Schulzeit

 

 

 

 

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Peter Thiel

18.08.2020

 

 

 

 

 

 

Pionierversprechen

Ich verspreche ein guter Jungpionier zu sein.

Ich will nach den Geboten der Jungpioniere handeln.

 

 

 

Die zehn Gebote des Alten Testaments

Laut Bibel empfing Moses von Gott auf dem Berg Sinai zehn Gebote. Die Zehn Gebote gelten im Judentum als das Herzstück der Thora und gehören im Christentum zu den Hauptquellen der christlichen Ethik:

1. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist: Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen, aber Barmherzigkeit erweist an viele Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten.

2. Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.

3. Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligst. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Vieh, auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt. Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles was darinnen ist, und ruhte am siebenten Tage. Darum segnete der Herr den Sabbat und heiligte ihn.

4. Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass du lange lebest in dem Lande, das dir der Herr, dein Gott, geben wird.

5. Du sollst nicht töten.

6. Du sollst nicht ehebrechen.

7. Du sollst nicht stehlen.

8. Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.

9. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus.

10. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Rind, Esel und noch alles, was dein Nächster hat.

Quelle: Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG und Altes Testament, 2. Mose 20,2-17; 5. Mose 5,6-2.

https://www.jugendopposition.de/lexikon/sachbegriffe/148501/die-zehn-gebote-des-alten-testaments

 

 

 


 
DIE GEBOTE DER JUNGPIONIERE


WIR JUNGPIONIERE
lieben unsere Deutsche Demokratische Republik.

WIR JUNGPIONIERE
lieben unsere Eltern.

WIR JUNGPIONIERE
lieben den Frieden.

WIR JUNGPIONIERE
halten Freundschaft mit den Kindern
der Sowjetunion und allen Ländern.

WIR JUNGPIONIERE
lernen fleißig, sind ordentlich
und diszipliniert.

WIR JUNGPIONIERE
achten alle arbeitenden Menschen
und helfen überall tüchtig mit.

WIR JUNGPIONIERE
sind gute Freunde und helfen einander.

WIR JUNGPIONIERE
singen und tanzen, spielen und basteln gern.

WIR JUNGPIONIERE
treiben Sport und halten unsere Körper
sauber und gesund.

WIR JUNGPIONIERE
tragen mit Stolz unser blaues Halstuch.

Wir bereiten uns darauf vor, gute Thälmannpioniere zu werden


http://www.documentarchiv.de/ddr/jp-gebote.html




 

 

 

 

Nach dem Umzug von Berlin-Plänterwald auf die Fischerinsel in Berlin Mitte, komme ich zum Schuljahresanfang in die Klasse 3c (Klassenleiterin Frau Schröder, Direktorin Frau Schmidt)

15. Oberschule
Wallstraße
Berlin

Klassenleiterin Frau Schröder


 
Klassenfahrt mit der Klasse 3c 1971 - wohl westlich von Berlin

 

 

 

 

  Jens-Uwe Poel (dritter von links), Matthias Knauthe (vierter von links, Oliver Auschner (sechster von links), Frank Mirtschin (siebenter von links), Alexander Hobe (elfter von links). Axel Würscher (14. von links), Peter Thiel (ganz rechts)

 


 

 


 

 

Jungen: Frank Bochow, Rayk Harder, Alexander Hobe, Matthias Knauthe, Frank Mirtschin, Jens-Uwe Poel, Matthias Reeder, Peter Thiel, Axel Würscher, Oliver Auschner, ...
Mädchen: Arianne Borbach, Katrin Maurer, Kathleen Mähn, Susanne Damm (später Händel), ...

 


 

 

 

 

Frau Schröder (Klassenlehrerin), Arianne Borbach (rechts daneben), Katrin Maurer (rechts daneben, schwarze Haare), André Bochow (mit Fernglas) - Gruppenratsvorsitzender, nach der Wende tätig als Journalist, der stämmige Bursche ist der Sohn von Frau Reeder (Staatsbürgerkundeunterricht), Peter Thiel (vorn links).

 

 

 
 
 


 


Die 4. Klasse startet 1971, nach wenigen Tagen werde ich der Klasse 4a zugeteilt. Die Mitteilung ereilt mich im Unterricht, Mappe schnappen und paar Türen weitergehen und schon bin ich in einer anderen Klasse, in der ich bis zum Ende der Schulzeit bleiben werde. Halbjahreszeugnis unterschrieben von Frau Borbach - in Vertretung der Direktorin.

 

 

 


 

 

Klassenfahrt nach Grundmühle (Sächsische Schweiz) mit unserem Klassenlehrer Herr Zeppin - Tagesausflug nach Meißen


 

 

 

 

 

 

 

 

Alles Grau in Grau, so war die DDR, nur die Pionierausweise waren bunt. Oder etwa nicht?

Blick aus dem Hochhaus Fischerinsel 6 Richtung Norden auf das Hochhaus Fischerinsel 2, Marienkirche, Hotel Stadt Berlin, Fernsehturm und das kriegszerstörte Nikolaiviertel. Um 1973?

 

 

 

 

 

 

So war die DDR auch. Oder etwa nicht?

Blick aus dem Hochhaus Fischerinsel 6 Richtung Norden auf das Hochhaus Fischerinsel 2, Marienkirche, Hotel Stadt Berlin, Fernsehturm und das kriegszerstörte Nikolaiviertel. Um 1973?

 

 

 

 

Alles Grau in Grau (um 1976)

Blick aus dem Hochhaus Fischerinsel 6 auf einen in Sanierung befindlichen Altbau, rechts daneben eine Freifläche auf der im Winter die Schneeräumfahrzeuge Schnee in den Spreearm kippten. Dahinter der Hauptsitz der Kommerzielle Koordinierung (KoKo), Wallstraße 17–22, das Heinrich-Heine-Viertel, den Grenzübergang Heinrich-Heine Straße, die Mauer und auf Kreuzberg wo auch alles grau ist. Da soll mal noch einer sagen, im Westen wäre das Leben schön bunt gewesen. Hier ist der Beweis, war alles grau, wie in der DDR.

 

 

 

Was in dem unscheinbaren Neubau betrieben wurde, war mir damals völlig unbekannt. Wobei das nicht sonderlich wundert, denn unser Interesse im Alter von 14-15 Jahren ging eher dahin, unbewachte Baustellen und Betriebsgelände zu erkunden, so etwa das Gelände direkt hinter dem Neubau, auf dem wir am Wochenende Kugellager sammelten, zertrümmerten und daraus Stahlkugeln gewannen.

 

 

Der Bereich Kommerzielle Koordinierung (auch unter der Kurzform KoKo bekannt) war eine 1966 im Ministerium für Außenhandel der DDR eingerichtete Abteilung, die vor allem der Beschaffung von Devisen diente.

...

Der Bereich Kommerzielle Koordinierung war mit Politbürobeschluss ab 1972 direkt dem Zentralkomitee der SED, speziell Erich Honecker und Wirtschaftssekretär Günter Mittag, untergeordnet und wurde durch die Arbeitsgruppe Bereich Kommerzielle Koordinierung (AG BKK) des Ministerium für Staatssicherheit (MfS) kontrolliert.[1]

...

Geleitet wurde der Bereich seit der Gründung von Alexander Schalck-Golodkowski, einem langjährigen Mitarbeiter des Ministeriums für Außenhandel, seit 1975 Staatssekretär für Außenhandel.

...

Der Hauptsitz der KoKo mit 100 Mitarbeitern und Dienstsitz Schalcks befand sich in Berlin-Mitte, Wallstraße 17–22, in einem unscheinbaren Neubau.

http://de.wikipedia.org/wiki/Kommerzielle_Koordinierung

 

 

 

 

 

Betriebsgaststätte Ahornblatt (um 1976)

Zugleich "Schülerspeisung" für die 15. Polytechnische Oberschule in der Wallstraße.

Dem Abrißwahn arroganter Wessis zum Opfer gefallen, frei nach dem Motto: Die DDR muss weg, freie Bahn dem Westen.

"1997 verkaufte die Oberfinanzdirektion Berlin mit Unterstützung vom damaligen Senator für Stadtentwicklung Peter Strieder[17] und dem früheren Senatsbaudirektor Hans Stimmann[18] das Gelände mit dem mittlerweile denkmalgeschützten Gebäude an die Objekt Marketing GmbH.[16] Trotz zahlreicher Proteste gegen die Vernichtung der Architektur der Moderne in der DDR, unter anderem von der Berliner Architektenkammer[19] und dem Deutschen Werkbund[20] wurde dem Käufer des Geländes eine Abrissgenehmigung für das Ahornblatt erteilt. Bund und Senat hatten sich bereits Jahre zuvor zum Verkauf ihrer Grundstücke für 29 Millionen D-Mark entschieden.[21] ..."

https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fgastst%C3%A4tte_Ahornblatt

 

 

 

 

In Wirklichkeit war die DDR natürlich auch bunt.

Nicht nur in den Zügen der Deutschen Reichsbahn, auch die Pionierhalstücher gab es in den Farben blau und rot.

 

 

 

Auf Klassenfahrt nach Trassenheide auf Usedom, Silvia Kirst, links, Corinna Schneider, rechts, 1977

 




 

 

Fahnenappell am Schuljahresende (vermutlich 1978, Beendigung der 10. Klasse)

Axel Würscher (links neben der FDJ-Fahne)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wolfgang Luther (Mathematik- Physiklehrer), Frau Weingart (Zeichenlehrerin)

 

 

KAROW, Monika 1954-1991
Alan_Wildblood (Beiträge anzeigen)
Veröffentlicht: 01 Mär 2001 01:00PM
Klassifizierung: Nachruf
Bearbeitet: 11 Jan 2003 03:47PM
Nachnamen: KAROW, WÜRSCHER, WUERSCHER
Berliner Morgenpost, Berlin, Germany, February 18, 2001
Monika Karow, geboren 25. Juni 1954, gestorben 14. Februar 1991
Norbert
Manu
Patricia
Axel Würscher, geboren 27. November 1961, gestorben 19. Juni 1989
Viola
Andreas


https://www.ancestry.de/boards/stellen.europa.deutschland.berlin/2702/mb.ashx

 

 

 


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