich. Zugleich wurde er stellvertretender Ständiger Vertreter der
Republik Belarus bei internationalen Organisationen in Wien.
Im Jahr 2013 wurde er im Außenministerium Leiter der Abteilung für
gesamteuropäische Zusammenarbeit. Am 13. Dezember 2016 übernahm er das Amt des
Botschafters der Republik Belarus in Deutschland. Laut Pawel Latuschka vertrat
Sidarenka pro-europäische und demokratische Ansichten.[1]
Er wurde per Dekret Lukaschenkas am 11. März 2024 von seinem Posten als
Botschafter entbunden.[2]
Persönliches
Dsjanis Sidarenka war verheiratet und Vater zweier Töchter. Er sprach neben
Russisch und Belarussisch auch Deutsch, Englisch und Französisch.
Tod
Dsjanis Sidarenka starb am 24. Juni 2024 und wurde zwei Tage später beigesetzt.
Berichten zufolge beging er Suizid, nachdem er nach seiner Rückkehr nach Belarus
Verhören des KGB unterzogen worden war. Nach Angaben des oppositionellen
belarussischen Internetportals Serkalo habe Sidarenka durch Lügendetektortests
des KGB schweren psychischen Stress durchlebt. Berichten belarussischer
Exilmedien zufolge tötete er sich durch Sprung von einem Hochhaus in Minsk.[3]
Das belarussische Außenministerium informierte über den Tod des Diplomaten erst
nach seiner Beerdigung, ohne die Todesursache zu nennen.[4] Westliche Medien
brachten die Todesumstände mit Fensterstürzen früherer Regierungskritiker
Russlands und der Republik Belarus sowie dem ähnlich überraschenden Tod
Uladsimir Makejs im Jahr 2022 in Zusammenhang.[5]
https://de.wikipedia.org/wiki/Dsjanis_Sidarenka
Gary Speed:
Am 27. November nahm sich Wales-Trainer Gary Speed, 42-jährig, das Leben. Jetzt
kommt aus: Am Vorabend hatte es einen wüsten Streit mit seiner Ehefrau gegeben.
Publiziert: 31.01.2012 um 16:45 Uhr, Aktualisiert: 28.09.2018 um 19:59 Uhr
Zwei Monate nach dem Tod des walisischen Nationaltrainers Gary Speed (†) sind
die Umstände noch immer nicht endgültig geklärt. «Die Beweismittel haben nicht
hinreichend gezeigt, ob es Absicht oder ein Unfall war», wird Gerichtsmediziner
Nicholas Rheinberg zitiert. Speed war am 27. November erhängt in seiner Garage
in seinem Haus in der Grafschaft Cheshire in Nordwestengland von seiner Frau
aufgefunden worden. Die Fussballwelt reagierte geschockt und überrascht. Nichts
habe auf persönliche Probleme des ehemaligen Mittelfeldspielers hingedeutet.
Aber jetzt legt der Untersuchungsbericht offen, dass es in Speeds Ehe gekriselt
haben soll. Der stressige Job als Nationaltrainer habe das Familienleben
belastet. Anzeichen für eine Depression habe es aber keine gegeben.
Speeds Ehefrau sagte aus, der 42-jährige habe Tage vor dem Suizid in einer SMS
Selbstmordabsichten geäussert. Am Vorabend des mutmasslichen Suizids soll es
zudem zu einem wüsten Ehestreit gekommen sein, wie die Witwe berichtet. ...
https://www.blick.ch/sport/fussball/international/premierleague/wales-trainer-gary-speed-wuester-streit-mit-ehefrau-am-vorabend-seines-selbstmordes-id1746315.html
Robert Steinhäuser: Der Amoklauf von Erfurt ereignete sich am Vormittag des 26. April 2002 am Gutenberg-Gymnasium in Erfurt. Dabei erschoss der 19-jährige, ehemalige Gutenberg-Schüler Robert Steinhäuser elf Lehrer, eine Referendarin, eine Sekretärin, zwei Schüler und einen Polizeibeamten. Anschließend tötete er sich selbst. ... Vor dem Raum 111 traf Steinhäuser auf den Lehrer Rainer Heise. Der Täter hatte seine Gesichtsmaske bereits abgenommen, so konnte ihn der Lehrer erkennen. Dem Lehrer war zumindest im Ansatz der Umfang der Geschehnisse der letzten Minuten bewusst. Ihm war auch klar, dass er den Amokläufer direkt vor sich hatte. Er sagte zu Steinhäuser: „Du kannst mich jetzt erschießen“, und schaute ihm dabei in die Augen. Dieser senkte jedoch die Waffe und sagte: „Herr Heise, für heute reicht’s.“ Heise forderte Steinhäuser auf, für ein Gespräch in den nächstliegenden Raum (Raum 111, Materialraum Kunst) zu kommen, Steinhäuser folgte der Aufforderung, ging auf die geöffnete Tür zu und wurde daraufhin von Heise in den Raum gestoßen und darin eingesperrt. Kurz darauf erschoss sich Steinhäuser selbst, der Schuss wurde von einem Polizeibeamten gehört.[1] ...
Viktor Staudt
(* 7. März 1969 in Delft[1], Niederlande; † 8. September 2019 in
Pianoro, Italien[2][3]) war ein niederländischer Jurist und Schriftsteller. Er
war besonders aktiv in der Prävention von Suiziden, nachdem er 1999 durch einen
versuchten Schienensuizid beide Beine verloren hatte.[4][5][6]
Staudt litt schon als Kind an Depressionen; nach dem Suizidversuch wurde eine
Borderline-Störung diagnostiziert. Er studierte Jura und arbeitete bis zu seinem
Suizidversuch zehn Jahre lang für eine Fluggesellschaft. Nach seiner
Rehabilitation lebte er zunächst in Deutschland und in der Schweiz. Seit 2011
lebte er in Pianoro in der Nähe von Bologna in Italien.[3][5]
In seinem Buch Die Geschichte meines Selbstmords schrieb Staudt über die
Situation, die zu seinem Suizidversuch führte, wie auch über den Weg zurück ins
Leben. Er referierte in zahlreichen Veranstaltungen und versuchte damit,
suizidgefährdeten Menschen einen Ausweg aufzuzeigen.[7] Insbesondere wollte er
den Papageno-Effekt nutzen, um weitere Suizide zu verhindern.[8]
Anfang September 2019 nahm Staudt sich im Alter von 50 Jahren das Leben.[3]
Die Geschichte meines Selbstmords und wie ich das Leben wiederfand. Übersetzt
aus dem Niederländischen von Rolf Erdorf. Droemer Knaur Verlag, München 2014,
Taschenbuchausgabe 2015. ISBN 978-3-426-78784-7
Een leven op rolletjes. Met een lach en een traan onderweg in de rolstoel,
Uitgeverij Meander, Rijswijk (NL) 2014. ISBN 978 90 5019 109 8
https://de.wikipedia.org/wiki/Viktor_Staudt
An einem tristen Tag im
November 1999 warf sich der Niederländer Viktor Staudt (Fotomontage, links) in
Amsterdam vor einen ICE-Zug - und überlebte schwer verletzt. Als er wieder
erwachte, hatte er beide Beine verloren und saß seitdem im Rollstuhl. Da war er
30 Jahre alt. Erst allmählich stellte sich heraus, dass er schon lange am
Borderline-Syndrom litt, einer seelischen Persönlichkeitsstörung, die dazu
führte, dass er sich innerlich zerrissen fühlte und massive Ängste vor dem
Alleinsein wie auch vor instabilen Beziehungen hatte.
Davon berichtet Staudt in seinem 2012 erschienenen Buch „Die Geschichte meines
Selbstmords und wie ich das Leben wiederfand“ (Droemer, 254 S., 14,99 Euro), das
ein Bestseller wurde. Von seinem tristen Leben davor, in dem er, gepeinigt von
seinen Angstattacken, nur noch funktionierte. Von den Kindern, die ihm nach
seinem Suzidversuch begegneten und ihn ermutigten, am Leben zu bleiben. Von der
Therapeutin, die endlich die richtige Diagnose stellte und die passenden
Medikamente für ihn hatte. Von den Menschen, die ihm die Hand reichten.
Am 10. September war Welttag der Suzidprävention, an dem die Hilfsorganisationen
auf die wachsende Zahl Suizidgefährdeter aufmerksam machen wollen. Einen Tag
vorher, am 9. September, hat das Veranstalter*innen-Team die Nachricht erhalten,
dass Viktor Staudt am Wochenende gestorben ist. Er hat sich mit Medikamenten das
Leben genommen.
Pfarrerin Gunhild Vestner, Leiterin der Telefonseelsorge, und Mitveranstalterin,
stand in den letzten Wochen im Mailkontakt mit ihm, um die beiden
Veranstaltungen zu organisieren. In der letzten Mail schrieb er von einem Umzug,
der sich schwieriger als erwartet gestaltete. Vor einem Jahr war er aus seinem
italienischen Dorf nach Warschau gezogen. Dort hat er sich nicht einleben können
und er wollte jetzt zurück nach Italien ziehen. Zu diesen äußeren
Schwierigkeiten kamen seine chronischen körperlichen und seelischen Schmerzen.
In den letzten Monaten wurde für ihn sein Leben immer unerträglicher, sodass er
keinen anderen Ausweg sah. ...
https://www.kirchenkreis-re.de/nachrichten/02-09-2019-re-news-suizid-viktor-staudt
Wilhelm Stekel (geboren am 18. März 1868 in Bojan, Bukowina, Österreich-Ungarn; gestorben am 25. Juni 1940 in London) war ein österreichischer Arzt und Psychoanalytiker. Er spielte eine bedeutende Rolle in der frühen Geschichte der Psychoanalyse. ... Unter dem Druck der politischen Verhältnisse floh er am Tage des Anschlusses Österreichs, am 11. März 1938, über die Schweiz nach England und hatte in London eine psychoanalytische Privatpraxis. Durch die Flucht verlor er sein gesamtes Vermögen. Er schrieb seine Erinnerungen, die posthum herausgegeben wurden, und beteiligte sich an kulturellen Aktivitäten der österreichischen Flüchtlinge.[11] Stekel verübte wegen einer schweren Erkrankung Selbstmord im Pembroke Hotel in London im Alter von 72 Jahren. Als Todesursache wurde eine „selbstverursachte Aspirinvergiftung“ angegeben.[11][12][13] ... https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Stekel
Hans-Christian Ströbele (* 7. Juni 1939 in Halle an der Saale; † 29. August 2022 in Berlin-Moabit[1]) war ein deutscher Rechtsanwalt und Politiker der Partei Bündnis 90/Die Grünen. Als Mitbegründer des Sozialistischen Anwaltskollektivs vertrat er Aktivisten der Studentenbewegung und später auch Mitglieder der Rote Armee Fraktion wie Andreas Baader. Ströbele war von 2002 bis 2009 stellvertretender Vorsitzender der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen und war das dienstälteste Mitglied des Parlamentarischen Kontrollgremiums (PKGr) des Deutschen Bundestages zur Kontrolle der Nachrichtendienste des Bundes. Er errang bei den Bundestagswahlen 2002, 2005, 2009 und 2013 als jeweils einziger Abgeordneter seiner Partei ein Direktmandat, nämlich im Bundestagswahlkreis Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg – Prenzlauer Berg Ost.[2] Zur Bundestagswahl 2017 trat er nicht mehr an.[3] ... Am 29. August 2022 erlag Ströbele im Alter von 83 Jahren einer langjährigen Krankheit, wobei er sich zuvor für eine Reduktion der lebenserhaltenden Maßnahmen ausgesprochen hatte.[34] Er wurde am 22. September 2022 auf dem Dreifaltigkeitskirchhof II in Berlin beigesetzt.[35][36] - https://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Christian_Str%C3%B6bele. Langjährige Krankheit, Tod durch Suizid, wie mir Herr K. am 29.04.2024 sagte.
Jean Frances Tatlock
(* 21. Februar 1914 in Ann Arbor; † 4. Januar 1944 in Berkeley) war eine
US-amerikanische Psychiaterin und Ärztin. Sie war Mitglied der Kommunistischen
Partei der USA (CPUSA) und arbeitete als Reporterin und Autorin für die
Parteizeitung Western Worker. Sie ist vor allem bekannt durch ihre romantische
Beziehung zu Robert Oppenheimer, dem Direktor des Los-Alamos-Labors im
Manhattan-Projekt während des Zweiten Weltkriegs.
Die Tochter von John Strong Perry Tatlock, einem bekannten altenglischen
Philologen und Experten für Geoffrey Chaucer, war Absolventin des Vassar College
und der Stanford Medical School, wo sie Psychiaterin wurde. Tatlock begann ihre
Beziehung zu Oppenheimer 1936, als sie noch Studentin in Stanford und
Oppenheimer Physikprofessor an der Universität von Kalifornien war. Aufgrund
ihrer Beziehung und ihrer Mitgliedschaft in der CPUSA wurde sie vom FBI
überwacht und ihr Telefon wurde abgehört.
Tatlock litt an Depression und starb am 4. Januar 1944 durch Suizid.
Jean Frances Tatlock wurde am 21. Februar 1914 in Ann Arbor, Michigan,[1] als
zweites Kind von John Strong Perry Tatlock und seiner Frau Marjorie geb. Fenton
geboren. Sie hatte einen älteren Bruder namens Hugh, der Arzt wurde.[2] Ihr
Vater, der an der Harvard-Universität promoviert hatte, war ein bekannter und
anerkannter Englischprofessor an der University of Michigan, Philologe für
Altenglisch, Experte für Geoffrey Chaucer, englische Theaterstücke, Gedichte und
elisabethanische Literatur, und Autor von etwa 60 Büchern zu diesen Themen,
darunter The Complete Poetical Works of Geoffrey Chaucer (1912) und The Mind and
Art of Chaucer (1950).[2][3] John Tatlock war von 1915 bis 1925 Professor für
Englisch in Stanford und von 1925 bis 1929 in Harvard,[1] bevor er als Professor
für Englisch an der University of California, Berkeley, in die Bay Area
zurückkehrte.[4][5][6]
Tatlock besuchte die Cambridge Rindge and Latin School in Cambridge,
Massachusetts,[7] und das Williams College in Berkeley.[8] 1930 trat sie in das
Vassar College ein.[9] Sie machte 1935 ihren Abschluss und kehrte nach Berkeley
zurück, wo sie Kurse belegte, um die Voraussetzungen für die Stanford Medical
School zu erfüllen, und als Reporterin und Autorin für den Western Worker
arbeitete, das Organ der CPUSA für die Westküste.[10] Sie wurde an der Stanford
Medical School (damals in San Francisco) angenommen, wo sie Psychiaterin werden
wollte.[11] Sie schloss ihr Studium in Stanford 1941 ab[12] und absolvierte ihr
Praktikum im St. Elizabeths Hospital in Washington, D.C.,[13] und ihre
Facharztausbildung in der Abteilung für Psychiatrie am Mount Zion Hospital
(heute ein Campus der University of California, San Francisco Medical Center) in
San Francisco.[14]
Tatlock kämpfte mit ihrer Sexualität[15] und schrieb einmal an einen Freund,
dass „es eine Zeit gab, in der ich dachte, ich sei homosexuell. In gewisser
Weise bin ich immer noch gezwungen, es zu glauben, aber eigentlich bin ich mir
logischerweise sicher, dass ich es nicht sein kann, weil ich nicht männlich
bin“.[16] Sie begann 1936 eine Beziehung mit Robert Oppenheimer, als sie noch
Studentin und Oppenheimer Physikprofessor in Berkeley war.[17] Sie lernten sich
durch seine Vermieterin Mary Ellen Washburn kennen, die ebenfalls Mitglied der
CPUSA war, als Washburn eine Spendenaktion für die von den Kommunisten
unterstützten spanischen Republikaner organisierte. Das Paar begann sich zu
verabreden und hatte Berichten zufolge eine leidenschaftliche Beziehung; er
machte ihr zweimal einen Heiratsantrag, den sie jedoch ablehnte.[18][19] Tatlock
wird zugeschrieben, dass sie Oppenheimer in den späten 1930er Jahren in die
radikale Politik einführte[20] und mit Menschen bekannt machte, die mit der
Kommunistischen Partei oder verwandten Gruppen sympathisierten, wie Rudy Lambert
und Thomas Addis.[19] Das Paar traf sich auch weiterhin, nachdem er sich mit
Kitty Harrison eingelassen hatte, die er am 1. November 1940 heiratete.
Oppenheimer und Tatlock verbrachten den Jahreswechsel 1941 gemeinsam und trafen
sich einmal im Mark Hopkins Hotel in San Francisco.[21]
...
Während einige Historiker glauben, dass Oppenheimer eine außereheliche Affäre
mit Tatlock hatte, während er am Manhattan-Projekt arbeitete,[24] meinen andere,
er habe sich nur einmal mit Tatlock getroffen, nachdem er Mitte Juni 1943 zum
Leiter des Los Alamos Laboratory ernannt worden war.[25] Am 14. Juni 1943[26]
war Oppenheimer in Berkeley, um David Hawkins als Verwaltungsassistenten
anzuwerben;[27] sie fuhren in ihrem grünen 1935er Plymouth-Coupé in ein
mexikanisches Restaurant und verbrachten die Nacht zusammen in ihrer Wohnung in
San Francisco, 1405 Montgomery Street. Die ganze Zeit über wurden sie von
Agenten der US-Armee überwacht, die draußen auf der Straße warteten.[26] Bei
diesem Treffen sagte sie ihm, dass sie ihn immer noch liebe und mit ihm zusammen
sein wolle.[28][29] Er sah sie nie wieder.[30][31]
Edith Arnstein Jenkins erinnerte sich an ein Gespräch mit Mason Robertson, einem
guten Freund Tatlocks, in dem dieser behauptete, Tatlock habe ihm gesagt, sie
sei lesbisch. Es ist plausibel, dass Tatlock eine Beziehung zu Mary Ellen
Washburn hatte. Als Psychoanalytikerin in den 1940er Jahren betrachtete sie ihre
Homosexualität als einen pathologischen Zustand, den es zu überwinden galt, was
zu ihrem späteren Selbstmord geführt haben könnte.[32][33]
Tatlock litt unter schweren klinischen Depressionen und wurde im Mount Zion
behandelt.[25] Gegen 13 Uhr am 5. Januar 1944 kam ihr Vater zu ihrer Wohnung in
der Montgomery Street, Nummer 1405. Als sie auf sein Klingeln nicht reagierte,
kletterte er durch ein Fenster hinein.[3][32] Er fand sie tot vor, auf einem
Stapel Kissen im Badezimmer liegend, mit dem Kopf in der teilweise gefüllten
Badewanne.[34][35][36][37] Es gab einen nicht unterschriebenen Abschiedsbrief,
der lautete:
"I am disgusted with everything … To those who loved me and helped me, all love
and courage. I wanted to live and to give and I got paralyzed somehow. I tried
like hell to understand and couldn't … I think I would have been a liability all
my life — at least I could take away the burden of a paralyzed soul from a
fighting world."
„Ich bin angewidert von allem … Denen, die mich liebten und mir halfen, alles
Liebe und Mut. Ich wollte leben und geben und war wie gelähmt. Ich habe wie
verrückt versucht zu verstehen und konnte es nicht … Ich glaube, ich wäre mein
ganzes Leben lang eine Belastung gewesen - zumindest konnte ich einer kämpfenden
Welt die Last einer gelähmten Seele abnehmen.“[38]
Ihr Vater fand ihre Korrespondenz, sichtete sie und verbrannte Briefe und Fotos
im Kamin. Um 17:10 Uhr rief er das Bestattungsinstitut Halstead an, das die
Polizei verständigte. Die Polizei traf um 17:30 Uhr in Begleitung des
stellvertretenden Gerichtsmediziners ein. Zum Zeitpunkt ihres Todes wurde sie
vom FBI überwacht und ihr Telefon abgehört, so dass eine der ersten Personen,
die darüber informiert wurden, der FBI-Direktor J. Edgar Hoover war, und zwar
über eine Fernschreibverbindung.[39] Die Nachricht von ihrem Tod wurde in den
Zeitungen der Bay Area veröffentlicht.[40]
...
Eine förmliche Untersuchung im Februar 1944 ergab das Urteil „Selbstmord, Motiv
unbekannt“.[44] In seinem Bericht stellte der Gerichtsmediziner fest, dass
Tatlock kurz vor ihrem Tod eine volle Mahlzeit zu sich genommen hatte. Sie hatte
einige Barbiturate eingenommen, jedoch keine tödliche Dosis. Es wurden Spuren
von Chloralhydrat gefunden, einer Substanz, die in Verbindung mit Alkohol in
K.-o.-Tropfen vorkommt, aber es gab keinen Alkohol in ihrem Blut, obwohl Schäden
an ihrer Bauchspeicheldrüse darauf hinwiesen, dass sie eine starke Trinkerin
war. Da sie als Psychiaterin in einem Krankenhaus arbeitete, hatte sie Zugang zu
Beruhigungsmitteln wie Chloralhydrat.[45] Der Gerichtsmediziner stellte fest,
dass sie am 4. Januar gegen 16:30 Uhr gestorben war. Als Todesursache wurde ein
„akutes Lungenödem mit Lungenstauung“[46] angegeben – Ertrinken in der
Badewanne. Wahrscheinlich kniete sie über der Badewanne, nahm Chloralhydrat und
stürzte sich mit dem Kopf ins Wasser.[47]
https://de.wikipedia.org/wiki/Jean_Tatlock
Jeff Thomas: 2023 verstarb das Model Jeff Thomas, der seit 2020 Thiels romantischer Partner gewesen war.[45] ... https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Thiel#cite_note-45
23.03.2024: The Death of Peter Thiel’s “Kept” Romantic Partner Is Being Investigated as a Suicide. Miami police plan to interview Thiel as part of probe into the sudden death of Jeff Thomas, a model and social media influencer, sources said. https://theintercept.com/2023/03/23/peter-thiel-jeff-thomas/
"Der Big-Tech-Mogul Peter Thiel vereinigt so viel Macht auf sich wie kaum ein
zweiter Mensch. Mit Palantir hat er für Militär, Geheimdienste und Konzerne ein
alles ein- und vorhersehendes Überwachungssuperwerkzeug geschaffen. ... Ganz
anders erging es einem Liebhaber des Milliardärs. Thomas, so der Name des
35-jährigen Mannes, wurde am 8. März 2023 tot vor einem luxuriösen
Apartmentkomplex in Miami aufgefunden. Obwohl Freunde, Kollegen und Follower von
Thomas diesem eine durchweg positive Lebenseinstellung attestierten und Thomas
noch am Todestag um 11:43 Uhr, wenige Stunden vor seinem überraschenden Ableben,
Bilder eines entspannten Spa-Aufenthaltes auf Social Media postete, soll sich
das männliche Model kurz nach dieser Relax-Einheit in den Tod gestürzt haben.
Ohne erkennbares Motiv. Ohne Abschiedsbrief. Die Polizei stuft den Fall dennoch
als Selbstmord ein. Eine Fremdeinwirkung sei nicht erkennbar.
Das ließen die Ermittlungsbehörden auch in Bezug auf den Tod des pädophilen
Menschenhändlers Jeffrey Epstein verlauten — obwohl anhand seiner Todesumstände
auch für Laien unschwer festzustellen ist, dass er sich kaum selbst das Leben
nahm. Epstein wusste zu viel, führte über jeden seiner Kunden ein Dossier. Viele
davon hatte er mittels Kompromat in der Hand. Aus diesem Grund waren Epsteins
Villen, Häuser und Apartments mit Kameras und Mikrofonen gespickt. Leider
verschwanden seine Aufzeichnungen, Dossiers und Dokumente, noch bevor die
Behörden seine Besitztümer durchsuchten. ..." (01.10.2024)
https://apolut.net/der-weltwaechter-von-tom-oliver-regenauer/
Rudolf Thomas - Chefredakteur des 'Prager Tagblatt‘, Rudolf Thomas, beging im November 1938 mit seiner Frau Grete Selbstmord. Stefan Heym schreibt: "Ich füge ein, daß Dr. Rudolf Thomas konsequent geblieben ist. Er hat nicht versucht zu fliehen, als die Zeit kam er hat sich das Emigrantenschicksal, das er so oft um sich herum zu sehen bekam, erspart und an dem Tag, an dem die Wehrmacht in Prag einzog das Leben genommen. ..." - (Stefan Heym: "Nachruf", C. Bertelsmann Verlag, 1988, 3. Auflage, S. 887) ...
"Prag ist immer gut für eine mystische Geschichte, und so faszinierte ganz
besonders, was da Agenturen Anfang März vermeldeten: Das einst legendäre 'Prager
Tagblatt‘ sei vorerst als Wochenblatt auferstanden. Das mochte man nur allzu
gern glauben, denn das Original hatte seit seiner Gründung im Jahre 1876 durch
den Deutschen Heinrich Mercy in deutschsprachigen Bürgerstuben und Kaffeehäusern
einen mehr als nur guten Ruf. Für die liberal-demokratische Tageszeitung
schrieben unter anderem Hermann Hesse, Thomas Mann, Franz Werfel,
Theaterkritiker war beispielsweise Max Brod.
Heinrich Mercy starb schon 1912 als 36jähriger, sein ihm zunächst nachfolgender
Sohn Wilhelm zwei Jahre später. Den Mercys folgte als Herausgeber Rudolf Keller
— unter dem das Blatt zu einem der wichtigsten deutschsprachigen Blätter
überhaupt aufstieg. Zu besten Zeiten lag die Auflage bei 63.000, die
schlechtesten Zeiten für Prag wurden auch die schlechtesten für das 'Tagblatt‘.
Weil Hitler den Rest der Tschechoslowakei in sein Drittes Reich einverleibte,
erschien das 'Prager Tagblatt‘ zum letzten Mal am 15.März 1938. Keller ging
zunächst nach England, später dann zur tschechoslowakischen Exilarmee nach
Frankreich. Der letzte Chefredakteur, Rudolf Thomas, beging im November 1938 mit
seiner Frau Grete Selbstmord. Andere exilierten oder starben in
Konzentrationslagern. Denn das Tagblatt, das eigentlich immer von den Inseraten
jüdischer Unternehmen in Prag lebte, schrieb sich in den Dreißigern die Seele
gegen die Nazis wund. ..." - 13.07.1991 - https://taz.de/!1711359/
Ernst Hugo Toller (geboren am 1. Dezember 1893 in Samotschin, Provinz
Posen[1]; gestorben am 22. Mai 1939 in New York City, New York) war ein
jüdischer deutscher Schriftsteller und Dramatiker, Politiker und
linkssozialistischer Revolutionär und Ehemann der Schauspielerin Christiane
Grautoff.
Als zeitweiliger Vorsitzender der bayerischen USPD und Protagonist der
kurzlebigen Münchner Räterepublik wurde er nach deren Niederschlagung im Juni
1919 verhaftet und wegen Hochverrats
angeklagt. Er entging mit dem einen Monat später gefällten Urteil der drohenden
Todesstrafe und wurde zu fünf Jahren Festungshaft verurteilt.
Bereits während seiner Haft und mehr noch danach wurde er vor allem mit seinen
Dramen als einer der maßgeblichen Vertreter des literarischen Expressionismus in
der Weimarer Republik bekannt.
1933 emigrierte er zunächst in die Schweiz. Nach der Machtübernahme der
Nationalsozialisten im Deutschen Reich wurde Toller aufgrund seiner jüdischen
Herkunft und politischen Haltung formell aus Deutschland ausgebürgert. Seine
Werke gehörten zur Liste der im Mai 1933 als „undeutsch“ diffamierten
„verbrannten Bücher“ im Herrschaftsbereich der NS-Diktatur. Nach mehreren
Exilstationen (abgesehen von teils kurzen Vortragsreisen in verschiedenen
Ländern, vor allem die Schweiz und England) kam er 1937 in die USA.
Der Pazifist und politische Moralist Ernst Toller resignierte angesichts der
Erfolge faschistischer Bewegungen, vor denen er bereits in den 1920er Jahren
gewarnt hatte. Er begann, unter
schubweise wiederkehrenden Depressionen zu leiden und schied, persönlich
enttäuscht, in den Vereinigten Staaten im Alter von 45 Jahren durch Suizid aus
dem Leben.
... Mit Wirkung vom 9. August 1914 trat Toller als Kriegsfreiwilliger dem 1.
Kgl. Bay. Fuß-Artillerie-Regiment in München bei. Anfang 1915 war er in
Germersheim stationiert; später wurde er nach Straßburg versetzt. Er meldete
sich freiwillig zum Fronteinsatz und kämpfte bei Verdun. Bald schon wurde er
seiner Tapferkeit wegen ausgezeichnet und zum Unteroffizier befördert. In dieser
Zeit entstanden seine ersten Gedichte gegen den Krieg.
Im Mai 1916 erlitt Toller einen völligen psychischen und physischen
Zusammenbruch.
Nach ersten Behandlungen in Sanatorien in Straßburg und Ebenhausen wurde er in
die „Genesenden-Einheit“ seines Regiments nach Mainz versetzt. Da sich sein
Zustand nur sehr langsam besserte, wurde
Toller im Januar 1917 nicht mehr als wehrtauglich[3] beurteilt, so dass ihm ein
Studium an der Ludwig-Maximilians-Universität München erlaubt wurde.
... Seine Kriegserfahrungen bewirkten bei Toller eine pazifistische und
revolutionär-sozialistische Einstellung. Im Januar 1918 wurde er nach
Beteiligung am Munitionsarbeiterstreik in München inhaftiert und kurz darauf in
die Psychiatrie zwangseingewiesen.[8] Nach Kriegsende beteiligte er sich an der
Novemberrevolution in Bayern, die zum Sturz der Wittelsbacher-Dynastie und zur
Gründung des Freistaats bzw. der Republik Bayern unter der provisorischen
Ministerpräsidentschaft Kurt Eisners (USPD) führte.
... Am 1. Mai, kurz vor der Niederschlagung der Räterepublik durch Freikorps-
und Reichswehrtruppen, tauchte Toller, auf dessen Ergreifung eine Belohnung von
10.000 Mark ausgesetzt war, zunächst unter. Er wurde unter anderem von der
Schauspielerin Tilla Durieux, die sich zu der Zeit in der Münchner Klinik von
Ferdinand Sauerbruch zur Behandlung aufhielt, materiell versorgt oder in
Privatwohnungen versteckt.[14] Am 4. Juni 1919 wurde er in der Schwabinger
Wohnung des Malers Johannes Reichel aufgespürt, verhaftet und angeklagt.
Sein Verteidiger im Prozess vor dem Münchner Volksgericht (einem Sondergericht
mit standrechtsähnlicher Verhandlungsführung) am 16. Juli 1919 war Hugo Haase,
der neben seiner Funktion als Rechtsanwalt zugleich Reichsparteivorsitzender der
USPD war.
Tollers Haltung beim Geiselmord im Luitpold-Gymnasium wurde ihm positiv
angerechnet[13]. Als Zeuge der Verteidigung setzte sich Max Weber für seinen
ehemaligen Studenten ein. Ungeachtet seiner
eigenen prinzipiellen Gegnerschaft zur Räterepublik attestierte Weber Toller die
„absolute Lauterkeit“ eines radikalen Gesinnungsethikers. Diese Zeugenaussage
des renommierten Wissenschaftlers dürfte gemeinsam mit Haases Plädoyer dazu
beigetragen haben, dass Toller – anders als Eugen Leviné – das Todesurteil wegen
Hochverrat erspart blieb und er mit einer Verurteilung zu fünf Jahren
Festungshaft vergleichsweise milde bestraft wurde. Nach den ersten Monaten im
provisorischen Festungsgefängnis Eichstätt verbüßte er den größten Teil seiner
Haftzeit – vom 3. Februar 1920 bis 15. Juli 1924 – im Gefängnis
Niederschönenfeld.
... Ehrenburg schildert den „Dichterpartisanen“ Toller als „außergewöhnlich
sanftmütigen“ Menschen, der sich gleichwohl stets den Härten des Lebens gestellt
habe.[20] Ende Mai desselben Jahres sah sich Toller der damit verbundenen
Zerreißprobe offenbar nicht mehr gewachsen: Er suchte am 22. Mai 1939 in einem
Zimmer des Mayflower Hotels am Central Park in New York den Freitod.
Toller hatte seit vielen Jahren an schubweise eintretenden Depressionen gelitten
und die Gewohnheit gepflegt, auf Reisen in seinem Koffer stets einen Strick mit
sich zu führen. Landshoff betont, in diesem Auf und Ab sei Grautoff für Toller
stets eine „unersetzliche Stütze“ gewesen.[21] Politische Gründe verstärkten
Tollers Verzweiflung. Nach Gustav Reglers Zeugnis hatte sich Toller noch kurz
vor seinem Tod bemüht, eine weltweite Kampagne zur Verwendung überschüssigen
Getreides der Vereinigten Staaten für die hungernden Kinder in Spanien zu
organisieren. Nach Francos Sieg im April 1939 habe Toller sich „in völliger
Verzweiflung über die Trägheit der demokratischen Welt und die Brutalität der
faschistischen Führer“ erhängt.[22] ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Toller
Johanna Töpfer, geb. Schrocko (* 3. April 1929 in Schneidemühl, Grenzmark Posen-Westpreußen; † 7. Januar 1990 in Berlin) war eine deutsche Gewerkschafterin und Politikerin. Sie war stellvertretende Vorsitzende des FDGB, Mitglied des Staatsrates der DDR und von 1971 bis 1989 Mitglied des ZK der SED. ... Töpfer war seit 1945 Mitglied des FDGB, seit 1949 der SED und ab 1955 Stellvertretende Direktorin der FDGB-Zentralschulen in Beesenstedt und Grünheide (Mark). Von 1956 bis 1959 übernahm sie eine Tätigkeit, zuletzt als Sektorleiterin, im FDGB-Bundesvorstand. Nach der Hochschulausbildung von 1964 bis 1965 war sie erneut Mitarbeiterin im FDGB-Bundesvorstand und dann von 1965 bis 1970 Dozentin und stellvertretende Direktorin der Gewerkschaftshochschule „Fritz Heckert“ in Bernau bei Berlin. 1968 erhielt sie eine Professur daselbst und war von 1968 bis 1989 Mitglied des Präsidiums des FDGB-Bundesvorstandes, Sekretärin sowie seit Januar 1971 neben Wolfgang Beyreuther Stellvertreterin des Vorsitzenden des FDGB-Bundesvorstandes. Von 1971 bis 1989 war sie Mitglied des ZK der SED und von 1973 bis 1977 Vizepräsidentin des DDR-Friedensrates. Als Mitglied der FDGB-Fraktion war sie von 1976 bis 1990 Abgeordnete der Volkskammer, dabei zeitweise zwischen 1976 und 1981 Mitglied des Präsidiums der Volkskammer. Von 1981 bis 1989 war sie auch Mitglied des Staatsrates der DDR. Am 7. Januar 1990 beging Töpfer Suizid. https://de.wikipedia.org/wiki/Johanna_T%C3%B6pfer
Alan Mathison Turing
OBE,[2] FRS[3] [ˈælən ˈmæθɪsən ˈtjʊəɹɪŋ] (* 23. Juni 1912 in London; † 7. Juni
1954 in Wilmslow, Cheshire) war ein britischer Logiker, Mathematiker,
Kryptoanalytiker und Informatiker. Er gilt heute als einer der einflussreichsten
Theoretiker der frühen Computerentwicklung und Informatik. Turing schuf einen
großen Teil der theoretischen Grundlagen für die moderne Informations- und
Computertechnologie. Als richtungsweisend erwiesen sich auch seine Beiträge zur
theoretischen Biologie.
Das von ihm entwickelte Berechenbarkeitsmodell der Turingmaschine bildet eines
der Fundamente der Theoretischen Informatik. Während des Zweiten Weltkrieges war
er maßgeblich an der Entzifferung der mit der deutschen Rotor-Chiffriermaschine
Enigma verschlüsselten deutschen Funksprüche beteiligt. Der Großteil seiner
Arbeiten blieb auch nach Kriegsende unter Verschluss.
Turing entwickelte 1953 eines der ersten Schachprogramme, dessen Berechnungen er
mangels Hardware selbst vornahm. Nach ihm benannt sind der Turing Award, die
bedeutendste Auszeichnung in der Informatik, sowie der Turing-Test zum
Überprüfen des Vorhandenseins von künstlicher Intelligenz.[4]
Im März 1952 wurde Turing wegen seiner Homosexualität, die damals noch als
Straftat verfolgt wurde, zur chemischen Kastration verurteilt.[5][6] Turing
erkrankte in Folge der Hormonbehandlung an einer Depression und starb etwa zwei
Jahre später durch Suizid. .... 1952 half der 19-jährige Arnold Murray, zu dem
Turing eine gleichgeschlechtliche Beziehung hatte, einem Komplizen dabei, in
Turings Haus einzubrechen. Turing meldete daraufhin einen Diebstahl bei der
Polizei, die ihm als Folge der Ermittlungen eine sexuelle Beziehung zu Murray
vorwarf. Da homosexuelle Handlungen zu dieser Zeit in England – wie in den
meisten anderen Ländern – strafbar waren, wurde Turing wegen „grober Unzucht und
sexueller Perversion“ angeklagt. Turing sah keinen Anlass, sich wegen dieser
Vorwürfe zu rechtfertigen.
Nach seiner Verurteilung zu einer Gefängnisstrafe wurde er vor die Wahl
gestellt, die Haftstrafe anzutreten oder – da zu seiner Zeit Homosexualität von
weiten Teilen der Psychiatrie als Krankheit angesehen wurde – sich behandeln zu
lassen. Er entschied sich für die ärztliche Behandlung, zu der auch eine
medikamentöse Behandlung mit dem Hormon Östrogen gehörte. Diesem wurde eine
triebhemmende Wirkung zugeschrieben. Die Behandlung dauerte ein Jahr und führte
zu Nebenwirkungen wie der Vergrößerung der Brustdrüse. Auch wenn er seine
körperlichen Veränderungen mit Humor kommentierte, muss die Verweiblichung
seiner Konturen den sportlichen Läufer und Tennisspieler schwer getroffen haben.
Turing erkrankte an einer Depression.[18] Im Herbst 1952 begann Turing seine
Therapie bei dem aus Berlin stammenden und seit 1939 in Manchester lebenden
Psychoanalytiker Franz Greenbaum. Dieser war ein Anhänger C.G. Jungs und war ihm
von Freunden als für seinen Fall verständnisvoll empfohlen worden. Turing
entwickelte auch ein freundschaftliches Verhältnis zur Familie Greenbaum, die er
auch privat besuchte.[19]
1954 starb Turing, wahrscheinlich entsprechend der offiziellen Feststellung
durch Suizid, an einer Cyanidvergiftung, dem Anschein nach von einem vergifteten
Apfel herrührend, den man halb aufgegessen neben ihm auffand. Die Ermittler
versäumten es jedoch, den Apfel auf Gift untersuchen zu lassen. Es wird
berichtet, dass Turing seit 1938, nachdem er den Film „Schneewittchen und die
sieben Zwerge“ gesehen hatte, immer wieder die Verse Dip the apple in the brew /
Let the sleeping death seep through (In der deutschen Version des Films: „Tauch
den Apfel tief hinein / bis das Gift wird in ihm sein.“) sang. Der These, dass
Turings Tod ein Unfall im Zusammenhang mit einem chemischen Versuch war, wird
von Andrew Hodges, einem seiner Biographen, entschieden widersprochen.[19] Unter
seinen Biographen ist die Annahme verbreitet, die Auswirkungen der
Hormonbehandlung seien die Hauptursache für den Suizid gewesen. ... Am 24.
Dezember 2013 wurde Alan Turing durch ein allein dem Monarchen zustehendes
besonderes Gnadenrecht begnadigt, das sogenannte Royal Pardon. Justizminister
Chris Grayling hatte diese Begnadigung bei Elisabeth II. beantragt. Turing gilt
damit auch als offiziell rehabilitiert.[25] Im April 2016 entschuldigte sich
Robert Hannigan, der damalige Leiter des britischen Geheimdienstes GCHQ, für die
Behandlung von Homosexuellen durch seine Institution und bezog dies ausdrücklich
auf Alan Turing.[26] ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Alan_Turing
Adolphine Sophie Henriette Vogel, geb. Keber, (* 9. Mai 1780 in Berlin; † 21. November 1811 am Stolper Loch) war eine Freundin Heinrich von Kleists, mit dem zusammen sie in den Tod ging.
... Laut Obduktionsbericht war
Henriette Vogel unheilbar an Gebärmutterkrebs erkrankt. Der Arzt Johann Benjamin
Erhard, bei dem Henriette Vogel in Behandlung war, schreibt am 26. November
1811: „Diese Frau konsultierte mich vor drei Jahren über eine unheilbare
Krankheit, die sie auf die Äußerung eines Arztes haben sollte; ich fand die
Sache nicht so schlimm, gab ihr Mittel, und glaubte sie so weit hergestellt,
worüber ich auch Professor Froriep, der damals hier war, konsultierte; der Mann
aber, der eine Abneigung gegen sie bekam, entzog sich ihr, behandelte sie aber
mit Achtung.“ Ob sie einen qualvollen Tod gefürchtet hat, ist nicht belegt. Sie
äußerte jedoch des Öfteren den Wunsch zu sterben, wagte aber nicht, sich selbst
das Leben zu nehmen. Mit Kleist, der selbst seit seiner Jugend solche Gedanken
gehegt hatte, hatte sie also, wie umgekehrt auch er, den idealen Partner zum
Sterben gefunden.
An ihren Mann Louis Vogel schrieb sie am 20. November 1811: „Nicht länger kann
ich mehr das Leben ertragen, denn es legt sich mir mit eisernen Banden an mein
Herz – nenne es Krankheit, Schwäche, oder wie du es sonst magst, ich weiß es
selbst nicht zu nennen – nur so viel weiß ich zu sagen, daß ich meinem Tode als
dem größten Glücke entgegensehe; (...)“[4] In Henriette Vogels Brief heißt es
weiter: „könnte ich Euch doch alle, die ich liebe, mitnehmen, möchtet Ihr doch
bald zum ewigen herrlichen Verein folgen, ach! dann bliebe mir gar nichts zu
wünschen übrig. Kleist, der mein treuer Gefährte im Tode, wie er im Leben war,
sein will, wird meine Überkunft besorgen und sich alsdann selbst erschießen.“
Am 21. November 1811 erschoss Kleist zuerst die Freundin und dann sich selbst in
der Nähe des Wannsees bei Potsdam. Die Abschiedsbriefe, welche die beiden noch
in Berlin, am Tag ihrer Abfahrt nach Wannsee, und in der Nacht, die sie dort im
Gasthof Stimming verbracht hatten, verfasst haben, gehören heute zur
Weltliteratur.
Das gemeinsame Grab der beiden am Kleinen Wannsee (Bismarckstraße) zieht immer
wieder viele Besucher an. Es wurde anlässlich des 200. Todestages neu gestaltet.
Bei der Gelegenheit wurde ein direkter Zugang vom Bahnhof Wannsee zum Grab
gebaut. Der 1936 aufgestellte Stein wurde umgedreht und trägt jetzt vorne den
ursprünglichen, 1941 von den Nationalsozialisten entfernten Text[5] des
jüdischen Schriftstellers Max Ring „Er lebte, sang und litt / in trüber,
schwerer Zeit; / er suchte hier den Tod / und fand Unsterblichkeit.“, einen
Verweis auf die Bibelstelle der Bitte aus dem Vaterunser „Vergib uns unsere
Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern“ (Mt 6,12 EU) sowie Namen und
Lebensdaten von Henriette Vogel und Heinrich von Kleist.
https://de.wikipedia.org/wiki/Henriette_Vogel
Erich vom Bruch (* 29. Oktober 1885 in Solingen; † 7. Mai 1933 in Leer) war ein deutscher Jurist, Bürgermeister der Stadt Leer und ein frühes Opfer des Nationalsozialismus. Er erschoss sich rund zwei Monate nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten in Leer. Vom Bruch, der sich aus mehreren Gründen bei den Leeraner Nationalsozialisten unbeliebt gemacht hatte, waren Unregelmäßigkeiten im kommunalen Finanzwesen vorgeworfen worden. Er beging Suizid, nachdem seine Gegner wegen besagter Vorwürfe eine gerichtliche Voruntersuchung beantragt hatten. ... Am 28. März 1933 besetzte eine Gruppe von SA-Männern das Rathaus, stellte vom Bruch kurzzeitig unter Hausarrest und nahm mehrere Beamte in „Schutzhaft“. Noch am selben Tag wurde vom Bruch zwangsweise beurlaubt und durch den Nationalsozialisten Erich Drescher ersetzt. In Erklärungen an die Öffentlichkeit argumentierte die NSDAP, sie habe durch die Absetzung Vertuschungen im Zusammenhang mit dem Finanzgebaren in Leer verhindern wollen.[12] Vom Bruch zog nach Aufhebung des Hausarrests zunächst für kurze Zeit zu Verwandten nach Bremen. Dort erreichte ihn ein Schreiben eines von Nationalsozialisten besetzten Ausschusses, der am 1. April erstmals zusammentrat, um die Finanz- und Verwaltungsverhältnisse in Leer zu untersuchen. Aus der Zeitung erfuhr vom Bruch, dass sein Gehalt eingefroren worden war.[13] Vom Bruch kehrte auf Anordnung Dreschers Anfang Mai nach Leer zurück, wo er sich gegen die Vorwürfe rechtfertigen sollte. Das „Leeraner Anzeigenblatt“ berichtete am 6. Mai unter der Überschrift „Jetzt kommt die Abrechnung!“, dass am darauffolgenden Tag „vom Untersuchungsrichter eine genaue Nachprüfung der ev. Haftentscheidung getroffen werden wird.“[14] Am Morgen des 7. Mai erschoss sich vom Bruch in seiner Dienstwohnung mit einem Revolver. https://de.wikipedia.org/wiki/Erich_vom_Bruch
David Foster Wallace (* 21. Februar 1962 in Ithaca, New York; † 12. September 2008 in Claremont, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Schriftsteller und Hochschullehrer. Bekannt wurde er durch seinen 1996 veröffentlichten Roman Infinite Jest (Unendlicher Spaß).[1][2] Das Magazin Time zählt das Werk zu den wichtigsten englischsprachigen Romanen, die zwischen 1923 und 2005 erschienen sind.[3] Wallace’ Leben war vom Kampf gegen seine schwere Depression und seine Alkoholabhängigkeit gekennzeichnet. Er nahm sich im Alter von 46 Jahren während einer schweren depressiven Episode das Leben. ... Im Spätsommer 1983 durchlebte Wallace erneut eine Phase der Depression und bekam Tofranil verschrieben, das ihn aber apathisch machte. Er zog sich immer mehr zurück und begann über Selbstmord nachzudenken. Im Herbst unterbrach er erneut sein Studium, obwohl er gerade ein Stipendium als vielversprechendster Philosophiestudent gewonnen hatte, das er jetzt zurückzahlen musste.[21] Unter dem Einfluss seines Therapeuten wurde ihm bewusst, dass er an einer endogenen Form der Depression litt, die ihn sein Leben lang begleiten werde. ... Während seines letzten Jahres am Amherst College hatte Wallace sich für mehrere Graduiertenstudiengänge im Bereich Kreatives Schreiben beworben, bei denen er einen Master of Fine Arts (MFA) erwerben konnte. Wallace war sich bewusst, dass er auf Grund seines fragilen gesundheitlichen Zustands auf eine Krankenversicherung angewiesen war, und die einzige Form der Arbeit, die für einen Schriftsteller mit einer Krankenversicherung verbunden war, war Unterrichten, und um unterrichten zu können, benötigte er einen MFA. Wallace’ Bewerbungen wurden von mehreren Universitäten angenommen, darunter auch von der University of Iowa, an der eines der renommiertesten Programme in Kreativem Schreiben unterrichtet wurde. Die Universität von Iowa war jedoch auch bekannt dafür, einen sehr spezifischen Schreibstil zu unterrichten. Die University of Arizona hatte Wallace dagegen zugesichert, dass sie Wert auf literarische Vielfalt legte, und ihm außerdem ein Stipendium von jährlich 8000 US-Dollar in Aussicht gestellt.[25] Bevor er jedoch das Graduiertenstudium antreten konnte, erlitt er einen erneuten Zusammenbruch. Seine Eltern lieferten ihn in eine psychiatrische Klinik ein, wo die Ärzte zu dem Schluss kamen, dass Wallace atypisch manisch depressiv sei. An einer atypischen Depression zu leiden, deren wesentliche Charakteristiken eine ungewöhnliche Sensibilität für soziale Ausgrenzung, aber auch eine schnelle Erholung sind, sobald sich die Lebensumstände verändern, war in Wallace’ Augen eine willkommene Diagnose. Die Ärzte verschrieben ihm Nardil, ein Medikament, dessen Einnahme mit einer strengen Diät einhergeht: Verzicht auf Alkohol, Kaffee, Schokolade, Hotdogs, Leber und eine Reihe von Käsesorten.[26] ... Am 12. September 2008 nahm sich Wallace in seinem Haus in Claremont das Leben, indem er sich an einem Balken erhängte. Sein Vater erklärte der Presse, sein Sohn habe seit 20 Jahren an schweren Depressionen gelitten und sei nur mit Hilfe von Medikamenten in der Lage gewesen, zu arbeiten.[27] Angesichts der Nebenwirkungen habe er die Medikamente jedoch nach Absprache mit seinem Arzt vorübergehend abgesetzt und sich im Sommer 2008 in einem Krankenhaus alternativ einer Elektrokrampftherapie unterzogen, die aber nicht zu einer Besserung führte. Schließlich erzielte auch der erneute Versuch einer medikamentösen Behandlung nicht mehr die von Wallace gewünschten Resultate. Sein Vater äußerte die Vermutung, er habe seinen Zustand zuletzt nicht mehr ausgehalten.[28][29] ... https://de.wikipedia.org/wiki/David_Foster_Wallace
Herta von Wedemeyer
Gottfried Benn (* 2. Mai 1886 in Mansfeld bei Putlitz, Prignitz; † 7. Juli 1956 in Berlin) war ein deutscher Dichter, Essayist und Arzt. Er wuchs als Sohn eines Theologen in einem Pfarrhaus auf. Nach einem abgebrochenen Studium der Theologie schloss er erfolgreich das Medizinstudium ab. 1912 erschien der erste Gedichtband Morgue und andere Gedichte, welcher wegen der drastischen Themenwahl und saloppen Ausdrucksweise einen Skandal provozierte und den Autor als Vertreter der neuaufkommenden expressionistischen Lyrik schlagartig bekannt machte. ... Ein zu seinem 50. Geburtstag bei der DVA erschienener Auswahlband alter und neuer Gedichte führte am 7. Mai 1936 zu scharfen Angriffen in der Zeitung der Reichsführung SS Das Schwarze Korps: Unter dem Titel Der Selbsterreger! wurde er als „geiler Mistfink“ beschimpft. Es wurden ihm „warme Luft“ und „widernatürliche Schweinereien“ vorgeworfen. Der Artikel wurde im Völkischen Beobachter nachgedruckt und fand damit hohe Beachtung. Benn fürchtete um seine Stellung in der Reichswehr. Er bat u. a. den ihm gut bekannten Präsidenten der Reichsschrifttumskammer, Hanns Johst, der seit 9. November 1935 selbst SS-Oberführer war und gute Kontakte zu Heinrich Himmler unterhielt, um eine Ehrenerklärung, die er auch erhielt. Ein Vorab-Telegramm lautete: „Ignorieren sie Kritik verbürge mich für Integrität und Makellosigkeit Ihrer dichterischen Persönlichkeit“. Einige der Gedichte mussten aus der Folgeauflage entfernt werden. Seine militärischen Vorgesetzten, denen er den Vorfall meldete, befahlen ihm, als Soldat künftig nichts mehr zu veröffentlichen. In Hannover lernte er seine zweite Ehefrau Herta von Wedemeyer kennen, die bei ihm als Sekretärin tätig war. ... 1945 kehrte Benn nach Berlin zurück und nahm die ärztliche Tätigkeit in seiner alten Praxis wieder auf. Seine Frau Herta hatte sich am 2. Juli aus Furcht vor Vergewaltigung und Ermordung durch Soldaten der Roten Armee mit Morphium das Leben genommen. ... - https://de.wikipedia.org/wiki/Gottfried_Benn
Christian Weisbrod:
Selbstmord des Schauspielers
Christian Weisbrod
Info Nr. 963/65
Quelle
BStU, MfS, ZAIG 1125, Bl. 1–11 (4. Expl.).
Serie
Informationen.
Verteiler
Hager – MfS: Schröder (weiter an HA XX), Wichert, Ablage.
Anlage
Brief an Prof. Helene Weigel. Im Dokument angeführt (»ist abschriftlich als
Anlage beigefügt«), aber nicht überliefert.
Selbstmord des Schauspielers Christian Weisbrod
30. Oktober 1965
Einzelinformation Nr. 963/65 über den Selbstmord des Schauspielers am »Berliner
Ensemble« Weisbrod, Christian und einige damit im Zusammenhang stehende Fragen
Am 6.10.1965 fand auf Wunsch der Intendantin des »Berliner Ensembles« Prof.
Helene Weigel1 zwischen ihr und einem Mitarbeiter des MfS ein Gespräch statt, zu
dem ferner die Dramaturgin Isot Kilian,2 die Schauspielerin Uta Birnbaum,3 der
Verwaltungsdirektor Giersch und später auch der Schriftsteller Baierl,4
Chefregisseur Wekwerth5 und der stellvertretende Minister für Kultur, Bork,6
anwesend waren.
In diesem Gespräch machte die Intendantin dem Mitarbeiter des MfS in sehr
erregter und abkanzelnder Form Vorwürfe, warum das »Berliner Ensemble« von der
Entlassung des am 2.10.1965 durch Selbstmord verstorbenen Weisbrod (aus dem
Aufnahmelager Berlin-Blankenfelde) nicht informiert worden wäre, obwohl darum
gebeten worden sei. Dadurch seien politisch schädliche Auswirkungen entstanden
und sie möchte wissen, was sie dem Ensemble auf der am 6.10.1965 stattfindenden
Vollversammlung über das Ableben des W. mitteilen soll. Der sinngemäße Inhalt
ihrer Äußerungen war, dass sie indirekt den Untersuchungsorganen die Schuld
daran gab, dass nun keine politische Auswertung dieser Angelegenheit möglich
sei.
Diese Linie vertrat auch der stellvertretende Minister für Kultur Bork. Er wies
darauf hin, dass man die Absicht hatte, nach der Entlassung des W. eine
Pressekampagne mit ihm durchzuführen, was durch diese Entwicklung nicht mehr
möglich sei und man wisse nicht, wie in der Presse reagiert werden sollte.
Die Intendantin Prof. Helene Weigel betonte in diesem Zusammenhang immer wieder,
dass sie der Angelegenheit nachgehen und nicht »locker lassen« werde. (Wie dem
MfS bekannt wurde, will sie in dieser Sache am 1.11.1965 im ZK beim Genossen
Wagner7 vorsprechen).
Bis zu diesem Zeitpunkt hatte sich das MfS in die Bearbeitung des Falles, die in
Form eines Ermittlungsverfahrens wegen Republikflucht von der
Volkspolizeiinspektion Mitte erfolgte, noch nicht unmittelbar eingeschaltet. Der
Mitarbeiter des MfS, mit dem die Intendantin sprach, wies selbst darauf hin,
dass dem MfS von einer Bitte um Benachrichtigung bei Entlassung des W. nichts
bekannt ist. Wie Prof. Helene Weigel äußerte, soll diese Bitte an zwei
Mitarbeiter der Kripo herangetragen worden sein, als die dienstlich im Fall
Weisbrod im »Berliner Ensemble« weilten. Die Nachforschungen des MfS ergaben,
dass dies nach Angaben dieser beiden Mitarbeiter der Kripo jedoch nicht der Fall
war, sondern im Gegenteil die Angehörigen der Kripo baten, nach Entlassung des
W. eine Auswertung des Falles im Kollektiv der Schauspieler durchführen zu
können. Außerdem hatte Weisbrod einen Brief aus Köln an Prof. Helene Weigel
geschickt, in dem er u. a. mitteilte, dass er nicht mehr an ihrem Theater
arbeiten möchte.
Die vom MfS in der Folgezeit geführten Untersuchungen zum Sachverhalt ergaben:
Christian Weisbrod, geb. [Tag Monat] 1939, kam 1963 zum »Berliner Ensemble«,
nachdem er von 1958 bis 1961 die Schauspielschule Berlin besucht hatte und nach
der staatlichen Abschlussprüfung bis 1963 am Landestheater Zwickau tätig war. Im
»Berliner Ensemble« bekam er kleinere Rollen übertragen und bezog ein Gehalt von
ca. 600 bis 700 MDN. Seine schauspielerischen Leistungen wurden als nicht
besonders stark eingeschätzt und es wurde vom »Berliner Ensemble« erwogen, den
Vertrag, der für das Jahr 1965/66 abgeschlossen war, eventuell nicht mehr zu
erneuern. Weisbrod trat in politischer Hinsicht nicht in Erscheinung, weder
positiv noch negativ. Charakterlich wird er als unausgeglichen und zwiespältig
eingeschätzt. Nach übereinstimmenden Auskünften galt W. als sensibel, leicht
beeinflussbar, grüblerisch und kontaktarm und deshalb auch als Außenseiter im
»Berliner Ensemble«, der fast keine näheren Bindungen zu anderen Schauspielern
hatte, bzw. waren sie nie von längerer Dauer. Auch seine Beziehungen zum anderen
Geschlecht sind für seine Charakterisierung aufschlussreich. Er unterhielt eine
größere Anzahl intimer Verhältnisse besonders zu älteren, z. T. beträchtlich
älteren Frauen.
In der Zeit vom 8.8. bis 29.8.1965 weilte W. mit dem »Berliner Ensemble« zum
Gastspiel in London.
Am 29.8.1965, kurz vor der Bus-Abfahrt zum Londoner Flughafen, verließ W. die
mit ihm wartenden Ensemble-Mitglieder und flüchtete in eine bereits wartende
Taxe, mit der er zur westdeutschen Botschaft gebracht wurde. Dort erhielt er
einen westdeutschen Reisepass. Diese Flucht war erwiesenermaßen vorher exakt
organisiert worden, und zwar durch den Halbbruder des W., [Vorname Name 1],
wohnhaft in Porz-Urbach bei Köln. (Es gibt keine Anhaltspunkte, dass an dieser
Flucht feindliche Organisationen oder Dienststellen mitwirkten.)
[Name 1] hat den W. während seines Gastspiels in London mehrere Male besucht und
ihn ständig zur Republikflucht aufgefordert. W., dessen Mutter in Westberlin
wohnhaft ist, hatte diesen Gedanken auch schon vorher selbst gehabt, besonders
seit er von dem bevorstehenden Gastspiel in London wusste, aber sei sich über
den Entschluss zur Republikflucht nicht richtig klar geworden. Auch in den
später erfolgten Untersuchungen konnte kein klar erkennbarer Grund dafür
festgestellt werden. Erst nach dem Drängen seines Halbbruders hatte er dann am
letzten Tag in London das Ensemble verlassen.
Sein Halbbruder [Vorname Name 1] brachte ihn auch mit der Taxe zur westdeutschen
Botschaft in London, überbrachte an die Intendantin Prof. Helene Weigel die
Nachricht, dass W. nicht wieder in die DDR zurückkehre und finanzierte den Flug
Weisbrods von London nach Köln.
Außerdem nutzte [Name 1] die Organisierung dieser Flucht aus, um der
westdeutschen Illustrierten »Quick« eine Fotoreportage dazu zu ermöglichen.8
W. wohnte anschließend bei [Name 1]. Von dort aus nahm er Verbindung mit dem
ehemals 1961 republikflüchtig gewordenen Mitarbeiter des »Berliner Ensembles«,
[Vorname Name 2], auf, der jetzt Theaterintendant in Wuppertal ist, in der
Hoffnung, durch ihn ein Engagement zu bekommen. Inwieweit es dort zu konkreten
Vereinbarungen gekommen ist, steht nicht fest, jedoch will Weisbrod in längeren
Gesprächen mit [Name 2] erkannt haben, dass er in Westdeutschland künstlerisch
nicht arbeiten könne. Offensichtlich unter diesem Eindruck schrieb er einen
Brief an Prof. Helene Weigel, in dem er seine Republikflucht bereut. (Der Brief
ist abschriftlich als Anlage beigefügt).
Am 7.9.1965 kehrte Weisbrod über Marienborn in die DDR zurück. Er wurde zunächst
bis 9.9.1965 im Rückkehrerlager Barby untergebracht und dann in das Aufnahmeheim
Berlin-Blankenburg überführt. Nach den ersten Befragungen wurde in Absprache mit
Genossen Blecha9 entschieden, auf eine pressemäßige Auswertung seines
Aufenthaltes in Westdeutschland und seiner Rückkehr aufgrund seiner insgesamt
unklaren Haltung zu verzichten.
Über seinen Aufenthalt im Aufnahmelager Blankenfelde wurden in der Untersuchung
folgende Hinweise bekannt:
Weder von offizieller Seite der Leitung des Heimes noch von den Bewohnern des
Heimes, mit denen Weisbrod unmittelbar in Berührung kam, wurden Hinweise
festgestellt, dass W. in irgendeiner Form mit dem Leben oder mit der Behandlung
im Heim unzufrieden war. Es wurde im Gegenteil übereinstimmend festgestellt,
dass sich W. dort den Umständen entsprechend wohlfühlte. Nach Angaben des
Kulturleiters beteiligte er sich fleißig an allen Arbeiten und verhielt sich
ruhig und korrekt. Auch die mit ihm befreundete [Vorname Name 3], die er nach
seiner Entlassung aufsuchte, erklärte, dass sich W. nur positiv über seinen
Aufenthalt im Heim geäußert habe und dass ihm besonders das geregelte Leben dort
gefallen habe.
W. wurde auch keinen über den üblichen Rahmen hinausgehenden Befragungen
unterzogen, sodass mit Sicherheit feststeht, dass die Beweggründe für seinen
Selbstmord nicht im Zusammenhang mit seinem Aufenthalt im Heim Blankenfelde zu
sehen sind. Trotzdem hat W., wie die Untersuchungen ergaben, bereits im Heim
Blankenfelde wiederholt Selbstmordgedanken geäußert. Er machte diese Äußerungen
den wenigen mit ihm unmittelbar in Berührung kommenden Personen gegenüber, ohne
dass dies der Leitung des Lagers, der VP oder dem MfS mitgeteilt wurde.
Aufgrund der Tatsache, dass W. im Heim sehr zurückhaltend und verschlossen war,
viel grübelte und mitunter wie geistesabwesend wirkte, nahmen diese Personen an,
dieses Verhalten sei eine charakterliche Eigenschaft von ihm, die mit seinem
Schauspielerberuf zusammenhänge. So wurde er hinter seinem Rücken als Mime, Hans
Albers,10 u. Ä. bezeichnet und diese Personen betrachteten ihn als »Spinner«.
Seine Selbstmordandeutungen wurden deshalb von diesen Personen auch nicht ernst
genommen und als »Spinnerei« abgetan, wobei sie scherzhafterweise sogar noch
mitberieten, welche Möglichkeiten zum Selbstmord es gebe. So wurde z. B. von
Selbstmord durch Erhängen, Vergiften, Ätzen mit Säure, Einspritzen von Luft in
die Vene, Pulsadern öffnen usw. gesprochen. W. zeigte z. B. auch dem auf seinem
Zimmer mit liegenden [Vorname Name 4], wie man sich mit einem an das Bett
geknüpften Leibriemen das Leben nehmen könne. Als er einem Mitbewohner gegenüber
bemerkte, »heute Abend vergifte ich mich«, antwortete dieser z. B. im Scherz,
dass er seine Lederjacke gebrauchen könne. Daraufhin verfasste W. sofort eine
Art Testament darüber. Ebenfalls war die Rede von [Passage mit schutzwürdigen
Informationen nicht wiedergegeben] als Mittel zum Vergiften. W. zeigte dem [Name
4] einmal ein mit einem mehrfarbigen Etikett beschriftetes Röhrchen, auf dessen
Verschluss sich ein Totenkopfzeichen befand, mit dem Bemerken, er habe immer ein
Mittel, seinem Leben ein Ende zu bereiten. (Wie die Überprüfungen ergaben, muss
sich W. dieses – wie sich später herausstellte tatsächliche – Gift bereits in
Westdeutschland besorgt haben, was darauf hinweist, dass er u. U. schon dort
Selbstmord verüben wollte.)
Wie aus den Aussagen dieser Personen hervorgeht, hat W. keine konkreten Ursachen
oder Beweggründe für seine, von ihnen nicht ernst genommenen Selbstmordabsichten
genannt, sondern immer nur durchblicken lassen, dass er mit seiner
Republikflucht, dem Verlassen des Ensembles, den Erfahrungen in Westdeutschland
nicht fertig werde und Angst habe, den Fragen seiner Arbeitskollegen nicht
ausweichen zu können, Rede und Antwort stehen zu müssen und vielleicht nicht
mehr seine frühere Tätigkeit ausüben zu können. So wurde auch am Tage seiner
Entlassung aus dem Aufnahmeheim ein gewisser Angstzustand festgestellt und W.
erklärte, dass er lieber im Aufnahmeheim bleiben würde. Er habe sich
zwischenzeitlich eingelebt und wisse nicht, was ihn draußen alles erwartet.
Aufgrund seines gesamten Verhaltens wurden alle diese Gespräche und Hinweise von
keiner der mit ihm zusammengekommenen Personen ernst genommen.
W., dem durch die VP mitgeteilt wurde, dass er wieder im »Berliner Ensemble«
aufgenommen werde, wurde am 1.10.1965 entlassen.
Nach den bisherigen Ermittlungen hat sich W. nach seiner Entlassung nicht bei
einer VP-Dienststelle gemeldet. Er hat weder seine Wohnung noch seinen in
Berlin-Treptow wohnhaften Vater oder das »Berliner Ensemble« aufgesucht, sondern
seinen Koffer in einem Gepäckaufbewahrungskasten am Bahnhof Alexanderplatz
hinterlegt und sich gegen 17.00 Uhr zu seiner Freundin [Vorname Name 3], 43
Jahre alt, wohnhaft Berlin-Treptow, [Straße Nr.], begeben. (Wie er ihr gegenüber
angab, sei er vorher noch ziellos in Berlin umhergeirrt und habe mindestens zehn
Mokka getrunken.) W. hatte bis zum Frühjahr zu dieser Frau ein intimes
Verhältnis und war auch anschließend noch mit ihr befreundet. Als die [Name 3]
gegen 19.00 Uhr nach Hause kam, erklärte ihr W., dass er in der Marienkirche in
Berlin – er wolle unbedingt in einer Kirche sterben – das [Passage mit
schutzwürdigen Informationen nicht wiedergegeben] zu sich genommen habe und aus
dem Leben scheiden wolle. Da W. auch der [Name 3] gegenüber bereits seit etwa
Ende 1964 wiederholt Andeutungen über einen Selbstmord gemacht hatte, nahm auch
sie seine Erklärung nicht für ernst, zumal sie keinerlei Symptome einer
Vergiftung feststellen konnte und er auch die Konsultierung eines Arztes
ablehnte. Ferner sagte er ihr, dass er bereits im Aufnahmeheim Blankenfelde
einen Selbstmordversuch durch Erhängen unternommen habe.
W. erklärte der [Name 3] auf ihre Frage, dass das Gift [Passage mit
schutzwürdigen Informationen nicht wiedergegeben] aus Westdeutschland stamme und
von einem westdeutschen Kriminellen aus einer Gärtnerei beschafft worden sei. In
dem anschließenden nicht sehr regen Gespräch äußerte sich W. über sein Verlassen
der DDR und seinen Aufenthalt in Westdeutschland nur kurz über die bereits in
diesem Bericht erwähnten Fakten, ohne dass er konkrete Angaben über die
Beweggründe seines Selbstmordes machte. Er erklärte lediglich, dass er wegen
seines Verhaltens von verschiedenen Mitarbeitern des »Berliner Ensembles«
ausgelacht werden würde und auch Vorwürfe bekäme, weshalb er überhaupt wieder in
die DDR zurückgekommen sei. Personen nannte er in diesem Zusammenhang nicht.
W. übernachtete bei der [Name 3], die am anderen Morgen, ehe sie gegen 7.00 Uhr
zur Arbeit ging, in der Manteltasche des W. ein Metallröhrchen feststellte, in
dem sich Reste eines gelben Pulvers befanden. Da sie jetzt an einen
Selbstmordversuch glaubte, nahm sie dieses Röhrchen an sich. Sie sah jedoch
keine Veranlassung, einen Arzt zu verständigen, weil nach wie vor bei W. keine
Vergiftungsanzeichen festzustellen waren und seit der Zeit seiner Anwesenheit
ca. 14 Stunden vergangen waren. Daraufhin hat [Name 3] die Wohnung verlassen und
W. nicht wieder gesehen.
Am 2.10.1965, gegen 13.20 Uhr, wurde die Leiche des W. in der Marienkirche
aufgefunden. Neben der Leiche lag eine Flasche mit [Passage mit schutzwürdigen
Informationen nicht wiedergegeben]. Außerdem besaß er neben anderen persönlichen
Gegenständen eine leere Schachtel [Passage mit schutzwürdigen Informationen
nicht wiedergegeben]. Auch die chemische Untersuchung des Inhalts des von der
[Name 3] sichergestellten Metallröhrchens (Deklaration: [Passage mit
schutzwürdigen Informationen nicht wiedergegeben]) ergab, dass in dem Röhrchen
mit ziemlicher Sicherheit Reste von [Passage mit schutzwürdigen Informationen
nicht wiedergegeben] enthalten waren, die in dem durch die Deklaration
ausgewiesenen Präparat nicht vorkommen und nachträglich eingefüllt worden sein
mussten.
Bei der Sektion der Leiche durch das gerichtsmedizinische Institut der
Humboldt-Universität wurden typische Zeichen einer [Passage mit schutzwürdigen
Informationen nicht wiedergegeben]-Vergiftung festgestellt.
W. hinterließ eine Karte an [Vorname Name 4], mit dem er im Aufnahmelager
zusammenwohnte, und bat ihn, Weisbrods Angehörigen zu schreiben und sie zu
besuchen. Auf einer Zigarettenschachtel »Orient« hatte er Abschiedsworte an die
[Name 3] geschrieben. Beide Nachrichten wurden in der Marienkirche bei der
Leiche gefunden. In seinem sichergestellten Koffer war nochmals ein Zettel mit
Abschiedsworten an die [Name 3] und ein neutraler Zettel »Begreife den Unsinn
der Zeiten wer da will, und das Grauen und die Enge«.
Außerdem befand sich im Koffer das bereits erwähnte Testament aus dem
Aufnahmeheim mit folgendem Text:
»Testament Christian Weisbrod
Meine Sachen nach meinem Tode an Fam. [Name 5].
Das restliche Geld bekommt Herr [Name 4] aus meinem Zimmer.
Christian Weisbrod, Blankenfelde«
Im Zusammenhang mit diesen Untersuchungen wurde festgestellt, dass in letzter
Zeit bereits zwei Angehörige des »Berliner Ensembles« Selbstmord verübten.
Am 19.3.1965 vergiftete sich der Maskenbildner im »Berliner Ensemble«, [Vorname
Name 6], geb. [Tag, Monat] 1937, in seiner Wohnung, Berlin C 2, [Straße, Nr.],
durch Leuchtgas. [Name 6] war seit Dezember 1964 mit der
Schnittmeisterassistentin der DEFA [Vorname], geb. [Name 7], verheiratet, beide
richteten sich gemeinsam ihre Wohnung ein und es gibt keinerlei Anhaltspunkte,
dass der Selbstmord auf familiäre Verhältnisse zurückzuführen wäre. Als
mögliches Motiv können nach Äußerungen seiner Mutter, [Vorname Name 8], Berlin C
2, [Straße Nr.], und teilweise auch seiner Ehefrau, nur folgende Umstände in
Betracht kommen:
[Name 6] hatte sich am Tage vor seinem Selbstmord seiner Mutter anvertraut, dass
er in seinem Beruf als Maskenbildner zzt. große Schwierigkeiten habe. Es wäre
ihm nicht gelungen, eine ganz bestimmte Maske für einen Schauspieler des
»Berliner Ensembles« richtig anzufertigen. Durch dieses Unvermögen hätte er sich
bereits bei seinen Kollegen und sogar bei den Lehrlingen lächerlich gemacht. Die
Kollegen würden ihn ständig von der Seite ansehen und der Schauspieler, für den
er die Maske anfertigen sollte, würde ihn nicht mehr beachten. [Name 6] war bei
dieser Aussprache sehr nervös und weinte.
[Name 6] wird als sensibler Charakter eingeschätzt, der seine Arbeit liebte und
sich alles sehr zu Herzen nahm.
Am 19.10.1965 wurde die Pianistin beim »Berliner Ensemble«, [Vorname Name 9],
geb. [Tag, Monat] 1929, zusammen mit ihrem 8-jährigen Sohn [Vorname]
gasvergiftet in ihrer Wohnung Berlin-Lichtenberg, [Straße, Nr.], aufgefunden,
und der Arzt konnte nur noch den Tod feststellen.
Aus dem von der [Name 9] hinterlassenen Brief, insbesondere aus dem
Abschiedsbrief, geht eindeutig hervor, dass das Motiv ihres Selbstmordes im
Verhältnis zu dem Schauspieler des »Berliner Ensembles« Siegfried Kilian11
liegt. Sie hatte seit längerer Zeit mit Kilian, der verheiratet ist und ein Kind
hat, ein intimes Verhältnis. Kilian hatte ihr die Heirat versprochen und ihr
erklärt, er werde sich von seiner Frau scheiden lassen. Dadurch hat sich die
[Name 9] vertrösten lassen, bis in einer Aussprache am 17.10.1965 Kilian ihr
mitteilte, er werde sich nicht scheiden lassen. Aus diesem Grunde schied die
[Name 9] aus dem Leben.
Die Häufung dieser Selbstmorde von Angehörigen des »Berliner Ensembles« und die
Untersuchung der Ursachen und Motive weisen darauf hin, dass neben den
persönlichen Momenten und Beweggründen – die zweifellos die entscheidende Rolle
spielten – auch die Situation am »Berliner Ensemble« selbst gesehen werden muss.
Es ist offensichtlich, dass die Selbstmord verübenden Personen dort nicht das
Kollektiv fanden, das sie zur Überwindung ihrer persönlichen Schwierigkeiten
gebraucht hätten.
https://www.ddr-im-blick.de/jahrgaenge/jahrgang-1965/report/selbstmord-des-schauspielers-christian-weisbrod/
Ann Wickett: Derek Humphry (* 29. April 1930 in Bath) ist ein in Großbritannien geborener amerikanischer Journalist und Autor. Er ist Befürworter der Tötung auf Verlangen und sieht den Suizid als Grundrecht an. Derek Humphry wurde 1930 als Sohn eines britischen Vaters und einer irischen Mutter geboren und wuchs in Somerset auf. Er verließ sein Elternhaus, um im Alter von 15 Jahren als Botenjunge für die Yorkshire Post zu arbeiten. In einer darauf folgenden 30-jährigen journalistischen Karriere arbeitete und schrieb Humphry für zahlreiche Zeitungen, wie die Bristol Evening World, die Manchester Evening News, die Daily Mail, die Sunday Times und schließlich die Los Angeles Times.[1] Humphrys erste Ehefrau, Jean Humphry, beging am 29. März 1975 Suizid. Derek Humphrys Buch Jean’s Way erzählte diese Geschichte aus seiner Perspektive. Der Verbindung entstammen drei Söhne. Seit 1978 lebt Derek Humphry in den Vereinigten Staaten. Seine darauf folgende schwierige Ehe mit Ann Wickett,[2] einer Amerikanerin und Mitbegründerin der Hemlock Society, endete in einer „bitteren“ Scheidung.[3] Ann Wickett beging am 2. Oktober 1991 Suizid. Anfang 1990 heiratete Humphry Gretchen Crocker, die jüngste Tochter einer Farmerfamilie aus Oregon.[4] Er lebt in Junction City, Oregon.[5] https://de.wikipedia.org/wiki/Derek_Humphry
Ehemann von Claudia Wiegelmann: Während ihrer Zeit bei Tic Tac Toe traf Lee alias Liane Claudia Wiegelmann ein schweres Schicksal – der Ehemann der damals 23-Jährigen nahm sich das Leben. Zusätzlich kamen immer mehr Vorwürfe auf, sie wäre in ihrer Vergangenheit als Sex-Arbeiterin tätig gewesen. Nach der turbulenten Zeit bei Tic Tac Toe widmete sich Lee einem ruhigeren Lebensstil. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Sicherheitskraft und arbeitete eine Zeitlang als Kassiererin beim Berliner Zoo – wie sie im Interview mit Markus Lanz beim ZDF berichtet, ein wahrer Traumjob für sie. Aktuell ist jedoch nicht bekannt, womit der ehemalige Popstar derzeit seinen Lebensunterhalt verdient. ... (09.11.2023) - https://www.desired.de/artikel/25-jahre-nach-der-legendaeren-pressekonferenz-was-machen-tic-tac-toe-heute--292ch2m6p6
Ulrich Wildgruber
(* 18. November 1937 in Bielefeld; † 30. November 1999 auf Sylt) war ein
deutscher Schauspieler.
Der Sohn eines Bielefelder Buchbindermeisters war seit seiner Schulzeit und der
Mitarbeit an einem Amateurtheater davon beseelt, Schauspieler zu werden.
Zunächst begann er seine schauspielerische Ausbildung in mehreren Stationen bei
privaten Schauspiellehrern, die jedoch immer wieder unterbrochen wurde, und
musste sich mit zahlreichen Jobs durchs Leben schlagen, ohne aber sein Ziel aus
den Augen zu verlieren. Erst 1960 gelang es ihm, am Max-Reinhardt-Seminar in
Wien für ein Schauspielstudium angenommen zu werden, das er jedoch wegen
Kontroversen wieder verließ. Er debütierte 1963 am Wiener Volkstheater in
Bertolt Brechts Mutter Courage und ihre Kinder unter der Regie von Gustav Manker
als Schweizerkas in einer Aufführung, die in Österreich den Brecht-Boykott
brach. Bis 1972, als seine bis zu seinem Tode währende Zusammenarbeit mit dem
Regisseur Peter Zadek begann, war Ulrich Wildgruber an Theatern in Basel,
Heidelberg, Oberhausen und Stuttgart engagiert, 1971 kurzzeitig auch an der
Berliner Schaubühne von Peter Stein. ... In seinen letzten Lebensjahren litt
Wildgruber an einer Herzkrankheit. Er befürchtete, aus diesem Grund nicht mehr
Theater spielen zu können. Am 29. November 1999 fuhr Wildgruber von Berlin nach
Sylt, wo er ein Feriendomizil besaß. In der Nacht zum 30. November ertränkte er
sich in der Nordsee. Am Tag darauf fanden ihn Spaziergänger tot am Strand. Eine
Obduktion ergab, dass Wildgruber zum Todeszeitpunkt weder alkoholisiert noch
narkotisiert gewesen war und somit gezielt – als Nichtschwimmer – in das Wasser
gegangen war[2]. Sein Grab befindet sich auf dem Sennefriedhof seiner
Heimatstadt Bielefeld.
https://de.wikipedia.org/wiki/Ulrich_Wildgruber
Virginia Woolf
[vəˈdʒɪnjə wʊlf] (* 25. Januar 1882 in London; † 28. März 1941 bei Rodmell nahe
Lewes, Sussex; gebürtig Adeline Virginia Stephen) war eine britische
Schriftstellerin und Verlegerin.
...
Ein Arzt riet den jungen Eheleuten von Kindern ab – die Gesundheit Virginias sei
zu schwach. Ihre Depressionen wurden stärker, und am 9. September 1913 unternahm
Virginia ihren ersten Suizidversuch mit Schlaftabletten. Dennoch bezeichnete sie
ihre Ehe als glücklich – in Leonard hatte sie einen verständnisvollen und
gebildeten Ehemann gefunden, der ihre zärtlichen Beziehungen zu anderen Frauen
mit Gelassenheit sah und ihre Frigidität ihm gegenüber ertragen konnte.
Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs im August 1914 brachte außer einer
Verknappung der Lebensmittel keine Belastung für das junge Ehepaar, das Leben
ging weiter, als wäre nichts geschehen. Virginia fühlte sich in ihren Zweifeln
an der Männerwelt bestätigt, da Leonard den Krieg zwar „sinn- und nutzlos“ fand,
sich einer Einberufung jedoch nicht widersetzt hätte; aufgrund eines angeborenen
Gliederzitterns wurde er nicht zum Militärdienst eingezogen.[15]
...
Nach der Kriegserklärung des Vereinigten Königreichs an Deutschland am 3.
September 1939 beschlossen die Woolfs, künftig im Monk’s House zu leben und nur
noch zweimal monatlich zum Verlag nach London zu fahren. Im September 1940 wurde
das Haus am Mecklenburgh Square 37, in dem sich seit 1939 ihre Londoner Wohnung
befand und ebenfalls die Hogarth Press ihren Sitz hatte, bei einem Luftangriff
der deutschen Luftwaffe durch Bomben schwer beschädigt. Die Hogarth Press musste
nach Letchworth Garden City ausgelagert werden.
Virginia Woolfs Abschiedsbrief an ihren Mann Leonard
Im Mai 1940, nach dem Überfall Deutschlands auf die Niederlande und Belgien,
fassten die Woolfs den Vorsatz, gemeinsam aus dem Leben zu gehen, falls es zu
einer deutschen Invasion Großbritanniens kommen sollte, da Leonard Woolf Jude
und Sozialist war. Sie besorgten sich vorsorglich Gift und horteten Benzin in
der Garage.
Am 25. Juli 1940 erschien Virginia Woolfs Biographie über den bereits 1934
verstorbenen Maler und Galeristen Roger Fry, den Freund aus der Bloomsbury-Zeit.
Nachdem sie 1941 ihren letzten Roman Between the acts (Zwischen den Akten)
abgeschlossen hatte, fiel sie erneut in eine tiefe Depression. Sie fürchtete,
die psychotischen Episoden der Vergangenheit würden sich wiederholen, in denen
sie Stimmen hörte und unfähig war, zu arbeiten und zu lesen. Am 27. März 1941
brachte Leonard Woolf seine Frau zu einer befreundeten Ärztin nach Brighton, um
die Behandlungsmöglichkeiten zu besprechen. Einen Tag darauf, am 28. März,
beging Virginia im Fluss Ouse bei Rodmell nahe Lewes ihren Suizid. Da sie sehr
gut schwimmen konnte, packte sie einen großen Stein in ihren Mantel, um eine
eventuelle Selbstrettung zu verhindern. Ihre Leiche wurde erst nach drei Wochen,
am 18. April, gefunden. Virginia Woolf hinterließ zwei Abschiedsbriefe, einen an
ihre Schwester Vanessa und einen an ihren Ehemann. Dieser Brief begann mit dem
Satz:
„Liebster, ich spüre mit Sicherheit, dass ich wieder verrückt werde.“
Der Schluss lautete:
„Alles, außer der Gewissheit Deiner Güte, hat mich verlassen. Ich kann Dein
Leben nicht länger ruinieren. Ich glaube nicht, dass zwei Menschen glücklicher
hätten sein können, als wir gewesen sind.“[35]
https://de.wikipedia.org/wiki/Virginia_Woolf#Zweiter_Weltkrieg_und_Tod
Joseph Wulf
(geboren am 22. Dezember 1912 in Chemnitz; gestorben am 10. Oktober 1974 in
Berlin-Charlottenburg) war ein deutsch-polnischer jüdischer Historiker und
Holocaust-Überlebender.
Joseph Wulf wurde in eine polnisch-jüdische Familie geboren und wuchs in Krakau
auf. An der dortigen Jüdischen Hochschule machte er eine Ausbildung zum
Rabbiner.
Nach dem deutschen Überfall auf Polen wurde Wulfs Familie 1940 im Zweiten
Weltkrieg ins Ghetto Krakau deportiert. Dort schloss sich Joseph einer jüdischen
Widerstandsgruppe an. 1943 wurde er ins KZ Auschwitz gebracht, das er überlebte,
und konnte kurz vor Kriegsende bei einem der Todesmärsche fliehen.
Nach Kriegsende blieb Wulf zunächst in Polen, wo er von 1945 bis 1947
Exekutivmitglied der Zentralen Jüdischen Historischen Kommission war. Im Sommer
1947 emigrierte er zusammen mit Michał Borwicz – ebenfalls Exekutivmitglied der
„Zentralen Jüdischen Historischen Kommission“ – nach Paris und gründete dort das
Centre pour l’Histoire des Juifs Polonais („Zentrum für die Geschichte der
polnischen Juden“).
Später versuchte er (ab 1952 in Berlin-Charlottenburg in der Giesebrechtstraße
wohnend) als Mitarbeiter der Bundeszentrale für Heimatdienst in Bonn (der
heutigen Bundeszentrale für politische Bildung) als einer der Ersten, die
bundesdeutsche Gesellschaft über die Verbrechen des Nationalsozialismus und den
Holocaust umfassend zu informieren. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher. Vor
allem seine Dokumentationen zu bestimmten Themenbereichen des „Dritten Reiches“
waren bahnbrechend und beeinflussten die Politik stark. Versuche, ehemalige
Nationalsozialisten Anfang der 1950er Jahre im Auswärtigen Amt unterzubringen,
wurden mit Hilfe seiner Veröffentlichungen empfindlich gestört. Diese sind auch
heute noch genutzte Untersuchungen. So stützte sich auch die Unabhängige
Historikerkommission – Auswärtiges Amt in ihrer 2010 erschienenen Studie Das Amt
und die Vergangenheit auf seine Dokumentationen.[1]
1965 startete Wulf Aktivitäten, in der Berliner Villa der Wannseekonferenz ein
Dokumentationszentrum zu errichten. Zwar konnte er sowohl Geldgeber als auch
prominente Unterstützung aus dem Ausland, etwa durch Nahum Goldmann, gewinnen,
nach dem Weggang Willy Brandts nach Bonn verlor er jedoch die Unterstützung des
Berliner Senats.[2] Selbst unter ehemaligen Gegnern des NS-Regimes war das
Projekt umstritten. So sprach sich beispielsweise auch der prominente Berliner
Propst Heinrich Grüber – ihm wurde ein Jahr nach Joseph Wulf (1964) die
Carl-von-Ossietzky-Medaille verliehen – gegen die Nutzung der Villa als
Dokumentationszentrum aus. 1967 äußerte der Regierende Bürgermeister Klaus
Schütz (SPD) gar die Befürchtung, eine Gedenkstätte im Haus am Wannsee könne
Neonazismus und Antisemitismus fördern. Generell fehlte der bundesdeutschen
Gesellschaft in den 1960er Jahren ein Bewusstsein für die Schuld, die sie im
Nationalsozialismus auf sich geladen hatte. Entsprechend wurde Wulfs Vorstoß vor
allem als innerjüdisches Projekt rezipiert. Indem die Gedenkstätte verhindert
wurde, blieb eine Verdrängung der eigenen Schuld möglich.[2]
In der Gesellschaft der „Wirtschaftswunderzeit“ stieß Wulf – trotz einiger
Auszeichnungen wie dem Leo-Baeck-Preis (1961), dem Heinrich-Stahl-Preis (1967)
und der Verleihung der Ehrendoktorwürde der FU Berlin – auf wenig Resonanz; von
keinem akademischen Institut wurde er zur ständigen Mitarbeit auf seinem Gebiet
berufen. Im Kreis der Forscher über das Dritte Reich blieb er ein Außenseiter.
Man warf ihm vor, er sei befangen, weil er zu den Opfern des „Dritten Reiches“
gehöre. Besonders konfliktträchtig war sein Verhältnis zum Münchner Institut für
Zeitgeschichte und dessen Direktor Martin Broszat, NSDAP-Mitglied ab 1944. Wulfs
Arbeit fand erst nach seinem Tod 1974 Anerkennung bei NS-Forschern und beim
Lesepublikum.
Von den Lagererfahrungen stark traumatisiert, nach dem Tode seiner Frau
vereinsamt und enttäuscht vom fehlenden Interesse, starb Wulf am 10. Oktober
1974 durch Suizid; er sprang aus einem Fenster im vierten Stock.[3] In seinem
letzten Brief an seinen Sohn David vom 2. August 1974 schrieb er eine Liste
seiner Enttäuschungen nieder, zum Beispiel „9. Ich weiß, daß Ilja Ehrenburg nach
1945 ein ‚In memoriam‘ für die ermordeten Juden verfaßt hat und man erlaubte in
der Sowjetunion nicht, daß das Buch erschien“ und „Ich habe hier 18 Bücher über
das Dritte Reich veröffentlicht, und das alles hatte keine Wirkung. Du kannst
dich bei den Deutschen totdokumentieren, es kann in Bonn die demokratischste
Regierung sein – und die Massenmörder gehen frei herum, haben ihr Häuschen und
züchten Blumen.“[Anm 1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Wulf
Mishima Yukio
(japanisch 三島 由紀夫; im Deutschen Yukio Mishima; * 14. Januar 1925 in Tokio als
Hiraoka Kimitake (平岡 公威); † 25. November 1970 ebenda) war ein japanischer
Schriftsteller, Poet, Bühnenautor, Regisseur, Schauspieler, Model und
politischer Aktivist. Mishima schrieb Romane, Drehbücher, Schauspiele,
Erzählungen, Gedichte sowie ein Libretto und gilt als einer der bedeutendsten
Autoren des 20. Jahrhunderts.[1][2]
Seine avantgardistischen Werke sind charakterisiert durch ein weitgefächertes
Vokabular, vielschichtige Metaphern, die Fusion traditionaler japanischer mit
moderner westlicher Literatur und seine Obsession hinsichtlich der Einheit von
Schönheit, Erotik und Tod.[3][4]
Neben seiner Arbeit als zeitgenössischer Autor japanischer Nachkriegsliteratur
war Mishima auch nationalistischer politischer Aktivist und gründete die
Tatenokai, eine private Miliz.[5] Er lehnte den zunehmenden westlichen,
materialistischen Einfluss auf Japan ab und war ein erklärter Gegner
globalistischer Bestrebungen, kommunistischer Bewegungen sowie der Neuen
Linken.[6][7] Ihn beeindruckten Ideen des japanischen Nationalismus wie Kokutai
(„Volkscharakter“) und Yamato-damashii („Volksgeist“) sowie die kulturellen
Ausprägungen des Shintō, die er durch die Popularisierung westlicher Strömungen
bedroht sah. Ebenso machte er sich Sorgen um eine Identität der japanischen
Bevölkerung als Ganzes.[8][9][10][11] Sein politisches Weltbild fasste er in
seinem Essay Verteidigung einer Kultur zusammen.
Am 25. November 1970 unternahm er mit vier Mitgliedern der Tatenokai einen
Putschversuch auf das militärische Hauptquartier mit dem Ziel, die Verfassung
Japans abzuschaffen und die Macht des japanischen Kaisers zu restaurieren.
Nachdem dieser fehlgeschlagen war, beging Mishima rituellen Selbstmord. Der
Putsch wurde nachher als „Mishima-Vorfall“ weltweit bekannt. ...
Unmittelbar danach beging Mishima Seppuku, eine ritualisierte Art des Suizids. Morita wurde beauftragt, als Mishimas Kaishakunin zu dienen (ein zweiter Beteiligter am Seppuku, der im Moment des Bauch-Aufschneidens den Suizidenten enthauptet, um ihn vor weiteren Schmerzen zu bewahren). Morita hatte jedoch Schwierigkeiten, die Aufgabe korrekt durchzuführen, sodass nach drei gescheiterten Versuchen, Mishimas Kopf abzutrennen, Koga übernehmen musste.[131][133][132]
Nachbeben des
Mishima-Vorfalls
Den Zeugenaussagen der überlebenden Putsch-Beteiligten nach sollten ursprünglich
alle vier Tatenokai-Mitglieder mit Mishima Seppuku begehen. Mishima riet ihnen
im letzten Moment von ihrem Vorhaben ab und nur Morita bestand darauf, neben
seinem „Meister“ zu sterben. Im Wissen, dass Morita eine Freundin hatte und eine
Familie gründen wollte, versuchte Mishima diesen abermals von seinem Vorhaben
abzubringen.[134][135] Nach Mishimas Tod entschied sich Morita letzten Endes
doch für seinen eigenen Tod durch Seppuku.[136]
Mishima hatte seinen Suizid bereits seit einigen Jahren geplant und seinen
Todestag ein Jahr im Voraus festgelegt.[137] ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Mishima_Yukio
Paul Gerhart (Gert)
Ziller (* 19. April 1912 in Dresden; † 14. Dezember 1957 in Berlin) war
ein antifaschistischer Widerstandskämpfer und Politiker. Er war zunächst
Minister im Land Sachsen und leitete daran anschließend verschiedene Ministerien
in der DDR. Er war zudem Mitglied des Sekretariats des ZK der SED.
Ziller absolvierte als Sohn eines Arbeiters nach Besuch der Volksschule eine
Ausbildung zum Elektromonteur und technischen Zeichner und eine Abendausbildung
zum Elektroingenieur. Er trat 1927 dem Kommunistischen Jugendverband
Deutschlands und 1930 der KPD bei und war 1930–1933 Redakteur der KPD-Zeitung
Arbeiterstimme. Nach 1933 arbeitete er als technischer Zeichner und
Maschinenbauingenieur. Wegen seiner illegalen Tätigkeit (unter anderem Mitglied
der Widerstandsgruppe um Anton Saefkow) war er mehrfach in Haft, zuletzt 1944/45
im KZ Sachsenhausen und im Gefängnis Leipzig.
1945 wurde er, im direkt nach Kriegsende gegründeten Antifa-Ausschuss,
„Volkskommissar für Kultur“ in Meißen. Ab August 1945 war er Ministerialrat und
Leiter der Abteilung Kohle, Treibstoff und Energie der Landesverwaltung, bis
1948 Ministerialdirigent und Hauptabteilungsleiter für Brennstoffenergie und
Energiewirtschaft beim Wirtschaftsministerium, bis 1949 stellvertretender
Minister und ab April 1949 Minister für Industrie und Verkehr des Landes
Sachsen.
Von November 1950 bis Februar 1953 war er Minister für Maschinenbau und von
Februar 1953 bis Januar 1954 Minister für Schwermaschinenbau der DDR. Seit Juli
1953 war er Mitglied und Sekretär für Wirtschaftspolitik des Zentralkomitees der
SED und ab August 1953 Abgeordneter der Volkskammer.
Nach Auseinandersetzungen mit Walter Ulbricht über wirtschaftspolitische Fragen
und seinen Führungsstil in der Partei beging Ziller am 14. Dezember 1957
Suizid.[1] Seine Urne wurde in der Grabanlage Pergolenweg des Berliner
Zentralfriedhofs Friedrichsfelde beigesetzt.
Im Februar 1958 wurde Ziller postum beschuldigt, zur „parteifeindlichen Gruppe
Schirdewan, Wollweber u. a.“ gehört zu haben.
https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhart_Ziller
Suzide:
Anmerkung - Über die meisten der jährlich offiziell gemeldeten 10.000 Suizide in Deutschland wird nirgendwo berichtet, sie spielen sich im Verborgenen ab und tauchen daher im öffentlichen Bewusstsein nicht auf. In vielen von Suizid betroffenen Familien oder bei den vom Suizid betroffenen Bekannten, Freunden, Arbeitskollegen, Nachbarn, etc. wird mehr oder weniger geschwiegen. Exemplarisch sieht man das an dem Nachruf von Kai Maschmann - in dem der Grund des Todes von Anne durch Suizid - verschwiegen wird und in einem "plötzlichen Tod" umdefiniert und verfüllt wird: "In tiefer Trauer und mit schwerem Herzen nehmen wir Abschied von unserer wundervollen Anne Merkel. Ihr plötzlicher Tod hat uns zutiefst erschüttert und hinterlässt eine Lücke, die niemand zu füllen vermag."
Kai Maschmann hielt 70 Prozent der GmbH Anteile der HU-MA GmbH hielt, Anne hatte nur 30 Prozent und musste sich daher dem Mehrheitseigener Kai Maschmann hinsichtlich des in der GmbH gebundenen Vermögens unterordnen, das hat sie vermutlich in dem letzten Gespräch mit Kai Maschmann kurz vor ihrem Suizid starkt getriggert und zu ihrem Suizid entscheidend beigetragen. Kai Maschmann hat meine Vermutung bis heute nicht ausgeräumt, Gesprächsangebote von mir werden von ihm ignoriert. Es erscheint fraglich, ob er den Unternehmenswert, von dem Anne 30 Prozent hielt - Anne rechnete mit 300.000 € Verkaufserlös - an Annes Erben auszahlt.
undatiert:
Suizid – Reden wir darüber
Céline Humm
Verlag: Mabuse
Umfang: 175 Seiten
Erscheinungsjahr: 2024
Nimmt sich eine nahestehende
Person das Leben, bleiben Mitmenschen meist wortlos zurück. Und es passiert
täglich.
Mit 34 Jahren verlor Céline Humm ihre Mutter durch Suizid. Sie spürte schnell,
dass diese Geschichte aufgearbeitet werden muss, für sie selbst, aber auch für
ihre fünf Kinder.
Durch ihren offenen Umgang und ihre nahbare, verletzliche Art gelang es ihr,
verschiedenste Geschichten von Betroffenen einzusammeln: von Hinterbliebenen
über Zugführer bis hin zu Menschen, die sich beruflich mit dem Thema
beschäftigen. Wer sind die, die zurückbleiben? Wie gelingt es weiterzugehen?
Wieso ist das Thema immer noch behaftet mit Schuld und Scham? Was sagen
Fachpersonen zu alldem? Céline Humm fand Antworten und lernte loszulassen – und
Frieden zu finden.
https://www.mabuse-verlag.de/mabuse/mabuse-buchversand/suizid-reden-wir-darueber-ratgeber-erfahrungsberichte_pid_861_64317.html
undatiert: "Warum ich in der
Hospizarbeit tätig bin? Als ich angefangen habe, war ich noch keine vierzig
Jahre alt. Nun, als Pfarrer und auch noch speziell als Krankenhausseelsorger
wurde ich ja schon oft mit
dem Sterben konfrontiert. Aber mehr noch als das berufl iche hat mich das
private Erleben von Sterben und Tod geprägt und ging dem auch voraus: Der Tod
der Großmutter, als ich fünf Jahre alt war und diese einfach plötzlich nicht
mehr da war. ... Der Tod der Mutter durch Suizid in einer tiefen Depression."
Christof Seisser, im Frühjahr 2021, Jegliches hat seine Zeit 25 Jahre
Ökumenische Hospizgruppe Balingen
20 Jahre Förderverein
http://hospiz-balingen.de/sites/default/files/2023-10/balingen_2023-10-30_25_jahre_oekumenische_hospizgruppe_20_jahre_foerderverein.pdf
1934: Das Kalisalzbergwerk Buggingen war das größte Bergwerk Süddeutschlands. Es bestand von 1922 bis 1973. Mit bis zu 1.200 Beschäftigten war es ein bedeutender Arbeitgeber der Region. ... Am 7. Mai 1934 kam es zu einem Grubenbrand, wobei 86 Bergleute ums Leben kamen. Eine Woche danach starb der damalige Bergwerksdirektor Dr.-Ing. Theodor Albrecht im Alter von 45 Jahren. Vermutlich war es Selbstmord. ... https://geotouren-schwarzwald.de/buggingen-ehemaliges-kalibergwerk/
18.03.1936: In Gedenken unserer jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Sobernheim, die von 1933-1945 vertrieben oder deportiert und ermordet wurden: ... Feibelmann, Eugen 29.04.1892 Meddersheim Sobernheim, Großstr. 12 Suizid 1936, Sobernheim 18.03.1936 - https://kulturforum-bad-sobernheim.de/datenbank-juedische-gemeinde-bad-sobernheim/
1942: "Cob und Lindemann berichten von einem jungen Mann, der bei der Katastrophe des Coconut-Feuer (28.11.1942, Anm. Peter Thiel) leichtere Brandverletzungen erlitten hatte. Er wurde im Krankenhaus behandelt und erfuhr am fünften Tag, daß seine Frau in dem Feuer umgekommen war. Er verhielt sich sehr kontrolliert und wurde bald entlassen. Kurz darauf wurde er von der Familie wieder eingewiesen, weill er eine erhöhte Irritabiliät und Hypermotilität aufwies. Er war nur mit Mühe zum Sprechen zu bewegen, fühlte sich gespannt, hatte Mühe zu atmen und die unbestimmte Angst, es werde irgend etwas schreckliches geschehen. ... "Seine Frau war verbrannt, während er noch lebte. ›Ich hätte sie retten sollen oder ich hätte auch sterben sollen. Er schlief trotz starker Beruhigungsmittel schlecht. Im Verlauf von vier Tagen wurde er etwas beherrschter, hatte längere Perioden des Kontaktes mit dem Psychiater und schien das Gefühl zu haben, verstanden zu werden und fähig zu sein, mit seinen krankhaften Gefühlen von Schuld und gewalttätigen Impulsen fertig zu werden. Am sechsten Tag seines Krankenhausaufenthaltes jedoch, nachdem er geschickt die Aufmerksamkeit seiner ihm zugewiesenen Krankenschwester abgelenkt hatte, sprang er durch ein geschlossenes Fenster in einen gewaltsamen Tod. ..." - Yorick Spiegel: Der Prozeß des Trauerns. Analyse und Beratung. Chr. Kaiser Verlag, 1973, S. 246
In den Sterberegistern der
Stadt
erfasste unnatürliche, besetzungs- und besatzungsbedingte Todesfälle für 1945 im
Bereich des Standesamtes Güstrow
ergänzt um relevante Todesfälle, erfasst bei Achim Dugge und in Tagebüchern
Lfd. Nr. Name Zeitpunkt/Todeszeit und Ort der Selbsttötung/ Nr. der
Registrierung/Bemerkung
Eingetragen als
(1) Freitode vom 2. Mai, 17.00 Uhr, bis 31. Dezember 1945
1. Erich Horn (Wehrmachtsbeamter)1 2. Mai 1945, zw. 19.00 und 22.00
Uhr/Rostocker Str.4 1140/1945 ursprünglich Stolp
„Erschossen (Freitod)“
2. Marie Bergmann 2. Mai 1945, zw. 19.00 und 22.00 Uhr/Rostocker Str. 4
1226/1945
„Erschossen (Freitod)“
3. Klaus Bergmann 2. Mai 1945, zw. 19.00 und 22.00 Uhr/Rostocker Str. 4
1227/1945 Kind von Nr. 2
„Freitod durch Erschießen“
4. Franz Hostettler2 (Forstbeamter)3 2. Mai 1945, 20.00 Uhr/Primerburg im Walde
1348/1945
„Freitod durch Erschießen“
5. Gertrud Hostettler 2. Mai 1945, 20.00 Uhr/Primerburg im Walde 1349/1945
Ehefrau von Nr. 4
„Freitod durch Erschießen“
6. Fritz Hostettler 2. Mai 1945, 20.00 Uhr/Primerburg im Walde 1350/1945 Sohn
von Nr. 4/5
„Freitod durch Erschießen“
7. Peter Adolf Hostettler 2. Mai 1945, 20.00 Uhr/Primerburg im Walde 1351/1945
Kind von Nr. 4/5
„Freitod durch Erschießen“(2)
Insgesamt 375 Suizide in der Zeit vom 2. Mai, 17.00 Uhr, bis 31. Dezember 1945 dokumentiert.
Eingetragene Freitode vom
Herbst 1944 bis zum 2. Mai 1945, 17.00 Uhr
1. Else Brinckmann 1. März 1945, zw. 7.00 und 7.30 Uhr/Schweriner Chaus. 1
187/1945 ursprünglich Hannover
„Erschießen durch den Ehemann mit ihrem Einverständnis, der sich anschließend
auch erschoß“
2. Ernst Brinckmann (Hptm. a. D.) 1. März 1945, zw. 7.00 und 7.30 Uhr/Schweriner
Chaus. 1 188/1945 ursprünglich Hannover
„Selbstmord durch Erschießen“ Ehemann von Nr. (2)1
3. Carl Peters (Oberst a. D.) 12. April 1945/Hotel „Erbgroßherzog“ 544/1945
ursprünglich Königsberg
„Selbstmord durch Gift“
4. Hans v. Arnim (Rittmstr. a. D.) 29. April 1945/Krankenhaus 671/1945
ursprünglich Züsedom169
„Selbstmord durch Kopfschuß“
5. Herrmann Schmidt (ehem. Landwirt) 30. April 1945, 3.05 Uhr/Schloßgraben
677/1945 ursprünglich Penkun
„Selbstmord durch Ertrinken“
6. Siegfried Sturm (Unteroffizier)170 in der Nacht vom 30. April zum 1. Mai
1945/ 1157/1945
Gartenhaus an der Schanze
„Freitod durch Erschießen“
7. Hildegard Sturm171 in der Nacht vom 30. April zum 1. Mai 1945 1198/1945
Ehefrau von Nr. (2)6
Gartenhaus an der Schanze
„Freitod durch Erschießen“
1946: "Kristin Bäumelein
wurde im Februar 1937 in Thüringen als zweite Tochter eines Tischlers und einer
Strickerin geboren. Ihre Kindheit ist bis zum Heimaufenthalt durch
Vernachlässigung, Gewalt und Hunger geprägt. Der Vater fiel im Zweiten
Weltkrieg, als sie fünf Jahre alt war. Vier Jahre später nahm sich die Mutter
das Leben. Von da an war die neunjährige Kristin Bäumelein auf sich alleine
gestellt. Ihre sechs Jahre ältere Schwester befand sich zu dieser Zeit als
Arbeitskraft bei einem Bauern; die Schwestern hatten wenig Kontakt. Vier Jahre
lang wurde Kristin Bäumelein zu Verwandten und verschiedenen Pflegeeltern
abgeschoben; sie erlebte dort Misshandlungen und musste teilweise schwere
körperliche Arbeit verrichten. Die Nachkriegszeit lieferte schlechte Bedingungen
für ein Unterkommen bei Verwandten oder Pflegeeltern, sie war überall
unerwünscht. 1950 wurde sie auf eigenen Wunsch in ein christliches Kinderheim in
Obergrochlitz bei Greiz eingewiesen, bevor sie 1951 in den Jugendwerkhof
Hummelshain kam, um hier ihren Schulabschluss zu beenden. Bis heute schwärmt sie
von dieser Zeit und empfindet überaus viel Dankbarkeit gegenüber dem
Jugendwerkhof. Sie erinnert sehr gern an den Zusammenhalt der Jugendlichen und
Erzieher. Hier erhielt sie als FDJ-Gruppenführerin Anerkennung und
Verantwortung, auch über andere Jugendliche. Sie fühlte sich geschützt und
versorgt, konnte ihre Talente entwickeln und erhielt eine Ausbildung zur
Tischlerin (Facharbeiter). Nach der Entlassung ließ sie sich zur
Unterstufenlehrerin und Pionierleiterin ausbilden und lernte dabei ihren
späteren Ehemann kennen. 1958 heiratete sie den westdeutschen Klempner, der sich
aus Liebe für sie in der DDR niederließ. In den folgenden zwei Jahren werden
ihre zwei ältesten Kinder geboren. Die kleine Familie lebte Anfang der sechziger
Jahre unter einfachsten Bedingungen; der Ehemann war schwer an Tuberkulose
erkrankt. 1964 kaufte das Ehepaar mit Unterstützung des westdeutschen Vaters ein
Haus. 1969 und 1971 wurden ihre jüngeren Kinder geboren. In dieser Zeit erfuhr
sie von dem Suizid ihrer Schwester, der sie schwer traf, auch wenn sie kaum in
Kontakt standen. Nach der „Wende“ wurde Kristin Bäumelein als Horterzieherin
entlassen und in den
Vorruhestand geschickt – für sie eine unerträgliche Situation. Sie geriet in
eine Depression, musste in die Psychiatrie. Zweimal unternahm Kristin Bäumelein
einen Suizidversuch. Heute geht es ihr besser, sie hat sich stabilisiert,
interessiert sich sehr für ihren ehemaligen Jugendwerkhof, kümmert sich um ihre
Enkel und engagiert sich in einer Sportgruppe und im Chor. Durch das soziale
Engagement wird sie gefestigt. Das Schönste in ihrem Leben sei die Zeit im
Jugendwerkhof gewesen. Der Suizid ihrer Mutter und ihrer Schwester seien das
Schlimmste gewesen." (09.04.2012) -
https://bildung.thueringen.de/fileadmin/content/tmsfg/abteilung4/referat31/forschungsbericht_soziale_lage_ddr-heimkinder.pdf
21.11.1950: Die 25-jährige Heidelberger Kontoristin Hildegard Langenberger beging am 21. November Selbstmord. Sie sprang über das Geländer am Münchner Haus 80 Meter tief ins Bayernkar. Einen Bergeversuch mussten Zollbeamte abbrechen, da sie im tiefen Schnee nur wenige Meter weit kamen. Zwei Abschiedsbriefe wurden im Briefkasten auf der Zugspitze sichergestellt.[12][13] https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Todesf%C3%A4llen_an_der_Zugspitze
19.04.1959: Am 19. April nahm sich die 40-jährige Regensburgerin Hedwig Prasch mit einem Sprung von der Gipfelterrasse in das Schneekar das Leben. Bergungsversuche erschienen an dieser Stelle aussichtslos und wurden zunächst nicht unternommen.[22] https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Todesf%C3%A4llen_an_der_Zugspitze
"1970 hatte sich meine Mutter das Leben genommen, die ist vom Dach gesprungen. Sie hatte Depressionen, war krank und hat auch Spritzen bekommen. ... Da habe ich dann auch den Selbstmordversuch unternommen, Habe ich mir ein Fahrtenmesser in den Kehlkopf gestochen, ich war 17, weil ich auch in der Schule so geärgert worden bin. Und da wollte ich, dass der Kehlkopf auf meine Luftröhre fällt, da wäre ich erstickt. Das ist aber nicht eingetreten. Aber seitdem bin ich sprachbehindert." - Dieter Bongartz, Alexander Goeb: "Irrwege. Ein Psychiatrie-Buch. Rowohlt Taschenbuchverlag, Reinbek bei Hamburg, 1981, S. 34/35
1963: Emmy Meixner-Wülker (* 17. Juni
1927 in Eppstein als Emma Maria Schiemann; † 21. November 2008 in Bayreuth) war
die Gründerin und langjährige Vorsitzende des Selbsthilfevereins Angehörige um
Suizid (AGUS) in Bayreuth.
Meixner-Wülker wurde selbst im Lauf ihres Lebens zweimal mit dem Thema Suizid
konfrontiert. Als junges Mädchen erfuhr sie von dem Freitod einer Kaufmannsfrau
in ihrer Heimatstadt, die die Zwangsscheidung von ihrem jüdischen Ehemann nicht
ertragen hatte. 1963 nahm sich ihr erster Ehemann, mit dem sie zwei gemeinsame
Kinder hatte, das Leben.
Um ihre Betroffenheit zu überwinden, widmete sie sich jahrelang der
Telefonseelsorge. Dort nahm sie sich insbesondere Angehörigen von Suizidenten
an. 1983 trat Meixner-Wülker der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention
bei. Schließlich gründete sie 1989 als Vorläufer von AGUS nach dem Vorbild der
US-amerikanischen Survivor-Bewegung in Bayreuth die Selbsthilfegruppe Suizid.[1]
Zielsetzung der Vereinigung AGUS ist, neben der Einzelbetreuung von
Hinterbliebenen, das Schicksal der Angehörigen eines Suizidenten stärker in den
Vordergrund zu rücken. Die Gründung der Bewegung stieß auf bundesweites
Interesse. 1995 wurde aus der Gruppe ein in ganz Deutschland agierender
eingetragener Verein.
https://de.wikipedia.org/wiki/Emmy_Meixner-W%C3%BClker
10.03.1970: Das Ehepaar Eckhard und
Christel Wehage (Eckhard Wehage: * 8. Juli 1948 in Berßel, Harz, Sachsen-Anhalt;
Christel Wehage: * 15. Dezember 1946 in Wolmirstedt, Börde, Sachsen-Anhalt;
beide: † 10. März 1970 in Schönefeld) starb nach einem gescheiterten Versuch,
durch die Entführung eines Verkehrsflugzeugs der Interflug aus der DDR zu
flüchten, durch Suizid.[1][2] I
Das junge Ehepaar lebte an unterschiedlichen Orten in der DDR. Als Angehöriger
der Volksmarine war Eckhard Wehage in Peenemünde stationiert. Seine Frau
arbeitete als Physiotherapeutin in der Nähe von Magdeburg. Nachdem sie 1970
nicht mehr mit einer zeitnahen Zuteilung einer gemeinsamen Wohnung rechneten,
beschlossen sie, aus der DDR zu flüchten. Eckhard Wehage hatte schon sieben
Jahre zuvor versucht zu flüchten. Das Vorhaben scheiterte und er wurde zu einer
achtmonatigen Freiheitsstrafe verurteilt.[1][2]
Als Soldat der Volksmarine war es für Eckhard Wehage möglich, aus einer
Waffenkammer unbemerkt zwei Pistolen des Typs Makarow zu entwenden, die aufgrund
ihrer kompakten Größe leicht zu verbergen waren. Das Ehepaar Wehage begab sich
am 10. März 1970 zum Flughafen Berlin-Schönefeld. Da die Passagiere und das
Gepäck auf Inlandsflügen weniger streng kontrolliert wurden, wählten sie für die
Entführung eine Antonow An-24 aus, die um 8 Uhr zum Flughafen Leipzig starten
sollte. Es gelang ihnen, die beiden Schusswaffen im Handgepäck durch die
Kontrollen bis ins Flugzeug zu schmuggeln. An Bord waren neben der Crew noch 15
weitere Passagiere. Kurze Zeit nach dem Start bedrohte das Ehepaar eine
Stewardess und versuchte mit vorgehaltenen Waffen eine Landung auf dem Flughafen
Hannover durchsetzen. Die Piloten schlossen sich im Cockpit ein und alarmierten
die Sicherheitsbehörden. Unter dem Vorwand des Treibstoffmangels gaben die
Piloten an, zum Flughafen Berlin-Tempelhof auszuweichen, drehten ab, änderten
den Kurs aber ohne Wissen der Entführer zur Rückkehr nach Schönefeld. Als diese
das Täuschungsmanöver bemerkten, schossen sie mehrmals auf die Tür des Cockpits,
die dem Beschuss aber standhielt und sich nicht öffnen ließ. Dabei verletzten
sie den Piloten mit einem Streifschuss am Ohr. Nach der Landung nahmen sich
Eckhard und Christel Wehage aufgrund der ausweglosen Situation das Leben.[1][2]
...
https://de.wikipedia.org/wiki/Christel_und_Eckhard_Wehage
1973: Hape Kerkeling wurde 1964 in Recklinghausen als Sohn des Tischlers Karl-Heinz Kerkeling (1927–2018) und seiner Frau, der Floristin Margret Bönke, geboren.[1] Die ersten Jahre wuchs er im ländlichen Recklinghäuser Stadtteil Bockholt auf, bevor die Familie Anfang der 1970er Jahre in die Stadt zog. Einen Großteil seiner frühen Kindheit verbrachte Kerkeling im Tante-Emma-Laden seiner Großmutter mütterlicherseits in Herten-Scherlebeck, einem Nachbarort von Recklinghausen. Nach dem Suizid seiner Mutter 1973, die nach einer Operation ihren Geruchs- und Geschmackssinn verloren hatte, zogen seine Großeltern väterlicherseits zu seinem Vater, seinem Bruder und ihm.[2] Die Familie seines Großvaters stammt aus den Niederlanden; daher kommt auch der Familienname, der auf Deutsch mit „Kirchner“ (im Sinne 'in der Nähe einer Kirche wohnend') übersetzt werden kann.[3][4][5] ... https://de.wikipedia.org/wiki/Hape_Kerkeling
Um 1975: Hans Th. - aufgewachsen in Braunschweig - erzählte mir heute (09.08.2024), dass sich sein damaliger Kommilitone auf dem Kolleg das Leben genommen hatte, vermutlich hat er sich stranguliert. Er hinterließ einen Abschiedsbrief, den sein Bruder an Hans Th. und andere Kommilitonen schickte. Hans Th. hat in die Monate davor als sehr unnahbar und gefühlsarm wahrgenommen, daher ist es nicht zu einer persönlichen Annäherung gekommen.
20.02.1977: Ein 27 Jahre alter Hausmeister des österreichischen Gipfelhotels beging am 20. Februar Selbstmord. Er hatte zuvor bereits mehrfach Selbsttötungsabsichten geäußert und am Vorabend der Tat betrunken randaliert, weshalb er in einem Liftgebäude eingesperrt worden war. Nach seiner Freilassung am Morgen stürzte er sich vom Westgipfel ca. 800 Meter tief in das Schneekar.[40] https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Todesf%C3%A4llen_an_der_Zugspitze
1978: Tragischer Suizid eines Ausreisewilligen. Andere Vorfälle in ostdeutschen Haftanstalten sind bis heute kaum bekannt – so blieb etwa ein tragischer Suizid in der Haftanstalt Cottbus lange Zeit unklar. Dort hatte sich 1978 ein junger Ausreisewilliger im Hof mit einem brennbaren Farbverdünner übergossen. Bevor er unter den Flammen zusammenbrach, rief er noch: "Ich will frei sein, ich möchte leben. Lasst mich in die Bundesrepublik!" Dies war ein Akt der Verzweiflung, doch auch ein politisches Fanal. Dass der junge Mann später im Krankenhaus seinen Verletzungen erlag, erfuhren selbst Mithäftlinge nur vom Hörensagen. Und nur die Unterlagen des ehemaligen Staatssicherheitsdienstes dokumentieren heute, wie die Geheimpolizei anschließend die Hinterbliebenen und die Beerdigung überwachte, um den spektakulären Vorfall möglichst zu vertuschen. https://www.bundesarchiv.de/themen-entdecken/online-entdecken/themenbeitraege/widerstand-in-ddr-haftanstalten/#c45634
Um 1975: Hans Th. - aufgewachsen in Braunschweig - erzählte mir heute (09.08.2024), dass sich sein damaliger Kommilitone auf dem Kolleg das Leben genommen hatte, vermutlich hat er sich stranguliert. Er hinterließ einen Abschiedsbrief, den sein Bruder an Hans Th. und andere Kommilitonen schickte. Hans Th. hat in die Monate davor als sehr unnahbar und gefühlsarm wahrgenommen, daher ist es nicht zu einer persönlichen Annäherung gekommen.
20.02.1977: Ein 27 Jahre alter Hausmeister des österreichischen Gipfelhotels beging am 20. Februar Selbstmord. Er hatte zuvor bereits mehrfach Selbsttötungsabsichten geäußert und am Vorabend der Tat betrunken randaliert, weshalb er in einem Liftgebäude eingesperrt worden war. Nach seiner Freilassung am Morgen stürzte er sich vom Westgipfel ca. 800 Meter tief in das Schneekar.[40] https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Todesf%C3%A4llen_an_der_Zugspitze
1978: Tragischer Suizid eines Ausreisewilligen. Andere Vorfälle in ostdeutschen Haftanstalten sind bis heute kaum bekannt – so blieb etwa ein tragischer Suizid in der Haftanstalt Cottbus lange Zeit unklar. Dort hatte sich 1978 ein junger Ausreisewilliger im Hof mit einem brennbaren Farbverdünner übergossen. Bevor er unter den Flammen zusammenbrach, rief er noch: "Ich will frei sein, ich möchte leben. Lasst mich in die Bundesrepublik!" Dies war ein Akt der Verzweiflung, doch auch ein politisches Fanal. Dass der junge Mann später im Krankenhaus seinen Verletzungen erlag, erfuhren selbst Mithäftlinge nur vom Hörensagen. Und nur die Unterlagen des ehemaligen Staatssicherheitsdienstes dokumentieren heute, wie die Geheimpolizei anschließend die Hinterbliebenen und die Beerdigung überwachte, um den spektakulären Vorfall möglichst zu vertuschen. https://www.bundesarchiv.de/themen-entdecken/online-entdecken/themenbeitraege/widerstand-in-ddr-haftanstalten/#c45634
um 1980: Eva Terhorst: "... Jahrgang 1965, in Baden-Württemberg geboren und habe mit 15 meine Mutter und mit 40 meinen Lebenspartner verloren. ... Nach dem Tod meines Freundes hatte ich sehr damit zu tun, mit der Trauer darüber und meinem Umfeld, zu recht zu kommen. Als kontaktfreudiger Mensch pflegte ich viele Freundschaften, von denen nur ein minimaler Bruchteil nach Toms Beerdigung übrig blieb. Ich war trotz meiner Bemühungen, weiterhin am gesellschaftlichen Leben teil zu nehmen, sehr allein und auf mich zurück geworfen. Meine Arbeit verlor ich wenige Wochen später, da trauernde Menschen nicht in diese Gesellschaft passen, schon gar nicht in eine PR-Agentur. ... Ich informierte mich im Netz, wie es wohl anderen Betroffenen erging, und konnte dort lesen, dass ich kein Einzelfall war. Was mich einerseits schockierte, aber auch andererseits beruhigte. Denn das bedeutete, dass ich es nicht persönlich zu nehmen brauchte, wenn ich von vielen so behandelt wurde, als sei auch ich gestorben. Einige Trauerbücher fanden ihren Weg zu mir. So konnte ich auch den Suizid meiner Mutter, der damals schon über 25 Jahre zurück lag, endlich aufarbeiten, soweit das überhaupt möglich ist. ..." - https://trauerbegleiter.org/about/
Eva Terhorst: Ich konnte nichts für dich tun. Trauern und weiterleben nach dem Verlust durch einen Suizid. Verlag Herder GmbH, Freiburg, 2017
17.07.1981: Torsten Feige: geboren am 16. Mai 1962 in Hennigsdorf, Suizid am 17.
Juli 1981
Ort des Geschehens: Kaserne der Grenzbrigade Selmsdorf (Mecklenburg-Vorpommern)
Ein Feldwebel und ein Gefreiter der Grenzbrigade Selmsdorf, die gerade den Hof
fegten, hörten plötzlich einen Schuss und sahen, wie ein Soldat im Wachdienst zu
Boden stürzte. Als sie den am Boden liegenden Posten erreichten, stellten sie
fest, dass er sich mit seiner MPi in den Kopf geschossen hatte. Es handelte sich
um den Soldaten Torsten Feige. Sein Tod trat nach der Schussabgabe mit
sofortiger Wirkung ein.
Torsten Feige war von Beruf Instandhaltungsmechaniker. Bei seiner Musterung wies
er auf Herzprobleme bei hoher Belastung hin. Er kam am 23. Juni 1981 als
Kraftfahrer zum Stab der Grenzbrigade Selmsdorf. Seine militärischen
Beurteilungen fielen bis dahin positiv aus. Ihm wurde ein ausgeglichener
Charakter bescheinigt. Zimmerkameraden sagten nach Feiges Suizid aus, es sei
nach einer Woche noch immer nicht gelungen, ihn in die Zimmergemeinschaft zu
integrieren, da er sich ständig mehr oder weniger abgesondert habe. Torsten
Feige habe weder über sein bisheriges Leben noch über sein Elternhaus gesprochen
und sich nicht an „gemeinsamen Maßnahmen” beteiligt. Am Tag seines Todes habe
er, wie schon oft zuvor, vor seinem geöffneten Spind gestanden und wie
geistesabwesend in den Schrank gestarrt. Wenn er zuvor gefragt worden sei, warum
er in den Spind starre, habe er geantwortet, er wolle dort etwas in Ordnung
bringen, obwohl sein Spind sauber und vorschriftsmäßig aufgeräumt gewesen sei.
Am Tag seiner Selbsttötung habe er von 13 bis 13.45 Uhr vor dem geöffneten Spind
gestanden und hineingeschaut. Ein Zimmerkamerad benachrichtigte den Zugführer
über Feiges seltsames Verhalten. Unteroffizier Kawalle begab sich auf die Stube
und sprach Feige an, der noch immer vor seinem Schrank stand. Auf die Frage, ob
er Probleme hätte, verneinte er das und schloss den Schrank. Danach ging er zum
Meldepunkt, um seinen Wachdienst anzutreten.
Einen Tag nach der Selbsttötung Feiges entschied der Untersuchungsführer
Leutnant Matussek von der Militärstaatsanwaltschaft Stendal, daß den Eltern
„lediglich mitzuteilen ist, daß der Sohn tödlich verunglückt sei und die
Ermittlungen durch en Militärstaatsanwalt geführt werden”. Die Eltern würden
nach dem Abschluss der Ermittlungen dann „ausreichende Auskünfte” erhalten.
Ihnen sollten die persönlichen Gegenstände ihres Sohnes übersandt werden. Die im
Spind Feiges aufgefundenen Briefe der Eltern, der Großmutter und von zwei
Freunden aus Hennigsdorf seien inhaltlich belanglos und nicht mit der
Selbsttötung in Zusammenhang zu bringen. Zwei in seinem Spind sichergestellte
Briefe enthielten Todesanzeigen von einem Freund Feiges, der als
Offiziersschüler in Löbau bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen war.
In einer vom Militärstaatsanwalt verlangten handschriftlichen Beurteilung, die
ein Kamerad, der Feige aus der Ausbildungskompanie Glöwen kannte, verfasst
hatte, heißt es, Torsten Feige sei während der Ausbildung umgänglich aber
zurückhaltend gewesen. „Man konnte sich mit ihm über viele Probleme unterhalten.
Er hatte großes Interesse am Motorsport und erzählte auch viel darüber. Er hatte
einen großen Freundes- und Bekanntenkreis. Über sich selbst hat er kaum
gesprochen.” Torsten Feige sei sehr auf die Ordnung in der Stube bedacht
gewesen. Nach der Grundausbildung habe er sich sehr auf seine Tätigkeit als
Kraftfahrer gefreut. Sein Vorgesetzter in der Grundausbildung erklärte als Zeuge
gegenüber der Militärstaatsanwaltschaft: „Sold. Feige bereitete die Umstellung
auf die Belange des militärischen Lebens größere Schwierigkeiten als dem
Durchschnitt der anderen Soldaten. Seine Haltung zum Dienst war vor allem
bestimmt durch das Prinzip, auf keinen Fall auffallen zu wollen.” Im
Politunterricht habe sich Feige nicht geäußert und nur auf Nachfragen reagiert.
Der „Abschlußbericht” des Grenzregiments 6 zum Suizid Feiges charakterisierte
ihn als „sehr sensibel, feinfühlig und zurückhaltend”. Gründe für die
Selbsttötung im dienstlichen Bereich lägen nicht vor. Vermutlich habe es sich um
eine „Kurzschlussreaktion” gehandelt. Die Selbsttötung wurde in
außerordentlichen Dienstversammlung der Einheit Feiges und im Stab erörtert.
Major Großmann teilte am 18. Juli 1981 den Eltern, die sich auf einem Zeltplatz
am Liebnitzsee im Urlaub befanden, den Tod ihres Sohnes mit. Wie angeordnet,
sprach er von einem Unfall und gab ihnen keine Auskünfte über die Todesumstände,
sondern verwies auf die Untersuchung des Militärstaatsanwaltes. Erst zehn Tage
später informierte der Mitarbeiter der Militärstaatanwaltschaft Leutnant
Matussek die Eltern über den Freitod ihres Sohnes. Die Mutter habe Zweifel
geäußert, da sich ihr Sohn sehr auf seinen bevorstehenden ersten Urlaub gefreut
habe.
Die Bestattung Torsten Feiges auf dem Waldfriedhof in Hennigsdorf erfolgte mit
kleinem militärischen Zeremoniell. Die Eltern baten darum, unter Rücksichtnahme
auf die Herzschwäche der Großeltern auf ein Ehrensalut zu verzichten. Major
Großmann sprach im Namen des Grenzregiments am Grab. Das Musikkorps Eggesin und
eine Ehrenwache des Grenzausbildungsregiments Oranienburg eskortierten den Sarg.
Das MfS meinte, unter den etwa 170 Trauergästen vier Verwandte der Familie aus
West-Berlin erkannt zu haben und zählte weiter 30 Außenstehende, die den Ablauf
der „Trauerparade” beobachteten. (Recherchen und Autor: jos.)
https://www.fu-berlin.de/sites/fsed/Sozialistische-Grenzregime/04_Suizide-im-Grenzdienst/Feige_Torsten/index.html
ca. 1983: "Am Tag, an dem Alexa von Heydens Vater stirbt, scheint die Sonne. Eine niedersächsische Kleinstadt Anfang der 80er Jahre, ein heißer Sommertag. Die vorletzte Erinnerung an ihren Vater ist die eines lächelnden Mannes in Badehose, der ihr Wasser ins Planschbecken lässt, bevor er im Haus verschwindet. Als sie wenig später auf Toilette muss und versucht, ins Haus zu gelangen, liegt ihr Vater im Keller, im Sterben. An Depressionen leidend, hat er sich die Pulsadern geöffnet und mehrfach in den Brustkorb gestochen. Er wird 38 Jahre alt, seine Tochter Alexa ist fünf. ... Die Spuren des Vaters, ein Chirurg, der das eigene Skalpell nahm, sind überall. ... Die vorletzte Erinnerung an ihn bleibt jenes Bild von einem Mann in Badehose. Die letzte Erinnerung beginnt damit, dass sie als Fünfjährige die Haustür verschlossen findet und zur Kellertür läuft. Auf dem Weg dahin hört sie pfeifende und gurgelnde Geräusche aus dem Kellerfenster. „Hallo, Herr Drache“, ruft die kleine Alexa durch das Fenster nach unten – an ein Wesen gerichtet aus der Fantasie eines Kindes, dessen größter Weihnachtswunsch ein eigener Drache war, und der nun an einem heißen Sommertag im Keller gelandet zu sein schien. Einen kurzen Moment ist Ruhe im Keller, das Pfeifen hört auf. Dann die Stimme des Drachen, säuselnd: „Ist das schön.“ Dann stirbt er. Das ist die allerletzte Erinnerung. (06.05.2013) - https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/als-papa-nicht-mehr-leben-wollte-6366604.html
20.05.1988: Hans Schmidt,
geboren am 31. Juli 1943 in Tönchow, Suizid am 20. Mai 1988
Ort des Zwischenfalls: Grenzausbildungsregiment 5 „Gustav Sobottka“, Glöwen
(Brandenburg)
Nach einer Lehre als Schmied verpflichtete sich Hans Schmidt im Mai 1961 zum
Dienst bei den DDR-Grenztruppen. Er brachte es dort bis zum Major und
stellvertretenden Stabschef im Grenzausbildungsregiment 5 „Gustav Sobottka” in
Glöwen. Eine Zeitlang arbeitete er auch inoffiziell für die Abwehrabteilung des
Staatssicherheitsdienstes in der Ausbildungstruppe. Diese Zusammenarbeit endete
1976. Probleme im Privatleben ertränkte Schmidt bisweilen im Alkohol. Das führte
zu dienstlichen Ermahnungen durch den Leiter der Politabteilung. Am 20. Mai 1988
lud der amtierende Kommandeur des Grenzausbildungsregiments Major Eberhard Köck
seinen Stabskameraden Hans Schmidt zu einer erneuten disziplinarischen
„Aussprache” vor. Nach dem Termin begab sich Major Schmidt in sein Dienstzimmer
und schoss sich mit seiner Pistole „Makarow” in die rechte Schläfe. Als ein im
Vorzimmer anwesender Major und die Sekretärin ins Zimmer stürzten, kam bereits
jede Hilfe zu spät. Auf dem Schreibtisch von Hans Schmidt lag ein Zettel mit
folgender Aufschrift: „STKLPA [Abk. für Stellvertreter des Kommandeurs und
Leiter der Politabteilung] und das ist für die Fahne. Ich habe gerne gelebt.
Bringt mich gut unter die Erde. Ich war gerne Offizier.”
Der herbeigerufene Regimentsarzt Leutnant Zellweger konnte nur noch den Tod des
Majors feststellen. (Recherche: TP; Autor: jos.)
https://www.fu-berlin.de/sites/fsed/Sozialistische-Grenzregime/04_Suizide-im-Grenzdienst/Schmidt_Hans/index.html
08.11.1989: "Es ist kalt und regnerisch, als Sven Bauer am Morgen des 8. November 1989 im Dienstobjekt Gosen (Brandenburg) des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR an seinem Arbeitsplatz erscheint. Der 44-Jährige ist als Offizier für Auswertung und Information im Schulungszentrum für Auslandsagenten der HVA beschäftigt. Das klingt spannend, ist es aber nicht. Bauer ist eine Art EDV-Experte und verbringt die meiste Zeit am Bildschirm. Sven Bauer, der in Wirklichkeit anders heißt, ist schon seit einer ganzen Weile mit seiner Arbeit bei der Staatssicherheit unzufrieden. Dreieinhalb Stunden später wird Bauers Büro von seinem Vorgesetzen per Generalschlüssel geöffnet: Der Hauptmann war stundenlang nicht ans Telefon gegangen. Niemand hatte ihn gesehen. Als die drei Stasi-Offiziere das Dienstzimmer 212 betreten, finden sie den Hauptmann - aufgehängt an einem Heizungsrohr. Auf dem Schreibtisch liegt ein Abschiedsbrief: "Es braucht mich niemand mehr." ... Explizit politische Gründe nennt Bauer zwar nicht - doch seine Verzweiflungstat dürfte auch durch die Zuspitzung der politischen Lage beschleunigt worden sein. ... Der Tod von Hauptmann Bauer blieb daher kein Einzelfall. Allein im thüringischen Suhl begingen zur Wendezeit mehrere DDR-Funktionäre Suizid. Nur einen Tag nach dem Mauerfall erschoss sich ein Grenzaufklärer. Als die Bürgerbewegung Anfang Dezember 1989 den Gebäudekomplex der Bezirksverwaltung der Staatssicherheit in Suhl belagerte, kam es zu einem weiteren Suizid: Während der Belagerung des Gebäudekomplexes durch 3000 Demonstranten erschoss sich ein Mitarbeiter der Stasi. ... Allerdings: Waren strafrechtliche Konsequenzen zu befürchten, stieg das Suizidrisiko an. So nahm sich die stellvertretende Vorsitzende des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes (FDGB), Johanna Töpfer, Anfang Januar 1990 das Leben, weil man ihr "Amtsmissbrauch, Korruption und Bereicherung" vorwarf. Ein Untersuchungsausschuss kritisierte die angeblich besonders luxuriöse Ausstattung ihres Hauses. Töpfer fühlte sich öffentlich an den Pranger gestellt. Erst nachdem sie sich vergiftet hatte, erfuhr die Öffentlichkeit, dass die 60-Jährige die Extras in ihrem Haus selbst finanziert hatte. Ebenfalls in Untersuchungshaft wegen des Vorwurfs des Amtsmissbrauchs nahm sich der langjährige DDR-Bauminister Wolfgang Junker im April 1990 das Leben. ..." https://www.spiegel.de/geschichte/selbstmorde-nach-der-wende-a-946683.html
1990 - oder später: Irmgard Herzog ist ursprünglich sudetendeutscher Herkunft. Sie wird 1936 in Brünn geboren und hier auch noch eingeschult. Nach dem Einmarsch der sowjetischen Truppen bricht bei den Tschechen der Hass auf alles Deutsche hervor, die Familie will nur noch raus und verlässt ihre angestammte Heimat. Irmgard Herzog findet mit ihren Angehörigen zunächst eine neue Heimat in Westdeutschland, wo sie eine katholische Mittelschule besucht, die sie mit der zehnten Klasse abschließt. Anschließend arbeitet sie in einer Konfektionsfabrik. Eines Tages besucht sie ihre Tante in Bad Lobenstein in der DDR. Hier lernt sie ihren ersten Mann kennen und entschließt sich, bei ihm und damit in der DDR zu bleiben, auch weil sie die Schwiegereltern sehr mag. Irmgard Herzog findet Arbeit als Bürokauffrau in der örtlichen Zigarrenfabrik. Der Mann arbeitet als Fahrer bei der Feuerwehr. Als er mit seinen Kameraden mit gefundenen Waffen aus dem Krieg herumhantiert, kommt die Polizei dazu. Ihr Mann verliert die Nerven, erschießt zwei der Polizisten und dann sich selbst. Der älteste Sohn Harald ist zu dieser Zeit noch ein Baby. Auch die zweite Ehe von Irmgard Herzog steht unter keinem guten Stern, ein Krebsleiden rafft ihn dahin. Das tragische Ende ihrer ersten Ehe wirft ebenfalls weiterhin seine Schatten. Als ihr Vater im Sterben liegt, verweigern ihr die Behörden die Besuchserlaubnis. In dieser Zeit bringt sie ihren zweiten Sohn Thomas zur Welt. Dieser erlernt den Beruf eines Schlossers, kann ihn derzeit aber nicht ausüben, da er seit dreieinhalb Jahren krankgeschrieben ist. Der Sohn Harald aus der ersten Ehe ist total westlich eingestellt. Eine Prügelei während einer Tanzveranstaltung bringt den Punkt auf das I, er wird zu einer Haftstrafe verurteilt, die er im Gefängnis Rasnitz absitzen muss. Nach der Haftentlassung stellt er regelmäßig Anträge auf Ausreise aus der DDR und hört auf zu arbeiten. Die Behörden verbieten ihm, seinen Heimatort Lobenstein und die Mutter zu besuchen. Bei einem heimlichen Besuch wird er entdeckt und erneut verhaftet und inhaftiert. Schließlich fliehen auch zwei Brüder des ersten Mannes in den Westen. Ein von ihnen verfasstes Flugblatt vervielfältigt sie, sie wird am nächsten Tag auf ihrer Arbeitsstelle verhaftet und zu zwei Jahren Haft verurteilt, die sie größtenteils in Hoheneck absitzen muss. Der Sohn Harald fasst auch in seiner neuen Heimat, in Hannover, keinen Fuß. Die Mutter holt ihn 1990 sofort wieder nach Bad Lobenstein zurück. Er leidet unter schwerem Verfolgungswahn und stirbt schließlich nach einem Suizid in seiner Wohnung. ..." - https://vwm-exklusiv.de/index.php?id=cetest_firstpage&tx_vrportrait_pi1%5Bnavi%5D%5Bpage%5D=64&tx_vrportrait_pi1%5Buid%5D=6665
05/1995: Anfang Mai beging ein Mann Suizid, indem er sich vor den Augen von Touristen über das Geländer der Gipfelterrasse stürzte. Sein Körper wurde durch die Bergwacht 700 Meter tiefer geborgen.[48] https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Todesf%C3%A4llen_an_der_Zugspitze#cite_note-48
03.09.1995: Cool in Moosach.
Thomas Hüetlin über den Selbstmord zweier Mädchen aus München. ... Und mitten in
diesen Tag hinein sagte Agnes: „Petra, in Oberschleißheim steigen wir aus und
schmeißen uns vor den Schnellzug.“ Petra antwortete, so erinnert sich Kathi:
„Nicht jetzt, aber später.“ In Eching knutschte Petra mit ihrem neuen Freund
Benny stundenlang im Fernsehraum herum. Aber dann war Petra
weg, und als Benny sie im Park des Jugendzentrums wiederfand, kam er sich vor,
als störe er eine Verschwörung. „Machen wir’s jetzt am Tag oder in der Nacht“,
fragte Agnes. Petra antwortete: „Später, aber wir springen nicht vor einen Zug,
wir springen vom Hochhaus. Ich kenne eins. Da hab’ ich schon mal ein Ei vom 20.
Stock geworfen.“ Vom 20. Stock des ehemaligen OlympiaPressezentrums hat man
einen guten
Blick auf Moosach, und dann kann man sich sogar vorstellen, dort oben das Gefühl
zu kriegen, daß man wichtig und mächtig sei. Selbst wenn man es nie war. ... Sie
will zurück auf den Boden. „Okay“, sagt Agnes, „dann setzen wir uns andersrum
hin.“ Agnes beginnt ihre Ringe an Kathi zu verschenken. Petra steigt vom
Geländer. „Du hast es mir versprochen“, sagt Agnes. „Wenn du nicht mitkommst,
erscheine ich dir später als böser Geist.“ Petra steigt zurück auf das Geländer.
Klar, versprochen. Dann sprechen sie über das, was sie nicht mehr plagt, wenn
sie da unten liegen. Nie mehr Schule. Nie mehr Eltern. Endlich frei. Petra
möchte ihre Worker-Boots ausziehen. „Die sind so neu“, sagt sie. „Meine Eltern
haben sie mir erst am Samstag gekauft. Das wäre doch schade um die Schuhe.“ Dann
färbt die Dämmerung den Himmel dunkel, und die Neonbuchstaben vom
Obi-Heimwerker-Markt springen an. Ganz hinten kann Petra das Wohnhaus ihrer
Eltern sehen. Dann ist das Geländer leer. Benny braucht ein Schlafmittel in
dieser Nacht, Kathi nicht. Sie spart jetzt auf einen neuen Pulli von Homeboy.
Nina erfährt das Drama erst am nächsten Morgen. Seitdem hat sie jede Nacht
denselben Traum. ... DER SPIEGEL 45/1995 -
https://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/9229358
10.11.1996: Am 10. November steuerte der 54-jährige Privatier Udo Berninghaus sein Flugzeug vom Typ Piper PA-28, das er erst kurz zuvor erworben hatte, oberhalb von Ehrwald gegen eine Felswand und starb. Er war knapp zwei Stunden zuvor vom Flugplatz Zweibrücken gestartet und wurde von einem Fluglehrer in einer zweiten Maschine begleitet, da er noch keinen Pilotenschein besaß. Kurz nach dem Start diktierte er diesem per Funk eine Abschiedsnachricht und nahm dann Kurs auf die Zugspitze. Einige Jahre zuvor hatte der Millionär aus gesundheitlichen Gründen sein Unternehmen verkaufen müssen. Am Vorabend hatte er zudem erfahren, dass seine Ehefrau, die alkohol- und medikamentenabhängig war, eine Affäre mit seinem langjährigen Prokuristen hatte. Ein SAR- und ein Polizeihubschrauber konnten ihn nicht von seinem Vorhaben abbringen. Da das genaue Ziel unklar war, wurde sicherheitshalber das Zugspitzplatt geräumt und der Seilbahnbetrieb eingestellt.[52][53] https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Todesf%C3%A4llen_an_der_Zugspitze#cite_note-48
11.08.2000: Ein 57-jähriger
Bautzener nahm sich gestern früh das Leben, indem er sich von der Friedensbrücke
in die Tiefe stürzte.
Der Erste bei dem Toten war Manfred Hobrack. Der Zeitungsbote hatte gerade die
SZ in die Briefkästen des Hauses Fischergasse 13 gesteckt, als er einen kurzen
Schrei und einen dumpfen Aufschlag hörte. Durch die Bögen der Friedensbrücke sah
er in etwa 50 Meter Entfernung den leblosen Körper liegen. "Ein Schock war es",
beschrieb er Stunden später seine Gefühle. Mit einem Mobilfunk-Telefon
alarmierte er um 4.45 Uhr die Polizei. Acht Minuten darauf traf zunächst ein
Rettungswagen ein, knapp danach die Polizei. ...
https://www.saechsische.de/lokales/bautzen-lk/bautzener-stuerzt-sich-in-den-tod-SB5EPYCS7W6U67QE2KXZSN7EWY.html
2001: Sie gilt als Todesbrücke, wird von der Polizei regelmäßig überwacht. Doch die Streifengänge halfen nichts: Wieder stürzten sich zwei junge Menschen von der Göltzschtalbrücke in Sachsen in den Tod. Ein Anwohner fand die Leichen der beiden 16 Jahre alten Mädchen am Samstagmorgen auf dem Parkplatz unterhalb der Brücke, teilte die Polizei Plauen mit. Die Mädchen stammten aus den thüringischen Städten Auma und Schleiz. Ihr Motiv für den Selbstmord ist unbekannt. ... Die 574 Meter lange Brücke zwischen Reichenbach und Plauen, die größte Ziegelsteinbrücke der Welt, wird seit mehreren Selbstmorden im vergangenen Jahr verstärkt kontrolliert. Im August 2001 hatten sich drei Jugendliche im Alter von 14, 17 und 18 Jahren aneinander gefesselt in den Tod gestürzt. Einen Monat später beging dort ein 17-Jähriger Selbstmord. Erst vor drei Wochen sprang ein 19-Jähriger von der 1846 bis 1851 erbauten Talüberführung in die Tiefe. (09.03.2002) https://www.spiegel.de/panorama/selbstmord-bruecke-wieder-zwei-maedchen-in-den-tod-gesprungen-a-186394.html
09.03.2002: Sie gilt als Todesbrücke, wird von der Polizei regelmäßig überwacht. Doch die Streifengänge halfen nichts: Wieder stürzten sich zwei junge Menschen von der Göltzschtalbrücke in Sachsen in den Tod. Ein Anwohner fand die Leichen der beiden 16 Jahre alten Mädchen am Samstagmorgen auf dem Parkplatz unterhalb der Brücke, teilte die Polizei Plauen mit. Die Mädchen stammten aus den thüringischen Städten Auma und Schleiz. Ihr Motiv für den Selbstmord ist unbekannt. ... Die 574 Meter lange Brücke zwischen Reichenbach und Plauen, die größte Ziegelsteinbrücke der Welt, wird seit mehreren Selbstmorden im vergangenen Jahr verstärkt kontrolliert. Im August 2001 hatten sich drei Jugendliche im Alter von 14, 17 und 18 Jahren aneinander gefesselt in den Tod gestürzt. Einen Monat später beging dort ein 17-Jähriger Selbstmord. Erst vor drei Wochen sprang ein 19-Jähriger von der 1846 bis 1851 erbauten Talüberführung in die Tiefe. https://www.spiegel.de/panorama/selbstmord-bruecke-wieder-zwei-maedchen-in-den-tod-gesprungen-a-186394.html
2003: Weimar/Bayreuth - Vor fast vier Jahren hat Ute Maibohm ihren Sohn verloren. Der 17-Jährige nahm sich das Leben. Von Trauer, Schmerz, Schuldgefühlen und der Frage nach dem Warum nahezu erdrückt, suchte die in der Nähe von Weimar lebende Buchhalterin professionelle Hilfe. "Doch bei Psychotherapeuten hätte ich frühestens in einem halben Jahr einen Termin bekommen", erinnert sie sich. Wenig später gründete die heute 43-jährige eine Selbsthilfegruppe. Bislang ist die Weimarer Gruppe "Angehörige um Suizid" (Agus) einzigartig in Thüringen. ... Die Selbsthilfebewegung der Hinterbliebenen setzte erst vor etwa 15 Jahren zögerlich ein. Anders als etwa bei Patientengruppen sei die Hemmschwelle bei Suizid-Betroffenen höher, berichtet Brockmann. "Selbsttötung ist noch immer ein großes Tabu-Thema." Bei den Angehörigen mische sich die Trauer um den abrupten Verlust eines geliebten Menschen mit starken Schuld- und Schamgefühlen. Häufig seien sie auch wütend, auf diese Weise verlassen worden zu sein. Von Außenstehenden gestellte Fragen wie "Wieso habt ihr nichts gemerkt?" oder gar Vorwürfe verschlimmerten die Bedrängnis. Das Erlebte präge sie oft ein Leben lang. Nicht jeder Betroffene hält das aus - laut DGS sind Suizid-Hinterbliebene häufig ebenfalls suizidgefährdet. "Es kommt vor, dass sich innerhalb einer Familie mehrere Menschen das Leben nehmen", sagt Witte. ... (05.02.2007) https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/wieso-habt-ihr-nichts-gemerkt-1445080.html
22.08.2004: Eine Suchmannschaft der Höhlenrettung Baden-Württemberg e.V. durchkämmt für die Polizei Pforzheim im August 2004 mehrere Stollen und Höhlen im Würmtal auf der Suche nach einer in diesem Waldstück vermissten 15jährigen. Es wurden keine Anzeichen auf einen Aufenthalt der Gesuchten in den Untertage-Objekten gefunden. Noch am selben Abend wird die Vermisste an anderer Stelle von Pilzsuchern tot aufgefunden. Sie beging Suizid. https://www.hoehlenrettung-bw.de/einsaetze.html
2005: Mein Sohn hat sich auch vor 18 Jahren dort (Müngstener Brücke) das Leben genommen. Die meisten Menschen hören erst dann hin, wenn die betroffene Person sich dafür entschieden hat. Vorher nur taube Ohren und null Interesse für die betroffene Person. (09.09.2023) https://www.die-muengstener-bruecke.de/mb/suizid/
2005: "Trauer, Wut, Hoffnungslosigkeit – ein Suizid hinterlässt bei den Hinterbliebenen ein riesiges Gefühlschaos. Nicht immer kann ein soziales Umfeld diese Emotionen auffangen. Deshalb hat Simone Wehking in Bad Oeynhausen eine Selbsthilfegruppe für Suizidtrauernde gegründet, die Raum und Zeit geben soll, um den Schmerz zu verarbeiten. ... Wie wichtig Unterstützung ist, weiß die 54-Jährige aus eigener Erfahrung. 15 Jahre ist es jetzt her, dass sich der Mann von Simone Wehking das Leben genommen hat. „Es hat uns eiskalt erwischt“, sagt die 54-Jährige. Die Söhne der Bad Oeynhausenerin waren damals sieben und zehn Jahre alt. ... Die Erschütterung, die ein solcher Einschnitt bei den Angehörigen und im Familien- und Freundeskreis hinterlässt, habe sie zehn Jahre lang extrem beschäftigt. Normale Lebenskrisen brachten das Geschehen immer wieder hervor. ... Unterstützung bei der Organisation des Treffens auf lokaler Ebene hat Simone Wehking von Iris Busse von der Paritätische Selbsthilfe Kontaktstelle Minden-Lübbecke erhalten. „Im Gespräch habe ich erfahren, dass es in Bad Oeynhausen großen Bedarf gibt. Frau Busse hat mir erzählt, dass hier in den vergangenen Jahren vor allem sehr viele junge Menschen Suizid begangen haben“, sagt Simone Wehking. ..." - 27.07.2020 - https://www.westfalen-blatt.de/owl/kreis-minden-luebbecke/bad-oeynhausen/begleitung-durch-trauer-und-schmerz-772632
04.02.2005: Einsatzort
Neheim, Mendener Strasse
Datum 04.02.2005
Alarmierungszeit 15:48 Uhr
Alarmierungsart Funkmeldeempfänger
Mannschaftsstärke 3
eingesetzte Kräfte
sonstige
Einsatzbericht
Fahrradweg gereinigt Auch das gehört zu der Arbeit der Feuerwehr.
Von dieser Brücke hatte sich ein Mann in den Tod gestürzt. Nach den
Ermittlungsarbeiten der Polizei musste die Feuerwehr anrücken um die
Unglücksstelle zu säubern. Einsatzleiter: OBM B. Franke Foto: Feuerwehr
Einsatzdauer: 20 Minuten -
https://feuerwehr-arnsberg.de/de/einsatz/einsatzbericht/2171.html
30.04.2005: "Eine junge Frau ist vom berühmten Kreidefelsen am Königsstuhl auf Rügen in den Tod gestürzt. Spaziergänger fanden dieLeiche der bislang unbekannten Jugendlichen am Freitagmittag am Steinstrand unterhalb des gut 110 Meter hohen Kliffs, wie die Polizeiam Samstag mitteilte. Die Ermittler gehen davon aus, dass die etwa 15bis 20 Jahre alte Frau Suizid beging." - https://rp-online.de/panorama/deutschland/frau-stuerzt-von-ruegener-kreidefelsen-in-den-tod_aid-17146897
02.08.2005: Ein Bodyguard von SPD-Ministerpräsident Harald Ringstorff (Mecklenburg-Vorpommern) hat sich gestern morgen mit seiner Dienstwaffe erschossen. https://www.bz-berlin.de/archiv-artikel/selbstmord-3
10.08.2005: Güstrow: Polizist begeht Selbstmord ... Ein Polizist (55) aus Güstrow, der für die soziale Betreuung von Kollegen zuständig war, hat ... https://www.abendblatt.de/region/norddeutschland/article107026040/Guestrow-Polizist-begeht-Selbstmord.html
03.07.2006: Zuerst kam der finanzielle Abstieg. Dann die Zwangsräumung ihrer Mietwohnung. Ihr Leben – ein Scherbenhaufen. Da beschlossen Martina M. (50) und ihr Lebensgefährte Wilfried W. (54) aus Lauchhammer, gemeinsam zu sterben und fuhren dazu nach Usedom. Freunden hatten die beiden ihren Selbstmord angekündigt. ... Zwischen Woldegk und Pasenow stoppten die Beamten den Wagen. Wilfried W. saß mit einer stark blutenden Schnittwunde am linken Arm am Steuer. Er machte einen verwirrten Eindruck. Auf der Rückbank lag Martina M. – tot. Wie die Frau starb, ist noch unklar. ... Der Mann war nach der Wende aus dem Saarland in seine alte Heimat Brandenburg zurückgekehrt. Er machte eine Steuerkanzlei auf, besaß zwei Mietshäuser und ein privates. 1996 ging er Pleite. Der ganze Besitz zwangsversteigert. Im letzten Jahr zog er zu seiner Freundin, die Filialleiterin eines Drogeriemarktes war, in die Mietwohnung. Am 2. Juni die Zwangsräumung (1600 Euro Mietschulden). Wilfried W. in dem Brief: „Seit diesem Tag tragen Martina und ich die gleiche Kleidung, ziehen von Pension zu Pension. Unser ganzes Hab und Gut hat der Gerichtsvollzieher beschlagnahmt.“ Wilfried W. liegt jetzt schwerverletzt in der psychiatrischen Abteilung des Neubrandenburger Krankenhauses. https://www.bz-berlin.de/archiv-artikel/sie-fuhren-zum-sterben-nach-usedom
12.10.2006: Am S-Bahn-Haltepunkt Dresden-Trachau beging ein Mann Suizid, indem er seinen Pkw vom Bahnsteig auf die Gleise der Bahnstrecke Leipzig–Dresden steuerte. Mit etwa 120 km/h prallte der Regional-Express von Dresden nach Cottbus auf das Fahrzeug, dessen Fahrer sofort tot war, und entgleiste auf der Brücke über die Leipziger Straße. Der Triebwagenführer und drei Reisende kamen verletzt ins Krankenhaus.[133] https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Eisenbahnunf%C3%A4llen_in_Deutschland
2007: ... Julian Nagelsmann (* 23. Juli 1987 in Landsberg am Lech) ist ein deutscher Fußballtrainer. Er beendete seine Karriere als Fußballspieler verletzungsbedingt frühzeitig und wurde Trainer in der Jugendabteilung des FC Augsburg. Bei der TSG 1899 Hoffenheim wurde er Ende 2012 im Alter von 25 Jahren übergangsweise Trainerassistent. Von Februar 2016 bis zum Saisonende 2018/19 war er Cheftrainer der Hoffenheimer Bundesligamannschaft, mit damals 28 Jahren der bisher jüngste hauptamtliche Trainer der Bundesliga. Von 2019 bis 2021 war er Cheftrainer von RB Leipzig, von 2021 bis 2023 des FC Bayern München, mit dem er 2022 deutscher Meister wurde. Seit September 2023 ist er Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft. ...Nagelsmann hat eine neun Jahre ältere Schwester und einen elf Jahre älteren Bruder. Nagelsmanns Vater arbeitete beim Bundesnachrichtendienst in für Julian Nagelsmann unbekannter Funktion. Als er 20 Jahre alt war, nahm sich sein Vater das Leben.[38] ... https://de.wikipedia.org/wiki/Julian_Nagelsmann
07.04.2007: Der mögliche Doppel-Selbstmord von zwei jungen Mädchen erschüttert die Menschen in dem kleinen Dorf Dabendorf (Teltow-Fläming). Beide lebten mit ihren Eltern und Geschwistern in der Ortschaft zwischen Rangsdorf und Zossen. Das tragische Unglück hat sich bereits in der Nacht zum Donnerstag an der Fernbahnstrecke Berlin-Dresden zugetragen. ... Die Polizei war um 7.11 Uhr von den Kollegen der Bundespolizei alarmiert worden. Beamte fanden am Streckenkilometer 28,8 nur noch sterbliche Überreste vor und sicherten DNA-Material. Noch sei unklar, wann welcher Zug die beiden Opfer erfasst hat, sagte gestern Abend ein Polizeisprecher. Freunde von Doreen berichteten am Karfreitag, die Zehntklässlerin sei seit etwa drei bis vier Wochen verändert, oft sehr in sich gekehrt gewesen. Vor allem das Verhältnis zu ihrem Vater soll problematisch gewesen sein. Im Jugendklub des Dorfes hieß es, die junge Frau habe sich in der Vergangenheit selbst Verletzungen zugefügt, etwa mit Zigarettenglut oder scharfen Gegenständen. Angeblich habe Doreen Andeutungen gemacht, die auf einen Suizid hindeuten könnten. In der Nacht ihres Todes soll sie noch Freunde angerufen haben, dabei habe sie betrunken gewirkt, hieß es. Im Jugendklub herrschte am Karfreitag eine gedrückte Stimmung. Jugendliche hatten mit brennenden Teelichtern die Anfangsbuchstaben der Namen der Mädchen geformt und trauerten. Besonders der Tod der erst 14 Jahre alten Julia, die wie Doreen unweit der Bahnstrecke wohnte, löste Fassungslosigkeit aus. In Kürze habe ihre Jugendweihe angestanden. Das Mädchen galt als unbeschwert. Bekannte beschreiben sie als sehr sportlich. Sie hatte Freunde und trainierte regelmäßig in einem Sportverein. Von Hinweisen darauf, dass Julia ernsthafte Probleme haben könnte, wusste niemand. https://www.welt.de/welt_print/article798142/Doppel-Selbstmord-Zwei-Maedchen-von-Zug-ueberrollt.html
12.07.2007: Ilmenau:
Tragisches Unglück: Frau läuft vor Zug und wird getötet.
Am 12. Juli 2007 wurde bei Dosdorf (Ilmkreis) eine Frau von einem Zug überrollt.
Arnstadt/Ilmenau - Ein tragischer Unglücksfall hat am Samstag den Bahnverkehr
auf der Strecke zwischen Arnstadt und Plaue (Ilmkreis) behindert. Eine Frau kam
an einem Bahnübergang bei Dosdorf ums Leben. ...
https://www.insuedthueringen.de/inhalt.ilmenau-tragisches-unglueck-frau-laeuft-vor-zug-und-wird-getoetet.7a2c0b59-9a77-4626-a7d0-5975e3674f84.html
11.09.2007: Besigheim - Von einem Personenzug, der in Richtung Stuttgart fuhr, wurde am Montag gegen 17.10 Uhr ein 19-jähriger Mann erfasst und kam dabei ums Leben. Den bisherigen Ermittlungen zufolge handelte es sich um eine Selbsttötung. ... https://www.stimme.de/polizei/suedwesten/selbstmord-19-jaehriger-springt-vor-personenzug-art-1087533
05.01.2008: Wie erst jetzt bekannt wurde, gab's einen Suizid in der Nähe des Oberurseler Bahnhofs am vergangenen Mittwoch, 02.01.2008. Der Unfall ereignete sich um 20:13 Uhr, die S5 musste zwischen OU-Weißkirchen und Bad Homburg für ca. zwei Stunden unterbrochen werden. ... https://frankfurter-nahverkehrsforum.de/forum/index.php?thread/13405-02-01-08-suizid-in-n%C3%A4he-oberursel-bf-s5/
09.04.2008: BALINGEN. Wegen des Rauchverbots hat ein Kneipenbesitzer aus Baden-Württemberg Selbstmord begangen. Uli Stegmaier, Inhaber des Bären in Balingen nahe Stuttgart, starb auf seinem Dachboden. ... https://www.ahgz.de/hotellerie/news/wirt-erhaengt-sich-wegen-rauchverbots-170917
21.08.2008: Der am Rondell in Sondershausen tot aufgefundene Sondershäuser hat Suizid begangen. Es werden laut Polizeisprecher Thomas Soszynski (Nordhausen) keine weiteren Ermittlungen mehr erfolgen... Gestern am Vormittag hatte sich am Rondell in Sondershausen ein 36-jähriger Mann erschossen. Er hinterließ einen Abschiedsbrief, der auch zweifelsfrei von ihm stammt, so dass keine weitere Ermittlungen durch die Polizei notwendig werden. Über den Inhalt des Abschiedsbriefes wurden keine Angaben gemacht. https://www.kyffhaeuser-nachrichten.de/news/news_lang.php?ArtNr=52900
28.10.2008: Jugendliche haben in Bad Saulgau in Baden-Württemberg makabre Fotos von einem Selbstmord geschossen. Ein 65-Jähriger hatte sich am Freitag vor einen Zug geworfen und war überrollt worden. Zahlreiche Jugendliche seien aus dem Zug gestiegen und hätten mit ihren Handys Fotos und Videos von der Unglücksstelle und dem Leichnam aufgenommen, teilte die Polizei in Sigmaringen gestern mit. Als der Lokführer sie wegdrängen wollte, hätten sie nicht reagiert. Noch vor dem Eintreffen der Polizei suchten sie das Weite. ... https://www.saarbruecker-zeitung.de/nachrichten/panorama/mann-von-zug-ueberrollt-jugendliche-schiessen-fotos_aid-193817
02.12.2008: Gleich vier Mal
innerhalb von nicht einmal 24 Stunden wurden die Helfer des PSU -
Kriseninterventionsteam des Bayerischen Roten Kreuz am gestrigen Montag und
heutigen Dienstag Morgen (01./02. Dezember 2008), zu Einsätzen gerufen. Nachdem
in der letzten Zeit glücklicherweise nur wenige Einsätze verbucht werden
mussten, steigt die Gesamtzahl 2008 damit auf weit mehr als 30 an.
Gegen 17.40 Uhr Uhr des gestrigen Tages erreichte das Team die erste
Anforderung. Trauriger Anlass war der Tod eines jungen Familienvaters (Suizid)
in einem Ort im Altlandkreis Bad Kissingen. Da eine größere Anzahl Betroffener
zu betreuen war, wurde durch den vor Ort befindlichen Rettungsdienst, eine
"größere Anzahl an Krisenhelfern" angefordert. Zum Einsatz kamen hierfür neben
drei Kriseninterventionsberatern des BRK-Teams auch der diensthabende
Notfallseelsorger.
https://osthessen-news.de/n1158670/bad-kissingen-vier-trauige-eins-tze-f-r-psu-kriseninterventionsteam-in-24-stunden.html
24.09.2009: Eine Berlinerin und ihre drei Kinder im Alter zwischen sechs und elf Jahren sind in der Nacht zu Donnerstag in Schönefeld in ihrem Auto verbrannt. Noch ist unklar, ob der Brand des Opel Zafira ein schreckliches Unglück, ein sogenannter erweiterter Suizid oder sogar ein brutales Tötungsverbrechen war. Bei den Toten handelt es sich nach Tagesspiegel-Recherchen um eine 48-jährige Sekretärin der Katholischen Kirchengemeinde Christus König, die in Altglienicke wohnte, ihre 11-jährige Tochter sowie die beiden zehn und sechs Jahre alten Söhne. Der ebenfalls 48-jährige Ehemann hatte, so der Frankfurter Polizeisprecher Peter Salender in der Nacht zu Donnerstag bei einer Berliner Polizeidienststelle das Verschwinden seiner Frau und seiner Kinder gemeldet. ... https://www.tagesspiegel.de/potsdam/brandenburg/berlinerin-und-ihre-drei-kinder-verbrennen-in-auto-1787923.html
02.06.2010:
Nr.HRO-0206-02/2010 | 02.06.2010 | PP HRO | Polizeipräsidium Rostock
In den Vormittagstunden des 02.06.2010 erfasste ein aus Wismar kommender
Regionalzug im Bereich der Ortslage Kröpelin (LK Bad Doberan), in der Nähe des
Bahnübergangs Wismarsche Straße, um 09.18 Uhr eine weibliche Person. Die Frau
wurde durch den Zusammenstoß sofort getötet und der Bahnverkehr daraufhin bis
auf weiteres gesperrt.
Bei der Geschädigten handelt es sich um eine 47 Jahre alte Frau aus dem
Landkreis Bad Doberan. Die Polizei geht nach ersten Ermittlungen von einem
Suizid aus.
https://www.polizei.mvnet.de/Presse/Pressemitteilungen/?id=19908&processor=processor.sa.pressemitteilung
10.08.2010: Herxheim am Berg / Bad Dürkheim-Leistadt / Metropolregion Rhein-Neckar – Am 09.08.10 fand ein Spaziergänger im Waldgebiet von Bad Dürkheim-Leistadt die Leiche eines jungen Mannes. Nach bisherigen Feststellungen dürfte es sich um den seit dem 02.08.10 vermissten Christian Steigner (wir berichteten) handeln. Derzeit gehen Polizei und die Staatsanwaltschaft Frankenthal von einem Suizid aus. Letztendliche Klarheit über die Identität des Toten und die Todesursache soll eine Obduktion der Leiche ergeben. https://www.mrn-news.de/2010/08/10/bad-duerkheim-vermisster-tot-aufgefunden-27466-27466/
05.09.2010: Die Illusion von der Südsee-Idylle. Friedfertige Menschen, sexuelle Freizügigkeit, keine Kriege, nicht einmal Morde: 1928 veröffentlichte die junge Anthropologin Margaret Mead ihren berühmten Bericht über das pazifische Inselreich Samoa. Er gilt bis heute als Musterbeispiel für die Vermischung von Wissenschaft und Wunschdenken. ... Tuala Benjamin ist Matai, ein massiger Mann mit imposantem Bauch und großem Schädel, Chef einer Großfamilie und so etwas wie der Bürgermeister und Blockwart von Tafagamanu, 500 Seelen, eine Perlenschnur von Häusern, die sich einen Steinwurf vom Strand entfernt am Meer entlangzieht. Er baut Kakao an und Kokos, er ist Farmer und Fischer und am Sonntag Prediger in der Kongregationskirche; er hat eine Frau mit einem ebenso imposanten Bauch, zehn Kinder, elf Enkel und absolut klare Ansichten darüber, was man in seinem Dorf zu tun und zu lassen hat. Er kann Mädchen verbieten, Jeans zu tragen, er wacht über alle Details des täglichen Lebens, er fordert von jedem seinen Beitrag zum Gemeinwohl, er kontrolliert den Kirchgang, er ist eine Autorität. ... Zwei Neffen von Matai Benjamin haben sich mit Paraquat umgebracht, einem Pflanzenschutzmittel, das den Körper von innen verbrennt. Ein qualvoller Tod. Anlass war eine Lappalie, ein kleiner Diebstahl, der entdeckt wurde, der aber auf Samoa keine Kleinigkeit ist, sondern ein Angriff auf "Fa'a Samoa". Wer einen Blick in internationale Selbstmordstatistiken wirft, staunt: Das kleine Inselreich hat in der Altersgruppe der 24- bis 35-Jährigen eine der höchsten Suizidraten der Welt. Sie zeigt die Kehrseite dieser traditionellen Gesellschaft, in der die Gemeinschaft - repräsentiert von den Matai - weit über dem Individuum steht. Hierarchie, Enge und Konformitätsdruck nehmen den Jugendlichen Luft und Entwicklungsspielraum; rigoros haben sich alle Versuche persönlichen Glücksstrebens den Normen des kollektiven Wohlergehens unterzuordnen. ... https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/samoa-die-illusion-von-der-suedsee-idylle-a-715169.html
2011: Ein 53-jähriger Mann
wurde mit einem Pfeil im Mund tot in seinem Schlafzimmer aufgefunden. Im Sitzen
nach links gekippt, hielt er eine Armbrust auf sich selbst gerichtet in der
linken Hand. Der Pfeil hatte
den Schädel komplett durchschlagen, die Spitze schaute am Hinterkopf heraus.
Trotzdem blieb die Mordkommission außen vor, denn das Team um Dr. Sybille
Fieseler vom Rechtsmedizinischen Institut der LMU München fand keine
Begleitverletzungen und keine Hinweise auf eine Fremdeinwirkung, zudem zeigte
die Wohnung weder Spuren eines Einbruchs noch einer gewaltsamen
Auseinandersetzung. Alles deu-
tete darauf, dass sich der Hobbyschütze mit der eigenen Armbrust gezielt selbst
getötet hatte. ... (Fieseler S et al, Rechtsmedizin 2011, 21:489) -
https://link.springer.com/content/pdf/10.1007/s11298-012-1171-8.pdf
01.02.2011: Bei dem Tod der seit Donnerstagabend vermissten und Freitagmittag tot in der Wipper gefundenen Frau aus Sondershausen geht die Polizei von Suizid aus. https://www.thueringer-allgemeine.de/leben/blaulicht/article217794625/Polizei-geht-von-Suizid-aus.html
01.07.2011: Die Kollegen sind erschüttert: Zwei Rettungsassistenten in Bautzen haben im Verlauf von zwei Wochen Suizid begangen. Nun steht der Verdacht im Raum, dass die prekären Arbeitsbedingungen im Rettungsdienst die Mitarbeiter in den Tod getrieben haben. Schlechte Bezahlung, Überstunden, mangelhafte Ausstattung; die Ehen zerrüttet, die Rettungsassistenten verzweifelt. Der schockierende Bericht der Sächsischen Zeitung, lässt gar keinen Zweifel daran aufkommen, dass die miesen Arbeitsbedingungen mit dem Tod der zwei Rettungsassistenten in Verbindung stehen. Während sich ein Mitarbeiter des ASB über Pfingsten erschoss, wählte ein Rettungsassistent des DRK einen Giftcocktail, um seinem Leben ein Ende zu bereiten. ... https://www.rettungsdienst.de/news/rettungsassistenten-begehen-selbstmord-23754
28.08.2011: Die
Wahrscheinlichkeit eines solchen Vorfalles kann keiner vorhersagen,ich hatte
innerhalb von 365 Tagen 2 mal die Aufgabe einen Menschen von seinem Problem zu
befreien.
Der letzte Fall: Frau sprang mir bei dickstem Nebel in der Nacht vor den
ICE1.....ich habe mich dermaßen erschrocken,so das es mich nicht auf meinem Sitz
gehalten hat.
Dies war ein Schutzreflex.....Suizidenten sind auch schon von oben gekommen.
https://www.ice-treff.de/index.php?mode=thread&id=140223
26.02.2012: Bad Hersfeld. Ein
mutmaßlicher Freitod vor aller Augen hat am Samstag Mittag Fahrgäste im Bad
Hersfelder Bahnhof schockiert und den Zugverkehr für mehrere Stunden lahmgelegt.
Nach bisherigen Erkenntnissen ereignete sich der Vorfall gegen von 11.30 Uhr.
Demnach war ein 31-jähriger Mann aus Hannoversch-Münden vom Bahnsteig auf das
Gleis gesprungen und hatte sich dort hingesetzt. Eine Augenzeugin soll ihn
aufgefordert haben, sofort aufzustehen, doch der Mann weigerte sich. Wenige
Augenblicke später wurde er von einem durchfahrenden Güterzug überrollt und
getötet.
Die Polizei geht von einem Suizid aus. Etwa zwei Dutzend Personen, die am
Bahnsteig warteten – unter ihnen auch Kinder – mussten mit ansehen, wie der
Körper überrollt wurde. ...
https://www.hna.de/lokales/rotenburg-bebra/mann-wird-ueberfahren-zugverkehr-hersfeld-lahmgelegt-1615267.html
05.04.2012 — Erst hat er seine Frau erschossen, dann sich selbst: Bei einem Familiendrama sind gestern in Mölln (Kreis Herzogtum Lauenburg) zwei Senioren ums ... https://www.ln-online.de/lokales/herzogtum-lauenburg/zwei-tote-bei-selbstmord-drama-in-moelln-ZH6265NRGOQJW7DIESFPZBTAOE.html
16.06.2012: Es ist der 16. Juni 2012, der das Leben von Matthias Salomo komplett auf den Kopf stellt. Die Kripo steht vor der Tür. Seine Mutter gilt als vermisst. Stunden später ist klar, die Frau hat sich selbst getötet. Salomo, damals 32 Jahre alt, zieht das den Boden unter den Füßen weg. „Ich bin durch die Hölle gegangen“, sagt er heute. Ein halbes Jahr versucht er, den Schock zu verarbeiten, mit der schweren Trauer zurechtzukommen - ohne fremde Hilfe. „Ich kannte meine Mutter nur als depressiv. Sie hat lange dagegen angekämpft. Ich dachte damals, sie konnte nicht anders.“ (10.09.2021) ... https://www.volksstimme.de/sachsen-anhalt/matthias-salomo-aus-dessau-ging-nach-tod-seiner-mutter-einmal-durch-die-holle-und-zuruck-3235526
20.06.2012: Der vor drei
Wochen im Ruhrgebiet tot aufgefundene Bandido-Rocker hat nach den Erkenntnissen
der Ermittler Selbstmord begangen. Der 49-Jährige habe sich selbst erschossen
und sei nicht von verfeindeten Motorradgangs umgebracht worden, teilten Polizei
und Staatsanwaltschaft mit. Der 49-Jährige war Ende Mai mit einer tödlichen
Schussverletzung neben seiner Maschine an einer Straße zwischen Bottrop und
Gladbeck gefunden worden. Das Motorrad war ordnungsgemäß abgestellt.
Die Ermittler nannten mehrere Gründe für ihr überraschendes
Untersuchungsergebnis: Die am Tatort gefundene Waffe habe dem Bandido selbst
gehört und an dem Revolver sei ausschließlich seine eigene DNA gefunden worden.
An seiner Lederjacke und seinen Handschuhen seien Schmauchspuren nachgewiesen
worden. Außerdem habe der Rocker aus dem Club im niederrheinischen Dinslaken
zuvor Selbstmordgedanken geäußert. Es gebe noch weitere Umstände, die einen
Suizid erklärlich machten, aus Opferschutzgründen aber nicht genannt würden,
erklärte die Polizei. ...
https://www.n-tv.de/panorama/Rocker-beging-Selbstmord-article6547416.html
25.07.2012: ... An einer Tankstelle in Dortmund hat sich eine junge Frau Benzin gekauft - und sich dann damit übergossen und angezündet. Passanten löschten die Frau mit Decken. Wenig später starb sie im Krankenhaus. ... Nach ersten Erkenntnissen hatte sich die junge Frau gegen 21.35 Uhr am Dienstagabend an einer Tankstelle im Kreuzviertel, einem beliebten Dortmunder Wohngebiet mit vielen Bars und Cafés, einen Eimer mit Benzin abgefüllt und dann "in einiger Entfernung", wie es in der Pressemitteilung der Polizei heißt, mit dem Benzin übergossen und angezündet. ... Einige Anwohner der dicht bebauten Straße eilten nach Polizei-Angaben sofort zu der brennenden Frau und löschten sie mit Decken; andere Zeugen berichten davon, dass Anwohner mit Wassereimern versuchten, die Frau zu löschen. Die Frau wurde mit Brandverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert, wo sie am Mittwochmorgen starb. ... https://www.welt.de/regionales/duesseldorf/article108381597/Frau-uebergiesst-sich-mit-Benzin-und-zuendet-sich-an.html
30.07.2012: Ein 71-jähriger Mann ist am Samstag um 17 Uhr im Bad Salzunger Ortsteil Kloster vor einen Zug gestürzt. "Wir gehen von Suizid aus", sagte ein Mitarbeiter der Einsatzzentrale der Polizei in Suhl am Sonntag auf Anfrage. https://www.insuedthueringen.de/inhalt.bad-salzungen-71-jaehriger-mann-stuerzt-sich-vor-die-suedthueringenbahn.1aeadd04-0b68-40cd-baf9-8fe40b59c4af.html
18.09.2012: Vor kurzem hat sich unser lieber Kollege Peter H. (29) von dieser Brücke gestürzt. Schön dass zu lesen, dass es Möglichkeiten gibt eine Brücke abzusichern. Um so trauriger dass hier nichts unternommen wird. Wie viele Menschen hat die Müngstener Brücke schon das Leben gekostet. Ich erinnere mich an meine Jugendzeit, als das „Exit“ hier noch stand. Auch damals hörte man regelmäßig von Menschen denen die Brücke das Leben nahm. ... https://www.die-muengstener-bruecke.de/mb/suizid/
18.10.2012: Für viele Menschen in der Region gab es gestern nur ein Thema: der tödliche Unfall auf der Bahnstrecke zwischen Alfalter und Düsselbach. Wie die HZ berichtete, wurde dabei ein Mann am Nachmittag vom Regionalzug Richtung Neuhaus erfasst, ein anderer verletzt. Wie konnte es zu diesem Unfall kommen? Jetzt ist klar: Es handelte sich um einen Suizid und einen Selbstmordversuch, wie das Polizeipräsidium Mittelfranken auf Anfrage mitteilte. ... Der Regionalzug Richtung Neuhaus hatte den jungen Mann kurz vor Düsselbach auf den Gleisen auf Höhe der Kläranlage erfasst, sein 30-jähriger Begleiter wurde nur leicht verletzt, er erlitt aber einen schweren Schock. Die Polizei ermittelt nun zu den Hintergründen des Suizids. https://n-land.de/lokales/hersbruck/der-schock-sitzt-tief
2013: Nach einem Suizid auf Schienen bekommt ein Lokführer 70.000 Euro von der Haftpflichtversicherung des Toten. Der 42-Jährige einigte sich mit der Versicherung auf einen Vergleich, wie das Oberlandesgericht München am 26.02.2019 mitteilte. ... Der Lokführer hatte geklagt, weil er berufsunfähig war, seitdem ein Mann im Jahr 2013 im Bahnhof Freising von der Regionalbahn überrollt wurde, die er steuerte. Der heute 42 Jahre alte Zugführer erlitt einen Schock und war mehrfach krankgeschrieben. Er wurde schließlich von seinem Arbeitgeber entlassen, weil alle Wiedereingliederungsversuche scheiterten. Von der privaten Haftpflichtversicherung des Toten forderte er 10.000 Euro Schmerzensgeld und 27.000 Euro Schadenersatz sowie Verdienstausfall in Höhe von 700 Euro im Monat bis zur Rente. https://rsw.beck.de/aktuell/daily/meldung/detail/olg-muenchen-durch-suizid-auf-schienen-traumatisierter-lokfuehrer-erhaelt-70000-euro
31.01.2013: Etliche Übungsabende, Lehrgangsbesuche und insgesamt 18 Alarmierungen – das ist die Bilanz, die Löschgruppenführer Markus Grothe während der Jahresdienstbesprechung der Löschgruppe Beckum nun im Gerätehaus zog. Zumeist wurden die Beckumer Kameraden zur technischen Hilfe und zur Ölspurbeseitigung gerufen, „aber auch zu einem Suizid-Einsatz mit einem Holzkohlegrill, zum Schienenunfall, zu einem brennenden Pkw und zu Sturmschäden“, bilanzierte Grothe, der bald einen neuen Stellvertreter an seiner Seite haben wird. ... https://www.wp.de/staedte/balve/article7540697/suizid-mit-einem-holzkohlegrill.html
31.01.2013: Wir sind alle zutiefst betroffen, sagte Joachim Finklenburg, Hauptgeschäftsführer des Klinikum Oberberg. ?Wir bedauern den Tod unseres Patienten außerordentlich. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie. Mit Bestürzung habe das gesamte Team des Kreiskrankenhauses Gummersbach die Nachricht vom Tod des Patienten aufgenommen. Der 58-Jährige war auf eigenen Wunsch seit dem 15. Januar auf der psychosomatischen Station im Kreiskrankenhaus Gummersbach in Behandlung. Am 17. Januar wurde er als vermisst gemeldet. Die Polizei hatte den 58-Jährigen vergeblich gesucht und mehrfach um die Mithilfe der Bevölkerung gebeten (OA berichtete). Am vergangenen Dienstag wurde sein Leichnam nun auf dem Gelände des Krankenhauses gefunden. Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der Mann aus einem Fenster im neunten Stock der Klinik sprang, dessen Schließmechanismus gewaltsam aufgebrochen wurde. Der Patient selbst war in der psychosomatischen Station untergebracht, die sich im achten Stock befindet. Dabei handelt es sich um keine geschlossene Station, die Patienten können sich frei bewegen. Die Polizei geht davon aus, dass der Gummersbacher am 17. Januar Suizid beging. ... https://www.oberberg-aktuell.de/index.php?id=69&tx_ttnews%5Btt_news%5D=142231
Das Gummersbacher
Kreiskrankenhaus wird keine Konsequenzen aus dem Selbstmord des 58-jährigen
Gummersbacher ziehen, der aus dem neunten Stock der Klinik in die Tiefe sprang.
„Denn wir sind kein Gefängnis, sondern ein Krankenhaus“, sagte
Klinikum-Pressesprecherin Angela Altz. „Eine 100-prozentige Sicherheit gibt es
nicht“ „Wir haben alle Sicherheitsvorkehrungen getroffen, die ein Krankenhaus
braucht“, entgegnete sie auf unsere Nachfrage. Leider komme es etwa einmal
jährlich vor, dass sich Patienten das Leben nähmen, sei es durch einen Sprung in
die Tiefe oder durch Erhängen. „Das ist tragisch, aber man kann niemand davon
abhalten. ... 01.02.2013 -
https://www.rundschau-online.de/region/oberberg/nach-selbstmord-klinik-will-keine-konsequenzen-ziehen-236445
30.04.2013: Fahrerflucht und
Suizid: Mann aus Gera tötet Radfahrer und richtet sich selbst. Tödlicher Unfall
am Geraer Berg auf der A 4: Der Ford-Fahrer war unvermittelt auf die Fahrbahn in
einen Lkw gelaufen. Zwei tödliche Unfälle binnen weniger Minuten in Rüdersdorf
und auf der A 4 bei Gera stehen im Zusammenhang. ...
https://www.otz.de/leben/blaulicht/article219256105/Fahrerflucht-und-Suizid-Mann-aus-Gera-toetet-Radfahrer-und-richtet-sich-selbst.html
13.07.2013: Nach dem Tod von zwei Männern in einem Gasthaus in Bad Säckingen (Kreis Waldshut) ist die Polizei auf der Suche nach dem Motiv und den Hintergründen. Ermittelt werde unter anderem wegen des Verdachts eines erweiterten Selbstmordes, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen am Samstag. Hierfür müssten noch Spuren ausgewertet und die Leichen näher untersucht werden. Demnach könnte einer der beiden Männer den anderen und dann sich selbst getötet haben. Möglich sei jedoch auch eine andere Todesursache, zum Beispiel ein gemeinsamer Suizid. Für die Beteiligung Dritter gebe es keine Hinweise. https://www.bild.de/regional/stuttgart/ermittler-raetseln-ueber-zwei-tote-im-zimmer-31295592.bild.html
25.08.2013: Hof: 52-Jähriger Polizist begeht Selbstmord. Nur noch den Tod konnte am Sonntagvormittag der Notarzt bei einem 52-jährigen Mann aus dem Landkreis feststellen, nachdem dieser eine Schusswaffe gegen sich selbst gerichtet hatte. ... Der 52-Jährige Polizeibeamte hatte sich gegen 9 Uhr alleine in seinem Anwesen zurückgezogen und drohte sich etwas anzutun. Nachdem bekannt wurde, dass der Mann im berechtigten Besitz von Schusswaffen ist, zogen seine Hofer Kollegen, die Kontakt zu dem 52-Jährigen hergestellt hatten, weitere Unterstützungskräfte hinzu. ... Kurz vor 11 Uhr richtete der Beamte unvermittelt eine berechtigt geführte, private Handfeuerwaffe gegen sich selbst. Der Polizeibeamte erlitt dadurch tödliche Verletzungen. Die Kriminalpolizei Hof hat die Ermittlungen aufgenommen. https://www.tvo.de/hof-52-jaehriger-richtet-waffe-gegen-sich-selbst-51286/
01.09.2013: Sondershausen. Ein 78-Jähriger aus Sondershausen ist am Freitagnachmittag tot in der Bebra entdeckt worden. ... Derzeit geht die Polizei von einem Tod durch gesundheitliche Probleme oder Suizid aus. Auf Gewalteinwirkungen Dritter gebe es keine Hinweise ... https://www.thueringer-allgemeine.de/leben/blaulicht/article219582089/Sondershausen-78-Jaehriger-tot-in-der-Bebra-entdeckt.html
08.09.2013: Heidelberg – „Als ich das letzte Mal mit meinem Sohn sprach, sagte er zu mir: ,Es geht mir bestens, Mama.‘ Am nächsten Tag hing er am Deckenbalken seiner Wohnung“, sagt Eva-Maria Götz (63). ... Im ISAF-Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan starben insgesamt 55 Soldaten, einer bei der Nachfolgemission Resolute Support (RS). Vier von ihnen nahmen sich das Leben selbst, teilte das Verteidigungsministerium auf BILD-Anfrage mit. Doch der Krieg endet nicht mit der Heimkehr. Wolf Götz (†30) beendete sein Leben, ein Jahr nachdem er wieder zu Hause in Mosbach (Baden-Württemberg) war. Wie viele Soldaten diese Entscheidung treffen, wenn sie wieder in der Heimat sind und nicht mehr bei der Bundeswehr, weiß keiner. Es wird nicht erfasst. ... „Wolf war Soldat. Er starb mit nur 30 Jahren. Nicht im Krieg – aber am Krieg.“„Wolf muss gedacht haben, es gebe keinen Ausweg mehr. Mein Sohn hat sich erhängt. Es war ein Sonntag, der 8. September 2013. Der Militärseelsorger sagte mir, ich dürfe nicht nach dem Warum fragen. Aber ich will nicht, dass mein Kind umsonst gestorben ist. Das ist jetzt meine Aufgabe“, sagt Wolfs Mutter entschlossen. ... (21.02.2018) - https://www.bild.de/news/inland/bundeswehr-einsatz/soldat-nimmt-sich-das-leben-nach-afghanistan-einsatz-54412164.bild.html
27.11.2013: Neustadt bei
Coburg: Polizist erschießt sich auf Dienststelle. Update (Donnerstag, 28.
November, 16:00 Uhr): Neustadt bei Coburg ist auch am Folgetag noch schockiert:
Ein Polizist nimmt sich in der Polizeiinspektion der Kleinstadt das Leben. Für
ein bis zwei Stunden herrscht Ausnahmezustand in der Stadt. Straßen sind
gesperrt – ein Rettungshubschrauber landet mitten in der Stadt, nur wenige Meter
vom Schauplatz entfernt. Selbst der schnelle Einsatz kann dem 58-Jährigen nicht
das Leben retten. ... Erstmeldung (Mittwoch, 27. November, 16:25): Auf tragische
Art und Weise ist am Mittwoch (27. November) in der Polizeidienstelle Neustadt
bei Coburg (Landkreis Coburg) ein Polizist gestorben. Der Beamte hat sich kurz
vor 11 Uhr direkt in der Wache erschossen. Das bestätigt das Polizeipräsidium
Oberfranken auf Anfrage von TVO am Nachmittag. Derzeit wird der Vorfall
untersucht. Über die Gründe für den Selbstmord des Polizisten gibt es bislang
noch keine Erkenntnisse. Die Innenstadt von Neustadt bei Coburg war ab Mittag um
die Dienststelle herum gesperrt. Die Ermittlungen werden nun von einer neutralen
Kriminaldienststelle geführt. ...
https://www.tvo.de/neustadt-bei-coburg-polizist-erschiesst-sich-auf-dienststelle-71760/
28.12.2013: Die Polizei hat am Samstag um 12.45 Uhr eine tote Frau aus dem Heidesee geborgen. Die 90 Jahre alte Hallenserin wurde am Hinterausgang des Heidebades aus dem Wasser gezogen. Nach Angaben von Polizeisprecherin Antje Hoppen gibt es keine Anzeichen für ein Fremdverschulden. Die Polizei geht von einem Suizid aus. Anscheinend sei die Frau ertrunken. https://www.mz.de/lokal/halle-saale/wasserleiche-in-halle-tote-frau-im-heidesee-gefunden-2064507
2014: Christoph Bartoszek - geboren 1965, gestorben 2014 (Suizid). Stellvertretender Bürgermeister der Stadt Lübben. "Er konnte nicht mehr leben" - https://lr-online.trauer.de/traueranzeige/christoph-bartoszek. "Über dem Rathaus der Kreisstadt Lübben liegt ein Fluch. Immer wieder verschwinden die Bürgermeister oder fallen anderweitig aus: Schon vier innerhalb der letzten Jahre. Die hübsche Spreewaldstadt hat zwei Schlösser, einen Fährhafen, 14 000 Einwohner und eine Verwaltung mit 172 Mitarbeiter. Aus psychischen Gründen kam ab Mai 2013 Bürgermeister Lothar Bretterbauer (heute 63) nicht mehr zur Arbeit. Im Juni 2014 entschuldigte er sich öffentlich und trat zurück.Er war mit der Krankheit und dem Tod seiner Frau überfordert gewesen. Sein damaliger Stellvertreter Christoph Bartoszek (49) verschwand im März 2014 spurlos nach einer Reha. Nach fünf Monaten wurde er tot aufgefunden. ..." 29.01.2017 - https://www.bild.de/regional/berlin/buergermeister/rathaus-luebben-50019372.bild.html
31.01.2014: Die drei tot in Nordhessen aufgefundenen Frauen haben sich gemeinsam vergiftet. Die Obduktion der Leichen habe wie erwartet eine Kohlenmonoxid-Vergiftung ergeben, teilte heute ein Polizeisprecher in Korbach mit. Zeichen von Gewalt oder Hinweise auf ein Verschulden Dritter gab es nicht. Die Leichen der drei Frauen waren am Mittwoch in der Blockhütte eines Campingplatzes am Edersee (Vöhl-Herzhausen) gefunden worden. Zu den näheren Umständen und Hintergründen werde es mit Rücksicht auf die Hinterbliebenen keine Auskünfte geben, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Kassel.Die Polizei geht nach ihren Ermittlungen davon aus, dass sich die 49, 44 und 23 Jahre alten Frauen in einem sozialen Netzwerk im Internet kennengelernt und gezielt verabredet hatten, um sich am Edersee zu töten. An der Badezimmertür in dem Blockhaus hatten Rettungskräfte eine Warnung vor dem Gas gefunden. Die Frauen hatten auch Abschiedsbriefe hinterlassen. https://www.op-online.de/hessen/selbstmord-blockhuette-durch-kohlenmonoxid-obduktion-drei-frauen-voehl-3342688.html
14.05.2014: Im Zuge der bisherigen Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Rottweil und des Polizeipräsidiums Tuttlingen zum Tod eines 64-Jahre alten Mannes im Tuttlinger Bahnhof gibt es bisher keine Hinweise auf ein etwaiges Fremdverschulden dritter Personen oder gar auf ein Tötungsdelikt. ... Polizei vermutet Suizid. ... Passanten hatten, wie berichtet, am Sonntagmorgen gegen 6.45 Uhr über Notruf das Polizeirevier verständigt und mitgeteilt, dass sich im Bahnhof eine leblose männliche Person befinde. Streifen des Reviers, eine Besatzung des Rettungsdienstes und ein Notarzt rückten sofort aus. Der Leichnam des 64-Jährigen befand sich in einem Wartehäuschen zwischen den Gleisen vier und fünf. Aufgrund der ungewöhnlichen Auffinde- und Todessituation – die eine nicht alltägliche Selbsttötung hätte begründen können, aber auch ein Tötungsdelikt nicht ausschloss – übernahmen Ermittler des Kriminaldauerdienstes und des Kriminalkommissariats Tuttlingen sowie Beamte der Kriminaltechnik die weiteren Maßnahmen zur Untersuchung der Todesursache. ... - https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.tuttlingen-tod-am-bahnhof-polizei-vermutet-suizid.07f290d8-92dd-4c39-8fdd-9e8fbc6c5d14.html
11.08.2014: "Gedenkseite für Patrick Bauer. Patrick Bauer wurde am 01. Januar 1989 in Bensheim geboren und starb durch Suizid am 11. August 2014 mit 25 Jahren in Weinheim. Dein Sohn konnte dich nie kennenlernen, da er noch viel zu jung war ( 5 Monate ) als du gegangen bist. ... Schule: Heinrich Metzendorf Schule Bensheim. Sternzeichen: Steinbock. Friedhof: Waldfriedhof Bensheim" - https://www.gedenkseiten.de/patrick-bauer/
20.08.2014: Selbstmord aus dem 9. Stock ? Sassnitz (chn). Gestern, am 20. August , meldete gegen 5.50 Uhr ein Beamter der Wasserschutzpolizeiinspektion Sassnitz eine leblose, männliche Person an einem Hotel in Sassnitz. Beamte des Polizeireviers Sassnitz und des Kriminaldauerdienstes Stralsund begaben sich sofort vor Ort. Sie sperrten die unmittelbare Umgebung ab und verständigten einen Notarzt, der nur noch den Tod des jungen Erwachsenen feststellten konnte. Nach jetzigem Kenntnisstand war der in Sassnitz wohnhafte 19-jährige Mann vermutlich in etwa 30 Metern Höhe von der Feuertreppe eines Hotels gestürzt. Wegen der Wucht des Aufpralls wies der Leichnam des Heranwachsenden erhebliche Verletzungen auf. Wie sich das Geschehen zutrug und wie der Mann die Treppe trotz Sicherheitstür erreichen konnte, bleibt zu klären. Dahingehend dauern die Ermittlungen des Kriminaldauerdienstes Stralsund an. Eine Sektion zur Klärung der Todesursache wird angeregt. Für die Betreuung der Angehörigen ist ein Seelsorger involviert worden. https://www.facebook.com/photo.php?fbid=704582122924145&id=234350423280653&set=a.387226071326420&locale=de_DE
03.12.2014: Eine leblose Person trieb am Mittwochmorgen nahe der Zinnowitzer Seebrücke in der Ostsee. Spaziergänger haben am Mittwochmorgen bei der Zinnowitzer Seebrücke auf Usedom einen leblosen Körper im Wasser entdeckt. Nun gibt es traurige Gewissheit: Es handelte sich um Suizid. https://www.nordkurier.de/regional/usedom/freitod-in-der-ostsee-1256727
2014 oder 2015: Am beschrankten Bahnübergang in Kirchzarten betritt ein Jugendlicher mit Kopfhörer bei geschlossener Schranke das Gleis, der Lokführer löst drei Mal ein Schallsignal aus, bevor der Zug den Jugendlichen überfährt. Passanten die hinter der geschlossenen Schranke stehen und Anwohner, werden Zeugen des Suizides (mitgeteilt von B. aus Kirchzarten).
2015: In dieser Folge spreche ich mit dem SeelenSport Trainer Achim Ritter. Er erzählt dir seine berührende Geschichte zum Tod seines Sohnes Jakob. Dieser starb mit 20 Jahren 2015 durch Suizid. https://www.podcast.de/episode/632844533/51-suizid-des-sohnes-trainer-achim-ritter-erzaehlt-seine-geschichte
... Der Arbeitskreis Leben in Freiburg unterstützt Menschen, deren Angehörige Suizid begangen haben. Viele Ehrenamtliche machen mit. ... Neben vier in Teilzeit beschäftigten Hauptamtlichen engagieren sich 23 Ehrenamtliche in der Hinterbliebenenarbeit. Sie begleiten wie Achim Ritter Menschen in Krisen nach dem Freitod von Partner, Kind oder Geschwister. Im Jahr 2022 waren es 55 Hinterbliebene. Die ehrenamtliche Arbeit zeichnet sich hier dadurch aus, dass einige Freiwillige selbst einen geliebten Menschen durch Suizid verloren haben. "Allein wenn die Klienten wissen: Da sitzt jemand, der das auch durchgemacht hat, und sie sehen, dass man solche Krisen überleben kann, ist das hilfreich", sagt Ritter. Voraussetzung für diese Tätigkeit: "Man muss stabil sein", erklärt Sozialarbeiterin Solveig Rebholz. Zum Auswahlverfahren gehört ein längeres Gespräch mit ihr oder ihren Kolleg:innen. "Darüber hinaus bitten wir die Interessierten, einen ausführlichen Fragebogen auszufüllen", erklärt die 43-Jährige. ... https://www.caritas.de/magazin/zeitschriften/sozialcourage/archiv/jahrgang-2023/artikel/das-ehrenamt-hat-seinen-eigenen-wert
Euphemismus: Freitod, klingt wie Spaßbad oder Strandurlaub mit Freikörperkultur, man sollte ein ernstes Thema wie einen Suizid nicht mit unpassenen Begriffen wie Freitod belegen, das ist mindestens peinlich, schlimmsten falls dumm (Peter Thiel)
24.01.2015: Am Donnerstagmorgen entdeckte eine Spaziergängerin in einem Waldstück zwischen Bad-Säckingen und Wehr-Brennet eine leblose Person und meldete dies über Notruf. Polizei und Rettungsdienst kamen sofort zum Fundort und konnten nur noch den Tod der Person feststellen (wir berichteten). Die Identität des Toten konnte heute festgestellt werden. Es handelt sich um einen in Bad Säckingen wohnhaft gewesenen Mann. Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei ergaben keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden am Tod des Mannes. Vielmehr ist von einem Suizid auszugehen. ... https://www.hochrhein-zeitung.de/am-hochrhein/waldshut/14248-spaziergaengerin-findet-toten-person-identifiziert
März 2015: Mike Wölk - geboren Januar 1967 im Raum Leipzig - gestorben durch Suizid März 2015 nachdem sich seine Freuind von ihm getrennt hatte (Kehle aufgeschnitten und erhangen) - https://www.boom-rider.com/index.php/de/in-memory/mike-woelk?jjj=1728552946851
09.05.2015: Bei dem Toten, der am Freitagnachmittag im Wald bei Liebenwalde entdeckt wurde, handelt es sich um einen 36-Jährigen, der seinem Leben offensichtlich selbst ein Ende gesetzt hat. Der Mann, so hieß es am Sonnabend aus der Polizeidirektion Nord, sei gegen 16 Uhr auf Höhe des Gertrudenhofes, unweit der von Liebenwalde in Richtung Zehdenick führenden Landesstraße 21 gefunden worden. Er habe leblos in einem VW Caddy gelegen.Fremdeinwirkung, so Polizeisprecher Toralf Reinhardt, könne nach intensiven Untersuchungen von Kriminaltechnickern „mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden“. Ein Todesermittlungsverfahren wurde eingeleitet. Der Tote, so hieß es weiter, soll ein Anwohner des etwas außerhalb von Liebenwalde gelegenen Gertrudenhofes gewesen sein. Ein Jäger hatte die Leiche am Freitag gefunden und die Polizei verständigt. - https://www.maz-online.de/lokales/oberhavel/suizid-toter-bei-liebenwalde-3ZRSBZB2YHWDUX73GOGK5AQXFA.html
08.06.2015: Thiessow (Vorpommern-Rügen). Am 07.06.2015, gegen 19:20 Uhr, wurde durch einen Hinweisgeber eine männliche leblose Person am Strand von Thiessow entdeckt. Die Polizei und insgesamt sieben Feuerwehren aus der Region sowie aus Bergen und Barth wurden alarmiert. Nach deren Eintreffen musste der Fundort unter Mitwirkung des Brand- und Katastrophenschutzes weiträumig abgesperrt werden. Denn der leblose Mann hatte einen Warnhinweis auf einen Giftstoff sowie einen Abschiedsbrief hinterlassen. Bei dem Mann handelt es sich um einen 34-Jährigen aus Dresden. Ein Fremdverschulden konnte durch die Beamten des Kriminaldauerdienstes Stralsund ausgeschlossen werden. https://blaulicht.hansestadtstralsund.de/category/suizid/
11.08.2015: Landgericht
Dresden - 11.08.2015: Behandlungsfehler: Suizid nach Wochenbettdepression,
30.000,- Euro; LG Dresden, Az. 6 O 1805/12
Die Patientin befand sich aufgrund einer Wochenbettdepression auf
einer geschlossenen Station im Hause der Beklagten. Trotz der Einstufung als
besonders gefährdet und der Kenntnis um die Suizidgefahr erhielt sie einen
Einzelausgang. Diesen nutzte sie, um sich von einem 20 Meter hohen Gerüst
hinabzustürzen. Die Eltern der Patientin führen Rechtsstreit gegen die Klinik.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/behandlungsfehler-suizid-nach-wochenbettdepression-30000-euro_072017.html
11.08.2015: "Eine Amtstierärztin bringt sich um. War der Druck von Landwirten auf der einen und Tierschützern auf der anderen Seite zu groß? Über die aufreibende Arbeit zwischen Massenviehhaltung und Tiereswohl. Wenige Stunden vor ihrem Tod räumte Anya Rackow ihren Büroschreibtisch auf. Ein Montag, 11 Uhr. Zum letzten Mal verabschiedete sie sich von ihren Kollegen im Veterinäramt. Sie brachte ihren Hund in eine Pension. Sie schrieb ihr Testament. Wahrscheinlich hatte sie das Gift, mit dem sonst Tiere getötet werden, da schon bei sich zu Hause. ..." - https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/warum-sich-amtstieraerztin-anya-rackow-umgebracht-hat-13741670.html
17.08.2015: Mit fataler Regelmäßigkeit
suchten in der Vergangenheit Menschen die Hochbrücke auf, um sich das Leben zu
nehmen. Seit Mitte der 80er-Jahre registrierte die Polizei ein bis zwei Fälle
pro Jahr, seit Kriegsende mehr als 100. Nachdem verschiedene Gegenmaßnahmen der
Stadt nicht den erhofften Erfolg brachten, entschloss sich der Gemeinderat für
die teure Lösung. Ein Arbeitskreis aus Polizei, Experten und Mitarbeitern der
Stadt hatte nach langen Beratungen die Installation von Fangnetzen empfohlen.
Kosten: 580 000 Euro. ...
In Rottweil hat es nur ein halbes Jahr bis zur nächsten Tragödie gedauert. Der
Mann bestieg - vor zahlreichen Passanten in der belebten Innenstadt - mitten auf
der Brücke das Geländer und sprang in das etwa zwei Meter tiefer liegende
Fangnetz – dort, wo es am breitesten ist. Dabei muss er sich „erhebliche
Verletzungen“ zugezogen haben, wie Michael Schlüssler, der Leiter des
Polizeireviers Rottweil, berichtet.. Trotzdem gelang es dem Unbekannten
irgendwie, an den äußeren Rand zu gelangen und sich in den etwa 15 Meter tiefer
gelegenen Stadtgraben zu stürzen. Er kam auf dem schmalen Asphaltweg auf, der
von viel Grün umsäumt ist. Die von Augenzeugen herbeigerufenen Notärzte
versuchten vergeblich, den Mann zu reanimieren. ...
https://www.schwaebische.de/regional/tuttlingen/spaichingen/fangnetz-kann-todessprung-von-der-rottweiler-hochbruecke-nicht-verhindern-661163
2016: Im Nordbayerischen Kurier wurde über einen noch laufenden Prozess zu einem tragischen Suizid im Jahr 2016 in der Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie am Bezirkskrankenhaus Bayreuth berichtet. Im Text wird "dem Chefarzt" sein Verhalten als Vorgesetzter vorgeworfen. Wir möchten hiermit klarstellen, dass es sich um einen Chefarzt handelt, der für unser Unternehmen nicht mehr tätig ist. https://www.gebo-med.de/news/detailansicht/hinweis-zur-berichterstattung-im-nordbayerischen-kurier
Möglicherweise identisch mit: Wegen des Suizidversuchs seiner Tochter im Bezirkskrankenhaus fordert der Vater Schmerzensgeld und Schadenersatz von der Einrichtung. Die Tochter starb acht Tage später. ... https://www.kurier.de/inhalt.suizidversuch-der-tochter-vater-klagt-gegen-bezirkskrankenhaus.a2bca16c-3f5a-4895-a420-9dfa03f55b7b.html
25.03.2016: Der Dessauer
Bratwurst-König ist tot. Mario U. (†46) erschoss sich Gründonnerstag bei Tempo
120 in seinem Mercedes-Geländewagen während der Fahrt auf der A14 nahe Schwerin.
Der erfolgreiche Geschäftsmann war gegen 10.30 Uhr auf dem Weg von seinem
Grundstück an der Ostsee zurück nach Dessau. Er saß allein in seinem schwarzen
G-Klasse Mercedes (Vollausstattung, Wert: 150000 Euro). ... In Höhe der
Ortschaft Raben Steinfeld (Mecklenburg-Vorpommern) kam der dunkle Mercedes mit
dem Wunsch-Kennzeichen DE-SP 500 (SP für den Firmennamen Spiel-Paradies, 500 für
die Fahrzeug-Version) nach links ab, knallte mit mindestens 120 km/h in die
Leitplanke und blieb stehen. Ein Mann, der herbeieilte, um dem Mercedes-Fahrer
zu helfen, bemerkte, dass der Wagen verriegelt war. „Ihm blieb nichts anderes
übrig, als die Seitenscheibe einzuschlagen“, so ein Polizeisprecher. „Er öffnete
das Fahrzeug, zog den Fahrer ins Freie.“ Doch für Mario U. kam jede Hilfe zu
spät. Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Dann entdeckten
Autobahnpolizisten im Inneren des Mercedes einen Revolver. Der Polizeisprecher:
„Der Fahrer hat sich getötet, indem er sich selber erschoss.“ -
https://www.bild.de/regional/leipzig/freitod/bratwurst-koenig-erschiesst-sich-bei-tempo-120-45075422.bild.html?fbclid=IwY2xjawEvONxleHRuA2FlbQIxMQABHY3Iimpx1FFuk7k2e8ijobeHUYKAb2ECwBCvIlCN2LtCbY49zZyIgjwu3A_aem__x3n1v7tz6MpdsxTvidPew&t_ref=https%3A%2F%2Fl.facebook.com%2F
28.03.2016: Jürgen (48) nimmt sich in
Frankfurt Main das Leben: "Mein Name ist Mario Dieringer
und die meiste Zeit meines Lebens habe ich als Journalist und als Dozent
gearbeitet.
Mit 46 Jahren brach ich von jetzt auf gleich zusammen und mein angenommener
leichter Burn out entpuppte sich als ausgewachsene schwere Depression, fast im
Endstadium.
Trotz zunächst erfolgreicher Psychotherapie verschlimmerte sich mein Zustand
zwei Jahre später wieder und führte am 28.12.2014 zur einem Suizidversuch, den
ich nach einer Wiederbelebung nur knapp überlebt habe.
Mein späterer Lebensgefährte litt ebenfalls unter einer starken Depression. Eine
klinische Behandlung verweigerte er, trotz zunehmend schlimmer werdenden
Symptomen und Angstzuständen. Er wollte wegen seiner Depressionen Hilfe nicht
annehmen. Vielleicht konnte er es auch schon nicht mehr.
An Ostern 2016 hat er sich das Leben genommen.
Meine Schuldgefühle, Ängste und Panikattacken führten erneut zu schweren
Depressionen, die erneut mit heftigen Suizidgedanken einher gingen. ...
Mit TREES OF MEMORY habe ich eine Perspektive, die ich teilen möchte. Eine
Zukunft, die auch für viele andere möglich ist, selbst wenn die Gegenwart noch
so schwarz und schlimm ist. ...
https://www.treesofmemory.com/mario-dieringer
09.05.2016: Auf der Gleisanlage am Bahnübergang des Güterbahnhofs in Bad Liebenwerda ereignete sich am Sonntagnachmittag ein Unfall. Ein 59-jähriger Mann betrat gegen 15:15 Uhr den geschlossenen Bahnübergang und wurde von einem herannahenden Gefahrgutzug erfasst. Dabei wurde der Mann so schwer verletzt, dass er diesen Verletzungen erlag. Es kam bis etwa 19:00 Uhr zur Sperrung des Bahnübergangs, eine Gefahr für den Güterzug bestand nicht. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wird von einem Suizid ausgegangen, die Kriminalpolizei untersucht den Vorgang. https://www.niederlausitz-aktuell.de/niederlausitz-aktuell/orte/elbe-elster/bad-liebenwerda/61183/59-jaehriger-begeht-selbstmord-am-bahnuebergang-bad-liebenwerda.html
01.07.2016: Polizei und Rettungskräfte wurden in der Nacht zum Freitag gegen 1 Uhr zu einem Wohnhaus im Ortsteil Züllsdorf gerufen. Eine 59-jährige Frau gab über den Notruf bekannt, von ihrem 68-jährigen Ehemann bedroht zu werden. Mit Eintreffen der Polizeibeamten am Einsatzort gipfelte die vorangegangene familiäre Auseinandersetzung im Suizid des 68-Jährigen, indem er sich mit einer Schusswaffe selbst richtete. Der Mann war als Jäger im rechtmäßigen Besitz von Schusswaffen. Der unmittelbar danach eingetroffene Notarzt bemühte sich vergebens, das Leben des Mannes zu retten, er verstarb vor Ort. ... https://www.wochenkurier.info/landkreis-elbe-elster/artikel/herzberg-jaeger-schiesst-und-stirbt
13.10.2016: Der
Terrorverdächtige Jaber al-Bakr hat sich nach Angaben des sächsischen
Justizministers Gemkow durch Strangulation selbst getötet. Man habe ihn gestern
Abend an seinem Hemd erhängt gefunden, sagte Gemkow auf einer Pressekonferenz in
Dresden. Reanimierungsmaßnehmen seien erfolglos geblieben. Der Tod sei gegen
20.15 Uhr festgestellt worden.
Die Leiche des 22-Jährigen werde zurzeit obduziert. Gemkow betonte, dass bei dem
Gefangenen keine akute Suizidgefahr festgestellt worden sei. Der Leiter der
Justizvollzugsanstalt Leipzig, Jacob, erklärte, al-Bakr sei zunächst im
Intervall von 15 Minuten in seiner Zelle kontrolliert worden. Später sei dann
entschieden worden, die Abstände auf 30 Minuten zu verlängern. Aufgrund der
Gefährlichkeit des Syrers habe man sich für eine Einzelunterbringung in einem
Haftraum mit Zwischengitter entschieden. ...
https://www.deutschlandfunkkultur.de/kritik-nach-suizid-von-jaber-al-bakr-offensichtlich-war-die-100.html
29.11.2016: Die seit Tagen vermisste Hamburger Polizeischülerin hat sich nach Erkenntnissen der Ermittler das Leben genommen. „Wir gehen von Suizid aus“, sagte Polizeisprecher Andreas Schöpflin nach dem Fund einer Frauenleiche im Sachsenwald bei Aumühle östlich von Hamburg. Die Tote sollte zur offiziellen Klärung der Identität ins Institut für Rechtsmedizin gebracht werden. Der Sprecher sagte aber bereits: „Sie ist es.“ Bei der 22-Jährigen sei auch die Dienstwaffe gefunden worden. ... https://www.welt.de/vermischtes/article159847355/Vermisste-Hamburger-Polizeischuelerin-beging-Suizid.html
09.12.2016: Am Abend des 9.
Dezember 2016 nimmt sich ein 23-jähriger Flüchtling aus Syrien im
rheinland-pfälzischen Kirn das Leben. Polizeiangaben zufolge läuft er "plötzlich
und unvermittelt" auf die Straße - direkt vor ein Auto. Der junge Mann stirbt
wenig später.
Kurz vor dem Suizid hatte der Flüchtling bei der Staatsanwaltschaft Bad
Kreuznach Anzeige gegen den örtlichen Pfarrer erstattet - wegen sexueller
Aktivitäten. Das Verfahren wurde jedoch wieder eingestellt, weil kein
Strafbestand vorlag. Der 23-Jährige habe sich den Angaben zufolge "wohl einfach
ausgenutzt gefühlt", zitiert die "FAZ" einen Sprecher. "Es gibt keinerlei
Hinweise darauf, dass der Pfarrer sich in irgendeiner Form strafbar gemacht
hat." ... (06.12.2017) -
https://www.n-tv.de/panorama/Pfarrer-gesteht-intimen-Kontakt-zu-Fluechtling-article20170554.html
14.03.2017: Auf der Bahnstrecke von Legden nach Ahaus wurde eine junge Frau aus Ahaus kurz vor dem Bahnübergang Legdener Straße vom Zug überrollt und tödlich verletzt. Der Zugführer konnte trotz einer sofort eingeleiteten Notbremsung das Unglück nicht verhindern. Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden liegen nicht vor. Der Zugführer erlitt einen Schock und wurde durch einen Notfallseelsorger der Deutschen Bahn betreut. Die Fahrgäste wurden durch die Feuerwehr aus dem Zug evakuiert. https://www.facebook.com/derahauser/posts/junge-ahauserin-vom-zug-%C3%BCberrolltauf-der-bahnstrecke-von-legden-nach-ahaus-wurde/1305114986208699/?locale=de_DE
31.03.2017: Hunderte Menschen wurden am Donnerstag Zeuge, wie ein 28-Jähriger vom Dach des Seaside-Park-Hotels gesprungen ist. Bis zu 300 Personen sammelten sich an. Passanten waren darunter und andere, die über einen längeren Zeitraum das Geschehen mit dem Handy fotografierten und filmten. „Mir ist kein vergleichbarer Fall mit so eine Menschenmenge bekannt“, sagte Polizeisprecher Alexander Bertram auf Anfrage von LVZ.de. Mit diesem Auflauf hatten die Beamten nicht gerechnet, so Bertram. Um Platz für Rettungskräfte zu schaffen und die Gefahrenzone zu Räumen – der Mann hatte zunächst auch Dachziegel hinunter geworfen – wurden Bereitschafts- und Bundespolizei angefordert. Die Räumung habe funktioniert und gegen Schaulustige an sich habe die Polizei keine Handhabe: "Man kann niemandem verbieten, irgendwo hinzusehen", heißt es am Freitag aus der Polizeidirektion. Entscheidend für die Beamten: Rettungskräfte seien letztlich nicht behindert worden. Ein Sprungkissen sei nicht aufgestellt worden, weil der 28-Jährige dauernd seine Position verändert habe. Wie der Mann überhaupt auf das Dach gelangen konnte, ist noch unklar. "Die Ermittlungen dauern an", so Bertram. ... https://www.lvz.de/lokales/leipzig/leipziger-polizei-wurde-von-der-masse-der-schaulustigen-ueberrascht-NCLJJNHTZ2M27HTGY5EEDFSMWY.html
22.04.2017: Eine Frau hat
sich gestern Nachmittag im La Ola das Leben genommen. Das Hallenbad wurde kurz
darauf komplett geräumt. Auch am heutigen Samstag darf dort noch nicht
geschwommen werden.
Auf dem Parkplatz des Landauer Hallenbads La Ola herrscht gähnende Leere.
Lediglich ein silberfarbenes Auto steht am Rande des großen Platzes. Hinter der
Glastür sind Bistrotische und Stühle zu sehen, bereits zusammengestellt. Und in
der Ferne, am Nichtschwimmerbecken, ist ein junger Mann gerade dabei, mit einer
großen Maschine die hellen Bodenfliesen zu säubern. Dabei ist es gerade erst
kurz vor 18 Uhr. Normalerweise hätte das Schwimmbad an diesem Freitag bis 23 Uhr
geöffnet – wäre nicht wenige Stunden zuvor etwas Schreckliches geschehen: ein
tragischer Todesfall. Eine Frau soll sich am Nachmittag umgebracht haben. Im
Außenbecken des beliebten Familienbads. Die Polizei informierte am Abend, dass
die Frau am frühen Nachmittag das Bad betreten habe. Sie soll sich einige Zeit
dort aufgehalten haben, bevor sie an eines der Schwimmbecken ging und Suizid
verübte. ...
https://www.rheinpfalz.de/lokal/landau_artikel,-landauer-freizeitbad-la-ola-nach-todesfall-geschlossen-_arid,868160.html
16.05.2017: Vor den Augen
mehrerer Schüler hat sich ein Staatsanwalt umgebracht. Der 43-jährige Matthias
N. stürzte sich aus dem dritten Stock in den Eingangsbereich des Augsburger
Strafjustizzentrums.
"Er wurde unter laufender Reanimation ins Zentralklinikum Augsburg verbracht, wo
er im Laufe des Vormittags seinen schweren Verletzungen erlag", berichtete
Oberstaatsanwalt Matthias Nickolai. ...
Die Kripo soll nun die Hintergründe des Suizids aufklären. "Ein Fremdverschulden
kann ausgeschlossen werden", betonte Nickolai.
Der Staatsanwalt hatte zuletzt in vielen großen Schwurgerichtsverfahren in
Augsburg die Anklage vertreten. Darunter waren der Stückelmord-Prozess von
Friedberg und der Mord an einer Mutter und ihrem Sohn am Ammersee. In seinem
aktuellen Prozess führte der Staatsanwalt die Anklage in einem Tötungsdelikt
gegen einen Studenten. Der soll seine Mutter Michaela B. in der gemeinsamen
Wohnung mit einer Vielzahl von Tritten, Schlägen oder Stößen getötet haben.
In diesem Prozess sollte Matthias N. am Dienstag auch wieder als
Sitzungsvertreter der Staatsanwaltschaft teilnehmen. Bernd Scharinger,
Verteidiger des Angeklagten, sagte FOCUS Online zum Suizid des Staatsanwaltes:
„Es ist absolut tragisch. Ich bin, wie alle Kollegen, geschockt. Meine Gedanken
sind bei seiner Familie.“ Erst gestern habe er noch mit Matthias N. im Fall
Michaela B. im Sitzungssaal gesessen. „Ich habe ihn in diversen Verfahren als
ruhigen und fairen Staatsanwalt erlebt.“... -
https://www.focus.de/panorama/welt/tragischer-vorfall-in-augsburger-gericht-anwalt-spricht-nach-suizid-von-staatsanwalt_id_7139788.html
12.07.2017: Zu einem Suizid kam es am
Mittwoch, 12. Juli 2017, um 18.04 Uhr, in Karlsruhe, BAB 5, Unterführung
Durlacher Allee. 26.12.2017: Alkoholisierter Mann nimmt
sich nach Autounfall das Leben
In Laufenburg-Rhina ist ein alkoholisierter Autofahrer von der Polizei nach
einem Verkehrsunfall festgenommen worden. Nach seiner Freilassung nahm der Fall
eine tragische Wendung. Nach Auskunft der Polizei hat ein Interregio, der von
Basel nach Ulm unterwegs war, gegen 9.20 Uhr einen Mann am westlichen
Ortseingang von Rhina erfasst. Der Mann beging ...
https://www.badische-zeitung.de/laufenburg/zug-erfasst-bei-laufenburg-rhina-einen-mann?fbclid=IwZXh0bgNhZW0CMTEAAR1oYsHBZ3SSgKhPWt8x7mREzVAOGKJIWE-VcOBKhq4OTEu4KC0nccgEyag_aem_1gC3YY7LqAtlW38F3vHL1A
13.07.2017: Ein 24-jähriger Mann aus Karlsruhe sprang in suizidaler Absicht von der Brücke Durlacher Allee auf die Hauptfahrbahn der BAB 5, Fahrtrichtung Süden, mittlerer Fahrstreifen. Der Mann war sofort tot. Ob es zu einer Berührung mit einem Fahrzeug kam kann noch nicht gesagt werden, wobei der Tod eindeutig auf den Sprung zurückzuführen ist. https://www.durlacher.de/start/neuigkeiten-archiv/artikel/2017/juli/13/zeugenaufruf-mann-sprang-von-bruecke-auf-autobahn
18.07.2017: Kurt Biedenkopfs
Schwiegersohn Andreas Waldow ist tot. Wanderer haben den Leichnam des
55-Jährigen am Mittwochmorgen in Dresden-Lockwitz auf einer Wiese unterhalb der
Lockwitzgrundbrücke gefunden. Nach ersten Ermittlungen gehen Polizei und
Staatsanwaltschaft von einem Selbstmord aus. „Es ist richtig, dass er tot
aufgefunden wurde“, bestätigte Lorenz Haase, Sprecher der
Staatsanwaltschaft Dresden, wen die geschockten Wanderer entdeckt hatten. Da mit
hoher Wahrscheinlichkeit von einem Suizid ausgegangen werden müsse, sei eine
Obduktion des Leichnams nicht angedacht, so Haase. Die Gründe für den Suizid
liegen völlig im Dunkeln. Bekannte hatten Waldow erst kürzlich im Kreise seiner
Familie gesehen. Er habe völlig entspannt und gut gelaunt gewirkt. ... In
letzter Zeit aber war der 55-Jährige kaum noch in der Öffentlichkeit zu sehen.
Er arbeitete zuletzt von Zuhause aus als Unternehmensberater in Dresden. Die
Familie selbst wollte sich zu dem Unglück auf Anfrage nicht äußern. Waldow
hinterlässt eine Frau und zwei erwachsene Kinder. (21.07.2017) -
https://www.lvz.de/lokales/leipzig-lk/andreas-waldow-der-schwiegersohn-von-kurt-biedenkopf-ist-tot-27EMMGWVIMXHQ7ZOWA5BYQ7RIA.html
„Ich bin auf dem Weg“ - das waren die letzten Worte von Unternehmensberater Andreas Waldow (+55) an seine Frau Petra. Sie ahnte nicht deren tragische Bedeutung. Vor zehn Tagen nahm sich der Schwiegersohn von Ex-MP Kurt Biedenkopf das Leben (TAG24 berichtete). Er hinterlässt seine Frau und zwei erwachsene Kinder. Am Freitag verabschiedeten sich auf dem Johannisfriedhof Familie, Freunde und Wegbegleiter von Andreas Waldow. Über 150 Trauergäste erwiesen ihm die letzte Ehre - nur Kurt und Ingrid Biedenkopf fehlten! ... (29.07.2024) https://www.tag24.de/nachrichten/kurt-biedenkopf-trauerfeier-schwiegersohn-freitod-selbstmord-suizid-beerdigung-beisetzung-301872#google_vignette
12.08.2017: Eine bei einem Zimmerbrand in einem Flüchtlingsheim in Nordrhein-Westfalen gestorbene Frau wollte sich offensichtlich selbst töten. Die Ermittlungen ergaben, dass die 28-jährige Albanerin das Feuer wohl selbst gelegt hat, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Fremdverschulden und ein technischer Defekt seien auszuschließen. Eine Handynachricht der Verstorbenen erhärte zudem den Verdacht auf Suizid. Der Zimmerbrand war am Freitagnachmittag in Bad Driburg bei Paderborn ausgebrochen. ... https://www.sueddeutsche.de/panorama/bad-driburg-frau-stirbt-bei-brand-in-fluechtlingsunterkunft-suizid-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-170811-99-612007
02.01.2018: Die Suizide zweier Touristen in einem Ferienhaus auf der griechischen Insel Kefalonia sollen einen satanistischen Hintergrund haben. Das berichteten griechische Medien am Dienstag unter Berufung auf Polizeikreise. Die Beamten hätten im Haus Pentagramm-Kettenanhänger, Kerzen und andere Hinweise gefunden. Bei dem Mann soll es sich um einen Deutschen, bei der Frau um eine Deutsche oder Bulgarin handeln - darauf habe die Polizei Hinweise, auch wenn im Haus keine Ausweispapiere gefunden worden seien, berichtete das Insel-Onlineportal inkefalonia.gr. Das Alter des Paares wird auf 30 bis 35 Jahre geschätzt. Die Leichen sollten am Dienstag zur Autopsie in die Hafenstadt Patras überführt, dort untersucht und nach Möglichkeit identifiziert werden. ... https://www.focus.de/panorama/welt/griechenland-touristen-begehen-selbstmord-polizei-vermutet-satanismus_id_8193389.html
18.03.2018: Etwa 300 Meter südlich des Bahnübergangs Pramsdorf ist am Montagmorgen gegen 5.50 Uhr eine Person von einem Regionalzug Richtung Wünsdorf erfasst und tödlich verletzt worden war. Die Kriminalpolizei leitete ein Todesermittlungsverfahren ein, um die Identität des Opfers und die Umstände des Geschehens zu klären. Derzeit geht sie von einem Suizid aus. Die zwölf Fahrgäste des Regionalzugs wurden von einem Sonderbus abgeholt. Der Bahnverkehr in Rangsdorf war bis 8.50 Uhr unterbrochen. https://www.maz-online.de/lokales/teltow-flaeming/rangsdorf/person-von-regionalzug-erfasst-und-toedlich-verletzt-ZYIT276SWPIBNVKL3KLLDSM55E.html
07.04.2018: Bei der Amokfahrt
in Münster lenkte am 7. April 2018 ein 48-Jähriger am Kiepenkerl-Denkmal im
Zentrum der westfälischen Stadt Münster einen Kleinbus in eine Gruppe von
Menschen. Vier Menschen starben,[1] mehr als 20 wurden zum Teil schwer verletzt.
Der Täter erschoss sich anschließend selbst.[2] Die Polizei schloss nach
Ermittlungen einen politischen oder extremistischen Hintergrund aus; die Tat war
offenbar ein erweiterter Suizid.
Am Samstag, den 7. April 2018 wurde gegen 15:27 Uhr ein Kleinbus vom Typ VW
California (T5) in eine Gruppe von Menschen gelenkt, die sich auf der
Außenterrasse des Restaurants „Großer Kiepenkerl“ aufhielten. Diese befindet
sich im Zentrum Münsters auf dem Platz am Kiepenkerl-Denkmal direkt an der
verkehrsberuhigten Straße Spiekerhof, die zum Tatzeitpunkt wegen des schönen
Wetters sehr belebt war.
Durch die Tat wurden vier Menschen getötet und mehr als 20 verletzt, sechs davon
schwer.
Täter war ein 48-jähriger deutscher Staatsbürger namens Jens Alexander R., der
in Münster lebte und als Industriedesigner arbeitete. Er stammte aus dem
Sauerland, wuchs in Madfeld auf und machte am Gymnasium Petrinum Brilon sein
Abitur.[3] Er besaß weitere Wohnungen in Pirna und Heidenau bei Dresden. Er litt
an psychischen Problemen.[4]
Gegen Jens R. hatte es fünf Strafverfahren gegeben, davon drei bei der
Staatsanwaltschaft Münster und zwei bei der Staatsanwaltschaft Arnsberg. Die
Verfahren in Arnsberg behandelten zwei „Auseinandersetzungen im familiären
Bereich“ aus den Jahren 2014 und 2016. In Münster wurden ihm unerlaubtes
Entfernen vom Unfallort (2015), Sachbeschädigung (2015) und Betrug (2016)
vorgeworfen. Alle Verfahren wurden wegen nicht hinreichenden Tatverdachts
eingestellt.[5]
Einen politischen oder extremistischen Hintergrund schloss die Polizei
aus.[6][7] Die Tat wurde als erweiterter Suizid aus persönlichen Gründen
eingeschätzt.[8]
https://de.wikipedia.org/wiki/Amokfahrt_in_M%C3%BCnster
10.04.2018: ... Nach der bisherigen Analyse und Auswertung der vorliegenden Dokumente, Spuren und Aussagen sind die Ermittlungsbehörden sicher, dass der 48-jährige Amokfahrer von Münster in Suizidabsicht handelte. ... Bei der Durchsuchung der Wohnung des ledigen und kinderlosen Münsteraners fanden die Beamten neben mehreren Behältern mit Benzin und anderen Flüssigkeiten ein über einen Balken gelegtes Hanfseil mit Henkersknoten. "Bei einer Gesamtschau der Indizien sind wir uns sicher, der Täter handelte in Suizidabsicht.", erklärte der Leiter der Ermittlungskommission, Kriminalhauptkommissar Joachim Poll, am Montagnachmittag. ... Entgegen anderslautender Berichte hat der Mann die Tat nicht angekündigt, so die Polizei. Die Nachrichten an Bekannte, die er mehrfach geschrieben hatte, enthielten keine ausdrückliche Ankündigung einer Selbsttötung und auch keine Ankündigung einer Amoktat. ... Warum der Täter den Vorplatz der Restaurants als Ziel seiner Todesfahrt gewählt hat, ist für die Polizei weiter unklar. Bislang konnten die Ermittler keinen Hinweis auf eine Beziehung des Täters zum Tatort finden. ... https://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/muenster-opferschutzbeauftragte-autoattacke-100.html
01.05.2018: »Hier ist es wie
in einem großen Grab.« So war der Aufruf zu einem Treffen aus traurigem Anlass
überschrieben. Flüchtlinge aus dem thüringischen Apolda und der Umgebung hatten
für Ende Juli zu einer Zusammenkunft vor dem Bahnhof Apolda geladen. In diesem
Jahr waren binnen weniger Tage drei Flüchtlinge gestorben, die im Einzugsbereich
des Landratsamts Apolda gelebt hatten. Zudem kritisierten die Organisatoren
Schikanen durch die Behörden der thüringischen Gemeinde.
Am 1. Mai war Faraidun Salam Aziz nach einem Sturz aus dem vierten Stock der
Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in der Lessingstraße in Apolda
gestorben. Auf Nachfrage der Frankfurter Rundschau bestätigte das Ausländeramt
den Suizid, wollte aber keine weiteren Auskünfte geben. Die Initiative Break
Deportation, die sich für Flüchtlinge einsetzt, schrieb auf ihrer Website, Aziz
sei vor zehn Jahren aus den kurdischen Gebieten im Irak geflohen und habe seit
acht Jahren in verschiedenen Unterkünften in Apolda gelebt. Der zum Zeitpunkt
seines Todes 38 Jahre alte Mann habe an Depressionen gelitten, die sich durch
den Umgang der Behörden mit ihm verstärkt hätten. Diese hätten ihm eine
Residenzpflicht auferlegt, so dass er sich strafbar gemacht hätte, wenn er
Apolda ohne Erlaubnis verlassen hätte. Weiter schrieb Break Deportation, Aziz
habe es als zusätzliche Schikane empfunden, dass ihm die Behörden die ihm
zustehenden finanziellen Leistungen nicht monatlich, sondern wöchentlich
ausgezahlt hätten. Aziz sei vielen Flüchtlingen in Apolda bekannt gewesen, da er
Asylsuchende häufig als Berater und Übersetzer bei Behördengängen begleitet
habe.
Der Suizid des Manns war der dritte Todesfall unter Flüchtlingen in der Gegend
innerhalb kurzer Zeit. Am 20. April hatte ein Mann seine 19jährige
Lebensgefährtin und ihren gemeinsamen, sechs Monate alten Sohn tot in einer
Flüchtlingsunterkunft in dem neun Kilometer von Apolda entfernten Ort Eckolstädt
aufgefunden. ...
Den erweiterten Suizid der jungen Frau aus Eritrea als Familientragödie zu den
Akten zu legen, genügte dem thüringischen Flüchtlingsrat nicht. Er forderte in
einer Pressemitteilung Aufklärung über die Umstände des Todesfalls und sprach
auch die Verantwortung der Behörden in Apolda an. »Nach uns vorliegenden
Informationen ist die junge Mutter schwer traumatisiert gewesen und hatte
bereits mehrere Suizidversuche unternommen. Wiederholt habe die junge Familie
vorgesprochen, um wieder eine Unterkunft in Apolda zu bekommen, wo sie bereits
Freunde und Unterstützer hatte und zuvor gelebt hatte«, schrieb der thüringische
Flüchtlingsrat. Die Organisation wollte wissen, warum die Behörden in Apolda
dieser Bitte nicht entsprochen hätten und welche Unterstützung der Familie
angeboten worden sei.
Der Lebensgefährte der Toten sagte der Berliner Zeitung, grausame Erlebnisse auf
der Flucht durch Libyen hätten die junge Frau schwer traumatisiert. Seinen
Schilderungen zufolge wurden seine Partnerin und er zunächst mit einer größeren
Gruppe aus Eritrea in Apolda untergebracht. Dort hätten nächtliche polizeiliche
Durchsuchungen die Frau erneut erheblich verunsichert, zudem habe dem Mann
während der Schwangerschaft seiner Lebensgefährtin eine Abschiebung zurück nach
Italien gedroht. Den Recherchen der Berliner Zeitung zufolge wiesen die Behörden
der Familie nach der Geburt des Kindes Räume in Eckolstädt zu und trennten sie
so von den anderen Flüchtlingen aus Eritrea, was der jungen Mutter einen
weiteren schweren Schock versetzt habe. ... (16.08.2018) -
https://jungle.world/artikel/2018/33/ein-ort-fuer-suizide
29.05.2018: In einem Wohnhaus im Altenburger Norden hat sich am Montagabend ein Drama ereignet. Ein Mann habe sich im Gebäude das Leben genommen, teilte die Polizei am Dienstag mit. Schauplatz des Geschehens war die Leonhard-Frank-Straße. Obwohl der Suizid im häuslichen Bereich geschah, habe es aufgrund der Gesamtumstände einen größeren Polizeieinsatz gegeben. Mehrere Beamte rückten gegen 19 Uhr an. https://www.lvz.de/lokales/altenburger-land/polizeieinsatz-wegen-selbstmordes-in-wohnhaus-4FEEXWO77DMOYITSREPXWRJSW4.html
06.07.2018: Felix Berg, geboren 27.11.1991, Suizid am 04.07.2018.
Müllheim 26-Jähriger wird
vermisst
Weiler Zeitung 06.07.2018 - 16:22 Uhr
Müllheim. Seit Mittwochmittag wird der 26-jährige Felix B. aus Müllheim
vermisst. Mögliche Hinwendungsorte, an denen sich der Vermisste aufhalten
könnte, wurden ergebnislos überprüft, teilt die Polizei mit. Er wurde zuletzt im
Bereich der Badstraße in Müllheim gesehen.
Der Vermisste wird wie folgt beschrieben: 26 Jahre alt, etwa 1,75 Meter groß,
schlank, er hat einen Vollbart und trägt eine Brille. Er ist vermutlich
bekleidet mit einer schwarzen weiten Jogginghose, einem weißen Hemd und
Birkenstockschuhen. Er ist mit einem alten schwarzen Herrenfahrrad der Marke
Konsul unterwegs.
Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Freiburg unter Tel. 0761/882 5777 entgegen.
https://www.verlagshaus-jaumann.de/inhalt.muellheim-26-jaehriger-wird-vermisst.f5be6e69-c1c7-406f-9116-8a1dfde9aea2.html
https://traueranzeigen.suedkurier.de/gedenkseite/Felix-Berg-27_11_1991
https://bztrauer.de/traueranzeige/felix/56933223
13.08.2018: Heute gegen 14
Uhr hieß es noch seitens der Polizei: Derzeit gebe es wegen eines größeren
Polizeieinsatzes rund um Haddamshausen bei Marburg Straßensperren und damit
Verkehrsbehinderungen. Es bestehe allerdings keine Gefahr für die Allgemeinheit.
Hintergrund: Seit 11.35 Uhr waren Polizei und Rettungskräfte wegen der
Ankündigung eines Suizides in Haddamshausen im Einsatz. Nach entsprechender
Einsatzvorbereitung und Ausschluss einer Gefährdung unbeteiligter Dritter betrat
die Polizei gegen 14.15 Uhr das entsprechende Haus.
Die Beamten konnten den 78-jährigen Bewohner nur noch tot auffinden. Derzeit
gibt es keine Anhaltspunkte, die gegen den selbst gewählten Tod sprechen.
Weitere Auskünfte zur Todesursache und den Umständen behält sich die
Staatsanwaltschaft Marburg, Rufnummer (06421) 290-221, vor.
https://backland.news/2018/08/grossaufgebot-bei-marburg-angekuendigter-suizid/
18.08.2018: Suizid von der Marktkirche. Im Bereich Markt stürzte am Sonntag kurz vor 12:30 Uhr eine Person von einem Turm der Marktkirche. Der Mann erlitt dabei sofort tödliche Verletzungen, der Notarzt konnte nur noch dessen Tod feststellen. Nach ersten Erkenntnissen überstieg der Mann die Brüstung und stürzte in die Tiefe. Es handelt sich um einen Mann Mitte 50 aus Sachsen-Anhalt. Fremdeinwirkung konnte ausgeschlossen werden. (Offizielle Mitteilung der Polizei) - https://www.facebook.com/photo.php?fbid=895521757314371&id=461957867337431&set=a.463487557184462
21.09.2018: Eine Woche nach einem Suizid in Bad Driburg hat die Polizei jetzt die Identität des Toten klären können. Es handelt sich um einen 34-Jährigen aus Bad Driburg. Der Mann war heute vor einer Woche spätabends von einem Zug überrollt worden – er starb noch vor Ort an seinen schweren Verletzungen. Ein Fremdverschulden schließt die Polizei aus. https://www.radiohochstift.de/nachrichten/paderborn-hoexter/detailansicht/identitaet-nach-suizid-steht-fest.html
02.10.2018: Keine Frage, die DB ist von der Lebensmüdigkeit mancher Landsleute stark betroffen. Mit ihr Lokführer, Personal und Fahrgäste. Aber sie könnte unserer Ansicht auch etwas tun. Heute hat es wieder die leidliche Stelle zwischen Lahr und Freiburg betroffen - und zwar heftigst. Es muss doch möglich sein, diesen und andere Suizidschwerpunkte überwachen zu können - Kameras mit Bewegungsmeldern und Erkennungstechnologien sind doch heutzutage Standardtools. Die Anzahl der Suizide nimmt stetig zu, vll. mal mit vorübergehenden Unterbrechungen und man kann immer weniger sicher sein, ob auf jenen Linien überhaupt ein wenigstens halbwegs geordnetes Reisen möglich ist. Schon grotesk, dass die Reisenden des 105 heute in Basel Bad in den extrem verspäteten EC7 zur Weiterfahrt nach Basel SBB umsteigen durften. "Nur" knapp 2 Stunden Verspätung, andere hat es deutlich schlimmer erwischt. Meine Partnerin hatte in diesem Jahr bereits 7x das Pech wegen Suiziden in jenem Abschnitt hochverspätet in der Schweiz oder in NRW anzukommen. ..." - https://www.ice-treff.de/index.php?mode=thread&id=535970
02.11.2018: Vera, Birgit und Evangelos teilen das gleiche Schicksal. Alle drei verloren den Lebenspartner durch Suizid. Unseren hr-Volontären haben sie ihre Geschichten erzählt. Vom ungläubigen Schock, über den verzweifelten Versuch zu verstehen bis zum harten Weg zurück zur Normalität. Von Sophia Luft und Tiemen Glatt. https://www.youtube.com/watch?v=YNzcFEPQhXI
19.12.2018: Tragische Szenen spielten sich am Mittwochvormittag auf den Bahngleisen in Bergfelde an. Im Umfeld der Gleisüberquerung durch eine Brücke entlang der B96a kam es zu einem Unfall zwischen einer Bahn und einer männlichen Person mit tödlichem Ausgang. „Die Polizei wurde um 9 Uhr über den Vorfall informiert, der Zugverkehr musste in Folge für knapp drei Stunden aufgrund der Bergung der Leiche und für Aufräummaßnahmen unterbrochen werden“, erklärte Polizeipressesprecherin Ariane Feierbach. ... „Alle Informationen und Erkenntnisse, die uns bislang vorliegen, deuten auf einen Suizid des Mannes hin“, teilte Ariane Feierbach zudem mit. Die Angehörigen wurden im Laufe des Vormittags ermittelt und über den tödlichen Unfall informiert. Ein Todesermittlungsverfahren wird durch die Polizei eingeleitet. - https://www.maz-online.de/lokales/oberhavel/hohen-neuendorf/toedlicher-unfall-auf-bahngleis-bei-bergfelde-IHOQWT46AUS5BMDPLNDZDNB5AQ.html
05.01.2019: Ein 29-jähriger Chinese nimmt sich in der Flüchtlingsunterkunft am Frankfurter Flughafen das Leben. Er wollte in Deutschland Asyl beantragen. Ein 29-jähriger Chinese hat sich im Transitbereich des Frankfurter Flughafens das Leben genommen. Wie Nadja Niesen, die Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft, der Frankfurter Rundschau bestätigte, sei der Mann in der Nacht zum vergangenen Dienstag tot in der Flüchtlingsunterkunft in der Cargo City Süd gefunden worden. Allem Anschein nach habe sich der Mann erhängt. Die genauen Todesumstände würden allerdings noch ermittelt, sagte Niesen. https://www.fr.de/frankfurt/suizid-transitbereich-10998249.html
15.01.2019: Dramatischer Einsatz in der Nacht zu Dienstag am Fähranleger Berne-Motzen. Von dort war der Polizei um 1.28 Uhr gemeldet worden, dass in Höhe des Fähranlegers Berne-Motzen ein Fahrzeug in der Weser treibt. Die Fährbesatzung der Fähren Bremen-Stedingen GmbH kam dem Fahrzeug noch zu Hilfe, konnte das Sinken des Pkw einige Meter vom Ufer entfernt aber nicht verhindern. Zur Bergung des Fahrzeuges wurden die Feuerwehren Bremen und Warfleth sowie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und das Technisch Hilfswerk (THW) eingesetzt. Nach Auskunft der Pressestelle der Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch gestaltete sich die Bergung schwierig. Die Strömung ist in der Weser zumeist recht stark. Zur Einsatzzeit war ablaufendes Wasser. Die Bergung des Fahrzeuges gelang so erst durch den Einsatz mehrerer Taucher verschiedener DLRG-Gruppen und der Feuerwehr Bremen sowie eines Kranes. Bei der Bergung des Fahrzeuges wurde festgestellt, dass sich im Fahrzeug eine männliche Person befand. Diese wurde in ein Bremer Krankenhaus gebracht, wo laut Polizei lediglich der Tod festgestellt werden konnte. Im Rahmen der ersten Ermittlungen habe es konkrete Hinweise gegeben, dass der Fahrzeugführer absichtlich in die Weser gefahren ist, teilte die Polizei weiter mit. https://www.nwzonline.de/blaulicht/berne-einsatz-in-berne-motzen-mit-dem-auto-in-die-weser-mann-wird-tot-geborgen_a_50,3,3028186532.html
27.01.2019: Eine bislang noch nicht identifizierte undetwa 50-60 Jahre alte Frau ist in der Nacht zum Donnerstag (8.10.09)auf der Bahnstrecke zwischen Bensheim-Auerbach und Zwingenberg von einem Zug überrollt worden. Der Zugführer hatte sich gegen 3.05 Uhr über das Stellwerk in Frankfurt zunächst bei der Polizei in Bens heimgemeldet. Vermutlich war die Tote aber bereits zuvor von einem anderen Zug erfasst worden. Die Bahnstrecke Darmstadt-Heidelberg, diewährend der Bergungsmaßnahmen durch die Feuerwehr ausgeleuchtet wurde, war vorübergehend in beide Richtungen gesperrt. DieKriminalpolizei ermittelt und geht nach derzeitigem Stand von einem möglichen Suizid aus. Die Tote hat keinerlei Papiere bei sich, ein aktueller Vermisstenfall liegt bisher nicht vor. ... https://www.fr.de/rhein-main/zwingenberg-bislang-unbekannte-frau-ueberrollt-kriminalpolizei-bittet-hinweise-identitaet-11527310.html
04.02.2019: Eine Frau wird von einem Zug erfasst. Sie ist auf der Stelle tot. Aufgrund ihres Suizid sitzen Hunderte Passagiere fest. Für rund zwei Stunden kam der S-Bahn-Verkehr aus Richtung Friedrichsdorf nach Bad Homburg komplett zum Erliegen. Am Bad Homburger Bahnhof hat es am Montag im morgendlichen Berufsverkehr einen tödlichen Zwischenfall gegeben. Gegen 6.40 Uhr war eine 49-jährige Frau auf dem Gleis vor die einfahrende S 5 aus Friedrichsdorf in Richtung Frankfurt geraten. Wie die Polizei mitteilte, handelte es sich um einen Suizid. Die Frau war auf der Stelle tot. ... https://www.fr.de/rhein-main/hochtaunus/frau-getoetet-11710764.html
16.02.2019: Bickenbach (ots/Polizeipräsidium Südhessen) – Am frühen Samstagmorgen (16.02.2019) wurde eine 40-jährige Frau kurz nach Mitternacht am Bahnhof in der Hartenauer Straße von einem Zug tödlich erfasst. Nach ersten Ermittlungen der Beamten endete ein Familienstreit wohl im Suizid. Weitere Hintergründe zur Todesursache sind derzeit noch unklar. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt und die Kriminalpolizei haben die Ermittlungen aufgenommen. https://viernheim-online.de/wordpress/bickenbach-frau-von-zug-toedlich-erfasst-polizei-sucht-dringend-zeugen/
29.03.2019: THGAS HAUS Y –
Selbstmord mit CO - Datum: 29. März 2019 um 18:58 Uhr
Einsatzart: THGAS HAUS Y – Technische Hilfeleistung, Gasaustritt in einem
Gebäude, Menschenleben in Gefahr
Einsatzort: Hindenburgstraße
Fahrzeuge: Einsatzleiter vom Dienst (10-10-02), Löschgruppenfahrzeug (10-46-01),
Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (10-48-02)
Weitere Kräfte: Kriminalpolizei, Polizei, Rettungsdienst
Einsatzbericht:
Im Erstalarm wurden die Kameraden zu einer Türöffnung für den Rettungsdienst
alarmiert. Bei Eintreffen berichteten die Anrufer, dass sie bereits in der
Wohnung waren und eine leblose Person in der Wohnung gesehen haben. Ebenfalls
haben sie mehrere Zettel in der Wohnung gesehen mit der Aufschrift „Vorsicht
Kohlenmonoxid“. Daraufhin wurden weitere Kräfte alarmiert und ein
Atemschutztrupp ausgerüstet. Anschließend wurde Gebäude evakuiert und sich
gewaltsam Zutritt zur Wohnung verschafft. Parallel wurde ein Lüfter
Bereitstellung gebracht. In der Wohnung wurde dann durch den Trupp eine leblose
Person und zwei kleine Holzkohlegrills vorgefunden. Die Einsatzstelle wurde
belüftet, Kontrollmessungen durchgeführt und abschließend an die Kriminalpolizei
übergeben.
https://www.feuerwehr-itzehoe.de/einsatzberichte/thgas-haus-y-selbstmord-mit-co/
03.04.2019: Wie die "Ostsee Zeitung" berichtet, wurde der Polizei Anfang der Woche ein herrenloser Rucksack gemeldet, der unweit der Ortschaft Sassnitz auf einer Bank am Aussichtspunkt Viktoria-Sicht lag. Bei einer Suchaktion, die am Montag zunächst ergebnislos verlief, wurde am Dienstag mittels Wärmebildkamera der leblose Körper einer Frau entdeckt. Die Auffindesituation deute den Ermittlern zufolge auf einen Absturz hin: Die Frauenleiche sei in rund 30 Metern Höhe am Kreidefelsen hängend aufgefunden worden. Ein Hubschrauber konnte die verunglückte Frau schließlich bergen, in den nächsten Tagen könnte eine Obduktion anberaumt werden. Identität der Frauenleiche von Sassnitz noch unklar - war es ein Unfall oder Suizid? Unklar sei zum aktuellen Zeitpunkt jedoch, bei wem es sich um die tote Frau handele. Ebenso ungeklärt seien der "Ostsee Zeitung" zufolge die Umstände des mutmaßlichen Absturzes von der Klippe. Im Rahmen eines Todesermittlungsverfahrens sollen die offenen Fragen zu dem Fall geklärt werden. Neben einem Unfall mit Todesfolge ist auch ein Suizid nicht ausgeschlossen - Selbstmorde an den Kreidefelsen gehören ebenso wie Unfälle zur traurigen Realität in der beliebten Touristenregion. https://www.news.de/panorama/855754219/leiche-an-steilkueste-bei-sassnitz-auf-insel-ruegen-entdeckt-tote-frau-an-der-viktoria-sicht-im-nationalpark-jasmund-geborgen/1/
13.04.2019: In Emmendingen ist die Zahl der Schienensuizide 2018 deutlich angestiegen. Die Nähe zur Psychiatrie allein erklärt das nicht. Spurensuche zu einem häufigen Verhängnis – und Wegen aus der Krise. ... Heidi W.* weint nicht mehr, wenn sie von ihrer toten Tochter erzählt. Die Mittsechzigerin sitzt zurückgelehnt an einem runden Tisch. Der kleine Raum hat sonst nur eine bunte Couch und schmale, viel zu hoch liegende Fenster, als dass es hier jemals richtig hell werden könnte. Draußen dämmert ein kühler Frühlingstag. "Klara* ist immer noch da", sagt sie, sie klingt überzeugt. Sie ist da, wie sie "Ajajas" sagt statt Ananas, als kleines Mädchen. Sie ist da, wie sie Saxophon spielt, zuhause, in einer kleinen Gemeinde im Landkreis Emmendingen. Und sie lebt in den Gesprächen von Heidi W. und ihrem Sohn, der 16 war, als Klara sich das Leben nahm, gerade volljährig. ... https://www.badische-zeitung.de/wie-hinterbliebene-und-zeugen-einen-suizid-erleben-und-eine-stadt-mitleidet
08.05.2019: Gegen das 36-jährige Opfer des tödlichen Alleinunfalls am Sonntag beim Alsfelder Stadtteil Münch-Leusel lief ein Disziplinarverfahren im Zusammenhang mit den rechten Umtrieben bei der hessischen Polizei. Wie Dirk Hintermeier, Sprecher des Landeskriminalamtes (LKA) in Wiesbaden am Dienstag auf O|N-Anfrage bestätigt, habe gegen den in der Alsfelder Dienststelle eingesetzten Polizeibeamten ein Vedacht im Zusammenhang mit dem Polizeiskandal in der hessischen Polizei bestanden und es sei deshalb ein "Verbot der Dienstgeschäfte" gegen ihn verhängt worden, was einer Zwangsbeurlaubung gleichkomme. Der Polizist war am Sonntagmittag gegen 13 Uhr auf der Landstraße 3156 zwischen Alsfeld und Münch-Leusel aus ungeklärten Gründen mit seinem roten Pkw von links von der Fahrbahn abgekommen, hatte sich überschlagen und war anschließend gegen einen Baum geprallt. Der Fahrer hatte den Aufprall nicht überlebt.Weil die tatsächliche Unfallursache bislang ungeklärt ist, wurde das Unfallfahrzeug beschlagnahmt und wird zur Zeit auf technische Defekte untersucht. Die zuständige Staatsanwaltschaft Gießen hat darüber hinaus auch die Obduktion des Leichnams angeordnet. Wie deren Sprecher Rouven Spieler auf Nachfrage bestätigte, geht die Staatsanwaltschaft wegen der Gesamtumstände des Unfalls von einem Selbstmord aus. "Wegen der hohen Geschwindigkeit, mit der der Pkw verunglückte, worauf auch die weit verstreuten Wrackteile hinweisen, und der beruflichen und privaten Verwerfungen im Leben des 36-Jährigen gehen wir derzeit als Arbeitshypothese von einem Suizid aus", sagte Spieler. ... https://osthessen-news.de/n11617269/vermutlich-selbstmord-gegen-verunglueckten-polizisten-wurde-ermittelt.html
05.07.2019: Kevin Brand - geb. 25.05.1989, Suizid am 05.07.2019. "Er war dann Musiker in der Band MUK und NightLife. Kevin leistete seinen Zivieldienst beim ASB Arnstadt ab. Anschließend begann er eine Ausbildung zum Rettungsassistent an der DDA Meiningen und absolvierte 2018 die Notfallsanitäterausbildung ... Am 06.07.2019 gegen 6.00 Uhr erhielten wir einen Anruf. Sie fragte uns, ob Kevin bei uns war. ..." - http://uwebrand.de/kevin/blog/index.php?id=000000005. Traueranzeige - https://trauer-in-thueringen.de/traueranzeige/kevin-brand-9999
11.07.2019: Vermutlich Suizid am Bahnsteig des Bahnhofs in Bad Liebenwerda. Ein 52-jähriger Mann wird von durchfahrendem Güterzug erfasst. Die eintreffenden Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen ... https://www.lr-online.de/lausitz/elsterwerda/polizei-geht-von-suizid-aus-_-update-vermutlich-suizid-am-bahnsteig-des-bahnhofs-in-bad-liebenwerda-38307510.html
13.07.2019: Rettungsversuche
vergeblich: Mann springt von 40 Meter hohem Baukran. Karlsruhe. Die
Einsatzmaßnahmen am Karlsruher Bahnhofsplatz fanden um 22.33 Uhr ein tragisches
Ende. Der 26-jährige Mann, der um 11.13 Uhr auf einen auf dem Bahnhofsplatz
aufgestellten Baukran gestiegen war, konnte nicht mehr gerettet werden.
Er sprang um 22.33 Uhr vom Ausleger des Krans in die Tiefe. Der vor Ort
befindliche Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die
Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu den Hintergründen aufgenommen. Die
Absperrmamaßnahmen wurden sukzessive aufgehoben. Die Feuerwehr Karlsruhe war mit
einem Großaufgebot im Einsatz. Höhenretter der Werkfeuerwehr KIT und der
Berufsfeuerwehr Karlsruhe waren im Einsatz. Rettungsdienst und Notarzt standen
ebenfalls bereit. Die Polizei hatte den kompletten Bahnhofsvorplatz geräumt und
abgesperrt. Ein Spezialeinsatzkommando aus Göppingen war vor Ort, um das
Vorgehen mit den bereits vorhandenen Einsatzkräften zu besprechen. ...
https://www.pz-news.de/baden-wuerttemberg_artikel,-Rettungsversuche-vergeblich-Mann-springt-von-40-Meter-hohem-Baukran-_arid,1305550.html
06.11.2019: Nachbarn löschen brennenden Mann: 52-Jähriger verstarb später. Kriminalpolizei ermittelt nach Auto-Explosion und geht derzeit von einem möglichen Suizidversuch aus. Opfer kurze Zeit später in Spezialklinik verstorben ... Noch vor Ort sorgten Notarzt und Rettungskräfte der Feuerwehr Bad Oeynhausen für die Erstversorgung. Anschließend wurde der 52-Jährige mit dem ... https://www.nw.de/lokal/kreis_minden_luebbecke/bad_oeynhausen/22607215_Nachbarn-loeschen-brennenden-Mann.html
07.11.2019: Landrat Heinz Wölfl nahm sich das Leben. Es kam heraus: Er war spielsüchtig und hatte Schulden. ... Und du hast nichts gewusst?“ Wie oft hat Helmuth Rücker diese Frage gehört. Er hätte doch etwas merken müssen von der Spielsucht seines besten Freundes. Er hat nichts davon gewusst, dass sein Freund Heinz Wölfl, der langjährige Landrat von Regen, dem Spiel verfallen war. Ebenso wenig wie Wölfls Frau Maria, seine drei Kinder und die anderen Freunde etwas Genaueres gewusst haben. Nach dem Selbstmord des Landrats haben alle nachgedacht und versucht, mögliche Zeichen zu deuten. Wölfl hat gerne einen scharfen Schafkopf gespielt, er ging hin und wieder in die Spielbank und er klappte schon mal nervös den Laptop zu, wenn jemand überraschend in sein Büro kam. „Aber ist jemand deswegen so spielsüchtig, dass er sich hoch verschuldet und dann keinen Ausweg mehr weiß außer Suizid?“, fragt Helmuth Rücker. Der Freund ahnte nichts, als ihn Heinz Wölfl in einem Gespräch Anfang August bat, ihm eines Tages einen großen Freundschaftsdienst zu leisten. Nachfragen waren zwecklos. „Vertrau mir“, hatte er gesagt. Zwei Tage später händigte Wölfl Helmuth Rücker einen Brief aus, den er erst zu einem gegebenen Zeitpunkt öffnen dürfe. Er würde Bescheid erhalten. Zwei Wochen später rief Wölfls Tochter Steffi morgens an und sagte mit tränenerstickter Stimme: „Der Papa ist tot.“ Helmuth Rücker schoss es durch den Kopf: „Oh Gott, der Brief!“. ... In jener Nacht zum 17. August war Wölfl nach einem Termin in den Kleinwagen seines Sohnes gestiegen, war vom Langlaufzentrum Bretterschachten talwärts Richtung Großer Arbersee gefahren und in einer Linkskurve geradeaus in den Wald gerast. Die Böschung ist an dieser Stelle fünf Meter tief. Der Wald ist dicht. Das Auto flog in die Bäume. ... https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Drama-um-Landrat-von-Regen-Heinz-Woelfls-Suizid-Ein-Freund-quaelt-sich-mit-Fragen-id17501331.html
01.12.2019: Tödlicher Großbrand in Grünwettersbach: Leichnam obduziert, Polizei geht von Suizid aus. Heute Nachmittag kam es gegen 16.25 Uhr im Karlsruher Stadtteil Grünwettersbach zu einem Dachstuhlbrand. Das berichtet die Karlsruher Feuerwehr. Wie die Polizei nun mitteilt, liegen erste Ermittlungsergebnisse vor. "Nach aktuellem Kenntnisstand ist von einem Suizid auszugehen", schreibt die Polizei in ihrem Pressebericht. Hinweise auf eine Beteiligung Dritter gäbe es nicht. Eine Obduktion ist laut Polizei mittlerweile durchgeführt worden, die abschließende Identifizierung des Verstorbenen steht noch aus und die Ermittlungen dauern daher noch an. ... https://www.ka-news.de/region/karlsruhe/toedlicher-grossbrand-in-gruenwettersbach-leichnam-obduziert-polizei-geht-von-suizid-aus-art-2467087
19.12.2019: Bad Segeberg (ots) – Heute kamen neun Ersthelfer nach einem Suizid in Kaltenkirchen vorsorglich ins Krankenhaus. Ein Rentner hatte nach ersten polizeilichen Erkenntnissen das Gift E605 eingenommen. Drei Familienangehörige versuchten ihm zu helfen und verständigten gegen 13:00 Uhr den Rettungsdienst. Vier Rettungskräfte versuchten am Einsatzort vergeblich den Rentner zu reanimieren. Bei dem Rettungseinsatz waren auch zwei Feuerwehrmänner involviert. Alle neun Ersthelfer sind vorsorglich in umliegende Krankenhäuser verbracht worden, um eine Kontamination auszuschließen. ... https://hier-luebeck.de/index.php/pol-se-kaltenkirchen-an-der-moorkoppel-neun-ersthelfer-nach-suizid-vorsorglich-im-krankenhaus/
2020: Prozess in Dresden: Psychiaterin hat akuten Alarmhinweis ignoriert. Ein 29-Jähriger nahm sich 2020 in Dresden das Leben. Kurz zuvor war er in einer Klinik und hatte seine Suizidgedanken geäußert. (13.07.2023) - https://www.saechsische.de/dresden/prozess-dresden-gericht-psychiaterin-hat-akuten-alarmhinweis-ignoriert-5883690-plus.html
02.01.2020: Einsatz wegen
Suizid. Luckau. Dahme-Spreewald
Die Polizei wurde am Donnerstagvormittag durch die Rettungsleitstelle darüber
informiert, dass unterhalb einer Brücke in Wittmannsdorf ein Leichnam gefunden
worden war. Mit Hilfe der Feuerwehr wurde der Fundort gesichert, wozu der Radweg
zeitweilig gesperrt werden musste.
Ersten Ermittlungen zufolge
hatte ein 78-jähriger Mann aus der Region den Freitod gewählt und Einwirkungen
Dritter sind auszuschließen.
https://polizei.brandenburg.de/pressemeldung/einsatz-wegen-suizid/1771439
03/2020: Im Prozess um die
tödlichen Schüsse auf einen Tankstellenmitarbeiter in Idar-Oberstein hat am
Montag ein Gefängnispsychologe ausgesagt. Laut diesem hat sich der Angeklagte
schon vor Einführung der Corona-Maßnahmen radikalisiert, sich später aber in
dieses Thema hineingesteigert. Einem psychiatrischen Gutachten zufolge ist er
voll schuldfähig.
Der mutmaßliche Tankstellen-Mörder von Idar-Oberstein hat sich seit dem Jahr
2015 politisch radikalisiert. Das geht aus der Aussage eines Gefängnispsycholgen
hervor, der am Montag vor dem Landgericht in Bad Kreuznach als Zeuge in dem
Prozess geladen war.
Während der Untersuchungshaft habe der 50 Jahre alte Angeklagte in über 60
Sitzungen über sich, seinen psychischen Zustand, die Tat sowie über allgemeine
Themen gesprochen, sagte der Psychologe. ...
In den Gesprächen habe der Angeklagte auch Reue für die ihm zur Last gelegte Tat
gezeigt. Die Motive dafür seien ihm bis heute nicht ganz klar. Im Januar habe
der Angeklagte im Gefängnis einen Suizidversuch begangen, berichtete der
Psychologe.
Der 50-Jährige wird beschuldigt, Mitte September 2021 einen
Tankstellen-Mitarbeiter erschossen zu haben, weil dieser ihn wiederholt auf die
Maskenpflicht hingewiesen hatte. (11.07.2022) -
https://www.sr.de/sr/home/nachrichten/panorama/prozess_um_mutmasslichen_mord_in_tankstelle_idar_oberstein_100.html
18.02.2020: Für große Trauer und Betroffenheit sorgte am Wochenende der Todessturz eines jungen Mannes im Modehaus „Peek & Cloppenburg“ an der Ludgeristraße. Der 29-jährige Mann aus Paderborn hatte sich am Samstag gegen 12.30 Uhr innerhalb des Gebäudes von der dritten Etage in die Tiefe gestürzt. Weitere Personen kamen durch den Sturz in dem zur Mittagszeit sehr gut besuchten Modehaus nicht zu Schaden. Die Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Polizei bestätigte nach Auswertung der Spurenlage den Suizid. https://www.wn.de/muenster/grosse-betroffenheit-nach-todessturz-in-munster-894537
11.04.2020: Leon Meyer * 27.03.1994 † 11.04.2020. Viele Freunde und Wegbegleiter/innen von Leon konnten nicht an der Trauerfeier auf dem Evangelischen Friedhof in Bochum-Stiepel teilnehmen. Vielleicht gehörst Du ja auch dazu? Um Dir die Möglichkeit zu geben, am Abschied von Leon nachträglich teilzunehmen, steht hier ein Video der Trauerfeier bereit. ... http://leon-we-miss-you.de/
23.07.2020 18:48 Uhr
Internistischer Notfall - Suizid (Balingen)
Einsatznummer: K25675
Alarmstichwort: 1N-Suizid
Alarmgruppe: EA-RTW
Fahrzeug: RK ZA 56/83 (Ehrenamtlicher Rettungswagen)
https://www.drkgeislingen.de/b/12026/165/239-23-07-2020-18-48-uhr-internistischer-notfall-suizid-balingen
14.09.2020: Vermeintlicher
Unfall war wohl Suizid
Ein Mann hat sich offenbar am Sonnabend bei Roddan das Leben
genommen. Zunächst hatte die Polizei von einem tödlichen Unfall gesprochen. Es
gibt ...
https://www.maz-online.de/lokales/prignitz/vermeintlicher-unfall-war-wohl-suizid-MJQULZLLOLFMWIFPXNALN6S7FU.html
31.10.2020: Schrecklicher Vorfall am späten Sonnabendvormittag auf dem Heider Bahnhof. Kurz nach 11 Uhr wurden die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst herausgerufen. Personenschaden im Bahnbereich lautete das Stichwort der Einsatzleitstelle West für die Heider Feuerwehr, die mit allen verfügbaren Kräften ausrückte. Am Bahnhof angekommen bot sich den Kräften ein schreckliches Bild. Den Angaben zufolge hatte sich bei der Einfahrt des IC 2311, der von Westerland kommend am Bahnhof eintraf, ein älterer Herr vor den Zug geworfen. Kräfte der Rettungsdienstkooperation und der Notarzt konnten nur noch den Tod feststellen. https://www.boyens-medien.de/artikel/dithmarschen/selbstmord-am-heider-bahnhof-357445.html
02.05.2021: Bei einem Sturz vom Wartbergturm ist am Donnerstag eine Frau ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilt, handelt es sich bei der Frau um eine 36-Jährige. Weitere Angaben wurden nicht gemacht. Die Polizei entdeckte die Leiche der Frau, als sie nach einer gesuchten Person fahndete. Bei der gesuchten Person habe es sich aber nicht um die aufgefundene Frau gehandelt, erklärt der Wormser Polizeisprecher Michael Lerch. Gegen 14 Uhr am Donnerstagmittag entdeckten die Beamten die tödlich verunglückte Frau. https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/alzey/alzey-frau-stirbt-nach-sturz-1582609
28.06.2021: Wegen der zahlreichen Messerstiche glaubten die Ermittler zunächst an ein Kapitaldelikt. Doch die Untersuchung in der Rechtsmedizin ergab, dass sich der 51 Jahre alte Mann wohl das Leben genommen hat. Im Dörfchen Köthel im Kreis Herzogtum-Lauenburg war der Mitarbeiter einer Behinderten-Einrichtung am Freitag tot aufgefunden worden. Zwei Kolleginnen, die mit ihm in dem Doppelhaus für Mitarbeiter lebten, hatten seine Leiche im Garten entdeckt. Nach der Obduktion in der Gerichtsmedizin geht die zuständige Staatsanwaltschaft Lübeck nun davon aus, dass der 51 Jahre alte Mann Suizid begangen hat. ... https://www.nordschleswiger.dk/de/deutschland-schleswig-holstein-hamburg-suedschleswig/staatsanwaltschaft-luebeck-mann-hat-sich
28.06.2021: In der Nacht von Freitag auf Samstag kreisten Hubschrauber über Bad Münster. Die Einwohner*Innen im Stadtteil wissen, was das bedeutet. Ein Mensch hat seinem Leben ein Ende gesetzt. Nicht nur der Lärm der Fluggeräte raubt den Anwohner*Innen den Schlaf. Auch die Erinnerung an die vielen Einzelschicksale, die so in ihrer Nachbarschaft endeten. Auch wenn die Berichterstattung schon vor Jahrzehnten eingestellt wurde. Über Arbeitskolleg*Innen, Freunde und Verwandte spricht sich doch die ein oder andere Geschichte herum. ... https://tourismusbeitrag-so-nicht.de/2021/06/28/warum-wir-nicht-ueber-selbstmorde-berichten/
25.08.2021: Mann ertrinkt in Schlossgraben: Polizei geht von Suizid aus Nordkurier. Sonntagnachmittag hatten Passanten den leblosen Mann aus Güstrow im Schlossgraben in Güstrow entdeckt. Einsatzkräfte konnten ihn nur noch ... https://www.svz.de/lokales/teterow-gnoien-mecklenburgische-schweiz/artikel/mann-ertrinkt-in-schlossgraben-polizei-geht-von-suizid-aus-20072035
27.09.2021: Am 25. September 2021, gegen kam es auf der BAB 1 zwischen den Anschlussstellen Bargteheide und Bad Oldesloe in Fahrtrichtung Lübeck/ Fehmarn zu einem größeren Polizei- und Rettungseinsatz. Nach derzeitigen Erkenntnissen ist ein 68- jähriger Fahrer aus Hamburg in Fahrtrichtung Fehmarn unterwegs gewesen. Im Verlauf der Fahrt habe er, vermutlich in suizidaler Absicht, eine Schusswaffe gegen sich selbst gerichtet. Das Fahrzeug fuhr danach gegen die Mittelschutzplanke und kam im Anschluss nach rechts von der Fahrbahn ab. Ungefähr 100 Meter neben der Fahrbahn kam das Fahrzeug auf einem Feld zum Stehen. Der Fahrzeugführer wurde lebensgefährlich verletzt in ein Krankenhaus gebracht, wo er wenige Stunden später verstarb. https://ahrensburg-portal.de/a1-bei-bargteheide-tragischer-unfall-selbstmord/
17.11.2021: Auf den
Videoaufnahmen sieht Ella N. glücklich aus. „Ich wollte ein neues Leben
anfangen“, sagt die aus dem Iran geflüchtete trans* Frau in die Kamera des
Offenen Kanals Magdeburg. Zwei Jahre lebt Ella dort, als der
Bürger:innenrundfunk einen Kurzfilm über ihr Leben dreht. Im Film lacht Ella
viel, selbstbewusst erzählt sie ihre Verfolgungsgeschichte. Doch als ein Freund
sagt, sie sei trotz aller Widrigkeiten immer noch lebensmutig, verschwindet ihr
Strahlen. Kurz schaut sie zur Decke, als würde sie darüber nachdenken, ob das
wirklich stimmt. Zwei Jahre später, am 14. September 2021, übergießt sich Ella
N. auf dem Berliner Alexanderplatz wortlos mit Benzin und zündet sich an. Aus
unbekannten Gründen filmt jemand die brennende 40-Jährige, das Video kursierte
in den darauf folgenden Tagen im Internet. Ein Kaufhausmitarbeiter eilt zu Hilfe
und löscht Ellas brennenden Körper mit einem Feuerlöscher. Doch die Verletzungen
sind zu schwer: Noch am selben Tag verstirbt Ella N. im Unfallkrankenhaus
Berlin.
„Ich glaube, sie wollte so brachial und krass wie möglich sterben“, sagt Georg
Matzel. „Ihr Tod in dieser Form war, wie jemanden anzuschreien, der nie hören
will.“ Am Telefon klingt seine Stimme wütend, traurig und verbittert. ... -
https://taz.de/Oeffentlicher-Suizid-einer-trans-Frau/!5812301/
09.12.2021: Vater klagt gegen Bezirkskrankenhaus - Bayreuth ... Wegen des Suizidversuchs seiner Tochter im Bezirkskrankenhaus fordert der Vater Schmerzensgeld und Schadenersatz von der Einrichtung. Die Tochter starb acht Tage später. https://www.kurier.de/inhalt.suizidversuch-der-tochter-vater-klagt-gegen-bezirkskrankenhaus.a2bca16c-3f5a-4895-a420-9dfa03f55b7b.html
19.12.2021: Vom
Elite-Soldaten und Geheimdienstmitarbeiter zum Aktivisten der Opposition und
Gegner einer Staatsmacht. Dzmitry Liseyenka starb mit 36 Jahren in Furth im
Wald.
Jeder Suizid ist das Ende einer traurigen Geschichte. Die Geschichte von Dzmitry
Liseyenka endet aber nicht mit seinem Suizid; sie setzt sich im Kampf seiner
Frau fort. Es ist die Geschichte eines weißrussischen Speznas-Elitekämpfers und
Geheimdienstmitarbeiters, der sich gegen das Regime gestellt hat. ...
Er starb kurz vorm Jahreswechsel in Furth im Wald. Irgendwann zwischen dem 25.
und 28. Dezember 2020. Wann genau, das scheint niemand sagen zu können. Denn
nachdem seine Leiche im seichten Arm des Chamb, der durch die Grenzstadt im
Landkreis Cham fließt, gefunden worden war, hatte die Staatsanwaltschaft an
einem Suizid offensichtlich keinen Zweifel und verzichtete auf eine Obduktion.
"Es lagen keine Anhaltspunkte für eine Fremdeinwirkung vor", so Oberstaatsanwalt
Markus Pfaller in dieser Woche auf Nachfrage unserer Mediengruppe. Für
Liseyenkas Frau ist die Sache jedoch nicht ganz so zweifelsfrei. Am Abend seines
Verschwindens habe Dzmitry Liseyenka noch für beide gekocht, sei nach einer
kleinen Meinungsverschiedenheit Luft schnappen gegangen. Drei Tage später fand
sie ihn selbst bäuchlings im Bach. Wenige Meter von ihm entfernt eine halb
geleerte Flasche Wodka und seine Jacke. ..." -
https://www.idowa.de/belarussischer-oppositioneller-begeht-in-oberpfalz-suizid-571753.html
29.12.2021: "Nach der folgenreichen Kollision eines Geisterfahrers am Heiligabend auf der A5 bei Renchen (wir berichteten) sind die Ermittlungen der Beamten des Verkehrsdienstes Baden-Baden vorangeschritten. Nach erfolgten Zeugenvernehmungen liegt der Verdacht nahe, dass der 63-jährige Autofahrer, mutmaßlich unter Alkoholeinwirkung stehend, Suizid begangen haben dürfte, so die Polizei in einer Pressenotiz. Neben dem Sattelzug und dem Wagen des Verstorbenen wurden noch drei weitere Fahrzeuge, unter anderem durch herumfliegende Fahrzeugteile, beschädigt. ..." - https://www.stadtanzeiger-ortenau.de/renchen/c-polizei/geisterfahrer-hat-wohl-suizid-begangen_a69646
29.12.2021: Zu einem größeren Polizeieinsatz kam es am späten Dienstagnachmittag in Eckardtsleben bei Bad Langensalza im Unstrut-Hainich-Kreis. Ein 67-Jähriger hatte sich von seiner Partnerin getrennt und diesen Schritt offenbar nicht verkraftet. Er kündigte an, freiwillig aus dem Leben scheiden zu wollen. Seit dem Nachmittag waren deshalb Dutzende Polizeikräfte im Einsatz, die sämtliche Zufahrtswege zum Objekt des Mannes abriegelten. Die Anwohner durften ihre Häuser und Wohnungen zeitweise nicht mehr verlassen. Weil der Mann Mitglied in einem Schützenverein und im Besitz von Waffen war, wurde vorsorglich das SEK hinzugezogen. Gegen 21.30 Uhr begann die polizeiliche Maßnahme am Gebäude des Suizidgefährdeten. Der Zugriff der Spezialbeamten erfolgte gegen 22:00 Uhr. Beim Eintreffen der Polizisten im Haus konnte der Mann nur noch tot geborgen werden. https://www.nordthueringen.de/news/news_lang.php?ArtNr=303127
um 2021: "... Schlimmer war der Tod einer Studentin, noch dazu in der Zeit des Corona-Lockdown. Die junge Frau hatte sich schon exmatrikuliert, ich hätte also darüber hinweggehen können. Aber ich habe es als meine Aufgabe gesehen, einen Raum der Offenheit, der Trauer und des Austauschs zu schaffen, selbst unter Zoom-Bedingungen, die noch nicht geübt waren. ..." - in Brand1, Heft 11, 2024. Silja Graupe, 49, hat vor zehn Jahren die Cusanus Hochschule mitgegründet, die heute Hochschule für Gesellschaftsgestaltung heißt. https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2024/mentale-gesundheit/silja-graupe-ich-bin-nur-etwas-wert-wenn
10.03.2022: Ein 40-jähriger
Mann soll nach einem heftigen Streit seine Ehefrau und Schwägerin mit einem
Messer schwer verletzt und sich anschließend getötet haben. Um 2 Uhr in der
Nacht zum Donnerstag alarmierte ein Nachbar die Rettungsleitstelle, weil
Hilferufe aus der Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Himmelkronstraße in
Bayreuth drangen. Als die Polizei eintraf, standen die beiden Frauen mit
schweren Schnittverletzungen im Gesicht und am Hals vor dem Wohnhaus. Weil zu
befürchten war, dass der Täter auch den Schwiegervater und die drei Kinder
angreifen könnte, stürmten die Polizisten die Wohnung im ersten Stock Im
Schlafzimmer fanden sie den 40-Jährigen, der sich schwerste Stichverletzungen in
den Oberkörper zugefügt hatte, um sich das Leben zu nehmen. Trotz sofortiger
Wiederbelebungsversuche starb er kurz darauf im Krankenhaus.
Währenddessen versorgte der Rettungsdienstes die verletzten Frauen. Sie liegen
auf der Intensivstation und schweben in Lebensgefahr.
Die Kriminalpolizei Bayreuth geht von einem Familienstreit aus, bei dem der
40-Jährige zu einem Küchenmesser griff und gezielt auf die beiden Schwestern
einstach. (pol)
https://www.obermain.de/lokal/obermain/bayreuth-suizid-nach-messerattacke-auf-frau-und-schwaegerin;art2414,963099?wt_ref=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F&wt_t=1735730981839
14.05.2022: Bielefeld. Ungewöhnliche Nachricht am Freitagmorgen, 13. Mai: „Nach einem Rettungsdiensteinsatz öffnet das Wiesenbad heute erst um 14 Uhr“, heißt es in einer kurzen Mitteilung der Stadtwerke. Wie die Polizei später bestätigte, übernahm anschließend die Kripo die Ermittlungen. Demnach hatte morgens um 5 Uhr ein Mitarbeiter eine leblose Person auf dem Gelände des Bades gefunden. Der Rettungsdienst konnte nur noch den Tod der Person feststellen. Um 11.50 Uhr konnte die Polizei aufgrund der laufenden Ermittlungen weitgehend sicher sagen, dass es sich bei dem Todesfall um einen Suizid handele. Weitere Details wollten die Behörden dazu nicht bekannt geben. https://www.nw.de/lokal/bielefeld/mitte/23262649_Wiesenbad-oeffnete-am-Freitag-wegen-Kripo-Einsatz-erst-um-14-Uhr.html
09.06.2022: "Licht ins Dunkel: Der Jahresbericht der Kommission zur Aufarbeitung sexueller Gewalt im Bistum Limburg liefert neue Hintergründe. Im Jahresbericht der Kommission des Bistums Limburg zur Aufarbeitung sexueller Gewalt geht es auch um den Tod des Regens, der Suizid beging. Ein Vorwurf gegen ihn hat sich danach als unbegründet erwiesen. ... Der aktuelle Jahresbericht der UKO erhellt auch die Hintergründe um den Suizid von Regens Christof May, also dem Leiter des Limburger Priesterseminars, im Frühsommer 2022. Er war von Bischof Georg Bätzing freigestellt und am Tag danach tot aufgefunden worden. ... (26.04.2024) - https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/suizid-des-limburger-regens-missbrauchs-kommission-schildert-hintergruende-19680687.html. Traueranzeige - https://trauer-rheinmain.de/traueranzeige/christof-may
05.07.2022: Bei der am Montagmittag in Niederkassel-Rheidt gefundenen Leiche handelt es sich um den 61-Jährigen, der am Sonntagabend von der Bad Honnefer Fähre in den Rhein gesprungen ist und anschließend vermisst wurde. Die Bonner Polizei bestätigte dies am Dienstagmorgen. Laut Ermittlern gehe man mittlerweile von einer suizidalen Absicht des Mannes beim Sprung in den Rhein aus. ... https://ga.de/region/siebengebirge/bad-honnef/bad-honnef-mann-springt-von-faehre-leiche-in-niederkassel-geborgen_aid-72336189
21.07.2022: Einen tragischen Fund machte die Polizei am Mittwochabend (20. Juli) in Marktredwitz im Landkreis Wunsiedel: Die Leiche von zwei Brüdern wurde in einer Wohnung gefunden. Beide wiesen Schussverletzungen auf. Die Polizei geht von Selbstmord aus. ... Bei den Verstorbenen handelt es sich um zwei Brüder im Alter von 77 Jahren. ... Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass einer der beiden mit der Pistole zunächst seinen Bruder erschoss und anschließend sich selbst. Die Geschwister beendeten ihr Leben offenbar bewusst und gemeinsam. Hinweise auf eine entsprechende Planung liegen vor. Die Kripo Hof ermittelt aktuell in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Hof. https://www.tvo.de/marktredwitz-zwei-tote-mit-schussverletzungen-in-wohnung-gefunden-600342/
15.08.2022: Medieninformation
der Polizeidirektion Leipzig Nr. 355|22
Vermisstenfahndung nach 30-Jährigem beendet - Vermisster wurde leblos
aufgefunden.
Erstellerinnen: Mariele Koeckeritz, Sandra Freitag
Am 15. August 2022 wandte sich die Leipziger Polizei zur Unterstützung bei der
Suche nach einem 30-jährigen Vermissten an die Bevölkerung.
Der Vermisste wurde heute Vormittag leblos in seinem Fahrzeug bei Frohburg/Bad
Lausick aufgefunden. Nach bisherigen Erkenntnissen besteht kein Verdacht einer
Straftat.
... Hinweis in eigener Sache: Die sächsische Polizei berichtet in der Regel
nicht über Selbsttötungen, um keinen Anreiz für Nachahmungen zu schaffen – außer
Suizide und Suizidversuche erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit.
Für Menschen, die selbst depressiv sind oder Selbstmordgedanken haben, steht die
Telefonseelsorge kostenlos unter 0800 1110111 oder 0800 1110222 zur Verfügung.
file:///C:/Users/pt/Downloads/Medieninformation_der_Polizeidirektion_Leipzig_Nr._355_22.pdf
19.08.2022: In der Tragödie
um die im Münchberger Ortsteil Poppenreuth am Donnerstagnachmittag (18. August)
gestorbene Mutter (33) und ihren Sohn (8) gab das Polizeipräsidium Oberfranken
am Freitagnachmittag schockierende Details bekannt. Demzufolge nahm die Frau
sich und ihrem Sohn das Leben! ... So ist die Rauchentwicklung in dem
Einfamilienhaus im Münchberger Ortsteil Poppenreuth nach ersten Erkenntnissen
"mutmaßlich auf ein bewusstes Handeln zurückzuführen", so die Informationen aus
dem Polizeipräsidium in Bayreuth. In den Wohnräumen wurde durch die
Rettungskräfte ein brennender Einweggrill entdeckt. Die alarmierte Feuerwehr
löschte diesen bei ihrem Einsatz ab. Aktuell gehen die Ermittler der
Kriminalpolizei davon aus, dass die Frau sich selbst und ihrem Kind das Leben
nahm. ...
Untersuchungen der Rechtsmedizin sollen nun Erkenntnisse zur jeweiligen
Todesursache liefern. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei und der
Staatsanwaltschaft Hof zu den Umständen und Hintergründen der Geschehnisse
dauern an. ... Tragödie bei Münchberg: 37-Jähriger findet Lebensgefährtin und
Sohn tot im Schlafzimmer.
https://www.tvo.de/muenchberg-frau-nimmt-sich-und-ihrem-sohn-das-leben-605196/
26.08.2022: Ein Entführer
versteckt seine Waffe in der Unterhose, erschießt sich in Obhut der Polizei.
Jetzt ist klar, welcher Fehler bei dem Einsatz in Havetoft gemacht wurde.
Eine Befragung durch die Polizei mit der Tatwaffe in der Unterhose – und dann
erschießt sich der Entführer in der Obhut von zwei Beamten: Der Selbstmord von
Alexander S. (37) in Hostrup in der Gemeinde Havetoft (Kreis
Schleswig-Flensburg) hat viele Fragen aufgeworfen, von denen die Polizei noch
nicht alle beantworten konnte. ... Der polizeibekannte Drogendealer hatte am 13.
August in Rendsburg seine Ex-Freundin entführt und ihr dabei in den Rücken
geschossen. Passanten hörten die Schreie der Frau, merkten sich das Kennzeichen
und riefen die Polizei. ... Nach etwa 20 Minuten wurde die Frau abtransportiert.
Gegen 16.30 Uhr soll Alexander S. den Beamten dann erklärt haben, dass es ihm
nicht gutgehe und er auf die Toilette müsse. Die beiden Beamten begleiteten ihn
in das Gehöft. Dort ging Alexander S. ins Bad, zog die versteckte Waffe aus
seiner Unterhose und schoss sich in den Kopf.
https://www.nordschleswiger.dk/de/suedschleswig/selbstmord-von-entfuehrer-havetoft-entscheidende-fehler-polizei
29.08.2022: Speyer /
Metropolregion Rhein-Neckar – Wie die Polizei mitteilt, wurde sie am 29.08.2022
um 18.20 Uhr über einen Mann auf einem Parkplatz vor dem Schwimmbad Bademaxx in
der Geibstraße informiert, der damit drohte, sich mit einem Messer zu verletzen
und zu töten. Trotz dem Einsatz u.a. eines Tasers gelang es den eingesetzten
Polizeikräften nicht, den Mann von seinem Vorhaben abzubringen.
Unbeteiligte wurden weder bedroht noch verletzt. Sowohl Zeugen des Geschehens
als auch die eingesetzten Polizeikräfte wurden psychologisch betreut. Die
Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Identität des Mannes sowie den
Umständen und näheren Hintergründen aufgenommen.
https://www.mrn-news.de/2022/08/29/speyer-tragischer-ungluecksfall-auf-parkplatz-am-schwimmbad-bademax-483530/
09.09.2022: Am 28. August
begeht ein 53-Jähriger Mann aus Pakistan in einer Gemeinschaftsunterkunft in
Hoyerswerda Selbstmord. Bereits wenige Monate zuvor starb eine weitere Person
aus der gleichen Massenunterkunft. Die Belastung über Jahre mit hunderten
Menschen ohne Perspektive auf Aufenthalt leben zu müssen, ist laut
Bewohner*innen der Unterkunft menschenunwürdig. Kritik daran besteht seit
Jahren, dennoch wird im Freistaat nicht von diesem Unterbringungskonzept
abgerückt.
Der Asylantrag des 53-jährigen Dialyse-Patienten wurde vor Jahren abgelehnt. Die
Verzweiflung des Mannes wuchs auch mit zunehmender Erkrankung, sodass er eine
Ausreise nach Pakistan plante. Doch auch hierbei konnten die Behörden ihm kein
zeitnahes Datum nennen. Am letzten Sonntag im August springt er aus dem Fenster
der Unterkunft und stirbt. Die Polizeidirektion Görlitz bestätigt auf Anfrage,
dass aktuell Fremdverschulden oder ein Unfall als Ursache ausgeschlossen werden.
„Der Freitod ist sicher nicht nur auf den Zustand der Unterkunft zurückzuführen.
Aber dass die mentale Belastung in einer Massenunterkunft für einen
schwerkranken Menschen besonders schwer zu ertragen ist, steht außer Frage.“,
erklärt Dave Schmidtke vom Sächsischen Flüchtlingsrat.
Nicht der erste Suizid in der Unterkunft.
Es ist eine bedenkliche Entwicklung, wenn sich innerhalb von drei Monaten zwei
Menschen aus der gleichen Gemeinschaftsunterkunft das Leben nehmen. Bereits Ende
April starb ein 42-jähriger Bewohner aus Syrien, als er sich in der Nähe der
Unterkunft das Leben nahm. ...
https://www.saechsischer-fluechtlingsrat.de/de/2022/09/09/zwei-suizide-binnen-weniger-monaten-massenunterkunft-in-hoyerswerda-ist-keine-dauerloesung/
16.09.2022: Der Kommunalpolitiker Günther Langer nimmt sich das Leben, nachdem er in einer Lokalzeitung der sexuellen Belästigung beschuldigt wurde. Nach seinem Tod werden weitere Vorwürfe laut und die Stadt Siegen ist entzweit. Am 16. September 2022 nahm sich Günther Langer das Leben. Er saß seit vielen Jahren für eine unabhängige Wählergemeinschaft im Stadtrat von Siegen, eine Stunde östlich von Köln gelegen. Über den dramatischen Fall berichtete nun die „ Zeit “ Demnach hinterließ der Lokalpolitiker nämlich eine brisante Nachricht über seinen WhatsApp-Status. Darin teilte er Bilder, die ihn mit seiner Frau und Menschen, die er unterstützt hatte, zeigen. Und einen Text: Goodbye!! Danke an die Siegener Zeitung für Ihre unkorrekte Berichterstattung. Danke an Herr Hoffmann und Herr Plachner und deiner Frau bei der Pressestelle der Stadt Siegen für die unkorrekte Berichterstattung in der Stadt Siegen. ... (20.01.2023) - https://www.focus.de/panorama/suizid-eines-kommunalpolitikers-wer-ist-schuld-am-suizid-von-guenther-langer_id_183399558.html
23.09.2022: Ein Mensch tödlich vom Zug erfasst – Unfall oder Suizid? SWP+Großaufgebot der Rettungskräfte an der Bahnstrecke Hechingen-Balingen: Auf Höhe des Hechinger Stadtteils Stetten hat es einen schweren Unfall gegeben. Ein Mensch wurde tödlich verletzt. ... https://www.swp.de/lokales/balingen/schwerer-bahnunfall-stetten-bei-hechingen-eine-person-vom-zug-erfasst_-man-muss-mit-dem-schlimmsten-rechnen-66713261.html
12.10.2022: Vom Zug erfasst wurde eine Person an diesem Mittwochmorgen in Bayreuth. Der tödliche Unfall ereignete sich auf der Bahnstrecke zwischen Bayreuth-Weiden auf Höhe der Wieland-Wagner-Straße. Die Straße ist inzwischen für den Verkehr wieder freigegeben. ... Auf TVO-Nachfrage gab das Polizeipräsidium Oberfranken bekannt, dass es sich bei der Person um eine Dame handelt. Nach Angaben der Feuerwehr Bayreuth wurde die lebensgefährlich Verletzte mithilfe einer Drehleiter von der überhöht gelegenen Bahnstrecke herabtransportiert und ins Krankenhaus gebracht. Sie erlag dort ihren Verletzungen. Die rund 50 Insassen im Zug wurden durch Kräfte des Kriseninterventionsdienstes betreut. Verletzt wurde niemand weiter, so das Polizeipräsidium Oberfranken weiter. ... Rund 30 Feuerwehrkräfte, zwei Rettungswägen, ein Notarzt und der Einsatzleiter Rettungsdienst waren rund 1,5 Stunden im Einsatz. Die Kriminalpolizei ermittelt die Unfallursache und schließt ein mögliches Suizid nicht aus. ... https://www.tvo.de/eilmeldung-bayreuth-person-von-zug-erfasst-und-lebensgefaehrlich-verletzt-613342/
20.10.2022: Bei Thalfingen ist am Mittwochabend (19.10.) gegen 19.25 Uhr ein Mann von einem Zug erfasst und tödlich verletzt worden. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, beging der 49-Jährige vermutlich Suizid. Der Polizei liegen bisher keine Hinweise auf eine andere Ursache des Vorfalls vor. Weitere Personen wurden bei dem Zusammenstoß nicht verletzt. Das kann auch damit zusammenhängen, dass der Lokführer laut Polizei keine Vollbremsung einlegte, weil er den Mann erst im letzten Moment sah. https://www.swp.de/lokales/neu-ulm/thalfingen_-mann-wird-von-zug-erfasst_-suizid-brenzbahn-ulm-langenau-gesperrt-67175829.html
26.10.2022: Kölner Innenstadt. Person springt von Kaufhof-Parkhaus ... https://www.rundschau-online.de/koeln/koeln-innenstadt/koelner-innenstadt-person-springt-von-kaufhof-parkhaus-354842
19.12.2022: In Cottbus hat sich am Samstagmorgen ein tragischer Vorfall ereignet. Laut Polizei stürzte sich eine junge Frau aus einem Fenster eines Mehrfamilienhauses in der Albert-Schweitzer-Straße in Cottbus Sachsendorf. Für sie kam jede Hilfe zu spät. Ein Einwirken Dritter schließt die Polizei aus. Laut Polizeidirektion Süd deuten die bisherigen Ermittlungen auf einen Suizid hin, es wurden keine weiteren Umstände oder ein Einwirken Dritter festgestellt. Die Polizei wurde kurz nach 6 Uhr am 17.12.2022 informiert, ein Notarzt konnte nur noch den Tod der Frau feststellen, die sich aus einem Fenster ihrer Wohnung gestürzt hatte und auf dem Gehweg gefunden wurde. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen zum Hergang. Weitere Angaben zu möglichen Gründen und zur Frau selbst machte die Polizei nicht. https://www.niederlausitz-aktuell.de/niederlausitz-aktuell/orte/cottbus/223144/cottbus-sachsendorf-frau-stuerzt-sich-aus-dem-fenster.html
20.12.2022: Schreckliche Nachrichten am Dienstag: Im Bereich des Bad Hersfelder Bahnhofes wurde eine Person von einem Zug erfasst und tödlich verletzt. Das bestätigte das Polizeipräsidium Osthessen. https://osthessen-news.de/n11729313/traurige-gewissheit-person-von-zug-erfasst-und-toedlich-verletzt.html
27.12.2022: In Neubeckum hat am Abend ein ICE einen Menschen erfasst und tödlich verletzt. Das bestätigte uns heute früh die Bundespolizei. Das Unglück passierte um kurz nach 21 Uhr. Danach ging auf der Fernverkehrsstrecke, die bei uns im Kreis über Ahlen, Neubeckum und Oelde führt, einige Stunden nichts mehr – beide Richtungen waren komplett gesperrt. ... Die Identität des Toten steht noch nicht fest, bestätigte uns die Polizei. Dort geht man davon aus, dass es ein Suizid war. ... https://www.radiowaf.de/nachrichten/kreis-warendorf/detailansicht/mensch-stirbt-auf-ice-strecke-in-neubeckum.html
09.01.2023: Auf dem Bahnübergang Hainmühlenweg in Lübben ist gestern Mittag ein Mann von einem Zug erfasst und dabei tödlich verletzt worden. Wie die Polizei dazu mitteilte, soll es sich um einen 78-Jährigen aus der Region handeln. Bisherigen Erkenntnissen zufolge ist ein Suizid wahrscheinlich. Die Regionalbahn-Strecke blieb im Rahmen des Polizeieinsatzes für etwa vier Stunden gesperrt. https://www.niederlausitz-aktuell.de/niederlausitz-aktuell/orte/dahme-spreewald/luebben-spreewald/224315/zugverkehr-nach-toedlichem-unfall-in-luebben-unterbrochen.html
16.02.2023: Eine 39 Jahre alte Frau hat sich am Mittwoch gegen 11.45 Uhr im ECE-Center in Karlsruhe in Suizidabsicht in die Tiefe gestürzt. Nach Angaben der Polizei von Donnerstag zog sie sich beim Aufprall im Untergeschoss schwerste Verletzungen zu, an denen sie kurz darauf starb. https://bnn.de/karlsruhe/karlsruhe-stadt/innenstadt/frau-stirbt-im-ece-center-ettlinger-tor-polizei-vorfall-am-mittwoch
20.02.2023: Tödlicher Unfall
auf Bahnstrecke bei Bad Doberan
Dabei kam eine Person ums Leben. Für die Unfallaufnahme musste der Bahnübergang
im Bad Doberaner Ortsteil Althof bis etwa 9 Uhr gesperrt werden.
... Auf der Bahnstrecke zwischen Rostock und Wismar fielen am Montag viele Züge
aus. Grund war ein Unfall in Bad Doberan. Die Ermittlungen zeigen nun in eine
bestimmte Richtung. ...
https://www.ostsee-zeitung.de/lokales/rostock-lk/bad-doberan/toedlicher-unfall-auf-bahnstrecke-bei-bad-doberan-was-bislang-bekannt-ist-2HAPWNIDV5FEHDB4T7YJ2OIDTI.html
22.05.2023: Die Rheintalbahn war am Montagmittag wegen eines Polizeieinsatzes bei Achern zeitweise gesperrt. Laut einem Sprecher der Bundespolizei kam es deswegen zu Beeinträchtigungen im Bahnverkehr. Aufgrund eines Zwischenfalls ist die Rheintalbahn am Montag von 11.13 bis 13.06 Uhr gesperrt gewesen. Wie die Deutsche Bahn auf Twitter mitteilte, konnten Züge nur zwischen Karlsruhe und Achern sowie zwischen Offenburg und Konstanz beziehungsweise Freiburg fahren. Laut einem Sprecher der Bundespolizei in Offenburg war ein Suizid zwischen Achern und Önsbach Ursache für die Sperrung. ... https://bnn.de/mittelbaden/ortenau/achern/rheintalbahn-ist-wegen-polizeieinsatzes-gesperrt-deutsche-bahn-beeintraechtigungen-karlsruhe-offenburg
09.06.2023: Zu einem tragischen Zwischenfall ist es am Freitagmorgen (9. Juni) an der Bahnstrecke zwischen Oranienburg und Berlin gekommen. Wie Polizeisprecher Joachim Lemmel auf MAZ-Nachfrage bestätigte, wurde gegen 5 Uhr ein bislang noch nicht identifizierter toter Mann in den Gleisen auf Höhe der Bahnbrücke über die André-Pican-Straße gefunden. „Der hinzugerufene Notarzt konnte nur noch den Tod des etwa 50 bis 60 Jahre alten Mannes feststellen.“ - https://www.maz-online.de/lokales/oberhavel/oranienburg/oranienburg-toter-mann-am-bahnhof-gefunden-bahnverkehr-unterbrochen-KYUNTBH3BFA7FD73G35JERFFIQ.html
12.06.2023: Ein Prozess gegen einen 32-Jährigen um den sogenannten Lynchmob von Höhenberg stand am Montag unter dem Eindruck der tragischen Entwicklungen in dem Fall. Am Freitag hatte sich ein Angeklagter in einem parallel laufenden Prozess gegen einen 56- und einen 24-Jährigen — Vater und Sohn — der 56-Jährige kurz vor der Urteilsverkündung in der JVA Ossendorf das Leben genommen. Der Mann hatte zunächst überlebt, war dann aber in einem Krankenhaus verstorben. Die für Freitag geplante Urteilsverkündung war daraufhin vertagt worden. ... In beiden Prozessen geht es um den mutmaßlichen Rachemord von rund 30 Angehörigen einer Roma-Großfamilie an einem 37-jährigen Familienvater im März 2022 in Höhenberg. ... Am Montag verlangte Verteidiger Abdou Gabbar zunächst Kenntnis vom Inhalt des Abschiedsbrief des am Freitag Verstorbenen. Von dessen Existenz hatten Gabbar und seine Kollegen erst durch Nachfrage erfahren. Dass die Staatsanwaltschaft nicht von sich aus die Existenz des Briefes offenbart hatte, stellte für Gabbar „ein Unding“ und „eine absolute Frechheit“ dar. In dem Brief, der von einer Dolmetscherin übersetzt wurde, beteuerte der 56-Jährige wie schon in seinem letzten Wort am vergangenen Mittwoch, sowohl seine als auch die Unschuld seines mit ihm wegen Mordes angeklagten Sohnes. Aber weder ihm noch seinem Sohn sei vom Gericht Glauben geschenkt worden. „Darum nehme ich mir das Leben, weil Sie mir nicht glauben, einfach nicht glauben“, hieß es in dem Brief. In seinem Schlussvortrag beantragte Gabbar anschließend Freispruch für den 32-Jährigen. „Es gibt nicht einen einzigen Beweis , dass es ein Tötungskomplott gegeben hat, an dem mein Mandant beteiligt war“, sagte Gabbar. ... https://www.rundschau-online.de/koeln/kalk/hoehenberg/suizid-vor-lynchmob-prozess-in-koeln-bewegender-abschiedsbrief-von-56-jaehrigen-verlesen-590056
13.06.2023: Nach dem
tödlichen Messerangriff in einem Regionalzug bei Brokstedt in Schleswig-Holstein
(Kreis Steinburg) hat sich eine damals verletzte Frau das Leben genommen.
"Dieser tragische Fall ist uns bekannt, unser Mitgefühl gilt den Angehörigen",
sagte ein Sprecher des Landesjustizministeriums am Dienstag. Zuvor hatte das
"Flensburger Tageblatt" berichtet.
54-Jährige habe dem Täter gegenüber gesessen. Wie die Zeitung berichtete,
gehörte die 54-Jährige zu drei Opfern, die wegen der Schwere ihrer Verletzungen
zeitweise in ein künstliches Koma versetzt wurden. Unter Berufung auf Polizisten
schrieb das Blatt, die Frau habe dem mutmaßlichen Täter gegenübergesessen. Laut
Justizministerium gab es nach der Messerattacke durch Opferschutzorganisationen
sowie der Zentralen Anlaufstelle und der Opferschutzbeauftragten Hilfeangebote
an alle Betroffenen.
Der Palästinenser Ibrahim A. soll am 25. Januar in einem Zug von Kiel nach
Hamburg bei Brokstedt Fahrgäste mit einem Messer angegriffen und zwei Menschen
im Alter von 17 und 19 Jahren getötet haben. Fünf weitere wurden verletzt. Die
Staatsanwaltschaft Itzehoe erhob Ende April Anklage wegen Mordes und versuchten
Mordes. ...
https://www.radiohamburg.de/aktuelles/hamburg/Nach-Messerangriff-Verletzte-Frau-aus-Regionalexpress-begeht-Suizid-id910499.html
14.06.2023: Tylor Sutton hält seine beiden neugeborenen Kinder im Arm und ist dabei voller Trauer. Der Polizist aus Massachusetts ist nun für seine insgesamt drei Kinder allein verantwortlich, denn seine Frau hat neun Tage nach der Geburt der Zwillinge Selbstmord begangen. Sie litt an postpartalen Depressionen. Ariana Sutton hatte schon 2018 eine schlimme Wochenbettdepression, nachdem sie ihr erstes Kind, ihre Tochter Melody, zur Welt gebracht hatte. Laut Tyler waren Arianas Symptome so schlimm, dass sie zweimal ins Krankenhaus eingeliefert wurde. ... Als Tyler am Todestag seiner Frau von der Arbeit nach Hause kommt, ist er zunächst erleichtert, dass seine Frau nicht mehr im Bett liegt. Er hält es für ein gutes Zeichen, dass sie schon aufgestanden ist, da ihr das durch ihre Depression besonders schwer gefallen ist. „Die schwerste Zeit für sie war der Morgen – da schmorte sie in ihren Gedanken. Im Laufe des Tages ging es ihr besser. Aber wenn es Nacht wurde, fürchtete sie sich davor, wieder einzuschlafen, weil sie es am nächsten Morgen nicht noch einmal durchmachen wollte“, erinnert er sich. Doch Ariana ging es nicht besser. Sie pumpte Milch für ihre Babys ab, schrieb einen Abschiedsbrief an ihren Mann und nahm sich das Leben. „Aus ihrem Brief ging klar hervor, dass sie depressiv war. Sie sagte, sie fühle sich wie eine Last. Sie war alles andere als eine Belastung“, sagt ihr Mann. ... https://www.echtemamas.de/suizid-wegen-postpartaler-depression-witwer-will-andere-warnen/
25.06.2023: In Bergen auf Rügen ist ein Mann von einem Zug erfasst und getötet worden. Wie die Polizei mitteilt, war ein Regionalexpress der Deutschen Bahn Samstagabend in Richtung Stralsund unterwegs, als es gegen 21.45 Uhr zur Kollision kam. Die Identität des Mannes ist noch unklar. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen bislang nicht vor, heißt es. https://www.nordkurier.de/regional/ruegen/mann-auf-ruegen-tot-nach-bahn-zusammenstoss-1714439
27.06.2023: Nach dem Fund einer Leiche im Stausee Rabenstein in Chemnitz geht die Polizei mittlerweile von Selbstmord aus. Zwar laufen die Ermittlungen der Kriminalpolizei noch weiter, jedoch sei auszuschließen, dass der 59-Jährige bei einem Badeunfall ertrunken ist, teilten die Ermittler am Dienstag mit. Die Rechtsmediziner konnten zudem weder Spuren von Gewalteinwirkung noch Abwehrverletzungen am Leichnam feststellen. Als Todeszeitpunkt wurde die Nacht von Sonntag auf Montag ermittelt. Der Mann war am Montagvormittag leblos aus dem Stausee in Chemnitz geborgen worden. ... https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/chemnitz/chemnitz-stollberg/toter-stausee-rabenstein-ermittlungen-obduktion-ergebnis-100.html
28.07.2023: Passanten haben am vergangenen Mittwoch (19.07.) in einer Schutzhütte an einem Grillplatz bei Reutlingen eine Leiche entdeckt. Die Ermittlungen haben bislang noch nicht zur Identifizierung des Mannes geführt - weshalb die Polizei jetzt auf Hinweise aus der Bevölkerung hofft. Laut einer Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Tübingen und des Polizeipräsidiums Reutlingen war der Tote gegen 13.45 Uhr in der Nähe von Ohmenhausen gefunden worden. Den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei zufolge dürfte sich der Mann in der als Hannickelhaus bekannten Örtlichkeit mittels einer Schusswaffe, die beim Leichnam gefunden und sichergestellt werden konnte, selbst das Leben genommen haben. "Für eine Beteiligung Dritter gibt es bislang keinerlei Anhaltspunkte", heißt es von den Ermittlern. https://www.zvw.de/stuttgart-region/unbekannter-toter-bei-reutlingen-entdeckt-polizei-bittet-um-hinweise_arid-688960
30.07.2023: Junger Mann kommt
am „Löwen“ in Mühlhausen ums Leben
Auch am „Löwen“-Plateau stellten vor allem junge Leute Kerzen zum Gedenken des
jungen Mannes auf.
Mühlhausen. Zum Gedenken des jungen Mannes wurden am Löwen-Denkmal in Mühlhausen
Kerzen aufgestellt. Die Polizei schließt eine Straftat aus.
https://www.thueringer-allgemeine.de/regionen/muehlhausen/article239065893/Junger-Mann-kommt-am-Loewen-in-Muehlhausen-ums-Leben.html
03.08.2023: "In Frohnau und weit über den Annaberg-Buchholzer Ortsteil hinaus hatten viele Menschen gehofft, Matthias N. würde unversehrt wieder auftauchen. Nun gibt es eine schlechte Nachricht aus dem Erzgebirge. Es ist traurige Gewissheit: Der vermisste Frohnauer Matthias N. ist tot. er wurde am Donnerstag in einem Waldstück im Annaberg-Buchholzer Ortsteil leblos aufgefunden. https://www.freiepresse.de/erzgebirge/annaberg/traurige-gewissheit-vermisster-feuerwehrmann-und-bergbruder-ist-tot-artikel12990683
20.08.2023: Grosseinsatz auf dem Bodensee: Suche nach vermisster Person blieb ergebnislos und wurde eingestellt. Am Samstag geriet eine Person von einer Bodenseefähre ins Wasser. Ein Grossaufgebot suchte nach der vermissten Person. Nachdem die Seefläche mehrfach abgesucht worden war, wurde die Suche eingestellt. Im Vordergrund steht laut Polizei wohl ein Suizid. ... Dass Personen im Bodensee verschwinden, kommt immer wieder vor. Seit 1947 wird eine Liste mit den vermissten Personen geführt. Im Sommer 2019 hätten sich 99 Personen auf der Liste befunden, sagte Marcel Kuhn, Leiter der Seepolizei Thurgau. https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/suchaktion-grosseinsatz-auf-dem-bodensee-suche-nach-vermisster-person-blieb-ergebnislos-und-wurde-eingestellt-ld.2126837
21.09.2023: Am 21. September 2023 starb Marie Koppehele am Bahnübergang Geilenkirchen. Zwei Tage zuvor versuchte die junge Frau sich bereits das Leben zu nehmen. Was hinter dieser traurigen Geschichte steckt und warum Maries Mutter von unterlassener Hilfeleistung spricht, lest ihr im Artikel. [+] - https://www.instagram.com/aachenerzeitung/p/C1mFf7sIw60/. 02.01.2024: Chronik eines angekündigten Tod - https://www.aachener-zeitung.de/lokales/region-heinsberg/geilenkirchen/chronik-eines-angekuendigten-todes/6244976.html
16.10.2023: "Heute Morgen kam es in Hainichen beim Versuch der Überstellung eines Asylbewerbers nigerianischer Staatsangehörigkeit (33) entsprechend der Dublin III-Verordnung in die Niederlande zum Suizid. Beim Packen seiner persönlichen Gegenstände in der Wohnung in der Straße Ottendorfer Hang sprang dieser unvermittelt vom Balkon seines Zimmers im 5. Stock in rund 15 Meter Tiefe. Einer der eingesetzten Polizeibeamten konnte den Mann während des Absprungs noch am Arm greifen, den tödlichen Sturz jedoch nicht verhindern. Trotz sofortig eingeleiteter medizinischer Maßnahmen erlag der Mann noch vor Ort seinen schweren Verletzungen. Hinweise auf psychische Erkrankungen des Verstorbenen lagen nicht vor. https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/1070253
01.12.2023: Dr. med. Elke Küßner - geb. 27.12.1976, Suizid am 01.12.2023:
"Warum? In tiefer Trauer und Betroffenheit Ärztinnen und Ärzte des medizinischen Versorgungszentrums am Klinikum Friedrichshafen " - 9 unterzeichner - https://traueranzeigen.suedkurier.de/gedenkseite/Dr-med-Elke-Kuessner-27_12_1976. Warum, die Frage ist leicht zu beantworten, weil Elke Küßner keinen anderen Ausweg sah. Wäre richtig gehandelt worden, würde sie noch leben.
"Erst wurde sie befördert – und nur wenige Wochen später gekündigt. Da nahm sich Oberärztin Elke K. (46) aus Friedrichshafen das Leben. ..." (11.03.2024) - https://www.bild.de/bild-plus/regional/baden-wuerttemberg/regional/am-tag-ihrer-kuendigung-nahm-oberaerztin-elke-k-eine-ueberdosis-87455520.bild.html
"Das Klinikum Friedrichshafen
will sich von einem Chefarzt trennen, der schon seit Beginn des Jahres
freigestellt war. Den Beschluss zur Kündigung fasste am Dienstagabend der
Aufsichtsrat der kommunalen Klinikum Friedrichshafen GmbH unter Vorsitz des
Friedrichshafener Oberbürgermeisters Andreas Brand (parteilos). Die
Geschäftsführung des Klinikums habe sich der Entscheidung angeschlossen, so
Brand am Mittwoch bei einer eigens einberufenen Pressekonferenz. Lediglich der
Betriebsrat müsse zur beabsichtigten Beendigung des Arbeitsverhältnisses noch
gehört werden.
Die Personalie steht im Zusammenhang mit der Selbsttötung einer Oberärztin Ende
November vergangenen Jahres. Die Medizinerin nahm sich mit einer Überdosis
Tabletten das Leben, kurz nach dem sie erfahren hatte, dass sie fristlos
gekündigt werden sollte. Neben minutiösen tagebuchartigen Notizen, hinterlegt
bei einem Anwalt, hinterließ sie am Ende auch einen Abschiedsbrief. Über Monate
zuvor hatte die Frau intern Missstände in der Patientenversorgung und auch
Todesfälle beschrieben, die ihrer Darstellung nach durch ärztliche Inkompetenz
und personelle Unterbesetzung in der Intensivstation eintraten. ...(17.07.2024) -
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.suizid-einer-oberaerztin-krisenklinik-friedrichshafen-zieht-personelle-konsequenzen.37a280ce-7813-4e64-a78d-1f889cc380c5.html
02.01.2024: Wie die Dresdner Polizei heute meldet, hat sie bereits am 12. Dezember einen leblosen Mann an der Bautzner Straße in der Radeberger Vorstadt in Dresden Neustadt gefunden. Der Tote konnte bislang nicht identifiziert werden. Daher wendet sich die Polizei nun mit zwei Fotos an die Öffentlichkeit. Den bisherigen Ermittlungen zufolge, gehen die Beamten von einem Suizid aus. Bei dem Mann fanden sich keine Hinweise auf seine Identität. Auch ein Abgleich mit bekannten Vermisstenfällen, verlief erfolglos. Markante Tätowierung. Bei dem Toten handelt es sich um einen Mann, im Alter von 30 bis 50 Jahren, etwa 1,83 Meter groß, von normaler Statur. Er hat mittelblonde bis rötliche gewellte Haare. Auf dem rechten Unterarm ist er eine Comicfigur (Tweety) tätowiert. Bekleidet war er mit einer dunkelblauen Jacke, einer schwarzen Arbeitshose sowie hellgrauen Sneakern von Adidas. https://www.neustadt-ticker.de/203072/polizei/unbekannter-toter-auf-bautzner-strasse-gefunden
04.01.2023: Im Duisburger Fall eines ausgebrannten Autos mit einer Leiche am Steuer geht die Polizei von einem Suizid aus. Bei dem Toten handele es sich um den Halter des Autos, wie eine DNA-Analyse ergeben habe, teilte die Polizei in einer gemeinsamen Mitteilung mit der Staatsanwaltschaft am Mittwoch mit. Nach Erkenntnissen der Ermittler habe er zuvor sein anderes Auto gesteuert, das ebenfalls am ersten Weihnachtsfeiertag in der Nähe des ausgebrannten Wracks entdeckt worden war. In der Wohnung des Mannes hätten die Beamten zusätzlich Hinweise gefunden, die auf Suizid hindeuteten. https://www.n-tv.de/regionales/nordrhein-westfalen/Ausgebranntes-Auto-mit-Leiche-Polizei-vermutet-Suizid-article23821446.html
10.01.2024: Bahnstrecke nach Suizid zwischen Bad Urach und Metzingen am Dienstag gesperrt. Die Ermstalbahn ist zwischen Bad Urach und Dettingen war am Dienstag gesperrt. Grund für diese Sperrung war, dass ein Mann gegen 15.30 Uhr auf den Schienen zwischen den Halten Dettingen-Gsaidt und Bad Urach Wasserfall zu Tode gekommen ist. Wie die Sprecherin Andrea Kopp vom Polizeipräsidium Reutlingen sagte, gebe es kein Fremdverschulden. Es kam zu Zugausfällen zwischen Urach und Metzingen. https://www.gea.de/blaulicht_artikel,-bahnstrecke-nach-suizidzwischen-bad-urach-und-metzingen-am-dienstag-gesperrt-_arid,6850697.html
11.01.2024: An der Müngstener Brücke will die Deutsche Bahn weitere Vorkehrungen gegen Suizide treffen. Erst vergangene Woche hatte es einen Fall gegeben. Auch die drei bergischen Großstädte sind an der Planung beteiligt. Immer wieder müssen auch Unbeteiligte Selbstmorde mit ansehen. Bauliche Gründe machen es laut Bahn aber schwierig, die Brücke abzusichern. https://www.radiowuppertal.de/artikel/vorkehrungen-gegen-selbstmorde-1872419.html
15.01.2024: Ein 60-jähriger Untersuchungsgefangener, der sich seit dem 23. Dezember 2023 aufgrund eines Haftbefehls des Amtsgerichts Potsdam wegen Flucht- und Verdunkelungsgefahr in Untersuchungshaft in der Justizvollzugsanstalt Nord-Brandenburg befand, hat sich in der Nacht zum 15. Januar 2024 in der Teilanstalt Neuruppin-Wulkow das Leben genommen. Er wurde mit tödlichen Schnittverletzungen in seinem Haftraum aufgefunden. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen nach gegenwärtigen Erkenntnissen nicht vor. Der Gefangene zeigte keine psychischen Auffälligkeiten. Hinweise auf eine erhöhte Suizidgefahr wurden im Vorfeld seines Suizids nicht festgestellt. Das Ministerium der Justiz hat Maßnahmen zur Überprüfung der Umstände des Suizids eingeleitet. Insbesondere wurde – wie bei Suiziden üblich – der Suizidpräventionsbeauftragte des Justizvollzugs des Landes Brandenburg eingeschaltet. ... https://mdj.brandenburg.de/mdj/de/presse/pressemitteilungen/ansicht/~15-01-2024-suizid-in-der-jva-nord-brandenburg-teilanstalt-neuruppin-wulkow
19.01.2024: Nach dem Fund einer Leiche an der Bahnstrecke zwischen Alfeld und Freden, hat die Polizei die Todesermittlungen am Freitag abgeschlossen. „Der Mann ist durch einen Suizid gestorben“, bestätigt Jan Makowski, Sprecher der Polizei HiIdesheim. Ein Fremdverschulden schließen die Ermittlungsbeamten aus. Die Spurenlage vor Ort hatte bereits darauf hingedeutet, dass der 61-Jährige aus Berlin von einem Zug erfasst worden war und an den Folgen starb. ... https://www.hildesheimer-allgemeine.de/meldung/leichenfund-an-bahngleisen-im-landkreis-hildesheim-polizei-hat-todesermittlungen-abgeschlossen.html
03.02.2024: In Halle-Neustadt spielten sich am Samstagmorgen tragische Szenen ab. Kurz nach 9 Uhr stürzte eine Frau aus einem elfgeschossigen Mehrfamilienhaus an der Magistrale in die Tiefe. Schnell eingetroffene Rettungskräfte konnten nichts mehr für die Frau tun. Sie verstarb noch vor Ort an ihren schweren Verletzungen. Nach Angaben einer Polizeisprecherin liegen derzeit keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor. „Mit hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich um einen Suizid“, so eine Polizeisprecherin. Zur Identität der Frau machte die Polizei keine Angaben. https://www.mz.de/lokal/halle-saale/frau-sturzt-in-halle-neustadt-aus-hochhaus-in-den-tod-3780420
13.02.2024: Zu einem tödlichen Vorfall ist es am Montagabend (12. Februar) auf der A2 zwischen Bad Eilsen und Veltheim gekommen. Polizeibeamte entdeckten auf der Fahrbahn eine tote Person, die offenbar ihren schweren Verletzungen erlegen war. ... „Nach ersten Erkenntnissen könnte es sich um eine Person handeln, die in suizidaler Absicht* von einer Autobahnbrücke stürzte“, heißt es dazu in einer Meldung der Polizei Bielefeld. https://www.westfalen-blatt.de/owl/kreis-minden-luebbecke/porta-westfalica/toedlich-verletzt-a2-person-unfall-veltheim-gesperrt-2919546
19.02.2024: Großer Einsatz der Polizei rund um ein Wohnhaus in Victorbur: Gegen 11 Uhr rückt sie in ein Wohngebiet aus. Ein Mann droht, sich umzubringen. Brisant: Er soll mehrere Waffen im Haus haben. Sie haben alles versucht, waren aber zum Schluss nicht erfolgreich: In einem Haus in Victorbur hat am Montagmorgen ein Mann Suizid begangen. Die Polizei war mit einem Großaufgebot angerückt, um die Tat zu verhindern. Mit Drohnen versuchten sie, sich Einblick in das Obergeschoss des Hauses zu verschaffen, wo sich der Mann aufgehalten haben soll. https://nachrichten.ostfriesischer-kurier.de/nachrichten/polizei-grosseinsatz-in-victorbur-verschreckt-die-anwohner-4110.html
21.02.2024: Der junge Mann,
der am 4. Februar auf der Autobahn bei Hittistetten als Fußgänger tödlich
verletzt wurde, hat offenbar Suizid begangen. Die Kriminalpolizei bittet um
Hilfe. ...
Am 4. Februar, gegen 4.25 Uhr, gingen bei der Einsatzzentrale des
Polizeipräsidiums Schwaben Süd-West sowie bei der Leitstelle des
Rettungsdienstes zahlreiche Notrufe ein. Mehrere Fahrer meldeten einen leblosen,
menschlichen Körper, der auf der A7 in Fahrtrichtung Würzburg kurz nach der
Anschlussstelle Hittistetten lag. Der unmittelbar eintreffende Notarzt konnte
nur noch den Tod des 18-Jährigen feststellen. Der junge Mann hatte in dieser
Nacht seinen 18. Geburtstag in Holzschwang gefeiert, heißt es aus dessen Umfeld.
Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Günzburg nahmen den Verkehrsunfall vor Ort
auf und führten zunächst auch die anschließenden Ermittlungen. Auf Antrag der
Staatsanwaltschaft Memmingen wurde eine Obduktion des Verstorbenen gerichtlich
angeordnet. Die bisherigen Ermittlungserkenntnisse, die Feststellungen der
Rechtsmedizin Ulm sowie die Rückschlüsse eines Unfallsachverständigen ergeben
zusammen einen naheliegenden Ablauf der Ereignisse. Der vermutlich in
„suizidaler Absicht“ auf die Fahrbahn getretene 18-Jährige wurde von einem
bislang noch unbekannten weiteren Fahrzeug erfasst, welches sich jedoch im
Anschluss von der Unfallstelle entfernte. Der Grund hierfür sei bislang unklar.
...
https://www.swp.de/lokales/neu-ulm/toedlicher-vorfall-bei-hittistetten-verstorbener-18-jaehriger-auf-a7_-kriminalpolizei-sucht-bestimmtes-fahrzeug-73099285.html
Am 26.02.2024 verstarb im Alter von 61 Jahren Manfred Schneider, erster Vorsitzender des Landesnetzwerks Selbsthilfe seelische Gesundheit e.V. (NetzG-RLP e.V.), Mitglied im Landespsychiatriebeirat Rheinland-Pfalz und von Beginn an engagierter Netzwerkpartner und Teilnehmer im Projekt BEMpsy. ... Selbst bezeichnete er sich gerne als „Diplom-Patient mit über 50 Jahren Erfahrung“. Als Ex-In-Begleiter und Verfechter einer stärkeren Beteiligung der Selbsthilfe, auch im Sinne der Prävention, schrieb er seine Gedanken nieder in seinem Beitrag „Vom Umgang mit psychischen Beeinträchtigungen. Ein Wandel im Denken aus Sicht der Selbsthilfe“. ... (12.03.2024) - https://www.bempsy.de/aktuelles/detail/nachruf-auf-manfred-schneider
26.02.2024: Zu einem tragischen Vorfall kam es am Sonntagabend bei einem Einsatz der Feuerwehr in Johanngeorgenstadt. Die Kameraden waren gerade damit beschäftigt eine brennende Gartenlaube zu löschen, als eine Frau angerannt kam und einen Wohnungsbrand in der Nähe meldete. Sofort wurden weitere Einsatzkräfte angefordert, um ein Übergreifen der Flammen auf das Dach des Mehrfamilienhauses zu verhindern. Während der Löscharbeiten sprang plötzlich ein Mann vom Dach des brennenden Hauses, wie ein Reporter vor Ort berichtete. Vermutlich handelte es sich um den Bewohner der Brandwohnung. Für ihn kam jede Hilfe zu spät. Er starb noch an Ort und Stelle. Während des Einsatzes stellten die Feuerwehrleute im Keller des Hauses Gasgeruch fest. Dort waren der Gashahn aufgedreht und brennende Teelichter verteilt. Das Gas wurde abgestellt, um eine Explosion zu verhindern. Die Hintergründe sind noch völlig unklar. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung. +++ Update 15:30 Uhr: Die Polizei geht von Suizid aus. Die brennende Gartenlaube um die Ecke gehörte auch dem betreffenden Mann. Nach bisherigen Erkenntnissen stehen beide Brände in Zusammenhang. Es laufen Ermittlungen wegen Brandstiftung. https://www.radiodresden.de/beitrag/mann-springt-von-brennendem-wohnhaus-in-johannstadt-und-stirbt-815857/
Februar 2024: Seit zwei
Monaten wurde Andreas De Graaff (53†) aus Bad Homburg vermisst. Nun wurde seine
Leiche gefunden. Ein Suizid könne nicht ausgeschlossen werden.
Erstmeldung vom Mittwoch, 24.03.2021, 18.23 Uhr: Bad Homburg - In Bad Homburg
sucht die Kriminalpolizei nach einem Vermissten 53-jährigen Mann. Am 27. Februar
verließ Andreas De Graaff seine Wohnung im Stadtteil Kirdorf, um nach eigenen
Worten spazieren zu gehen. Seither wurde er nicht mehr zu Hause angetroffen,
auch der bekannte letzte Kontakt datiert auf den Tag seines Verschwindens. ...
Update vom Donnerstag, 22.04.2021, 18:00 Uhr: Der seit dem 27. Februar vermisste
Andreas de Graaf ist tot. Laut Polizei wurde der 53-Jährige am 20.04.2021 in
einer Waldgemarkung in der Nähe von Bad Homburg gefunden. Ein möglicher
suizidaler Hintergrund könne nicht ausgeschlossen werden. Bislang liegen laut
Polizei keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor.
https://www.fnp.de/deutschland/vermisst-bad-homburg-mann-53-jahre-andreas-de-graaff-polizei-hinweise-mithilfe-verschwunden-zr-90260154.html
07.03.2024: Ein Mann schießt
sich mit einer Pistole in den Kopf. Der herbei gerufene Notarzt stellt den Tod
des Selbstmörders fest und eilt zum nächsten Einsatz. Kurz nach ihm kommt die
Polizei an. Dann fängt der Tote an, sich wieder zu bewegen. Was sich liest, wie
das Drehbuch zu einem mittelmäßigen Tatort, ist vergangenes Jahr so in Bad
Waldsee passiert - und hat jetzt Folgen. Informationen von Schwäbische.de zu dem
Vorfall im Juli vergangenen Jahres in der Kurstadt haben jetzt
Staatsanwaltschaft und Polizei auf Anfrage bestätigt. Laut Erster Staatsanwältin
Tanja Vobiller war es an einem Sommermorgen in Bad Waldsee zu diesem
Notarzteinsatz gekommen. Der Mann wollte sich nach dem Stand der Ermittlungen
töten und hatte sich mit der Schusswaffe eine schwere Kopfwunde beigebracht.
Laut der Staatsanwältin hatte der Notarzt, der zusammen mit dem Rettungsdienst
schon vor der Polizei vor Ort eintraf, um 9.23 Uhr den vermeintlichen Tod des
Mannes festgestellt und zudem schon eine entsprechende Todesbescheinigung
ausgestellt. Schon der ,normale’ Umgang mit Leichen wird von unseren Kollegen
oft als belastend erlebt. Dieser außergewöhnliche Fall hat die eingesetzten
Kräfte aber deshalb emotional so stark berührt, weil sie davon ausgegangen
waren, dass die Person tot war, sagt Ravensburgs Polizeipräsident Uwe Stürmer.
Umso härter trifft der Schock die kurz danach ankommenden Polizisten: Beamte des
Polizeireviers Weingarten und dazu ihre Kollegen vom Kriminaldauerdienst. Diese
Polizisten sind einiges gewohnt, doch dass sich bei einem Toten während der
Untersuchung zu den genauen Todesumständen plötzlich die Bauchdecke hebt und
senkt und der Mann auch andere Lebenszeichen zeigt, trifft sie hart.
Die erschütterten Polizisten verständigen daraufhin sofort wieder den
Rettungsdienst sowie einen Notarzt. Der Mann mit der schweren Schusswunde am
Kopf wird ärztlich versorgt und schnell ins Krankenhaus gebracht. Doch die
Geschichte nimmt kein glückliches Ende: In der Klinik stirbt er kurz nach der
Einlieferung. ...
https://www.schwaebische.de/regional/oberschwaben/ravensburg/schock-nach-kopfschuss-fuer-tot-erklaerter-mann-erwacht-wieder-2329046
12.03.2024: Es ist bekannt, dass immer wieder Soldaten mit posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) aus Einsätzen zurückkehren. Das gilt besonders für gefährliche Missionen im Ausland. Im vergangenen Jahr zählte Högl 15 Suizide und 57 Suizidversuche von Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr. Ganz überwiegend lagen die Gründe demnach im persönlichen und privaten Bereich, häufig in Verbindung mit einer psychischen Erkrankung. In fünf Fallen gab es jedoch einen Bezug zu einer PTBS-Erkrankung nach Auslandseinsätzen und durch Einsatzbelastung. ... https://www.morgenpost.de/politik/article241869174/Bundeswehr-in-der-Zeitenwende-Eine-Truppe-vor-dem-Burnout.html
19.03.2024: Nach einem tödlichen Unfall auf den Gleisen der Deutschen Bahn musste die Strecke zwischen Essen und Bochum am Dienstag gesperrt werden. ... Nach Angaben der Polizeisprecherin ereignete sich das Unglück kurz vor sieben Uhr im Bereich der Ottostraße in Wattenscheid. Im Bereich der Unfallstelle sei ein Trampelpfad. Man müsse nach ersten Ermittlungen davon ausgehen, dass es sich um einen Suizid handelt. Das sei allerdings noch nicht sicher. Für weitere Erkenntnisse soll der Lokführer des ICE befragt werden. https://www.derwesten.de/staedte/essen/deutsche-bahn-bochum-essen-sperrung-dienstag-ice-id300887960.html
31.03.2024: Ein Mann kündigt
vermutlich im psychischem Ausnahmezustand gegenüber von Zeugen eine Straftat an.
Kurz darauf brennt ein Haus - darin finden Rettungskräfte dessen Leiche. Nach
einem Brand in einem Haus in Sasbach (Ortenaukreis) haben Einsatzkräfte am
Samstagabend dort eine männliche Leiche gefunden. Zuvor hatte ein Mann laut
Polizei aus dem Fenster Zeugen gegenüber angekündigt, er werde in Kürze eine
Straftat begehen. Nach einer Mitteilung der Polizei Offenburg handelte es sich
dabei um einen 34-Jährigen, der sich in einem psychischen Ausnahmezustand
befand. Daraufhin wurde die Polizei in Offenburg alarmiert. Nach Eintreffen der
ersten Einsatzkräfte kurze Zeit später sei das Wohnhaus bereits in Flammen
gestanden, so die Polizei. Eine Polizeistreife habe noch versucht, im Haus nach
möglichen Verletzten zu suchen, habe aber aufgrund der Flammen nicht mehr jeden
Raum betreten können. Als die Feuerwehr den Brand soweit gelöscht habe, sei die
Leiche gefunden worden.
Mehrere Leichtverletzte und hoher Sachschaden. Nach ersten Erkenntnissen der
Polizei könnte es sich bei dem Toten um den Mann handeln, der zuvor am Fenster
eine Straftat angekündigt hatte. Es handelt sich womöglich um einen Suizid,
sagte ein Sprecher der Polizei.
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/karlsruhe/leiche-haus-brand-sasbach-100.html
03.04.2024: Bei einem Zusammenstoß mit einem Zug am Bahnhof Weiding (Landkreis Cham) sind zwei Menschen ums Leben gekommen. ... Der Zug war mit 56 Fahrgästen besetzt, außerdem waren ein Lok- und ein Zugführer an Bord. Die Strecke ist zwischen Cham und Furth im Wald nach wie vor voll gesperrt. Nach BILD-Informationen soll es sich um einen Suizid handeln. Ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberpfalz sagte auf Nachfrage: „Die Personen waren absichtlich zu Fuß auf den Gleisen unterwegs. Es ist eine gerade Strecke mit einem Kilometer Sicht. Der Lokführer hatte noch eine Notbremsung eingeleitet.“ Über die Identität der beiden Menschen ist nichts bekannt. ... https://www.bild.de/news/2024/news/bayern-zwei-tote-bei-zug-zusammenstoss-menschen-waren-auf-den-gleisen-87747552.bild.html
15.04.2024: "Mutmaßlicher Suizid in der Schlossstraße. Gegen 18:35 Uhr erhielt die Polizei in Wittlich einen Hinweis darauf, dass sich in der Schlossstraße einen Mann an der Hausfront eines Wohnhauses erhängt hätte. Vor Ort konnte der Sachverhalt bestätigt vorgefunden werden. Ersten Erkenntnissen vor Ort zufolge hatte sich der Mann aus einem zur Straße gelegenen Fenster gestürzt und sich dabei stranguliert. Der alarmierte Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Nach derzeitigen Stand der Ermittlungen hat die Polizei keinen Hinweis auf eine Fremdeinwirkung." - https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/117701/5758148
Am Montagabend erhielt die Polizei in Wittlich gegen 18.35 Uhr einen Hinweis darauf, dass sich in der Schlossstraße ein Mann an der Hausfront eines Wohnhauses erhängt hätte. Wie die Polizei mitteilt, hatte sich der Mann ersten Erkenntnissen vor Ort zufolge aus einem zur Straße gelegenen Fenster gestürzt und sich dabei stranguliert. Der alarmierte Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Nach derzeitigen Stand der Ermittlungen hat die Polizei keinen Hinweis auf eine Fremdeinwirkung. Der Mann soll zwischen 60 und 70 Jahre alt gewesen sein. Da die Schlossstraße gut frequentiert ist, wurde er schnell wahrgenommen, erklärt die Polizeiinspektion Wittlich zum diesem öffentlichkeitswirksamen Fall eines mutmaßlichen Suizids in der Wittlicher Innenstadt, der das Interesse zahlreicher Passanten geweckt hatte. 18.04.2024 - https://www.volksfreund.de/blaulicht/schlossstrasse-wittlich-mutmasslicher-suizid_aid-110773487
14.05.2024: Polizei ermittelt nach Tod zweier Senioren in Lahr-Sulz – vermutlich Suizid. Im Lahrer Ortsteil Sulz sind am Dienstag zwei Menschen gestorben. Es handelt sich um ein Ehepaar. Die genauen Hintergründe sind noch unklar, es soll aber geschossen worden sein. Vermutlich handelt es sich um einen Suizid. ... https://www.badische-zeitung.de/polizei-ermittelt-nach-tod-zweier-senioren-in-lahr-sulz-vermutlich-suizid. Die Pressestelle des Offenburger Polizeipräsidiums blockte die Anfrage am Mittwoch ab: Weder zur Todesursache noch zu den Hintergründen würden weitere Informationen kommuniziert – „sofern sich an den bisherigen Ermittlungsergebnissen nichts ändert“, wie ein Sprecher mitteilte. Das spricht dafür, dass das ältere Sulzer Ehepaar tatsächlich, wie unmittelbar nach Bekanntwerden der Tat berichtet, durch einen erweiterten Suizid ums Leben kam. Die Polizei macht bei Selbsttötungen grundsätzlich keine näheren Angaben. (15.05.2024) - https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.vermutung-bestaetigt-darum-sagt-die-polizei-nichts-zu-den-toten-senioren-in-sulz.ecac9b60-cebb-48b8-84e8-2d66987c2086.html
16.05.2024: Ein Mann (47) hat mit einer zunächst unklaren Substanz vor der Pflegeschule in Penzberg nach BILD-Informationen Suizid begangen. Er kam ins Unfallkrankenhaus Murnau, starb dort in der Notaufnahme. ... Wie später bekannt wurde, handelt es sich bei der Substanz laut Polizei um Natriumazid. Es könne bei Einnahme „schon bei geringen Mengen zum Tode“ führen, sagte der ärztliche Direktor der Klinik, Fabian Stuby. Der 47-jährige Mann war in das Klinikum eingeliefert worden, nachdem er zuvor in der Berufsschule zusammengebrochen war. Er hatte ein Fläschchen mit einer „weißen, pulverartigen Substanz“ dabei. Die Polizei geht davon aus, dass der Mann, der selbst Schüler der Pflegeschule war, „den Ort genutzt hat, um seinem Leben ein Ende zu setzen“, sagte Einsatzleiter Andreas Nieß. https://www.bild.de/regional/bayern/grossalarm-in-unfallklinik-murnau-wegen-weissen-pulver-mann-stirbt-6646258885f8ce475a2e140a
16.05.2024: Ein Polizist hat am Sonntag in Pinnow bei Schwerin einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Über 50 Beamte - darunter das Spezialeinsatzkommando - wurden alarmiert, weil er sich privat Zugang zu einem fremden Grundstück verschafft hatte. Offenbar entstand eine Bedrohungslage. Der Polizist in Zivil hatte seine Dienstwaffe dabei, als er das Haus-Grundstück betrat. Die Bewohnerin fühlte sich offenbar bedroht, sie sollte laut NDR Informationen als Zeugin nach einer Anzeige gegen den Beamten aussagen. Es ging dabei offenbar um einen Beziehungsstreit mit einer anderen Frau. Als das alarmierte Spezialeinsatzkomando (SEK) in dem Wohngebiet eintraf, konnten die Beamten nicht mehr verhindern, dass der Polizist sich mit seiner Dienstwaffe erschoss. ... In Polizeikreisen ist der Vorfall Gesprächsthema. Beamte fragen sich, warum das Ministerium nicht offensiv über den Fall berichtet hat und mit offiziellen Aussagen zögerte. Bei Informationen über Suizid gilt allgemein eine Zurückhaltung, besondere Umstände können allerdings ein öffentliches Interesse auslösen. Vor Jahren informierte das Land Mecklenburg-Vorpommern beispielsweise auch über den Suizid eines Sicherheitsbeamten am Haus des damaligen Ministerpräsidenten Harald Ringstorff (SPD). https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Polizist-erschiesst-sich-Offene-Fragen-nach-SEK-Grosseinsatz-bei-Schwerin,dienstwaffe126.html
21.05.2024: Zu einem ungewöhnlichen Einsatz der Feuerwehr Niederbrechen ist es am Dienstag auf einem Feldweg in Lindenholzhausen gekommen. ... Der Rettungswagen war in den parallel zur B 8 verlaufenen Feldweg eingebogen wegen eines Einsatzes an der ICE-Strecke. Nach einem Suizid musste die Zugstrecke Richtung Köln für mehr als drei Stunden bis 16 Uhr gesperrt werden, wie die Bundespolizei auf Anfrage mitteilte. Weil die Feuerwehr Niederbrechen an dem Einsatz an der ICE-Strecke beteiligt war, kümmerten sich die Feuerwehrleute aus dem Nachbarort um den Rettungswagen. https://www.mittelhessen.de/lokales/kreis-limburg-weilburg/limburg/feuerwehr-rettet-rettungswagen-aus-feldweg-bei-limburg-3589435
22.05.2024: Der in Radebeul und Umgebung bekannte Immobilienmakler Jens Beck ist tot. Nach Informationen von Sächsische.de hat sich der 57-Jährige am Mittwochabend das Leben genommen. Beck, der aus Hamburg stammt und seit 1990 in Radebeul lebte, hatte sich mit seiner bereits 1992 gegründeten Firma Beck & Holz Immobilien GmbH auf die Vermittlung von Villen, Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen in der Region Radebeul/Meißen/Dresden spezialisiert. Derzeit offeriert das Unternehmen 65 Objekte. Darüber hinaus war er als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Immobilienbewertungen tätig sowie als Ausbilder und Prüfer für Immobilienkaufleute an der Industrie- und Handelskammer in Dresden. Aktiv war er auch als Mitglied im Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Landkreis Meißen, er leitete zudem die Arbeitsgruppe zur Erstellung des Radebeuler Mietspiegels. ... https://www.saechsische.de/sachsen/tragoedie-um-radebeuler-immobilienmakler-6003366.html
06/2024: "Ein sonniger Tag im Juni. Unter den Bäumen im Bestattungswald bei Coswig hat sich eine große Gruppe Menschen auf dem Andachtsplatz versammelt, sie lauscht den Tönen einer Saxofon-Spielerin. Es ist die Gedenkfeier für Jens Beck, einen der bekanntesten und gefragtesten Immobilienmakler und -gutachter der Region. ... Sein Tod liegt Wochen zurück. Wie ein Lauffeuer hatte sich die Nachricht darüber Ende Mai verbreitet. Unfassbar waren die Umstände. Beck hatte sich mit 57 Jahren das Leben genommen, am Schießstand “Pulverfass” in Radebeul. Ein Schock für alle, die ihn kannten. Beck hinterlässt eine Frau und einen minderjährigen Sohn. Beck hatte den Ruf eines Alles-ist-möglich-Machers. Als Triathlet ging er oft an seine Grenzen. ... https://www.beck-holz-immobilien.de/wp-content/uploads/2024/06/Traueranzeige-Jens-Beck.pdf
03.06.2024: Wie bereits berichtet, waren vor ein paar Wochen die Leichen zweier deutscher Mallorca-Residenten in einem Wald in Alicante auf dem Festland gefunden worden. Laut aktuellem Ermittlungsstand sollen die 48-Jährige und der 61-Jährige einen gemeinsam geplanten Suizid begangen haben. Die Autopsie hat ergeben, dass beide durch einen Kopfschuss gestorben sind, der 61-Jährige tötete erst seine Partnerin und dann sich selbst. Als Motiv sehen die Ermittler finanzielle Schwierigkeiten. Gegen den Deutschen wurde auf Mallorca wegen Betrugs ermittelt. ... https://www.inselradio.com/aktuell/news/lokales/2024/06/tote-deutsche-mallorca-residenten-geplanter-suizid
05.06.2024: In Mallorcas Hauptstadt Palma hat sich in der Nacht zu Mittwoch (5. Juni) ein Unglück ereignet, bei dem ein Deutscher ums Leben gekommen ist. Der Mann stürzte von einer Mauer vor der Kathedrale in den Tod. Wie die „Mallorca Zeitung“ berichtet, handelt es sich bei dem Toten um einen 45-jährigen Mann. Dies habe ein Sprecher der Nationalpolizei mitgeteilt. ... https://www.rundschau-online.de/welt/mallorca-deutscher-stuerzt-vor-kathedrale-in-palma-in-den-tod-805554
05.06.2024: Schlimmer Schlag für Aryna Sabalenka (25). ... Wie die Verantwortlichen des belarussischen Eishockey-Verbandes mitteilten, ist Konstantin Kolzow im Alter von 42 Jahren gestorben. Kolzow und der Tennis-Superstar waren seit drei Jahren ein Paar. ... Laut den Polizei-Behörden in Miami ist er am Montagabend durch Selbstmord gestorben, nachdem er von einem Balkon eines Fünf-Sterne-Ressorts in Miami gesprungen war. https://www.bild.de/sport/mehr-sport/tennis/tennis-drama-um-aryna-sabalenka-selbstmord-von-freund-konstantin-kolzow-42-87578892.bild.html
27.06.2024: "Die Polizei hat eine der beiden kürzlich im Bodensee entdeckten Leichen identifiziert. Es handelt sich um einen 79-jährigen aus Chur in der Schweiz, sagte ein Sprecher der Kriminalpolizei Lindau am Mittwoch. ... Der Mann war bereits seit November vermisst worden. Dem Sprecher zufolge gingen die schweizerischen Behörden von einem Suizid aus." (Badische Zeitung)
03.07.2024: Am Montagabend ist eine erwachsene Frau in Itzehoe in Suizidabsichten auf einen Baukran geklettert und hat sich von diesem gestürzt. Einsatzkräften von der Rettung und der Polizei ist es im Vorwege leider nicht gelungen, die Betroffene von ihrem Vorhaben abzuhalten. Offenbar gab es mindestens eine Person, die den Sturz gefilmt und das Video verbreitet hat. ... https://www.facebook.com/groups/784565538255361/posts/auf-das-statement-habe-ich-gewartetschaut-in-die-handys-eurer-kinderl%C3%B6scht-das-v/8167626866615821/
04.07.2024: Saarlouis: Nach dem mysteriösen Todesfall im Gebäude der Kreissparkasse Saarlouis am Großen Markt gestern Nachmittag (wir berichteten) hat die Polizei am heutigen Donnerstag ihre neusten Ermittlungsergebnisse vorgestellt. Am Vormittag ist die Leiche des Mannes im Rechtsmedizinischen Institut am Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg obduziert worden. Demnach gibt es derzeit keine Anhaltspunkte für ein Tötungsdelikt. Schon gestern haben die Ermittler ausschließen können, dass eine Schusswaffe zum Einsatz gekommen ist. Als Todesursache wird daher aktuell von einem tragischen Unfall oder einem Suizid ausgegangen. Der Verstorbene hatte in einem Treppenauge des Gebäudes gelegen, das unter anderem den Zugang zur Sparkasse, zu Arztpraxen und Anwaltsbüros bildet. Der Verstorbene scheint aus großer Höhe dort hinuntergestürzt zu sein. Was derzeit noch völlig ungeklärt ist, ist die Identität des Mannes. ... https://breaking-news-saarland.de/leiche-im-sparkassengebaeude-polizei-aeussert-sich-zu-todesumstaenden-und-identitaet/
18.07.2024: Eine Familientragödie hat sich am Mittwochmorgen, 17. Juli, in einem Haus in Alfeld ereignet: Ein 65-Jähriger verletzte erst seine Frau mit einem Messer und nahm sich anschließend selbst das Leben. Den bisherigen Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei zufolge stach der Mann mit einem Messer auf seine im Bett liegende Frau ein. Dieser gelang es in der Folge, aus dem Haus zu flüchten und sich bei Nachbarn in Sicherheit zu bringen. Als Einsatzkräfte der Polizei das Haus betraten, fanden sie den 65-Jährigen leblos vor. ... https://www.leinetal24.de/lokales/alfeld/versuchtes-toetungsdelikt-alfelder-verletzt-seine-frau-und-begeht-suizid-93193858.html
22.07.-27.07.2024: Schienensuizid in Freiburg
22.07.2024: Der Mann, der am Donnerstagvormittag tot in einer Arbeiterunterkunft in Bretten gefunden worden war, hat offenbar Selbstmord begangen. Zunächst gingen die Ermittler von einem mutmaßlichen Tötungsdelikt mit unklaren Todesumständen aus. Das Ergebnis der Obduktion ergab nun allerdings, dass der 42-Jährige sich das Leben nahm. ... https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/karlsruhe/mann-in-arbeiterunterkunft-in-bretten-tot-aufgefunden-100.html
08.08.2024: "Am frühen Donnerstagmorgen haben Justizvollzugsbeamte einen 29-Jährigen tot in seiner Zelle in der Justizvollzugsanstalt am Postplatz in Görlitz aufgefunden. Der Deutsche saß in Untersuchungshaft. Am heutigen Tag hätte die Hauptverhandlung gegen den Angeklagten wegen Mordes und Brandstiftung begonnen. Die Ermittlungen hatten zurückliegend, nachdem am 16. September 2023 ein 79-Jähriger tot in seiner Wohnung an der Lunitz in Görlitz aufgefunden worden war, zu dem Tatverdächtigen geführt. Ermittler nahmen ihn am 9. November 2023 an seiner Wohnanschrift fest. Wir berichteten. Der Mann befand sich in einer Einzelzelle und wies massive Verletzungen auf, die offenbar zum Tode geführt haben dürften. In Abstimmung zwischen Staatsanwaltschaft und Polizei wurde umgehend ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Erste Ermittlungen deuten auf eine suizidale Handlung und auf keine Fremdeinwirkungen hin. Ein am Vortag mit Blick auf die bevorstehende Gerichtsverhandlung zwischen dem Angeklagten und dem psychologischen Dienst in der Justizvollzugsanstalt geführtes Gespräch vor dem Verhandlungsbeginn verlief unauffällig. Auch im weiteren Vorfeld gab es während des Vollzuges der Untersuchungshaft bislang keine bekannten Auffälligkeiten und Anhaltspunkte für eine Selbstgefährdung. Die Staatsanwaltschaft hat die Sektion des Verstorbenen angeordnet. Die Kriminalpolizei führt die weiteren Ermittlungen zu den Umständen und zur Ursache des Todes." - https://www.alles-lausitz.de/der-fall-wiedemann-husarenstueck-in-moderner-zeit1.html
14.08.2024: Bei einem Mann, der vergangene Woche tot in seiner Gefängniszelle aufgefunden wurde, liegt das Obduktionsergebnis vor. Wie Staatsanwaltschaft und Polizei mitteilten, gibt es keine Anhaltspunkte für Fremdeinwirkungen. Es bestünden keine Zweifel mehr daran, dass sich der Betroffene das Leben nahm, heißt es in einer Mitteilung. Nach den Befunden der Rechtsmedizin seien die festgestellten Verletzungen durch sogenannte Selbstbeibringung plausibel zu erklären. Am vergangenen Donnerstag war ein 29-Jähriger kurz vor Prozessbeginn beim Zellenaufschluss in der JVA Görlitz leblos und mit massiven Verletzungen gefunden worden. Der Feuerwehrmann aus Schleife sollte sich wegen Mordes vor dem Landgericht verantworten. Dem Angeklagten wurde vorgeworfen, für den gewaltsamen Tod eines Rentners im September 2023 in Görlitz verantwortlich zu sein. Er saß seit November in Untersuchungshaft. https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/bautzen/goerlitz-weisswasser-zittau/mordprozess-feuerwehrmann-gefaengniszelle-selbstmord-obduktion-100.html
20.08.2024: St. Georgen –
Seit Tagen galt die 40-jährige Anna M. aus Villingen im Schwarzwald-Baar-Kreis
als vermisst. Nun haben die Ermittler den Leichnam der Frau in einem Waldstück
gefunden.
Nach intensiver Suche haben Polizisten eine in St. Georgen
(Schwarzwald-Baar-Kreis) als vermisst gemeldete Frau tot in einem Waldstück
gefunden. Wie die Polizei mitteilte, war die 40-Jährige seit dem 12. August
vermisst worden. Das Auto der Vermissten war an einem Parkplatz in der Nähe des
Waldes gefunden worden. Ein Fremdverschulden konnte laut Polizei ausgeschlossen
werden. Die Kriminalpolizei nahm die weiteren Ermittlungen auf.
https://www.bild.de/regional/baden-wuerttemberg/polizisten-fanden-sie-im-schwarzwald-vermisste-40-tot-im-wald-entdeckt-66c4c5fb82654d436d851d9a
19.08.2024: Apolda Nord: Tragischer Vorfall mit traurigem Ausgang ... Apolda. Polizei und Medien berichten nicht oder spärlich, wenn es sich um sensibel zu behandelnde Ereignisse dreht. Ein Beispiel aus Apolda. ... So ist es auch bei einem tragischen Vorfall vom 19. August in Apolda-Nord, bei dem ein junger Mann schwer verletzt wurde, er starb später. ... (26.08.2024) - https://www.thueringer-allgemeine.de/lokales/weimar-und-weimarer-land/article407101747/tragischer-vorfall-mit-traurigem-ausgang.html
21.08.2024: Es muss ein scheußliches Bild gewesen sein, das sich dem Angehörigen bot, als er die Wohnung nahe Ingolstadt betrat. Überall Blut, zwei Männer liegen tot in der Wohnung. Beide wurden offenbar erschossen. Der eine ist mit dem Zeugen verwandt. Es handelt sich um einen 37-jährigen Mann aus Ingolstadt. Der andere ist 45 Jahre alt und kommt aus dem Landkreis Eichstätt. ... Die schreckliche Szene ist schon zwei Tage alt. Der Zeuge betrat bereits am Mittwoch (21. August) gegen 14.30 Uhr den blutigen Tatort. Seitdem ermittelt Beamte des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord. Nun, zwei Tage später geht die Polizei mit dem Fall an die Öffentlichkeit. Zumindest ein erweiterter Suizid oder Doppelselbstmord steht laut Polizei im Raum: „Derzeit wird davon ausgegangen, dass mindestens einer der Beteiligten in suizidaler Absicht gehandelt hat.“ (24.08.2024) https://www.merkur.de/bayern/erschossen-grausiger-fund-zwei-tote-liegen-nahe-ingolstadt-in-wohnung-sie-wurden-93258704.html
21.08.2024: In der Justizvollzugsanstalt (JVA) Cottbus-Dissenchen hat sich am 21. August 2024 ein 31-jähriger Untersuchungsgefangener das Leben genommen. Der Mann befand sich in Auslieferungshaft aufgrund eines Europäischen Haftbefehls vom 1. August 2024 sowie einer Festhalteanordnung des Amtsgerichts Königs-Wusterhausen vom 2. August 2024. Ihm wurde ein Totschlagsdelikt zur Last gelegt, weshalb er zur Auslieferung nach Österreich inhaftiert war. Der Gefangene wurde stranguliert in seinem Haftraum aufgefunden. Das Ministerium der Justiz des Landes Brandenburg teilte mit, dass nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vorliegen. Gegen den Verstorbenen waren zuvor Sicherungsmaßnahmen aufgrund einer vermuteten Suizidgefahr angeordnet worden. Diese Maßnahmen wurden nach Einschätzung der behandelnden Psychologen schrittweise aufgehoben, da der Gefangene keine psychischen Auffälligkeiten mehr zeigte. ... (23.08.2024) https://www.niederlausitz-aktuell.de/niederlausitz-aktuell/orte/cottbus/277955/277955.html
28.08.2024: Es müssen furchtbare Szenen gewesen sein, die sich in Thüringen zugetragen haben. Ein 26 Jahre alter Mann hat sich mitten auf der Straße angezündet. ... Bereits am Montag, den 19. August, soll sich der Mann um 21.45 Uhr in der Christian-Zimmermann-Straße in Apolda mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen haben. Wie die Polizei am Montag (26. August) mitteilt, habe sich der 26-Jährige anschließend selbst angezündet. Zeugen eilten dem brennenden Mann zur Hilfe, löschten die Flammen. Mit einem Helikopter brachten ihn Rettungskräfte in eine Spezialklinik. Doch die Hilfe kam zu spät. Die Verletzungen waren so schwer, dass er an den schweren Verletzungen starb. ... https://www.thueringen24.de/thueringen/article300390185/thueringen-polizei-video-feuer-mann-apolda-news-grausamen.html
31.08.2024: Kreis Herzogtum Lauenburg - 31.08.2024 - Mölln. Heute Morgen, gegen 09.00 Uhr, wurde auf dem Friedhofsgelände in Mölln, auf einer Parkbank sitzend, eine leblose Person aufgefunden. Die alarmierten Rettungskräfte konnten nur noch der Tod des 62-Jährigen feststellen. Einige Medien berichteten bereits darüber. Kriminalpolizeiliche Ermittlungen, unter Hinzuziehung der Rechtsmedizin, ergaben, dass es sich offenbar um einen Suizid handelt. Hinweise auf ein mögliches Fremdverschulden liegen derzeit nicht vor. https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43735/5854709
01.09.2024: Otterwisch -
Dramatischer Vorfall im Landkreis Leipzig!
Ein Zug der Linie RE6 ist am Sonntag bei Otterwisch mit einer Person kollidiert.
Wie die Bundespolizei auf TAG24-Nachfrage mitteilte, ist am heutigen
Sonntagmittag eine Person bei Otterwisch auf freier Strecke von einem Zug
erfasst und dabei tödlich verletzt worden. "Wir gehen von suizidaler Absicht
aus", erklärte Sprecherin Yvonne Manger (44). Die eingleisige Strecke
Belgershain - Bad Lausick sei gegen 12.40 Uhr gesperrt worden. ... -
https://www.tag24.de/nachrichten/regionales/sachsen/tragoedie-in-sachsen-person-im-landkreis-leipzig-von-zug-erfasst-vollsperrung-3313876
05.09.2024 Eine 24-Jährige wurde aus dem Kreis Miltenberg vermisst. Nun konnte sie tot gefunden werden. Seit Mittwochmittag (4. September 2024) wurde eine 24-jährige Frau aus Laudenbach (Kreis Miltenberg) vermisst. Am Donnerstagmorgen verkündet das Präsidium Unterfranken, dass die junge Frau tot gefunden wurde. Die Polizei gehe aktuell von einem Suizid aus. https://www.infranken.de/lk/miltenberg/blaulicht/frau-vermisst-laudenbach-miltenberg-polizei-suizid-art-5917184
14.09.2024: Rund 500 Menschen unter 25 Jahren nehmen sich in Deutschland jährlich das Leben. Selbsthilfegruppen für Angehörige bieten Hilfe, ebenso notwendig sind Prävention und Aufklärung. Einen Beitrag hierzu möchte auch die Veranstaltungsreihe zum Welttag der Suizidprävention (10. September) leisten, in deren Rahmen das berührende Theaterstück „All das Schöne“ zu sehen ist, am 14. September, Martin-Luther-Saal, Waldseer Str. 20, Biberach. ... Martha Wahl hat zusammen mit Monika Fritschle 2011 in Biberach die Selbsthilfegruppe AGUS, Angehörige um Suizid, gegründet, bei der auch Susanne Barth Mitglied ist. Mit dem Thema Suizid war Martha Wahl bereits durch ihren Beruf als Fachärztin für Psychiatrie häufig konfrontiert, doch erst nachdem sich ihr Mann das Leben genommen hatte, konnte sie ermessen, wie tief ein Verlust durch Suizid das Leben erschüttert. ... https://www.diebildschirmzeitung.de/blix/fit-gesund/nicht-in-boeser-gesinnung-69434/
24.09.2024: In Wolfsburg soll
ein Mann seine Frau lebensgefährlich verletzt haben. Jetzt wurde er tot
aufgefunden.
Der 60-Jährige soll am Samstag (21. September) seine Frau im Wolfsburger
Stadtteil Wohltberg mit heißem Wasser übergossen und lebensgefährlich verletzt
haben, wie Oberstaatsanwalt Christian Wolters auf News38-Nachfrage bestätigt.
Vermutlich handelte es sich um eine Beziehungstat. Mit schweren Verbrennungen
liegt die 50-Jährige in einer Spezialklinik, wo sie um ihr Leben kämpft. Nach
der Tat in der Hirschberger Straße suchte die Polizei nach ihrem Mann. Sie
ermittelten gegen ihn wegen des Verdachts des versuchten Totschlags und der
gefährlichen Körperverletzung. Doch man fand den Mann am Montag leblos in Bad
Harzburg, wie es weiter heißt. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass sich
der 60-Jährige das Leben genommen hat. Bereits am Samstag habe er den Suizid in
einem Abschiedsbrief angekündigt, den er am Tatort hinterlassen hat.
Die Staatsanwaltschaft stellt die Ermittlungen zu dem Fall deshalb in Kürze ein.
Allerdings muss jetzt noch geklärt werden, dass kein Dritter an der Tat
beteiligt war. „Dafür bestehen allerdings keinerlei Anhaltspunkte“, so Wolters
weiter.
Das Ganze erinnert tragischerweise an einen Fall aus Salzgitter. Im Februar soll
ein Mann seine Ex-Freundin getötet haben. Auch er nahm sich damals das Leben.
https://www.news38.de/wolfsburg/article300422395/wolfsburg-wohltberg-hirschberger-strasse-wasser-polizei.html
16.10.2024: Wie wir bereits berichtet hatten, wurde gestern Morgen im Lindenhofpark eine leblose weibliche Person gefunden. Rund einhundert Polizeikräfte waren an dem Einsatz beteiligt, da ein Tötungsdelikt nicht auszuschließen war. Die aktuellsten Ermittlungsergebnisse deuten jedoch darauf hin, dass sich die Frau das Leben selbst genommen hat. Die Kriminalpolizeistation Lindau hat die weiteren Ermittlungen zu dem Todesfall übernommen. Gestern Abend fand bereits die Obduktion durch die Rechtsmedizin München statt. Das vorläufige Ergebnis der Untersuchung wurde in die umfangreichen Ermittlungen einbezogen. Aufgrund der Auswertung der Spurenkomplexe gehen die ermittelnden Polizeikräfte derzeit von einem Suizid der Frau aus. Nähere Angaben zur Person oder den Ermittlungen können daher nicht gemacht werden. (PP Schwaben Süd/West) ... https://www.polizei.bayern.de/aktuelles/pressemitteilungen/074666/index.html
22.10.2024: In Amberg haben
am Montagmorgen zwei Kinder auf dem Weg zur Schule eine Leiche entdeckt.
Polizei, Feuerwehr und ein Kriseninterventionsteam waren im Einsatz.
"Es liegt kein Tötungsdelikt vor", sagte eine Sprecherin des Polizeipräsidiums
Oberpfalz auf Nachfrage von Oberpfalz-Medien. Die Ermittler gehen von einem
Suizid aus. Dieser fand allerdings in der Nacht auf Montag in der Öffentlichkeit
statt - auf einem Bolzplatz im Dreifaltigkeitsviertel, an dem am Morgen auch
Schulkinder vorbeigingen. ...
https://www.onetz.de/oberpfalz/amberg/kinder-entdecken-leiche-amberg-weg-schule-id4948093.html
29.10.2024: Polizei und Rettungsdienst wurden am Dienstag gegen 13 Uhr in die Augsburger Straße in Chemnitz gerufen. Dort fanden die Einsatzkräfte eine leblose Person, bestätigte eine Polizeisprecherin gegenüber BILD. Ersten Informationen zufolge lag der ältere Mann in der Grünbepflanzung neben dem Hauseingang. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass es sich um Suizid handelt, die Person aus einem Fenster, vermutlich aus dem 6. Obergeschoss, sprang. Eine Frau ist ebenfalls verletzt, wird im Krankenhaus behandelt. Möglicherweise handelt es sich um den Versuch eines erweiterten Suizids. Die genauen Umstände werden momentan geprüft, teilte die Sprecherin mit. ... https://www.bild.de/regional/chemnitz/chemnitz-mann-springt-aus-fenster-tot-6720f9b22242c37609361dff
11/2024: Der junge Kurde Fethullah Aslan, Mitglied der HDP, flieht vor Folter aus der Türkei nach Deutschland, doch sein Asylantrag wird abgelehnt. Kurz darauf stirbt er in der Psychiatrie. ... Etwa 50 Menschen haben sich im Innenhof der Mesopotamien-Moschee in Berlin-Neukölln versammelt. Männer und Frauen trauern in getrennten Gruppen, einige weinen. Nur der strömende Regen ist zu hören. Ein brauner Holzsarg wird in den Kofferraum eines Transporters geladen. Während sich der Kofferraum schließt, formt ein Mann mit Zeige- und Mittelfinger ein Victoryzeichen in eine Handykamera, das Zeichen der kurdischen Bewegung. Im Sarg liegt Fethullah Aslan, ein junger Mann, ein Kurde, und ein Asylbewerber in Deutschland. Mutmaßlich beging er Ende November während eines Psychiatrieaufenthalts Suizid. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hatte zuvor seinen Asylantrag abgelehnt. (11.12.2024) - https://www.freitag.de/autoren/ali-celikkan/asylbewerber-stirbt-in-psychiatrie-das-kurze-leben-des-kurden-fethullah-aslan
06.11.2024: Ein Unglücksfall hat den Zugverkehr zwischen Hannover und Hamburg zum Erliegen gebracht. Die Polizei hat im Gleisbett im Bereich des Celler Bahnhofs eine tote Person entdeckt. Inzwischen rollt der Bahnverkehr wieder. Im Bereich des Celler Bahnhofs ist am Mittwoch ein Mensch ums Leben gekommen. Wie die Celler Polizei auf Anfrage mitteilte, wurde gegen 17.30 Uhr eine Person im Gleisbett im Bereich der Allerbrücke in der Nähe der JVA gemeldet. Dabei soll es sich um einen 27-jährigen Mann aus Hessen handeln. Wie die Person dort ums Leben kam, konnte die Polizei bislang nicht sagen. ... Hinweis der CZ-Redaktion: Mutmaßlich könnte es sich hier um einen Suizid handeln, ... https://www.cz.de/lokales/celle-lk/tote-person-am-bahnhof-celle-zugverkehr-eingestellt-AZ2OVMU64FHAJIZNGHO5EPLT7I.html
08.11.2024: Der 19-Jährige, der am Freitag (8. November) im Bereich des Bahnhofs Kerpen-Horrem tot im Gleisbett aufgefunden wurde, ist inzwischen zweifelfrei identifiziert. Wie Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer auf Anfrage am Montag (11. November) mitteilte, handelt es sich nach gesicherten Erkenntnissen um jene Person, die zuvor eine 41-jährige Frau in Bergheim-Quadrath-Ichendorf getötet hat. Die Tat sei offenbar vor dem Hintergrund einer gescheiterten Beziehung zu sehen. Nach Zeugenhinweisen hatten Polizisten am Freitagvormittag die Leiche der Frau in einem Einfamilienhaus an der Glasbläserstraße entdeckt. Nur wenig später wurde auch der 19-Jährige tot aufgefunden – in den Gleisen am Bahnhof in Kerpen-Horrem. ... (16.11.2024) - https://www.ksta.de/region/rhein-erft/bergheim/ermittler-sind-sicher-19-jaehriger-hat-frau-41-in-bergheim-und-sich-selbst-getoetet-1-896554
14.11.2024: Zwei Männer sind bei einem Brand in Esslingen ums Leben
gekommen. Unter den Toten sei der Verursacher, sagte ein Polizeisprecher: „Der
Täter befindet sich unter den beiden Toten.“ Bei dem Feuer sei zudem eine Frau
schwer verletzt worden. Ein weiterer Mann habe leichte Verletzungen erlitten.
Informierte Kreise gehen davon aus, dass Mietstreitigkeiten Hintergrund für den
Brand waren. Die Deutsche Presse-Agentur erfuhr, dass ein Mieter im Verdacht
steht, den Sohn des Vermieters und sich selbst getötet zu haben. Die Polizei
wollte sich dazu zunächst nicht äußern. Auch zur Todesursache der beiden Männer
sagte der Sprecher zunächst nichts. ...
https://www.welt.de/vermischtes/article254511978/Esslingen-Zwei-Tote-und-Verletzte-nach-Brand-SEK-im-Einsatz.html
20.11.2024: Ein Mann ist in Rostock mit einem Kleinkind aus dem Fenster eines
Hauses gesprungen. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, starb der 34-Jährige
dabei am Nachmittag im Stadtteil Schmarl, während das neun Monate alte Mädchen
lebensbedrohlich verletzt und in eine Klinik gebracht wurde. In der Wohnung
wurde zudem eine 23-jährige Frau mit lebensbedrohlichen Stichverletzungen
gefunden und ebenfalls in eine Klinik gebracht. „Der Kriminaldauerdienst
sicherte vor Ort Spuren, die nun ausgewertet werden müssen. Die Ermittlungen der
Kriminalpolizeiinspektion Rostock stehen derzeit noch am Anfang. ....
https://www.welt.de/vermischtes/article254594194/Rostock-Mann-springt-mit-Kleinkind-aus-dem-Fenster.html
03.12.2024: Durch einen Zug
stirbt der 20-jährige Danny, die Mutter ermittelt jetzt selbst - sie glaubt an
Mord
Was ist an diesem Herbstmorgen am Bahnhof in Oberhaid im Landkreis Bamberg
passiert? Fakt ist: Ein 20-Jähriger wird von einem Zug erfasst und stirbt. Die
Polizei glaubt an Suizid, doch die Mutter hat Hinweise, die dagegen sprechen.
...
https://www.nn.de/region/durch-einen-zug-stirbt-der-20-jahrige-danny-die-mutter-ermittelt-jetzt-selbst-sie-glaubt-an-mord-1.14489873
09.12.2024: Im sächsischen Meißen haben Ermittler am Sonntagabend drei leblose Kinder im Alter von ein, zwei und drei Jahren gefunden. Daneben einen leblosen 37-Jährigen. Der Notarzt konnte nur noch den Tod der Vier feststellen. Die Ermittler vermuten ein Tötungsdelikt. ... Die Ermittler gehen nicht von der Beteiligung Dritter aus. Bei dem 37-jährigen Toten handelt es sich um den Vater der Kinder, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte. ... https://www.welt.de/vermischtes/kriminalitaet/article254810144/Meissen-Polizei-findet-drei-tote-Kleinkinder-in-Haus.html
25.12.2024: Gegen 03.30 Uhr
morgens meldete am 25. Dezember 2024 ein Zeuge der Einsatzzentrale im
Polizeipräsidium Oberbayern Süd über Notruf eine offensichtlich verletzte Frau
in einem Einfamilienhaus im Rosenheimer Stadtteil Schwaig. Mehrere
Streifenfahrzeuge der Polizei fuhren daraufhin an den Einsatzort in der
Krainstraße. In dem Wohnhaus fanden die Beamten dann eine 39-jährige verletzte
Deutsche und deren gewaltsam getötete Kinder im Alter von 6 und 7 Jahren.
Unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunst ein - Zweigstelle Rosenheim
- übernahmen die Ermittler des zuständigen Fachkommissariats K1 der Kripo
Rosenheim die Untersuchungen. Vieles deutet derzeit darauf hin, dass die
39-jährige Mutter im Laufe des 24. Dezember oder in der Nacht auf den 25.
Dezember ihren beiden leiblichen Kindern in dem Wohnhaus mit einem Werkzeug
tödliche Verletzungen zufügte und später einen Suizidversuch unternahm. Die
Tatverdächtige kam in ein Krankenhaus, wo sie seitdem bewacht wird. Ihr
Gesundheitszustand ist nach Auskunft der behandelnden Ärzte stabil.
Anhaltspunkte für die Beteiligung anderer Personen an der Tat ergaben sich
nicht.
Im Rahmen der psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) sind seit dem frühen
Dienstagmorgen mehrere Teams des Kriseninterventionsdienstes (KID) des BRK
Rosenheim zur Betreuung von Angehörigen der betroffenen Familie, wie auch zur
Betreuung von Polizeibeamten, die am Tatort waren, im Einsatz.
Die Ermittlungen am Tatort dauern derzeit an. Neben einem Staatsanwalt und
Rechtsmedizinern arbeiten Spurensicherungsexperten der Rosenheimer
Kriminalpolizei und die zuständigen Ermittler des Fachkommissariats 1 an der
Rekonstruktion der Geschehnisse. Über die genauen Hintergründe der tragischen
Tat ist derzeit noch nichts bekannt.
https://www.polizei.bayern.de/aktuelles/pressemitteilungen/078021/index.html
Suizide in Berlin:
25.03.1995: Offenbar einen
Suizid hat ein Mann am Donnerstag abend auf der Fischerinsel in Mitte begangen.
Anwohner fanden den Toten auf der Straße. Der Mann war aus dem Fenster eines
Hauses gesprungen. Fremdverschulden werde ausgeschlossen, hieß es.ADN -
https://taz.de/Toter-auf-Fischerinsel-gefunden/!1515215/
10.01.2008: Helena Zentner - geboren am 27.10.1973 - Suizid am 10.01.2008. Berliner Kurier vom 25.01.2008: "... Selbstmord hieß es offiziell, als Helena Zentner (34) vor 14 Tagen tot in der Müllerstraße gefunden wurde. Jetzt gibt es einen furchtbaren Verdacht: Wahrscheinlich sprang die attraktive Frau aus dem 6. Stock, um dem Zugriff von Polizeibeamten zu entgehen."Das war das letzte Stück Freiheit, das sie noch hatte", sagt René Talbot von der Schöneberger Initiative Selbstbestimmung mit bitterem Unterton. "Die Freiheit, der Bevormundung, der Einweisung in die Psychiatrie durch einen Sprung in die Tiefe zu entkommen."Der Verein in der Schöneberger Vorbergstraße gibt Hilfestellungen, wie man sich vor Zwangsbetreuung schützen kann, wie man gesetzliche Betreuer wieder los wird. Dass Helena Zentner krank war, psychisch, bestreitet Talbot nicht. Aber: "Sie wollte selbst bestimmen, wer ihre Dinge regelt, und hatte mich deshalb als rechtlichen Stellvertreter benannt."Das half ihr aber nicht: Das Amtsgericht setzte trotz der Vorsorgevollmacht einen anderen Betreuer ein. Dagegen klagte Helene Zentner über Jahre vor dem Landgericht, zuletzt vor dem Kammergericht. ..." - https://www.berliner-kurier.de/archiv/frau-sprang-in-den-tod-die-psychisch-kranke-wollte-nicht-fremd-betreut-werden-an-den-gerichten-verzweifelt-li.1460816
15.03.2022: Aus dem 23. Stockwerk eines Berliner Hochhauses stürzten sich in der vergangenen Nacht zwei Frauen in den Tod. Zeugen sagten aus, die beiden Frauen seien nacheinander von dem Hochhaus im Berliner Bezirk Mitte gesprungen. Die Frauen seien sofort tot gewesen, teilte ein Polizeisprecher mit. Außerdem hätten sie eine Katze bei sich gehabt. - https://www.spiegel.de/panorama/selbstmord-zwei-frauen-sprangen-vom-hochhaus-a-187154.html
Aufnahmedatum: 17.06.2009
Beschreibung: Polizei wartet auf das Ende der Reinigungsarbeiten - Suizid per
Sprung aus dem Hochhaus Fischerinsel 2 in Berlin-Mitte -
https://www.imago-images.de/st/0053117957
Recording Date: 06/17/2009
Description: Reinigungskraft beseitigt menschliche Überreste nach
Ende der Spurensicherung - Suizid per Sprung aus dem Hochhaus Fischerinsel 2 in
Berlin-Mitte -
https://www.imago-images.com/st/0053117825
Arnim Franz, geboren am
19.04.1956, gestorben am 13.11.2008 beim Sprung vom Hochhaus am Potsdamer Platz.
Tragisches Ende eines beim Amtsgericht Nauen und dem Jugendamt Landkreis
Havelland (Falkensee) ausgetragenen Familienkonfliktes zwischen einer Mutter und
einem sich ohnmächtig fühlenden Vater.
14.11.2008: "Berlin - Am Donnerstagabend hat sich ein 52-Jähriger aus
Niedersachsen von der Aussichtsplattform "Panoramapunkt" am Potsdamer Platz in
die Tiefe gestürzt. Die Polizei geht nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen
von Selbstmord aus, da sie am Tatort einen Abschiedsbrief fand.
Ein Zeuge beobachtete den Vorfall gegen 18.30 Uhr, als er gerade am Gebäude
vorbeilief. Der 52-Jährige stürzte 95 Meter in die Tiefe, schlug auf ein fünf
Meter hohes Gerüst auf, das über dem Gehweg vor dem Gebäude aufgestellt ist, und
blieb dort regungslos liegen. Für ihn kam jede Hilfe zu spät. ..." -
http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz-Mitte-Suizid;art126,2661255
01.02.2011: Bei dem Tod der seit Donnerstagabend vermissten und Freitagmittag tot in der Wipper gefundenen Frau aus Sondershausen geht die Polizei von Suizid aus. https://www.thueringer-allgemeine.de/leben/blaulicht/article217794625/Polizei-geht-von-Suizid-aus.html
05.07.2012: Eine Spaziergängerin entdeckte die Tote auf einem kleinen Pfad im Waldstück an der Malchower Chaussee in Hohenschönhausen am Donnerstagmorgen. Da das Opfer mehrere Stichverletzungen am Oberkörper aufwies, vermutete die Polizei zunächst ein Tötungsdelikt. Doch die Gerichtsmediziner konnten aufgrund des Verletzungsbild feststellen, dass die Frau sich vermutlich umgebracht hat. Ein endgültiges Ergebnis könne aber nur die Obduktion zeigen, sagte ein Polizeisprecher. Bei der Toten handelt es sich um eine 42-Jährige. - https://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/erstochene-frau-auf-waldpfad-entdeckt-offenbar-suizid-6396889.html
03.02.2014: Eine Frau und ein Mann haben in der Nacht zu Montag offenbar Suizid begangen. Das Paar war ersten Ermittlungen zufolge am Montagmorgen gegen 1 Uhr gemeinsam aus der 19. Etage eines Hochhauses an der Lilli-Henoch-Straße am Ernst-Thälmann-Park in Prenzlauer Berg gesprungen. Sie durchtrennten ein Sicherheitsnetz auf einem Balkon und stürzten sich von der Brüstung. - https://www.morgenpost.de/berlin/polizeibericht/article124480268/Paar-springt-von-Hochhaus-in-den-Tod.html
Bericht von Anne Merkel: 44.
Lebensjahr - unfreiwilliger "Aufenthalt" im der Psychoklinik Herzberge Haus 8,
aus dem sie schließlich flüchtet.
09.05. - 06.06.2014 (4 Wochen)
Suizid einer Bewohnerin, Fixierung einer anderen Bewohnerin im
KEH, die wenig später bei uns angstvoll stirbt manische Psychose mit depressiven
Anteilen und einhergehendes traumatisches Wiedererleben und Erleben Teil eines
medizinischen Versuchs zu sein (Evangelisches Krankenhaus Königin Elisabeth
Herzberge)
30.08.2022: Speyer: Suizid auf offener Straße - Polizeibeamte können Verzweiflungstat nicht verhindern. In aller Öffentlichkeit nahm sich ein junger Mann in Speyer das Leben. Wie die Polizei berichtet, tötete sich der 28-Jährige mit einem Messer auf dem Parkplatz des Bademaxx-Freibades. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich viele Badegäste auf dem Nachhauseweg. Wie es heisst, hätten Beamte mit einem Taser versucht, den Mann von seinem Vorhaben abzubringen. Sowohl Zeugen des Geschehens als auch die eingesetzten Polizeikräfte wurden psychologisch betreut. https://www.rnf.de/speyer-suizid-auf-offener-strasse-polizeibeamte-koennen-verzweiflungstat-nicht-verhindern-300575/
14.10.2022: Ein 25-Jähriger, nach dem die Berliner Polizei öffentlich gesucht hatte, ist tot aufgefunden worden. Wie die Ermittler am Dienstag mitteilten, sei die Leiche auf einem Grundstück in Alt-Hohenschönhausen entdeckt worde. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen laut Polizei nicht vor. "Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass sich der Gesuchte durch Suizid das Leben nahm", teilte die Polizei mit. - https://www.morgenpost.de/berlin/polizeibericht/article236671175/25-Jaehriger-vermisst-Berliner-Polizei-bittet-um-Mithilfe.html
18.10.2022: Der seit dem 11.
Oktober als vermisst geltende Paul (25) ist tot.
Der 25-jährige Vermisste wurde heute Morgen tot auf einem Grundstück in
Alt-Hohenschönhausen aufgefunden.
Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen nicht vor.
Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass sich der Gesuchte durch Suizid das
Leben nahm.
https://www.bz-berlin.de/archiv-artikel/wer-hat-paul-25-aus-hohenschoenhausen-gesehen
26.07.2023: Nach einem stundenlangen Polizeieinsatz ist am Dienstagnachmittag ein 62-jähriger Mann, der an jenem Tag zwangsgeräumt werden sollte, tot in seiner Wohnung aufgefunden worden. ... Nach mehreren Stunden und keinerlei Reaktion des Mannes auf Verhandlungsversuche seien die Einsatzkräfte dann am Nachmittag gewaltsam in die Wohnung eingedrungen. Dort fanden sie den Mann tot vor. Er habe sich nach bisherigem Ermittlungsstand selbst mit einer Schusswaffe das Leben genommen, so die Polizei. ... In Berlin hatte sich 2021 ein Mann, der wegen Eigenbedarfs nach 25 Jahren aus seiner Kreuzberger Wohnung geräumt werden sollte, das Leben genommen. Schon zuvor hatte er angekündigt: „Bevor ich hier raus muss, hänge ich mich auf.“ ... Der rechtspolitische Sprecher der Linksfraktion, Sebastian Schlüsselburg, mahnte am Mittwoch an, „sämtliche Möglichkeiten“ zu nutzen, um Zwangsräumungen zu verhindern, bei der „Gerichtsvollzieher gefährdet“ und Menschen „psychisch in den Suizid getrieben werden“. Ihm zufolge seien vor allem „arme Menschen mit Suchtproblemen und Depressionen betroffen“, die ihre Briefkästen nicht mehr leeren. ... https://taz.de/Polizeieinsatz-in-Berlin-Spandau/!5951431/
06.08.2023: Ihre Eltern gaben
bis zuletzt die Hoffnung nicht auf. Doch am Ende die traurige Gewissheit: Die
seit 22. Juli vermisste Maria (24) aus Mexiko ist tot. Ihre Leiche wurde im
Teltowkanal gefunden. ...
Samstagmittag standen Carola Castaneda und Javier Sánchez noch tapfer vor der
mexikanischen Botschaft. Stumm. Übermüdet. Die Blicke leer von der wochenlangen
Ungewissheit. Aber da immer noch voller Hoffnung.Wenige Stunden später dann die
Schocknachricht: Maria ist tot! Ein Passant hatte den im Teltowkanal treibenden
Körper bemerkt und Polizei und Feuerwehr alarmiert – doch jede Hilfe kam zu
spät. Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. ... Nach
B.Z.-Informationen soll die junge Frau Selbstmord begangen haben. Schon in der
ersten Vermisstenmeldung hieß es: „Es gibt Hinweise darauf, dass sich die
24-Jährige in einer psychischen Ausnahmesituation befindet.“
https://www.bz-berlin.de/berlin/treptow-koepenick/grosse-trauer-um-maria-24
18.11.2023: Am Samstag erreichte die Bundespolizei am Berliner Hauptbahnhof ein schrecklicher Notruf. Eine Frau soll von einer Plattform gesprungen sein. ... Gegen 15:05 Uhr ging bei der dortigen Bundespolizei ein Notruf ein. Der Anrufer erklärte, eine Frau sei von einer Ebene gesprungen. Auf Anfrage von BERLIN LIVE teilte eine Sprecherin der Polizei mit, dass zahlreiche Einsatzkräfte in Zusammenarbeit mit den Rettungskräften vor Ort noch versucht hätten, die Frau zu reanimieren. Doch der Grad der Verletzungen war zu hoch „und mit dem Leben nicht mehr vereinbar.“ Die Unbekannte verstarb noch an der Unfallstelle. https://www.berlin-live.de/berlin/aktuelles/schock-berliner-hauptbahnhof-suizid-polizei-samstag-id76263.html
23.01.2024: Aus bisher ungeklärter Ursache kam am S-Bahnhof Grünbergallee gegen 0.10 Uhr eine Person unter den Triebwagen einer Berliner S-Bahn. Warum sie ins Gleis gestürzt war? Fraglich! Das Tragische: Die S-Bahn war gerade angefahren, wollte den Bahnhof in Richtung Flughafen BER verlassen. Sie erfasste die Person. Sie war sofort tot. Die Kriminalpolizei hat noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen. Am Morgen dann die schreckliche Wende: Die Beamten gehen von einem Suizid aus. - https://www.berliner-kurier.de/berlin/heftige-bilder-person-stuerzt-am-s-bahnhof-gruenbergallee-ins-gleis-tot-li.2179536
11.03.2024: Fast zwei Monate nach der Anklageerhebung im Fall eines Mordes an einer 24-Jährigen aus Metelen ist der Tatverdächtige am vergangenen Freitag in Untersuchungshaft gestorben. Der 29-Jährige aus Ahaus saß seit Oktober unter Mordverdacht in Duisburg in Untersuchungshaft. Während eines gemeinsamen Norwegen-Urlaubs im letzten Jahr, soll er seine damalige Partnerin mit zwei Pistolenschüssen getötet und dann angezündet haben. Die Leiterin der Justizvollzugsanstallt hat heute mitgeteilt, dass der Mann am Freitag tot in seiner Zelle gefunden wurde. Es bestehe der Verdacht, dass er Suizid begangen hat. https://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/toetung-norwegen-angeklagter-suizid-100.html
12.03.2024: Am späten Montagabend gegen 22.30 Uhr wurde in einem Waldgebiet neben der Bahnstrecke An der Wuhlheide / Spindlersfelder Straße im Treptow-Köpenicker Ortsteil Oberschöneweide ein lebloser Mann aufgefunden. Eine eintreffende Notärztin konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. ... Der Leichnam wurde durch die Gerichtsmedizin in der Nacht geborgen und in das Gerichtsmedizinische Institut transportiert. Die Polizei ermittelt zu den Todesumständen. Nach B.Z.-Informationen handelt es sich um einen Suizid. https://www.bz-berlin.de/berlin/treptow-koepenick/toter-im-waldgebiet-an-der-wuhlheide-entdeckt
26.03.2024: Am Potsdamer Platz wurde am frühen Dienstagmorgen ein toter Mensch entdeckt. Das sagt die Polizei zu den Hintergründen. Am Potsdamer Platz in Berlin-Mitte ist eine Leiche auf dem Gehweg entdeckt worden. Nach Angaben von vor Ort wurde die leblose Frau gegen 4 Uhr am Dienstagmorgen am Potsdamer Platz 1 gefunden. Wie ein Pressesprecher der Polizei am Dienstagmorgen weiter mitteilte, handelte es sich um einen Suizid. Notarzt und Notfallsanitäter konnten der Frau nicht mehr helfen. Die Polizei sperrte den möglichen Tatort ab. Der Leichnam wurde in das Gerichtsmedizinische-Institut transportiert. Die weiteren Ermittlungen laufen. https://www.berliner-zeitung.de/news/potsdamer-platz-toter-auf-gehweg-gefunden-li.2200126
20.05.2024: „Es gibt eine Welt, die Nichtbetroffene nicht kennen“Mit 16 Jahren nimmt sich Emil Puhl das Leben. Für seine Eltern ist es nun Lebensaufgabe, andere Väter und Mütter vor einer solchen Tragödie zu bewahren. Gesundheitsminister Lauterbachs (SPD) neue Präventionsstrategie greift ihnen zu kurz. Wie kann man erkennen, ob ein Kind suizidgefährdet ist? https://www.welt.de/politik/deutschland/plus251552894/Suizid-von-Jugendlichen-Es-gibt-eine-Welt-die-Nichtbetroffene-nicht-kennen.html?source=puerto-reco-2_ABC-V38.1.B_sameplusquota. Der Lauterbach und seine Heuchlerpartei die SPD, erst zwei Jahre in einer inszenierten "Pandemie" einsperren, mit der diskriminierenden 2-G-Regel Ungeimpfte terrorisieren und dann gemeinsam mit den grünen Heuchler:innen einen auf hilfsbereit machen, pfui Deibel.
16.10.2024: Gut ein Jahr nach dem Verschwinden der Jugendlichen Lina im Elsass haben französische Fahnder ihre Leiche Hunderte Kilometer entfernt in einem Waldgebiet entdeckt. Die Jugendliche sei in einem Wasserlauf unterhalb einer Böschung im Bereich von Nevers in Zentralfrankreich gefunden worden, sagte Staatsanwalt Alexandre Chevrier in Straßburg am Abend. Nach Stand der Ermittlungen wurde Lina von einem Mann getötet, dem sie am Tag ihres Verschwindens zufällig begegnet war und der sich inzwischen das Leben genommen hat. Über die Ortungsdaten des Autos, mit dem der Tatverdächtige damals unterwegs war, habe man ermitteln können, dass er sich am Tag nach Linas Verschwinden am jetzigen Fundort der Leiche aufgehalten habe, teilte die Staatsanwaltschaft mit. In dem im Landkreis Emmendingen in Baden-Württemberg zugelassenen und gestohlenen Auto, das die Fahnder in diesem Sommer sicherstellten, wurden DNA-Spuren, Linas Handtasche sowie Stricke gefunden, mit denen die 15-Jährige gefesselt wurde. Die Fahnder vermuteten daher ein Verbrechen und durchsuchten systematisch Waldgebiete, in denen das Auto des Tatverdächtigen nach der Auswertung der Ortungsdaten später längere Stopps einlegte. ... Der 43 Jahre alte Tatverdächtige, der längere Zeit mit dem gestohlenen Auto unterwegs war, nahm sich nach der Sicherstellung des Wagens am 10. Juli an seinem Wohnort in Besançon in Ostfrankreich das Leben. Wegen mehrerer gewaltsamer Raubtaten hätte er am 22. Juli vor Gericht erscheinen müssen. In der Vergangenheit soll sich der Mann mehrfach in einer Psychiatrie aufgehalten haben. ..." - https://www.welt.de/vermischtes/kriminalitaet/article254047250/Elsass-Polizei-findet-Leiche-der-vermissten-Lina-im-Wald.html
Gemeinsamer Suizid /
Doppelsuizid /
Gruppensuizid / Mehrfachsuizid:
Johannes Robert
Becher (* 22. Mai 1891 in München; † 11. Oktober 1958 in Ost-Berlin)
war ein deutscher expressionistischer Dichter und SED-Politiker, Minister für
Kultur sowie erster Präsident des Kulturbundes der DDR. Bekannt ist er auch als
Verfasser des Textes der Nationalhymne der DDR. ... Geboren als Hans Robert
Becher war er Sohn von Heinrich Becher, Richter am Oberlandesgericht München,
und dessen Ehefrau Johanna, geborene Bürck. Seinen Vater Heinrich Becher
beschrieb er politisch als „ungefähr stimmungsmäßig deutschnational, sonst
betont unpolitisch“;[1][2] dennoch galt im Hause Becher Loyalität zum Monarchen
und nationale Begeisterung als oberste Pflicht. Als größter Feind galten dabei
Sozialisten und Sozialdemokraten. Fleiß und Pflichterfüllung waren die
Lebensphilosophie des Vaters, der Teil des
„protestantisch-bürokratisch-preußisch-militärischen Establishments“[1]:6 war.
Die Erziehung durch den oftmals jähzornigen Vater war streng, Hans dem
permanenten Leistungsdruck kaum gewachsen.[1]:12 Zuflucht fand er bei seiner
Großmutter, die in ihm wohl auch die Leidenschaft für Literatur und Dichtung
weckte. Wegen der anhaltend schlechten Leistungen in der Schule wählte der Vater
für Hans die Offizierslaufbahn, was dem sportbegeisterten Sohn zunächst gefiel.
Mehr und mehr kam allerdings der Wunsch auf, Dichter zu werden, viele heftige
Auseinandersetzungen zwischen Vater und Sohn waren programmiert.
In jugendlicher Verzweiflung kam es 1910, gemeinsam mit seiner um sieben Jahre
älteren Jugendliebe Franziska Fuß,[3] zu einem Doppelsuizidversuch. Dem Vorbild
Heinrich von Kleists nacheifernd, schoss er mit einer Pistole zuerst auf
Franziska und dann auf sich selbst. Sie erlag ihren Verletzungen, Becher
überlebte nach drei Monaten in Lebensgefahr. Er wurde nach Paragraph 51 des
Strafgesetzbuches a. F.[4] für unzurechnungsfähig erklärt und nicht bestraft.
Zwischenzeitlich huldigte er in schwärmerischen Briefen seinem literarischen
Idol Richard Dehmel.[5] ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_R._Becher
Arthur Koestler,
CBE (geboren am 5. September 1905 in Budapest, Österreich-Ungarn; gestorben am
1. März 1983 in London) war ein ungarisch-britischer Schriftsteller.[1] Er
schrieb vorwiegend auf Deutsch und Englisch, vereinzelt auch auf Französisch und
Ungarisch. Seine Zeitgenossen sahen ihn als bedeutendsten Renegaten der
Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) an, der er sieben Jahre lang angehört
hatte. ... 1981 ließ sich Koestler zum Vizepräsidenten der britischen
Freitod-Vereinigung EXIT wählen. Am 1. März 1983 schied er gemeinsam mit seiner
zweiundzwanzig Jahre jüngeren dritten Ehefrau Cynthia Jefferies durch Suizid aus
dem Leben; er litt an der Parkinson-Krankheit und an Leukämie.[12] Sein Vermögen
stiftete er für die Einrichtung eines Lehrstuhls für Parapsychologie, der durch
die Vermittlung seines Testamentsvollstreckers John Beloff zwei Jahre später an
der University of Edinburgh eingerichtet wurde.[10][13]
https://de.wikipedia.org/wiki/Arthur_Koestler
"So zog bespielsweise auch Cynthia Koestler, die Frau des Schriftstellers Arthur Koestler, den Tod einem Leben ohne ihren Mann vor. Als er sich den Tod gab, war er immerhin bereits 77 Jahre al, sie dagegen war völlig gesund und erst 55. Sie wurden 1983, in zwei Sesseln sitzend, in ihrem Wohnzimmer tot aufgefunden. Neben ihnen standen ein Glas Whisky, zwei leere Weingläser mit Resten eines weißen Pulvers und ein leeres Fläschchen Tuinal (ein Secobarbital-Präperat, das heute nicht mehr im Handel ist). Er hatte seinen Freitod öffentlich angekündigt und seine Frau erklärte in einem Abschiedsbrief: »Ich kann ohne Arthur nicht leben, obwohl ich durchaus noch über innere Reserven verfüge.«" - Derek Humphry: In Würde sterben. Praxis Sterbehilfe und Selbstötung. Carlsen, 1992, S. 131.
03.09.1995: Cool in Moosach.
Thomas Hüetlin über den Selbstmord zweier Mädchen aus München. ... Und mitten in
diesen Tag hinein sagte Agnes: „Petra, in Oberschleißheim steigen wir aus und
schmeißen uns vor den Schnellzug.“ Petra antwortete, so erinnert sich Kathi:
„Nicht jetzt, aber später.“ In Eching knutschte Petra mit ihrem neuen Freund
Benny stundenlang im Fernsehraum herum. Aber dann war Petra
weg, und als Benny sie im Park des Jugendzentrums wiederfand, kam er sich vor,
als störe er eine Verschwörung. „Machen wir’s jetzt am Tag oder in der Nacht“,
fragte Agnes. Petra antwortete: „Später, aber wir springen nicht vor einen Zug,
wir springen vom Hochhaus. Ich kenne eins. Da hab’ ich schon mal ein Ei vom 20.
Stock geworfen.“ Vom 20. Stock des ehemaligen OlympiaPressezentrums hat man
einen guten
Blick auf Moosach, und dann kann man sich sogar vorstellen, dort oben das Gefühl
zu kriegen, daß man wichtig und mächtig sei. Selbst wenn man es nie war. ... Sie
will zurück auf den Boden. „Okay“, sagt Agnes, „dann setzen wir uns andersrum
hin.“ Agnes beginnt ihre Ringe an Kathi zu verschenken. Petra steigt vom
Geländer. „Du hast es mir versprochen“, sagt Agnes. „Wenn du nicht mitkommst,
erscheine ich dir später als böser Geist.“ Petra steigt zurück auf das Geländer.
Klar, versprochen. Dann sprechen sie über das, was sie nicht mehr plagt, wenn
sie da unten liegen. Nie mehr Schule. Nie mehr Eltern. Endlich frei. Petra
möchte ihre Worker-Boots ausziehen. „Die sind so neu“, sagt sie. „Meine Eltern
haben sie mir erst am Samstag gekauft. Das wäre doch schade um die Schuhe.“ Dann
färbt die Dämmerung den Himmel dunkel, und die Neonbuchstaben vom
Obi-Heimwerker-Markt springen an. Ganz hinten kann Petra das Wohnhaus ihrer
Eltern sehen. Dann ist das Geländer leer. Benny braucht ein Schlafmittel in
dieser Nacht, Kathi nicht. Sie spart jetzt auf einen neuen Pulli von Homeboy.
Nina erfährt das Drama erst am nächsten Morgen. Seitdem hat sie jede Nacht
denselben Traum. ... DER SPIEGEL 45/1995
2001: Sie gilt als Todesbrücke, wird von der Polizei regelmäßig überwacht. Doch die Streifengänge halfen nichts: Wieder stürzten sich zwei junge Menschen von der Göltzschtalbrücke in Sachsen in den Tod. Ein Anwohner fand die Leichen der beiden 16 Jahre alten Mädchen am Samstagmorgen auf dem Parkplatz unterhalb der Brücke, teilte die Polizei Plauen mit. Die Mädchen stammten aus den thüringischen Städten Auma und Schleiz. Ihr Motiv für den Selbstmord ist unbekannt. ... Die 574 Meter lange Brücke zwischen Reichenbach und Plauen, die größte Ziegelsteinbrücke der Welt, wird seit mehreren Selbstmorden im vergangenen Jahr verstärkt kontrolliert. Im August 2001 hatten sich drei Jugendliche im Alter von 14, 17 und 18 Jahren aneinander gefesselt in den Tod gestürzt. Einen Monat später beging dort ein 17-Jähriger Selbstmord. Erst vor drei Wochen sprang ein 19-Jähriger von der 1846 bis 1851 erbauten Talüberführung in die Tiefe. (09.03.2002) https://www.spiegel.de/panorama/selbstmord-bruecke-wieder-zwei-maedchen-in-den-tod-gesprungen-a-186394.html
07.04.2007: Der mögliche Doppel-Selbstmord von zwei jungen Mädchen erschüttert die Menschen in dem kleinen Dorf Dabendorf (Teltow-Fläming). Beide lebten mit ihren Eltern und Geschwistern in der Ortschaft zwischen Rangsdorf und Zossen. Das tragische Unglück hat sich bereits in der Nacht zum Donnerstag an der Fernbahnstrecke Berlin-Dresden zugetragen. ... Die Polizei war um 7.11 Uhr von den Kollegen der Bundespolizei alarmiert worden. Beamte fanden am Streckenkilometer 28,8 nur noch sterbliche Überreste vor und sicherten DNA-Material. Noch sei unklar, wann welcher Zug die beiden Opfer erfasst hat, sagte gestern Abend ein Polizeisprecher. Freunde von Doreen berichteten am Karfreitag, die Zehntklässlerin sei seit etwa drei bis vier Wochen verändert, oft sehr in sich gekehrt gewesen. Vor allem das Verhältnis zu ihrem Vater soll problematisch gewesen sein. Im Jugendklub des Dorfes hieß es, die junge Frau habe sich in der Vergangenheit selbst Verletzungen zugefügt, etwa mit Zigarettenglut oder scharfen Gegenständen. Angeblich habe Doreen Andeutungen gemacht, die auf einen Suizid hindeuten könnten. In der Nacht ihres Todes soll sie noch Freunde angerufen haben, dabei habe sie betrunken gewirkt, hieß es. Im Jugendklub herrschte am Karfreitag eine gedrückte Stimmung. Jugendliche hatten mit brennenden Teelichtern die Anfangsbuchstaben der Namen der Mädchen geformt und trauerten. Besonders der Tod der erst 14 Jahre alten Julia, die wie Doreen unweit der Bahnstrecke wohnte, löste Fassungslosigkeit aus. In Kürze habe ihre Jugendweihe angestanden. Das Mädchen galt als unbeschwert. Bekannte beschreiben sie als sehr sportlich. Sie hatte Freunde und trainierte regelmäßig in einem Sportverein. Von Hinweisen darauf, dass Julia ernsthafte Probleme haben könnte, wusste niemand. https://www.welt.de/welt_print/article798142/Doppel-Selbstmord-Zwei-Maedchen-von-Zug-ueberrollt.html
09.11.2009: Es ist eine
einfache Holzbank, gleich hinter dem Pavillon im Ismaninger Schlosspark, direkt
an der Mauer. Hierhin schiebt Fritz L. (74) seine Frau Elisabeth (75), die im
Rollstuhl sitzt. Hier
soll der Platz sein für den Freitod der beiden. Um 14.45 Uhr, meldet die
Polizei, fallen am Samstagnachmittag die tödlichen Schüsse. Das Ende zweier
Leben, das Ende einer langen Beziehung, von der der
erwachsene Sohn des Paares, der in Hohenbrunn (Kreis München) lebt, sagt, dass
„es eine große Sache“ gewesen sei. So groß, dass Fritz L. das Leiden seiner Frau
nicht länger mitansehen konnte? Die
Polizei hat im Haus der Eheleute neben geordneten persönlichen Unterlagen zwei
Abschiedsbriefe gefunden. Aus ihnen geht hervor, dass beide nicht mehr leben
wollten. Doch ob es wirklich die Krankheit seiner Frau war, die Fritz L. dazu
veranlasste, erst sie durch Schüsse in den Kopf und in den Oberkörper tödlich zu
verletzen und dann sich selbst mit der kleinkalibrigen Waffe zu töten, geht aus
den Briefen nicht klar hervor. ...
https://www.merkur.de/lokales/muenchen-lk/ismaning-ort28863/drama-schlosspark-rentner-erschiesst-pflegebeduerftige-ehefrau-sich-selbst-mm-521852.html
18.10.2012: Für viele Menschen in der Region gab es gestern nur ein Thema: der tödliche Unfall auf der Bahnstrecke zwischen Alfalter und Düsselbach. Wie die HZ berichtete, wurde dabei ein Mann am Nachmittag vom Regionalzug Richtung Neuhaus erfasst, ein anderer verletzt. Wie konnte es zu diesem Unfall kommen? Jetzt ist klar: Es handelte sich um einen Suizid und einen Selbstmordversuch, wie das Polizeipräsidium Mittelfranken auf Anfrage mitteilte. ... Der Regionalzug Richtung Neuhaus hatte den jungen Mann kurz vor Düsselbach auf den Gleisen auf Höhe der Kläranlage erfasst, sein 30-jähriger Begleiter wurde nur leicht verletzt, er erlitt aber einen schweren Schock. Die Polizei ermittelt nun zu den Hintergründen des Suizids. https://n-land.de/lokales/hersbruck/der-schock-sitzt-tief
31.01.2014: Die drei tot in Nordhessen aufgefundenen Frauen haben sich gemeinsam vergiftet. Die Obduktion der Leichen habe wie erwartet eine Kohlenmonoxid-Vergiftung ergeben, teilte heute ein Polizeisprecher in Korbach mit. Zeichen von Gewalt oder Hinweise auf ein Verschulden Dritter gab es nicht. Die Leichen der drei Frauen waren am Mittwoch in der Blockhütte eines Campingplatzes am Edersee (Vöhl-Herzhausen) gefunden worden. Zu den näheren Umständen und Hintergründen werde es mit Rücksicht auf die Hinterbliebenen keine Auskünfte geben, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Kassel.Die Polizei geht nach ihren Ermittlungen davon aus, dass sich die 49, 44 und 23 Jahre alten Frauen in einem sozialen Netzwerk im Internet kennengelernt und gezielt verabredet hatten, um sich am Edersee zu töten. An der Badezimmertür in dem Blockhaus hatten Rettungskräfte eine Warnung vor dem Gas gefunden. Die Frauen hatten auch Abschiedsbriefe hinterlassen. https://www.op-online.de/hessen/selbstmord-blockhuette-durch-kohlenmonoxid-obduktion-drei-frauen-voehl-3342688.html
03.02.2014: Eine Frau und ein Mann haben in der Nacht zu Montag offenbar Suizid begangen. Das Paar war ersten Ermittlungen zufolge am Montagmorgen gegen 1 Uhr gemeinsam aus der 19. Etage eines Hochhauses an der Lilli-Henoch-Straße am Ernst-Thälmann-Park in Prenzlauer Berg gesprungen. Sie durchtrennten ein Sicherheitsnetz auf einem Balkon und stürzten sich von der Brüstung. https://www.morgenpost.de/berlin/polizeibericht/article124480268/Paar-springt-von-Hochhaus-in-den-Tod.html
01.03.2018: Die Mitarbeiterin eines Pflegedienstes hat in einem Haus in Bad Vilbel einen grausamen Fund gemacht: Sie fand am Mittwochmorgen die zu pflegende 90-jährige Hausbewohnerin und ihren 52-Jährigen Sohn tot im Wohnzimmer des Hauses. Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der Sohn vermutlich zunächst seine Mutter und anschließend sich selbst erschoss. Ein Abschiedsbrief weist darauf hin, dass der Tod aufgrund gesundheitlicher und familiärer Schwierigkeiten von beiden Betroffenen gewünscht war. ... https://www.wetterauer-zeitung.de/wetterau/bad-vilbel-ort112595/zwei-leichen-vilbel-gefunden-11936191.html
06.03.2018: Erweiterter
Suizid Freitod in Barweiler: Kripo geht von einvernehmlicher Entscheidung aus –
Jagdwaffe war angemeldet
Mann erschießt seine Frau und sich: Kripo bestätigt erweiterten Suizid [Update]
Barweiler. Eine Familientragödie erschüttert den Eifelort Barweiler: Wie die
Kriminalpolizei in Mayen am Montag auf Nachfrage bestätigte, ereignete sich
bereits am Donnerstag vergangener Woche mitten in der 400-Seelen-Gemeinde in der
Verbandsgemeinde Adenau ein erweiterter Suizid. Ein Mann soll in seiner Wohnung
erst seine Frau und seinen Hund und dann sich selbst erschossen haben. Eine
Nachbarin, die im selben Haus wohnt, entdeckte die Leichen wenig später.
Der Mann, 57 Jahre alt, wie auch seine Ehefrau (63) sollen beide schwer krank
gewesen sein.
"Es war wohl die einvernehmliche Entscheidung zweier Menschen, in den Tod zu
gehen" berichtet Kriminalhauptkommissar Roland Hanke über das Ergebnis der
Ermittlungen. ...
https://www.rhein-zeitung.de/lokales/kreis-ahrweiler/mann-erschiesst-seine-frau-und-sich-kripo-bestaetigt-erweiterten-suizid-update_arid-1780289.html
06.09.2019: Vier Monate nach Armbrust-Angriffen mit fünf Toten in Bayern und Niedersachsen hat die Staatsanwaltschaft die Todesursache mitgeteilt. Die im Zusammenhang mit dem sonderbaren Armbrust-Fall tot im niedersächsischen Wittingen entdeckten Frauen haben wohl gemeinschaftlichen Suizid begangen. Dies folge aus einem in ihrem Blut gefundenen Medikamentencocktail sowie nicht vorhandener äußerer Spuren von Gewalteinwirkung, teilte die Staatsanwaltschaft Hildesheim am Freitag mit. Demnach sind die leblos aufgefundenen 19 und 35 Jahre alten Frauen offenbar an einer Vergiftung gestorben – ohne Beteiligung Dritter. Das Ermittlungsverfahren sei eingestellt worden. Damit klärt sich einer der mysteriösesten Kriminalfälle dieses Jahres: Im Mai hatte eine 30-Jährige in einer Passauer Pension zunächst mit einer Armbrust einen 53 Jahre alten Mann und eine 33-Jährige getötet und danach die Waffe gegen sich selbst gerichtet. Dies wurde als Tötung auf Verlangen beziehungsweise Suizid eingestuft. Später fand man in einer Wohnung in Wittingen im Landkreis Gifhorn die beiden weiteren Frauenleichen. Bezüglich der drei Passauer Toten gehen die Ermittler davon aus, dass zwei der Opfer mit K.-o.-Tropfen betäubt wurden.... https://www.morgenpost.de/vermischtes/article227008031/Armbrust-Fall-abgeschlossen-Behoerden-gehen-von-Suizid-aus.html
21.07.2022: Einen tragischen Fund machte die Polizei am Mittwochabend (20. Juli) in Marktredwitz im Landkreis Wunsiedel: Die Leiche von zwei Brüdern wurde in einer Wohnung gefunden. Beide wiesen Schussverletzungen auf. Die Polizei geht von Selbstmord aus. ... Bei den Verstorbenen handelt es sich um zwei Brüder im Alter von 77 Jahren. ... Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass einer der beiden mit der Pistole zunächst seinen Bruder erschoss und anschließend sich selbst. Die Geschwister beendeten ihr Leben offenbar bewusst und gemeinsam. Hinweise auf eine entsprechende Planung liegen vor. Die Kripo Hof ermittelt aktuell in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Hof. https://www.tvo.de/marktredwitz-zwei-tote-mit-schussverletzungen-in-wohnung-gefunden-600342/
08.05.2024: Über dem Fall des vermissten Ehepaares aus Bad Segeberg, der Polizei, Rettungskräfte und auch die Menschen in der Region über Wochen beschäftigt hatte, schließen sich nun die Aktendeckel. Wie Polizeisprecher Michael Bergmann am Mittwoch erklärte, sei jetzt auch die weibliche Leiche zweifelsfrei identifiziert worden. Die am 20. Februar veröffentlichte Fahndung nach den beiden alten Leuten wurde von der Direktion Bad Segeberg inzwischen offiziell zurückgezogen. Damit steht nach rund elf Wochen endgültig fest, dass der 83-Jährige und seine zwei Jahre jüngere Ehefrau im Großen Segeberger See ertrunken sind. Über die näheren Umstände ihres Todes ist fast nichts bekannt. Die Ermittler gehen aber von einem Suizid aus, Hinweise auf ein Fremdverschulden gebe es nicht. ... https://www.kn-online.de/lokales/segeberg/ehepaar-aus-bad-segeberg-auch-weibliche-leiche-ist-jetzt-identifiziert-UAHBIGJ75BDIHJVR42ENCXE5LI.html
08.05.2024: Die Wasserleiche, die Mitte März am Großen Segeberger See gefunden wurde, ist der 83-jährige Ehemann Hanno B. Am Montag entdeckten Einsatzkräfte eine zweite Leiche im Wasser – vermutlich die 81-jährige Helga B. Die Rechtsmedizin muss die Identität noch offiziell bestätigen. ... Ungewiss bleibt, ob Hanno und Helga B. bewusst gemeinsam aus dem Leben geschieden sind, oder ob es sich um einen sogenannten „erweiterten Suizid“ handelt – also ein Ehepartner letztlich die Entscheidung für beide getroffen hat. Geklärt wird das vermutlich nie. https://www.bild.de/regional/schleswig-holstein/regional/verschwundenes-ehepaar-leichen-von-hanno-und-helga-b-im-see-gefunden-87807606.bild.html
03.06.2024: Wie bereits berichtet, waren vor ein paar Wochen die Leichen zweier deutscher Mallorca-Residenten in einem Wald in Alicante auf dem Festland gefunden worden. Laut aktuellem Ermittlungsstand sollen die 48-Jährige und der 61-Jährige einen gemeinsam geplanten Suizid begangen haben. Die Autopsie hat ergeben, dass beide durch einen Kopfschuss gestorben sind, der 61-Jährige tötete erst seine Partnerin und dann sich selbst. Als Motiv sehen die Ermittler finanzielle Schwierigkeiten. Gegen den Deutschen wurde auf Mallorca wegen Betrugs ermittelt. ... https://www.inselradio.com/aktuell/news/lokales/2024/06/tote-deutsche-mallorca-residenten-geplanter-suizid
Suizid / Suizidversuch von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen:
Ferdinand Benedikt von Schirach (* 12. Mai 1964 in München) ist ein deutscher Schriftsteller und Jurist. Bekannt wurde er auch als Strafverteidiger in den Berliner Mauerschützenprozessen von 1991 bis 2004. ...Ferdinand von Schirach gibt in 48 Kapiteln Beobachtungen aus seinem Leben wieder. Er schildert seine Depressionen, einen Suizidversuch im Alter von 15 Jahren[40], Begegnungen mit Imre Kertész, Lars Gustafsson oder Michael Haneke und schreibt über seinen Großvater Baldur von Schirach. Das Buch blieb elf Wochen auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste[41][42] und war mit Stand vom 8. Dezember 2019 auf Platz 2 der meistverkauften Bücher 2019.[43] ... https://de.wikipedia.org/wiki/Ferdinand_von_Schirach
Kai - 07.01.1985: Kai wurde am 11.11.1984 18 Jahre alt. Ein Sonntagnachmittag im Advent fragt Kai seine Mutter: "Sag mal Mutti, du kennst doch Uwe meinen Chemielehrer. Ich finde, der geht sehr leichtfertig mit dem Giftschrankschlüssel um. .. Welche juristischen Folgen hätte das eigentlich, wenn jemand an den Giftschrank geht und Zyankali nimmt, sich damit umbringt." Am 07.01.1985 vergiftet sich Kai mit Zyankali, das er sich aus dem Chemieraum seiner Schule besorgt hat, der Chemielehrer hatte das Gift anscheinend nicht ordnungsgemäß weggeschlossen. Nach 26 Tagen auf der Intensivstation / Krankenhaus stirbt Kai. Seine Mutter, Helga Ide (Jg. 1937) schreibt das 1992 erschienene Buch: Wenn Kinder sich das Leben nehmen. Trauer, Klage und die Zeit danach. Stuttgart: Kreuz (1992), 111 S.
1986: "Daniel Wenger war der erste Jugendpolizist im Baselbiet. Er baute den Jugenddienst auf und blickt heute auf knapp 40 Dienstjahre zurück. Seine Karriere begann mit einem schlimmen Erlebnis, das seinen ganzen Werdegang geprägt hat. 1986. Der junge Polizist Daniel Wenger wird an einen möglichen Tatort gerufen. Es ist Wengers erstes Dienstjahr. Vor Ort findet er einen 13-Jährigen in seinem Kinderzimmer vor. Er versucht, ihn zu reanimieren, obwohl er weiss, dass der Junge tot ist. Er hat sich das Leben genommen. «Es tut mir wahnsinnig leid, ich hätte dich gerne kennengelernt und dir bei deinen Problemen geholfen. Du zeigst mir gleich die Grenzen auf und die Tatsache, dass ich gar nicht in der Lage bin, als Polizist allen Menschen helfen zu können.» Wenger spricht mit dem 13-jährigen Jungen und macht ihm ein Versprechen. Irgendwann werde er einen Job haben, in welchem er mit jungen Menschen arbeiten und ihnen helfen kann. Das Versprechen kann er halten. 14 Jahre später wird eine Person gesucht, die einen Jugenddienst aufbaut. Wenger meldet sich. Den 13-Jährigen vergisst er nie mehr. Ein Berufsleben lang steht er fortan in seinem Dienst. «Es kann nicht sein, dass junge Menschen mit ihren Problemen allein umgehen müssen. Da sind wir in der Verantwortung und müssen tun, was wir können.» ( 05.05.2023) - https://www.baseljetzt.ch/der-suizid-eines-13-jaehrigen-hat-meine-berufliche-laufbahn-bestimmt/52671
03.09.1995: Cool in Moosach.
Thomas Hüetlin über den Selbstmord zweier Mädchen aus München. ... Und mitten in
diesen Tag hinein sagte Agnes: „Petra, in Oberschleißheim steigen wir aus und
schmeißen uns vor den Schnellzug.“ Petra antwortete, so erinnert sich Kathi:
„Nicht jetzt, aber später.“ In Eching knutschte Petra mit ihrem neuen Freund
Benny stundenlang im Fernsehraum herum. Aber dann war Petra
weg, und als Benny sie im Park des Jugendzentrums wiederfand, kam er sich vor,
als störe er eine Verschwörung. „Machen wir’s jetzt am Tag oder in der Nacht“,
fragte Agnes. Petra antwortete: „Später, aber wir springen nicht vor einen Zug,
wir springen vom Hochhaus. Ich kenne eins. Da hab’ ich schon mal ein Ei vom 20.
Stock geworfen.“ Vom 20. Stock des ehemaligen OlympiaPressezentrums hat man
einen guten
Blick auf Moosach, und dann kann man sich sogar vorstellen, dort oben das Gefühl
zu kriegen, daß man wichtig und mächtig sei. Selbst wenn man es nie war. ... Sie
will zurück auf den Boden. „Okay“, sagt Agnes, „dann setzen wir uns andersrum
hin.“ Agnes beginnt ihre Ringe an Kathi zu verschenken. Petra steigt vom
Geländer. „Du hast es mir versprochen“, sagt Agnes. „Wenn du nicht mitkommst,
erscheine ich dir später als böser Geist.“ Petra steigt zurück auf das Geländer.
Klar, versprochen. Dann sprechen sie über das, was sie nicht mehr plagt, wenn
sie da unten liegen. Nie mehr Schule. Nie mehr Eltern. Endlich frei. Petra
möchte ihre Worker-Boots ausziehen. „Die sind so neu“, sagt sie. „Meine Eltern
haben sie mir erst am Samstag gekauft. Das wäre doch schade um die Schuhe.“ Dann
färbt die Dämmerung den Himmel dunkel, und die Neonbuchstaben vom
Obi-Heimwerker-Markt springen an. Ganz hinten kann Petra das Wohnhaus ihrer
Eltern sehen. Dann ist das Geländer leer. Benny braucht ein Schlafmittel in
dieser Nacht, Kathi nicht. Sie spart jetzt auf einen neuen Pulli von Homeboy.
Nina erfährt das Drama erst am nächsten Morgen. Seitdem hat sie jede Nacht
denselben Traum. ... DER SPIEGEL 45/1995
2003: Weimar/Bayreuth - Vor fast vier Jahren hat Ute Maibohm ihren Sohn verloren. Der 17-Jährige nahm sich das Leben. Von Trauer, Schmerz, Schuldgefühlen und der Frage nach dem Warum nahezu erdrückt, suchte die in der Nähe von Weimar lebende Buchhalterin professionelle Hilfe. "Doch bei Psychotherapeuten hätte ich frühestens in einem halben Jahr einen Termin bekommen", erinnert sie sich. Wenig später gründete die heute 43-jährige eine Selbsthilfegruppe. Bislang ist die Weimarer Gruppe "Angehörige um Suizid" (Agus) einzigartig in Thüringen. ... Die Selbsthilfebewegung der Hinterbliebenen setzte erst vor etwa 15 Jahren zögerlich ein. Anders als etwa bei Patientengruppen sei die Hemmschwelle bei Suizid-Betroffenen höher, berichtet Brockmann. "Selbsttötung ist noch immer ein großes Tabu-Thema." Bei den Angehörigen mische sich die Trauer um den abrupten Verlust eines geliebten Menschen mit starken Schuld- und Schamgefühlen. Häufig seien sie auch wütend, auf diese Weise verlassen worden zu sein. Von Außenstehenden gestellte Fragen wie "Wieso habt ihr nichts gemerkt?" oder gar Vorwürfe verschlimmerten die Bedrängnis. Das Erlebte präge sie oft ein Leben lang. Nicht jeder Betroffene hält das aus - laut DGS sind Suizid-Hinterbliebene häufig ebenfalls suizidgefährdet. "Es kommt vor, dass sich innerhalb einer Familie mehrere Menschen das Leben nehmen", sagt Witte. ... (05.02.2007) https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/wieso-habt-ihr-nichts-gemerkt-1445080.html
22.08.2004: Eine Suchmannschaft der Höhlenrettung Baden-Württemberg e.V. durchkämmt für die Polizei Pforzheim im August 2004 mehrere Stollen und Höhlen im Würmtal auf der Suche nach einer in diesem Waldstück vermissten 15jährigen. Es wurden keine Anzeichen auf einen Aufenthalt der Gesuchten in den Untertage-Objekten gefunden. Noch am selben Abend wird die Vermisste an anderer Stelle von Pilzsuchern tot aufgefunden. Sie beging Suizid. https://www.hoehlenrettung-bw.de/einsaetze.html
26.08.2004: Hilfeleistung für Polizei. Am frühen Morgen haben Jugendliche auf dem Kirchplatz der Johanneskirche die Leiche eines etwa 15-jährigen Jungen gefunden. Polizeibeamte aus Warendorf und aus Münster ermitteln. Die Polizei geht nach derzeitigem Stand von einem Selbstmord aus. Auf dem Dach der Kirche wurden persönliche Dinge des Jungen, dessen Identität bisher noch nicht bestätigt wurde, gefunden. Im Einsatz: F21-44-2, F21-11-1, F21-83-1, F23-82-1, SEG DRK Telgte. Am späten Vormittag rückten erneut zwei Fahrzeuge zu Aufräumarbeiten aus. - https://www.feuerwehr-telgte.de/einsaetze/2004/26804-suizid
07.04.2007: Der mögliche Doppel-Selbstmord von zwei jungen Mädchen erschüttert die Menschen in dem kleinen Dorf Dabendorf (Teltow-Fläming). Beide lebten mit ihren Eltern und Geschwistern in der Ortschaft zwischen Rangsdorf und Zossen. Das tragische Unglück hat sich bereits in der Nacht zum Donnerstag an der Fernbahnstrecke Berlin-Dresden zugetragen. ... Die Polizei war um 7.11 Uhr von den Kollegen der Bundespolizei alarmiert worden. Beamte fanden am Streckenkilometer 28,8 nur noch sterbliche Überreste vor und sicherten DNA-Material. Noch sei unklar, wann welcher Zug die beiden Opfer erfasst hat, sagte gestern Abend ein Polizeisprecher. Freunde von Doreen berichteten am Karfreitag, die Zehntklässlerin sei seit etwa drei bis vier Wochen verändert, oft sehr in sich gekehrt gewesen. Vor allem das Verhältnis zu ihrem Vater soll problematisch gewesen sein. Im Jugendklub des Dorfes hieß es, die junge Frau habe sich in der Vergangenheit selbst Verletzungen zugefügt, etwa mit Zigarettenglut oder scharfen Gegenständen. Angeblich habe Doreen Andeutungen gemacht, die auf einen Suizid hindeuten könnten. In der Nacht ihres Todes soll sie noch Freunde angerufen haben, dabei habe sie betrunken gewirkt, hieß es. Im Jugendklub herrschte am Karfreitag eine gedrückte Stimmung. Jugendliche hatten mit brennenden Teelichtern die Anfangsbuchstaben der Namen der Mädchen geformt und trauerten. Besonders der Tod der erst 14 Jahre alten Julia, die wie Doreen unweit der Bahnstrecke wohnte, löste Fassungslosigkeit aus. In Kürze habe ihre Jugendweihe angestanden. Das Mädchen galt als unbeschwert. Bekannte beschreiben sie als sehr sportlich. Sie hatte Freunde und trainierte regelmäßig in einem Sportverein. Von Hinweisen darauf, dass Julia ernsthafte Probleme haben könnte, wusste niemand. https://www.welt.de/welt_print/article798142/Doppel-Selbstmord-Zwei-Maedchen-von-Zug-ueberrollt.html
20.01.2011: Am Montagnachmittag war Lalita mit ihren Schulkameraden Marcel, Mercedes und Audrey gemeinsam aus der Paul-Éluard-Grundschule im Lyoner Vorort Pierre-Benoite nach Hause gegangen – wie fast jeden Tag. Gegen 17 Uhr kam sie in der Wohnung an. Eine Stunde später stürzte sich das neun Jahre alte Mädchen vom Balkon im fünften Stock einer Mietskaserne. Mit schwersten Verletzungen wurde sie ins Krankenhaus gebracht, doch die Ärzte konnten nichts mehr für sie tun. Lalita starb in der Nacht zum Mittwoch. ... Anscheinend war die Neunjährige mit Absicht vom Balkon gesprungen, um ihrem Leben ein Ende zu setzen. Lalita litt an einem schweren Diabetes. Sie hinterließ einen Abschiedsbrief: „Ich habe mich wegen Nounou umgebracht. Sie mischt sich in alles ein. Nounou darf nicht zu meiner Beerdigung kommen, sonst passiert ihr ein Unglück.“ Nounou ist das Kindermädchen von Lalitas kleiner Schwester. Der Vater von Lalita aber glaubt, die Scheidung der Eltern sei schuld an der Verzweiflung des kleinen Mädchens. In den letzten fünf Monaten sorgten in Frankreich vor allem drei Fälle für Schlagzeilen: Anfang August erdrosselte sich in Cavaillon eine Elfjährige mit einem Schal nach einem Streit mit ihrer Mutter. Nur drei Tage später erhängte sich in Évian-les-Bains eine Zehnjährige, ebenfalls nachdem sie sich am Vorabend mit ihren Eltern gestritten hatte. Am 7. Dezember dann sprang der Elfjährige Oussmann in Romans-sur-Isère in einen Fluss, nachdem er zuvor von einem seiner Lehrer getadelt worden war. In Lyon war es vor zehn Jahren schon einmal zum Selbstmord eines Schülers gekommen, der ebenfalls in die vierte Klasse ging wie jetzt Lalita. Der Zehnjährige hatte sich in seiner Schule an einem Handtuchhalter erhängt. https://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article12264869/Neunjaehrige-Lalita-begeht-wegen-Diabetes-Selbstmord.html
30.10.2011: Wie viele Menschen springen von dieser Brücke (Müngstener Brücke) pro Jahr in den Tod? Nur die Polizei zählt mit (wenn überhaupt) und dann wird solch ein Ereignis vor der Öffentlichkeit verheimlicht. Begründet wird die Nachrichtensperre mit dem „Werther-Effekt“, wonach durch Berichterstattung angeblich „Nachahmungstäter“ animiert werden. ... Ich komme aus Rottweil und wir hatten sogar im Stadtzentrum (Hochbrücke) diese Problematik. Jährlich haben sich zwei bis drei Menschen dort getötet, seit Kriegsende also ca. 120 Menschen! Weil man dies vor den Bürgern verheimlicht hat! Zusammen mit einem aufgeschlossenen Stadtratsmitglied habe ich mich engagiert und seit dem 22. November 2010 ist die Brücke abgesichert – und das trotz einem leerem Stadtsäckel! ... Warum ich das schreibe, wo ich doch im fernen Rottweil lebe? Weil mich soeben eine traurige Mutter angeschrieben hat. Ihr Sohn ist von der Müngstener Brücke gesprungen. Sie hat von meinen Aktivitäten gelesen und bat um Tipps, was sie unternehmen könnte, damit die Müngstener Brücke abgesichert wird. ... https://www.die-muengstener-bruecke.de/mb/suizid/
2014 oder 2015: Am beschrankten Bahnübergang in Kirchzarten betritt ein Jugendlicher mit Kopfhörer bei geschlossener Schranke das Gleis, der Lokführer löst drei Mal ein Schallsignal aus, bevor der Zug den Jugendlichen überfährt. Passanten die hinter der geschlossenen Schranke stehen und Anwohner, werden Zeugen des Suizides.
2015: In dieser Folge spreche ich mit dem SeelenSport Trainer Achim Ritter. Er erzählt dir seine berührende Geschichte zum Tod seines Sohnes Jakob. Dieser starb mit 20 Jahren 2015 durch Suizid. https://www.podcast.de/episode/632844533/51-suizid-des-sohnes-trainer-achim-ritter-erzaehlt-seine-geschichte
... Der Arbeitskreis Leben in Freiburg unterstützt Menschen, deren Angehörige Suizid begangen haben. Viele Ehrenamtliche machen mit. ... Neben vier in Teilzeit beschäftigten Hauptamtlichen engagieren sich 23 Ehrenamtliche in der Hinterbliebenenarbeit. Sie begleiten wie Achim Ritter Menschen in Krisen nach dem Freitod von Partner, Kind oder Geschwister. Im Jahr 2022 waren es 55 Hinterbliebene. Die ehrenamtliche Arbeit zeichnet sich hier dadurch aus, dass einige Freiwillige selbst einen geliebten Menschen durch Suizid verloren haben. "Allein wenn die Klienten wissen: Da sitzt jemand, der das auch durchgemacht hat, und sie sehen, dass man solche Krisen überleben kann, ist das hilfreich", sagt Ritter. Voraussetzung für diese Tätigkeit: "Man muss stabil sein", erklärt Sozialarbeiterin Solveig Rebholz. Zum Auswahlverfahren gehört ein längeres Gespräch mit ihr oder ihren Kolleg:innen. "Darüber hinaus bitten wir die Interessierten, einen ausführlichen Fragebogen auszufüllen", erklärt die 43-Jährige. ... https://www.caritas.de/magazin/zeitschriften/sozialcourage/archiv/jahrgang-2023/artikel/das-ehrenamt-hat-seinen-eigenen-wert
Euphemismus: Freitod, klingt wie Spaßbad oder Strandurlaub mit Freikörperkultur, man sollte ein ernstes Thema wie einen Suizid nicht mit unpassenen Begriffen wie Freitod belegen, das ist mindestens peinlich, schlimmstenfalls dumm (Peter Thiel)
2016: Im Nordbayerischen Kurier wurde über einen noch laufenden Prozess zu einem tragischen Suizid im Jahr 2016 in der Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie am Bezirkskrankenhaus Bayreuth berichtet. Im Text wird "dem Chefarzt" sein Verhalten als Vorgesetzter vorgeworfen. Wir möchten hiermit klarstellen, dass es sich um einen Chefarzt handelt, der für unser Unternehmen nicht mehr tätig ist. https://www.gebo-med.de/news/detailansicht/hinweis-zur-berichterstattung-im-nordbayerischen-kurier
Möglicherweise identisch mit: Wegen des Suizidversuchs seiner Tochter im Bezirkskrankenhaus fordert der Vater Schmerzensgeld und Schadenersatz von der Einrichtung. Die Tochter starb acht Tage später. ... https://www.kurier.de/inhalt.suizidversuch-der-tochter-vater-klagt-gegen-bezirkskrankenhaus.a2bca16c-3f5a-4895-a420-9dfa03f55b7b.html
23.03.2017: Dramatischer Vorfall auf dem Gelände des Schulcampus in Laage bei Rostock: Am Donnerstag sprang ein Schüler der zwölften Klasse vom Dach des Schulgebäudes. Er wurde schwer verletzt und verstarb kurz darauf im Krankenhaus. Dies bestätigte Gert Frahm, Pressesprecher der zuständigen Polizeiinspektion in Güstrow. ... https://www.ostsee-zeitung.de/mecklenburg-vorpommern/zwoelftklaessler-springt-von-schulgebaeude-in-den-tod-PTA5WJBDKA3RHBCTZ7M4ZWZRWU.html
2017: Die Tür zu Leas Zimmer ist geschlossen, ihre Mutter hat es noch
nicht wieder betreten, seit fast einem Jahr. Seit die Polizisten kamen, um zu
sagen, dass sie Lea gefunden hatten. „Ich kann es nicht“, sagt sie. Leas Vater macht es immer noch wie früher. „Dass ich an ihre Tür
klopfe. Ich weiß, sie ist nicht da. Aber es ist immer noch ihr Zimmer.“
Lea wäre vor ein paar Tagen 17 geworden. Aber Lea wird nichts
mehr. Lea ist verschwunden, einfach so, an ihrem 16. Geburtstag, ohne Nachricht
und ohne Abschiedsbrief.
...
Lea spielte Theater, trainierte Bogenschießen, engagierte sich
eine Zeit lang in der Greenpeace-Jugend. Als in Berlin ein Pegida-Ableger
begann, wöchentliche Demos abzuhalten, ging sie dagegen monatelang auf die
Straße, irgendwann hörte sie damit auf. Lea färbte sich die Haare pink, trug
abgerissene Kleider und warf ihren Eltern vor, sie seien spießig. „Das haben wir
oft gehört“, sagt Gaby, „dass wir zu angepasst wären, sie müsse ja nur in die
Schule gehen, weil die Gesellschaft das so wolle, und wir ließen uns davon
beeindrucken.“
...
Zwölf Tage nach Leas Verschwinden feiert ihr großer Bruder doch
noch Geburtstag, die Eltern schlafen in der Wohnung von Nachbarn. In der Nacht
taucht die Polizei im Haus auf, eine LKA-Beamtin und ein Seelsorger, sie kommen,
um zu sagen, dass Lea gefunden wurde. Gaby fragt, „Lebt sie?“ „Nein.“ Da schreit
sie, NEIN, NEIN, NEIN, eine halbe Stunde nur NEIN.
Lea hat sich erhängt. Erst zwölf Tage später wird sie gefunden.
Die Polizei rät den Eltern davon ab, die Tochter noch einmal zu sehen.
...
Was ist zwei Jahre vor Leas Tod passiert, wonach sie ihren Suizid
als Drehbuch ins Tagebuch schrieb? Ein Freund hatte sich das Leben genommen, als
Lea 14 war, das hatte sie beeindruckt. Aber eigentlich dachten die Eltern, dass
sie sich nach den Problemen in der 9. Klasse wieder gefangen, ihre Bulimie sich
gebessert hatte und sie in der Oberstufe besser mit ihren Mitschülern zu
rechtkam. Der letzte Urlaub mit ihrer Familie, zehn Monate vor ihrem Tod, sei
schön gewesen, sagt Manoel, Lea war locker, „so wie früher“.
...
Leas Zimmer hat Gaby noch immer nicht betreten. „Ich dachte, ich
nehme mir das vor, nach zehn Monaten“, sagt sie, „aber das wäre ja jetzt und ich
kann das noch nicht.“
Manoel hat inzwischen mit seiner Schwester aus Brasilien den Ort
noch einmal besucht, an dem Lea sich das Leben genommen hat. „Ich könnte das
nicht“, sagt Gaby, „Ich fahr da nicht mehr hin, nicht mal in die Nähe, seitdem,
nie mehr in den Bereich Wedding-Gesundbrunnen-Prenzlberg.“
„Wenn ich an den Ort hingehe“, sagt Manoel, „hab ich nicht das
Gefühl, dass es ein schlechter Ort ist, im Gegenteil. Ich hab schon mal
überlegt, mit der Deutschen Bahn zu sprechen, ob man da nicht etwas anbringen
darf, eine Plakette, für Lea.“ ... (06.06.2018) -
https://www.tagesspiegel.de/berlin/ein-jahr-ohne-lea-4584244.html
03.08.2018: Rostock/Erfurt –
Die vermisste 15-jährige Jocelyne R. aus Thüringen ist tot. Am Freitag wurde ihre
Leiche in einem Waldstück an der Ostsee entdeckt, wie die Polizei in Anklam
mitteilte. Die Jugendliche hatte ihre Ferien auf der Insel Usedom in Karlshagen
verbracht. Vor ihrer Unterkunft an der Strandstraße verliert sich die Spur des
Mädchens. Dort wurde sie letztmalig am Donnerstag gesehen.
Seither suchte die Polizei mit einem Großaufgebot nach dem Mädchen. „Eine
Straftat wird ausgeschlossen“, sagte ein Polizeisprecher. ...
https://www.bild.de/regional/leipzig/vermisste-personen/maedchen-im-ostsee-urlaub-verschwunden-56530812.bild.html
03.12.2018: Nach der Obduktion eines tot aufgefunden 15-Jährigen schließt die Polizei im Landkreis Schmalkalden-Meiningen eine Straftat aus. Es sei mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem Suizid auszugehen, teilte die Polizei am Montag mit. Die Leiche des Jungen war am Mittwoch bei Trusetal gefunden worden. Lebend war der Schüler zuletzt tags zuvor beim Verlassen der Schule gesehen worden, von der er nicht nach Hause zurückkehrte. Die Polizei hatte daraufhin mit großem Aufwand nach ihm gesucht. https://www.sueddeutsche.de/panorama/trusetal-polizei-schliesst-nach-tod-von-15-jaehrigem-straftat-aus-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-181203-99-66796
04.02.2019: Nur in Umrissen ist bisher publik, wie es in der vergangenen Woche zum Tod einer elf Jahre alten Berliner Schülerin gekommen ist. Das Mädchen ging auf die Hausotter-Grundschule im Bezirk Reinickendorf. Es soll sich vermutlich am Dienstag nach der Schule in seinem Zimmer so schwer verletzt haben, dass es im Krankenhaus an den Folgen der Verletzungen starb. Das Landeskriminalamt hat ein Todesermittlungsverfahren begonnen, das bestätigte eine Sprecherin der Polizei am Montag. Auch die Staatsanwaltschaft teilte mit, die Obduktion des Mädchens solle "zeitnah" eingeleitet werden, wann genau mit Ergebnissen der Untersuchung zu rechnen ist, ist den Behördensprechern zufolge noch unklar. Nachdem die 500 Kinder der Hausotter-Grundschule am Donnerstag früher nach Hause geschickt worden waren, wurde bekannt, dass das Mädchen in der Schule massiv gemobbt worden war. ... https://www.tagesspiegel.de/berlin/was-uber-den-tod-des-elfjahrigen-madchens-bekannt-ist-5819590.html
01/2020: Diogo beging mit 16
Jahren Suizid. Seine Mutter erzählt, wie es ist, wenn der eigene Sohn beschließt
zu gehen. ... Das Zimmer mit der Terrassentür direkt zum Garten war das Zimmer
ihres ältesten Sohns. Jetzt ist es das Zimmer von Ludmilla Zacherles beiden
anderen Kindern. Nur seine braune Jacke ist noch drin. Die hat er an die Tür
gehängt, als er zum letzten Mal zu Hause war, am 28. Dezember 2019.
Drei Wochen später nahm er sich mit 16 Jahren das Leben. ... Als er drei war,
kam sie mit ihrem Sohn Diogo von Portugal nach Deutschland. Sein portugiesischer
Vater wollte die Verantwortung für das Kind nicht übernehmen. Sie hat offen mit
ihm darüber gesprochen, aber sie dachte nicht, dass das ein Problem für ihn war.
Oder doch? Er verbrachte damals viel Zeit bei seiner Tante, sie war
alleinerziehend und musste arbeiten. Sie wollte ihm ein Leben schenken, ohne
Sorgen, ohne Probleme. Ein gutes Leben. ... Sie kniet jetzt vor der Schachtel
und greift hinein. "Immer am Chillen" steht auf einem der Plakate, die ihm seine
Klassenkameraden nach seinem Tod gemacht haben. In der Schule war Diogo der
Klassenclown, aber auch stets höflich und hilfsbereit. ...
Im Sommer war noch alles gut. Er war mit der Schule in England, schickte Fotos.
Und sie war glücklich. Am 9. Oktober 2019 kam er dann plötzlich zu ihr. Er
brauche Hilfe, sonst stürze er sich am nächsten Tag die Schultreppe hinunter.
Sie wusste nicht, was sie tun sollte, wollte ihn nicht mehr allein lassen. Sie
suchte im Internet nach Hilfe. Dort stieß sie auf eine Notfall-Hotline. Belegt.
Sie rief beim Bezirkskrankenhaus Landshut an, wo Diogo wegen seiner
Suizidgedanken sofort aufgenommen wurde. Er kam auf die geschlossene Station. Ab
diesem Tag war er nur noch einmal zu Hause, am 28. Dezember zu einer
Geburtstagsfeier. Ansonsten blieb er dort, bis die Ärzte ihn mit Antidepressiva
und der Diagnose "mittelschwere Depression" am 9. Januar entließen. Da keine
Gefahr mehr bestünde. ... Sie beugt sich über die Schachtel, holt sein
Smartphone und seinen Geldbeutel heraus. Beides hat sie von der Polizei
wiederbekommen. Im Geldbeutel steckt eine blaue Karte mit der Aufschrift
"oyster": sein Metro-Ticket aus London. Das Smartphone ist kaputt. ..." -
30.04.2024 -
https://www.abendzeitung-muenchen.de/bayern/seine-jacke-bleibt-eine-mutter-spricht-ueber-den-suizid-ihres-sohnes-art-976430
um 2022: Mein Freund Jens in K. erzählt mir von einem Suizid der 15-jährigen Tochter eines Bekannten von ihm, vor zweieinhalb Jahren, die 15-Jährige hatte sich erhängt. Die Eltern der 15-Jährigen haben angeblich vor dem Suizid ihrer Tochter nichts problematisches mitbekommen. Es gibt noch vier Geschwister.
15.07.2022: Der Suizid eines 15-jährigen Jungen in Heiligenhafen hat die Menschen in der Region sehr bewegt. Dass Mobbing-Attacken von Gleichaltrigen den jungen Heiligenhafener so schwer belastet haben, dass er seinem Leben Ende Juni ein Ende gesetzt hat, macht fassungslos. ... „Man darf nicht wegschauen und muss alles dafür tun, um Mobbing bereits im Ansatz zu unterbinden“, sagt die Heiligenhafenerin Nadine Greve. Auf Facebook hat sie die Gruppe „Sag auch NEIN zu Mobbing“ gegründet und schnell gemerkt, dass das Thema sehr präsent ist. „Der verstorbene Junge ist kein Einzelfall. In unserer so respekt- und rücksichtslosen Gesellschaft gibt es unzählige Kinder und Jugendliche, die Opfer von abscheulichen Schikanierungs-Attacken werden, die von Gleichaltrigen verübt werden – auch in Heiligenhafen und Umgebung.“ Das Thema werde viel zu häufig totgeschwiegen und von Lehrkräften und Schulleitungen unter den Tisch gekehrt, sagt Nadine Greve, die in den vergangenen Tagen mit zahlreichen Eltern Kontakt hatte, die von schweren Mobbingvorfällen in der Region berichtet haben. https://www.fehmarn24.de/heiligenhafen/mobbing-nach-suizid-eines-jugendlichen-in-heiligenhafen-wird-ruf-nach-konsequenzen-laut-91669177.html
03.02.2023: 16-Jährige begeht
Suizid in Lenningen: Ein ganzer Ort steht unter Schock. Reutlinger
General-Anzeiger
Ein ganzer Ort steht unter Schock: Nachdem in Lenningen die Leiche eines
vermissten Mädchens aus Remshalden gefunden worden ist, geht die Polizei von
einem Selbstmord aus. Zuvor hatte die Polizei tagelang nach der 16-Jährigen
gesucht. Sie hatte am 24. Januar ihr Elternhaus verlassen, war dann aber nicht
in die Schule gefahren, sondern mit dem Zug nach Kirchheim unter Teck. Von dort
aus war sie in die Teckbahn in Richtung Lenningen gestiegen. Danach hatte sich
ihre Spur verloren -
https://www.facebook.com/watch/?v=871057900778902
04.02.2023: Bei der Suche nach der vermissten Jugendlichen aus Remshalden bei Stuttgart haben die Ermittler am Donnerstag eine Leiche gefunden. Die traurige Gewissheit kam am Freitag: Es handelt sich um die 16-jährige Julia W. Ein Fremdverschulden wird ausgeschlossen - die Polizei geht von einem Suizid aus. Bei einer am Donnerstag gefundenen Leiche handelt es sich nach Polizeiangaben um die vermisste 16-jährige Schülerin Julia W. aus Remshalden (Rems-Murr-Kreis). Laut Polizeimitteilung am Freitagmittag schließt die Polizei ein Fremdverschulden aus. Die Jugendliche hat allem Anschein nach Suizid begangen. Das geht aus der Obduktion hervor. ... Bei einer großangelegten Suchaktion nach der vermissten 16-Jährigen aus Remshalden bei Stuttgart hatten Ermittler am Donnerstag eine Leiche entdeckt. Die Polizei habe die Tote am Donnerstag gegen 11.20 Uhr in einem Waldstück zwischen Oberlenningen und Hochwang entdeckt, so der „SWR“ weiter. Zwei der Rettungshunde sollen bereits letztes Wochenende eine Geruchsspur von Julia vom Bahnhof in Oberlenningen bis nahe des jetzigen Fundortes gefolgt sein, berichtet „Bild“. Doch sie hätten sie verloren. ... https://m.focus.de/panorama/leiche-in-wald-gefunden-vermisste-julia-16-ist-tot-polizei-geht-von-suizid-aus_id_184731411.html
13.09.2023: Die Tragödie an einer Schule in Greifswald hat uns alle erschüttert. ... Der Tod zweier Schüler in Greifswald hat bei uns allen Trauer und Sprachlosigkeit ausgelöst. Zwei Jugendliche, ein Junge und ein Mädchen, haben sich das Leben genommen. Seitdem wir die Meldung online gestellt haben, werden wir gefragt, warum wir den Fall veröffentlicht haben. Denn der Pressekodex schreibt bei Suiziden Zurückhaltung vor, in den meisten Fällen berichten wir gar nicht. Damit soll verhindert werden, dass es Nachahmer gibt. Außerdem soll der Schmerz der Hinterbliebenen nicht durch unnötige Berichterstattung verstärkt werden. ... https://www.ostsee-zeitung.de/lokales/warum-wir-ueber-den-tod-zweier-schueler-in-greifswald-berichtet-haben-COEZBGBC4RE2HHNPNC2WHIN4BY.html
29.10.2023: Tyler Hendric Förster, geboren 23.10.2008, gestorben 29.10.2023 - "Wir sind unendlich traurig, dass unser gelieber Tyler so plötzlich aus dem Leben geschieden ist. ... Die Trauerfeier findet am Freitag, 10. November 2023 um 14.30 Uhr in der Heilig-Geist-Kirche in Balingen statt. Im Anschluss wird die Urne auf dem Friedhof in Balingen beigesetzt. ... Die Schulgemeinschaft des Gymnasiums Balingen ist in tiefer Trauer. Unser Mitgefühl gilt Tylers Familie, Angehörigen, Freunden und Mitschülern." - https://www.gymnasium-balingen.de/index.php/aktuelles/in-tiefer-trauer.html
14.03.2024: Einen so erschütternden Fall eines Suizids hat es in Iserlohn unseres Wissens nach noch nie gegeben. Die 15-jährige Dharuna hat sich am Donnerstag vor einer Woche in ihrem Kinderzimmer das Leben genommen. Wie unermesslich verzweifelt muss dieses Kind gewesen sein, um diesen unfassbaren Schritt zu tun? Und was müssen ihre Familie, ihre Eltern und ihre fünf Geschwister seitdem erleiden? „Wir können es immer noch nicht fassen“, sagt die älteste Tochter Nixsala Kumar beim Gespräch mit der Familie am Mittwoch, nachdem ihre jüngere Schwester direkt am Tag nach dem Suizid damit in den sozialen Medien an die Öffentlichkeit gegangen war. ... https://www.ikz-online.de/staedte/iserlohn/article241887400/Suizid-einer-Iserlohner-Schuelerin-Niemand-darf-wegschauen.html
08.06.2024: Fellows Ride in Sigmaringen Motorraddemos für die Suizidprävention ... Was hat Motorradfahren mit Depressionen zu tun? Initiator Dieter Schneider entdeckte die positive Wirkung des Motorradfahrens, nachdem sein Sohn im Alter von 23 Jahren Suizid begangen hatte. Auf einer Tour von mehreren Monaten verarbeitete er das Trauma und setzt sich seither dafür ein, dass depressive Menschen mehr Aufmerksamkeit und Verständnis, eine bessere Prävention und vor allen eine gute medizinische Versorgung erhalten. ... https://www.wochenblatt-news.de/region-sigmaringen/sigmaringen/motorraddemos-fuer-die-suizidpraevention/
18.07.2024: ... Familie
Wenzel hat einen tragischen Verlust zu verarbeiten. Im Juli nahm sich Tochter
Bella mit gerade einmal 13 Jahren das Leben. Ihre Mutter Ariane möchte
aufklären, Mut machen und zeigen, dass niemand in einer solchen Situation allein
ist. Wietze. Der 18. Juli 2024 bleibt der Familie Wenzel aus Wietze auf Ewig
unvergessen. An diesem Tag geschah etwas, mit dem zuvor niemand gerechnet hatte.
Am frühen Mittag des lauen Sommertages, während alle anderen aus dem Haus waren,
traf die damals 13-jährige Bella Wenzel einen folgenschweren Entschluss. In
einer Phase tiefgehender Traurigkeit und Verzweiflung nahm sich das junge
Mädchen das Leben.
Wenige Stunden später fand ihre Mutter Ariane sie leblos im Garten. Jede Hilfe
kam zu diesem Zeitpunkt bereits zu spät. Heute, rund fünf Monate nach diesem
Schicksalstag, spricht Ariane Wenzel ganz offen über die Erlebnisse. Sie möchte
aufklären und Betroffenen zeigen, dass sie mit ihrem Schmerz nicht allein sind.
...
„Niemand hat gemerkt, was in Bella vorging. Nach außen hin war sie ein ganz
normales Mädchen. Sie war engagiert und hatte viele Freunde. Ihre große
Leidenschaft war das Zeichnen“, erinnert sich Wenzel. Bellas Tagebucheinträge
offenbarten im Nachhinein eine andere Seite der 13-Jährigen, die besonders
während der Corona-Pandemie gelitten zu haben scheint: ... (24.12.2024)
https://www.cz.de/lokales/celle-lk/wietze/tabuthema-suizid-mutter-aus-wietze-spricht-offen-ueber-den-tod-ihrer-tochter-JJMHTB5TCVGF3H3MPNYPKN6JWY.html
14.09.2024: Rund 500 Menschen unter 25 Jahren nehmen sich in Deutschland jährlich das Leben. Selbsthilfegruppen für Angehörige bieten Hilfe, ebenso notwendig sind Prävention und Aufklärung. Einen Beitrag hierzu möchte auch die Veranstaltungsreihe zum Welttag der Suizidprävention (10. September) leisten, in deren Rahmen das berührende Theaterstück „All das Schöne“ zu sehen ist, am 14. September, Martin-Luther-Saal, Waldseer Str. 20, Biberach. Wer selbst ein Kind verloren hat kann sich hineinversetzen in Eltern, die das Gleiche erleben mussten. Dabei ist der Tod durch Suizid mit einem besonderen Tabu behaftet. Erst fünf Jahre nach dem Tod ihres Sohnes vermochte Susanne Barth, mit diesem Schicksal „nach außen zu gehen“. ... https://www.diebildschirmzeitung.de/blix/fit-gesund/nicht-in-boeser-gesinnung-69434/
02.10.2024: Mobbing-Vorwürfe. Suizid einer 13-jährigen Schülerin erschüttert das Murgtal. Nach dem Tod einer Schülerin herrscht Bestürzung und Fassungslosigkeit im Murgtal. Die Schule steht vor einer schweren Zeit der Trauerarbeit. ..." - https://bnn.de/mittelbaden/gaggenau/suizid-einer-13-jaehrigen-schuelerin-erschuettert-das-murgtal
Nach Suizid im Murgtal: Baden-Badener Chefärztin spricht über Warnsignale bei Jugendlichen. Ein junges Mädchen im Murgtal hat sich das Leben genommen. Es herrschen Trauer und Bestürzung. Chefärztin Dorothea Weiß erklärt, wie Suizidgedanken bei Jugendlichen entstehen und welche Anzeichen es gibt. ... (11.10.2024) - https://bnn.de/mittelbaden/gaggenau/nach-suizid-im-murgtal-baden-badener-chefaerztin-spricht-ueber-warnsignale-bei-jugendlichen
Suizid der Schwester:
Meine Schwester. Verlag Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co KG,
KiWi-Taschenbuch; 2. Edition (17. August 2023)
Als die Fotografin Bettina Flitner vor einigen Jahren vom Suizid
ihrer geliebten Schwester erfuhr, waren die ersten Reaktionen Schock, Lähmung
und Verzweiflung. Doch dann entschied sie sich zum Erzählen. Das Ergebnis ist
ein tief bewegender, meisterhafter Text, ein Buch der Befreiung. Mit einem
unbestechlichen Blick, voller Hingabe, Witz und Traurigkeit erzählt Bettina
Flitner die Geschichte einer innigen Geschwisterbeziehung: eine Kindheit in den
70er-Jahren, die Jahre auf der Montessorischule, die Erinnerung an die
charismatischen Großeltern, der Vater ein Kulturmanager und Exponent des
linksliberalen Bil-
dungsbürgertums der alten BRD ...
Der Telefonanruf kam abends gegen 22 Uhr. Eine Freundin aus Wien
war zu Besuch, sie hatte gerade ihre Mitbringsel ausgepackt. Zwei Oberteile, von
einer Modemacherin. Ich zog meins sofort über, ein
hauchdünner moosgrüner Hoodie. Genau meine Farbe, extra für mich
angefertigt. »Sie ist Fotografin«, hatte die Freundin der Designerin gesagt und
etwas »schickes Sportliches« bestellt. Sie saß auf dem Sofa und betrachtete
zufrieden mich und Alice, die etwas »elegantes Schwarzes« bekommen hatte, wie
wir uns in der großen Wohnzimmerscheibe
spiegelten. Während wir uns noch hin- und herdrehten – Wie fällt
es? Was zieht man drunter? klingelte das Telefon.
Es war Thomas, der Mann meiner Schwester. Er schrie und
schluchzte ins Telefon. Er hatte meine Schwester im Bad gefunden, als er um halb
zehn nach Hause gekommen war. Sie lag da neben der
Waschmaschine. Er hatte sofort den Notarzt gerufen. ... Das
letzte Mal. Thomas. Er war gestern Morgen, vor 32 Stunden, aus dem Haus
gegangen. Sie hatte ihn gefragt, ob er nicht dableiben kann, bei ihr.
Aber Thomas ist trotzdem zur Arbeit gegangen. Ein neuer Job, er wollte nicht zu
spät sein. »Warum bin ich nicht noch geblieben?«, sagte er. ...
https://www.kiwi-verlag.de/buch/bettina-flitner-meine-schwester-9783462005219
Bettina Flitner (* 29.
Oktober 1961 in Köln) ist eine deutsche Fotografin und Autorin.
Bettina Flitner wurde 1961 in Köln geboren. Sie ist die Tochter
von Hugbert Flitner und die Enkelin von Wilhelm Flitner.[1] Sie machte eine
Ausbildung zur Cutterin beim WDR und studierte von 1986 bis 1992 an der
Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin.[2] Für ihr filmisches und
fotografisches Werk erhielt sie zahlreiche Preise.[3][4]
Seit 1989 arbeitet sie als Fotografin;[2] seit 1992 ist sie
Mitglied der Kölner Fotografenagentur laif.[5][6] Im Juni 2018 heiratete sie die
Journalistin Alice Schwarzer.[7][8] Sie lebt und arbeitet in Köln und Berlin.
https://de.wikipedia.org/wiki/Bettina_Flitner
Geschwistersuizid
15.01.2013: Sie wurden taub
geboren und erblindeten langsam: Belgische Zwillingsbrüder haben sich
entschieden, ihrem seit 45 Jahren gemeinsam verbrachten Leben auch gemeinsam ein
Ende zu setzen. Belgien ist in Sachen Sterbehilfe ein liberales Land - doch der
Fall wirft eine grundsätzliche Frage auf. Marc und Eddy V. seien am Tag ihres
Todes glücklich und ruhig gewesen, berichtete die Tageszeitung "De Volkskrant".
Ihre Leichen seien eingeäschert worden, die identischen Urnen liegen nun unter
einem Grabstein. ... Brüssel - Marc und Eddy V., beide 45, tranken eine Tasse
Kaffee, dann verabschiedeten sie sich voneinander. Ärzte gaben den Zwillingen
tödliche Injektionen, es war der 14. Dezember 2012.
Ein Sprecher des Brüsseler Universitätsklinikums hat am Montag von den letzten
Momenten der Brüder berichtet, belgische Zeitungen griffen den Fall auf. ...
https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/sterbehilfe-in-belgien-taube-und-blinde-zwillinge-waehlen-den-tod-a-877696.html
12.08.2024: Heute in L. mit einer Frau aus Köln unterhalten. Die Tochter und der Sohn ihres Bruders haben sich vor einigen Jahren suizidiert, sie waren um die 25 Jahre alt. Erst der Sohn (vermutlich 2014), vom einem Hochhaus im Norden von München gesprungen, ein gutes Jahr später soll die Schwester ebenfalls in den Tod gesprungen sein, möglicherweise vom selben Hochhaus. Es sollen Drogen mit im Spiel gewesen sein, der Vater der beiden wäre Autist. Es gibt noch ein Kind, das aber noch lebt. Die Tochter soll kurz vor ihrem Tod einen heftigen Konflikt mit ihrem Vater gehabt haben. Bei einem Autisten als Vater kann das nicht verwundern, denn der Autist kann seinem Kind nicht das geben, was ein Kind dringend braucht, Anteilnahme, Zuwendung etc. ... https://trauer.donaukurier.de/traueranzeige/Anselm-Reisner/1140
14.09.2024: Heute in Leipzig mit L unterhalten. Sie hat in Südbaden eine Freundin, deren beide Brüder sich suizidiert haben, der eine im letzten Jahr. Beide sind offenbar auf dem Bestattungswald bei Schloss Bürgeln beigesetzt. https://www.lichtung-der-ruhe.de/1491976.html
Suizide von Therapeuten / Sozialarbeitern / Richtern:
Klaus Mücke
(20.4.1962-13.11.2014)
27. Februar 2015 von Tom Levold | 14 Kommentare
Am 13.11. vergangenen Jahres ist Klaus Mücke – für alle
unerwartet – aus dem Leben geschieden (Foto: www.klaus-muecke.de). In der
systemischen Szene war er bekannt durch seine Bücher, die er im Selbstverlag
vertrieb, sowie durch sein unermüdliches Engagement im Kampf gegen Unrecht,
Gewalt und ökologische Zerstörung, das ihn offenbar selbst gelegentlich an seine
Grenzen brachte. Auf seiner website schrieb er an den Anfang seiner Bemerkungen
zum Thema Selbstverständnis: „Am Ende meines Lebens möchte ich darauf
zurückblicken und sagen können: ,Ich habe dem Leben in seiner Vielfalt mehr
genutzt als geschadet.’ (Mir ist bewusst, dass ich in dieser Hinsicht noch
einiges schuldig bin.)“. Die Gründe seines Suizides sind unbekannt.
https://systemagazin.com/klaus-muecke-20-4-1962-13-11-2014/
Wilfried Vogelmann. Wilfried ist am 5. März 2017 in Simmozheim aus dem Leben gegangen.Wilfried Vogelmann, geboren 1958, war Diplomtheologe, Pastoralreferent, Gestalttherapeut; er war verheiratet und hinterlässt drei erwachsene Söhne. Von 1997 bis 2015 war er Diözesanreferent für Männerarbeit bei der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Zuletzt arbeitete er als Klinikseelsorger im Zentrum für Psychiatrie, Klinikum Nordschwarzwald. Nach seiner Fortbildung im Göttinger Institut für Männerbildung 1999, war er seit 2004 Mitleiter und tragender Mitveranstalter der Forschungsreise Mannsein. http://www.gim-goettingen.de/wilfried.html
Suizide von Richtern und Staatsanwälten:
Kirsten Heisig, geborene Ackermann (* 24. August 1961 in Krefeld; † 28. Juni 2010[1] in Berlin), war eine deutsche Juristin und Autorin. Sie wurde als Initiatorin des Neuköllner Modells in der Strafverfolgung jugendlicher Täter bundesweit bekannt. ... Die Umstände des Todes von Kirsten Heisig erregten öffentliches Interesse. Heisig arbeitete am Vormittag des 28. Juni 2010 letztmals im Amtsgericht Tiergarten. Am Morgen des 29. Juni 2010 erschien sie nicht zum Dienst.[18] Am Tag darauf begann nach einer Vermisstenmeldung die polizeiliche Suche nach ihr. Die Berliner Justizsenatorin Gisela von der Aue (SPD) und Polizeisprecher erklärten, es gebe keine Anzeichen für eine Entführung oder sonstige Straftat.[19] Heisigs Leiche wurde am Sonnabend, dem 3. Juli, im Tegeler Forst bei Berlin-Heiligensee an einem Baum erhängt aufgefunden.[20] Bereits zweieinhalb Stunden nach dem Fund der Leiche gab die Justizsenatorin, nach eigener Aussage „um den Spekulationen ein Ende zu bereiten“, bekannt, Kirsten Heisig habe „offensichtlich Suizid“ begangen.[21] Dies wurde in den nächsten Tagen durch die Staatsanwaltschaft, weitere amtliche Stellen und die Ergebnisse der Obduktion bestätigt.[22] Näheres über die Todesumstände wurde nicht bekanntgegeben. Die restriktive Informationspolitik der Staatsanwaltschaft wurde in zahlreichen Internet-Foren immer wieder moniert, in den Leitmedien hingegen nur in der Neuen Zürcher Zeitung, wo es hieß, dass die bisher veröffentlichten „Umstände so fragwürdig sind, dass sich der Verdacht eines vertuschten Mordes nicht aus der Öffentlichkeit entfernen lässt“.[23] Der mit Heisig befreundete Jugendrichter Andreas Müller geht von einem Suizid aus, da es zuvor bereits einen Versuch gegeben habe.[24] Der Verschwörungstheoretiker Gerhard Wisnewski erstritt schließlich vor dem letztinstanzlichen Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg die Aufhebung der strikten Nachrichtensperre[25] der Staatsanwaltschaft zum 15. November 2010. Der Generalstaatsanwalt wurde verpflichtet, „dem Antragsteller Auskunft zu erteilen über die Todesursache und den Todeszeitpunkt von Frau Heisig, den Fundort und die Auffindesituation der Leiche, darüber, welche Fakten eine Fremdverursachung des Todes ausschließen und welche objektiven Anhaltspunkte für ein planvolles Vorgehen von Frau Heisig in Bezug auf ihren eigenen Tod sprechen“.[26][27] Die Berliner Staatsanwaltschaft verfasste daraufhin einen vierseitigen Bericht, den sie am 18. November 2010 nicht nur, wie angewiesen, dem Antragsteller, sondern auch „aus Gründen der Gleichbehandlung“ der Presse generell zur Verfügung stellte. Er bestätigt den Suizid und enthält Details zur unmittelbaren Vorgeschichte sowie zur Auffindesituation, jedoch nicht zu den vom OVG-Beschluss unberührten Motiven der Selbsttötung. https://de.wikipedia.org/wiki/Kirsten_Heisig
Hans-Joachim Herrmann
Der Direktor des Amtsgerichts Freiberg, Hans-Joachim Herrmann (63), hat sich am
Wochenende erschossen.
Wie die Staatsanwaltschaft Chemnitz gestern mitteilte, hat Herrmann sich
Sonnabendnachmittag mit seinem eigenen Revolver das Leben genommen. Der Richter
wurde im Garten seines Hauses in Frankenstein bei Freiberg gefunden. Er
hinterlässt eine Lebensgefährtin. „Wir haben die Nachricht mit großer
Betroffenheit aufgenommen“, so sein Stellvertreter, Richter Wolfgang Blümbott
(48).
Herrmann war schon seit Anfang 2007 krank: Im Januar hatte er einen schweren
Skiunfall gehabt, von dem er sich wochenlang erholen musste. Im Mai dann der
neue Schicksalsschlag: eine tückische Krankheit, die nach und nach zum
körperlichen Verfall des lebenslustigen und geselligen Mannes führte. Er war
seitdem krankgeschrieben, verlor viel Gewicht. Zugleich wurde er immer
verschlossener. Kollegen und Freunden verriet er nichts über sein rätselhaftes
Leiden.
Herrmann war seit 1993 Direktor des Freiberger Amtsgerichts. Er stammte aus
München, kam nach der Wende als Staatsanwalt nach Chemnitz. 1993 ging er nach
Freiberg. Dort übernahm er neben seinem Posten als Amtsgerichtsdirektor auch den
Vorsitz des Jugendschöffengerichts. Er verurteilte viele junge Straftäter, vor
allem auch aus der rechten Szene, die wegen massiver Körperverletzungen und
ähnlichen Delikten auf der Anklagebank saßen. Der begeisterte Skifahrer und
Segler engagierte sich auch als Mitglied des Freiberger Lions-Clubs (war
1999/2000 dessen Vorsitzender) für soziale Zwecke. (dkl)
http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=1787559
Thomas Schiftner - geb. am 23.02.1963. Richter am Landgericht Nürnberg-Fürth. Am 01.03.2010 durch Suizid aus dem Leben geschieden - https://trauer.nordbayern.de/traueranzeige/thomas-schiftner. 01.03.2010: "Im Treppenhaus des Nürnberger Justizgebäudes hat sich ein 47-jähriger Richter erhängt. Alles deute auf einen Suizid hin, sagte Justizsprecherin Ilonka Mehl. Schon seit längerem hätte es Zweifel an an der Dienstfähigkeit des Richters gegeben, sagte die Richterin. Ein 47-jähriger Richter hat sich in der Nacht zum Montag im Treppenhaus des Nürnberger Justizgebäudes erhängt. Wegen psychischer Probleme habe ihm die Entlassung aus dem Dienst gedroht, sagte Justizsprecherin Ilonka Mehl. Der alleinstehende Kollege habe eine Notiz hinterlassen. „Alles deutet darauf hin, dass es Suizid war.“ Der Richter war Beisitzer in einer Zivilkammer des Landgerichts und bearbeitete vor allem Verkehrsprozesse. Aber es habe seit längerer Zeit Zweifel an seiner Dienstfähigkeit gegeben, sagte die Richterin. Eine stationäre Behandlung seiner psychischen Probleme blieb demnach erfolglos. Trotz Entlastung habe er sein Arbeitsreferat nicht mehr bewältigen können. Deshalb sei eine amtsärztliche Untersuchung seiner Dienstfähigkeit eingeleitet worden, die zu seiner vorzeitigen Pensionierung hätte führen können, sagte die Sprecherin. Am Sonntagabend kam der Mann ins Gericht. Der Wachdienst fand ihn später bei einem Kontrollgang." - http://www.focus.de/panorama/vermischtes/nuernberg-richter-erhaengt-sich-im-justizgebaeude_aid_485570.html
16.05.2017: Vor den Augen
mehrerer Schüler hat sich ein Staatsanwalt umgebracht. Der 43-jährige Matthias
N. stürzte sich aus dem dritten Stock in den Eingangsbereich des Augsburger
Strafjustizzentrums.
"Er wurde unter laufender Reanimation ins Zentralklinikum Augsburg verbracht, wo
er im Laufe des Vormittags seinen schweren Verletzungen erlag", berichtete
Oberstaatsanwalt Matthias Nickolai. ...
Die Kripo soll nun die Hintergründe des Suizids aufklären. "Ein Fremdverschulden
kann ausgeschlossen werden", betonte Nickolai.
Der Staatsanwalt hatte zuletzt in vielen großen Schwurgerichtsverfahren in
Augsburg die Anklage vertreten. Darunter waren der Stückelmord-Prozess von
Friedberg und der Mord an einer Mutter und ihrem Sohn am Ammersee. In seinem
aktuellen Prozess führte der Staatsanwalt die Anklage in einem Tötungsdelikt
gegen einen Studenten. Der soll seine Mutter Michaela B. in der gemeinsamen
Wohnung mit einer Vielzahl von Tritten, Schlägen oder Stößen getötet haben.
In diesem Prozess sollte Matthias N. am Dienstag auch wieder als
Sitzungsvertreter der Staatsanwaltschaft teilnehmen. Bernd Scharinger,
Verteidiger des Angeklagten, sagte FOCUS Online zum Suizid des Staatsanwaltes:
„Es ist absolut tragisch. Ich bin, wie alle Kollegen, geschockt. Meine Gedanken
sind bei seiner Familie.“ Erst gestern habe er noch mit Matthias N. im Fall
Michaela B. im Sitzungssaal gesessen. „Ich habe ihn in diversen Verfahren als
ruhigen und fairen Staatsanwalt erlebt.“... -
https://www.focus.de/panorama/welt/tragischer-vorfall-in-augsburger-gericht-anwalt-spricht-nach-suizid-von-staatsanwalt_id_7139788.html
Suizide von Polizisten:
Schriftliche Anfrage der
Abgeordneten Prof. Dr. Peter Paul Gantzer, Dr. Paul Wengert SPD vom 17.07.2015
Suizide von bayerischen Polizisten
Wir fragen die Staatsregierung:
1. Wie viele Suizide wurden seit 2011 von bayerischen Polizisten
begangen?
2. Wie werden die Suizide intern untersucht?
3. Welche Gründe werden für die Suizide ermittelt?
4. Kommt es vor, dass dienstliche Gründe für den Suizid ermittelt
werden?
5. Wie viele Suizide wurden mit der Dienstwaffe begangen?
6. Welche Präventionsmaßnahmen gibt es und wie werden sie
angewandt?
7. Gibt es sonstige außergewöhnliche Todesfälle bei der
Bayerischen Polizei?
Antwort des Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr
vom 06.08.2015
1. Wie viele Suizide wurden seit 2011 von bayerischen Polizisten
begangen?
Jahr Gesamtzahl
2011 7
2012 6
2013 10
2014 3
2015 (Stand 20.07.2015) 4
Vom 01.01.2011 bis 17.07.2015 haben insgesamt 30 bayerische
Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamte Suizid begangen
https://kleineanfragen.de/bayern/17/7932-suizide-von-bayerischen-polizisten.txt
02.08.2005: Ein Bodyguard von SPD-Ministerpräsident Harald Ringstorff (Mecklenburg-Vorpommern) hat sich gestern morgen mit seiner Dienstwaffe erschossen. https://www.bz-berlin.de/archiv-artikel/selbstmord-3
08.06.2010: Tragödie inmitten einer grünen Idylle mit Einfamilienhäusern und beschaulichen Neubauten: Die Polizistin Diana R. war verheiratet, doch sie lebte allein mit ihrem fünfjährigen Sohn und ihrer zehn Jahre alten Tochter im brandenburgischen Oranienburg (Oberhavel). Am Montagnachmittag entdeckten Verwandte alle drei tot in der Wohnung der 32-Jährigen im Stadtteil Süd. „Wir gehen davon aus, dass die Frau zuerst ihre Tochter und ihren Sohn und danach sich selbst getötet hat, also erweiterter Selbstmord“, sagt Andreas Pelzer, Sprecher der Staatsanwaltschaft Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin). Alle drei seien nach ersten Erkenntnissen durch „Strangulation“ gestorben. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Beamtin erst ihre Kinder erdrosselt und sich dann selbst erhängt hat. Am Dienstagnachmittag bestätigte dies auch die Potsdamer Rechtsmedizin nach der Obduktion der Leichen. „Die Hintergründe der Tat der tragischen Geschichte sind im rein privaten Bereich zu suchen“, sagte Pelzer, bei der Staatsanwaltschaft Leiter der Abteilung Kapitalverbrechen. „Wir haben bislang keine Anhaltspunkte dafür, dass die Tat dienstliche Hintergründe hat.“ Die 32-Jähriger habe weder einen Abschiedsbrief hinterlassen, noch die Tat in irgendeiner Weise angekündigt. Details wollte Pelzer mit Rücksicht auf die Angehörigen nicht nennen. „Allein wie die Leichen aufgefunden wurden, war dramatisch.“ ... - https://www.tagesspiegel.de/potsdam/brandenburg/polizistin-nahm-kinder-mit-in-den-tod-4327633.html
25.08.2013: Hof: 52-Jähriger Polizist begeht Selbstmord. Nur noch den Tod konnte am Sonntagvormittag der Notarzt bei einem 52-jährigen Mann aus dem Landkreis feststellen, nachdem dieser eine Schusswaffe gegen sich selbst gerichtet hatte. ... Der 52-Jährige Polizeibeamte hatte sich gegen 9 Uhr alleine in seinem Anwesen zurückgezogen und drohte sich etwas anzutun. Nachdem bekannt wurde, dass der Mann im berechtigten Besitz von Schusswaffen ist, zogen seine Hofer Kollegen, die Kontakt zu dem 52-Jährigen hergestellt hatten, weitere Unterstützungskräfte hinzu. ... Kurz vor 11 Uhr richtete der Beamte unvermittelt eine berechtigt geführte, private Handfeuerwaffe gegen sich selbst. Der Polizeibeamte erlitt dadurch tödliche Verletzungen. Die Kriminalpolizei Hof hat die Ermittlungen aufgenommen. https://www.tvo.de/hof-52-jaehriger-richtet-waffe-gegen-sich-selbst-51286/
27.11.2013: Neustadt bei
Coburg: Polizist erschießt sich auf Dienststelle. Update (Donnerstag, 28.
November, 16:00 Uhr): Neustadt bei Coburg ist auch am Folgetag noch schockiert:
Ein Polizist nimmt sich in der Polizeiinspektion der Kleinstadt das Leben. Für
ein bis zwei Stunden herrscht Ausnahmezustand in der Stadt. Straßen sind
gesperrt – ein Rettungshubschrauber landet mitten in der Stadt, nur wenige Meter
vom Schauplatz entfernt. Selbst der schnelle Einsatz kann dem 58-Jährigen nicht
das Leben retten. ... Erstmeldung (Mittwoch, 27. November, 16:25): Auf tragische
Art und Weise ist am Mittwoch (27. November) in der Polizeidienstelle Neustadt
bei Coburg (Landkreis Coburg) ein Polizist gestorben. Der Beamte hat sich kurz
vor 11 Uhr direkt in der Wache erschossen. Das bestätigt das Polizeipräsidium
Oberfranken auf Anfrage von TVO am Nachmittag. Derzeit wird der Vorfall
untersucht. Über die Gründe für den Selbstmord des Polizisten gibt es bislang
noch keine Erkenntnisse. Die Innenstadt von Neustadt bei Coburg war ab Mittag um
die Dienststelle herum gesperrt. Die Ermittlungen werden nun von einer neutralen
Kriminaldienststelle geführt. ...
https://www.tvo.de/neustadt-bei-coburg-polizist-erschiesst-sich-auf-dienststelle-71760/
16.05.2024: Ein Polizist hat am Sonntag in Pinnow bei Schwerin einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Über 50 Beamte - darunter das Spezialeinsatzkommando - wurden alarmiert, weil er sich privat Zugang zu einem fremden Grundstück verschafft hatte. Offenbar entstand eine Bedrohungslage. Der Polizist in Zivil hatte seine Dienstwaffe dabei, als er das Haus-Grundstück betrat. Die Bewohnerin fühlte sich offenbar bedroht, sie sollte laut NDR Informationen als Zeugin nach einer Anzeige gegen den Beamten aussagen. Es ging dabei offenbar um einen Beziehungsstreit mit einer anderen Frau. Als das alarmierte Spezialeinsatzkomando (SEK) in dem Wohngebiet eintraf, konnten die Beamten nicht mehr verhindern, dass der Polizist sich mit seiner Dienstwaffe erschoss. ... In Polizeikreisen ist der Vorfall Gesprächsthema. Beamte fragen sich, warum das Ministerium nicht offensiv über den Fall berichtet hat und mit offiziellen Aussagen zögerte. Bei Informationen über Suizid gilt allgemein eine Zurückhaltung, besondere Umstände können allerdings ein öffentliches Interesse auslösen. Vor Jahren informierte das Land Mecklenburg-Vorpommern beispielsweise auch über den Suizid eines Sicherheitsbeamten am Haus des damaligen Ministerpräsidenten Harald Ringstorff (SPD). https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Polizist-erschiesst-sich-Offene-Fragen-nach-SEK-Grosseinsatz-bei-Schwerin,dienstwaffe126.html
Suizid im Strafvollzug:
Dieter Diekmann
(* 1940 in Bielefeld; † 18. September 1999 in Bochum) war ein deutscher
Kommunalpolitiker (CDU). Er war von Mai 1987 bis zur Abschaffung des Amtes im
Mai 1995 Oberstadtdirektor der Stadt Bonn. Zuvor war Diekmann Oberkreisdirektor
des Landkreises Stade und Kreisdirektor in Höxter gewesen.
Diekmann absolvierte ein Studium der Rechts- und Staatswissenschaften an den
Universitäten in Marburg, Lausanne, Kiel, Luxemburg und Münster.[1] Er arbeitete
als Verwaltungsjurist in Kommunalverwaltungen und wurde Erster Beigeordneter der
Stadt Oelde.[1] Von 1975 bis 1980 war er Kreisdirektor des Kreises Höxter und
von 1980 bis 1987 Oberkreisdirektor des Landkreises Stade.[1] Am 1. Mai 1987
wurde er als Nachfolger von Karl-Heinz van Kaldenkerken Oberstadtdirektor der
Stadt Bonn.[2] Ab Dezember 1995 war er Mitglied des Vorstandes der Deutschen
Bau- und Grundstücks AG mit Sitz in Bonn.
Diekmann wurde am 14. Juni 1999 wegen des Verdachts auf Untreue, Betrug und
Steuerhinterziehung verhaftet. Das Landgericht Bochum führte im November 1999
an, dass Diekmann insgesamt 350.000 Mark an Schmiergeld[3] vom Bonner Bauträger
Bertold Kaaf[4][5] erhalten und diesem als Gegenleistung Aufträge verschafft
habe. Außerdem seien die Beträge nicht versteuert worden. Diekmann beging in der
Untersuchungshaft Suizid. Zu einer Verurteilung kam es durch seinen Tod nicht,
die Vorwürfe wurden daher strafrechtlich nicht aufgeklärt (§ 206a StPO[6]).
https://de.wikipedia.org/wiki/Dieter_Diekmann
19.09.1999: Mit einem
Bettlaken hat sich der ehemalige Immobilienmanager der Veba und frühere Bonner
Oberstadtdirektor Dieter Diekmann in einem Bochumer Gefängnis erhängt. Gegen
Diekmann wurde wegen Bestechung, Untreue und Steuerhinterziehung ermittelt. ...
Diekmann war nach Bekanntwerden der Vorwürfe im Juli verhaftet und vom
Veba-Konzern von seinen Aufgaben entbunden worden. Wenig später kamen auch Kaaf
und Schweickert, der im August in Insbruck festgenommen wurde, ins Gefängnis.
Die Ermittlungen sollten noch in diesem Jahr abgeschlossen werden, teilte
Oberstaatsanwalt Bernd Bienioßek mit. Nach dem derzeitigen Stand sei mit einer
Anklageerhebung zu rechnen gewesen.
In der Zelle Diekmanns sei ein Abschiedsbrief gefunden worden, hieß es. Er
hinterlässt eine Frau und zwei erwachsene Kinder.
https://www.spiegel.de/wirtschaft/untersuchungshaft-ex-veba-manager-diekmann-beging-selbstmord-a-42517.html
02.07.2007: Bayreuth - Der 48-Jährige, der sechs Frauen getötet haben soll, wurde nach Angaben der Staatsanwaltschaft heute Morgen erhängt in seiner Zelle in der Justizvollzugsanstalt Bayreuth gefunden. "Die äußeren Umstände deuten auf einen Suizid hin", sagte der Leiter der zuständigen Staatsanwaltschaft Hof, Gerhard Schmitt. Die genaue Todesursache müsse aber noch ermittelt werden. Der Anwalt des Fernfahrers, Alexander Schmidtgall, sagte, er habe bei seinem Mandanten keinerlei Anzeichen für einen bevorstehenden Selbstmord erkannt. ... https://www.spiegel.de/panorama/justiz/bayreuth-mutmasslicher-prostituiertenmoerder-tot-aufgefunden-a-491786.html
03.02.2009: Kurt Demmler
(* 12. September 1943 in Posen als Kurt Abramowitsch; † 3. Februar 2009 in
Berlin[1]) war ein deutscher Liedermacher und Texter vieler DDR-Rockbands.
Später wurde er wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern in mehreren Fällen
verurteilt.[2] ... 2008 wurde Demmler erneut angeklagt.[20] Es wurden Fälle
zwischen 1985 und 2005 verhandelt. Zwischen 1995 und 1996 soll er in mindestens
52 Fällen Kinder missbraucht haben; zwischen 1995 und 1999 soll es allein in
seiner Berliner Wohnung und in seiner Villa in Storkow zu 212 Übergriffen an
Mädchen im Alter von 10 bis 14 Jahren gekommen sein.[21] Da Demmler versucht
habe, die Mädchen aktiv zu beeinflussen und ihre Aussagen zu verhindern, wurde
er in Berlin-Moabit in Untersuchungshaft genommen.[22] Er soll die Mädchen
angerufen, ihnen Briefe geschrieben und ihre Wohnanschriften aufgesucht haben.
Im Gefängnis schloss er sich einer Gitarrengruppe an und gestaltete das
Weihnachtskonzert mit. In einem Turnus von 14 Tagen besuchte ihn seine Familie,
seine Frau zuletzt am 21. Januar 2009. Die Hauptverhandlung gegen Demmler begann
am 22. Januar 2009 vor dem Landgericht Berlin. Dort äußerte sich der Angeklagte
nicht zu den Vorwürfen.[21] Er sei „hoffnungsvoll“ gewesen und habe „äußerst
positiv reflektiert“.[6] Im Rahmen der Ermittlungen meldeten sich auch
mutmaßliche Opfer Demmlers aus den 1980er Jahren. Die Ermittlungen zu diesen
Fällen wurden jedoch wegen Verjährung eingestellt.[14]
In der Nacht vom 2. auf den 3. Februar 2009 beging Kurt Demmler mit zwei
zusammengeknoteten Gürteln Suizid. Um 06:23 Uhr wurde er in seiner Zelle von
einem Justizbeamten leblos aufgefunden, um 06:39 Uhr wurde sein Tod durch eine
Notfallmedizinerin festgestellt.[23] Einen Abschiedsbrief hinterließ er
nicht.[6] Der Suizid erfolgte in der Nacht vor dem zweiten
Verhandlungstag.[24][25] Durch seinen Suizid in der Nacht, bevor die Betroffenen
aussagen sollten, konnte der Fall bzw. konnten die Fälle nicht aufgearbeitet und
der Prozess nicht abgeschlossen werden.[26] Demmler hinterließ seine Frau und
zwei erwachsene Kinder. ... (01.10.2018) -
https://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Demmler
24.6.2009: Jedes Jahr bringt sich ein Dutzend Häftlinge in Bayerns Gefängnissen um - unbemerkt vom Wachpersonal und der Anstaltsleitung. Oft gehen verhängnisvolle Fehlentscheidungen voraus - wie im Fall David Sargarian, der in seiner Zelle in der Nürnberger Justizvollzugsanstalt (JVA) verblutete. Und wie im Fall Klaus Bayer, der sich im Bayreuther Gefängnis das Leben nahm. Generell geht der Strafvollzug heute aber wesentlich sensibler mit dem Thema Suizid-Vorbeugung um, versichert das Justizministerium. Der Einschluss in die Zelle ist am Sonntag früher als an Werktagen. Punkt 16.45 Uhr verriegelt ein Justizbediensteter die Tür. Als die Zelle am nächsten Morgen, um fünf Uhr, wieder aufgeschlossen wird, ist Klaus Bayer (Name geändert) tot; seit mehreren Stunden schon. Er hat sich mit einem Schnürsenkel stranguliert. Er hat wahrgemacht, was er gegenüber JVA-Mitarbeitern angekündigt hatte: «Ich werde mich umbringen.« Bayer saß erst seit wenigen Monaten in der Justizvollzugsanstalt Bayreuth ein. Er war aus einem anderen Gefängnis dorthin verlegt worden. Mit einer mehrjährigen Haftstrafe im Gepäck. Er hatte sich an Kindern vergangen. Bayer, selbst Vater mehrerer Kinder, kam in die sozialtherapeutische Abteilung, um eine Therapie zu beginnen. «Beim Zugang wirkte er absolut unauffällig«, erinnert sich Maria Anna Kerscher, stellvertretende Leiterin der JVA Bayreuth. Monate später sollte sich das ändern. Bayer äußerte ganz offen Selbstmordgedanken. ... https://www.nordbayern.de/franken/nuernberg/neuer-todesfall-in-jva-suizid-nicht-verhindert-1.543819
18.01.2012: Erneut Selbstmord in Auricher JVA. Ein 45-Jähriger erhängte sich am Dienstagmorgen in seiner Zelle. Am Tag zuvor hatte der Mann aus Brookmerland erfahren, dass er acht Jahre absitzen muss. In der Justizvollzugsanstalt war es der dritte Suizid in gut drei Jahren. ... https://www.oz-online.de/artikel/51823/Erneut-Selbstmord-in-Auricher-JVA
10.09.2014: ... Ganz Albstadt wollte ihn vor Gericht sehen, den Mann, der ein Rentnerehepaar im größten Stadtteil Ebingen ermordet haben soll. Der mutmaßliche Doppelmörder jedoch hat sich auf seine Weise dem Prozess entzogen und seinem Leben ein Ende gesetzt: In der Justizvollzugsanstalt Stammheim hat sich der 46-jährige Jörg K. in der Nacht zum Montag in seiner Zelle erhängt. ... Stattdessen gilt es nun zu ermitteln, wie es zu der Selbsttötung im Stammheimer Gefängnis kommen konnte. Wolfgang Burkhardt, jener Pflichtverteidiger, den der Angeklagte noch kürzlich ohne Erfolg loswerden wollte, spricht von der Pflicht des Landes, dafür zu sorgen, dass ein Angeklagter sich nicht selbst das Leben nehmen kann. Doch über Jahre sei die Justiz in Baden-Württemberg ausgehungert, gleichzeitig mit immer neuen Aufgaben gefordert worden. Burkhardt stellt dem Land ein »Armutszeugnis« aus. Nun müsse der Tod des Jörg K., der – so steht es Untersuchungshäftlingen zu – eine Einzelzelle hatte, untersucht werden. Auch darüber, was ihn in den Selbstmord getrieben hat, lässt sich nur spekulieren. Fest steht, dass Jörg K. noch vor einigen Jahren ein unauffälliges Leben in der geschäftigen 45 000-Einwohner-Stadt Albstadt geführt hatte, sozial eingebunden war. Bekannte beschrieben ihn als geselligen, humorvollen, ja gutmütigen Typen. ... https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.albstadt-doppelmord-in-ebingen-joerg-k-erhaengt-sich-in-zelle.9a91f33e-608f-48b3-bb5e-c047ccb308b7.html
04.11.2015: Er quälte und folterte seinen Ziehsohn stundenlang, schlug im Drogenrausch immer wieder auf den Jungen ein. Der grausame Mord am kleinen Julian († 5) in Delligsen entsetzte vor fünf Jahren ganz Niedersachsen. Jetzt ist Kindermörder Björn L. (32) tot. Er erhängte sich in seiner Zelle! Nach BILD-Informationen nahm sich der verurteilte Killer bereits am 10. Oktober mit einem Gürtel in der JVA Celle das Leben. Die Leiche wurde nachmittags bei einer Routine-Kontrolle entdeckt. ... https://www.bild.de/regional/hannover/kindesmord/kindermoerder-erhaengt-sich-im-knast-43260416.bild.html
2016: Der mutmaßliche Supermarkterpresser, der vor einem Jahr in Friedrichshafen vergifteten Babybrei in Umlauf gebracht haben soll, hat in der Nacht auf Montag offenbar versucht, sich das Leben zu nehmen. Am Landgericht Ravensburg sollte am Morgen der Prozess gegen ihn beginnen. Weil der 54-Jährige wegen der Einnahme von Schlafmitteln verhandlungsunfähig war, wurde der Prozessbeginn zunächst auf den Nachmittag und schließlich auf den 8. Oktober verschoben. ... Suzide hat es in der Vergangenheit aber auch in der JVA Ravensburg schon mehrfach gegeben. Der bekannteste Fall ist der eines 53-jährigen Häftlings, der im Ravensburger Ortsteil Untereschach drei Familienmitglieder getötet haben soll und sich vor zwei Jahren im Gefängnis erhängte. Der Mann hatte in einer Drei-Mann-Zelle auf seinen Prozess gewartet. Im Gegensatz zum mutmaßlichen Supermarkterpresser galt er aber zuvor schon als stark suizidgefährdet. Dr. Hermann Assfalg, Chefarzt im Zentrum für Psychiatrie in Weißenau, will sich zum aktuellen Fall zwar nicht äußern, weil er im Prozess als Sachverständiger fungieren wird. Generell gibt er aber zu verstehen, dass die Tage vor dem Beginn eines Gerichtsprozesses für Angeklagte „problematisch“ seien. „Das ist eine Belastungssituation, in der es – je nach Person und Situation – zu gewissen Handlungen kommen kann“, sagt er. ... https://www.schwaebische.de/regional/oberschwaben/ravensburg/supermarkterpresser-steht-ab-heute-vor-gericht-248860
12.10.2016: Dschaber al-Bakr
(arabisch جابر البكر Dschabir al-Bakr, DMG Ǧābir al-Bakr, amtliche Schreibweise
auch Jaber Albakr[1]; * 10. Januar 1994 in Saʿsaʿ; † 12. Oktober 2016 in
Leipzig) war ein syrischer Staatsbürger, der im Verdacht stand, ein Mitglied der
Terrormiliz Islamischer Staat zu sein und einen Terroranschlag auf den Flughafen
Tegel geplant zu haben. ... Dschaber al-Bakr saß nach seiner
Festnahme am 10. Oktober 2016 in der Justizvollzugsanstalt Leipzig in
Untersuchungshaft. Die Haftrichterin in Dresden hatte laut Medienberichten bei
der Überstellung an die JVA Leipzig in einem Formular angekreuzt, dass al-Bakr
suizidgefährdet sei; außerdem hatte sie ihn als Fremdgefährder
eingestuft.[35][1] Während der Haft befand sich al-Bakr im Durst- und
Hungerstreik. Nach Aussagen des Leiters der JVA seien die Verantwortlichen dort
von einer Suizidgefahr ausgegangen, die jedoch nicht „akut und klar erkennbar“
gewesen sei; entsprechend seien Kontrollen im Abstand von 15 Minuten angeordnet
worden. Wegen der möglichen Fremdgefährdung sei al-Bakr entgegen der üblichen
Praxis bei Suizidgefahr in Einzelhaft genommen worden, in einer Zelle mit einem
Zwischengitter am Eingang, das zum Schutz des Personals dient.[36] Auf die
Unterbringung in einen BgH (besonders gesicherter Haftraum) habe man verzichtet,
weil diese nur bei akuter Suizidgefahr erlaubt sei.[36][1]
Eine sprachliche Verständigung mit dem Gefangenen war erst am 11. Oktober
möglich, als Dolmetscher hinzugezogen wurden.[1] Die Kontrollintervalle seien
nun aufgrund eines psychologischen Gutachtens auf 30 Minuten verlängert worden.
Am selben Tag habe al-Bakr die Lampe von der Zellendecke gerissen. Nach Bemerken
des Schadens sei die Zelle stromlos geschaltet worden. Später sei aufgefallen,
dass der Häftling sich auch an Steckdosen zu schaffen gemacht hatte. Die Schäden
seien als Vandalismus eingestuft und am nachfolgenden Tag repariert
worden.[36][1] Ein Mithäftling sagte mehrmals aus, dass sich an der Lampe Teile
eines Feinripphemdes befunden hätten. Der Mann gab weiter an, er habe von einem
JVA-Beamten den Auftrag erhalten, die Lampe wieder zu befestigen. Dabei habe der
Beamte geäußert, „wenn er das nochmal probiert, dann hält das“. Obwohl der
Leipziger Staatsanwaltschaft die Aussagen des Gefangenen vorlägen, hätte diese
den Zeugen nicht erneut vernehmen lassen.[37]
Am Abend des 12. Oktober sei al-Bakr erhängt in seiner Zelle aufgefunden
worden.[38][39] Die letzte reguläre Kontrolle habe gegen 19:30 Uhr
stattgefunden, und der Tote sei bei einer ungeplanten Kontrolle gegen 19:45 Uhr
entdeckt worden. Er hatte sich mit seinem T-Shirt am Vorgitter der Zelle
stranguliert. Reanimationsversuche seien erfolglos gewesen.[36][40] Später wurde
bekannt, dass sich an den Handgelenken des Gefangenen Schnittwunden befanden.
Diese soll sich al-Bakr Stunden vor seinem Suizid selbst zugefügt haben. Die
Staatsanwaltschaft erwähnte diese Wunden in ihrem Abschlussbericht nicht. Unklar
ist bisher, mit welchem Gegenstand sich al-Bakr die Schnittwunden zugefügt haben
soll und wie dieser Gegenstand in seinen Besitz gelangte.[41]
https://de.wikipedia.org/wiki/Dschaber_al-Bakr
14.05.2017: Doppelmord von Rott: Mutmaßlicher Täter erhängt sich in Zelle ... Der mutmaßliche Doppelmörder von Rott am Inn ist tot. Wie die Polizei gestern bekanntgab, ist der 25-Jährige bereits am Freitagmorgen tot von zwei Klinikmitarbeitern in seinem Zimmer in der Forensik des Bezirkskrankenhauses Lerchenhaid bei Straubing aufgefunden worden. Die Polizei schließt Fremdverschulden aus. Der 25-Jährige hat einen Abschiedsbrief hinterlassen. ... https://www.abendzeitung-muenchen.de/bayern/doppelmord-von-rott-mutmasslicher-taeter-erhaengt-sich-in-zelle-art-397813
30.05.2020: Ein 42-jähriger Untersuchungsgefangener der Justizvollzugsanstalt Cottbus-Dissenchen ist am Samstagabend, 30. Mai 2020, in seinem Einzelhaftraum stranguliert aufgefunden worden. Reanimationsversuche, die durch Vollzugsbedienstete sogleich eingeleitet und durch den wenig später eintreffenden Notarzt fortgesetzt wurden, blieben erfolglos. Der Polizei liegen nach gegenwärtigen Erkenntnissen keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor. Der Gefangene, gegen den ein Haftbefehl wegen des Verdachts der Vergewaltigung sowie der Körperverletzung vorlag, war der Justizvollzugsanstalt Cottbus-Dissenchen am Mittwoch, 28. Mai 2020, um 17.30 Uhr zugeführt worden. In dem haftrichterlichen Ersuchen um Aufnahme zum Vollzug war die Frage nach Gründen für die Annahme der Gefahr der Selbsttötung oder Selbstverletzung explizit verneint worden. Dennoch wurde der Gefangene in der JVA Cottbus-Dissenchen sicherheitshalber – auch weil bei Erstinhaftierten und bei Verdacht einer Sexualstraftat ein potentielles Suizidrisiko grundsätzlich stets bedacht wird – in einem kameraüberwachten Haftraum untergebracht. Da sich auch aus dem persönlichen Gespräch des Gefangenen mit einem Anstaltspsychologen am Folgetag kein Hinweis auf eine Suizidgefahr ergab, wurde der Gefangene auf Empfehlung des erfahrenen Anstaltspsychologen am Freitag, 29. Mai 2020, um 13.15 Uhr in einen regulären Einzelhaftraum der JVA verlegt. Die am Sonnabend ausgereichten Mahlzeiten nahm der Gefangene persönlich entgegen. Er erkundigte sich zudem nach Taschengeldanträgen, die ein Bediensteter anschließend gemeinsam mit ihm ausfüllte. Bei der allabendlichen Bestandskontrolle durch Justizvollzugsbedienstete wurde der Untersuchungsgefangene am Sonnabend gegen 18 Uhr leblos in seinem Haftraum entdeckt. https://mdj.brandenburg.de/mdj/de/presse/pressemitteilungen/ansicht/~31-05-2020-suizid-in-der-jva-cottbus-dissenchen
24.06.2020: Ein früherer Jugendleiter eines Wassersportvereins in Mittelfranken, der sich an mehr als 30 Buben im Alter zwischen zehn und 17 Jahren vergangen haben soll, hat sich im Gefängnis das Leben genommen. Die Leiche des 56-Jährigen sei in einer Zelle der Ansbacher Justizvollzugsanstalt gefunden worden, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Der Mann hatte wegen des Verdachts sexuellen Missbrauchs von Kindern etwa eine Woche in Untersuchungshaft gesessen. Nach Angaben des Leitenden Oberstaatsanwalts Michael Schrotberger habe der Mann einen "geordneten Eindruck" gemacht und nicht als suizidgefährdet gegolten. ... https://www.sueddeutsche.de/bayern/ansbach-jugendleiter-missbrauch-1.4926749
13.03.2020: Die
Staatsanwaltschaft Offenburg hat das im Zusammenhang mit dem im November tot in
seiner Zelle in der Justizvollzugsanstalt Offenburg aufgefundenen Freiburger
Rechtsanwalt geführte Verfahren eingestellt. Das teilt die Staatsanwaltschaft in
einer Pressemitteilung mit.
Der Rechtsanwalt befand sich zum Zeitpunkt seines Todes wegen des Verdachts der
Beteiligung an einem Tötungsdelikt in Freiburg in der Justizvollzugsanstalt
Offenburg in Untersuchungshaft.
Nach den Ergebnissen der Obduktion des Leichnams ist von einem Suizid durch
Erhängen auszugehen, heißt es weiter. Im Zuge der weiteren Ermittlungen ergaben
sich keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden oder eine Verletzung von
Fürsorge- und Aufsichtspflichten durch die Justizvollzugsanstalt.
https://www.bo.de/lokales/ortenau/verfahren-eingestellt-anwalt-begeht-suizid-in-jva-zelle#
22.02.2021: In der JVA Halle hat sich ein 26-jähriger Gefangener, der in drei Monaten aus der Haft entlassen worden wäre, das Leben genommen. Das teilte das Justizministerium am Montag mit. Der Vorfall ereignete sich in der Nacht zum Sonnabend in der JVA „Roter Ochse“. Bedienstete hätten den Mann am Sonnabendmorgen stranguliert aufgefunden. https://www.mz.de/lokal/halle-saale/suizid-in-jva-halle-26-jahriger-gefangener-nimmt-sich-das-leben-1758162
29.11.2021: Laut einem Bericht auf der Medienplattform Tag24 ist am 18. November ein Insasse der Justizvollzugsanstalt Dresden tot in seiner Zelle aufgefunden worden. Der 41 jährige Daniel N. sei Beschuldigter in einem aktuellen EncroChat-Verfahren gewesen. Das Verfahren wegen Drogenhandels am Dresdner Landgericht stand kurz vor dem Abschluss. Die Anstaltsleiterin Rebecca Stange sagte gegenüber dem Nachrichtenportal, dass bei Daniel N. keinerlei suizidale Tendenzen wahrgenommen worden seien. Nun untersucht das Landeskriminalamt Sachsen den Fall, dort wird von einem Suizid ausgegangen. ... https://www.addn.me/soziales/todesfall-in-dresdner-justizvollzugsanstalt/
15.12.2022: In der Justizvollzugsanstalt (JVA) Halle (Saale), Nebenstelle Wilhelm-Busch-Straße, wurde am Mittwoch gegen 18:00 Uhr ein 43 Jahre alter Gefangener stranguliert in seinem Haftraum aufgefunden. Sofort eingeleitete Wiederbelebungsmaßnahmen waren erfolglos. Ein hinzugerufener Notarzt stellte den Tod des Mannes fest. Der Gefangene stammte aus der Türkei und hatte eine Freiheitsstrafe wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verbüßt. Hinweise für eine Suizidgefahr lagen im Vorfeld nicht vor. Die Ermittlungen hat die Polizei Halle (Saale) übernommen. https://mj.sachsen-anhalt.de/aktuelles/pressemitteilungen?tx_tsarssinclude_pi1%5Baction%5D=single&tx_tsarssinclude_pi1%5Bcontroller%5D=Base&tx_tsarssinclude_pi1%5Buid%5D=342440&cHash=8a720bec619f316b70333a89f2b4e4c4
12.06.2023: Ein Prozess gegen einen 32-Jährigen um den sogenannten Lynchmob von Höhenberg stand am Montag unter dem Eindruck der tragischen Entwicklungen in dem Fall. Am Freitag hatte sich ein Angeklagter in einem parallel laufenden Prozess gegen einen 56- und einen 24-Jährigen — Vater und Sohn — der 56-Jährige kurz vor der Urteilsverkündung in der JVA Ossendorf das Leben genommen. Der Mann hatte zunächst überlebt, war dann aber in einem Krankenhaus verstorben. Die für Freitag geplante Urteilsverkündung war daraufhin vertagt worden. ... In beiden Prozessen geht es um den mutmaßlichen Rachemord von rund 30 Angehörigen einer Roma-Großfamilie an einem 37-jährigen Familienvater im März 2022 in Höhenberg. ... Am Montag verlangte Verteidiger Abdou Gabbar zunächst Kenntnis vom Inhalt des Abschiedsbrief des am Freitag Verstorbenen. Von dessen Existenz hatten Gabbar und seine Kollegen erst durch Nachfrage erfahren. Dass die Staatsanwaltschaft nicht von sich aus die Existenz des Briefes offenbart hatte, stellte für Gabbar „ein Unding“ und „eine absolute Frechheit“ dar. In dem Brief, der von einer Dolmetscherin übersetzt wurde, beteuerte der 56-Jährige wie schon in seinem letzten Wort am vergangenen Mittwoch, sowohl seine als auch die Unschuld seines mit ihm wegen Mordes angeklagten Sohnes. Aber weder ihm noch seinem Sohn sei vom Gericht Glauben geschenkt worden. „Darum nehme ich mir das Leben, weil Sie mir nicht glauben, einfach nicht glauben“, hieß es in dem Brief. In seinem Schlussvortrag beantragte Gabbar anschließend Freispruch für den 32-Jährigen. „Es gibt nicht einen einzigen Beweis , dass es ein Tötungskomplott gegeben hat, an dem mein Mandant beteiligt war“, sagte Gabbar. ... https://www.rundschau-online.de/koeln/kalk/hoehenberg/suizid-vor-lynchmob-prozess-in-koeln-bewegender-abschiedsbrief-von-56-jaehrigen-verlesen-590056
27.09.2023: "Nach dem Tod eines Untersuchungshäftlings in der JVA Aachen belasten interne Ermittlungen eine Beamtin. Laut einem der Deutschen Presse-Agentur vorliegenden vertraulichen Bericht an den Rechtsausschuss des Landtags besteht der Verdacht, dass sie sich nicht durchgehend um nötige Sicherungsmaßnahmen gekümmert habe – was den Suizid des Häftlings begünstigt haben könnte. Der Untersuchungshäftling hatte sich am 14. Juni stranguliert. Die Staatsanwaltschaft hat ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Die Behörde wartet noch auf ein Gutachten und will sich nicht zu der Frage positionieren, ob „suizidpräventive Maßnahmen mit der erforderlichen Sorgfalt durchgeführt worden sind“. Die JVA-Leitung hatte den Vorfall parallel intern untersucht und ist laut dem Bericht an den Landtag weiter als die Staatsanwaltschaft: Es gebe den Verdacht eines Dienstvergehens. Ein Disziplinarverfahren gegen die Beamtin sei eingeleitet worden. ..." - https://www.ruhrnachrichten.de/regionales/haeftling-in-jva-aachen-begeht-suizid-interne-ermittlungen-belasten-beamtin-w787991-2000950784/
15.01.2024: Ein 60-jähriger Untersuchungsgefangener, der sich seit dem 23. Dezember 2023 aufgrund eines Haftbefehls des Amtsgerichts Potsdam wegen Flucht- und Verdunkelungsgefahr in Untersuchungshaft in der Justizvollzugsanstalt Nord-Brandenburg befand, hat sich in der Nacht zum 15. Januar 2024 in der Teilanstalt Neuruppin-Wulkow das Leben genommen. Er wurde mit tödlichen Schnittverletzungen in seinem Haftraum aufgefunden. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen nach gegenwärtigen Erkenntnissen nicht vor. Der Gefangene zeigte keine psychischen Auffälligkeiten. Hinweise auf eine erhöhte Suizidgefahr wurden im Vorfeld seines Suizids nicht festgestellt. Das Ministerium der Justiz hat Maßnahmen zur Überprüfung der Umstände des Suizids eingeleitet. Insbesondere wurde – wie bei Suiziden üblich – der Suizidpräventionsbeauftragte des Justizvollzugs des Landes Brandenburg eingeschaltet. ... https://mdj.brandenburg.de/mdj/de/presse/pressemitteilungen/ansicht/~15-01-2024-suizid-in-der-jva-nord-brandenburg-teilanstalt-neuruppin-wulkow
11.03.2024: Fast zwei Monate nach der Anklageerhebung im Fall eines Mordes an einer 24-Jährigen aus Metelen ist der Tatverdächtige am vergangenen Freitag in Untersuchungshaft gestorben. Der 29-Jährige aus Ahaus saß seit Oktober unter Mordverdacht in Duisburg in Untersuchungshaft. Während eines gemeinsamen Norwegen-Urlaubs im letzten Jahr, soll er seine damalige Partnerin mit zwei Pistolenschüssen getötet und dann angezündet haben. Die Leiterin der Justizvollzugsanstallt hat heute mitgeteilt, dass der Mann am Freitag tot in seiner Zelle gefunden wurde. Es bestehe der Verdacht, dass er Suizid begangen hat. https://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/toetung-norwegen-angeklagter-suizid-100.html
26.04.2023: Der 17-Jährige, der Anfang 2023 in Ibbenbüren eine Lehrerin getötet haben soll, ist am Mittwoch in der Justizvollzugsanstalt Herford tot aufgefunden worden. Wie die Staatsanwaltschaft Bielefeld am Mittag mitteilte, sei ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet worden. Am Freitag soll der Körper obduziert werden. Nach Angaben der JVA deutet die Situation in dem Einzelhaftraum auf einen Suizid hin. ... https://www.dein-beckum.de/news/aus-aller-welt/erstochene-lehrerin---17-jaehriger-tot-in-u-haft-gefunden
09.04.2024: Ein 41-jähriger Gefangener hat sich in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Dresden das Leben genommen. ... Der Angeklagte war Vater zweier Kinder. Seine Frau haben sich kürzlich von ihm getrennt. ... Es ist laut Justizsprecher Melzer bereits der zweite Suizid eines Gefangenen in Sachsen in diesem Jahr. Auch der erste Fall vom 21. Februar habe sich in der JVA Dresden ereignet. Der ebenfalls 41-jährige Mann habe laut Melzer eine Ersatzfreiheitsstrafe, also eine nicht beglichene Geldstrafe, verbüßt. Der MDR berichtete erst Mitte März, dass sich zwischen 2000 und 2022 bundesweit 1.698 Menschen in Haftanstalten und Haftkrankenhäusern dass Leben genommen haben, davon 101 in Sachsen. ..." - https://www.pressreader.com/germany/sachsische-zeitung-meissen/20240409/281668260003536
11.07.2024: "Ein 40-Jähriger, der in Verdacht stand, einen Anschlag auf den Kölner Dom und den Stephansdom in Wien geplant zu haben, ist Stunden vor seiner geplanten Abschiebung tot in seiner Zelle aufgefunden worden. Das berichten österreichische Medien übereinstimmend. Ein 40-jähriger Terrorverdächtiger ist in Österreich kurz vor der Abschiebung in seiner Zelle gestorben. Das berichten die österreichischen Zeitungen „Krone“ und „Kurier“ am Donnerstag. „Trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen konnte nur noch der Tod des Mannes festgestellt werden. Nach derzeitigem Kenntnisstand ist ein Fremdverschulden auszuschließen“, sagte Polizeisprecher Mattias Schuster dem „Kurier“. Laut „Kronen“-Zeitung nahm sich der 40-Jährige das Leben. Bei dem Toten handelt es sich um einen Mann aus der russischen Republik Dagestan, der Mitglied des IS-Ablegers „Islamischer Staat Khorasan (ISPK)“ gewesen sein soll. Die Gruppe ist unter anderem für den Anschlag auf die Konzerthalle in Moskau vom März dieses Jahres verantwortlich, bei der 140 Menschen starben. ..." - https://www.welt.de/politik/deutschland/article252476666/Wien-Anschlag-auf-Koelner-Dom-geplant-Terrorverdaechtiger-tot-in-Zelle-aufgefunden.html
08.08.2024: "Am frühen Donnerstagmorgen haben Justizvollzugsbeamte einen 29-Jährigen tot in seiner Zelle in der Justizvollzugsanstalt am Postplatz in Görlitz aufgefunden. Der Deutsche saß in Untersuchungshaft. Am heutigen Tag hätte die Hauptverhandlung gegen den Angeklagten wegen Mordes und Brandstiftung begonnen. Die Ermittlungen hatten zurückliegend, nachdem am 16. September 2023 ein 79-Jähriger tot in seiner Wohnung an der Lunitz in Görlitz aufgefunden worden war, zu dem Tatverdächtigen geführt. Ermittler nahmen ihn am 9. November 2023 an seiner Wohnanschrift fest. Wir berichteten. Der Mann befand sich in einer Einzelzelle und wies massive Verletzungen auf, die offenbar zum Tode geführt haben dürften. In Abstimmung zwischen Staatsanwaltschaft und Polizei wurde umgehend ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Erste Ermittlungen deuten auf eine suizidale Handlung und auf keine Fremdeinwirkungen hin. Ein am Vortag mit Blick auf die bevorstehende Gerichtsverhandlung zwischen dem Angeklagten und dem psychologischen Dienst in der Justizvollzugsanstalt geführtes Gespräch vor dem Verhandlungsbeginn verlief unauffällig. Auch im weiteren Vorfeld gab es während des Vollzuges der Untersuchungshaft bislang keine bekannten Auffälligkeiten und Anhaltspunkte für eine Selbstgefährdung. Die Staatsanwaltschaft hat die Sektion des Verstorbenen angeordnet. Die Kriminalpolizei führt die weiteren Ermittlungen zu den Umständen und zur Ursache des Todes." - https://www.alles-lausitz.de/der-fall-wiedemann-husarenstueck-in-moderner-zeit1.html
14.08.2024: Bei einem Mann, der vergangene Woche tot in seiner Gefängniszelle aufgefunden wurde, liegt das Obduktionsergebnis vor. Wie Staatsanwaltschaft und Polizei mitteilten, gibt es keine Anhaltspunkte für Fremdeinwirkungen. Es bestünden keine Zweifel mehr daran, dass sich der Betroffene das Leben nahm, heißt es in einer Mitteilung. Nach den Befunden der Rechtsmedizin seien die festgestellten Verletzungen durch sogenannte Selbstbeibringung plausibel zu erklären. Am vergangenen Donnerstag war ein 29-Jähriger kurz vor Prozessbeginn beim Zellenaufschluss in der JVA Görlitz leblos und mit massiven Verletzungen gefunden worden. Der Feuerwehrmann aus Schleife sollte sich wegen Mordes vor dem Landgericht verantworten. Dem Angeklagten wurde vorgeworfen, für den gewaltsamen Tod eines Rentners im September 2023 in Görlitz verantwortlich zu sein. Er saß seit November in Untersuchungshaft. https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/bautzen/goerlitz-weisswasser-zittau/mordprozess-feuerwehrmann-gefaengniszelle-selbstmord-obduktion-100.html
21.08.2024: In der Justizvollzugsanstalt (JVA) Cottbus-Dissenchen hat sich am 21. August 2024 ein 31-jähriger Untersuchungsgefangener das Leben genommen. Der Mann befand sich in Auslieferungshaft aufgrund eines Europäischen Haftbefehls vom 1. August 2024 sowie einer Festhalteanordnung des Amtsgerichts Königs-Wusterhausen vom 2. August 2024. Ihm wurde ein Totschlagsdelikt zur Last gelegt, weshalb er zur Auslieferung nach Österreich inhaftiert war. Der Gefangene wurde stranguliert in seinem Haftraum aufgefunden. Das Ministerium der Justiz des Landes Brandenburg teilte mit, dass nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vorliegen. Gegen den Verstorbenen waren zuvor Sicherungsmaßnahmen aufgrund einer vermuteten Suizidgefahr angeordnet worden. Diese Maßnahmen wurden nach Einschätzung der behandelnden Psychologen schrittweise aufgehoben, da der Gefangene keine psychischen Auffälligkeiten mehr zeigte. ... (23.08.2024) https://www.niederlausitz-aktuell.de/niederlausitz-aktuell/orte/cottbus/277955/277955.html
18.09.2024: Durch Bedienstete der Justizvollzugsanstalt (JVA) Burg im Landkreis Jerichower Land ist heute nach dem Aufschluss ein Gefangener leblos in seinem Einzelhaftraum aufgefunden worden. Es wird von einem Suizid ausgegangen. Hinweise auf Fremdeinwirkung liegen nicht vor. https://www.hallanzeiger.de/aktuelle_nachrichten_land_sachsen_anhalt/18-09-2024-suizid-in-der-justizvollzugsanstalt-burg
05.11.2024: Der Tod eines
31-jährigen Mannes im Polizeiarrest in Gotha ist auf einen Suizid
zurückzuführen. Das habe die Obduktion ergeben, sagte am Dienstag ein Sprecher
der Erfurter Staatsanwaltschaft
Polizisten hatten den Mann vor einer Woche leblos in der Zelle entdeckt. Er war
zuvor festgenommen worden und soll stark betrunken gewesen sein.
https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/west-thueringen/gotha/tod-zelle-ermittlungen-staatsanwaltschaft-polizei-104.html
Erweiterter Suizid:
James Warren „Jim“ Jones (* 13. Mai 1931 in Crete, Indiana, USA; † 18. November 1978 in Jonestown, Guyana)[1] war ein US-amerikanischer Sektenführer und der Gründer des Peoples Temple. Über 900 seiner Anhänger kamen 1978 bei einem von ihm befohlenen Massenmord bzw. -suizid im Urwald von Guyana zu Tode. ... https://de.wikipedia.org/wiki/Jim_Jones
Als Jonestown-Massaker oder
Massensuizid von Jonestown wird die teilweise erzwungene Selbsttötung
beziehungsweise Ermordung der Mitglieder des Peoples Temple am 18. November 1978
in der von Jim
Jones gegründeten Siedlung Jonestown im Nordwesten Guyanas bezeichnet. ... Als Jones die Nachricht vom
Tod Ryans erhalten hatte, wurden die Bewohner per Lautsprecher im
Gemeinschaftspavillon von Jonestown zusammengerufen. Während der Pavillon von
bewaffneten Wachen
umstellt wurde, erklärte Jim Jones, dass Ryan tot sei und bald Soldaten kommen
würden, um nach ihm zu suchen. Er sagte: „Wenn man uns nicht in Frieden leben
lässt, so wollen wir jedenfalls in
Frieden sterben. Der Tod ist nur der Übergang auf eine andere Ebene.“ Ein
Gemisch aus Saft, Valium und Zyankali in Pappbechern wurde an alle ausgeteilt.
Zuerst wurde den Babys und den Kindern
das giftige Getränk eingeflößt oder mit Spritzen verabreicht. Dann waren die
Jugendlichen und Erwachsenen an der Reihe. Viele Eltern tranken das Gift,
nachdem sie ihre Kinder hatten sterben sehen. Die
Prozedur lief zügig ab; Suizidübungen waren zuvor regelmäßig durchgeführt
worden. Auf Original-Tonbandaufnahmen ist zu hören, dass viele Bewohner sich und
ihre Kinder nur unter Zwang
vergifteten. Mehrere Bewohner, die flüchten wollten, wurden überdies von
den bewaffneten Wachen erschossen. Dies wird auch durch Schilderung von
Bewohnern, denen die Flucht gelang,
bestätigt.
Es kann angenommen werden, dass ein Teil der Bewohner das Gift freiwillig
getrunken hat und somit durch Suizid gestorben ist. Allerdings kann in Frage
gestellt werden, inwiefern bei einem
Aufruf zu Massensuizid unter Androhung von Waffengewalt überhaupt von
Freiwilligkeit die Rede sein kann. Jim Jones starb durch einen Kopfschuss; ob er
sich selbst tötete, ist unbekannt.
Rund 80 Bewohner von Jonestown, darunter Stephan Jones, der Sohn von Jim Jones,
waren an jenem Tag abwesend und überlebten daher. Fünf Menschen gelang die
Flucht in den Urwald.[2][3]
19. November 1978
Um 2 Uhr morgens berichteten zwei der abreisewilligen Jonestown-Bewohner, die
das Massaker auf dem Flugplatz überlebt hatten, den Behörden, dass Jim Jones die
Bewohner wahrscheinlich dazu bringen werde, sich selbst zu töten. Bei
Tagesanbruch erreichten guyanische Soldaten Jonestown. Sie fanden zunächst circa
400 Leichen. Erst als US-Soldaten zur Bergung der Toten eintrafen, wurde
erkannt, dass
unter den Toten weitere Leichname lagen. Die Anzahl aller am 19. November 1978
gezählten Toten wird mit 913[1] bzw. 908 oder 909 angegeben. Somit ist ein
Großteil der 1110 Mitglieder, darunter 276
Kinder, ums Leben gekommen. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Jonestown-Massaker
09.01.2000: In Bad Oeynhausen (Kreis Minden- Lübbecke) raste ein 31-jähriger Familienvater mit seinen kleinen Söhnen im Alter von einem und drei Jahren am Samstagabend in den Tod. Nach ersten Ermittlungen fuhr der Vater in Selbstmord-Absicht frontal gegen einen Baum. Das Auto fing Feuer. Obwohl Passanten den Brand löschten, konnten Rettungskräfte die drei Insassen nur noch tot bergen. Wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Sonntag mitteilten, waren Fahrer und Kinder nicht angeschnallt. Nach ersten Ermittlungen seien Familienprobleme als mögliches Motiv für die Tat anzusehen. https://rp-online.de/politik/mit-selbstmordabsicht-gegen-den-baum_aid-8467005
18.03.2002: Eifersuchtsdrama
im sächsischen Bischofswerda: Ein 41-Jähriger hat seine getrennt lebende Frau
und deren Freund gefesselt, elf Stunden lang gefoltert und danach den Rivalen
erstochen. Anschließend erhängte sich der Täter.
Wie die Polizeidirektion Bautzen am Montag mitteilte, hatte das Ehepaar seit
einem Jahr getrennt gelebt. Die 39-jährige Frau war am Samstagabend gegen 21.00
Uhr zusammen mit ihrem 36-jährigen Freund zu ihrem Mann gefahren, um aus der
ehemals gemeinsamen Wohnung verschiedene Sachen abzuholen und Formalitäten zu
erledigen. Der Freund sei im Auto vorm Haus geblieben.
Die 39-Jährige wurde vom Ehemann an einen Stuhl im Wohnzimmer gefesselt. Rund
eine Stunde später habe er von dem Handy seiner Frau per SMS einen Notruf an den
36-Jährigen geschickt und ihn so in die Wohnung gelockt. Der Ehemann
überwältigte ihn und fesselte ihn ebenfalls an einen Stuhl. Rund elf Stunden
lang schlug er die beiden und bedrohte sie mit einem Jagdmesser. Am
Sonntagmorgen gegen 09.00 Uhr erstach er den 36-Jährigen - nach Informationen
der "Bild-Zeitung" mit einem Stich ins Herz.
Wie die Polizei weiter mitteilte, ging der 41-Jährige nach der Bluttat auf den
Balkon, der nach außen hin mit Glas verkleidet ist. Dort habe er einen Strick an
einem Deckenhaken befestigt und sich nach mehrmaligen Versuchen erhängt. Der
Ehefrau sei es danach gelungen, sich von ihren Fesseln zu befreien und die
Polizei über Notruf zu alarmieren.
https://rp-online.de/panorama/eifersuechtiger-ehemann-toetete-rivalen-und-erhaengte-sich_aid-8560417
26.06.2002: Eine 33-jährige Frau ist in Wiesbaden mit ihren beiden kleinen Kindern aus einem neungeschossigen Hochhaus in den Tod gesprungen. Wie die Polizei mitteilte, stammte die Frau aus Frankfurt am Main. Bei den Kindern handelt es sich um einen zweijährigen Jungen und ein vier Jahre altes Mädchen. Die drei schlugen in einem gepflasterten Hinterhof auf und waren auf der Stelle tot. Das Wohn- und Geschäftshaus, in dem sich auch Arztpraxen befinden, ist frei zugänglich. "Wir rätseln auch, warum sie für die Tat nach Wiesbaden gefahren ist", sagte ein Polizeisprecher im Hinblick auf die 33-Jährige. Die Frau habe erst nach Stunden anhand der persönlichen Habseligkeiten, die im neunten Stock gefunden wurden, identifiziert werden können. Ein Abschiedsbrief wurde zunächst nicht gefunden. https://www.n-tv.de/politik/Sprung-in-den-Tod-article125926.html
28.04.2007: Ein 39-jähriger
Mann hat heute im bayerischen Schweinfurt seine getrennt von ihm lebende Ehefrau
auf offener Straße erschossen und sich dann selbst umgebracht. Nach
übereinstimmenden Zeugenaussagen zog der Mann gegen 7.30 Uhr in der
Luitpoldstraße am Rande der Innenstadt eine Waffe und streckte die 32-jährige
Mutter von fünf Kindern mit einem Kopfschuss nieder, wie Polizei und
Staatsanwaltschaft mitteilten. Danach habe er sich selbst erschossen.
Ein Polizeisprecher sagte auf ddp-Anfrage, die Frau sei mit drei Kindern im
Alter von 11 bis 14 Jahren auf dem Weg zu einem Flohmarkt gewesen, als der Mann
auf sie aus nächster Nähe geschossen habe. Die Kinder hätten die Tat beobachtet.
Wie viele Schüsse der 39-Jährige abfeuerte, ist noch unklar. Dem Sprecher
zufolge waren es aber mehr als zwei. Es gelte als gesichert, dass der Mann auf
die Frau und nicht auf die Kinder geschossen habe. Wie es zu dem Zusammentreffen
der Frau mit dem Täter kam, sei derzeit noch unklar. ...
http://www.e110.de/artikel/detail.cfm?pageid=67&id=81401
22.03.2008: Ein Doppelmord in der brandenburgischen Gemeinde Neureetz und in
Dresden stellt die Ermittler in beiden Bundesländern vor ein Rätsel. Ein
26-jähriger Mann aus Brandenburg hat offenbar zwei junge Frauen getötet und sich
anschließend selbst das Leben genommen. Alle drei Leichen wurden am Karfreitag
entdeckt. In einem später gefundenen Abschiedsbrief macht der Mann die beiden
Frauen für sein persönliches Versagen verantwortlich.
Wie die Polizeibehörden in Frankfurt (Oder) und Dresden am Samstag mitteilten,
war die Leiche einer 19-jährigen Frau am Freitagnachmittag in der Dresdner
Nebenwohnung des in Brandenburg gemeldeten 26-Jährigen gefunden worden. Bei
ihren Ermittlungen stieß die Polizei auf die Adresse einer Wohnung in Neureetz
nahe der Stadt Bad Freienwalde. Dort wurde am Abend eine 20-jährige Frau
ebenfalls tot aufgefunden. In der Nähe dieser Wohnung entdeckten die Beamten
wenig später das Fahrzeug des mutmaßlichen Täters, der darin Suizid verübt
hatte.
Der mutmaßliche Täter wohnte bei seinen Großeltern
Die bisherigen Ermittlungen hätten ergeben, dass die 19-Jährige die
Stiefschwester des Mannes sei, der in Dresden studierte, sagte ein Sprecher. Sie
sei bei ihm zu Besuch gewesen. Die Brandenburger Polizei hatte um die
Überprüfung der Wohnung in Dresden-Plauen gebeten, da die junge Frau von ihren
Eltern vermisst wurde. Nachdem die Polizei die Leiche entdeckte, leitete sie
eine Fahndung nach dem 26-Jährigen ein.
In den Abendstunden überprüfte die Brandenburger Polizei dann auch die
Hauptwohnung des Mannes, der in Neureetz bei seinen Großeltern lebte. Dort
fanden sie die Leiche der anderen jungen Frau, bei der es sich um die Tochter
eines Nachbarn handelt. Es werde vermutet, dass sie eine frühere Freundin des
Mannes war, sagte ein Polizeisprecher. Eine Bestätigung gebe es dafür aber
bisher nicht.
Alle drei Leichen werden am Dienstag obduziert
Im Laufe der Ermittlungen wurde auf dem Computer des Mannes in der Dresdner
Wohnung ein Abschiedsbrief entdeckt, wie die Polizei mitteilte. Darin habe sich
der 26-Jährige der Verbrechen bezichtigt. Als Motiv habe er angegeben, dass er
die beiden Frauen für sein Versagen beim Studium verantwortlich mache. Wie die
Frauen zu Tode gekommen sind, wollte die Polizei aus ermittlungstaktischen
Gründen nicht bekanntgeben. ...
http://www.tagesspiegel.de/berlin/Brandenburg-Doppelmord;art128,2499030
06.05.2008:
36-Jährige sprang mit ihrem dreijährigem Kind von Hochhaus in Potsdam
Oberbürgermeister will klären, ob die Familie vom Jugendamt betreut wurde
Familientragödie in Potsdam: Eine 36-jährige Frau hat sich gestern Morgen im
Wohngebiet Schlaatz mit ihrer dreijährigen Tochter aus einem Hochhaus gestürzt.
Die Frau war sofort tot. Das Kind wurde von einem Notarzt reanimiert, starb
jedoch wenig später ebenfalls.
Nach Angaben der Polizei war die 36-Jährige am Morgen mit ihrer Tochter von
ihrer Wohnung im Stadtteil Waldstadt in die Straße Schilfhof am Schlaatz
gefahren. Von einem Balkon im 14. Stock eines der beiden 15-stöckigen Hochhäuser
sprang sie mit dem Kind in die Tiefe. Eine Zeugin hatte den Sturz der beiden
Menschen auf ein kleines Vordach gesehen und kurz nach acht Uhr Polizei und
Rettungskräfte alarmiert, die mit mehreren Einsatzwagen an dem Hochhaus
vorfuhren. Doch für Mutter und Tochter kam jede Hilfe zu spät.
Die 36-jährige, verheiratete Frau habe einen Abschiedsbrief hinterlassen, sagte
Polizeisprecherin Angelika Christen. Zum Inhalt machte sie keine Angaben. Die
Potsdamerin sei der Polizei aber bereits von einem Suizidversuch im August 2007
bekannt gewesen. Damals soll sie mit ihrer Tochter im Auto losgefahren sein und
ihrem Mann per SMS angekündigt haben, von einem Hochhaus zu springen. Polizisten
konnten sie damals jedoch in einer der oberen Etagen eines Hauses orten und die
Tat in letzter Minute verhindern. Nach dem Selbstmordversuch sei die 36-Jährige
in psychiatrischer Behandlung gewesen. Offenbar litt sie unter Depressionen.
Ob das Potsdamer Jugendamt über den ersten Suizidversuch informiert worden ist
und die Familie betreut hat, soll „kurzfristig geprüft werden“, sagte
Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD). Er habe veranlasst, dass untersucht werde,
ob die Familie in der Verwaltung bekannt gewesen sei und „wenn ja, ob es
Hilfsangebote gegeben hat“.
Nach Informationen des Tagesspiegels hatte die Frau keine weiteren Kinder.
Jakobs drückte sein „größtes Bedauern“ aus, den Angehörigen gelte sein tiefstes
Mitgefühl. Er hoffe, dass die Staatsanwaltschaft anhand ihrer Ermittlungen die
Hintergründe schnell aufklären kann. Nach Angaben der Polizei werde zunächst die
Kriminalpolizei ein Ermittlungsverfahren zum Todesfall einleiten.
Am Ort des tragischen Geschehens kamen gestern Nachmittag immer wieder Bewohner
der umliegenden Häusern zusammen. Oft wurde gefragt, ob die Frau und das Kind
aus der Nachbarschaft kamen. Am Vordach des Hochhauses hat die Wucht des
Aufpralls der beiden eine tiefe Delle hinterlassen. „Das ist jetzt schon das
dritte Mal hier passiert“, sagte ein Anwohner – und er wohne erst wenige Jahre
in einem der zwei hohen Gebäude. In die beiden Häuser zu gelangen, ist offenbar
nicht schwierig. Zudem sind die Türen ungesichert, die zu den gemeinschaftlich
genutzten Balkonen auf jeder Etage führen. Von einem dieser Balkone soll gestern
auch die 36-Jährige gesprungen sein.
Im Jahr 2006 haben sich in Potsdam laut dem jüngsten Statistischen Jahresbericht
der Stadtverwaltung zehn Menschen das Leben genommen – sieben Männer und drei
Frauen. Die Zahlen variieren jedoch von Jahr zu Jahr stark. So töteten sich im
Jahr 2005 laut Statistik 21 Potsdamer selbst, 2003 waren es sogar 28 – im
Gegensatz zu zwölf Menschen im Jahr 2001. Vor allem Männer wählten den Freitod.
Deutschlandweit liegt die Selbsttötungsrate laut statistischem Bundesamt bei 14
Personen je 100 000 Einwohner – damit liegt Potsdam über dem Durchschnitt.
Generell gilt die Selbstmordrate in den neuen Bundesländern als deutlich höher
im Vergleich zum Gebiet der alten Bundesrepublik.
Tagesspiegel, 06.05.2008)
20.02.2009: Die Polizei hat eine vierköpfige Familie am Donnerstagabend tot in Bad Bramstedt in Schleswig-Holstein gefunden. "Es handelt sich eindeutig um einen erweiterten Suizid", sagte ein Sprecher der Kieler Staatsanwaltschaft. Dass weitere Menschen an dem Verbrechen beteiligt waren, schließen die Ermittler aus. Wie die Familie ums Leben kam, wollte er nicht sagen. Die Leichen des 38 Jahre alten Mannes, der 33 Jahre alten Frau und der 12 und 11 Jahre alten Kinder lagen im Haus der Familie, hieß es. ... https://www.spiegel.de/panorama/justiz/bad-bramstedt-polizei-findet-vierkoepfige-familie-tot-auf-a-608974.html
24.09.2009: Eine Berlinerin und ihre drei Kinder im Alter zwischen sechs und elf Jahren sind in der Nacht zu Donnerstag in Schönefeld in ihrem Auto verbrannt. Noch ist unklar, ob der Brand des Opel Zafira ein schreckliches Unglück, ein sogenannter erweiterter Suizid oder sogar ein brutales Tötungsverbrechen war. Bei den Toten handelt es sich nach Tagesspiegel-Recherchen um eine 48-jährige Sekretärin der Katholischen Kirchengemeinde Christus König, die in Altglienicke wohnte, ihre 11-jährige Tochter sowie die beiden zehn und sechs Jahre alten Söhne. Der ebenfalls 48-jährige Ehemann hatte, so der Frankfurter Polizeisprecher Peter Salender in der Nacht zu Donnerstag bei einer Berliner Polizeidienststelle das Verschwinden seiner Frau und seiner Kinder gemeldet. ... https://www.tagesspiegel.de/potsdam/brandenburg/berlinerin-und-ihre-drei-kinder-verbrennen-in-auto-1787923.html
23.03.2010: Einen Tag nach dem Familiendrama in Lünen (NRW) mit zwei toten Kindern haben Spaziergänger eine Frauenleiche gefunden. Die Frau hat sich offensichtlich an einem Strommast erhängt. Es spreche einiges dafür, dass es die Mutter der getöteten sieben und zwölf Jahre alten Kinder ist. Nach dem Familiendrama in Lünen mit zwei toten Kindern hat sich die Mutter offenbar selbst getötet. Zweieinhalb Kilometer von der Wohnung der Familie entfernt fanden Spaziergänger die Leiche einer Frau. Sie stießen auf eine Frau, die sich an einem Strommast erhängt hatte, teilte eine Sprecherin der Dortmunder Staatsanwaltschaft mit. Es spreche einiges dafür, dass es die Mutter der getöteten sieben und zwölf Jahre alten Kinder ist, sagte Staatsanwältin Ina Holznagel. Die von ihrem Mann getrenntlebende 39-Jährige hatte die Kinder nach ersten Befunden erstickt. Genaueres soll eine Kohlenmonoxid-Untersuchung an den Kinderleichen ergeben. Die Frau hatte in einem Abschiedsbrief über ihre verzweifelte Situation geklagt. Genauere Angaben zum Tatmotiv und zum Ablauf der Tat gab es zunächst nicht. Der Vater hatte die toten Kinder im Schlafzimmer der Mutter entdeckt. ...https://www.welt.de/vermischtes/article6892114/Mutter-toetet-Kinder-und-erhaengt-sich-an-Strommast.html
01.04.2010 - Pressemitteilung
3/10: Presseerklärung zum Familiendrama vom 30.03.2010 in Eichenau
Am 30.03.2010 fanden Beamte der Polizeiinspektion Olching gegen 15.15 Uhr ein
Ehepaar und seine beiden 7jährigen Töchter in ihrem Haus in Eichenau tot auf.
Die 7jährigen Zwillinge wurden in ihren Kinderzimmern aufgefunden, die Mutter
der Kinder lag im Keller, der Vater wurde im Schlafzimmer gefunden. Der
Arbeitgeber der Ehefrau und Mutter der beiden Kinder hatte kurz zuvor die
Polizei verständigt, nachdem die Frau am Montag und am Dienstag unentschuldigt
nicht zur Arbeit erschienen war. Die Ermittlungen wurden von der
Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck übernommen. Nach derzeitigen
Erkenntnissen ist von einem Gewaltdelikt innerhalb der Familie auszugehen. Auf
Anordnung der Staatsanwaltschaft München II wurden die vier Leichen am
31.03.2010 im Institut für Rechtsmedizin in München obduziert. Sowohl bei der
Frau als auch bei den beiden Kindern trat nach dem bisherigen Ergebnis der Tod
durch Strangulieren ein. Die Kinder wiesen darüber hinaus Verletzungen im
Kopfbereich auf, die vermutlich durch Einwirkung mit stumpfen Gegenständen
hervorgerufen wurden. Der Ehemann und Vater der Kinder starb an einer
Kohlenmonoxidvergiftung. Der genaue Tathergang und das Tatmotiv sind derzeit
noch nicht geklärt. Die Ermittlungen dauern an.
Andrea Titz
Oberstaatsanwältin
http://www.justiz.bayern.de/sta/sta/m2/presse/archiv/2010/02522/
03.04.2010: Bei einem
Familiendrama mit Schusswaffen im oberbayerischen Freising sind zwei Menschen
getötet worden. Wie die Polizei mitteilt, ist eine Frau dabei lebensgefährlich
verletzt worden. Bei den Toten handelt es sich um den Vater der Familie und um
seinen fünf Jahre alten Sohn.
In der Nacht zum Ostersamstag hat ein Vater in Freising seinen fünfjährigen Sohn
und sich selbst erschossen. Die Mutter schwebte nach Angaben der Polizei am
Abend noch in Lebensgefahr, ein zweijähriger Sohn blieb unverletzt. Motiv könnte
die Trennung des Paares gewesen sein, teilte die Polizei am Samstagabend mit.
Anwohner zündeten vor dem Wohnhaus Kerzen an und legten Blumen nieder.
Erst am Dienstag waren in Eichenau (Landkreis Fürstenfeldbruck) ein Ehepaar und
seine beide sieben Jahre alten Zwillingstöchter tot in ihrem Reihenhaus gefunden
worden. Der Vater hatte seine Familie stranguliert und sich dann selbst mit Gas
aus einem Grill das Leben genommen. Die Hintergründe dieser Tat sind noch immer
unklar. Anders als in Eichenau lebte die Freisinger Familie bereits getrennt.
Das Motiv dürfte im privaten Bereich, „also im Bereich der Trennung liegen“,
sagte Polizeisprecher Ulrich Pöpsel vom Polizeipräsidium Oberbayern Nord in
Ingolstadt. ...
http://www.welt.de/vermischtes/article7036817/Vater-erschiesst-fuenfjaehrigen-Sohn-und-sich-selbst.html
08.06.2010: Tragödie inmitten einer grünen Idylle mit Einfamilienhäusern und beschaulichen Neubauten: Die Polizistin Diana R. war verheiratet, doch sie lebte allein mit ihrem fünfjährigen Sohn und ihrer zehn Jahre alten Tochter im brandenburgischen Oranienburg (Oberhavel). Am Montagnachmittag entdeckten Verwandte alle drei tot in der Wohnung der 32-Jährigen im Stadtteil Süd. „Wir gehen davon aus, dass die Frau zuerst ihre Tochter und ihren Sohn und danach sich selbst getötet hat, also erweiterter Selbstmord“, sagt Andreas Pelzer, Sprecher der Staatsanwaltschaft Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin). Alle drei seien nach ersten Erkenntnissen durch „Strangulation“ gestorben. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Beamtin erst ihre Kinder erdrosselt und sich dann selbst erhängt hat. Am Dienstagnachmittag bestätigte dies auch die Potsdamer Rechtsmedizin nach der Obduktion der Leichen. „Die Hintergründe der Tat der tragischen Geschichte sind im rein privaten Bereich zu suchen“, sagte Pelzer, bei der Staatsanwaltschaft Leiter der Abteilung Kapitalverbrechen. „Wir haben bislang keine Anhaltspunkte dafür, dass die Tat dienstliche Hintergründe hat.“ Die 32-Jähriger habe weder einen Abschiedsbrief hinterlassen, noch die Tat in irgendeiner Weise angekündigt. Details wollte Pelzer mit Rücksicht auf die Angehörigen nicht nennen. „Allein wie die Leichen aufgefunden wurden, war dramatisch.“ ... - https://www.tagesspiegel.de/potsdam/brandenburg/polizistin-nahm-kinder-mit-in-den-tod-4327633.html
04.09.2010: ... Ein 39 Jahre alter Familienvater hatte am Montag in Himmelstadt
bei Karlstadt zuerst seine Frau getötet und war dann mit seinen Kindern nach
Tschechien geflüchtet. Dort hatte der Mann seine sieben und fünf Jahre alten
Jungen und sich selbst erschossen. Warum? Das wissen die Ermittler auch zwei
Tage nach der Bluttat noch nicht – oder wollten es nicht sagen. „Es ist bekannt,
dass die Ehe wohl zerrüttet war“, erläuterte Kriminaloberrat Hartmut Fertig in
Würzburg. „Ein Abschiedsbrief ist bislang nicht gefunden worden.“ Ob die Familie
Schulden hatte, Eifersucht eine Rolle spielte oder der Mann seine von ihm
getrenntlebende Frau zurückwollte - das müssen die Polizisten herausfinden.
Am Dienstagmorgen hatte der Mann an Freunde eine SMS verschickt und seinen Tod
angekündigt. Seine zehn Jahre jüngere Frau lag zu dieser Zeit bereits erschossen
in einem Haus in Himmelstadt. Zu einem unbekannten Zeitpunkt nach der SMS tötete
der Unternehmer seine Jungen und sich selbst.
Der 39-Jährige verkaufte Systeme für die Gebäudereinigung. „Die Ehefrau war in
seiner Firma angestellt“, sagte Fertig. Nach der Trennung zog die Frau aus
Thüringen in eine eigene Wohnung. Die Jungen lebten abwechselnd bei Mama und
Papa. Wahrscheinlich war die Tat detailliert geplant. „Wir wissen, dass er seine
Kinder am Montagvormittag aus dem Kindergarten abgeholt hat“, erläuterte der
Kriminaloberrat. Den Betreuerinnen erzählte der 39-Jährige, die Oma sei krank.
Niemand wurde misstrauisch.
Im tschechischen Eger kamen Vater und Söhne am Montagnachmittag an. „Die Kinder
sind um 22.00 Uhr noch Fußball spielend auf dem Gang des Hotels gesehen worden“,
berichtete Unterfrankens Polizeipräsidentin Liliane Matthes. Als ihr Vater die
SMS verschickte, waren sie vermutlich schon tot.
http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/238716/
23.11.2010: Im Fall der am
Dienstag in Polch gefundenen Leiche einer 16-Jährigen geht die Polizei von einem
Streit zwischen ihr und ihrem 21-jährigen Freund aus. Dabei soll der junge Mann
seine Freundin und anschließend sich selbst getötet haben. Obwohl die beiden
bisher bekannten Ereignisorte rund 90 Kilometer auseinander liegen, ergaben sich
laut Polizei schnell Anzeichen, dass ein Zusammenhang zwischen dem tödlichen
Unfall des 21-Jährigen und dem Auffinden der Leiche der 16-Jährigen besteht.
Zunächst wurde der Polizei Bad Kreuznach am späten Montagabend, gegen 22.30 Uhr,
ein schwerer Verkehrsunfall auf der L 413 zwischen Pfaffen-Schwabenheim und
Bosenheim gemeldet. Ein 21-jähriger Autofahrer war ohne erkennbaren Grund von
der Fahrbahn abgekommen und mit hoher Geschwindigkeit frontal gegen einen Baum
am Straßenrand geprallt. Der junge Mann war bei dem Geschehen aus dem Auto
herausgeschleudert worden und erlag noch am Ereignisort seinen Verletzungen. ...
Die Polizei geht davon aus, dass der 21-Jährige zunächst seine Freundin getötet
und dann Suizid begangen hat. Ein Abschiedsbrief wurde bisher nicht gefunden.
Gesicherte Hinweise auf einen Streit gibt es noch nicht. ...
https://www.volksfreund.de/region/rheinland-pfalz/freund-soll-16-jaehrige-und-anschliessend-sich-selbst-getoetet-haben_aid-4864786
05.04.2012 — Erst hat er seine Frau erschossen, dann sich selbst: Bei einem Familiendrama sind gestern in Mölln (Kreis Herzogtum Lauenburg) zwei Senioren ums ... https://www.ln-online.de/lokales/herzogtum-lauenburg/zwei-tote-bei-selbstmord-drama-in-moelln-ZH6265NRGOQJW7DIESFPZBTAOE.html
20.06.2013: In Idar-Oberstein in Rheinland-Pfalz ist es am Donnerstag zu einer Schießerei auf einem Firmengelände gekommen. Der mutmaßliche Schütze tötete erst sein Opfer und dann sich selbst. Der 35-jährige mutmaßliche Schütze hat ersten Erkenntnissen zufolge gegen 6 Uhr ein Firmengelände im Stadtteil Georg-Weierbach in Idar-Oberstein betreten. Dort suchte er sein Opfer, ein 46 Jahre alter Mann, der in dem Betrieb arbeitet, und erschoss es. Nach Angaben der Polizei war der Mann sofort tot. Anschließend richtete der Schütze seine Waffe gegen sich selbst. Laut der Staatsanwaltschaft in Bad Kreuznach ist bei der Schießerei von einer Beziehungstat auszugehen. Es handelt sich um ein dramatisches, tragisches Ereignis", sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Michael Brandt. Und weiter: "Es ist von einem erweiterten Suizid mit einer Beziehungsgeschichte im Hintergrund auszugehen." Nähere Hintergründe wurden seitens der Staatsanwaltschaft nicht bekannt. Die "Rhein Zeitung" berichtet jedoch, dass der getötete 46-Jährige ein Verhältnis mit der Frau des Täters gehabt haben soll. https://www.merkur.de/deutschland/schiesserei-idar-oberstein-zwei-tote-zr-2965438.html
Andreas Günter
Lubitz (* 18. Dezember 1987 in Neuburg an der Donau; † 24. März 2015 bei
Prads-Haute-Bléone, Frankreich) war ein deutscher Pilot. Als Co-Pilot eines
Airbus A320 des Germanwings-Flugs 9525 brachte er das Flugzeug in den
französischen Alpen absichtlich zum Absturz. Laut Abschlussbericht der
französischen Untersuchungsbehörde BEA steuerte Lubitz das Flugzeug „durch eine
bewusste und geplante Handlung“ vorsätzlich gegen den Berg, wodurch alle 150
Personen an Bord zu Tode kamen. ... Im Jahr 2008 begann Lubitz an der
Verkehrsfliegerschule der Lufthansa in Bremen eine Pilotenausbildung, die er
2009 für mehrere Monate unterbrach. Vor seiner weiteren Ausbildung zum
Berufspiloten war er „über einen längeren Zeitraum mit vermerkter Suizidalität
in psychotherapeutischer Behandlung“.[4] ... Im April 2015 teilte die
Staatsanwaltschaft Düsseldorf mit, dass mit dem Tablet-PC von Lubitz im Internet
nach Informationen zur Sicherung von Cockpittüren und über Selbsttötung gesucht
worden sei;[22] im Juni ergänzten die französischen Untersuchungsbehörden, dass
er auch nach Zyankali, Valium und tödlichen Medikamenten-Cocktails gesucht
habe.[23] Aufgrund von Sehstörungen und der Furcht zu erblinden hatte Lubitz in
den fünf Jahren vor dem Absturz insgesamt 41 Ärzte aufgesucht, 7 innerhalb des
letzten Monats. Einige Ärzte diagnostizierten ihn als labil und nicht
flugtauglich oder stellten Angststörungen fest. Weitergegeben wurden
entsprechende Informationen aufgrund der ärztlichen Schweigepflicht nicht.[23]
Die französische Untersuchungsbehörde BEA veröffentlichte ihren Abschlussbericht
im März 2016[24][25] und bestätigte die Theorie des Zwischenberichts, nach der
Lubitz sich im Cockpit eingeschlossen und das Flugzeug bewusst und absichtlich
zum Absturz gebracht habe. Er habe zum Zeitpunkt des Absturzes Anti-Depressiva
eingenommen und unter einem psychotischen Schub gelitten. Ein Arzt hatte zwei
Wochen vor dem Absturz eine mögliche Psychose bei Lubitz diagnostiziert und eine
Einweisung in eine psychiatrische Klinik empfohlen.[26]
https://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Lubitz
2015: Tödlicher
Verkehrsunfall Fischbach/Görlitz – Nach dem gegenwärtigen Ermittlungsstand ist
davon auszugehen, dass der Vater der Kinder, ein 46-jähriger Kosovo-Albaner, den
Versuch eines sogenannten erweiterten Suizids unternahm. Hintergrund der Tat
sind familiäre Zerwürfnisse. Die Frau des Tatverdächtigen hatte sich vor Kurzem
von ihrem Ehemann getrennt. Dieser hatte die Kinder am Wochenende absprachegemäß
bei sich. Er hat inzwischen eingeräumt, diese und sich selbst mittels des
absichtlich herbeigeführten Aufpralls mit seinem Fahrzeug auf einen Baum töten
gewollt zu haben. Während der Beschuldigte den Aufprall (nicht schwer) verletzt
überlebte, starben die beiden Kinder noch am Unfallort.
Der Ermittlungsrichter am Amtsgericht Bautzen hat auf Antrag der
Staatsanwaltschaft Görlitz am 28. September 2015 gegen den Tatverdächtigen einen
Haftbefehl erlassen. Es wird wegen des Verdachts des Mordes bei Annahme
niedriger Beweggründe ermittelt. Die Mordkommission der
Kriminalpolizeiinspektion Görlitz hat die Ermittlungen übernommen. ...
https://de.paperblog.com/todlicher-verkehrsunfall-fischbach-war-erweiteter-suizid-1058539/
01.08.2015: Wo stecken Miriam (12) und Sylvia (43) Schulze? Nachdem am Freitagmorgen in Lauenburg eine Leiche aus der Elbe geborgen wurde, geht die Polizei davon aus, dass es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um den Vater beziehungsweise Mann der Vermissten handelt: Marco Schulze (41), der wie Frau und Tochter vor zehn Tagen aus dem niedersächsischen Drage verschwand. ... Nachmittags suchten Polizisten die Elbbrücke nach Spuren ab. Hat der Mann Selbstmord begangen, indem er von der Brücke sprang? Hat ihn jemand mit dem Betonklotz über das Geländer gewuchtet? Oder gibt es Spuren, dass auch Ehefrau und Tochter auf der Brücke waren? Die Polizei hält es inzwischen für wahrscheinlich, dass es sich bei dem Toten um den vermissten Familienvater handelt. Ein "erweiteter Suizid" rückt damit als Grund für das Verschwinden der Familie in den Fokus. ... https://www.abendblatt.de/region/kreis-lauenburg/lauenburg/article205526345/Wasserleiche-War-es-Mord-oder-ein-Suizid.html
29.02.2016: "Mit einem Schreibblock vorm Gesicht kommt Shaip B. (46) am Montag in den Gerichtssaal geschlichen, spricht nur leise mit seinem Anwalt. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten zweifachen Mord vor. Der Familienvater raste am 27. September 2015 mit seinem BMW X5 an der B6 in Fischbach (bei Dresden) absichtlich frontal gegen einen Baum. Während der gebürtige Kosovare mit leichten Verletzungen davonkam, starben im Wrack seine Tochter (4) und sein Sohn (5). „Es ist zutreffend, dass ich meine Kinder getötet habe. Ich wollte mich selber töten und meine Kinder mitnehmen“, lässt er über seinen Anwalt Michael Sturm (49) mitteilen. Doch während Shaip B. angeschnallt war, setzte er seinen Sohn auf den Beifahrersitz, die Tochter direkt dahinter und raste mit etwa 150 km/h gegen einen Baum, knallte dann noch gegen einen zweiten. Die schlafenden Kinder hatten keine Überlebenschance." - https://www.bild.de/regional/dresden/mord/vater-raste-seine-eigenen-kinder-in-den-tod-44745242.bild.html
20.10.2016: Am Vormittag
gegen 11 Uhr hat sich ein 47 Jahre alter Mann von einem Kaufhaus an der
Hauptwache in die Tiefe gestürzt. Als die Polizei und die Rettungskräfte
eintrafen, lag der Mann schwer verletzt auf einem Vordach des Gebäudes. Er
befindet sich derzeit im Krankenhaus und wird dort intensivmedizinisch betreut.
Als die Beamten die Ehefrau des schwer Verletzten benachrichtigen wollten,
öffnete sie die Haustür der gemeinsamen Wohnung nicht. Nach einer Befragung der
Nachbarn des Paares kam die Polizei zu dem Entschluss, die Tür zu öffnen. Dort
fand man die Frau leblos auf dem Boden liegend.
Das Ehepaar hat drei Kinder, die derzeit durch eine Seelsorgerin betreut werden
und im Laufe des Tages vom Jugendamt in Obhut genommen werden. Ob ein
Zusammenhang zwischen den beiden Vorfällen besteht, ist aktuell noch unklar. Die
Ermittlungen dauern an.
https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/versuchter-suizid-an-der-frankfurter-hauptwache-14490455.html
18.04.2017: Die beiden Toten von Priort: Vater Daniel H. (43) und sein Sohn Maxim (16). Beide saßen leblos in einem Ford Ka, als ein Radfahrer sie am Ostermontag auf einem verlassenen Feldweg entdeckte. Beide kamen durch Kugeln aus einer Luger-Pistole ums Leben, wie die Polizei jetzt ermittelt hat. Das Motiv bleibt bisher rätselhaft. Erste Erkenntnisse gibt es zum vermutlichen Tathergang. Offenbar hat der Vater zuerst seinen Sohn erschossen, dann richtete er die Waffe gegen sich selbst. ... Woher die Luger kommt, kann bisher nur vermutet werden. Der Vater war auf jeden Fall ein passionierter Jagdschütze, Mitglied in der Schützengilde Nauen, und er hatte eine Jagdwaffenberechtigung. „Die Einzelheiten müssen jetzt die Gerichtsmediziner klären“, so Christoph Lange (54), Sprecher der ermittelnden Staatsanwaltschaft Potsdam. ... Die Staatsanwaltschaft Potsdam hat nun laut Sprecher Lange ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Das heißt, es wird nach den genauen Todesumständen geforscht, nicht mehr nach einem möglichen dritten Täter. Was geschah in dem Auto. diese Frage nagt an der 41-jährigen Witwe, die mit ihrem jüngeren Sohn (10) plötzlich allein dasteht. Sie weiß nur: Nichts wird mehr so wie früher sein. Ihr Sohn wird nachmittags nicht aus der Schule nach Hause kommen. Und ihr Mann wird nicht mehr von seiner Arbeit im Rathaus von Hohen Neuendorf zurückkommen und ihr einen guten Abend wünschen. - https://www.bz-berlin.de/archiv-artikel/der-vater-soll-erst-seinen-sohn-und-dann-sich-selbst-erschossen-haben
04.06.2017: In einem Balinger Wohnhaus (Zollernalbkreis) haben Polizeibeamte die Leichen eines älteren Ehepaars gefunden. Angaben darüber, wie die beiden Senioren ums Leben gekommen sind, wollte ein Sprecher der Polizei am Sonntagmorgen zunächst nicht machen. Es gebe keine Hinweise auf die Beteiligung einer dritten Person. Man könne deswegen von einem erweiterten Suizid ausgehen, sagte der Sprecher. https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.tote-senioren-in-balingen-polizei-geht-nicht-von-verbrechen-aus.1eb0caae-0a85-4b95-833f-d7d2584e4077.html
15.06.2016: Nach dem Unfalltod einer 59-jährigen Autofahrerin im Landkreis Diepholz ermittelt die Staatsanwaltschaft Verden gegen den Unfallverursacher wegen Totschlags. Nach ersten Erkenntnissen könnte der Crash ein Versuch des 30 Jahre alten Mannes gewesen sein, erweiterten Suizid zu begehen, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Der Beschuldigte liege noch immer in kritischem Zustand in einem Krankenhaus. Der 30-Jährige war bei einem Überholmanöver in das entgegenkommende Auto der 59-Jährigen gerast. Die Frau starb noch an der Unfallstelle, der Mann wurde lebensgefährlich verletzt. https://www.welt.de/regionales/niedersachsen/article156209646/Toedlicher-Unfall-war-eventuell-erweiterter-Suizid.html
28.07.2016: "Nach dem tödlichen Unfall bei Herdringen am Mittwochabend bestätigte heute Nachmittag der ermittelnde Staatsanwalt Marco Karlin Medienberichte, wonach der 35-jährige Mann mit seinem Sohn im Auto offensichtlich gezielt gegen einen Baum gerast ist. „Es spricht einiges dafür, dass der Mann den Wagen absichtlich gegen den Baum gelenkt und seinen Sohn mit in den Tod genommen hat“, sagte Staatsanwalt Marco Karlin am Donnerstag ... Vor dem Unfall habe der Mann Suizidgedanken geäußert, sagte der Staatsanwalt weiter und bestätigte einen Bericht der „Bild“. Dies passe auch zum Unfallhergang." - https://www.blickpunkt-arnsberg-sundern-meschede.de/staatsanwalt-bestaetigt-es-spricht-einiges-dafuer-dass-der-mann-den-wagen-absichtlich-gegen-den-baum-gelenkt-hat/.
03.08.2016: Eine 60 Jahre alte Frau aus dem Goslarer Stadtteil Oker hat ihre 54 Jahre Geschäftspartnerin getötet und dann Selbstmord begangen. Davon geht die Staatsanwaltschaft Braunschweig nach dem am Mittwoch bekannt gewordenen Ergebnis der Obduktion aus. Es gebe keine Anhaltspunkte dafür, dass weitere Personen an den Taten beteiligt waren, teilte eine Sprecherin mit. Die Ermittlungen zum Tatmotiv dauern an. Die Leichen der beiden Frauen waren am Montag nach einem Brand in einem Ladenlokal in Oker gefunden worden. ... https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/frau-toetet-geschaeftspartnerin-und-sich-selbst-in-goslar-14369940.html
28.04.2017: Bad Driburg.
Nachbarn und Anwohner schütteln immer wieder fassungslos den Kopf. Sie sind den
Tränen nahe bei dem Gedanken an das schreckliche Familiendrama, dass sich in
einem Mehrfamilienhaus in Bad Driburg abgespielte.
Es ist kurz vor 22.30 Uhr am Mittwoch, als eine 28-Jährige fast nackt schreiend
aus ihrer Wohnung auf die Straße läuft.
Davon aufgeschreckt ruft eine Hausbewohnerin die Polizei. Als die ersten Beamten
wenige Minuten später vor Ort eintreffen, ist die Wohnungstür verschlossen.
Drinnen sind neben dem Familienvater die drei Kinder im Alter von drei, fünf und
acht Jahren. Die Verständigung mit der jungen Mutter ist zunächst schwierig, da
sie nur polnisch spricht, berichtet Achim Ridder, Pressesprecher der Polizei
Bielefeld. Wenig später kommt eine weitere Frau dazu, und hilft beim
Dolmetschen.
Inzwischen sind drei Streifenwagen vor Ort. Auch Notarzt und Krankenwagen
treffen ein. Die Polizisten versuchen, sich ein Bild von der Situation zu
machen, laufen mit Taschenlampen ums Haus, wie eine 36-jährige Nachbarin
schildert. Doch die Jalousien der Wohnung sind allesamt heruntergezogen. „Sie
haben sowohl mit Klopfen, Klingeln und Anrufen versucht, Kontakt zu dem
Familienvater aufzunehmen", schildert Ridder.
Erfolglos, der 36-jährige Mann, der von Nachbarn als Alkoholiker beschrieben
wird, reagiert überhaupt nicht mehr. Die Wohnungstür, vor der sich die
Polizisten befinden, bleibt zunächst verschlossen. Etwa eine halbe Stunde
vergeht. „Dann plötzlich hat die Dreijährige die Tür geöffnet", beschreibt der
Polizeisprecher die Szene. Es sind grauenhafte Bilder, die sich den Beamten
offenbaren: Die beiden fünf- und acht Jahre alten Kinder sind leblos und weisen
mehrere Stichverletzungen auf. Auch der Vater wird tot aufgefunden, auch er hat
mehrere Stichverletzungen. ...
https://www.lz.de/owl/21764433_So-lief-das-Familiendrama-in-Bad-Driburg-ab.html
04.06.2017: In einem Balinger
Wohnhaus (Zollernalbkreis) haben Polizeibeamte die Leichen eines älteren
Ehepaars gefunden.
Angaben darüber, wie die beiden Senioren ums Leben gekommen sind,
wollte ein Sprecher der Polizei am Sonntagmorgen zunächst nicht machen. Es gebe
keine Hinweise auf die Beteiligung einer dritten Person. Man könne deswegen von
einem erweiterten Suizid ausgehen, sagte der Sprecher. Die Polizei war nach
einem Hinweis aus der Bevölkerung auf das Haus im Stadtteil Frommern aufmerksam
geworden und hatte am Freitag die beiden Leichen entdeckt. Einem Zeugen war
zuvor der übervolle Briefkasten des Anwesens aufgefallen. Weitere Auskünfte,
etwa zur Todesart oder zum Alter der beiden Toten waren zunächst nicht zu
erhalten.
https://www.suedkurier.de/region/linzgau/zollernalbkreis/Totes-Ehepaar-in-Balingen-Vermutlich-erweiterter-Suizid;art372549,9279205
06.03.2018: Erweiterter
Suizid Freitod in Barweiler: Kripo geht von einvernehmlicher Entscheidung aus –
Jagdwaffe war angemeldet
Mann erschießt seine Frau und sich: Kripo bestätigt erweiterten Suizid [Update]
Barweiler. Eine Familientragödie erschüttert den Eifelort Barweiler: Wie die
Kriminalpolizei in Mayen am Montag auf Nachfrage bestätigte, ereignete sich
bereits am Donnerstag vergangener Woche mitten in der 400-Seelen-Gemeinde in der
Verbandsgemeinde Adenau ein erweiterter Suizid. Ein Mann soll in seiner Wohnung
erst seine Frau und seinen Hund und dann sich selbst erschossen haben. Eine
Nachbarin, die im selben Haus wohnt, entdeckte die Leichen wenig später.
Der Mann, 57 Jahre alt, wie auch seine Ehefrau (63) sollen beide schwer krank
gewesen sein.
"Es war wohl die einvernehmliche Entscheidung zweier Menschen, in den Tod zu
gehen" berichtet Kriminalhauptkommissar Roland Hanke über das Ergebnis der
Ermittlungen. ...
https://www.rhein-zeitung.de/lokales/kreis-ahrweiler/mann-erschiesst-seine-frau-und-sich-kripo-bestaetigt-erweiterten-suizid-update_arid-1780289.html
07/2018: Unfassbare Tragödie am Samstagabend an der Landesgrenze von NRW und Hessen auf der A45: Ein 36-jähriger Mann stürzte erst seinen Sohn (9) von der Ambachtalbrücke zwischen Dillenburg und Herborn in den Tod und sprang dann selbst hinterher. Dieser Fall von erweitertem Suizid erinnert an eine vergleichbare Tat vor fast genau einem Jahr vom Möhnesee. Ein 36 Jahre alter Vater hat seinen neun Jahre alten Sohn auf der A45 von der fast 70 Meter hohen Ambachtalbrücke gestürzt und ist dann selbst in den Tod gesprungen. Das teilte am Sonntag das Polizeipräsidium Mittelhessen mit. Im Auto des Mannes, das an der Autobahn auf der Brücke abgestellt war, fanden Ermittler nach der Tat vom Samstagabend einen Abschiedsbrief. Vater und Sohn waren den Behörden zufolge Deutsche. ... Der aktuelle Fall von der A45 erinnert an eine schreckliche, ähnlich gelagerte Tat vom Möhnesee. Dort war an einem Samstagabend im Juli 2018 ein 43 Jahre alter Mann aus Hamm mit seiner Tochter (11) von der Möhne-Sperrmauer gesprungen. Auch damals gab es einen Abschiedsbrief des Vaters, der aus Rache derart unfassbar gehandelt hatte: Die Mutter hatte sich kurz zuvor von ihm getrennt. Das Mädchen war lebensgefährlich verletzt worden, überlebte den mehr als 30 Meter tiefen Sturz von der Mauerkrone in den Ausgleichsweiher aber wie durch ein Wunder. 05.08.2019 - https://www.wa.de/nordrhein-westfalen/erweiterter-suizid-dillenburg-nrw-hessen-erinnert-schreckliche-tat-moehnesee-12889031.html
16.08.2018: »Hier ist es wie
in einem großen Grab.« So war der Aufruf zu einem Treffen aus traurigem Anlass
überschrieben. Flüchtlinge aus dem thüringischen Apolda und der Umgebung hatten
für Ende Juli zu einer Zusammenkunft vor dem Bahnhof Apolda geladen. In diesem
Jahr waren binnen weniger Tage drei Flüchtlinge gestorben, die im Einzugsbereich
des Landratsamts Apolda gelebt hatten. Zudem kritisierten die Organisatoren
Schikanen durch die Behörden der thüringischen Gemeinde.
Am 1. Mai war Faraidun Salam Aziz nach einem Sturz aus dem vierten Stock der
Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in der Lessingstraße in Apolda
gestorben. Auf Nachfrage der Frankfurter Rundschau bestätigte das Ausländeramt
den Suizid, wollte aber keine weiteren Auskünfte geben. Die Initiative Break
Deportation, die sich für Flüchtlinge einsetzt, schrieb auf ihrer Website, Aziz
sei vor zehn Jahren aus den kurdischen Gebieten im Irak geflohen und habe seit
acht Jahren in verschiedenen Unterkünften in Apolda gelebt. Der zum Zeitpunkt
seines Todes 38 Jahre alte Mann habe an Depressionen gelitten, die sich durch
den Umgang der Behörden mit ihm verstärkt hätten. Diese hätten ihm eine
Residenzpflicht auferlegt, so dass er sich strafbar gemacht hätte, wenn er
Apolda ohne Erlaubnis verlassen hätte. Weiter schrieb Break Deportation, Aziz
habe es als zusätzliche Schikane empfunden, dass ihm die Behörden die ihm
zustehenden finanziellen Leistungen nicht monatlich, sondern wöchentlich
ausgezahlt hätten. Aziz sei vielen Flüchtlingen in Apolda bekannt gewesen, da er
Asylsuchende häufig als Berater und Übersetzer bei Behördengängen begleitet
habe.
Der Suizid des Manns war der dritte Todesfall unter Flüchtlingen in der Gegend
innerhalb kurzer Zeit. Am 20. April hatte ein Mann seine 19jährige
Lebensgefährtin und ihren gemeinsamen, sechs Monate alten Sohn tot in einer
Flüchtlingsunterkunft in dem neun Kilometer von Apolda entfernten Ort Eckolstädt
aufgefunden. ...
Den erweiterten Suizid der jungen Frau aus Eritrea als Familientragödie zu den
Akten zu legen, genügte dem thüringischen Flüchtlingsrat nicht. Er forderte in
einer Pressemitteilung Aufklärung über die Umstände des Todesfalls und sprach
auch die Verantwortung der Behörden in Apolda an. »Nach uns vorliegenden
Informationen ist die junge Mutter schwer traumatisiert gewesen und hatte
bereits mehrere Suizidversuche unternommen. Wiederholt habe die junge Familie
vorgesprochen, um wieder eine Unterkunft in Apolda zu bekommen, wo sie bereits
Freunde und Unterstützer hatte und zuvor gelebt hatte«, schrieb der thüringische
Flüchtlingsrat. Die Organisation wollte wissen, warum die Behörden in Apolda
dieser Bitte nicht entsprochen hätten und welche Unterstützung der Familie
angeboten worden sei.
Der Lebensgefährte der Toten sagte der Berliner Zeitung, grausame Erlebnisse auf
der Flucht durch Libyen hätten die junge Frau schwer traumatisiert. Seinen
Schilderungen zufolge wurden seine Partnerin und er zunächst mit einer größeren
Gruppe aus Eritrea in Apolda untergebracht. Dort hätten nächtliche polizeiliche
Durchsuchungen die Frau erneut erheblich verunsichert, zudem habe dem Mann
während der Schwangerschaft seiner Lebensgefährtin eine Abschiebung zurück nach
Italien gedroht. Den Recherchen der Berliner Zeitung zufolge wiesen die Behörden
der Familie nach der Geburt des Kindes Räume in Eckolstädt zu und trennten sie
so von den anderen Flüchtlingen aus Eritrea, was der jungen Mutter einen
weiteren schweren Schock versetzt habe.
...
https://jungle.world/artikel/2018/33/ein-ort-fuer-suizide
08.01.2019: Das Familiendrama
von Wedel kostet vier Menschen das Leben: Die am Dienstag gefundene Frauenleiche
ist die Mutter der beiden getöteten Kinder. Der Ehemann beging Suizid.
Die im Zuge der Ermittlungen zum Familiendrama in Wedel entdeckte Frauenleiche
ist die Mutter der beiden getöteten Kinder. Das teilte die Polizei im
schleswig-holsteinischen Itzehoe am Mittwoch nach Anschluss der Obduktion mit.
Demnach starb die 37-Jährige durch "massive Gewalteinwirkung auf den Kopf und
den Hals". Die Ermittler gehen inzwischen davon aus, dass der 49-jährige Ehemann
und Vater erst seine Frau bei einem Streit tötete, bevor er einige Tage später
die beiden Kinder im Alter von zwei und fünf Jahren in der Badewanne ihres
Hauses ertränkte. Anschließend tötete er sich selbst durch einen Sprung von
einem Hochhaus. ...
https://www.fr.de/panorama/auch-mutter-getoetet-11068151.html
27.06.2019:
Gemeinsame Presseerklärung des Polizeipräsidiums Unterfranken und der
Staatsanwaltschaft Aschaffenburg vom 27.06.2019.
KAHL AM MAIN, LKR. ASCHAFFENBURG. Nach dem Fund zweier Leichen in einem
Einfamilienhaus am Montag laufen in Aschaffenburg die Ermittlungen zur
Rekonstruktion der Tat und den Hintergründen des Familiendramas auf Hochtouren.
Die Ergebnisse der Obduktion bestätigen die Untersuchungen, die die Kripobeamten
am Tatort durchgeführt haben.
Wie bereits berichtet, war am Montag eine 54 Jahre alte Frau tot in ihrem
Wohnhaus aufgefunden worden. Auch ihr 28 Jahre alter Neffe wurde tot in dem
Anwesen gefunden, alles spricht dafür, dass der junge Mann erst seine Tante und
dann sich selbst (mit einem Messer) getötet hat. Die am Dienstag durchgeführten
Obduktionen der beiden Leichen bestätigen einen Suizid des Tatverdächtigen.
Die Ermittlungen der Kripo Aschaffenburg, die in enger Abstimmung mit der
Staatsanwaltschaft Aschaffenburg geführt werden, haben zudem ergeben, dass der
28-Jährige in psychiatrischer Behandlung war und offenbar unter einer
psychischen Störung litt. Der Tatablauf und die weiteren Hintergründe sind
weiterhin Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen.
https://www.justiz.bayern.de/gerichte-und-behoerden/staatsanwaltschaft/aschaffenburg/presse/2019/28.php
04.08.2019: Am Samstagabend, 03. August starben ein 36 Jahre alter Mann und sein 9 Jahre alter Sohn. Beide waren deutsche Staatsangehörige. Der Vater lebte im Landkreis Marburg-Biedenkopf, der Sohn wohnte bei der Mutter im Kreis Siegen Wittgenstein. Aufgrund der kriminalpolizeilichen Ermittlungen gehen die Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei derzeit davon aus, dass der Vater zunächst seinen Sohn und dann sich selbst von der Ambachtalbrücke auf der A 45 in den Tod stürzte. Die Kriminalpolizei fand einen Abschiedsbrief in dem auf der Brücke abgestellten Auto des Vaters. Eine Verkehrsteilnehmerin informierte die Polizei erstmals gegen 21.30 Uhr. Für die beiden Personen auf der Landstraße zwischen Burg und Uckersdorf kam jede Hilfe zu spät kam. Noch während der ersten Ermittlungen, meldete sich die Mutter des Jungen wegen des in den sozialen Netzwerken veröffentlichten Abschiedsbrief des Ex-Mannes bei der Polizei. ... https://wirsiegen.de/2019/08/vater-stuerzt-sohn-und-sich-selbst-von-der-bruecke/299553/
17.12.2019:In der Nacht von
Montag auf Dienstag hat ein Mann im schleswig-holsteinischen Itzehoe offenbar
zunächst seinen Sohn und dann sich selbst erschossen. Bevor er sich selbst
tötete, alarmierte er die Polizei. Ein 64-jähriger Vater hat in Itzehoe in
Schleswig-Holstein in der Nacht von Montag auf Dienstag seinen 15-jährigen Sohn
erschossen und dann sich selbst getötet. Dies teilte die Polizei am Dienstag
mit.
Gegen 0.45 Uhr erreichte ein Notruf die Einsatzkräfte. Der 64-Jährige
berichtete, dass er seinen Sohn in einem Gewerbegebiet in Itzehoe erschossen
habe und kündigte an, nun Selbstmord zu begehen. Als die Einsatzkräfte vor Ort
eintrafen, entdeckten sie die Leichen des Vaters und des Sohnes und einen toten
Hund neben dem Fahrzeug des Mannes. Rettungsmaßnahmen waren nicht mehr möglich.
Die Polizei vermutet die Hintergründe der Tat im privaten Umfeld. Vater und Sohn
lebten zuletzt im Amtsbereich Schenefeld. Die Mutter wohnte nach ersten
Erkenntnissen getrennt von der Familie. Weitere Auskünfte erteilte die Polizei
nicht. Die Ermittlungen dauern an.
https://www.welt.de/regionales/hamburg/article204386424/Itzehoe-Vater-erschiesst-15-jaehrigen-Sohn-und-toetet-dann-sich-selbst.html
19.02.2020: Tobias
Rathjen: Beim Anschlag in Hanau am 19. Februar 2020 erschoss der
43-jährige Tobias Rathjen (R.) neun Menschen mit Migrationshintergrund, danach
seine Mutter und sich selbst. Das Bundeskriminalamt (BKA) stufte die Morde des
von paranoiden Wahnvorstellungen geprägten Täters als rechtsextrem und
rassistisch motiviert ein. ... R. stellte dreimal wahnhafte Strafanzeigen. Im
Januar 2002 zeigte er beim Polizeipräsidium Oberfranken eine „psychische
Vergewaltigung“ an: Er werde „durch die Wand und durch die Steckdose abgehört,
belauscht und gefilmt“. Ein Amtsarzt diagnostizierte eine Psychose mit
paranoiden Inhalten und empfahl die sofortige Einweisung in eine Psychiatrie. R.
leistete Widerstand, wurde in Handschellen ins Krankenhaus gebracht, aber am
selben Abend mit dem Vermerk „ungeheilt“ entlassen. Sein Vater hatte einen
Anwalt eingeschaltet. Ein Arzt notierte, der Vater glaube ebenfalls, sein Sohn
werde überwacht; beide hätten eine gemeinsame psychische Störung. Bei einer
Nachuntersuchung im April 2002 wurde R.s voriger Gewaltausbruch auf
universitären Prüfungsdruck zurückgeführt. 2004 stellte er die gleiche paranoide
Anzeige bei der Polizei in Offenbach. Auch diesmal wurde er nicht psychiatrisch
behandelt. 2007 griff er einen Wachmann der Universität Bayreuth an und erhielt
deshalb Hausverbot. 2010 ermittelte das Zollfahndungsamt Essen wegen
Drogenschmuggels gegen ihn. Einige Monate später klagte die Stadtverwaltung
Hanau Vater und Sohn an, sie hätten sich Sozialhilfe erschlichen. Beide
Verfahren wurde wegen Geringfügigkeit eingestellt. Im März 2018 wurde auch in
München wegen Drogenschmuggels sowie fahrlässiger Brandstiftung gegen R.
ermittelt, die er zugab. Wegen eines Formfehlers wurde das Verfahren
eingestellt. Bis 2020 tauchte R. in 15 polizeilichen und
staatsanwaltschaftlichen Akten auf, fünfmal als Beschuldigter, erhielt aber
keine Einträge ins Bundeszentralregister.[27] Im November 2019 sandte er dem
Generalbundesanwalt eine lange Strafanzeige gegen eine „unbekannte
geheimdienstliche Organisation“. Teile davon tauchten in seinem Pamphlet vom
Januar 2020 wieder auf.[17] Ende 2019 schrieb er einer österreichischen
Organisation für „Fernwahrnehmung“, er fühle sich beobachtet und bespitzelt. Er
sprach von einer „ständigen Ausländerkriminalität“ und „Hochverrat“ an den
Deutschen.[34] 2004 erstatteten er und sein Vater Strafanzeige wegen
Bespitzelung durch einen unbekannten Geheimdienst. 2017 wollte er im Bürgerbüro
von Hanau nur von deutschen Mitarbeitern betreut werden und beantragte einen
Hund zum Schutz gegen Ausländer. ... Die forensische Psychiaterin Nahlah Saimeh
deutete die paranoiden Motive in R.s Aussagen als Hinweise auf eine mögliche
paranoid-halluzinatorische Schizophrenie und schwere narzisstische
Persönlichkeitsstörung. In sein Wahnsystem habe er ein detailliertes
fremdenfeindliches und rechtsextremes Weltbild fest verankert und sich
auserkoren gewähnt, „das Rätsel“ der Welt durch die Auslöschung von solchen
„Rassen“ zu lösen, die er als „destruktiv“ ansah. Damit habe er sich öffentliche
Anerkennung verschaffen und Vergeltung für empfundene Kränkungen üben
wollen.[46] Die Verknüpfung von wahnhaften mit rechtsextremen Motiven sei
untypisch für Rechtsterroristen; diese seien in der Regel nicht krank.[47] Die
Kriminologin Britta Bannenberg sah R.s „wahnhafte Vorstellungen“ als Ursache
seiner Taten. Seine rechtsextreme Einstellung habe die Art seiner
Radikalisierung und Opferauswahl beeinflusst.[48]. Das BKA urteilte im Entwurf
seines Abschlussberichts (März 2020), der Täter habe zwar eine rassistische Tat
verübt, sei aber keiner rechtsextremen Ideologie gefolgt.[49] Nach breiter
Kritik daran stellte BKA-Präsident Holger Münch klar: „Das BKA bewertet die Tat
als eindeutig rechtsextremistisch. Die Tatbegehung beruhte auf rassistischen
Motiven.“[50].
Laut dem Auftragsgutachten des forensischen Psychiaters Henning Saß vom November
2020 litt R. unter einer paranoiden Schizophrenie und hing zugleich einer
„rechtsradikalen Ideologie“ an. Beides sei bei ihm untrennbar verschmolzen
gewesen. Sein Denken sei eine Mischung aus „krankheitsbedingten Fantasien“ und
einem „politisch-ideologischen Fanatismus“ gewesen, der „fremdenfeindliche,
rassistische und völkische Elemente“ enthielt. Neben Wahnvorstellungen, Opfer
einer Verschwörung zu sein, seien „zunehmend ausgeprägter Rassismus und
Fantasien über die Auslöschung ganzer Völker und Kulturen“ getreten. R.s
Fähigkeit, „sich reflektierend mit der eigenen krankhaft verformten Weltsicht“
auseinanderzus... Am 19. Februar 2020 ab etwa 21:00 Uhr hielt sich der Täter
nahe beim Heumarkt (Hanau) auf, wurde dort wegen Falschparkens kontrolliert und
parkte seinen Pkw um. Dann erschoss er an zwei Tatorten innerhalb von zwölf
Minuten gezielt neun Menschen, die er für Ausländer hielt. Dabei ging er laut
Generalbundesanwalt Peter Frank strategisch und planvoll vor. Alle Tatorte
wurden besonders von Menschen mit Migrationsgeschichte besucht.[21] Gegen 21:50
Uhr näherte sich R. mit zwei Schusswaffen zunächst der Bar „La Votre“ am
Heumarkt und erschoss deren Mitarbeiter Kaloyan Velkov, auf der Straße davor den
34-jährigen Fatih Saraçoğlu und in der benachbarten Shisha-Bar „Midnight“ deren
Eigentümer Sedat Gürbüz.[22] Vili Viorel Păun beobachtete aus seinem Pkw heraus,
dass R. dann einen unbesetzten Kiosk am Heumarkt betrat, und versuchte, sich ihm
in den Weg zu stellen.[23] Wie ein Überwachungsvideo vom Heumarkt zeigte, fuhr
um 21:53 Uhr ein silberner Pkw auf den Täter zu, worauf dieser einen Schuss
abfeuerte und floh. Dann wendete der Pkw in R.s Fluchtrichtung. Somit folgte
Păun dem Täter mit seinem silbernen Mercedes vom ersten zum zweiten Tatort.[24]
R. fuhr zum Kurt-Schumacher-Platz in Hanau-Kesselstadt. Gegen 22:00 Uhr erschoss
er Păun durch die Windschutzscheibe seines Pkws, der inzwischen auf dem
Parkplatz vor einem Wohnblock stand. Dann betrat er einen Kiosk im Erdgeschoss
des Wohnblocks und erschoss dort Gökhan Gültekin, Mercedes Kierpacz und Ferhat
Unvar. Im anliegenden Lokal „Arena Bar & Café“ erschoss er Said Nesar Hashemi
und Hamza Kurtović. Zuletzt fuhr er zu seiner Wohnung in Kesselstadt zurück und
erschoss dort seine Mutter und sich selbst.[22] -
https://de.wikipedia.org/wiki/Anschlag_in_Hanau_2020
30.04.2020: Am gestrigen
Mittwoch, dem (29. April 2020, ist es in der Gemeinde Ratekau, Ortsteil Sereetz,
zu einem versuchten Tötungsdelikt gekommen. Ein 36 Jahre alter Mann hat
mutmaßlich versucht, seinen einjährigen Sohn in dessen Kinderbett zu töten. Die
Mutter des Kindes befand sich zu diesem Zeitpunkt nicht im Hause.
Im Anschluss an die Tat lenkte der Beschuldigte um kurz nach 8 Uhr morgens sein
Fahrzeug Hyundai I30 vermutlich in suizidaler Absicht auf der BAB 1 in Richtung
Norden zwischen den Anschlussstellen Neustadt/Mitte und Pelzerhaken gegen die
Leitplanke. Der Wagen schleuderte mehrfach hin und her blieb nach einem
Überschlag auf dem Dach liegen. Der Beschuldigte kam außerhalb des PKW zu
liegen. Gegenüber ihn versorgenden Ersthelfern soll er an der Unfallstelle
geäußert haben, dass er sein Kind umgebracht habe.
Sodann sei er über die Mittelleitplanke auf die Gegenfahrbahn gesprungen, wo er
von einem herannahenden BMW erfasst und erheblich verletzt wurde. Er überlebte
jedoch. Der Fahrer des BMW blieb unverletzt, erlitt jedoch einen Schock.
Eine umgehend veranlasste Überprüfung der Wohnanschrift des Beschuldigten in
Sereetz führte zum Auffinden des Kindes. Es lag lebend, aber mit erheblichen
Verletzungen im Bereich des Gesichtes, in seinem Kinderbett. ...
https://www.der-reporter.de/tdf-strand/artikel/versuchtes-toetungsdelikt-in-sereetz-36-jaehriger-vater-wollte-einjaehrigen-sohn-toeten-und-danach-auf-der-autobahn-suizid-begehen
08.06.2020: "Tragödie inmitten einer grünen Idylle mit Einfamilienhäusern und beschaulichen Neubauten: Die Polizistin Diana R. war verheiratet, doch sie lebte allein mit ihrem fünfjährigen Sohn und ihrer zehn Jahre alten Tochter im brandenburgischen Oranienburg (Oberhavel). Am Montagnachmittag entdeckten Verwandte alle drei tot in der Wohnung der 32-Jährigen im Stadtteil Süd. „Wir gehen davon aus, dass die Frau zuerst ihre Tochter und ihren Sohn und danach sich selbst getötet hat, also erweiterter Selbstmord“, sagt Andreas Pelzer, Sprecher der Staatsanwaltschaft Neuruppin (Ostprignitz-Ruppin). Alle drei seien nach ersten Erkenntnissen durch „Strangulation“ gestorben. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Beamtin erst ihre Kinder erdrosselt und sich dann selbst erhängt hat. Am Dienstagnachmittag bestätigte dies auch die Potsdamer Rechtsmedizin nach der Obduktion der Leichen. „Die Hintergründe der Tat der tragischen Geschichte sind im rein privaten Bereich zu suchen“, sagte Pelzer, bei der Staatsanwaltschaft Leiter der Abteilung Kapitalverbrechen. „Wir haben bislang keine Anhaltspunkte dafür, dass die Tat dienstliche Hintergründe hat.“ Die 32-Jähriger habe weder einen Abschiedsbrief hinterlassen, noch die Tat in irgendeiner Weise angekündigt. Details wollte Pelzer mit Rücksicht auf die Angehörigen nicht nennen. „Allein wie die Leichen aufgefunden wurden, war dramatisch.“In der ruhig gelegenen Wohngegend reagierten Anwohner schockiert. Diana R. lebte in einem dreigeschossigen Klinkerneubau mit viel Grün drumherum, um die Ecke liegt ein Einkaufszentrum. Auch zur Arbeit hatte sie es nicht weit, einen Kilometer weit entfernt im Stadtzentrum von Oranienburg versah die 32-Jährige ihren Dienst in der Polizeiwache. Urlaub hatte sie zur Tatzeit nicht. Wie es aus Ermittlerkreisen hieß, führte offenbar die Trennung von ihrem Mann zu der Tat. Er ist als Kommissar ebenfalls bei der Polizei tätig. ... - https://www.tagesspiegel.de/potsdam/brandenburg/polizistin-nahm-kinder-mit-in-den-tod-4327633.html
17.12.2020: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Münster, der Polizei Borken und der Polizei Münster. Am Donnerstagmorgen (17.12., 08:55 Uhr) erhielt die Polizei Borken Hinweise auf ein Tötungsdelikt im familiären Umfeld in Isselburg. Die sofort eingesetzten Beamten suchten daraufhin die Wohnanschrift der Familie auf und fanden drei leblose Personen. Zur Klärung der Tat ist beim Polizeipräsidium Münster eine Mordkommission unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Thomas Götze im Einsatz. "Ersten Erkenntnissen zufolge wollte der 51-jährige Mann seine Frau und die zwei gemeinsamen Kinder töten", erklärt Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt. "Von der Tat soll er heute Morgen einer Bekannten erzählt haben, die sich daraufhin bei der Polizei meldete. In der Wohnung der Familie fanden die Rettungskräfte den Leichnam der 46-jährigen Ehefrau und der 17-jährigen gemeinsamen Tochter. Die zweite 14-jährige Tochter wurde körperlich unverletzt im Haus angetroffen. Sie wird betreut und ärztlich versorgt." Aufgrund der Auffindesituation gehen die Ermittler derzeit davon aus, dass der 51-Jährige zunächst seine Ehefrau und die gemeinsame Tochter tötete und sich anschließend selbst das Leben nahm. ... - https://www.facebook.com/photo.php?fbid=1778965068932436&id=153906181438341&set=a.171588749670084&locale=de_DE
03.02.2021: Erweiterter
Suizid: Ermittler finden Abschiedsnachricht.
Update vom 1. Februar: Am Abend des 19. Januar machen Einsatzkräfte der
Feuerwehr eine schreckliche Entdeckung: In einem brennenden Autowrack auf einem
Parkplatz an der B37 in Bad Dürkheim finden sie drei Leichen – ein Mann und zwei
Kinder. Nach der Obduktion der Toten steht fest, dass alle durch eine
Kohlenmonoxid-Vergiftung gestorben sind, Gewalteinwirkungen wurden dabei nicht
festgestellt.
Nach einer Pressemitteilung, die die Polizei Ludwigshafen und die
Staatsanwaltschaft Bad Dürkheim am Montagmorgen veröffentlicht, herrscht nun
traurige Gewissheit: Bei der Untersuchung zur
Feststellung der Identität der drei Toten habe sich ergeben, dass es sich dabei
um einen 34-jährigen Familienvater aus dem Rhein-Pfalz-Kreis und seine
fünfjährige Tochter sowie seinen dreijährigen
Sohn handelt. ...
https://www.ludwigshafen24.de/region/bad-duerkheim-leichen-tot-kinder-auto-parkplatz-b37-polizei-rheinland-pfalz-ludwigshafen-zr-90174733.html
15.06.2021: "Es war ein Schock für Margitta G. (59). Sie konnte ihren Sohn Marcel (36) nicht erreichen, der gleich nebenan wohnt. Es war 20.15 Uhr am Sonntag, als sie die Tür seiner Wohnung aufschloss. Margitta G. ging ins Wohnzimmer – und brach unter Tränen zusammen. Auf dem Sofa saßen die blutüberströmten Leichen ihres Sohnes und seines besten Freundes Steven W. (35)! ... Oberstaatsanwalt Michael Lehmann (61): „Wir gehen von erweitertem Suizid aus.“ Bedeutet: Einer der beiden Männer, die sich schon seit frühster Kindheit kannten, brachte zunächst seinen Freund und im Anschluss sich selbst um. Warum? Wer tötete den anderen? Unklar! „Wir müssen jetzt die Obduktionsergebnisse abwarten“, so Lehmann. Das Drama ereignete sich vermutlich am Samstagabend oder am frühen Sonntag. ..." - https://www.bild.de/regional/thueringen/thueringen-aktuell/weimar-zwei-tote-auf-dem-sofa-76746420.bild.html
21.10.2021: Am 21. Oktober
haben Mileyna (7), Liam (10), Kilian (16) und Lenja (15) aus Itzehoe ihre Mutter
Svenja Lüders durch Suizid verloren. Die Mutter nahm dabei zudem das jüngste
Brüderchen Jonah (1 Jahr) mit in den Tod. Die junge Mutter hinterlässt ihre
liebende Familie, bestehend aus ihren vier Kindern, ihre Eltern Heiko und Dagmar
(beide 52), sowie ihrem Bruder Sascha (32).
Auch der Vater wählte bereits den Freitod. Es gab keine Anzeichen für
Suizid-Gedanken der Mutter. Allerdings hatte sie nach Aussage von Oma Dagmar den
Freitod ihres Ehemannes, den Vater von Mileyna und Liam, vor drei Jahren nie
überwunden. Der Krankenpfleger Martin Lüders hatte sich aufgrund von
Depressionen auf seiner Arbeitsstelle das Leben genommen. ...
https://www.hoerer-helfen-kindern.de/aktuelles/spendenmarathon-2021-neues-zuhause-familie-winkel-lueders/
06.12.2021: Ein Weihnachtsstern hing schon im Fenster des Einfamilienhauses in der Birkenallee in Senzig – in dem scheinbar eine glückliche Familie lebte. Am Sonnabend fand die Polizei die Leichen der 40 Jahre alten Eltern Linda und Devid R. und ihrer vier, acht und zehn Jahre alten Töchter Rubi, Janni und Leni. Sie wiesen Schuss- und Stichverletzungen auf. Ein Abschiedsbrief wurde gefunden. Nach den bisher noch nicht abgeschlossenen Ermittlungen sei „am ehesten davon auszugehen“, dass der Familienvater zunächst seine Ehefrau und die gemeinsamen drei Töchter getötet und im Anschluss an die Taten Suizid begangen habe, teilte die Staatsanwaltschaft Cottbus am Montagnachmittag mit. Ein in dem Haus gefundener Abschiedsbrief stamme vom Vater. Devid R. war Lehrer an einer Betriebsschule, in seiner Freizeit baute er Brunnen, seine Ehefrau Linda arbeitete als Betriebswirtin. ..." - https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/ermittlungen-vater-toetete-frau-und-vier-kinder-und-brachte-sich-dann-um-li.199014
02.01.2022: PEGNITZ, LKR. BAYREUTH. Eine Suizidankündigung beschäftigte am Sonntagnachmittag bis in die Abendstunden hinein zahlreiche Polizei- und Rettungskräfte in Pegnitz. Gegen 15.30 Uhr rief ein 63-jähriger Mann bei der Einsatzzentrale Oberfranken an und drohte, sich etwas anzutun. Zahlreiche Streifen der örtlichen Polizei sowie der umliegender Dienststellen fuhren umgehend an die Einsatzörtlichkeit im Pegnitzer Westen. Frühzeitig erkannten die Polizeikräfte, dass sich der 63-Jährige wohl noch in seiner Wohnung aufhält. Sie umstellten die Wohnung und brachten die übrigen Anwohner des Mehrfamilienhauses nach draußen. Da der Mann über eine waffenrechtliche Erlaubnis verfügte und nicht ausgeschlossen werden konnte, dass er bewaffnet ist, verständigte die Einsatzzentrale das Spezialeinsatzkommando (SEK) und die Verhandlungsgruppe aus Nürnberg. Mitglieder der oberfränkischen Verhandlungsgruppe unterstützten ebenfalls vor Ort. ... Weil die Einsatzkräfte keinen Kontakt zum Betroffenen herstellen konnten, öffnete das SEK schließlich gewaltsam die Wohnungstür. Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung entdeckten die Beamten zwei leblose Personen. Die Kriminalpolizei Bayreuth hat die Ermittlungen übernommen. Die Identifizierung der beiden Personen steht derzeit noch aus. https://www.polizei.bayern.de/aktuelles/pressemitteilungen/022418/index.html
22.06.2022: Unfall bei Alsfeld. Alarmierung im Vogelsbergkreis: Wie die Leitstelle am Dienstagabend mitteilte, kam es im Alsfelder Stadtteil Altenburg im Keidelsweg zu einem Unfall mit einem Zug. Das Einsatzstichwort hieß: "Hilfeleistungseinsatz H Zug1Y". Es gibt Hinweise darauf, dass es sich um einen Suizid gehandelt hat. ... https://osthessen-news.de/n11689400/unfall-mit-zug-am-dienstagabend-hinweise-auf-suizid.html
05.07.2022: Bei einem Sturz
aus einem Hochhaus in Erlangen sind ein Junge im Vorschulalter und eine Frau ums
Leben gekommen. Ein Passant hatte die beiden leblosen Körper am
Dienstagvormittag vor dem Gebäude gesehen und den Notruf gewählt, wie ein
Polizeisprecher sagte. "Beide Personen wiesen Verletzungen auf, die auf einen
Sturz in großer Höhe schließen lassen." Dementsprechend habe die Kriminalpolizei
die Ermittlungen aufgenommen. Nach ersten Erkenntnissen schlossen die Ermittler
die Beteiligung weiterer Personen aus. Stattdessen deuteten die Hinweise auf ein
Tötungsdelikt gepaart mit einem Suizid hin, sagte der Polizeisprecher. Die
Identität der Toten, ein mögliches Motiv und weitere Fragen blieben zunächst
offen, die Kriminalpolizei ermittelt. Auch wann genau der Vorfall passierte,
blieb zunächst unklar. Allerdings gebe es keine Hinweise, dass die Körper schon
länger liegen würden. Nach dem Notruf fuhren zunächst mehrere Streifen zu dem
19-stöckigen Gebäude am Europakanal im Stadtteil
Büchenbach. Der Bereich wurde mit Flatterband und Sichtschutz abgesperrt. Die
Feuerwehr war im Einsatz, Ermittler befragten Anwohner und sicherten Spuren. Bis
zum Nachmittag war der Einsatz
vor dem Hochhaus beendet.
https://www.sueddeutsche.de/bayern/sturz-hochhaus-frau-junge-tot-1.5615221
19.08.2022: In der Tragödie
um die im Münchberger Ortsteil Poppenreuth am Donnerstagnachmittag (18. August)
gestorbene Mutter (33) und ihren Sohn (8) gab das Polizeipräsidium Oberfranken
am Freitagnachmittag schockierende Details bekannt. Demzufolge nahm die Frau
sich und ihrem Sohn das Leben! ... So ist die Rauchentwicklung in dem
Einfamilienhaus im Münchberger Ortsteil Poppenreuth nach ersten Erkenntnissen
"mutmaßlich auf ein bewusstes Handeln zurückzuführen", so die Informationen aus
dem Polizeipräsidium in Bayreuth. In den Wohnräumen wurde durch die
Rettungskräfte ein brennender Einweggrill entdeckt. Die alarmierte Feuerwehr
löschte diesen bei ihrem Einsatz ab. Aktuell gehen die Ermittler der
Kriminalpolizei davon aus, dass die Frau sich selbst und ihrem Kind das Leben
nahm. ...
Untersuchungen der Rechtsmedizin sollen nun Erkenntnisse zur jeweiligen
Todesursache liefern. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei und der
Staatsanwaltschaft Hof zu den Umständen und Hintergründen der Geschehnisse
dauern an. ... Tragödie bei Münchberg: 37-Jähriger findet Lebensgefährtin und
Sohn tot im Schlafzimmer.
https://www.tvo.de/muenchberg-frau-nimmt-sich-und-ihrem-sohn-das-leben-605196/
31.10.2022: Tödliche Geisterfahrt auf der A40 - Verursacherin hatte 1,1 Promille ... Die Frau, die am Freitag in Bochum als „Geisterfahrerin“ einen Unfall mit zwei Toten verursacht hat, hat zuvor auf der Autobahn gewendet. Sie sei also nicht - möglicherweise versehentlich - in der falschen Richtung aufgefahren, sondern habe laut den Ermittlungen bewusst die Fahrtrichtung gewechselt, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. „Damit deutet alles auf Absicht.“. Die Ermittlungen und Zeugenbefragungen liefen auf Hochtouren, sagte der Polizeisprecher weiter. Dabei würden auch Hinweise untersucht, nach denen die Frau sich in einem „psychischen Ausnahmezustand“ befunden haben könnte. Die Leiche der Frau werde voraussichtlich Mitte der kommenden Woche obduziert und auf Alkohol oder andere Substanzen untersucht. Außerdem werde der Geländewagen der Frau kriminaltechnisch untersucht.... https://www.wa.de/nordrhein-westfalen/a40-geisterfahrer-unfall-obduktion-absicht-falschfahrer-alkohol-tote-bochum-wattenscheid-autobahn-sperrung-gelsenkirchen-91864841.html
17.04.2023: Sonne, Strand, schroffe Berglandschaften. Fuerteventura (Spanien) ist ein Paradies für Urlauber. Doch jetzt steht die Kanaren-Insel unter Schock. Dort wurden in einem Hotel zwei Leichen gefunden. ... Nach BILD-Informationen handelt es sich bei den Toten um ein deutsches Ehepaar aus Eisenach (Thüringen): Rabea (45) und Alexander B. (45). In ihrer Heimat herrscht Trauer und Fassungslosigkeit über die Schreckenstat.Aus ihrem Umfeld heißt es, Rabea sei sehr beliebt und anerkannt gewesen. Bisher kann sich niemand vorstellen, wie es zu diesem Gewaltverbrechen kommen konnte. Rabea leitete zuletzt das Bürgeramt der Stadt Eisenach, davor u.a. auch das Standesamt. BILD erfuhr: Das Ehepaar hinterlässt drei Kinder (14, 16, 18), die zum Zeitpunkt der Tat aber zu Hause in Thüringen gewesen sind. Sie sind nach BILD-Infos zurzeit bei den Großeltern untergebracht. ... https://www.bild.de/regional/thueringen/thueringen-aktuell/deutsche-urlauber-tot-auf-fuerteventura-rabea-45-von-ihrem-mann-erschlagen-83591736.bild.html.
Im April schockierte die Horror-Nachricht Thüringen. Das Ehepaar, das leblos in einem Hotelzimmer auf der Insel Fuerteventura aufgefunden wurde, stammte aus Eisenach (wir berichteten). ... Die 42-jährige Ehefrau entdeckte man im Bett liegend, mit mehreren Kopfverletzungen. Neben ihr lag ihr 46-jähriger Ehemann mit einer Plastiktüte überm Kopf, sein Körper war voller Blut. Laut damaliger Berichterstattung der „Bild“ habe das Ehepaar aus Eisenach bereits mehrere Tage tot im Zimmer gelegen. Erst nachdem Angehörige erfolglos versucht hatten, die beiden zu erreichen, fanden Hotelmitarbeiter die Leichen. Sie wurden in dem Rechtsmedizinischen Institut in Puerto del Rosaro untersucht. ... Mittlerweile geht man davon aus, dass der Ehemann aus Eisenach zuerst seine Frau tötete und sich dann selber das Leben nahm. Trotzdem müsse ein Fremdverschulden noch vollends ausgeschlossen werden. ... (13.04.2024) - https://www.thueringen24.de/thueringen/article300276956/thueringen-ehepaar-tod-insel-fuerteventura-spanien-staatsanwaltschaft-ermittlungen-news-s.html. Wie aus zu hören ist, kann davon ausgegangen werden, dass die vom Ehemann getöte Frau eine außereheliche Affäre mit einem anderen Mann hatte, der wohl auch aus Eisenach oder Umgebung stammen soll.
17.05.2023: Nach der
Obduktion der Leichen eines 55-Jährigen und seiner 83 Jahre alten Mutter aus dem
Landkreis Peine gehen die Ermittler nun von einem erweiterten Suizid aus. Das
Motiv ist noch unklar. "Wir können eine Beteiligung Dritter komplett
ausschließen", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Braunschweig am
Mittwoch auf Anfrage der Deutschen Presse Agentur (dpa). Demnach habe der
55-Jährige erst seine Mutter und anschließend sich selbst getötet. Laut des
Sprechers wurde kein Abschiedsbrief gefunden, der 55-Jährige könnte mit der
Versorgung seiner schwer pflegebedürften Mutter überfordert gewesen sein, hieß
es. ... Der rechtsmedizinischen Untersuchung zufolge wurde mehrfach mit einer
Axt auf die 83-Jährige eingeschlagen. Ob die Frau bereits vor dem ersten Axthieb
gestorben war, sei nicht mehr zu ermitteln gewesen. Den Angaben zufolge hatte
der 55-Jährige seine Mutter jahrelang gepflegt. ...
Am frühen Dienstagmorgen war zwischen dem Vechelder Ortsteil Bettmar und Sierße
in einem Auto die Leiche des 55-jährigen Mannes entdeckt worden. Der Wagen stand
auf einem Acker, er war offenbar von der Straße abgekommen. Der Mann wies nach
Polizeiangaben Verletzungen auf, die nicht von dem Unfall verursacht worden sein
können. Details wurden nicht genannt. In dem Wagen muss es gebrannt haben, die
Beamten entdeckten Ruß an den Innenseiten der Scheiben. Als die Polizisten die
Anschrift des 55-Jährigen überprüften, fanden sie in einem Haus in Bettmar die
Leiche seiner 83-jährigen Mutter.
https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/braunschweig_harz_goettingen/Leichenfunde-bei-Peine-Obduktion-abgeschlossen,bettmar102.html
28.08.2023: Ein 32 Jahre alter Mann aus Berlin ist am Sonntag auf der Flucht vor der Polizei in Sinn (Lahn-Dill) auf einen Strommast geklettert und drohte mit seinem Suizid. Die Beamten verhandelten mit dem Mann, konnten aber seinen Absturz nicht verhindern. Die Polizei gehe aktuell von einem Suizid aus, sagte ein Sprecher der Polizei Dillenburg am Montag. Der Mann war von der Polizei verfolgt worden, weil er als Tatverdächtiger in einem Berliner Tötungsdelikt galt. Er soll am Samstag eine 31 Jahre alte Frau mit Messerstichen getötet haben. Nach Informationen der Bild-Zeitung handelte es sich um die Ex-Freundin des 32-Jährigen. ... https://www.hessenschau.de/panorama/flucht-von-berlin-nach-hessen-mutmasslicher-moerder-stuerzt-von-strommast-und-stirbt-v2,mutmasslicher-moerder-stuerzt-von-strommast-100.html
07.09.2023: Am Mittwochabend, 06.09.2023, verstarb eine 50-jährige Frau aus Holtheim infolge einer durch ihren Ehemann tödlich beigebrachten Verletzung. Der 56-jährige Ehemann fügte sich anschließend eine tödliche Schussverletzung zu. Die Ermittlungen werden durch die MK "Beke" des Polizeipräsidiums Bielefeld geführt. Der 56-jährige Mann meldete sich gegen 19:20 Uhr bei der Leitstelle der Polizei Paderborn und teilte mit, dass er seine Ehefrau umgebracht hätte. Die alarmierten Beamten, darunter auch Spezialeinsatzkräfte, stießen an der Anschrift des Anrufers auf den bereits leblosen Anrufer und dessen ebenfalls leblose Ehefrau. Ein alarmierter Notarzt konnte vor Ort nur noch den Tod der beiden Personen feststellen. Leiter der Mordkommission "Beke" des Polizeipräsidiums Bielefeld ist Kriminalhauptkommissar Markus Ickler. Das Ermittlerteam setzt sich aus Beamten des Polizeipräsidiums Bielefeld und der Kreispolizeibehörde Paderborn zusammen. https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12522/5597600
11.09.2023: "Unfassbares Familiendrama am Rande Berlins. Eine Mutter (35) tötete ihren 2-jährigen Sohn und anschließend sich selbst. Der Junge lag tot im Fahrradanhänger. Am Sonntag, um 15.30 Uhr, entdeckte ein Spaziergänger (57) den Anhänger mit der Leiche des Jungen an der Landstraße zwischen den Gemeinden Diedersdorf und Großbeeren (Teltow-Fläming). Nach ersten Erkenntnissen wurde das Kind erstickt. Die Polizisten fanden wenig später in der Nähe die Mutter. Sie hatte sich an einem Baum erhängt. Das mögliche Motiv für die Tat ist vollkommen unklar. Die Familie wohnt in Berlin-Buckow. ..." - https://www.bz-berlin.de/brandenburg/mutter-35-toetet-sohn-2-und-erhaengt-sich-voellig-unklares-motiv
31.12.2023: "Das verheerendste Feuer ereignete sich wohl am frühen Morgen des 24. Juni in der Neuen Feldstraße von Jarmen. Dort stand ein erst wenige Jahre altes Eigenheim einschließlich Garage komplett in Flammen, zuvor sollen zwei Explosionen zu hören gewesen sein. Als nach gut zwei Stunden die Ruine betreten werden konnte, machten die Einsatzkräfte eine schreckliche Entdeckung: die sterblichen Überreste der Bewohner, ein Ehepaar um die 60. Zu den ermittelten Einzelheiten über den Ablauf dieser Nacht hielten sich die Behörden mit Verweis auf die Persönlichkeitsrechte der Toten und ihrer Familie zwar zurück. Doch die Umstände lassen vermuten, dass es sich um einen erweiterten Suizid handelt. Einen technischen Defekt oder Unfall schlossen die Sachverständigen jedenfalls aus." - https://www.nordkurier.de/regional/anklam/familiendrama-in-eigenheim-und-toedlicher-unfall-2157251
13.01.2024: Aktuell laufen die Ermittlungen der Itzehoer Mordkommission in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Itzehoe nach einem Tötungsdelikt an einer Jugendlichen mit anschließendem Suizid des 19-jährigen Tatverdächtigen. Nach derzeitigen Erkenntnissen nahm sich der Heranwachsende aus Wilster in der Nacht zu heute in Kremperheide das Leben. Zuvor tötete er mutmaßlich an seiner Wohnanschrift in Wilster seine 17-jährige Ex-Freundin, die aus dem Itzehoer Umland stammte. Die Hintergründe der Tat dürften im persönlichen Bereich zu suchen sein. ... https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/52209/5691045
19.01.2024: "In den frühen Morgenstunden wurde die Verkehrspolizei Regensburg zu einem Einsatz auf die Autobahn A3 zwischen den Anschlussstellen Universität und Burgweinting gerufen. Vor Ort konnte eine tote Person auf der Autobahn festgestellt werden. Dem derzeitigen Ermittlungsstand zufolge ist der 45-jährige Mann selbstständig von einer naheliegenden Brücke auf die Autobahn gesprungen. Bei einer späteren Nachschau an der Wohnadresse des Toten in Burgweinting, konnte eine weitere tote Person aufgefunden werden. Hierbei handelt es sich um eine 43-jährige Frau, vermutlich die Ehefrau des Verstorbenen. An der Wohnadresse in Burgweinting wurden außerdem die beiden Kinder des Ehepaars angetroffen. Ob die Kinder im Alter von sieben und zwei Jahren Zeugen des Ablebens ihrer Mutter wurden, kann noch nicht mit Sicherheit gesagt werden, aktuell gibt es hierfür aber keine konkreten Hinweise. Die beiden Kinder werden durch die Polizei und ein Kriseninterventionsteam betreut, das Jugendamt ist verständigt und kümmert sich in der Folge um die Kinder. Die Spurenlage vor Ort deutet derzeit auf ein Gewaltverbrechen hin, weshalb die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg die Ermittlungen in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Regensburg übernommen hat." - https://www.polizei.bayern.de/aktuelles/pressemitteilungen/061375/index.html
26.01.2024: Der grausige Fund in Pfaffenweiler, einem Ortsteil von Villingen-Schwenningen, beschäftigt die Polizei seit Freitagabend, 26. Januar. ... Am Freitagnachmittag, etwa gegen 16 Uhr, habe ein 27-Jähriger das Haus betreten und dort seinen 32-jährigen Bruder tot aufgefunden. Außerdem zwei weitere Tote: eine 57-jährige Frau und einen 62-jährigen Mann – seine Eltern. Wie Kluge sagte, deute sich in diesem Fall wohl eine Familientragödie an: „Wir sprechen hier von einem erweiterten Suizid“, so der Polizeisprecher. Ums Leben gekommen sind die Personen wohl durch Stichverletzungen. So habe der 32-Jährige vermutlich erst seine Eltern und dann sich selbst getötet, heißt es seitens der Polizei. Das ist jetzt Gegenstand der Ermittlungen. (06.02.2024) https://www.suedkurier.de/region/schwarzwald/schwarzwald-baar-kreis/schrecklicher-fund-in-pfaffenweiler-27-jaehriger-findet-drei-leichen-in-wohnhaus;art372502,11876519
19.02.2024: Ein Mann tötet erst seine Ehefrau, anschließend sich selbst. Diese tragische Beziehungstat ist im Landkreis Coburg, in der Gemeine Sonnefeld, passiert. Es ist Sonntagmorgen (18.02.) um halb neun. Angehörige entdecken in dem Einfamilienhaus die beiden 55-jährigen Eheleute. Sie holen noch Hilfe. Die kommt aber zu spät. Das Paar ist bereits tot. Die Kripo Coburg und die Staatsanwaltschaft nehmen die Ermittlung auf. Seit heute stehen die Ergebnisse der Gerichtsmedizin fest. Der Mann soll zuerst seine Frau mit einem Messer getötet und sich dann selbst mit einer Schusswaffe das Leben genommen haben.https://www.mainwelle.de/erweiterter-suizid-in-sonneberg-mann-toetet-erst-ehefrau-und-dann-sich-selbst-544782/
20.02.2024: Am Montagnachmittag kam es in Mauchenheim im Landkreis Alzey-Worms zu einem Tötungsdelikt und anschließenden Suizidversuch. Hierbei kam eine 66-jährige Frau aus Mauchenheim ums Leben. Ihr 70-jähriger Ehemann verletzte sich lebensgefährlich und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Sein Gesundheitszustand hat sich mittlerweile stabilisiert und er ist außer Lebensgefahr. Hintergründe zur Tat und Tatmotiv sind derzeit Gegenstand eines Ermittlungsverfahrens, das durch die Kriminalpolizei Mainz im Auftrag der Staatsanwaltschaft Mainz geführt wird. https://rheinhessen-news.de/news/2024/02/20/toetungsdelikt-und-anschliessender-suizidversuch-in-mauchenheim/
15.03.2024: "Der am 10.03.2024 um 11.00 Uhr zwischen Wiesbaden-Igstadt und Wiesbaden-Kloppenheim in einem Bachlauf aufgefundene Leichnam (PM vom 10.03.2024, 16.42 Uhr) konnte zwischenzeitlich identifiziert und die Todesursache mit an sicher grenzender Wahrscheinlichkeit geklärt werden. Im Rahmen der an den Fund anschließenden Ermittlungen konnte die Identität des Toten anhand seiner Fingerabdrücke herausgefunden werden. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen 23-jährigen Mann aus Idstein. Sowohl die durchgeführte Obduktion als auch weitere Maßnahmen im Bereich des Leichenfundortes lieferten Hinweise darauf, dass die Person bereits vor einigen Wochen durch einen Schuss ums Leben gekommen war. Die Waffe konnte bei den Suchmaßnahmen vor Ort ebenfalls aufgefunden werden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand sowie der Spurenlage deutet alles auf einen Suizid des jungen Mannes hin." - https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43562/5736364
17.04.2024; Der Fall löste im Herbst vergangenen Jahres bundesweit Entsetzen aus: Eine 42-Jährige soll ihre elfjährige Tochter und ihre Mutter getötet haben. Seit Mittwoch muss sie sich vor dem Berliner Landgericht verantworten. Angeklagte soll zunächst ihre Tochter und dann ihre Mutter getötet haben, Vater der Angeklagten soll von Plan gewusst haben, aber nichts unternommen haben, Taten als geplanter "erweiterten Suizid" gewertet, Frau scheiterte bei Versuch, auch sich das Leben zu nehmen, Urteil im Juni erwartet. ..." - https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2024/04/berlin-koepenick-prozess-erweiterter-suizid-angeklagte.html
Es ist schon seltsam, mit dem Strafrecht soll ein tragisches Unglück geahndet werden, was ein ganz anderes Setting erfordert, um zu dem Tod der Tochter und der Mutter, nicht noch ein weiteres schreckliches Kapitel dazu zu fügen. Das Strafrecht macht niemanden wieder lebendig, sondern dient nur dem Strafbedürfnis der sogenannten "Normalen", also so seltsamen Leute wie Karl Lauterbach, Christian Drosten und Lothar Wieler, bei denen man sich als kritischer Mensch fragt, warum diese statt auf der "Regierungsbank" nicht auf der "Anklagebank" sitzen.
23.05.2024: Am Mittwochabend ist in Berlin eine Frau zusammen mit einem Kleinkind von einem ICE erfasst worden. Die Frau kam dabei ums Leben, das Kind überlebte schwer verletzt. Einsatzkräfte waren mit einem Großaufgebot am Berliner Hauptbahnhof. Der Hintergrund des Vorfalls ist bislang unbekannt. ... Zum Alter der Frau und des Kindes machte die Polizei zunächst keine Angaben. Nach derzeitigem Stand hält die Berliner Polizei einen Suizid für wahrscheinlich. .... https://www.welt.de/vermischtes/article251641296/Berlin-Frau-mit-Kind-von-ICE-im-Hauptbahnhof-erfasst-sie-stirbt-das-Kind-ueberlebt.html. Da hat das Suizidinterventionsteam von Coronaobereinpeitscher Karl Lauterbach (SPD) wieder ganze Arbeit geleistet, Operation gelungen, Patientin tot, Kind schwer verletzt, SPD im Vollrausch.
Schienensuizid - Mutter mit Kind - am 23.05.2024 - Hauptbahnhof Berlin - Gleis 12
Vermutlich ein einfahrender ICE aus Richtung Friedrichstraße kommend. Kind überlebt, Mutter tot. Warum?
Da helfen auch keine Fangnetze, Herr Lauterbach, besser mal die Rübe anstrengen. Panikmodus ausschalten und nicht schon wieder neue "Pandemien" und anderen SPD-Schwachsinn vorbereiten.
03.06.2024: Ein 66 Jahre
alter Ober-Erlenbacher ist am frühen Sonntagmorgen mit seinem Audi aus der
Wetterauer Straße gegen das Haus in der Homburger Straße geprallt und dabei
seinen Verletzungen erlegen. Beim Überbringen der Todesnachricht stellten die
Einsatzkräfte fest, dass die Frau des Toten (61) ebenfalls tot in der
gemeinsamen Wohnung unweit vom Unfallort lag. Die beiden wohnten im Haus
zwischen der Pizzeria und der Apotheke in der Wetterauer Straße. „Nach
bisherigen Erkenntnissen steht der Mann im Verdacht, seine Ehefrau durch stumpfe
Gewalteinwirkung getötet zu haben, bevor er sich in sein Auto gesetzt und in der
Homburger Straße sein Leben genommen haben soll“, erklärte Polizeisprecher David
Ausbüttel am Montag. ...
https://www.fr.de/rhein-main/hochtaunus/bad-homburg-ort47554/tod-durch-stumpfe-gewalteinwirkung-93107892.html
13.07.2024: "In Bayern hat die Polizei in einer Wohnung im Landsberg am Lech die
Leiche einer 34 Jahre alten Frau gefunden, die mutmaßlich von ihrem Ehemann
erstochen wurde. Nach bisherigen Ermittlungen nahm er sich im Anschluss auf
einer Baustelle im Nachbarlandkreis Weilheim-Schongau das Leben, wie das
Polizeipräsidium Oberbayern Nord in Ingolstadt mitteilte. Die Eheleute lebten
getrennt. ... Die Ergebnisse der Spurensicherung und der gerichtsmedizinischen
Untersuchung lassen laut Polizei darauf schließen, dass der mutmaßliche Täter
(32) seine Frau am Dienstagmorgen tötete. Bei ihm soll es sich um einen Manager
der Deutschen Bahn handeln, berichtet die „Bild“-Zeitung. Das Paar hatte einen
gemeinsamen Sohn, der Dreijährige befand sich in der Kita, als seine Eltern
starben. Nun kümmert sich das Jugendamt um das Kind. Die Ermittlungen sind noch
nicht abgeschlossen, da Staatsanwaltschaft Augsburg und Polizei die Hintergründe
aufklären wollen.
14.07.2024: "Dutzende Streifenwagen rasen mit hohem Tempo über die Bundesstraße in Richtung Albstadt. Es sind Sirenen zu hören, Hubschrauber kreisen über der Stadt auf der Schwäbischen Alb. Wenig später machen Polizisten in einem Wohnhaus einen grausigen Fund: Dort entdecken sie drei Tote und zwei Schwerverletzte. Bei den Toten handelt es sich nach Angaben der Ermittler um zwei Männer und eine Frau. Unter ihnen sei auch der mutmaßliche Täter, sagte ein Polizeisprecher vor Ort. Die zwei verletzten Frauen erlitten demnach Schusswunden. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus. Ihr genauer Gesundheitszustand sei derzeit unklar, sagte der Sprecher. ... Der Tatort liegt in einem Wohngebiet in Lautlingen – ein Stadtteil von Albstadt mit 1.800 Einwohnern. .." - https://www.welt.de/vermischtes/article252518136/Lautlingen-Drei-Tote-nach-Schuessen-Taeter-soll-ein-Jaeger-sein.html
"Nach der schweren Gewalttat in Albstadt-Lautlingen am Sonntag mit drei Toten und zwei Verletzten trauert die FDP Baden-Württemberg um ihren verstorbenen Parteifreund Felix Gminder. Der 24-Jährige ist eines von drei Todesopfern der Bluttat. ... Gminder habe zuletzt als Kandidat für das EU-Parlament im Zollernalbkreis und im Landkreis Tübingen einen herausragenden Wahlkampf absolviert. ... Bei der Gewalttat hatte laut Polizei ein 63-Jähriger mit einer Schusswaffe seinen 24 Jahre alten Sohn – den FDP-Politiker Gminder – sowie seine 84-jährige Schwiegermutter getötet. Seine 26-jährige Tochter sowie seine Ehefrau im Alter von 59 Jahren verletzte er schwer. Anschließend tötete er sich selbst." (16.07.2024) - https://www.badische-zeitung.de/fdp-politiker-starb-bei-gewalttat
"Niemand habe sich vorstellen können, dass so etwas passiert, zeigte sich Albstadts Oberbürgermeister Roland Tralmer (CDU) im SWR betroffen. Die Familie sei sozial integriert gewesen und hätte viele Kontakte nach außen gehabt. Es herrsche Fassungslosigkeit und Unverständnis, so Tralmer. ... Ein 63-jähriger Mann hatte am Sonntag in Albstadt-Lautlingen seine 84-jährige Schwiegermutter, seinen 24-jährigen Sohn und sich selbst erschossen. Auch die 26-jährige Tochter und die 59-jährige Frau des mutmaßlichen Täters wurden mit Schussverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Beide sind schwer verletzt und werden weiterhin behandelt, wie die Polizei am Montag mitteilte. Der Schütze wurde von den Einsatzkräften tot im Garten des Hauses gefunden. Laut Polizei hat er sich nach derzeitigem Kenntnisstand mit einer Schusswaffe selbst tödliche Verletzungen zugefügt. .." (16.07.2024) - https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/tuebingen/nach-toedlichen-schuessen-in-albstadt-lautlingen-100.html
"Die Ermittlungen zu der
Gewalttat, die sich am 14. Juli in Lautlingen ereignet hat, sind nun
abgeschlossen, teilt die Staatsanwaltschaft Hechingen mit.
An jenem Sonntag waren Schüsse in einem Anwesen in Lautlingen zu
hören gewesen; ein 63-jähriger Familienvater, sein 24 Jahre alter Sohn sowie
dessen 84 Jahre alte Schwiegermutter wurden tot und die 59 Jahre alte Ehefrau
sowie die 26 Jahre alte Tochter des Familienvaters schwer verletzt aufgefunden.
...
Die Ermittlungen des Kriminalkommissariats Balingen und der
Staatsanwaltschaft Hechingen haben nun den Verdacht bestätigt, dass es sich
hierbei um ein innerfamiliäres Tötungsdelikt mit anschließendem Suizid gehandelt
hat: Der Vater hatte zunächst auf seine Familienmitglieder geschossen und
anschließend sich selbst getötet. ..." (06.11.2024) -
https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.gewalttat-in-lautlingen-ermittlungen-bestaetigen-den-verdacht.c22febe0-d6eb-499f-a21f-47efef4a09a4.html
18.07.2024: Eine Familientragödie hat sich am Mittwochmorgen, 17. Juli, in einem Haus in Alfeld ereignet: Ein 65-Jähriger verletzte erst seine Frau mit einem Messer und nahm sich anschließend selbst das Leben. Den bisherigen Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei zufolge stach der Mann mit einem Messer auf seine im Bett liegende Frau ein. Dieser gelang es in der Folge, aus dem Haus zu flüchten und sich bei Nachbarn in Sicherheit zu bringen. Als Einsatzkräfte der Polizei das Haus betraten, fanden sie den 65-Jährigen leblos vor. ... https://www.leinetal24.de/lokales/alfeld/versuchtes-toetungsdelikt-alfelder-verletzt-seine-frau-und-begeht-suizid-93193858.html
20.07.2024: Freitag gegen 10 Uhr fanden
Angestellte in dem Hotel am Mainzer Zollhafen im 1. Stock eine tote und eine
schwer verletzte Person. Auch sie starb kurz darauf. Die Toten sind ein Mann und
eine Frau. ... Kurz darauf waren Polizei und Rettungsdienste vor Ort. Sanitäter
versuchten, die schwer verletzte Person zu reanimieren. Vergebens.
SEK durchsucht das H2-Hotel in Mainz. ... In welcher Beziehung die beiden Toten
zueinander standen, wird noch untersucht. Polizei-Sprecherin Anna Dexheimer:
„Weitere Hintergründe zur Tat, zum Tatablauf und zum Motiv können derzeit
aufgrund der immer noch sehr unklare Lage nicht mitgeteilt werden. ... Nach
BILD-Informationen gehen die Ermittler von einer sogenannten Beziehungstat aus.
Wahrscheinlich fügte sich der Mann nach dem Angriff auf die Frau selbst tödliche
Verletzungen zu. -
https://www.bild.de/news/sek-einsatz-toter-und-schwerverletzter-in-hotelzimmer-in-mainz-669a27d301915a7520b7c460
02.08.2024:
Im hessischen Altenstadt (Wetteraukreis) hat ein 33-jähriger Lehrer eine
19-jährige Schülerin erstochen und sich anschließend selbst das Leben genommen.
...
Nach Informationen von „Bild“ handelt es sich bei der 19-Jährigen um eine
Abiturientin, die die Schule besuchte, an der der 33-Jährige unterrichtete. Dem
Bericht nach betrat der Lehrer am Donnerstagmorgen die Wohnung der Schülerin und
griff sie mit einem Messer an, verletzte dabei auch den Freund der Frau. ...
Noch vor Ort erlag die Abiturientin ihren Verletzungen. Anschließend floh der
Mann. Die Polizei fand ihn schließlich leblos in seinem Wohnhaus. Laut Obduktion
beging er Suizid. Nähere Angaben zu einer möglichen Beziehung zwischen Opfer und
dem mutmaßlichen Täter machte die Staatsanwaltschaft zunächst nicht. Wie „Bild“
jedoch berichtet, sollen Täter und Opfer ein Verhältnis gehabt haben, das kurz
zuvor beendet worden war. Nachbarn zufolge, auf die sich die Zeitung beruft, war
der Mann verheiratet, lebte aber von seiner Frau getrennt.
https://www.welt.de/vermischtes/kriminalitaet/article252811364/Hessen-33-Jaehriger-ersticht-junge-Frau-und-nimmt-sich-anschliessend-selbst-das-Leben.html
18.09.2024: ... Aus dem
Teupitzer See in Brandenburg sind eine 28-jährige Frau und ihre beiden Kinder
tot geborgen worden. Ihre Leichen sollen am Donnerstag obduziert werden, wie ein
Polizeisprecher sagte. Von dem Ergebnis erhoffen sich die Ermittler Hinweise
darauf, was genau geschehen ist. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen gibt es
nach Angaben des Sprechers keinen Hinweis darauf, dass dem Geschehen ein
Gewaltverbrechen vorausging.
Ein Passant habe den leblosen Körper der Frau gegen 11 Uhr auf dem Teupitzer See
(Dahme-Spreewald) entdeckt. Die Leiche der 28-Jährigen sei geborgen und
identifiziert worden. Daher habe man gewusst, dass es zwei Kinder im Alter von
zwei und fünf Jahren geben müsse, erklärte der Polizeisprecher. Es habe eine
größere Suche nach den Kindern begonnen. ...
Nach einem Bericht der „Märkischen Allgemeinen“ fanden Einsatzkräfte am Rand des
Sees einen leeren Kinderwagen mit Spielzeug. Taucher aus Dahme-Spreewald,
Teltow-Fläming und Potsdam kamen zum Einsatz. Sie fanden schließlich die Leichen
der zwei kleinen Kinder im Wasser. Nach „MAZ“-Informationen soll ihre Mutter
voll bekleidet und mit einem Rucksack auf dem Rücken gefunden worden sein. ...
https://www.welt.de/vermischtes/article253579356/Brandenburg-Mutter-und-zwei-Kinder-tot-aus-Teupitzer-See-geborgen.html
25.10.2024: Zwei Personen tot - Beamte gehen von erweitertem Suizid aus. Schock am Freitagmorgen! In Urberach (Stadtteil von Rödermark) im Landkreis Offenbach kam es um etwa 8 Uhr zu einem Einsatz der Polizei und des Rettungsdienstes. Wie das Polizeipräsidium Südosthessen auf O|N-Nachfrage bestätigt, wurden dabei ein toter Mann und eine schwerverletzte Frau in einer Wohnung aufgefunden. Während für den 70 Jahre alten Mann jede Hilfe zu spät kam, brachten die Rettungskräfte die 69 Jahre alte Frau, die Schussverletzungen aufwies, zunächst noch in ein Krankenhaus. Trotz der eingeleiteten Behandlungsmaßnahmen verstarb sie im Laufe des Vormittags in der Klinik. Was genau in dem Haus passierte, ist derweil noch weitgehend unklar. Aufgrund erster Hinweise gehen die Ermittler von einem erweiterten Suizid aus, weswegen die Staatsanwaltschaft Darmstadt und die zuständige Kriminalpolizei in Offenbach ein Verfahren wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes eingeleitet und die Ermittlungen übernommen haben. ... https://osthessen-news.de/n11767632/zwei-personen-tot-beamte-gehen-von-erweitertem-suizid-aus.html
08.11.2024: Der 19-Jährige, der am Freitag (8. November) im Bereich des Bahnhofs Kerpen-Horrem tot im Gleisbett aufgefunden wurde, ist inzwischen zweifelfrei identifiziert. Wie Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer auf Anfrage am Montag (11. November) mitteilte, handelt es sich nach gesicherten Erkenntnissen um jene Person, die zuvor eine 41-jährige Frau in Bergheim-Quadrath-Ichendorf getötet hat. Die Tat sei offenbar vor dem Hintergrund einer gescheiterten Beziehung zu sehen. Nach Zeugenhinweisen hatten Polizisten am Freitagvormittag die Leiche der Frau in einem Einfamilienhaus an der Glasbläserstraße entdeckt. Nur wenig später wurde auch der 19-Jährige tot aufgefunden – in den Gleisen am Bahnhof in Kerpen-Horrem. ... (16.11.2024) - https://www.ksta.de/region/rhein-erft/bergheim/ermittler-sind-sicher-19-jaehriger-hat-frau-41-in-bergheim-und-sich-selbst-getoetet-1-896554
14.11.2024: Zwei Männer sind bei einem Brand in Esslingen ums Leben
gekommen. Unter den Toten sei der Verursacher, sagte ein Polizeisprecher: „Der
Täter befindet sich unter den beiden Toten.“ Bei dem Feuer sei zudem eine Frau
schwer verletzt worden. Ein weiterer Mann habe leichte Verletzungen erlitten.
Informierte Kreise gehen davon aus, dass Mietstreitigkeiten Hintergrund für den
Brand waren. Die Deutsche Presse-Agentur erfuhr, dass ein Mieter im Verdacht
steht, den Sohn des Vermieters und sich selbst getötet zu haben. Die Polizei
wollte sich dazu zunächst nicht äußern. Auch zur Todesursache der beiden Männer
sagte der Sprecher zunächst nichts. ...
https://www.welt.de/vermischtes/article254511978/Esslingen-Zwei-Tote-und-Verletzte-nach-Brand-SEK-im-Einsatz.html
20.11.2024: Ein Mann ist in Rostock mit einem Kleinkind aus dem Fenster eines
Hauses gesprungen. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, starb der 34-Jährige
dabei am Nachmittag im Stadtteil Schmarl, während das neun Monate alte Mädchen
lebensbedrohlich verletzt und in eine Klinik gebracht wurde. In der Wohnung
wurde zudem eine 23-jährige Frau mit lebensbedrohlichen Stichverletzungen
gefunden und ebenfalls in eine Klinik gebracht. „Der Kriminaldauerdienst
sicherte vor Ort Spuren, die nun ausgewertet werden müssen. Die Ermittlungen der
Kriminalpolizeiinspektion Rostock stehen derzeit noch am Anfang. ....
https://www.welt.de/vermischtes/article254594194/Rostock-Mann-springt-mit-Kleinkind-aus-dem-Fenster.html
09.12.2024: Im sächsischen Meißen haben Ermittler am Sonntagabend drei leblose Kinder im Alter von ein, zwei und drei Jahren gefunden. Daneben einen leblosen 37-Jährigen. Der Notarzt konnte nur noch den Tod der Vier feststellen. Die Ermittler vermuten ein Tötungsdelikt. ... Die Ermittler gehen nicht von der Beteiligung Dritter aus. Bei dem 37-jährigen Toten handelt es sich um den Vater der Kinder, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte. ... https://www.welt.de/vermischtes/kriminalitaet/article254810144/Meissen-Polizei-findet-drei-tote-Kleinkinder-in-Haus.html
25.12.2024: Gegen 03.30 Uhr
morgens meldete am 25. Dezember 2024 ein Zeuge der Einsatzzentrale im
Polizeipräsidium Oberbayern Süd über Notruf eine offensichtlich verletzte Frau
in einem Einfamilienhaus im Rosenheimer Stadtteil Schwaig. Mehrere
Streifenfahrzeuge der Polizei fuhren daraufhin an den Einsatzort in der
Krainstraße. In dem Wohnhaus fanden die Beamten dann eine 39-jährige verletzte
Deutsche und deren gewaltsam getötete Kinder im Alter von 6 und 7 Jahren.
Unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunst ein - Zweigstelle Rosenheim
- übernahmen die Ermittler des zuständigen Fachkommissariats K1 der Kripo
Rosenheim die Untersuchungen. Vieles deutet derzeit darauf hin, dass die
39-jährige Mutter im Laufe des 24. Dezember oder in der Nacht auf den 25.
Dezember ihren beiden leiblichen Kindern in dem Wohnhaus mit einem Werkzeug
tödliche Verletzungen zufügte und später einen Suizidversuch unternahm. Die
Tatverdächtige kam in ein Krankenhaus, wo sie seitdem bewacht wird. Ihr
Gesundheitszustand ist nach Auskunft der behandelnden Ärzte stabil.
Anhaltspunkte für die Beteiligung anderer Personen an der Tat ergaben sich
nicht.
Im Rahmen der psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) sind seit dem frühen
Dienstagmorgen mehrere Teams des Kriseninterventionsdienstes (KID) des BRK
Rosenheim zur Betreuung von Angehörigen der betroffenen Familie, wie auch zur
Betreuung von Polizeibeamten, die am Tatort waren, im Einsatz.
Die Ermittlungen am Tatort dauern derzeit an. Neben einem Staatsanwalt und
Rechtsmedizinern arbeiten Spurensicherungsexperten der Rosenheimer
Kriminalpolizei und die zuständigen Ermittler des Fachkommissariats 1 an der
Rekonstruktion der Geschehnisse. Über die genauen Hintergründe der tragischen
Tat ist derzeit noch nichts bekannt.
https://www.polizei.bayern.de/aktuelles/pressemitteilungen/078021/index.html
Amok und Suizid
07.04.2018: Bei der Amokfahrt
in Münster lenkte am 7. April 2018 ein 48-Jähriger am Kiepenkerl-Denkmal im
Zentrum der westfälischen Stadt Münster einen Kleinbus in eine Gruppe von
Menschen. Vier Menschen starben,[1] mehr als 20 wurden zum Teil schwer verletzt.
Der Täter erschoss sich anschließend selbst.[2] Die Polizei schloss nach
Ermittlungen einen politischen oder extremistischen Hintergrund aus; die Tat war
offenbar ein erweiterter Suizid.
Am Samstag, den 7. April 2018 wurde gegen 15:27 Uhr ein Kleinbus vom Typ VW
California (T5) in eine Gruppe von Menschen gelenkt, die sich auf der
Außenterrasse des Restaurants „Großer Kiepenkerl“ aufhielten. Diese befindet
sich im Zentrum Münsters auf dem Platz am Kiepenkerl-Denkmal direkt an der
verkehrsberuhigten Straße Spiekerhof, die zum Tatzeitpunkt wegen des schönen
Wetters sehr belebt war.
Durch die Tat wurden vier Menschen getötet und mehr als 20 verletzt, sechs davon
schwer.
Täter war ein 48-jähriger deutscher Staatsbürger namens Jens Alexander R., der
in Münster lebte und als Industriedesigner arbeitete. Er stammte aus dem
Sauerland, wuchs in Madfeld auf und machte am Gymnasium Petrinum Brilon sein
Abitur.[3] Er besaß weitere Wohnungen in Pirna und Heidenau bei Dresden. Er litt
an psychischen Problemen.[4]
Gegen Jens R. hatte es fünf Strafverfahren gegeben, davon drei bei der
Staatsanwaltschaft Münster und zwei bei der Staatsanwaltschaft Arnsberg. Die
Verfahren in Arnsberg behandelten zwei „Auseinandersetzungen im familiären
Bereich“ aus den Jahren 2014 und 2016. In Münster wurden ihm unerlaubtes
Entfernen vom Unfallort (2015), Sachbeschädigung (2015) und Betrug (2016)
vorgeworfen. Alle Verfahren wurden wegen nicht hinreichenden Tatverdachts
eingestellt.[5]
Einen politischen oder extremistischen Hintergrund schloss die Polizei
aus.[6][7] Die Tat wurde als erweiterter Suizid aus persönlichen Gründen
eingeschätzt.[8]
https://de.wikipedia.org/wiki/Amokfahrt_in_M%C3%BCnster
10.04.2018: ... Nach der bisherigen Analyse und Auswertung der vorliegenden Dokumente, Spuren und Aussagen sind die Ermittlungsbehörden sicher, dass der 48-jährige Amokfahrer von Münster in Suizidabsicht handelte. ... Bei der Durchsuchung der Wohnung des ledigen und kinderlosen Münsteraners fanden die Beamten neben mehreren Behältern mit Benzin und anderen Flüssigkeiten ein über einen Balken gelegtes Hanfseil mit Henkersknoten. "Bei einer Gesamtschau der Indizien sind wir uns sicher, der Täter handelte in Suizidabsicht.", erklärte der Leiter der Ermittlungskommission, Kriminalhauptkommissar Joachim Poll, am Montagnachmittag. ... Entgegen anderslautender Berichte hat der Mann die Tat nicht angekündigt, so die Polizei. Die Nachrichten an Bekannte, die er mehrfach geschrieben hatte, enthielten keine ausdrückliche Ankündigung einer Selbsttötung und auch keine Ankündigung einer Amoktat. ... Warum der Täter den Vorplatz der Restaurants als Ziel seiner Todesfahrt gewählt hat, ist für die Polizei weiter unklar. Bislang konnten die Ermittler keinen Hinweis auf eine Beziehung des Täters zum Tatort finden. ... https://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/muenster-opferschutzbeauftragte-autoattacke-100.html
02.01.2025: ... Ein 45-jähriger Mann hat in der montenegrinischen Kleinstadt Cetinje mit einer Schusswaffe mindestens zehn Menschen getötet, unter ihnen zwei Kinder. Das teilte Innenminister Nikolaj Saranovic der Öffentlichkeit des kleinen Balkanlandes mit. ... Nach Informationen der Lokalzeitung „Cetinjski List“ soll der Täter in einer Kneipe mindestens vier Männer getötet und drei weitere verletzt haben. Bei der anschließenden Flucht soll er dann auch noch zwei Minderjährige mit Schüssen getötet und eine Frau verletzt haben. Am Abend teilte die Polizei mit, der Täter habe Suizid begangen. Als die Polizei den Verdächtigen eingekreist und ihn aufgefordert habe, seine Waffe niederzulegen, habe der Mann sich in den Kopf geschossen, sagte Polizeichef Lazar Scepanovic vor Journalisten. Er sei seinen Verletzungen erlegen, noch bevor er in ein Krankenhaus habe gebracht werden können. ... https://www.welt.de/vermischtes/article255011024/Bluttat-in-Restaurant-Mann-in-Montenegro-erschiesst-mindestens-zehn-Menschen-und-sich-selbst.html
Assistierter Suizid:
Silja Viermann - geb. 1978,
gestorben 13. Juni 2022: Nachruf auf Silja Viermann: „Das geht nicht!“
Sie hatte so viel Energie; da blieb genug für andere übrig. Bis alle Kraft aus
ihr entschwand.Immer wieder rappelte sie sich auf. „Ich bin für dich da“,
schickte sie per Sprachnachricht an Ben, den Chorleiter, als dieser Liebeskummer
hatte. Und schließlich waren die Freunde, die Schwester und Lluis für sie da.
Sie lag im Bett, musste gefüttert werden. ...
Und es kam der Moment, an dem sie wusste, dass sie nicht mehr wollte. Sie
wendete sich an die Sterbehilfe, ließ sich prüfen und interviewen. Schließlich
wusste sie, wann sie sterben würde, am 13. Juni 2022. Ein Stein fiel ihr vom
Herzen, regelrecht aufgeblüht ist sie in den letzten Tagen. Dann standen alle an
ihrem Bett. „Oh, mein Fanclub ist da“, sagte sie. ...
https://www.tagesspiegel.de/silja-viermann-26-oktober-1978--13-juni-2022-9473018.html
Vor zwei Jahren beendete eine ME/CFS-Erkrankte ihr Leben. Ihre Schwester schrieb ein Buch darüber – und riss jetzt bei einer Lesung im Bundestag Abgeordnete aus ihrem Alltag.Die Hauptperson fehlt an diesem Nachmittag im Deutschen Bundestag. Nach jahrelanger Krankheit hatte sich die Berlinerin Silja Viermann Mitte 2022 zu einem assistierten Suizid entschlossen, mit gerade einmal 43 Jahren. Ihre Schwester Birte Viermann hat darüber ein Buch geschrieben, und in einer Lesung am vergangenen Mittwoch möchte sie die Abgeordneten aus ihrem parlamentarischen Alltag holen, um sich in Siljas Geschichte hineinzuversetzen. ... Mehrere hunderttausend ME/CFS-Erkrankte gibt es allein in Deutschland. Etwa ein Viertel von ihnen lebt hausgebunden, nicht wenige sind rund um die Uhr bettlägerig. Studien legen nahe, dass der Suizid zu den häufigsten Todesursachen bei ihnen gehört – und dass ME/CFS-Betroffene sich jünger dazu entscheiden, ihrem Leben ein Ende zu setzen, als Menschen, die sich aus anderen Gründen zum Suizid entschließen. Sie wolle davon erzählen, „dass so ein Leid nicht sein muss“, sagt Birte Viermann zu Beginn ihrer Lesung. (27.09.2024) - https://www.berliner-zeitung.de/gesundheit-oekologie/mecfs-der-suizid-einer-berlinerin-soll-abgeordnete-aufruetteln-li.2257833
Eva-Maria Kurz (* 17. Mai 1944 in Stuttgart; † 17. November 2023) war eine deutsche Diplom-Psychologin, Schauspielerin sowie Hörspiel- und Hörbuchsprecherin. ... Am 17. November 2023 verstarb Eva-Maria Kurz, wie auf ihrer eigenen Website mitgeteilt wurde. Der Tagesspiegel berichtete, dass Kurz aufgrund einer Erkrankung den assistierten Suizid wählte.[6] Von der Deutschen Filmakademie gab es einen Nachruf auf sie, unter dem ihr Rosa von Praunheim ein Gedicht widmete.[7] https://de.wikipedia.org/wiki/Eva-Maria_Kurz
Tötung auf Verlangen
10.07.2024: Rems-Murr-Kreis: Ermittlungen wegen des Verdachts der Tötung auf Verlangen. ... Die Kriminalpolizei Waiblingen und die Staatsanwaltschaft Stuttgart führen derzeit ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Tötung auf Verlangen ... Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen soll sich ein älteres Ehepaar am Sonntagmorgen zu einem gemeinsam verabredeteten Suizid in die Nähe eines Wanderparkplatzes ... https://www.zvw.de/blaulicht/rems-murr-kreisermittlungen-wegen-des-verdachts-der-t%C3%B6tung-auf-verlangen_arid-839260
Massensuizid:
Der Massensuizid von Demmin
war eine Massenselbsttötung einschließlich erweiterter Suizide von mehreren
hundert bis über eintausend Zivilisten, die sich in der vorpommerschen
Kleinstadt Demmin zwischen dem 30. April und dem 4. Mai 1945 ereignete, als die
Rote Armee kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs den Ort einnahm. ... Im Zuge der
militärischen Niederlage Deutschlands kam es im gesamten Reichsgebiet zu einer
Welle von Selbsttötungen, unter denen der Massensuizid in Demmin als mutmaßlich
größter gilt.[17] Bereits nach der Niederlage der deutschen Wehrmacht in der
Schlacht von Stalingrad im Februar 1943 hatte es eine erste große Welle von
Selbsttötungen gegeben. Allein die Wehrmacht registrierte in den Wochen danach
über 2000 Suizide von Soldaten.[18] Auch unter der Zivilbevölkerung häuften sich
entsprechende Berichte. Offizielle Zahlen liegen jedoch nicht vor, da deren
Veröffentlichung mit Kriegsbeginn 1939 eingestellt worden war.[19] Nach der
Landung der Alliierten in der Normandie im Sommer 1944 hatte vor allem die
Luftwaffe erneut einen erheblichen Anstieg der Suizide und Suizidversuche
registriert. Nach dem in der nationalsozialistischen Propaganda
instrumentalisierten Massaker von Nemmersdorf weitete sich dies zu einer
„Epidemie aus, die von Ostpreußen ausgehend bald den gesamten Zusammenbruch des
Dritten Reiches flächendeckend begleitete.“ Innerhalb kurzer Zeit erlosch das
gesellschaftliche Verbot des Suizid: „Das Tabu war gefallen.“ Selbsttötungen
wurden ein „zwingendes Begleitphänomen der finalen Kämpfe um das Dritte Reich.“
Die Welle der Selbsttötungen folgte dem Frontverlauf, ging ihm mitunter auch
voraus.[20] In den westlichen Landesteilen, die von den amerikanischen und
britischen Truppen eingenommen wurden, kam es nicht zu „ähnlich ausufernden
Massensuiziden“ wie in den Gebieten, in die die Rote Armee vorrückte. Jedoch
registrierten auch in Oberbayern die Behörden zwischen April und Mai 1945 eine
Verzehnfachung der Selbsttötungen im Vergleich zu den Vorjahren. Auch in
Nordbaden und Bremen wurde für das Jahr 1945 ein steiler Anstieg der Suizidrate
festgestellt.[21]
Der deutsche Historiker Florian Huber sieht in der „Selbstmordepidemie“ „eine
Antwort auf den emotionalen Untergang“, der den Zusammenbruch des
Nationalsozialismus begleitet habe: „Die Selbstmordwelle war der extreme
Ausdruck einer Sinnleere und eines Schmerzes, in den sich die Menschen
angesichts von Irrtum, Niederlage, Demütigung, Verlust, Scham, persönlichem Leid
und Vergewaltigung geworfen sahen.“[22]
https://de.wikipedia.org/wiki/Massensuizid_in_Demmin
Als die Rote Armee im Mai 1945 in Güstrow in Mecklenburg einrückte, kam es zu einer entsetzlichen Selbstmordwelle. ... Anders als etwa in Demmin kam es in Güstrow nicht schon im Vorfeld des Einzugs der sowjetischen Truppen zu vermehrten Suiziden, sondern erst, als die Rote Armee schon in der Stadt war, berichtete Sens. Ab dem 2. Mai abends bis zum 9. Mai gab es demnach 332 gesicherte Suizide und damit eine Selbstmordwelle. ... (13.07.2020) https://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/article211542231/Kriegsende-1945-Ganze-Hausgemeinschaften-trafen-sich-zum-Suizid.html
Historische Suizide:
Selbstmord der wegen Zauberei
verhafteten Ehefrau des Joachim Mase im Gefängnis zu Lychen.
Archivaliensignatur: Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, I. HA GR,
Rep. 49, N Nr. 16.
Kontext: Fiscalia >> 5. Einzelne Straftatbestände >> 5.1. Verbrechen gegen die
Persönlichkeit >> 5.1.5. Zauberei und Giftmischerei (Rep. 49 N). Laufzeit: Juni
1576 - Aug. 1577.
Bestand: I. HA GR, Rep. 49 Fiscalia -
https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/B6TPOQ7G746GSIVOQMHLVNJMTBPC6WMF
Andreas Carlsen - 1936 Der
1899 geborene Zigarrenmacher Andreas Carlsen gab während der Weimarer Republik
für die SPD das Mitteilungsblatt Freiheit heraus. Dieses Blatt galt als
volksschädlich, ein Verteiler als Volksschädling. Ein „Volksschädling“ konnte
nach damaligem Recht z. B. zum Tode durch das Fallbeil verurteilt werden.
Carlsen wurde am 28. November 1935 wegen Äußerungen zur
politischen Lage in Schutzhaft genommen. Er starb am 5. Juni 1936 beim Sturz aus
dem Zug auf dem Weg zur Hauptverhandlung des Sondergerichts in Heide, es soll
sich dabei um Suizid gehandelt haben.[1][2] ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stolpersteine_in_Bredstedt
Suizid in der DDR:
Archivaliensignatur Bundesarchiv, BArch MfS GH/110/85
MfS-Zentralarchiv (ZA),
einschließlich der Unterlagen der Archivbestände der BV Berlin bis 1985
Bestand
Archivbestand 5 (Geheime Ablage)
Gliederung
Archivbestand 5 - Geheime Ablage (GH) des Ministeriums für Staatssicherheit,
Teil: Suizide
Gliederung
Archivbestand 5 - Ablage, Suizide
Archivale
Erweiterter Suizid von Mitarbeitern der Bezirksverwaltung Cottbus durch
Erschießen im häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters beim Wachschutz des Büros der Leitung der
Bezirksverwaltung Frankfurt (Oder) durch Erschießen in einer Parkanlage
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung VII der Bezirksverwaltung Erfurt durch
Medikamentenvergiftung nach erfolgter Entlassung aus dem MfS
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung Rückwärtige Dienste der
Bezirksverwaltung Dresden durch Erhängen in einem Waldgebiet
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung Allgemein der Bezirksverwaltung Cottbus
durch Erschießen im Dienstobjekt
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung M der Bezirksverwaltung Dresden durch
Erschießen mit der Dienstwaffe im häuslichen Bereich in Bautzen
Suizid eines leitenden Mitarbeiters der Abteilung VIII der Bezirksverwaltung
Magdeburg durch Erhängen im häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters der Bezirksverwaltung Cottbus durch Erhängen in einem
Waldgebiet
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung Verwaltung und Wirtschaft der
Bezirksverwaltung Halle durch Erhängen im häuslichen Bereich in Sennewitz
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung II der Bezirksverwaltung Gera durch
Erschießen in einem Waldgebiet
Suizid einer Mitarbeiterin der Abteilung Kader und Schulung der
Bezirksverwaltung Leipzig durch Gasvergiftung
Suizid eines Mitarbeiters im Referat Finanzen der Bezirksverwaltung Rostock
durch Erschießen im häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters beim Wachschutz des Büros der Leitung der
Bezirksverwaltung Leipzig durch Erschießen mit der Dienstwaffe im häuslichen
Bereich
Untersuchungsvorgang zum erweiterten Suizidversuch der Ehefrau eines
Mitarbeiters der Kreisdienststelle Hoyerswerda durch Gasvergiftung mit
Todesfolge beider Kinder im häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung M der Bezirksverwaltung Erfurt durch
Erschießen im Dienstobjekt
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung XII der Bezirksverwaltung Cottbus durch
Gasvergiftung im häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters der Bezirksverwaltung Magdeburg durch Erschießen mit
der Dienstwaffe im häuslichen Bereich in Wernigerode
Suizid eines Mitarbeiters der Wach- und Sicherungseinheit der Bezirksverwaltung
Cottbus durch Erschießen mit der Dienstwaffe im Dienstobjekt
Suizid eines Mitarbeiters der Kreisdienststelle Grevesmühlen durch Erschießen
mit der Dienstwaffe im häuslichen Bereich
Serie
Suizid eines leitenden Mitarbeiters im Referat IX der Kreisdienststelle
Magdeburg durch Erschießen mit der Dienstwaffe im häuslichen Bereich
Archivale
Suizid eines leitenden Mitarbeiters der Abteilung XIX der Bezirksverwaltung
Rostock durch Erschießen mit der Dienstwaffe im häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung XII der Bezirksverwaltung Halle durch
Erschießen mit der Dienstwaffe im häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung VI in der Passkontrolleinheit Bad
Schandau der Bezirksverwaltung Dresden durch Ertrinken in der Elbe
Suizid eines Mitarbeiters der Hauptabteilung II als Objektverwalter in
Berlin-Wilhelmshagen durch Erhängen im Dienstobjekt
Suizid eines Mitarbeiters der Hauptabteilung I/ Militärbezirk III durch
Erschießen in einem Dienstobjekt der NVA in Leipzig
Suizid eines Mitarbeiters der Wach- und Sicherungseinheit der Bezirksverwaltung
Erfurt durch Erschießen mit der Dienstwaffe im Dienstobjekt Niedernissa
Serie
Suizid eines Mitarbeiters der Auswertungs- und Kontrollgruppe der Hauptabteilung
IX durch Erschießen mit der Dienstwaffe im Dienstobjekt Berlin-Hohenschönhausen
Archivale
Suizid eines Mitarbeiters der Kreisdienststelle Freital durch Erschießen im
häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters der Hauptabteilung I/ Grenzkommando Mitte aus
Oranienburg durch Erschießen im häuslichen Bereich
Suizidverdacht gegen einen Mitarbeiter der Bezirksverwaltung Magdeburg nach
dessen Tod durch Medikamentenvergiftung im häuslichen Bereich
Suizid einer Mitarbeiterin der Abteilung Verwaltung und Wirtschaft der
Bezirksverwaltung Cottbus durch Gasvergiftung im häuslichen Bereich
Serie
Erweiterter Suizid einer Mitarbeiterin im Referat R der Hauptverwaltung
Aufklärung durch Erhängen nach Tötung der Tochter im häuslichen Bereich
Archivale
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung 26 der Bezirksverwaltung Leipzig durch
Erschießen mit der Dienstwaffe im häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung VI der Bezirksverwaltung Frankfurt
(Oder) durch Erschießen im häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters der Kreisdienststelle Malchin durch Erschießen mit der
Dienstwaffe im Dienstbereich
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung IX der Bezirksverwaltung Potsdam durch
Erschießen im häuslichen Bereich
Suizid eines leitenden Mitarbeiters der Abteilung XVIII der Bezirksverwaltung
Frankfurt (Oder) durch Erhängen im "Eichwald"
Suizid einer Mitarbeiterin der Abteilung XIV der Bezirksverwaltung Dresden durch
Gasvergiftung im häuslichen Bereich
Suizid eines leitenden Mitarbeiters der Abteilung XX der Bezirksverwaltung
Dresden durch Erschießen mit der Dienstwaffe im Dienstobjekt
Suizid eines Mitarbeiters der Kreisdienststelle Nordhausen durch Erschießen im
Stolberger Wald
Erweiterter Suizid einer Mitarbeiterin der Abteilung II der Bezirksverwaltung
Magdeburg und eines Mitarbeiters der Kreisdienststelle Osterburg mit dem
Dienstfahrzeug in einem Waldgebiet bei Tangerhütte
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung Rückwärtige Dienste der
Bezirksverwaltung Potsdam durch Erhängen im häuslichen Bereich
Suizid eines leitenden Mitarbeiters der Abteilung III der Bezirksverwaltung
Cottbus durch Erschießen mit der Dienstwaffe im Dienstobjekt
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung XV der Bezirksverwaltung Halle durch
Erhängen im häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters der Juristischen Hochschule Potsdam durch Erhängen im
"Gretel-Walter-Heim" in Hagenow
Suizid eines Mitarbeiters beim Wach- und Sicherungsdienstes des Büros der
Leitung durch Erschießen im Objekt des Zentralarchivs der Abteilung XII
Suizid eines Mitarbeiters der Kreisdienststelle Zerbst durch Erschießen im
Dienstobjekt
Suizid eines leitenden Mitarbeiters der Passkontrolleinheit Wartha der
Bezirksverwaltung Erfurt durch Erhängen im häuslichen Bereich in Eisenach
Suizid eines Mitarbeiters in der Passkontrolleinheit Probstzella der
Bezirksverwaltung Gera durch Erschießen im häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung XVIII der Bezirksverwaltung Frankfurt
(Oder) durch Erhängen im häuslichen Bereich
Suizid eines ehemaligen leitenden Mitarbeiters im selbständigen Referat zur
Sicherung von Verschlussachen der Bezirksverwaltung Karl-Marx-Stadt durch
Erhängen im häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung M der Bezirksverwaltung Schwerin durch
Erschießen im häuslichen Bereich
Suizid eines leitenden Mitarbeiters der Abteilung VI in der Passkontrolleinheit
Marienborn/Autobahn der Bezirksverwaltung Magdeburg durch Erschießen mit der
Dienstwaffe im häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung VI der Bezirksverwaltung Neubrandenburg
durch Erhängen in einem Waldgebiet bei Löchnitz
Suizid eines Mitarbeiters beim Wachschutz der Objektverwaltung Wismut der
Bezirksverwaltung Karl-Marx-Stadt durch Erschießen mit der Dienstwaffe im
Dienstobjekt
Suizid eines Mitarbeiters der Kreisdienststelle Fürstenwalde und ehemaligen
Hauptamtlicher Inoffizieller Mitarbeiter “Andreas Schreiber” durch Erschießen
mit der Dienstwaffe im häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung Rückwärtige Dienste der
Bezirksverwaltung Magdeburg durch Erhängen im Dienstobjekt
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung VI in der Passkontrolleinheit
Marienborn/Eisenbahn der Bezirksverwaltung Magdeburg durch Erschießen mit der
Dienstwaffe im Dienstobjekt
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung VI der Passkontrolleinheit Buchhorst der
Bezirksverwaltung Magdeburg durch Erhängen im häuslichen Bereich
Suizid eines Untersuchungsrichters der Abteilung IX der Bezirksverwaltung
Cottbus durch Erschießen in einer Parkanlage in Senftenberg
Suizid eines Offiziers im besonderen Einsatz als Leiter der Verschlussabteilung
im Objekt 102 der Wismut AG durch Erhängen im Stadtwald von Gera nach erfolgter
Entlassung aus dem MfS
Suizid eines Mitarbeiters der Kreisdienststelle Stollberg durch Erschießen mit
der Dienstwaffe im Dienstobjekt
Serie
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung III der Hauptabteilung Personenschutz
durch Erschießen im häuslichen Bereich
Archivale
Suizid eines Mitarbeiters beim Wachschutz der Kreisdienststelle Neuhaus durch
Ersticken im häuslichen Bereich
Suizid eines ehemaligen Referenten beim Leiter der Bezirksverwaltung
Karl-Marx-Stadt durch Erhängen im häuslichen Bereich
Suizid eines Zivilangestellten der Bezirksverwaltung Magdeburg im Ferienheim des
MfS "Ernst Thälmann" in Schierke durch Erhängen im Objekt
Suizid eines Unteroffiziers auf Zeit der Wach- und Sicherungseinheit beim MfS
Berlin durch Erschießen mit der Dienstwaffe im Schulungsobjekt Groß Dölln
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung VI der Passkontrolleinheit Forst der
Bezirksverwaltung Cottbus durch Erhängen in der Nähe der Försterei Klein
Bademeusel
Suizid eines Mitarbeiters der Kreisdienststelle Altentreptow durch Erschießen im
Dienstobjekt
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung V der Hauptverwaltung A mit Sitz in Jena
durch Erschießen in der elterlichen Wohnung in Steinach
Suizid eines Mitarbeiters der Kreisdienststelle Artern durch Erschießen mit der
Dienstwaffe auf einer Obstplantage zwischen Artern und Kachstedt
Suizid eines Mitarbeiters der Kreisdienststelle Ueckermünde durch Erschießen in
der HO-Gaststätte „Stadtcafè“ in Gartz
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung VI in der Passkontrolleinheit Drewitz
der Bezirksverwaltung Potsdam durch Erschießen im Dienstobjekt
Suizidverdacht gegen einen ehemaligen Mitarbeiter des Ministeriums für
Staatssicherheit nach dessen Tod im häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters der Kreisdienststelle Hohenmölsen durch Erhängen in
einer Scheune in Teuchern
Suizid einer Mitarbeiterin im Referat XV der Objektverwaltung Wismut der
Bezirksverwaltung Karl-Marx-Stadt auf der Bahnstrecke Dresden - Werdau
Suizid eines leitenden Mitarbeiters im selbständigen Referat XI der
Bezirksverwaltung Schwerin durch Erhängen im häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung XVIII der Bezirksverwaltung Erfurt durch
Erschießen im Dienstobjekt
Suizid eines Mitarbeiters beim Wachschutz der Bezirksverwaltung Frankfurt (Oder)
durch Erschießen im Dienstobjekt
Suizid eines Mitarbeiters beim Wachschutz der Kreisdienststelle Wittenberg durch
Erhängen in einem Waldgebiet an der Fernverkehrsstraße 10 zwischen Radis und
Uthausen
Suizid eines Mitarbeiters beim Wachschutz Weitisberga der Bezirksverwaltung Gera
durch Erschießen mit der Dienstwaffe im Dienstobjekt in Gera
Suizid eines Offiziers im besonderen Einsatz der Hauptabteilung VIII durch
Erhängen in Verbindung mit einer Gasvergiftung im häuslichen Bereich
Suizid eines leitenden Mitarbeiters der Kreisdienststelle Hohenmölsen durch
Erschießen in einer dortigen Gartenanlage
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung Rückwärtige Dienste der
Bezirksverwaltung Karl-Marx-Stadt durch Fenstersturz im häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung VI in der Passkontrolleinheit Wartha der
Bezirksverwaltung Erfurt durch Gasvergiftung im häuslichen Bereich in Eisenach
Suizid eines Mitarbeiters der Linie XVIII der Kreisdienststelle Staßfurt durch
Erhängen im häuslichen Bereich
Suizid eines Oberleutnants der Hauptabteilung I/Militärbezirk III an der
Unteroffiziersschule Weißwasser durch Erschießen im Dienstobjekt nach einem
Verkehrsunfall mit Personenschaden
Serie
Suizid eines Mitarbeiters der Kreisdienststelle Oschersleben durch Erschießen
mit der Dienstwaffe im häuslichen Bereich
Archivale
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung XVIII der Bezirksverwaltung
Neubrandenburg durch Erschießen im häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters beim Wachschutz der Kreisdienststelle Sternberg durch
Erschießen mit der Dienstwaffe im Dienstobjekt
Suizid einer Mitarbeiterin der Abteilung Nachrichtenverbindung und Waffen der
Bezirksverwaltung Leipzig durch Gasvergiftung im häuslichen Bereich in Delitzsch
Suizid eines Mitarbeiters beim Wach- und Sicherungsdienst des Büros der Leitung
der Bezirksverwaltung Cottbus durch Erhängen im Dienstobjekt
Suizid eines Mitarbeiters der Passkontrolleinheit Oberwiesenthal/ Schönberg der
Bezirksverwaltung Karl-Marx-Stadt durch Erhängen im Dienstobjekt
Suizid einer Mitarbeiterin der Auswertungs- und Kontrollgruppe der
Bezirksverwaltung Magdeburg durch Medikamentenvergiftung im häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters beim Wachschutz des Büros der Leitung der
Bezirksverwaltung Dresden durch Erschießen im Unterkunftsbereich
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung VIII der Bezirksverwaltung Leipzig durch
Erschießen mit der Dienstwaffe im Dienstobjekt in Leutzsch
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung IX der Bezirksverwaltung Cottbus durch
Erhängen in einem Waldgebiet der Gemeinde Gulben
Suizid einer Mitarbeiterin der Bezirksverwaltung Leipzig durch Erhängen im
häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung Verwaltung und Wirtschaft der
Bezirksverwaltung Rostock durch Erschießen im häuslichen Bereich
Suizid eines leitenden Mitarbeiters der Abteilung XX der Bezirksverwaltung
Dresden durch Erhängen im häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung VI in der Passkontrolleinheit
Oberwiesenthal der Bezirksverwaltung Karl-Marx-Stadt durch Gasvergiftung
Suizid eines Mitarbeiters der Dienststelle Auerbach (Vogtland) der
Länderverwaltung Sachsen im Dienstobjekt
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung IX der Bezirksverwaltung Cottbus durch
Erschießen in einer Grünanlage in Berlin-Prenzlauer Berg
Erweiterter Suizid eines leitenden Mitarbeiters der Abteilung Rückwärtige
Dienste der Bezirksverwaltung Magdeburg und dessen Ehefrau
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung N der Bezirksverwaltung Rostock durch
Erschießen im Dienstobjekt
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung Sicherung von Verschlusssachen der
Bezirksverwaltung Frankfurt (Oder) durch Erschießen mit der Dienstwaffe im
häuslichen Bereich
Erweiterter Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung VI der Passkontrolleinheit
Stralsund der Bezirksverwaltung Rostock nach der Tötung von drei
Familienangehörigen mit der Dienstwaffe
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung VIII der Bezirksverwaltung Suhl durch
Erhängen im häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters der Bezirksverwaltung Magdeburg durch Erschießen mit
der Dienstwaffe im häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters der Bezirksverwaltung Frankfurt (Oder) als Heizer im
Ferienobjekt "Werner Seelenbinder" in Alt Madlitz durch Erhängen im Dienstobjekt
Suizid eines Reservekaders des MfS und Direktstudenten der Karl-Marx-Universität
Leipzig durch Fenstersturz im häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung Verwaltung und Wirtschaft der
Bezirksverwaltung Halle durch Erschießen mit der Dienstwaffe im häuslichen
Bereich
Suizid eines Mitarbeiters der Kreisdienststelle Zwickau durch Erhängen auf dem
Betriebsgelände des VEB Metallleichtbaukombinates Plauen
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung Rückwärtige Dienste der
Bezirksverwaltung Magdeburg durch Brandlegung in einem Bungalow im Kreis Genthin
Suizid einer Mitarbeiterin der Abteilung M der Bezirksverwaltung Magdeburg durch
Gasvergiftung im häuslichen Bereich
Suizid einer Mitarbeiterin der Bezirksverwaltung Magdeburg aus Stendal durch
Erschießen
Suizid eines ehemaligen Mitarbeiters der Kreisdienststelle Ribnitz-Dammgarten
durch Erhängen
Suizidverdacht eines ehemaligen Mitarbeiters der Hauptabteilung Kader und
Schulung
Suizid eines Angehörigen des Wachregiments "Feliks Dzierzynski" durch
Gasvergiftung im familiären Bereich in Netzschau
Suizid einer Mitarbeiterin im Medizinischen Dienst der Bezirksverwaltung
Frankfurt (Oder) durch Erhängen im häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung VIII der Bezirksverwaltung Magdeburg
durch Erschießen im Dienstfahrzeug im Waldgebiet Biederitzer Busch
Suizid der Ehefrau eines Mitarbeiters der Hauptabteilung I beim Kommando der
Volksmarine Rostock durch Medikamentenvergiftung im häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung VI in der Passkontrolleinheit Marienborn
der Bezirksverwaltung Magdeburg durch Erschießen im Dienstobjekt
Suizidverdacht gegen einen Mitarbeiters der Kreisdienststelle Köthen nach Tod
durch Gasvergiftung im häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters der Kreisdienststelle Bautzen durch Erschießen im
Dienstobjekt
Suizid eines ehemaligen Mitarbeiters der Kreisdienststelle Mühlhausen durch
Erhängen
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung III der Bezirksverwaltung Frankfurt
(Oder) durch Erschießen in einer Gaststätte in Angermünde
Suizid eines ehemaligen Mitarbeiters beim Wachschutz des Büros der Leitung der
Bezirksverwaltung Potsdam durch Vergiften mit einem Schädlingsbekämpfungsmittel
in einem Waldgebiet bei Bornstedt
Suizid eines Mitarbeiters der Kreisdienststelle Glauchau durch Erhängen im
häuslichen Bereich in Waldenburg
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung V der Bezirksverwaltung Karl-Marx-Stadt
durch Erschießen mit der Dienstwaffe im häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters der Kreisdienststelle Halle/ Saalkreis durch
Erschießen mit der Dienstwaffe im häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters der Kreisdienststelle Nauen durch Erhängen im
häuslichen Bereich in Brieselang
Suizid eines Mitarbeiters der Kreisdienststelle Altenburg durch Erschießen mit
der Dienstwaffe im häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung IX der Bezirksverwaltung Halle durch
Erschießen im öffentlichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung Verwaltung und Wirtschaft der
Bezirksverwaltung Neubrandenburg durch Erschießen im Dienstobjekt
Suizid eines Mitarbeiters der Kreisdienststelle Klötze durch Erhängen in einer
Parkanlage in Beetzendorf
Suizid einer Mitarbeiterin der Kreisdienststelle Altenburg durch Erhängen im
häuslichen Bereich in Fockendorf
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung VI in der Passkontrolleinheit Bad
Schandau der Bezirksverwaltung Dresden durch Erhängen im Dienstobjekt
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung VIII der Bezirksverwaltung Magdeburg
durch Erschießen im häuslichen Bereich
Suizid eines leitenden Mitarbeiters der Abteilung XVIII der Bezirksverwaltung
Frankfurt (Oder) durch Erschießen im häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung XV der Bezirksverwaltung Karl-Marx-Stadt
durch Erschießen im häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung VI in der Passkontrolleinheit Drewitz
der Bezirksverwaltung Potsdam durch Erschießen im häuslichen Bereich
Erweiterter Suizid eines leitenden Mitarbeiters des Erholungsheimes der
Volkspolizei in Blankenburg (Harz) und dessen Ehefrau durch Gasvergiftung im
häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters der Kreisdienststelle Kamenz durch Erschießen im
Dienstobjekt
Suizid eines ehemaligen Offiziers im besonderen Einsatz der Kreisdienststelle
Eisenach durch Zufügung tödlicher Verletzungen im häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters der Kreisdienststelle Halle-Neustadt durch Erschießen
im häuslichen Bereich
Suizid eines ehemaligen Mitarbeiters der Bezirksverwaltung Berlin durch
Erschießen mit einer Jagdwaffe im häuslichen Bereich
Serie
Suizid eines Mitarbeiters der Auswertungs- und Kontrollgruppe der
Bezirksverwaltung Leipzig durch Ertrinken unter Medikamenteneinwirkung in der
Weißen Elster
Archivale
Erweiterter Suizid eines leitenden Mitarbeiters beim Wachschutz der
Kreisdienststelle Angermünde nach der Tötung der Ehefrau durch Erschießen mit
der Dienstwaffe
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung XIII der Bezirksverwaltung Cottbus durch
Erschießen in einer Grünanlage in Görlitz
Suizid eines Mitarbeiters des MfS durch Erschießen mit einer unrechtmäßig
angeeigneten Waffe im Dienstobjekt Zeuthen
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung VIII der Bezirksverwaltung Gera durch
Gasvergiftung im häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung Verwaltung und Wirtschaft der
Bezirksverwaltung Cottbus durch Gasvergiftung im häuslichen Bereich
Serie
Suizid eines Mitarbeiters der Wach- und Sicherungseinheit der Bezirksverwaltung
Frankfurt (Oder) durch Erschießen mit der Dienstwaffe im Wachobjekt
Archivale
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung XV der Bezirksverwaltung Frankfurt
(Oder) durch Erschießen im häuslichen Bereich
Suizid eines ehemaligen Mitarbeiters der Kreisdienststelle Dessau durch Erhängen
im häuslichen Bereich
Serie
Suizid eines Mitarbeiters des Wachschutzes der Bezirksverwaltung Dresden durch
Erhängen in einer Parkanlage des VP-Krankenhauses in der Schillerstraße
Archivale
Suizid eines ehemaligen Mitarbeiters beim Wachschutz des Büros der Leitung der
Bezirksverwaltung Gera durch Erhängen in einem Waldgebiet bei Loitsch nach
erfolgter Entlassung aus dem MfS
Suizid eines leitenden Mitarbeiters der Operativgruppe Dimitroffwerk der
Kreisdienststelle Magdeburg durch Erhängen im häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters der Bezirksverwaltung Magdeburg durch Erschießen mit
der Dienstwaffe im häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung XIV des MfS durch Erhängen in einer
Möbeltischlerei im Kreis Oranienburg
Suizid eines Mitarbeiters der Bezirksverwaltung Karl-Marx-Stadt durch Erschießen
mit der Dienstwaffe im häuslichen Bereich
Suizid eines leitenden Mitarbeiters der Abteilung VIII der Bezirksverwaltung
Schwerin durch Erschießen mit der Dienstwaffe im Dienstobjekt Demmlerplatz
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung Verwaltung und Wirtschaft der
Juristischen Hochschule Potsdam durch Erschießen im häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters der Kreisdienststelle Wittenberg durch Erschießen mit
der Dienstwaffe im häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung Verwaltung und Wirtschaft der
Bezirksverwaltung Rostock als Heimleiter im Ferienheim "Hans Beimler" in Baabe
durch Erschießen im Dienstobjekt
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung VIII der Bezirksverwaltung
Karl-Marx-Stadt durch Gasvergiftung im häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung M am Kontrollpunkt Merseburg der
Bezirksverwaltung Halle durch Erschießen mit der Dienstwaffe im häuslichen
Bereich
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung VI in der Passkontrolleinheit Staaken
der Bezirksverwaltung Potsdam durch Ertrinken in einem Löschteich am dortigen
Unterkunftsbereich
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung VI der Bezirksverwaltung Neubrandenburg
durch Erschießen im Dienstobjekt
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung VI der Passkontrolleinheit Marienborn
der Bezirksverwaltung Magdeburg durch Erhängen in der Ortslage Wefensleben
Suizid eines Mitarbeiters beim Wachschutz der Bezirksverwaltung Schwerin durch
Erschießen mit der Dienstwaffe im Dienstobjekt
Suizid eines leitenden Mitarbeiters der Abteilung VII der Bezirksverwaltung Gera
durch Erschießen mit der Dienstwaffe im Dienstobjekt
Suizid eines Mitarbeiters der Kreisdienststelle Angermünde durch Erschießen im
häuslichen Bereich
Serie
Suizid eines leitenden Mitarbeiters der Abteilung 26 der Bezirksverwaltung
Frankfurt (Oder) durch Fenstersturz im Dienstobjekt
Archivale
Suizid eines Mitarbeiters der Kreisdienststelle Altenburg durch Erhängen im
häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters der Bezirksverwaltung Erfurt durch Erschießen im
häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters der Passkontrolleinheit Gutenfürst der
Bezirksverwaltung Karl-Marx-Stadt durch Erschießen mit der Dienstwaffe im
häuslichen Bereich in Plauen
Suizid eines Mitarbeiters der Passkontrolleinheit Überseehafen der
Bezirksverwaltung Rostock durch Erschießen mit der Dienstwaffe im Hafenbereich
Suizid des Sekretärs für Wirtschaft beim ZK der SED und Ministers für
Schwermaschinenbau - Gerhard Ziller - durch Erschießen mit einer Dienstwaffe im
häuslichen Bereich
Suizid einer Mitarbeiterin der Abteilung III der Bezirksverwaltung Halle durch
Gasvergiftung im häuslichen Bereich
Suizid eines leitenden Mitarbeiters der Kreisdienststelle Riesa durch Erhängen
im Dienstobjekt
Suizid eines Mitarbeiters der Kreisdienststelle Querfurt durch Erschießen in
einem Waldgebiet bei Hohelinde
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung VI der Passkontrolleinheit Marienborn
der Bezirksverwaltung Magdeburg durch Erschießen im häuslichen Bereich in
Wefensleben
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung XIX der Bezirksverwaltung Potsdam durch
Erschießen mit der Dienstwaffe im häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung VI in der Passkontrolleinheit
Marienborn/ Autobahn der Bezirksverwaltung Magdeburg durch Erschießen mit der
Dienstwaffe im Dienstobjekt
Suizid eines Mitarbeiters beim Wachschutz der Arbeitsgruppe des Leiters der
Bezirksverwaltung Dresden durch Erschießen im Dienstobjekt
Suizid eines Mitarbeiters der Bezirksverwaltung Cottbus durch Erschießen mit der
Dienstwaffe im häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters beim Rat des Kreises Oranienburg und ehemaligen
Mitarbeiters des MfS durch Zufügung tödlicher Verletzungen in einem Waldgebiet
Suizidverdacht gegen einen Mitarbeiter beim Wachschutz des Büros der Leitung der
Bezirksverwaltung Gera nach dessen Tod durch Ertrinken im Stausee Hohenwarte
Suizid eines Mitarbeiters der Kreisdienststelle Salzwedel durch Gasvergiftung im
häuslichen Bereich
Serie
Suizid des Hauptamtlichen Führungs-IM "Udo Höpping" der Kreisdienststelle Seelow
als Kaderinstrukteur im VEB Schlacht- und Verarbeitungskombinat Eberswalde durch
Erhängen im häuslichen Bereich
Beschlagnahmte dienstliche und persönliche Unterlagen aus dem Büro des
Vorsitzenden der Staatlichen Plankommission (SPK) Erich Apel nach dessen Tod am
6. Dezember 1965
Archivale
Erweiterter Suizid eines Mitarbeiters beim Wachschutz der Bezirksverwaltung
Magdeburg durch Brandstiftung im häuslichen Bereich mit einhergehender
Kindstötung
Suizid eines Mitarbeiters beim Wachschutz der Bezirksverwaltung Gera durch
Erschießen mit der Dienstwaffe im Wachobjekt
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung Verwaltung und Wirtschaft der
Bezirksverwaltung Halle durch Erschießen mit der Dienstwaffe in der Wohnung
eines Familienangehörigen in Brodenaundorf im Kreis Delitzsch
Suizid eines leitenden Mitarbeiters der Abteilung XIV der Bezirksverwaltung
Schwerin durch Erhängen
Suizid eines Offiziers im besonderen Einsatz als Instrukteur des Büros der
Bezirksleitung der Sportvereinigung Dynamo Karl-Marx-Stadt durch Erhängen im
Dienstobjekt
Suizid eines Zivilangestellten der Abteilung Rückwärtige Dienste im Dienstobjekt
Gosen durch Erhängen im Objekt Kaniswall
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung VI der Bezirksverwaltung Magdeburg durch
Erhängen im häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung M der Bezirksverwaltung Magdeburg durch
Erhängen im häuslichen Bereich
Suizid eines ehemaligen Mitarbeiters der Kreisdienststelle Bad Doberan nach
erfolgter Entlassung
Suizid eines leitenden Mitarbeiters der Kreisdienststelle Stadtroda durch
Erschießen im Dienstobjekt
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung XIII der Bezirksverwaltung Dresden durch
Erschießen mit der Dienstwaffe im Dienstobjekt der Kreisdienststelle Bautzen
Suizid eines Mitarbeiters der Kreisdienststelle Saalfeld durch Erschießen mit
einer Jagdwaffe im häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters der Bezirksverwaltung Cottbus durch Erschießen mit der
Dienstwaffe im Dienstobjekt wegen eines Diebstahlverdachts
Suizid einer ehemaligen Mitarbeiterin des MfS aus Blankenburg durch Erhängen im
häuslichen Bereich
Suizid eines leitenden Mitarbeiters der Abteilung XIV der Bezirksverwaltung
Frankfurt (Oder) durch Erschießen im Dienstobjekt
Suizid eines leitenden Mitarbeiters der Linie XVIII der Kreisdienststelle Burg
durch Erschießen mit der Dienstwaffe im Dienstobjekt
Suizid eines Mitarbeiters der Wismut AG und ehemaligen Mitarbeiters der
Bezirksverwaltung Gera durch Gasvergiftung im häuslichen Bereich
Gerichtsakte zum Ermittlungsvorgang des Erweiterten Suizidversuch der Ehefrau
eines Mitarbeiters der Kreisdienststelle Hoyerswerda durch Gasvergiftung mit
Todesfolge beider Kinder
Suizid eines Berufssoldaten der Bezirksverwaltung Karl-Marx Stadt und Studenten
der Ingenieurschule für Bauwesen Leipzig durch Erhängen im häuslichen Bereich
Suizid eines Angehörigen der Wacheinheit "Fritz Schmenkel" der Bezirksverwaltung
Karl-Marx-Stadt durch Erschießen mit der Dienstwaffe im Wachobjekt
Suizid eines Mitarbeiters beim Wachschutz des Büros der Leitung durch Erschießen
im Wachobjekt der Abteilung Nachrichten in Berlin-Karlshorst
Suizid eines Mitarbeiters der Arbeitsgruppe des Leiters der Bezirksverwaltung
Schwerin durch Erhängen
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung Rückwärtige Dienste der
Bezirksverwaltung Frankfurt (Oder) durch Erschießen im häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters der Kreisdienststelle Halberstadt durch Erhängen im
häuslichen Bereich
Suizid eines Offiziers des Hauptsachgebietes Waffen und Geräte der
Bezirksverwaltung Erfurt durch Erschießen in seinem Dienstzimmer
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung N der Bezirksverwaltung Erfurt durch
Erschießen mit der Dienstwaffe im privaten Personenkraftwagen
Suizid eines ehemaligen Mitarbeiters der Bezirksverwaltung Magdeburg durch
Erhängen im häuslichen Bereich in Oebisfelde
Suizid einer Mitarbeiterin der Abteilung M der Kreisdienststelle Senftenberg auf
der Bahnstrecke zwischen Dresden und Cottbus
Erweiterter Suizid eines ehemaligen Mitarbeiters der Abteilung IX der
Bezirksverwaltung Suhl durch Brandstiftung nach der Tötung der Ehefrau und
Tochter im häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters der Kreisdienststelle Belzig durch Erschießen im
Dienstobjekt
Suizid eines Mitarbeiters der Abteilung Kader und Schulung der Bezirksverwaltung
Magdeburg durch Erschießen im häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters im selbständigen Referat O der Bezirksverwaltung
Potsdam durch Erschießen im häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters des Referats XII der Bezirksverwaltung Cottbus durch
Gasvergiftung im häuslichen Bereich
Suizid eines Mitarbeiters der Kreisdienststelle Neuhaus am Rennweg durch
Gasvergiftung im häuslichen Bereich in Steinach
Suizid eines Mitarbeiters beim Wachschutz der Abteilung XIV der
Bezirksverwaltung Dresden durch Ertrinken in der Elbe
https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/F2353WKGDLRD3NLVGJW57EP2LTXDOEC4
Suizide im Bereich Grenze der DDR
Name
Personengruppe
Fallgruppe
Datum des Vorfalls
Staat des Vorfalls
Beck, Werner
Grenzpersonal / DDR
Suizide in dienstlichem Kontext
20. August 1954 DDR
Blume, Hans-Joachim
Grenzpersonal / DDR
Suizide in dienstlichem Kontext
22. März 1959 DDR
Brandt, Bodo
Grenzpersonal / DDR
Suizide in dienstlichem Kontext
02. Januar 1983 DDR
Brandt, Michael
Grenzpersonal / DDR
Suizide in dienstlichem Kontext
26. November 1987 DDR
Bretfeld, Frank
Grenzpersonal / DDR
Suizide in dienstlichem Kontext
21. August 1979 DDR
Burghardt, Manfred
Zivilisten / Bundesrepublik
Todesfälle vor oder nach Festnahmen
24. April 1972 DDR
Dohrmann, Günter
Grenzpersonal / DDR
Suizide in dienstlichem Kontext
07. Juni 1978 DDR
Dommel, Steffen
Grenzpersonal / DDR
Suizide in dienstlichem Kontext
22. März 1988 DDR
Erdmann, Joachim
Zivilisten / DDR
Todesfälle vor oder nach Festnahmen
02. April 1978 DDR
Falk, Henry
Grenzpersonal / DDR
Suizide in dienstlichem Kontext
04. Februar 1981 DDR
Feige, Torsten
Grenzpersonal / DDR
Suizide in dienstlichem Kontext
17. Juli 1981 DDR
Fiedler, Rudi
Zivilisten / DDR
Todesfälle bei Fluchtversuchen
05. März 1970 DDR
Grimm, Klaus
Grenzpersonal / DDR
Suizide in dienstlichem Kontext
21. Januar 1964 DDR
Gültner, Hans
Grenzpersonal / DDR
Suizide in dienstlichem Kontext
08. Juni 1955 DDR
H., Thomas
Grenzpersonal / DDR
Suizide in dienstlichem Kontext
26. November 1983 DDR
Herfurth, Jens
Zivilisten / DDR
Todesfälle bei Fluchtversuchen
06. Juli 1988 DDR
Hermann, Paul
Zivilisten / DDR
Todesfälle vor oder nach Festnahmen
18. April 1963 DDR
Jaskowitz, Josef
Grenzpersonal / DDR
Suizide in dienstlichem Kontext
20. Dezember 1952 DDR
Kaiser, Andreas
Grenzpersonal / DDR
Suizide in dienstlichem Kontext
30. Juni 1973 DDR
Kilian, Jochen
Zivilisten / DDR
Todesfälle vor oder nach Festnahmen
10. August 1973 Bulgarien
Klinkerfuß, Nadine
Zivilisten / DDR
Todesfälle vor oder nach Festnahmen
17. März 1979 DDR
Knauer, Fritz
Grenzpersonal / DDR
Suizide in dienstlichem Kontext
22. Oktober 1957 DDR
Komorek, Wilfried
Zivilisten / DDR
Todesfälle vor oder nach Festnahmen
29. Oktober 1971 DDR
Krause, Manfred
Grenzpersonal / DDR
Suizide in dienstlichem Kontext
10. August 1955 DDR
Krell, Reimar
Zivilisten / DDR
Todesfälle vor oder nach Festnahmen
27. August 1968 Tschechoslowakei
Kubatz, Henry
Grenzpersonal / DDR
Suizide in dienstlichem Kontext
06. Dezember 1980 DDR
Laska, Johann
Zivilisten / Bundesrepublik
Todesfälle vor oder nach Festnahmen
09. Januar 1958 DDR
Lau, Axell
Grenzpersonal / DDR
Suizide in dienstlichem Kontext
24. Oktober 1986 DDR
Lehmann, Gudrun
Zivilisten / DDR
Todesfälle vor oder nach Festnahmen
01. August 1967 Bulgarien
Lehning, Günther
Grenzpersonal / DDR
Suizide in dienstlichem Kontext
08. November 1949 DDR
Lott, Frank
Grenzpersonal / DDR
Suizide in dienstlichem Kontext
26. Juni 1982 DDR
Luther, Anna
Zivilisten / DDR
Suizide vor Zwangsaussiedlung
05. Juni 1952 DDR
Mehlis, Volker
Zivilisten / DDR
Todesfälle vor oder nach Festnahmen
24. Mai 1980 DDR
Müller, Roland
Grenzpersonal / DDR
Suizide in dienstlichem Kontext
03. Mai 1981 DDR
Neuber, Hans
Grenzpersonal / DDR
Suizide in dienstlichem Kontext
02. Februar 1977 DDR
Neumann, Udo
Grenzpersonal / DDR
Suizide in dienstlichem Kontext
19. Oktober 1962 DDR
Obkirchner, Klara
Zivilisten / DDR
Suizide vor Zwangsaussiedlung
07. Juni 1952 DDR
Panke, Bodo
Grenzpersonal / DDR
Suizide in dienstlichem Kontext
17. August 1979 DDR
Peters, Jürgen
Grenzpersonal / DDR
Suizide in dienstlichem Kontext
05. April 1958 DDR
Plätschke, Sylvia
Zivilisten / DDR
Weitere Todes- und Verdachtsfälle
23. Januar 1981 DDR
Polifka, Heinz
Zivilisten / DDR
Todesfälle vor oder nach Festnahmen
05. September 1980 Jugoslawien
Querfurth, Donald
Grenzpersonal / DDR
Suizide in dienstlichem Kontext
23. Juni 1979 DDR
Radewagen, Gerd
Grenzpersonal / DDR
Suizide in dienstlichem Kontext
17. März 1979 DDR
Rinderknecht, Konrad
Grenzpersonal / DDR
Suizide in dienstlichem Kontext
23. September 1971 DDR
Rothamel, Peter
Grenzpersonal / DDR
Suizide in dienstlichem Kontext
29. September 1970 DDR
Rudolf, Leopold
Zivilisten / DDR
Todesfälle vor oder nach Festnahmen
20. Juni 1951 DDR
Rüger, Hildegard
Zivilisten / DDR
Suizide vor Zwangsaussiedlung
06. Juni 1952 DDR
Rüger, Manfred
Zivilisten / DDR
Suizide vor Zwangsaussiedlung
06. Juni 1952 DDR
Rüger, Werner
Zivilisten / DDR
Suizide vor Zwangsaussiedlung
06. Juni 1952 DDR
Sawatzki, Rocco
Grenzpersonal / DDR
Suizide in dienstlichem Kontext
25. März 1985 DDR
Scheffel, Frank
Grenzpersonal / DDR
Suizide in dienstlichem Kontext
03. November 1989 DDR
Schmidt, Hans
Grenzpersonal / DDR
Suizide in dienstlichem Kontext
20. Mai 1988 DDR
Schneiderling, Fritz
Grenzpersonal / DDR
Suizide in dienstlichem Kontext
01. November 1970 DDR
Scholz, Dietmar
Grenzpersonal / DDR
Suizide in dienstlichem Kontext
19. Mai 1976 DDR
Schulze, Peter
Polizei / Militär
Todesfälle vor oder nach Festnahmen
06. Februar 1976 Tschechoslowakei
Schwenzer, Gerhard
Grenzpersonal / DDR
Suizide in dienstlichem Kontext
20. November 1961 DDR
Stahnke, Axel
Grenzpersonal / DDR
Suizide in dienstlichem Kontext
12. Februar 1988 DDR
Stothut, Helgard
Zivilisten / Bundesrepublik
Todesfälle vor oder nach Festnahmen
21. Juni 1955 DDR
Straßburg, Jan
Grenzpersonal / DDR
Todesfälle vor oder nach Festnahmen
21. Juli 1989 DDR
Theurich, Christian
Grenzpersonal / DDR
Suizide in dienstlichem Kontext
13. November 1978 DDR
Tittmann, Siegfried
Grenzpersonal / DDR
Todesfälle bei Fluchtversuchen
06. März 1954 DDR
Varga, Dr. Miloslav
Zivilisten / andere Staatsangehörige
Todesfälle vor oder nach Festnahmen
29. März 1988 DDR
Weiß, Rainer
Grenzpersonal / DDR
Suizide in dienstlichem Kontext
13. Januar 1970 DDR
Werrmann, Elmar
Grenzpersonal / DDR
Suizide in dienstlichem Kontext
17. Februar 1970 DDR
Winter, Bernhard
Zivilisten / Bundesrepublik
Todesfälle ohne Fluchtabsicht
19. September 1963 DDR
Wojcik, Johannes
Grenzpersonal / DDR
Suizide in dienstlichem Kontext
27. Juli 1951 DDR
Wolf, Norman
Grenzpersonal / DDR
Suizide in dienstlichem Kontext
21. April 1988 DDR
Ziebold, Wolfgang
Grenzpersonal / DDR
Suizide in dienstlichem Kontext
22. Oktober 1958 DDR
https://todesopfer.eiserner-vorhang.de/article/?todesart=52
Suizid nicht unwahrscheinlich:
Rudolf Christian Karl
Diesel (* 18. März 1858 in Paris; † 29. September 1913, lebend zuletzt
an Bord des Fährschiffs Dresden auf dem Ärmelkanal bei der Überfahrt nach
England gesehen) war ein deutscher Ingenieur und der Erfinder des Dieselmotors.
...Am 29. September 1913 ging Rudolf Diesel in Antwerpen an Bord des britischen
Fährschiffs Dresden, um nach Harwich überzusetzen und später in London an einem
Treffen der Consolidated Diesel Manufacturing Ltd. teilzunehmen. Er schien guter
Laune zu sein, wurde aber, nachdem er abends den Esstisch verlassen hatte, nicht
wieder gesehen. Sein Bett in der Kabine war unbenutzt. Am 10. Oktober sah die
Besatzung des niederländischen Regierungslotsenbootes Coertsen bei heftigem
Seegang die Leiche eines Mannes im Wasser treiben. Diese war stark verwest und
wurde deshalb nicht geborgen, sondern die Seeleute nahmen aus den Kleidern
einige Gegenstände wie eine Pastillendose, ein Portemonnaie, ein Taschenmesser
und ein Brillenetui an sich, die vom Sohn Eugen Diesel am 13. Oktober in
Vlissingen als seinem Vater gehörend identifiziert wurden.[20]
Die genauen Todesumstände konnten nicht geklärt werden. Diskutiert wurde ein
Suizid, doch schienen einige Umstände auf dem Fährschiff dem nicht zu
entsprechen. Die Zeitung „L’Aéro“ brachte 1934 einen Artikel über den Tod des
Entwicklers, worin berichtet wird, dass Diesel am 25. September 1913 in Gent
einen Brief an seine Frau in Frankfurt geschrieben habe, in dem er von einem
beklemmenden Gefühl und deprimierter Stimmung spricht, aber keine Gründe dafür
angibt. Im englischen Diesel-Unternehmen liefen die Geschäfte damals sehr
schlecht. Diesel sollte zum 1. Oktober an einer Versammlung mit dem Direktorium
in London teilnehmen und sich der Kritik einiger Aktionäre stellen. Daher wurde
er auf seiner Reise nach London auch von seinem belgischen Geschäftspartner
George Carels und dessen Chefkonstrukteur Alfred Luckmann begleitet.[21][22]
https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Diesel
Matthias Domaschk (* 12. Juni 1957 in Görlitz; † 12. April 1981 in Gera) war ein Vertreter der Bürgerrechtsbewegung der DDR und Stasiopfer. ... Am 10. April 1981 war Domaschk mit Rösch unterwegs zu einer Geburtstagsfeier nach Ost-Berlin. Am gleichen Wochenende fand dort der X. Parteitag der SED statt. Auf Befehl des MfS wurden Domaschk und Rösch im Zug verhaftet und nach ersten Verhören in Jüterbog am nächsten Tag in die Stasi-Untersuchungshaftanstalt in Gera verbracht. Der Vorwurf: sie hätten Störaktionen während des Parteitages geplant.[5] In Gera schrieb Domaschk dann am 12. April nach stundenlangen Verhören eine handschriftliche Verpflichtungserklärung zur inoffiziellen Mitarbeit für das MfS.[6] Kurz danach, vor seiner offiziellen Entlassung gegen 14 Uhr, kam er im Besucherraum der MfS-Untersuchungshaftanstalt unter ungeklärten Umständen ums Leben. Die Angaben zur Todeszeit variieren in den MfS-Akten um 15 Minuten. Laut offizieller Version des MfS beging Domaschk Suizid, indem er sich mit seinem eigenen Hemd an einem Heizungsrohr erhängte.[7][1] Das wird von Angehörigen und Freunden bis heute stark bezweifelt.[8] ... Die Frage, ob Domaschk wirklich Suizid beging, einem Unfall zum Opfer fiel oder aber ermordet wurde, konnte bis heute nicht zweifelsfrei geklärt werden, weil die verantwortlichen MfS-Offiziere schweigen.[16] Im September 2000[17] kam es zum letzten Prozess, bei dem sein Freund Peter Rösch als Zeuge aussagte. Die Anklage der Freiheitsberaubung wurde nach DDR-Strafgesetzbuch verhandelt, da aus den vorhandenen Indizien, die gegen Suizid sprachen, weder eine von außen herbeigeführte Todesfolge noch eine eindeutige Rechtsbeugung nachgewiesen werden könne, so die damals zuständige Staatsanwaltschaft Gera. Sie hat deshalb die Strafanzeige der Freiheitsberaubung mit Todesfolge abgewiesen. Die MfS-Offiziere wurden zu geringen Tagessätzen wegen Freiheitsberaubung verurteilt. ... https://de.wikipedia.org/wiki/Matthias_Domaschk
Die Arroganz der Macht, die sich nicht nur in der Verweigerung von Auskünften, sondern auch im restriktiven Umgang mit den sterblichen Überresten Inhaftierter und in der Observierung von Trauerfeiern äußerte, hat mehrfach bei Angehörigen und Freunden einen Mordverdacht geweckt und bestärkt. Ein prominentes Beispiel ist der Tod von Matthias Domaschk, der sich wahrscheinlich am 12. April 1981 in der MfS-Untersuchungshaftanstalt Gera erhängt hat." - https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/sites/default/files/uploads/files/2021-06/Grashoff_Selbstt%C3%B6tung%20oder%20durch%20die%20Staatssicherheit%20verschleierter%20Mord_DDR%20im%20Blick.pdf
Walter Josef F., besser bekannt als OZ: "Der bundesweit bekannte Sprayer Walter Josef F., besser bekannt als OZ, ist tot. Er war am Donnerstagabend gegen 22.30 Uhr an den Gleisen zwischen Hamburg-Hauptbahnhof und Berliner Tor unterwegs, als ihn eine S-Bahn erfasste, wie die Hamburger Polizei SPIEGEL ONLINE bestätigte. ... Der S-Bahnführer der Linie S1 Richtung Poppenbüttel/Flughafen habe den Unfall gar nicht bemerkt, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Erst der Fahrer eines nachfolgenden Zuges habe die Leiche gesehen und die Leitstelle der S-Bahn verständigt. Der Mann sei mit schweren Kopfverletzungen gefunden worden. Vor drei Jahren stand der Sprayer vor Gericht. Mehr als 120.000-mal soll er sein Zeichen OZ in Hamburg gesprüht und damit reihenweise fremdes Eigentum beschädigt haben. So sahen es zumindest die Staatsanwaltschaft und die Richterin am Amtsgericht Barmbek. ..." - https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/oz-in-hamburg-graffiti-sprayer-ist-tot-a-993876.html
Jörg Christian Fauser
(* 16. Juli 1944 in Bad Schwalbach, Taunus; † 17. Juli 1987 in München) war ein
deutscher Schriftsteller und Journalist. ... Nach dem Abitur am
Lessing-Gymnasium in Frankfurt am Main 1965 begann Fauser an der Johann Wolfgang
Goethe-Universität Frankfurt am Main ein Studium der Fächer Ethnologie und
Anglistik. Das Studium brach er 1966 jedoch ab.
Während des Ersatzdienstes im Bethanien-Krankenhaus Heidelberg wurde Fauser
abhängig von Heroin. Er unterbrach den Ersatzdienst und hielt sich Anfang 1967
für sechs Wochen in Istanbul auf. Im Herbst 1967 setzte er sich vom Ersatzdienst
ins Istanbuler Drogenviertel Tophane ab. Im Herbst 1968 kehrte Fauser nach
Frankfurt zurück und ging dann nach West-Berlin.
Um 1971 hatte er Kontakt zur Hausbesetzerszene im Frankfurter Westend, u. a. zur
Gruppe von Joschka Fischer. Zur 68er-Bewegung, deren Akteure meist aus Fausers
Generation stammten, hielt er eine kritische Distanz, was sich auch in seinen
Werken zeigt.[1]
In Frankfurt schaffte er 1971/72 den Entzug vom Heroin.[2] ... Fauser
starb am 17. Juli 1987, als er gegen 4:10 Uhr auf der A 94 zwischen den Münchner
Stadtteilen Zamdorf und Riem in Fahrtrichtung Anschlussstelle Feldkirchen als
Fußgänger von einem Lkw erfasst wurde. Er hatte zuvor die Feier zu seinem 43.
Geburtstag verlassen und offenbar stark alkoholisiert versucht, die Fahrbahn zu
überqueren. Weitere Umstände blieben ungeklärt. Anlässlich seiner Rede zum
Ingeborg-Bachmann-Preis am 3. Juli 2013 äußerte Michael Köhlmeier die Vermutung,
dass Fausers Tod kein Unfall gewesen sei, sondern mit dessen Recherchen über
Verbindungen zwischen dem Drogenmilieu und der deutschen Politik zu tun gehabt
habe. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%B6rg_Fauser
Matthew (Goodmann?)
- Sohn von Paul Goodman (* 9. September 1911 in New York; † 2. August 1972 in
North Stratford, New Hampshire) war ein US-amerikanischer Autor, Dramatiker,
Dichter, Literaturkritiker und Psychotherapeut. Bekanntheit erlangte er als
Sozialkritiker und Mitbegründer der Gestalttherapie.
… Goodman hatte weitere Lehraufträge in London und an der University of Hawaiʻi
at Mānoa. Er produzierte eine Reihe kritischer Sendungen in Kanada,
veröffentlichte weitere Kurzgeschichten und den Gedichtband Hawkweed. Im Jahre
1936 begann Goodman ein Postgraduales Studium der Literatur und Philosophie an
der University of Chicago. Er arbeitete während dieser Zeit als
Forschungsassistent und Teilzeitlehrer. Im Jahre 1938 heiratete Goodman seine
erste Frau Virginia. Aus der Ehe, die im Jahre 1943 beendet wurde, ging seine
Tochter Susan (* 1939) hervor. Im Jahre 1940 verlor Goodman seine Anstellung bei
der University of Chicago, weil er offen homosexuelle Affären mit Studenten
hatte und er kehrte zurück nach New York. Es folgten erste Veröffentlichungen,
wie seine Novelle The Grand Piano, welche später der erste Teil der Reihe The
Empire City war.[1] In den Jahren 1943 und 1944 war Goodman Lehrer an einer
fortschrittlichen Internatsschule, wo er wegen Homosexuellen Verhaltens
entlassen wurde. Vom Militärdienst im Zweiten Weltkrieg wurde er zurückgestellt.
In dieser Zeit schrieb Goodman Artikel für libertäre Zeitungen und Journale.
1945 veröffentlichte er The Facts of Live, ein Buch mit Kurzgeschichten. Im
selben Jahr heiratete er seine zweite Frau Sally. Sein Sohn Matthew wurde 1946
geboren.[3]
… Der Tod seines Sohnes Mathew, im Jahre 1967, stürzte Goodman in tiefe
Depressionen. Anfang der 1970er Jahre schrieb Goodman New Reformation, Speaking
and Language und Little Prayers & Finite Experience. Aufgrund einer
Herzerkrankung verschlechterte sich sein Gesundheitszustand und am 2. August
1972 verstarb er in New Hampshire. Das Werk Little Prayers und eine Sammlung
seiner Gedichte wurden erst nach seinem Tod veröffentlicht.[4]
https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Goodman
Janis Lyn Joplin
(* 19. Januar 1943 in Port Arthur, Texas; † 4. Oktober 1970 in Los Angeles,
Kalifornien) war eine US-amerikanische Rock- und Bluessängerin. Sie wurde vor
allem durch ihre kraftvolle Stimme und ihr leidenschaftliches Auftreten auf der
Bühne bekannt. Sie gilt als der erste weibliche Rockstar und wird heute als eine
Vorreiterin für Frauen in der Musikbranche angesehen. ... Am 26. September 1970
traf sich die Band im Studio Sunset Sound Recorders in Hollywood für die
Aufnahmen zu ihrer dritten Columbia-LP Pearl. Gleichzeitig nahm Joplin, als ein
Geburtstagslied für John Lennon, den Song Happy Trails auf. Sie gehörte zu
mehreren Sängern, die von Yoko Ono mit der Bitte um eine aufgezeichnete
Begrüßung zu Lennons 30. Geburtstag gebeten wurde. Lennon erhielt die Aufnahme
erst zwei Tage nach ihrem Tod. Am 1. Oktober nahm sie dort den A-cappella-Song
Mercedes Benz auf.[8]
Am 3. Oktober, kurz vor dem Ende der Studioaufnahmen, war Joplin das letzte Mal
im Studio, um Bänder mit Titeln anzuhören, die sie an den folgenden Tagen
einsingen sollte. Als sie am nächsten Tag bis nachmittags nicht wie vereinbart
im Studio auftauchte, fuhr John Cooke zum Landmark Motel (heute Highland Gardens
Hotel[9]), in dem Joplin seit dem 24. August im Zimmer 105 wohnte. Er fand sie
dort tot auf dem Fußboden liegend.
Nach offiziellen Angaben starb Janis Joplin am 4. Oktober 1970 an einer
Überdosis Heroin.[10] Ihr linker Unterarm wies 14 Einstiche auf.[11] Joplins
Leiche wurde verbrannt und die Asche an der kalifornischen Küste in der Bucht
von Marin County – unweit von San Francisco – im Pazifik bestattet. Beim Titel
Buried Alive in the Blues auf dem Album Pearl fehlt die Stimm-Spur, die Joplin
am 5. Oktober 1970 hätte einsingen sollen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Janis_Joplin
Frida Kahlo de Rivera (* 6. Juli 1907 als Magdalena Carmen Frieda Kahlo y Calderón in Coyoacán,
Mexiko-Stadt; † 13. Juli 1954 ebenda) war eine mexikanische Malerin. Sie zählt
zu den bedeutendsten Vertretern einer volkstümlichen Entfaltung des
Surrealismus, deren Werk bisweilen Elemente der Neuen Sachlichkeit zeigt. ...
Frida Kahlo starb am 13. Juli 1954 an einer Lungenembolie. Einige ihrer Freunde
schlossen auch einen Selbstmord nicht aus, da die Malerin schon früher versucht
haben soll, sich das Leben zu nehmen. Beweise dafür gibt es nicht, zumal Diego
Rivera die Obduktion ihrer Leiche ablehnte.
Ralf Klausnitzer: "Ein Spätsommernachmittag in Berlin-Karlshorst. Im Wohnzimmer der Familie
Klausnitzer ist der Tisch gedeckt: Kekse, Weintrauben, Kaffeetassen, Wasser,
eine Kerze. Hier, an diesem Tisch, saßen Marlies, Hans Peter und Ulrike
Klausnitzer im März zum letzten Mal mit ihrem Sohn und Bruder Ralf zusammen, 56
Jahre alt, Literaturdozent an der Humboldt-Universität. Er wollte zu einer
Dienstreise nach Taiwan aufbrechen, verabschiedete sich von seiner Familie. So
wie immer, wenn er auf Reisen ging. Aber diesmal kam er nicht zurück. Ralf
Klausnitzer ist verschwunden, niemand weiß, was passiert ist, ob er lebt oder
nicht. Am 22. März hielt er einen Gastvortrag an der Tamkang-Universität in
Taipeh vor Studenten des Instituts für deutsche Sprache und Literatur. Vier Tage
später, am Morgen des 26. März, wollte er den Taroko-Nationalpark besuchen. Die
Aufnahmen einer Überwachungskamera zeigen, wie er in den Xiangde-Tempel geht und
ihn 24 Minuten später wieder verlässt. Das ist das letzte Lebenszeichen. ...
Mutter: Das LKA kam dann später in Ralfs Wohnung mit einer Kollegin. Ulrike und
ich und Ralfs Sohn waren dabei. Die Polizistin wusste scheinbar gar nicht, worum
es geht. Sie hat gefragt, ob Ralf eine Auszeit nehmen oder sich umbringen
wollte. Niemals würde er uns das antun! ... In Klausnitzers Lebenslauf steht:
„Ich bin ein glücklicher Mensch“ Warum nicht? Vater: Das wissen wir nicht.
Vielleicht, weil er Ostdeutscher war. Ralf hat viele Jahre an der Universität in
befristeten Verträgen gearbeitet, bis er endlich einen festen Vertrag bekam, als
Privatdozent. Er war sogar in der Berufungskommission für Professoren. Eine Zeit
lang hat er darunter gelitten. Schwester: Er hat Vorlesungen gehalten, die ein
Professor auch gehalten hätte, aber nicht das Gehalt bekommen. Er war sehr
engagiert. Und hilfsbereit. Es gab nie ein Nein, sagt die Sekretärin. War er ein
glücklicher Mensch? Mutter: In seinem Laptop, den wir hier haben, kann man
seinen Lebenslauf lesen, und darin steht: Ich bin ein glücklicher
Hochschullehrer.
Wann hat er das geschrieben? Mutter: Im Frühjahr dieses Jahres. Also schließen
Sie einen Suizid aus? Mutter: Ja. Vater: Definitiv. Mutter: Wir haben aber
darüber nachgedacht, dass ihm vielleicht die Arbeit zu viel war, sind dann alle
zu dem Schluss gekommen, das kann nicht sein. ...Schwester: Am Abend vor der
Reise hatten wir uns ja alle noch hier getroffen, da hat er gesagt, er ist
unruhig, er hätte Angst vor der Reise. Die Eltern haben gedacht, er ist eben
sehr perfektionistisch. Und in dem Tagebuch steht: „Ob wir uns alle so
wiedersehen werden?“ Das hat er geschrieben? Schwester: Ja. Er hat immer alles
aufgeschrieben. Was ihn umgab, was er gedacht hat. Wen er traf. Was er gehört
hat oder gelesen. ... " - (08.09.2024) -
https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/schwester-von-vermisstem-ralf-klausnitzer-mein-bruder-hatte-angst-vor-dieser-reise-li.2251141
Jörg Metes (* 5. Januar 1959 in Düsseldorf, † 16. Juni 2024) war ein deutscher Autor. Metes wuchs in Filderstadt auf, studierte Mathematik in München und war von 1983 bis 1987 Redakteur und Chefredakteur der Satirezeitschrift Titanic in Frankfurt/Main.[1] In der Folge hat Metes vor allem als Autor für Kabarettisten, Komiker und Showmaster gearbeitet, darunter etwa Thomas Gottschalk,[2] Dieter Hallervorden, Piet Klocke, Werner Koczwara, Hubertus Meyer-Burckhardt und Richard Rogler. Von 2006 bis 2008 verkörperte Metes auf Spiegel Online den fiktiven Auslandskorrespondenten „E. Bewarzer“. Weitere Bekanntheit erreichte Metes durch seine Recherchen für den Blog Ruhrbarone über eine im Nachgang durch ein Gericht untersagte Falschbehauptung von Lamya Kaddor über ein angebliches Zitat von Necla Kelek.[3] ..." - https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%B6rg_Metes#cite_note-3. "Jahrelang hielt sich das Gerücht, die Soziologin Necla Kelek habe muslimischen Männern einen Hang zur Sodomie unterstellt. Jetzt hat ein Gericht bestätigt, dass dieser Satz so nie gefallen ist. Verbreitet hat das Gerücht Lamya Kaddor. Dahinter steckt viel mehr als ein Streit unter Akademikern. VON JÖRG METES am 17. Dezember 2018 ... https://www.cicero.de/innenpolitik/prozess-necla-kelek-lamya-kaddor-sodomie-islam-. Traueranzeige in "Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 13.07.2024: "Ich bin der Welt abhanden gekommen. .... (33 Unterzeichner) Eine öffentliche Gedenkveranstaltung findet statt am 2. November um 16 Uhr im Weidenhof Simon, 16909 Wittstock OT Dossow. Spenden bitte an Telefonseelsorge e.V."
Matthew Langford
Perry (* 19. August 1969 in Williamstown, Massachusetts; † 28. Oktober
2023 in Los Angeles, Kalifornien) war ein US-amerikanisch-kanadischer[1]
Schauspieler, der durch seine Rolle als Chandler Bing in der Fernsehserie
Friends (1994–2004) bekannt wurde. ...
Perry hatte in den 1990er-Jahren eine kurze Beziehung mit Julia Roberts,[17] von
2006 bis 2012 war er in einer Beziehung mit Lizzy Caplan.[18] Eine im November
2020 bekanntgemachte Verlobung mit der Literaturagentin Molly Hurwitz wurde im
darauffolgenden Jahr aufgelöst.[19]
Perry wurde im Oktober 2023 im Alter von 54 Jahren tot im Whirlpool seines
Hauses in Los Angeles aufgefunden. Ein Verbrechen wurde
ausgeschlossen.[20][21][22] Er wurde auf dem Forest Lawn Memorial Park
(Hollywood Hills) beerdigt.[23] Perry starb laut offiziellem Obduktionsbericht
an den Auswirkungen von Ketamin in Zusammenhang mit einer Herzerkrankung, wie
die Gerichtsmedizin von Los Angeles am 15. Dezember 2023 mitteilte.[24] Es sei
wahrscheinlich, dass er das Bewusstsein verloren habe und dadurch ertrunken
sei.[25] Der Tod wurde als Unfall eingestuft.[26] Perry hatte sich mit
intravenösem Ketamin gegen Depressionen behandeln lassen.[27]
Da die letzte legale Injektion im Rahmen der Therapie allerdings zum Zeitpunkt
seines Todes bereits längere Zeit zurücklag und Perry vor seinem Tod gesagt
hatte, er sei seit 19 Monaten „clean“, gingen Ermittler davon aus, dass Perry
die tödliche Dosis Ketamin auf illegalem Weg erhielt; im August 2024 wurden
daher fünf Personen, darunter Perrys Assistent, der zeitweilig im Haus Perry
lebte, von der Staatsanwaltschaft Los Angeles angeklagt, für den Tod des
Schauspielers mitverantwortlich zu sein, da sie seine Suchterkrankung ausgenutzt
hätten, um sich zu bereichern, obwohl sie wussten, dass sie Perry in
Lebensgefahr brachten. Drei der Angeklagten, darunter zwei Ärzte, bekannten sich
schuldig und sagten aus. Die Staatsanwaltschaft erklärte, dass Perry im Herbst
2023 „wieder der Sucht verfallen“ war, nachdem er sich einer regulären
Ketamin-Therapie unterzogen hatte. Im September 2023 habe Perry seinen
Assistenten gebeten, Ketamin auf illegalem Weg zu beschaffen. Vor seinem Tod
habe sich Perry laut Aussage seines Assistenten sechs- bis achtmal am Tag mit
Ketamin spritzen lassen.[28][29]
https://de.wikipedia.org/wiki/Matthew_Perry_(Schauspieler)
Andrei Januarjewitsch
Wyschinski (russisch Андрей Януарьевич Вышинский, polnisch Andrzej
Wyszyński, englisch Andrey Vyshinsky; * 28. Novemberjul. / 10. Dezember
1883greg. in Odessa; † 22. November 1954 in New York, NY) war ein sowjetischer
Jurist, der von 1935 bis 1939 das Amt des Generalstaatsanwaltes der Sowjetunion
und von 1949 bis 1953 des sowjetischen Außenministers bekleidete. ... Er war von 1923 bis 1925
Staatsanwalt beim Obersten Gericht der Sowjetunion, wechselte dann aber in die
Wissenschaft. Von 1925 bis 1928 war er Rektor der Moskauer Staatsuniversität,
ein bedeutender Posten innerhalb des sowjetischen Hochschulsystems, dann von
1928 bis 1931 Mitglied des Kollegiums des Volkskommissariats für das
Bildungswesen. Im Jahr 1928 hatte er als Richter im Schachty-Prozess fungiert.
Von 1931 bis 1933 war er Staatsanwalt der RSFSR und stellvertretender
Volkskommissar der Justiz der RSFSR, dann ab 1933 stellvertretender Staatsanwalt
der Sowjetunion. 1934 gehörte er zu den Leitern der staatsanwaltschaftlichen
Ermittlungen nach der Ermordung des Leningrader Parteiführers Sergej Kirow.
Durch Folter erbrachte die Untersuchung das von Stalin gewünschte Ergebnis.[1]
Von 1935 bis 1939 war Wyschinski Generalstaatsanwalt der
Sowjetunion. In enger Absprache mit Stalin entwarf er die Drehbücher für die
Schauprozesse (bzw. Justizmorde), wobei die Angeklagten meist durch schwere
Folter und falsche Zusagen (etwa dass ihre Familien verschont blieben oder sie
nicht zum Tod verurteilt würden) zu ihren Aussagen und den erwünschten zum Teil
absurden Geständnissen gebracht wurden. Bei seinen Auftritten schrie er die
Angeklagten oft an und verwendete ordinäre Schimpfwörter für sie.[2] Wyschinski
war gelegentlich bei der Vollstreckung der von ihm beantragten Todesurteile
persönlich anwesend, etwa als der NKWD-Henker Wassili Blochin Marschall Michail
Tuchatschewski mit Genickschuss tötete.[3] In dieser Zeit und später, während er
als Leiter des Rechtsinstituts der Akademie der Wissenschaften der UdSSR
fungierte (von 1937 bis 1941), vertrat er den Grundsatz, dass alles Recht
Ausdruck des Willens der herrschenden Klasse sei. In seinen Augen reichten die
Geständnisse der Angeklagten aus, um ihre Schuld zu dokumentieren; sie seien die
wichtigsten Beweismittel. Die Nowaja gaseta schrieb 2018, er sei der erste
Staatsanwalt gewesen, der zeigte, dass man „überhaupt auf Beweise verzichten
kann“. Gleichzeitig war er brillant für Stalin dafür zuständig, den Anschein
einer vollen Legalität der staatlichen Handlungen zu erwecken.[4]
Am 4. März 1949 übernahm er
als Nachfolger Molotows den Posten des Außenministers der Sowjetunion. 1952/53
war er kurzzeitig Kandidat des Präsidiums des Zentralkomitees der KPdSU. Nach
dem Tod Stalins 1953 verdrängte ihn Molotow wieder vom Posten des Außenministers
und schob ihn als Botschafter zu den Vereinten Nationen nach New York ab. In New
York wurde er berühmt für sein leidenschaftliches Verfechten genau jenes
Standpunktes, den seine Vorgesetzten im Augenblick befohlen hatten. Sein
Auftreten zur Zeit des beginnenden Kalten Krieges zielte eher darauf, die UNO
als Plattform der Konfrontation – auf welcher Wyschinski in den Worten der
Nowaja gaseta „ausländische Diplomaten niedertrampelte“ – zu gebrauchen, denn
darin, ihren eigenen Anspruch der Möglichkeit von Kompromissfindung
aufzunehmen.[4]
Wyschinski starb 1954 in New York. Seine Urne wurde an der Kremlmauer in Moskau
beigesetzt. Die in Paris erscheinende russische Emigrantenzeitung Russkaja Mysl
berichtete damals unter Berufung auf Quellen im CIA, Wyschinski sei von einem
eigens aus Moskau angereisten Agenten vergiftet worden, er sei Opfer des
Machtkampfes nach Stalins Tod geworden.[7] Die Generalstaatsanwaltschaft der
Russischen Föderation gab 2014 auf ihrer Webseite an, er habe Selbstmord
begangen.[8] ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Andrei_Januarjewitsch_Wyschinski
Wilhelm
„Willi“ Münzenberg (* 14. August 1889 in Erfurt; † Juni 1940 in
Saint-Marcellin, Département Isère, Frankreich) war ein deutscher Politiker
(KPD), Verleger und Filmproduzent. Mit dem Neuen Deutschen Verlag, den Zeitungen
Welt am Abend, Berlin am Morgen und vor allem der Arbeiter-Illustrierten-Zeitung
(A-I-Z), gehörte Münzenberg zu den einflussreichsten Vertretern der KPD der
Weimarer Republik. Er wandte sich nach 1937 von der offiziellen Parteilinie ab
und wurde aus der Partei ausgeschlossen.
... Nach dem Einfall der Wehrmacht in die Benelux-Staaten am 10. Mai 1940 ließ
sich Münzenberg im Lager Stade de Colombes internieren, in der Hoffnung, so nach
Südfrankreich verbracht zu werden. In der Tat wurde er gemeinsam mit anderen
deutschen Emigranten in das Lager Chambaran südöstlich von Lyon überstellt.
Nachdem die Internierten den französischen Lagerkommandanten überzeugt hatten,
das vom deutschen Vormarsch bedrohte Gebiet am Plateau de Chambaran zu
verlassen, setzte sich Münzenberg am 21. Juni 1940 in der Nähe von Charmes von
der Kolonne ab. Nach Angaben von Begleitern, darunter Leopold Schwarzschild,
Kurt Wolff, Paul Westheim und Clement Korthum, hoffte er, sich alleine schneller
nach Marseille durchschlagen zu können, wo sich leicht untertauchen und
vielleicht ein Schiff nach Nordafrika finden ließe.[27] Die nachvollziehbare
Route lässt hingegen das Ziel Schweiz vermuten, wo er und Gross gute Freunde und
Geld auf der Bank hatten.[28] Sein Leichnam wurde am 17. Oktober 1940
aufgefunden, eine Schnur um den Hals geschlungen. Er starb wahrscheinlich um den
21. oder 22. Juni 1940 im Waldstück „Le Caugnet“ nahe dem Dorf Montagne (Isère)
bei Saint-Marcellin in Frankreich.
Seit den 1950er und 1960er Jahren gab es Vermutungen verschiedener Autoren,
wonach Willi Münzenberg Opfer eines stalinistisch motivierten Mordes geworden
war.[Anm. 5] Dem wurde in anderen Abhandlungen widersprochen, die zum Teil neu
aufgefundene Dokumente (Untersuchungsprotokoll der Gendarmerie nationale)
zitieren, denen zufolge Suizid nahelag.[29][30] Der Historiker Reinhard Müller
kam 1997 in seinem Beitrag über Münzenberg in dem Buch Demokratische Wege.
Deutsche Lebensläufe aus fünf Jahrhunderten zu dem Schluss, dass das Rätsel des
Todes Münzenbergs (Selbstmord, Mord durch Gestapo- oder NKWD-Agenten) immer noch
nicht gelöst sei.[31] ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Willi_M%C3%BCnzenberg
Tobias Gagelmann, geboren 19.10.1991, gestorben 26.12.2011. Die Beerdigung findet am Montag, dem 2. Januar 2012, um 13 Uhr auf dem Friedhof in Grassau statt.
https://trauer.az-online.de/traueranzeige/tobias-gagelmann
Thorsten Knabbe - freier Dozent in Endingen 79346
geboren 23.07.1961, gestorben 6.6.2024.
Die Trauerfeier findet am 29. Juli 2024 um 14 Uhr im Bestattungswald, Freiburger Weg in 79346 Endingen statt.
Christina Sandera
„Ich werde sie sehr vermissen“: Mit diesen Worten verabschiedet sich Schauspiel-Legende Clint Eastwood (94) von seiner Freundin. Christina Sandera ist mit nur 61 Jahren gestorben. Zu den genauen Todesumständen ist nichts bekannt. ..." - 20.07.2024 - https://www.welt.de/vermischtes/article252618632/Clint-Eastwood-trauert-um-33-Jahre-juengere-Lebensgefaehrtin.html?source=puerto-reco-2_ABC-V39.3.B_plus35_extra_row
Maria Cicera Moura De Souza
Der Caritasverband Freiburg-Stadt e.V. trauert um seine Auszubildende in der Pflegeeinrichtung St. Anna-Stift.
Maria Cicera Moura De Souza ...
Ihrer Familie und allen Trauernden sprechen wir unser tiefstes Mitgefühl aus.
Weihbischof Dr. Christian Würtz - Vorsitzender des Aufsichtsrates, Dr. Rainer Gantert - Vorsitzender des Vorstandes, Frank Barrois - Vorstand
Badische Zeitung, 29.06.2024
https://bztrauer.de/nachruf/maria-moura-de-souza/61428372
Woran ist die junge Frau gestorben, an einem zerbrochenen Herz?
17.04.2012: Mit hoher
Geschwindigkeit bei Bad Mergentheim gegen Baum gerast - Polizei schließt Suizid
nicht aus
21-Jähriger fährt frontal gegen Baum und stirbt. Frontal gegen einen Baum gerast
ist ein 21 Jahre alter Mann in der Nacht zum Sonntag auf dem
Gemeindeverbindungsweg zwischen Löffelstelzen und Oberbalbach bei Bad
Mergentheim. Aufgrund seiner schweren Verletzungen ist der Mann noch an der
Unfallstelle gestorben. ..." -
https://www.main-echo.de/region/kreis-main-tauber/21-jaehriger-faehrt-frontal-gegen-baum-und-stirbt-art-2075415
11.06.2017: München · Die Identität der erhängten jungen Frau, die am vergangenen Wochenende in Solln gefunden wurde, ist geklärt. Die 20-jährige Alexandra L. hat in der Borstei mit ihrem Freund zusammengelebt, der derzeit auf Geschäftsreise ist. Die Umstände ihres Todes, ob Unfall, Mord oder Suizid, liegen weiter im Dunklen. Deshalb sucht die Polizei dringend Zeugen. Entscheidend könnte ein Hinweis sein, mit wem Alexandra L. den Freitagabend verbracht hat. Gewöhnlich ging sie in Lokale im Bereich des Kunstpark Ost. Die 20-Jährige war zum Zeitpunkt des Todes stark alkoholisiert. Bekannt ist bislang nur: Die Frau hatte am Freitag ihre Eltern besucht und war in ihre Wohnung in der Borstei gefahren. Am Samstag wollte sie mit Freundinnen auf ein Konzert gehen. ... https://www.wochenanzeiger.de/article/68668.html
01.07.2017: 52-Jähriger tot
in Wald aufgefunden. SCHONUNGEN OT REICHMANNSHAUSEN, LKR. BAD KISSINGEN. Im
Rahmen der Vermisstensuche hat die Polizei am Samstagnachmittag in einem
Waldgebiet einen männlichen Leichnam aufgefunden. Inzwischen steht fest, dass es
sich um den vermissten 52-Jährigen handelt. Hinweise auf eine Fremdbeteiligung
liegen nicht vor.
Hinweis der Redaktion: Da derzeit nicht ausgeschlossen werden kann, dass es sich
in diesem traurigen Fall um einen Suizid handeln könnte: ...
https://www.swity.de/2017/07/01/reichmannshausen-vermisster-tot-aufgefunden/
06.07.2017: Am
Mittwochvormittag ereignete sich bei Kümmersbruck (Landkreis Amberg-Sulzbach)
ein schrecklicher Verkehrsunfall auf der sogenannten Vilstalstraße, bei dem ein
26-jähriger Mann sein Leben verlor. Der junge Mann war mit seinem Skoda aus
Rieden in Richtung Amberg unterwegs. Kurz vor dem Gewerbegebiet von Theuern
überholte er auf gerader Strecke eine Kolonne von zwei Pkw und einem Lkw.
Nachdem er die drei Fahrzeuge überholt hatte, scherte er jedoch nicht gleich
ein, sondern blieb noch etwa 100 Meter auf der Gegenfahrbahn, um urplötzlich
sein Fahrzeug nach rechts zu lenken. Er fuhr noch etwa 30 Meter im unbefestigten
Bankett, bevor der Kleinwagen am massiven Brückenpfeiler der Autobahn A 6
zerschellte. Der 26-Jährige, der alleine im Fahrzeug saß, wurde eingeklemmt. Als
der Notarzt eintraf, konnte dieser nur noch den Tod des Fahrers feststellen. Auf
Grund von Zeugenaussagen und dem Fehlen jedweder Brems-, Blockier- oder
Schleuderspuren, kann die Polizei einen Freitod des jungen Mannes nicht
ausschließen. Der Fahrer, der aus Rieden stammt, war nach ersten Erkenntnissen
nicht angeschnallt. Ein Abschiedsbrief oder dergleichen wurde noch nicht
aufgefunden. Die Feuerwehren aus Ebermannsdorf, Theuern, Haselmühl, Kümmersbruck
und Amberg waren unter der Leitung von Kreisbrandinspektor Blödt mit 35 Mann im
Einsatz. Auch Pfarrer Uzat von der Notfallseelsorge kam zu Unfallstelle.
https://www.wochenblatt.de/archiv/gegen-brueckenpfeiler-gerast-selbstmord-13203920
10.10.2018: Tödlicher Zugunfall bei Löbau. ... Ein Mann wurde am Dienstagabend gegen 22.50 Uhr am Bahnübergang an der Bernstädter Straße von einem Triebzug der Odeg überfahren. „Er erlitt so schwere Verletzungen, dass er noch am Unfallort verstarb“, teilt Thomas Knaup, Pressesprecher der Polizeidirektion Görlitz, mit. Der Zugführer erlitt durch den Unfall einen Schock. ... Die Strecke war bis 4 Uhr am Mittwochmorgen zur Unfallaufnahme gesperrt. Die Identität des Mannes ist der Polizei noch nicht bekannt. Die Sächsische Polizeidirektion ermittelt hierzu und zu den möglichen Hintergründen dieses Unfalls. https://www.saechsische.de/article-4029214.html
31.10.2022: Tödliche Geisterfahrt auf der A40 - Verursacherin hatte 1,1 Promille ... Die Frau, die am Freitag in Bochum als „Geisterfahrerin“ einen Unfall mit zwei Toten verursacht hat, hat zuvor auf der Autobahn gewendet. Sie sei also nicht - möglicherweise versehentlich - in der falschen Richtung aufgefahren, sondern habe laut den Ermittlungen bewusst die Fahrtrichtung gewechselt, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. „Damit deutet alles auf Absicht.“. Die Ermittlungen und Zeugenbefragungen liefen auf Hochtouren, sagte der Polizeisprecher weiter. Dabei würden auch Hinweise untersucht, nach denen die Frau sich in einem „psychischen Ausnahmezustand“ befunden haben könnte. Die Leiche der Frau werde voraussichtlich Mitte der kommenden Woche obduziert und auf Alkohol oder andere Substanzen untersucht. Außerdem werde der Geländewagen der Frau kriminaltechnisch untersucht.... https://www.wa.de/nordrhein-westfalen/a40-geisterfahrer-unfall-obduktion-absicht-falschfahrer-alkohol-tote-bochum-wattenscheid-autobahn-sperrung-gelsenkirchen-91864841.html
23.12.2022: In Cottbus-Ströbitz hat sich ein tragischer Zugunfall an einem Bahnübergang ereignet. Deshalb kommt es auf den Bahnlinien des RE 13, des RE 18 und der RB 49 aktuell zu Ausfällen und Verspätungen. Die Sachsendorfer Straße ist im Bereich gesperrt. Wie uns die Polizei sagte, hat ein Zug eine Person erfasst. Diese verstarb vor Ort. Im Zug selbst befanden sich sechs Fahrgäste sowie das Bahnpersonal. Sie wurden zum Cottbuser Hauptbahnhof gebracht. Seelsorger sind vor Ort. https://www.niederlausitz-aktuell.de/niederlausitz-aktuell/orte/cottbus/223544/sperrung-nach-tragischem-zugunfall-am-bahnuebergang-in-cottbus-stroebitz.html
05.06.2023: Auf dem Gelände der Rostocker Stadtwerke AG im Stadtteil Schmarl sind am frühen Montagmorgen zwei Leichname gefunden worden. Dies bestätigte die Polizei auf Nachfrage. Die Hintergründe zum Ableben der beiden Personen sind jedoch noch völlig unklar. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, entdeckten Mitarbeiter auf einem Kontrollgang am Morgen gegen 6.30 Uhr in der Nähe des neu errichteten Wärmespeichers die leblosen Körper zweier Personen. ... Ermittler der Kriminalpolizei sind vor Ort und führen ihre Beweissicherung am und auf dem etwa 55 Meter hohen Wärmespeicher durch. Die Identität der Toten stehe noch nicht fest, teilte die Polizei mit. Es soll sich nach ersten Informationen nicht um einen Arbeitsunfall handeln. Dem ersten Anschein nach sind die Toten betriebsfremde Personen gewesen. Wie sie auf das Gelände und möglicherweise auf den Wärmespeicher kommen konnten und was sie dort wollten, ist noch vollkommen unklar. Die Umstände des Vorfalls sind noch unklar und werden untersucht. Die Polizei gehe dem Verdacht auf Suizid nach, sagte eine Sprecherin ... https://www.nordkurier.de/regional/mecklenburg-vorpommern/zwei-tote-in-rostock-an-einem-waermespeicher-gefunden-1666072
09.06.2023: Nachdem eine Frau tot aus ihrem Auto in der Elbe auf dem Gebiet des Landkreises Wittenberg in Sachsen-Anhalt geborgen worden ist, schließt die Polizei einen Suizid nicht aus. "Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keinen Verdacht auf eine Straftat durch eine dritte Person", sagte der Sprecher der Polizei Leipzig, Chris Graupner, auf Anfrage von MDR SACHSEN. Die 61 Jahre alte Frau war mit ihrem Pkw in der Nähe von Dommitzsch im Kreis Nordsachsen von einer Fährstelle in die Elbe gefahren. das Auto war von der Strömung etwa 500 Meter weit weggetrieben worden. ... https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/leipzig/delitzsch-eilenburg-torgau/auto-elbe-versunken-rettungseinsatz-tote-frau-102.html
04.12.2023: Ein tragischer Vorfall erschüttert das Studentenwohnheim in der Cottbuser Universitätsstraße: In der Nacht zum Montag (4. Dezember) ist ein 28-Jähriger aus dem Fenster der dritten Etage gestürzt und hat dabei tödliche Verletzungen erlitten. Der Mann wurde gegen 3.15 Uhr aufgefunden. Trotz sofortiger Hilfeleistungen verstarb der junge Mann noch am Unfallort. Die Polizei hat nach ersten Untersuchungen ein Fremdverschulden ausgeschlossen, dennoch wurde ein Todesursachenermittlungsverfahren eingeleitet, um die genaue Ursache des Sturzes zu klären. Auch ein Suizid kann nicht ausgeschlossen werden, sagte Polizeisprecher Ralph Meier. Derzeit ist unklar, ob der Verstorbene vor dem Sturz Alkohol oder Drogen konsumiert hatte. Die Ermittlungen dauern an und sollen Aufschluss über die tragischen Ereignisse der Nacht geben. https://www.lr-online.de/lausitz/cottbus/unfall-in-cottbus-28-jaehriger-stuerzt-aus-fenster-und-stirbt-72430877.html
Helmut Schramm
- geb. 14.03.1934, gest. 27.03.2024: "Mit tiefer Trauer und großer Anteilnahme
haben wir als Stadt Annaberg-Buchholz vom unfassbar tragischen Tod von Helmut
Schramm erfahren.
Helmut Schramm war Ehrenbürger der Stadt Annaberg-Buchholz. Er war von 1960 bis
2001 Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Annaberg und stand 75 Jahre im Dienste
der Freiwilligen Feuerwehr Annaberg. Sein Engagement galt sein Leben lang dem
Ehrenamt. Seine menschliche Wärme bleibt uns allen ein Vorbild. Als Stadt
Annaberg-Buchholz werden wir ihm immer ein ehrendes Andenken bewahren. Rolf
Schmidt
im Namen der Stadt und des Stadtrates Annaberg-Buchholz" -
https://www.annaberg-buchholz.de/de/meldungen/2024/03/nachruf-stadt-annaberg-buchholz-trauert-um-ihren-ehrenbuerger.php
22.05.2024: Zwei Wochen nach dem Fund eines toten Ehepaars in Meuselwitz im Altenburger Land hat die Staatsanwaltschaft Details bekannt gegeben. Nach derzeitigem Ermittlungsstand verletzten sich die beiden 66-jährigen Eheleute gegenseitig, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Gera mitteilte. Derzeit werde das Motiv, der Ablauf des Geschehens und die jeweilige Todesursache ermittelt. https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/ost-thueringen/altenburg/meuselwitz-totes-rentner-ehepaar-polizei-102.html
23.05.2024: EILMELDUNG +
Gleisunfall kurz vor Alzey-Süd
Aktuell kommt es zu einer Evakuierung eines Vlexx-Zuges auf Höhe des
Mehrzweckplatzes am Wartbergstadion. Auf Nachfrage der PI Alzey kam es hier zu
einem Gleisunfall mit Personenschaden. Weitere Einzelheiten sind bisher nicht
bekannt.
https://alzeyer-zeitung.de/eilmeldung-gleisunfall-kurz-vor-alzey-sued/
30.05.2024: Ein junger Mann ist am Dienstagnachmittag während eines Hausbrands auf der Korber Höhe in Waiblingen verstorben. Der Zimmerbrand, der in einem Mehrfamilienhaus in der Salierstraße ausgebrochen war, wurde der Feuerwehr kurz vor 16.50 Uhr gemeldet. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Aalen brach das Feuer im vierten Obergeschoss in einer Wohnung einer Wohngruppe der Diakonie aus. ... Der 21-jährige Bewohner der betroffenen Wohnung befand sich beim Eintreffen der Einsatzkräfte auf dem Balkon und sprang dann aus einer Höhe von etwa zwölf Metern herunter. Er verstarb noch auf dem Weg ins Krankenhaus. Die genauen Beweggründe für den Sprung sowie die Brandursache sind derzeit noch Gegenstand der laufenden Ermittlungen. „Nach ersten Erkenntnissen könnte der Mann in suizidaler Absicht gehandelt haben“, erläutert ein Polizeisprecher. In der Wohnung entstand nach ersten Schätzungen Sachschaden in Höhe von circa 80 000 Euro. ... https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.zimmerbrand-in-waiblingen-21-jaehriger-stirbt-nach-sprung-vom-balkon.da197f79-3775-44dd-82bb-815fc4220f38.html
04.07.2024: Saarlouis: Nach dem mysteriösen Todesfall im Gebäude der Kreissparkasse Saarlouis am Großen Markt gestern Nachmittag (wir berichteten) hat die Polizei am heutigen Donnerstag ihre neusten Ermittlungsergebnisse vorgestellt. Am Vormittag ist die Leiche des Mannes im Rechtsmedizinischen Institut am Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg obduziert worden. Demnach gibt es derzeit keine Anhaltspunkte für ein Tötungsdelikt. Schon gestern haben die Ermittler ausschließen können, dass eine Schusswaffe zum Einsatz gekommen ist. Als Todesursache wird daher aktuell von einem tragischen Unfall oder einem Suizid ausgegangen. Der Verstorbene hatte in einem Treppenauge des Gebäudes gelegen, das unter anderem den Zugang zur Sparkasse, zu Arztpraxen und Anwaltsbüros bildet. Der Verstorbene scheint aus großer Höhe dort hinuntergestürzt zu sein. Was derzeit noch völlig ungeklärt ist, ist die Identität des Mannes.... https://breaking-news-saarland.de/leiche-im-sparkassengebaeude-polizei-aeussert-sich-zu-todesumstaenden-und-identitaet/
17.07.2024 – 13:32
Polizeipräsidium Freiburg
POL-FR: Folgemeldung zu: Buchenbach: 54-jährige Frau vermisst -
Öffentlichkeitsfahndung - hier: Rücknahme der Fahndung
Freiburg (ots)
Die Vermisste konnte am gestrigen Abend leblos aufgefunden werden. Es gibt keine
Hinweise auf Fremdverschulden.
Wir bitten darum, dass Lichtbild sowie den Namen der Person nicht weiter zu
verbreiten.
ts
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110970/5825136
15.07.2024 – 15:27
Polizeipräsidium Freiburg
POL-FR: Buchenbach: 54-jährige Frau vermisst - Öffentlichkeitsfahndung
Freiburg (ots)
Die 54-jährige Vermisste Gisline S. war stationär in einer psychiatrischen
Klinik in Buchenbach untergebracht. Sie verließ die Klinik am 13.07.2024 gegen
12 Uhr in unbekannte Richtung und kehrte seitdem nicht mehr zurück.
Umfangreiche Suchmaßnahmen (Maintrailer- und Hubschraubereinsatz) im Umfeld der
Klinik und an Anlaufpunkten im hiesigen Bereich verliefen bislang ergebnislos.
Da eine hilflose Lage nicht ausgeschlossen werden kann, bittet die Polizei um
Mitfahndung der Öffentlichkeit.
Die 54-Jährige wird folgendermaßen beschrieben:
Ca. 55 Jahre alt, ca. 184cm groß, ca. 75kg schwer, schlank, blond-graue längere
Haare - meist hochgesteckt, weiße Trachtenbluse, weiße Hose, evtl.
Nordic-Walking Stöcke
Hinweise über den Verbleib der vermissten Person bitte an die Kriminalpolizei
Freiburg unter 0761/882 2880.
Das Lichtbild kann hier heruntergeladen werden:
https://fahndung.polizei-bw.de/tracing/buchenbach-vermisstenfahndung/
Zusatz für Medien: Einverständniserklärung der Angehörigen zur Veröffentlichung
des Lichtbildes und des Namens liegt vor.
Medienrückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Freiburg
Pressestelle
Thomas Spisla
Telefon: 0761 / 882 1015
freiburg.pressestelle@polizei.bwl.de
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110970/5823633
23.07.2024: Im Wald bei
Straßberg (Zollernalbkreis) ist eine tote Frau gefunden worden. Die Leiche der
30-Jährigen ist obduziert worden. Laut Polizei ist unklar, warum die Frau
gestorben ist.
Spaziergänger haben am Wochenende im Wald bei Straßberg (Zollernalbkreis) eine
Leiche gefunden. Mittlerweile wissen Polizei und Staatsanwaltschaft, dass es
sich bei der Toten um eine 30-Jährige aus dem Zollernalbkreis handelt. Warum die
Frau gestorben ist, ist aber noch unklar. Die Leiche der Frau wurde mittlerweile
obduziert. Das alleine reiche aber noch nicht aus, um die Todesursache klar
festzustellen, so die Polizei. Polizei und Staatsanwaltschaft warten jetzt auf
die Ergebnisse von toxikologischen Untersuchungen. Mit den Untersuchungen soll
insbesondere geprüft werden, ob die Frau zum Zeitpunkt ihres Todes unter dem
Einfluss berauschender Mittel, Medikamente oder anderer Substanzen stand und das
mit dem Tod in Zusammenhang stehen könnte. Es gibt laut den Ermittlern keine
konkreten Hinweise auf ein Fremdverschulden. Dennoch werde intensiv ermittelt.
Vor allem wolle man herausfinden, wie die letzten Stunden der Verstorbenen
verlaufen sind.
https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/tuebingen/tote-frau-strassberg-todesursache-weiter-unklar-100.html
07.08.2024: Der Zugverkehr am Bahnhof Ansbach ist am Mittwochvormittag gestört gewesen. Der Grund war ein Notarzteinsatz. Ein einfahrender Zug hatte am Mittwochvormittag gegen 9 Uhr eine Person im Bahnhof überrollt. Dies teilte die Bundespolizei mit. Die Person verstarb. Seit 9 Uhr waren die Gleise 3, 4 und 5 gesperrt, wie eine Bahn-Sprecherin die FLZ informierte. Demnach ergaben sich „Einschränkungen im Regionalverkehr”. https://www.flz.de/nach-einem-notarzteinsatz-am-bahnhof-ansbach-fliesst-der-verkehr-wieder/cnt-id-ps-78dead74-7feb-46a3-8c82-8b9f380eb49d
16.09.2024: Die Polizei ist
am Niederrhein Zeuge einer Wohnhausexplosion geworden. Die Beamten warteten nach
einem Notruf vor dem Gebäude auf ein SEK, als das Haus in die Luft ging. Früher
war darin ein Rockertreff untergebacht. Nach der Explosion eines früheren
Rocker-Vereinsheims in Alpen am Niederrhein ist in den Trümmern des Hauses eine
Leiche entdeckt worden. Ob es sich dabei um den 51 Jahre alten Hausbewohner
handele, müsse eine Obduktion klären, sagte ein Polizeisprecher.
Beamte hatten den Mann vor der Explosion noch in dem Haus gesehen, wie die
Polizei mitteilte. Das Gebäude wurde bei der Detonation am Sonntagabend komplett
zerstört.
Früher verkehrten hier die „Freeway Riders Rheinberg“.
Die Ursache der Explosion und die Hintergründe des Falls waren zunächst weiter
unklar. Brandermittler durchsuchten die Trümmer des Hauses, sagte ein
Polizeisprecher.
Das Gebäude im Kreis Wesel wurde früher von den „Freeway Riders Rheinberg“
genutzt, danach war es ein Wohnhaus. Hinweise auf einen Anschlag auf das Haus
gebe es bisher nicht, so die Polizei. Zuvor hatte die „Bild“ berichtet.
Die Polizei wurde laut Mitteilung am Sonntagabend zu dem Haus gerufen, weil es
Hinweise auf Suizidabsichten des Mannes gegeben habe. Da die Absichten und eine
mögliche Bewaffnung des Mannes unklar waren, hätten Polizeikräfte das Haus
weiträumig umstellt.
https://www.welt.de/vermischtes/kriminalitaet/article253531976/Alpen-am-Niederrhein-Explosion-zerstoert-Ex-Rockerclub-Leiche-entdeckt.html
24.09.2024: Die Polizei eilte am Dienstagvormittag im Erzgebirge zu einem Großeinsatz. Am Fuße des Totensteins in Schwarzenberg gibt es aktuell eine Polizeiabsperrung. Wie BLICK.de auf Nachfrage von der Polizeidirektion Chemnitz erfuhr, wurde vor Ort in den Morgenstunden eine leblose Person aufgefunden. Aktuell gibt es keinen Hinweis auf einen Straftatbestand. Über Alter und Geschlecht macht die Polizei deswegen auch keine weiteren Angaben. BLICK.de berichtet in der Regel nicht über Selbsttötungen, um keinen Anreiz für Nachahmung zu geben - außer Suizide oder Suizidversuche erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. ... https://www.blick.de/erzgebirge/polizeieinsatz-am-totenstein-in-schwarzenberg-leblose-person-aufgefunden-artikel13537632
Der Totenstein ist mit 482,1 m ü. NHN[1] einer der höchsten Berge des Erzgebirgsvorlandes in Sachsen. Er liegt nördlich des Chemnitzer Stadtteils Grüna und südlich des Limbach-Oberfrohnaer Stadtteils Pleißa im Rabensteiner Wald. Die nur wenige hundert Meter entfernte Autobahn A 4 erreicht hier ihren höchsten Punkt auf ihrem Verlauf durch Deutschland. Auf dem größtenteils bewaldeten Berg wurde 1886 vom Erzgebirgszweigverein Limbach ein Aussichtsturm errichtet, der den Namen Maria-Josepha-Turm trug und 1953 wegen Baufälligkeit abgetragen werden musste. An seiner Stelle errichtete man später einen massiven Funkturm, der heute noch auf dem Berggipfel existiert. Knapp hundert Meter östlich von ihm wurde 1998 nach dem Vorbild des alten Turmes ein neuer, 30 m hoher Aussichtsturm errichtet, der unentgeltlich bestiegen werden kann und bei schönem Wetter eine umfassende Aussicht auf das Erzgebirge und dessen Vorland bietet. ... https://de.wikipedia.org/wiki/Totenstein
10.10.2024: Der griechische Fußball-Nationalspieler George Baldock ist im Alter von 31 Jahren gestorben. Medien berichteten, der Verteidiger von Panathinaikos sei am späten Mittwochabend tot bei sich zu Hause im Pool gefunden worden. Die Todesursache war zunächst nicht bekannt. Wie es aus Polizeikreisen hieß, werde die Gerichtsmedizin nun klären, warum und wie er starb. Alarmiert wurden sein Verein und die Behörden zunächst von Baldocks Gattin, die in England lebt und stundenlang vergeblich versuchte, ihn telefonisch zu erreichen, berichtete der griechische Rundfunk (ERT). ... - https://www.welt.de/sport/article253933558/George-Baldock-Tot-im-Pool-gefunden-Griechischer-Nationalspieler-stirbt-mit-31-Jahren.html
Suizidversuch
Regina Boksch kam am 25. Juni 1898 in Köln-Nippes zur Welt und war katholischen Glaubens. Mit 45 Jahren wurde sie aufgrund einer psychischen Erkrankung ein Opfer der Krankenmorde. Regina wuchs in einfachen Verhältnissen auf. Ihr Vater Michael Kahlenberg war Schreiner, über ihre Mutter Anna Maria ist nichts bekannt. Regina machte eine Ausbildung zur Näherin und heiratete am 18. Mai 1923 den Herrenschneider Vinzenz Boksch aus Dubin, einem kleinen Dorf in Polen. Das Hochzeitsfoto des Paares zeigt eine junge Frau mit einem zaghaften Lächeln und einem großen Blumenstrauß im Arm. Regina und Vinzenz wohnten in der Schwerinstraße 4. Dort wurde am 24. April 1924 Wolfgang, ihr erstes Kind geboren. Im Oktober 1925 folgte mit Michael Raimund ein zweiter Sohn. Wann und woran genau Regina Boksch erkrankte, lässt sich heute nicht mehr feststellen. 1930 wurde sie vorübergehend in die Provinzial-Heil- und Pflegeanstalt Galkhausen eingewiesen, aber offenbar schon bald wieder entlassen. Sie kehrte zurück zu ihrer Familie, und am 17. Mai 1932 kam ihr dritter Sohn Helmut Horst zur Welt. Kurz nach seiner Geburt wurde sie erneut für ein Jahr in eine Heilanstalt eingewiesen und 1935 zwangssterilisiert. 1936 spitzte sich die Lage weiter zu. Am 14. Dezember starb Vinzenz Boksch an einer Lungenentzündung und ließ die 37-Jährige mit drei minderjährigen Kindern zurück. Als wenig später auch ihre Eltern starben, brach der letzte familiäre Rückhalt weg, und ihr wurde ein Vormund zur Seite gestellt: die Stadtfürsorgerin Katharina Opladen. Ein Jahr später unternahm Regina Boksch einen Selbstmordversuch. Sie wurde dauerhaft in die Heilanstalt Galkhausen eingewiesen und am 20. März 1943 in die berüchtigte Landesanstalt Großschweidnitz in Sachsen verlegt. Dort wurden bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs mehr als 5000 Menschen Opfer der sogenannten wilden Euthanasie. Die Kranken, als „lebensunwert“ stigmatisiert, wurden durch überdosierte Beruhigungsmittel getötet oder starben an Hunger und Vernachlässigung. Auch Regina Boksch wurde ein Opfer der menschenverachtenden Ideologie der Nationalsozialisten. Sie starb am 30. März 1943, zehn Tage nach ihrer Ankunft in Großschweidnitz. https://museenkoeln.de/ns-dokumentationszentrum/default.aspx?s=2523&sfrom=1200&stid=2902&stt=K%C3%B6ln%20-%20Nippes
Auguste Adenauer
01.07.2024: Vor tausend
Jahren wurde die Abtei Brauweiler gegründet, eines der schönsten Zeugnisse
romanischer Baukunst. Später diente sie als Arbeitsanstalt, KZ und Gefängnis.
Das Ehepaar Adenauer und Rosemarie Nitribitt saßen dort ein. Und dann sorgte ein
Psychiatrie-Skandal für Aufsehen.
...
Die Abtei Brauweiler war mit ihren ausgebauten Zellentrakten und den lange
eingeübten Strukturen der Gewaltausübung also vorbereitet auf die
„Anforderungen“ der NS-Zeit. Bereits 1933 wurde eine Anfrage gestellt, ob es
möglich sei, Regimegegner wie Kommunisten oder Sozialdemokraten in Brauweiler
unterzubringen. Im August desselben Jahres wird in einem Zeitungsbericht über
Brauweiler der Begriff Konzentrationslager verwendet. Später brachte man rund
600 Juden, die bei den Übergriffen im Zusammenhang mit der Reichspogromnacht im
November 1938 festgenommen worden waren, hierhin, bevor sie ins
Konzentrationslager Dachau deportiert wurden.
In den letzten Kriegsjahren nutzte dann vor allem die Kölner Gestapo die Anlage
als Gefängnis für Häftlinge, die von den gefürchteten Sonderkommissaren Kurt
Bethke und Ferdinand Kütter aufgegriffen wurden: flüchtige Zwangsarbeiter,
unangepasste Jugendliche, politische Gegner. So auch das Ehepaar Auguste und
Konrad Adenauer.
Der frühere Kölner Oberbürgermeister, Mitglied der Zentrumspartei, war nach dem
Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 ins Visier der Gestapo geraten. Von
September bis November saß Adenauer in der Einzelzelle 57, seine Frau Auguste im
Frauenhaus. Die Haft habe ihr so zugesetzt, schrieb er später, dass sie „einen
schweren seelischen Zusammenbruch“ erlitt. Während ihrer Zeit in Brauweiler
versuchte sie sich das Leben zu nehmen.Schreiben Konrad Adenauers, in dem er
über die Zeit in Brauweiler und den Zusammenbruch seiner Frau berichtet
In diesem Schreiben berichtet Konrad Adenauer über die Umstände der Festnahme
von ihm und seiner Frau Auguste sowie über ihren Zusammenbruch in Brauweiler.
Adenauer sollte der erste Kanzler der Bundesrepublik werden. Und, aus heutiger
Sicht mehr als befremdlich: In Brauweiler nahm man nach dem Krieg den Betrieb
als Arbeitsanstalt wieder auf – nun unter der Regie des Landschaftsverbands
Rheinland. „Korrektionelle Nachhaft“ hieß das juristisch fragwürdige Instrument,
mit dem Delinquenten, die ihre eigentliche Strafe abgebüßt hatten, in einer
Arbeitsanstalt eingebuchtet werden konnten. „Ab nach Brauweiler!“ wurde weithin
zum geflügelten Wort, zum Slogan der Abschreckung gegen jedwede Aufmüpfigkeit.
...
1969 schaffte der Gesetzgeber die „korrektionelle Nachhaft“ ab – und bereitete
damit der letzten verbliebenen deutschen Arbeitsanstalt ein Ende. Der
Landschaftsverband suchte nach einer neuen Nutzung und eröffnete in Brauweiler
nun ein psychiatrisches Landeskrankenhaus.
Damit beginnt ein letztes düsteres Kapitel dieser an Schatten so reichen
Geschichte. Mit der Idee, neue, reformorientierte Therapien für Suchtkranke zu
entwickeln, trat man 1969 an – und endete mit dem weithin publik gewordenen
„Brauweiler-Skandal“. Bei Fluchtversuchen aus nicht gesicherten Fenstern starben
Patienten. Als eine junge Frau durch falsche Medikamentierung zu Tode kam,
schaltete sich die Staatsanwaltschaft ein. So kam ans Licht, dass der
Anstaltsleiter selbst alkoholkrank und obendrein manisch-depressiv war. Wie sehr
der Landschaftsverband noch immer durch dieses Erbe belastet ist, kann man schon
daran ablesen, dass dieses Thema in der neuen Ausstellung recht knapp
abgehandelt wird.
...
https://www.welt.de/regionales/nrw/article252242098/Abtei-Brauweiler-Zum-1000-Jahr-Jubilaeum-wird-die-wechselvolle-Geschichte-der-Anlage-dargestellt.html
Marina Buzunashvilli
gilt als härteste Promoterin im deutschen Hiphop. Im Interview erzählt sie, wie
Rapper wie Haftbefehl zu ihrer Familie wurden, über Burnout und Antisemitismus.
...
Marina Buzunashvilli wächst in einer Sozialbau in Berlin Kreuzberg auf. "Unter
Tickern, Arbeitern, Hustlern, Linken und Kanacks", schreibt sie in ihrem Buch.
Die Mutter, aserbaidschanische Migrantin, hält die Familie mit vier Jobs über
Wasser. Die Schwester rutscht in die Drogensucht ab.
Ihre Eltern waren arm, stritten viel. Sie waren neun Jahre alt, als Ihre Mutter
versuchte, sich das Leben zu nehmen. Wie blicken Sie auf Ihre Kindheit
zurück?
Ich habe ihnen verziehen, dass sie als Eltern einen echt schlechten Job gemacht
haben. Dass deine Kinder angezogen sind und etwas zu essen haben, reicht nicht
aus. Vielleicht hätten sie keine Kinder haben dürfen. Auch wenn ich durch sie
früh selbstständig geworden bin, mich nichts so schnell aus der Bahn wirft, bin
ich oft wütend. Es ist nicht schön, so viele Traumata zu haben. Wenn ich die
Augen schließe, kommen die Bilder zurück. Das ist nicht fair. ... (13.10.2024) -
https://www.stern.de/kultur/rap-promoterin---wegen-meiner-grossen-fresse-habe-ich-jobs-verloren--35133520.html
Hermann Karl Hesse,
Pseudonym: Emil Sinclair[1] (* 2. Juli 1877 in Calw; † 9. August 1962 in
Montagnola, Schweiz; heimatberechtigt in Basel und Bern), war ein
deutsch-schweizerischer Schriftsteller, Dichter und Maler. Bekanntheit erlangte
er mit Prosawerken wie Siddhartha, Der Steppenwolf, Demian, Das Glasperlenspiel
sowie Narziß und Goldmund und mit seinen Gedichten (z. B. Stufen). 1946 wurde
ihm der Nobelpreis für Literatur verliehen, 1954 wurde er in den Orden Pour le
Mérite für Wissenschaften und Künste aufgenommen. Die meisten seiner Werke haben
die Suche eines Menschen nach Authentizität, Selbsterkenntnis und Spiritualität
zum Thema. ...
In Maulbronn zeigte sich im März 1892 der „rebellische“ Charakter des Schülers:
Er entwich aus dem Seminar, weil er „entweder ein Dichter oder gar nichts“
werden wollte, und wurde erst einen Tag später auf freiem Feld aufgegriffen.
Nun begann, begleitet von heftigen Konflikten mit den Eltern, eine Odyssee durch
verschiedene Anstalten und Schulen. Im Alter von 14 Jahren befand sich Hermann
Hesse vermutlich in einer depressiven Phase und äußerte in einem Brief vom 20.
März 1892 Suizidgedanken („Ich möchte hingehen wie das Abendrot“). Im Mai 1892
versuchte der Jugendliche einen Suizid mit einem Revolver in der vom Theologen
und Seelsorger Christoph Friedrich Blumhardt geleiteten Anstalt Bad Boll. Im
Anschluss daran wurde Hesse von seinen Eltern in die Nervenheilanstalt im
damaligen Stetten im Remstal (der heutigen Diakonie Stetten e. V. in Kernen im
Remstal) bei Stuttgart gebracht, wo er im Garten arbeiten und beim Unterrichten
geistig behinderter Kinder helfen musste.
Hier kulminierten pubertärer Trotz, Einsamkeit und das Gefühl, von seiner
Familie unverstanden verstoßen zu sein. In dem berühmten anklagenden Brief vom
14. September 1892 an seinen Vater titulierte er diesen, nunmehr deutlich
Abstand einnehmend, mit „Sehr geehrter Herr!“[19] – dies im Gegensatz zu
früheren, zum Teil offenen, sehr mitteilsamen Briefen. Zudem versah er den
Brieftext mit aggressiv-ironisierenden und sarkastischen Formulierungen. So wies
er (zusätzlich zur eigenen Person) auch seinem Vater bereits im Vorfeld die
Schuld an möglichen zukünftigen „Verbrechen“ zu, die er, Hermann, infolge seines
Aufenthaltes in Stetten als „Welthasser“ begehen könnte. Schließlich
unterzeichnete er als „H. Hesse, Gefangener im Zuchthaus zu Stetten“. Im
Nachsatz fügte er hinzu: „Ich beginne mir Gedanken zu machen, wer in dieser
Affaire schwachsinnig ist.“[20] Er fühlte sich von Gott, den Eltern und der Welt
verlassen und sah hinter den starren pietistisch-religiösen Traditionen der
Familie nur noch Scheinheiligkeit.
...
https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Hesse
Kim Yong Hyun:
Südkorea. Polizei durchsucht Büro von Präsident Yoon – Ex-Verteidigungsminister
überlebt Suizidversuch.
Gegen den am Sonntag festgenommenen und zuvor zurückgetretenen
Verteidigungsminister Kim Yong Hyun war am Dienstag ein Haftbefehl erlassen
worden. Kim würden unter anderem „Ausübung hoheitlicher Pflichten während eines
Aufstands“ und „Amtsmissbrauch zur Behinderung der Ausübung von Rechten“ zur
Last gelegt, erklärte das zuständige Gericht.
Am Mittwoch erklärte ein hochrangiger Vertreter der Strafvollzugsbehörde bei
einer Parlamentsanhörung, dass Kim kurz zuvor versucht habe, Suizid zu begehen.
Er stehe nun unter Schutz in einer sicheren Zelle und sei bei guter Gesundheit.
... 11.12.2024 -
https://www.welt.de/politik/ausland/article254832342/Suedkorea-Polizei-durchsucht-Buero-von-Praesident-Yoon-Ex-Verteidigungsminister-ueberlebt-Suizidversuch.html
Stephan Neisius: 1990, im Alter von 18 Jahren wurde bei Neisius eine schizoide Psychose
diagnostiziert.[6] Er floh aus der Psychiatrie und unternahm mit einem Sprung
aus dem 7. Stock einen Suizidversuch, den er verletzt überlebte.[6] Wegen der
Verletzungen konnte Neisius seine Ausbildung zum Tischler nicht beenden, war
arbeitsunfähig[7] und auf Sozialhilfe angewiesen.[6] In seiner Freizeit war er
Bassist und engagierte sich in „einem Club- und Theaterprojekt in Köln“[6].
Zudem konsumierte er regelmäßig Cannabis.[6]
Nach dem Tod des Vaters im Jahr 1990 wurde sein acht Jahre älterer Bruder Bernd
zu einem Vaterersatz für Stephan Neisius.[6] Er lebte weiterhin bei seiner
Mutter[6] Gertrud[7] in der Kölner Innenstadt[3] (Roonstraße[7][8]) und war
arbeitslos.[7] Laut Zeugenaussagen soll er gewalttätig gegenüber seiner Mutter
gewesen sein.[9]
Im Mai 2002 nahm sein Umfeld eine Veränderung in Neisius' Verhalten wahr: „Er
war sehr erregt, wurde schnell laut, ließ niemanden an sich ran. Vieles deutete
auf einen psychotischen Schub nach dreizehn Jahren.“[6] Die Band Cornershop bot
ihm an, in deren Studio in London Aufnahmen zu machen. Seine Mutter wollte, dass
Stephan Neisius zunächst die Behandlung seiner Thrombose abschloss, weshalb er
und seine Mutter am 11. Mai 2002 in Streit gerieten.[6] Eine Nachbarin, die sich
Sorgen um die Mutter machte, rief wegen Ruhestörung die Polizei, die gegen 22
Uhr mit vier Beamten vor Ort eintraf.[6] Stephan Neisius zerschlug in dieser
Zeit mit einem Hockeyschläger Glastüren.[6] Nach Angaben des Spiegels hatte er
„[...] an dem Abend Drogen genommen.“[3]
Nach Angaben des Kölner Stadtanzeigers „[habe man] von der Mutter [...] längere
Zeit nichts gehört“[7], als die Polizisten baten, die Türe zu öffnen.[6] Stephan
Neisius weigerte sich und gab an, die Mutter läge im Bett.[7] Seine Mutter sagte
später vor Gericht bezüglich dieser Weigerung: „'Ich sah auch nicht ein, was die
Polizei sollte [...]. Der Streit war längst vorbei.'“[6] Die vier Beamten
brachen die Tür auf und stürmten auf Stephan Neisius, unter Einsatz von
Pfefferspray, das offenbar keine Wirkung zeigte,[2] zu.[6] Die Mutter sagte den
Polizisten, dass ihr Sohn krank sei, was aber nicht beachtet wurde.[6] Stephan
Neisius wurde zu Boden geworfen und an Armen und Händen gefesselt[6], wobei er
zuvor Polizisten gebissen haben soll,[2] und sich später mit Schlägen und
Tritten wehrte[10]. Zudem soll er einen Hammer geworfen haben[5]. Auf der Treppe
vom fünften Stock nach draußen „entgleitet“[6] der 1,70 m große und 100 kg
schwere Neisius den Polizisten „[...] bis zu sechs Mal [...]“[3] wegen dessen
Gegenwehr. Ein Polizist, der sich in der Wohnung geschnitten hatte, wurde von
einem Rettungssanitäter versorgt[6].
"In den Funkprotokollen wird Stephan Neisius als 'Irrer' beschrieben, der sich
wie von Sinnen aufführt und wirre Sachen wie 'Ich bin Jesus' schreit."[6] Auf
der Fahrt zur Wache soll Neisius von dem Polizeimeister Lars S. geschlagen
worden sein[1]. Auf der Polizeiwache Eigelstein[3][11] angekommen, wird er in
eine Zelle gebracht[6]. Zwei Polizisten, die Zeugen der weiteren Geschehnisse
wurden, berichteten "'Wehrlos, gefesselt an Händen und Füßen, wurde das Opfer
von mehreren Beamten geschlagen und getreten' [...]. 'Sie schleiften ihn an den
Füßen in eine Zelle, prügelten weiter auf ihn ein'[1]. Die Tageszeitung
schreibt: "Wenig später liegt er in einer Blutlache."[6] Der Wachdienstleiter
Günter K. rief anschließend einen Rettungswagen[12], der Neisius ins St.
Marien-Hospital Köln[7] brachte. Als man Neisius dort Blut abnehmen wollte[4],
erlitt er einen Herzstillstand, wurde reanimiert, fiel ins Koma[5] und verstarb
im Uniklinikum Köln[7] nach Angaben der Staatsanwaltschaft am 24. Mai 2002[2].
Ein Gutachten kam zu dem Ergebnis, "Todesursache sei ein durch Herzstillstand
hervorgerufenes Hirnödem."[3] Ein weiteres Gutachten schlussfolgerte, dass
"'polizeiliche Zwangsmaßnahmen mit ursächlich für den Tod' [...] gewesen sein
könnten."[3] Die Behandlung durch das Krankenhaus wurde vom Richter als "nicht
sachgerecht"[4] kritisiert; ebenso vom Gutachter[11]. An Neisius' Körper stellen
Ärzte Hämatome fest, sowie einen Schuhsohlenabdruck im Gesicht[6].
https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6lner_Polizeiskandal
Annemarie Schwarzenbach (* 23. Mai 1908 in Zürich; † 15. November 1942 in Sils im Engadin; heimatberechtigt in Thalwil) war eine Schweizer Schriftstellerin, Journalistin und Fotografin.[1][2][3][4] ... Auch in den USA musste Schwarzenbach sich wegen ihrer Morphiumsucht, schwerer Depressionen und Suizidversuchen mehrfach in psychiatrische Behandlung begeben. Nach einem Besuch ihres Ehemannes in Tétouan im Juni 1942 kehrte Schwarzenbach wieder in die Schweiz zurück. Am 7. September 1942 stürzte sie im Engadin mit ihrem Fahrrad und zog sich eine schwere Kopfverletzung zu, an der sie nach einer Fehldiagnose und anschliessenden Fehlbehandlungen am 15. November starb. ... https://de.wikipedia.org/wiki/Annemarie_Schwarzenbach
um 1993:
-----Ursprüngliche
Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Freitag, 16. August 2024 16:19
An: ...
Betreff: Aw: WG: Rundmail - 1. Halbjahr 2024
Lieber Peter,
Herzliche Gedanken gehen nach dem Lesen deiner Mail mit dem Tod von Anne, an
Dich!
Mögest du Kraft haben in schweren Stunden, Ein Lächeln wenn du an schöne Stunden
mit ihr denkst sowie Dankbarkeit und Vergebung!
Herzliche Grüße und eine unbekannte Umreichung!
Meine Schwiegermutter hat sich 2018 erhängt.
Mein Vater wollte in den Keller gehen sich das Leben nehmen...Ich habe es als 10
jährige schreiend und weinend verhindert... (ca. 1993 - Anmerkung Peter Thiel)
Und noch andere Vorfälle innerhalb der Familie aber da habe ich nicht so einen
Bezug bzw war noch sehr klein.
Viele Grüße
...
18.10.2009: Ein 15-Jähriger plant einen Amoklauf in einer Oberschule in Bad
Freienwalde, doch die Polizei kann die Tat verhindern. Daraufhin will sich der
Junge mit einem Messer das Leben nehmen. Es war wohl nicht sein erster
Suizidversuch. ... Ein 15-jähriger Oberschüler aus Bad Freienwalde hat
sich nach einem von ihm angekündigten und von der Polizei vereitelten Amoklauf
in Suizidabsicht auf der Wache ein Messer in den Bauch gerammt. Die
Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) ermittelt gegen den Jugendlichen deutscher
Staatsangehörigkeit wegen öffentlicher Androhung einer Straftat und Bedrohung.
„Wir haben den angedrohten Amoklauf, für den der Junge ankündigte, eine Lehrerin
zu töten, sehr ernst genommen“, sagte Staatsanwalt Michael Neff. Zudem werde
geprüft, ob gegen den Polizisten ermittelt werde, in dessen Anwesenheit sich der
Festgenommene des Messers bemächtigen konnte.
Wie erst gestern bekannt wurde, hatte der Jugendliche am Donnerstagabend im
Internetchat und per Telefon mehreren Mitschülerinnen angekündigt, dass er eine
bestimmte Lehrerin töten wolle. Die Mädchen benachrichtigten ihre Eltern. Die
Polizei wurde verständigt, der 15-Jährige am Freitag vor Schulbeginn
festgenommen. Nach Auskunft von Staatsanwalt Neff trug er einen Abschiedsbrief
und ein 18 Zentimeter langes Küchenmesser bei sich. In der Polizeiwache, sagt
Neff, „muss etwas so gelaufen sein, wie es nicht hätte laufen dürfen“. Dem
Jungen gelang es jedenfalls, sich das sichergestellte Messer wieder zu greifen.
Er erlitt dann lebensgefährliche Verletzungen, kam mit einem Hubschrauber in die
Klinik nach Eberswalde, wurde notoperiert, ist jetzt außer Lebensgefahr. Der
Beamte konnte noch nicht vernommen werden, er steht unter Schock. Der Schüler
soll schon ein oder zwei Suizidversuche hinter sich haben, so Neff: „Ihm muss
geholfen werden.“ Es sei eine psychiatrische Klinik gefunden, über eine
Einweisung entscheide das Gericht.
https://www.tagesspiegel.de/potsdam/brandenburg/schuler-rammt-sich-messer-in-den-bauch-1787245.html
18.09.2012: Ein 80-Jähriger
aus Moers lag nach einem Suizidversuch im Sterben. Sein Sohn tötete den
Schwerkranken. Das Landgericht Kleve verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe
von einem Jahr und sechs Monaten auf Bewährung. Auf einem Balkon dieses Hauses
an der Ackerstraße in Moers-Schwafheim hat sich am 8. August 2009 die Tragödie
abgespielt.
Der Schuldspruch, den die vierte Strafkammer des Landgerichts Kleve fällte, ist
die logische Konsequenz einer Gesetzesübertretung, die Ingenieur Burkhard T.
(49) begangen hat. Der Vorsitzende Richter Ulrich Knickrehm: "Trotz allen
menschlichen Verständnisses liegt hier ein Tötungsdelikt vor". Das Urteil: 18
Monate wegen Totschlags für T., jeweils acht Monate wegen Beihilfe für seine
Frau (48) und seine Mutter (81) — alle Strafen wurden zur Bewährung ausgesetzt.
Denn die Tötung, über die in Kleve geurteilt wurde, war der Endpunkt einer
Familientragödie. Im Mittelpunkt steht Hans-Dietrich T., einst ein lebensfroher
Mensch und Musiker, der Posaune spielte. Unmittelbar vor seinem Tod allerdings
nur noch ein "Häufchen Elend", so die Witwe. Das Herz war extrem geschwächt, die
Nieren arbeiteten nicht mehr richtig, er litt an Diabetes — und am Tag seines
Todes hatte der Defibrillator, der ihm implantiert wurde, bereits vier Mal
Stromstöße durch seinen Körper gejagt, um das Herz wieder in den richtigen Takt
zu bringen.
Er hing an einer Sauerstoffflasche, und eine Antibiotikabehandlung hatte
überdies noch eine allergische Reaktion mit quälendem Juckreiz ausgelöst. Zu
viel Leid für den 80-Jährigen, der immer selbstbestimmt hatte leben wollen. Und
so trat er am Abend des 8. August 2009 auf den Balkon seiner Wohnung an der
Ackerstraße in Moers-Schwafheim und schoss sich eine Kugel in den Kopf. Seine
Ehefrau traf das nicht unvorbereitet. Das Paar hatte schon darüber gesprochen,
wie das Leiden beendet werden kann.
Sie hatte ihrem Mann gesagt: "Ich helfe dir, aber ich nehme dir nichts ab." Als
Elise T. den Schuss hörte, rief sie sofort ihren in der Nähe wohnenden Sohn an:
"Er hat's getan." Aber er lebte noch, als der Sohn seinen Vater auf dem Balkon
untersuchte. Der Sohn wollte diese Tat zu vollenden. Doch als er die Waffe
abdrückte, löste sich kein Schuss. Seine Frau schlug vor, es mit einer Überdosis
Insulin zu versuchen — doch das Injektionsgerät streikte.
Schließlich fand die Mutter neue Munition, der Sohn lud die Pistole. ...
https://rp-online.de/nrw/staedte/moers/nach-suizidversuch-sohn-erschiesst-vater-aus-mitleid_aid-14093235
18.03.2013: Urmitz/Andernach. Als Petra Flöter Mitte Februar sah, dass auf der Eisenbahnbrücke eine Frau stand, die offenbar kurz davor war, in den Rhein zu springen, handelte die Urmitzerin sofort. Sie rief nicht nur die Polizei, sie ging auch zu der Frau, hielt ihre Hand und sprach mit ihr, bis die Beamten eintrafen. Jetzt wurde sie geehrt. https://www.rhein-zeitung.de/startseite_artikel,-frau-von-suizid-abgehalten-polizei-ehrt-urmitzerin-fuer-ihren-mutigen-einsatz-_arid,570667.html
06.08.2013: In Bad Iburg formiert sich eine Unterstützungswelle für eine junge Frau aus der Stadt. Die 19-jährige Nathalie hatte vor rund vier Monaten versucht, sich das Leben zu nehmen. Sie stürzte sich von einer Eisenbahnbrücke – und überlebte schwer verletzt. Nun hat sie neuen Lebensmut geschöpft, hat aber mit gravierenden Problemen zu kämpfen. Für Samstag, 10. August, haben die Unterstützer einen Aktionstag organisiert. ... https://www.noz.de/lokales/bad-iburg/artikel/iburger-engagieren-sich-fuer-nathalie-frau-fasst-nach-suizidversuch-neuen-lebensmut-23846329
12.04.2024: Die Feuerwehr Bensheim rückte nach Angaben von Wehrführer Hans Förg am Donnerstagabend gegen 22.30 Uhr zu einem Einsatz an der Bahnstrecke Heppenheim-Darmstadt aus. Es handelte sich nach ersten Erkenntnissen um einen versuchten Suizid. Der Vorfall ereignete sich in Höhe des AV-Marktes in der Fehlheimer Straße. Der schwer verletzte Mann wurde nach Mitteilung von Förg mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Die Bahnstrecke war für rund 1,5 Stunden gesperrt. https://www.bergstraesser-anzeiger.de/orte/bensheim_artikel,-bensheim-versuchter-suizid-an-bahnstrecke-_arid,777519.html?&npg
04.06.2014: Am frühen Abend
des Pfingstsonntags, kurz vor 18 Uhr kam es zu einem schrecklichen Ereignis vor
einer Eisdiele am Osnabrücker Domhof.
Ein Mann (52) zündete sich vor den an diesem späten Sonntagnachmittag noch
zahlreichen Besuchern des Eiscafés am Domhof an und steht in Flammen.
Zeugen dieser Tat, so erste Informationen der Polizei, waren nicht nur seine
ehemalige Lebensgefährtin, sondern auch mehrere Kinder. Ob es sich dabei um
gemeinsame Kinder des Paares handelte, konnte Polizeisprecher Nils Allendorf auf
Nachfrage unserer Redaktion nicht sagen.
Nach ersten Ermittlungen übergoss sich der Mann in einer Seitenstraße mit
Benzin, bevor er sich in Richtung Domhof aufmachte und die brennbare Flüssigkeit
entzündete.
Zahlreiche Passanten, auch aus dem Eiscafé, eilten dem Mann zu Hilfe und
erstickten die Flammen, so dass der Mann – wenn auch schwer verletzt – die Tat
überlebte.
https://www.hasepost.de/selbstverbrennung-suizidversuch-domhof-eiscafe-osnabrueck-lebensgefaehrtin-44483/
29.09.2014: Adelsheim - Nach einer Massenschlägerei und dem ungeklärten Tod eines 17-Jährigen kommt die Justizvollzugsanstalt Adelsheim (Neckar-Odenwald-Kreis) nicht zur Ruhe: Ein 19 Jahre alter Häftling hat versucht, sich das Leben zu nehmen. Das sagte die Vize-Gefängnisdirektorin Maida Dietlein am Montag und bestätigte damit einen Bericht von SWR und „Rhein-Neckar-Zeitung“. ... Der junge Mann war erst drei Wochen in dem Jugendgefängnis in Untersuchungshaft gewesen, als er am vergangenen Donnerstag in der Mittagspause versuchte, sich mit Schnürsenkeln zu erhängen. Weil seine Anwältin ihn besuchen wollte, sei er gerade noch rechtzeitig gefunden worden. Er musste wiederbelebt werden. ... https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.jugendgefaengnis-adelsheim-19-jaehriger-haeftling-wollte-sich-erhaengen.f3b58e6c-59fe-4dac-ade6-d2defe7d5056.html
26.04.2016: Eine Frau (41)
hat sich am Dienstagmorgen von der Friedensbrücke gestürzt - und den Fall
überlebt!
Die Steinbogenbrücke (181 Meter lang) gilt als die Selbstmordbrücke von Bautzen.
Wie die Polizei mitteilte, geschah das Drama gegen 5.50 Uhr.
Die 41-Jährige fiel den Angaben zufolge mehr als 20 Meter tief in die Spree. Sie
habe sich sogar noch aus eigener Kraft ans Ufer retten können, wie es weiter
hieß.
Ein Rettungswagen brachte die Frau in ein Klinikum.
https://www.tag24.de/nachrichten/Bautzen-Friedensbruecke-Frau-ueberlebt-20-meter-Sprung-67644
01/2017: Niklas Glahn,
Timotheus Hesse und Peter Stermann zogen im Januar 2017 eine Frau aus der
eiskalten Ruhr. Ihre Wiederbelebung war erfolgreich. Vor etwa 13 Monaten stürzte
eine Frau von der Mülheimer Schloßbrücke in die eiskalte Ruhr. Drei Männer
zeigten mutigen Einsatz und brachten sie ans Ufer. Am Wochenende wurden sie
dafür durch Der Vorfall an der Ruhr geschah am 29. Januar 2017 gegen 17.30 Uhr
am Rande des Wintergrillens im Stadthallengarten. Timotheus Hesse ist mit seiner
Familie im Auto auf der Schloßbrücke unterwegs, als er sieht, wie eine Person in
den Fluss springt. Sofort hält er an. Während seine Frau die Feuerwehr ruft,
rennt er hinunter zum Ufer. Niklas Glahn und Peter Stermann, die bei der
Veranstaltung arbeiten, klettern die Kaimauer hinunter. Die Frau treibt leblos
im Wasser. Glahn und Hesse springen von der etwa zwei Meter hohen Mauer ins
eiskalte Wasser. Sie müssen etwa 20 Meter weit schwimmen, bis sie die
bewusstlose Frau erreichen und in Richtung Ufer ziehen können.
Stermann watet ihnen im hüfttiefen Wasser entgegen, fasst mit an und leitet am
Ufer sofort Wiederbelebungsmaßnahmen ein, bis die Atmung einsetzt. In der
Zwischenzeit sind auch Rettungskräfte und Feuerwehr eingetroffen. Mit ihrem
Sprung in das eiskalte Wasser haben Niklas Glahn und Timotheus Hesse der Frau
das Leben gerettet.das Land Nordrhein-Westfalen offiziell ausgezeichnet. ...
(25.02.2018) -
https://www.waz.de/staedte/muelheim/article213543489/rettungsmedaillen-und-grosses-lob-fuer-drei-mutige-muelheimer.html
26.01.2017: Der Chefarzt des
Bamberger Klinikums, gegen den wegen Vergewaltigung ermittelt wird, hat nach
Bekanntwerden der Vorwürfe einen Suizid-Versuch begangen. Er kam in Behandlung.
Der 45-jährige Chefarzt aus Bamberg sitzt seit etwa zwei Wochen
in U-Haft. Ihm wird vorgeworfen, im Dezember vergangenen Jahres eine Frau
vergewaltigt zu haben. Er soll sie dazu gedrängt haben, gegen ihren
ausdrücklichen Willen Oralverkehr bei ihm auszuüben. Der Arzt selbst
widerspricht den Vorwürfen. Kollegen und das Umfeld des Mediziners sprechen
davon, dass hinter den Vorwürfen die „Eifersucht“ einer Frau stehen soll. Die
Familie des Mannes sagt, dass er nach der ersten Radiomeldung einen
Suizidversuch gemacht habe. Dies sei „eine Kurzschlussreaktion“ gewesen, aus
Verzweiflung über die „Vorverurteilung“ in den Medien, die über einen „Skandal“
berichtet haben. Zu diesem Zeitpunkt sei noch nicht gegen ihn ermittelt worden.
...
https://www.kurier.de/inhalt.chefarzt-suizidversuch-aus-verzweiflung.b586e478-960d-4ad1-bdbb-f22ffbf90e6c.html
10.07.2017: Der Sprung eines 18-Jährigen von einer Brücke auf die Autobahn gibt weiter Rätsel auf. Während Zeugen von einer hohen Polizeipräsenz sprachen, gab ein Insider nun an: Der Mann wollte sich von der Polizei töten lassen. ... Seine Schilderungen passen mit den Zeugenaussagen zusammen, dass bereits Polizei am Ort war – jedoch nicht aus dem Grund, dass der junge Mann verfolgt wurde. „Er rief die Polizei und sagte: Ein Mann würde mit einem Messer Menschen bedrohen und gab eine Ortsangabe ab“, heißt es. Zwei Polizisten – wohl Beamte in Zivil, die mit einem blauen VW Golf gesichtet wurden – „wollten ihn von seinem Sprung abhalten. Der junge Mann aber schrie: Dead by Cops“, also „Tod durch Polizisten.“ ... In den vergangenen Jahren ist das Thema „Selbstmord durch Polizisten“ immer wieder gerade von Polizeigewerkschaften thematisiert worden. Dieses Phänomen wurde zunächst in den USA als „Suicid by Cops“ benannt. Immer wieder gibt es auch in Deutschland Fälle, die darauf hindeuten, dass sich Täter von Polizisten erschießen lassen wollen, wenn sie gefasst werden. https://www.wochenblatt.de/archiv/18-jaehriger-springt-von-bruecke-auf-die-autobahn-selbstmord-durch-polizisten-als-ziel-13470101
23.01.2018: Gegen 07:56 Uhr wurde der Rüstzug der Berufsfeuerwehr Regensburg zu einem Unfall gerufen, bei dem eine Person von einem Zug erfasst wurde. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte bot sich folgendes Bild. Eine Person wurde auf der Bahnstrecke Regensburg – Ingolstadt von einem Zug erfasst und schwer verletzt. Die verunfallte Person wurde von den Einsatzkräften des Rettungsdienstes und der Feuerwehr aus dem Gleisbereich gerettet und konnte unter Notarztversorgung dem Rettungsdienst übergeben werden. Die Reisenden im etwa ein Kilometer von der Einsatzstelle entfernt stehenden Zug wurden von den Einsatzkräften betreut, anschließend aus dem Zug evakuiert und zum Hauptbahnhof verbracht. Die Bahn hat den Weitertransport der Reisenden veranlasst. An der Einsatzstelle waren neben dem Rettungsdienst, dem Kriseninterventionsteam, der Polizei, Mitarbeitern der Bahn und der Agilis auch Einsatzkräfte des Löschzuges Winzer der Freiwilligen Feuerwehr Regensburg und der Berufsfeuerwehr eingesetzt. Die Polizei hat zum Unfallhergang die Ermittlungen aufgenommen. ... https://www.regensburg.de/feuerwehr/aktuelle-informationen/einsatzberichte/337772/328761/person-von-zug-erfasst.html
28.02.2019: Gestern Mittag rettete eine 34-Jährige Polizistin aus Baden-Württemberg, die derzeit in Dresden zu Besuch ist, eine Frau vor dem Ertrinken. Die 58-Jährige lief am Elbufer auf Höhe der Waldschlösschenbrücke zielstrebig ins kalte Wasser und wollte sich offensichtlich das Leben nehmen. Sofort reagierte unsere Kollegin, sprang ebenfalls ins Wasser und schwamm der Frau nach, um sie anschließend zum Ufer zurückzubringen und zu versorgen. Die 58-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. ... https://www.facebook.com/photo.php?fbid=1018432005026295&id=270456363157200&set=a.285563511646485
14.06.2020: Ein 36-Jähriger hat in Unterfranken einen Mann aufgefangen, der zuvor von einem Balkon gesprungen war. "Er hat das mit ein paar Prellungen überstanden - und dem anderen das Leben gerettet", sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Der Nachbar des 81-Jährigen hatte beobachtet, wie dieser - mutmaßlich in suizidaler Absicht - aus rund vier Metern Höhe aus dem Haus in Zeitlofs (Landkreis Bad Kissingen) springen wollte. "Er zögerte keine Sekunde, stellte sich unter den Balkon und fing ihn mit seinem Körper auf." Der 81-Jährige kam nach dem Vorfall am Samstag mit Knochenbrüchen ins Krankenhaus. https://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Landkreis-Bad-Kissingen-Mann-springt-vom-Balkon-36-Jaehriger-faengt-ihn-auf-id57548581.html
06.05.2021: Am Dienstagabend
gegen 20:11 Uhr kam es auf Gleis 3 im Bahnhof Andernach zu einem Suizidversuch.
Eine 44-jährige Frau sprang dort vor einen einfahrenden Zug, teilte die Polizei
mit.
Ein bislang unbekannter Mann, der die Geschehnisse beobachtet hatte, sprang
geistesgegenwärtig hinterher und rettete die Frau vor dem Überfahren. Dabei
risikierte er sogar sein eigenes Leben. Nach seiner mutigen Tat stieg der Mann
in einen Zug in Richtung Koblenz. ...
https://www.rpr1.de/nachrichten/regional/mutiger-lebensretter-von-bahnhof-andernach-gesucht
28.05.2022: Polizeipräsidium
Karlsruhe. POL-KA: (KA) Karlsruhe - Frau durch Einsatz von Feuerwehr und Polizei
an Suizid gehindert
Am Freitag, kurz vor 22.00 Uhr, äußerte eine 26-jährige Frau Suizidabsichten und
kletterte anschließend auf ein 20 Meter hohes Baugerüst in der Kaiserallee.
Passanten verständigten hierauf die Polizei. Als erste Polizeibeamte vor Ort
eintrafen wiederholte die Frau ihre Suizidabsichten und überstieg das Baugerüst
und kletterte außen an demselben entlang. Die Beamten entschlossen sich auf
Grund der offensichtlichen Alkoholisierung, des gefahrenträchtigen Agierens und
des psychischen Ausnahmezustandes sofort zu handeln und näherten sich über das
Gerüst der Frau an. Es gelang dann die junge Frau am Arm zu ergreifen und trotz
anhaltendem Versuch zu springen, mit vereinten Kräften, von ihrem Vorhaben
abzuhalten. Letztlich konnten sog. Höhenretter der gleichfalls verständigten
Feuerwehr Karlsruhe die Frau sicher mittels Drehleiter auf den Boden geleiten.
Die Frau wurde dann zur weiteren Behandlung in ein Karlsruher Krankenhaus
verbracht. ...
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110972/5233549
28.11.2022: Nach der Explosion in einem Beckumer Mehrfamilienhaus haben die Ermittler weitere Hintergründe zu dem Vorfall veröffentlicht. Wie die bisherigen Erkenntnisse der Mordkommission ergeben, hat der Bewohner vermutlich versucht, sich durch die Explosion selbst zu töten.* Zum Zeitpunkt des Vorfalls befanden sich noch neun weitere Personen in dem Gebäude. Wann sie ihre Wohnungen wieder betreten können, ist unklar. Das Mehrfamilienhaus in Beckum war nach der Explosion in der Nacht zu Samstag unbewohnbar geworden. In der Wohnung des 48-Jährigen hatten Ermittler mehrere Campinggaskartuschen sowie eine Propangasflasche, deren Inhalt der Beschuldigte entzündet haben soll. Gegen den Mann wurde Haftbefehl erlassen – er soll noch am Dienstag in ein Justizvollzugskrankenhaus gebracht werden. https://www.hallo24.de/region/beckum-wohnung-explosion-mordkommission-2667034
24.02.2024: Jugendlicher bei
Sprung von Haus schwer verletzt
Zeit: 24.02.2024, 11:35 Uhr bis 14:00 Uhr
Ort: Dresden-Blasewitz
Am Samstag hat ein Jugendlicher (17) auf der Ludwig-Hartmann-Straße schwere
Verletzungen erlitten.
Einsatzkräfte der Dresdner Polizei waren alarmiert worden, weil der 17-Jährige
mit einem Messer auf dem Dach hantieren würde. Die Beamten nahmen vor Ort
Kontakt mit dem jungen Mann auf. Dieser warf zwar das Messer weg, konnte jedoch
nicht überzeugt werden sich in medizinische Betreuung zu begeben. Noch während
angeforderte Spezialkräfte des Landeskriminalamts zum Ort unterwegs waren,
sprang der Jugendliche offenbar auf die Straße und verletzte sich dabei schwer.
Er wurde sofort medizinisch betreut und schwerverletzt in ein Krankenhaus
gebracht.
https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/1073415
01.07.2024: B. aus K. erzählt mir von einem Fall im Raum Freiburg, ein Mann hat sich vor einiger Zeit dem Zug geworfen, der Mann überlebte, beide Beine ab. Nun ist der Mann im Pflegeheim.
01.07.2024: Zwischen Bochum und Essen fahren die Züge wieder: Auf der Bahnstrecke in Wattenscheid lief am Montag, 1. Juli, ein Notarzteinsatz. Der Streckenabschnitt war daher gesperrt, teilt die Deutsche Bahn mit. Seit 15 Uhr laufe der Bahnverkehr wieder regulär. Hintergrund ist laut der Polizei Bochum ein Suizid-Versuch. Zugverkehr zwischen Bochum und Essen gestört: Züge werden umgeleitet Betroffen waren die Regionalexpress-Linien RE1 (RRX), RE6 (RRX) RE16 und RB40. Die Züge wurden über Wattenscheid-Höntrop umgeleitet. Der Halt am Wattenscheider Bahnhof entfiel. https://www.waz.de/lokales/bochum/article406701059/notarzteinsatz-in-wattenscheid-zugverkehr-ist-gestoert.html
11.11.2024: Es war eine dramatische Situation, die sich am Sonntagabend am Bahnübergang im Bereich des Freckenhorster Tors (B64 / Freckenhorster Straße) abgespielt und einen größeren Polizeieinsatz aufgrund einer Gefahrenlage ausgelöst hat. ... Gegen 19 Uhr hatten Zeugen die Polizei informiert, dass sich ein Mann auf den Gleisen im Bereich der B64 und Freckenhorster Straße befinde. Zwischenzeitlich habe er auch auf den Schienen gelegen, sagte am Sonntagabend ein Polizeisprecher der „Glocke“. Als die Einsatzkräfte Kontakt zu dem Mann aufgenommen haben, hat er sich dem Sprecher zufolge ein Messer an den Hals gehalten. Zahlreiche Einsatzkräfte waren mehrere Stunden vor Ort, darunter auch Spezialkräfte. Ein Notfallmanagement-Fahrzeug, Rettungswagen und Notarzt standen nahe des Bahnübergangs bereit. Der Einsatzbereich war über Stunden großräumig abgesperrt. Der Zugverkehr war komplett eingestellt. ... Eine Polizistin habe den Kontakt zu dem Mann gesucht, der jedoch nicht mit sich habe reden lassen. „Kurz nach Mitternacht dann haben Einsatzkräfte den Mann mittels Tasereinsatz überwältigten können“, informierte die Polizei. Anschließend hätten Rettungskräfte den Mann zu ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Die Prüfung weiterer Maßnahmen hinsichtlich einer möglichen psychischen Erkrankung soll der Mitteilung zufolge am Montag durch die Stadt Warendorf erfolgen. https://www.die-glocke.de/lokalnachrichten/grosseinsatz-der-polizei-in-warendorf-bahnuebergang-gesperrt-1731273609
Suizidale Handlungen:
Jürgen R. aus L. - erzählt mir am 21.05.2024, dass er vor ca. 40 Jahren in der Psychiatrie Eberswalde war, ein anderer Insasse nahm sich in der Zeit auf einem Bahngleis in der Nachbarschaft der Psychiatrie das Leben. Auch R. wollte sich das Leben nehmen, er lag schon mit dem Kopf auf der Schiene, seltsamer Weise kam gefühlt eine Stunde kein Zug, wahrscheinlich eine Nebenstrecke. Dann ging J. wieder zurück in die Psychiatrie. Irgendwann flüchtete er von dort nach Hause, seine Frau brachte ihn wieder zurück in die Psychiatrie. Der Vater von J. ist im Krieg in oder bei Narwa ums Leben gekommen. Heute ist J. 80 Jahre alt, oft hat er tagelang Depressionen, dann kommt er mal wieder raus, und es geht eine Weile wieder gut, dann wieder Depressionen, wo er tagelang nicht aus dem Bett kommt.
Elisabeth Flora Charlotte Hauptmann (* 20. Juni 1897 in Peckelsheim, Kreis Warburg, Provinz Westfalen; † 20. April 1973 in Ost-Berlin) war eine deutsche Schriftstellerin, Übersetzerin und Mitarbeiterin Bertolt Brechts. ... In der Ruinenstadt Berlin hatte Elisabeth Hauptmann Eingewöhnungsschwierigkeiten angesichts der allgemeinen Not und der Konfrontation mit Spuren der Nazizeit, vor allem in der Sprache. Arbeit fand sie bei der DEFA, wo sie bis 1950 als Dramaturgin arbeitete. Sie wohnte zunächst bei Wolfgang Langhoff, später in den Resten des Hotels Adlon. Am 22. März 1949 fand sie eine Wohnung in Hohenschönhausen. Schließlich scheiterte auch die Ehe mit Dessau, der sie wegen der jungen Schauspielerin Antje Ruge verließ. Im Herbst 1950 unternahm Elisabeth Hauptmann einen weiteren Suizidversuch. Die nächsten Jahre quälten sie Depressionen. Am 24. Juli erfolgte die offizielle Scheidung von Paul Dessau. - https://de.wikipedia.org/wiki/Elisabeth_Hauptmann
Katrin F - ehemalige Mitschülerin von mir 15. Polytechnische Oberschule. Die suizidale Handlung muss nach unserer Schulzeit stattgefunden haben, Katrin hat sich wohl vor ein Schienenfahrzeug geworfen, verletzt überlebt. Nach der Wende haben sich die Eltern meines Schulfreundes Raik um Katrin gekümmert.
Heike F. - Freundin von L. - stürzt sich (vermutlich in Pankow-Heinersdorf) aus der 2. Etage
02.12.2011: Heute morgen
gegen 08.55 Uhr wurde die Feuerwehr Balingen über die Rettungsleitstelle
Zollernalb zu einem ungewöhnlichen Einsatz alarmiert.
Neben einer Verbindungsstraße zwischen Balingen und Heselwangen saß ein Mann, in
etwa sechs Metern Höhe, in einem Baum und drohte den herbeigerufenen Polizisten
lautstark mit Selbstmord.
Da sich die Person offensichtlich mit Benzin übergossen und zusätzlich einen
Strick um den Hals gebunden hatte, wurden neben der bereits schon Anfangs
alarmierten Drehleiter auch noch das LF 20/16, die Höhenrettung sowie die
DRK-Schnellseinsatzgruppe Zollernalb (SEG) nachalarmiert.
Aber auch diese Einsatzkräfte schafften es nicht, den Mann zur Aufgabe seines
Vorhabens zubewegen. Aufgrund der von Minute zu Minute immer heikleren
Situation, entschloss man sich dann noch das SEK zuverständigen. Die
Spezialeinheit der Polizei wurden daraufhin umgehend mit dem Hubschrauber aus
Göppingen eingeflogen. Jedoch schaffte auch zuerst das SEK nicht diese prekäre
Lage zu beenden.
Erst nach über drei Stunden konnten Familienmitglieder sowie die Polizei den
Mann davon überzeugen, aufzugeben und vom Baum herunterzuklettern. Die Beamten
konnten die Person dann lebend und unversehrt in ärztliche Behandlung und
psychologische Betreuung übergeben. ...
http://www.feuerwehr.de/einsatz/berichte/einsatz.php?n=16662
25.08.2015: Edersee (r). Am Montagvormittag hielt ein 45 -jähriger Mann aus Trendelburg Polizei und Notfallsseelsorge in Atem. Aufgrund familiärer Probleme wollte sich der Mann auf der Sperrmauer das Leben nehmen. Diese Meldung erreichte die Polizei um 11.15 Uhr. Sofort fuhren drei Funkwagen zum Einsatzort. Wasserschutzpolizei, Rettungs- und Notarztwagen waren ebenfalls im Einsatz. Über die Leitstelle wurde die Notfallseelsorge verständigt. Nach kurzer Zeit waren alle Einsatzkräfte an der Sperrmauer und sperrten den Einsatzort ab. Der Trendelburger saß auf der Mauerkrone. Dem Dienststellenleiter der Polizeistation Bad Wildungen, Hartmut Ide und dem Notfallseelsorger, Pfarrer Hohmeister gelang es schließlich den Verzweifelten in ein Gespräch zu verwickeln. Fast eine Stunde dauerte es (bis 12.20 Uhr), bis er überredet werden konnte, von seinem Vorhaben Abstand zu nehmen. Freiwillig begleitete er die Beamten zur Polizeistation Bad Wildungen und wurde zur psychologischen Betreuung in das Zentrum für soziale Psychatrie in Haina eingewiesen. https://www.hna.de/lokales/frankenberg/suizid-verhindert-5380909.html
Eisenhut: 11.10.2017: "Aus Liebeskummer schluckt eine 20-Jährige in suizidaler Absicht Pflanzensamen des blauen Eisenhuts (Aconitum napellus). Lesen Sie hier, welche Symptome die eintreffenden Notärzte feststellen und welche therapeutischen Maßnahmen auf der Intensivstation eingeleitet werden. ... Der ehemalige Lebensgefährte einer 20-Jährigen alarmiert den Notarzt, da diese die Absicht geäußert hatte, sich umzubringen. Als der Rettungsdienst in der Wohnung der jungen Frau eintrifft ist sie wach und zeigt stabile Vitalfunktionen, allerdings fallen im EKG ausgeprägte Herzrhythmusstörungen auf. Die Ärzte finden einen häufig wechselnden Rhythmus mit Episoden eines Sinusrhythmus, die Erregungsleitung ist linksschenkelblockartig verändert und es treten Bigemini auf. ...Der Zustand der Patientin verbessert sich im Laufe der nächsten 36 Stunden und auch das EKG zeigt wieder einen normalen Verlauf. Der hinzugezogene Psychiater diagnostiziert eine Depression und emotionale Instabilität, weshalb die junge Frau von der Intensivstation auf die psychiatrische Abteilung des Klinikums verlegt wird." - https://www.coliquio.de/wissen/klinik-wissen-kompakt-100/Toxikologischer-Notfall-100
20.10.2017:
Aufmerksame Zeugen konnten am Mittwochabend einen Suizid verhindern. Im
Vorbeifahren sah eine 21-jährige Autofahrerin um 20.45 Uhr eine Frau auf dem
Brückengeländer der
Autobahnüberführung auf der Erfttalstraße in Kerpen stehen. Da sie sich nicht
sicher war, wendete sie ihr Auto und hielt neben der Frau an. Die 31-jährige
Frau aus Kerpen drohte ihren Sprung von der
Brücke an. Ein weiterer Zeuge aus Kerpen sah das Auto mit Warnblinkanlage und
bot seine Hilfe an. Auch er erfasste schnell die Situation und stieg aus.
Gemeinsam redeten sie beruhigend auf die Frau
ein, die bereits mit einem Bein über dem Geländer stand. Ein zufällig
vorbeifahrender Streifenwagen bemerkte die beiden Fahrzeuge und hielt ebenfalls
an. Die Zeugen und die drei Polizisten bemühten sich nun gemeinsam, die
31-Jährige von ihrem Sprung abzuhalten. In einem günstigen Moment ergriffen zwei
Polizisten sie und zogen sie zurück auf die Fahrbahn. Ein Rettungswagen brachte
die Frau, die sich augenscheinlich in einer psychischen Ausnahmesituation
befand, in ein Krankenhaus. Ihre Angehörigen wurden verständigt.
https://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/kerpen/c-nachrichten/frau-wollte-von-bruecke-springen_a69047
04.04.2019: "Am Morgen des 27. März um 7.30 Uhr gingen beim Koordinationszentrum der Guardia Civil und der Rettungsleitstelle 112 zahlreiche Anrufe von Autofahrern ein, die auf der Landstraße TF-28 unterwegs waren und auf der Brücke, welche die Gemeindegebiete San Miguel und Granadilla verbindet, einen jungen Mann auf der Außenseite des Geländers stehen sahen. Direkt über dem Abgrund des Barranco de Orchilla, der längsten und tiefsten Schlucht von San Miguel. Etliche Rettungs- und Polizeifahrzeuge fanden sich vor Ort ein. Zwei Beamte der Guardia Civil betraten die Brücke und blieben in einigem Abstand stehen, um den Mann nicht zu beunruhigen. Eine Stunde lang sprachen die erfahrenen Polizisten mit dem verzweifelten, etwa 30-jährigen Mann, der drohte, in die Tiefe zu springen. Sie erfuhren, dass er schon seit Längerem familiäre Schwierigkeiten durchmachte und Vater einer Tochter im Kleinkindalter ist. Es gelang den Beamten, das Vertrauen des Mannes zu gewinnen und ihn zu überzeugen, dass diese Verzweiflungstat seine Probleme nicht lösen, aber seine kleine Tochter unglücklich und zur Waise machen würde. Schließlich war er bereit, sich über den Zaun zurück auf die Brücke helfen zu lassen, wo ihn das medizinische Personal der Ambulanz weiter betreute." - https://archiv.wochenblatt.es/polizei-verhindert-suizid/
22.05.2020: Einsatznummer: 26-2020
Alarmierungszeit: 22. Mai 2020, 19:52
Einsatzdauer: 1 Stunde 3 Minuten
Einsatzart: H ABST Y Höh
Einsatzort: Feldweg Sachsenhausen >> Nieder-Werbe
Einsatzleiter: Bernd Schäfer
Einsatzkräfte und Fahrzeuge: Florian Waldeck 8/11 , Florian Waldeck 8/19 ,
Florian Waldeck 8/23 , Florian Waldeck 8/43 , Führungsteam Bergwacht
Bad-Wildungen , Florian Korbach 6/30 , Notarzt Korbach , Polizei Nordhessen ,
promedica Rettungsdienst , THW
Alarmierungsart: SMS, TETRA Pager
Einsatzbericht:
Heute Abend wurden wir auf einen Feldweg nahe der Hollensteinquelle zwischen
Sachsenhausen und Nieder-Werbe alarmiert.
Eine Person wollte auf einen Hochspannungsmasten, der sich neben dem Feldweg
befand, klettern. Die Leitstelle wurde über den Notruf von dessen Freunden über
den vermutlichen Suizidversuch informiert. Daraufhin wurde eine
Standortbestimmung eingeleitet und Feuerwehr (mit Absturzsicherungseinheit und
Führungsteam der Stadt Waldeck), Polizei, Rettungsdienst, Höhenrettung des THW &
Bergwacht alarmiert. Noch während der Anfahrt konnten die Freunde ihn allerdings
noch vom Gegenteil überzeugen, sodass er wieder herunter kletterte. Die mit
alarmierte Drehleiter aus Korbach sowie THW/Bergwacht konnten die Anfahrt
abbrechen. Wir sicherten vor Ort die Einsatzstelle und den seelisch instabilen
Mann ab. Die Polizei nahm den Mann vorerst in Gewahrsam, weil er gegenüber den
Einsatzkräften versuchte handgreiflich zu werden. Nach medizinischer
Begutachtung wurde er mit Polizeibegleitung im RTW in eine psychiatrische
Anstalt eingewiesen.
https://feuerwehr-stadt-waldeck.de/einsatzberichte/person-auf-strommasten-geklettert-suizidversuch/
17.09.2021: Eine im Raum stehende Suizid-Androhung hat am gestrigen Abend in Freising für einen Großeinsatz gesorgt. Laut Polizei hatte die 24 Jahre alte Lebensgefährtin eines an der Ismaninger Straße wohnhaften 31-Jährigen gegen 19 Uhr über den Polizei-Notruf gemeldet, dass ihr Lebensgefährte an der genannten Anschrift versuche, sich mit einem Messer umzubringen, und dass er sich nun in dem als Arbeiter-Unterkunft dienenden Gebäude eingesperrt habe. Außerdem habe die Frau erklärt, dass der Mann sie mit dem Messer auf Abstand gehalten habe. ... Wie es weiter heißt, sei der 31-Jährige dann von den das Haus umstellenden Beamten auf dem Dach des Nebengebäudes in zirka fünf Metern Höhe ausgemacht worden. Dort habe er sich am Dachrand befunden. Laut Polizei wurde daher die örtliche Feuerwehr alarmiert, um Drehleiter und Sprungtuch vor Ort zu haben. Da sich in der Nähe des Mannes ein Balkon befunden habe, sei dieser daraufhin von dem Notzugriffs-Team gesichert worden. In der Zwischenzeit habe der 31-Jährige von den Einsatzkräften dazu gebracht werden können, ein Messer abzulegen. Er äußerte laut Polizei jedoch weiterhin Suizid-Gedanken und gab an, dass er gerne von den Beamten erschossen werden wolle. ... Aufgrund der konkreten Ankündigung und wegen des Versuchs, sich das Leben zu nehmen, sei der Mann nach erfolgter Behandlung im örtlichen Klinikum – er hatte sich laut Polizei lediglich oberflächliche Schnitt-Verletzungen zugefügt – in eine psychiatrische Einrichtung gebracht worden. Wie es heißt, seien weder die Lebensgefährtin des 31-Jährigen noch unbeteiligte Personen oder Einsatzkräfte verletzt worden. Neben zehn Streifenbesatzungen der Polizei waren 27 Feuerwehrleute mit sechs Fahrzeugen, zwei Rettungswagen-Teams, ein Notarzt, der Rettungsdienst-Einsatzleiter und die Johanniter vor Ort. https://pfaffenhofen-today.de/65169-grosseinsatz-170921
31.03.2022: "Prozess endet mit Urteil Bewährungsstrafe für Bönnigheimer Brandstifterin. Das Landgericht Heilbronn verurteilt eine 67-jährige Frau im zweiten Anlauf zu zwei Jahren Haft auf Bewährung und erachtet die Frau als schuldfähig. Am Ende seiner Urteilsbegründung richtete der Vorsitzende Richter Thomas Berkner klare Worte an die Anklagte: „Wir meinen es verdammt ernst, und mein Geduldsfaden ist sehr eng gestrickt“, sagte er in Richtung der 67-jährigen Frau, die die 3. Große Strafkammer kurz zuvor wegen schwerer Brandstiftung zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt hatte. Die Richter stellten der Frau nicht nur einen Bewährungshelfer für vier Jahre zur Seite, sondern legten ihr auch noch auf, ihre psychiatrische Behandlung fortzusetzen, ihre Medikamente regelmäßig einzunehmen und dies durch einen Medikamentenspiegel regelmäßig überprüfen zu lassen. ... In der Nacht vom 31. März auf den 1. April 2022 war in einem Mehrfamilienhaus in Bönnigheim ein Brand ausgebrochen. ...Auch ihr Verhalten nach der Tat zeige, dass diese nicht zufällig passiert sei. Ein überraschter Mensch würde schreien und jede nur erdenkliche Hilfe in Anspruch nehmen. Sie hat aber seelenruhig zugesehen und ihr eigenes Werk begutachtet", sagte Berkner. ... Ein besonderes Augenmerk legte die Kammer auf die im ersten Urteil festgestellte so genannte bipolar-affektive Störung. ... Die Richter jedoch eine positive Bewährungsprognose, da die 67-Jährige die zwischen 2011 und 2019 insgesamt 14-mal im Zentrum für Psychiatrie Weinsberg stationär behandelt worden war, seidem nicht mehr aufgefallen war." 15.07.2024 - https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.prozess-endet-mit-urteil-bewaehrungsstrafe-fuer-boennigheimer-brandstifterin.edd99a0b-5eba-46bb-bb53-09f16dc4f733.html
10.08.2023: Einen SEK Einsatz löste ein 23-jähriger Alzeyer in der Carl-Goerdeler-Straße in Alzey aus. Gegen 07.00 Uhr ging bei der Polizei Alzey eine Meldung ein, dass sich eine Person auf dem Dach eines Mietshauses befinden würde. Zuvor soll dieser bereits Gegenstände aus der Wohnung geworfen haben. Die Person konnte nach langen Gesprächen mittels einer Drehleiter der Alzeyer Feuerwehr gesichert werden und befindet sich nun in medizinischer Betreuung. https://alzeyer-zeitung.de/sek-einsatz-in-alzey-mann-auf-dach/
19.04.2024: Der 38 Jahre alte
Mann hielt sich ein größeres Teppichmesser an die eigene Kehle und kündigte an,
sich damit zu töten. Mitten auf der Straße in Hagen-Haspe. Außerdem forderte er
die alarmierten Einsatzkräfte auf, ihn zu erschießen, so die Polizei.
Polizeibeamte entschärfen die Situation
Die Polizei reagierte deeskalierend. Eine Verhandlungsgruppe verwickelte den
Mann in ein Gespräch. Währenddessen übermittelte ein Hubschrauber Live-Bilder in
die Einsatzzentrale. Nach insgesamt zwei Stunden konnten die Polizisten den Mann
schließlich mit einem Taser überwältigen. Nach Angaben der Polizei blieb der
Mann dabei unverletzt.
Die Polizei betont, der Mann habe nur sich selbst gefährdet und nicht die
Einsatzkräfte angegriffen. Mittlerweile wurde der 38-jährige in ein Hagener
Krankenhaus zwangseingewiesen. Dort wird er psychiatrisch untersucht.
https://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/sek-einsatz-messer-suizid-taser-100.html
17.05.2024: Mordprozess vor dem Landgericht War Autounfall in Karlsruhe ein Suizidversuch? Wegen eines Unfalls mit zwei Schwerverletzten vergangenen November in Karlsruhe steht ein junger Mann in Pforzheim vor Gericht. Mutmaßlich wollte er sich durch den Crash selbst töten. Die Öffentlichkeit wurde vom Prozess ausgeschlossen. ... https://bnn.de/pforzheim/enzkreis/war-autounfall-in-karlsruhe-ein-suizidversuch
31.05.2024 - Wolfgang Metzeler-Kick: Klima-Hungerstreik in Berlin: „Wenn Scholz mich sterben lässt, hat er auch Probleme“. Nach 83 Tagen Hungerstreik schwebt Wolfgang „Wolli“ Metzeler-Kick in akuter Lebensgefahr. Die Berliner Zeitung hat ihn vor seiner „womöglich letzten Pressekonferenz“ getroffen. ... Was ihm allerdings durchaus Angst bereiten würde, wäre, seinem 14-jährigen Sohn zu erklären, dass dieser keine Zukunft habe. „Oder eben ’ne Scheiß-Zukunft“. Er habe mit ihm oft über die schlimmen Folgen des Klimawandels gesprochen. Über die verschiedenen Szenarien, je nach Kurswechsel oder Bestand der derzeitigen Klimapolitik. Und er habe seinem Sohn vermitteln wollen, dass „alles den Bach heruntergeht“, wenn sich jetzt nichts ändere. „Ich hoffe eben, dass wir als Menschheit noch einmal die Biege kriegen.“ Deswegen der Hungerstreik. Eine Verzweiflungstat, trotz der Hoffnung, damit doch noch das Ruder herumreißen zu können. Denn über die möglichen Konsequenzen seines Hunger-Protests macht sich Metzeler-Kick keine Illusionen. Die „Biege“ – die könnte er mit seinem Leben bezahlen. Das jetzt durchzuziehen bedeute, wenigstens alles probiert zu haben. „Und wenn ich weiß, ich hab alles probiert, dann ist es nicht frustrierend“, sagt Metzeler-Kick. Außerdem schaue er sich regelmäßig Nachrichten und Videos von aktuellen Umweltkatastrophen an. Das helfe gegen die Verzweiflung. Wohl eine Art Ansporn, alles zu geben. - https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/klima-hungerstreik-in-berlin-wenn-olaf-scholz-mich-sterben-laesst-hat-er-auch-probleme-li.2219382. Für seine fixe Idee vom Klimatod ist Wolfgang Metzeler-Kick bereit, seinen Sohn zum Halbwaisen zu machen. Immerhin zwingt er seinen Sohn nicht, gemeinsam mit ihm zu sterben, das unterscheidet ihn zu Eltern. die ihre Kinder im "erweiterten Suizid" töten. Was sein voraussehbarer Suizid beim Sohn anrichtet, das interessiert Wolfgang Metzeler-Kick offenbar nicht, sonst würde er seine Egoshow beenden.
20.06.2024: "Nach dem Fund der Leiche seiner Frau auf der Rückbank nach einem Unfall im baden-württembergischen Epfendorf ist gegen den Ehemann Haftbefehl wegen Totschlags erlassen worden. Der 36-Jährige befinde sich seit Donnerstag in Untersuchungshaft, wie Staatsanwaltschaft und Polizei mitteilten. Am Dienstag war der Mann auf der A81 im Kreis Rottweil mit dem Auto von der Fahrbahn abgekommen und gegen Mittelschutz- und Leitplanke geprallt. Auf der Rückbank hatten Beamte dann die grausige Entdeckung gemacht: die tote Ehefrau des Fahrers. Ermittlungen ergaben, dass die 30-Jährige vorsätzlich und nicht durch den Verkehrsunfall getötet wurde. ... Der Mann war nach dem Unfall mit lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Klinikum eingeliefert worden. Der Verdacht, dass er sich die Verletzungen selbst zugefügt habe, hätten sich erhärtet, hieß es. ..." - https://www.welt.de/regionales/baden-wuerttemberg/article252135562/Tote-Frau-auf-Rueckbank-Ehemann-in-Untersuchungshaft.html
05.03.2024: Im Luisenhospital
in Aachen nahm die Polizei eine Frau (65) aus Eschweiler fest. Sie hatte sich
zuvor stundenlang im Krankenhaus verschanzt und so für einen Großeinsatz
gesorgt. ... Wie die Kölner Polizei am Dienstag (5. März) mitteilt, habe die
Frau das Krankenhaus mit Suizidabsichten aufgesucht. Beim Zugriff erlitt sie
schwere Verletzungen, wird aktuell behandelt. Gegen sie wird jetzt wegen eines
versuchten Tötungsdelikts ermittelt. Die Frau betrat nach aktuellem
Ermittlungsstand gegen 17 Uhr das Krankenhaus. Sie war bewaffnet, erst später
stellte sich ihre Pistole als Schreckschusswaffe heraus. Außerdem trug sie einen
auffallend großen Gürtel und einen weiteren unbekannten Gegenstand. Sie habe
Angestellte der Physiotherapie-Praxis bedroht. Einem Mitarbeiter gelang es, der
Eschweilerin die Waffe zu entziehen. Danach flüchtete sie in ein
Patientenzimmer, zündete eine Bengalo-Fackel an und warf es auf den Gang. Erst
gegen 22.40 Uhr verließ sie den Raum, versuchte, den Gegenstand auf dem Gang
abzubrennen. Hierbei hätte sie etwas getragen, das nach einem Sprengstoffgürtel
aussah, hielt einen verdächtigen Gegenstand in der Hand und ging auf die
Polizisten zu. Auf die Aufforderung, sofort stehenzubleiben, reagierte sie nicht
– die Polizisten eröffneten das Feuer. ... Sie wurde schwer verletzt und
umgehend versorgt. Es stellte sich heraus, dass ihr „Sprengstoffgürtel“ nur eine
Attrappe war. Im Laufe des Einsatzes wurde zudem bekannt, dass die Wohnung der
Frau in Eschweiler am Nachmittag ausgebrannt war. Sie wird verdächtigt, das
Feuer selbst gelegt zu haben – Ermittler fanden einen hinterlegten Brief. ...
https://www.derwesten.de/region/aachen-krankenhaus-polizei-bahnverkehr-id300867438.html
Suizidal:
Friedrich Wilhelm Nietzsche ([ˈniːtʃə] oder [ˈniːtsʃə];[1] * 15. Oktober 1844 in Röcken; † 25. August 1900 in Weimar) war ein deutscher klassischer Philologe und Philosoph. Nietzsche sprengte sowohl mit seinem Denken als auch mit seinem Stil bis dahin gängige Muster und ließ sich zunächst keiner klassischen Disziplin zuordnen. Heute gilt er als einer der Vorläufer einer neuen philosophischen Schule, der Lebensphilosophie. ... 1882 lernte er durch Vermittlung von Meysenbug und Rée in Rom Lou von Salomé kennen. Nietzsche fasste schnell weitreichende Pläne für die „Dreieinigkeit“ mit Rée und Salomé. Die Annäherung an die junge Frau gipfelte in einem mehrwöchigen gemeinsamen Aufenthalt in Tautenburg, mit Nietzsches Schwester Elisabeth als Anstandsdame. Nietzsche sah in Salomé bei aller Wertschätzung weniger eine gleichwertige Partnerin als eine begabte Schülerin. Er verliebte sich in sie, hielt über den gemeinsamen Freund Rée um ihre Hand an, doch Salomé lehnte ab. Unter anderem aufgrund von Intrigen Elisabeths zerbrach die Beziehung zu Rée und Salomé im Winter 1882/1883. Nietzsche, der angesichts neuer Krankheitsschübe und seiner nunmehr beinahe vollständigen Isolation – mit Mutter und Schwester hatte er sich wegen Salomé überworfen – von Suizidgedanken geplagt wurde, flüchtete nach Rapallo, wo er in nur zehn Tagen den ersten Teil von Also sprach Zarathustra zu Papier brachte. ... https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Nietzsche
Claudia Pechstein
dachte im März 2009 an Selbstmord.
Bevor sie mit ihrem Ehemann von einer Autobahn-Brücke springen wollte,
schrieb Claudia Pechstein noch eine SMS an ihren Manager.
Claudia Pechstein hat in ihrer Autobiografie Selbstmordgedanken offenbart. Aus
Verzweiflung über die Anklage des Weltverbandes ISU wegen erhöhter Blutwerte
hatte die fünfmalige Eisschnelllauf-Olympiasiegerin im März 2009 daran gedacht,
gemeinsam mit ihrem Ehemann Marcus Bucklitsch von einer Autobahn-Brücke zu
springen.
Das schreibt sie in ihrem Buch „Von Gold und Blut – Mein Leben zwischen Olymp
und Hölle“, das am Montag in Berlin offiziell vorgestellt wird. ... 06.11.2010 -
https://www.welt.de/sport/article10768613/Die-Abschieds-SMS-hatte-Pechstein-schon-geschickt.html
14.09.2009: Am Montag, 14.09.09 wurde die Höhlenrettung Baden-Württemberg um ca. 19:30 Uhr durch die Rettungsleitstelle Reutlingen zu einer Vermisstensuche im Bereich Elsachbröller / Falkensteiner Höhle in der Nähe von Bad Urach gerufen. Die Person hatte schon Mal suizidale Absichten geäußert und ihr Fahrzeug wurde am Parkplatz Falkensteiner Höhle gefunden. Die Falkensteiner Höhle und der Elsachbröller wurden in der Nacht von Höhlenrettern ohne Erfolg durchsucht. Gegen Mittag wurde der Vermisste in einer Felsnische oberhalb des Eingangs des Elsachbröllers schwer verletzt gefunden, versorgt und anschließend von der Bergwacht zu Tal transportiert und dem Rettungsdienst übergeben. https://www.hoehlenrettung-bw.de/einsaetze.html
Paddy Kelly.
Die "Kelly Familiy" war erfolgsverwöhnt und verkaufte Millionen von Tonträgern.
Die Mädchen liefen den männlichen Mitgliedern der irischen Gruppe scharenweise
hinterher und das Geld floss reichlich. Trotzdem war ein Mitglied der Band nicht
glücklich mit seinem Leben: Paddy Kelly. Er berichtete in der Sendung "stern
TV", dass er am Höhepunkt der Karriere unter Depressionen gelitten habe und
sogar einen Selbstmordversuch unternommen hatte.
"Ich hatte das Leben, das ich damals führte, satt. Ich stieg auf ein hohes
Gebäude und habe das Fenster aufgemacht, ich stand vor dem Tod." Im letzten
Moment habe er sich aber doch anders entschieden und dann erst einmal "so
richtig geheult." Danach brach er auf in eine neues Leben. Er ließ alles
Materielle hinter sich und trat einem katholischen Bettelorden bei. ...
(17.05.2012) -
https://www.t-online.de/unterhaltung/tv/id_56499188/paddy-kelly-nach-selbstmordversuch-ins-kloster.html
31.01.2013: Nach dem tödlichen Streit in Neumarkt in der Oberpfalz hat die Familie der Opfer schwere Vorwürfe gegen die Polizei erhoben. Den Beamten sei die Gefährlichkeit des 43-jährigen Schwiegersohns bekanntgewesen, sagte der Sohn und Bruder der beiden Todesopfer laut Medienberichten. Demnach habe der Mann die Familie nach der Trennung von seiner Frau mehrfach bedroht, die Beamten hätten aber nichts für deren Schutz getan. Am Dienstag waren die Leichen von einem 65-Jährigen und dessen 26 Jahre alten Sohn gefunden worden. Der 43 Jahre alte Schwiegersohn und Schwager der Opfer wurde schwer verletzt. ... Die Obduktion der Leichen ergab, dass Vater und Sohn durch mehrere Stiche in den Oberkörper getötet worden waren. Bei dem verletzten 43-Jährigen stellten die Mediziner Schnittverletzungen am Kopf fest. Was genau sich zwischen den Dreien abgespielt hat, ist noch unklar. Sicher ist lediglich, dass niemand sonst beteiligt war. ... Als sicher gilt auch, dass der 43-Jährige psychisch labil war. Er hatte bereits am Montag bei der Polizei angerufen und gedroht, sich von einem Felsen zu stürzen. Eine speziell ausgebildete Verhandlungsgruppe hatte den Mann gerettet und auf eigenen Wunsch in eine Klinik zur stationären therapeutischen Behandlung gebracht. Am Dienstag verließ er die Klinik jedoch. Nur Stunden später war es dann zu der Bluttat gekommen. https://www.welt.de/regionales/muenchen/article113267483/Hat-Polizei-bei-Familiendrama-in-Neumarkt-versagt.html
02.05.2017: Ein Jahr nach dem Unfall mit zwei Toten und 27 Verletzten in der Bad Säckinger Fußgängerzone wünscht sich der betagte Angeklagte nur, dass ihm die Angehörigen vergeben. ... Eine 63-jährige Frau war sofort tot, ein 60-jähriger Mann starb am selben Tag im Basler Spital. Insgesamt behandelten die Kliniken 27 Schwerverletzte. Viele leiden noch heute an den körperlichen und psychischen Folgen. ... Den Rest hat die Überwachungskamera einer Eisdiele festgehalten. Der Wagen rast in die enge Metzgergasse, wo an jenem schönen Frühlingstag Dutzende Menschen vor den Cafés sitzen. Der Radler rutscht von der Motorhaube und fliegt mit voller Wucht auf eine Frau, die vor einer Osteria Kaffee trinkt. Beide sterben. Im nächsten Moment sieht man, wie Passanten angsterfüllt in die Eisdiele flüchten. Eine Amokfahrt? Ein Terroranschlag?„Es war zunächst nicht klar, ob es sich nur um einen Unfall handelt“, sagt der ermittelnde Verkehrspolizist, der mehr als 80 Zeugen befragte. Doch dann steigt ein 85-Jähriger aus dem Auto und weint. „Was habe ich getan?“, habe er gerufen und sich von der Rheinbrücke stürzen wollen. Er sei gut katholisch, doch selbst der herbeigeeilte Münsterdekan, der sich mit ihm auf eine Bank setzt, kann den Mann nicht beruhigen. Einen Tag später wird er wegen Suizidgefahr in die Reichenauer Psychiatrie gebracht. ... https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.prozess-in-bad-saeckingen-ende-einer-toedlichen-irrfahrt.e9f32483-e339-4e6e-b7ad-69a858a7c153.html
07.01.2024: Ein Großeinsatz der Polizei in der Nähe des Backnanger Bahnhofs hat am Samstagnachmittag für Aufregung gesorgt. Die Polizei Aalen hat inzwischen mitgeteilt, warum dort unter anderem schwer bewaffnete Beamte des Spezialeinsatzkommandos (SEK) eingesetzt wurden. Demnach wurde die Polizei gegen 12 Uhr gerufen, weil in einem Wohnhaus am Adenauerplatz ein Mann seinen Suizid angedroht hatte. Da bei der Polizei bekannt war, dass der Mann bereits mit Teppichmessern und Schraubenziehern bewaffnet aufgetreten sein soll und er sich auch durch für solche Situationen geschulte Beamte nicht beruhigen ließ, wurde das SEK hinzugezogen, „um die Gefahren bei der Gewahrsamnahme sowohl für ihn als auch für die Einsatzkräfte so gering als möglich zu halten“. Das SEK überwältigte den Mann, er kam in psychologische Behandlung. ..." - https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.sek-einsatz-in-backnang-polizei-gibt-weitere-details-bekannt.98de2d0c-a3e5-4a00-bd8c-0f0a41c2f008.html
Suizidabsicht
26.09.1956: An diesem Sonntag bestieg eine junge Japanerin die Eisenbahnfähre „Tōya Maru“ zwischen der größten Insel Japans, Honshū, und der nördlich gelegenen zweitgrößten Hokkaidō. Als Tage später ihre Leiche aus dem Wasser gezogen wurde, fand sich in ihrer Kleidung ein Abschiedsbrief an ihre Eltern: Die Krankenschwester wollte demnach während der knapp 120 Kilometer langen Passage von Hakodate nach Aomori über Bord springen, weil die Eltern eines Arztes, den sie liebte, sich einer Heirat widersetzten. Doch das Mädchen setzte dem eigenen Leben nicht selbst ein Ende. Vielmehr wurde es ein Opfer eines der schlimmsten Fährunglücke aller Zeiten. Außer ihr starben 1152 weitere Menschen, die sich an Bord der erst sieben Jahre alten, hochmodernen Fähre befunden hatten. ... (26.09.2024) - https://www.welt.de/geschichte/article253699844/Schiffskatastrophe-in-Japan-1954-Die-Tragoedie-der-Toya-Maru.html?source=puerto-reco-2_ABC-V41.4.B_FCM_p35_extra_row
Suizidalität nicht unwahrscheinlich:
Ingeborg Bachmann,
gelegentliches Pseudonym Ruth Keller, (* 25. Juni 1926 in Klagenfurt am
Wörthersee; † 17. Oktober 1973 in Rom, Italien) war eine österreichische
Schriftstellerin. Sie gilt als eine der bedeutendsten deutschsprachigen
Lyrikerinnen und Prosaschriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Ihr zu Ehren
wird seit 1977 jährlich der Ingeborg-Bachmann-Preis verliehen. ... Frisch und
Bachmann hatten versucht, eine offene Beziehung zu führen, die Affären zuließ,
jedoch keine Liebe zu anderen Partnern. Bachmanns Beziehungen zu Hans Magnus
Enzensberger im Jahr 1959 und zu Paolo Chiarini im Frühjahr 1962 gefährdeten die
Partnerschaft, die schließlich zerbrach, als sich Frisch im Herbst 1962 in
Marianne Oellers verliebte.[21] Frisch und Bachmann trennten sich nach einem
gemeinsamen Gespräch in Uetikon im März 1963 endgültig, nachdem Bachmann selbst
bereits Ende 1962 die Trennung als „unausweichlich“ bezeichnet hatte.[22]
Bachmann verkraftete die Trennung nicht und musste sich mehrmals ins Krankenhaus
einweisen lassen. 2017 erschienen die Briefe Bachmanns an ihre behandelnden
Ärzte, in denen sie sich mit dem Ende der Liebesbeziehung auseinandersetzt.[23]
Im Jahr 2011 wurde bekannt, dass sich im Max-Frisch-Archiv in Zürich rund 250
zumeist handschriftliche Briefe Bachmanns an Frisch befinden, ebenso Kopien
seiner Briefe an sie. Frisch hatte das Material für 20 Jahre nach seinem Tod
gesperrt.[24] Der Briefwechsel „Wir haben es nicht gut gemacht.“ kam im November
2022 als Buch heraus.[25] Er widerlegte einige hartnäckige Legenden über diese
Beziehung. In einem auf der Homepage des Suhrkamp Verlages veröffentlichten
Video-Interview erklärte Heinz Bachmann, Ingeborg Bachmanns Bruder, warum die
Familie einer Veröffentlichung des Briefwechsels zugestimmt habe: „Wir haben uns
entschlossen, das zu machen, solange es noch möglich ist: dass eine gute Edition
von Fachleuten gemacht wird, mit der nötigen Diskretion.“[26] ... In der Nacht
vom 25. auf den 26. September 1973 erlitt Ingeborg Bachmann in ihrer römischen
Wohnung schwere Verletzungen durch einen Brand, den sie beim Einschlafen mit
einer brennenden Zigarette ausgelöst hatte. Heute gilt ihre
Tablettenabhängigkeit als mitursächlich für den Brand. Alfred Grisel berichtete
über einen Besuch bei Bachmann Anfang August 1973 in Rom:
„Ich war zutiefst erschrocken über das Ausmaß ihrer Tablettensucht. Es müssen an
die 100 Stück pro Tag gewesen sein, der Mülleimer ging über von leeren
Schachteln. Sie hat schlecht ausgesehen, war wachsbleich. Und am ganzen Körper
voller Flecken. Ich rätselte, was es sein konnte. Dann, als ich sah, wie ihr die
Gauloise, die sie rauchte, aus der Hand glitt und auf dem Arm ausbrannte, wußte
ich’s: Brandwunden, verursacht von herabfallenden Zigaretten. Die vielen
Tabletten hatten ihren Körper schmerzunempfindlich gemacht“[31]
Bachmann wurde ins Sant-Eugenio-Krankenhaus gebracht. Ihre starke Abhängigkeit
von Beruhigungsmitteln (Barbiturate und Benzodiazepine[32][33]), von der die
behandelnden Ärzte zunächst nichts wussten, löste Konvulsionen aus, die
epileptischen Anfällen glichen. Am 17. Oktober 1973 starb Ingeborg Bachmann im
Alter von 47 Jahren an den Entzugsfolgen.[34][35] ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Ingeborg_Bachmann
Uwe Johnson (* 20. Juli 1934 in Cammin in Pommern; † vermutlich in der Nacht vom 23. Februar auf den 24. Februar 1984 in Sheerness, England) war ein deutscher Schriftsteller. Er gehörte der Gruppe 47 an. In seinem Hauptwerk, dem vierbändigen Roman Jahrestage, formulierte er dem Kritiker Joachim Kaiser zufolge die „tröstliche Utopie“, dass „auch die rücksichtsloseste Diktatur nicht die Seelen ihrer Opfer zu beherrschen“ vermöge.[1] ... Im Februar 1984 starb Uwe Johnson, vermutlich bedingt durch Alkoholismus und Medikamentenmissbrauch, in Sheerness an Herzversagen; er wurde 49 Jahre alt. Da das Todesdatum nicht genau feststeht, wird unterschiedlichen Quellen zufolge davon ausgegangen, dass seine Leiche erst 19 Tage oder drei Wochen nach seinem Tod gefunden wurde. ... https://de.wikipedia.org/wiki/Uwe_Johnson
Liam Payne: ... Liam Payne,
ein früheres Mitglied der Boygroup „One Direction“ ist bei einem Sturz von einem
Hotelbalkon in Argentinien gestorben. Der 31-jährige Payne habe sich bei dem
Sturz aus dem dritten Stockwerk des Hotels Casa Sur im Szeneviertel Palermo der
Hauptstadt Buenos Aires „extrem schwere“ Verletzungen zugezogen. Sein Tod sei
noch an der Unglücksstelle festgestellt worden, teilte die Polizei mit. ... Die
Polizei sei wegen eines Notrufs ausgerückt, in dem von einem „aggressiven Mann“
die Rede gewesen sei, der möglicherweise unter dem Einfluss von Drogen oder
Alkohol stehe. Nach ihrer Ankunft
hätten die Polizisten einen Aufprall gehört – und Payne im Innenhof des Hotels
vorgefunden. ... Der Manager des Hotels ist in einer Aufnahme des Notrufs zu
hören, in deren Besitz die Nachrichtenagentur AP gelangte. Er spricht darin von
einem Gast unter Drogen- und Alkoholeinfluss, der das gesamte Zimmer zerstöre:
„Sie müssen jemanden schicken, bitte.“ Die Stimme des Mannes scheint im Verlauf
des Gesprächs zunehmend ängstlich zu werden. Er verweist darauf, dass das Zimmer
einen Balkon habe.
... (17.10.2024) -
https://www.welt.de/vermischtes/prominente/article254047618/Liam-Payne-One-Direction-Saenger-stirbt-bei-Balkonsturz-in-Buenos-Aires.html.
08.11.2024: Der tödliche Sturz des ehemaligen One Direction-Sängers Liam Payne
von einem Hotelbalkon in Buenos Aires war nach Überzeugung der Ermittler kein
Suizid. Eine "bewusste Handlung" des Sängers sei auszuschließen, er sei nicht
bei vollem Bewusstsein gewesen, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit.
Als der 31-Jährige vor gut drei Wochen vom Balkon stürzte, habe er wegen seines
Zustands weder gewusst, was er tat, noch die Folgen seines Handelns verstehen
können. ..." -
https://www.br.de/nachrichten/kultur/tod-von-liam-payne-ermittler-gehen-nicht-mehr-von-suizid-aus,UTWZNiW
Suizidversuch nicht unwahrscheinlich:
07.01.2017
Alarmierungszeit 12:19 Uhr
Einsatzende 14:23 Uhr
Alarmierungsart Einsatz Arbeitsalarm
Einsatzleiter K. Strecker
eingesetzte Kräfte
Feuerwehr Kirchzarten
KdoW
TLF 16/25
Fahrzeugaufgebot KdoW TLF 16/25
Einsatzbericht
Nach einem Unfall mit Personenschaden am Gleiskörper der Höllentalstrecke wurde
von der Notfallleitstelle der Deutschen Bahn die Feuerwehr zur Beseitigung der
Unfallspuren angefordert.
https://www.fw-kirchzarten.de/index.php/einsaetze/einsatzbericht/619
Suiziddrohungen:
Aggressiver Patient - Schuss
bei Polizeieinsatz
01.07.2024
Bei einem Einsatz in einem Krankenhaus hat eine Polizistin auf einen aggressiven
Patienten geschossen - diesen aber nicht getroffen. Nach Angaben der Polizei hat
der 21-Jährige zuvor eine Gasflasche gegen die Beamtin der Bundespolizei
geworfen. Diese habe daraufhin am Sonntagabend «augenblicklich von der
Schusswaffe Gebrauch» gemacht. Der 21-Jährige wurde laut Polizei festgenommen
und kam auf eine Fachstation. Die Polizistin sei am Bein verletzt worden.
Nach den Angaben waren die Bundespolizisten wegen einer anderen Sache in der
Klinik. Sie wurden dann von Beschäftigten wegen des aggressiven Patienten
angesprochen, der zunächst Personal bedroht und mit Suizid gedroht haben soll.
...
https://www.welt.de/regionales/berlin/article252296466/Aggressiver-Patient-Schuss-bei-Polizeieinsatz.html
Todesfälle, die in keiner Suizidstatistik auftauchen:
Deydrierung und Alkoholkonsum:
09.12.2024: Heute mit Roger gesprochen, ich kenne ihn noch aus der Zeit vor 20 Jahren, als ich in Berlin zum Biodanza ging. Sein Vater ist 2008 gestorben, letztlich an schweren Alkoholkonsum, den man als Suizid auf Raten ansehen kann. Seine Mutter ist 2014 mit 74 Jahren im Pflegeheim an Dehydrierung gestorben, sie hat im Pflegeheim nicht mehr getrunken, sie wollte das Roger sie pflegt, was er aber verweigert hat. Das erinnert mich an meinen Vater, der ca. fünf Jahre vor seinem Tod auch nicht mehr getrunken hat, er hat sich dann aber wieder aufgerappelt und ist mit 91 Jahren am 19.12.2021 - auf den Tag genau 22 Jahre nach meiner Mutter gestorben, auch sein nicht mehr trinken, kann man als Todeswunsch interpretieren.
Peter C. aus Berlin erzählt mir am 13.06.2024, dass ein Arbeitskollege im Jahr 2020 aus einem Fenster im vierten Stock gestürzt wäre, tot. Man wüsste nicht, ob es ein Unfall oder Suizid war. Es herrscht bis heute eine große Betroffenheit. Man muss wohl davon ausgehen, dass es ein - vielleicht nicht offenkundiger - Suizid war, warum sollte man sonst aus dem Fenster in der vierten Etage stürzen. Der Kollege hinterließ wohl auch Kinder.
02.07.2024: Der X-Trail-Run in Breitnau zählt zu den spektakuläreren Geländeläufen. Am Wochenende ist dort ein Teilnehmer in die Tiefe gestürzt und gestorben. In Breitnau rätseln sie: Wie konnte das passieren? Am Tag danach ist Markus Kleiser, der Bürgermeister von Breitnau, selbst zur Unfallstelle gelaufen. "Ich wollte mir das alles genau ansehen", sagt Kleiser. "Der Weg ist nicht ausgesetzt, es ist keine besonders gefährliche Stelle", meint der Rathauschef. ... Der Verunglückte war mit einem Freund aus Tuttlingen nach Breitnau gekommen - und laut Polizei ein erfahrener Läufer, der schon ähnliche Wettkämpfe absolviert hatte. ... Am späten Nachmittag dann entdeckte ein Helfer der Bergwacht zunächst den Trinkbeutel und die Startnummer des 38-Jährigen auf gut 900 Metern im Höllental. ... Die Freiburger Polizei geht von einem tragischen Unglück aus. Es gebe keinerlei Anzeichen für ein Fremdverschulden, heißt es. ..." - https://www.badische-zeitung.de/raetsel-um-toedlichen-sturz-im-hoellental-warum-ist-ein-laeufer-beim-x-trail-run-in-breitnau-gestorb
-----Ursprüngliche
Nachricht-----
Von: ...
Gesendet: Mittwoch, 7. August 2024 10:01
An: ...
Betreff: Familienberatung
Guten Morgen Herr Thiel,
meine Name ist ..., ich bin 53 Jahre jung und Mutter
zweier Kinder, Johanna - Name geändert 23 Jahre und Paul - Name geändert 20
Jahre, und wir wohnen in ... .
Kurz zu unserer Geschichte:
Vor 12 Jahren ist mein damals von mir getrennt, oder
besser gesagt vorerst auf Abstand, lebender Ehemann tödlich verunglückt. Wir
hatte zu dem Zeitpunkt, eine nicht so gute Phase.
Er ist in der Nacht auf dem Weg zu seinem Elternhaus
bzw. zu seinem Bruder von einem LKW, nachdem er unter Alkoholeinfluss vom
Wegesrand abgekommen ist, überfahren worden.
Wir haben uns damals auf Empfehlung bei einer
Trauergruppe von der Caritas in ... Hilfe geholt. Zum damaligem Zeitpunkt war
dies auch sicherlich recht gut zur Unterstützung.
Die Zeit nach dem Tod war für uns alle auf
unterschiedlicher Art und Weise recht schwierig, dennoch war es für uns als
sozusagen neue kleine Familie recht intensiv. Das Haus konnte ich trotz der
ganzen Umstände finanziell halte, so dass sich diesbezüglich wenig für die
Kinder verändert hat. ...
1. Verdeckte Suizide durch scheinbare tödliche "Unfälle", so wahrscheinlich in dem Fall, den mir Peter C. am 13.06.2024 erzählt, wo 2020 ein Kollege von ihm im alkoholisierten Zustand aus der vierten Etage in den Tod gestürzt ist. Im Leichenschein tauchte vermutlich nicht "Suizid" als Todesursache auf, sondern "Unfall.
Gleiches ist im Fall Jennifer Nitsch anzunehmen.
Jennifer Claudia Barbara Nitsch (* 10. Dezember 1966 in Köln; † 13. Juni 2004 in München) war eine deutsche Schauspielerin. ... Jennifer Nitsch starb am 13. Juni 2004 im Alter von 37 Jahren, als sie aus ihrer Dachwohnung im vierten Stock im Münchner Stadtteil Schwabing stürzte. Da sie an Depressionen litt, wird Suizid angenommen, obwohl ein Unfall nicht völlig ausgeschlossen werden kann.[1] Laut Staatsanwaltschaft war sie mit einem Alkoholwert von 3,1 Promille volltrunken und hatte zudem Schlaftabletten eingenommen.[2] - https://de.wikipedia.org/wiki/Jennifer_Nitsch
Anzahl der Todesfälle durch "Verletzungen, Vergiftungen, sonstige äußer Ursachen" im Jahr 2022: 47.912 - https://de.statista.com/statistik/daten/studie/158441/umfrage/anzahl-der-todesfaelle-nach-todesursachen/
2. Verdeckter Suizid durch Verkehrsunfälle, z.B. sogenannte "Geisterfahrer", Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit
3. Verdeckter Suizid durch "Krankheit"
"Aus der Psychoonkologie kennen wir das Phänomen des Krebskranken mit starker subjektiver oder definierter Todessehnsucht: das Erleben schwerwiegender Lebens- oder Identitätskrisen führt einen Menschen zu der tiefen Haltung, allein im Tod Erlösung scheinbar oder tatsächlich unlösbarer Probleme oder Konflikte zu finden. Die Erfahrung zeigt, daß sich solche Menschen dann meist nur anderen (meist den Angehörigen) zum Gefallen in eine Therapie begeben, die aber ohne Behandlungserfolg bleibt (selbst bei günstiger Ausgangsprognose). ..." - Manfred Kuno: "Ist Krebs eine Krankheit?. In: Berliner Heilpraktiker Nachrichten, 1.02, S. 12 ... (entnommen dem Buch "Krebs in der Naturheilkunde, Richard Pflaum Verlag.
4. Verdeckter Suizid unter der Überschrif "Krankheiten des Nervensystems"
Anzahl der Todesfälle in der Rubrik "Krankheiten des Nervensystems" im Jahr 2022: 39.169 - https://de.statista.com/statistik/daten/studie/158441/umfrage/anzahl-der-todesfaelle-nach-todesursachen/
5. Verdeckter Suizid durch Alkohol (Komasaufen) - Ein Suizid ist die vorsätzliche Beendigung des eigenen Lebens, so steht es bei Wikipedia. Das lässt sich sicher auch für viele Fälle von Tod in Folge, von übermäßigen und langandauernden Alkoholmissbrauch sagen. Der/die schwere Alkoholiker/in hat mit seinen Leben abgeschlossen, nach Hilfe sucht er/sie nicht, er/sie erwartet vom Leben nur noch den Tod, um endlich Ruhe zu haben. Um dorthin zu kommen, vergiftet er/sie sich, der Tod tritt in der Regel erst nach Wochen, Monaten oder gar Jahren ein.
Die Auswertung der WHO-Arbeitsgruppe von Daten zu 23 alkoholbezogenen Todesursachen umfasste fünf Herz-Kreislauf-Krankheiten, sieben Krebserkrankungen, zwei weitere Erkrankungen innerer Organe, Diabetes, zwei Erkrankungen der Atemwege, eine Krankheit des Zentralnervensystems, eine Gruppe psychiatrischer Erkrankungen, vier Todesursachen durch Gewalt. In Deutschland starben an einer dieser ausschließlich auf Alkohol zurückzuführenden Todesursachen 19.000 Frauen und 43.000 Männer im Jahr 2016. Das waren 4,0 % aller Todesfälle unter Frauen und 9,9 % aller Todesfälle unter Männern. https://www.dhs.de/suechte/alkohol/zahlen-daten-fakten
6. Verdeckter Suizid durch Opioide - Goldener Schuss - Der Begriff goldener Schuss[1] ist eine umgangssprachliche, oft euphemistisch benutzte Bezeichnung für eine zum Tod führende intravenöse Injektion von Opioiden (z. B. Heroin). Der „goldene“ ist insofern der letzte „Schuss“ des Drogenkonsumenten.[2] Dieser ist entweder direktes Mittel zum Suizid oder geschieht als ungewollte Überdosis. Letzteres kann durch gefährliche Zusatzstoffe, einen unerwartet hohen Reinheitsgrad der Droge, durch Mischkonsum mit anderen sedierenden Substanzen wie Alkohol, Benzodiazepine oder Barbiturate oder durch eine Fehleinschätzung der Dosis durch den Konsumenten verursacht werden.[3] Personen, die kürzlich aus dem Gefängnis entlassen wurden, haben wegen der gesunkenen Toleranz während der Inhaftierung ein höheres Risiko einer Opioidüberdosierung.[4] - https://de.wikipedia.org/wiki/Goldener_Schuss
16.06.2023: Die Zahl der gemeldeten drogenbedingten Todesfälle sei in Deutschland 2021 auf mindestens 1826 pro Jahr geklettert. Das sind 245 Tote mehr als im Vorjahr. - https://www.tagesschau.de/ausland/europa/drogentote-deutschland-europa-100.html
7. Verdeckter Suizid von Menschen mit der Diagnose Bulimie und Magersucht.
"Essstörungen verlaufen in
bis zu 10% der Fälle tödlich. Essstörungen sind deshalb ernst zu nehmende
Krankheiten, die umso gefährlicher werden, je länger sie nicht behandelt werden.
Bleibende Schädigungen der Organe, Herzprobleme, Depressionen bis hin zur
Selbsttötung sind leider keine Seltenheit.
Bis zu 30% der Menschen mit Anorexie leiden über viele Jahre an ihrer Krankheit;
bis zu 20% sterben innerhalb von zwanzig Jahren nach Erkrankungsbeginn an den
Folgen. Viele Betroffene werden durch die Krankheit unfruchtbar. Bei jungen
Frauen zwischen 15 bis 24 Jahren ist Anorexie die häufigste Todesursache. Von
den Menschen mit Bulimie sterben etwa 0.5% an ihrer Krankheit bzw. an deren
Folgen; bis zu 20% leiden ihr ganzes Leben an Bulimie. ..." -
https://essstörungen-aargau.ch/de/Betroffene/Verlauf/Was-sind-die-Folgen-einer-Essstoerung
Hier wieder das dumme und unverantwortliche Gefasel von "Krankheiten", statt ehrlich zu werden und herauszufinden, warum der bulimische und magersüchtige Mensch diese bis zum Tod führenden Symptomatiken hat will. An diesen Menschen verdient sich der medizinisch-industrielle Komplex dumm und dämlich und missbraucht diese Menschen in Absprache mit dem sogenannten Bundesgesundheitsministerium für eigene Profitzwecke.
8. Scheinbar natürliche Todesfälle, die aber durch die Einnahme eines "Medikamentes" herbeigeführt wurden und dem zur Leichenbeschau herbeigerufenen Arzt nicht aufgefallen sind oder die der Arzt nicht hat sehen wollen.
9. Assistierte Suizide, die in Absprache mit den zum Sterben Entschlossenen, in aller Regel bei schwerer Krankheit, durch den Hausarzt durch eine absichtlich vorgenommene Überdosierung von Morphium oder ähnlichem herbeigeführt wird. Diese Todesfälle tauchen in der Statistik dann als "natürlicher Tod" auf, geht wahrscheinlich auch recht einfach, da der beim Tod anwesende Hausarzt dann auch gleich den Leichenschein ausstellt mit der Todesursache "natürlicher Tod".
Todesursachen Suizide
Im Jahr 2022 starben in
Deutschland insgesamt 10 119 Menschen durch Suizid – das waren fast 28 Personen
pro Tag. Männer nahmen sich deutlich häufiger das Leben als Frauen, rund 75 %
der Selbsttötungen wurden von Männern begangen. Das durchschnittliche Alter von
Männern lag zum Zeitpunkt des Suizides bei 60,3 Jahren. Frauen waren im
Durchschnitt 61,9 Jahre alt. Im Vergleich zum Vorjahr (9 215 Suizide) ist ein
deutlicher Anstieg um 9,8 % zu verzeichnen. Insgesamt ist die Zahl der Suizide
jedoch in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen: 1980 nahmen sich
beispielsweise noch rund 50 Personen pro Tag das Leben.
Die am häufigsten gewählte Suizid-Methode war sowohl bei Frauen als auch bei
Männern die Selbsttötung durch "Erhängen, Strangulieren oder Ersticken": Die
Hälfte aller Männer und nahezu ein Drittel aller Frauen, die Suizid verübten,
entschieden sich für diese Art der Selbsttötung.
Innerhalb der Bundesländer lagen deutliche Unterschiede bezüglich der
Suizidraten vor: Betrachtet man die Sterberate je 100 000 Einwohnerinnen und
Einwohner gab es in Nordrhein-Westfalen mit 8 Suiziden pro 100 000 Personen die
wenigsten Selbsttötungen. Die höchste Suizidrate entfällt hier auf Sachsen mit
17,2 Gestorbene je 100 000 Personen.
https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Gesundheit/Todesursachen/Tabellen/suizide.html
Anzahl der Sterbefälle durch Suizid in Deutschland nach Art der Methode in den Jahren 2018 bis 2022
Suizid durch Erhängen, Strangulierungoder Ersticken
Suizid durch andere Arzneimittel, Drogenund biologisch aktive(n) Substanzen u.a.
Suizid durch Sturz in die TiefeSuizid durch sonstige Methode¹Suizid durch sonstige Feuerwaffe
Suizid durch Überfahren lassenSuizid durch scharfen GegenstandSuizid durch Gase und Dämpfe
Suizid durch Antiepileptika, Hypnotika,Antiparkinsonmittel(n) undpsychotrope(n) Substanzen
Suizid durch sonstige ChemikalienSuizid durch ErtrinkenSuizid durch Betäubungsmittel undPsychodysleptika u.a.
Suizid durch HandfeuerwaffeSuizid durch absichtlichen Autounfall
Suizid durch Gewehr, schwereSchusswaffe
Suizid durch FeuerSuizid durch Alkohol
Suizid durch PestizideSuizid durch nicht opioidhaltige(n)Analgetika, Antipyretika undAntirheumatika u.a.
Suizid durch Wasserdampf u.a.
Suizid durch ExplosivstoffeSuizid durch organische Lösungsmittel²
Suizid durch stumpfen
Gegenstand
Suizid in Deutschland nach "Selbstmordmethode" bis 2021
Veröffentlicht von Statista Research Department, 13.03.2024
Im Jahr 2022 haben sich deutschlandweit 10.119 Menschen das Leben genommen.
Ähnlich den Vorjahren war mit rund 45 Prozent bzw. 4.531 Selbsttötungen Erhängen
die mit Abstand verbreitetste Methode; gefolgt von Arzneimittel- bzw.
Drogenmissbrauch mit 975 Suiziden und Sturz in die Tiefe mit 941 Suiziden. Die
Selbstmordzahlen bewegen sich dabei in den letzten zehn Jahren auf einem relativ
konstanten Niveau. Jahr für Jahr sterben in der Bundesrepublik zwischen 9.000
und 10.000 Menschen durch Selbsttötung - und damit mehr als aufgrund von
Verkehrsunfällen, Drogen und HIV zusammen. Die neuesten Zahlen für das Jahr 2022
stechen dabei jedoch heraus, da sich im Vergleich zum Vorjahr knapp über 900
Menschen mehr das Leben genommen haben. Das entspricht einem Anstieg von knapp
10 Prozent innerhalb eines Jahres.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/585/umfrage/selbstmordmethoden-in-deutschland-2006/
Anmerkung: Beim Suizid handelt es sich nicht um einen Mord, daher ist der
Begriff Selbstmord irreführend und es wird höchste Zeit, dass man beim
Statistischen Bundesamt das Wort "Selbstmord" nicht mehr benutzt.
Suizide in Berlin
In Berlin nahmen sich im Jahr
2022: 447
2021: 278
2020: 331
Menschen das Leben
Suizid durch Sprung
aus der Höhe
Der Suizid durch Sturz aus der Höhe, kurz Sturz aus der Höhe (in der
Fachliteratur auch als Todessprung, [Suizid durch] Sturz in die Tiefe, [Suizid
durch] Sprung aus der Höhe und [Suizid durch] Sprung in die Tiefe bezeichnet)
ist eine Form des Suizides, bei der ein Mensch sich das Leben nimmt, indem er
sich in der Absicht zu sterben von einer natürlichen (z. B. einem Berg oder
einer Klippe) oder künstlichen (z. B. einem Haus oder einer Brücke) Erhöhung
oder aus einem Flugzeug stürzt. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Suizid_durch_Sprung_aus_der_H%C3%B6he#cite_note-24
Weimar, Viadukt, von dem einige Menschen in großer Not in den Tod gesprungen sind
(Aufnahme vom 28.12.2012)
11.08.2000: Ein 57-jähriger
Bautzener nahm sich gestern früh das Leben, indem er sich von der Friedensbrücke
in die Tiefe stürzte.
Der Erste bei dem Toten war Manfred Hobrack. Der Zeitungsbote hatte gerade die
SZ in die Briefkästen des Hauses Fischergasse 13 gesteckt, als er einen kurzen
Schrei und einen dumpfen Aufschlag hörte. Durch die Bögen der Friedensbrücke sah
er in etwa 50 Meter Entfernung den leblosen Körper liegen. "Ein Schock war es",
beschrieb er Stunden später seine Gefühle. Mit einem Mobilfunk-Telefon
alarmierte er um 4.45 Uhr die Polizei. Acht Minuten darauf traf zunächst ein
Rettungswagen ein, knapp danach die Polizei. ...
https://www.saechsische.de/lokales/bautzen-lk/bautzener-stuerzt-sich-in-den-tod-SB5EPYCS7W6U67QE2KXZSN7EWY.html
2001: Sie gilt als Todesbrücke, wird von der Polizei regelmäßig überwacht. Doch die Streifengänge halfen nichts: Wieder stürzten sich zwei junge Menschen von der Göltzschtalbrücke in Sachsen in den Tod. Ein Anwohner fand die Leichen der beiden 16 Jahre alten Mädchen am Samstagmorgen auf dem Parkplatz unterhalb der Brücke, teilte die Polizei Plauen mit. Die Mädchen stammten aus den thüringischen Städten Auma und Schleiz. Ihr Motiv für den Selbstmord ist unbekannt. ... Die 574 Meter lange Brücke zwischen Reichenbach und Plauen, die größte Ziegelsteinbrücke der Welt, wird seit mehreren Selbstmorden im vergangenen Jahr verstärkt kontrolliert. Im August 2001 hatten sich drei Jugendliche im Alter von 14, 17 und 18 Jahren aneinander gefesselt in den Tod gestürzt. Einen Monat später beging dort ein 17-Jähriger Selbstmord. Erst vor drei Wochen sprang ein 19-Jähriger von der 1846 bis 1851 erbauten Talüberführung in die Tiefe. (09.03.2002) https://www.spiegel.de/panorama/selbstmord-bruecke-wieder-zwei-maedchen-in-den-tod-gesprungen-a-186394.html
09.03.2002: Sie gilt als Todesbrücke, wird von der Polizei regelmäßig überwacht. Doch die Streifengänge halfen nichts: Wieder stürzten sich zwei junge Menschen von der Göltzschtalbrücke in Sachsen in den Tod. Ein Anwohner fand die Leichen der beiden 16 Jahre alten Mädchen am Samstagmorgen auf dem Parkplatz unterhalb der Brücke, teilte die Polizei Plauen mit. Die Mädchen stammten aus den thüringischen Städten Auma und Schleiz. Ihr Motiv für den Selbstmord ist unbekannt. ... Die 574 Meter lange Brücke zwischen Reichenbach und Plauen, die größte Ziegelsteinbrücke der Welt, wird seit mehreren Selbstmorden im vergangenen Jahr verstärkt kontrolliert. Im August 2001 hatten sich drei Jugendliche im Alter von 14, 17 und 18 Jahren aneinander gefesselt in den Tod gestürzt. Einen Monat später beging dort ein 17-Jähriger Selbstmord. Erst vor drei Wochen sprang ein 19-Jähriger von der 1846 bis 1851 erbauten Talüberführung in die Tiefe. https://www.spiegel.de/panorama/selbstmord-bruecke-wieder-zwei-maedchen-in-den-tod-gesprungen-a-186394.html
03.02.2014: Eine Frau und ein Mann haben in der Nacht zu Montag offenbar Suizid begangen. Das Paar war ersten Ermittlungen zufolge am Montagmorgen gegen 1 Uhr gemeinsam aus der 19. Etage eines Hochhauses an der Lilli-Henoch-Straße am Ernst-Thälmann-Park in Prenzlauer Berg gesprungen. Sie durchtrennten ein Sicherheitsnetz auf einem Balkon und stürzten sich von der Brüstung. https://www.morgenpost.de/berlin/polizeibericht/article124480268/Paar-springt-von-Hochhaus-in-den-Tod.html
20.08.2014: Selbstmord aus dem 9. Stock ? Sassnitz (chn). Gestern, am 20. August , meldete gegen 5.50 Uhr ein Beamter der Wasserschutzpolizeiinspektion Sassnitz eine leblose, männliche Person an einem Hotel in Sassnitz. Beamte des Polizeireviers Sassnitz und des Kriminaldauerdienstes Stralsund begaben sich sofort vor Ort. Sie sperrten die unmittelbare Umgebung ab und verständigten einen Notarzt, der nur noch den Tod des jungen Erwachsenen feststellten konnte. Nach jetzigem Kenntnisstand war der in Sassnitz wohnhafte 19-jährige Mann vermutlich in etwa 30 Metern Höhe von der Feuertreppe eines Hotels gestürzt. Wegen der Wucht des Aufpralls wies der Leichnam des Heranwachsenden erhebliche Verletzungen auf. Wie sich das Geschehen zutrug und wie der Mann die Treppe trotz Sicherheitstür erreichen konnte, bleibt zu klären. Dahingehend dauern die Ermittlungen des Kriminaldauerdienstes Stralsund an. Eine Sektion zur Klärung der Todesursache wird angeregt. Für die Betreuung der Angehörigen ist ein Seelsorger involviert worden. https://www.facebook.com/photo.php?fbid=704582122924145&id=234350423280653&set=a.387226071326420&locale=de_DE
07/2018: Unfassbare Tragödie am Samstagabend an der Landesgrenze von NRW und Hessen auf der A45: Ein 36-jähriger Mann stürzte erst seinen Sohn (9) von der Ambachtalbrücke zwischen Dillenburg und Herborn in den Tod und sprang dann selbst hinterher. Dieser Fall von erweitertem Suizid erinnert an eine vergleichbare Tat vor fast genau einem Jahr vom Möhnesee. Ein 36 Jahre alter Vater hat seinen neun Jahre alten Sohn auf der A45 von der fast 70 Meter hohen Ambachtalbrücke gestürzt und ist dann selbst in den Tod gesprungen. Das teilte am Sonntag das Polizeipräsidium Mittelhessen mit. Im Auto des Mannes, das an der Autobahn auf der Brücke abgestellt war, fanden Ermittler nach der Tat vom Samstagabend einen Abschiedsbrief. Vater und Sohn waren den Behörden zufolge Deutsche. ... Der aktuelle Fall von der A45 erinnert an eine schreckliche, ähnlich gelagerte Tat vom Möhnesee. Dort war an einem Samstagabend im Juli 2018 ein 43 Jahre alter Mann aus Hamm mit seiner Tochter (11) von der Möhne-Sperrmauer gesprungen. Auch damals gab es einen Abschiedsbrief des Vaters, der aus Rache derart unfassbar gehandelt hatte: Die Mutter hatte sich kurz zuvor von ihm getrennt. Das Mädchen war lebensgefährlich verletzt worden, überlebte den mehr als 30 Meter tiefen Sturz von der Mauerkrone in den Ausgleichsweiher aber wie durch ein Wunder. 05.08.2019 - https://www.wa.de/nordrhein-westfalen/erweiterter-suizid-dillenburg-nrw-hessen-erinnert-schreckliche-tat-moehnesee-12889031.html
03.04.2019: Wie die "Ostsee Zeitung" berichtet, wurde der Polizei Anfang der Woche ein herrenloser Rucksack gemeldet, der unweit der Ortschaft Sassnitz auf einer Bank am Aussichtspunkt Viktoria-Sicht lag. Bei einer Suchaktion, die am Montag zunächst ergebnislos verlief, wurde am Dienstag mittels Wärmebildkamera der leblose Körper einer Frau entdeckt. Die Auffindesituation deute den Ermittlern zufolge auf einen Absturz hin: Die Frauenleiche sei in rund 30 Metern Höhe am Kreidefelsen hängend aufgefunden worden. Ein Hubschrauber konnte die verunglückte Frau schließlich bergen, in den nächsten Tagen könnte eine Obduktion anberaumt werden. Identität der Frauenleiche von Sassnitz noch unklar - war es ein Unfall oder Suizid? Unklar sei zum aktuellen Zeitpunkt jedoch, bei wem es sich um die tote Frau handele. Ebenso ungeklärt seien der "Ostsee Zeitung" zufolge die Umstände des mutmaßlichen Absturzes von der Klippe. Im Rahmen eines Todesermittlungsverfahrens sollen die offenen Fragen zu dem Fall geklärt werden. Neben einem Unfall mit Todesfolge ist auch ein Suizid nicht ausgeschlossen - Selbstmorde an den Kreidefelsen gehören ebenso wie Unfälle zur traurigen Realität in der beliebten Touristenregion. https://www.news.de/panorama/855754219/leiche-an-steilkueste-bei-sassnitz-auf-insel-ruegen-entdeckt-tote-frau-an-der-viktoria-sicht-im-nationalpark-jasmund-geborgen/1/
13.07.2019: Rettungsversuche
vergeblich: Mann springt von 40 Meter hohem Baukran. Karlsruhe. Die
Einsatzmaßnahmen am Karlsruher Bahnhofsplatz fanden um 22.33 Uhr ein tragisches
Ende. Der 26-jährige Mann, der um 11.13 Uhr auf einen auf dem Bahnhofsplatz
aufgestellten Baukran gestiegen war, konnte nicht mehr gerettet werden.
Er sprang um 22.33 Uhr vom Ausleger des Krans in die Tiefe. Der vor Ort
befindliche Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die
Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu den Hintergründen aufgenommen. Die
Absperrmamaßnahmen wurden sukzessive aufgehoben. Die Feuerwehr Karlsruhe war mit
einem Großaufgebot im Einsatz. Höhenretter der Werkfeuerwehr KIT und der
Berufsfeuerwehr Karlsruhe waren im Einsatz. Rettungsdienst und Notarzt standen
ebenfalls bereit. Die Polizei hatte den kompletten Bahnhofsvorplatz geräumt und
abgesperrt. Ein Spezialeinsatzkommando aus Göppingen war vor Ort, um das
Vorgehen mit den bereits vorhandenen Einsatzkräften zu besprechen. ...
https://www.pz-news.de/baden-wuerttemberg_artikel,-Rettungsversuche-vergeblich-Mann-springt-von-40-Meter-hohem-Baukran-_arid,1305550.html
18.02.2020: Für große Trauer und Betroffenheit sorgte am Wochenende der Todessturz eines jungen Mannes im Modehaus „Peek & Cloppenburg“ an der Ludgeristraße. Der 29-jährige Mann aus Paderborn hatte sich am Samstag gegen 12.30 Uhr innerhalb des Gebäudes von der dritten Etage in die Tiefe gestürzt. Weitere Personen kamen durch den Sturz in dem zur Mittagszeit sehr gut besuchten Modehaus nicht zu Schaden. Die Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Polizei bestätigte nach Auswertung der Spurenlage den Suizid. https://www.wn.de/muenster/grosse-betroffenheit-nach-todessturz-in-munster-894537
11.01.2024: An der Müngstener Brücke will die Deutsche Bahn weitere Vorkehrungen gegen Suizide treffen. Erst vergangene Woche hatte es einen Fall gegeben. Auch die drei bergischen Großstädte sind an der Planung beteiligt. Immer wieder müssen auch Unbeteiligte Selbstmorde mit ansehen. Bauliche Gründe machen es laut Bahn aber schwierig, die Brücke abzusichern. https://www.radiowuppertal.de/artikel/vorkehrungen-gegen-selbstmorde-1872419.html
05.06.2024: In Mallorcas Hauptstadt Palma hat sich in der Nacht zu Mittwoch (5. Juni) ein Unglück ereignet, bei dem ein Deutscher ums Leben gekommen ist. Der Mann stürzte von einer Mauer vor der Kathedrale in den Tod. Wie die „Mallorca Zeitung“ berichtet, handelt es sich bei dem Toten um einen 45-jährigen Mann. Dies habe ein Sprecher der Nationalpolizei mitgeteilt. ... https://www.rundschau-online.de/welt/mallorca-deutscher-stuerzt-vor-kathedrale-in-palma-in-den-tod-805554
29.10.2024: Polizei und
Rettungsdienst wurden am Dienstag gegen 13 Uhr in die Augsburger Straße in
Chemnitz gerufen. Dort fanden die Einsatzkräfte eine leblose Person, bestätigte
eine Polizeisprecherin gegenüber BILD. Ersten Informationen zufolge lag der
ältere Mann in der Grünbepflanzung neben dem Hauseingang. Die Polizei geht
derzeit davon aus, dass es sich um Suizid handelt, die Person aus einem Fenster,
vermutlich aus dem 6. Obergeschoss, sprang. Eine Frau ist ebenfalls verletzt,
wird im Krankenhaus behandelt. Möglicherweise handelt es sich um den Versuch
eines erweiterten Suizids. Die genauen Umstände werden momentan geprüft, teilte
die Sprecherin mit. ...
https://www.bild.de/regional/chemnitz/chemnitz-mann-springt-aus-fenster-tot-6720f9b22242c37609361dff
Schienensuizid
Als Schienensuizid (auch Eisenbahnsuizid oder Bahnsuizid) wird in Deutschland eine Selbsttötung durch ein fahrendes Schienenfahrzeug bezeichnet.
Einer der Ersten, die das
Thema Schienensuizid untersuchten, war 1854 der sächsische Eisenbahningenieur
und -direktor Max Maria von Weber. Die Preußischen Staatseisenbahnen hielten
Zählkarten für Selbstmorde vor, mit denen die Suizide in ihrem
Zuständigkeitsbereich statistisch erfasst wurden.[1]
In der Europäischen Union (EU-28) werden pro Jahr 2400 bis 2800 Schienensuizide
gezählt. Die mit Abstand höchste Zahl verzeichnete Deutschland, gefolgt von
Frankreich, Polen, Großbritannien und der Tschechischen Republik.[2][3]
Zwischen 1976 und 1984 wurden in der Bundesrepublik Deutschland (ohne
West-Berlin) im Jahresdurchschnitt 677 Schienensuizide und 44
Schienensuizid-Versuche gezählt. Männer begingen zweieinhalbmal so häufig
Schienensuizid wie Frauen, jüngere Menschen wesentlich häufiger als ältere.[4]
In den Jahren 2007 bis 2013 verzeichnete das Eisenbahn-Bundesamt für die gesamte
Bundesrepublik Deutschland im Jahresdurchschnitt 838 Schienensuizide auf
Vollbahnen, Angaben über gescheiterte Versuche fehlen.[5] Es wird angenommen,
dass die Berichterstattung über einen Schienensuizid eines bekannten Fußballers
gemäß dem Werther-Effekt in Deutschland eine dauerhafte Zunahme dieser Suizidart
bewirkt hat.[6] Schienensuizide machten im Zeitraum von 1991 bis 2000 etwa 7 %
aller Suizide in Deutschland aus.[7] 2016 wurden 798 Suizide und 91
Suizidversuche registriert.[8]
Schienensuizide bei Eisenbahnen in Deutschland
Jahr absolute Häufigkeit
(Fälle/Jahr) relative Häufigkeit
(Suizide je Million Zugkilometer)
1976–1984 677
1997–2002 865
2007–2013 838
2007[10] 720 0,686
2008[11] 714 0,684
2009[12] 875 0,872
2010[13] 899 0,871
2011[14] 853 0,802
2012[15] 872 0,840
2013[16] 834 0,806
2014[17] 781 0,749
2015[18] 806 0,774
2016[8] 798 0,748
2017[19] 771 0,719
2018[20] 732 0,675
2019[21] 646 0,594
2020[22] 678 0,638
2021[23] 678 0,613
2022[24] 684 0,597
Eine Untersuchung der Betriebsunfallstatistik der Deutschen Bahn in den Jahren
1997 bis 2002 mit im Jahresdurchschnitt 865 Suiziden und 90 nicht tödlichen
Suizidversuchen (9 % überlebten) ergab ein Süd-Nord-Gefälle mit den höchsten
Raten in Bayern, Baden-Württemberg und Hessen. Von diesen Suizidversuchen traten
zwei Drittel auf offener Strecke und ein Drittel im Bahnhofsbereich auf. Es
wurden 16 „Orte hoher Suiziddichte“ mit durchschnittlich einem
Schienensuizidversuch pro Jahr (oder mehr, bis zu 5 pro Jahr) innerhalb eines
Streckenkilometers identifiziert, 12 davon in unmittelbarer Nähe psychiatrischer
Kliniken.[25] 2,7-mal mehr Männer als Frauen versuchten einen Schienensuizid.
Betroffene Frauen waren deutlich älter als betroffene Männer. Besondere
Häufungen wurden an den Wochentagen Montag und Dienstag sowie im Jahresverlauf
zwischen April und September festgestellt.[26] DB Regio verzeichnet nach eigenen
Angaben durchschnittlich einen Personenunfall pro Tag.[27] Nach Angaben der
Deutschen Bahn müsse ein Triebfahrzeugführer im Berufsleben durchschnittlich
zwei bis drei Suizide verkraften.[28] 2021 standen laut Eisenbahn-Bundesamt 678
Suiziden 89 Suizidversuche gegenüber.[23]
...
Angesichts der hohen Rate an gescheiterten Schienensuiziden (je nach Quelle ein
Zehntel[25] bis ein Drittel[30]) gilt der Schienensuizid als unsicher.[25] Die
Überlebenden leben häufig mit abgetrennten Gliedmaßen weiter.[30] Es bestehen
erhebliche finanzielle und rechtliche Risiken für den Suizidenten bzw. dessen
Erben, da diese in der Regel schadensersatzpflichtig sind.[39] Außerdem stellt
der Schienensuizid im Gegensatz zu den meisten anderen Möglichkeiten des Suizids
aufgrund des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eine Straftat dar. Der
Triebfahrzeugführer ist selbst bei frühzeitigem Erkennen der Suizidsituation
aufgrund des langen Bremswegs und der fehlenden Ausweichmöglichkeit sehr selten
in der Lage, einen Schienensuizid zu verhindern. Daraus folgt für ihn eine
starke psychische Belastung, die eine jahrelange Beeinträchtigung zur Folge
haben kann. Der Schienensuizid zählt nach der Definition des
Eisenbahn-Bundesamtes (EBA) zu den „gefährlichen Ereignissen“.
Folgen für die Beteiligten
Betroffene Lokführer sind beim Schienensuizid als unmittelbare Augenzeugen einer
erheblichen psychischen Belastung ausgesetzt.[40] Meist erkennen sie die
Suizidabsicht bereits aus großer Entfernung; der lange Bremsweg von
Schienenfahrzeugen macht es in der Regel unmöglich, den Zug rechtzeitig
anzuhalten. Sie erleben so unmittelbar die Verletzung bzw. den Tod des
Suizidenten. Viele zeigen in dieser Zwangslage durch das auftretende Gefühl der
Machtlosigkeit, diesen Unfall zu verhindern, eine akute Belastungsreaktion.
Lokführer sind am Unfallort verantwortlich für den Zug, bis sie abgelöst werden.
Anschließend sind sie als arbeits- bzw. dienstunfähig einzustufen. Auch in den
Stunden danach werden verschiedene Maßnahmen getroffen. So wird u. a.
sichergestellt, dass die betroffene Person möglichst nicht allein zuhause ist
und dass diese Person nicht am Straßenverkehr teilnimmt (meist wird eine
Heimfahrt mit dem Taxi organisiert und der Ehe-/Lebenspartner informiert). Des
Weiteren besteht für die nächsten drei Tage bzw. mindestens so lange, bis ein
erstes psychologisches Gespräch stattgefunden hat, ein Einsatzverbot. Eine
weitergehende psychotherapeutische oder seelsorgerische Betreuung kann dabei
helfen, das erlebte Trauma zu verarbeiten. Die akute Reaktion kann in eine
monate- und jahrelange Beeinträchtigung übergehen.
Auch bei Ausbleiben einer akuten Belastungsreaktion kann sich später, auch nach
Monaten, eine posttraumatische Belastungsstörung entwickeln, die mit dauerhafter
Arbeits-/Dienstunfähigkeit einhergeht. In vielen Rettungsdienst-Bereichen wird
der Lokführer standardmäßig von der Krisenintervention im Rettungsdienst zur
Vermeidung einer posttraumatischen Belastungsstörung erstbetreut. Auch für
Fahrgäste, Passanten, Rettungs- und Bestattungskräfte sowie das Wartungs- und
Instandsetzungspersonal kann ein Schienensuizid eine besondere Belastung
darstellen. Insbesondere den Rettungskräften bietet sich an der Unfallstelle ein
besonderes Bild: Durch den Druck der Stahlräder werden auch die Knochen oft zu
einer breiartigen Masse zerdrückt, was die Leichen sehr stark entstellt. Aber
auch andere abnorme Veränderungen des Körpers können eine hohe Schockbelastung
hervorrufen, beispielsweise unnatürliche Stellungen der Gliedmaßen,
Amputationen, Enthauptungen und andere Körperdurch- und -abtrennungen. Oft
liegen nach Abtrennung von Gliedmaßen diese über mehrere hundert Meter verteilt.
Folgen für den Bahnbetrieb
Nach einem Schienensuizid
wird die betroffene Bahnstrecke in der Regel für polizeiliche Ermittlungen
zeitweise gesperrt. Das wirkt sich oft erheblich auf den Schienenverkehr aus,
das Umleiten von Zügen bewirkt Verspätungen und Ausfall von Halten. Nach Bergung
des Suizidenten – tot oder verletzt – und Abschluss der Ermittlungen wird sie
wieder freigegeben. Außerdem kann eine Reinigung, beispielsweise mit Hilfe von
Chlorkalk, erforderlich werden.
Im Jahr 2013 verloren nach Angaben der Deutschen Bahn 30 Triebfahrzeugführer als
Folge traumatischer Ereignisse die Eignung für den Beruf.[41] Laut
Unternehmensangaben bieten rund 25 Psychologen eines Vertragspartners
längerfristige Unterstützung an.[42] Die Deutsche Bahn und die Gewerkschaft
Deutscher Lokomotivführer (GDL) einigten sich erstmals zum 10. April 2014 auf
neue Regelungen für Triebfahrzeugführer. Diesen soll bei Berufsunfähigkeit nach
einem Schienensuizid ihr volles Gehalt weitergezahlt werden.[43] Damit wurden im
Eisenbahnverkehrsmarkt verbindliche Schutzbestimmungen für Lokomotivführer
geschaffen, die unter anderem aufgrund traumatischer Ereignisse keinen Zug mehr
führen können.[44]
... https://de.wikipedia.org/wiki/Schienensuizid
07.04.2007: Der mögliche Doppel-Selbstmord von zwei jungen Mädchen erschüttert die Menschen in dem kleinen Dorf Dabendorf (Teltow-Fläming). Beide lebten mit ihren Eltern und Geschwistern in der Ortschaft zwischen Rangsdorf und Zossen. Das tragische Unglück hat sich bereits in der Nacht zum Donnerstag an der Fernbahnstrecke Berlin-Dresden zugetragen. ... Die Polizei war um 7.11 Uhr von den Kollegen der Bundespolizei alarmiert worden. Beamte fanden am Streckenkilometer 28,8 nur noch sterbliche Überreste vor und sicherten DNA-Material. Noch sei unklar, wann welcher Zug die beiden Opfer erfasst hat, sagte gestern Abend ein Polizeisprecher. Freunde von Doreen berichteten am Karfreitag, die Zehntklässlerin sei seit etwa drei bis vier Wochen verändert, oft sehr in sich gekehrt gewesen. Vor allem das Verhältnis zu ihrem Vater soll problematisch gewesen sein. Im Jugendklub des Dorfes hieß es, die junge Frau habe sich in der Vergangenheit selbst Verletzungen zugefügt, etwa mit Zigarettenglut oder scharfen Gegenständen. Angeblich habe Doreen Andeutungen gemacht, die auf einen Suizid hindeuten könnten. In der Nacht ihres Todes soll sie noch Freunde angerufen haben, dabei habe sie betrunken gewirkt, hieß es. Im Jugendklub herrschte am Karfreitag eine gedrückte Stimmung. Jugendliche hatten mit brennenden Teelichtern die Anfangsbuchstaben der Namen der Mädchen geformt und trauerten. Besonders der Tod der erst 14 Jahre alten Julia, die wie Doreen unweit der Bahnstrecke wohnte, löste Fassungslosigkeit aus. In Kürze habe ihre Jugendweihe angestanden. Das Mädchen galt als unbeschwert. Bekannte beschreiben sie als sehr sportlich. Sie hatte Freunde und trainierte regelmäßig in einem Sportverein. Von Hinweisen darauf, dass Julia ernsthafte Probleme haben könnte, wusste niemand. https://www.welt.de/welt_print/article798142/Doppel-Selbstmord-Zwei-Maedchen-von-Zug-ueberrollt.html
12.07.2007: Ilmenau:
Tragisches Unglück: Frau läuft vor Zug und wird getötet.
Am 12. Juli 2007 wurde bei Dosdorf (Ilmkreis) eine Frau von einem Zug überrollt.
Arnstadt/Ilmenau - Ein tragischer Unglücksfall hat am Samstag den Bahnverkehr
auf der Strecke zwischen Arnstadt und Plaue (Ilmkreis) behindert. Eine Frau kam
an einem Bahnübergang bei Dosdorf ums Leben. ...
https://www.insuedthueringen.de/inhalt.ilmenau-tragisches-unglueck-frau-laeuft-vor-zug-und-wird-getoetet.7a2c0b59-9a77-4626-a7d0-5975e3674f84.html
11.09.2007: Besigheim - Von einem Personenzug, der in Richtung Stuttgart fuhr, wurde am Montag gegen 17.10 Uhr ein 19-jähriger Mann erfasst und kam dabei ums Leben. Den bisherigen Ermittlungen zufolge handelte es sich um eine Selbsttötung. ... https://www.stimme.de/polizei/suedwesten/selbstmord-19-jaehriger-springt-vor-personenzug-art-1087533
05.01.2008: Wie erst jetzt bekannt wurde, gab's einen Suizid in der Nähe des Oberurseler Bahnhofs am vergangenen Mittwoch, 02.01.2008. Der Unfall ereignete sich um 20:13 Uhr, die S5 musste zwischen OU-Weißkirchen und Bad Homburg für ca. zwei Stunden unterbrochen werden. ... https://frankfurter-nahverkehrsforum.de/forum/index.php?thread/13405-02-01-08-suizid-in-n%C3%A4he-oberursel-bf-s5/
28.10.2008: Jugendliche haben in Bad Saulgau in Baden-Württemberg makabre Fotos von einem Selbstmord geschossen. Ein 65-Jähriger hatte sich am Freitag vor einen Zug geworfen und war überrollt worden. Zahlreiche Jugendliche seien aus dem Zug gestiegen und hätten mit ihren Handys Fotos und Videos von der Unglücksstelle und dem Leichnam aufgenommen, teilte die Polizei in Sigmaringen gestern mit. Als der Lokführer sie wegdrängen wollte, hätten sie nicht reagiert. Noch vor dem Eintreffen der Polizei suchten sie das Weite. ... https://www.saarbruecker-zeitung.de/nachrichten/panorama/mann-von-zug-ueberrollt-jugendliche-schiessen-fotos_aid-193817
Adolf Merckle: Dramatisches Ende eines deutschen Industriemoguls: Der schwäbische Milliardär Adolf Merckle hat sich umgebracht. Der 74-Jährige ist am Montagabend in der Nähe seines Wohnorts Blaubeuren bei Ulm von einem Zug erfasst und getötet worden. Gefunden wurde ein an die Familie gerichteter Abschiedsbrief, in dem Merckle nach Informationen von SPIEGEL ONLINE keine Gründe und kein Motiv nannte - sondern sich nur für seinen Schritt entschuldigte. Er hinterlässt seine Frau Ruth, mit der er die drei Söhne Ludwig, Philipp Daniel, Tobias und die Tochter Jutta hatte. Philipp Daniel Merckle führte bis zum Frühjahr Ratiopharm. ... Nach Informationen von SPIEGEL ONLINE wurde Merckle gegen 19.30 Uhr von einem Bahn-Mitarbeiter auf den Gleisen gefunden - nur 300 Meter von seiner Villa in Blaubeuren-Weiler entfernt. Hinweise auf Fremdverschulden hat die Polizei nicht; sie geht davon aus, dass sich der Industrielle auf die Gleise gelegt hat. ..." - 06.01.2009 - https://www.spiegel.de/wirtschaft/finanzkrise-milliardaer-merckle-begeht-selbstmord-a-599774.html
Robert Enke (* 24. August 1977 in Jena; † 10. November 2009 in Neustadt am Rübenberge) war ein deutscher Fußballtorwart. Er spielte unter anderem für Benfica Lissabon, Fenerbahce Istanbul und den FC Barcelona sowie die deutsche Nationalmannschaft. ... Robert Enke entstammte einer sportbegeisterten Familie. Sein Vater Dirk, ein promovierter Psychotherapeut, war ein 400-Meter-Hürdenläufer, seine Mutter spielte Handball. Enke legte auf dem Jenaer Sportgymnasium sein Abitur ab. Zunächst plante er ein Studium, entschied sich dann aber für eine Karriere im Profifußball.[2] Enke war mit Teresa Enke verheiratet. Ihre leibliche Tochter Lara starb 2006 im Alter von zwei Jahren an einem angeborenen Herzfehler. Im Mai 2009 adoptierte das Ehepaar ein zwei Monate altes Mädchen.[3] ... Am 10. November 2009 nahm sich Enke im Alter von 32 Jahren an einem Bahnübergang im niedersächsischen Neustadt am Rübenberge-Eilvese, unweit seines Wohnorts Empede, durch Schienensuizid das Leben.[15][16] Noch zwei Tage zuvor hatte er am 12. Bundesliga-Spieltag beim 2:2 vor heimischer Kulisse gegen den Hamburger SV für Hannover 96 das Tor gehütet. In einer Pressekonferenz wurde bekanntgegeben, dass er seit 2003 mehrfach wegen Depressionen in psychiatrischer Behandlung gewesen war.[17] In seinem Abschiedsbrief bat er Angehörige und Ärzte um Verzeihung.[18] ... https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Enke
28.08.2011: Die
Wahrscheinlichkeit eines solchen Vorfalles kann keiner vorhersagen,ich hatte
innerhalb von 365 Tagen 2 mal die Aufgabe einen Menschen von seinem Problem zu
befreien.
Der letzte Fall: Frau sprang mir bei dickstem Nebel in der Nacht vor den
ICE1.....ich habe mich dermaßen erschrocken,so das es mich nicht auf meinem Sitz
gehalten hat.
Dies war ein Schutzreflex.....Suizidenten sind auch schon von oben gekommen.
https://www.ice-treff.de/index.php?mode=thread&id=140223
26.02.2012: Bad Hersfeld. Ein
mutmaßlicher Freitod vor aller Augen hat am Samstag Mittag Fahrgäste im Bad
Hersfelder Bahnhof schockiert und den Zugverkehr für mehrere Stunden lahmgelegt.
Nach bisherigen Erkenntnissen ereignete sich der Vorfall gegen von 11.30 Uhr.
Demnach war ein 31-jähriger Mann aus Hannoversch-Münden vom Bahnsteig auf das
Gleis gesprungen und hatte sich dort hingesetzt. Eine Augenzeugin soll ihn
aufgefordert haben, sofort aufzustehen, doch der Mann weigerte sich. Wenige
Augenblicke später wurde er von einem durchfahrenden Güterzug überrollt und
getötet.
Die Polizei geht von einem Suizid aus. Etwa zwei Dutzend Personen, die am
Bahnsteig warteten – unter ihnen auch Kinder – mussten mit ansehen, wie der
Körper überrollt wurde. ...
https://www.hna.de/lokales/rotenburg-bebra/mann-wird-ueberfahren-zugverkehr-hersfeld-lahmgelegt-1615267.html
30.07.2012: Ein 71-jähriger Mann ist am Samstag um 17 Uhr im Bad Salzunger Ortsteil Kloster vor einen Zug gestürzt. "Wir gehen von Suizid aus", sagte ein Mitarbeiter der Einsatzzentrale der Polizei in Suhl am Sonntag auf Anfrage. https://www.insuedthueringen.de/inhalt.bad-salzungen-71-jaehriger-mann-stuerzt-sich-vor-die-suedthueringenbahn.1aeadd04-0b68-40cd-baf9-8fe40b59c4af.html
18.10.2012: Für viele Menschen in der Region gab es gestern nur ein Thema: der tödliche Unfall auf der Bahnstrecke zwischen Alfalter und Düsselbach. Wie die HZ berichtete, wurde dabei ein Mann am Nachmittag vom Regionalzug Richtung Neuhaus erfasst, ein anderer verletzt. Wie konnte es zu diesem Unfall kommen? Jetzt ist klar: Es handelte sich um einen Suizid und einen Selbstmordversuch, wie das Polizeipräsidium Mittelfranken auf Anfrage mitteilte. ... Der Regionalzug Richtung Neuhaus hatte den jungen Mann kurz vor Düsselbach auf den Gleisen auf Höhe der Kläranlage erfasst, sein 30-jähriger Begleiter wurde nur leicht verletzt, er erlitt aber einen schweren Schock. Die Polizei ermittelt nun zu den Hintergründen des Suizids. https://n-land.de/lokales/hersbruck/der-schock-sitzt-tief
2013: Nach einem Suizid auf Schienen bekommt ein Lokführer 70.000 Euro von der Haftpflichtversicherung des Toten. Der 42-Jährige einigte sich mit der Versicherung auf einen Vergleich, wie das Oberlandesgericht München am 26.02.2019 mitteilte. ... Der Lokführer hatte geklagt, weil er berufsunfähig war, seitdem ein Mann im Jahr 2013 im Bahnhof Freising von der Regionalbahn überrollt wurde, die er steuerte. Der heute 42 Jahre alte Zugführer erlitt einen Schock und war mehrfach krankgeschrieben. Er wurde schließlich von seinem Arbeitgeber entlassen, weil alle Wiedereingliederungsversuche scheiterten. Von der privaten Haftpflichtversicherung des Toten forderte er 10.000 Euro Schmerzensgeld und 27.000 Euro Schadenersatz sowie Verdienstausfall in Höhe von 700 Euro im Monat bis zur Rente. https://rsw.beck.de/aktuell/daily/meldung/detail/olg-muenchen-durch-suizid-auf-schienen-traumatisierter-lokfuehrer-erhaelt-70000-euro
2014 oder 2015: Am beschrankten Bahnübergang in Kirchzarten betritt ein Jugendlicher mit Kopfhörer bei geschlossener Schranke das Gleis, der Lokführer löst drei Mal ein Schallsignal aus, bevor der Zug den Jugendlichen überfährt. Passanten die hinter der geschlossenen Schranke stehen und Anwohner, werden Zeugen des Suizides (mitgeteilt von B. aus Kirchzarten).
12.04.2024: Die Feuerwehr Bensheim rückte nach Angaben von Wehrführer Hans Förg am Donnerstagabend gegen 22.30 Uhr zu einem Einsatz an der Bahnstrecke Heppenheim-Darmstadt aus. Es handelte sich nach ersten Erkenntnissen um einen versuchten Suizid. Der Vorfall ereignete sich in Höhe des AV-Marktes in der Fehlheimer Straße. Der schwer verletzte Mann wurde nach Mitteilung von Förg mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Die Bahnstrecke war für rund 1,5 Stunden gesperrt. https://www.bergstraesser-anzeiger.de/orte/bensheim_artikel,-bensheim-versuchter-suizid-an-bahnstrecke-_arid,777519.html?&npg
09.05.2016: Auf der Gleisanlage am Bahnübergang des Güterbahnhofs in Bad Liebenwerda ereignete sich am Sonntagnachmittag ein Unfall. Ein 59-jähriger Mann betrat gegen 15:15 Uhr den geschlossenen Bahnübergang und wurde von einem herannahenden Gefahrgutzug erfasst. Dabei wurde der Mann so schwer verletzt, dass er diesen Verletzungen erlag. Es kam bis etwa 19:00 Uhr zur Sperrung des Bahnübergangs, eine Gefahr für den Güterzug bestand nicht. Nach derzeitigem Ermittlungsstand wird von einem Suizid ausgegangen, die Kriminalpolizei untersucht den Vorgang. https://www.niederlausitz-aktuell.de/niederlausitz-aktuell/orte/elbe-elster/bad-liebenwerda/61183/59-jaehriger-begeht-selbstmord-am-bahnuebergang-bad-liebenwerda.html
21.09.2018: Eine Woche nach einem Suizid in Bad Driburg hat die Polizei jetzt die Identität des Toten klären können. Es handelt sich um einen 34-Jährigen aus Bad Driburg. Der Mann war heute vor einer Woche spätabends von einem Zug überrollt worden – er starb noch vor Ort an seinen schweren Verletzungen. Ein Fremdverschulden schließt die Polizei aus. https://www.radiohochstift.de/nachrichten/paderborn-hoexter/detailansicht/identitaet-nach-suizid-steht-fest.html
02.10.2018: Keine Frage, die DB ist von der Lebensmüdigkeit mancher Landsleute stark betroffen. Mit ihr Lokführer, Personal und Fahrgäste. Aber sie könnte unserer Ansicht auch etwas tun. Heute hat es wieder die leidliche Stelle zwischen Lahr und Freiburg betroffen - und zwar heftigst. Es muss doch möglich sein, diesen und andere Suizidschwerpunkte überwachen zu können - Kameras mit Bewegungsmeldern und Erkennungstechnologien sind doch heutzutage Standardtools. Die Anzahl der Suizide nimmt stetig zu, vll. mal mit vorübergehenden Unterbrechungen und man kann immer weniger sicher sein, ob auf jenen Linien überhaupt ein wenigstens halbwegs geordnetes Reisen möglich ist. Schon grotesk, dass die Reisenden des 105 heute in Basel Bad in den extrem verspäteten EC7 zur Weiterfahrt nach Basel SBB umsteigen durften. "Nur" knapp 2 Stunden Verspätung, andere hat es deutlich schlimmer erwischt. Meine Partnerin hatte in diesem Jahr bereits 7x das Pech wegen Suiziden in jenem Abschnitt hochverspätet in der Schweiz oder in NRW anzukommen. ..." - https://www.ice-treff.de/index.php?mode=thread&id=535970
19.12.2018: Tragische Szenen spielten sich am Mittwochvormittag auf den Bahngleisen in Bergfelde an. Im Umfeld der Gleisüberquerung durch eine Brücke entlang der B96a kam es zu einem Unfall zwischen einer Bahn und einer männlichen Person mit tödlichem Ausgang. „Die Polizei wurde um 9 Uhr über den Vorfall informiert, der Zugverkehr musste in Folge für knapp drei Stunden aufgrund der Bergung der Leiche und für Aufräummaßnahmen unterbrochen werden“, erklärte Polizeipressesprecherin Ariane Feierbach. ... „Alle Informationen und Erkenntnisse, die uns bislang vorliegen, deuten auf einen Suizid des Mannes hin“, teilte Ariane Feierbach zudem mit. Die Angehörigen wurden im Laufe des Vormittags ermittelt und über den tödlichen Unfall informiert. Ein Todesermittlungsverfahren wird durch die Polizei eingeleitet. - https://www.maz-online.de/lokales/oberhavel/hohen-neuendorf/toedlicher-unfall-auf-bahngleis-bei-bergfelde-IHOQWT46AUS5BMDPLNDZDNB5AQ.html
27.01.2019: Eine bislang noch nicht identifizierte und etwa 50-60 Jahre alte Frau ist in der Nacht zum Donnerstag (8.10.09) auf der Bahnstrecke zwischen Bensheim-Auerbach und Zwingenberg von einem Zug überrollt worden. Der Zugführer hatte sich gegen 3.05 Uhrüber das Stellwerk in Frankfurt zunächst bei der Polizei in Bensheim gemeldet. Vermutlich war die Tote aber bereits zuvor von einem anderen Zug erfasst worden. Die Bahnstrecke Darmstadt-Heidelberg, die während der Bergungsmaßnahmen durch die Feuerwehr ausgeleuchtet wurde, war vorübergehend in beide Richtungen gesperrt. Die Kriminalpolizei ermittelt und geht nach derzeitigem Stand von einem möglichen Suizid aus. Die Tote hat keinerlei Papiere bei sich, ein aktueller Vermisstenfall liegt bisher nicht vor. ... https://www.fr.de/rhein-main/zwingenberg-bislang-unbekannte-frau-ueberrollt-kriminalpolizei-bittet-hinweise-identitaet-11527310.html
04.02.2019: Eine Frau wird von einem Zug erfasst. Sie ist auf der Stelle tot. Aufgrund ihres Suizid sitzen Hunderte Passagiere fest. Für rund zwei Stunden kam der S-Bahn-Verkehr aus Richtung Friedrichsdorf nach Bad Homburg komplett zum Erliegen. Am Bad Homburger Bahnhof hat es am Montag im morgendlichen Berufsverkehr einen tödlichen Zwischenfall gegeben. Gegen 6.40 Uhr war eine 49-jährige Frau auf dem Gleis vor die einfahrende S 5 aus Friedrichsdorf in Richtung Frankfurt geraten. Wie die Polizei mitteilte, handelte es sich um einen Suizid. Die Frau war auf der Stelle tot. ... https://www.fr.de/rhein-main/hochtaunus/frau-getoetet-11710764.html
16.02.2019: Bickenbach (ots/Polizeipräsidium Südhessen) – Am frühen Samstagmorgen (16.02.2019) wurde eine 40-jährige Frau kurz nach Mitternacht am Bahnhof in der Hartenauer Straße von einem Zug tödlich erfasst. Nach ersten Ermittlungen der Beamten endete ein Familienstreit wohl im Suizid. Weitere Hintergründe zur Todesursache sind derzeit noch unklar. Die Staatsanwaltschaft Darmstadt und die Kriminalpolizei haben die Ermittlungen aufgenommen. https://viernheim-online.de/wordpress/bickenbach-frau-von-zug-toedlich-erfasst-polizei-sucht-dringend-zeugen/
18.03.2019: Etwa 300 Meter südlich des Bahnübergangs Pramsdorf ist am Montagmorgen gegen 5.50 Uhr eine Person von einem Regionalzug Richtung Wünsdorf erfasst und tödlich verletzt worden war. Die Kriminalpolizei leitete ein Todesermittlungsverfahren ein, um die Identität des Opfers und die Umstände des Geschehens zu klären. Derzeit geht sie von einem Suizid aus. Die zwölf Fahrgäste des Regionalzugs wurden von einem Sonderbus abgeholt. Der Bahnverkehr in Rangsdorf war bis 8.50 Uhr unterbrochen. https://www.maz-online.de/lokales/teltow-flaeming/rangsdorf/person-von-regionalzug-erfasst-und-toedlich-verletzt-ZYIT276SWPIBNVKL3KLLDSM55E.html
11.07.2019: Vermutlich Suizid am Bahnsteig des Bahnhofs in Bad Liebenwerda. Ein 52-jähriger Mann wird von durchfahrendem Güterzug erfasst. Die eintreffenden Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen ... https://www.lr-online.de/lausitz/elsterwerda/polizei-geht-von-suizid-aus-_-update-vermutlich-suizid-am-bahnsteig-des-bahnhofs-in-bad-liebenwerda-38307510.html
29.03.2020: Der Schock über
den plötzlichen Tod von Finanzminister Thomas Schäfer sitzt auch am Tag danach
noch tief. Das war Ministerpräsident Volker Bouffier am Sonntagmittag deutlich
anzumerken, als er in der Staatskanzlei in Wiesbaden vor die Mikrofone trat.
"Der Anlass ist der traurigste, zu dem wir je eingeladen haben", hatte
Staatsekretär Michael Bußer dessen Statement eingeleitet.
...
Der Finanzminister habe sich nach den Worten von Bouffier große Sorgen um die
Bewältigung der Corona-Krise gemacht. "Große Sorgen vor allen Dingen darum, ob
es gelingen könne, die riesigen Erwartungen in der Bevölkerung, insbesondere der
finanziellen Hilfen, zu erfüllen", sagte der Ministerpräsident. "Ich muss davon
ausgehen, dass ihn diese Sorgen erdrückt haben. Er fand offensichtlich keinen
Ausweg mehr. Er war verzweifelt und ging von uns. Das erschüttert uns, das
erschüttert mich."
...
Am Samstagvormittag war die Leiche des Finanzministers an der ICE-Strecke bei
Hochheim (Main-Taunus) gefunden worden. "Aufgrund der Gesamtumstände, der
umfangreichen Tatortarbeit, der Befragung zahlreicher Zeugen, der
Auffindesituation vor Ort sowie technischer und kriminalwissenschaftlicher
Auswertungen und Untersuchungen" sei von Suizid auszugehen, teilten
Staatsanwaltschaft und Polizei Wiesbaden mit. Schäfer wurde 54 Jahre alt und
hinterlässt eine Frau und zwei Kinder. ...
https://www.hessenschau.de/politik/ministerpraesident-bouffier-zum-tod-von-thomas-schaefer-er-war-verzweifelt-und-ging-von-uns,schaefer-pk-bouffier-100.html
Thomas Schäfer (* 22. Februar 1966 in Hemer; † 28. März 2020 bei Hochheim am Main) war ein deutscher Jurist und Politiker (CDU). Vom 31. August 2010 bis zu seinem Tod war er hessischer Finanzminister. ... Schäfer war seit 2004 mit einer Mainzerin verheiratet und war Vater einer Tochter und eines Sohnes.[5] Er lebte in seiner Heimatstadt Biedenkopf und dem Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kostheim. Am 28. März 2020 beging Schäfer bei Hochheim am Main Suizid,[7][8] alleiniger Grund sei die voranschreitende Corona-Krise gewesen.[9][10] Die Beisetzung erfolgte auf dem Friedhof seines Wohnortes Kostheim.[11] https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Sch%C3%A4fer_(Politiker,_1966)
23.09.2022: Ein Mensch tödlich vom Zug erfasst – Unfall oder Suizid? SWP+Großaufgebot der Rettungskräfte an der Bahnstrecke Hechingen-Balingen: Auf Höhe des Hechinger Stadtteils Stetten hat es einen schweren Unfall gegeben. Ein Mensch wurde tödlich verletzt. ... https://www.swp.de/lokales/balingen/schwerer-bahnunfall-stetten-bei-hechingen-eine-person-vom-zug-erfasst_-man-muss-mit-dem-schlimmsten-rechnen-66713261.html
12.10.2022: Vom Zug erfasst wurde eine Person an diesem Mittwochmorgen in Bayreuth. Der tödliche Unfall ereignete sich auf der Bahnstrecke zwischen Bayreuth-Weiden auf Höhe der Wieland-Wagner-Straße. Die Straße ist inzwischen für den Verkehr wieder freigegeben. ... Auf TVO-Nachfrage gab das Polizeipräsidium Oberfranken bekannt, dass es sich bei der Person um eine Dame handelt. Nach Angaben der Feuerwehr Bayreuth wurde die lebensgefährlich Verletzte mithilfe einer Drehleiter von der überhöht gelegenen Bahnstrecke herabtransportiert und ins Krankenhaus gebracht. Sie erlag dort ihren Verletzungen. Die rund 50 Insassen im Zug wurden durch Kräfte des Kriseninterventionsdienstes betreut. Verletzt wurde niemand weiter, so das Polizeipräsidium Oberfranken weiter. ... Rund 30 Feuerwehrkräfte, zwei Rettungswägen, ein Notarzt und der Einsatzleiter Rettungsdienst waren rund 1,5 Stunden im Einsatz. Die Kriminalpolizei ermittelt die Unfallursache und schließt ein mögliches Suizid nicht aus. ... https://www.tvo.de/eilmeldung-bayreuth-person-von-zug-erfasst-und-lebensgefaehrlich-verletzt-613342/
20.10.2022: Bei Thalfingen ist am Mittwochabend (19.10.) gegen 19.25 Uhr ein Mann von einem Zug erfasst und tödlich verletzt worden. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, beging der 49-Jährige vermutlich Suizid. Der Polizei liegen bisher keine Hinweise auf eine andere Ursache des Vorfalls vor. Weitere Personen wurden bei dem Zusammenstoß nicht verletzt. Das kann auch damit zusammenhängen, dass der Lokführer laut Polizei keine Vollbremsung einlegte, weil er den Mann erst im letzten Moment sah. https://www.swp.de/lokales/neu-ulm/thalfingen_-mann-wird-von-zug-erfasst_-suizid-brenzbahn-ulm-langenau-gesperrt-67175829.html
20.12.2022: Schreckliche Nachrichten am Dienstag: Im Bereich des Bad Hersfelder Bahnhofes wurde eine Person von einem Zug erfasst und tödlich verletzt. Das bestätigte das Polizeipräsidium Osthessen. https://osthessen-news.de/n11729313/traurige-gewissheit-person-von-zug-erfasst-und-toedlich-verletzt.html
27.12.2022: In Neubeckum hat am Abend ein ICE einen Menschen erfasst und tödlich verletzt. Das bestätigte uns heute früh die Bundespolizei. Das Unglück passierte um kurz nach 21 Uhr. Danach ging auf der Fernverkehrsstrecke, die bei uns im Kreis über Ahlen, Neubeckum und Oelde führt, einige Stunden nichts mehr – beide Richtungen waren komplett gesperrt. ... Die Identität des Toten steht noch nicht fest, bestätigte uns die Polizei. Dort geht man davon aus, dass es ein Suizid war. ... https://www.radiowaf.de/nachrichten/kreis-warendorf/detailansicht/mensch-stirbt-auf-ice-strecke-in-neubeckum.html
09.01.2023: Auf dem Bahnübergang Hainmühlenweg in Lübben ist gestern Mittag ein Mann von einem Zug erfasst und dabei tödlich verletzt worden. Wie die Polizei dazu mitteilte, soll es sich um einen 78-Jährigen aus der Region handeln. Bisherigen Erkenntnissen zufolge ist ein Suizid wahrscheinlich. Die Regionalbahn-Strecke blieb im Rahmen des Polizeieinsatzes für etwa vier Stunden gesperrt. https://www.niederlausitz-aktuell.de/niederlausitz-aktuell/orte/dahme-spreewald/luebben-spreewald/224315/zugverkehr-nach-toedlichem-unfall-in-luebben-unterbrochen.html
25.06.2023: In Bergen auf Rügen ist ein Mann von einem Zug erfasst und getötet worden. Wie die Polizei mitteilt, war ein Regionalexpress der Deutschen Bahn Samstagabend in Richtung Stralsund unterwegs, als es gegen 21.45 Uhr zur Kollision kam. Die Identität des Mannes ist noch unklar. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen bislang nicht vor, heißt es. https://www.nordkurier.de/regional/ruegen/mann-auf-ruegen-tot-nach-bahn-zusammenstoss-1714439
10.01.2024: Bahnstrecke nach Suizid zwischen Bad Urach und Metzingen am Dienstag gesperrt. Die Ermstalbahn ist zwischen Bad Urach und Dettingen war am Dienstag gesperrt. Grund für diese Sperrung war, dass ein Mann gegen 15.30 Uhr auf den Schienen zwischen den Halten Dettingen-Gsaidt und Bad Urach Wasserfall zu Tode gekommen ist. Wie die Sprecherin Andrea Kopp vom Polizeipräsidium Reutlingen sagte, gebe es kein Fremdverschulden. Es kam zu Zugausfällen zwischen Urach und Metzingen. https://www.gea.de/blaulicht_artikel,-bahnstrecke-nach-suizidzwischen-bad-urach-und-metzingen-am-dienstag-gesperrt-_arid,6850697.html
11.01.2024: An der Müngstener Brücke will die Deutsche Bahn weitere Vorkehrungen gegen Suizide treffen. Erst vergangene Woche hatte es einen Fall gegeben. Auch die drei bergischen Großstädte sind an der Planung beteiligt. Immer wieder müssen auch Unbeteiligte Selbstmorde mit ansehen. Bauliche Gründe machen es laut Bahn aber schwierig, die Brücke abzusichern. https://www.radiowuppertal.de/artikel/vorkehrungen-gegen-selbstmorde-1872419.html
19.01.2024: Nach dem Fund einer Leiche an der Bahnstrecke zwischen Alfeld und Freden, hat die Polizei die Todesermittlungen am Freitag abgeschlossen. „Der Mann ist durch einen Suizid gestorben“, bestätigt Jan Makowski, Sprecher der Polizei HiIdesheim. Ein Fremdverschulden schließen die Ermittlungsbeamten aus. Die Spurenlage vor Ort hatte bereits darauf hingedeutet, dass der 61-Jährige aus Berlin von einem Zug erfasst worden war und an den Folgen starb. ... https://www.hildesheimer-allgemeine.de/meldung/leichenfund-an-bahngleisen-im-landkreis-hildesheim-polizei-hat-todesermittlungen-abgeschlossen.html
21.05.2024: Zu einem ungewöhnlichen Einsatz der Feuerwehr Niederbrechen ist es am Dienstag auf einem Feldweg in Lindenholzhausen gekommen. ... Der Rettungswagen war in den parallel zur B 8 verlaufenen Feldweg eingebogen wegen eines Einsatzes an der ICE-Strecke. Nach einem Suizid musste die Zugstrecke Richtung Köln für mehr als drei Stunden bis 16 Uhr gesperrt werden, wie die Bundespolizei auf Anfrage mitteilte. Weil die Feuerwehr Niederbrechen an dem Einsatz an der ICE-Strecke beteiligt war, kümmerten sich die Feuerwehrleute aus dem Nachbarort um den Rettungswagen. https://www.mittelhessen.de/lokales/kreis-limburg-weilburg/limburg/feuerwehr-rettet-rettungswagen-aus-feldweg-bei-limburg-3589435
23.05.2024: Am Mittwochabend ist in Berlin eine Frau zusammen mit einem Kleinkind von einem ICE erfasst worden. Die Frau kam dabei ums Leben, das Kind überlebte schwer verletzt. Einsatzkräfte waren mit einem Großaufgebot am Berliner Hauptbahnhof. Der Hintergrund des Vorfalls ist bislang unbekannt. ... Zum Alter der Frau und des Kindes machte die Polizei zunächst keine Angaben. Nach derzeitigem Stand hält die Berliner Polizei einen Suizid für wahrscheinlich. .... https://www.welt.de/vermischtes/article251641296/Berlin-Frau-mit-Kind-von-ICE-im-Hauptbahnhof-erfasst-sie-stirbt-das-Kind-ueberlebt.html. Da hat das Suizidinterventionsteam von Coronaobereinpeitscher Karl Lauterbach (SPD) wieder ganze Arbeit geleistet, Operation gelungen, Patientin tot, Kind schwer verletzt, SPD im Vollrausch.
01.07.2024: B erzählt mir von einem Fall im Raum Freiburg, ein Mann hat sich vor dem Zug geworfen, der Mann überlebte, beide Beine ab. Nun ist der Mann im Pflegeheim.
22.07.-27.07.2024: Schienensuizid in Freiburg.
06.11.2024: Ein Unglücksfall hat den Zugverkehr zwischen Hannover und Hamburg zum Erliegen gebracht. Die Polizei hat im Gleisbett im Bereich des Celler Bahnhofs eine tote Person entdeckt. Inzwischen rollt der Bahnverkehr wieder. Im Bereich des Celler Bahnhofs ist am Mittwoch ein Mensch ums Leben gekommen. Wie die Celler Polizei auf Anfrage mitteilte, wurde gegen 17.30 Uhr eine Person im Gleisbett im Bereich der Allerbrücke in der Nähe der JVA gemeldet. Dabei soll es sich um einen 27-jährigen Mann aus Hessen handeln. Wie die Person dort ums Leben kam, konnte die Polizei bislang nicht sagen. ... Hinweis der CZ-Redaktion: Mutmaßlich könnte es sich hier um einen Suizid handeln, ... https://www.cz.de/lokales/celle-lk/tote-person-am-bahnhof-celle-zugverkehr-eingestellt-AZ2OVMU64FHAJIZNGHO5EPLT7I.html
08.11.2024: Der 19-Jährige, der am Freitag (8. November) im Bereich des Bahnhofs Kerpen-Horrem tot im Gleisbett aufgefunden wurde, ist inzwischen zweifelfrei identifiziert. Wie Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer auf Anfrage am Montag (11. November) mitteilte, handelt es sich nach gesicherten Erkenntnissen um jene Person, die zuvor eine 41-jährige Frau in Bergheim-Quadrath-Ichendorf getötet hat. Die Tat sei offenbar vor dem Hintergrund einer gescheiterten Beziehung zu sehen. Nach Zeugenhinweisen hatten Polizisten am Freitagvormittag die Leiche der Frau in einem Einfamilienhaus an der Glasbläserstraße entdeckt. Nur wenig später wurde auch der 19-Jährige tot aufgefunden – in den Gleisen am Bahnhof in Kerpen-Horrem. ... (16.11.2024) - https://www.ksta.de/region/rhein-erft/bergheim/ermittler-sind-sicher-19-jaehriger-hat-frau-41-in-bergheim-und-sich-selbst-getoetet-1-896554
03.12.2024: Durch einen Zug
stirbt der 20-jährige Danny, die Mutter ermittelt jetzt selbst - sie glaubt an
Mord
Was ist an diesem Herbstmorgen am Bahnhof in Oberhaid im Landkreis Bamberg
passiert? Fakt ist: Ein 20-Jähriger wird von einem Zug erfasst und stirbt. Die
Polizei glaubt an Suizid, doch die Mutter hat Hinweise, die dagegen sprechen.
...
https://www.nn.de/region/durch-einen-zug-stirbt-der-20-jahrige-danny-die-mutter-ermittelt-jetzt-selbst-sie-glaubt-an-mord-1.14489873
Suizid im
Straßenverkehr, Straßensuizid oder auch Suizid durch ein fahrendes
Straßenfahrzeug bezeichnet eine Form des Suizides, bei der ein Mensch sich das
Leben nimmt, indem er in der Absicht zu sterben einen Unfall im Straßenverkehr
verursacht. Der Suizident kann bei dem Unfall als Fußgänger beteiligt
sein[1][2], als Fahrer absichtlich einen Unfall verursachen[3] oder anderweitig
durch Eingriffe in den Straßenverkehr zu Tode kommen.[4] Je nach Art des Unfalls
besteht eine erhebliche Fremdgefährdung.[3] Wenn der Suizident absichtlich als
Falschfahrer eine Straße befährt, wird zumeist die Verletzung beziehungsweise
der Tod von Unbeteiligten in Kauf genommen.
Im Vergleich zu anderen Möglichkeiten des Suizides kann ein Suizid im
Straßenverkehr leichter als Unfall getarnt werden.[5] Somit ergibt sich aus der
Sicht des Suizidenten der Vorteil, dass er für den Suizid nicht stigmatisiert
wird und – sofern nicht erkannt wird, dass es sich um einen Suizid handelt –
zusätzlich keine Einschränkungen bezüglich des Versicherungsschutzes zu erwarten
sind.[5] Weitere Gründe für den Suizid im Straßenverkehr sind die Rücksicht auf
Hinterbliebene, die Alltäglichkeit des Autofahrens, eine affektive Beziehung zum
Auto und die Erfolgsaussichten.[6]
Statistisch werden ungefähr 1 % der Suizide in Deutschland durch absichtlichen
Autounfall verübt.[7] Je nach Quelle wird davon ausgegangen, dass 1–7 %[5] bzw.
5 %[8] der Verkehrstoten auf einen Suizid zurückzuführen sind und in Deutschland
1000 bis 1500 Verkehrsunfälle mit der Absicht zum Suizid eingeleitet werden.[8]
Kriminologen haben Schwierigkeiten, einen üblichen Verkehrsunfall von einem
Suizid zu unterscheiden.[8] Es wird eine „hohe“ Dunkelziffer vermutet, der
Suizid im Straßenverkehr wird häufig unterschätzt und nur wenig in der
Öffentlichkeit wahrgenommen.[3] Aus einer statistischen Auswertung für die
Schweiz und Bayern folgt, dass Suizid im Straßenverkehr zu 80 % von Männern
durchgeführt wird.[9] Außerdem fanden 50 % der Suizide auf Landstraßen statt und
27 % auf Autobahnen.[9]
https://de.wikipedia.org/wiki/Suizid_im_Stra%C3%9Fenverkehr
Suizid mit Gift / Medikamenten:
01.07.2011: Die Kollegen sind erschüttert: Zwei Rettungsassistenten in Bautzen haben im Verlauf von zwei Wochen Suizid begangen. Nun steht der Verdacht im Raum, dass die prekären Arbeitsbedingungen im Rettungsdienst die Mitarbeiter in den Tod getrieben haben. Schlechte Bezahlung, Überstunden, mangelhafte Ausstattung; die Ehen zerrüttet, die Rettungsassistenten verzweifelt. Der schockierende Bericht der Sächsischen Zeitung, lässt gar keinen Zweifel daran aufkommen, dass die miesen Arbeitsbedingungen mit dem Tod der zwei Rettungsassistenten in Verbindung stehen. Während sich ein Mitarbeiter des ASB über Pfingsten erschoss, wählte ein Rettungsassistent des DRK einen Giftcocktail, um seinem Leben ein Ende zu bereiten. ... https://www.rettungsdienst.de/news/rettungsassistenten-begehen-selbstmord-23754
Strangulation / Erhängen
15.04.2024: "Mutmaßlicher Suizid in der Schlossstraße. Gegen 18:35 Uhr erhielt die Polizei in Wittlich einen Hinweis darauf, dass sich in der Schlossstraße einen Mann an der Hausfront eines Wohnhauses erhängt hätte. Vor Ort konnte der Sachverhalt bestätigt vorgefunden werden. Ersten Erkenntnissen vor Ort zufolge hatte sich der Mann aus einem zur Straße gelegenen Fenster gestürzt und sich dabei stranguliert. Der alarmierte Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Nach derzeitigen Stand der Ermittlungen hat die Polizei keinen Hinweis auf eine Fremdeinwirkung." - https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/117701/5758148
Am Montagabend erhielt die Polizei in Wittlich gegen 18.35 Uhr einen Hinweis darauf, dass sich in der Schlossstraße ein Mann an der Hausfront eines Wohnhauses erhängt hätte. Wie die Polizei mitteilt, hatte sich der Mann ersten Erkenntnissen vor Ort zufolge aus einem zur Straße gelegenen Fenster gestürzt und sich dabei stranguliert. Der alarmierte Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Nach derzeitigen Stand der Ermittlungen hat die Polizei keinen Hinweis auf eine Fremdeinwirkung. Der Mann soll zwischen 60 und 70 Jahre alt gewesen sein. Da die Schlossstraße gut frequentiert ist, wurde er schnell wahrgenommen, erklärt die Polizeiinspektion Wittlich zum diesem öffentlichkeitswirksamen Fall eines mutmaßlichen Suizids in der Wittlicher Innenstadt, der das Interesse zahlreicher Passanten geweckt hatte. 18.04.2024 - https://www.volksfreund.de/blaulicht/schlossstrasse-wittlich-mutmasslicher-suizid_aid-110773487
Suizid durch Schusswaffen:
01.07.2011: Die Kollegen sind erschüttert: Zwei Rettungsassistenten in Bautzen haben im Verlauf von zwei Wochen Suizid begangen. Nun steht der Verdacht im Raum, dass die prekären Arbeitsbedingungen im Rettungsdienst die Mitarbeiter in den Tod getrieben haben. Schlechte Bezahlung, Überstunden, mangelhafte Ausstattung; die Ehen zerrüttet, die Rettungsassistenten verzweifelt. Der schockierende Bericht der Sächsischen Zeitung, lässt gar keinen Zweifel daran aufkommen, dass die miesen Arbeitsbedingungen mit dem Tod der zwei Rettungsassistenten in Verbindung stehen. Während sich ein Mitarbeiter des ASB über Pfingsten erschoss, wählte ein Rettungsassistent des DRK einen Giftcocktail, um seinem Leben ein Ende zu bereiten. ... https://www.rettungsdienst.de/news/rettungsassistenten-begehen-selbstmord-23754
06.03.2018: Erweiterter
Suizid Freitod in Barweiler: Kripo geht von einvernehmlicher Entscheidung aus –
Jagdwaffe war angemeldet
Mann erschießt seine Frau und sich: Kripo bestätigt erweiterten Suizid [Update]
Barweiler. Eine Familientragödie erschüttert den Eifelort Barweiler: Wie die
Kriminalpolizei in Mayen am Montag auf Nachfrage bestätigte, ereignete sich
bereits am Donnerstag vergangener Woche mitten in der 400-Seelen-Gemeinde in der
Verbandsgemeinde Adenau ein erweiterter Suizid. Ein Mann soll in seiner Wohnung
erst seine Frau und seinen Hund und dann sich selbst erschossen haben. Eine
Nachbarin, die im selben Haus wohnt, entdeckte die Leichen wenig später.
Der Mann, 57 Jahre alt, wie auch seine Ehefrau (63) sollen beide schwer krank
gewesen sein.
"Es war wohl die einvernehmliche Entscheidung zweier Menschen, in den Tod zu
gehen" berichtet Kriminalhauptkommissar Roland Hanke über das Ergebnis der
Ermittlungen. ...
https://www.rhein-zeitung.de/lokales/kreis-ahrweiler/mann-erschiesst-seine-frau-und-sich-kripo-bestaetigt-erweiterten-suizid-update_arid-1780289.html
Suizid durch Gasvergiftung:
31.01.2013: Etliche Übungsabende, Lehrgangsbesuche und insgesamt 18 Alarmierungen – das ist die Bilanz, die Löschgruppenführer Markus Grothe während der Jahresdienstbesprechung der Löschgruppe Beckum nun im Gerätehaus zog. Zumeist wurden die Beckumer Kameraden zur technischen Hilfe und zur Ölspurbeseitigung gerufen, „aber auch zu einem Suizid-Einsatz mit einem Holzkohlegrill, zum Schienenunfall, zu einem brennenden Pkw und zu Sturmschäden“, bilanzierte Grothe, der bald einen neuen Stellvertreter an seiner Seite haben wird. ... https://www.wp.de/staedte/balve/article7540697/suizid-mit-einem-holzkohlegrill.html
31.01.2014: Die drei tot in Nordhessen aufgefundenen Frauen haben sich gemeinsam vergiftet. Die Obduktion der Leichen habe wie erwartet eine Kohlenmonoxid-Vergiftung ergeben, teilte heute ein Polizeisprecher in Korbach mit. Zeichen von Gewalt oder Hinweise auf ein Verschulden Dritter gab es nicht. Die Leichen der drei Frauen waren am Mittwoch in der Blockhütte eines Campingplatzes am Edersee (Vöhl-Herzhausen) gefunden worden. Zu den näheren Umständen und Hintergründen werde es mit Rücksicht auf die Hinterbliebenen keine Auskünfte geben, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Kassel.Die Polizei geht nach ihren Ermittlungen davon aus, dass sich die 49, 44 und 23 Jahre alten Frauen in einem sozialen Netzwerk im Internet kennengelernt und gezielt verabredet hatten, um sich am Edersee zu töten. An der Badezimmertür in dem Blockhaus hatten Rettungskräfte eine Warnung vor dem Gas gefunden. Die Frauen hatten auch Abschiedsbriefe hinterlassen. https://www.op-online.de/hessen/selbstmord-blockhuette-durch-kohlenmonoxid-obduktion-drei-frauen-voehl-3342688.html
Suizid / Suizdversuch durch Selbstverbrennung:
Aus dem Institut für
Rechtsmedizin der Universität Würzburg
Vorstand: Professor Dr. med. Michael Bohnert
Suizid durch Selbstverbrennung im Freien – eine bildmorphologische Analyse der
Intensität und Verteilung von Verbrennungen im Zusammenhang mit der
Körperposition während des Brandgeschehens
Inauguraldissertation zur Erlangung der Doktorwürde der Medizinischen Fakultät
der Julius-Maximilians-Universität Würzburg
vorgelegt von Theresa Kellner, geb. Friedel aus Bayreuth, Würzburg, Oktober 2023
-
https://opus.bibliothek.uni-wuerzburg.de/opus4-wuerzburg/frontdoor/deliver/index/docId/35919/file/Kellner_Theresa_Dissertation.pdf
25.07.2012: ... An einer Tankstelle in Dortmund hat sich eine junge Frau Benzin gekauft - und sich dann damit übergossen und angezündet. Passanten löschten die Frau mit Decken. Wenig später starb sie im Krankenhaus. ... Nach ersten Erkenntnissen hatte sich die junge Frau gegen 21.35 Uhr am Dienstagabend an einer Tankstelle im Kreuzviertel, einem beliebten Dortmunder Wohngebiet mit vielen Bars und Cafés, einen Eimer mit Benzin abgefüllt und dann "in einiger Entfernung", wie es in der Pressemitteilung der Polizei heißt, mit dem Benzin übergossen und angezündet. ... Einige Anwohner der dicht bebauten Straße eilten nach Polizei-Angaben sofort zu der brennenden Frau und löschten sie mit Decken; andere Zeugen berichten davon, dass Anwohner mit Wassereimern versuchten, die Frau zu löschen. Die Frau wurde mit Brandverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert, wo sie am Mittwochmorgen starb. ... https://www.welt.de/regionales/duesseldorf/article108381597/Frau-uebergiesst-sich-mit-Benzin-und-zuendet-sich-an.html
06.11.2019: Nachbarn löschen brennenden Mann: 52-Jähriger verstarb später. Kriminalpolizei ermittelt nach Auto-Explosion und geht derzeit von einem möglichen Suizidversuch aus. Opfer kurze Zeit später in Spezialklinik verstorben ... Noch vor Ort sorgten Notarzt und Rettungskräfte der Feuerwehr Bad Oeynhausen für die Erstversorgung. Anschließend wurde der 52-Jährige mit dem ... https://www.nw.de/lokal/kreis_minden_luebbecke/bad_oeynhausen/22607215_Nachbarn-loeschen-brennenden-Mann.html
02.06.2024: ... Am Sonntag wurden Polizei und Rettungskräfte gegen 15.30 Uhr zu einem Einsatz in der Schlossallee in Sögel gerufen. An einer Tankstelle hatte sich ein 38-Jähriger laut Polizei mit einer kleinen Menge Benzin übergossen und sich dann auf offener Straße selbst angezündet – laut Informationen der Polizei offenbar in der Absicht, sich das Leben zu nehmen. Auf Nachfrage erklärte eine Sprecherin, der Mann habe nach ersten Erkenntnissen „leichte bis mittelschwere“ Verletzungen erlitten, unter anderem Verbrennungen ersten und zweiten Grades. Der Mann wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Lebensgefahr besteht laut der Polizeisprecherin nicht. ... Wieso der 38-Jährige sich das Leben nehmen wollte, ist unklar. Laut Polizei gibt es keine Hinweise auf eine religiöse oder politische Motivation oder Fremdbeeinflussung. Der Polizeieinsatz ist vor Ort bereits beendet. https://www.noz.de/lokales/soegel/artikel/polizeieinsatz-in-soegel-mann-zuendete-sich-auf-offener-strasse-an-47129289
02.01.2025: Heike aus Berlin
erzählt mir, dass vor über 20 Jahren ihr Ex-Freund zu seiner Zeit als Oberarzt an einer Berliner
Psychiatrie, eine Patienten hatte, die sich - scheinbar nicht gefährdet - mit
Benzin übergoß und selbst verbrannte. Heike war dann später drei Jahre mit einem
Mann zusammen der eine bipolare Diagnose hatte, dieser hatte manische Phasen,
schwere depressive Phasen und schwere Angststörungen, wo er trotz Einnnahme von
Psychopharmaka, am ganzen Körper zitterte, sabberte und verkrampfte.
Suizid mit dem Auto:
14.09.2020: Vermeintlicher
Unfall war wohl Suizid
Ein Mann hat sich offenbar am Sonnabend bei Roddan das Leben
genommen. Zunächst hatte die Polizei von einem tödlichen Unfall gesprochen. Es
gibt ...
https://www.maz-online.de/lokales/prignitz/vermeintlicher-unfall-war-wohl-suizid-MJQULZLLOLFMWIFPXNALN6S7FU.html
Assistierter Suizid:
Sigmund Freud (geboren am 6. Mai 1856 als Sigismund Schlomo Freud in Freiberg in Mähren, Kaisertum Österreich; gestorben am 23. September 1939 in London, Vereinigtes Königreich) war ein österreichischer Arzt, Neurophysiologe, Tiefenpsychologe, Kulturtheoretiker und Religionskritiker. Er ist der Begründer der Psychoanalyse und gilt als einer der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts. ... Bereits im Herbst 1938 musste sich Freud einer weiteren komplizierten Krebsoperation unterziehen. Die vorübergehende Entlastung wich schon im Spätsommer 1939 weiterer Geschwulstbildung, die mit Eiterungen und Fäulnis einherging, sodass Freuds Hund sich zurückzog und man zur Fernhaltung von Fliegen ein Netz über sein Bett spannte. Am 21. September erinnerte Freud seinen Arzt Max Schur an eine frühere Verabredung und ließ sich von ihm Morphium in Dosen spritzen, an denen er am Morgen des 23. Septembers 1939 im Alter von 83 Jahren verstarb.[153] Schur war angerührt von der Art, wie Freud dem Tod mit Würde und ohne Selbstmitleid begegnete. Bei seinem Londoner Exil war es ihm ausdrücklich darum gegangen, in Freiheit zu sterben, möglichst ohne Siechtum und Lähmung der Leistungsfähigkeit, gleichsam „im Harnisch“ wie Macbeth. Peter Gay bemerkt dazu abschließend: „Der alte Stoiker hatte die Kontrolle über sein Leben behalten – bis zum Ende.“[154] ... https://de.wikipedia.org/wiki/Sigmund_Freud
Piergiorgio Welby
(* 26. Dezember 1945 in Rom; † 20. Dezember 2006 ebenda) war
Kopräsident der italienischen Vereinigung Associazione Luca Coscioni. Er wurde
bekannt, als er 2006 eine öffentliche Diskussion um Sterbehilfe anstieß. In
Italien ist sowohl die aktive als auch die passive Sterbehilfe strafrechtlich
verboten.
Im Jahr 1963 wurde bei Welby eine progressive Muskeldystrophie diagnostiziert,
wobei ihm der Arzt eine Lebenserwartung von maximal zwanzig Jahren vorhersagte.
Seit den achtziger Jahren war er auf einen Rollstuhl angewiesen. Welby befand
sich jedoch 2006 erst im letzten Krankheitsstadium, war fast vollständig
gelähmt, bettlägerig und konnte nicht mehr sprechen. Zudem benötigte er seit
zehn Jahren ein Beatmungsgerät. Kommunizieren konnte er nur noch durch seine
Augenbewegungen mit Hilfe eines speziellen Apparates.
Am 22. September 2006 wurde ein offener Brief, verbunden mit einem Video, an den
italienischen Staatspräsidenten Giorgio Napolitano veröffentlicht, in dem Welby
das Recht auf ein selbstbestimmtes Sterben forderte. Napolitano antwortete
sofort und rief dazu auf, eine politische Debatte über das Thema zu führen. Am
16. Dezember 2006 lehnte das zuständige Gericht in Rom Welbys Antrag auf passive
Sterbehilfe ab. Welby starb trotzdem am 20. Dezember 2006 mit Hilfe seines
Arztes Mario Riccio, der ihm ein Betäubungsmittel verabreichte und dann das
Beatmungsgerät abschaltete. Der daraufhin erhobene Mordvorwurf gegen Riccio
wurde von einem Gericht in Rom abgewiesen. Die katholische Kirche verweigerte
ihm daraufhin eine kirchliche Bestattung.[1]
https://de.wikipedia.org/wiki/Piergiorgio_Welby
15.01.2013: Sie wurden taub
geboren und erblindeten langsam: Belgische Zwillingsbrüder haben sich
entschieden, ihrem seit 45 Jahren gemeinsam verbrachten Leben auch gemeinsam ein
Ende zu setzen. Belgien ist in Sachen Sterbehilfe ein liberales Land - doch der
Fall wirft eine grundsätzliche Frage auf. Marc und Eddy V. seien am Tag ihres
Todes glücklich und ruhig gewesen, berichtete die Tageszeitung "De Volkskrant".
Ihre Leichen seien eingeäschert worden, die identischen Urnen liegen nun unter
einem Grabstein. ... Brüssel - Marc und Eddy V., beide 45, tranken eine Tasse
Kaffee, dann verabschiedeten sie sich voneinander. Ärzte gaben den Zwillingen
tödliche Injektionen, es war der 14. Dezember 2012.
Ein Sprecher des Brüsseler Universitätsklinikums hat am Montag von den letzten
Momenten der Brüder berichtet, belgische Zeitungen griffen den Fall auf. ...
https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/sterbehilfe-in-belgien-taube-und-blinde-zwillinge-waehlen-den-tod-a-877696.html
"Die Deutsche Gesellschaft für
Humanes Sterben (DGHS) hat am 27. Februar die aktuellen Zahlen zum assistierten
Suizid für das Jahr 2023 vorgelegt. Demnach hat die DGHS im vergangenen Jahr
insgesamt 419 Mal „Beihilfe zur Selbsttötung“ vermittelt, was einer Steigerung
von 83 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.
„Das Lebensalter, in dem eine Freitodbegleitung gewünscht wird, ist
durchschnittlich recht hoch. Die größte Gruppe machen die 80-89-Jährigen aus,
gefolgt von den 70-79-Jährigen, dann Menschen jenseits der 90“, erklärte die
DGHS auf der Pressekonferenz. ...
Die Glaubenskongregation hat
in einem Schreiben vom 14. Juli 2020 die kirchliche Ablehnug von Sterbehilfe
bekräftigt.
Jeder, der sich „für diesen schweren unmoralischen Akt“
entschieden habe und an der Entscheidung festhalte, könne die Sakramente nicht
erhalten. Ausnahmen könne es geben, wenn ein Priester überzeugt sei, dass die
sterbende Person ihre Meinung geändert habe.
In dem Dokument des Vatikans heißt es: „Das christliche Zeugnis
zeigt, dass Hoffnung immer möglich ist, auch in einer Wegwerfkultur.“ Das
Gleichnis vom barmherzigen Samariter bestehe vor allem darin, dass sich jeder
Einzelne persönlich berufen fühle, „Zeugnis von der Liebe im Leiden abzulegen“.
..."
https://de.catholicnewsagency.com/news/15272/zahl-assistierter-suizide-in-deutschland-steigt-rapide
Was ist daran unmoralisch, aus dem Leben zu gehen oder meint der Vatikan, dass die Assistenz beim Suizid verwerflich sei?
Suizidwunsch:
X, die Frau meines Freundes J. in K . was schwer krebskrank und wollte sich daher das Leben nehmen. J. hatte wohl von Dienst wegen eine Pistole, legte sie vor seiner Frau auf den Tisch und sagte: X hier ist eine geladene Pistole, du kannst dir damit das Leben nehmen, X benutzte die Pistole nicht. An einem anderen Tag, X wollte sich weiterhin suizidieren, gingen beide auf ein Hochhaus, J. sagte zu X: Du kannst springen. X sprang nicht. X starb 2022 an den Folgen der Krebserkrankung.
Romeo und Julia
Romeo und Julia (frühneuenglisch The Most Excellent and Lamentable Tragedy of Romeo and Juliet) ist eine Tragödie von William Shakespeare. Das Werk schildert die Geschichte zweier junger Liebender, die verfeindeten Familien angehören und unter unglücklichen Umständen durch Selbstmord zu Tode kommen. Die Handlung des Stückes umfasst einen Zeitraum von fünf Tagen und spielt zur Sommerzeit in der norditalienischen Stadt Verona. Das Werk entstand vermutlich in den Jahren 1594–96. ...
Die Tragödie spielt in der italienischen Stadt Verona und handelt von der Liebe Romeos und Julias, die zwei verfeindeten Familien angehören, den Montagues (Romeo) bzw. den Capulets (Julia). Die Fehde geht so weit, dass sich die Beteiligten regelmäßig zu Beleidigungen und blutigen Fechtkämpfen hinreißen lassen, sobald sie in der Stadt aufeinander treffen. Deshalb halten Romeo und Julia ihre Liebesbeziehung vor ihren Eltern verborgen. Ohne deren Wissen lassen sie sich vom Bruder Lorenzo trauen, der insgeheim hofft, auf diese Weise einen ersten Schritt zur Versöhnung der verfeindeten Familien beitragen zu können. Trotzdem kommt es zwischen Romeo und Tybalt, einem Capulet und Cousin Julias, zum Kampf, in dessen Verlauf Tybalt von Romeo getötet wird. Romeo wird aus Verona verbannt und muss nach Mantua fliehen. Julia, die nach dem Willen ihrer Eltern in aller Eile mit einem gewissen Paris verheiratet werden soll, bittet erneut Bruder Lorenzo um Hilfe. Dieser überredet sie, einen Schlaftrunk zu sich zu nehmen, der sie für mehrere Stunden in einen todesähnlichen Zustand versetzen werde, um so der Hochzeit zu entrinnen. Romeo soll durch einen Brief, der ihn allerdings wegen eines Missgeschicks nicht erreicht, von diesem Plan in Kenntnis gesetzt werden. In der Zwischenzeit sieht ein Freund Romeos die mittlerweile beigesetzte Julia in ihrer Familiengruft liegen, eilt zu Romeo und berichtet ihm vom angeblichen Tod seiner Geliebten. Romeo eilt nach Verona zum Grab seiner Frau, um sie noch ein letztes Mal zu sehen, dann nimmt er Gift und stirbt an ihrer Seite. Im selben Augenblick erwacht Julia aus ihrem todesähnlichen Schlaf, sieht, was geschehen ist, ergreift Romeos Dolch und tötet sich aus Verzweiflung ebenfalls. Als die verfeindeten Eltern von der tragischen Liebesbeziehung erfahren, erkennen sie ihre Mitschuld und versöhnen sich über dem Grab ihrer Kinder.
https://de.wikipedia.org/wiki/Romeo_und_Julia
Literatur:
Leonard Woolf: Mein Leben mit Virginia. Erinnerungen. Fischer Taschenbuch Verlag, 1991:
"... ›Liebster, Ich fühle deutlich, daß ich wieder verrückt werde. Ich glaube, wir ertragen eine so schreckliche Zeit nicht noch einmal. Und diesmal werde ich nicht wieder gesund werden ... Ich glaub nicht, daß zwei Menschen glücklicher hätten sein können, als wir es waren.‹
Als ich sie nirgends im Haus oder Garten finden konnte, war ich mir sicher, daß sie zum Fluß hinuntergegangen war. Ich rannte über die Wiesen zum Fluß und sah fast sofort ihre Spazierstock am Ufer liegen. Ich suchte eine Weile und ging dann zum Haus zurück und benachrichtigte die Polizei. Es dauerte drei Wochen, bis ihre Leiche gefunden wurde, ein paar Kinder sahen sie im Fluß treiben. Die schaurige Aufgabe, sie zu identifizieren und die amtliche Untersuchung fanden am 18. und 19. April in der Leichenhalle von Newhaven statt. ...
Ich begrub Virginias Asche zu Füßen der großen Ulme am Rand des großen Rasenplatzes im Garten, der »The Croft« genannt wurde. Von hier hatte man einen ungehinderten Blick über die Felder und Sumpfwiesen. Dort standen zwei große Ulmen mit ineinander verflochtenen Zweigen, die wir immer Leonard und Virginia genannt hatten. Bei einem großen Sturm in der ersten Januarwoche 1943 wurde eine der Ulmen umgeweht" (S. 305-307)
Romane:
Ketil Bjørnstad: Der Fluß: Roman
(suhrkamp taschenbuch) Taschenbuch – 24. Mai 2010
Suhrkamp Verlag; 3. Edition (24. Mai 2010):
Aksel Vinding hat sich gänzlich dem Klavierspiel verschrieben. Angetrieben von
einer strengen Lehrerin, arbeitet er auf sein erstes öffentliches Konzert hin.
Bei einem Ausflug rettet er Marianne Skoog, die Mutter seiner verstorbenen
Freundin Anja, vor dem Ertrinken und verliebt sich in sie. Marianne macht ihn
mit einer Welt vertraut, die seinem Blick bisher verborgen geblieben ist.
Politik, sexuelle Freiheit und Joni Mitchell finden Einzug in sein Leben. Und
plötzlich scheinen sein Wunsch nach Normalität und seine Musikbesessenheit
miteinander vereinbar. Aksels Auftritt wird ein großer Erfolg. Doch da erreicht
ihn eine erschütternde Nachricht.
Eine Anzeige in der Zeitung.
Eine Anzeige in der Zeitung ist ein Roman des DDR-Schriftstellers Günter
Görlich, der erstmals 1978 im Verlag Neues Leben erschien und bis 1989 14
Auflagen erfuhr. 1979 gab es eine Lizenzausgabe in der BRD. Es folgten Ausgaben
in Bulgarisch, Slowakisch und Tschechisch (1981), Polnisch und Russisch (1982),
Estnisch (1983), Ukrainisch (1984) sowie Dänisch (1986).[1]
Görlich thematisiert in dem Roman den Selbstmord eines Lehrers und setzt sich
durchaus kritisch mit autoritären pädagogischen Ansätzen auseinander. Die Orte
der Handlung sind mit P. und L. abgekürzt; aus dem Kontext lassen sich dafür
jedoch die Städte Potsdam und Ludwigsfelde ableiten. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Eine_Anzeige_in_der_Zeitung
Anna Karenina von Leo Tolstoi:
„Plötzlich erinnerte sie sich an den
Menschen, der am Tage ihrer ersten Begegnung
mit Wronskij vom Zuge überfahren worden war. Jetzt wusste sie, was sie zu tun
hatte.
Mit schnellen leichten Schritten stieg sie die niedrigen Stufen hinunter und
blieb
unmittelbar neben dem Zuge stehen, der an ihr vorbeirollte. Sie richtete ihren
Blick auf
den unteren Teil des Wagens, auf die Schrauben, Ketten und die hohen eisernen
Räder des ersten, sich langsam bewegenden Waggons. Sie versuchte, die Mitte
zwischen den vorderen und den hinteren Rädern abzuschätzen und den Augenblick,
wann diese Mitte sich gerade ihr gegenüber befinden werde. Dorthin! Sagte sie
sich,
gerade in die Mitte; und ich bestrafe ihn und befreie mich von allem und von mir
selbst.
Sie wollte sich unter den ersten Wagen werfen, dessen Mitte sie jetzt erreicht
hatte,
aber die rote Reisetasche, die sie aus der Hand legen wollte hinderte sie, und
schon
war es zu spät. Sie musste auf den zweiten Wagen warten. Ein Gefühl, ähnlich
dem,
das sie beim Baden empfunden hatte, wenn sie eben ins Wasser springen wollte,
beschlich sie, und sie bekreuzigte sich. Die gewohnte Handbewegung des
Kreuzschlagens rief in ihrer Seele eine Menge Erinnerungen aus ihrer Kinder- und
Jungmädchenzeit wach, plötzlich zerriss die dunkle Nacht, in die alles für sie
versunken gewesen war, und einen Augenblick lang tauchte das Leben mit all
seinen
vergangenen, leuchtenden Freuden wieder vor ihr auf. Aber sie ließ die Augen
nicht
von den Rädern des heranrollenden zweiten Wagens. Genau in dem Moment, als sie
die Mitte zwischen den Rädern sich gegenüber sah, ließ sie die rote Reisetasche
fallen und warf sich, den Kopf zwischen die Schultern gezogen, unter den Wagen.
Sie
fiel auf die Hände und ließ sich mit einer leichten Bewegung, als wollte sie
sich gleich
wieder aufrichten, auf die Knie nieder. Aber im selben Augenblick erschrak sie
aufs
tiefste über das, was sie getan hatte. Wo bin ich? Was tue ich? Warum? Sie
wollte
sich erheben, sich zur Seite wälzen, aber etwas gewaltiges, Erbarmungsloses
versetzte ihr einen Schlag auf den Kopf und zerrte sie am Rücken mit sich fort.
Herr,
vergib mir alles! Flüsterte sie, da sie spürte, dass sie sich nicht mehr wehren
konnte.“...
Ausschnitt aus dem Roman Anna Karenina von Leo Tolstoi, Moskau 1878 - https://mediatum.ub.tum.de/doc/958751/958751.pdf
Spielfilme:
A.I. – Künstliche Intelligenz ist ein Science-Fiction-Film von Steven Spielberg nach der Kurzgeschichte Supertoys Last All Summer Long von Brian Aldiss. Ursprünglich war dies ein Filmprojekt von Stanley Kubrick, das er aber vor seinem Tod an Steven Spielberg übergeben hatte. Der Film ist zugleich eine moderne Adaption des Pinocchio-Themas. Der Film startete am 13. September 2001 in den deutschen Kinos. ... David gerät in die Fänge von Menschen, die ausgediente oder herrenlose Mechas zur Belustigung anderer bei sogenannten Fleisch-Festen (im Original Flesh Fair) zerstören, kann aber entkommen, weil er so menschlich wirkt. David sucht die Schuld für den Liebesentzug bei sich selbst und führt sein Unglück darauf zurück, dass er im Gegensatz zu seinem Stiefbruder kein echter Mensch ist. Aufgrund der Gutenachtgeschichten seiner „Mutter“ ist er mit der Geschichte des Pinocchio vertraut, in der eine mystische „blaue Fee“ die hölzerne Marionette am Ende in einen richtigen Jungen verwandelt. Er identifiziert sich mit Pinocchio und fasst den Entschluss, die blaue Fee zu suchen, um auch in einen „richtigen Jungen“ verwandelt zu werden. https://de.wikipedia.org/wiki/A.I._%E2%80%93_K%C3%BCnstliche_Intelligenz
Als David auf der Suche nach der blauen Fee in der im Meer versunkenen Stadt New-York - nur die Wolkenkratzer ragen noch aus dem Meer - ankommt und die Firma Cybertronics von Prof. Allen Hobby - in der er hergestellt wurde - betritt, muss er erkennen, dass er keineswegs einmalig ist, wie er dachte, sondern dass dort Dutzende wenn nicht mehr, identische Roboterjungen hergestellt werden, bzw. sich in der Endfertigung befinden. David ist am Boden zerstört, setzt sich an den Rand des Hochhauses und lässt sich in die Tiefe stürzen, unten das Meer. Sein treuer Begleiter der Roboter Joe sorgt in letzter Sekunde dafür, dass der im freien Fall befindliche David in das startbereitet Flug-Tauchboot kommt, das ferngesteuert die blaue Fee am Meeresgrund ansteuert.
Bitter Moon ist ein britisch-französischer Thriller von Roman Polański aus dem Jahr 1992. Der Film basiert auf dem Roman Bitter Moon (Originaltitel: Lunes de fiel) von Pascal Bruckner. ... Fiona und Nigel, zunächst nur Zuschauer, werden zunehmend miteinbezogen. Nigel begehrt Mimi trotz der Erzählungen und Warnungen von Oscar umso mehr und tanzt mit ihr auf einer Silvesterparty. Fiona, die von Oscar herbeigeholt wurde, beobachtet die Szene. Sie ist von Nigel enttäuscht und tanzt nun selbst mit Mimi, wobei sie sich näherkommen. Als es auf See zunehmend stürmisch wird, endet die Party vorzeitig. Fiona verlässt die Feier zusammen mit Mimi. Nigel zieht sich frustriert in seine Kabine zurück, um sich zu betrinken. Als er später alleine aufwacht, schaut er besorgt nach Fiona. Er findet Fiona in Oscars Kabine, wo sie nackt neben Mimi schläft. Oscar erzählt ihm, dass er den beiden Frauen zugeschaut habe, während sie miteinander leidenschaftlichen Sex hatten. Nigel wird wütend und greift Oscar an die Kehle, doch der richtet eine Pistole auf ihn. Oscar lässt von Nigel ab, erschießt die schlafende Mimi und tötet sich anschließend selbst durch einen Schuss in den Mund. Als die beiden Leichen aus dem Schiff getragen werden, umarmen sich Fiona und Nigel, erschüttert von dem Vorfall. ... https://de.wikipedia.org/wiki/Bitter_Moon
Das weiße Rauschen ist
ein deutsches Filmdrama aus dem Jahr 2001 und das Langfilm-Regiedebüt des
österreichischen Regisseurs Hans Weingartner. Co-Regisseur und Drehbuchautor ist
Tobias Amann. Die Hauptrolle spielt Daniel Brühl.
Entstanden war die Idee der beiden Studenten im Rahmen eines eigenen Projektes
an der Kunsthochschule für Medien Köln. Vorbilder für Hans Weingartner waren
John Cassavetes und Lars von Trier, dessen vom Dogma 95 geprägter Regiestil hier
weitgehend zur Anwendung kam.
Drehorte waren unter anderem eine Studentenwohnung in der Kölner Dasselstraße
(„Kwartier Latäng“), das Lupe-2-Kino in der Kölner Innenstadt, das Rheinufer in
Köln-Riehl und das Bergische Land. Der Film hatte seine Premiere 2001 beim
Filmfestival Max Ophüls Preis und kam am 31. Januar 2002 deutschlandweit in die
Kinos.
Der junge Abiturient Lukas zieht in die WG seiner Schwester Kati, um in Köln zu
studieren. Dort erlebt er eine Welt aus Drogen, Partys und einer Menge Spaß. In
der Universität findet er sich jedoch nicht zurecht und gibt schließlich den
Versuch auf, sich zu immatrikulieren. Auf einer Party lernt er ein Mädchen
kennen, das er ins Kino zu dem Film Taxi Driver einlädt. Nach einem heftigen
Streit mit der Kassiererin meidet das Mädchen ihn, was ihn in eine ernste Krise
stürzt.
Nach dem Konsum psychoaktiver Pilze hört er zum ersten Mal Stimmen, die ihn
beschimpfen, für den Suizid seiner Mutter verantwortlich machen, als Versager
verspotten und ihn zur Selbsttötung auffordern. Lukas’ und Katis Mutter hatte
sich nach mehreren Aufenthalten in Nervenheilanstalten erhängt, was gegenüber
den Kindern verheimlicht wurde.
Nach der Einweisung von Lukas in die Psychiatrie lautet die Diagnose: Paranoide
Schizophrenie. Das Medikament Haloperidol, das er nach seinem ersten
Psychiatrieaufenthalt nimmt und das ihm hilft, setzt er schließlich ab und
begeht nach neuen Wahnzuständen einen Suizidversuch. Nachdem ihn eine Gruppe von
Aussteigern aus dem Rhein gerettet hat, nehmen sie ihn auf eine Spanienreise
mit. Nach einiger Zeit bricht auch dort seine Psychose wieder aus, und er
entfremdet sich von seinen Begleitern. Er bleibt schließlich auf eigenen Wunsch
allein zurück, um das Weiße Rauschen zu finden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Das_wei%C3%9Fe_Rauschen
Ewige Jugend (Originaltitel: Youth) ist eine Tragikomödie von Paolo Sorrentino aus dem Jahr 2015. Premiere feierte der Film am 20. Mai 2015 bei den 68. Internationalen Filmfestspielen von Cannes. Deutschlandpremiere hatte er am 25. September bei der Cologne Conference, in den deutschen Kinos lief er am 26. November 2015 an. Es ist der zweite Film, den Sorrentino in englischer Sprache gedreht hat. ... Nachdem Brenda eine entschiedene Absage für den Film erteilt hat, was für das Projekt das Aus bedeutet, springt Mick nach einem letzten Gespräch mit Fred vom Balkon. Fred gibt sich einen Ruck, besucht nach langer Zeit seine in Venedig lebende demente Frau – der er seine „Simple Songs“ gewidmet hat, was der Grund für seine Ablehnung war – und entschließt sich doch noch dazu, der Queen zuzusagen. Mit seiner Aufführung des Werkes endet der Film. ... https://de.wikipedia.org/wiki/Ewige_Jugend
Sterben ist ein Filmdrama von Matthias Glasner. In den Hauptrollen sind Corinna Harfouch, Lars Eidinger, Lilith Stangenberg, Robert Gwisdek und Ronald Zehrfeld zu sehen. Das Werk feierte im Februar 2024 bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin seine Premiere, wo es im Hauptwettbewerb gezeigt wurde. Der Kinostart in Deutschland folgte Ende April 2024. ...
Lissy Lunies ist Mitte 70 und lebt mit ihrem demenzkranken Mann Gerd in einer gemeinsamen Wohnung in der Nähe von Hamburg. Lissy hat jedoch selbst mit diversen Krankheiten zu kämpfen. Sie leidet unter Diabetes mellitus, ist nierenkrank und hat Krebs. Auch beginnt sie langsam zu erblinden, weshalb sie beim Autofahren von ihrem Mann dirigiert wird. Als sie aufgrund eines vermuteten Herzinfarkts ins Krankenhaus eingeliefert wird, wird ihr Mann zunächst in eine Tagespflege verlegt und zieht anschließend dauerhaft in eine Pflegeeinrichtung, in der er gelegentlich von Lissy und ihrem gemeinsamen Sohn Tom besucht wird. Nach kurzer Zeit stirbt Gerd an einer Lungenentzündung und wird in einem Bestattungswald beerdigt. Tom verpasst die Beerdigung, da er sein über Carsharing gemietetes Elektroauto nicht ausreichend geladen hat; er erscheint aber anschließend bei seiner Mutter, wo es zu einer Aussprache kommt, in der Lissy ihrem Sohn gesteht, dass sie ihn nie geliebt hat, und Tom erwidert, dass auch er sie nie geliebt habe und sie nicht ertragen könne. Tom sagt ihr am Schluss, dass er so sei wie sie: kalt.
Tom arbeitet als Dirigent in Berlin. Er bereitet gemeinsam mit seinem besten, aber depressiven Freund Bernard eine neue Komposition namens Sterben vor. Bernard ist immer wieder von Selbstzweifeln gequält und mit der Komposition unzufrieden; Tom versucht vergeblich, ihm Mut zu machen und ihn daran zu hindern, das geplante Konzert zu verschieben. Toms Ex-Freundin Liv bekommt derweil ein Kind, Jessy, mit ihrem neuen Lebensgefährten Moritz, spannt Tom aber als Ersatzvater für ihr Kind ein, der sich gerne als eigentlichen Vater des Kindes sieht und sich mit Liv noch immer eng verbunden fühlt, obwohl sie sich offiziell schon 10 Jahre zuvor von ihm getrennt hat. Ursprünglich war Liv mit Bernard zusammen, dann wandte sie sich Tom zu, in der folgenden jahrelangen Beziehung zeugten sie zwar ein Kind, das Liv jedoch abtrieb.
Toms Schwester Ellen, eine wilde und unangepasste junge Frau, die in Hamburg lebt, ist eine schwere Alkoholikerin, es gelingt ihr aber trotzdem, als Zahnarzthelferin zu arbeiten. Sie beginnt mit dem Zahnarzt Sebastian eine Affäre und zieht ihn in ihre Alkoholexzesse mit hinein. Als Sebastian sie nach einiger Zeit darum bittet, zumindest gelegentlich auf den Alkohol zu verzichten, hält sie das nur kurzfristig durch. Er gesteht ihr schließlich, dass er verheiratet ist und zwei Kinder hat, es gelingt ihm aber nicht, sich von Ellen zu lösen. Gemeinsam gehen sie dann ins Konzert in die Philharmonie, wo Bernards Komposition „Sterben“ uraufgeführt werden soll. Ellen, die sich immer von ihren Eltern Tom gegenüber zurückgesetzt fühlte, stört von Beginn an das Konzert durch lautes, nicht enden wollendes Husten, das dann in eine Kotzorgie mündet. Tom unterbricht die Aufführung, viele Gäste verlassen fluchtartig den Raum, als auch noch der wütende Bernard versucht Ellen wegzuschleppen und dabei mit Sebastian in Streit gerät, so dass das Konzert abgebrochen wird.
Bernards Selbstzweifel sind durch das
geplatzte Konzert weiter gewachsen. Seine Lebensgefährtin, die Cellistin Mi-Do
aus dem Orchester, kann ihm nicht helfen. In einem Gespräch mit seinem Freund
Tom erklärt er, dass es um den schmalen Grat zwischen Kitsch und Kunst gehe und
dass er das Gefühl habe, die richtige Balance in seiner Komposition nicht zu
finden.
An Heiligabend entscheidet Bernard sich dafür, Suizid zu begehen, indem er
Medikamente missbraucht und sich zusätzlich in der Badewanne die Pulsadern
aufschneidet. Bernard bittet Tom, währenddessen in der Wohnung zu warten, um
Mi-Do, die vielleicht zurückkommen könnte, den Anblick zu ersparen. Tom ist hin-
und hergerissen, ob er Bernards Wunsch zu sterben respektieren oder ob er ihn
daran hindern soll. Obwohl ihn Liv am Telefon beschwört, die Selbsttötung zu
verhindern, entscheidet er sich dafür, Bernards Wunsch zu achten, und unternimmt
nichts. Nach Vollendung des Suizids ruft er die Polizei und geht. Bernard
hinterlässt als sein Vermächtnis die vollendete Komposition, die anschließend
von Tom wieder in der Philharmonie vor großem Publikum dirigiert wird. Die
Aufführung wird ein voller Erfolg. ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Sterben_(Film)
Verblendung
Verblendung ist der erste Band einer dreibändigen Reihe von Kriminalromanen des schwedischen Autors Stieg Larsson, die zwischen 2005 und 2007 postum unter dem Titel Millennium-Trilogie veröffentlicht worden sind. Der Thriller erschien 2005 auf Schwedisch unter dem Titel Män som hatar kvinnor (deutsch „Männer, die Frauen hassen“) und wurde in verschiedene Sprachen übersetzt. Eine englische Fassung erschien unter dem Titel The Girl with the Dragon Tattoo (deutsch „Das Mädchen mit der Drachen-Tätowierung“). Die deutsche Erstausgabe, übersetzt von Wibke Kuhn,[1] erschien 2006 im Heyne Verlag, ebendort 2007 eine Taschenbuchausgabe.[2] Weltweit wurden über 31 Millionen Exemplare der Trilogie verkauft.[3]
Der Journalist Mikael Blomkvist hat in
der Zeitschrift Millennium einen Bericht veröffentlicht, in dem er den
schwedischen Wirtschaftsmogul Wennerström schwerer Wirtschaftsvergehen
beschuldigt. Wennerström zeigt Blomkvist wegen Verleumdung an und erreicht, dass
der Journalist, der die Fakten anscheinend nicht sorgfältig genug recherchiert
hat, zu einer Haftstrafe verurteilt wird. Blomkvist zieht sich bis zum
Haftantritt aus der Redaktion der Zeitschrift zurück und nimmt von dem im
Ruhestand befindlichen Konzernchef Henrik Vanger den Auftrag an, den
vermeintlichen Tod von dessen Großnichte Harriet aufzuklären, die im Sommer 1966
(also fast 40 Jahre vor der Haupthandlung) spurlos verschwunden ist. Henrik
Vanger stellt ihm dafür das Familienarchiv und sämtliche Unterlagen der Polizei
zur Verfügung, die sich in seinem Besitz befinden und aus mehreren hundert
Dokumenten bestehen.
Mikael Blomkvist gelingt erst nach längerer Zeit ein Durchbruch, als er anhand
von alten Fotografien aufzeigen kann, dass Harriet einem Serienmörder auf die
Spur gekommen ist und diesen wenige Stunden vor ihrem Verschwinden auf offener
Straße gesehen hat. Außerdem erkennt Blomkvist, dass eine vermeintliche
Telefonliste von Harriet, die sich in den alten Polizeiunterlagen befindet,
tatsächlich ein Verzeichnis mit den Namen der Opfer des Serienmörders ist.
Blomkvist vermutet daraufhin, dass Harriet von dem Serienmörder ebenfalls
beseitigt worden ist.
...
https://de.wikipedia.org/wiki/Verblendung_(Roman)
Tabuthema Suizid
12.03.2024 ∙ Planet Wissen ∙
WDR
In Deutschland begehen jährlich rund 10.000 Menschen Suizid. Freunde und
Angehörige bleiben oft mit Schuldgefühlen und ratlos zurück: Was waren die
Gründe und hätte man den Suizid verhindern können?
Video verfügbar:
bis 29.10.2025 ∙ 16:00 Uhr
Forschungsbereich: Suizidprävention
Kontakt
PD Dr. med. Ute Lewitzka eMail
Beratend: Prof. em. Dr. med. Werner Felber
Sekretariat: Kerstin Heyde eMail
Beschreibung
Die Zielsetzung des Forschungsbereichs Suizidprävention umfasst die
wissenschaftliche Erforschung der Ursachen suizidalen Verhaltens und der
therapeutischen Möglichkeiten zur Beeinflussung desselben.
Unsere Arbeitsgruppe versteht sich als offene Gruppe. Sie besteht aus
Mitarbeitern der hiesigen Klinik (PD Dr. med. Ute Lewitzka, Dr. rer. medic.
Dipl.-Psych. Dirk Ritter), Kollegen der psychiatrischen Klinik des Städtischen
Klinikums Dresden (Prof. Dr. med. Burkhard Jabs) und weiteren Experten in
unserem Forschungsgebiet, mit denen wir regelmäßig in Kontakt stehen. Unter
anderen zählen dazu Dr. med. Mark Frank (Leiter DRF Luftrettung Dresden), Fr.
Dipl-Psych. Constanze Höhne vom Psychosozialen Krisendienst und Dr. med.
Matthias Fröhner vom Sozialpsychiatrischen Dienst Dresden. Für unsere
Doktoranden dienen die AG-Treffen der Vorstellung und Diskussion der Ergebnisse
der jeweiligen Arbeiten oder aber auch zur Ideengenerierung neuer Projekte.
Außerdem werden aktuelle politische Entwicklungen sowie die aktuelle
Fachliteratur besprochen und diskutiert. Alle Beteiligte eint das Interesse an
der Erforschung suizidalen Verhaltens sowie die Verbesserung suizidpräventiver
Maßnahmen. In diesem Rahmen sind einige Mitglieder auch ehrenamtlich in Vereinen
wie der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention engagiert.
Inhalte:
1. Historisches und Hintergründe
2. Aktuelle Forschungsprojekte
3. Abgeschlossene Forschungsprojekte und Publikationen
4. Projekte in Vorbereitung
5. Literaturempfehlungen
6. Lehre und Weiterbildung
Kooperationen:
Einrichtung/Organisation Nähere Informationen
Psychosozialer Krisendienst Dresden
http://www.dresden.de/de/rathaus/aemter-und-einrichtungen/oe/dborg/stadt_dresden_6636.php
Sozialpsychiatrischer Dienst Dresden
http://www.dresden.de/de/rathaus/aemter-und-einrichtungen/oe/dborg/stadt_dresden_6636.php
Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention https://www.suizidprophylaxe.de/
Nationales Suizidpräventionsprogramm www.suizidpraevention-deutschland.de
Bündnis gegen Depression http://www.buendnis-depression.de/
Angehörige um Suizid e.V. (AGUS) http://www.agus-selbsthilfe.de/startseite/
International Association for Suicide Prevention https://www.iasp.info/
American Foundation for Suicide Prevention https://afsp.org/
Werner-Felber-Institut für Suizidprävention und interdisziplinäre Forschung im
Gesundheitswesen e.V. https://www.felberinstitut.de/
Institut für Klinische Psychologie und Psychotherapie an der Technischen
Universität Dresden https://tu-dresden.de/mn/psychologie/ikpp
Referat Suizidologie der DGPPN
https://www.dgppn.de/die-dgppn/referate/suizidologie.html
Die AG Suizidforschung veranstaltet seit 2009 alle 2 Jahre eine Veranstaltung
anlässlich des Internationalen Tages der Suizidprävention am 10. September.
Diese Reihe „Suizid und Kunst“ widmet sich der Information, Aufklärung und
Weiterbildung all der Menschen, die mit dem Thema Suizidalität konfrontiert
sind. Dabei versuchen wir, besondere Schwerpunkte zu setzen.
10.9.2009, Dreikönigskirche Dresden
Depression und Suizidalität Flyer
Wissenschaflticher Vortrag von Prof. Dr. med. Werner Felber, Dresden
Lesungen aus Tagebüchern und Texten von Sylvia Plath, Hans-Jörn Weber
Musikalische Begleitung: Prof. Bruno Müller-Oerlinghausen, Querflöte
Andacht mit Musik von Hugo Distler, Pfarrer Hans-Christoph Werneburg
10.9.2010
Suizid und Lebenskrise – Opfer der Verhältnisse? Flyer
Wissenschaftlicher Vortrag von Prof. Dr. med. Burkhard Jabs, Dresden
Tschaikowski – Biografisches und Musik, vorgetragen von Dipl-Psych. Constanze
Höhne, Dresden
Majakowski – Biografisches und Lesung
Werke von Walter Leistikow
Andacht in der Kirche, Pfarrer Hans-Christoph Werneburg
10.9.2012
Wenn Krisen bedrohlich werden
Depression und Suizidalität bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen Flyer
Wissenschaftliches Symposium
Gedenkgottesdienst für Betroffene und Angehörige, Pfarrer Hans-Christoph
Werneburg
6.-8.9.2013
Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention
Suizidalität im Kontext psychischer Erkrankungen Flyer
8.9.2015
Die Einmaligkeit des Lebens und die Einsamkeit des Sterbenden
- Palliative Begleitung als Form der Suizidprävention- Flyer
Wissenschaftliche Vorträge von Birgit Weihrauch, Alexander Horn, Rita Bauer
Uraufführung: Dem Leben eine neue Chance geben – Harold & Maude finden ins Leben
zurück. Theater-Fabrik-Sachsen unter der Leitung von Holger-Hoppla Pester
14.9.2016
Bitte hört, was ich nicht sage - [U25], ein Projekt, das Leben rettet Flyer
Wissenschaftliche Vorträge von Sybille Platzbecker und Alexander Oswald,
Lernwerkstätten, Podiumsdiskussion
Gedenkgottesdienst für Betroffene und Angehörige, Pfarrer Hans-Christoph
Werneburg gemeinsam mit Kaplan M. Noparlik
Archiv abgeschlossener Arbeiten/Projekte:
Maria Pesch (2016)
Einfluss von Haftdauer, Persönlichkeitsauffälligkeiten und
Persönlichkeitsstörungen auf die Suizidalität von Inhaftierten
Robert Müller (2015)
Diplomarbeit
Not am Mann? Zu den Herausforderungen an krisenbedrohte Identitäten und der
modernen Männlichkeit
Nadine Glasow (2011)
Bauliche Suizidprävention in stationären psychiatrischen Einrichtungen
Nähere Informationen: http://www.universalraum.de/know-how-traeger
Sebastian Denzin (2011)
Die Variabilität der Faktoren des Temperament- und Charakter-Inventars und der
Barratt-Impulsivitätsskala in Abhängigkeit vom Zeitabstand zum Suizidversuch
Harald Tedone (2010)
Die Einrichtung Nationaler Suizidpräventionsprogramme in vier industrialisierten
Nationen und der Nachweis ihrer Effizienz
Sina Körner (2009)
Persönlichkeitseigenschaften, psychopathologische Variablen und
soziodemographische Merkmale von Patienten mit aktuellem Parasuizid im Vergleich
zu Patienten mit Suizidgedanken aber ohne Parasuizid
Publikationen der Arbeitsgruppe zur Suizidforschung
Müller-Oerlinghausen B, Lewitzka U.The contributions of lithium and clozapine
for the prophylaxis and treatment of suicidal behavior, in Biological aspects of
suicidal behavior, W. Kaschka and D. Rujescu, Editors. 2016, Karger AG, Basel.
p. 145-60.
Lewitzka U, Severus E, Bauer R, Ritter P, Müller-Oerlinghausen B, Bauer M. The
suicide prevention effect of lithium: more than 20 years of evidence – a
narrative review. Int J Bipolar Disord 2015 (a);3(1):32
Haussmann R, Bauer M, von Bonin S, Grof P, Lewitzka U. Treatment of lithium
intoxication: facing the need for evidence. Int J Bipolar Disord. 2015
Dec;3(1):23.
Lewitzka U, Jabs B, Fülle M, Holthoff V, Juckel G, Uhl I, Kittel-Schneider S,
Reif A, Reif-Leonhard C, Gruber O, Djawid B, Goodday S, Haussmann R, Pfennig A,
Ritter P, Conell J, Severus E, Bauer M. Does lithium reduce acute suicidal
ideation and behavior? A protocol for a randomized, placebo-controlled
multicenter trial of lithium plus Treatment As Usual (TAU) in patients with
suicidal major depressive episode. BMC Psychiatry 2015 (b);15:117
Lewitzka U. Suicde prevention – it is everybody´s Business. BMC blog series,
29.5.2015
http://blogs.biomedcentral.com/bmcseriesblog/2015/05/29/suicide-prevention-everybodys-business/
Rombold F, Lauterbach E, Felber W, Müller-Oerlinghausen B, Ahrens B, Bronisch T,
Kilb B, Lewitzka U, Richter K, Broocks A, Heuser I, Hohagen F, Quante A.
Adjunctive lithium treatment in the prevention of suicidal behavior in patients
with depression and comorbid personality disorders. Int J Psychiatry Clin Pract
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Lewitzka U, Bauer M. What Role Does (Should) Lithium Play in Suicide
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Seemüller F*, Lewitzka U* , Bauer M, Meyer S, Musil R, Schennach R, Riedel M,
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haloperidol or risperidone. Pharmacopsychiatry. 2012; 45(7):292-6
Seemüller F, Schennach R, Mayr A, Musil R, Jäger M, Maier W, Klingenberg S,
Heuser I, Klosterkötter J, Gastpar M, Schmitt A, Schlösser R, Schneider F,
Ohmann C, Lewitzka U, Gaebel W, Möller HJ, Riedel M. Akathisia and Suicidal
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Lewitzka U, Andreazza A, Turecki G, Grof P, Seemüller F, Duffy A. Biological
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do we know so far? Curr Psychiatry Rep. 2012;14(6):705-12
Lewitzka U, Felber W, Bauer M, Müller-Oerlinghausen B. Die suizidprophylaktische
Wirkung von Lithium – Übersicht über den aktuellen Stand der Forschung und deren
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Lewitzka U. Hoch-akut suizidgefährdete Patienten – eine besondere
Herausforderung. Psychotherapie im Dialog 2012, 2:8-14
Müller-Oerlinghausen B, Lewitzka U. Lithium reduces pathological aggression and
suicidality: a mini-review. Neuropsychobiology. 2010;62(1):43-9. Epub 2010 May
7. Review.
Müller-Oerlinghausen B, Lewitzka U. Lithium reduces pathological aggression and
suicidality: a mini-review. Neuropsychobiology. 2010;62(1):43-9. Epub 2010 May
7. Review.
Lewitzka U, Müller-Oerlinghausen B, Felber W, Brunner J, Hawellek B, Rujescu D,
Ising M, Lauterbach E, Broocks A, Bondy B, Rao ML, Frahnert C, Heuser I, Hohagen
F, Maier W, Bronisch T. Is MAO-B activity in platelets associated with the
occurrence of suicidality and behavioural personality traits in depressed
patients? Acta Psychiatr Scand. 2008;117(1):41-9
Lauterbach E, Felber W, Müller-Oerlinghausen B, Ahrens B, Bronisch T, Meyer T,
Kilb B, Lewitzka U, Hawellek B, Quante A, Richter K, Broocks A, Hohagen F.
Adjunctive lithium treatment in the prevention of suicidal behaviour in
depressive disorders: a randomised, placebo-controlled, 1-year trial. Acta
Psychiatr Scand. 2008; 118(6):469-79
Lauterbach E, Brunner J, Hawellek B, Lewitzka U, Ising M, Bondy B, Rao ML,
Frahnert C, Rujescu D, Müller-Oerlinghausen B, Schley J, Heuser I, Maier W,
Hohagen F, Felber W, Bronisch T. Platelet 5-HT2A receptor binding and tryptophan
availability in depression are not associated with recent history of suicide
attempts but with personality traits characteristic for suicidal behavior. J
Affect Disord. 2006; 91(1):57-62
Lauterbach E, Ahrens B, Felber W, Oerlinghausen BM, Kilb B, Bischof G, Heuser I,
Werner P, Hawellek B, Maier W, Lewitzka U, Pogarell O, Hegerl U, Bronisch T,
Richter K, Niklewski G, Broocks A, Hohagen F. Suicide prevention by lithium
SUPLI--challenges of a multi-center prospective study. Arch Suicide Res. 2005;
9(1):27-34
Bronisch T, Brunner J, Bondy B, Rujescu D, Bishof G, Heuser I,
Müller-Oerlinghausen B, Hawellek B, Maier W, Rao ML, Felber W, Lewitzka U,
Oehler J, Broocks A, Hohagen F, Lauterbach E. A multicenter study about
Neurobiology of Suicidal Behavior: design, development, and preliminary results.
Arch Suicide Res. 2005;9(1):19-26
Lewitzka U. Neurobiologische Verlaufsuntersuchungen zentraler und peripherer
serotonerger und dopaminerger Parameter bei suizidalen Patienten unter
Berücksichtigung der Typologie des Parasuizides, Dissertation 2003
Lewitzka U, Rilke O, Winiecki P, Barth T, Oehler J (2001) Verlauf biochemischer
Parameter bei Parasuizidenten. In: Bronisch T, Felber W, Wolfersdorf M (Hrsg.)
Neurobiologie suizidalen Verhaltens. S Roderer Verlag, Regengsburg, S. 106 – 128
Weitere wissenschaftliche Arbeiten
Arnetz BB, Horte LG, Hedberg A, Theorell T, Allander E, Malker H. Suicide
patterns among physicians related to other academics as well as to the general
population. Results from a national long-term prospective study and a
retrospective study. Acta sychiatr Scand 1987;75, 139-143.
Felber W. Typologie des Parasuizids. Regensburg: S. Roderer Verlag, 1992
Glasow N. Bauliche Suizidprävention – Handlungsebenen uns Ausführungsbeispiele.
In: Hahn, S. et al. [Hrsg.]: Gesundheitsförderung und Gesundheitskompetenz. Eine
Herausforderung für die psychiatrische Pflege in Praxis – Management –
Ausbildung –Forschung, Verlag Abteilung Forschung/Entwicklung Pflege und
Pädagogik, Bern, S.97-100, 2012
Glasow N. Bauliche Suizidprävention in stationären psychiatrischen
Einrichtungen, Logos Verlag Berlin, 2011
Hawton K, Clements A, Sakarovitch C, Simkin S, Deeks JJ. Suicide in doctors: a
study of risk according to gender, seniority and specialty in medical
practitioners in England and Wales, 1979-1995. J Epidemiol Community Health
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Juel K, Mosbech J, Hansen ES. Mortality and causes of death among Danish medical
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Kapusta ND, Mossaheb N, Etzersdorfer E, Hlavin G, Thau K, Willeit M,
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Lindeman S, Laara E, Hirvonen J, Lonnqvist J. Suicide mortality among medical
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Reimer C, Trinkaus S, Jurkat HB. Suizidalität bei Ärztinnen und Ärzten.
Psychiatr Prax 2005; 32(8):381-385
NVL Unipolare Depression
Langfassung – Version 3.2
HERAUSGEBER
§ Bundesärztekammer (BÄK)
Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Ärztekammern
www.baek.de
§ Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV)
www.kbv.de
§ Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften
(AWMF)
www.awmf.org
sowie
§ Arbeitsgemeinschaft für Neuropsychopharmakologie und Pharmakopsychiatrie e.V.
§ Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft
§ Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker
§ Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung,
chronischer Erkrankung und ihren
Angehörigen e. V.
§ Bundespsychotherapeutenkammer
§ Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen e. V.
§ Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e. V.
§ Deutsche Ärztliche Gesellschaft für Verhaltenstherapie e. V.
§ Deutsche DepressionsLiga e. V.
§ Deutsche Fachgesellschaft für Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie/
Psychodynamische Psychotherapie e. V.
§ Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e. V.
§ Deutsche Gesellschaft für Biologische Psychiatrie e. V.
§ Deutsche Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie e. V.
§ Deutsche Gesellschaft für Klinische Psychotherapie, Prävention und
Psychosomatische Rehabilitation e. V.
§ Deutsche Gesellschaft für Medizinische Psychologie e. V.
§ Deutsche Gesellschaft für Naturheilkunde e. V.
§ Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft e. V.
§ Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und
Nervenheilkunde e. V.
§ Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und
Tiefenpsychologie e. V.
§ Deutsche Gesellschaft für Psychologie e. V.
§ Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche
Psychotherapie e. V.
§ Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin e. V.
§ Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie e. V.
§ Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention e. V.
§ Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie
e. V.
§ Deutsche Gesellschaft für Rehabilitationswissenschaften e. V.
§ Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie e. V.
§ Deutsche Psychoanalytische Gesellschaft e. V.
§ Deutsche Psychoanalytische Vereinigung e. V.
§ Deutscher Verband Ergotherapie e. V.
§ Deutsches Kollegium für Psychosomatische Medizin e. V.
§ Gesellschaft für Phytotherapie e. V.
file:///C:/Users/pt/Downloads/depression-vers3.2-lang-1.pdf
Bipolare Depression
Bei dieser Erkrankung kommt es neben den depressiven Episoden auch zu
„manischen Episoden“. Die manischen Phasen gehen mit gehobener Stimmung einher,
oft verbunden mit starkem Tatendrang, Ruhelosigkeit, fehlendem Schlafbedürfnis,
übersteigertem Selbstwertgefühl oder auch unvernünftiger Risikobereitschaft.
Diese Phasen können dann, manchmal über Nacht, wieder in depressive Phasen
umkippen. Eine schnelle und konsequente medikamentöse Behandlung ist bei dieser
Form der Depression besonders wichtig. Bipolare Erkrankungen sind deutlich
seltener als die unipolare Depression.
Falsches Selbst (auch
Das falsche Selbst) ist die Benennung für ein psychoanalytisches Konzept der
Persönlichkeitstheorie, das von dem britischen Psychoanalytiker und Kinderarzt
Donald Winnicott (1896–1971) entwickelt wurde. Winnicott war Schüler von Melanie
Klein und prägte in der psychoanalytischen Community 1960 diese begriffliche
Einheit, die über populärwissenschaftliche Veröffentlichungen auch jenseits von
Fachkreisen bekannt wurde. Dem falschen Selbst stellte Winnicott das wahre
Selbst gegenüber. D
...
Anhand der Behandlungsgeschichte einer Patientin zeigt Winnicott die Funktion
des falschen Selbst auf, die darin bestehe, das wahre Selbst gegen Angriffe von
innen und außen zu schützen.[7] Dabei erscheine dem Gegenüber das falsche Selbst
als die Wirklichkeit einer Person. Tatsächlich aber bleibe das wahre Selbst
hinter dem falschen verborgen, denn gezeigt wird, was erwartet werde und das sei
nicht alles, was den Menschen ausmache. Auf diese Weise ist das Bild, das jemand
mit einem falschen Selbst von sich zeigt, das Ergebnis einer erhöhten
Anpassungsbereitschaft.
Nur das wahre Selbst könne sich authentisch („real“) fühlen, dürfe nie nachgeben
und nicht von außen beeinflusst werden. Ein ausgewogenes Verhältnis von wahrem
und falschem Selbst und das Wissen um den Unterschied von Selbstbild und
Wirklichkeit schützt das Individuum und sein wahres Selbst. Doch wenn ein Mensch
sein falsches Selbst irrtümlich für wahr hielte, würden sich mit der Zeit
zunehmend Gefühle von Sinnlosigkeit und Verzweiflung einstellen, die im extremen
Fall in einen Selbstmord münden können. Der würde dann als letzter,
verzweifelter Versuch der Selbstbehauptung dienen.[2]
...
https://de.wikipedia.org/wiki/Falsches_Selbst
Augustinus
Du hast den Menschen aus diesem Leben fortgenommen, als unsre Freundschaft, die mir süßer war als alle Süßigkeit meines damaligen Lebens, kaum ein Jahr gedauert hatte. (...) Fieberkrank lag er lange bewußtlos in Todesschweiß, und als er aufgegeben wurde, ist er getauft worden, ohne es zu wissen. (...) Er erholte sich, genas, und da ich ihn überhaupt nicht verlassen hatte, weil wir uns so liebten, begann ich gleich, als er soweit war, (...) über die Taufe zu spotten, die er als völlig Geistes- und Sinnesabwesender empfangen hatte, in der Annahme, daß auch er darüber spotten würde. Er war allerdings inzwischen von ihrem Empfang unterrichtet worden und (...) erklärte mit einer (...) ganz unerwarteten Selbständigkeit, ich müsse, wenn ich sein Freund bleiben wolle, es unterlassen, so darüber zu ihm zu sprechen. (...) [Dann starb der Freund nach einem Rückfall.] Durch diesen Schmerz kam eine tiefe Finsternis über mein Herz, und wo ich hinsah, war der Tod. Die heimatliche Stadt war mir zur Qual (...). Überall suchten meine Augen ihn, und er wurde mir nicht gegeben (...) Und wenn ich zu ihr [Augustins Seele] sagte: Hoffe auf Gott, so gehorchte sie nicht und hatte recht, weil dieser Mensch, den sie als Teuerstes verloren hatte, besser war (...) als das Trugbild, das ich ihr als Hoffnung gab [!]. (...) Ich wunderte mich nämlich, daß die übrigen Sterblichen lebten, wo er gestorben war, den ich so liebte, daß er gleichsam nie hätte sterben dürfen, und noch mehr wunderte mich, daß ich als sein anderes Ich seinen Tod überlebte. (...) Denn ich habe meine und seine Seele als eine einzige in zwei Körpern empfunden, und deshalb schauderte mich vor dem Leben, weil ich nicht als Halber leben wollte, und deshalb fürchtete ich vielleicht zu sterben, weil er, den ich so sehr geliebt, dann ganz gestorben wäre.
http://www.ihlisoft.de/theologie/augustin_text.htm
Augustinus: Confessiones III
Hans Rost (*
25. Juni 1877 in Bamberg; † 18. April 1970 in Westheim) war ein deutscher
Journalist und Suizidforscher.
Der studierte Germanist und Staatswissenschaftler widmete sich als Augsburger
Lokalredakteur, aber auch darüber hinaus vielen sozialen Themen mit persönlicher
Verantwortung. Öffentlich setzte er sich etwa gegen Wohnungsnot und studentische
Mensuren sowie für uneheliche Mütter, kinderreiche Familien und caritative
Initiativen ein. Als streitbarer Katholik veröffentlichte er 1932 die Schrift
„Christus – nicht Hitler“, die ihm 1933 einige Wochen Schutzhaft eintrug. Von
1933 bis 1940 (Jahrgänge 1–7, mehr nicht erschienen) war Hans Rost Herausgeber
von Sankt Wiborada. Ein Jahrbuch für Bücherfreunde.
Seit etwa 1910 sammelte Rost Texte aller Art über den Suizid, von
philosophischen und religiösen Schriften über Zeitungsartikel bis hin zu
statistischen Berichten. Neben vier eigenen Büchern zum Thema veröffentlichte er
1927 eine „Bibliographie des Selbstmordes“ mit rund 5000 der von ihm
nachgewiesenen Titel. Sie verzeichnet Literatur zur Technik der Selbsttötung, zu
Doppel-, Familien- und Massensuizid, zur „Bestrafung“ von Selbstmördern, zum
sogenannten Werther-Effekt und zum Suizid bei Soldaten und Tieren. Allein zum
Thema „Euthanasie“ nennt die Bibliographie 100 Werke. Zahlreiche Bücher und
Aufsätze hat Rost auch persönlich gesammelt. Sein Nachlass bildet die sogenannte
„Selbstmord-“ oder „Suizid-Bibliothek“, die heute zum Bestand der Staats- und
Stadtbibliothek Augsburg gehört. Seine bibliographische und publizistische
Tätigkeit macht Rost zu einem Pionier der Suizidologie. Die Deutsche
Gesellschaft für Suizidprävention (DGS) hat ihren Forschungspreis nach ihm
benannt.
Rost war seit 1897 Mitglied der katholischen Studentenverbindung KDStV
Markomannia Würzburg.
Literatur
Hans Rost: Bibliographie des Selbstmordes. Roderer, Regensburg 1992. (Nachdruck;
zuerst erschienen 1927)
Suizid-Bibliothek. 1.098 Werke aus den Jahren 1578 bis 1945 mit ca. 100.000
Seiten auf 1.500 Mikrofiches. Harald Fischer, Erlangen 2005, ISBN 3-89131-463-9.
Hans Rost: Die Bibel in den ersten Jahrhunderten (= Beiträge zur
Kulturgeschichte der Bibel Heft 2). 1. Auflage. Published under Military
Government Information Control License Nr. US-E-106. Gangolf Rost Verlag,
Westheim bei Augsburg 1946.
Jürgen Kind: Hans Rost – zur Person und zum Werk. In: Suizidprophylaxe.
Sonderheft 1998, S. 1–2 (PDF; 66 kB)
https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Rost_(Journalist)
Frederick S. Perls; Paul Goodman; Ralph F. Hefferline:
Der kaltblütige Mörder wiederum versucht systematisch, seine Umwelt zu vernichten, was gleichbedeutend ist mit Selbstmord. ´Was liegt mir an euch?´ bedeutet soviel wie ´Was liegt mir an mir?´, und dies ist eine Identifizierung mit dem furchtbaren Urteil ´Uns liegt nichts an dir´. ...
Die Situation der Wut wird daher in die
Ferne projiziert. Die Menschen müssen große, ferne Ursachen finden, die
ausreichen, den Druck der Wut zu erklären, der gewiß nicht aus dem kleinen Ärger
kommt. Es ist notwendig, etwas zu haben, das des Hasses würdig wäre, den man
unbewußt gegen sich selber spürt. Kurz, man ist wütend auf den Feind.
Der Feind — kaum nötig, es zu sagen — ist grausam und kaum mehr menschlich; es
hat daher keinen Sinn, daß wir mit ihm so verhandeln, als wäre er es. Denn,
erinnern wir uns, wie der Inhalt aller populären Filme und der
Unterhaltungsliteratur zeigt, ist der amerikanische Liebestraum
sado-masochistisch, aber das Verhalten beim Liebesakt selbst ist nicht
sado-masochistisch, denn das wäre antisozial und unanständig. Es muß daher
,>jemand anders« sein, welcher der Sadist, und natürlich auch »jemand anders«,
welcher der Masochist ist.
Im Zivilleben also, wie wir gesagt haben, ist das Bündel der Aggressionen
antisozial. Im Krieg aber ist es zum Glück gut und sozial. So führen die
Menschen Krieg, im Verlangen nach der Weltexplosion und der großen Katastrophe,
gegen Feinde, die sie eigentlich durch ihre Grausamkeit und übermenschliche
Stärke aufregen und faszinieren.
Die Armee der Massendemokratie ist für die Volksbedürfnisse vortrefflich
geeignet. Sie gewährt die persönliche Sicherheit, an der es im Zivilleben
mangelt; sie zwingt einem eine persönliche Autorität auf, ohne irgendwelche
Ansprüche an das geheime Selbst zu richten, denn schließlich ist man ja nur eine
Einheit in der Masse. Die Armee enthebt einen der Arbeit und der Familie, wo man
nicht viel taugt und wenig zu lachen hat, und sie faßt die eigenen Kräfte viel
wirksamer zum Zweck sadistischer Übungen und eines masochistischen Debakels
zusammen.
Die Menschen sehen das Debakel kommen. Sie hören rationale Warnungen an und
treffen allerlei vernünftige Entscheidungen. Aber die Energie, zu flüchten oder
sich zu widersetzen, ist paralysiert, oder die Gefahr ist zu faszinierend. Die
Menschen brennen darauf, die unerledigte Situation zu erledigen. Sie sind auf
Massenselbstmord aus, die Lösung aller Probleme ohne Schuldgefühl. Die
Gegenpropaganda der Pazifisten ist schlimmer als nutzlos, denn sie löst kein
Problem und steigert das persönliche Schuldgefühl....
Frederick S. Perls; Paul Goodman; Ralph F. Hefferline: “Gestalttherapie.
Grundlagen“, dtv, 1979, S 137 /140
Titel der amerikanischen Originalausgabe: Gestalt Therapy. Excitement und Growth
in the Human Personality.
The Julian Press, New York 1951
Der Selbstmord
Leg ich mich nieder und schlaf.
vom süßen Schlaf tu ich erwach.
Schau` ich zum Fester `naus,
seh ich`s die Fanger draus;
gesperret war ich ein,
als wie ein Vögelein.
Ganz traurig bin ich gewest,
in der ganzen Welt `rumme gerest;
komm ich in mein Vaterland,
wo ich bin so bekannt,
da muss ich mein Leben beschließ
und mich mit einer Kugel erschieß.
Ei Franz! was sagen dei Leut
daß dich das Schießen so freut?
Mei Leut sagen allezeit:
Schießen geht weit und breit,
und das Schießen geht stark im Schwang.
Vom Spiegel lass ich mich nit fang!
Zupfgeigenhansel
Anne hat zwei Facebook Seiten
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laut eigener Angabe 'Die Pflege und Unterstützung von Personen, die auf die
Hilfe anderer angewiesen sind. Der Satzungszweck wird im Übrigen auch durch
häusliche Krankenpflege, ambulante Pflege, Haushaltshilfe, Haus- oder
Familienpflege oder sonstige soziale Dienste sowie Handel mit Gütern und
Dienstleistungen im Gesundheitswesen erfüllt.' Das eingetragene Stammkapital
beläuft sich aktuell auf 25.500,00 EUR. Die HU-MA Pflege GmbH weist zur Zeit
einen Entscheider in der ersten Führungsebene auf (z.B. Geschäftsführer und
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(Letzte Profiländerung: 04.07.2022)
Gesellschaftsvertrag /
Satzung /
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Kai Maschmann
Amtsgericht Charlottenburg
Ausdruck Handelsregister B
Abruf vom 30.04.2024, 12:23
HRB 104543 B
1 a)
HU-MA Huth & Maschmann
GmbH
b)
Berlin
c)
Die Pflege und Unterstützung von
Personen, die auf die Hilfe anderer
angewiesen sind. Der Satzungszweck
wird im Übrigen
auch durch häusliche Krankenpflege,
ambulante Pflege, Haushaltshilfe,
Haus- oder Familienpflege
oder sonstige soziale
Dienste sowie Handel mit Gütern
und Dienstleistungen im Gesundheitswesen
erfüllt.
25.000 EUR
a)
Jeder Geschäftsführer vertritt die Gesellschaft
allein.
Jeder Geschäftsführer darf Rechtsgeschäfte
mit sich selbst oder als Vertreter
Dritter abschließen.
b)
Geschäftsführer:
1.
Huth, Marco, *06.06.1965, Schönefeld
Geschäftsführer:
2.
Maschmann, Kai, *01.05.1969, Schönefeld
a)
Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Gesellschaftsvertrag vom:
10.10.2006
a)
13.11.2006
Rabenow
b)
Gesellschaftsvertrag
Bl. 11 - 16
2
...
4 a)
HU-MA Pflege GmbH
b)
Geschäftsführer:
3.
Anne-Dore, Merkel, *07.11.1969,
Berlin
a)
Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung
vom 02.10.2012
ist der Gesellschaftsvertrag geändert
in § 1 (Firma), § 4 (Geschäftsführung).
a)
29.10.2012
Melchior
Berlin Amtsgericht Berlin
(Charlottenburg) HRB 104543 – HU-MA Pflege GmbH
Rechtsform: Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Kapital: 25.500 EUR
Eintragsdatum: 13.11.2006
(Beim Eintragungsdatum kann es zu systembedingten, fehlerhaften
Angaben kommen!)
Löschdatum: -
Jahresabschluss offen gelegt zum: -
Anschrift (ohne Gewähr): HU-MA Pflege GmbH
Rudolf-Seifert-Straße 11
10369 Berlin
https://www.handelsregister.de/rp_web/documents-ut.xhtml
https://www.handelsregister.de/rp_web/welcome.xhtml
Die HU-MA Pflege GmbH ist ein Pflegedienst in Berlin Lichtenberg.
Betreuung von
Senior*innen in Wohngemeinschaften, in denen 10 bis 12 Personen zusammenleben.
Hauswirtschaftliche Tätigkeiten, wie das Kochen oder Wäschewaschen, gehören
neben der pflegerischen Grundversorgung dazu.
Begleitung und Unterstützung im Alltag, Strukturierung des Tagesablaufs und
Förderung des Gemeinschaftslebens gehören zu den Aufgaben.
Außerdem der Kontakt mit den Angehörigen. Bei der Behandlungspflege unterstützt
Du unsere Pflege-Expert/innen.
https://www.facebook.com/humapflegegmbh
HU-MA Pflege GmbH | Ihr Pflegedienst in Berlin Lichtenberg
https://www.youtube.com/watch?v=zT9TE13rocw
Hinterlegte
Jahresabschlussunterlagen der Moving Circles HU-MA Unternehmensberatung GmbH
Amtsgericht Berlin (Charlottenburg) HRB 230617
...
Alle hinterlegten Dokumente für Stichtage zwischen 01.01.2022 und 31.12.2022
(1 Dokument)
2021
Alle hinterlegten Dokumente für Stichtage zwischen 01.01.2021 und 31.12.2021
(1 Dokument)
https://www.unternehmensregister.de
HU-MA Pflege GmbH, Berlin
Rechnungslegung / Finanzberichte
Bundesanzeiger
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011
Datum: 15.02.2013
Sprache: Deutsch
UNTERNEHMENS-
REGISTER
– Seite 1 von 4 –
Tag der Erstellung: 15.02.2013
Auszug aus dem Unternehmensregister
HU-MA Pflege GmbH
Berlin
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011
Angaben über Mitglieder der
Unternehmensorgane
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens
durch folgende Personen geführt:
Vorname und Familienname Ausgeübter Beruf Vertretungsbefugnis
Herr Marco Huth. Geschäftsführer Einzelvertretungsbefugnis
Herr Kai Maschmann. Geschäftsführer Einzelvertretungsbefugnis
Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es bestanden keine Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten
gemäß § 251 HGB zum Bilanzstichtag.
Berlin, den 31.01.2013
HU-MA Pflege GmbH
Weserstr. 29 , 10247 Berlin
Geschäftsführung:
gez.
Herr Huth und Herr Maschman
https://www.unternehmensregister.de
Amtsgericht Charlottenburg Ausdruck Handelsregister B
Abruf vom 02.05.2024, 11:34
HRB 230617 B
Nummer
der
Eintragung
a) Firma
b) Sitz, Niederlassung, inländische
Geschäftsanschrift,
empfangsberechtigte Person,
Zweigniederlassungen
c) Gegenstand des Unternehmens
Grund- oder
Stammkapital
a) Allgemeine Vertretungsregelung
b) Vorstand, Leitungsorgan, geschäftsführende
Direktoren,
persönlich haftende Gesellschafter,
Geschäftsführer, Vertretungsberechtigte
und besondere
Vertretungsbefugnis
Prokura a) Rechtsform, Beginn, Satzung
oder Gesellschaftsvertrag
b) Sonstige Rechtsverhältnisse
a) Tag der Eintragung
b) Bemerkungen
1 2 3 4 5 6 7
1 a)
Moving Circles HU-MA Unternehmensberatung
GmbH
b)
Berlin
Geschäftsanschrift:
Rudolf-Seiffert-Straße 11, 10369
Berlin
c)
Die erlaubnisfreie Beratung von
Organisationen und Einrichtungen
im Gesundheitswesen. Erlaubsnispflichtige
Tätigkeiten sind ausgeschlossen.
25.000,00 EUR
a)
Ist ein Geschäftsführer bestellt, so
vertritt er die Gesellschaft allein. Sind
mehrere Geschäftsführer bestellt,
wird die Gesellschaft gemeinschaftlich
durch zwei Geschäftsführer vertreten.
b)
Geschäftsführer:
1.
Goder, Gerrit, *14.06.1988, Hildesheim
mit der Befugnis die Gesellschaft allein
zu vertreten
mit der Befugnis Rechtsgeschäfte mit
sich selbst oder als Vertreter Dritter
abzuschließen
a)
Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Gesellschaftsvertrag vom:
17.05.2021
a)
15.06.2021
Möschter
2 b)
Nicht mehr Geschäftsführer:
1. Goder, Gerrit
a)
01.12.2021
Schuricht-Salein
02.05.2024 Seite 1 von 2
Nummer
der
Eintragung
a) Firma
b) Sitz, Niederlassung, inländische
Geschäftsanschrift,
empfangsberechtigte Person,
Zweigniederlassungen
c) Gegenstand des Unternehmens
Grund- oder
Stammkapital
a) Allgemeine Vertretungsregelung
b) Vorstand, Leitungsorgan, geschäftsführende
Direktoren,
persönlich haftende Gesellschafter,
Geschäftsführer, Vertretungsberechtigte
und besondere
Vertretungsbefugnis
Prokura a) Rechtsform, Beginn, Satzung
oder Gesellschaftsvertrag
b) Sonstige Rechtsverhältnisse
a) Tag der Eintragung
b) Bemerkungen
1 2 3 4 5 6 7
Geschäftsführer:
2.
Maschmann, Kai Oliver,
*01.05.1969, Schönefeld
mit der Befugnis die Gesellschaft allein
zu vertreten
mit der Befugnis Rechtsgeschäfte mit
sich selbst oder als Vertreter Dritter
abzuschließen
Geschäftsführer:
3.
Merkel, Anne-Dore, *07.11.1969,
Berlin
mit der Befugnis die Gesellschaft allein
zu vertreten
mit der Befugnis Rechtsgeschäfte mit
sich selbst oder als Vertreter Dritter
abzuschließen
02.05.2024 Seite 2 von 2
Anne-Dore Merkel
Aktiv
Berlin
54 Jahre
Letzte Meldung: 02.12.2021
Übersicht
Verbindungen
Netzwerk
Bekanntmachungen
Verbindungen
Aktuelle Verbindungen (1)
Firma
Funktion
Zeitraum
Moving Circles HU-MA Unternehmensberatung GmbH
Geschäftsführerin
Seit 01.12.2021 - heute
Zeitleiste
Netzwerk
Die nachfolgenden Personen stehen über eine oder mehrere Firmen in
direkter Verbindung mit Anne-Dore Merkel
Kai Oliver Maschmann
4 Verbindungen
Anne-Dore Merkel
Geschäftsführer
seit Dez. 2021
Moving Circles HU-MA Unternehmensberatung GmbH
Geschäftsführer
seit Dez. 2021
Kai Oliver Maschmann
Es gibt noch 3 weitere Verbindungen, welche nicht angezeigt werden
Bekanntmachungen
Bekanntmachung 672103/2021 - 01.12.2021
Veränderung
Moving Circles HU-MA Unternehmensberatung GmbH, in Berlin,
Gesellschaft mit beschränkter Haftung, HRB 230617 Amtsgericht
Berlin (Charlottenburg)
Eingetragene Personen neu:
Kai Oliver Maschmann, Geschäftsführer, Schönefeld,
alleinvertretungsberechtigt
Anne-Dore Merkel, Geschäftsführerin, Berlin,
alleinvertretungsberechtigt
Ausgeschiedene Personen und erloschene Unterschriften:
Gerrit Goder, Geschäftsführer
https://www.companyhouse.de/p/Anne-Dore-Merkel-Tz1-8bShqLuJcpnV4p41MEh9Wmo
Moving Circles HU-MA Unternehmensberatung GmbH
Firmenauskunft
für Moving Circles HU-MA Unternehmensberatung GmbH
Gegenstand des Unternehmens
Die erlaubnisfreie Beratung von Organisationen und Einrichtungen im
Gesundheitswesen. Erlaubsnispflichtige Tätigkeiten sind ausgeschlossen.
Kurzbeschreibung der Moving Circles HU-MA Unternehmensberatung GmbH
Moving Circles HU-MA Unternehmensberatung GmbH mit Sitz in Berlin ist im
Handelsregister mit der Rechtsform Gesellschaft mit beschränkter Haftung
eingetragen. Das Unternehmen wird beim Amtsgericht 14057 Charlottenburg (Berlin)
unter der Handelsregister-Nummer HRB 230617 B geführt. Das Unternehmen ist
wirtschaftsaktiv. Die letzte Änderung im Handelsregister wurde am 01.12.2021
vorgenommen. Das Unternehmen wird derzeit von 2 Managern ( 2 x Geschäftsführer)
geführt. Es sind 2 Gesellschafter an der Unternehmung beteiligt. Das Unternehmen
verfügt über einen Standort.
Registernummer:
HRB 230617 B
Amtsgericht:
14057 Charlottenburg (Berlin)
Umsatzsteuer-ID:
nicht verfügbar
Steuernummer:
nicht verfügbar
2021
01.12
Registerbekanntmachung
Veränderung
Neue Registerbekanntmachung vom 01.12.2021: Moving Circles HU-MA
Unternehmensberatung GmbH, Berlin, Rudolf-Seiffert-Straße 11, 10369 Berlin.
Nicht mehr Geschäftsführer: 1. Goder, Gerrit; Geschäf ... Registerbekanntmachung
im Volltext
15.06
Registerbekanntmachung
Neueintragung
Neue Registerbekanntmachung vom 15.06.2021: Moving Circles HU-MA
Unternehmensberatung GmbH, Berlin, Rudolf-Seiffert-Straße 11, 10369 Berlin.
Firma: Moving Circles HU-MA Unternehmensberatung GmbH ... Registerbekanntmachung
im Volltext
HU-MA Pflege Gmbh
Mitarbeiter - Stand 22.04.2024
"Wir sind ein Team" -
selten so einen peinlichen Witz gehört (02.07.2024)
------
Kompetente Vielfalt
Wir sind ein Team
Um ein wohlklingendes Musikstück zu spielen, braucht es nicht nur
talentierte Musiker*innen, sondern auch ein gut aufeinander
abgestimmtes Zusammenspiel. Mit dem musikalischen Können auf allen
Instrumenten mit ihren lauten und leisen Tönen, einer klangvollen
Melodie und einem schwingenden Rhythmus gelingt ein harmonisches
Gesamtwerk.
In unserem Pflegedienst arbeiten Pflegeexperten und
Pflegeexpertinnen – das sind vor allem examinierte
Altenpfleger*innen, examinierte Krankenschwestern und
Krankenpfleger. Pflegeassistent*innen mit gerontopsychiatrischer
Zusatzqualifikation, Betreuungskräfte, Auszubildende und
Praktikant*innen, Hauswirtschaftskräfte und Köchinnen.
Praxisanleiter*innen, Qualitätsbeauftragte, IT-Spezialisten,
Grafiker*innen und Verwaltungsangestellte, Kunsttherapeut*innen und
Handwerker.
May-Brit Altmeyer ?
seit 2016
stellv. PDL ambulant | Praxisanleiterin
Nico Dannehl ?
seit 2010
Pflegeassistent
Simone Meyer ?
seit 2016
Kundenservice | Office
Jacqueline Krause ?
seit 2016
Hauswirtschaft | Backkünstlerin
Daniel Kohn ?
seit 2006
Pflegeexperte
Lieselotte Roßberg ?
seit 2020
Pflegeexpertin
Gaby Tiedemann ?
seit 2016
Kunsttherapeutin
Julia Stiens ?
seit 2015
Pflegeexpertin | Wundexpertin
Christin Sternhagen ?
seit 2017
Stellv. Pflegedienstleitung | Praxisanleiterin
Lars Schmidt ?
seit 2018
Online-Marketing
Steffi Bendig ?
seit 2004
Pflegeassistentin Tagespflege
Sandra Kuhn ?
seit 2015
Pflegeexpertin
Petra Etzold ?
seit 2019
Verwaltungsassistentin
Bewirb Dich jetzt! ?
ab 12/23
Pflegeassistent*in
Anne Breunig ?
seit 2009
Pflegeassistentin
Roland Mylog ?
seit 2021
Kommunikationsmanagement
Denise Franke ?
seit 2014
Pflegedienstleitung der Tagespflege
Kai Maschmann ?
seit Beginn der ersten Stunde
Inhaber | Geschäftsführer
Natalie Evdokimova ?
seit 2020
Pflegeassistentin
Jana Schrader ?
seit 2006
Marketing- u. Projektmanagement
Steffi Ruschke ?
seit 2018
stellv. PDL der Tagespflege | Praxisanleiterin
Ingrid Anke ?
seit 2012
Pflegeassistentin
Marina Fistler ?
seit 2017
Pflegeassistentin
Angela Kaufmann ?
seit 2017
Pflegeexpertin
Mohammad Diyab ?
seit 2022
Pflegeassistent
Monique Müller ?
seit 2015
Pflege- u. Betreuungsassistentin
Agnieszka Schendel ?
seit 2021
Pflegeassistentin
Sibel Berger
seit 2017
Pflegeassistentin
Julia Sternhagen ?
seit 2018
Personalmanagement
Mike Kretschmann ?
seit 2020
Haustechniker | Alleskönner
Antje Dündar ?
seit 2017
Pflegeassistentin
Annelie Laurenzia Pohl ?
seit 2020
Pflegeexpertin
Gabriela Anlauf ?
seit 2014
Betreuungsassistentin
Hanna Borkenhagen ?
seit 2016
Pflegeassistentin
Margitta Winkelmann ?
seit 2016
Pflegeassistentin
Gabriele Birkholz ?
seit 2019
Pflegeassistentin
Ove Krop
seit 2015
Projektmanagement
Bewirb Dich jetzt! ?
ab 01/24
Pflegefachkraft (m/w/d)
»Was dem Einzelnen nicht möglich ist,
das schaffen viele.«
Friedrich Wilhelm Raiffeisen
HU-MA Pflege GmbH
Rudolf-Seiffert-Str. 11
im Ärztehaus
10369 Berlin
Kontakt
Tel. 030-29 04 47 09
service@hu-ma.net
? ? ?
Bürozeiten
Montag – Freitag
8 – 16 Uhr
2024 ©
HU-MA Pflege GmbH
Impressum Datenschutzerklärung FAQ
? ? ?
https://hu-ma.de/teams/
Sibel Berger
Angestellt, Pflegehelferin, HU-MA Pflege GmbH
https://www.xing.com/profile/Sibel_Berger
Kerstin Oswald
Angestellt, Maler, HU-MA Pflege GmbH
https://www.xing.com/profile/kerstin_oswald12
Bürgerinitiative Schönefeld
Karl-Marx-Str.15a
12529 Schönefeld
Vertreten durch den Vorstand:
Kai Maschmann
https://bischönefeld.de/impressum/
Ich bin seit der
Gründung 2008 Mitglied und im Vorstand der BIS. Wir haben viel erreicht und auf
den Weg gebracht – und sind noch lange nicht fertig. Einer Partei zugehören
möchte ich nicht, auf kommunaler Ebene geht es um Sachthemen – bei der BiS gibt
es keinen Koalitionszwang. Die BiS-Mitglieder diskutieren die aktuellen Themen
und die Vorgehensweise immer mit der Basis und den interessierten Bürgern. ...
Zur Kommunalwahl 2024 möchte ich mich wieder zur Wahl stellen für die
Gemeindevertretung und den Ortsberat Großziethen. Derzeit bin ich in der
Gemeindevertretung, dem Hauptausschuss und dem Ausschuss für Klima, Umwelt und
Mobilität....
https://bischönefeld.de/kandidaten/kai-maschmann/
Bürgerinitiative Schönefeld/Freie Wähler
Anschrift
Fraktion BIS/FW
Ortsteil Großziethen
Karl-Marx-Straße 15a
12526 Schönefeld
Detsch, Renate
Fraktionsmitglied
Freie Wähler Schönefeld - BVB
Felix-Plass,
Alexandra
Fraktionsmitglied
BIS
Hentschel, Phil
Fraktionsmitglied
BIS
Maschmann, Kai
Fraktionsvorsitzender
BIS
Sperling, Aaron
Fraktionsmitglied
BIS
Sperling, Rainer
Stellvertreter
BIS
https://www.ratsinfo-online.net/schoenefeld-bi/fr020.asp?FRLFDNR=18&altoption=
Frank Breyer
Manfred-von-Richthofen-Str. 32
12101 Berlin
https://www.visions2business.de/impressum/
Über mich… Frank Breyer
Hallo! Schön, dass Sie zu mir gefunden haben. Ich bin Frank Breyer und
wohne in Berlin. Mit VISIONS TO BUSINESS unterstütze ich Menschen und
Unternehmen bei der Umsetzung von Ideen sowie in den Fähigkeiten dafür zusammen
zu arbeiten. Ich wirke deutschlandweit beratend, führend, unterstützend und
coachend.
KONTAKT:
Tel: + 49 152 260 60 158
Email: info@visions2business.de
Ausbildung, Erfahrungen und Qualifikationen
Diplom Wirtschaftsingenieur mit Schwerpunkt Organisation & Logistik
Master of Business & Administration mit Schwerpunkt Entrepreneurial Management &
Marketing.
Ausbildungen als Systemischer Coach und Mediator, diverse Führungs- und
Managementseminare sowie Workshops im Bereich Persönlichkeitsentwicklung.
Verschiedene Managementebenen im Produktmanagement mit Prokura und mit bis zu 75
Mitarbeitern sowie internationale Projektleitungen mit bis zu 200 Mitarbeitern.
Selbständige Praxis als Mit-Gründer und Vorstand einer Aktiengesellschaft,
Berater und Coach
Kompetenzen
Umfassende konzeptionelle und realisierende Erfahrung mit wirtschaftlichen
Strategien, Geschäftskonzepten und Businessprozessen
adaptive Führung & Management von Teams, Organisationen und Projekten
Ganzheitlich unternehmerisch denkend und gestaltend von der Kundenseite bis zu
den internen organisatorischen Abläufen.
Ergebnisorientiert, kreativ in der Lösungsfindung und reflektierend in der
Umsetzung.
Beziehungsorientiert mit langjährigen Erfahrungen der übergreifenden
Kommunikation und Kooperation.
Umfangreiche Skills im Bereich Kommunikation, Coaching & Führung.
Assoziierend, lernhungrig, entwicklungsorientiert.
Kunden
Telekom Bonn, Krankenkassenärztliche Vereinigung Berlin Brandenburg,
Digitalagentur Berlin, Lübbener Wohnungsbaugesellschaft, VdZ
Wirtschaftsvereinigung Gebäude und Energie e.V, ACE Consulting Experts GmbH,
Deutsche Bahn, Schindler Aufzüge, ideenmanufaktur GmbH, Production Office POE
GmbH, Choice GmbH…
Geschichte
...
https://www.visions2business.de/frank-breyer/
Über mich & Kontakt
Ich, Frank, verbinde gerne verschiedene Perspektiven und damit auch Menschen.
Ich versuche mir selbst mein Erleben zu erklären. Aus meinen Beobachtungen,
Reflektionen und Inspirationen entstanden und entstehen eigene Visionen und
Ideen, denen ich folge und sie prüfe. Mit prüfen meine ich, ob sich diese auch
im Alltag bewähren. Meine Erfahrungen möchte ich hier auf dieser Webseite teilen
und auf diesem Wege zu mehr Verständigung und Kooperation beitragen. Meine
Lehren praktiziere ich auch beruflich mit meiner Beratung für ganzheitliche
Kommunikation und Verständigung.
Mein heutiges Wirken sah ich nach der Schule noch nicht als Beruf. So lernte ich
Handwerkliches, studierte Wirtschaft, arbeitete im Management, führte Teams und
Projekte, gründete eine Aktiengesellschaft und vieles mehr. Neben dem
Beruflichen waren private Situationen wichtige Auslöser und Helfer, die Wege der
Verständigung zu gehen. Es waren auch die Krisen, Trennungen, Enttäuschungen und
das Nicht-Verstehen, die mich vorantrieben. Und es ist gut so.
Ich lerne um besser zu verstehen – von mir selbst und anderen. In den
Begegnungen lerne ich Praktisches, Menschliches und manches schwer Erklärbare.
Da wo Worte nicht reichen, bleibt mir das Empfinden, Spüren und Fühlen. So
entdecke ich die verbindende Sprache der Emotionen und Gefühle immer wieder neu.
Diese Sprache hilft mir auch im Ergründen von Glauben, Sehnsucht und
Spiritualität. Mit all dem bin ich auch immer Forscher, Künstler und ein
staunendes Kind.
Kontakt Frank Breyer
Montag bis Freitag von 9.00 Uhr – 18.00 Uhr (0152 260 60 158) oder Email an:
frank@liebe-macht-freiheit.de
...
https://www.liebe-macht-freiheit.de/ueber-mich-kontakt/
So ist er, der Frank Breyer, einfach ein netter Kerl, der mit der Verbreitung von guter Laune Geld verdient.
Leider haben nicht alle gute Laune, so z.B. die vom Suizid von Anne Merkel traumatisierten, Anne sehr nahestehenden Menschen.
Michaela Tomazin
Praxis AllerMunde
Böckhstraße 45
10967 Berlin (Kreuzberg)
Berufsbezeichnung
Heilpraktikerin beschränkt auf das Gebiet für Psychotherapie
Heilpraktikerüberprüfung: Ich habe die Erlaubnis zur berufsmäßigen Ausübung der
Heilkunde ohne Bestallung beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie nach §1
Abs.1 des Heilpraktikergesetzes (HprG v. 17.02.1939, Reichsgesetzblatt I S.251,
BGBL. III 2122-2) am 18.07.2017 vom Gesundheitsamt /Bezirksamt Lichtenberg von
Berlin erhalten.
Zuständige Aufsichtsbehörde: Landesamt für Gesundheit und Soziales (LaGeSo)
Turmstraße 21/Haus A
10559 Berlin
https://www.wahrhaftigsein.de
Gerrit Goder
Angestellt, Fachbereichsleiter Zentrales Qualitätsmanagement, Curata Care
Holding GmbH
Bis 2021, Management und Qualitätsentwicklung im Gesundheitswesen M.Sc., ASH
Berlin
Hildesheim, Deutschland
2 Jahre und 9 Monate, März
2019 - Nov. 2021
Angestellt
Qualitätsmanagementbeauftragter
Für diese Tätigkeit gibt es keine weiteren Angaben.
HU-MA Pflege GmbH
Branche
Pflegeberufe
Unternehmensgröße
11-50 Mitarbeitende
https://www.xing.com/profile/Gerrit_Goder
CURATA Care Holding GmbH
Sachsendamm 2
10829 Berlin
https://www.curata.de